Transcript: Crypto
Full episode transcript. Timestamps refer to the audio playback.
Hallo liebe Hörerinnen und Hörer, herzlich willkommen beim Python Podcast, Episode 45.
Heute reden wir ein bisschen über Krypto.
Hallo Jochen.
Hallo Dominik, herzlich willkommen.
Hallo Simon, du bist heute unser Gast.
Ja hallo, vielen Dank, dass ich hier sein darf.
Sehr gerne.
Wir fangen wie immer ein bisschen mit News an und dann reden wir über Krypto.
Das wird vielleicht ein bisschen spannendere Diskussion heute als sonst immer,
weil ich glaube die Positionen ein bisschen auseinander gehen.
Ich bin gespannt, wie wir das heute euch verkaufen.
Ja, schauen wir mal.
Aber es ist auf jeden Fall ein interessantes Thema insofern.
Ja, auf jeden Fall. Auch das kann man viel mit Python machen, habe ich gehört.
Ja, genau. Und da werden wir dann mal drüber sprechen.
Genau, ob das funktioniert.
Ja, zuerst irgendwie News.
Falls ihr noch nicht wusstet, wie es geht, erzählen wir auch ein bisschen was davon.
Ja, so grundsätzlich, was das so ist und so.
Genau.
Wahrscheinlich nicht so schlecht.
Ja, ich habe mir diesmal gar nicht so viel notiert.
Es ist auch gar nicht so wahnsinnig viel Zeit ins Land gegangen seit der letzten Episode.
Insofern ist vielleicht einfach nicht so viel passiert.
Aber es waren doch ein paar Sachen dabei.
ein paar Punkte schon. Also eine
ganz interessante Geschichte ist, dass halt
Python halt jetzt bei einer
nochmal anderen Quelle, es gibt ja diesen Tio-Index, es gibt noch
ein anderes Ding, die machen beide halt irgendwie nur so
eine Google-Suche und dann zählen sie halt Ergebnisse und
machen daraus eine Statistik und
dann hat man halt gewonnen oder nicht.
Ja, Python ist ganz toll.
Ist ja auch offiziell bestätigt. Das war bei den
anderen auch immer schon so, aber
genau, jetzt gibt es das nochmal von
der IEEE, gibt es da eine
Quelle, die das auch sagt.
auf dem Arbeitsmarkt ist man noch ein bisschen besser dran, wenn man Java macht, glaube ich.
Yeah, high five. Und SQL habe ich gehört.
SQL, ja, gut. Das ist halt auch irgendwie
klar. Ich meine, es gibt wahrscheinlich
wenig Sachen, wo man nie SQL machen muss.
Nee, ja.
Meistens macht man das ja irgendwann.
Ja, aber es ist schon erstaunlich.
Ach genau, da muss man irgendwie auf diese Dinger draufklicken,
dass genau Jobs ist, SQL und Java
vor Python. Aber Python immerhin
vor JavaScript, hätte ich jetzt nicht gedacht.
Ja, also
schon erstaunlich.
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
Ja, das hatte sowieso schon die ganze Zeit so Einschränkungen,
wo ich das Gefühl hatte, das kann man nicht wirklich verwenden.
Also wie zum Beispiel
SSL geht halt nicht. Also man kriegt halt
nicht for free SSL. Gut, kann man
auch irgendwie verstehen. Man muss sich halt irgendwie auch
den Leuten einen Anreiz geben, irgendwie da Geld
zu bezahlen. Aber
ja,
ich meine, also
ich hätte sowieso immer SSL,
also ohne SSL ist es halt sowieso schwierig und
ein paar Services, wo man das vielleicht nicht braucht.
Ja, aber sobald du irgendwie dich
irgendwo einloggst und so, ist halt eigentlich,
brauchst du das schon?
Und ja, jetzt geht halt nicht mal mehr
irgendwie was ausprobieren, wo man eigentlich nichts, also
quasi so Spielgeschichten gehen halt auch nicht mehr.
Und dann ist halt natürlich die Frage,
okay, weil das war halt immer das, was so den Reiz davon ausgemacht hat,
dass man schnell mal irgendwas, irgendwo hin, die Projekte...
Gibt es noch einen USP?
Ja, also ich meine,
inzwischen, also es ist halt,
ich glaube, für Ruby und Rails ist es halt immer noch,
also da hat es ja auch angefangen und dafür ist es halt,
darauf ist es optimiert und
für Python und Django ist sowieso
das sowieso relativ wenig Liebe
irgendwie da reingegangen
und Leute haben sich immer beschwert, dass das halt irgendwie
deutlich schwieriger ist.
Und ja, jetzt ohne das
wird es, ich weiß nicht,
wird es halt schon so ein bisschen, und es könnte natürlich
auch damit zu tun haben, und technisch tut sich da bei
Heroku auch schon seit einiger Zeit irgendwie nicht mehr viel.
Die ganzen Leute, die da
engagiert waren oder so, sind alle irgendwo anders hingewechselt
oder haben ihre eigenen Unternehmen aufgemacht.
Da kann man mal hingucken, da passieren sehr interessante
Sachen, wie zum Beispiel bei
Crunchy Bridge
irgendwie so, Crunchy Data.
Ja, die machen so Hosted Postgres-Geschichten.
Also das ist im Grunde das Team, was vorher
Postgres bei Heroku
gemacht hat und die machen das jetzt halt
auf eigene Rechnung.
Und die machen das sehr gut. Also das ist halt,
wenn man das nicht selber betreiben möchte.
Ich möchte das selber betreiben, das ist ja nicht für mich, aber...
Das heißt, man bekommt einen Service, der auf den Postgres drauf ist,
bekommt eine IP und kann sich dann damit verbinden.
Genau, man kann
dann halt einfach da...
Das heißt, managen, die machen auch die Konfiguration für einen?
Genau. Und der Vorteil, den man da kriegt,
ist halt, dass man
dass man da halt
auf guter Hardware läuft, die Sachen so gut konfiguriert
das heißt, man kriegt aus der Postgres halt auch
die 100.000 Queries pro Sekunde raus, die da
dieses Ding halt kannten haben.
Und
das kriegt man vielleicht nicht hin, wenn man das
noch nicht so lange gemacht hat und das auf eigener Hardware
wird. Man stellt halt fest, man hat die falsche
Hardware gekauft. Ich habe da auch so ein
Anteplibook dafür geschrieben, dass das ganz gut funktioniert
mit Konfiguration sogar.
Vielleicht ist das auch so ein Service,
vielleicht sollte ich so ein Service bauen, ein Managed Postgres
damit.
Aber ich meine, das für andere ist nochmal ein neues Problem.
Da musst du halt die ganzen Sachen lösen wie Backup, Restore, wie geht das eigentlich?
Da habe ich ein paar Dops für, verendet.
Ein bisschen günstiger ist aber kein Problem.
Also ich glaube, das ist tatsächlich nicht ganz so einfach.
Die haben da auch wirklich viel Arbeit reingesteckt schon.
Ja gut, ihr könnt ja mit RESTEC Backup machen eigentlich.
Ich meine gut, wir haben nämlich lange...
User Management, Payment.
Ja, all diese Dinge.
Es gibt da eine ganze Menge Sachen, die man da berücksichtigen muss.
Ja, ansonsten, genau, das war Heroku.
Momentan gibt es jede Menge Alternativen dazu.
Hacker-News sind auch voll davon.
Ja, Appliku ist etwas, was ich ganz interessant finde.
Mit Ku oder mit K-U?
Mit K-U, ja, ich werde es in die Schonungs packen.
Mit K-U, der hat sich spezialisiert auf Django-Deployment.
Und das deployt halt auch überall hin.
Und ich meine, bei Heroku oder diversen haben ja auch nur die Wahl,
irgendwie da AWS sozusagen.
aber da kann man halt auch noch heizen und so
und das ist halt billiger
ja
genau, dann ansonsten
ja, Wagtail 4 gibt es eine Release
also die Oberfläche
genau, mit Django 4.1 funktioniert das Ganze jetzt auch
die Oberfläche hat sich genannt?
oh, schön
also sieht tatsächlich besser aus, finde ich
ja, das fand ich anders
ja, es sieht immer ein bisschen komisch aus, das stimmt schon
und das ist jetzt auch besser geworden
und
genau, ja
alles ein bisschen integrierter.
Ein Hauptfeature von
Workday 4 ist, dass man jetzt eine
Preview hat. Also man kann nicht nur,
man konnte ja schon immer irgendwie dann
quasi eine Preview von dem, was man gerade editiert,
sehen, aber man kann jetzt irgendwie sagen, okay, mach eine
Preview direkt daneben in das
Content-Editor-Ding rein
und da kann man dann halt auswählen, Mobile,
Tablet, Desktop oder so und das ändert
sich dann halt. Das heißt, man kann direkt gucken, okay, wie sieht es denn auf dem
Mobile aus, ohne jetzt ein Handy rauspacken zu müssen.
Oh, die haben wirklich Frontend gebaut.
oder die
Developer-Tools irgendwie
anfassen zu müssen. Also insofern, ja,
sie haben da einiges an dem Editierfrontend getan.
Ich muss da auch nochmal drauf gucken,
weil mein ganzer Kram ist immer noch
Workfile 2, also insofern muss ich dabei schauen.
Das läuft?
Ja, ja.
Du hast es gepatcht?
Selber?
Ja, aber es funktioniert.
Deswegen muss ich wahrscheinlich nochmal eine Hand anlegen,
damit es auch mit Workfile 4 geht.
Genau, und dann gab es noch so ein bisschen...
Hast du da nicht auch die Source-Heads umgebaut irgendwie?
Ja, ja, ich habe da für
Rectal Images
so ein bisschen was für Responsive Images
reingepackt, ja.
Genau,
dann gab es eine Geschichte, ging so rum,
das erste,
wo ich
was von ihnen gehört hatte, dass die Leute in dem
Düsseldorfer Python Channel irgendwie
oder
Sachen gesagt haben, ich kriege hier komische Mails,
muss ich hier
irgendwas mit meinen PyPI-Geschichten machen oder so,
und ja, lief halt eine
größere Phishing-Attacke auf
populärere Pakete
oder auf die Maintainer von den Paketen
und ja, was das dann
unter anderem gemacht hat, ist,
wenn Leute da so draufgeklickt haben und dann
einfach sich irgendwie angelockt haben,
ist halt dann die Pakete
mit Kryptomanern zu versehen,
so wenn die Leute sich das installiert haben.
Oh, wir sind bei unserem Thema angekommen.
Genau, das war eigentlich eine super Überleitung.
Ja,
Genau, das hat
eigentlich normalerweise immer so NPM eher betroffen,
aber jetzt war zum ersten Mal halt auch im größeren Stil
irgendwie PyPI
irgendwie da.
Er sagt, das ist kein, der
Security macht.
Also es gibt so ein paar Leute in so Corporates,
die machen sowas wie statische Security und die mögen zum Beispiel
keine Module von NPM, weil die wollen
die alle selber auditen, um zu wissen, ob da
Schadstoffe drin sind oder nicht.
Ja, das ist nicht so einfach.
Das ist so ein kleines Frontend mit so 100.000 NPM-Modulen
und dann sagen wir halt, viel Spaß.
Drei Jahre später gibt man dann
in die Vergabe oder so.
Viel Arbeit, ja.
Funktioniert nicht so gut.
Können wir dann selber schreiben wahrscheinlich alles.
Aber dafür ist kein Kryptomainer drin.
Ja, weiß man.
Dafür ist es nach dem Audit dann halt veraltet
und man muss irgendwie dann von außen
irgendwie die Kryptomainer reingedrückt.
Ja, also mir wurde tatsächlich noch letztens angeboten,
ich könnte doch ein Docker-Image nehmen,
da müsste ich nicht selber irgendwie deployen.
Die hätten das auch schon alles fertig gemacht und geprüft und audited.
Django 1.11.
Ja, ja.
Gibt es auch so ein paar Security-Issues, die dann noch offen sind.
aber hey
war irgendwas mit der Jacke
ja es ist nicht so, also meine Strategie
an der Stelle ist halt immer einfach tatsächlich
möglichst nah an dem was momentan so
entwickelt wird, fahren und das deployen
weil
ein großer Vorteil den man dann auch hat ist
wenn man irgendwas findet, was halt nicht funktioniert oder so
dann ist man da eigentlich auch immer
ganz gut
quasi
ist es halt einfacher auch mit den
Entwicklern in Kontakt zu treten, Request aufzumachen
den Gemerch zu bekommen
oder selbst, also das geht dann halt relativ gut, wenn man das mit 3 Jahre alter Software probiert,
da hat keiner mehr Interesse dran, das ist halt irgendwie dann, kannst du dann noch einen bezahlten
Support-Contract bei irgendeiner größeren Butze haben, aber die sind halt auch alle so
halb motiviert da irgendwas zu machen. Ja, das Ticket geht halt von Schritt A über B über C,
ja. Naja, wie auch immer, ist ein Problem.
Es gibt keine Lösung. Tja, genau,
dann fangen wir doch einfach mit dem Thema an, oder? Ja, natürlich.
Ich habe gerade überlegt,
Krypto-Mainer ins Wohnzimmer stellen.
Heizung im Winter, jetzt mit dem Gaspreis.
Ganz genau.
Weil Strompreis auch nicht viel besser ist.
Ja, in meiner Sicht.
Wie fangen wir denn an?
Jochen hat den Gegenwunsch schon aufgenommen.
Aber wir wollen natürlich erstmal darüber reden,
was denn Krypto überhaupt ist und so.
Und was heißt das denn?
Was denn so eine Chain vielleicht ist?
Vielleicht fangen wir damit mal an.
und versucht das ein bisschen zu erklären.
Okay, vielleicht fange ich einfach mal an und erkläre
so ein bisschen wild rum.
CryptoJoin, ich meine, man kennt es ja
auch unter dem Namen Blockchain und das ist eigentlich
auch einfach, was es ist. Das ist eine
Chain, da sind eben die
Blöcke von Daten, von Transaktionen
drin und jeder Block wird
dann mit dem, der Hex
von jedem Block wird dann in den nächsten Block geschrieben
und um diesen Block zu
generieren, den nächsten, muss man nochmal
aktuell, aktuell, zumindest bei
Bitcoin viel Rechenaufwand
betreiben, um dann quasi
ein mathematisches Rätsel zu lösen,
nämlich um einen Hechtwert zu finden, der eine gewisse
Anzahl an Nullen vorne hat.
Also so ein Blog,
das ist irgendwie so ein Letter, also so ein
Transaktionsbuch, also
ein Logbuch von Transaktionen, wie irgendwie,
wenn ich in die Buchführung gucke, Buchungssätze,
die nacheinander aufgeschrieben sind,
A verkauft an B,
A verkauft an B, C verkauft an Y,
irgendwie so, mit Adressen und
Beträgen, das steht dann in einer Liste,
drin und das ist dann ein Transaktionslogbuch
und das gibt dann insgesamt einen Block
und dieser hat dann eine
Hash, also eine Verifizierung
davon, ob diese Transaktionen alle
historisch korrekt sind.
Ja, die Transaktionen
können nicht verifiziert werden.
Das wird halt nur dann, wenn du da halt sagst,
Du kannst halt den Block abschließen, wenn du den Hash gefunden hast.
Genau, und du musst dann halt
einen Hash finden, der mit so und so
vielen Nullen anfängt, um zu verifizieren,
dass du halt, das ist halt
dieses Proof of Work Ding,
Also du hechst im Endeffekt die Transaktion zusammen mit einer zufälligen Zahl und das machst du eben so lange, du probierst so lange diese Zufallszahl aus, bis du eben eine gewisse Anzahl an Nullen vorne hast.
Naja, aber das ist ja nicht, soweit ich das verstanden habe, die Transaktionen, die kann man sich später zusammensuchen, die man in den Block reinnehmen möchte.
Ne, ne, ne. Die Transaktionen sind selbst in den Block reingehecht. Also nachdem du angefangen hast zu meinen, dann suchst du auch für diese Transaktion an.
Ja, aber das kann ja relativ lange dauern
bis ich so einen Hash gefunden habe
Ja, genau
und deswegen hast du auch immer ein Problem, dass die Transaktionen
eben teilweise nicht direkt in den nächsten Block
reinkommen, sondern in den übernächsten
aber, was viele
meine machen, das ist eine Optimierung
du hasht immer nur, keine Ahnung, eine halbe Sekunde
lang und wenn du es dann nicht gefunden
hast, dann baust du quasi
den nächsten Block mit den nächsten Transaktionen
und hasht den eine halbe Sekunde lang
und das machst du so lange, bis du dann
im Schnitt nach was weiß ich wie viele Sekunden
quasi eben den richtigen
Hechwert gefunden hast. Also da
die Hechwerte ja komplett zufällig sind,
ist es egal, ob du quasi auf einem neuen
Block anfängst zu hechen oder den
alten weiter hechst. Deine
Chance quasi den richtigen Wert
zu finden, ist genau die gleiche.
Und deswegen kannst du immer wieder einen neuen Block bauen
und auf dem den Hechwert suchen.
Ah, okay, okay, das heißt, ja, achso,
genau, ja, ja, ja. Aber die
Transaktionen sind selbst Teil von den
Hechwerten, deswegen kannst du auch im Nachhinein
die Transaktion nicht mehr quasi ändern,
weil sonst eben diese Nuance,
die du findest, eben nicht mehr
diese mathematische...
Das heißt irgendwie Number only used once?
Genau.
Im Endeffekt einfach eine Zufallszahl
in dem Fall, ja.
Ah, okay.
Aber ich dachte mal, weil man kann ja auch
an Transaktionen halt auch irgendwie so Geld dranhängen
und dann hoffen, dass die dann eher genommen werden
als an... Genau, das ist nämlich
die andere Sache.
Im Kryptobereich, gerade bei Bitcoin und
Ethereum. Es sind die Netzwerke relativ
überlastet. Das bedeutet, es gibt viel mehr
Leute, die Transaktionen senden wollen,
wie die Miner quasi in einem Block
inkludieren können. Das ist limitiert, wie viele
Transaktionen in einen Block passen.
Und das wird dann demnach
aussortiert.
Unterschiedlich, also ich glaube bei Ethereum
sind es sieben Transaktionen pro Sekunde
und wir haben, was ist das, alle
15 Sekunden, glaube ich, ein Block.
Also, ja genau,
sind dann 100 Transaktionen
ungefähr pro Block.
100 Transaktionen pro Block
und man gibt immer
ein kleines Incentive mit diesen Transaktionen
mit, das sind die Gasgebühren
die Transaktionsgebühren
und die Miner nehmen natürlich die Blöcke
oder die produzieren Blöcke
aus den Transaktionen, die die höchsten
Incentives liefern
bedeutet, wenn man
angenommen sind jetzt 1000 Transaktionen
da, die bereit sind gemeint zu werden
aber in den nächsten Block passen
eben nur die 100 und wenn man trotzdem
in den nächsten Block kommen will, muss man eben unter den Top 100 von diesem
Extra Incentive, also von diesen Transaktionsgebühren sein und stößt
damit quasi jemand anderes aus dem Block raus und kommt selbst rein.
Und die Miner selbst bekommen nämlich diese Transaktionsgebühren.
Das ist nämlich auch die Sache, in den Blöcken ist quasi festgeschrieben, derjenige, der den Block minet,
der kann seine eigene Adresse im Endeffekt als Block Miner
eintragen und dadurch gehen alle Transaktionsgebühren an diese Adresse.
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
die bereit sind viel zu zahlen.
Ja, ja, ja,
okay.
Jetzt haben wir ja so ein bisschen direkt schon
was zu meinen.
Verteilte Buchhaltung,
wofür braucht man denn eine verteilte Buchhaltung?
Ja genau, das ist eine gute Frage. Also warum macht man
nicht einfach dann sowas wie eine Hashchain oder sowas
und man halt einfach verifiziert,
dass halt alles dann auf dem vorherigen
Hash mit dann verifiziert ist.
Genau, jetzt haben wir nur wieder die Frage,
wer kreiert quasi diese Hashchain?
Wenn das an einer zentralen
Stelle kreiert wird, dann ist
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
was ja im Endeffekt auch ein bisschen wie eine Blockchain ist, nur eben ohne dieses Sicherheitslayer quasi drauf.
Darf ich vielleicht noch was sagen? Was ist denn der Sicherheitslayer dann?
Also dieser Sicherheitslayer momentan ist bei vielen Blockchains eben dieses Proof of Work,
dass man eben diese eine Nuance, also diese eine Zufallszahl finden muss
und dadurch kann man die Blockchain quasi nicht von vorne nochmal neu generieren in einer anderen Reihenfolge,
weil das dann eben die Rechenpower benötigen würde, wie wir alle anderen zusammen quasi in die Blockchain reingesteckt haben, wenn man die komplett von vorne generieren würde.
Oder andersrum, wenn man die neu generieren würde, bräuchte man mehr Rechenpower als die anderen, die die richtige Chain generieren.
Ja, man bräuchte die Mehrheit.
Genau, man bräuchte die Mehrheit der Rechenpower, ja.
Und das ist dieses Sicherheitslayer quasi, was auf die Hedgechain draufkommt.
Ja, okay, also ich würde jetzt eher denken, dass das halt sozusagen dieses Konsensusverfahren dazu führt, dass halt...
Genau, das ist ja das Konsensus, ja, genau.
Weil mit einer Hashchain könnte ich jetzt theoretisch hingehen und eine Transaktion, die vor Monaten passiert ist, einfach wieder rausnehmen und dann den Rest der Hashchain einfach neu generieren.
Ja, genau.
Weil ich brauche ja quasi keine Arbeit, diese Hashchain neu zu generieren, oder dass das ja relativ simpel war.
Ja gut, man könnte das halt auch sonst irgendwie einfach in einer Zeitung veröffentlichen, die Hashes oder...
Genau, da gibt es auch was. Das war ja quasi die erste Blockchain, kann man sagen, wo dann irgendwie wöchentlich immer von irgendwelchen Datenbanken die Hashes in der Zeitung veröffentlicht wurden.
New York Times, glaube ich.
Genau, ich glaube New York Times war das. Ich weiß nicht genau, was das war, aber das war ja quasi auch über eine Zeitung persistiert, aber das ist eben trotzdem zentral.
Also das ist dann in dem Fall die Zeitung und jeder, der die Zeitung liest.
und selbst wenn jetzt quasi das einfach geändert wird, die Leute, die die Zeitung gelesen haben,
sind ja trotzdem nicht in der Lage, diese Änderungen dann quasi wirklich zu
veranstalten ohne ein Rechtssystem hintendran. Und bei der Blockchain
brauchst du eben dieses Rechtssystem nicht, weil es einfach mathematisch quasi nicht möglich ist,
die zu manipulieren, ohne
eben Mehrheit der Rechenpower zu haben, bei Proof-of-Work.
Ja, und es gibt halt Incentive dafür, Proof-of-Work zu leisten, weil es halt
Geld dafür gibt. Genau, dafür gibt es Geld.
Eben diese Block Rewards.
Und, ja, genau. Dafür gibt es Geld.
Ja, aber Moment. Ich würde aber trotzdem gerne noch
hängen. Ich denke doch bei der, wofür brauchen wir denn
eine verteilte Buchhaltung?
Also Anwendungsfälle bist du jetzt direkt auf.
Ja, nein, nein. Ich meine wirklich, warum macht man das Ganze denn
überhaupt? Sicherheit.
Also nicht Sicherheit in Form von
dass die Daten
nicht verloren gehen, sondern Manipulationssicherheit.
Weil aktuell,
selbst wenn du auf Größe
von Staaten gehst, kannst du
nicht davon ausgehen, dass wenn du quasi einem Staat vertraust,
dass die anderen Staaten erstens genauso mitziehen und zweitens, dass dieser
eine Staat eben nicht etwas macht, was er davor eigentlich versprochen hat
nicht zu machen.
Das meinte ich ja nicht, aber eher so auf dem, warum wenn man jetzt
sowas wie quasi irgendwas in der Form von Geld
oder Währungen digital haben möchte, warum...
Wir gehen jetzt direkt auf die politische Geld...
Nein, nein, gar nicht, gar nicht, technisch.
Technisch? Nur technisch.
Ich meine, es gibt ja auch andere Verfahren.
Für digitales Geld.
Also Geld kann es digital nicht wirklich
geben, weil das Problem ist natürlich, dass
digital bestimmte Eigenschaften halt nicht zu
gewährleisten oder sehr schwer zu gewährleisten sind,
die halt offline funktionieren.
Du musst vielleicht ein Schuldversprechen haben auf der einen Seite.
Das könnte man ja auch
online machen. Also wenn du einen Geldschein hast,
hast du im Grunde ein Stück Papier, wo eine Zentralbank
unterschrieben hat,
das ist halt wert.
Ja, genau, da ist es ja wieder, die Zentralbank sagt das eben, dass das einen Wert hat
Ja, aber das könnte man ja online, könnte man ja digital sozusagen auch machen, warum geht das nicht?
Na gut, wir sehen ja gerade aktuell, dass es bei Zentralbanken gerade da nicht funktioniert
Also wenn du dir anschaust, wie viel Geld momentan gedruckt wird, das ist ja genau dieses Versprechen, dass eben Euro oder Dollar einen gewissen Wert hat
Nein, nein, Moment, ich meine das nur technisch
Aber ein Wertversprechen gibt es glaube ich auch gar nicht
Ja, das ist gut, das wäre schon wieder die Politik.
Ich meine einfach nur technisch sozusagen.
Warum geht das technisch?
Also ich denke, der technische Grund ist halt,
dass man nicht weiß, ob jemand einen Geldschein,
also im realen Leben sind Geldscheine halt
innerent fälschungssicher.
Die kannst du halt nicht einfach publizieren.
Das geht halt nicht.
Während wenn du jetzt einen digitalen Geldschein hast,
dann kannst du ja zweimal damit bezahlen.
Ja gut, okay.
Du musst halt irgendwie überprüfen, dass das nicht passiert ist.
Das stimmt. Und dafür brauchst du eigentlich irgendwo eine zentrale
Stelle normalerweise.
Genau, das könnte auch die Zentralbank oder irgendeine Bank oder wer auch immer machen.
Aber dann hast du sozusagen ein Problem, dass es halt quasi immer nur online geht.
Gut, das geht wahrscheinlich mit Bitcoin auch nur online.
Und es geht halt auch immer nur, wenn es so eine Trusted-Sweat-Party gibt.
Genau.
Und ich glaube, bei Bitcoin ist das der Versuch, diese Trusted-Sweat-Party loszuwerden.
Ja, genau. Ich meine, das ist ja eigentlich der Grundansatz.
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
eine Wahrheitsstelle.
Also es gibt nicht quasi
einen zentralen Server.
Die Blockchain ist ja quasi eben dieses
verteilte System, was auf allen Computern drauf ist.
Also es gibt ja nicht quasi einen Server,
der die Blockchain ist und alle anderen haben nur eine Kopie.
Sondern es gibt quasi nur Kopien
und diese Kopien als holistisch
ergibt die Blockchain.
Ja, ja, ja.
Okay, ja.
Keine Ahnung, ich würde eher dazu tendieren zu sagen,
dass es ein zentrales System ist, das halt verteilt ist.
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
muss man mal überprüfen.
Nummer 1, ist das überhaupt zentral?
Ich würde sagen,
Bitcoin ist durchaus zentral.
Aber keine Ahnung.
Da müssen wir halt
die Definitionen... Genau, in dem Fall wäre es, glaube ich,
sehr wichtig, zu klären, was genau
dezentral ist und was zentral ist.
Ja, okay. Aber
dieses Problem mit dem Double Spending
ist halt... Moment mal, was Double Spending?
Wovon redest du gerade? Also das Problem bei
sozusagen der Grund eigentlich, warum es
digital Geld nicht so richtig geben kann
oder Dinge halt nicht die Eigenschaft von Geld
erfüllen können. Das ist halt, dass du
digital kannst du so perfekte Kopien
anfertigen, kannst halt Sachen zum Beispiel doppelt
ausgeben. Ja gut, das geht halt nur dann, wenn du halt
keine Stelle hast, die wir verifiziert haben, dass das
jetzt in Ordnung ist. Ja, aber das brauchst du jetzt sozusagen
bei Geld, das du im Vorgang nicht hast.
Naja,
auch da ist es ja eigentlich
so, dass nur das Vertrauen daher
kommt, dass die Leute das irgendwie gewohnt sind.
Nein, da kommt das Vertrauen daher, dass du
die nicht einfach fälschen kannst. Na, das stimmt ja so nicht. Es gab ja
früher jede Menge Blüten im Umlauf
oder sowas. Ja, aber das ist schwierig.
Ja, aber doch da fing es dann halt an,
dass die Leute dann irgendwie das getestet haben,
anfangen irgendwelche 50er
unter irgendwelche Lichter zu stecken oder was.
Das ist so auch nur ein...
Das ist eigentlich ja der gleiche Prozess,
als du hast in beiden Währungssystemen,
also digital und, sag ich mal,
reale oder echte Währung,
Gelder, hast du eben dieses
Problem von Double Spending am Anfang gehabt,
einfach weil es eben nicht 100%
sicher war und
du Kopien anfertigen
konntest. Und in beiden Fällen macht man jetzt, oder
bei einem Dollarschein oder Euroschein hat man damit eben natürlich
viel früher angefangen, aber bei Kryptowährungen oder auch
digitalen Währungen im Allgemeinen fängt man eben jetzt erst damit an. Oder, keine Ahnung,
in den 2000ern.
Da gab es schon lange,
oder ja, ist halt die Frage, was man jetzt als Währung oder so.
Also zum Beispiel müsstest du halt einfach ein System haben, was halt quasi
die dir erlaubt oder dir verifiziert, dass du den Besitz dieses Geldsteinsstücks digitalen Dings losgeworden bist.
Das heißt, man braucht halt irgendwie sein Objekt wie seine Geldbörse, seine Wallet.
Und da müsste man halt jemanden haben, der verifiziert, okay, das ist jetzt da nicht mehr drauf.
Und deswegen kannst du es dann nicht nochmal ausgeben.
Ja, oder es ist halt noch nicht ausgegeben worden, genau.
Ja, genau. Also die Frage ist, was wichtig ist.
Also Transaktions-Ein- und Ausgänge müssen halt irgendwo zentral, ich weiß nicht, ob es zentral ist,
ab. Müssen sie auch nicht unbedingt.
Also es gibt da halt auch
Verfahren, die das nicht brauchen.
Also du kannst zum Beispiel... Kryptowährung.
Nee, Kryptowährung. Also es gibt auch ohne
Kryptowährung. Also du kannst halt
auch solche Sachen machen wie...
Ja, okay, das ist kompliziert
leider alles zu erklären.
Ja, dann...
Verdammt.
Du kannst zum Beispiel halt auch
sowas machen wie,
dass du
so Secret-Sharing machst zum Beispiel.
dass du halt mit einer Münze bezahlst
wo deine Identität nicht preisgegeben wird
und du gibst jetzt
sozusagen
gibst einem Händler jetzt
100
wenn du zwei Teile hast
dann kannst du wieder rauskriegen, wer das eigentlich ist
sozusagen und du gibst jetzt jemandem
ich kann es nicht erklären
also der Witz
wie schützt das gegen Double Spending
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
die Identitätspreise. Genau, genau.
Solche Geschichten gibt es. Oder du kannst
halt über eine Zentralbank oder halt eben
so ein klassisches ewiges Logfile machen, wo
halt
sozusagen alle Transaktionen verzeichnet werden.
Aber ja gut,
da brauchst du halt eine
Trust-and-Serve-Party.
Du hast eben was von Lightning gesagt. Was ist das?
Ah, oh Gott.
Das ist tatsächlich, wo man halt
eine Geschichte,
das Problem bei Bitcoin ist, da gehen nur wenige
Transaktionen pro Sekunde halt durch.
und wenn man jetzt, also war ja früher ja mal der, quasi, die Idee, dass man halt auch mal ein Brötchen oder irgendwie ein Bier in der Kleinfürmung bezahlt, das geht heute halt nicht mehr, weil einfach die Transaktionsgebühren zu hoch sind und einfach zu wenig Transaktionen pro Sekunde da durchgehen. Das geht halt nicht. Daher braucht man halt irgendwie andere Verfahren, mit denen man das machen kann.
Aber da gibt es vielleicht Möglichkeiten, wie man das dann trotzdem machen kann, indem man das System nutzt.
Das sind aber die, was man später hat.
Genau, weil wo dann halt Pair-zu-Pair-Karriere machen kannst, die funktioniert ungefähr so wie Interbankensystem halt auch,
dass man nicht quasi alle Transaktionen direkt ausführt, sondern dass man halt alle Transaktionen aggregiert.
Früher haben die sich tatsächlich irgendwie in Frankfurt auf dem Parkplatz getroffen,
haben die Kofferräume aufgemacht von Autos und haben dann halt Bänder ausgetauscht.
und
inzwischen ist es eher so, dass sie
quasi, dass die Banken halt auch irgendwie
so Online-Banking bei der Zentralbank machen
und dann halt
nur noch einmal irgendwie den Betrag überweisen,
der das dann settelt
und genauso kann man das halt mit
Bitcoin natürlich auch machen, man kann halt
dann halt irgendwie mal, man sagt,
man macht halt einen Kanal im Wert von irgendwas auf
und dann
muss man ihn halt hinterlegen irgendwie,
das ist halt so ein bisschen auch ungünstig,
und Jochen unterhalten sich die Programmiersprache Python eigentlich machen Und ja dann Wir hatten da vor dem Podcast schon mal ganz kurz angerissen mit Layer 0 Layer 1 Layer 2
Genau das sind wir
nämlich sogar gerade. Lightning ist
nämlich genau das. Das ist eine Layer 2, also
Layer 2 Solution.
Was denn überhaupt diese einzelnen Layers sind?
Genau, das wollte ich gerade machen und das bedeutet im Endeffekt
die normale Blockchain,
also Bitcoin zum Beispiel, ist die Layer 1
Chain, die Layer 1 Chain.
Und jetzt haben wir das Problem mit der
Skalierung und was man dann macht ist Batching, bedeutet man hat eine zweite quasi Chain,
die da drauf baut, die alles kann, was Bitcoin selbst kann, nur ohne diesen Sicherheitsmechanismus
und dann kann man auf dieser Layer 2 Chain unglaublich viele Transaktionen durchführen
und alle, keine Ahnung, Viertelstunde oder Stunde oder so, wird dann quasi ein Hex von
dieser Layer 2 Chain in Layer 1, also in Bitcoin selbst, reingeschrieben.
Und dadurch ist ab diesem Moment die Layer 2 Chain auch nicht mehr veränderbar,
weil eben der komplette Hecht von allen Transaktionen in der sicheren Layer 1 Chain drin sind.
Und dadurch kann man theoretisch beliebig viele Transaktionen auf Layer 2 ausführen,
hat genau diese gleichen Möglichkeiten wie auf Layer 1, zum Beispiel bei Ethereum auch Smart Contract Möglichkeiten,
kommen wir später nochmal zu.
und man hat aber nicht die Probleme
von diesen Transaktionslimits
und den hohen Transaktionsgebühren.
Weil eben alles zusammen
gebatcht wird, wie du gerade gesagt hast,
und dann in einer einzigen Transaktion
in das Layer 1, in dem Fall zum Beispiel
Bitcoin, in der Verkalkung stehen wird.
Immer noch das von dir, dass das nicht ganz sicher wäre.
Aber wir müssen auch noch erklären, was Layer 0 ist.
Und dann kommen wir, glaube ich, mal zur Anwendungsfläche.
Und wir müssen natürlich auch erzählen, was Python damit alles noch braucht.
Ja, genau. Aber zum Thema Sicherheit,
das ist ja genau, weswegen man den Pech
dann von der Layer 2 Chain in die Layer 1 Chain
reinschreiben. In der halben Stunde
oder Stunde ist es
erstmal unsicher. Da ist es
trusted, du musst den Betreiber der Layer 2
checken. Du musst noch eine halbe Stunde sitzen, dein
MPI austrinken, bevor du sicher sein kannst. Genau, das ist die Theorie
da hinten dran. Also man hat
nach der Stunde diese Sicherheit,
aber in der Stunde ist es trusted
für den Betreiber der Layer 2 checkt.
Was in dem Fall dann eben das Team
hinter Lightning wäre.
Ja, also ich meine,
klingt auch alles ganz gut. Das mit Layer
1 und 2 kenne ich gar nicht. Ich kenne nur halt
und weiß halt nur, dass Leute sagen,
ja, Lightning ist halt, ja, ist eine ganz nette Idee,
aber so wirklich das Problem löst es halt nicht,
weil das Problem daran ist halt,
du musst jetzt deinem Lightning-Node halt vertrauen.
Das ist halt, du hast jetzt plötzlich wieder
eine Flasche zur Party.
Ich meine, bei anderen
Netzwerken kann das auch um einiges
schneller gehen, also da kann es dann theoretisch
in jeden Block reingeschrieben werden.
Das bedeutet, du musst nur genauso lang warten
wie eben bei Bitcoin selbst
und dadurch,
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
und momentan ist es auch eben so, dass
Lightning meines Wissens nicht jeden Block
quasi in Bitcoin schreibt
und dadurch hat man eine gewisse Zeitspanne,
die man Lightning vertrauen muss.
Und dadurch müssen die Nordbetreiber eben
selbst Geld hinterlegen oder Kryptowährungen
hinterlegen, quasi als
Anreiz, dass sie nicht bescheißen quasi.
Genau, aber das bedeutet im Grunde,
dass das halt für Endanwender nicht so
oder auch für jemanden, der Geld annehmen möchte,
nicht gut praktikabel ist.
Na gut, du musst aber die Nord ja nicht selbst betreiben.
Nee, genau, aber
was ist denn da vor gegenüber der Bank oder gegenüber PayPal?
Weil dann, sag ich, muss ich
meinem Lightning-Node vertrauen? Okay, dann kann ich auch PayPal
vertrauen. Na gut, du musst aber der
Lightning-Node eben nur vertrauen, bis es einmal
in den Blog geschrieben wurde.
Ja gut, aber
ja, also da, ja, gut.
Ja, ja.
Naja, aber ich meine, ich habe so ein bisschen
den Verdacht, dass es halt dann so ähnlich wird, das Bankensystem,
nur sind halt andere Leute die Banken.
Ja, aber das ist ja vielleicht wieder so ein
Politisches Ding, wo wir vielleicht nochmal sprechen müssen.
Ja, gut, das wäre gut.
Wie wo eine Bank ist und so.
Vielleicht nochmal, Layer 0 gibt es auch?
Genau, Layer 0 gibt es auch und das im Endeffekt
gibt es ja so mittlerweile sehr viele
Blockchains, vor allem viele
Ethereum-Kopien quasi oder Ethereum-Forks
und
die sind untereinander erstmal nicht,
die können untereinander nicht kommunizieren.
Das bedeutet, ich habe
Ether in Ethereum,
also auf der Ethereum-Chain und möchte
jetzt aber Bitcoin auf der Bitcoin-Chain
haben.
Und genau, das kriege ich eben einfach nicht hin,
weil die sind an sich
trustless, also
haben eben diesen Konsensusmechanismus,
aber untereinander haben die keine
Möglichkeit zu kommunizieren,
weil jede Chain nichts von den anderen
Chains weiß. Und Layer 0
ist quasi der Versuch,
da gibt es mehrere Möglichkeiten
und mehrere Projekte, die das versuchen,
alle Chains oder möglichst
viele Chains quasi miteinander kommunizieren
zu lassen und das eben gleichzeitig
immer noch sicher zu halten.
Zum Beispiel gibt es da
die Blockchain Polygon, nennt
die sich. Die hat eine Layer 0
Chain, die quasi eine eigene Blockchain ist
mit
abgespeckten Möglichkeiten, was man
darauf machen kann, aber
sie lässt quasi dann ganz viele
andere Blockchains, die
Parachains quasi auf
dieser Layer 0 Chain laufen
und so wie
zwischen Layer 1 und Layer 2 quasi
diese Synchronisation
besteht,
besteht eine ähnliche Synchronisation
dann auch zwischen Layer 0 und Layer 1
und dadurch habe ich jetzt auf einmal
irgendwie 50 Blockchains, die alle
über diesen Layer 0 Chain
verbunden sind. Da gibt es auch andere
Ansätze, zum Beispiel Cosmos gibt es da auch noch.
Und das hört sich nach Arbitrage an.
Nach Arbitrage?
Ich glaube Arbitrage ist im Cryptospace
sowieso sehr
ja, kann man noch
viel machen.
Nein, aber weil das tatsächlich, wenn das halt so Handelsdinger
sind, da muss ja irgendwie dann Transaktionen sind ja nichts
anderes als ein Handel oder ein Einkauf oder Verkauf
von irgendwas zu irgendwelchen Kursen, wenn ich das
richtig verstehe und wie man sich dann gegenseitig verifiziert.
Ich meine, eine Transaktion kann ja auch
einfach von einer Wallet zur anderen sein.
Also du musst ja gar nicht Kryptowährungen
damit jetzt zum Beispiel handeln. Du kannst
zum Beispiel auch echte Sachen damit
bezahlen oder du kannst von
deiner einen Wallet zu deiner anderen Wallet
einfach Ethereum
oder Bitcoin überweisen quasi.
Also erstmal sind die Wallets ja einfach nur
wie Konten. Also du
und sendest einfach Geld zwischen Konten.
Zwischen verschiedenen Adressen, ja.
Zwischen Adressen, genau.
Ja, und die Adressen kann man erzeugen aus dem, also im Grunde hat man so ein Public-Private-Key-Pair,
wenn man das halt auch schon kennt und aus dem Private-Key kann man sozusagen die Adresse errechnen.
Genau, genau. Also der Public-Key ist eben die Adresse, an die jeder senden kann
und mit dem Private-Key kann man dann eben Transaktionen signieren.
Bedeutet, jedes Bitcoin oder Ethereum, was auf seiner eigenen Adresse liegt,
kann man mit dem Private-Key eine Transaktion heraus erstellen
und die damit dann eine andere Adresse
transferieren.
Genau.
Aber wir sind jetzt nur bei
eigentlich Bitcoin geblieben.
Was meiner Meinung nach
eigentlich das wirklich Interessante ist, ist,
sobald die Smart Contracts noch
eine Rolle spielen quasi.
Und da sind wir dann bei Ethereum im Endeffekt.
Vielleicht fangen wir doch mal an,
erstmal zu erklären,
was ist ein Smart Contract?
Ein Smart Contract ist im Endeffekt
Code, der auf der Blockchain ausgeführt wird. Das bedeutet,
es gibt diesen Sicherheitsmechanismus der Blockchain, also das Konsensus-System
und das wird aber jetzt nicht mehr nur benutzt, um einfach Transaktionen von Person A
zu Person B zu senden, sondern um wirklich Code den
Nutzer schreiben können, also individuell geschriebenen Code auszuführen auf der Blockchain.
Und dieser Code selbst hat zum Beispiel die Möglichkeit, selbst
Gelder oder Kryptowährungen zu transferieren.
oder sogar man kann mit dem Code quasi auf einer Blockchain weitere Kryptowährungen erstellen.
Bedeutet, jede Blockchain hat quasi eine native Kryptowährung,
zum Beispiel Ethereum hat Ether,
aber man kann quasi einen Code schreiben,
der zum Beispiel einfach von Nutzern Balances, Tracks etc.
und kann damit, dafür gibt es einen Standard, der nennt sich ERC20,
kann damit quasi eine eigene Kryptowährung erstellen,
die auf Ethereum läuft, also die nicht
von Ethereum oder die
nicht Ether ist, die
aber quasi auf diesem Sicherheitssystem
und auf den Smart Contracts von
Ethereum aufbaut.
Und wie man eben sollte
Tokens, nennt sich das
dann, wie man Tokens erstellen kann, kann man auch
ganz viele andere Sachen erstellen.
Das ist einfach Code, der eben
über dezentral
haben wir ja vorhin geredet, der aber eben
auf der Blockchain in einem möglichst
Trustless System ausgeführt
wird, dass niemand damit
was machen kann, was der Code eben nicht
erlaubt. Das bedeutet, du
schreibst einmal in den Code rein, wann
wer wie Kryptowährungen
von diesem Smart Contract bekommt
oder dahin schicken kann und
dann ist das gegeben. Also dann kann da
niemand mehr was dran ändern.
Diese Codes sind auch nicht upgradbar.
Der ist einmal deployed und dann macht
der genau, was eben in dem Code drinsteht
und niemals irgendwas anderes.
Ja gut, das ist natürlich auch so ein bisschen
ein zweitseitiges Unternehmen.
Ist schwer, weil ich glaube, da gab es ja auch schon viele
Unfälle dann. Absolut, genau.
Der Code macht halt, was im Code drinsteht.
Und wenn im Code ein Bug drin ist oder was drinsteht,
was er nicht machen soll, ich meine, was ja ein Bug ist,
dann macht er das halt auch.
Genau, aber
da bist du eben, das ist deswegen
Smart Contracts, das ist wie ein Vertrag,
den du abschließt, der im Nachhinein
dann aber auch wirklich Gültigkeit hat.
Und egal, wer da was gegen sagt,
hat der Gültigkeit. Niemand kann den entlasten.
Naja, gut, also bei
Verträgen sind ja auch sowas wie Code im Grunde
Aber da ist es ja so, da hat man ja immer noch einen Rechtsweg
Man kann halt sagen, okay
Wenn wir uns jetzt, wenn wir zum Beispiel
etwas in einen Bug eingebaut haben, dann haben wir immer noch
einen Richter, der sagen kann, okay, ich fälle jetzt hier
ein salomonisches Urteil, die haben das und das gemeint
Also das geht da ja, beziehungsweise
das ist da ja auch schon passiert, aber
ich weiß nicht, welche Währung das war oder so
Wo jemand dann halt irgendwie
mit Flash
Flash Loans irgendwie das Ding übernommen hat
und dann haben sie dann halt auch
quasi das wieder geändert, obwohl es
angeblich keine Trusted Third Party gibt und das war alles
ein bisschen eingehaltig.
Ich meine, in dem Fall gab es auch keine Trusted,
also ich glaube, ich weiß, wovon du redest,
in dem Fall gab es keine Trusted Third Party,
sondern im Endeffekt
der Betreiber hat seinen eigenen Code einfach
gehackt und hat das ganze Geld rausgezogen
und hat dann nochmal einen neuen Code deployed,
der eben sicherer war und hat
das Geld da reingesteckt.
aber selbst der Betreiber
kann eben diese Contracts nicht
ändern. Es gibt Möglichkeiten
quasi den Contract zu ändern
über Proxys
also man kann
man kann quasi einen Proxy-Contract
erzeugen, der einfach weiter
leitet auf einen anderen Contract
und diesen Proxy-Contract kann man dann
eben ändern, dass er
im Nachhinein dann doch auf einen anderen Contract
zeigt und damit kann man
im Endeffekt Upgrades ausführen
also den Code selbst upgradet man
nicht, aber man deployt quasi neuen Code
und lässt diesen Proxy auf den
neuen Code zeigen und für jeden Nutzer,
für jeden Anwender sieht es aus wie ein Upgrade.
Ah, okay, ja, okay. Das ist ja schon mal
das heißt im Grunde man kann schon
es gibt schon Möglichkeiten Dinge zu fixen
irgendwie. Genau, also der Code
ist trotzdem unveränderbar, aber selbst mit
unveränderbarem Code kannst du
was ähnliches wie Upgrades nämlich
durch Proxys eben durchführen.
Noch ein Patch, noch ein Patch, dahinter haben wir ein
Patchy-Ding.
Ja.
Okay, aber das ist alles sehr super,
also schon mal interessant. Ich glaube, wir müssen noch ein, zwei Stellen
noch ein bisschen tiefer rein, aber vielleicht
gehen wir kurz über A, Anwendungsfälle
und dann B, warum wir das mit Python machen,
warum wir beim Python-Podcast sind. Genau, wir sind beim Python-Podcast.
Genau,
vielleicht ein paar Anwendungsfälle.
Da wir jetzt gerade bei den Smart Contracts
waren, damit kann man eben
quasi Mittelsmänner ausschalten.
Das bedeutet, ich möchte mit dir
jetzt irgendeinen Deal machen,
beispielsweise, wenn
was auch immer Ethereum in einem Jahr
auf über 5000 Euro gestiegen ist
dann schuldest du mir
eine Wette in dem Fall, genau
dann schuldest du mir Geld und sonst andersrum
und
traditionell könnten wir das jetzt
einfach so abschließen, wir könnten
dann einen Vertrag dafür ausführen
du hättest trotzdem aber noch die
Möglichkeit es quasi einfach nicht zu machen und dann
müssten wir über Rechtswege gehen, was
teuer werden kann, was trotzdem noch nicht
sicher ist, etc.
und so weiter.
wenn du nicht den Betrag über die Schuldverschreibung
jetzt schon liquide hast. Genau,
weil es ist ja eben kein Rechtssystem hinten dran.
Gut, aber das
könnte ich ja jetzt auch machen, manuell.
Wie? Ich könnte ja zum Beispiel
das Geld für eine Schuldverschreibung
schon vorher bei irgendeiner Party
wieder hinterlegen und dann
sagen, das wird dann ausgeführt, dann habe ich die Möglichkeit,
dass ich
den Rechtsweg eintreten muss, dann nicht mehr. Genau,
dann hast du eben trotzdem wieder einen Trusted Mittelmann.
Ja, Notar.
den du dann auch wieder eben bezahlen musst
und der Buchmacher hat das
und der im Worst Case auch
theoretisch einfach damit abhauen kann
was gerade in Form von irgendwelchen Hedgefonds
und so ja oft passiert ist, dass die
Sachen gemacht haben, was nicht unbedingt
in ihrer Aufgabe war
Also der Anwendungsfall eine sichere
Schuld, eine sichere Wette
In dem Fall ja
Also wäre jetzt nur
so ein Beispiel, weil wir gerade bei
Smart Contracts werden, um das zu verstehen
ein weiteres Beispiel, was ich nämlich momentan eigentlich selbst betreibe quasi, also ich habe selbst ein Projekt im Cryptospace
und das ist eine Börse, die komplett auf Smart Contracts basiert.
Das bedeutet, der komplette Börsencode, natürlich eben relativ abgespeckt, weil Smart Contract Ausführungen ja Geld kostet,
der komplette Börsencode ist im Endeffekt auf der Blockchain in Form von einem Smart Contract
und ich und die Nutzer können nur genau das machen, was in diesem Code drin steht.
Das bedeutet, ich habe gar nicht die Möglichkeit, von den Nutzern das Geld abzuziehen.
Das heißt, du bietest quasi Einkaufs- und Verkaufskurse zu verschiedenen Coins an,
in Inter-Exchange quasi.
Genau, und das auf der Blockchain selbst.
Also du kannst quasi, ohne die Blockchain zu verlassen,
kannst du auf einer Blockchain mehrere Tokens miteinander handeln.
Wir hatten es ja schon gesagt, dass ein Token auch ein Smart Contract ist.
und wenn eine Blockchain mehrere Tokens hat, kannst du die über so eine Exchange, eine DEX, eine Decentralized Exchange, kannst du dann quasi ein Token gegen einen anderen handeln zu den Konditionen, die in dem Smart Contract festgelegt sind.
Jetzt sind wir genau bei diesem Punkt, dass diese Dezentralität einem halt ermöglicht, jeder Mann oder jede Frau ein Bankensystem zu spielen.
beispielsweise, genau, und das eben sogar auch noch
quasi trustless, also ohne
dass die Leute mir vertrauen müssen, können
die eben mein Börsensystem
jetzt wird es irgendwann kritisch, ob wir das gut finden
oder nicht, wer das wann wie wo
gut finden könnte
ja, aber vielleicht noch mal
ganz kurz weiter da im Text
also ein Anwendungsfall halt
man kann eine Bank
spielen, also man kann alle Transaktionen anbieten
die eine Bank klassischerweise anbietet, könnte man
auch eine Chain anbieten und zwar ohne dass man eine Bank dafür braucht
und wie die Kredite rauskommt.
Moment, Moment.
Da sind wir jetzt schon sehr weit.
Ich würde ja sagen, also Moment.
Bitcoin ist, oder sagen wir mal so,
das ist keine Bank, sondern
das ist halt irgendwie...
Wofür brauchst du eigentlich eine Bank?
Das ist ja jetzt eine gute Frage. Was ist denn eine Bank?
Moment, was wir gerade hatten, war ja eine Börse.
Also Unterschied zwischen Börse und Bank ist ja
also das ist ja was anderes.
Das ist eine Handelsplattform. Genau, auf einer Börse
Handelsstuhr und die Bank storesst du quasi
dein Geld. Also die Bank ist in dem Fall eigentlich dein Wallet.
Die Frage ist halt,
was ist eine Bank überhaupt?
Also du hast jetzt gerade gesagt, Wertaufbewahrung,
du kannst halt bei einer Bank ein Konto haben.
Was du halt
bei der Blockchain hast, ist quasi eine Geldbörse,
also die du selber in der Tasche hast.
Die Blockchain ist im Grunde sowas wie
eine verteilte Bank.
Oder jeder hat
eine verteilte Buchhaltung und
jeder hat die Buchhaltung.
Jeder hat seine eigene Börse selber in der Tasche?
Na, das würde ich nicht sagen.
Na, ja.
Also, keine Ahnung.
Aber ich weiß auch nicht.
Ja, keine Ahnung.
Aber ich würde auch sagen,
ob das jetzt so eine super Idee ist und so,
das ist noch nicht raus.
Da würde ich sagen, ist halt nicht raus.
Wofür brauchst du eine Bank?
Na gut, ich meine, die Leute kennen Banken.
Nein, nein.
Aber die Frage ist wirklich,
wofür braucht man eine klassische Bank?
Also, was macht die denn?
Ja, die macht ja tatsächlich echte Transaktionen.
Nein, die machen ja Geld.
Nein, das ist egal.
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
Krediten oder sowas und gibt die halt dann aus,
um halt daraus selber Geld zu
generieren und die kann das natürlich
nur zu einem gewissen Preis oder Zinssatz anbieten,
wenn das halt sich irgendwie lohnt und deswegen
macht die ja tatsächlich eine Geldschöpfung aus
dem Geld, was sie sich selber von der Zentralbank irgendwo
geliehen hat oder halt von ihren Anlegern oder Einlegern
bekommt.
Das ist das, was eine Bank tut.
Und die Frage wäre jetzt, ist das was?
Das gibt es in gewisser Weise jetzt bei
sowas wie Bitcoin
nicht. Also da ist der Prozess,
wie Geld entsteht, relativ klar.
Sagen wir mal so.
Hat halt ein paar andere
Randbedingungen. Es ist halt irgendwie anders.
Also es ist halt eben nicht so, dass
Bitcoins in Kreditkontrakten
geschaffen werden, sondern die werden halt
bei meinen geschaffen.
Es gibt ja irgendwie dann 21 Millionen, dann ist halt
Schluss. Also auch nur, es gibt ein
hartes... Das hat ein anderes Problem übrigens, ein
Währungsproblem, aber das...
Das macht andere Probleme.
Das ist eingebaute Deflation, das ist nicht so gut für Wirtschaft.
Ja, also der eine Punkt,
und es gibt keinen Schutz gegen Deflation.
Und es ist so,
es hat inneren noch so Deflationseigenschaften,
wie zum Beispiel Leute verlieren halt ihre Schlüssel.
Die sind halt irgendwie, Menschen sind halt
schlecht in sowas. Und es ist ja auch schon
eine ganz, ich weiß nicht, Schätzungen sagen,
so 20% Bitcoins sind schon einfach
verloren gegangen.
Schwer war es sehr viel.
Ein paar Dollar liegen auch unter irgendeiner Matratze
und du weißt nicht wo und irgendwie hat sie mehr verloren.
Ja, aber die sind halt nicht weg.
Ja, aber da kommt ja was dazu.
Bei Bitcoin sind sie weg.
Aber das ist ja auch die Sache, bei Bitcoin sind sie eben auch nicht weg.
Weil du hast ja eben dadurch
verringert sich im Endeffekt die
Gesamtmenge und dadurch erhöht sich
eben der Preis von jedem anderen Bitcoin.
Ja, ja, gut, okay, aber das Problem
ist halt, das wird halt mit der Zeit mehr.
Also irgendwann kommen keine Bitcoins mehr dazu. Genau.
Und es werden aber weiterhin Bitcoins verloren.
Ja, und dadurch wird aber ja
einfach nur jeder Bitcoin teurer. Genau.
Richtig, ja gut, aber das bedeutet ja, dass da
so ein inhärenter Deflationsmechanismus
drin ist. Wobei, das ist ja das, was
eben alle Blockchains aktiv
machen. Also ich meine,
ein Inflationsmechanismus ist ja
das einfachste für jede Blockchain.
Einfach beliebig lang immer neue
Tokens generieren. Also das ist ja super einfach,
nur es ist eher andersrum, dass eben diese
Blockchains alles tun, dass es nicht der
Fall ist, weil eben Inflation
Wertverlust bedeutet.
Die Wirtschaft hat es noch schlimmer, weil
wenn die Leute halt immer mehr Geldhaltung
machen würden, dann sinken halt
Investitionen rapide runter und das ist halt
irgendwie, glaube ich, tödlich für die
und meisten Ökonomien.
Ja, ja, sozusagen.
Also ich meine, kurzer Abschweif.
Ich meine, dass es keine gute Idee ist, wenn Geld zu stabil ist.
Ich meine, das erste Beispiel, wo das, ich weiß nicht, du hast das mit der Wirtschaft
ausgeübertrieben, aber ich habe das mal gehört, ich weiß nicht, ob das stimmt,
dass halt irgendwie einer der Gründe, warum in der Neuzeit plötzlich Europa
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
und du gerade reden möchtest, ist, dass du
gerne mehr Geld hättest im Umlauf, damit mehr
Wirtschaft überhaupt entschieden kann.
Und da gibt es halt verschiedene Methoden, wie man das machen kann.
Zum Beispiel kann man die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes einfach erhöhen.
Und das ist, glaube ich, eine der
klassischen Dinge, wo man halt sagt, okay, anstatt mehr
Geld in den Markt reinzupumpen, was hier die Teiltermöglichkeit wäre,
könnte man einfach sagen, dass man die Umlaufgeschwindigkeit erhöht.
Das wäre vielleicht auch eine Sache, die
mehr Transaktion.
Ich nur noch kurz zu erinnern,
also, soweit ich das gehört habe,
die Anekdote geht halt so, ja, man hätte
jetzt denken können, das ist schlecht, wenn irgendwie das Geld,
wenn es Inflation gibt und es war aber sehr, sehr gut für die Wirtschaft, dass es plötzlich viel mehr Geld gab.
Würde ich aufpassen, weil mit der Aussage sagst du quasi, dass gerade die super hohe Inflation, die wir haben, die gerade alle Wirtschaften crashen, dass das was super tolles ist und wir haben das eigentlich schon immer hätte machen sollen.
Das würde ich so nicht sagen. Ich würde nur sagen, dass eine Zentralbank das kontrollieren kann, die Geldmengen kontrollieren kann, ist möglicherweise eine sehr gute Sache für die Wirtschaft.
Aber das ist nämlich genau die Frage, was die Rolle der Zentralbank
wäre, zum Beispiel Inflationssteuerung und was
halt die Geldmenge angeht, wo
wir gerade, also jetzt sind wir wieder politisch,
weil die Teilen fragen, hat die Geldmenge jetzt
nicht an Inflationssteuerung geknüpft und
vielleicht auch mehr auf Arbeitsmarktpolitik geachtet und vor
allen Dingen halt dafür gesorgt, dass halt Staatsschulden
irgendwie mitfinanziert werden und so, aber
das ist jetzt irgendwie dann eine sehr politische Diskussion,
die man dann führen kann.
Ich glaube fast, die politische Diskussion sollten wir
ein bisschen rauslassen.
Wie auch immer nur, ich würde ja sagen, also
Mainstream ist eher die Ansicht,
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
in den letzten Jahren in Frage gestellt wurde.
Ich verstehe schon, dass es da ein Problem gibt.
Also es ist sogar ein heftiges Problem.
Vielleicht ist es auch der Grund für die Inflation.
Ich könnte auch daran liegen, aber wir wollen jetzt tatsächlich
so ein bisschen werden.
Jetzt sind wir bei Inflation generell.
Aber das ist vielleicht eine gute Frage.
Ich meine nur, das ist halt etwas anderes.
Bei Bitcoin hast du halt irgendwie
sozusagen in Anführungsstrichen
theoretischen Schutz vor Inflation.
Nein, du hast ja Deflation. Also das machst du nicht besser.
Ja, aber du hast keinen Schutz vor der Deflation.
Genau.
wieder jemand, der das kontrollieren kann
und der niemand, der da irgendwie sagen kann, okay, wir easen das jetzt ein bisschen
es gibt doch ein paar mehr
genau, deswegen gibt es eben ja diese Kryptowährungen
also, dass eben niemand das kontrollieren kann
weil gerade
dann kannst du ja auch sogar damit
anfangen und da eben Regeln reinbauen
wir hatten ja über Smart Contracts etc.
geredet, du kannst von vornherein
in eine Kryptowährung Regeln
reinbauen, wann davon dann irgendwie
mehr erzeugt werden, wann die wieder
zurückgenommen werden etc. aber das sind dann
eben klare Regeln von vornherein
und nicht Regeln, die einfach
grad mal, wie es halt passt, irgendwie
angenommen werden.
Du hast jetzt gerade so, ich sag mal,
wie es halt passt, aber ich glaube, diese
Flexibilität, reagieren zu können auf
externe Umstände, die man vorher nicht kannte,
ist vielleicht auch ein Vorteil halt.
Genau, nur da hast du jetzt eben auch wieder
dieses Kryptosystem, Voting,
hier Mehrheitsentscheid etc.
Du kannst ja Sachen tatsächlich auch
oftmals noch anpassen.
Ist das eine gute Idee, Mehrheitsentscheid?
Das ist auch die Frage.
Also, ne? Um wen geht es da? Wer hat die Mehrheit? Und so, das ist halt auch wieder eine gute Frage.
Du kannst eben auch selbst im Kryptobereich durch Smart Contracts alles komplett zentralisiert machen.
Dann hast du quasi nur noch quasi diese Standardisierung und diese ganze Sicherheit und Dezentralität fällt komplett weg.
Aber du hast zumindest noch die Standardisierung, dass du eben genau so damit interagierst wie mit anderen dezentralen Projekten.
Und was du da zum Beispiel machen kannst, du kannst natürlich einen Smart Contract erzeugen.
wo es dann einen Admin quasi
gibt, der damit quasi alles machen kann
was er will, nur eben genau
das ist eigentlich die Theorie da hinten
dran, dass es den eben nicht gibt
den gibt es aktuell
in vielen Kryptoprojekten auch viel zu
häufig, diesen Admin, der alles machen kann
und da gab es auch schon
sehr viele, sehr schlechte Situationen
die da draus entstanden sind
aber wenn wir jetzt drüber sprechen
dass man das haben will, also das
gibt es jetzt schon und wird eigentlich
versucht überall zu vermeiden
aber die Möglichkeit ist da, das zu machen
Ja gut, okay, wir wissen es nicht
aber ich meine, interessant ist natürlich, es gibt jetzt alle möglichen
man kann jetzt alle Geschmacksrichtungen sozusagen durchprobieren
und guckt halt einfach, was bleibt denn da übrig
und vielleicht ist ja irgendwas Interessantes dabei
das kann ja durchaus sein, das will ich ja gar nicht ausschließen
ich meine, ehrlich gesagt, mich überrascht ja sowieso
also Bitcoin lebt jetzt seit 10 Jahren
oder mehr als 10, also ungefähr
seit Anfang 2009 irgendwie
das heißt, ja, insgesamt jetzt
13
13,5 Jahre, ja
also schon relativ lang
und es ist auch schon relativ lang viel Geld
drin, das heißt, wenn irgendjemand
irgendwas gefunden haben sollte, dann
ja, es ist schwer zu erklären, warum
das nicht genutzt wird, daher
wahrscheinlich... Na gut, das wird ja schon
relativ viel genutzt. Nein, nein, nein,
ich meine, nicht ausgenutzt wird, also
sozusagen man kann... Also eine Sicherheitssuche, um das
anzunehmen. Genau, man kann halt wahrscheinlich ausgehen, dass das relativ
so wie es ist, weil ansonsten hätte
jemand schon irgendwie quasi
da die Goldwaren rausgetragen.
Ich meine, passiert leider auch immer mal wieder
aber zumindest in
solchen Bereichen, dass nicht der komplette
Kryptobereich dann auf einen Schlag weg ist
Genau, genau, also insofern
kann man sagen, so ein bisschen hat
das sich jetzt schon so dem
Zahn der Zeit irgendwie ausgesetzt
und besteht noch
also aber
auf der anderen Seite würde ich eben
also ob das so insgesamt, also wie meine ich überhaupt
welchen
Inherenten, also diese grundsätzlichen
Fragen, wo ich sagen würde, oh, oh, oh, bei Bitcoin
das ist halt so sehr unklar und
da alles andere an einem ähnlichen
Geschichten hängt wie Bitcoin, glaube
ich,
entscheidet sich das halt auch an Bitcoin oder eben
nicht Bitcoin, ich weiß es nicht, ich weiß natürlich überhaupt
nicht, was passieren wird, aber
ist sowas eigentlich prinzipiell eine gute
Idee? Also wie kommt zum Beispiel tatsächlich Wert
zustande in dem System?
Wo kommt das Geld her,
das in das System reingeht? Das sind halt so die
Fragen, wo ich mir denke, das sieht aber nicht gut aus,
wenn man sich das anguckt, also
Also so weit würde ich nicht gehen, weil wenn du dir zum Beispiel anschaust, wo Banken Geld schöpfen.
Jochen hat entdeckt, dass Ökonomie generell ein Scherb ist.
Schafo, das gebe ich tatsächlich zu.
Ja, wenn man sich genau anguckt, was Banken so tun.
Oder Unternehmen.
Was ist Wertschöpfung?
Da sind wir ja genau bei der Frage.
Ist die Wertschöpfung deine tägliche Arbeit, die die Produktivität schafft,
die von einem Kapitalisten amitragiert wird, wo du halt sagen kannst,
Du gibst dem Kapitalisten noch mehr Geld, als du verdienst, aber du schaffst irgendwas wirklich essentiell Wertvolles.
Also du bist ein Handwerker, schaffst irgendwas, das ist ja Produktivität.
Daher kommt ja Geld her. Geld kommt ja aus deiner Produktivität, aus deiner Arbeitsleistung irgendwo.
Und ist hier die Frage, ist das ökonomisch, was dann irgendwie Geld schöpft auch?
Das ist ja das, was die Banken dann verleihen, ein Investitionskapital.
Geht das halt auch mit in der Blockchain? Kommt das Geld, was da reingeht, auch aus so Investitionskanälen raus?
Genau, genau. Also ich würde sozusagen quasi, das wäre jetzt mein...
Was du sagst, es ist ein Geldverleihwesen auf der Blockchain?
Das würde ich gar nicht sagen.
Wo ich bei Bitcoin ein Problem sehen würde, ist,
wo kommt eigentlich das Geld quasi, wie kommt der Dollar,
warum tauschen Leute Dollar in Bitcoin?
Das ist halt ein Problem.
Weil eigentlich gibt es dafür aus meiner Perspektive gar keinen guten Grund.
Ein guter Grund wäre zum Beispiel, ich kann damit irgendwie
in der Kleidung ein Bier bezahlen, ich kann Kredit aufnehmen,
ich könnte, ich kann, aber das kann ja alles.
Doch, kannst du.
Nicht bei Bitcoin, aber bei Ethereum.
Mit dem Bezahlen können wir drüber reden,
aber zumindest Kredite aufnehmen,
du kannst darauf tauschen.
Ich meine, du hast
oder viele Leute haben vielleicht auch irgendeinen Aktienbroker
in ihrer Bank integriert Genau das hast du eben auf der Kryptow auch nur dass du oftmals eben nicht quasi die traditionellen Aktien handelst sondern eben Kryptow Kryptotokens die oftmals so strukturiert sind wie Aktien
dass es nämlich Anteile von einem Kryptoprojekt sind und solche Sachen.
Und jedes Mal, wenn Nutzer handeln, zahlen die eben Transaktionsgebühren,
einerseits für die Blockchain, andererseits aber für diesen Smart Contract,
die haben oft auch Transaktionsgebühren drin.
und du hast dann im Endeffekt wie bei einer Börse oder wie bei einer Bank, hast du genau
diese gleichen quasi Einnahmequellen. Einfach durch den Geldfluss hast du
Einnahmen, durch das Verleihen hast du Einnahmen, durch das Tauschen zwischen Währungen
hast du Einnahmen. Aber sag doch mal, was Geld überhaupt ist, weil das, darum geht es glaube ich
gerade, was überhaupt Geld ist eigentlich.
Wertaufbewahrungsmittel und Tauschmittel
sind vielleicht so die essentiellen zwei Punkte. Also der klassische Satz dazu wäre jetzt,
wo ich sagen würde, wo der Wert
von Geld herkommt, sozusagen ganz simpel,
ja, ich kann damit meine Steuern zahlen.
Das ist halt sozusagen der entscheidende Punkt, das kann ich
mit Bitcoin nicht machen. Ja, oder du wirst halt vielleicht
nicht die ganze Zeit 50 Tonnen
Weizen mit dir rumschleppen, um
neue technologische Güter zu bekommen.
Ja, okay, aber
dafür wird Bitcoin ja nicht verwendet. Aber mit den
Steuern zahlen willst du auch aufpassen. Ja, aber das ist ja ein Punkt,
ob das dann Geld ist oder so, ist halt nochmal eine
andere Frage. Also, weil eigentlich Geld ist ja
genau so ein Ersatzding für, ich
muss jetzt nicht 10 Kühe
auf dem Markt geben.
Aber meine Kritik wäre genau, dass Bitcoin diesen Zweck
halt nicht erfüllt.
Genau, aber die Frage ist, warum nicht?
Und dieses Tauschding, das macht es halt eigentlich nicht zu einem Geld.
Richtig, genau. Ich würde sagen, es ist kein Geld eigentlich.
Und jetzt kommt die Frage,
warum tauschen Leute dann Geld,
mit dem sie all das machen können, in Bitcoin?
Und dann muss man sagen, wenn man sich das anguckt,
da gibt es eigentlich nur schlechte Gründe.
Ja, aber warum kaufen Leute Aktien?
Wenn man das so kauft,
das ist doch nicht eine Währungsbank.
Aber da gibt es ja tatsächlich Unternehmen, die schicken Dividenden aus,
zu machen.
Das ist auch auf der Blockchain genauso.
Das würde ich aber jetzt auch sagen.
Also die Frage,
ob auf der Blockchain die Unternehmen alle ein
In-Sicht-Geschäft machen und Leute in der Realwirtschaft,
so ein Aktienunternehmen,
da wird ja tatsächlich das, was ich meine, mit echter Wertschöpfung
irgendwas geleistet. Also Arbeit zum Beispiel
umgesetzt in Produktivität
und dann ein Unternehmen verspricht dann
tatsächlich irgendwie den Leuten
sich an dem Unternehmen beteiligen.
Also Investitionskapital, Anteile von dem, was
sie dann abhüpfen können.
Gut, dass das dann auf der Börse nicht nach diesen Regeln läuft
und das ist halt nicht eigentlich... Wenn ich mir das bei Bitcoin
angucke, dann muss ich doch als sozusagen Investor
kriege ich doch sofort kalt zu Füße, weil für mich sieht das System
so aus, da müssen die ganze Zeit Leute
Stromrechnungen bezahlen. Wenn ich mein Geld
da reintausche, dann geht das für Stromrechnungen drauf.
Was kriege ich denn dafür?
Und das ist doch eigentlich das Einzige
und ich meine, wenn man sich das...
Warum betreiben Leute,
warum meinen Leute da zum Beispiel in China, die meinen
deswegen, weil es halt so ein künstliches Limit gibt,
du darfst halt Renminbi nicht in Dollar
umtauschen, dann bezahlen sie ihre Stromrechnung in Renminbi
und dann transferieren sie sozusagen
Bitcoin raus und tauschen das gegen Dollar.
Aber die Frage ist, warum tauscht jemand Dollar
gegen Bitcoin in den USA? Das ist komisch.
Weil, was kriegt der dafür?
Du gammt das halt tatsächlich zu einem politischen Grund,
weil er Dezernalisierung nennt.
Die Gegenduchung ist halt oft irgendwie Ransomware-Zeugs.
Und das ist halt irgendwie,
das sieht echt nicht gut aus.
Und ich hätte gerne, oder ich fände es wäre natürlich schön,
wenn man mir damit erklären könnte, nein, das ist,
ich meine, eine andere Geschichte, das ist, weil die Leute alle Drogen kaufen,
wäre ich auch noch mit einverstanden, weil das irgendwie
macht die vielleicht glücklich oder so.
Manchmal ist es auch so, wenn irgendwie so ein Trainer in Wahl
in eine Richtung läuft, man muss da hinterher springen, damit man irgendwie
den Ball mitschwimmen kann und so.
Aber was ist sozusagen der inhärente Wert,
den dieses System hat für
die Leute, die da quasi
Dollar gegen Bitcoin tauschen?
Weil das sehe ich nicht so richtig.
Außer Spekulationen gibt es natürlich auch.
Ja, ich glaube, das ist sehr viel, weil man eben
auch in der Vergangenheit gesehen hat, dass es ziemlich hochgegangen
ist, dass man es einfach
rein als Investment zieht. Ich meine, das ist es ja
für viele Leute auch.
Moment, Moment, Investment würde ich nicht sagen.
Investment ist was anderes.
und das ist ja auch eine Wette.
Also Investment würde ich das nicht nennen.
Also Investment ist etwas,
du gibst mir Geld dafür,
dass ich mein Projekt machen kann,
wo du reingucken kannst,
dass ich arbeite an irgendwas.
Verstehe ich, aber jetzt beispielsweise eine Staatsanleihe
würde ich auch als Investment nennen.
Nee, ist aber auch keine Investment, ist auch eine Wette.
Oh ja, okay, okay.
Wenn wir so weit gehen, dann ja.
Ich sag mal so, hinter so einem Staat
steckt ja meistens auch noch die gesamte Ökonomie
und das ist ja die Summe aller Leute,
die da arbeiten, da auch irgendwie ein bisschen was hinrichten.
Ich glaube, das ist jetzt auch nicht so das Wichtige, was genau
Investment und was Wette ist. Nein, aber das ist ja auch
genau die Frage. Ja, vielleicht ist es doch wichtig,
weil das ist genau das Ding, worüber wir gerade gesprochen haben.
Weil es wird halt als Investment oft verkauft.
Also es ist halt auch, da kommen wir zu dem Punkt, wo ich
habe ein bisschen recherchiert, dass man sagt,
oh Mann, also
ich sehe kaum gute Verteidigung
davon, weil, also wenn man sich
die Marketinggeschichten anguckt, die es da so gibt, die sind halt
alle, die sagen alle so, ja, jedes Investment ist
Spekulation. Da gibt es bestimmt Leute, die sagen, yay,
und ich denke mir so, what?
Das kannst du Leuten doch nicht ins Gesicht sagen.
Ja, also ich meine,
da fühle ich mich halt so ein bisschen,
da denke ich mir so, da hätte mich jemand verwirrt.
Ich kann dir ein Beispiel geben.
Hast du vielleicht schon mal den Unitoken gehört?
Uniswap? Nicht ganz.
Das ist im Endeffekt genau, was
ich auch mache. Also es ist einfach eine
dezentralisierte Börse
und da werden jeden Tag Milliarden
getauscht. Also das ist die größte Börse
auf der Blockchain und die kommt
mittlerweile auch mit richtigen quasi
traditionellen Börsen, zumindest
Kryptobörsen vom Handelsvolumen mit.
Und was du dort machen kannst, ist,
du kaufst den Unit Token und
das ist der sogenannte Governance Token von
denen. Das bedeutet, du kannst
dann, du hast ein Stimmrecht,
wie bei einer Aktie. Du kannst zusammen mit
anderen Leuten abstimmen, zum Beispiel auf welche
anderen Blockchains wird jetzt
expanded oder irgendwie
Fee-Anpassungen etc. Also du
hast eben dieses Governance-System
und die Transaktions-
oder die Gebühren, die für diese Tausche anfallen.
Also der Smart Contract selbst hat nochmal eben Gebühren,
zusätzlich zu den Transaktionsgebühren auf der Blockchain.
Und diese Gebühren werden zum Teil an die Leute ausgeschüttet,
die eben quasi dort die Kryptowährung bereitstellen, die getauscht werden,
aber zu einem kleinen Teil auch an die Leute, die diesen Unit Token halten.
Das bedeutet, du hast 1 zu 1 Dividenden auf diesem Unit Token.
und du hast im Endeffekt eins zu eins eine andere.
Da sind wir jetzt gerade genau bei dem Punkt.
Es gibt die Bestrebung,
dezentral alle Banktransaktionen,
die es so klassisch gibt, oder vielleicht
auch Wirtschaftstransaktionen zwischen Unternehmen abzubilden
auf Blockchain, auf Smart Contract Ebene.
Aber was ich immer noch nicht verstanden habe, wo halt dieses
in sich Geschäft,
die Katze beißt sich so ein bisschen in den Schwanz,
weil natürlich tauscht man die Sachen mit Token,
wo das so zu realwirtschaftlicher
Leistung führt.
Und das ist das, was ich noch nicht ganz sehe.
Weil du hast zwar
Unternehmen, die vielleicht auf der Blockchain existieren
und da auch dann produktiv sind und durchaus auch da
eine gewisse Form von Marktwirtschaft
vielleicht bilden oder so, aber
die ist halt in sich geschlossen.
Ja, also es gibt halt nach außen diesen
Handelsport mit Dollar
to Coin, Subware,
weil irgendjemand nach draußen tauscht,
aber außer diesem Währungsexchange
gibt es keine Interaktion
von Waren und Dienstleistungen in dieser Börse.
Da kannst du es tatsächlich relativ,
oder kann ich ein relativ einfaches Beispiel
ranziehen und zwar sind das Stablecoins.
Stablecoins sind im Endeffekt
Kryptowährungen, die eins zu eins an
meistens den US-Dollar gebunden sind.
Das bedeutet, die sind nicht frei im Markt,
sondern du hast quasi alle
Eigenschaften von der Kryptowährung,
aber mit der Preisstabilität oder auch
Nichtstabilität momentan von dem
US-Dollar.
Da ging es
jetzt eben wie quasi
diese Werte rein und raus aus der Blockchain kommen.
Und du hast jetzt im Endeffekt mit diesen Stablecoins
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
nehmen, weil eben dieser Dollar Stablecoin
ja jederzeit den Wert von einem Dollar
hat und du den auch tauschen kannst gegen einen Dollar.
Also alles, was du quasi
mit einem Dollar bezahlen kannst, kannst du mit diesem
Stablecoin dann zumindest über eben
einen Schritt mehr, nämlich den Tausch von einem
Stablecoin zu einem Dollar, aber halt
zu einem fixen Preis, nämlich 1 zu 1,
kannst du dann alles machen, was du mit einem
Dollar auch machen kannst. Aber du hast
eben diese Investmentmöglichkeiten,
die du auf der Blockchain hast. Alles, was
du auf der Bank machen kannst, kannst du auf einmal
in einem sichereren Weg
oder zumindest in einem Weg, wo
von vornherein festgelegt ist,
was Leute damit machen können, kannst du
auf die Blockchain transferieren. Und du
sparst dir unglaublich viel Verwaltungskosten,
weil eben die manuellen Prozesse
wegfallen, weil alles durch Smart Contracts
einmalig geschrieben und ab dann für immer
geregelt ist.
Ja, also ich
meine, die erste Frage
wäre, passiert das denn dann? Passiert das wirklich?
Gibt es da Transaktionen?
weil
nicht, dass ich gehört hätte, dass es
in großem Umfang tatsächlich stattfindet.
Unglaublich. Also Stablecoins
ich glaube sind jetzt mehrere
400 Milliarden oder so
die US-Dollar Stablecoins
eben in diesen Protokollen
drin liegen.
Ich habe mal davon gehört, ich glaube das ist dann halt
wie heißt das? Tether oder so?
Aber da ist es doch irgendwie
die Firma dahinter, die führt ja seit Jahren Prozesse
mit der Aufsicht, weil die halt
ihre nicht offenlegen wollen.
Mittlerweile tun sie es, aber ja
Also Tether, USGD
Irgendjemand hat
da Kopfgeld drauf ausgesetzt
Soweit ich weiß, kriegt man eine Million
wenn man irgendwie dazu
Informationen liefern kann
Die Million ist bisher nicht abgeholt worden
Ich würde davon ausgehen, dass es
da keine Sicherheiten gibt
Genau das ist die Sache, da hast du eben diesen
Anknüpfpunkt zwischen quasi
den traditionellen Marken und der Kryptowelt
Du hast im Endeffekt
in der Kryptowelt eben alles
durch Smart Contracts geregelt, wo niemand
was machen kann, was die Smart Contracts
nicht erlauben. Jetzt willst du aber
eben die Preisstabilität von dem Dollar
da reinbringen, bedeutet du hast eben
diese traditionellen Systeme.
Ja, aber da muss man auch einen Dollar haben.
Ich meine, also in der Theorie
ist es so, dass für jeden Stablecoin
eben ein Dollar auf dem Bankaccount hinterlegt ist.
Und die Leute, die das betreiben,
sagen, das fangen wir aber keinem an.
Ja gut, okay.
Die Leute haben
haben, weil das andere
machen wird. Die Leute haben
gezeigt, die Leute haben es nicht gezeigt
und mittlerweile tun sie es, mittlerweile ist es
offengelegt und es gibt Alternativen.
Ist das nicht mittlerweile, also auch
was da mit Terra und Luna da passiert ist?
Das war aber von vornherein
einfach klar, was passieren wird.
Also ich weiß
nicht, wahrscheinlich werden viele Leute
zu mir da widersprechen.
Terra und Luna, vielleicht müssen wir die Geschichte vorleihen.
Machen wir mit der Geschichte. Es gibt die Terra-Blockchain
und auf der gibt es
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
als sie waren teilkollateralisiert
und nicht vollkollateralisiert.
Es gab einfach keinen Dollar pro
UST. Also kollateralisiert
musst du nochmal? Das ist einfach der
Gegenwert, der irgendwo anders hinterlegt ist
dafür quasi, es ist
nicht ausreichend für den
Wert von allen USTs. Also was wie der
Goldstandard irgendwo liegt.
Ja, den es theoretisch geben sollte.
Und das machst
du eben bei einem normalen Stablecoin,
für jeden Stablecoin, den du rausgibst, hast du
Dollar irgendwo auf dem Bankaccount, theoretisch.
Irgendwann fortnob es. Genau.
Und was Terra
angefangen hat, ist, die haben eben gesagt,
wir haben eben nicht diesen Dollar
irgendwo hinterlegt, sondern wir machen
jetzt irgendwelche Mechanismen, die den
Preis stabil auf einem Dollar halten sollen,
ohne dass da aber irgendwo ein Dollar hinterlegt ist.
Das bedeutet,
ganz vereinfacht gesagt, gab es ein
Mechanismus. Currency Carry Trades, machen die dann
permanent? Nochmal?
Machen Currency Carry Trades?
Das müsstest du jetzt erklären.
Das würde mir jetzt einfallen, also dass man halt
Währungen untereinander so lange handelt, dass man halt
da den Arbitrage zieht und damit die
Währungsschwankungen ausreicht.
Genau, also so war es im Endeffekt auch.
Also die einfache Version
war, sie haben einen Mechanismus geschaffen,
dass sobald eben UST
unter einem Dollarwert ist,
dass es einen Incentive gab, den zu kaufen
und wenn er drüber war,
gab es einen Incentive, den zu verkaufen
und dadurch hat er eben den Dollarwert behalten.
Nur das Problem ist, das hat nur
diese Incentive ist durch Luna entstanden, also diese andere Kryptowährung, die sie haben
und das Problem ist, dass das nur so lange funktioniert, solange die Luna-Kryptowährung quasi mehr Wert insgesamt ist als die UST-Kryptowährung
und das war am Anfang der Fall, dann gab es aber die Situation, dass die angefangen haben aus dem Nichts 20% jährlich zu generieren
also aus dem Nichts haben die einfach
20% mehr USTs
jährlich generiert, du hast quasi
deine USTs wo
gelockt und hast dafür dann am Jahresende
20% mehr gehabt
und die kamen aus dem Nichts
und das ist wieder bei der Zentralbank
ja genau quasi
der Mechanismus muss zerstören wieder
bei der Zentralbank hast du dann eben
dass der Dollar an sich weniger wert wird
aber bei denen war es ja
dass es eben genau ein Dollar wert sein muss
Ich glaube, bei der Zentralbank, der Mechanismus, der dahintersteckt, ist halt, dass die Zentralbank das Geld halt verleiht, so gut sie kann und halt das Geld, was sie halt zurückbekommt, inklusive Zinsen dann auch wieder vernichtet.
Ich meine, dass die Theorie, wobei es so viel vernichtet, kennen wir aus der Historie, wird jetzt nicht an Geld.
Doch, doch, das wird ja schon permanent, also alles Geld, was zurückgebucht wird, das landet halt nicht auf irgendeinem Konto, sondern es wird halt einfach auch ausgebucht, also es ist dann weg.
Okay, aber was bei denen passiert ist, im Endeffekt, die hatten es eben wie gesagt nicht voll kollateralisiert, es gab keinen Dollar für jeden UST und irgendwann ist es passiert, dass eine, ich glaube im Nachhinein ist rausgekommen, sogar eine große Tradingfirma hat im Endeffekt ganz viel UST quasi auf einen Schlag ausbezahlt und dadurch ist dann auf einen Schlag alles zusammen kollabiert.
weil die haben im Endeffekt eben noch das Geld
letzten UST rausbezahlt, was
kollateralisiert war, weil irgendwo
muss ja dieser ein Dollar, den sie beim Auszahlen
bekommen, herkommen
und dann waren
die restlichen USTs nicht mehr kollateralisiert
und dadurch gab es
eben keinen Gegenwert zu diesen
USTs und die sind auf einen Schlag
quasi komplett auf Null gefallen.
In echt waren es glaube ich zwei Tage,
aber ja, die sind quasi
von einem Dollar stabil, die waren
auch wirklich stabil komplett auf Null
gefallen. Und das war aber,
was ich gemeint habe von vornherein,
eigentlich auch
wirtschaftlich vorherrieber.
Nee,
ich habe tatsächlich schon ein halbes Jahr
davor versucht, UST zu
shorten, aber keine Börsen
haben UST angeboten zum
Shorten, nicht Deutschland.
Aber nochmal anderes Thema,
genau.
Und das war eben
ein Stablecoin,
der halt von vornherein
eigentlich nicht
nachhaltig war
und das wurde sogar von Terra selbst gesagt
zugegeben, die haben dann angefangen
dass sie irgendwelche
Mechanismen einbauen wollen, wodurch sie
mehr Geld verdienen quasi
und dadurch diese 20% wieder
reinwirtschaften können
nur haben sie diese Mechanismen eben nicht
na gut, 20% Wirtschaftsrechte
bekommen ist schon gar nicht so wenig
und diese Mechanismen waren halt
nie da, haben nie funktioniert
oder ich glaube im Endeffekt war es 6% haben sie tatsächlich jährlich ungefähr verdient
und 20% aber eben ausgeschüttet und dadurch ist dann die Kollateralisierung eben weggegangen
und dann gab es nochmal den finalen Stoß von einem, ich glaube ein Hedgefonds ist das tatsächlich,
der geschottet hat.
Genau, im Endeffekt, ja.
Also die haben, ja, genau.
Insofern funktioniert dann die Markeratschaft an der Stelle, ja.
Genau, aber das war eben
ein Stablecoin, der eigentlich
nicht direkt
mit einem Dollar hinterlegt war
Du hast jetzt damit geantwortet auf Jochen's Einwand
Ich habe aber nicht ganz verstanden, warum das
der Einwand auf Jochen's Einwand war
Was war denn mein Einwand?
Ja, dass die nicht so
zuverlässig und stabil sind, wie man
bei Terra gesehen hat
Genau, weil ich würde ja sagen
bei Terra ist es im Grunde genommen das gleiche Problem
Die waren irgendwann über 70 Milliarden
irgendwie wert und dann hat
die hat irgendwie, was ist die Börsenaufsicht, die weiß nicht, gesagt so, oh, das ist aber gefährlich für das Finanzsystem hier,
lass uns mal sehen, ob das wirklich irgendwie, ist da wirklich Dollar dahinter liegen,
dann haben die gesagt, zeigen wir nicht.
So würde ich ja auch sagen, so, an der Stelle würde ich anfangen zu shoppen, ehrlich gesagt.
Also, ich meine...
Aber wie gesagt, mittlerweile ist das offengelegt, also mittlerweile ist das tatsächlich offen,
es gibt alternative Stablecoins, zum Beispiel Binance selbst,
ich weiß nicht, ob man das kennt, aber die Binance-Kryptobörse, die größte Kryptobörse der Welt,
Die haben ihr eigenen Stablecoin, den BUSD, den Binance US Dollar.
Und da sind die zum Beispiel sehr transparent.
Dann gibt es noch einen anderen Stablecoin, das ist DAI, was eigentlich was sehr Interessantes ist.
Das wirkt wiederum dezentralisiert auf der Blockchain.
Dieser Stablecoin ist überkollateralisiert mit Kryptowährungen.
Das bedeutet, für jeden DAI, den es quasi gibt, gibt es mindestens, ich glaube aktuell sind es ungefähr 1,25 Dollar Wert an Kryptowährungen, die da hinterlegt sind.
Und sobald die Kryptowährungen fallen im Preis, dass es eben unter diese 1,25 Dollar oder ich glaube das Limit ist 1,15 Dollar fällt, dann wird das quasi zurückgezahlt.
Das bedeutet, jemand zahlt diesen einen DAI zurück und bekommt dafür die 1,25 Dollar Wert an Ethereum oder anderen Kryptowährungen, die hinterlegt sind.
Und dadurch ist es relativ sichergestellt, nicht in jedem Fall, aber relativ sichergestellt, dass egal wie die Kryptowährungen schwanken, der Wert an Krypto, der hinterlegt ist für DAI, immer höher ist als die DAI, die im Umlauf sind.
und da hast du dann wirklich einen dezentralen Dollar.
Der ist dann nicht mal durch eine zentrale Firma irgendwie abgebildet,
der du wirklich vertrauen musst.
Ich meine, es gibt immer noch Aspekte, die zumindest so ein bisschen Vertrauen brauchen,
aber im Endeffekt hast du es dezentral auf der Blockchain
und durch dieses Smart Contract System eben wird sichergestellt,
dass eben jeder Dai mit mindestens, ich glaube es sind 1,15 Dollar Wert an Kryptowährung hinterlegt ist.
I need a dollar, a dollar is the only name.
Ja, okay, ja, tja, ja, ja, also ja, wo waren wir eigentlich?
Wir müssen langsam mal zu der Python-Anwendung.
Wie kommen wir eigentlich mit Python da irgendwie weiter?
Fangen wir einfach mal an, genau.
Für die Python-Anwendung
gibt es die
web3.py Library
Was ist denn
Web3?
Web3, ich würde es
tatsächlich relativ
aus technischer Sicht beschreiben, ist
eine Webseite,
die mit der Blockchain verbunden ist.
Das bedeutet,
ich meine, du kannst noch einen Schritt weiter gehen,
du kannst die Webseite selbst dezentral
hosten,
muss, würde ich aber sagen,
es ist kein Kriterium, sondern
nur ein Boni für Web3,
aber im Endeffekt, du hast eine Webseite und die ist
mit der Blockchain verbunden und dadurch
kannst du eben relativ
dezentral, eben, wie gesagt, die Webseite
ist zentral gehostet, aber
du kannst mit der dezentralen Blockchain
interagieren über diese Webseite. Das heißt, du kannst
Content anzeigen, der auf irgendeiner Kette
hängt. Genau, also du hast im Endeffekt
einfach nur ein User-Interface für die
Blockchain. Für irgendeine Kette, okay.
Genau, und du hast dann meistens eben
Smart Contracts, die hinterlegt sind.
Das ist keine Datenbank, keine dynamischen Daten,
sondern halt irgendwie aus der Information
aus irgendeiner Blockchain, die natürlich auch irgendwo
gehostet werden muss, damit das geht, aber ja.
Ja, vielleicht da zum
letzten nochmal. Ich glaube, wir hatten kurz
davor Notes angesprochen
vor dem Podcast.
Und zu Notes,
wie vorhin schon gesagt wurde,
das ist quasi eine Kopie der Blockchain,
aber wenn du,
du kannst einfach deine eigene Note hosten,
hast dadurch deine eigene Kopie der Blockchain
und hast dann deinen Zugang
zu der Blockchain über deine
eigene Kopie.
Deinen eigenen Server dann. Genau, deinen eigenen
Server, weil du kannst auch
öffentliche Endpoints
quasi dafür benutzen.
Dann können diese Endpoints rein theoretisch
aber natürlich eben von dem
Provider des Endpoints manipuliert werden,
welche du über den Endpoint
empfängst und dadurch bist du nicht
vollkommen dezentralisiert.
Und die veraltet dann natürlich relativ schnell.
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
250, glaube ich, ist die Standardeinstellung
und dann wird
über quasi einen Flatfill-Algorithmus
werden die Transaktionen gebroadcastet
über dieses riesengroße Peer-to-Peer-Netzwerk.
Ich glaube, das Netz ist tatsächlich unten drunter
irgendwie IRC noch.
Siehst du ja.
Witzig, ja, okay.
So, das war jetzt
NodeX-Kurs, ja.
Jetzt waren wir aber bei Web3.py
und das
ist im Endeffekt einfach nur diese Schnittstelle
zu den Nodes.
Das bedeutet, du hast
ein RPC, Remote
Procedure Call,
womit du auf den Nodes
Queries und Transaktionen ausführen kannst
und über diesen RPC
kannst du eben dadurch
indirekt mit der Blockchain interagieren
oder eben mit einer lokalen
zentralen Kopie
der Blockchain quasi interagieren
und Web3.py
vereinfacht quasi einfach
nur diese RPC Calls zu
bauen. Also High Level Interface.
Das ist ein High-Level-Interface, genau.
Und ich habe zum Beispiel auch eine eigene Library aus Geschwindigkeits-Technik-Aspekten geschrieben dafür.
Also es ist möglich, da komplett quasi über REST-Requests damit zu interagieren mit einer Blockchain-Node.
Aber eben Web3.py macht das um einiges einfacher.
Und was du dann machen kannst, ist, du kannst bei Smart Contracts zum Beispiel eben direkt Funktionen ausführen,
Daten aus diesen Smart Contracts
rauslesen und
diese Geschichten und das hilft
eben ungemein.
Ein Beispiel ist
Abitrage, das ist vorhin mal ganz kurz gefallen.
Es gibt eben
wie gesagt auf der Blockchain Börsen
und es gibt eben
auf den meisten Blockchains
mehr als eine Börse.
Und jetzt haben die aber natürlich komplett separate
Preisfindungsalgorithmen und müssen
irgendwie synchronisieren.
und das geschieht wie bei den meisten
traditionellen Börsen auch eben durch
Arbitrage-Trades. Und das bedeutet
im Endeffekt, die eine
Börse hat einen teureren Preis als die
andere. Ja, man kann gleichzeitig kaufen und verkaufen
und dann hat das, was du da
und Differenzstecks in die Tasche ist, Arbitrage.
Ja, genau.
Und das kannst du dann zum Beispiel,
du musst ja irgendwo finden, was
willst du kaufen, was willst du verkaufen.
Und da kannst du dann zum Beispiel mit
Web3.py ein Python-Skript schreiben, was
eben alle Börsen quasi auf der
Blockchain durchgeht, alle Preise vergleicht, die besten Routen findet, weil teilweise
willst du eben nicht nur quasi das eine kaufen und das andere verkaufen, sondern du gehst
dann auch über mehrere Trades quasi als nur eben ein Kaufen, ein Verkauf Trade.
Genau und da kannst du dann beispielsweise eben in Python eben ein Bot schreiben, der
alles durchgeht auf der Blockchain direkt, also von den Live Blockchain Daten und sobald
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
exekutiert oder eben nicht. Es kann
nicht teilexekutiert werden und dann
irgendwie der Anfang davon ist
ausgeführt und der Rest nicht, zumindest nicht, wenn man
das nicht will, explizit. Und
dadurch kann man eben diesen Arbitrat-Trade
atomar machen.
Ich überlege gerade, wer führt eigentlich diesen Code dann
aus? Der wird dann ausgeführt
von denjenigen, die halt
sozusagen den Block signieren,
also am Schluss und dann
die führen den dann sozusagen
aus. Du triggerst den quasi an,
weil auf der Blockchain gibt es keinen Code, der
quasi kontinuierlich läuft,
sondern du triggerst mit einer Transaktion
diesen Block an, bezahlst für die
Ausführung von diesem Code und
dann führt der Miner oder eigentlich
alle Miner, die eben hoffen, den nächsten Block
zu minen, führen diesen Code aus.
Und schreiben dann sozusagen das Resultat
mit zurück. Genau, genau.
Und das wird dann eben in dem Block
verewigt quasi, wenn der
gemeint wurde.
Ich meine,
genau, also sagen wir mal,
es wird verewigt. Also es gibt noch Möglichkeiten,
wie zumindest die letzten Blöcke nochmal geändert werden können.
Ja, es gibt ja sowas, was ist, wenn zwei gleichzeitig einen Block meinen,
dann gewinnt halt die längste Kette.
Solche Themen, da wo dann der nächste Block drauf gemeint wird,
das ist das, was gewinnt.
Und wenn du Pech hast, dann bekommt deine eigene Node,
weil die ja nicht mit allen verbunden ist,
sondern nur mit einem Teil von dem Netzwerk,
erst den Block mit, der im Nachhinein dann quasi wieder revidiert wird.
Und dadurch können eben gerade die letzten Blöcke,
die gemeint werden, theoretisch auch wieder rückgängig gemacht werden
und durch andere ersetzt werden.
Das ist aber eben alles Teil von diesem
momentan noch Proof-of-Work-Konsensus-Mechanismus.
Genau,
deswegen als der letzte Block ist auch immer
nicht komplett gegeben, dass er sicher ist,
aber mit der
Menge an Blöcken, die quasi
hinzugefügt werden zu dem Block, als sie
danach auf dem Block aufbauen, wird es
immer sicherer. Und deswegen warten
viele Börsen zum Beispiel bei Ein- und
Auszahlungen auch dann immer
20 Blöcke beispielsweise,
einfach nur um ganz sicher zu sein, dass
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
und wenn du am Ende keinen Gewinn mal gemacht hast,
kannst du das komplett rückgängig
und hast dann nicht mal quasi am Anfang gekauft.
Also hier kann die Situation...
Das heißt also nur Transaktionsgebühr dann?
Dann zahlst du die Transaktionsgebühr, genau, aber dir kann nicht passieren,
dass du dann auf einmal einen Token gekauft hast,
den du jetzt nicht mehr los wirst,
weil der Preis sich auf der anderen Börse
geändert hat in der Zwischenzeit.
Das ist zum Beispiel
was man mit Python relativ
gut machen kann, dann eben, wie gesagt,
eben diese Möglichkeiten, diese Arbitrage-Möglichkeiten
finden und dann zu
exekuten. Ist aber natürlich,
weil es ja quasi arbitrage free lunch
ist, sehr umkämpft.
Habe ich eine
Zeit lang gemacht und es hat auch
sehr gut funktioniert, aber man muss wirklich
permanent weiterentwickeln und
immer die neuesten Infos da irgendwie
in den Bot reinarbeiten, um irgendwie eine Chance
zu haben. Und
da geht auch richtig Geld
über den Tisch. Also wenn
man das machen will und da wirklich
quasi sehr dedicated
drin arbeiten will,
kann man damit auch sehr gut Geld verdienen,
aber das ist nichts, was man nebenher machen kann.
Ja.
Genau. Ja und ich meine,
was eben oft noch
benutzt wird, wofür man dann
Backend quasi schreibt,
also was man dann über Python zum Beispiel
machen kann oder Serverstrukturen,
ist, dass man Daten
einfach von der Blockchain quasi
irgendwo puffert
in Anführungszeichen. Das bedeutet,
Man will zum Beispiel eine Preishistorie.
Achso, und da macht man halt
entsprechende Auswertungen und Analysen
darüber, wie man das sonst mit Börsendaten
aufmacht. Panas ist ja genau dafür,
dass solche Sachen gebraucht werden.
Genau sowas. Und das kannst du dann aber direkt eben von der
Blockchain die Daten holen.
Und durch Arbitrage sind eben auch die
Blockchain-Preise meistens
sehr identisch mit den Börsen, also mit
Binance-etc. Preisen.
Also die Einpreise auf der Blockchain auf den
einzelnen Nodes gegenüber denen, die
dir auf den einzelnen Börsen angeboten werden.
Genau genau genau Und dadurch kannst du dann zum Beispiel auch direkt von der Blockchain Daten querien und da eben alles ein unver Ledger quasi ist kannst du es auch f die Vergangenheit querien also kannst du nicht nur Ist sondern auch Wahrwerte quasi bekommen von allem was
irgendwie je mit der Blockchain interagiert hat.
Genau und dadurch
entstehen halt unglaublich viele Anwendungsfälle.
Ja.
Für Frontends
zum Beispiel
möchtest du selten, also Frontends
können auch mit der Blockchain direkt
interagieren, aber du möchtest
zum Beispiel selten, dass der jetzt irgendwie
tausend Requests an die Node sendet,
nur um irgendwo eine Preishistorie
zu bauen. Vor allem, weil das
jeder Nutzer ja dann macht.
Klar, du machst es eher auf der Datenbank.
Deswegen macht man es im Backend, Datenbank, genau.
Einmalig. Dafür kann man
dann zum Beispiel schön Python nutzen.
Das macht ja dann auch quasi Sinn,
dann deine eigene Node zu betreiben von den einzelnen
Coins, damit man näher dran
ist am Geschehen?
Ich meine, wenn wir über Arbitrage reden, dann
optimierst du sowieso auf alles.
Da geht es um Geschwindigkeit, da geht es
um Code-Optimierung.
Es ist relativ, oder du
kannst relativ schnell zu dem Punkt
kommen, dass du quasi die perfekten Routen
für Arbitrage findest, also was du
wie exekuten musst, weil
es gibt eben einfach die eine
perfekte Lösung quasi.
Dass du aber derjenige
bist, der es exekuten kann, das
ist die Challenge, weil
eben jeder versucht es und dann ist die Frage, wer wird zuerst ausgeführt.
Nicht nur Transaktionskosten, es geht mittlerweile so weit,
dass du das Arbitrage exekutest in dem Block, wo es auch entsteht.
Das bedeutet, wenn jemand handelt, verschiebt er dadurch ja den Preis
und du möchtest nicht quasi, nachdem der Block gemeint ist,
in dem seine Handelstransaktion drin ist, danach quasi in dem nächsten Block Arbitrage extrahieren,
sondern du willst in den gleichen Block reinkommen
wie der.
Damit du weißt, wie die
Preiseränderung dann schon ist.
Bevor der Preis geändert wird.
Damit du den Preis noch weißt, weil das nächste Mal ist er halt anders.
Nee, nee, Moment.
Bevor der Akt
quasi zu dem letzten
bekannten Block ist der Preis nicht
arbitragierbar. Jetzt kommt aber
in den nächsten gemeinten Block
eine Transaktion, die eine
Arbitrage-Möglichkeit generiert.
und jetzt willst du nicht warten, bis diese Transaktion in einem Block drin ist
und dann noch einen Block später quasi das Arbitrage zu exekuten,
sondern du schaust dir, bevor die Transaktion gemeint ist,
bevor die stattfindet, baust du quasi schon die Arbitrage-Transaktion.
Das heißt, du musst die Transaktion, die potenziell möglich sind oder die offen stehen,
musst du schon kennen.
Genau, und dann musst du sozusagen die Wahrscheinlichkeit gut kennen,
dass das dann tatsächlich passiert,
weil dementsprechend kannst du halt Transaktionskosten eingehen oder nicht
und dann lohnt es sich halt oder es lohnt sich halt nicht,
je nachdem, ob du das richtig eingeschätzt hast.
Und dann darfst du zum Beispiel nicht mehr bieten
wie derjenige, der das
Arbitrage generiert, weil sonst wirst du ja vor ihm
ausgeführt.
Deswegen musst du eigentlich genau gleich viel bieten.
Früher war es so, dass wenn
du gleich viel geboten hast, dass es dann
zufällig ist, in welcher Reihenfolge du mit anderen
ausgeführt wirst. Mittlerweile
ist es so, dass es in der Reihenfolge ausgeführt
wird, wie die Nodes
dich gesehen haben. Also die
die Transaktion, die ein Node zuerst gesehen hat,
ist auch die, die zuerst ausgeführt wird,
wenn die Gebühren gleich sind.
Und was dadurch passiert ist,
du siehst von irgendjemand anderem
eine Incoming-Transaktion,
die noch nicht gemeint ist, die Arbitrage generiert
und dann willst du deine Arbitrage-Transaktion
so schnell wie es geht selbst bauen
und für genau den gleichen Gaspreis quasi reinstellen,
dass die genau hinter der Transaktion gemeint wird,
die Arbitrage generiert.
Also es wird generiert und im gleichen Block
wird das Arbitrage von dir executed.
und im nächsten Block gibt es
das Arbitrage schon gar nicht mehr.
Also nach einem Block ist
rein theoretisch in einem perfekten
Krypto-Blockchain-Markt
ist der Markt arbitragefrei.
Weil der Arbitrage in
ein Block generiert wird
und direkt wieder rausgesauft wird.
Und dafür kann es eben
unglaublich tief
in den Python-Code gehen.
Und gerade weil es um Geschwindigkeit geht
und Python ja jetzt nicht unbedingt für die Geschwindigkeit
bekannt ist, kannst du dann eben
auch mit allen möglichen Optimierungen
da anfangen, das so schnell wie es geht
zu machen. Da kannst du dann
mit Number und solchen Themen
anfangen, was
das Ganze ja dann runter
kompilt, dass es eben maximal
schnell ist.
Ja.
Tja, ja.
Schon interessante
Dinge tun.
Ich finde das in sich, was man damit machen kann,
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
aus eben drei Technologien. Das ist halt irgendwie
verteilter Ledger
irgendwie über
so ein Merkless-Tree
oder halt eben nur
eine Seite davon.
Man hat irgendwie
den Konsensus-Algorithmus
halt über
quasi Proof-of-Work.
Und man hat
man hat
was hat man noch?
Weißt du, Fanny?
Schwarzglas?
Ja, dass die Trusted-Twird-Party los wird.
Wobei jetzt ein Problem,
aber ich würde sagen, der Grund, warum das
insgesamt funktioniert, ist halt der,
dass alle
ein finanzielles Interesse haben, das am Funktionieren
zu halten, in gewisser Weise.
Und das funktioniert eigentlich nur
in dem Währungsfall.
Weil in allen anderen Fällen
gibt es das ja eigentlich so nicht.
Zum Beispiel, warum sollten die
Miner meinen?
Das ist halt sobald
sobald es kein Geld gibt
Da ist tatsächlich dieses eingelagerte Deflation
ist halt ein Incentive
Ja genau, aktuell ist das ja
Ja natürlich, aber auch nur so lange
wie tatsächlich man
damit irgendwas, wie es halt einen Geldwert hat
so lange wie es halt zurücktauschen kann
in Geld oder so, weil ich muss ja manchmal
meine Stromrechnung bezahlen
Vielleicht bei dem größten Nachteil ist halt tatsächlich
der Stromverbrauch gerade?
Das ist natürlich auch noch so ein Problem, genau, wo man sagen würde
Okay, das war von Anfang an ja schon irgendwie, sozusagen haben viele gesagt, oh, oh, was ist das denn? Das ist halt das Problem. Also ich meine, das ist auf der einen Seite das, was Proof-of-Work sicher macht, das ist halt, dass Strom Geld kostet.
Und auf der anderen Seite ist es halt das, was das halt sehr problematisch macht, weil ich weiß nicht, wie viel braucht Bitcoin zurzeit? Das Bitcoin-Netz braucht irgendwie sowas wie 14 Gigawatt oder so?
auf jeden Fall einiges, ja.
Also man schätzt zwischen, ja so wie
Argentinien oder keine Ahnung, oder ich weiß nicht,
was sind es irgendwie, ein paar Atomkraftwerke
oder so.
Ich glaube 13 waren es, 13 Atomkraftwerke,
die nur laufen für Bitcoin.
Und das ist natürlich irgendwie ein
großes Problem, weil
und ich meine, es gibt ja auch
Versuche irgendwie, das zu ändern.
Jota war, glaube ich, einer der ersten, die das probiert haben
und Ethereum hat, glaube ich,
in der FAQ auch irgendwie stehen, dass sie
eigentlich jetzt Proof-of-Stake machen wollen.
Interessant. Nächste Woche ist es soweit.
Ach, ernsthaft? Okay.
Nächste Woche wird Ethereum von Proof-of-Work
auf Proof-of-Stake umgestellt.
Ah, okay.
Da sind sie jetzt schon seit zwei Jahren insgesamt dran.
Ja.
Seit drei Jahren sind sie dran
und seit zwei Jahren gibt es ca. die sogenannte
Beacon-Chain. Das ist quasi
die Grundlage für eben
die Proof-of-Stake-Chain.
Und jetzt nächste
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
Da können wir mal reingehen.
Also momentan, Proof of Work, sind wir ja mal kurz durchgegangen,
dieses mathematische Rätsel quasi, den Hechtwert zu finden.
Genau, den Nahunteren musst du halt relativ rechtlich befinden.
Genau.
Und jetzt geht es nämlich mit Proof of Staken.
Staken ist im Endeffekt, du lockst dein Ethereum dafür,
dass du ein Stimmrecht bekommst.
Und was das bedeutet, ist, du lockst Ethereum
und dafür hast du von Zeit zu Zeit die Möglichkeit,
einen Block zu signieren, zu validieren, zu produzieren.
Und das Ganze funktioniert.
Du musst lange warten, bis du endlich lügen kannst und deine Transaktion damit reinbekommst.
Ja, nicht nur das, sondern du bekommst dann ja auch das Geld für diesen neuen Block.
Erstens von den Transaktionen, die in dem Block drin sind.
Also machst du das, um eine Ethereum Node zu betreiben?
Ja, genau. Das sind dann sogenannte Mining Nodes.
Und im Endeffekt nimmst du einfach ganz viel Ether,
und
noch quasi Collision Handling.
Das bedeutet, wenn du
einen Block produzierst, der nicht valide ist,
dann werden den alle
anderen Nodes trotzdem rejecten, weil
die exekuten den trotzdem nochmal und checken,
ob der valide ist. Und wenn
die den rejecten,
dann ist dadurch eben die nächste
Mining Node, die den nächsten Block produziert
hat, den auch rejectet und fängt dann einfach
an dem Block an vor dir.
Das bedeutet, wenn du einen falschen Block produzierst,
auch wenn du quasi dieses Recht hast,
einen neuen Block zu produzieren,
ist ja trotzdem nie Teil der Chain.
Der wird dann einfach von allen ignoriert.
Dadurch hast du eben
dieses rechten Block zu produzieren,
musst den aber trotzdem eben
richtig produzieren, dass alle anderen den akzeptieren.
Und vor allem eben alle anderen,
die eben auch ein Stimmrecht haben, den akzeptieren.
Und dadurch hast du eben
ein System, was eben wieder auf
Mehrheitsentscheide geht quasi.
Also wenn die Mehrheit eben Block akzeptiert,
dann ist der
okay. Und was passiert jetzt, wenn ich
einfach hingehen und sage, ich spawne jetzt x Millionen
Nodes irgendwo. Das geht ja nicht
um die Nodes, das geht ja um das Geld,
du gelockt hast. Du brauchst halt Geld dafür.
Du brauchst die Mehrheit
des Besitzes an allem Ether.
An allem gelockten Ether, ja.
Genau. Und das ist momentan
auch unglaublich viel.
Ja, aber im Grunde
ja, also
okay, klingt alles interessant.
Ich weiß jetzt auch nicht, wie das auch im Detail
funktionieren soll, aber klingt auf jeden Fall
Ich meine, das ist auf jeden Fall besser als irgendwie Öl zu schrubben.
Also das klingt auf jeden Fall schon mal nach einer besseren Idee.
Auf der anderen Seite, die Angst wäre da ja, dass das dazu führt, dass man halt so eine
Oligarchie von Leuten hat, die halt irgendwie quasi das machen können.
Und dann hätte man halt die Trusted-Sort-Party wieder.
Ich meine, das ist tatsächlich jetzt eben auch der Fall.
Die Leute, es gibt ja immer, man kennt es vielleicht aus Fernsehen und so, diese riesengroßen
Mining-Rigs, die ganze Industriehallen mit Minern schaben.
und das sind eben quasi diese Oligarchen in dem System aktuell
und die gehen dann eben einfach nur über in die Whales,
nennt man es so, also die Wale, die Kryptowale,
die eben ganz viel Ether haben.
Die haben dann eben diese überdimensionalen Stimmrechte.
Also diese Third-Party-Trust-Test-Party ist nicht weg.
Ja gut, ich meine, sie ist trotzdem unglaublich verteilt.
Du hast dann eben vielleicht irgendwelche Leute,
die 5% quasi Stimmrecht haben
und wie gesagt, 50% brauchst du,
was eben immer noch nicht super
dezentralisiert ist und nicht,
ich meine, ja, wollten wir eh nochmal reden,
was wirklich dezentralisiert ist, aber jetzt sind es nicht
super verteilt, sage ich mal,
aber es sind eben trotzdem nur 5%.
Das bedeutet, du müsstest trotzdem
irgendwie 50%
Aber die gibt es halt
wahrscheinlich eher nicht.
Ja, vielleicht musst du 200 Leute finden.
Genau, das ist halt die
Frage quasi, wie viele Leute
halten eben die
50%. Also
wenn du die größten
Ethereum-Besitzer
quasi zusammennimmst, wie viel von
denen ergeben 50%? Und 50%
ist eben schon einiges.
Ja, können ein paar Tausend, paar Zehntausend, paar Hunderttausend
sein.
Wahrscheinlich eher sogar mehr.
Was aber noch dazu kommt, ist eben
in dem Moment, wo diese Leute
sich zusammenschließen und die Blockchain
quasi unsicher
machen, hat die Blockchain
auch quasi keinen Wert mehr.
Und dadurch verliert eben Ethereum
den kompletten Wert
oder zumindest einen Großteil auf einen Schlag an Wert
und diese Leute haben
ja 50% von denen.
Das bedeutet,
sie können theoretisch
Ethereum da drin Sachen machen,
wie zum Beispiel
Transaktionen, die eigene stattgefunden
haben, wieder zu revidieren,
aber sie können niemals
Du setzt dann quasi dein eigenes aufs Spiel.
Du müsstest es so schnell wieder abhauen.
halt weg. Ja, du müsstest dann ganz schnell dann irgendwie das
umwandeln und damit abhauen können. Aber du kriegst nicht 50%
umgewandelt. Das ist ja die Sache. Also
kein Markt der Welt gibt hin, dass du
50% vom gesamten Ethereum auf
einen Schlag verkaufen kannst. So viele Buy-Orders
gibt es halt einfach nicht.
Ich glaube, es gab irgendwo mal eine
Statistik, dass du ungefähr ein halbes
Prozent vom gesamten Ethereum
auf einen Schlag verkaufen kannst.
So in den aktuellen Marktsituationen.
Mit einem halben Prozent kannst du halt nicht viel machen.
Dadurch, im Endeffekt,
verlierst du dann dein komplettes Ethereum
für diese
Umwandlung der Chain.
Also nicht mal wirklich ein Hack, weil du musst
trotzdem noch die Regeln der Chain
beachten. Du kannst selbst dann, wenn du 50%
hast, die Regeln der Chain nicht
missachten. Du kannst aber Transaktionen
in der Historie
hinzufügen, die da gar nicht waren, oder
aus der Historie rausnehmen.
Aber du kannst trotzdem keine Sachen machen, die
die Chain an sich gar nicht erlaubt.
So gut wie bei Contrast-Ratio.
Ja, egal. Genau. Und dadurch
verlierst du aber eben diese 50% was ist das aktuell?
Ich weiß gerade gar nicht den Marktcup von Ethereum.
Ich glaube Bitcoin war ja eine Trillion und Ethereum ist dann wahrscheinlich eine halbe
Trillion oder so. Das bedeutet, du verlierst dann quasi eine
Vierteltrillion um das zu hacken oder eben Transaktionen
um zu Münzen und dafür brauchst du eben erst mal
irgendwo was, was eine Vierteltrillion wert ist.
auf der Blog-Seite.
200 Milliarden?
200 Milliarden?
Ethereum?
Wenn ich das verstehe, ich verstehe, ich weiß nicht.
Also ich war auch gerade im Englischen
wieder Million, Billion, Entschuldigung.
Ja, Billion, ja, Milliarden.
Ja.
Ja, gut, okay.
Also ich meine, das macht das natürlich schon
irgendwie interessanter.
Da haben sich sehr viele Leute sehr viele Gedanken
gemacht, wie Proof of Stake
gleichzeitig dezentralisiert bleibt oder verteilt und trustless bleibt und eben trotzdem keine hohen Strumbe Verbraucher hat.
Es gibt sogar einige Chains, die jetzt schon auf Proof-of-Stake arbeiten.
Die sind nicht so groß wie Ethereum und haben nicht den Angriffsvektor und auch nicht das Value-Locked von Ethereum.
Dadurch sind die nicht so unter Angriffen wie Ethereum.
und die laufen, es gibt aber schon Chains, die schon zwei Jahre oder so auf Proof-of-Stake laufen tatsächlich.
Und von diesen Chains gibt es sogar einige, die komplett klimaneutral sind.
Das bedeutet, ich meine klar, das ist dann über ein Offset wieder geregelt, davon kann man jetzt halten, was man will,
aber die Offsetten sogar diese kleinen Emissionen, die sie durch die Nodes haben,
die nicht Proof of Work, sondern Proof of Stake Notes haben
die kompensieren sie dann eben nochmal durch Klimaaufsetzen
und sind dadurch komplett klimaneutral ca.
Also das gibt ca. klimaneutrale Blockchains.
Und Ethereum geht auch sehr nah in die Richtung
ich bin mir nicht ganz sicher, aber
meine Schätzung wäre, dass wahrscheinlich 99%
vom aktuellen Ethereum Stromverbrauch durch Proof of Stake
dann quasi wegfällt.
weil eben dieses ganze mathematische Rätsel
sollten eben auf einen Schlag unnötig ist
und Grafikkarten
werden wieder günstig
davon
können wir
dem eigentlichen
Daseinszweck zuführen und irgendwie lustige Bilder
damit generieren
schockend
wobei viel
auch auf sogenannten Essex gemeint wird
das ist
hardware spezifisch dann fürs Mining
mit denen kannst du gar nichts anderes machen.
Das klingt ja eigentlich
schon mal ganz gut. Ich meine, wenn
dieses Problem aus der Welt wäre, dann ist natürlich auch
ein großer Kreditpunkt
irgendwie so ein bisschen weniger durchschlagend, weil
das ist halt schon irgendwie ein Problem.
Und auf der anderen Seite muss ich sagen, das ist etwas,
also ehrlich gesagt, also wenn ich mir so angucke,
was Leute über
Krypto schreien, also ich meine,
das ist auch irgendwie, ich tue mich schwer damit,
ich bin immer noch so das
Kryptografie-Ding irgendwie mit Krypto
assoziiert, aber gut.
und naja, das ist irgendwie jetzt ein bisschen anders belegt, aber wenn ich so lese, was Leute darüber schreiben oder so, dann sehe ich meistens, also wenn Leute interessante Sachen schreiben, gute Argumente haben, dann sind die meistens sehr kritisch und die andere Seite ist halt meistens nicht so gut.
Das Einzige, wo ich sagen würde, okay, da habe ich so ein Hoffnungs...
Oder da würde ich sagen,
was mich so ein bisschen...
Wo ich sagen würde, okay, da wollen wir doch vielleicht
doch mal sehen,
was mir sagt,
dass viel Kritik so einen moralischen
Unterton hat.
Moral ist gut,
aber ich habe natürlich immer so den Verdacht,
wenn jemand anfängt, irgendwie Moral
auszupacken,
dass man das vor allen Dingen deswegen tut, weil einem sonst
die Argumente irgendwie nicht so richtig...
Weil man sonst keine guten Argumente hat.
und das ist natürlich eigentlich schwach.
Ja, das ist klar.
Aber ja,
ein globaler Blickgewinn drauf,
wäre für mich eher so ein ästhetischer.
Ästhetisch ist halt immer,
ich finde,
ich habe ja irgendwie,
wir hatten vor der Sendung so einen kurzen Auspausch,
wo ich so,
hier gibt es auf Cambridge so Dinge wie
Energieverbrauch, Bitcoin,
wow,
krass so viel und dann meinst du,
guck mal hier, ist ja irgendwie vielleicht gar nicht so schlimm
mit dem Energieverbrauch.
und dann gucke ich auf diesen Artikel und denke mir so,
irgendwie ist der nicht gut
geschrieben. Dann, äh,
okay, ähm,
die Grafiken sind komisch, dann seltsam.
Was ist denn das? Das ist auch seltsam.
Okay, googeln wir mal den Namen von dem, äh.
Dann steht da Crypto-Influencer, ja,
und dann guckt man auch ein Stück weiter
und dann arbeitet man in der Marketing für irgendein
Dings, ja, und dann ist es ja okay,
äh.
So etwas passiert mir häufig,
wenn ich denke, oh, interessant, okay,
was war das denn, ja?
und also sozusagen aus einem ästhetischen
Blickwinkel ist das halt oft irgendwie so
seriöse Infos im Kryptobereich
sind sehr schwer zu bekommen. Genau.
Da muss man eigenes Selbst tief drin sein, um
die auch zu finden.
Das kann natürlich einfach sein, dass die Leute, die sich damit
seriös beschäftigen, was anderes zu tun haben,
als irgendwelche Artikel drüber zu schreiben. Oder lieber
nicht sagen, weil dann werden ja immer mehr Leute die Arbeit
regieren. Ja, oder lieber nicht sagen.
Ja, natürlich, das kann natürlich
sein. Das wäre natürlich auch
eine Möglichkeit. Aber man könnte
gemeint sein und auch
sagen, dass das Zielgruppen zugeschnitten ist.
Ja, klar, natürlich. Also ich meine,
ja,
das ist ja auch
so ein Problem. Ich meine, ich würde ja sagen,
das gesamte System,
sozusagen jetzt nehmen wir nur Bitcoin,
die anderen kenne ich gar nicht,
ist ja so, dass
darauf angewiesen, dass da immer wieder neues Geld reinkommt
und es gibt die Leute, die halt Geld
ausgeben, die müssen
sich jetzt irgendwas überlegen, wie die Leute dazu kriegen,
dass sie da mehr Geld reinnehmen.
Und das tun die wohl auch.
Die Frage ist halt, ob diese Wette, die halt dazu führt, dass Privatmenschen ganz furchtbar reich werden, weil die ganz tolle Wettgewinne haben, dass das eigentlich nicht so ein natürlicher Mechanismus sein kann, unabhängig von der Deflation, die eingebaut ist.
Also die Frage ist halt wirklich, wo diese Ankopplung mit der Realwirtschaft passiert. Also nicht, dass es jetzt nicht selbe Coins geben kann, die gleich zum Dollar tauschen oder sowas, das kann ja passieren, sondern wo halt so ein echter Wert von so einem Coin beispielsweise ist.
der muss ja an irgendwas geknüpft sein, beispielsweise
wie so ein Smart Contract, dass ich halt jetzt
einen Zins habe, der halt
für einen Kreditvergeben wird oder sowas
und diese Sachen müssen ja irgendwo
auf realen, ja weiß nicht,
Berechnungen irgendwie wohnen
und das wäre so ein realer Kurs, der dahinter stecken
könnte, aber ich hatte nicht das Gefühl bisher, dass
das irgendwie der Fall ist. Nein, ich meine bei
Smart Contract Plattformen gibt es eben schon
viele
Tokens, die du eher als Aktie sehen kannst
als traditionellen
Krypto-Tokens.
Ja, ich tue mich damit dieser Aktie so ein bisschen schwer, weil das so ein bisschen halt so ein Indie-Ding ist.
Also wie gesagt, also in Aktien steckt meistens so etwas Wertehaltigeres drin.
Ja gut, aber eine Aktie von der Börse zum Beispiel ist ja eigentlich genau das gleiche in dem Fall wie bei eben Uniswap, was wir vorhin angeführt haben,
nur dass das eben eine Aktie von einer dezentralisierten Börse ist.
aber es ist beides eben
eine Dienstleistung, dass Nutzer quasi
Werte gegeneinander
tauschen können. Ja, aber die Frage ist ja genau,
was hat der Wert? Das ist ja genau der Punkt.
Weil ein Aktienunternehmen, was als Börsennotiz ist,
hat jetzt ja meistens entweder irgendwas mit
Ressourcen zu tun, die beuten den
Planeten aus oder die beuten irgendwelche
Menschen aus und generieren da irgendwie
Ich rede da über Börsen,
also quasi
Du hast gesagt, ein Teil an der
Börse, ja, okay. Aber das ist ja
auch schon sehr mithaar.
Ja okay, aber hast du ja auch im realen
Es gibt ja Börsen, die eben
verbrieft sind, an denen du Anteile haben kannst
etc. Ich glaube nicht, dass viele, aber sowas gibt es ja auch
Transaktionskosten, da vielleicht andere Leute halt handeln
Aber ja, genau
Ich verstehe, dass da so ein
in sich, das meinte ich mit in sich Geschäft, dass so ein in sich
Wirtschaft entstanden ist und dass halt
die Komplexität von den Coins und
den Token, die da irgendwie auf dem Markt dann
angekommen sind, relativ viele
Transaktionsmöglichkeiten und auch komplexe
wirtschaftliche Geschehnisse und eigene Märkte innerhalb dieses Ökosystems ermöglicht.
Das ist halt so eine, ich würde es jetzt nicht Schattenwirtschaft nennen,
aber das ist halt so ein Parallel zu dem Realwirtschaftskreislauf,
da irgendwas, in Anführungszeichen irgendwas, digitales funktioniert.
Aber was ich halt immer noch nicht sehen kann, ist halt diese Verknüpfung mit dem, was ich so tue.
Ich meine klar, wenn ich jetzt das als Geld benutzen könnte und ich könnte hingehen und sagen,
Hey, ich hätte gerne das Bier, ich zahle jetzt dafür mit einem Token und das ist jetzt direkt eine Transaktion.
Würde ich auch sagen, mir wäre es auch egal, ob das Lightning ist oder was anderes, wenn ich sagen würde,
ich kann tatsächlich, es gab ja, wie war das in Berlin, Room 77 oder so, wo Burger mit Bitcoin zahlen konnte,
aber wenn ich tatsächlich irgendwie damit bezahlen kann irgendwo in der Kneipe oder sowas,
wenn das tatsächlich geht oder auch nur bei Amazon, das würde mir schon reichen,
wenn das tatsächlich funktioniert und zuverlässig, dann würde ich sagen, okay, bin ich überzeugt,
Das ist ein Anwendungszeug.
Aber solange das eigentlich
nicht so wirklich...
Ich würde es halt aktuell eher wie eine Fremdwährung sehen.
Ja, aber das ist es ja nicht. Das ist ja genau der Punkt.
Das ist ja keine Fremdwährung.
Weil du kannst ja nicht einfach in das Land fahren
und danach diese Realschaffung machen.
Und das ist ja genau der Punkt.
Ich weiß, was du meinst mit
eine Fremdwährung, aber das ist ja quasi
eine Fremdwährung von einem fiktiven
Land. Keine Ahnung, also kaufen wir Währung
Mars.
Und da ist halt
und das ist halt, das meine ich halt, weil also hinter jeder Währung, dass da so ein
Klecks daran vorkommt, wo halt so Individuen drin sind.
Oder nochmal auf eine andere, ich meine, das ist ja auch so ein Ding, du hast ja mit diesen
Smart Contracts halt auch eben das Problem, also ich würde auch sagen, ich akzeptiere,
dass man damit innerhalb von diesem ganzen Blockchain-Konstrukt damit coole Sachen machen
kann, aber das Problem ist, wie kommt man nach außen und wie kommen Sachen von außen
da rein?
Also wenn ich jetzt zum Beispiel einen Smart Contract machen wollte, weiß ich nicht, ich
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
Provider, die versuchen, das möglichst
trustless zu machen, dass du dann
eben auf
wenige Leute das quasi
aufteilst,
da du es eben nicht komplett in
einer Third-Party hast, aber eben
quasi Multi-Party,
die da dann abstimmen muss.
Aber genau, also das ist ein großes
Problem. Wie bekommst du Daten von
außerhalb der Blockchain in die Blockchain rein?
Und da
hast du aber jetzt eben die Anknüpfung,
wo du die traditionelle
Welt
auf den
also auf die Sicherheitsmechanismen
der traditionellen Welt eben aufbauen musst
du hast eben aktuell
ja überall das
dass du irgendwo Trusted Third Parties
hast, denen du vertrauen musst
genau und genau das kannst
oder genau so verknüpfst du das
dann entsprechend, dass du quasi
auf der normalen, also traditionellen
Seite eben eine Trusted Third Party
hast oder auch mehrere, die dann abstimmen
etc. Und
das geht dann auf die
zur Blockchain über und von dort
arbeitest du dann trustless weiter, aber natürlich
mit diesem trusted Wert.
Und was
es zum Beispiel jetzt gibt,
von Chainlink
nennt sich da ein Anbieter,
gibt es diese Orakel,
da gibt es ein Abstimmungsverfahren.
Da musst du
selbst wiederum, ähnlich wie bei Proof of
Stake eigentlich fast, Geld hinterlegen
und dann
kannst du von der normalen
Welt Werte in die Blockchain
reinspeichern. Zum Beispiel
ein Aktienkurs. Das ist
ein typischer Anwendungsfall. Speicherst
du einen Aktienkurs in die Blockchain rein,
was die Blockchain an sich ja nicht hat
in sich. Und
das machst aber jetzt nicht nur du,
sondern das machen 20 andere Leute
mit dir. Genau, und die Frage ist, wem kann ich
vertrauen? Genau, und
jetzt ist aber die Sache, dass jeder von diesen
20 Leuten, da keiner
10.000 Dollar hinterlegt haben muss, dass
er das machen darf. Und in dem
Moment, wo die Mehrheit
was anderes abstimmt
als du, also es wird auch der Blockchain
dann da wieder trustless zusammen
aggregiert und sobald die Mehrheit
für was anderes stimmt als du,
dann wird dein Geld
einfach vernichtet.
Das bedeutet quasi, die Existenz
von realen Informationen aufweilt der Kette.
Genau. Und das ist ein sehr
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
Argument ziehen und wo ich gerne deine Meinung zu hören würde, weil was ich halt da jetzt sehe ist,
also aus diesem, wir tun jetzt einfach mal so, als würde das alles dazu führen,
dass es so eine Art von Parallelwährungssystem wirklich schaffen würde, sich irgendwo
im, ich nenne es jetzt mal im Schatten, zu etablieren. Dann würde sich
auf jeden Fall jedes zentral gesteuerte, regierungsgesteuerte
Bankensystem versuchen dagegen zur Wehr zu setzen. Und zwar massiv.
Ja, aber es sind auch sehr Anfänger, die haben das noch nicht ganz verstanden, was damit möglich ist, weil
also auch diese ganzen anarchischen Bankentransaktionen,
die damit einhergehen, sind nicht
im Interesse von Staaten und so, aber
das ist halt eine politische Sache jetzt wieder.
Das würde halt massiv dazu führen,
dass versucht wird,
Transaktionen auf Blockchains
zu verhindern, weil du durch diese
eingebaute Deflation halt die Kontrolle verlierst
über deine Zentralbank, über die Geldschöpfung und wenn
du als Staat keine Geldschöpfung mehr betreiben kannst,
dann gehst du halt einfach pleite. Das passiert ja jetzt schon, ja.
Ja, aber das ist halt, genau, aber das ist
halt ein massives Problem, das wird sich halt ausbauen.
Also wenn die Leute halt merken, die können keine
Geldschiffen mehr beschreiben, weil das, keine Ahnung,
nicht mehr der Dollar, der die wahrscheinlich in den Dollar geknüpft ist,
sondern andersrum, der Dollar ist von der Dollar-Pen-Abhängigkeit.
In einem Fall würde ich sagen,
da ist das schon passiert, sozusagen
mit China, die halt sagen,
okay, wir sagen, du darfst irgendwie
rennen, wir nicht den Dollar tauschen,
das wird über Bitcoin umgangen und China hat das auch
nicht in den Griff gekriegt.
Also du kannst sozusagen mit der Regulierung...
Die gehen jetzt gegen meiner vor zum Beispiel, da haben sie teilweise
eingesperrt. Alles, was sie konnten, haben sie
gemacht, aber ja.
Genau, also das Problem
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
also das würde ich wirklich nicht unterschätzen
zum Beispiel in der EU ist jetzt
momentan
ich glaube das ist beschlossen und kommt jetzt
sogar demnächst, dass es
keine anonymen Wallets mehr geben darf
das bedeutet
es ist einfach
illegal deinen eigenen Private Key
zu verwalten, du darfst den
nur noch in der EU über Börsen
offiziell verwalten, das kommt demnächst
und dadurch hast
du dann zwar dieses Trustless
System, aber dein Zugang zu diesem Trustless System ist komplett von der
Regierung kontrolliert.
Ja gut, aber wie will die Regierung kontrollieren?
Ja, aber genau darum geht es.
Es geht nicht darum, quasi von den Leuten, die es sich wirklich damit
auskennen, das zu kontrollieren, sondern von der Allgemeinheit.
Sondern, ja, okay, sozusagen ist unmöglich zu machen.
Gut, aber ich frage mich gerade, was soll natürlich dann verhindert, dass
die Leute, keine Ahnung, böse Sachen damit anstellen und illegale Dinge
kaufen, aber das ist glaube ich relativ naiv
zu glauben, dass das der eigentliche Zweck wäre, sondern
diese ganzen, wirklich die Schattenwirtschaftsdinge,
die damit einhergehen, die viel gefährlicher sind für
sowas wie so eine Zentralbank, die kriegst du damit
natürlich nicht hin, selbst wenn du weißt, von wem das
Geld kommt, dann nützt das ja nichts, wenn das Geld
dann über diese Systeme abgewickelt wird.
Ich weiß nicht, ob wir das hatten, also ich meine,
wenn man schon da ist,
also oftmals ist das nicht so ein großes Problem, dass Leute
da irgendwie deswegen auf andere
Währungen,
Kryptowährungen umsteigen würden,
aber bei Bitcoin ist es ja dadurch, dass
das komplett irgendwie
alles nachvollziehbar ist, ist ja so, also das ist
halt überhaupt gar nicht anonym oder überhaupt
gar nicht, quasi du kannst deine Transaktionen nicht
verstecken. Würde ich aufpassen, die
Transaktionen sind öffentlich, aber
die quasi Verbindung von dir
zur Wallet muss nicht gegeben sein.
Ja klar. Und genau das ist eben das, was
jetzt die EU gerade versucht. Aber wenn
nehmen wir an,
hypothetischer Fall, ich kaufe jetzt seit
Jahren Drogen und geben
Attacked.
Egal.
Keine Ahnung.
Ich bekomme irgendwie diskrete Post aus Kanada
oder sonst wo her und
jetzt geht aber irgendwie die Polizei
dahin und nimmt den Laden hoch.
Jetzt kommen da von meiner
jetzt steht da irgendwo
irgendwie
Transaktionen
in der Blockchain,
die ich nicht verhindern kann.
hat. Jeder dieser Händler hat eine Adresse und mit dem Umsatz...
Das Problem ist, der muss die Adresse haben,
sonst kann er nichts schicken.
Das zusammen zu zählen ist ja
nicht so schwer eigentlich.
Geht aber zum Beispiel weiter und genau das ist das, was
momentan von der US wiederum
reguliert wird. Es gibt sogenannte Mixer
und mit einem Mixer kannst du im Endeffekt
Geld transferieren,
ohne dass,
obwohl es öffentlich in der Blockchain ist,
ohne dass es nachvollziehbar ist, von wem zu wem
es gesendet wurde. Mixer, das klingt mir
nach Mixmaster, Remailer,
so lange Kontext machen, bis der Aufwand, das wieder zusammenzubauen, so hoch ist, dass es nicht funktioniert.
Ich meine, das kannst du an sich ja automatisieren, diese Nachverfolgung.
Was du bei einem Mixer machst, traditionelle Mixer, die eben trusted sind,
ist, du sendest einfach an eine einzige Wallet, die zentral eben gesteuert wird, sendest du Geld
und dann irgendwann später sendet der das Geld weiter an wen auch immer du es ihm sagst.
und das funktioniert so, dass er eben nicht genau den Betrag
weiter sendet und dass ganz viele
Leute das so machen. Das bedeutet, seine eine Wallet
hat tausende Transaktionen, die eingehen und
tausende Transaktionen, die rausgehen und die sind auch von den
Werten, entweder mittlerweile macht man es alles gleich,
das bedeutet, du sendest immer genau ein Ether rein und ein Ether
wieder raus oder zumindest eben nicht genau das, was
du reinsendest, ist das, was rauskommt. Okay, das ist quasi das
Das ist das gleiche Prinzip wie hinter Mixmaster-Emailern auch und hinter Onion Routing.
Da macht man das mit Paketen und man paddelt die auch alle auf die gleiche Länge
und dann fällt man die zu zufälligen Zeitpunkten raus,
damit du halt keine Korrelationen machen kannst zwischen rein und raus gehen.
Dann ist das sehr ähnlich, genau.
Und das ist übrigens derjenige, der sich das ausgedacht hat mit dieser Mixmaster-Geschichte,
das ist David Schaum.
Der hat sich auch eCache ausgedacht.
Das war einer der ersten Ansätze.
dafür.
Ja, interessant.
Aber es gibt ja auch noch
so Kryptowährungen, bei denen das
halt quasi eingebaut ist, dass man nicht
rauskriegen kann. Monero, genau.
Ja, oder Zcash.
Und das war halt so Zero-Knowledge
Proof. Also da
gibt es tatsächlich sogar noch viel mehr
Sachen im Bereich Zero-Knowledge.
Das ist nochmal hier
Box der Pandora.
Das ist nämlich ein sehr
interessantes Thema. Damit kannst du im Endeffekt
beweisen, dass
eine Berechnung
richtig ist, ohne
die Berechnung und die dazu
führenden Werte quasi preiszugeben.
Und dadurch kannst
du im Endeffekt die komplette Blockchain
irgendwo zentral
ausrechnen und kannst dann aber jedem
anderen beweisen, dass du
eben den originalen quasi
Blockchain-Code benutzt hast, um das
auszurechnen. Das bedeutet, andere müssen
das nicht mal nachrechnen, um zu
validieren, dass sie zum gleichen Ergebnis kommen,
sondern sie können direkt ein Ergebnis
ohne es nachzurechnen validieren, dass es
mit dem Code
generiert wurde, der
genommen werden soll im Endeffekt
und dadurch kannst du das
eben unglaublich skalieren, weil eben nur noch
ein einziger die Blockchain quasi
ausrechnen muss. Du machst halt Hash, Hash
und dann guckst du, ob die Kombination der Hash ist den neuen Hash
oder was? Das ist tatsächlich unglaublich
komplex, also
ich würde fast sagen,
das sollte man sich selbst durchlesen,
weil ich das glaube
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
dass jemand anderes irgendwie
davon ausgehen muss, dass man den richtigen Code
ausführt. Das bedeutet, nur
anhand von dem Ergebnis kann man validieren,
dass quasi alles, was da vorkommt,
so ist, wie man es erwartet.
Und das auch noch ohne die Inputs zu wissen.
Und dadurch kannst du dann zum Beispiel
komplette Transaktionen auf der Blockchain ausführen,
bei dir einfach lokal
und kannst dann nur noch validieren,
kannst dann quasi nur noch
das Ergebnis weiterleiten.
Also das Ergebnis ist dann einfach
meinetwegen nach einer Arbitragetransaktion
du hast jetzt 1000 Dollar mehr
und du kannst auch quasi
dann eben mathematisch beweisen, dass
das eine valide Transaktion ist, dass du
jetzt 1000 Dollar aus dem Nichts quasi geschaffen
hast und natürlich die Börsenpreise
ein bisschen verschoben hast dadurch.
Musst aber quasi nicht
preisgeben, wie du das gemacht hast
und genauso kannst du dann eben auch
Geld zwischen vielen Konten
hin und her schicken und kannst das alles
in eine einzige
Zero-Knowledge-Proof quasi packen
und kannst das sogar so machen,
so verpacken, dass dir das nicht mal
rauskommt, von wo nach
wo quasi das Geld versendet wird.
Genau, und da bist du dann
in der Nähe zumindest von
Ccache. Die benutzen
glaube ich Ccache Snarks.
Das ist der aktuell gängige
Ansatz für Zero-Knowledge-Proofs.
Und was da dran eben auch
sehr interessant ist, du kannst das in
wenigen Millisekunden validieren.
Und das ist im Endeffekt egal. Also das ist
quasi eine fixe Zeit,
das zu validieren. Relativ egal,
wie lang oder wie komplex
die Rechnung hinten dran ist.
Das bedeutet, du kannst einen kompletten
Block theoretisch mit einem
CK Snark oder CNO
produzieren und kannst ihn in 4 Millisekunden
validieren, dass der richtig ist, egal wie groß
der ist. Und dann hast du eben
einen super Server quasi, der
die Blockchain betreibt und
der relayt dann eben nur noch
eben diese Proofs weiter.
Deswegen
da gibt es auch unglaubliche
auch für Skalierung eben Möglichkeiten.
und das ist auch jetzt mit Layer 2, um quasi den Kreis zu schließen,
wieder relativ interessant, dass man, also da wird jetzt gearbeitet an quasi Layer 2 Ethereum,
was, oder Ethereum-kompatible Layer 2 Chain, die auf SEO-Knowledge-Proofs arbeitet.
Und das ist so ein bisschen der heilige Kral.
Ja, Ethereum wollte das auch rein, die wollten das jetzt auch machen.
das ist so ein bisschen der heilige Kral
und man ist jetzt momentan an
quasi die
Smart Contracts
so ab oder
CEO Knowledge Proof
so zu bauen, dass man
Smart Contracts in diesem CEO Knowledge Proof
ausführen kann
und wenn das geschafft ist und
wirklich zuverlässig ist, das ist
ich glaube CK
EVM, also EVM ist die
Ethereum Virtual Machine, quasi die
Smart Contract Runtime
sobald CKEVM
mal wirklich public ist und stabil
ist, dann kann
theoretisch Ethereum quasi
eigentlich ins Unendliche skaliert
werden und dann kannst du damit
wirklich hier beim Bäcker
für 30 Cent Brötchen kaufen
Ja, das wäre
auch viel kalt, wenn sowas gehen würde, da würde ich
da, ja, weil ich meine
Die Maschine halt das machen kann, was sie will
Ja, weil ich meine, ja, weil
Bitcoin, das war ja das Versprechen und
13 Jahre später.
Noch nicht so ganz gekommen. Mit Solana
könntest du rein theoretisch
sowas schon machen. Solana ist wiederum
eine Smart Contract Blockchain,
die rein auf
Geschwindigkeit geht. Die haben
100.000 Transaktionen die Sekunde,
das ist so das große Aushängeschild und das
ist ungefähr die Menge, was Visa
auch hat.
Visa ist weltweit eben
größtes oder meist genutztes
Zahlungsnetzwerk und
damit haben sie
die theoretische Geschwindigkeit von Visa und könnten damit quasi den kompletten Visa-Zahlungsverkehr dezentral eben in Solana abbilden.
Aber bei Solana muss man klar dazu sagen, sie haben quasi an allem anderen eingespart dafür, dass es maximale Geschwindigkeit hat.
Eine Blockchain zum Beispiel sollte eigentlich niemals down gehen, weil sie eben nicht ein Server ist, sondern eben dezentrales Netz.
kann mal passieren, wenn
das Netz komplett zugespampt
wird, überlastet ist, solche
Sachen sind schon passiert, aber bei Solana
passiert es leider sehr häufig
und Solana
ist auch nicht so dezentral
oder so verteilt wie
andere Netzwerke, also quasi
an allem wird so ein bisschen
optimiert,
dass es dann Richtung Geschwindigkeit geht
zu Kosten von vielen anderen Sachen aber es ist trotzdem noch eine Dezentral oder verteilte Blockchain nur nicht so verteilt wie andere und nicht so zuverl aber unglaublich
schnell und eben auch
Smart Contract kompatibel.
Da gibt es
das sogenannte Blockchain-Trilemma
und das ist im Endeffekt
Geschwindigkeit, Dezentralisierung
und Sicherheit. Das sind die
drei Sachen und im Endeffekt, wenn man eben
in eine Richtung optimiert, gehen die anderen zwei
Sachen bis drauf. Dezentralisierung ist das, was man
wahrscheinlich verzichten kann, weil die Leute alle Sicherheit
und Geschwindigkeit wollen.
Ja,
ich meine, dann geht halt auch so ein bisschen
der Use oder der USP
von der Blockchain quasi drauf, weil wenn
du nur Geschwindigkeit und Sicherheit
haben willst, kannst du theoretisch
auch irgendwo lokal einen
Trusted Server betreiben.
Ja, oder ich meine, die Konkurrenz ist eigentlich im Grunde
Paypal.
Da gibt es auch eine sehr schöne
eine schöne Anekdote, ich weiß gar nicht, wo ich die gehört habe,
ich weiß auch nicht, ich glaube in einem Podcast
habe ich das auch gehört,
dass halt
David Schaum
damals halt, der hatte Patente auf dieses
E-Cash-Verfahren, E-Cash-Verfahren funktioniert
ungefähr so, also da ist halt
zentrale, also
Deutsche Bank hat das mal versucht zu implementieren,
oder du hast halt irgendeine Trusted-Sweb-Party
halt, wie Deutsche Bank oder sowas,
oder irgendeine Zentralbank und die unterschreibt halt
Geldscheine, sozusagen unterschreibt deine
und deine...
Designierte digital.
Münzen, ja.
Okay, genau.
Und da schreibt ihr halt, das Problem ist jetzt natürlich, was du nicht willst, du
willst halt, dass es Geld ist, dass es anonym ist.
Wie kriegst du das hin?
Ja, das kriegt man so hin, also wenn die Bank selber die Münzen ausgibt, denen eine Idee
gibt und die unterschreibt, dann könntest du ja auch überprüfen, okay, sind die schon
mal ausgegeben worden.
Beim Bezahlen kann ich halt das Double Spending Problem dadurch lösen, dass halt ich, wenn
ich eine Münze annehme, frage ich die Zertifizierung, sag mal, ist die schon ausgegeben worden
oder nicht?
So, das Problem ist dann aber, wenn ich mir jetzt sozusagen solche Münzen kaufe bei der Bank,
dann weiß die Bank ja sozusagen, wer da welche Transaktionen gemacht hat.
Also eigentlich jeder. Das ist halt schlecht.
Aber man kann das dadurch lösen, dass man sagt, okay, man gibt der Zentralbank hier,
man denkt sich selber einen ID aus und schreibt da rein, das sind jetzt irgendwie 10 Euro oder so
und packt das halt sozusagen in Umschläge und gibt der Bank Hunderte davon,
die packt 99 aus und sagt, okay, ich gehe davon aus, wenn die alle gleich waren,
des 100 und des Gleicheren ist, macht das halt zufällig,
unterschreibt den blind,
sodass sie nicht gesehen hat,
wer das war.
Und dann quasi,
das ist auch eine sehr interessante Idee, und dann kann ich damit
hingehen und damit bezahlen. Das heißt,
es geht mit RSA, es geht
glaube ich mit Diffie Hellman auch, es kommt halt auf das
Publikitivverfahren an, das muss
kommutativ sein, und dann kann ich das sozusagen
hinterher wieder entschlüsseln für mich,
kann damit zum Händler gehen und sagen, hier, das ist
meine Münze und die ist von der Zentralbank unterschrieben,
sozusagen, aber die Zentralbank weiß überhaupt nicht, dass es die gibt
und die weiß auch nicht, dass sie mir das unterschrieben hat.
genau, das war das sozusagen,
damals gab es ja auch schon ganz viel Überlegungen
zu allen möglichen Geschichten und David Schaum
hat das quasi, hat er da Patente drauf
und hat das an die Deutsche Bank
irgendwie auch so ein bisschen verkauft gekriegt, aber es ist dann nicht
wirklich eingesetzt worden und
das Ding war wohl irgendwie, er hat irgendwie zu viel
Gebühren verlangt oder das war alles zu kompliziert,
hat irgendwie nicht funktioniert und
PayPal hatte dementsprechend zu einer ähnlichen
Zeit in Sales Pitch, wo sie eine Präsentation
gemacht haben, auch den Banken
gegenüber und gesagt haben, also wir haben hier
E-Cash von David Schaum, wir haben hier diverse Geschichten,
wir haben hier blinde Signaturen,
wir haben dieses Zeugs, wir haben alle möglichen Geschichten und
Kryptografie und hier und da und was es alles für ein
Verfahren gibt. Das ist total interessant.
Das haben wir alles nicht.
Aber wir haben hier folgende drei Millionen Benutzer,
die das schon tatsächlich benutzen. Das ist das, was
wir haben. Und das hat sich tatsächlich
durchgesetzt und das war das, was halt dann
auch, ja, ein Großteil des
Zahlungsverkehrs halt übernommen hat. Also die meisten
Leute brauchen halt diesen ganzen Kram vielleicht nicht, sondern die
wollen einfach nur irgendwie EW bezahlen
und dafür geht es.
Ja und ich glaube tatsächlich, dafür
ist auch einfach die Blockchain
vielleicht gar nicht der richtige Anwendungsfall,
wie du ja vielleicht auch jetzt schon
gesagt hast und
da würde ich gar nicht mehr so widersprechen,
dass rein als Bezahlungsmittel
quasi Kryptowährungen jetzt
zumindest im aktuellen Stand
definitiv nicht nutzbar und vielleicht
auch später gar nicht
das Ziel quasi davon
reine Bezahlungsmittel zu sein
wäre.
Generell auch bei
Nicht-Bar-Geld, ja?
Wenn es offline ist, also wir lassen es irgendwie öffentlich,
wir Türmel gehen nicht, wie willst du dann da bezahlen?
Türmel geht nicht, du bist mal da.
K-Anteilung nicht möglich, ja? Und jetzt?
Wobei, da muss man ja
sagen, dass mittlerweile
sehr viele Länder rein auf Kartenzahlung
quasi umgestiegen sind, nur da Deutschland
noch sehr hinten dran ist.
Klar,
wahrscheinlich gibt es die überall, aber
Du brauchst nicht viel.
Du brauchst eigentlich nur irgendwie
Netz sozusagen und du brauchst
halt irgendwas, was mit deinem Handy reden kann.
Dann gibt es diese Dinge von
SumUp oder so, die kosten irgendwie 30 Euro oder 40,
keine Ahnung. Und dann kannst du Zahlungen annehmen.
Oder du brauchst
nicht mal irgendwie wirklich Strom.
Außer ein Akku.
Du brauchst vielleicht noch ein Akku-Pack.
Ja, aber ja.
Wenn man das auch so bauen kann,
dass es auch mit so Coins funktioniert,
dann wäre halt die Frage, warum taten wir in Euro-Raum Coins
und dann würde man das nehmen, was günstiger ist.
Also für einen selber.
Klar könnte man machen, aber
ich persönlich sehe wirklich
den großen Vorteil quasi an
den
Smart Contracts einfach.
Dann bist du ja schon im Ökosystem
selber drin. Das stimmt.
Dann bist du halt quasi schon so tief drin, dass du das halt benutzen kannst,
um deinen eigenen Wirtschaftskreislauf
damit am Leben zu halten.
Aber das ist halt...
Ja, ich bin gespannt.
Das ist das
mit den Smart Contracts so wichtig ist,
hatte ich jetzt noch gar nicht so richtig.
Der Rest ist eben wirklich quasi
eine langsame Währung.
Eine langsame Version
von PayPal oder sowas, was
aber eben trustless ist.
Was ein riesen Punkt ist.
Und deswegen wird es
vielleicht in dem Fall
dann sogar eher mit sowas wie Gold vergleichen.
Weil da hast
du dann eben, ich meine Gold kennt man
ja so ein bisschen als Reservewährung
etc. Das ist alles andere
als praktisch, damit jetzt irgendwo im Supermarkt
zu verkaufen.
Aber Leute haben es eben trotzdem, weil
es eben eine gewisse
Sicherheit, weil es eben einfach
Spaß ist, weil es nicht
unendlich viel davon gibt
und solche Themen.
Welche Stakeholder haben denn das
maximale Interesse, sowas wie
so ein Coin überhaupt zu halten?
Vielleicht gibt es halt ein paar große Banken, die sagen,
wenn es sowas gibt, müssen wir das auch haben, weil
als Alternative, damit
wenig blöd dastehen.
Wird es noch so ein Grund, warum man das sonst halten sollte?
Also außer dem Wertversprechen theoretisch, ich werde
ganz besonders reich.
Und unabhängig vom Wertversprechen finde ich es einfach
eben dieses
Trustless. Man kennt es ja
zum Beispiel mittlerweile aus Staaten wie
oder Ländern wie Griechenland,
wenn dir dann auf einmal einfach dein Konto weggefroren
wird und dir gesagt wird, du kriegst das Geld
nicht wieder. Also das heißt ja, die Instabilität
deines lokalen Währungssystems
wäre dann tatsächlich der Grund, weil du sagst, das wäre
Also nicht die reine finanzielle oder quasi preisliche Instabilität, sondern eben, dass einfach kein anderer damit was machen kann. Nur ich kann damit was machen, niemand anderes kann mir das einfach wegnehmen, nicht meine Regierung.
Ja, okay, also
ich würde sagen, wenn man
davon den Wert tatsächlich definieren würde, also ich, okay,
ich wäre sogar bereit zu akzeptieren,
dass das halt einen gewissen Wert hat, also ich halt sozusagen
Wert transferieren kann, halt eben
aus so einer Region irgendwo hin und ich kann auch Zahlungen
annehmen, auch wenn meine Regierung sagt, das darfst du nicht,
ja, dann kann ich das trotzdem tun. Ja, ich kann dann über Sanktionen umgehen
zum Beispiel oder sowas, alles komplett tun.
Das kann ich tatsächlich alles tun, aber die Frage ist,
wie wichtig ist das für die
meisten Leute, also wenn ich jetzt, also
Naja, also beispielsweise, du möchtest jetzt irgendwo einkaufen
in einem Land, wo die Währung gerade Überinflation macht,
oder sowas. Das ist natürlich der Grund,
warum die Hyperinflation-Währung wahrscheinlich ganz
rausfliegt und du komplett auf sowas gehst, was
stable ist. Also zum Beispiel,
kannst du ja auch einen Dollar zahlen beispielsweise.
Überall handeln die Leute nicht mehr Dollar, aber die eigene
Währung. Der wird dann tatsächlich,
dass du es so verwenden können, da müsstest du es ja so
verwenden können wie Geld. Also ich meine,
welches Land hat es da umgestellt auf Bitcoin?
Das hat nicht funktioniert. El Salvador.
El Salvador, wegen wie viel Transaktion kriegst du da durch?
Das geht halt nicht. Ja, aber Bitcoin war dann vielleicht
die falsche Alternative.
Also ein early adopter thing vielleicht,
nicht funktionieren aus Gründen
und das vielleicht so ein paar Sachen, keine Ahnung wie das
Tablet, wann war der Zeitpunkt 2006,
2007, wo alle Leute schon iPad sind
und vorher gab es schon in den 80ern
die Leute durch Industriehallen gelaufen sind.
Das kann sein, ja. Das kann sein, dass
dieser Punkt irgendwann kommt und der ist einfach
noch nicht gekommen. Das mag sein, aber
13 Jahre ist jetzt auch noch nicht nichts.
Ja, ist nicht nichts, aber
im großen Verlauf der
Geschichte ist es auch nicht viel.
Dann sind wir wahrscheinlich am Anfang dieser ganzen Geschichte.
Also für mich persönlich, reines
Bitcoin sehe ich eher im Bereich
wie Gold.
Ethereum und andere Tokens
sehe ich oftmals eher wie Aktien,
aber reines Bitcoin,
da es eben diese Smart Contract
Funktionalität etc. nicht hat,
ist es eben einfach nur
eine Reservewährung in Anführungszeichen.
Also bis auf die Marktkapitalisierung,
die ja offensichtlich ist,
wo ist die Verbindung zwischen,
die wichtige oder die Verbindung
zwischen Ethereum und Bitcoin?
Also außer, dass das halt diese Marktkapitalisierung
hat und man deswegen Smart-Contacts hat, die dann halt hin und her
machen müssen. Theoretisch, wenn jetzt Ethereum
diese Marktwertisierung hätte und Bitcoin irgendwie
irrelevant wäre, bräuchte man Bitcoin irgendwo
für noch? Also meine persönliche
Meinung ist, dass
Ethereum eigentlich in allen Fällen Bitcoin überlegen
ist tatsächlich und dass man
Bitcoin eigentlich nicht mehr bräuchte,
aber auf der anderen Seite gibt es
viele Gegenmeinungen, die
tatsächlich zum Beispiel auch jetzt gerade
durch das Proof-of-Work-Soccer wieder argumentieren,
weil jede Änderung
bei Ethereum wird eben aktiv
weiterentwickelt. Jede Änderung kann
irgendwelche Sicherheitslücken
und da
Bitcoin mittlerweile eben einfach
kaum noch weiterentwickelt
wird und quasi einfach Stand
X hat und es wird immer noch
was dran gemacht, also es ist
gar nicht mehr, aber es quasi nur noch
also es wird wenig dran gemacht
und dadurch
sehen viele oder es gibt Leute, die
das eben quasi einfach als sicherer
ansehen und wenn du wirklich
eine Teilnahme.
Die meisten Leute haben und deswegen wird da nie was passieren.
Das ist halt einfach das Erste
und das ist auch schon,
das hat einen Trend, sag ich mal, gesetzt.
Also es ist original, wenn man so will.
Ja, ja, ja.
Da würde ich ja denken,
das ist halt problematisch. Also wenn sozusagen der Marketing,
das Brand irgendwie
wichtiger ist als die technischen Eigenschaften,
da ziehe ich ja auch schon wieder
die Schlauchkarte.
Das ist ein bisschen wie Goltern tatsächlich.
Ja, ja.
Es kann halt nicht viel, aber das, was es kann, kann es halt quasi gut.
Und das ist halt trustless und verteilt vielleicht dezentralisiert je nachdem wie wir es jetzt noch definieren wollen Und Ethereum kann halt viel mehr hat dadurch aber eben nat auch viel mehr Angriffsvektoren etc Bitcoin ist schlicht Ja ja ja
ist ein schlichtes, dezentrales oder trustless System,
wo niemand dir dein Geld wegnehmen kann.
Bei Ethereum kannst du so viel mehr machen
und da dann anzufangen mit vielleicht noch fahrenden Wetter.
Niemand kann dir deine Bitcoins wegnehmen,
der Preis von denen kann schon runtergehen.
Ja, der Wert genau.
Aber die Bitcoins kann niemand wegnehmen.
Und solange eben genug Leute irgendwie mit Bitcoin
eben diese gleiche Ideologie quasi haben,
dass sie eben Bitcoin wollen, weil eben
die niemand wegnehmen kann. Oh, das dezentrale Staat
hat da nichts zu sagen, das ist ja auch so ein
Ja, ich meine, das ist ja quasi das
Niemand kann es wegnehmen, das ist ja quasi das
der Staat kann es hier nicht wegnehmen, also
selbst der Staat kann es wegnehmen
Der Staat kann ja auch nicht die Dollar wegnehmen, die du unter dem Kissen gehortet hast
theoretisch, ja, also physischer Zugriff
die kriegen die auch auf dein Passwort
Ich meine, das ist klar, aber
Aber vom Bank, genau
von der Bank könntest du es eben wegnehmen und außerdem
hast du eben oft auch eine lokale Währung
Ich meine, jetzt bei Dollar und Euro ist es vielleicht nochmal ein bisschen anders, aber ich meine, viele kleinere Länder haben ja auch eine lokale Währung und da kann der Staat quasi auch alles mitmachen.
Ich glaube, das Hauptproblem ist immer halt sowas wie Inflation, Hyperinflation, also Entwertung. Also beispielsweise der Bitcoin fällt jetzt im Kurs.
Ja, aber wenn ich so das, was die mainstream Leute dazu sagen, ist halt, ja gut, ich meine, also Bitcoin ist so volatil.
Das stimmt.
Wenn das Versprechen von
Bitcoin ist, es schützt dich vor
Inflation, dann musst du sagen, ja gut, es hat
dich vor Inflation insofern geschützt,
dass es dich schon dreimal halb weitergehen lassen
durch die Volatilität.
Gut, das ist kein wirklicher Schutz.
Wobei ich es auch
schwierig finde, weil
ja quasi eigentlich alles an
Dollar hauptsächlich gemessen
wird. Aber der Dollar selbst ist eben
auch nicht gerade stabil.
Und man sieht es
momentan ja auch,
wie instabil der Stock im Vergleich
zu anderen Währungspaaren ist.
Aber wirklich, die Langfristigkeit...
Vielleicht ist das die eigentliche Schwankung des Dollars und eigentlich ist der Bitcoin
relativ stabil, nur dass die Währung halt irgendwie...
So weit würde ich jetzt auch nicht gehen, aber
zumindest, dass quasi der Dollar jetzt
das Nonplusultra an Stabilität
bietet oder auch der Euro, würde ich jetzt
auch nicht sagen. Du konntest halt einfach
nur nochmal um einiges
volatil sein. Genau, Nonplusultra würde ich auch nicht
sagen, aber dass man sagt, okay, ich gehe
aus Dollar oder Euro raus
in Bitcoin, um Stabilität zu kriegen.
Wie gesagt, Stabilität auf keinem Pfad.
Aber in Reservewert.
Aber zum Beispiel auch so Hyperinflation raus, also wenn du halt zum Beispiel
Dollar nicht bekommst bei der Bank oder so.
Und du willst halt da raussteigen und das ist halt
tatsächlich so eine Möglichkeit, wie man das machen kann, wenn du
gerade keine andere Möglichkeit hast, an andere Währungen
dran zu kommen und so schnell wie möglich deine Landeswährung
noch loswerden willst, weil der Staat
halt zwar irgendwas macht und dann
die Wirtschaft fährt halt irgendwo vor die Wand.
Kryptowährung ist halt
im Endeffekt so das Gegenpol von
Vertrauen in den Staat.
Vielleicht andersrum.
Bei Hyperinflation, was ganz oft passiert ist,
dass die Leute auf einmal Zigarettenstangen handeln oder so.
Bitcoin dann eher so eine Zigarettenstange,
also nicht so gesund.
Ja, oder halt Gold.
Deswegen.
Deswegen, also das reine Bitcoin,
zumindest jetzt, wenn man Lightning
und solche Themen weglässt, sehe ich wirklich
eher wie Gold.
Und dann kommen aber eben
durch Ethereum Smart Contracts
nochmal super viel Use Cases
meiner Meinung nach auf die
Blockchain, aber das ist nicht Bitcoin.
Also das ist ganz klar, Bitcoin ist
eben so dieses mittlerweile traditionelles,
so ein bisschen träges
Altes quasi.
Und Ethereum ist so ein bisschen noch
das hippe Neue, wobei es da auch
um einiges neuere
ist. Ganz viele tolle neue
Währungen von Cardano.
Ich meine die Währungen sowieso, aber die Blockchains
auch von der inneren Struktur quasi.
Genau, ich meine, die großen Alternativen sind da eigentlich, da hast du eben Cardano mit dem Hotskin, der auch bei Ethereum tatsächlich mitgemacht hat, also der hat zuerst Ethereum mit Vitalik Buterin
Die haben zuerst Ethereum gemacht und der hat dann gemeint, hier ein bisschen wissenschaftlicherer Approach mit Peer Reviews etc.
Und daraus ist dann quasi Cardano mit der ADA-Währung entstanden, wobei die eben ziemlich hinterher hängen.
Die haben jetzt gerade, soweit ich weiß, Smart Contracts released, was jetzt eben auch einige Zeit nach Ethereum ist und die sind auch nicht EVM-kompatibel.
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
Genau. Und was dann noch
eigentlich die wichtigste
finde ich, ist das Polkadot
mit diesem Layer0, wo sie eben
dann mehrere Chains zusammen
verbinden.
Das ist
auch nach dem Ethereum 2
Merge geplant, dass Ethereum
sogenanntes Sharding einführt
und dass es im Endeffekt
dann auch, dass es quasi mehrere parallele
Ethereum Chains gibt,
die dann ein
Trust oder einen
Kommunikationschannel haben.
Und dadurch kannst
dann eben einfach, wenn die Geschwindigkeit
nicht mehr reicht, machst du eben einfach nochmal
einen neuen Ethereum-Chain
und die sind aber alle
durch eine Base-Chain, also wieder
quasi eine Layer-Null-Chain verbunden
und können darüber dann, dadurch
kann man dann eben Währungen zwischen denen
transferieren und Daten transferieren.
Und da kannst du dann eben
eine Chain nur
für Bezahlmöglichkeiten geben,
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
und ich halte
persönlich nicht viel von
NFTs, wie sie
aktuell sind. Ich sehe aber
tatsächlich, muss ich sagen, eine Möglichkeit,
wie da wirklich was
draus werden kann.
Nicht, dass es schon so ist.
Ja, ich weiß nicht.
Also eben, für mich sieht das alles eher nach
eine Möglichkeit,
wie man Leute dazu kriegt.
Irgendwie
muss halt immer, das ist halt das Problem.
Es sieht auch alles immer so nach
Das sieht für mich schon sehr absurd aus.
Das sind sehr teure Profilbilder.
Die Leute verstehen nicht, was sie da tun.
Sie verstehen nicht, was da passiert technisch.
Sie verstehen nicht, was ein Bild ist digital.
Sie verstehen nicht, was eine URL ist.
Sie verstehen nicht, was die Blockchain ist.
Wobei es gibt eben auch Anwendungsfälle
außerhalb von quasi Bild-NFTs.
Diese Bild-NFTs fand ich
dafür toll, dass man zum Beispiel so Social
Charity-Projekte unterstützt, in denen man sagt,
hey, ich krieg ein bisschen Geld, dafür tu ich mir so,
als hätte ich irgendwie das Bild von
irgendwem bekommen.
oder so. Ja, kann ich, ja,
ich meine einfach so als nette Geste
für eine Spende, ja genau.
Was ich aber tatsächlich wirklich zum Beispiel
eine Utility finde,
da gibt es momentan die
Unstoppable Domains, nennt sich das
Projekt und das sind
Domains, wo quasi
der Besitzer in die
Blockchain geschrieben wird.
Also das sind Blockchain Domains,
nennen die das auch und
das ist in Form von einem NFT verbrieft.
Das bedeutet, diese Verbriefung
Wer die Domain hat, ist ein NFT, der eben sagt, hier, ich besitze die Domain und du kannst diesen NFT dann eben auch ganz normal über die NFT-Marktplätze handeln, du kannst den an andere Wallets schicken, etc. Also das ist eben quasi wie eine Kryptowährung, wo irgendwas hinten dran ist, nur dass es davon eben nur einen gibt und du kannst den auch nicht splitten, etc. Also ein NFT kannst du eben auch sehen wie quasi einen uniken Token für irgendwas und in dem Fall eben für diese Domain.
Ja, aber es zeigt halt auch etwas,
dann sind wir auch wieder bei diesen Problemen,
es zeigt halt auch etwas außerhalb.
Nee, tatsächlich nicht, in dem Fall
Du müsstest das erste System über die Chain machen dann.
Ah, okay, ja gut.
Da geht es jetzt
natürlich wieder ins Detail, viele Browser
haben das noch nicht integriert,
wobei ich glaube tatsächlich sogar
Opera hat das
glaube ich sogar als erstes integriert.
Oh, ich habe Opera vor 10 abgestellt, glaube ich.
Mal wieder ausprobieren.
und das bedeutet, dass wirklich die quasi, wenn du eine .eth zum Beispiel Domain hast, dann schaut der Browser auf die Blockchain, der hat dann eben irgendwo eine Standard-RPC-Node hinterlegt, auf die Blockchain, was auf der Blockchain liegt, wo diese URL jetzt hinzeigt.
und dadurch kannst du dann eben wirklich
auf der Blockchain diesen NFT zum Beispiel
editieren, also du hinterlegst
dann halt einfach eine andere Zieladresse
und dann auf einen Schlag
hast du dadurch quasi den Name Record
wenn du so willst, von deiner Domain
geändert und das aber eben wirklich
komplett auf der Blockchain und die kann auch
wirklich niemand ändern. Ich meine klar, Opera
selbst könnte jetzt sagen, ich ignoriere was auf der
Blockchain ist, aber ich meine, dass
wenn du dann mit
anfängst, dass die Browser quasi manipulieren
dann bist du da sehr tief drin.
Okay, okay, ja gut, also wenn
den es tatsächlich so funktionieren würde
oder wenn das ein Weg wäre
Okay, ich meine nur, wie es
momentan ist, dass du halt eine URL hast
die da drin steht, die auf irgendwas zeigt
was du nicht unter Kontrolle hast, über ein
Domain System, was du nicht unter Kontrolle hast
über einen Marktplatz, den du nicht
unter Kontrolle hast Du bist tats aktuell so weit dass du es eigentlich komplett trustless hinkriegst eine Domain Wenn du diesen ETH
hast, also für die .eth-Domain.
Weil es gibt dann nämlich auch noch
sogenanntes IPFS,
Interplanetary File System,
auch ganz lustiger Name.
Und das ist
Content-Based
Lookup, bedeutet
dein Browser
schaut nicht einfach auf irgendeine Adresse und an der Adresse kann irgendwas geändert werden,
sondern der Suchcontent nach einem Hechwert. Und das bedeutet,
du kannst dann quasi eine Webseite in IPFS speichern und
zeigst dann einfach von deiner .eth-Domain
auf diesen IPFS-Hech und eben wenn der Browser
das supportet natürlich, schaut sich dann der Browser in einem dezentralisierten
Netzwerk wieder, sucht er eben diesen IPFS-Hech
und das hast du natürlich davor
erstmal hochgeladen auf IPFS
und dann bekommt der Browser
die Webseite, die da hinterlegt ist,
zurück und niemand kann den ändern.
Ganz viele hässliche Webseiten aus den 90ern
sind immer irgendwo
gespeichert.
IPFS ist nicht
persistent.
IPFS ist nur
Content-Based
Lookup, also Hash-Based Lookup
quasi, aber die
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
wenn der Nächste das eben holt. Und dadurch
sind die Webseiten
oder die Daten, kannst du ja alles reinspeichern,
sind eben die, die
häufig abgefragt werden,
die sind quasi ganz oft auf ganz
viel Nodes und die Daten, die nie
abgefragt werden, sind irgendwann auch weg.
Und wenn du das
vermeiden willst, dann musst du eben
deine eigene IPFS-Node laufen
lassen, wo du eben auch, wenn niemand quasi
deinen Content haben will, den Content
trotzdem vorhältst. Oder es gibt
auch sogenannte Pinning-Services, da zahlst
halt ein bisschen was an andere IPFS-Nodes,
nur dass die dein Content eben
nicht wieder löschen,
auch wenn niemand drauf zugreift.
Also das ist nicht persistiert,
das ist nicht wie die Blockchain, das ist nicht, dass
die Daten quasi niemals weg sind,
aber es ist eben nach einem
Hech-basierten Lookup.
Dadurch kannst du eben so eine
Unstoppable-Domain,
also eine ETH-Domain,
kannst du eben einfach auf so ein Hech zeigen lassen
und dann bist du wirklich komplett
dezentralisiert, weil niemand
kann eben an dem Hech was, also
an dem Content was ändern, weil sonst stimmt der Hech
ja nicht mehr und niemand kann die Blockchain verändern,
wo ja drinsteht, welcher Hech zu der
Domain gehört. Und alles, was
dann eben noch dranhängt, ist, dass der Browser
eben auch auf die Blockchain
schaut, welchen Hech er nehmen
muss und dann den Hech eben auch
über IPFS eben aufruft.
Das sind zwei
Systeme, die halt der Browser
implementieren muss, die Punkt ETH-Domain
und IPFS.
Aber wenn das gegeben ist, kannst du
komplett dezentral eine Webseite hosten.
Da kann dann nicht mal die Regierung die Webseite zum Beispiel down nehmen.
Da kannst du jetzt Marktplätze für was weiß ich was zum Beispiel draufbauen
so als eine Möglichkeit.
Und da kann halt niemand irgendwas dran ändern.
Und dann am besten noch über Krypto bezahlen.
Das kann dann auch niemand ändern.
Das braucht man nur aus einem eigenen Satellitennetzwerk.
Das kann man im Internetverbindung auch frech halten.
Ja, genau.
Starlink macht das schon mit.
Ja, eigenes Internet
Ich meine man sieht halt, es geht halt alles auf
Trustless und Dezentralisierung im
Cryptospace
In allen Richtungen sind da halt
irgendwelche neuen funky
Möglichkeiten, wie man irgendwelche normalen
Sachen halt Trustless bekommt
und genau da ist halt der Cryptospace
quasi halt alles mögliche
irgendwie eben Trustless zu
bekommen, das ist so das
große Ding und mit Smart Contracts
und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python
und
die
wird vielleicht nicht mehr benutzt irgendwann, aber
die läuft für immer.
Ja.
Dinge, die für immer laufen,
aber diese Episode
irgendwie muss auch irgendwann mal
zur Seite gehen. Ja, ich glaube auch. Wir haben relativ wenig
über Python gesprochen, also einfach nur über
WebPyPy, aber es war
vielleicht trotzdem interessant. Habt ihr vielleicht noch
irgendeinen Hook zu Python aus dieser
Kryptowelt, den wir irgendwie gleich da noch
anbringen können?
Ich habe damit
kaum Berührungspunkte
Ich habe da nie irgendwas gemacht
daher weiß ich nicht, ob es da irgendwas Interessantes gibt
Ich überlege gerade, wie das heißt
Es gibt quasi ein kompletteres
Python-Toolkit, wie man Smart Contracts
2 in Solidity
also der Smart Contract Sprache
schreibt, dann aber
über Python quasi
die ganzen Deployment-Skripts schreibt
und Tests
schreibt, solche Themen
automatische Interfaces zu diesen
Contracts generiert.
Ich bin gerade am überlegen,
Genasch ist die
lokale Dev-Chain
dafür. Truffle, genau.
Trüffel, also Truffle
heißt das Projekt. Und mit Truffle
kann man dann quasi eben diesen kompletten
Smart Contract Deployment Cycle
und Development Cycle
in Python abbilden.
Quasi alles
an Code, außer
der Smart Contract selbst ist dann Python.
Ah, okay. Und damit
kann man dann auch wirklich sehr schön
eben mit der Blockchain interagieren.
Zusammen mit Truffle kommt
Genage vorinstalliert. Genage ist quasi
eine lokale Development-Blockchain,
also eine Blockchain
mit nur einer einzigen Node, was man
eben selbst ist.
Damit kann man dann alles laufen
lassen und muss eben auch nichts dafür zahlen
für die Deployments.
Und damit kannst du dann alles durchtesten,
kannst dann ein großes Python-Skript
schreiben,
die alle möglichen Tests dafür
nehmen, weil eben
die Smart Contracts ja nicht mehr
veränderbar sind und deswegen musst du
eben alle Eventualitäten, die es
irgendwie gibt, davor
einmal testen, zumindest wenn du es richtig
machen willst und da ist eben Gnash wunderbar
für.
Und
theoretisch kann man Gnash auch
quasi als Ersatz für
Web3.py nutzen.
Dafür ist es nicht unbedingt gedacht,
hat aber ein Syntax,
was ähnlich ist wie Ether.js
also es gibt quasi
zwei große JavaScript Libraries
das ist eben auch Web3.js
und Ether.js
und Ether.py gibt es quasi nicht
aber Gnash hat einen sehr
vergleichbaren Syntax
und das Ether Projekt ist eigentlich
so ein bisschen die neue Version
von Web3
also dieses Web3.py
oder .js
ist das ein bisschen ältere, traditionellere
und über Genage kann man dann eben diesen neuen Ether-Syntax benutzen,
obwohl man in Python ist.
Ja, okay, okay.
Okay, sagen wir mal.
Ja, ich würde sagen, danke, dass du da warst und so ganz viel über Krypto erzählt hast.
Ich weiß nicht, ob Jochens Vorbehalte restlos ausgeräumt sind.
Nee, aber ist ja auch okay.
Vielleicht ein kleiner Teil davon.
Nee, aber ich habe auch viele interessante Sachen gehört, daher ist das schon mal gut.
haben wir denn ein Pick der Woche noch?
Jochen oder Sankt?
Ja, also ich kann ja einfach mal ganz schnell
ich weiß nicht mal was mit Python zu tun
ich überlegte gerade schon, was könnte denn ein Pick sein
vielleicht
TermShare
kann man halt irgendwie Terminal
irgendwie sharen, also oft hat man ja das
ich hab das häufiger
Leuten per Programming
macht über irgendwie Teams oder
Zoom oder sonst irgendwie und
das ist alles irgendwie so ein bisschen
dann TermShare kann man halt schön, also früher hat man das mit Screen-X gemacht, aber das ist halt auch nicht mehr so richtig up-to-date und genau.
PyCharm hat da auch was jetzt neu implementiert mit Pair-Programming, hast du das mal probiert?
Ja.
Ich fand das eigentlich ganz toll.
Das ist tatsächlich gar nicht so schlecht, aber eben, dafür muss man halt dann PyCharm auf der Liste haben und eben die ganzen Shell-Geschichten, deswegen TermShare,
und damit kann man halt die Shell,
genau, wenn man das über
Python macht, dann geht das mit Python auch super.
Ja.
Ja.
Ja, ich weiß gar nicht, ob ich jetzt noch eine Bibliothek picken will.
Ich meine, Ibis hatte ich, glaube ich, letztes Mal schon, oder?
Ja.
Ja.
Ja, muss ja auch nicht jedes Mal, ne?
Genau.
Ich glaube, das war eine super Folge heute.
Vielen Dank, dass du da warst, Simon.
Ja, gerne.
Ich hoffe, dass ihr wieder eingeschaltet habt.
Schreibt uns auf halloatpythonpodcast.de
was ihr von dem ganzen
Krypto-Zeugs haltet.
Vielleicht wird das die erste Episode, wo ich die Kommentare zumachen muss.
Man weiß.
Vielleicht nur wegen den ganzen Scams.
Beides. Entweder wegen den Leuten, die sich über die Scams
ausregen oder wegen den Scams.
Ich bin mir nicht sicher.
Oder wegen der Energie, weil wir politisch angegriffen werden.
Man weiß es nicht genau.
Hodl hat alles erhalten.
Das ist ja eine Philosophie von vielen Leuten,
die das vorgehen.
Irgendwer hat das Hodor
und haben das gerufen und gehalten, alle einfach fest.
Man weiß es nicht genau.
Habt ihr auch mal eine Pizza mit Bitcoin gekauft?
Ich schon.
Ja, tatsächlich.
Von meinen ersten 40, 60 km Stück
habe ich das gemacht, aber die sind auch alle wieder losgeworden.
Das ist eine Erfolgsgeschichte,
aber so damals machte man das so.
40 Bitcoin für eine Pizza?
Ja, ich habe 12 bezahlt für die Pizza,
den Rest habe ich bei anderen Sachen rausgebracht.
Aber egal.
Damals waren das Dateien,
das war relativ früh.
und macht das 2010-11 irgendwie so.
Da gab es vor uns in der Lesung dran.
Ja, muss so früh gewesen sein,
dass es sich gekostet hat.
Ja, bleibt uns gewogen
und hört uns wieder rein. Bis dann.
Tschüss.