Transcript: Auphonic

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Full episode transcript. Timestamps refer to the audio playback.

Dominik

Hallo, liebe Hörerinnen und Hörer. Willkommen im Python-Podcast, Episode 61.

Jochen

Wirklich 61. Wir haben eben noch ein bisschen drüber zu erhalten.

Dominik

Heute geht es um Auphonikin. Hallo, Jochen.

Jochen

Hallo, Dominik. Herzlich willkommen und herzlich willkommen, Johannes.

Jochen

Hi, Johannes.

Jochen

Auch wieder mit dabei.

Jochen

Ja.

Jochen

Hallo zusammen.

Dominik

Wir haben ja schon ein paar Mal hier gehabt, glaube ich. Ihr kennt ihn.

Dominik

Genau.

Dominik

Und wir haben auch einen besonderen Gast heute wieder.

Dominik

Hallo, Georg.

Georg

Hallo, danke für die Einladung.

Georg

Ja, schön, dass du da bist.

Dominik

Eine Vorstellung machen wir vielleicht bestimmt noch später, wenn wir zur Welt kommen.

Dominik

Vielleicht fangen wir mit unserer klassischen Struktur an.

Dominik

Wir haben ja immer besonders viel Struktur im Podcast, habe ich gehört, Jochen.

Dominik

Ja?

Dominik

Ja.

Dominik

Okay.

Dominik

Vielleicht als erstes News. Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben, wir planen

Dominik

ein HörerInnen-Treffen.

Jochen

Ja, wir hatten ja letztes Mal da aufgerufen, sich zu melden.

Dominik

In der Region Rheinland. Es haben sich tatsächlich einige Leute schon gemeldet.

Jochen

Genau. Wir haben gesagt, ihr solltet uns auf jeden Fall immer noch eine Mail schreiben,

Jochen

damit wir das dann ordentlich zählen können. Und genau einer hat uns eine Mail geschrieben.

Jochen

Die anderen Leute haben sich über alle Kanäle gemeldet.

Jochen

Manche haben sich auf LinkedIn gemeldet, manche haben sich über

Jochen

Discord gemeldet, manche haben sich einfach nur persönlich gemeldet.

Jochen

Aber wir kriegen das immer wieder.

Dominik

Also, wer Lust hat, sagt auf jeden Fall Bescheid. Wir würden uns freuen.

Johannes

Und ich habe gehört, dass die Stuttgart-Fraktion, die Süddeutschland-Fraktion,

Johannes

die ist gerade stark in Führung.

Johannes

Macht ihr eine Frage?

Dominik

Nein, leider nicht.

Jochen

Diese Gerüchte kann ich nicht bestätigen.

Jochen

Also, auf LinkedIn hat einer gesagt, er würde gerne das lieber in Stuttgart

Jochen

haben als in Düsseldorf. Aber ansonsten, zum Beispiel auf Spotify

Jochen

wollten vier Düsseldorf und keiner Stuttgart.

Dominik

Ja, und bei uns im Discord auch.

Dominik

Ja, also, tut mir leid, du musst leider anreisen.

Jochen

Aber wir müssen uns halt noch überlegen, wie wir das machen wollen und wo.

Johannes

Also, ist jetzt aber letzte Chance für die Süddeutschland-Hörer.

Jochen

Ja, okay, wenn man jetzt wirklich, wirklich will, dass es in Stuttgart stattfindet,

Jochen

könnte man nochmal.

Jochen

Ihr habt noch die Chance.

Jochen

Ja.

Jochen

Stimmen Sie jetzt ab.

Johannes

Die Telefonleitungen sind geschaltet.

Jochen

Die Spuren sind scharf gestellt am Mischpult, mit dem wir nie Probleme haben.

Jochen

Das war es doch schon wieder.

Jochen

Dann bleibt uns gewogen.

Jochen

Hallo at PythonPodcast.com.de.

Jochen

Haben wir Pics?

Jochen

Nein.

Dominik

Wir wollten News machen, glaube ich, noch.

Dominik

Okay, gut.

Jochen

Ich habe, ehrlich gesagt, fast gar nichts.

Jochen

Also, es gibt eine neue Rails-Version, die ein bisschen mehr Deployment dazu kann.

Dominik

Okay, wir waren, glaube ich, erst vor zwei Wochen News gemacht.

Dominik

Und in den letzten zwei Wochen ist nicht so wahnsinnig viel passiert.

Dominik

Ja, und es ist nicht so wirklich viel passiert.

Dominik

Keine Ahnung warum.

Dominik

Dann skippen wir heute die News.

Dominik

Oder hast du mit News mitgebracht?

Jochen

Oder hat jemand von euch irgendwas Interessantes, was in der Python-Welt passiert ist?

Jochen

Nein, ich habe nichts.

Dominik

Dann lassen wir einfach den Georg sich selbst vorstellen und ein bisschen was erzählen.

Dominik

Das ist eine tolle Idee.

Jochen

Obwohl, wir könnten auch einmal noch kurz Werbung machen für uns selber.

Jochen

Das ist eine gute Idee.

Jochen

Willst du für uns selber Werbung machen?

Jochen

Bitte?

Jochen

Willst du für uns selber Werbung machen?

Jochen

Ja, okay.

Jochen

Ja, ganz kurz vielleicht.

Jochen

Miet mich, miet mich, miet mich.

Jochen

Jetzt hier.

Jochen

Ja, wie war das?

Jochen

Ja, man kann uns auch mieten.

Jochen

Und ich habe gehört, das muss man wiederholen.

Jochen

Sonst merken sich die Leute das nicht.

Jochen

Deswegen, wir haben das ja schon einmal gemacht.

Jochen

Aber einmal ist zu wenig.

Jochen

Und deswegen sagen wir das einfach nochmal.

Jochen

Also, wenn ihr interessante Projekte habt oder so.

Jochen

Die meisten von uns sind irgendwie Freelancer.

Jochen

Und auch im Prinzip für schöne Projekte buchbar.

Jochen

Und ich wiederhole das jetzt mal in meiner Stimme auch nochmal.

Jochen

Auch ich bin mietbar.

Johannes

Und immer für interessante Projekte zu haben.

Johannes

Ja, wunderbar.

Johannes

Und Georg, wie ist das bei dir?

Johannes

Bist du auch mietbar oder bist du irgendwo angestellt?

Georg

Wir sind alle mietbar irgendwie, oder?

Georg

Ja, gut.

Dominik

Also, ihr wisst ja schon, dass ihr alle für die Werbung im Podcast erst eine Rechnung bekommt.

Dominik

Von mir.

Dominik

Das zählt.

Dominik

Dominik, das war jetzt deine Überleitung.

Dominik

Damit du dir den Georg vorstellen kannst.

Dominik

Ja.

Dominik

Ja, gut, dann.

Dominik

Okay, genau.

Dominik

Entschuldigung, Georg, bitte.

Georg

Ja, ich bin der Georg, hallo.

Georg

Und, ja, wenn man mich mieten will, ich bin aus Österreich an der slowenischen Grenze, ganz im Süden.

Georg

Da in der Nähe von Graz.

Georg

Und warum bin ich da?

Georg

Also, wir haben so ein Projekt, Afonik nennen sie das.

Georg

Da geht es um Audioverbesserung.

Dominik

Vielleicht noch einmal ganz kurz einhaken darf.

Dominik

Afonik habt ihr auf jeden Fall schon.

Dominik

Schon mal gehört.

Dominik

Also, zumindest, wenn ihr unseren Podcast schon mal gehört habt, habt ihr auf jeden Fall Afonik gehört.

Dominik

Also, den Effekt zumindest.

Dominik

Wir von Anfang an alle unsere Episoden durch Afonik jagen.

Dominik

Ja.

Dominik

Aha, so gehört.

Dominik

Nicht schlecht.

Dominik

Ja.

Dominik

Ja.

Georg

Also, zuerst mal zu mir.

Georg

Also, ich habe bei uns da in Graz Toningenieur studiert.

Georg

Das ist eine interessante Studie, weil man so Audiosachen und Informatik und Elektrotechnik-Sachen in Kombination quasi hat.

Georg

Also, du hättest das Audio-Problem.

Dominik

Was wir am Anfang der Episode hatten, heute sehr viel schneller in den Griff bekommen.

Georg

Deswegen habe ich gesagt, warum verwendet ihr einen Mischpuls?

Georg

Dann hat man keine Probleme, wenn man keines verwendet.

Georg

Wie auch immer.

Georg

Und ja, dann mehr so in die Richtung Informatik.

Georg

Also, alles ein bisschen so kombiniert.

Georg

Also, Audio und Informatik und Machine Learning und so weiter.

Georg

Und dadurch war ich sehr viel Podcast-Hörer immer.

Georg

Und dadurch bin ich dann irgendwie zu...

Georg

Da war Phonic gekommen, wo es eben um die Verbesserung von Audio gegangen ist.

Georg

Und was am Anfang auch noch ganz wichtig war, ist, verschiedene Dateien zu erstellen.

Georg

Sei es MP3, AAC.

Georg

Da hat es ja alle möglichen Formate damals noch gegeben.

Georg

Und die Metadaten korrekt zu haben und so weiter und so fort.

Georg

Und so ist das ganze Projekt sozusagen entstanden.

Georg

Warum jetzt im beiden Podcast, wenn Sie einige fragen.

Georg

Also, bei uns ist ja fast alles mit beiden gemacht.

Georg

Weil...

Georg

Weil...

Georg

Weil...

Georg

Allein schon von der ganzen Algorithmen-Seite ist das alles mit beiden.

Georg

Hat das immer...

Georg

War das immer schon auf beiden.

Georg

Dann das ganze Websystem haben wir auch mit beiden gemacht.

Dominik

Da erzählen wir bitte gerne gleich noch ein bisschen ausführlicher drüber.

Dominik

Das interessiert unsere Hörerinnen natürlich sehr.

Dominik

Glaube ich.

Dominik

Vielleicht.

Dominik

Ja.

Dominik

Okay.

Jochen

Ja, das klingt auch gut.

Jochen

Und genau.

Jochen

Ich weiß nicht, wie kommt denn dann...

Jochen

Also, ich habe immer schon...

Jochen

Also, ich höre ja...

Jochen

Ich habe schon ganz lange immer Podcast gehört.

Jochen

Und gefühlt war so...

Jochen

Vor allem auch schon relativ früh mit dabei.

Jochen

Wie...

Jochen

War ein Podcast speziell irgendwie?

Jochen

Auch so eine Motivation dafür, irgendwie das zu machen?

Jochen

Oder ist das halt irgendwie später dazu gekommen,

Jochen

dass das Podcast funktioniert vielleicht?

Georg

Ja, also zuerst...

Georg

Das erste System war quasi explizit für Podcasts, ja.

Georg

Das war der Tim damals, der Tim Britloff,

Georg

der immer gestöhnt hat.

Georg

Er hat gesagt, dass alles so kompliziert ist.

Georg

Und da denkt man sich dann natürlich,

Georg

na okay, da braucht man halt immer so ein Tool.

Georg

Und das hat dann eben so angefangen.

Georg

Zuerst mit dem Leveling,

Georg

dass man eben verschiedene Lautstärken

Georg

von verschiedenen Sprechern

Georg

auf gleiche Levels bringt und so weiter.

Georg

Und dann eben so ein Web-System,

Georg

also so ein Web-Interface dazu.

Georg

Und von dort weg ist es dann halt weiter gewachsen

Georg

in andere Bereiche.

Georg

Der Tim hat das dann eben auch angekündigt.

Georg

Auf seinem Podcast damals.

Georg

Und so sind halt viele andere

Georg

Podcaster auch dazukommen.

Georg

Und dann hat sich das immer sehr schön langsam

Georg

weiter verbreitet.

Jochen

Ja, ich glaube, ich habe es auch daher mal gehört,

Jochen

denke ich, wahrscheinlich, ja.

Jochen

Genau, ja.

Jochen

Ja, das ist ja auch interessant.

Jochen

Ich habe auch den Eindruck,

Jochen

dass ihr da am Anfang

Jochen

relativ viel so Scikit-Learn

Jochen

irgendwie verwendet habt zumindest

Jochen

für irgendwie diese ganzen...

Jochen

Anpassungen.

Georg

Ja, also wir haben ganz am Anfang

Georg

so viel mit NumPy, Scikit-Learn,

Georg

ja, SciPy, also diese ganzen

Georg

Signalfarbe-Docs

Georg

und Machine Learning Packages,

Georg

was es eben damals so gegeben hat.

Georg

Und das war eh...

Georg

Vielleicht kannst du kurz sagen, wann damals war?

Georg

Damals, also gestartet

Georg

sind wir 2013,

Georg

wenn ich das richtig im Kopf habe.

Dominik

Also es ist bald das zwölfte Jahr.

Dominik

Schon ein bisschen was Errotes dort.

Dominik

Ja, das...

Georg

Das waren halt die frühen 2010er-Jahre quasi,

Georg

wo die erste Version entstanden ist.

Georg

Und...

Georg

Ja, was...

Georg

Ich schätze mal, eure Hörer kennen eh

Georg

diese ganzen Packages, also NumPy,

Georg

so Array-Processing

Georg

und SciPy

Georg

setzt eben drauf auf,

Georg

hat ein paar zusätzliche Algorithmen,

Georg

vor allem im

Georg

Signalfarbetungsbereich.

Georg

Und Scikit-Learn,

Georg

ja, waren halt früher hauptsächlich,

Georg

alle möglichen Klassifikations-

Georg

und Clustering-Algorithmen,

Georg

auf denen wir dann halt auch aufgebaut haben.

Georg

Und...

Georg

Ja, vielleicht mal ein Beispiel,

Georg

was wir damals da so machen konnten,

Georg

so...

Georg

Oder geht natürlich jetzt auch noch,

Georg

aber jetzt gibt es halt andere Techniken auch.

Georg

Wir haben halt damals versucht,

Georg

früher hat es ja eigentlich nur so Audio-Plugins gegeben,

Georg

was halt Signalverarbeitungsalgorithmen

Georg

waren, die halt irgendwie abgelaufen

Georg

sind und man hat da Parameter dann eingestellt

Georg

und im Prinzip,

Georg

war das immer noch sehr schwer

Georg

zu bedienen, wie man es am Mischpult sieht.

Georg

Und

Georg

das Ganze haben wir

Georg

versucht eigentlich einmal zu automatisieren.

Georg

Das heißt, wir haben halt

Georg

nicht nur diese DSP-Algorithmen gehabt,

Georg

die man aufs Audio irgendwie anwendet, sondern

Georg

versucht mit Klassifikatoren

Georg

gewisse Sachen im Audio zu erkennen, also wo

Georg

zum Beispiel verschiedene Sprecher sind, oder wo

Georg

Musikteile sind, wo jetzt nur

Georg

Rausch-Teile sind, oder

Georg

eben nur Hintergrundgeräusche,

Georg

oder Hintergrundmusik, Vordergrundmusik und lauter so.

Georg

Und mit diesen

Georg

Ergebnissen, die wir eben von den Klassifikatoren

Georg

dann bekommen haben, dafür haben wir

Georg

zum Beispiel im Scikit-Learn

Georg

Sachen verwendet, wie jetzt

Georg

SVMs oder

Georg

irgendeine Decision-Trees

Georg

mit Feature-Extraction vorher.

Georg

Und aufgrund von diesen

Georg

Analysedaten haben wir dann eben

Georg

die Parameter der ganzen DSP-Algorithmen

Georg

automatisch gesetzt.

Georg

Also zum Beispiel, wenn man

Georg

einen Denoiser hat, haben wir

Georg

das Audio mal segmentiert in verschiedene

Georg

Abschnitte, wo verschiedene Noise-Profile

Georg

sind, also zum Beispiel

Georg

wir reden jetzt hier in einem Raum, dann geht man raus,

Georg

dann hat man natürlich ein anderes Noise-Profil.

Georg

Da haben wir so ein Clustering gemacht, dass das Audio

Georg

segmentiert, und dann in den

Georg

einzelnen Segmenten

Georg

haben wir geschaut, wo

Georg

jetzt Sprecher sind, oder Musikteile, und in den

Georg

stillen Teilen, wo halt eben keiner

Georg

spricht, also wo nur der Noise-Floor

Georg

sozusagen unten überbleibt,

Georg

diese haben wir dann so zusammengestitcht

Georg

und daraus Noise-Profile.

Georg

Und dann haben wir dann auch

Georg

extrahiert und

Georg

diesen Noise dann quasi

Georg

vom Gesamtsignal abgezogen.

Georg

Und wiederum entschieden,

Georg

ob das überhaupt Sinn macht, dass man

Georg

das macht, oder ob das nicht Musik ist,

Georg

und da wollen wir das vielleicht nicht abziehen.

Georg

Also die Grundidee ist halt, dass man so verschiedene

Georg

Klassifikatoren hat und mit denen

Georg

dann die Algorithmen steuert.

Georg

Und für das hat das

Georg

ganz gut funktioniert, ja. Aber diese Algorithmen

Jochen

sind dann quasi noch so die klassischen, ich weiß jetzt

Jochen

nicht, ich hab jetzt so im Hinterkopf, da gibt's

Jochen

irgendwie so Audio-Works,

Jochen

Vibrations und irgendwelche Plugins und so

Jochen

und da kann man dann wahrscheinlich die Parameter einstellen,

Jochen

aber sozusagen die sind dann halt

Jochen

übernommen, aber wie man die einstellt, ist

Jochen

automatisiert über halt

Georg

irgendwie... Übernommen, also die haben wir natürlich

Georg

schon selber entwickelt, aber vom

Georg

Prinzip her ähnlich natürlich, also

Georg

man hat halt bestimmte Filter oder

Georg

Kompressoren, Limiter und

Georg

was gibt's noch,

Georg

FFT-basierten Prozesse,

Georg

so wie das ist, denoising zum Beispiel.

Georg

Ja. Und

Georg

auf diese Weise steuert

Georg

man dann diese

Georg

klassischen DSB-Algorithmen quasi, ja.

Georg

Ja. Aber

Jochen

genau, gibt's da nicht irgendwie,

Jochen

wenn man jetzt zum Beispiel,

Jochen

das ist ja auch ein spezieller Anwendungsfall

Jochen

eigentlich, dass man halt das, dass man

Jochen

so ein fertiges Audio hat, was man dann post-processen

Jochen

will, kann man da nicht

Jochen

auch noch irgendwie vielleicht

Jochen

irgendwie Informationen,

Jochen

mehr Informationen verwerten, wenn man

Jochen

halt das ganze Audio, weil normalerweise

Jochen

diese Audio-Works-Sessions sind ja immer so

Jochen

mehr so drauf ausgelegt, dass man halt

Jochen

irgendwie einen Mix so live

Jochen

erzeugt und

Jochen

da hat man ja gar nicht so viele Informationen.

Georg

Das ist eben das,

Georg

das ist eben das,

Georg

der Unterschied von unserem System

Georg

gewesen zu den anderen Sachen oder zu den

Georg

meisten anderen Sachen, also

Georg

das ist eben, das ist unser

Georg

Konzept, wie es am Computer meistens funktioniert,

Georg

also in Audio-Plugins

Georg

ist es halt

Georg

eigentlich ein Realtime-Konzept, also

Georg

ein Plugin sieht ja nur einen kleinen

Georg

Buffer an Audio, den er prozessiert,

Georg

und der muss ja jetzt auch so

Georg

schnell wie möglich prozessieren und dann spuckt er

Georg

wieder aus, weil das System ja

Georg

auf Realtime ausgelegt ist

Georg

und es hat

Georg

zumindest damals sehr wenig Programme

Georg

gegeben, die jetzt ja wirklich so

Georg

Offline-Audio-Berechnung

Georg

gemacht haben und

Georg

das war

Georg

damals eben der Levelator, den es da

Georg

gegeben hat, das war auch so ein Programm, das

Georg

einfach die Levels quasi gleich geregelt

Georg

hat von Aufnahmen,

Georg

die mich

Georg

BruteForce, also der hat nicht geschaut, ob da irgendwie

Georg

Musik ist, das hat er vollkommen zerstört, aber halt

Georg

einfach versucht, alles irgendwie gleich laut zu machen

Georg

und

Georg

dieses Programm hat

Georg

mich damals ein bisschen fasziniert, weil ich doch

Georg

aus der Audio-Bubble sozusagen gekommen

Georg

bin und das haben mir die Podcaster damals gezeigt

Georg

und ich habe mir gedacht, warum habe ich noch nie

Georg

von dem gehört, das ist ja eigentlich ganz praktisch,

Georg

weil in der ganzen

Georg

professionellen Audio-Welt

Georg

dieses Konzept einfach nicht existent

Georg

war, also wirklich, also

Georg

weil es da halt natürlich die super

Georg

speziellen Plugins geben, die

Georg

von den namhaften Herstellern

Georg

und so weiter, aber

Georg

dieses Konzept haben wir dann auch

Georg

versucht ähnlich zu machen, also weg von dem Plugin-Konzept

Georg

und eben einfach das gesamte

Georg

Audio analysiert, das heißt man hat

Georg

vorher schon mal schauen können, wo was passiert und

Georg

danach eben die Algorithmen dann darauf anpassen

Georg

zusätzlich

Georg

ist es natürlich praktisch, das kann man

Georg

dann als Web-Service anbieten, weil

Georg

da kann man dann das ganze feil hin tun

Georg

und das wird dann halt einfach

Georg

sozusagen im Hintergrund

Georg

äh

Georg

prozessiert und dann bieten sie

Georg

natürlich auch andere Sachen an, dass man

Georg

das feilt dann gleich mal hin

Georg

distributiert, also auf YouTube und auf Soundcloud

Georg

war damals man ziemlich populär

Georg

und alle möglichen anderen Targets

Georg

auf den eigenen Server oder

Georg

verschiedene andere

Georg

Publikations- und

Georg

Encoding-Steps dann

Georg

dazu tun.

Dominik

Darf ich noch so ein paar Fragen stellen, vielleicht zu diesem Audio-Ding?

Dominik

Das würde mich so ein bisschen

Dominik

mehr interessieren, also du hast das aus der

Dominik

Tontechnik-Welt quasi gedacht, ja?

Dominik

Und wenn du sagst, okay, du möchtest

Dominik

die Sachen auspegeln irgendwie, dann

Dominik

guckst du darauf, dass

Dominik

das so ein bisschen harmonisch ist und du

Dominik

guckst, dass das so ein bisschen Raum gibt

Dominik

und du versuchst dann mit

Dominik

den Filtern,

Dominik

die durch das Machine Learning trainiert

Dominik

sind, zu erkennen, was jetzt ein

Dominik

Störgeräusch ist und nicht zur Stimme gehört

Dominik

und

Dominik

ja, also so

Dominik

ich versuch's so ein bisschen einfach darzustellen, ja, weil ich möchte gerne

Dominik

diesen Prozess aus dieser Audio-Perspektive

Dominik

so ein bisschen eher verstehen.

Dominik

Ja,

Georg

naja, ich rede jetzt immer noch aus der Perspektive,

Georg

wie das quasi

Georg

früher war.

Georg

Aber

Georg

nehmen wir vielleicht mal dieses

Georg

Leveling-Beispiel, was muss man da machen?

Georg

Also wenn man jetzt verschiedene Sprecher hat,

Georg

zum Beispiel

Georg

wie wir da, einer ist halt

Georg

viel lauter, einer ist viel leiser

Georg

und das wechselt sich dann ab

Georg

und

Georg

wo war ich jetzt?

Georg

Ja, dann hat man jetzt irgendwelche anderen Sachen noch

Georg

dabei, also Intro-Musik zum Beispiel

Georg

oder dann ist wieder mal

Georg

Pause und dann hört man irgendwelche anderen

Georg

Geräusche.

Georg

Dann

Georg

nennt sich das so

Georg

Voice-Activity-Detection, also man

Georg

detektiert eben, wo jetzt wirklich die

Georg

Sprache aktiv ist und wo jetzt Pausen

Georg

sind, dann detektiert man

Georg

zum Beispiel, wo jetzt Musiksegmente sind

Georg

und dann, wo jetzt irgendwas

Georg

anderes ist, also irgendeine Störgeräusche,

Georg

die jetzt weder Sprache noch

Georg

Musik sind sozusagen

Georg

und dann, wenn man jetzt

Georg

die verschiedenen Sprachsegmente

Georg

hat und da sind große

Georg

Level-Unterschiede, dann versucht man die so schnell

Georg

wie möglich nachzuregeln, dass

Georg

sie möglichst ähnlich laut klingen, also

Georg

relativ schnell

Georg

zu faden. Bei Musik

Georg

muss man das jetzt wieder anders machen, weil wenn man

Georg

in der Musik jetzt so schnell nachregelt, dann würde man

Georg

die ganze innere Dynamik

Georg

der Musik zerstören, weil Musik braucht

Georg

ja viel mehr Dynamik natürlich, sind ja alles

Georg

ziemlich, ziemlich

Georg

wurscht, nicht wurscht in dem Sinn,

Georg

dass alles gleich laut ist und dann nicht mehr gut klingt.

Georg

Das heißt, bei Musik muss man das natürlich

Georg

wiederum anders machen, deswegen muss man das vorher

Georg

klassifizieren, dann hat man wieder irgendwelche anderen

Georg

Geräusche, die jetzt weder Musik noch

Georg

Sprache sind, die wird man wahrscheinlich nicht

Georg

raufregeln wollen, also

Georg

das kennt man von so alten

Georg

Automatik-Gain-Control-Algorithmen

Georg

bei diversen

Georg

Recording-Systemen, wenn man das einstellt

Georg

und dann stehen lässt und dann mal der Zeit lang nichts sagt,

Georg

dann wird auf einmal der Noise-Begel komplett

Georg

hochgezogen vom Hintergrund,

Georg

und dann fängt wieder irgendwer zum Sprechen an,

Georg

dann regelt der Begel

Georg

wieder runter und dann ist der Noise wieder unten

Georg

und die Sprache kommt wieder, also genau

Georg

solche Pumping-Artefakte,

Georg

dass irgendwas hochgezogen wird, was man

Georg

nicht will, will man natürlich

Georg

nicht haben und das kann man natürlich

Georg

viel besser machen, wenn man das ganze

Georg

Pfeil vorher klassifiziert, wo

Georg

welche Events, also so ein

Georg

basierende Relevanz sind für diesen Algorithmus

Georg

jetzt und dann weiß man

Georg

schon, das ist da und das ist da und dann kann man

Georg

diese

Georg

...

Georg

...

Georg

Dieses Nachregeln natürlich ein bisschen besser machen, ganz einfach. Ich hoffe, das war jetzt deine Frage.

Jochen

Ja, aber ist Musik eigentlich überhaupt jemals sozusagen auch das Ziel gewesen, dass man das halt verbessern kann? Oder ist das auch vor allem nicht eher schon immer irgendwie Sprache, reine Sprache gewesen?

Georg

Ja, aber du musst ja mit der Musik auch irgendwie klar kommen.

Georg

Das Problem ist ja, du kannst ja nicht einfach nichts machen, weil wenn du jetzt die Sprache irgendwie großartig nachregelst und dann ist die Musik wieder ganz woanders, dann passt das ja erst wieder nicht zusammen.

Georg

Also wir versuchen natürlich die Musik so wenig.

Georg

Wie möglich zu verändern, sag ich mal. Also künstlerisch zu verändern, sondern einfach so anzupassen, dass sie zum Rest von der Produktion passt.

Georg

Also dass halt die Lautstärkenverhältnisse zu den Sprechern und der Musik einigermaßen passt, dass die Lautstärkenverhältnisse in der Musik nicht so viel verändert werden.

Georg

Also natürlich werden sie ein bisschen verändert, aber nicht zu extrem. Und spektral wird die Musik jetzt eigentlich auch nicht verändert.

Georg

Also wir...

Georg

Zumindest bis jetzt nicht.

Georg

Vielleicht machen wir das in Zukunft einmal.

Georg

Also, weil wir gehen natürlich davon aus, meistens hat man so ein Einspieler oder sonst irgendwas, das ist schon vorproduziert, das ist künstlerisch meistens so gewollt und da will man jetzt nicht so großartig was ändern dabei.

Georg

Außer vielleicht ein bisschen Noise weglöschen oder eben die Begel anpassen, dass sie zum Rest passen.

Georg

Was man natürlich auch sehr oft an so Musikmixes, da macht es ja schon Sinn, also wenn man jetzt ein Stück hat, das sehr laut ist an sehr leise, das passt dann auch.

Georg

Passen wir schon an, dass das dann wieder zusammenpasst.

Georg

Aber jetzt nicht den spektralen Content in der Musik.

Georg

Ja.

Jochen

Aber genau, ist das denn...

Jochen

Aber inzwischen hat sich ja auch im Machine Learning-Bereich

Jochen

so einiges getan, so in den letzten zehn Jahren.

Jochen

Ich meine, 2013 hat das mit dem Deep Learning

Jochen

und so gerade erst angefangen.

Jochen

Gibt es da inzwischen auch Geschichten,

Jochen

wo man das so mehr so richtig End-to-End,

Jochen

ohne dass man dann noch irgendwelche Blöcke dazwischen hat,

Jochen

die man konfiguriert, sondern einfach quasi,

Jochen

man könnte ja auch das alles irgendwie insgesamt lernen

Jochen

und dann halt Audio rein auf der einen Seite

Jochen

in irgendwie ein neuronales Netz

Jochen

und dann wieder Audio auch wieder raus.

Jochen

Hat sich das da eigentlich in die Richtung schon entwickelt?

Jochen

Weil ich habe da ehrlich gesagt ja keine Ahnung von.

Georg

Ja, so funktioniert es im Moment eigentlich.

Georg

Also, wie gesagt, wenn man jetzt von der Geschichte her kommt,

Georg

von NumPy, SciPy und CKitLearn und so weiter,

Georg

dann sind immer weitere Algorithmen gekommen.

Georg

Also ich habe zum Beispiel meine Diplomarbeit damals

Georg

auch schon mit so neuronalen Netzen gemacht.

Georg

Das war 2007 oder 2008.

Georg

Da war das noch ganz am Anfang, vor allem im Audio-Bereich.

Georg

Und am Anfang von der Phonik haben wir das jetzt noch nicht gehabt,

Georg

weil es ja einfach nur zu aufwendig war zum Rechnen.

Georg

Aber dann sind wir eh gleich in diese Richtung einmal gegangen.

Georg

Also, ich meine, schon in beiden Podcasts,

Georg

zehn, kann man eh von den Tools auch ein bisschen reden.

Georg

Zuerst war dann das Dancerflow sehr, sehr beliebt am Anfang.

Georg

Vor allem mit diesem Keras, dieser Keras-Library.

Georg

Das war damals so ein Wrapper für Dancerflow im Prinzip,

Georg

einfach mit einer einfacheren API, also einfacher zu verwenden.

Jochen

Ja, inzwischen ist es, glaube ich, die offizielle API-Aufwand.

Georg

Ja, die haben es, glaube ich, irgendwie,

Georg

oder der Typ bei Keras ist dann, glaube ich, irgendwann zu Google

Georg

und dann haben sie das gleich dazu einbaut.

Georg

Ja.

Georg

Ja.

Georg

Wie auch immer, zuerst haben wir viel mit Keras eben gemacht

Georg

und dann irgendwann sind wir dann eh so wie alle auch auf PyTorch.

Georg

Mittlerweile machen wir eigentlich alles mit PyTorch,

Georg

also eh schon lang.

Georg

Aber jetzt zu den Algorithmen, wie funktioniert das jetzt?

Georg

Also, eigentlich ziemlich anders.

Georg

Also, wie du gesagt hast, mittlerweile kommt eigentlich

Georg

einfach nur mehr Audio rein und Audio raus dann.

Georg

Also, es ist viel mehr Blackbox als vorher.

Georg

Und wie funktioniert das?

Georg

Das heißt, man ist jetzt natürlich hauptsächlich damit beschäftigt,

Georg

oder mit vielen Sachen beschäftigt, aber ein großer Punkt ist natürlich,

Georg

dass man jetzt die ganzen Datensätze eben zusammenstellt.

Georg

Nehmen wir noch mal den Beispiel mit Denoising, also Störgeräusche weglöschen.

Georg

Dazu braucht man natürlich ganz viele Audio-Sprachfiles,

Georg

die, wenn wir jetzt nur Sprache betrachten, braucht man ganz viele Sprachfiles,

Georg

die gut klingen, also ganz viele Sprecher, verschiedene Sprachen,

Georg

verschiedene Geschlechter.

Georg

Verschiedene Ausdrucksweisen, verschiedene Sprachstile,

Georg

emotionale Sprache, Fadesprache, was auch immer man sich flüstern,

Georg

was immer man sich denken kann, also alles Mögliche, was es dazu gibt.

Georg

Und das natürlich in einer guten Qualität, ohne viel Rauschen.

Georg

Dann braucht man natürlich ganz große Datensätze von verschiedenen Noise-Daten,

Georg

also statisches Rauschen, dann ein Auto, das hinten vorbeifährt,

Georg

oder irgendwelche Klopfgeräusche am Computer und so weiter.

Georg

Alles, was man sich irgendwie vorstellen kann.

Georg

Musik natürlich auch, falls man Musik auch wegrechnen will.

Georg

Baby schreien, Hunde bellen.

Georg

Und dann mischt man diese Daten eben zusammen, also dass man aus diesen schönen Daten

Georg

eben das Rauschen dazurechnet.

Georg

Das ist dann quasi das schlechte Signal, das ist das Input von dem Netzwerk.

Georg

Und als Target hat man dann einfach das schöne Signal.

Georg

Und dann trainiert man eben dieses Model, das Netzwerk an.

Georg

Also ihr kennt das wahrscheinlich ja alle.

Georg

Und dann hat das eben einen bestimmten Lernalgorithmus,

Georg

das die Gewichte in diesem neuronalen Netzwerk eben updatet

Georg

und dadurch versucht es eben zu lernen, wenn man das reinschickt, kommt das raus.

Georg

Und versucht eben zu generalisieren für alle möglichen anderen Sachen,

Georg

die dazwischen sind, die man eben nicht explizit gelernt hat.

Georg

Zusätzlich zu diesen Daten und Model gibt es ja noch so Transformationen,

Georg

also das Audio wird nicht nur durch das Zumischen von Neues schlechter gemacht,

Georg

sondern man kann auch noch alles mögliche andere machen.

Georg

Man kann Filter-Artefakte draufrechnen, die das Netzwerk dann wegrechnen soll

Georg

oder das Audio Clippen zum Beispiel und das versucht es wieder wegzurechnen

Georg

oder irgendwelche Kompressoren am Target oder am Input drauflegen.

Georg

Also alles, was man früher so eigentlich an Signalbearbeitungsalgorithmen gehabt hat

Georg

und direkt angewendet hat, ist jetzt für einen End-User,

Georg

quasi weg, aber die ganzen Algorithmen braucht man trotzdem immer noch,

Georg

weil man damit im Endeffekt jetzt die ganzen Transformationen von den Daten macht,

Georg

damit man sie so zusammenbasteln kann, damit sie eben möglichst variantenreich sind

Georg

und damit man alle möglichen Sachen abbilden kann, die das Model dann eben machen soll.

Georg

Aber man wendet die Algorithmen nicht mehr direkt auf die Daten an,

Georg

sondern einfach auf den Trainingsdaten und damit modelliert man sozusagen die Trainingsdaten,

Georg

so wie es dann eben fürs Model sein soll.

Jochen

Mhm. Ja, interessant. Ich hätte mir schon mal überlegt, irgendwie, keine Ahnung,

Jochen

ob man nicht sowas machen könnte, wie wenn man jetzt, angenommen man hätte irgendwie ganz viel hochqualitatives Audio irgendwo her,

Jochen

keine Ahnung, hat ein Archiv von einem Radiosender gefunden oder irgendwelchen Medien

Jochen

und man spielt das jetzt irgendwie in einem Raum ab und legt dann irgendwie ein Handy irgendwie in die Mitte oder sowas

Jochen

und nimmt das dann auf, dann könnte man ja eigentlich sozusagen, kann man dann nicht ein gutes Audio

Jochen

aus irgendwie einer Handy-Mikrofon-Aufnahme generieren? Könnte man nicht ein neuronales Netz trainieren,

Jochen

das halt irgendwie quasi dann halt auch, wenn ich dann selber wieder das Handy nehme oder reinspreche,

Jochen

dann quasi da einen guten Klang draus macht?

Jochen

Das ist, glaube ich, das, was Georg versucht, diese Folge.

Jochen

Genau das. Genau das machen wir.

Jochen

Aber da lernst du doch nur einen Filter, oder?

Georg

Genau. Im Prinzip gibt es genau so Datensätze von, du meinst jetzt zum Beispiel Impuls-Responses,

Georg

also Impuls-Antworten von Räumen zum Beispiel, wo eben, keine Ahnung, 100.000 Impulse,

Georg

Impuls-Responses von verschiedenen Geometrien von Räumen, das heißt in dem Fall,

Georg

in dem Fall hättest du ein Handy halt immer an einem anderen Punkt, in einem anderen Raum liegen,

Georg

das sind eben genau diese Transformations, in dem Fall rechnet man dann so eine Impuls-Response drauf auf das Input-Signal

Georg

und am Target soll das dann eben wieder weggerechnet werden.

Georg

Dann, in deinem Fall, hättest du noch so nicht-lineare Verzerrungen drinnen vom Handy-Mikrofon zum Beispiel,

Georg

das kann man natürlich auch mit so einem nicht-linearen,

Georg

also Verzerrungen ganz einfach simulieren, zusätzlich hast du noch Rauschen dabei,

Georg

also man kann da noch ein neues dazu mischen und mit diesen ganzen Dingen,

Georg

dann hat es vielleicht noch spektrale Effekte drinnen, also man kann noch so EQ-Dinger auf den Input drauflegen

Georg

und wenn man diese ganzen Effekte zusammen mischt, dann kommt halt irgendein schlechtes Audio sozusagen raus,

Georg

das man dann verwenden kann.

Jochen

Ja, ja und das kann man natürlich dann deutlich flexibler machen, als wenn man das jetzt irgendwie tatsächlich physisch

Jochen

irgendwie machen müsste, ja. Man braucht ja auch viele Daten irgendwie wahrscheinlich, nehme ich mal an.

Jochen

Was heißt denn viele Daten? Wie viele Daten braucht man denn? Braucht man da 10 Stunden oder 100 Stunden oder 1000 Stunden oder 100.000 Stunden?

Georg

Naja, mehr wie 1000, also es kommt drauf an, wie gut das sollte oder welcher Algorithmus jetzt und wie gut das funktionieren soll.

Georg

Also für so ein neues Redaction-Sachen brauchst du schon einige Tausend Stunden an Audio-Material, sage ich mal.

Johannes

Okay, also so ein, sage ich mal, Podcast-Archiv aus 150 Stunden Audio kommt nicht weit.

Georg

Naja, vor allem, wenn du jetzt ein Podcast-Archiv hast, das ist halt sehr einseitig.

Georg

Ja, okay, das ist zu gleich für mich.

Georg

Du hast natürlich verschiedenste Podcast-Archive von verschiedenen Ländern, von verschiedenen Ausdrucksweisen.

Georg

Dann kommt natürlich noch die Qualität vom Audio dazu.

Georg

Also es ist ja nicht so leicht, wirklich gute Sprache zum Beispiel zu finden, wo jetzt kein Rauschen drin ist,

Georg

weil sonst trainierst du dich auch erst wieder an, dass du Rauschen dabei hast.

Georg

Okay, klar.

Georg

Also wir machen das meistens so ein bisschen rekursiv.

Georg

Also man hat natürlich einmal ein Modell, dann findet man wieder neue Daten, die ein bisschen verrauscht sind,

Georg

die neueste man mit dem alten Modell, damit trainiert man dann das neue Modell und so weiter,

Georg

damit man die Daten auch ein bisschen besser aufbereiten kann.

Georg

Weil, was ja ganz interessant ist, welche Effekte wir immer gehabt haben, also wenn man natürlich schon mal Daten gehabt hat,

Georg

mit denen man ein Modell trainiert hat und da will man dann danach noch einmal die Neues mit dem gleichen Modell,

Georg

dann funktioniert das natürlich nicht, weil das Modell hat ja schon gelernt, dass in den Daten Neues drinnen ist

Georg

und das reproduziert das Neues ganz einfach wieder.

Georg

Also irgendwie ist das wirklich drinnen gespeichert dann.

Georg

Na gut, aber was bei uns auch noch so ein Ding ist, weil wir ja vorher von der klassischen DSB-Welt,

Georg

Maschinen-Learning-Welt gekommen sind, also der Vorteil dort ist natürlich, dass man Parameter zur Kontrolle hat,

Georg

was oft ein Vorteil, oft ein Nachteil ist, weil es komplizierter werden kann.

Georg

Ein Vorteil, weil man verschiedene Use Cases damit abbilden kann.

Georg

Und dieses Prinzip wollten wir jetzt halt auch nicht ganz aufgeben in der ganzen neuen Deep-Learning-Welt sozusagen,

Georg

weil man kann natürlich auch so ein Modell machen, das jetzt auch,

Georg

alle diese Transformationen und was auch immer drinnen hat und da kommt dann irgendwas raus

Georg

und mit dem kann man dann leben oder nicht, aber oft will man halt auch mehr Kontrolle haben,

Georg

was genau man mit dem Audio machen will.

Georg

Man will zum Beispiel nur gewisse Störgeräusche rausrechnen oder man will Musik auch rausrechnen

Georg

oder Atmer wegrechnen oder gewisse Sachen wegschneiden oder Lautstärken labeln,

Georg

Lautstärken nicht labeln, Filtering anwenden oder nicht.

Georg

Also insofern haben wir da jetzt, es ist unser Weg,

Georg

dass wir verschiedene Stemmodels haben, die wir dann kombinieren.

Georg

Also zum Beispiel haben wir so ein Modell, das im Filtering macht.

Georg

Das nennt sich der Auto-EQ-Model, was auf das Filtering spezialisiert ist.

Georg

Dann haben wir verschiedene denoising Models, die verschiedene Teile von Audio weglöschen können oder überlassen können,

Georg

damit man dann die so kombinieren kann, um noch ein bisschen eine Kontrolle darüber zu haben.

Georg

Um auch verschiedene Use Cases, was ist das zum Beispiel?

Georg

In einem Radio-Play, also in einem Hörspiel im Radio will man natürlich alle möglichen Soundeffekte hinten haben.

Georg

Also in einem Wasserfall, der plätschert oder der Knall, wenn die Tür aufgeht.

Georg

Oder in einem Yoga-Video will man natürlich das ganze Atmen im Hintergrund haben und nicht rauslöschen.

Georg

Jetzt in einem reinen Sprach-Podcast will man viel mehr natürlich rauslöschen.

Georg

Also alles, was Tippen ist oder das Plätschern vom Bach im Hintergrund oder der Vögel oder Atmen von mir aus,

Georg

kann man auch rauslöschen, alle Pausen rauslöschen, wenn man es ganz extrem machen will.

Georg

Insofern.

Jochen

Also es ist quasi sehr kontextabhängig, also sehr auch davon abhängig.

Jochen

Also man kann nicht ein Modell für alle Sachen verwenden oder das Modell muss er halt selber erkennen, was jetzt.

Jochen

Eigentlich müsste man ihm das ja sagen, das kann er ja gar nicht wissen, ob jetzt das Atmen oder schwierig wahrscheinlich.

Jochen

Ob das Atmen jetzt erwünscht ist oder nicht.

Jochen

Ja, klar.

Jochen

Ja, das Multitracking.

Jochen

Das Multitrack-Interface.

Jochen

Ich meine, das ist ja auch schön, dass das alles geht, genau.

Jochen

Aber ja, das ist nicht so ganz einfach einzustellen, das stimmt.

Jochen

Ja.

Georg

Ja, Multitrack ist nochmal besonders komplex, vor allem vom Interface.

Georg

Weil für jede Track kannst du alle Settings halt einstellen und dann wird es halt natürlich gleich einmal viel.

Georg

Ja.

Jochen

Ja, gar nicht so einfach.

Jochen

Oder.

Johannes

Ja, ich glaube, wir sind so ein bisschen überfahren, oder?

Johannes

Von diesen ganzen Möglichkeiten, die es da gibt und von den ganzen coolen Sachen, die jeder macht.

Johannes

Und als Außenstehender, also so ich als, sag ich mal, Feld, Wald und Wiesen-Informatiker, mir fehlt da so ein bisschen der Bezug dazu.

Johannes

Also für mich ist es so ein bisschen so, ja, ich habe hier eine Audiodatei und da gibt es irgendwelche magischen Tools, die irgendwelche magischen Sachen machen und hinterher hört es sich besser an.

Georg

Ja, aber es ist ja auch okay, oder? Als User willst du eh nicht mehr wissen im Endeffekt.

Georg

Klar.

Georg

Jetzt hast du ja alles auf den User degradiert.

Georg

Idealerweise möchte ich nicht mehr wissen, das stimmt natürlich.

Johannes

Aber wir wollen ja da schon gerne einen Blick reinwerfen und das ist irgendwie so eine ganz eigene Welt, diese Audiosachen.

Johannes

Ich meine, da gibt es spezielle Hardware und dann sehen die Knöpfe alle anders aus und dann sind die Interfaces so kompliziert, dass wir nicht damit klarkommen.

Johannes

Und ich finde es total faszinierend, wie tief das so ist, weil das so auf der Ebene, die der User damit interagiert ist, ist ja wirklich nur so.

Johannes

Ich habe eine Datei und die soll besser klingen und jetzt ist es so.

Georg

Das war natürlich auch der Punkt, warum wir angefangen haben mit Affonic überhaupt.

Georg

Weil Audiothechnik einfach vor allem vor 10, 15 Jahren sehr kryptisch war.

Georg

Das ist ja heute schon total anders.

Georg

Also früher hast du echt wissen müssen immer, was ein Kompressor ist, was ein Limiter ist, wie du den einstellst, wie du die ganzen Filterparameter einstellst.

Georg

Wo man, wenn man eigentlich nicht wirklich Ahnung davon hat, viel leichter, viel besser ist.

Georg

Was man mehr schlecht machen kann, als gut machen kann.

Georg

Und das war eigentlich der Ausgangspunkt von uns.

Georg

Weil wir halt gedacht haben oder ich damals gedacht habe, dass man kann einfach einem normalen Menschen unter Anführungszeichen sowas einfach nicht zumuten.

Georg

Der, wie du sagst, nur ein besseres Audio haben will.

Georg

Das war einfach alles viel zu kompliziert.

Johannes

Ja, ganz oft ist es ja auch so, dass gerade in dieser Audio-Welt,

Johannes

dass man als normaler Benutzer viele Dinge gar nicht hört oder gar nicht versteht.

Johannes

Man hat ja da gelegentlich Kontakt dazu.

Johannes

Und wenn man dann so sieht, da sitzt einer hier an seinem Mischpult und dann dreht er an irgendwelchen Reglern und es passiert eigentlich gar nichts.

Johannes

So erster Eindruck.

Johannes

Aber dann am Ende hört es sich doch irgendwie wesentlich besser an, als es sich vorher angehört hat.

Johannes

Und diese Intransparenz ist so für mich als Benutzer.

Johannes

Ich zähle mich da durchaus zu den Benutzern.

Johannes

Super interessant, weil ich verstehe überhaupt gar nicht, was es da für, ich verstehe noch nicht mal, was es für Parameter gibt.

Johannes

Und dann gibt es aber Experten, die gucken sich das an und sagen, ja, nee, so kannst du es nicht machen.

Johannes

Und hier musst du diesen das hochdrehen und das runterdrehen.

Johannes

Und dann am Ende denkst du ja, verrückt.

Johannes

Und ich habe einmal so eine Erfahrung gemacht.

Johannes

Da haben wir bei einem ehemaligen Arbeitgeber, wir haben ein Marketingvideo gedreht.

Johannes

Es war ein großer Spaß für einen Programmiertwettbewerb.

Johannes

Und der war auch so ein Audio-Wettbewerb.

Johannes

Und der war so ein Fan.

Johannes

Da hat er sich selber in seinem Wohnzimmer ein kleines Studio reingebaut.

Johannes

Auch mit so Schallschutzwänden und so Zeugs.

Johannes

Und da hat er dann mit seiner Band, was man halt so macht.

Johannes

Und dann hat er da so ein Stück Audio von mir aufgenommen.

Johannes

Und ich meine, jeder, der schon mal Audio von sich selber gehört hat, der weiß, dass das ganz schrecklich ist, wenn man sich das anhört.

Johannes

Weil die eigene Stimme, die hört sich gruselig an.

Johannes

Aber dann hat er das da so reingetan und hat so ein paar Knöpfe gedreht.

Johannes

Und auf einmal habe ich mich angehört wie ein Radiomoderator.

Johannes

Und so eine richtig sonore Stimme.

Johannes

Mit Volumen drin.

Johannes

Und er hat das Reverb aufgedreht.

Johannes

Ja, und vielleicht auch ein bisschen die Bässe hochgedreht.

Johannes

Und, keine Ahnung, einen Kompressor reingemacht.

Johannes

Weiß ich, was das bedeutet.

Johannes

Jedenfalls einige magische Regler.

Johannes

Und auf einmal war es viel, viel, viel besser.

Johannes

Und ich finde das super faszinierend, dass es so eine Welt gibt, die eigentlich so intransparent ist.

Johannes

Aber die doch irgendwie jeder hört.

Johannes

Weil man hört ja schon, ob sich Audio gut anhört oder nicht.

Dominik

Und wer meint es jetzt, wenn du das Audio auffällig hörst?

Dominik

Wenn du es auf dem Telefon als Podcast hörst?

Dominik

Oder wenn du das bei deiner Serienanlage hörst?

Dominik

Oder im Auto?

Johannes

Wenn ich das in meinen Bluetooth-Lautsprechern 10 Meter von meinem Handy anhöre.

Dominik

Entschuldigung, ich wollte gerade, weil ich finde nämlich, dass die Sachen alle auf unterschiedlichen Geräten immer ganz anders klingen.

Dominik

Und das ist total nicht rausgekommen.

Dominik

Ja, das ist natürlich so.

Johannes

Aber ich meine, so die ganz alten Sachen waren ja alle für Radio.

Johannes

Und auch da hat es sich sehr gut angehört.

Johannes

Also besser als ohne.

Johannes

Ja.

Jochen

Ja, wobei ich glaube, das muss man auch so ein bisschen lernen.

Jochen

Also ich habe jedenfalls irgendwie,

Jochen

zum Beispiel bei den ersten Podcast-Episoden jetzt hier,

Jochen

dachte ich auch, das klingt ja eigentlich ganz gut.

Jochen

Und wenn ich mir die heute anhöre, denke ich mir so, ah, das klingt aber eigentlich ganz schön schlecht.

Jochen

Und das war auch so ein Lernprozess.

Jochen

Das ging nicht von Anfang an.

Dominik

Und dann hat der Jochen sich ein ganz großes Mischpult gekauft, das wir immer noch nicht ordentlich bedienen können.

Dominik

Und damit ist es viel besser geworden.

Dominik

Ja, nee.

Dominik

Viel einfacher.

Dominik

Ja.

Dominik

Aber ich höre jetzt auch...

Johannes

Was die Hörer nicht wissen, ist ja, dass wir vorher eine Dreiviertelstunde gebraucht haben, um die Aufnahme zu starten.

Johannes

Das war tatsächlich das Nächste zum Vorbereiten.

Johannes

Was wir selber hatten, ja.

Johannes

Matrix.

Jochen

Ja, aber es ist auch irgendwie so ein gewisserweise gebührender Einstieg, ob man es nicht schon mal...

Jochen

In die Audio-App.

Jochen

Ja, dass man dann schon mal so nicht denkt, dass es zu einfach wäre alles.

Johannes

Ich finde es auch sehr schön, Georg, dass du gleich als Profi gesagt hast,

Johannes

wisst ihr was, diese ganze Audio-Technik, alles weg, einfach nur ein Mikrofon, ein Kabel.

Johannes

Sehr sicher.

Georg

Aber nochmal zu deinem Punkt, dass es besser geklungen hat.

Georg

Weil der hat ein paar Regler gedreht und dass es besser geklungen hat.

Georg

Das stimmt natürlich.

Georg

Aber man muss ja immer vor, in dem Fall vor Ohren führen, dass das natürlich sehr subjektiv ist und eigentlich von deiner Wahrnehmung vom Radio her geprägt ist.

Georg

Da gibt es natürlich ganz unterschiedliche Stile in unterschiedlichen Ländern, auch wie man das handhabt.

Georg

Also du bist ja, du bist jetzt einem bestimmten Radiosound vielleicht gewohnt, was deine Radiosender da bei dir in Deutschland jetzt haben.

Georg

In Amerika ist es meistens ganz anders oder in anderen Ländern.

Georg

Das heißt, wenn jetzt irgendwer deine Stimme so regelt, dass er möglichst ähnlich an deiner Referenz sozusagen ist,

Georg

was du als guten Sound verstehst oder gewohnt bist zu hören, ganz einfach, dann klingt es für dich gut.

Georg

Wenn der jetzt zum Beispiel, wenn das jetzt ein Südamerikaner gemacht hätte und die haben eine andere Referenz,

Georg

dann hätte es vielleicht für dich gar nicht so gut geklungen.

Georg

Also das ist auch sehr subjektiv.

Georg

Das ist auch sehr subjektiv.

Georg

Das ist auch sehr subjektiv.

Georg

Das ist auch sehr subjektiv.

Georg

Das ist auch sehr subjektiv.

Georg

Das ist auch sehr subjektiv.

Georg

Das ist auch sehr subjektiv.

Georg

Das ist auch sehr subjektiv.

Georg

Das ist auch sehr subjektiv.

Georg

Das ist auch sehr subjektiv.

Georg

Das ist auch sehr subjektiv.

Georg

Das ist auch sehr subjektiv.

Georg

Das ist auch sehr subjektiv.

Georg

Das ist auch sehr subjektiv.

Georg

Das ist auch sehr subjektiv.

Georg

Das ist auch sehr subjektiv.

Georg

Das ist auch sehr subjektiv.

Georg

Das ist auch sehr subjektiv.

Georg

Das ist auch sehr subjektiv.

Georg

sehr subjektiv natürlich

Georg

diese Übernehmung.

Georg

Das kommt immer auf die Referenz drauf an.

Dominik

Diese Bilder, wenn man das zwar über Ton

Dominik

spricht, aber vom Klangbild auch redet,

Dominik

schon auch ein bisschen

Dominik

einordnen, oder?

Dominik

Es gibt schönere Bilder

Dominik

von besseren Künstlern und es gibt

Dominik

ästlichere Bilder vielleicht.

Dominik

Selbst wenn sie unterschiedlich sind und wenn es

Dominik

verschiedene Stilrichtungen gibt,

Dominik

kann man schon, glaube ich,

Dominik

eine Qualität

Dominik

eines Stückes hören.

Dominik

Es ist auch ein bisschen bei Musik, ja, ich höre

Dominik

relativ einseitige Musik,

Dominik

obwohl ich auch von vielen Genres

Dominik

durchaus anerkennen kann, wenn es da gute

Dominik

Musik gibt, die man gut hören kann, die man nicht so gut hören kann.

Dominik

Und ich höre auch, ob eine Musik einfacher

Dominik

produziert ist oder komplexer, unabhängig jetzt von

Dominik

meinem Geschmack vielleicht dafür.

Dominik

Wenn ihr wisst, was ich meine, ja?

Dominik

Und ich finde, das ist auch bei Audio so.

Dominik

Insbesondere halt bei dem, was du gesagt hast,

Dominik

wie du dieses Signal bearbeitest,

Dominik

was halt der Tontechniker,

Dominik

also ich weiß nicht, kann man das so sagen?

Dominik

Ist Harphonik ein virtuelles Ton

Dominik

Technik-Instrument?

Dominik

Ist das so?

Georg

Virtueller Ton-Techniker, ja.

Dominik

Und ja, was er dann tut, was er da machen kann,

Dominik

um

Dominik

ich weiß nicht, wie die Bildsprache bleibt,

Dominik

den Pinsel zu führen, ja, also tatsächlich

Dominik

diesen Ton zu skypen und

Dominik

ja, also klar,

Dominik

gibt es da vielleicht verschiedene Meinungen oder

Dominik

ich weiß nicht, ob du sowas hast wie Presets,

Dominik

die du sagen kannst, Harphonik, hey, das ist

Dominik

jetzt Taste,

Dominik

du hast eben Südamerika erwähnt

Dominik

und das ist Taste Europe oder

Dominik

so oder das ist Taste Radio und

Dominik

das ist Taste Big Cinema.

Dominik

Kann ja sein, dass du das auch machen kannst, aber

Dominik

der Trick wäre ja, genau das

Dominik

auch bauen zu können, als Tontechniker

Dominik

sich quasi dieses Zielbild

Dominik

oder diesem Stil anzupassen

Dominik

und das dann halt auf einen gewissen

Dominik

Qualitätsgrad zu bringen. Und das

Dominik

aus Algorithmen zu denken, finde ich spannend, weil ich versuche

Dominik

auch überhaupt erstmal zu verstehen, wie das

Dominik

überhaupt geht, weil dieses

Dominik

Klang zu

Dominik

visualisieren, ist halt da wieder auch

Dominik

der falsche Begriff, ja, aber sich das so

Dominik

vorstellen zu können, wie man einen Klang überhaupt

Dominik

schafft, das ist irgendwie, also eine der großen

Dominik

Herausforderungen, die ich jetzt persönlich habe, wenn ich jetzt

Dominik

an Musik denke, auch

Dominik

was ich höre, überhaupt umzusetzen, dafür

Dominik

muss ich relativ viel üben

Dominik

oder so, ja, dass ich

Dominik

das hinkriege oder halt auch in die Musikschule gehen

Dominik

und Theorie lernen und so und das ist

Dominik

durchaus, glaube ich, die spannende

Dominik

Sache dahinter vielleicht.

Dominik

Und warum es so einem Nutzer wie dir, Johannes,

Dominik

dann vielleicht schwerfällt, weil du sonst nicht so viel mit

Dominik

Ton machst. Absolut, blutiger Nutzer.

Johannes

Ich habe da überhaupt

Johannes

gar keinen Connect dazu. Ich bin, ich habe

Johannes

da, glaube ich, eine sehr visuelle Ansicht.

Johannes

Sobald man mir eine FFT

Johannes

zeigt, dann komme

Johannes

ich damit klar, aber solange nur die Geräusche

Johannes

da sind oder die Wellen formen, dann

Johannes

bin ich völlig

Johannes

verloren. Ja,

Jochen

ich weiß es nicht genau.

Jochen

Ich habe mal irgendwann auch ein Podcast

Jochen

Episode gehört mit

Jochen

Rick Rubin und der meinte so,

Jochen

ach, das mit dem

Jochen

irgendwie produzieren und so,

Jochen

eigentlich kann man es immer nur kaputt machen und

Jochen

wenn man das nicht kaputt macht, dann ist das schon

Jochen

sehr, sehr, dann ist das schon sehr, sehr gut.

Jochen

Ich weiß gar nicht, ob man tatsächlich so viel

Jochen

an Mastering

Jochen

kann man damit tatsächlich prägen.

Jochen

Ja, also ich

Dominik

bin jetzt ja totaler Amateur, was

Dominik

Musik auch angeht und so, aber wenn ich jetzt

Dominik

mit einem Kumpel jetzt Musik mache

Dominik

und ich schaffe es halt schon, bestimmte Sachen

Dominik

da rauszuholen oder bestimmte Töne

Dominik

an der richtigen Stelle leiser oder lauter zu machen

Dominik

oder halt Raum zu schaffen für den

Dominik

Bass oder so, irgendeinen Ducking hinzukriegen, das ist ja schon,

Dominik

das sind ja eher so Basics, ja, aber

Dominik

das, also ich kann das

Dominik

überhaupt nicht vorstellen mit Sprache, weil ich damit überhaupt gar keine

Dominik

Erfahrung habe, ja, mit Podcasts oder

Dominik

sowas, also wir machen jetzt Vereine, aber

Dominik

als Hohentechniker jetzt würde ich sagen, würde ich mich jetzt auch

Dominik

nicht bezeichnen und das ist halt

Dominik

schon nochmal eine andere Herausforderung und wenn man

Dominik

gerade diese Klangbilder vor Uhren

Dominik

hat, ja,

Dominik

da kommt man vielleicht so ein bisschen näher

Dominik

dran, also das ist das, was Johannes meinte.

Dominik

Er hat genauso geklungen, wie er dachte, dass er im Radio

Dominik

steht und wenn ich jetzt weiß, okay, ich möchte

Dominik

das Audio-Klangbild

Dominik

haben, dann kann ich das auch so machen.

Dominik

Wenn ich das so haben, wie

Dominik

das hier mal so im Radio steht, dann weiß ich vielleicht

Dominik

in welche, vielleicht wenn ich das Klang

Dominik

habe, das richtige Wort dafür, ich weiß nicht,

Dominik

ich das Ganze bringen möchte,

Dominik

ob ich jetzt, welche Frequenzen

Dominik

ich bewege und

Dominik

was ich jetzt spannend finde, ist, was kann ich denn noch machen

Dominik

eigentlich als Audio-Tontechniker

Dominik

außer Frequenzen

Dominik

bewegen und Lautstärke

Dominik

mit, was ist das, Envelopes

Dominik

modifizieren?

Jochen

Sie ausleveln.

Dominik

Ja, das ist ja, der Envelope ist ja

Dominik

quasi, okay.

Georg

Im Endeffekt ist alles

Georg

Frequenzen und Lautstärken, mehr gibt es ja nicht.

Dominik

Ja, genau, aber ja.

Georg

Ich frage jetzt nur, wie man diese

Georg

Regeln hat.

Georg

Grafiks sind auch nur ein paar Pixel, das ist jetzt

Georg

zu kurz geschaut.

Georg

Ja, ein paar Farben

Georg

an die richtige Stelle getan.

Georg

Na, du meinst jetzt, welche

Georg

Algorithmen es jetzt sozusagen

Georg

noch gibt, oder was?

Georg

Da können wir vielleicht gleich noch drauf eingehen, ich finde es gar nicht so unangenehm.

Jochen

Ich glaube, der Dominik möchte einfach in dem

Jochen

komplizierten Interface

Jochen

noch ein paar mehr Knöpfe haben, wo er dann

Jochen

sagen kann, jetzt lieber irgendwie

Jochen

Radio-Style oder lieber

Jochen

Musik. Nee, er möchte wissen, welche Knöpfe

Jochen

mehr er drehen muss um den Radio-Style.

Dominik

Ja, also ich würde tatsächlich, also ich würde gerne,

Dominik

wenn ich jetzt so ein perfektes

Dominik

Tonstudio-Ding mir vorstelle, wo es

Dominik

diese ganzen einzelnen Regelungen gibt,

Dominik

ja, dann möchte ich gerne wissen, welche Regelung ich denn überhaupt

Dominik

machen möchte.

Jochen

Aber das ist jetzt halt ein neuronales Netz mit

Jochen

einer Milliarde Knöpfe, die du drehen kannst.

Jochen

Die kannst du gar nicht mehr selber drehen,

Jochen

da musst du es vorher drehen.

Dominik

Ungefähr zu wissen, welche Richtung ich da möchte,

Dominik

ist vielleicht ja schon mal der

Dominik

erste Schritt.

Dominik

Also ich glaube, es ist schon klar, dass jetzt die

Dominik

Spur nicht... Habt ihr euch selber neuronale

Dominik

Netze trainiert, Georg?

Georg

Wie meinst du, ob wir unsere

Georg

Netze selber trainieren? Ja.

Georg

Ja, sicher. Wir benutzen ja irgendwas

Georg

Vorgefertigtes und... Nein, nein, bei uns ist

Georg

alles selber gemacht.

Georg

Alles selber gemacht?

Georg

Also alles natürlich nicht, aber

Georg

die Algorithmen, so muss man sagen.

Georg

Sci-Pi und NumPy.

Georg

Und wie viele

Georg

Parameter habt ihr da

Georg

drin? Über welche Größe

Georg

sprechen wir da? Also ich meine, das ist ja eine dieser

Johannes

Kenngrößen, die man so sagt. Hier, GPT-X

Johannes

hat eine Milliarde Parameter.

Johannes

Ja,

Georg

das kann ich dir so gar nicht sagen,

Georg

weil... Also

Georg

diese Netze im

Georg

Audi-Bereich funktionieren ein bisschen anders,

Georg

weil

Georg

ich meine, im Prinzip

Georg

hat es schon ähnliche Elemente.

Georg

Also man hat halt meistens

Georg

irgendwelche rekursiven

Georg

Elemente oder Transformers drinnen, also

Georg

bei uns meistens

Georg

LSDMs oder

Georg

Transformer eben, oder beides meistens

Georg

und dann noch so Convolution-Layer

Georg

natürlich und alle

Georg

die Elemente sind eh ähnlich,

Georg

aber es gehen

Georg

einfach viel mehr Daten rein und raus

Georg

natürlich, weil Audio eine viel höhere

Georg

Sampling-Rate hat und in einer

Georg

kürzeren Zeit viel mehr Daten

Georg

rein und raus müssen.

Georg

Aber was wir jetzt eigentlich

Georg

raus, Anzahl Parameter, Größe,

Georg

also wir haben natürlich

Georg

verschiedene Models, also von

Georg

manche Gigabyte

Georg

bis zu

Georg

ein paar hundert Megabyte, also

Georg

in der Größenordnung.

Georg

Also nicht so riesige Models wie irgendeine

Georg

Sprachmodelle, aber doch

Georg

schon ein bisschen was.

Georg

Und ja, die Herausforderung

Georg

ist natürlich auch, wie man

Georg

die alle trainiert, weil es

Georg

natürlich viel Rechenleistung braucht.

Georg

Insofern, wir

Georg

bauen uns halt hauptsächlich unsere eigenen

Georg

Trainingserver auf,

Georg

beziehungsweise mieten teilweise eben

Georg

an, was aber leider halt sehr

Georg

teuer ist, wenn man da versucht auf Amazon

Georg

oder sonst irgendwo anzumieten.

Georg

Bei den eigenen Rechnern

Georg

ist wieder die Herausforderung, dass man die

Georg

Kühlung halt hinbekommt,

Georg

dass man im Büro das

Georg

irgendwie aushaltet oder sonst wo

Georg

die entsprechende Kühlung schafft

Georg

und natürlich die Kosten

Georg

von der Anschaffung,

Georg

weil die GPUs sind

Georg

natürlich heiß begehrt im Moment

Georg

und jeder will die kaufen.

Georg

Aber, ja, das ist natürlich

Georg

zusätzlich zu den Daten eben,

Georg

dass man gute Daten

Georg

bekommt und vor allem

Georg

im Audi-Bereich sind die Daten

Georg

ja auch sehr subjektiv, wie wir

Georg

vorher schon geredet haben und das muss man

Georg

irgendwie einordnen trotzdem

Georg

und das ist nicht immer so ganz klar.

Georg

Also man kann dieses

Georg

Data Labeling jetzt nicht einfach nach Indien

Georg

auslagern und da gibt es jetzt ein paar

Georg

Clickworker, die das einfach

Georg

kategorisieren, sondern da muss man

Georg

wirklich ein gutes Gehör haben dafür

Georg

und zusätzlich eben

Georg

die ganze Computer-Hardware

Georg

ist eine Herausforderung,

Georg

dass man diese eben beschafft.

Georg

Okay, aber

Johannes

trotzdem betreibt ihr ja ein System,

Johannes

wo ich als Endkunde

Johannes

eine Audiodatei hochladen kann

Johannes

und die wird in 10-facher

Johannes

Geschwindigkeit verarbeitet.

Johannes

Allein

Johannes

das ist ja schon eine massive Leistung,

Johannes

dass ihr

Johannes

da einen Service hinstellt, der einfach

Johannes

so funktioniert und dann auch noch

Johannes

ungeheuer schnell ist. Also ich meine, wenn man

Johannes

sich die Leistung

Johannes

von solchen Systemen vor 5 oder vor 10

Johannes

Jahren anschaut, würde man erwarten, dass es 10-mal so

Johannes

lange dauert, wie das Audio ist. Aber jetzt ist es

Johannes

gerade umgekehrt, es ist 10-mal so schnell,

Johannes

wie das Audio ist.

Johannes

Wie kriegt ihr das hin, Georg? Ich habe mir das vorhin auf eurer

Johannes

Webseite durchgeschaut und habe mir gedacht, wie kriegt

Johannes

ihr das hin?

Georg

Naja, also du redest jetzt natürlich nicht vom

Georg

Training, sondern von der Influenz, also

Georg

das, was dann

Georg

anwendet wird. Aber trotzdem.

Georg

Ja, trotzdem.

Georg

Es gibt halt mittlerweile gute

Georg

GPUs, um das kurz zu fassen.

Georg

Okay.

Johannes

Ihr habt ein paar horizontal

Johannes

skaliert. Dicke Rechner.

Georg

Naja, geht halt in dem Fall

Georg

leider nicht anders, weil du musst

Georg

die Models halt auf GPUs ausführen,

Georg

weil GPUs sind halt einfach zu langsam.

Georg

Bei uns, wir sind

Georg

in einer glücklichen Lage, dass wir eben nicht so riesige

Georg

Modelle haben, wie die ganzen Language Models.

Georg

Also wir können das auch auf einzelne GPUs,

Georg

ausführen und brauchen dann nicht GPU-Cluster

Georg

für ein Modell.

Georg

Das ist schon mal viel einfacher.

Georg

Aber das Schwierige ist natürlich

Georg

die Rechenleistung beim Training, weil du halt da

Georg

wochenlang das System

Georg

rechnen lassen musst und

Georg

ja, da brauchst du halt einfach viel mehr

Georg

Rechenleistung. Die Influenz ist jetzt

Georg

eh okay. Also es gibt

Georg

die Standard-Anbieter

Georg

wie Hetzna und so weiter, die bieten eh

Georg

GPU-Server auch an mittlerweile

Georg

und da kann man sich einfach einmieten und

Georg

das war es dann im Endeffekt. Wie viel musst du mieten bei

Dominik

Hetzna für dein Modelltrainieren-Training?

Dominik

Ist das einfach den einen? Kostet das 200 Euro oder was?

Georg

Für das Trainieren haben wir nichts bei Hetzna, das wäre

Georg

zu teuer.

Georg

Nur für die Influenz, würde ich sagen.

Georg

Okay.

Georg

Da haben wir keine Ahnung.

Georg

So, zwischen 10 und 20 herum.

Georg

Ja, das ist schon eine ganz schön

Johannes

ordentliche Operation, was ihr da betreibt.

Johannes

Ja.

Johannes

Ist auch vom Betrieb her eine

Johannes

gewisse Herausforderung, weil

Johannes

da werden dann doch die Datenmengen

Johannes

auch, also ich meine, Audio

Johannes

ist jetzt nicht so schlimm wie Video,

Johannes

aber trotzdem kriegst du ja doch

Johannes

Dateien, die eine gewisse Megabyte-Größe

Johannes

haben und die du dann verarbeiten musst

Johannes

und

Johannes

auch, soll ich mal, richtig

Johannes

verarbeiten musst.

Johannes

Also höchster Respekt

Georg

hier. Und vor allem, man braucht

Georg

halt natürlich auch Rechenleistung.

Georg

Das kostet halt auch.

Georg

Das ist dann der Punkt im Endeffekt.

Georg

Ja.

Georg

Das war halt früher schon viel günstiger.

Georg

Also da haben wir das nur auf

Georg

CPUs sozusagen laufen gehabt.

Georg

Hat natürlich auch ähnlich

Georg

lange gedauert, also weil

Georg

die Algorithmen halt auch für damalige

Georg

Verhältnisse relativ aufwendig waren.

Georg

Aber war halt um einiges günstiger.

Georg

Ja, das ist so ein bisschen

Johannes

die Kehrseite, oder, von dieser ganzen

Johannes

neuronale Netze-Geschichte.

Johannes

Auf der einen Seite

Johannes

muss man wesentlich weniger

Johannes

manuelle Arbeit reinstecken,

Johannes

wobei das vielleicht auch gar nicht stimmt.

Johannes

Ja, das ist auch nicht wahr.

Johannes

Aber auf der anderen Seite muss man wesentlich weniger manuelle Arbeit reinstecken, wobei das vielleicht auch gar nicht stimmt.

Johannes

Auf der anderen Seite bezahlt man es halt

Johannes

mit Rechenzyklen.

Jochen

Ach, dazu fällt mir

Jochen

ein, genau, da war ich jetzt überrascht.

Jochen

Ich habe jetzt letztens irgendwie so ein bisschen

Jochen

mit Transkripten-Dicke gemacht.

Jochen

Also, genau,

Jochen

wir waren ja beide auf der

Jochen

Subscribe, aber, und

Jochen

da habe ich dann auch mit anderen

Jochen

Leuten so geredet, wie die das mit

Jochen

Transkripten machen,

Jochen

Podcast-Hosting-Software.

Jochen

Und ich habe mich dann mal so ein bisschen

Jochen

vorgedrückt, weil ich dachte so, oh, das ist aber so viel

Jochen

Arbeit, da weiß ich nicht genau, ob ich das

Jochen

wirklich machen will. Und dann

Jochen

meinten aber alle anderen, ach so, ja,

Jochen

das war jetzt auch nicht so schlimm, das

Jochen

ging schon. Und dann bin ich da rausgegangen

Jochen

mit, okay, ich muss es wohl doch mal machen.

Jochen

Und habe dann jetzt auch mal angefangen.

Jochen

Und dabei...

Jochen

Das ist ganz gut geworden, ne?

Jochen

Ja, also tatsächlich irgendwie mit Whisper

Jochen

hat man jetzt ein Modell, das tatsächlich

Jochen

wirklich ganz gut

Jochen

sozusagen, ja...

Dominik

Also beim Pice-Spin hast du da

Dominik

so ein paar Sachen ja gezeigt.

Dominik

Ja, auf dem Heps-Spin.

Dominik

Genau.

Dominik

Du hast sogar einen Blog-Eintrag dazu geschrieben.

Dominik

Ja.

Dominik

Und man kann es in der CLI benutzen, um

Dominik

Transkripte zu machen für Audio.

Jochen

Genau, aber weswegen ich

Jochen

das jetzt gerade erwähnt habe, ist,

Jochen

wenn man das lokal laufen lässt, dann wird

Jochen

auch das Laptop heiß und der Akku wird alle

Jochen

und das funktioniert alles nur sehr langsam.

Jochen

Und es macht keinen Spaß.

Jochen

Aber es gibt da

Jochen

einen Dienstleister

Jochen

Drog, ich weiß gar nicht, wie man die ausspricht,

Jochen

und die

Jochen

machen ja, die haben sich irgendwie auf

Jochen

Inferenz spezialisiert und machen das irgendwie

Jochen

schnell. Die haben auch, sagen sie

Jochen

jedenfalls, ich habe keine Ahnung, was sie wirklich machen, aber

Jochen

dass sie da halt eigene Hardware

Jochen

haben, die da

Jochen

irgendwie,

Jochen

wo man dann Modelle halt

Jochen

für Inferenz drauflaufen lassen kann,

Jochen

die dann halt noch schneller ist als, weiß ich nicht,

Jochen

GPUs oder so. Und da

Jochen

war es tatsächlich, also irgendwie Whisper V3

Jochen

Large, also was halt

Jochen

auf meinem Laptop echt

Jochen

fies langsam ist, da geht

Jochen

halt so zwei Stunden Episode, geht da halt so

Jochen

in einer Minute ungefähr durch und ist

Jochen

fertig. Und das hat mich schon

Jochen

so, oh krass, also

Jochen

das ging schon ganz gut.

Georg

Naja, es gibt ja jetzt diese schnellere Whisper-Model, das

Georg

Whisper Turbo. Ja, das habe ich, genau,

Jochen

das habe ich auch probiert, das geht

Jochen

schon ganz gut, aber

Jochen

bei Drog,

Jochen

die machen wohl das wirklich, das große

Jochen

Whisper V3 Large.

Jochen

Und das ist aber so schnell. Ja, wir haben ja auch das

Georg

V3 Large.

Georg

Ja, das haben wir auch,

Georg

das haben wir auch.

Georg

Auf den GPUs

Georg

kann es einfach laufen.

Georg

Ah ja, ja.

Georg

Ja, genau. Das ist super, ja.

Jochen

Ja, weil das hat auch, ich habe auch die so ein bisschen

Jochen

verglichen,

Jochen

V2 versus V3 und

Jochen

tatsächlich für Deutsch macht es, bei Englisch macht es gar nicht

Jochen

so einen Riesenunterschied, oder dachte ich jedenfalls jetzt so,

Jochen

aber bei Deutsch macht es halt noch schon einen Unterschied.

Jochen

Also V3 ist nochmal ein gutes Stückchen besser.

Jochen

Also bei Namen

Jochen

oder auch bei Python oder auch

Jochen

das geht eigentlich,

Jochen

da oft das V2

Jochen

versteht es halt nicht so richtig

Jochen

und V3 meistens

Jochen

dann schon, es sind auch immer noch Fehler drin, aber

Jochen

also merkbarer Unterschied für mich.

Jochen

Ja.

Georg

Ja, ich weiß jetzt nicht mehr, welche Version, aber

Georg

ob irgendeine Version ist dann

Georg

auf einmal immer auf Phonic richtig erkannt worden.

Georg

Ja, auch.

Georg

Weil wir haben immer so ein Test-File

Georg

und auf Phonic war zuerst

Georg

immer falsch und dann auf einmal hat es funktioniert.

Georg

Dann werden sich wohl die Daten geändert haben.

Georg

Ja.

Georg

Ihr seid einfach so bekannt, dass ihr jetzt in den Referenzen

Georg

ganz datenvoll kommt.

Georg

Ja, genau.

Jochen

Ich finde das auch total komisch, dass man

Jochen

einem Street-to-Text-Model, dem kann man

Jochen

ja dann auch ein Prompt geben, dass man

Jochen

dem sagen kann, was es tun soll

Jochen

und wie Leute heißen und das funktioniert dann plötzlich.

Jochen

Das fand ich auch sehr eigenartig.

Jochen

Ich weiß jetzt auch noch nicht, dass man das wirklich einstellen

Jochen

kann, aber ich verwende jetzt immer das gleiche Prompt

Jochen

oder muss es halt umkonfigurieren, aber

Jochen

das geht ja auch und das ist auch ganz eigenartig.

Jochen

Also, ja.

Jochen

Ist irgendwie anders als früher.

Georg

Ja, das hat beim Whisper leider

Georg

Seiteneffekte, also

Georg

der, sagen wir mal so,

Georg

das fördert

Georg

Halluzinationen. Ja,

Georg

das kann natürlich sein, ja.

Georg

Deswegen verwenden wir die Prompt im Moment

Georg

eigentlich nicht. Ah, okay.

Jochen

Ja, ich habe mir auch die Transkripte

Jochen

nicht so komplett durchgelesen.

Jochen

Wer weiß, was da jetzt so komische Sachen

Jochen

für Dinge

Jochen

auf die Kontrast-Seite noch schreiben.

Jochen

Es gilt das gesprochene Wort.

Jochen

Liebe Zuhörer, schauen Sie

Jochen

jetzt die Untertitel an.

Jochen

Ja, könnte auch sein, dass das

Jochen

vielleicht nicht so...

Jochen

Ja.

Jochen

Müssen wir jetzt ein paar exotische Wörter sagen, um das,

Johannes

um deine Transkriptionen zu verwirren.

Johannes

Ja.

Georg

Nein, es ist gar nicht so bei Wörtern. Es ist meistens eben,

Georg

wenn nicht gesprochen wird

Georg

oder wenn Pausen sind,

Georg

dass sie dann irgendeine Halluzinationen

Georg

bilden und dann Wörter für Wörter

Georg

abgespult werden, sozusagen.

Georg

Ah.

Johannes

Das hört sich so ein bisschen an, als ob das Modell nur erotisch

Johannes

wäre, oder?

Dominik

Dann machen wir jetzt eine kurze Schweigeminute

Dominik

für...

Dominik

Eine Schweigeminute für Whisper V3.

Dominik

Wisst man auch mal,

Jochen

genau, das Mikrofon hier.

Jochen

Jetzt kommt Whisper zu Wort.

Jochen

Mal schauen, was da so rauskommt, wenn man das einfach mal

Jochen

so vor sich hin

Jochen

generieren lässt.

Jochen

Ja, schon

Jochen

interessant.

Jochen

Ja, ich befürchte aber, Jochen,

Johannes

dass wir die nächste Episode einfach eine komplette

Johannes

Episode machen müssen, wo wir die ganzen

Johannes

Abkürzungen erklären, die wir heute...

Johannes

Abkürzungen, haben wir gehört haben.

Dominik

Wir können auch einfach die ganze Zeit schweigen in der nächsten Episode

Dominik

und dann lassen wir bis bei den Texten...

Dominik

Ja, das geht auch.

Georg

Und dann den Text wieder viel delizieren.

Georg

Ja, genau.

Georg

Mit unseren Stimmen.

Johannes

Und das ein paar Mal im Kreis.

Johannes

Und dann schauen wir mal, was rauskommt.

Johannes

Ja.

Jochen

Ja, ansonsten, genau, ich weiß nicht,

Jochen

haben wir, genau, jetzt haben wir schon

Jochen

eine ganze Weile über so Modelle und Dinge.

Jochen

Der Rest der Infrastruktur

Jochen

ist ja vielleicht auch ganz interessant.

Jochen

Was so Web-Geschichten

Jochen

zum Beispiel angeht.

Jochen

Django, ja, natürlich. Ja, machen wir auch.

Jochen

Nein, wir machen Django wirklich?

Jochen

Ja.

Georg

Ja, wie gesagt, wir verwenden Django.

Georg

Das ist schon

Georg

seit 2013,

Georg

wann das halt gestartet ist.

Georg

Und was verwenden wir dann oft dabei?

Georg

Ja, so Frontend-mäßig.

Georg

Ein paar Sachen haben wir mit Vue gemacht.

Georg

Das ist ein Audio-Inspektor,

Georg

nenne ich das, oder Transcript-Editor,

Georg

der ist mit Vue gemacht.

Georg

Dann, prinzipiell,

Georg

verwenden wir so HTMX

Georg

und solche Sachen mittlerweile

Georg

für so einfachere Interface-Elemente.

Georg

Also für alles, was jetzt nicht

Georg

der Audio-Editor ist.

Georg

Und am Frontend verwenden wir noch

Georg

Tailwind-CSS.

Georg

Was gibt's noch?

Georg

Ja, Alpine teilweise

Georg

für so kleine Charts.

Dominik

Das hört sich genau nach dem an, was wir auch machen.

Georg

Ja, machen jetzt alle, gell?

Georg

Ja, machen irgendwie auch alle.

Jochen

Wahrscheinlich gibt's einen Grund,

Jochen

dafür, warum es so ist.

Jochen

Ja, weil man sich halt nicht

Georg

die geholfenen Frameworks einhandeln will.

Georg

Ja, natürlich.

Georg

Gut, was gibt's noch

Georg

zum Erzählen? Dann

Georg

Backend-mäßig verwenden wir eben

Georg

so eine Task-Queue,

Georg

die diese ganzen Audit-Protesting

Georg

und Encoding-Tasks verteilt.

Georg

Dafür verwenden wir Celery.

Georg

Und die Celery

Georg

läuft dann eben auf verschiedene

Georg

Server verteilt.

Georg

Das sind unsere Worker,

Georg

Rechner.

Georg

Wir haben einen Hauptrechner, wo das Websystem läuft und der verteilt die ganzen Jobs dann auf die Worker-Rechner.

Dominik

Und magst du Celery? Funktioniert es gut?

Georg

Mögen ist übertrieben, aber es funktioniert seit 13 Jahren.

Georg

Aber mittlerweile gibt es auch modernere Tools, schätze ich mal.

Dominik

Wir hoffen, dass Django das Native kann, aber ich weiß nicht, ob das mit dem Distributed da gut geht.

Jochen

Ja, da kommt jetzt was, aber das kann nicht so viel wie Celery.

Jochen

Wenn man wirklich da Last hat und da viele Dinge macht, dann ist es wahrscheinlich.

Jochen

Wenn für einen Celery funktioniert, dann sollte man das wahrscheinlich so lassen.

Jochen

Aber ich glaube auch, es gibt sonst nicht viel Konkurrenz da.

Jochen

Das ist irgendwie für komplexere Geschichten in Celery immer noch.

Jochen

Inzwischen gibt es ja schon einige Task-Queues.

Jochen

Ja, auch mit Django.

Johannes

Mit der Integration, aber Celery ist halt so der bekannte alte Platzhirsch.

Jochen

Ja, aber es ist auch schwer zu benutzen. Das ist so ein bisschen wie das Mischpult hier.

Jochen

Nein.

Jochen

Das liegt doch in der Natur der Sache, oder?

Jochen

Wenn man nicht hinguckt, dreht sich das immer so mit dem Lauf Richtung Fuß.

Jochen

Ja, da braucht man doch noch eine Ausrede. Das ist die Kinderwahn oder jemand anders.

Jochen

Genau.

Jochen

Und dann war man es doch selber. Vielleicht, das kann schon sein.

Jochen

Ja, vor allem.

Dominik

Weil eigentlich musste man ja klicken in deiner DAW.

Dominik

Oder es riecht bei einer DAW, ich weiß nicht.

Dominik

Ja, das hat gar nichts mit dem Mischpult zu tun.

Dominik

Na ja, egal.

Dominik

Na, Task-Queues sind kompliziert.

Georg

Ja, wir haben dann auch verschiedene Task-Queues.

Georg

Das macht es mal komplizierter.

Georg

Also einerseits diese ganzen CPU-Server, die funktionieren eben über Celery.

Georg

Dann haben wir eben noch GPU-Server, die funktionieren dann wiederum,

Georg

die werden dann wiederum von den CPU-Servern angesprochen mit den ganzen Audioabstellungen.

Georg

Die haben so ein, das nennt sich so ein NVIDIA Triton, das ist so ein NVIDIA-System,

Georg

wo man eben so Models hosten kann am GPU, der verteilt das relativ effizient im Speicher,

Georg

weil der hat wiederum eine eigene Task-Queue integriert, wie so kleine GPU-Jobs verteilt werden.

Georg

Weil das Problem bei den Models ist, dass man kann jetzt nicht für jeden Request das Model,

Georg

oder es wäre nicht sehr effizient, wenn man für jeden Request das Model jetzt neu ladet,

Georg

in den Speicher, also in den GPU-Rahmen, weil das Laden an sich von so ein paar Gigabyte-Models

Georg

dann schon mal ziemlich lang dauert.

Georg

Deswegen gibt es eben zum Beispiel das NVIDIA Triton, der versucht, das eben möglichst effizient zu managen,

Georg

dass die Models halt immer im V-Rahmen sind, beziehungsweise nur wenn notwendig halt ein anderes Laden und so weiter.

Georg

Und das ist dann sozusagen die zweite Task-Queue hinter der ersten Task-Queue.

Georg

Und dann kommt das von den GPU-Servern eben wieder Druck zur Celery-Task-Queue auf den CPU-Servern.

Georg

Und dort gibt es dann, dort wird dann noch verschiedene Files, also wenn das Audio-Processing fertig ist,

Georg

gibt es dann File-Encoding-Tasks und dann Speech-Recognition-Tasks, dann wird es wiederum zum GPU-Server, zum anderen geschickt.

Georg

Dann, was gibt es noch, dann eben so ein Verteil-Task, der das auf verschiedene Server dann schickt,

Georg

also Netzwerk-Tasks oder auf YouTube oder was auch immer.

Georg

Und so sickert das von Task zu Task dahin.

Georg

Im Celery und im Nvidia Triton.

Dominik

Und den Status erfasst du irgendwie in einem Dango-Modell.

Dominik

Genau, ja.

Georg

Die Tasks rufen sich dann eben so seriell auf.

Georg

Also es gibt ja bei Celery also Chord-Tasks, nennen sie das.

Georg

Also da kann man verschieden, wenn jetzt zum Beispiel ein Audio-Processing fertig ist

Georg

und man will daraus fünf verschiedene File-Formate erstellen, dann kann man so ein Chord-Task machen.

Georg

Der macht dann diese fünf File-Formate parallel und dann sagt man,

Georg

wenn jetzt alle von diesen fünf fertig sind, dann ruft er den nächsten Task auf.

Georg

Also das ist zum Beispiel dann der Finish-Task.

Georg

Der wird dann aufgerufen, wenn diese ganzen Tasks fertig sind.

Georg

Oder der Distribution-Task.

Georg

Und so kann man so Ketten bauen, die sich dann also quasi parallel verbreiten

Georg

und dann wieder irgendwann zusammenführen, hoffentlich.

Georg

Ja.

Georg

Bis das irgendwann fertig ist.

Jochen

Ja, man hat dann so ganze Task-Grafen oft irgendwie.

Jochen

Ja.

Jochen

Ja.

Jochen

Ist dann manchmal so ein bisschen schwierig, wenn man es testen will.

Jochen

Und manchmal hat man so komische Probleme, wenn das an einer unerwarteten Stelle schief geht.

Jochen

Aber ja, man kann damit viel machen.

Georg

Aber testen ist auch nicht so schlimm.

Georg

Also man kann natürlich die Tasks einzeln testen.

Georg

Mit Unit-Tests ganz einfach.

Georg

Das Gesamtsystem ist wieder ein bisschen komplexer zum Testen, ja.

Georg

Ja.

Dominik

Ich hatte immer das Hauptproblem, was ich mal hatte,

Dominik

das war irgendwie aufzuräumen, wenn da irgendwas kaputt gegangen ist.

Dominik

Dass da irgendwelche Geister-Tasks irgendwann waren,

Dominik

weil irgendwie noch irgendwas geklickt hat und dann nicht genau klar war,

Dominik

wo jetzt welcher Task in welchem Status hing oder so.

Dominik

Ja, klar.

Dominik

Und da war das im Ganzen echt so ein Ding, das ist irgendwie schwierig zu verstehen

Dominik

und dann irgendwo noch so Reste drum hängen, wo die dann prozessiert werden wollen.

Dominik

Aber ich glaube, wenn man so ein stabiles System hat,

Dominik

vielleicht raucht das ja gar nicht so oft ab.

Georg

Nein, das ist eigentlich relativ stabil.

Georg

Außer wir machen wieder irgendwas Komisches oder so,

Georg

was ja manchmal passiert.

Georg

Diverse Updates oder Features.

Georg

Aber prinzipiell läuft das eigentlich sehr stabil.

Georg

Das läuft bei uns jetzt natürlich auch sehr lang.

Georg

Also wir haben alle möglichen Dinge drinnen,

Georg

wie das Fail-Checking und so weiter.

Georg

Aber das funktioniert ganz gut.

Johannes

Ja, ich glaube, das ist einfach auch so ein Thema, was man lernen muss.

Johannes

Das ist halt einfach noch eine weitere Ebene von dieser Async-Sache.

Johannes

Ja, das ist immer ein Abspiel.

Johannes

Es gibt viele Ebenen inzwischen.

Johannes

Ganz unten hast du Async, dann hast du Threads,

Johannes

dann hast du Multiprocessing und oben drüber.

Georg

Ja, wir verwenden es gar nicht Async,

Georg

wir verwenden das wirklich Multiprocessing.

Georg

Also du kannst das Sellerie mit Multiprocessing auch verwenden.

Georg

Ja, ja, klar.

Johannes

Das ist halt über mehrere Rechner verteilt.

Johannes

Das ist die nächsthöhere Ebene von diesen ganzen Parallel-Compute-Sachen.

Johannes

Und die sind alle kompliziert und dann kann man eigentlich irgendwie nicht erwarten,

Johannes

dass das auf der Ebene auf einmal simpel wird.

Johannes

Aber, ja gut.

Johannes

Es ist halt was, was man lernen muss oder was man lernen kann.

Johannes

Und ich habe da eigentlich ganz gute Erfahrungen gemacht.

Johannes

Aber es hängt auch von der Systemart ab.

Johannes

Und es hängt auch davon ab, wie man die Bauteile benutzt.

Johannes

Die Bauteile an sich sind ja sehr, sehr stabil.

Johannes

Wenn man jetzt ein Redis oder ein, was weiß ich, was ihr verwendet,

Johannes

RabbitMQ oder ZeroMQ oder was auch immer.

Johannes

Die sind ja extrem stabil.

Johannes

Also bei einem anderen Kundenprojekt haben wir einen RabbitMQ-Server.

Johannes

Der läuft seit, keine Ahnung, acht Jahren unterbrechungsfrei.

Johannes

Und die Bauteile an sich sind schon stabil.

Johannes

Nur, wie wir das alle wissen,

Johannes

ich kann in jeder Programmiersprache schlechte Programme schreiben

Johannes

und ich kann auch schlechte verteilte Programme schreiben, wenn es sein muss.

Johannes

Auf alle Fälle, ja.

Johannes

Ja.

Jochen

Ja, vielleicht, genau.

Jochen

Wie ist das eigentlich mit Benutzerfeedback?

Jochen

Im Grunde, wenn man jetzt irgendwie Dinge verbessern will,

Jochen

dann ist man ja darauf angewiesen,

Jochen

diese ganzen subjektiven Geschichten, die wir eben auch schon da angesprochen hatten,

Jochen

die spielen da ja auch eine große Rolle.

Jochen

Und wenn jetzt, jetzt weiß man aber vielleicht gar nicht so genau,

Jochen

wenn jetzt aus quasi Leute Feedback geben,

Jochen

weil sie das anders gewohnt sind oder so,

Jochen

wie man das unterscheidet von, da hat irgendwas nicht richtig funktioniert oder so.

Jochen

Da muss man ja wahrscheinlich,

Jochen

ich weiß auch gar nicht, in welchen Märkten oder wo Aufforderung überall benutzt wird.

Jochen

Das ist ja dann wahrscheinlich auch unterschiedlich.

Jochen

Auch je nach Kontext nochmal unterschiedlich.

Jochen

Das ist wahrscheinlich gar nicht so einfach,

Jochen

das dann wieder einfließen zu lassen.

Georg

Ja, bei solchen Sachen ist es natürlich schwierig.

Georg

Aber deswegen versuchen wir eigentlich natürlich,

Georg

möglichst wenig subjektive oder künstlerische Sachen zu machen.

Georg

Auch wenn das natürlich nicht wirklich geht.

Georg

Aber gewisses Feedback ist natürlich leicht zu verstehen,

Georg

wenn der sagt, okay, da ist da ein neues nicht rausgelöscht worden

Georg

oder da ist irgendwas falsch rausgelöscht worden.

Georg

Dann kann man das natürlich leicht nachvollziehen.

Georg

Dass irgendwer subjektiv ein anderes EQing haben will,

Georg

das kann es immer geben.

Georg

Da werden wir auch nie was dagegen machen können.

Georg

Wahrscheinlich, man kann nur eine gewisse Anzahl an Varianten anbieten

Georg

und irgendwann ist halt einmal Schluss.

Georg

Dann muss man es halt selber filtern.

Georg

Und das geht ja bei uns auch, dass wir halt einfach,

Georg

dass man das Filtering deaktiviert und man hat halt selber das gefiltert,

Georg

wie man sagen will.

Georg

Aber das kommt jetzt auch nicht so extrem oft vor, muss ich sagen.

Jochen

Also es ist schon eher eindeutig dann quasi,

Jochen

wenn Leute, ja, okay.

Georg

Und aus dem Feedback, das ist für uns natürlich extrem wichtig.

Georg

Also da lernen wir halt extrem viel.

Georg

Wenn wir Fehler haben, dann führt man das wieder zu den Trainingsdaten dazu

Georg

und so weiter.

Georg

Können die Klassifikatoren wieder damit trainieren.

Georg

Warum habt ihr das?

Dominik

Warst du noch nicht live im Einsatz eigentlich?

Georg

Warst du live im Einsatz?

Dominik

Also jetzt beispielsweise auch von mir als Plugin in meiner DAW irgendwie.

Jochen

So, den Weg können wir auch gehen, ja.

Georg

Ja, weil wir eigentlich vom Offline-Konzept her kommen

Georg

und unsere Algorithmen halt alle drauf aufgebaut sind,

Georg

dass es offline funktioniert.

Georg

Bei live bräuchtest du natürlich eine viel kleinere Latenz.

Georg

Wäre mit einigen Algorithmen eh möglich.

Georg

Also zum Beispiel, ja,

Georg

zum Beispiel denoising oder solche Sachen.

Georg

Oder Filtering natürlich.

Georg

Aber, ja, alles können wir auch nicht machen.

Georg

Das Problem ist eigentlich,

Georg

das Problem ist eigentlich,

Georg

dass du halt spezielle Hardware dafür brauchst.

Georg

Wenn du es jetzt live machen willst,

Georg

kannst du jetzt entweder einen Webservice anbieten,

Georg

der das live macht,

Georg

was wahrscheinlich nicht so interessant ist.

Georg

Das heißt, wenn, dann müsstest du eine Standalone-Lösung haben.

Georg

Die muss dementsprechend gut funktionieren,

Georg

jetzt auf allen Systemen.

Georg

Mit der beschränkten Hardware, die man dort eben hat.

Georg

Oder man hat spezielle Systeme mit GPUs oder M3-Chips, was auch immer,

Georg

wo das sicher ein bisschen besser geht.

Georg

Aber es ist halt vor allem in der momentanen Phase noch ein bisschen schwieriger.

Georg

Also im Moment entwickeln sich die Modelle ja so schnell weiter.

Georg

Also man braucht so viel Hardware dafür.

Georg

Das wird in ein paar Jahren sicher wieder anders ausschauen, glaube ich mal.

Georg

Weil dann wird sich das so ein bisschen eingependelt haben.

Georg

Dann wird da mehr Hardware dafür verfügbar sein auf normalen Stand rechnen.

Georg

Dann wird sicher irgendwann wieder die Welt,

Georg

wo diese ganzen Modelle dann auf den Personal Computer wieder überschwemmen.

Georg

Oder überschwappen.

Georg

Aber im Moment ist es halt noch ein bisschen schwierig.

Jochen

Ja, also was ich schon gerne hätte, wäre sozusagen in den AirPods.

Jochen

Da gibt es ja auch so einen Transparenzmodus.

Jochen

Da jetzt, statt einfach nur, dass das ein bisschen lauter oder leiser wird,

Jochen

wenn es Nebengeräusche gibt,

Jochen

dass das dann so richtig schön klar wird.

Jochen

Das wäre natürlich toll.

Jochen

Man könnte ja auf dem Handy das auch irgendwie...

Jochen

Podcast-Modus.

Jochen

Ja, genau.

Jochen

Da kann man natürlich auch die Modelle laufen lassen.

Jochen

Aber ja gut, wahrscheinlich ist das alles nicht so ganz einfach.

Dominik

Da tauscht man bestimmt auch von Nose-Canceling auch wieder, ne?

Dominik

Wenn du es halt dann einfach umdrehst.

Dominik

Ja, Hörgeräte.

Georg

Ich meine, die sind voll in dieser Entwicklung dabei.

Georg

Ja, Hörgeräte sind genau daraus.

Georg

Die machen eh das.

Georg

Aber halt, ich meine, da ist halt die Arbeit,

Georg

dass du die Modelle, die es gibt,

Georg

meistens so effizient wie möglich hinkriegst.

Georg

Also da geht es halt eher mehr um Effizienz-Tuning

Georg

für eine bestimmte Plattform.

Georg

Und dann im Endeffekt für den Chip,

Georg

was halt der in seinem Hörgerät hat.

Georg

Und natürlich Akku schonen und so weiter,

Georg

weil das ist natürlich wichtig für Hörgeräte.

Georg

Aber ja, im Moment sind wir halt mehr so in einer Phase,

Georg

dass wir gerade noch dabei sind.

Georg

Also jetzt nicht nur wir persönlich,

Georg

sondern generell schätze ich halt,

Georg

dass man mehr dabei ist, die Modelle weiterzuentwickeln.

Georg

Irgendwann wird es eh saturieren,

Georg

weil dann werden ja alle einmal gut genug sein

Georg

für die meisten Tasks, sage ich mal.

Georg

Und dann wird sicher wieder die andere Welle kommen,

Georg

wo das wieder zurückgeht, glaube ich.

Georg

Aber wir werden sehen.

Jochen

So Exploration versus Exploitation.

Jochen

Und momentan sind wir im Exploration-Modus,

Jochen

wo wir versuchen rauszufinden,

Jochen

was man überhaupt alles denn noch damit machen kann.

Georg

Und wenn es dann einmal gut genug ist,

Georg

wird es abgespeckt,

Georg

dass es auf allen möglichen Plattformen läuft wahrscheinlich.

Johannes

Ja, also ich bin so ein, wie gesagt,

Johannes

so ein bisschen erschlagen von diesem ganzen Thema.

Johannes

Da gibt es irgendwie so viele Sachen,

Johannes

wo man in die Tiefe gehen könnte,

Johannes

wo ich aber jetzt gar nicht den,

Johannes

wo ich gar nicht weiß,

Johannes

wie man da in die Tiefe gehen könnte,

Johannes

weil sie mir sich nicht erschließen.

Johannes

Und ich finde es super spannend,

Johannes

dass das einfach so ein ganzes Riesenfeld ist,

Johannes

was es gibt und was man braucht

Johannes

und wo es auch viele Leute gibt,

Johannes

die da dran arbeiten

Johannes

und auch viele Profis gibt,

Johannes

die da dran arbeiten.

Johannes

Ich habe selbst,

Johannes

mein Cousin hat eine Konzertagentur,

Johannes

also die machten da auch ganz viel im Live-Bereich

Johannes

und im Analog-Bereich, sage ich mal.

Johannes

Und ich habe,

Johannes

ich habe da überhaupt keine Ahnung.

Johannes

Ich habe so wenig Ahnung davon,

Johannes

dass ich keine sinnvollen Fragen stellen kann.

Johannes

Und ich glaube,

Johannes

an dem Punkt sind wir jetzt irgendwie so, oder?

Johannes

Dass wir so die grobe Form abgetastet haben

Johannes

von diesem System

Johannes

und dann haben wir uns schon mal mit der Task-View beschäftigt,

Johannes

weil wir da alle was dazu sagen können.

Johannes

Aber so die richtigen Fragen

Johannes

kann man gar nicht mehr stellen.

Johannes

So geht es mir jetzt gerade.

Johannes

Ich weiß nicht, wie es euch geht.

Jochen

Ja, also genau.

Jochen

Ich würde dann eher so etwas fragen,

Jochen

wie vielleicht,

Jochen

wie,

Jochen

was,

Jochen

würdest du denn denken,

Jochen

sind die interessanten Entwicklungen

Jochen

in diesem ganzen Audio-Bereich,

Jochen

in welche Richtung könntest du da gehen?

Jochen

Oder gibt es irgendwelche,

Jochen

wird es jetzt erstmal noch eine Weile

Jochen

quasi

Jochen

mehr Modelle

Jochen

geben?

Jochen

Ja, ich weiß nicht genau.

Jochen

Ja.

Jochen

Oder wird das,

Jochen

ja,

Jochen

wird das irgendwann

Jochen

sowieso alles,

Jochen

naja,

Jochen

das,

Jochen

ja, also,

Jochen

ja, keine Ahnung.

Jochen

Ich weiß gar nicht,

Jochen

welche Frage ich stellen wollte.

Jochen

Na, gerne.

Jochen

Also,

Jochen

ja, klar,

Jochen

es gibt jetzt natürlich,

Jochen

viele,

Georg

alle möglichen neuen Modelle

Georg

von vielen Firmen.

Georg

Was natürlich ein großes Thema ist,

Georg

was wir jetzt gar nicht angegangen sind,

Georg

bis jetzt,

Georg

oder wahrscheinlich auch nicht klären,

Georg

ist eben Audiosynthese,

Georg

wie ihr sicher alle wisst.

Georg

Ja.

Georg

Eleven Labs und so weiter.

Georg

Oh ja.

Georg

Also,

Georg

funktioniert ja schon echt extrem gut.

Georg

Und,

Georg

ja,

Georg

wird sicher viel,

Georg

viel Content

Georg

über solche Wege produziert werden.

Georg

Dann,

Georg

ein anderes großes Thema ist,

Georg

natürlich Musik.

Georg

Da gibt es relativ wenig im Moment.

Georg

Also, im Moment stürzen sich alle

Georg

auf die Sprachanwendungen.

Georg

Bei Musik gibt es echt sehr wenig.

Georg

Was es gibt,

Georg

sind so,

Georg

so Stem Separation Musikmodelle,

Georg

also,

Georg

wo man verschiedene Instrumente

Georg

von einem Mix extrahiert.

Georg

Funktioniert meistens auch nur gut,

Georg

wenn man,

Georg

wenn man so vier Instrumente extrahiert,

Georg

oder vielleicht ein bisschen mehr,

Georg

also Bass,

Georg

Schlagzeug,

Georg

Gesang,

Georg

Klavier oder Gitarre halt.

Georg

Das sind die klassischen,

Georg

klassischen Setups.

Georg

Dann auch,

Georg

gibt es noch sehr wenig

Georg

in der Richtung von Musik Restoration

Georg

oder Musikaufbereitung.

Georg

Ich meine,

Georg

es gibt so Online Mastering Services

Georg

schon sehr lang.

Georg

Einige,

Georg

die machen natürlich ein bisschen was

Georg

in diese Richtung.

Georg

Aber,

Georg

jetzt so spezialisiertere Sachen,

Georg

also im Prinzip das,

Georg

was wir da bei Afonik machen,

Georg

wirklich auf Musik umgelegt,

Georg

gibt es eigentlich noch nicht so wirklich.

Georg

Vielleicht gehen wir auch

Georg

mal ein bisschen mehr in die Richtung.

Georg

Mal schauen,

Georg

dann bei Musik,

Georg

was auch komisch ist,

Georg

was es nicht so wirklich noch gibt,

Georg

ist wiederum bei Sprache,

Georg

ist ja Transkription natürlich

Georg

das heiße Thema.

Georg

Es ist jetzt sehr viel weitergegangen

Georg

in den letzten Jahren.

Georg

Analog dazu für Musik,

Georg

Transkription gibt es wiederum

Georg

sehr wenig.

Georg

Also Noten erzeugen.

Georg

Genau.

Jochen

Macht ja nicht einer,

Jochen

der ursprünglich

Jochen

Entwickler von Django.

Jochen

Der Jacob.

Jochen

Nee, nee,

Jochen

der Adrian Holowaty.

Jochen

Ah, der Adrian.

Jochen

Der macht OCR, glaube ich,

Jochen

für Noten.

Georg

Ja, OCR ist wieder ein anderes Thema.

Georg

Ist nochmal ein anderes Thema,

Jochen

aber möglicherweise auch Noten aus Musik.

Jochen

Das weiß ich aber gar nicht,

Jochen

ob sie das auch machen.

Jochen

Ja.

Jochen

Ich glaube nicht.

Jochen

Ich glaube, das ist nur OCR.

Jochen

Ah, okay.

Jochen

Ja, dann habe ich es nur so quer gelesen,

Jochen

aber ich glaube,

Jochen

es ist hauptsächlich OCR.

Jochen

Also ihr habt es jetzt

Jochen

wieder mal getestet,

Jochen

weil,

Jochen

ich glaube,

Jochen

einfach nur

Georg

Band, Privat und so weiter

Georg

habe ich gedacht,

Georg

mal ein bisschen was

Georg

transkribieren lassen,

Georg

aber

Georg

da habe ich irgendwie

Georg

nichts Gescheites gefunden.

Georg

Obwohl es ja ähnliche

Georg

Techniken gibt.

Georg

Packt der Jochen diesen Link

Georg

in die Shownotes?

Georg

Ja.

Georg

Ja, das macht er sowieso.

Georg

Ja.

Georg

Ja, ich meine,

Georg

genau,

Georg

ich brauche mir ja nur

Georg

irgendwie

Georg

Eingabe, Ausgabe

Georg

und ein bisschen GPU.

Georg

Dann kann das

Georg

Jochen,

Georg

kann das sein?

Georg

Ja.

Georg

Der Schwergewichtige ist nur,

Georg

was du da gesagt hast.

Georg

Was du gerade gesagt hast.

Georg

Und Noten mit Aufnahmen dazu

Georg

sollte es eigentlich auch geben.

Georg

Sollte es auch eine Menge geben, ja.

Georg

Aber ja.

Georg

Ja.

Georg

Insofern.

Georg

Ja.

Georg

Spannend.

Georg

Kann der ein neues Projekt machen.

Dominik

Herzlichen Dank,

Dominik

lieber Georg.

Dominik

Ja, ich weiß nicht,

Dominik

wollten wir noch irgendwie

Dominik

was picken oder so?

Dominik

Oder sparen wir uns das diesmal?

Dominik

Wir sparen uns das diesmal.

Dominik

Wir sind eh schon spät.

Dominik

Genau.

Dominik

Ach doch, nee,

Dominik

ich mache noch ganz kurz.

Dominik

Ich habe gesehen,

Dominik

es gibt das Update von,

Dominik

von,

Dominik

ähm,

Dominik

Django,

Dominik

äh,

Dominik

irgendwie,

Jochen

Boost Your Django Developer Experience

Jochen

von Adam Johnson.

Jochen

Die E-Mail habe ich auch gekriegt.

Jochen

Ja, ja, genau.

Jochen

Und jetzt,

Jochen

wenn man sich,

Jochen

äh,

Jochen

quasi da denkt,

Jochen

äh,

Jochen

irgendwie,

Jochen

haben wir vielleicht mal

Jochen

eine kurze Zeit nochmal,

Jochen

das lohnt sich,

Jochen

weil da ist doch einiges

Jochen

dazugekommen.

Jochen

Also es war ein großes Update.

Jochen

Da ist jetzt auch so viel

Jochen

Debugging drin und so.

Jochen

Und, ähm,

Jochen

ja,

Jochen

das Buch fand ich,

Jochen

ja,

Jochen

hilft auch.

Jochen

Und der verkauft auch gerade,

Jochen

der macht gerade,

Jochen

gibt es das Sonderangebot noch,

Jochen

wo er irgendwie drei

Jochen

solche Pakete zusammen hat?

Jochen

Ja.

Jochen

Stand in dieser E-Mail drin.

Jochen

Keine Ahnung,

Jochen

aber wenn man die Episode

Jochen

im halben Jahr hört,

Jochen

dann ist es wahrscheinlich nicht mehr.

Jochen

Ja, gut.

Jochen

Wenn,

Jochen

wenn es das noch,

Jochen

das jetzt für die schnellen Hörer,

Jochen

das ist jetzt ein Anreiz,

Johannes

unsere Episoden immer sofort zu hören.

Johannes

Immer sofort.

Johannes

Wir werden diesen Link finden,

Johannes

sofern es ihn noch gibt.

Johannes

Ja,

Johannes

vielen Dank Georg

Johannes

für deine Einblicke

Johannes

in Auphonic.

Johannes

Ja,

Johannes

war großartig.

Johannes

Vielen Dank, Georg.

Georg

Vielen Dank für die Einladung, ja.

Georg

Alles klar.

Georg

Bleibt uns gewogen.

Georg

Hallo at peisenpodcast.de

Georg

für alles Feedback

Georg

und kommt,

Georg

zu unserem Treffen.

Georg

Ja,

Georg

wo wir noch ein bisschen rausfinden,

Georg

wann und wo wir das machen,

Georg

aber das machen wir dann.

Georg

Nein,

Dominik

es bleibt hier bei uns im Rheinland.

Dominik

Tut mir leid,

Dominik

die wollen uns anreisen.

Dominik

Eine gute Gelegenheit,

Dominik

deine alte Heimat kennenzulernen.

Dominik

Aufruf an alle Hörer,

Johannes

jetzt sofort abstimmen für Stuttgart.

Johannes

Ja,

Dominik

ihr könnt eine Mitfahrgelegenheit

Dominik

und eine Fahrgemeinschaft

Dominik

für den Gras anbieten.

Dominik

Ja,

Dominik

okay.

Dominik

Dann kommen wir auch direkt

Dominik

an die Adria.

Dominik

Na gut,

Dominik

viel Spaß,

Dominik

hört uns,

Dominik

bis bald.

Dominik

Tschüss.

Dominik

Ciao.

Dominik

Tschüss.