Transcript: Crypto

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Hallo liebe Hörerinnen und Hörer, herzlich willkommen beim Python Podcast, Episode 45.

Heute reden wir ein bisschen über Krypto.

Hallo Jochen.

Hallo Dominik, herzlich willkommen.

Hallo Simon, du bist heute unser Gast.

Ja hallo, vielen Dank, dass ich hier sein darf.

Sehr gerne.

Wir fangen wie immer ein bisschen mit News an und dann reden wir über Krypto.

Das wird vielleicht ein bisschen spannendere Diskussion heute als sonst immer,

weil ich glaube die Positionen ein bisschen auseinander gehen.

Ich bin gespannt, wie wir das heute euch verkaufen.

Ja, schauen wir mal.

Aber es ist auf jeden Fall ein interessantes Thema insofern.

Ja, auf jeden Fall. Auch das kann man viel mit Python machen, habe ich gehört.

Ja, genau. Und da werden wir dann mal drüber sprechen.

Genau, ob das funktioniert.

Ja, zuerst irgendwie News.

Falls ihr noch nicht wusstet, wie es geht, erzählen wir auch ein bisschen was davon.

Ja, so grundsätzlich, was das so ist und so.

Genau.

Wahrscheinlich nicht so schlecht.

Ja, ich habe mir diesmal gar nicht so viel notiert.

Es ist auch gar nicht so wahnsinnig viel Zeit ins Land gegangen seit der letzten Episode.

Insofern ist vielleicht einfach nicht so viel passiert.

Aber es waren doch ein paar Sachen dabei.

ein paar Punkte schon. Also eine

ganz interessante Geschichte ist, dass halt

Python halt jetzt bei einer

nochmal anderen Quelle, es gibt ja diesen Tio-Index, es gibt noch

ein anderes Ding, die machen beide halt irgendwie nur so

eine Google-Suche und dann zählen sie halt Ergebnisse und

machen daraus eine Statistik und

dann hat man halt gewonnen oder nicht.

Ja, Python ist ganz toll.

Ist ja auch offiziell bestätigt. Das war bei den

anderen auch immer schon so, aber

genau, jetzt gibt es das nochmal von

der IEEE, gibt es da eine

Quelle, die das auch sagt.

auf dem Arbeitsmarkt ist man noch ein bisschen besser dran, wenn man Java macht, glaube ich.

Yeah, high five. Und SQL habe ich gehört.

SQL, ja, gut. Das ist halt auch irgendwie

klar. Ich meine, es gibt wahrscheinlich

wenig Sachen, wo man nie SQL machen muss.

Nee, ja.

Meistens macht man das ja irgendwann.

Ja, aber es ist schon erstaunlich.

Ach genau, da muss man irgendwie auf diese Dinger draufklicken,

dass genau Jobs ist, SQL und Java

vor Python. Aber Python immerhin

vor JavaScript, hätte ich jetzt nicht gedacht.

Ja, also

schon erstaunlich.

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

Ja, das hatte sowieso schon die ganze Zeit so Einschränkungen,

wo ich das Gefühl hatte, das kann man nicht wirklich verwenden.

Also wie zum Beispiel

SSL geht halt nicht. Also man kriegt halt

nicht for free SSL. Gut, kann man

auch irgendwie verstehen. Man muss sich halt irgendwie auch

den Leuten einen Anreiz geben, irgendwie da Geld

zu bezahlen. Aber

ja,

ich meine, also

ich hätte sowieso immer SSL,

also ohne SSL ist es halt sowieso schwierig und

ein paar Services, wo man das vielleicht nicht braucht.

Ja, aber sobald du irgendwie dich

irgendwo einloggst und so, ist halt eigentlich,

brauchst du das schon?

Und ja, jetzt geht halt nicht mal mehr

irgendwie was ausprobieren, wo man eigentlich nichts, also

quasi so Spielgeschichten gehen halt auch nicht mehr.

Und dann ist halt natürlich die Frage,

okay, weil das war halt immer das, was so den Reiz davon ausgemacht hat,

dass man schnell mal irgendwas, irgendwo hin, die Projekte...

Gibt es noch einen USP?

Ja, also ich meine,

inzwischen, also es ist halt,

ich glaube, für Ruby und Rails ist es halt immer noch,

also da hat es ja auch angefangen und dafür ist es halt,

darauf ist es optimiert und

für Python und Django ist sowieso

das sowieso relativ wenig Liebe

irgendwie da reingegangen

und Leute haben sich immer beschwert, dass das halt irgendwie

deutlich schwieriger ist.

Und ja, jetzt ohne das

wird es, ich weiß nicht,

wird es halt schon so ein bisschen, und es könnte natürlich

auch damit zu tun haben, und technisch tut sich da bei

Heroku auch schon seit einiger Zeit irgendwie nicht mehr viel.

Die ganzen Leute, die da

engagiert waren oder so, sind alle irgendwo anders hingewechselt

oder haben ihre eigenen Unternehmen aufgemacht.

Da kann man mal hingucken, da passieren sehr interessante

Sachen, wie zum Beispiel bei

Crunchy Bridge

irgendwie so, Crunchy Data.

Ja, die machen so Hosted Postgres-Geschichten.

Also das ist im Grunde das Team, was vorher

Postgres bei Heroku

gemacht hat und die machen das jetzt halt

auf eigene Rechnung.

Und die machen das sehr gut. Also das ist halt,

wenn man das nicht selber betreiben möchte.

Ich möchte das selber betreiben, das ist ja nicht für mich, aber...

Das heißt, man bekommt einen Service, der auf den Postgres drauf ist,

bekommt eine IP und kann sich dann damit verbinden.

Genau, man kann

dann halt einfach da...

Das heißt, managen, die machen auch die Konfiguration für einen?

Genau. Und der Vorteil, den man da kriegt,

ist halt, dass man

dass man da halt

auf guter Hardware läuft, die Sachen so gut konfiguriert

das heißt, man kriegt aus der Postgres halt auch

die 100.000 Queries pro Sekunde raus, die da

dieses Ding halt kannten haben.

Und

das kriegt man vielleicht nicht hin, wenn man das

noch nicht so lange gemacht hat und das auf eigener Hardware

wird. Man stellt halt fest, man hat die falsche

Hardware gekauft. Ich habe da auch so ein

Anteplibook dafür geschrieben, dass das ganz gut funktioniert

mit Konfiguration sogar.

Vielleicht ist das auch so ein Service,

vielleicht sollte ich so ein Service bauen, ein Managed Postgres

damit.

Aber ich meine, das für andere ist nochmal ein neues Problem.

Da musst du halt die ganzen Sachen lösen wie Backup, Restore, wie geht das eigentlich?

Da habe ich ein paar Dops für, verendet.

Ein bisschen günstiger ist aber kein Problem.

Also ich glaube, das ist tatsächlich nicht ganz so einfach.

Die haben da auch wirklich viel Arbeit reingesteckt schon.

Ja gut, ihr könnt ja mit RESTEC Backup machen eigentlich.

Ich meine gut, wir haben nämlich lange...

User Management, Payment.

Ja, all diese Dinge.

Es gibt da eine ganze Menge Sachen, die man da berücksichtigen muss.

Ja, ansonsten, genau, das war Heroku.

Momentan gibt es jede Menge Alternativen dazu.

Hacker-News sind auch voll davon.

Ja, Appliku ist etwas, was ich ganz interessant finde.

Mit Ku oder mit K-U?

Mit K-U, ja, ich werde es in die Schonungs packen.

Mit K-U, der hat sich spezialisiert auf Django-Deployment.

Und das deployt halt auch überall hin.

Und ich meine, bei Heroku oder diversen haben ja auch nur die Wahl,

irgendwie da AWS sozusagen.

aber da kann man halt auch noch heizen und so

und das ist halt billiger

ja

genau, dann ansonsten

ja, Wagtail 4 gibt es eine Release

also die Oberfläche

genau, mit Django 4.1 funktioniert das Ganze jetzt auch

die Oberfläche hat sich genannt?

oh, schön

also sieht tatsächlich besser aus, finde ich

ja, das fand ich anders

ja, es sieht immer ein bisschen komisch aus, das stimmt schon

und das ist jetzt auch besser geworden

und

genau, ja

alles ein bisschen integrierter.

Ein Hauptfeature von

Workday 4 ist, dass man jetzt eine

Preview hat. Also man kann nicht nur,

man konnte ja schon immer irgendwie dann

quasi eine Preview von dem, was man gerade editiert,

sehen, aber man kann jetzt irgendwie sagen, okay, mach eine

Preview direkt daneben in das

Content-Editor-Ding rein

und da kann man dann halt auswählen, Mobile,

Tablet, Desktop oder so und das ändert

sich dann halt. Das heißt, man kann direkt gucken, okay, wie sieht es denn auf dem

Mobile aus, ohne jetzt ein Handy rauspacken zu müssen.

Oh, die haben wirklich Frontend gebaut.

oder die

Developer-Tools irgendwie

anfassen zu müssen. Also insofern, ja,

sie haben da einiges an dem Editierfrontend getan.

Ich muss da auch nochmal drauf gucken,

weil mein ganzer Kram ist immer noch

Workfile 2, also insofern muss ich dabei schauen.

Das läuft?

Ja, ja.

Du hast es gepatcht?

Selber?

Ja, aber es funktioniert.

Deswegen muss ich wahrscheinlich nochmal eine Hand anlegen,

damit es auch mit Workfile 4 geht.

Genau, und dann gab es noch so ein bisschen...

Hast du da nicht auch die Source-Heads umgebaut irgendwie?

Ja, ja, ich habe da für

Rectal Images

so ein bisschen was für Responsive Images

reingepackt, ja.

Genau,

dann gab es eine Geschichte, ging so rum,

das erste,

wo ich

was von ihnen gehört hatte, dass die Leute in dem

Düsseldorfer Python Channel irgendwie

oder

Sachen gesagt haben, ich kriege hier komische Mails,

muss ich hier

irgendwas mit meinen PyPI-Geschichten machen oder so,

und ja, lief halt eine

größere Phishing-Attacke auf

populärere Pakete

oder auf die Maintainer von den Paketen

und ja, was das dann

unter anderem gemacht hat, ist,

wenn Leute da so draufgeklickt haben und dann

einfach sich irgendwie angelockt haben,

ist halt dann die Pakete

mit Kryptomanern zu versehen,

so wenn die Leute sich das installiert haben.

Oh, wir sind bei unserem Thema angekommen.

Genau, das war eigentlich eine super Überleitung.

Ja,

Genau, das hat

eigentlich normalerweise immer so NPM eher betroffen,

aber jetzt war zum ersten Mal halt auch im größeren Stil

irgendwie PyPI

irgendwie da.

Er sagt, das ist kein, der

Security macht.

Also es gibt so ein paar Leute in so Corporates,

die machen sowas wie statische Security und die mögen zum Beispiel

keine Module von NPM, weil die wollen

die alle selber auditen, um zu wissen, ob da

Schadstoffe drin sind oder nicht.

Ja, das ist nicht so einfach.

Das ist so ein kleines Frontend mit so 100.000 NPM-Modulen

und dann sagen wir halt, viel Spaß.

Drei Jahre später gibt man dann

in die Vergabe oder so.

Viel Arbeit, ja.

Funktioniert nicht so gut.

Können wir dann selber schreiben wahrscheinlich alles.

Aber dafür ist kein Kryptomainer drin.

Ja, weiß man.

Dafür ist es nach dem Audit dann halt veraltet

und man muss irgendwie dann von außen

irgendwie die Kryptomainer reingedrückt.

Ja, also mir wurde tatsächlich noch letztens angeboten,

ich könnte doch ein Docker-Image nehmen,

da müsste ich nicht selber irgendwie deployen.

Die hätten das auch schon alles fertig gemacht und geprüft und audited.

Django 1.11.

Ja, ja.

Gibt es auch so ein paar Security-Issues, die dann noch offen sind.

aber hey

war irgendwas mit der Jacke

ja es ist nicht so, also meine Strategie

an der Stelle ist halt immer einfach tatsächlich

möglichst nah an dem was momentan so

entwickelt wird, fahren und das deployen

weil

ein großer Vorteil den man dann auch hat ist

wenn man irgendwas findet, was halt nicht funktioniert oder so

dann ist man da eigentlich auch immer

ganz gut

quasi

ist es halt einfacher auch mit den

Entwicklern in Kontakt zu treten, Request aufzumachen

den Gemerch zu bekommen

oder selbst, also das geht dann halt relativ gut, wenn man das mit 3 Jahre alter Software probiert,

da hat keiner mehr Interesse dran, das ist halt irgendwie dann, kannst du dann noch einen bezahlten

Support-Contract bei irgendeiner größeren Butze haben, aber die sind halt auch alle so

halb motiviert da irgendwas zu machen. Ja, das Ticket geht halt von Schritt A über B über C,

ja. Naja, wie auch immer, ist ein Problem.

Es gibt keine Lösung. Tja, genau,

dann fangen wir doch einfach mit dem Thema an, oder? Ja, natürlich.

Ich habe gerade überlegt,

Krypto-Mainer ins Wohnzimmer stellen.

Heizung im Winter, jetzt mit dem Gaspreis.

Ganz genau.

Weil Strompreis auch nicht viel besser ist.

Ja, in meiner Sicht.

Wie fangen wir denn an?

Jochen hat den Gegenwunsch schon aufgenommen.

Aber wir wollen natürlich erstmal darüber reden,

was denn Krypto überhaupt ist und so.

Und was heißt das denn?

Was denn so eine Chain vielleicht ist?

Vielleicht fangen wir damit mal an.

und versucht das ein bisschen zu erklären.

Okay, vielleicht fange ich einfach mal an und erkläre

so ein bisschen wild rum.

CryptoJoin, ich meine, man kennt es ja

auch unter dem Namen Blockchain und das ist eigentlich

auch einfach, was es ist. Das ist eine

Chain, da sind eben die

Blöcke von Daten, von Transaktionen

drin und jeder Block wird

dann mit dem, der Hex

von jedem Block wird dann in den nächsten Block geschrieben

und um diesen Block zu

generieren, den nächsten, muss man nochmal

aktuell, aktuell, zumindest bei

Bitcoin viel Rechenaufwand

betreiben, um dann quasi

ein mathematisches Rätsel zu lösen,

nämlich um einen Hechtwert zu finden, der eine gewisse

Anzahl an Nullen vorne hat.

Also so ein Blog,

das ist irgendwie so ein Letter, also so ein

Transaktionsbuch, also

ein Logbuch von Transaktionen, wie irgendwie,

wenn ich in die Buchführung gucke, Buchungssätze,

die nacheinander aufgeschrieben sind,

A verkauft an B,

A verkauft an B, C verkauft an Y,

irgendwie so, mit Adressen und

Beträgen, das steht dann in einer Liste,

drin und das ist dann ein Transaktionslogbuch

und das gibt dann insgesamt einen Block

und dieser hat dann eine

Hash, also eine Verifizierung

davon, ob diese Transaktionen alle

historisch korrekt sind.

Ja, die Transaktionen

können nicht verifiziert werden.

Das wird halt nur dann, wenn du da halt sagst,

Du kannst halt den Block abschließen, wenn du den Hash gefunden hast.

Genau, und du musst dann halt

einen Hash finden, der mit so und so

vielen Nullen anfängt, um zu verifizieren,

dass du halt, das ist halt

dieses Proof of Work Ding,

Also du hechst im Endeffekt die Transaktion zusammen mit einer zufälligen Zahl und das machst du eben so lange, du probierst so lange diese Zufallszahl aus, bis du eben eine gewisse Anzahl an Nullen vorne hast.

Naja, aber das ist ja nicht, soweit ich das verstanden habe, die Transaktionen, die kann man sich später zusammensuchen, die man in den Block reinnehmen möchte.

Ne, ne, ne. Die Transaktionen sind selbst in den Block reingehecht. Also nachdem du angefangen hast zu meinen, dann suchst du auch für diese Transaktion an.

Ja, aber das kann ja relativ lange dauern

bis ich so einen Hash gefunden habe

Ja, genau

und deswegen hast du auch immer ein Problem, dass die Transaktionen

eben teilweise nicht direkt in den nächsten Block

reinkommen, sondern in den übernächsten

aber, was viele

meine machen, das ist eine Optimierung

du hasht immer nur, keine Ahnung, eine halbe Sekunde

lang und wenn du es dann nicht gefunden

hast, dann baust du quasi

den nächsten Block mit den nächsten Transaktionen

und hasht den eine halbe Sekunde lang

und das machst du so lange, bis du dann

im Schnitt nach was weiß ich wie viele Sekunden

quasi eben den richtigen

Hechwert gefunden hast. Also da

die Hechwerte ja komplett zufällig sind,

ist es egal, ob du quasi auf einem neuen

Block anfängst zu hechen oder den

alten weiter hechst. Deine

Chance quasi den richtigen Wert

zu finden, ist genau die gleiche.

Und deswegen kannst du immer wieder einen neuen Block bauen

und auf dem den Hechwert suchen.

Ah, okay, okay, das heißt, ja, achso,

genau, ja, ja, ja. Aber die

Transaktionen sind selbst Teil von den

Hechwerten, deswegen kannst du auch im Nachhinein

die Transaktion nicht mehr quasi ändern,

weil sonst eben diese Nuance,

die du findest, eben nicht mehr

diese mathematische...

Das heißt irgendwie Number only used once?

Genau.

Im Endeffekt einfach eine Zufallszahl

in dem Fall, ja.

Ah, okay.

Aber ich dachte mal, weil man kann ja auch

an Transaktionen halt auch irgendwie so Geld dranhängen

und dann hoffen, dass die dann eher genommen werden

als an... Genau, das ist nämlich

die andere Sache.

Im Kryptobereich, gerade bei Bitcoin und

Ethereum. Es sind die Netzwerke relativ

überlastet. Das bedeutet, es gibt viel mehr

Leute, die Transaktionen senden wollen,

wie die Miner quasi in einem Block

inkludieren können. Das ist limitiert, wie viele

Transaktionen in einen Block passen.

Und das wird dann demnach

aussortiert.

Unterschiedlich, also ich glaube bei Ethereum

sind es sieben Transaktionen pro Sekunde

und wir haben, was ist das, alle

15 Sekunden, glaube ich, ein Block.

Also, ja genau,

sind dann 100 Transaktionen

ungefähr pro Block.

100 Transaktionen pro Block

und man gibt immer

ein kleines Incentive mit diesen Transaktionen

mit, das sind die Gasgebühren

die Transaktionsgebühren

und die Miner nehmen natürlich die Blöcke

oder die produzieren Blöcke

aus den Transaktionen, die die höchsten

Incentives liefern

bedeutet, wenn man

angenommen sind jetzt 1000 Transaktionen

da, die bereit sind gemeint zu werden

aber in den nächsten Block passen

eben nur die 100 und wenn man trotzdem

in den nächsten Block kommen will, muss man eben unter den Top 100 von diesem

Extra Incentive, also von diesen Transaktionsgebühren sein und stößt

damit quasi jemand anderes aus dem Block raus und kommt selbst rein.

Und die Miner selbst bekommen nämlich diese Transaktionsgebühren.

Das ist nämlich auch die Sache, in den Blöcken ist quasi festgeschrieben, derjenige, der den Block minet,

der kann seine eigene Adresse im Endeffekt als Block Miner

eintragen und dadurch gehen alle Transaktionsgebühren an diese Adresse.

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

die bereit sind viel zu zahlen.

Ja, ja, ja,

okay.

Jetzt haben wir ja so ein bisschen direkt schon

was zu meinen.

Verteilte Buchhaltung,

wofür braucht man denn eine verteilte Buchhaltung?

Ja genau, das ist eine gute Frage. Also warum macht man

nicht einfach dann sowas wie eine Hashchain oder sowas

und man halt einfach verifiziert,

dass halt alles dann auf dem vorherigen

Hash mit dann verifiziert ist.

Genau, jetzt haben wir nur wieder die Frage,

wer kreiert quasi diese Hashchain?

Wenn das an einer zentralen

Stelle kreiert wird, dann ist

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

was ja im Endeffekt auch ein bisschen wie eine Blockchain ist, nur eben ohne dieses Sicherheitslayer quasi drauf.

Darf ich vielleicht noch was sagen? Was ist denn der Sicherheitslayer dann?

Also dieser Sicherheitslayer momentan ist bei vielen Blockchains eben dieses Proof of Work,

dass man eben diese eine Nuance, also diese eine Zufallszahl finden muss

und dadurch kann man die Blockchain quasi nicht von vorne nochmal neu generieren in einer anderen Reihenfolge,

weil das dann eben die Rechenpower benötigen würde, wie wir alle anderen zusammen quasi in die Blockchain reingesteckt haben, wenn man die komplett von vorne generieren würde.

Oder andersrum, wenn man die neu generieren würde, bräuchte man mehr Rechenpower als die anderen, die die richtige Chain generieren.

Ja, man bräuchte die Mehrheit.

Genau, man bräuchte die Mehrheit der Rechenpower, ja.

Und das ist dieses Sicherheitslayer quasi, was auf die Hedgechain draufkommt.

Ja, okay, also ich würde jetzt eher denken, dass das halt sozusagen dieses Konsensusverfahren dazu führt, dass halt...

Genau, das ist ja das Konsensus, ja, genau.

Weil mit einer Hashchain könnte ich jetzt theoretisch hingehen und eine Transaktion, die vor Monaten passiert ist, einfach wieder rausnehmen und dann den Rest der Hashchain einfach neu generieren.

Ja, genau.

Weil ich brauche ja quasi keine Arbeit, diese Hashchain neu zu generieren, oder dass das ja relativ simpel war.

Ja gut, man könnte das halt auch sonst irgendwie einfach in einer Zeitung veröffentlichen, die Hashes oder...

Genau, da gibt es auch was. Das war ja quasi die erste Blockchain, kann man sagen, wo dann irgendwie wöchentlich immer von irgendwelchen Datenbanken die Hashes in der Zeitung veröffentlicht wurden.

New York Times, glaube ich.

Genau, ich glaube New York Times war das. Ich weiß nicht genau, was das war, aber das war ja quasi auch über eine Zeitung persistiert, aber das ist eben trotzdem zentral.

Also das ist dann in dem Fall die Zeitung und jeder, der die Zeitung liest.

und selbst wenn jetzt quasi das einfach geändert wird, die Leute, die die Zeitung gelesen haben,

sind ja trotzdem nicht in der Lage, diese Änderungen dann quasi wirklich zu

veranstalten ohne ein Rechtssystem hintendran. Und bei der Blockchain

brauchst du eben dieses Rechtssystem nicht, weil es einfach mathematisch quasi nicht möglich ist,

die zu manipulieren, ohne

eben Mehrheit der Rechenpower zu haben, bei Proof-of-Work.

Ja, und es gibt halt Incentive dafür, Proof-of-Work zu leisten, weil es halt

Geld dafür gibt. Genau, dafür gibt es Geld.

Eben diese Block Rewards.

Und, ja, genau. Dafür gibt es Geld.

Ja, aber Moment. Ich würde aber trotzdem gerne noch

hängen. Ich denke doch bei der, wofür brauchen wir denn

eine verteilte Buchhaltung?

Also Anwendungsfälle bist du jetzt direkt auf.

Ja, nein, nein. Ich meine wirklich, warum macht man das Ganze denn

überhaupt? Sicherheit.

Also nicht Sicherheit in Form von

dass die Daten

nicht verloren gehen, sondern Manipulationssicherheit.

Weil aktuell,

selbst wenn du auf Größe

von Staaten gehst, kannst du

nicht davon ausgehen, dass wenn du quasi einem Staat vertraust,

dass die anderen Staaten erstens genauso mitziehen und zweitens, dass dieser

eine Staat eben nicht etwas macht, was er davor eigentlich versprochen hat

nicht zu machen.

Das meinte ich ja nicht, aber eher so auf dem, warum wenn man jetzt

sowas wie quasi irgendwas in der Form von Geld

oder Währungen digital haben möchte, warum...

Wir gehen jetzt direkt auf die politische Geld...

Nein, nein, gar nicht, gar nicht, technisch.

Technisch? Nur technisch.

Ich meine, es gibt ja auch andere Verfahren.

Für digitales Geld.

Also Geld kann es digital nicht wirklich

geben, weil das Problem ist natürlich, dass

digital bestimmte Eigenschaften halt nicht zu

gewährleisten oder sehr schwer zu gewährleisten sind,

die halt offline funktionieren.

Du musst vielleicht ein Schuldversprechen haben auf der einen Seite.

Das könnte man ja auch

online machen. Also wenn du einen Geldschein hast,

hast du im Grunde ein Stück Papier, wo eine Zentralbank

unterschrieben hat,

das ist halt wert.

Ja, genau, da ist es ja wieder, die Zentralbank sagt das eben, dass das einen Wert hat

Ja, aber das könnte man ja online, könnte man ja digital sozusagen auch machen, warum geht das nicht?

Na gut, wir sehen ja gerade aktuell, dass es bei Zentralbanken gerade da nicht funktioniert

Also wenn du dir anschaust, wie viel Geld momentan gedruckt wird, das ist ja genau dieses Versprechen, dass eben Euro oder Dollar einen gewissen Wert hat

Nein, nein, Moment, ich meine das nur technisch

Aber ein Wertversprechen gibt es glaube ich auch gar nicht

Ja, das ist gut, das wäre schon wieder die Politik.

Ich meine einfach nur technisch sozusagen.

Warum geht das technisch?

Also ich denke, der technische Grund ist halt,

dass man nicht weiß, ob jemand einen Geldschein,

also im realen Leben sind Geldscheine halt

innerent fälschungssicher.

Die kannst du halt nicht einfach publizieren.

Das geht halt nicht.

Während wenn du jetzt einen digitalen Geldschein hast,

dann kannst du ja zweimal damit bezahlen.

Ja gut, okay.

Du musst halt irgendwie überprüfen, dass das nicht passiert ist.

Das stimmt. Und dafür brauchst du eigentlich irgendwo eine zentrale

Stelle normalerweise.

Genau, das könnte auch die Zentralbank oder irgendeine Bank oder wer auch immer machen.

Aber dann hast du sozusagen ein Problem, dass es halt quasi immer nur online geht.

Gut, das geht wahrscheinlich mit Bitcoin auch nur online.

Und es geht halt auch immer nur, wenn es so eine Trusted-Sweat-Party gibt.

Genau.

Und ich glaube, bei Bitcoin ist das der Versuch, diese Trusted-Sweat-Party loszuwerden.

Ja, genau. Ich meine, das ist ja eigentlich der Grundansatz.

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

eine Wahrheitsstelle.

Also es gibt nicht quasi

einen zentralen Server.

Die Blockchain ist ja quasi eben dieses

verteilte System, was auf allen Computern drauf ist.

Also es gibt ja nicht quasi einen Server,

der die Blockchain ist und alle anderen haben nur eine Kopie.

Sondern es gibt quasi nur Kopien

und diese Kopien als holistisch

ergibt die Blockchain.

Ja, ja, ja.

Okay, ja.

Keine Ahnung, ich würde eher dazu tendieren zu sagen,

dass es ein zentrales System ist, das halt verteilt ist.

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

muss man mal überprüfen.

Nummer 1, ist das überhaupt zentral?

Ich würde sagen,

Bitcoin ist durchaus zentral.

Aber keine Ahnung.

Da müssen wir halt

die Definitionen... Genau, in dem Fall wäre es, glaube ich,

sehr wichtig, zu klären, was genau

dezentral ist und was zentral ist.

Ja, okay. Aber

dieses Problem mit dem Double Spending

ist halt... Moment mal, was Double Spending?

Wovon redest du gerade? Also das Problem bei

sozusagen der Grund eigentlich, warum es

digital Geld nicht so richtig geben kann

oder Dinge halt nicht die Eigenschaft von Geld

erfüllen können. Das ist halt, dass du

digital kannst du so perfekte Kopien

anfertigen, kannst halt Sachen zum Beispiel doppelt

ausgeben. Ja gut, das geht halt nur dann, wenn du halt

keine Stelle hast, die wir verifiziert haben, dass das

jetzt in Ordnung ist. Ja, aber das brauchst du jetzt sozusagen

bei Geld, das du im Vorgang nicht hast.

Naja,

auch da ist es ja eigentlich

so, dass nur das Vertrauen daher

kommt, dass die Leute das irgendwie gewohnt sind.

Nein, da kommt das Vertrauen daher, dass du

die nicht einfach fälschen kannst. Na, das stimmt ja so nicht. Es gab ja

früher jede Menge Blüten im Umlauf

oder sowas. Ja, aber das ist schwierig.

Ja, aber doch da fing es dann halt an,

dass die Leute dann irgendwie das getestet haben,

anfangen irgendwelche 50er

unter irgendwelche Lichter zu stecken oder was.

Das ist so auch nur ein...

Das ist eigentlich ja der gleiche Prozess,

als du hast in beiden Währungssystemen,

also digital und, sag ich mal,

reale oder echte Währung,

Gelder, hast du eben dieses

Problem von Double Spending am Anfang gehabt,

einfach weil es eben nicht 100%

sicher war und

du Kopien anfertigen

konntest. Und in beiden Fällen macht man jetzt, oder

bei einem Dollarschein oder Euroschein hat man damit eben natürlich

viel früher angefangen, aber bei Kryptowährungen oder auch

digitalen Währungen im Allgemeinen fängt man eben jetzt erst damit an. Oder, keine Ahnung,

in den 2000ern.

Da gab es schon lange,

oder ja, ist halt die Frage, was man jetzt als Währung oder so.

Also zum Beispiel müsstest du halt einfach ein System haben, was halt quasi

die dir erlaubt oder dir verifiziert, dass du den Besitz dieses Geldsteinsstücks digitalen Dings losgeworden bist.

Das heißt, man braucht halt irgendwie sein Objekt wie seine Geldbörse, seine Wallet.

Und da müsste man halt jemanden haben, der verifiziert, okay, das ist jetzt da nicht mehr drauf.

Und deswegen kannst du es dann nicht nochmal ausgeben.

Ja, oder es ist halt noch nicht ausgegeben worden, genau.

Ja, genau. Also die Frage ist, was wichtig ist.

Also Transaktions-Ein- und Ausgänge müssen halt irgendwo zentral, ich weiß nicht, ob es zentral ist,

ab. Müssen sie auch nicht unbedingt.

Also es gibt da halt auch

Verfahren, die das nicht brauchen.

Also du kannst zum Beispiel... Kryptowährung.

Nee, Kryptowährung. Also es gibt auch ohne

Kryptowährung. Also du kannst halt

auch solche Sachen machen wie...

Ja, okay, das ist kompliziert

leider alles zu erklären.

Ja, dann...

Verdammt.

Du kannst zum Beispiel halt auch

sowas machen wie,

dass du

so Secret-Sharing machst zum Beispiel.

dass du halt mit einer Münze bezahlst

wo deine Identität nicht preisgegeben wird

und du gibst jetzt

sozusagen

gibst einem Händler jetzt

100

wenn du zwei Teile hast

dann kannst du wieder rauskriegen, wer das eigentlich ist

sozusagen und du gibst jetzt jemandem

ich kann es nicht erklären

also der Witz

wie schützt das gegen Double Spending

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

die Identitätspreise. Genau, genau.

Solche Geschichten gibt es. Oder du kannst

halt über eine Zentralbank oder halt eben

so ein klassisches ewiges Logfile machen, wo

halt

sozusagen alle Transaktionen verzeichnet werden.

Aber ja gut,

da brauchst du halt eine

Trust-and-Serve-Party.

Du hast eben was von Lightning gesagt. Was ist das?

Ah, oh Gott.

Das ist tatsächlich, wo man halt

eine Geschichte,

das Problem bei Bitcoin ist, da gehen nur wenige

Transaktionen pro Sekunde halt durch.

und wenn man jetzt, also war ja früher ja mal der, quasi, die Idee, dass man halt auch mal ein Brötchen oder irgendwie ein Bier in der Kleinfürmung bezahlt, das geht heute halt nicht mehr, weil einfach die Transaktionsgebühren zu hoch sind und einfach zu wenig Transaktionen pro Sekunde da durchgehen. Das geht halt nicht. Daher braucht man halt irgendwie andere Verfahren, mit denen man das machen kann.

Aber da gibt es vielleicht Möglichkeiten, wie man das dann trotzdem machen kann, indem man das System nutzt.

Das sind aber die, was man später hat.

Genau, weil wo dann halt Pair-zu-Pair-Karriere machen kannst, die funktioniert ungefähr so wie Interbankensystem halt auch,

dass man nicht quasi alle Transaktionen direkt ausführt, sondern dass man halt alle Transaktionen aggregiert.

Früher haben die sich tatsächlich irgendwie in Frankfurt auf dem Parkplatz getroffen,

haben die Kofferräume aufgemacht von Autos und haben dann halt Bänder ausgetauscht.

und

inzwischen ist es eher so, dass sie

quasi, dass die Banken halt auch irgendwie

so Online-Banking bei der Zentralbank machen

und dann halt

nur noch einmal irgendwie den Betrag überweisen,

der das dann settelt

und genauso kann man das halt mit

Bitcoin natürlich auch machen, man kann halt

dann halt irgendwie mal, man sagt,

man macht halt einen Kanal im Wert von irgendwas auf

und dann

muss man ihn halt hinterlegen irgendwie,

das ist halt so ein bisschen auch ungünstig,

und Jochen unterhalten sich die Programmiersprache Python eigentlich machen Und ja dann Wir hatten da vor dem Podcast schon mal ganz kurz angerissen mit Layer 0 Layer 1 Layer 2

Genau das sind wir

nämlich sogar gerade. Lightning ist

nämlich genau das. Das ist eine Layer 2, also

Layer 2 Solution.

Was denn überhaupt diese einzelnen Layers sind?

Genau, das wollte ich gerade machen und das bedeutet im Endeffekt

die normale Blockchain,

also Bitcoin zum Beispiel, ist die Layer 1

Chain, die Layer 1 Chain.

Und jetzt haben wir das Problem mit der

Skalierung und was man dann macht ist Batching, bedeutet man hat eine zweite quasi Chain,

die da drauf baut, die alles kann, was Bitcoin selbst kann, nur ohne diesen Sicherheitsmechanismus

und dann kann man auf dieser Layer 2 Chain unglaublich viele Transaktionen durchführen

und alle, keine Ahnung, Viertelstunde oder Stunde oder so, wird dann quasi ein Hex von

dieser Layer 2 Chain in Layer 1, also in Bitcoin selbst, reingeschrieben.

Und dadurch ist ab diesem Moment die Layer 2 Chain auch nicht mehr veränderbar,

weil eben der komplette Hecht von allen Transaktionen in der sicheren Layer 1 Chain drin sind.

Und dadurch kann man theoretisch beliebig viele Transaktionen auf Layer 2 ausführen,

hat genau diese gleichen Möglichkeiten wie auf Layer 1, zum Beispiel bei Ethereum auch Smart Contract Möglichkeiten,

kommen wir später nochmal zu.

und man hat aber nicht die Probleme

von diesen Transaktionslimits

und den hohen Transaktionsgebühren.

Weil eben alles zusammen

gebatcht wird, wie du gerade gesagt hast,

und dann in einer einzigen Transaktion

in das Layer 1, in dem Fall zum Beispiel

Bitcoin, in der Verkalkung stehen wird.

Immer noch das von dir, dass das nicht ganz sicher wäre.

Aber wir müssen auch noch erklären, was Layer 0 ist.

Und dann kommen wir, glaube ich, mal zur Anwendungsfläche.

Und wir müssen natürlich auch erzählen, was Python damit alles noch braucht.

Ja, genau. Aber zum Thema Sicherheit,

das ist ja genau, weswegen man den Pech

dann von der Layer 2 Chain in die Layer 1 Chain

reinschreiben. In der halben Stunde

oder Stunde ist es

erstmal unsicher. Da ist es

trusted, du musst den Betreiber der Layer 2

checken. Du musst noch eine halbe Stunde sitzen, dein

MPI austrinken, bevor du sicher sein kannst. Genau, das ist die Theorie

da hinten dran. Also man hat

nach der Stunde diese Sicherheit,

aber in der Stunde ist es trusted

für den Betreiber der Layer 2 checkt.

Was in dem Fall dann eben das Team

hinter Lightning wäre.

Ja, also ich meine,

klingt auch alles ganz gut. Das mit Layer

1 und 2 kenne ich gar nicht. Ich kenne nur halt

und weiß halt nur, dass Leute sagen,

ja, Lightning ist halt, ja, ist eine ganz nette Idee,

aber so wirklich das Problem löst es halt nicht,

weil das Problem daran ist halt,

du musst jetzt deinem Lightning-Node halt vertrauen.

Das ist halt, du hast jetzt plötzlich wieder

eine Flasche zur Party.

Ich meine, bei anderen

Netzwerken kann das auch um einiges

schneller gehen, also da kann es dann theoretisch

in jeden Block reingeschrieben werden.

Das bedeutet, du musst nur genauso lang warten

wie eben bei Bitcoin selbst

und dadurch,

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und momentan ist es auch eben so, dass

Lightning meines Wissens nicht jeden Block

quasi in Bitcoin schreibt

und dadurch hat man eine gewisse Zeitspanne,

die man Lightning vertrauen muss.

Und dadurch müssen die Nordbetreiber eben

selbst Geld hinterlegen oder Kryptowährungen

hinterlegen, quasi als

Anreiz, dass sie nicht bescheißen quasi.

Genau, aber das bedeutet im Grunde,

dass das halt für Endanwender nicht so

oder auch für jemanden, der Geld annehmen möchte,

nicht gut praktikabel ist.

Na gut, du musst aber die Nord ja nicht selbst betreiben.

Nee, genau, aber

was ist denn da vor gegenüber der Bank oder gegenüber PayPal?

Weil dann, sag ich, muss ich

meinem Lightning-Node vertrauen? Okay, dann kann ich auch PayPal

vertrauen. Na gut, du musst aber der

Lightning-Node eben nur vertrauen, bis es einmal

in den Blog geschrieben wurde.

Ja gut, aber

ja, also da, ja, gut.

Ja, ja.

Naja, aber ich meine, ich habe so ein bisschen

den Verdacht, dass es halt dann so ähnlich wird, das Bankensystem,

nur sind halt andere Leute die Banken.

Ja, aber das ist ja vielleicht wieder so ein

Politisches Ding, wo wir vielleicht nochmal sprechen müssen.

Ja, gut, das wäre gut.

Wie wo eine Bank ist und so.

Vielleicht nochmal, Layer 0 gibt es auch?

Genau, Layer 0 gibt es auch und das im Endeffekt

gibt es ja so mittlerweile sehr viele

Blockchains, vor allem viele

Ethereum-Kopien quasi oder Ethereum-Forks

und

die sind untereinander erstmal nicht,

die können untereinander nicht kommunizieren.

Das bedeutet, ich habe

Ether in Ethereum,

also auf der Ethereum-Chain und möchte

jetzt aber Bitcoin auf der Bitcoin-Chain

haben.

Und genau, das kriege ich eben einfach nicht hin,

weil die sind an sich

trustless, also

haben eben diesen Konsensusmechanismus,

aber untereinander haben die keine

Möglichkeit zu kommunizieren,

weil jede Chain nichts von den anderen

Chains weiß. Und Layer 0

ist quasi der Versuch,

da gibt es mehrere Möglichkeiten

und mehrere Projekte, die das versuchen,

alle Chains oder möglichst

viele Chains quasi miteinander kommunizieren

zu lassen und das eben gleichzeitig

immer noch sicher zu halten.

Zum Beispiel gibt es da

die Blockchain Polygon, nennt

die sich. Die hat eine Layer 0

Chain, die quasi eine eigene Blockchain ist

mit

abgespeckten Möglichkeiten, was man

darauf machen kann, aber

sie lässt quasi dann ganz viele

andere Blockchains, die

Parachains quasi auf

dieser Layer 0 Chain laufen

und so wie

zwischen Layer 1 und Layer 2 quasi

diese Synchronisation

besteht,

besteht eine ähnliche Synchronisation

dann auch zwischen Layer 0 und Layer 1

und dadurch habe ich jetzt auf einmal

irgendwie 50 Blockchains, die alle

über diesen Layer 0 Chain

verbunden sind. Da gibt es auch andere

Ansätze, zum Beispiel Cosmos gibt es da auch noch.

Und das hört sich nach Arbitrage an.

Nach Arbitrage?

Ich glaube Arbitrage ist im Cryptospace

sowieso sehr

ja, kann man noch

viel machen.

Nein, aber weil das tatsächlich, wenn das halt so Handelsdinger

sind, da muss ja irgendwie dann Transaktionen sind ja nichts

anderes als ein Handel oder ein Einkauf oder Verkauf

von irgendwas zu irgendwelchen Kursen, wenn ich das

richtig verstehe und wie man sich dann gegenseitig verifiziert.

Ich meine, eine Transaktion kann ja auch

einfach von einer Wallet zur anderen sein.

Also du musst ja gar nicht Kryptowährungen

damit jetzt zum Beispiel handeln. Du kannst

zum Beispiel auch echte Sachen damit

bezahlen oder du kannst von

deiner einen Wallet zu deiner anderen Wallet

einfach Ethereum

oder Bitcoin überweisen quasi.

Also erstmal sind die Wallets ja einfach nur

wie Konten. Also du

und sendest einfach Geld zwischen Konten.

Zwischen verschiedenen Adressen, ja.

Zwischen Adressen, genau.

Ja, und die Adressen kann man erzeugen aus dem, also im Grunde hat man so ein Public-Private-Key-Pair,

wenn man das halt auch schon kennt und aus dem Private-Key kann man sozusagen die Adresse errechnen.

Genau, genau. Also der Public-Key ist eben die Adresse, an die jeder senden kann

und mit dem Private-Key kann man dann eben Transaktionen signieren.

Bedeutet, jedes Bitcoin oder Ethereum, was auf seiner eigenen Adresse liegt,

kann man mit dem Private-Key eine Transaktion heraus erstellen

und die damit dann eine andere Adresse

transferieren.

Genau.

Aber wir sind jetzt nur bei

eigentlich Bitcoin geblieben.

Was meiner Meinung nach

eigentlich das wirklich Interessante ist, ist,

sobald die Smart Contracts noch

eine Rolle spielen quasi.

Und da sind wir dann bei Ethereum im Endeffekt.

Vielleicht fangen wir doch mal an,

erstmal zu erklären,

was ist ein Smart Contract?

Ein Smart Contract ist im Endeffekt

Code, der auf der Blockchain ausgeführt wird. Das bedeutet,

es gibt diesen Sicherheitsmechanismus der Blockchain, also das Konsensus-System

und das wird aber jetzt nicht mehr nur benutzt, um einfach Transaktionen von Person A

zu Person B zu senden, sondern um wirklich Code den

Nutzer schreiben können, also individuell geschriebenen Code auszuführen auf der Blockchain.

Und dieser Code selbst hat zum Beispiel die Möglichkeit, selbst

Gelder oder Kryptowährungen zu transferieren.

oder sogar man kann mit dem Code quasi auf einer Blockchain weitere Kryptowährungen erstellen.

Bedeutet, jede Blockchain hat quasi eine native Kryptowährung,

zum Beispiel Ethereum hat Ether,

aber man kann quasi einen Code schreiben,

der zum Beispiel einfach von Nutzern Balances, Tracks etc.

und kann damit, dafür gibt es einen Standard, der nennt sich ERC20,

kann damit quasi eine eigene Kryptowährung erstellen,

die auf Ethereum läuft, also die nicht

von Ethereum oder die

nicht Ether ist, die

aber quasi auf diesem Sicherheitssystem

und auf den Smart Contracts von

Ethereum aufbaut.

Und wie man eben sollte

Tokens, nennt sich das

dann, wie man Tokens erstellen kann, kann man auch

ganz viele andere Sachen erstellen.

Das ist einfach Code, der eben

über dezentral

haben wir ja vorhin geredet, der aber eben

auf der Blockchain in einem möglichst

Trustless System ausgeführt

wird, dass niemand damit

was machen kann, was der Code eben nicht

erlaubt. Das bedeutet, du

schreibst einmal in den Code rein, wann

wer wie Kryptowährungen

von diesem Smart Contract bekommt

oder dahin schicken kann und

dann ist das gegeben. Also dann kann da

niemand mehr was dran ändern.

Diese Codes sind auch nicht upgradbar.

Der ist einmal deployed und dann macht

der genau, was eben in dem Code drinsteht

und niemals irgendwas anderes.

Ja gut, das ist natürlich auch so ein bisschen

ein zweitseitiges Unternehmen.

Ist schwer, weil ich glaube, da gab es ja auch schon viele

Unfälle dann. Absolut, genau.

Der Code macht halt, was im Code drinsteht.

Und wenn im Code ein Bug drin ist oder was drinsteht,

was er nicht machen soll, ich meine, was ja ein Bug ist,

dann macht er das halt auch.

Genau, aber

da bist du eben, das ist deswegen

Smart Contracts, das ist wie ein Vertrag,

den du abschließt, der im Nachhinein

dann aber auch wirklich Gültigkeit hat.

Und egal, wer da was gegen sagt,

hat der Gültigkeit. Niemand kann den entlasten.

Naja, gut, also bei

Verträgen sind ja auch sowas wie Code im Grunde

Aber da ist es ja so, da hat man ja immer noch einen Rechtsweg

Man kann halt sagen, okay

Wenn wir uns jetzt, wenn wir zum Beispiel

etwas in einen Bug eingebaut haben, dann haben wir immer noch

einen Richter, der sagen kann, okay, ich fälle jetzt hier

ein salomonisches Urteil, die haben das und das gemeint

Also das geht da ja, beziehungsweise

das ist da ja auch schon passiert, aber

ich weiß nicht, welche Währung das war oder so

Wo jemand dann halt irgendwie

mit Flash

Flash Loans irgendwie das Ding übernommen hat

und dann haben sie dann halt auch

quasi das wieder geändert, obwohl es

angeblich keine Trusted Third Party gibt und das war alles

ein bisschen eingehaltig.

Ich meine, in dem Fall gab es auch keine Trusted,

also ich glaube, ich weiß, wovon du redest,

in dem Fall gab es keine Trusted Third Party,

sondern im Endeffekt

der Betreiber hat seinen eigenen Code einfach

gehackt und hat das ganze Geld rausgezogen

und hat dann nochmal einen neuen Code deployed,

der eben sicherer war und hat

das Geld da reingesteckt.

aber selbst der Betreiber

kann eben diese Contracts nicht

ändern. Es gibt Möglichkeiten

quasi den Contract zu ändern

über Proxys

also man kann

man kann quasi einen Proxy-Contract

erzeugen, der einfach weiter

leitet auf einen anderen Contract

und diesen Proxy-Contract kann man dann

eben ändern, dass er

im Nachhinein dann doch auf einen anderen Contract

zeigt und damit kann man

im Endeffekt Upgrades ausführen

also den Code selbst upgradet man

nicht, aber man deployt quasi neuen Code

und lässt diesen Proxy auf den

neuen Code zeigen und für jeden Nutzer,

für jeden Anwender sieht es aus wie ein Upgrade.

Ah, okay, ja, okay. Das ist ja schon mal

das heißt im Grunde man kann schon

es gibt schon Möglichkeiten Dinge zu fixen

irgendwie. Genau, also der Code

ist trotzdem unveränderbar, aber selbst mit

unveränderbarem Code kannst du

was ähnliches wie Upgrades nämlich

durch Proxys eben durchführen.

Noch ein Patch, noch ein Patch, dahinter haben wir ein

Patchy-Ding.

Ja.

Okay, aber das ist alles sehr super,

also schon mal interessant. Ich glaube, wir müssen noch ein, zwei Stellen

noch ein bisschen tiefer rein, aber vielleicht

gehen wir kurz über A, Anwendungsfälle

und dann B, warum wir das mit Python machen,

warum wir beim Python-Podcast sind. Genau, wir sind beim Python-Podcast.

Genau,

vielleicht ein paar Anwendungsfälle.

Da wir jetzt gerade bei den Smart Contracts

waren, damit kann man eben

quasi Mittelsmänner ausschalten.

Das bedeutet, ich möchte mit dir

jetzt irgendeinen Deal machen,

beispielsweise, wenn

was auch immer Ethereum in einem Jahr

auf über 5000 Euro gestiegen ist

dann schuldest du mir

eine Wette in dem Fall, genau

dann schuldest du mir Geld und sonst andersrum

und

traditionell könnten wir das jetzt

einfach so abschließen, wir könnten

dann einen Vertrag dafür ausführen

du hättest trotzdem aber noch die

Möglichkeit es quasi einfach nicht zu machen und dann

müssten wir über Rechtswege gehen, was

teuer werden kann, was trotzdem noch nicht

sicher ist, etc.

und so weiter.

wenn du nicht den Betrag über die Schuldverschreibung

jetzt schon liquide hast. Genau,

weil es ist ja eben kein Rechtssystem hinten dran.

Gut, aber das

könnte ich ja jetzt auch machen, manuell.

Wie? Ich könnte ja zum Beispiel

das Geld für eine Schuldverschreibung

schon vorher bei irgendeiner Party

wieder hinterlegen und dann

sagen, das wird dann ausgeführt, dann habe ich die Möglichkeit,

dass ich

den Rechtsweg eintreten muss, dann nicht mehr. Genau,

dann hast du eben trotzdem wieder einen Trusted Mittelmann.

Ja, Notar.

den du dann auch wieder eben bezahlen musst

und der Buchmacher hat das

und der im Worst Case auch

theoretisch einfach damit abhauen kann

was gerade in Form von irgendwelchen Hedgefonds

und so ja oft passiert ist, dass die

Sachen gemacht haben, was nicht unbedingt

in ihrer Aufgabe war

Also der Anwendungsfall eine sichere

Schuld, eine sichere Wette

In dem Fall ja

Also wäre jetzt nur

so ein Beispiel, weil wir gerade bei

Smart Contracts werden, um das zu verstehen

ein weiteres Beispiel, was ich nämlich momentan eigentlich selbst betreibe quasi, also ich habe selbst ein Projekt im Cryptospace

und das ist eine Börse, die komplett auf Smart Contracts basiert.

Das bedeutet, der komplette Börsencode, natürlich eben relativ abgespeckt, weil Smart Contract Ausführungen ja Geld kostet,

der komplette Börsencode ist im Endeffekt auf der Blockchain in Form von einem Smart Contract

und ich und die Nutzer können nur genau das machen, was in diesem Code drin steht.

Das bedeutet, ich habe gar nicht die Möglichkeit, von den Nutzern das Geld abzuziehen.

Das heißt, du bietest quasi Einkaufs- und Verkaufskurse zu verschiedenen Coins an,

in Inter-Exchange quasi.

Genau, und das auf der Blockchain selbst.

Also du kannst quasi, ohne die Blockchain zu verlassen,

kannst du auf einer Blockchain mehrere Tokens miteinander handeln.

Wir hatten es ja schon gesagt, dass ein Token auch ein Smart Contract ist.

und wenn eine Blockchain mehrere Tokens hat, kannst du die über so eine Exchange, eine DEX, eine Decentralized Exchange, kannst du dann quasi ein Token gegen einen anderen handeln zu den Konditionen, die in dem Smart Contract festgelegt sind.

Jetzt sind wir genau bei diesem Punkt, dass diese Dezentralität einem halt ermöglicht, jeder Mann oder jede Frau ein Bankensystem zu spielen.

beispielsweise, genau, und das eben sogar auch noch

quasi trustless, also ohne

dass die Leute mir vertrauen müssen, können

die eben mein Börsensystem

jetzt wird es irgendwann kritisch, ob wir das gut finden

oder nicht, wer das wann wie wo

gut finden könnte

ja, aber vielleicht noch mal

ganz kurz weiter da im Text

also ein Anwendungsfall halt

man kann eine Bank

spielen, also man kann alle Transaktionen anbieten

die eine Bank klassischerweise anbietet, könnte man

auch eine Chain anbieten und zwar ohne dass man eine Bank dafür braucht

und wie die Kredite rauskommt.

Moment, Moment.

Da sind wir jetzt schon sehr weit.

Ich würde ja sagen, also Moment.

Bitcoin ist, oder sagen wir mal so,

das ist keine Bank, sondern

das ist halt irgendwie...

Wofür brauchst du eigentlich eine Bank?

Das ist ja jetzt eine gute Frage. Was ist denn eine Bank?

Moment, was wir gerade hatten, war ja eine Börse.

Also Unterschied zwischen Börse und Bank ist ja

also das ist ja was anderes.

Das ist eine Handelsplattform. Genau, auf einer Börse

Handelsstuhr und die Bank storesst du quasi

dein Geld. Also die Bank ist in dem Fall eigentlich dein Wallet.

Die Frage ist halt,

was ist eine Bank überhaupt?

Also du hast jetzt gerade gesagt, Wertaufbewahrung,

du kannst halt bei einer Bank ein Konto haben.

Was du halt

bei der Blockchain hast, ist quasi eine Geldbörse,

also die du selber in der Tasche hast.

Die Blockchain ist im Grunde sowas wie

eine verteilte Bank.

Oder jeder hat

eine verteilte Buchhaltung und

jeder hat die Buchhaltung.

Jeder hat seine eigene Börse selber in der Tasche?

Na, das würde ich nicht sagen.

Na, ja.

Also, keine Ahnung.

Aber ich weiß auch nicht.

Ja, keine Ahnung.

Aber ich würde auch sagen,

ob das jetzt so eine super Idee ist und so,

das ist noch nicht raus.

Da würde ich sagen, ist halt nicht raus.

Wofür brauchst du eine Bank?

Na gut, ich meine, die Leute kennen Banken.

Nein, nein.

Aber die Frage ist wirklich,

wofür braucht man eine klassische Bank?

Also, was macht die denn?

Ja, die macht ja tatsächlich echte Transaktionen.

Nein, die machen ja Geld.

Nein, das ist egal.

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

Krediten oder sowas und gibt die halt dann aus,

um halt daraus selber Geld zu

generieren und die kann das natürlich

nur zu einem gewissen Preis oder Zinssatz anbieten,

wenn das halt sich irgendwie lohnt und deswegen

macht die ja tatsächlich eine Geldschöpfung aus

dem Geld, was sie sich selber von der Zentralbank irgendwo

geliehen hat oder halt von ihren Anlegern oder Einlegern

bekommt.

Das ist das, was eine Bank tut.

Und die Frage wäre jetzt, ist das was?

Das gibt es in gewisser Weise jetzt bei

sowas wie Bitcoin

nicht. Also da ist der Prozess,

wie Geld entsteht, relativ klar.

Sagen wir mal so.

Hat halt ein paar andere

Randbedingungen. Es ist halt irgendwie anders.

Also es ist halt eben nicht so, dass

Bitcoins in Kreditkontrakten

geschaffen werden, sondern die werden halt

bei meinen geschaffen.

Es gibt ja irgendwie dann 21 Millionen, dann ist halt

Schluss. Also auch nur, es gibt ein

hartes... Das hat ein anderes Problem übrigens, ein

Währungsproblem, aber das...

Das macht andere Probleme.

Das ist eingebaute Deflation, das ist nicht so gut für Wirtschaft.

Ja, also der eine Punkt,

und es gibt keinen Schutz gegen Deflation.

Und es ist so,

es hat inneren noch so Deflationseigenschaften,

wie zum Beispiel Leute verlieren halt ihre Schlüssel.

Die sind halt irgendwie, Menschen sind halt

schlecht in sowas. Und es ist ja auch schon

eine ganz, ich weiß nicht, Schätzungen sagen,

so 20% Bitcoins sind schon einfach

verloren gegangen.

Schwer war es sehr viel.

Ein paar Dollar liegen auch unter irgendeiner Matratze

und du weißt nicht wo und irgendwie hat sie mehr verloren.

Ja, aber die sind halt nicht weg.

Ja, aber da kommt ja was dazu.

Bei Bitcoin sind sie weg.

Aber das ist ja auch die Sache, bei Bitcoin sind sie eben auch nicht weg.

Weil du hast ja eben dadurch

verringert sich im Endeffekt die

Gesamtmenge und dadurch erhöht sich

eben der Preis von jedem anderen Bitcoin.

Ja, ja, gut, okay, aber das Problem

ist halt, das wird halt mit der Zeit mehr.

Also irgendwann kommen keine Bitcoins mehr dazu. Genau.

Und es werden aber weiterhin Bitcoins verloren.

Ja, und dadurch wird aber ja

einfach nur jeder Bitcoin teurer. Genau.

Richtig, ja gut, aber das bedeutet ja, dass da

so ein inhärenter Deflationsmechanismus

drin ist. Wobei, das ist ja das, was

eben alle Blockchains aktiv

machen. Also ich meine,

ein Inflationsmechanismus ist ja

das einfachste für jede Blockchain.

Einfach beliebig lang immer neue

Tokens generieren. Also das ist ja super einfach,

nur es ist eher andersrum, dass eben diese

Blockchains alles tun, dass es nicht der

Fall ist, weil eben Inflation

Wertverlust bedeutet.

Die Wirtschaft hat es noch schlimmer, weil

wenn die Leute halt immer mehr Geldhaltung

machen würden, dann sinken halt

Investitionen rapide runter und das ist halt

irgendwie, glaube ich, tödlich für die

und meisten Ökonomien.

Ja, ja, sozusagen.

Also ich meine, kurzer Abschweif.

Ich meine, dass es keine gute Idee ist, wenn Geld zu stabil ist.

Ich meine, das erste Beispiel, wo das, ich weiß nicht, du hast das mit der Wirtschaft

ausgeübertrieben, aber ich habe das mal gehört, ich weiß nicht, ob das stimmt,

dass halt irgendwie einer der Gründe, warum in der Neuzeit plötzlich Europa

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und du gerade reden möchtest, ist, dass du

gerne mehr Geld hättest im Umlauf, damit mehr

Wirtschaft überhaupt entschieden kann.

Und da gibt es halt verschiedene Methoden, wie man das machen kann.

Zum Beispiel kann man die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes einfach erhöhen.

Und das ist, glaube ich, eine der

klassischen Dinge, wo man halt sagt, okay, anstatt mehr

Geld in den Markt reinzupumpen, was hier die Teiltermöglichkeit wäre,

könnte man einfach sagen, dass man die Umlaufgeschwindigkeit erhöht.

Das wäre vielleicht auch eine Sache, die

mehr Transaktion.

Ich nur noch kurz zu erinnern,

also, soweit ich das gehört habe,

die Anekdote geht halt so, ja, man hätte

jetzt denken können, das ist schlecht, wenn irgendwie das Geld,

wenn es Inflation gibt und es war aber sehr, sehr gut für die Wirtschaft, dass es plötzlich viel mehr Geld gab.

Würde ich aufpassen, weil mit der Aussage sagst du quasi, dass gerade die super hohe Inflation, die wir haben, die gerade alle Wirtschaften crashen, dass das was super tolles ist und wir haben das eigentlich schon immer hätte machen sollen.

Das würde ich so nicht sagen. Ich würde nur sagen, dass eine Zentralbank das kontrollieren kann, die Geldmengen kontrollieren kann, ist möglicherweise eine sehr gute Sache für die Wirtschaft.

Aber das ist nämlich genau die Frage, was die Rolle der Zentralbank

wäre, zum Beispiel Inflationssteuerung und was

halt die Geldmenge angeht, wo

wir gerade, also jetzt sind wir wieder politisch,

weil die Teilen fragen, hat die Geldmenge jetzt

nicht an Inflationssteuerung geknüpft und

vielleicht auch mehr auf Arbeitsmarktpolitik geachtet und vor

allen Dingen halt dafür gesorgt, dass halt Staatsschulden

irgendwie mitfinanziert werden und so, aber

das ist jetzt irgendwie dann eine sehr politische Diskussion,

die man dann führen kann.

Ich glaube fast, die politische Diskussion sollten wir

ein bisschen rauslassen.

Wie auch immer nur, ich würde ja sagen, also

Mainstream ist eher die Ansicht,

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

in den letzten Jahren in Frage gestellt wurde.

Ich verstehe schon, dass es da ein Problem gibt.

Also es ist sogar ein heftiges Problem.

Vielleicht ist es auch der Grund für die Inflation.

Ich könnte auch daran liegen, aber wir wollen jetzt tatsächlich

so ein bisschen werden.

Jetzt sind wir bei Inflation generell.

Aber das ist vielleicht eine gute Frage.

Ich meine nur, das ist halt etwas anderes.

Bei Bitcoin hast du halt irgendwie

sozusagen in Anführungsstrichen

theoretischen Schutz vor Inflation.

Nein, du hast ja Deflation. Also das machst du nicht besser.

Ja, aber du hast keinen Schutz vor der Deflation.

Genau.

wieder jemand, der das kontrollieren kann

und der niemand, der da irgendwie sagen kann, okay, wir easen das jetzt ein bisschen

es gibt doch ein paar mehr

genau, deswegen gibt es eben ja diese Kryptowährungen

also, dass eben niemand das kontrollieren kann

weil gerade

dann kannst du ja auch sogar damit

anfangen und da eben Regeln reinbauen

wir hatten ja über Smart Contracts etc.

geredet, du kannst von vornherein

in eine Kryptowährung Regeln

reinbauen, wann davon dann irgendwie

mehr erzeugt werden, wann die wieder

zurückgenommen werden etc. aber das sind dann

eben klare Regeln von vornherein

und nicht Regeln, die einfach

grad mal, wie es halt passt, irgendwie

angenommen werden.

Du hast jetzt gerade so, ich sag mal,

wie es halt passt, aber ich glaube, diese

Flexibilität, reagieren zu können auf

externe Umstände, die man vorher nicht kannte,

ist vielleicht auch ein Vorteil halt.

Genau, nur da hast du jetzt eben auch wieder

dieses Kryptosystem, Voting,

hier Mehrheitsentscheid etc.

Du kannst ja Sachen tatsächlich auch

oftmals noch anpassen.

Ist das eine gute Idee, Mehrheitsentscheid?

Das ist auch die Frage.

Also, ne? Um wen geht es da? Wer hat die Mehrheit? Und so, das ist halt auch wieder eine gute Frage.

Du kannst eben auch selbst im Kryptobereich durch Smart Contracts alles komplett zentralisiert machen.

Dann hast du quasi nur noch quasi diese Standardisierung und diese ganze Sicherheit und Dezentralität fällt komplett weg.

Aber du hast zumindest noch die Standardisierung, dass du eben genau so damit interagierst wie mit anderen dezentralen Projekten.

Und was du da zum Beispiel machen kannst, du kannst natürlich einen Smart Contract erzeugen.

wo es dann einen Admin quasi

gibt, der damit quasi alles machen kann

was er will, nur eben genau

das ist eigentlich die Theorie da hinten

dran, dass es den eben nicht gibt

den gibt es aktuell

in vielen Kryptoprojekten auch viel zu

häufig, diesen Admin, der alles machen kann

und da gab es auch schon

sehr viele, sehr schlechte Situationen

die da draus entstanden sind

aber wenn wir jetzt drüber sprechen

dass man das haben will, also das

gibt es jetzt schon und wird eigentlich

versucht überall zu vermeiden

aber die Möglichkeit ist da, das zu machen

Ja gut, okay, wir wissen es nicht

aber ich meine, interessant ist natürlich, es gibt jetzt alle möglichen

man kann jetzt alle Geschmacksrichtungen sozusagen durchprobieren

und guckt halt einfach, was bleibt denn da übrig

und vielleicht ist ja irgendwas Interessantes dabei

das kann ja durchaus sein, das will ich ja gar nicht ausschließen

ich meine, ehrlich gesagt, mich überrascht ja sowieso

also Bitcoin lebt jetzt seit 10 Jahren

oder mehr als 10, also ungefähr

seit Anfang 2009 irgendwie

das heißt, ja, insgesamt jetzt

13

13,5 Jahre, ja

also schon relativ lang

und es ist auch schon relativ lang viel Geld

drin, das heißt, wenn irgendjemand

irgendwas gefunden haben sollte, dann

ja, es ist schwer zu erklären, warum

das nicht genutzt wird, daher

wahrscheinlich... Na gut, das wird ja schon

relativ viel genutzt. Nein, nein, nein,

ich meine, nicht ausgenutzt wird, also

sozusagen man kann... Also eine Sicherheitssuche, um das

anzunehmen. Genau, man kann halt wahrscheinlich ausgehen, dass das relativ

so wie es ist, weil ansonsten hätte

jemand schon irgendwie quasi

da die Goldwaren rausgetragen.

Ich meine, passiert leider auch immer mal wieder

aber zumindest in

solchen Bereichen, dass nicht der komplette

Kryptobereich dann auf einen Schlag weg ist

Genau, genau, also insofern

kann man sagen, so ein bisschen hat

das sich jetzt schon so dem

Zahn der Zeit irgendwie ausgesetzt

und besteht noch

also aber

auf der anderen Seite würde ich eben

also ob das so insgesamt, also wie meine ich überhaupt

welchen

Inherenten, also diese grundsätzlichen

Fragen, wo ich sagen würde, oh, oh, oh, bei Bitcoin

das ist halt so sehr unklar und

da alles andere an einem ähnlichen

Geschichten hängt wie Bitcoin, glaube

ich,

entscheidet sich das halt auch an Bitcoin oder eben

nicht Bitcoin, ich weiß es nicht, ich weiß natürlich überhaupt

nicht, was passieren wird, aber

ist sowas eigentlich prinzipiell eine gute

Idee? Also wie kommt zum Beispiel tatsächlich Wert

zustande in dem System?

Wo kommt das Geld her,

das in das System reingeht? Das sind halt so die

Fragen, wo ich mir denke, das sieht aber nicht gut aus,

wenn man sich das anguckt, also

Also so weit würde ich nicht gehen, weil wenn du dir zum Beispiel anschaust, wo Banken Geld schöpfen.

Jochen hat entdeckt, dass Ökonomie generell ein Scherb ist.

Schafo, das gebe ich tatsächlich zu.

Ja, wenn man sich genau anguckt, was Banken so tun.

Oder Unternehmen.

Was ist Wertschöpfung?

Da sind wir ja genau bei der Frage.

Ist die Wertschöpfung deine tägliche Arbeit, die die Produktivität schafft,

die von einem Kapitalisten amitragiert wird, wo du halt sagen kannst,

Du gibst dem Kapitalisten noch mehr Geld, als du verdienst, aber du schaffst irgendwas wirklich essentiell Wertvolles.

Also du bist ein Handwerker, schaffst irgendwas, das ist ja Produktivität.

Daher kommt ja Geld her. Geld kommt ja aus deiner Produktivität, aus deiner Arbeitsleistung irgendwo.

Und ist hier die Frage, ist das ökonomisch, was dann irgendwie Geld schöpft auch?

Das ist ja das, was die Banken dann verleihen, ein Investitionskapital.

Geht das halt auch mit in der Blockchain? Kommt das Geld, was da reingeht, auch aus so Investitionskanälen raus?

Genau, genau. Also ich würde sozusagen quasi, das wäre jetzt mein...

Was du sagst, es ist ein Geldverleihwesen auf der Blockchain?

Das würde ich gar nicht sagen.

Wo ich bei Bitcoin ein Problem sehen würde, ist,

wo kommt eigentlich das Geld quasi, wie kommt der Dollar,

warum tauschen Leute Dollar in Bitcoin?

Das ist halt ein Problem.

Weil eigentlich gibt es dafür aus meiner Perspektive gar keinen guten Grund.

Ein guter Grund wäre zum Beispiel, ich kann damit irgendwie

in der Kleidung ein Bier bezahlen, ich kann Kredit aufnehmen,

ich könnte, ich kann, aber das kann ja alles.

Doch, kannst du.

Nicht bei Bitcoin, aber bei Ethereum.

Mit dem Bezahlen können wir drüber reden,

aber zumindest Kredite aufnehmen,

du kannst darauf tauschen.

Ich meine, du hast

oder viele Leute haben vielleicht auch irgendeinen Aktienbroker

in ihrer Bank integriert Genau das hast du eben auf der Kryptow auch nur dass du oftmals eben nicht quasi die traditionellen Aktien handelst sondern eben Kryptow Kryptotokens die oftmals so strukturiert sind wie Aktien

dass es nämlich Anteile von einem Kryptoprojekt sind und solche Sachen.

Und jedes Mal, wenn Nutzer handeln, zahlen die eben Transaktionsgebühren,

einerseits für die Blockchain, andererseits aber für diesen Smart Contract,

die haben oft auch Transaktionsgebühren drin.

und du hast dann im Endeffekt wie bei einer Börse oder wie bei einer Bank, hast du genau

diese gleichen quasi Einnahmequellen. Einfach durch den Geldfluss hast du

Einnahmen, durch das Verleihen hast du Einnahmen, durch das Tauschen zwischen Währungen

hast du Einnahmen. Aber sag doch mal, was Geld überhaupt ist, weil das, darum geht es glaube ich

gerade, was überhaupt Geld ist eigentlich.

Wertaufbewahrungsmittel und Tauschmittel

sind vielleicht so die essentiellen zwei Punkte. Also der klassische Satz dazu wäre jetzt,

wo ich sagen würde, wo der Wert

von Geld herkommt, sozusagen ganz simpel,

ja, ich kann damit meine Steuern zahlen.

Das ist halt sozusagen der entscheidende Punkt, das kann ich

mit Bitcoin nicht machen. Ja, oder du wirst halt vielleicht

nicht die ganze Zeit 50 Tonnen

Weizen mit dir rumschleppen, um

neue technologische Güter zu bekommen.

Ja, okay, aber

dafür wird Bitcoin ja nicht verwendet. Aber mit den

Steuern zahlen willst du auch aufpassen. Ja, aber das ist ja ein Punkt,

ob das dann Geld ist oder so, ist halt nochmal eine

andere Frage. Also, weil eigentlich Geld ist ja

genau so ein Ersatzding für, ich

muss jetzt nicht 10 Kühe

auf dem Markt geben.

Aber meine Kritik wäre genau, dass Bitcoin diesen Zweck

halt nicht erfüllt.

Genau, aber die Frage ist, warum nicht?

Und dieses Tauschding, das macht es halt eigentlich nicht zu einem Geld.

Richtig, genau. Ich würde sagen, es ist kein Geld eigentlich.

Und jetzt kommt die Frage,

warum tauschen Leute dann Geld,

mit dem sie all das machen können, in Bitcoin?

Und dann muss man sagen, wenn man sich das anguckt,

da gibt es eigentlich nur schlechte Gründe.

Ja, aber warum kaufen Leute Aktien?

Wenn man das so kauft,

das ist doch nicht eine Währungsbank.

Aber da gibt es ja tatsächlich Unternehmen, die schicken Dividenden aus,

zu machen.

Das ist auch auf der Blockchain genauso.

Das würde ich aber jetzt auch sagen.

Also die Frage,

ob auf der Blockchain die Unternehmen alle ein

In-Sicht-Geschäft machen und Leute in der Realwirtschaft,

so ein Aktienunternehmen,

da wird ja tatsächlich das, was ich meine, mit echter Wertschöpfung

irgendwas geleistet. Also Arbeit zum Beispiel

umgesetzt in Produktivität

und dann ein Unternehmen verspricht dann

tatsächlich irgendwie den Leuten

sich an dem Unternehmen beteiligen.

Also Investitionskapital, Anteile von dem, was

sie dann abhüpfen können.

Gut, dass das dann auf der Börse nicht nach diesen Regeln läuft

und das ist halt nicht eigentlich... Wenn ich mir das bei Bitcoin

angucke, dann muss ich doch als sozusagen Investor

kriege ich doch sofort kalt zu Füße, weil für mich sieht das System

so aus, da müssen die ganze Zeit Leute

Stromrechnungen bezahlen. Wenn ich mein Geld

da reintausche, dann geht das für Stromrechnungen drauf.

Was kriege ich denn dafür?

Und das ist doch eigentlich das Einzige

und ich meine, wenn man sich das...

Warum betreiben Leute,

warum meinen Leute da zum Beispiel in China, die meinen

deswegen, weil es halt so ein künstliches Limit gibt,

du darfst halt Renminbi nicht in Dollar

umtauschen, dann bezahlen sie ihre Stromrechnung in Renminbi

und dann transferieren sie sozusagen

Bitcoin raus und tauschen das gegen Dollar.

Aber die Frage ist, warum tauscht jemand Dollar

gegen Bitcoin in den USA? Das ist komisch.

Weil, was kriegt der dafür?

Du gammt das halt tatsächlich zu einem politischen Grund,

weil er Dezernalisierung nennt.

Die Gegenduchung ist halt oft irgendwie Ransomware-Zeugs.

Und das ist halt irgendwie,

das sieht echt nicht gut aus.

Und ich hätte gerne, oder ich fände es wäre natürlich schön,

wenn man mir damit erklären könnte, nein, das ist,

ich meine, eine andere Geschichte, das ist, weil die Leute alle Drogen kaufen,

wäre ich auch noch mit einverstanden, weil das irgendwie

macht die vielleicht glücklich oder so.

Manchmal ist es auch so, wenn irgendwie so ein Trainer in Wahl

in eine Richtung läuft, man muss da hinterher springen, damit man irgendwie

den Ball mitschwimmen kann und so.

Aber was ist sozusagen der inhärente Wert,

den dieses System hat für

die Leute, die da quasi

Dollar gegen Bitcoin tauschen?

Weil das sehe ich nicht so richtig.

Außer Spekulationen gibt es natürlich auch.

Ja, ich glaube, das ist sehr viel, weil man eben

auch in der Vergangenheit gesehen hat, dass es ziemlich hochgegangen

ist, dass man es einfach

rein als Investment zieht. Ich meine, das ist es ja

für viele Leute auch.

Moment, Moment, Investment würde ich nicht sagen.

Investment ist was anderes.

und das ist ja auch eine Wette.

Also Investment würde ich das nicht nennen.

Also Investment ist etwas,

du gibst mir Geld dafür,

dass ich mein Projekt machen kann,

wo du reingucken kannst,

dass ich arbeite an irgendwas.

Verstehe ich, aber jetzt beispielsweise eine Staatsanleihe

würde ich auch als Investment nennen.

Nee, ist aber auch keine Investment, ist auch eine Wette.

Oh ja, okay, okay.

Wenn wir so weit gehen, dann ja.

Ich sag mal so, hinter so einem Staat

steckt ja meistens auch noch die gesamte Ökonomie

und das ist ja die Summe aller Leute,

die da arbeiten, da auch irgendwie ein bisschen was hinrichten.

Ich glaube, das ist jetzt auch nicht so das Wichtige, was genau

Investment und was Wette ist. Nein, aber das ist ja auch

genau die Frage. Ja, vielleicht ist es doch wichtig,

weil das ist genau das Ding, worüber wir gerade gesprochen haben.

Weil es wird halt als Investment oft verkauft.

Also es ist halt auch, da kommen wir zu dem Punkt, wo ich

habe ein bisschen recherchiert, dass man sagt,

oh Mann, also

ich sehe kaum gute Verteidigung

davon, weil, also wenn man sich

die Marketinggeschichten anguckt, die es da so gibt, die sind halt

alle, die sagen alle so, ja, jedes Investment ist

Spekulation. Da gibt es bestimmt Leute, die sagen, yay,

und ich denke mir so, what?

Das kannst du Leuten doch nicht ins Gesicht sagen.

Ja, also ich meine,

da fühle ich mich halt so ein bisschen,

da denke ich mir so, da hätte mich jemand verwirrt.

Ich kann dir ein Beispiel geben.

Hast du vielleicht schon mal den Unitoken gehört?

Uniswap? Nicht ganz.

Das ist im Endeffekt genau, was

ich auch mache. Also es ist einfach eine

dezentralisierte Börse

und da werden jeden Tag Milliarden

getauscht. Also das ist die größte Börse

auf der Blockchain und die kommt

mittlerweile auch mit richtigen quasi

traditionellen Börsen, zumindest

Kryptobörsen vom Handelsvolumen mit.

Und was du dort machen kannst, ist,

du kaufst den Unit Token und

das ist der sogenannte Governance Token von

denen. Das bedeutet, du kannst

dann, du hast ein Stimmrecht,

wie bei einer Aktie. Du kannst zusammen mit

anderen Leuten abstimmen, zum Beispiel auf welche

anderen Blockchains wird jetzt

expanded oder irgendwie

Fee-Anpassungen etc. Also du

hast eben dieses Governance-System

und die Transaktions-

oder die Gebühren, die für diese Tausche anfallen.

Also der Smart Contract selbst hat nochmal eben Gebühren,

zusätzlich zu den Transaktionsgebühren auf der Blockchain.

Und diese Gebühren werden zum Teil an die Leute ausgeschüttet,

die eben quasi dort die Kryptowährung bereitstellen, die getauscht werden,

aber zu einem kleinen Teil auch an die Leute, die diesen Unit Token halten.

Das bedeutet, du hast 1 zu 1 Dividenden auf diesem Unit Token.

und du hast im Endeffekt eins zu eins eine andere.

Da sind wir jetzt gerade genau bei dem Punkt.

Es gibt die Bestrebung,

dezentral alle Banktransaktionen,

die es so klassisch gibt, oder vielleicht

auch Wirtschaftstransaktionen zwischen Unternehmen abzubilden

auf Blockchain, auf Smart Contract Ebene.

Aber was ich immer noch nicht verstanden habe, wo halt dieses

in sich Geschäft,

die Katze beißt sich so ein bisschen in den Schwanz,

weil natürlich tauscht man die Sachen mit Token,

wo das so zu realwirtschaftlicher

Leistung führt.

Und das ist das, was ich noch nicht ganz sehe.

Weil du hast zwar

Unternehmen, die vielleicht auf der Blockchain existieren

und da auch dann produktiv sind und durchaus auch da

eine gewisse Form von Marktwirtschaft

vielleicht bilden oder so, aber

die ist halt in sich geschlossen.

Ja, also es gibt halt nach außen diesen

Handelsport mit Dollar

to Coin, Subware,

weil irgendjemand nach draußen tauscht,

aber außer diesem Währungsexchange

gibt es keine Interaktion

von Waren und Dienstleistungen in dieser Börse.

Da kannst du es tatsächlich relativ,

oder kann ich ein relativ einfaches Beispiel

ranziehen und zwar sind das Stablecoins.

Stablecoins sind im Endeffekt

Kryptowährungen, die eins zu eins an

meistens den US-Dollar gebunden sind.

Das bedeutet, die sind nicht frei im Markt,

sondern du hast quasi alle

Eigenschaften von der Kryptowährung,

aber mit der Preisstabilität oder auch

Nichtstabilität momentan von dem

US-Dollar.

Da ging es

jetzt eben wie quasi

diese Werte rein und raus aus der Blockchain kommen.

Und du hast jetzt im Endeffekt mit diesen Stablecoins

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

nehmen, weil eben dieser Dollar Stablecoin

ja jederzeit den Wert von einem Dollar

hat und du den auch tauschen kannst gegen einen Dollar.

Also alles, was du quasi

mit einem Dollar bezahlen kannst, kannst du mit diesem

Stablecoin dann zumindest über eben

einen Schritt mehr, nämlich den Tausch von einem

Stablecoin zu einem Dollar, aber halt

zu einem fixen Preis, nämlich 1 zu 1,

kannst du dann alles machen, was du mit einem

Dollar auch machen kannst. Aber du hast

eben diese Investmentmöglichkeiten,

die du auf der Blockchain hast. Alles, was

du auf der Bank machen kannst, kannst du auf einmal

in einem sichereren Weg

oder zumindest in einem Weg, wo

von vornherein festgelegt ist,

was Leute damit machen können, kannst du

auf die Blockchain transferieren. Und du

sparst dir unglaublich viel Verwaltungskosten,

weil eben die manuellen Prozesse

wegfallen, weil alles durch Smart Contracts

einmalig geschrieben und ab dann für immer

geregelt ist.

Ja, also ich

meine, die erste Frage

wäre, passiert das denn dann? Passiert das wirklich?

Gibt es da Transaktionen?

weil

nicht, dass ich gehört hätte, dass es

in großem Umfang tatsächlich stattfindet.

Unglaublich. Also Stablecoins

ich glaube sind jetzt mehrere

400 Milliarden oder so

die US-Dollar Stablecoins

eben in diesen Protokollen

drin liegen.

Ich habe mal davon gehört, ich glaube das ist dann halt

wie heißt das? Tether oder so?

Aber da ist es doch irgendwie

die Firma dahinter, die führt ja seit Jahren Prozesse

mit der Aufsicht, weil die halt

ihre nicht offenlegen wollen.

Mittlerweile tun sie es, aber ja

Also Tether, USGD

Irgendjemand hat

da Kopfgeld drauf ausgesetzt

Soweit ich weiß, kriegt man eine Million

wenn man irgendwie dazu

Informationen liefern kann

Die Million ist bisher nicht abgeholt worden

Ich würde davon ausgehen, dass es

da keine Sicherheiten gibt

Genau das ist die Sache, da hast du eben diesen

Anknüpfpunkt zwischen quasi

den traditionellen Marken und der Kryptowelt

Du hast im Endeffekt

in der Kryptowelt eben alles

durch Smart Contracts geregelt, wo niemand

was machen kann, was die Smart Contracts

nicht erlauben. Jetzt willst du aber

eben die Preisstabilität von dem Dollar

da reinbringen, bedeutet du hast eben

diese traditionellen Systeme.

Ja, aber da muss man auch einen Dollar haben.

Ich meine, also in der Theorie

ist es so, dass für jeden Stablecoin

eben ein Dollar auf dem Bankaccount hinterlegt ist.

Und die Leute, die das betreiben,

sagen, das fangen wir aber keinem an.

Ja gut, okay.

Die Leute haben

haben, weil das andere

machen wird. Die Leute haben

gezeigt, die Leute haben es nicht gezeigt

und mittlerweile tun sie es, mittlerweile ist es

offengelegt und es gibt Alternativen.

Ist das nicht mittlerweile, also auch

was da mit Terra und Luna da passiert ist?

Das war aber von vornherein

einfach klar, was passieren wird.

Also ich weiß

nicht, wahrscheinlich werden viele Leute

zu mir da widersprechen.

Terra und Luna, vielleicht müssen wir die Geschichte vorleihen.

Machen wir mit der Geschichte. Es gibt die Terra-Blockchain

und auf der gibt es

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

als sie waren teilkollateralisiert

und nicht vollkollateralisiert.

Es gab einfach keinen Dollar pro

UST. Also kollateralisiert

musst du nochmal? Das ist einfach der

Gegenwert, der irgendwo anders hinterlegt ist

dafür quasi, es ist

nicht ausreichend für den

Wert von allen USTs. Also was wie der

Goldstandard irgendwo liegt.

Ja, den es theoretisch geben sollte.

Und das machst

du eben bei einem normalen Stablecoin,

für jeden Stablecoin, den du rausgibst, hast du

Dollar irgendwo auf dem Bankaccount, theoretisch.

Irgendwann fortnob es. Genau.

Und was Terra

angefangen hat, ist, die haben eben gesagt,

wir haben eben nicht diesen Dollar

irgendwo hinterlegt, sondern wir machen

jetzt irgendwelche Mechanismen, die den

Preis stabil auf einem Dollar halten sollen,

ohne dass da aber irgendwo ein Dollar hinterlegt ist.

Das bedeutet,

ganz vereinfacht gesagt, gab es ein

Mechanismus. Currency Carry Trades, machen die dann

permanent? Nochmal?

Machen Currency Carry Trades?

Das müsstest du jetzt erklären.

Das würde mir jetzt einfallen, also dass man halt

Währungen untereinander so lange handelt, dass man halt

da den Arbitrage zieht und damit die

Währungsschwankungen ausreicht.

Genau, also so war es im Endeffekt auch.

Also die einfache Version

war, sie haben einen Mechanismus geschaffen,

dass sobald eben UST

unter einem Dollarwert ist,

dass es einen Incentive gab, den zu kaufen

und wenn er drüber war,

gab es einen Incentive, den zu verkaufen

und dadurch hat er eben den Dollarwert behalten.

Nur das Problem ist, das hat nur

diese Incentive ist durch Luna entstanden, also diese andere Kryptowährung, die sie haben

und das Problem ist, dass das nur so lange funktioniert, solange die Luna-Kryptowährung quasi mehr Wert insgesamt ist als die UST-Kryptowährung

und das war am Anfang der Fall, dann gab es aber die Situation, dass die angefangen haben aus dem Nichts 20% jährlich zu generieren

also aus dem Nichts haben die einfach

20% mehr USTs

jährlich generiert, du hast quasi

deine USTs wo

gelockt und hast dafür dann am Jahresende

20% mehr gehabt

und die kamen aus dem Nichts

und das ist wieder bei der Zentralbank

ja genau quasi

der Mechanismus muss zerstören wieder

bei der Zentralbank hast du dann eben

dass der Dollar an sich weniger wert wird

aber bei denen war es ja

dass es eben genau ein Dollar wert sein muss

Ich glaube, bei der Zentralbank, der Mechanismus, der dahintersteckt, ist halt, dass die Zentralbank das Geld halt verleiht, so gut sie kann und halt das Geld, was sie halt zurückbekommt, inklusive Zinsen dann auch wieder vernichtet.

Ich meine, dass die Theorie, wobei es so viel vernichtet, kennen wir aus der Historie, wird jetzt nicht an Geld.

Doch, doch, das wird ja schon permanent, also alles Geld, was zurückgebucht wird, das landet halt nicht auf irgendeinem Konto, sondern es wird halt einfach auch ausgebucht, also es ist dann weg.

Okay, aber was bei denen passiert ist, im Endeffekt, die hatten es eben wie gesagt nicht voll kollateralisiert, es gab keinen Dollar für jeden UST und irgendwann ist es passiert, dass eine, ich glaube im Nachhinein ist rausgekommen, sogar eine große Tradingfirma hat im Endeffekt ganz viel UST quasi auf einen Schlag ausbezahlt und dadurch ist dann auf einen Schlag alles zusammen kollabiert.

weil die haben im Endeffekt eben noch das Geld

letzten UST rausbezahlt, was

kollateralisiert war, weil irgendwo

muss ja dieser ein Dollar, den sie beim Auszahlen

bekommen, herkommen

und dann waren

die restlichen USTs nicht mehr kollateralisiert

und dadurch gab es

eben keinen Gegenwert zu diesen

USTs und die sind auf einen Schlag

quasi komplett auf Null gefallen.

In echt waren es glaube ich zwei Tage,

aber ja, die sind quasi

von einem Dollar stabil, die waren

auch wirklich stabil komplett auf Null

gefallen. Und das war aber,

was ich gemeint habe von vornherein,

eigentlich auch

wirtschaftlich vorherrieber.

Nee,

ich habe tatsächlich schon ein halbes Jahr

davor versucht, UST zu

shorten, aber keine Börsen

haben UST angeboten zum

Shorten, nicht Deutschland.

Aber nochmal anderes Thema,

genau.

Und das war eben

ein Stablecoin,

der halt von vornherein

eigentlich nicht

nachhaltig war

und das wurde sogar von Terra selbst gesagt

zugegeben, die haben dann angefangen

dass sie irgendwelche

Mechanismen einbauen wollen, wodurch sie

mehr Geld verdienen quasi

und dadurch diese 20% wieder

reinwirtschaften können

nur haben sie diese Mechanismen eben nicht

na gut, 20% Wirtschaftsrechte

bekommen ist schon gar nicht so wenig

und diese Mechanismen waren halt

nie da, haben nie funktioniert

oder ich glaube im Endeffekt war es 6% haben sie tatsächlich jährlich ungefähr verdient

und 20% aber eben ausgeschüttet und dadurch ist dann die Kollateralisierung eben weggegangen

und dann gab es nochmal den finalen Stoß von einem, ich glaube ein Hedgefonds ist das tatsächlich,

der geschottet hat.

Genau, im Endeffekt, ja.

Also die haben, ja, genau.

Insofern funktioniert dann die Markeratschaft an der Stelle, ja.

Genau, aber das war eben

ein Stablecoin, der eigentlich

nicht direkt

mit einem Dollar hinterlegt war

Du hast jetzt damit geantwortet auf Jochen's Einwand

Ich habe aber nicht ganz verstanden, warum das

der Einwand auf Jochen's Einwand war

Was war denn mein Einwand?

Ja, dass die nicht so

zuverlässig und stabil sind, wie man

bei Terra gesehen hat

Genau, weil ich würde ja sagen

bei Terra ist es im Grunde genommen das gleiche Problem

Die waren irgendwann über 70 Milliarden

irgendwie wert und dann hat

die hat irgendwie, was ist die Börsenaufsicht, die weiß nicht, gesagt so, oh, das ist aber gefährlich für das Finanzsystem hier,

lass uns mal sehen, ob das wirklich irgendwie, ist da wirklich Dollar dahinter liegen,

dann haben die gesagt, zeigen wir nicht.

So würde ich ja auch sagen, so, an der Stelle würde ich anfangen zu shoppen, ehrlich gesagt.

Also, ich meine...

Aber wie gesagt, mittlerweile ist das offengelegt, also mittlerweile ist das tatsächlich offen,

es gibt alternative Stablecoins, zum Beispiel Binance selbst,

ich weiß nicht, ob man das kennt, aber die Binance-Kryptobörse, die größte Kryptobörse der Welt,

Die haben ihr eigenen Stablecoin, den BUSD, den Binance US Dollar.

Und da sind die zum Beispiel sehr transparent.

Dann gibt es noch einen anderen Stablecoin, das ist DAI, was eigentlich was sehr Interessantes ist.

Das wirkt wiederum dezentralisiert auf der Blockchain.

Dieser Stablecoin ist überkollateralisiert mit Kryptowährungen.

Das bedeutet, für jeden DAI, den es quasi gibt, gibt es mindestens, ich glaube aktuell sind es ungefähr 1,25 Dollar Wert an Kryptowährungen, die da hinterlegt sind.

Und sobald die Kryptowährungen fallen im Preis, dass es eben unter diese 1,25 Dollar oder ich glaube das Limit ist 1,15 Dollar fällt, dann wird das quasi zurückgezahlt.

Das bedeutet, jemand zahlt diesen einen DAI zurück und bekommt dafür die 1,25 Dollar Wert an Ethereum oder anderen Kryptowährungen, die hinterlegt sind.

Und dadurch ist es relativ sichergestellt, nicht in jedem Fall, aber relativ sichergestellt, dass egal wie die Kryptowährungen schwanken, der Wert an Krypto, der hinterlegt ist für DAI, immer höher ist als die DAI, die im Umlauf sind.

und da hast du dann wirklich einen dezentralen Dollar.

Der ist dann nicht mal durch eine zentrale Firma irgendwie abgebildet,

der du wirklich vertrauen musst.

Ich meine, es gibt immer noch Aspekte, die zumindest so ein bisschen Vertrauen brauchen,

aber im Endeffekt hast du es dezentral auf der Blockchain

und durch dieses Smart Contract System eben wird sichergestellt,

dass eben jeder Dai mit mindestens, ich glaube es sind 1,15 Dollar Wert an Kryptowährung hinterlegt ist.

I need a dollar, a dollar is the only name.

Ja, okay, ja, tja, ja, ja, also ja, wo waren wir eigentlich?

Wir müssen langsam mal zu der Python-Anwendung.

Wie kommen wir eigentlich mit Python da irgendwie weiter?

Fangen wir einfach mal an, genau.

Für die Python-Anwendung

gibt es die

web3.py Library

Was ist denn

Web3?

Web3, ich würde es

tatsächlich relativ

aus technischer Sicht beschreiben, ist

eine Webseite,

die mit der Blockchain verbunden ist.

Das bedeutet,

ich meine, du kannst noch einen Schritt weiter gehen,

du kannst die Webseite selbst dezentral

hosten,

muss, würde ich aber sagen,

es ist kein Kriterium, sondern

nur ein Boni für Web3,

aber im Endeffekt, du hast eine Webseite und die ist

mit der Blockchain verbunden und dadurch

kannst du eben relativ

dezentral, eben, wie gesagt, die Webseite

ist zentral gehostet, aber

du kannst mit der dezentralen Blockchain

interagieren über diese Webseite. Das heißt, du kannst

Content anzeigen, der auf irgendeiner Kette

hängt. Genau, also du hast im Endeffekt

einfach nur ein User-Interface für die

Blockchain. Für irgendeine Kette, okay.

Genau, und du hast dann meistens eben

Smart Contracts, die hinterlegt sind.

Das ist keine Datenbank, keine dynamischen Daten,

sondern halt irgendwie aus der Information

aus irgendeiner Blockchain, die natürlich auch irgendwo

gehostet werden muss, damit das geht, aber ja.

Ja, vielleicht da zum

letzten nochmal. Ich glaube, wir hatten kurz

davor Notes angesprochen

vor dem Podcast.

Und zu Notes,

wie vorhin schon gesagt wurde,

das ist quasi eine Kopie der Blockchain,

aber wenn du,

du kannst einfach deine eigene Note hosten,

hast dadurch deine eigene Kopie der Blockchain

und hast dann deinen Zugang

zu der Blockchain über deine

eigene Kopie.

Deinen eigenen Server dann. Genau, deinen eigenen

Server, weil du kannst auch

öffentliche Endpoints

quasi dafür benutzen.

Dann können diese Endpoints rein theoretisch

aber natürlich eben von dem

Provider des Endpoints manipuliert werden,

welche du über den Endpoint

empfängst und dadurch bist du nicht

vollkommen dezentralisiert.

Und die veraltet dann natürlich relativ schnell.

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

250, glaube ich, ist die Standardeinstellung

und dann wird

über quasi einen Flatfill-Algorithmus

werden die Transaktionen gebroadcastet

über dieses riesengroße Peer-to-Peer-Netzwerk.

Ich glaube, das Netz ist tatsächlich unten drunter

irgendwie IRC noch.

Siehst du ja.

Witzig, ja, okay.

So, das war jetzt

NodeX-Kurs, ja.

Jetzt waren wir aber bei Web3.py

und das

ist im Endeffekt einfach nur diese Schnittstelle

zu den Nodes.

Das bedeutet, du hast

ein RPC, Remote

Procedure Call,

womit du auf den Nodes

Queries und Transaktionen ausführen kannst

und über diesen RPC

kannst du eben dadurch

indirekt mit der Blockchain interagieren

oder eben mit einer lokalen

zentralen Kopie

der Blockchain quasi interagieren

und Web3.py

vereinfacht quasi einfach

nur diese RPC Calls zu

bauen. Also High Level Interface.

Das ist ein High-Level-Interface, genau.

Und ich habe zum Beispiel auch eine eigene Library aus Geschwindigkeits-Technik-Aspekten geschrieben dafür.

Also es ist möglich, da komplett quasi über REST-Requests damit zu interagieren mit einer Blockchain-Node.

Aber eben Web3.py macht das um einiges einfacher.

Und was du dann machen kannst, ist, du kannst bei Smart Contracts zum Beispiel eben direkt Funktionen ausführen,

Daten aus diesen Smart Contracts

rauslesen und

diese Geschichten und das hilft

eben ungemein.

Ein Beispiel ist

Abitrage, das ist vorhin mal ganz kurz gefallen.

Es gibt eben

wie gesagt auf der Blockchain Börsen

und es gibt eben

auf den meisten Blockchains

mehr als eine Börse.

Und jetzt haben die aber natürlich komplett separate

Preisfindungsalgorithmen und müssen

irgendwie synchronisieren.

und das geschieht wie bei den meisten

traditionellen Börsen auch eben durch

Arbitrage-Trades. Und das bedeutet

im Endeffekt, die eine

Börse hat einen teureren Preis als die

andere. Ja, man kann gleichzeitig kaufen und verkaufen

und dann hat das, was du da

und Differenzstecks in die Tasche ist, Arbitrage.

Ja, genau.

Und das kannst du dann zum Beispiel,

du musst ja irgendwo finden, was

willst du kaufen, was willst du verkaufen.

Und da kannst du dann zum Beispiel mit

Web3.py ein Python-Skript schreiben, was

eben alle Börsen quasi auf der

Blockchain durchgeht, alle Preise vergleicht, die besten Routen findet, weil teilweise

willst du eben nicht nur quasi das eine kaufen und das andere verkaufen, sondern du gehst

dann auch über mehrere Trades quasi als nur eben ein Kaufen, ein Verkauf Trade.

Genau und da kannst du dann beispielsweise eben in Python eben ein Bot schreiben, der

alles durchgeht auf der Blockchain direkt, also von den Live Blockchain Daten und sobald

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

exekutiert oder eben nicht. Es kann

nicht teilexekutiert werden und dann

irgendwie der Anfang davon ist

ausgeführt und der Rest nicht, zumindest nicht, wenn man

das nicht will, explizit. Und

dadurch kann man eben diesen Arbitrat-Trade

atomar machen.

Ich überlege gerade, wer führt eigentlich diesen Code dann

aus? Der wird dann ausgeführt

von denjenigen, die halt

sozusagen den Block signieren,

also am Schluss und dann

die führen den dann sozusagen

aus. Du triggerst den quasi an,

weil auf der Blockchain gibt es keinen Code, der

quasi kontinuierlich läuft,

sondern du triggerst mit einer Transaktion

diesen Block an, bezahlst für die

Ausführung von diesem Code und

dann führt der Miner oder eigentlich

alle Miner, die eben hoffen, den nächsten Block

zu minen, führen diesen Code aus.

Und schreiben dann sozusagen das Resultat

mit zurück. Genau, genau.

Und das wird dann eben in dem Block

verewigt quasi, wenn der

gemeint wurde.

Ich meine,

genau, also sagen wir mal,

es wird verewigt. Also es gibt noch Möglichkeiten,

wie zumindest die letzten Blöcke nochmal geändert werden können.

Ja, es gibt ja sowas, was ist, wenn zwei gleichzeitig einen Block meinen,

dann gewinnt halt die längste Kette.

Solche Themen, da wo dann der nächste Block drauf gemeint wird,

das ist das, was gewinnt.

Und wenn du Pech hast, dann bekommt deine eigene Node,

weil die ja nicht mit allen verbunden ist,

sondern nur mit einem Teil von dem Netzwerk,

erst den Block mit, der im Nachhinein dann quasi wieder revidiert wird.

Und dadurch können eben gerade die letzten Blöcke,

die gemeint werden, theoretisch auch wieder rückgängig gemacht werden

und durch andere ersetzt werden.

Das ist aber eben alles Teil von diesem

momentan noch Proof-of-Work-Konsensus-Mechanismus.

Genau,

deswegen als der letzte Block ist auch immer

nicht komplett gegeben, dass er sicher ist,

aber mit der

Menge an Blöcken, die quasi

hinzugefügt werden zu dem Block, als sie

danach auf dem Block aufbauen, wird es

immer sicherer. Und deswegen warten

viele Börsen zum Beispiel bei Ein- und

Auszahlungen auch dann immer

20 Blöcke beispielsweise,

einfach nur um ganz sicher zu sein, dass

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und wenn du am Ende keinen Gewinn mal gemacht hast,

kannst du das komplett rückgängig

und hast dann nicht mal quasi am Anfang gekauft.

Also hier kann die Situation...

Das heißt also nur Transaktionsgebühr dann?

Dann zahlst du die Transaktionsgebühr, genau, aber dir kann nicht passieren,

dass du dann auf einmal einen Token gekauft hast,

den du jetzt nicht mehr los wirst,

weil der Preis sich auf der anderen Börse

geändert hat in der Zwischenzeit.

Das ist zum Beispiel

was man mit Python relativ

gut machen kann, dann eben, wie gesagt,

eben diese Möglichkeiten, diese Arbitrage-Möglichkeiten

finden und dann zu

exekuten. Ist aber natürlich,

weil es ja quasi arbitrage free lunch

ist, sehr umkämpft.

Habe ich eine

Zeit lang gemacht und es hat auch

sehr gut funktioniert, aber man muss wirklich

permanent weiterentwickeln und

immer die neuesten Infos da irgendwie

in den Bot reinarbeiten, um irgendwie eine Chance

zu haben. Und

da geht auch richtig Geld

über den Tisch. Also wenn

man das machen will und da wirklich

quasi sehr dedicated

drin arbeiten will,

kann man damit auch sehr gut Geld verdienen,

aber das ist nichts, was man nebenher machen kann.

Ja.

Genau. Ja und ich meine,

was eben oft noch

benutzt wird, wofür man dann

Backend quasi schreibt,

also was man dann über Python zum Beispiel

machen kann oder Serverstrukturen,

ist, dass man Daten

einfach von der Blockchain quasi

irgendwo puffert

in Anführungszeichen. Das bedeutet,

Man will zum Beispiel eine Preishistorie.

Achso, und da macht man halt

entsprechende Auswertungen und Analysen

darüber, wie man das sonst mit Börsendaten

aufmacht. Panas ist ja genau dafür,

dass solche Sachen gebraucht werden.

Genau sowas. Und das kannst du dann aber direkt eben von der

Blockchain die Daten holen.

Und durch Arbitrage sind eben auch die

Blockchain-Preise meistens

sehr identisch mit den Börsen, also mit

Binance-etc. Preisen.

Also die Einpreise auf der Blockchain auf den

einzelnen Nodes gegenüber denen, die

dir auf den einzelnen Börsen angeboten werden.

Genau genau genau Und dadurch kannst du dann zum Beispiel auch direkt von der Blockchain Daten querien und da eben alles ein unver Ledger quasi ist kannst du es auch f die Vergangenheit querien also kannst du nicht nur Ist sondern auch Wahrwerte quasi bekommen von allem was

irgendwie je mit der Blockchain interagiert hat.

Genau und dadurch

entstehen halt unglaublich viele Anwendungsfälle.

Ja.

Für Frontends

zum Beispiel

möchtest du selten, also Frontends

können auch mit der Blockchain direkt

interagieren, aber du möchtest

zum Beispiel selten, dass der jetzt irgendwie

tausend Requests an die Node sendet,

nur um irgendwo eine Preishistorie

zu bauen. Vor allem, weil das

jeder Nutzer ja dann macht.

Klar, du machst es eher auf der Datenbank.

Deswegen macht man es im Backend, Datenbank, genau.

Einmalig. Dafür kann man

dann zum Beispiel schön Python nutzen.

Das macht ja dann auch quasi Sinn,

dann deine eigene Node zu betreiben von den einzelnen

Coins, damit man näher dran

ist am Geschehen?

Ich meine, wenn wir über Arbitrage reden, dann

optimierst du sowieso auf alles.

Da geht es um Geschwindigkeit, da geht es

um Code-Optimierung.

Es ist relativ, oder du

kannst relativ schnell zu dem Punkt

kommen, dass du quasi die perfekten Routen

für Arbitrage findest, also was du

wie exekuten musst, weil

es gibt eben einfach die eine

perfekte Lösung quasi.

Dass du aber derjenige

bist, der es exekuten kann, das

ist die Challenge, weil

eben jeder versucht es und dann ist die Frage, wer wird zuerst ausgeführt.

Nicht nur Transaktionskosten, es geht mittlerweile so weit,

dass du das Arbitrage exekutest in dem Block, wo es auch entsteht.

Das bedeutet, wenn jemand handelt, verschiebt er dadurch ja den Preis

und du möchtest nicht quasi, nachdem der Block gemeint ist,

in dem seine Handelstransaktion drin ist, danach quasi in dem nächsten Block Arbitrage extrahieren,

sondern du willst in den gleichen Block reinkommen

wie der.

Damit du weißt, wie die

Preiseränderung dann schon ist.

Bevor der Preis geändert wird.

Damit du den Preis noch weißt, weil das nächste Mal ist er halt anders.

Nee, nee, Moment.

Bevor der Akt

quasi zu dem letzten

bekannten Block ist der Preis nicht

arbitragierbar. Jetzt kommt aber

in den nächsten gemeinten Block

eine Transaktion, die eine

Arbitrage-Möglichkeit generiert.

und jetzt willst du nicht warten, bis diese Transaktion in einem Block drin ist

und dann noch einen Block später quasi das Arbitrage zu exekuten,

sondern du schaust dir, bevor die Transaktion gemeint ist,

bevor die stattfindet, baust du quasi schon die Arbitrage-Transaktion.

Das heißt, du musst die Transaktion, die potenziell möglich sind oder die offen stehen,

musst du schon kennen.

Genau, und dann musst du sozusagen die Wahrscheinlichkeit gut kennen,

dass das dann tatsächlich passiert,

weil dementsprechend kannst du halt Transaktionskosten eingehen oder nicht

und dann lohnt es sich halt oder es lohnt sich halt nicht,

je nachdem, ob du das richtig eingeschätzt hast.

Und dann darfst du zum Beispiel nicht mehr bieten

wie derjenige, der das

Arbitrage generiert, weil sonst wirst du ja vor ihm

ausgeführt.

Deswegen musst du eigentlich genau gleich viel bieten.

Früher war es so, dass wenn

du gleich viel geboten hast, dass es dann

zufällig ist, in welcher Reihenfolge du mit anderen

ausgeführt wirst. Mittlerweile

ist es so, dass es in der Reihenfolge ausgeführt

wird, wie die Nodes

dich gesehen haben. Also die

die Transaktion, die ein Node zuerst gesehen hat,

ist auch die, die zuerst ausgeführt wird,

wenn die Gebühren gleich sind.

Und was dadurch passiert ist,

du siehst von irgendjemand anderem

eine Incoming-Transaktion,

die noch nicht gemeint ist, die Arbitrage generiert

und dann willst du deine Arbitrage-Transaktion

so schnell wie es geht selbst bauen

und für genau den gleichen Gaspreis quasi reinstellen,

dass die genau hinter der Transaktion gemeint wird,

die Arbitrage generiert.

Also es wird generiert und im gleichen Block

wird das Arbitrage von dir executed.

und im nächsten Block gibt es

das Arbitrage schon gar nicht mehr.

Also nach einem Block ist

rein theoretisch in einem perfekten

Krypto-Blockchain-Markt

ist der Markt arbitragefrei.

Weil der Arbitrage in

ein Block generiert wird

und direkt wieder rausgesauft wird.

Und dafür kann es eben

unglaublich tief

in den Python-Code gehen.

Und gerade weil es um Geschwindigkeit geht

und Python ja jetzt nicht unbedingt für die Geschwindigkeit

bekannt ist, kannst du dann eben

auch mit allen möglichen Optimierungen

da anfangen, das so schnell wie es geht

zu machen. Da kannst du dann

mit Number und solchen Themen

anfangen, was

das Ganze ja dann runter

kompilt, dass es eben maximal

schnell ist.

Ja.

Tja, ja.

Schon interessante

Dinge tun.

Ich finde das in sich, was man damit machen kann,

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

aus eben drei Technologien. Das ist halt irgendwie

verteilter Ledger

irgendwie über

so ein Merkless-Tree

oder halt eben nur

eine Seite davon.

Man hat irgendwie

den Konsensus-Algorithmus

halt über

quasi Proof-of-Work.

Und man hat

man hat

was hat man noch?

Weißt du, Fanny?

Schwarzglas?

Ja, dass die Trusted-Twird-Party los wird.

Wobei jetzt ein Problem,

aber ich würde sagen, der Grund, warum das

insgesamt funktioniert, ist halt der,

dass alle

ein finanzielles Interesse haben, das am Funktionieren

zu halten, in gewisser Weise.

Und das funktioniert eigentlich nur

in dem Währungsfall.

Weil in allen anderen Fällen

gibt es das ja eigentlich so nicht.

Zum Beispiel, warum sollten die

Miner meinen?

Das ist halt sobald

sobald es kein Geld gibt

Da ist tatsächlich dieses eingelagerte Deflation

ist halt ein Incentive

Ja genau, aktuell ist das ja

Ja natürlich, aber auch nur so lange

wie tatsächlich man

damit irgendwas, wie es halt einen Geldwert hat

so lange wie es halt zurücktauschen kann

in Geld oder so, weil ich muss ja manchmal

meine Stromrechnung bezahlen

Vielleicht bei dem größten Nachteil ist halt tatsächlich

der Stromverbrauch gerade?

Das ist natürlich auch noch so ein Problem, genau, wo man sagen würde

Okay, das war von Anfang an ja schon irgendwie, sozusagen haben viele gesagt, oh, oh, was ist das denn? Das ist halt das Problem. Also ich meine, das ist auf der einen Seite das, was Proof-of-Work sicher macht, das ist halt, dass Strom Geld kostet.

Und auf der anderen Seite ist es halt das, was das halt sehr problematisch macht, weil ich weiß nicht, wie viel braucht Bitcoin zurzeit? Das Bitcoin-Netz braucht irgendwie sowas wie 14 Gigawatt oder so?

auf jeden Fall einiges, ja.

Also man schätzt zwischen, ja so wie

Argentinien oder keine Ahnung, oder ich weiß nicht,

was sind es irgendwie, ein paar Atomkraftwerke

oder so.

Ich glaube 13 waren es, 13 Atomkraftwerke,

die nur laufen für Bitcoin.

Und das ist natürlich irgendwie ein

großes Problem, weil

und ich meine, es gibt ja auch

Versuche irgendwie, das zu ändern.

Jota war, glaube ich, einer der ersten, die das probiert haben

und Ethereum hat, glaube ich,

in der FAQ auch irgendwie stehen, dass sie

eigentlich jetzt Proof-of-Stake machen wollen.

Interessant. Nächste Woche ist es soweit.

Ach, ernsthaft? Okay.

Nächste Woche wird Ethereum von Proof-of-Work

auf Proof-of-Stake umgestellt.

Ah, okay.

Da sind sie jetzt schon seit zwei Jahren insgesamt dran.

Ja.

Seit drei Jahren sind sie dran

und seit zwei Jahren gibt es ca. die sogenannte

Beacon-Chain. Das ist quasi

die Grundlage für eben

die Proof-of-Stake-Chain.

Und jetzt nächste

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

Da können wir mal reingehen.

Also momentan, Proof of Work, sind wir ja mal kurz durchgegangen,

dieses mathematische Rätsel quasi, den Hechtwert zu finden.

Genau, den Nahunteren musst du halt relativ rechtlich befinden.

Genau.

Und jetzt geht es nämlich mit Proof of Staken.

Staken ist im Endeffekt, du lockst dein Ethereum dafür,

dass du ein Stimmrecht bekommst.

Und was das bedeutet, ist, du lockst Ethereum

und dafür hast du von Zeit zu Zeit die Möglichkeit,

einen Block zu signieren, zu validieren, zu produzieren.

Und das Ganze funktioniert.

Du musst lange warten, bis du endlich lügen kannst und deine Transaktion damit reinbekommst.

Ja, nicht nur das, sondern du bekommst dann ja auch das Geld für diesen neuen Block.

Erstens von den Transaktionen, die in dem Block drin sind.

Also machst du das, um eine Ethereum Node zu betreiben?

Ja, genau. Das sind dann sogenannte Mining Nodes.

Und im Endeffekt nimmst du einfach ganz viel Ether,

und

noch quasi Collision Handling.

Das bedeutet, wenn du

einen Block produzierst, der nicht valide ist,

dann werden den alle

anderen Nodes trotzdem rejecten, weil

die exekuten den trotzdem nochmal und checken,

ob der valide ist. Und wenn

die den rejecten,

dann ist dadurch eben die nächste

Mining Node, die den nächsten Block produziert

hat, den auch rejectet und fängt dann einfach

an dem Block an vor dir.

Das bedeutet, wenn du einen falschen Block produzierst,

auch wenn du quasi dieses Recht hast,

einen neuen Block zu produzieren,

ist ja trotzdem nie Teil der Chain.

Der wird dann einfach von allen ignoriert.

Dadurch hast du eben

dieses rechten Block zu produzieren,

musst den aber trotzdem eben

richtig produzieren, dass alle anderen den akzeptieren.

Und vor allem eben alle anderen,

die eben auch ein Stimmrecht haben, den akzeptieren.

Und dadurch hast du eben

ein System, was eben wieder auf

Mehrheitsentscheide geht quasi.

Also wenn die Mehrheit eben Block akzeptiert,

dann ist der

okay. Und was passiert jetzt, wenn ich

einfach hingehen und sage, ich spawne jetzt x Millionen

Nodes irgendwo. Das geht ja nicht

um die Nodes, das geht ja um das Geld,

du gelockt hast. Du brauchst halt Geld dafür.

Du brauchst die Mehrheit

des Besitzes an allem Ether.

An allem gelockten Ether, ja.

Genau. Und das ist momentan

auch unglaublich viel.

Ja, aber im Grunde

ja, also

okay, klingt alles interessant.

Ich weiß jetzt auch nicht, wie das auch im Detail

funktionieren soll, aber klingt auf jeden Fall

Ich meine, das ist auf jeden Fall besser als irgendwie Öl zu schrubben.

Also das klingt auf jeden Fall schon mal nach einer besseren Idee.

Auf der anderen Seite, die Angst wäre da ja, dass das dazu führt, dass man halt so eine

Oligarchie von Leuten hat, die halt irgendwie quasi das machen können.

Und dann hätte man halt die Trusted-Sort-Party wieder.

Ich meine, das ist tatsächlich jetzt eben auch der Fall.

Die Leute, es gibt ja immer, man kennt es vielleicht aus Fernsehen und so, diese riesengroßen

Mining-Rigs, die ganze Industriehallen mit Minern schaben.

und das sind eben quasi diese Oligarchen in dem System aktuell

und die gehen dann eben einfach nur über in die Whales,

nennt man es so, also die Wale, die Kryptowale,

die eben ganz viel Ether haben.

Die haben dann eben diese überdimensionalen Stimmrechte.

Also diese Third-Party-Trust-Test-Party ist nicht weg.

Ja gut, ich meine, sie ist trotzdem unglaublich verteilt.

Du hast dann eben vielleicht irgendwelche Leute,

die 5% quasi Stimmrecht haben

und wie gesagt, 50% brauchst du,

was eben immer noch nicht super

dezentralisiert ist und nicht,

ich meine, ja, wollten wir eh nochmal reden,

was wirklich dezentralisiert ist, aber jetzt sind es nicht

super verteilt, sage ich mal,

aber es sind eben trotzdem nur 5%.

Das bedeutet, du müsstest trotzdem

irgendwie 50%

Aber die gibt es halt

wahrscheinlich eher nicht.

Ja, vielleicht musst du 200 Leute finden.

Genau, das ist halt die

Frage quasi, wie viele Leute

halten eben die

50%. Also

wenn du die größten

Ethereum-Besitzer

quasi zusammennimmst, wie viel von

denen ergeben 50%? Und 50%

ist eben schon einiges.

Ja, können ein paar Tausend, paar Zehntausend, paar Hunderttausend

sein.

Wahrscheinlich eher sogar mehr.

Was aber noch dazu kommt, ist eben

in dem Moment, wo diese Leute

sich zusammenschließen und die Blockchain

quasi unsicher

machen, hat die Blockchain

auch quasi keinen Wert mehr.

Und dadurch verliert eben Ethereum

den kompletten Wert

oder zumindest einen Großteil auf einen Schlag an Wert

und diese Leute haben

ja 50% von denen.

Das bedeutet,

sie können theoretisch

Ethereum da drin Sachen machen,

wie zum Beispiel

Transaktionen, die eigene stattgefunden

haben, wieder zu revidieren,

aber sie können niemals

Du setzt dann quasi dein eigenes aufs Spiel.

Du müsstest es so schnell wieder abhauen.

halt weg. Ja, du müsstest dann ganz schnell dann irgendwie das

umwandeln und damit abhauen können. Aber du kriegst nicht 50%

umgewandelt. Das ist ja die Sache. Also

kein Markt der Welt gibt hin, dass du

50% vom gesamten Ethereum auf

einen Schlag verkaufen kannst. So viele Buy-Orders

gibt es halt einfach nicht.

Ich glaube, es gab irgendwo mal eine

Statistik, dass du ungefähr ein halbes

Prozent vom gesamten Ethereum

auf einen Schlag verkaufen kannst.

So in den aktuellen Marktsituationen.

Mit einem halben Prozent kannst du halt nicht viel machen.

Dadurch, im Endeffekt,

verlierst du dann dein komplettes Ethereum

für diese

Umwandlung der Chain.

Also nicht mal wirklich ein Hack, weil du musst

trotzdem noch die Regeln der Chain

beachten. Du kannst selbst dann, wenn du 50%

hast, die Regeln der Chain nicht

missachten. Du kannst aber Transaktionen

in der Historie

hinzufügen, die da gar nicht waren, oder

aus der Historie rausnehmen.

Aber du kannst trotzdem keine Sachen machen, die

die Chain an sich gar nicht erlaubt.

So gut wie bei Contrast-Ratio.

Ja, egal. Genau. Und dadurch

verlierst du aber eben diese 50% was ist das aktuell?

Ich weiß gerade gar nicht den Marktcup von Ethereum.

Ich glaube Bitcoin war ja eine Trillion und Ethereum ist dann wahrscheinlich eine halbe

Trillion oder so. Das bedeutet, du verlierst dann quasi eine

Vierteltrillion um das zu hacken oder eben Transaktionen

um zu Münzen und dafür brauchst du eben erst mal

irgendwo was, was eine Vierteltrillion wert ist.

auf der Blog-Seite.

200 Milliarden?

200 Milliarden?

Ethereum?

Wenn ich das verstehe, ich verstehe, ich weiß nicht.

Also ich war auch gerade im Englischen

wieder Million, Billion, Entschuldigung.

Ja, Billion, ja, Milliarden.

Ja.

Ja, gut, okay.

Also ich meine, das macht das natürlich schon

irgendwie interessanter.

Da haben sich sehr viele Leute sehr viele Gedanken

gemacht, wie Proof of Stake

gleichzeitig dezentralisiert bleibt oder verteilt und trustless bleibt und eben trotzdem keine hohen Strumbe Verbraucher hat.

Es gibt sogar einige Chains, die jetzt schon auf Proof-of-Stake arbeiten.

Die sind nicht so groß wie Ethereum und haben nicht den Angriffsvektor und auch nicht das Value-Locked von Ethereum.

Dadurch sind die nicht so unter Angriffen wie Ethereum.

und die laufen, es gibt aber schon Chains, die schon zwei Jahre oder so auf Proof-of-Stake laufen tatsächlich.

Und von diesen Chains gibt es sogar einige, die komplett klimaneutral sind.

Das bedeutet, ich meine klar, das ist dann über ein Offset wieder geregelt, davon kann man jetzt halten, was man will,

aber die Offsetten sogar diese kleinen Emissionen, die sie durch die Nodes haben,

die nicht Proof of Work, sondern Proof of Stake Notes haben

die kompensieren sie dann eben nochmal durch Klimaaufsetzen

und sind dadurch komplett klimaneutral ca.

Also das gibt ca. klimaneutrale Blockchains.

Und Ethereum geht auch sehr nah in die Richtung

ich bin mir nicht ganz sicher, aber

meine Schätzung wäre, dass wahrscheinlich 99%

vom aktuellen Ethereum Stromverbrauch durch Proof of Stake

dann quasi wegfällt.

weil eben dieses ganze mathematische Rätsel

sollten eben auf einen Schlag unnötig ist

und Grafikkarten

werden wieder günstig

davon

können wir

dem eigentlichen

Daseinszweck zuführen und irgendwie lustige Bilder

damit generieren

schockend

wobei viel

auch auf sogenannten Essex gemeint wird

das ist

hardware spezifisch dann fürs Mining

mit denen kannst du gar nichts anderes machen.

Das klingt ja eigentlich

schon mal ganz gut. Ich meine, wenn

dieses Problem aus der Welt wäre, dann ist natürlich auch

ein großer Kreditpunkt

irgendwie so ein bisschen weniger durchschlagend, weil

das ist halt schon irgendwie ein Problem.

Und auf der anderen Seite muss ich sagen, das ist etwas,

also ehrlich gesagt, also wenn ich mir so angucke,

was Leute über

Krypto schreien, also ich meine,

das ist auch irgendwie, ich tue mich schwer damit,

ich bin immer noch so das

Kryptografie-Ding irgendwie mit Krypto

assoziiert, aber gut.

und naja, das ist irgendwie jetzt ein bisschen anders belegt, aber wenn ich so lese, was Leute darüber schreiben oder so, dann sehe ich meistens, also wenn Leute interessante Sachen schreiben, gute Argumente haben, dann sind die meistens sehr kritisch und die andere Seite ist halt meistens nicht so gut.

Das Einzige, wo ich sagen würde, okay, da habe ich so ein Hoffnungs...

Oder da würde ich sagen,

was mich so ein bisschen...

Wo ich sagen würde, okay, da wollen wir doch vielleicht

doch mal sehen,

was mir sagt,

dass viel Kritik so einen moralischen

Unterton hat.

Moral ist gut,

aber ich habe natürlich immer so den Verdacht,

wenn jemand anfängt, irgendwie Moral

auszupacken,

dass man das vor allen Dingen deswegen tut, weil einem sonst

die Argumente irgendwie nicht so richtig...

Weil man sonst keine guten Argumente hat.

und das ist natürlich eigentlich schwach.

Ja, das ist klar.

Aber ja,

ein globaler Blickgewinn drauf,

wäre für mich eher so ein ästhetischer.

Ästhetisch ist halt immer,

ich finde,

ich habe ja irgendwie,

wir hatten vor der Sendung so einen kurzen Auspausch,

wo ich so,

hier gibt es auf Cambridge so Dinge wie

Energieverbrauch, Bitcoin,

wow,

krass so viel und dann meinst du,

guck mal hier, ist ja irgendwie vielleicht gar nicht so schlimm

mit dem Energieverbrauch.

und dann gucke ich auf diesen Artikel und denke mir so,

irgendwie ist der nicht gut

geschrieben. Dann, äh,

okay, ähm,

die Grafiken sind komisch, dann seltsam.

Was ist denn das? Das ist auch seltsam.

Okay, googeln wir mal den Namen von dem, äh.

Dann steht da Crypto-Influencer, ja,

und dann guckt man auch ein Stück weiter

und dann arbeitet man in der Marketing für irgendein

Dings, ja, und dann ist es ja okay,

äh.

So etwas passiert mir häufig,

wenn ich denke, oh, interessant, okay,

was war das denn, ja?

und also sozusagen aus einem ästhetischen

Blickwinkel ist das halt oft irgendwie so

seriöse Infos im Kryptobereich

sind sehr schwer zu bekommen. Genau.

Da muss man eigenes Selbst tief drin sein, um

die auch zu finden.

Das kann natürlich einfach sein, dass die Leute, die sich damit

seriös beschäftigen, was anderes zu tun haben,

als irgendwelche Artikel drüber zu schreiben. Oder lieber

nicht sagen, weil dann werden ja immer mehr Leute die Arbeit

regieren. Ja, oder lieber nicht sagen.

Ja, natürlich, das kann natürlich

sein. Das wäre natürlich auch

eine Möglichkeit. Aber man könnte

gemeint sein und auch

sagen, dass das Zielgruppen zugeschnitten ist.

Ja, klar, natürlich. Also ich meine,

ja,

das ist ja auch

so ein Problem. Ich meine, ich würde ja sagen,

das gesamte System,

sozusagen jetzt nehmen wir nur Bitcoin,

die anderen kenne ich gar nicht,

ist ja so, dass

darauf angewiesen, dass da immer wieder neues Geld reinkommt

und es gibt die Leute, die halt Geld

ausgeben, die müssen

sich jetzt irgendwas überlegen, wie die Leute dazu kriegen,

dass sie da mehr Geld reinnehmen.

Und das tun die wohl auch.

Die Frage ist halt, ob diese Wette, die halt dazu führt, dass Privatmenschen ganz furchtbar reich werden, weil die ganz tolle Wettgewinne haben, dass das eigentlich nicht so ein natürlicher Mechanismus sein kann, unabhängig von der Deflation, die eingebaut ist.

Also die Frage ist halt wirklich, wo diese Ankopplung mit der Realwirtschaft passiert. Also nicht, dass es jetzt nicht selbe Coins geben kann, die gleich zum Dollar tauschen oder sowas, das kann ja passieren, sondern wo halt so ein echter Wert von so einem Coin beispielsweise ist.

der muss ja an irgendwas geknüpft sein, beispielsweise

wie so ein Smart Contract, dass ich halt jetzt

einen Zins habe, der halt

für einen Kreditvergeben wird oder sowas

und diese Sachen müssen ja irgendwo

auf realen, ja weiß nicht,

Berechnungen irgendwie wohnen

und das wäre so ein realer Kurs, der dahinter stecken

könnte, aber ich hatte nicht das Gefühl bisher, dass

das irgendwie der Fall ist. Nein, ich meine bei

Smart Contract Plattformen gibt es eben schon

viele

Tokens, die du eher als Aktie sehen kannst

als traditionellen

Krypto-Tokens.

Ja, ich tue mich damit dieser Aktie so ein bisschen schwer, weil das so ein bisschen halt so ein Indie-Ding ist.

Also wie gesagt, also in Aktien steckt meistens so etwas Wertehaltigeres drin.

Ja gut, aber eine Aktie von der Börse zum Beispiel ist ja eigentlich genau das gleiche in dem Fall wie bei eben Uniswap, was wir vorhin angeführt haben,

nur dass das eben eine Aktie von einer dezentralisierten Börse ist.

aber es ist beides eben

eine Dienstleistung, dass Nutzer quasi

Werte gegeneinander

tauschen können. Ja, aber die Frage ist ja genau,

was hat der Wert? Das ist ja genau der Punkt.

Weil ein Aktienunternehmen, was als Börsennotiz ist,

hat jetzt ja meistens entweder irgendwas mit

Ressourcen zu tun, die beuten den

Planeten aus oder die beuten irgendwelche

Menschen aus und generieren da irgendwie

Ich rede da über Börsen,

also quasi

Du hast gesagt, ein Teil an der

Börse, ja, okay. Aber das ist ja

auch schon sehr mithaar.

Ja okay, aber hast du ja auch im realen

Es gibt ja Börsen, die eben

verbrieft sind, an denen du Anteile haben kannst

etc. Ich glaube nicht, dass viele, aber sowas gibt es ja auch

Transaktionskosten, da vielleicht andere Leute halt handeln

Aber ja, genau

Ich verstehe, dass da so ein

in sich, das meinte ich mit in sich Geschäft, dass so ein in sich

Wirtschaft entstanden ist und dass halt

die Komplexität von den Coins und

den Token, die da irgendwie auf dem Markt dann

angekommen sind, relativ viele

Transaktionsmöglichkeiten und auch komplexe

wirtschaftliche Geschehnisse und eigene Märkte innerhalb dieses Ökosystems ermöglicht.

Das ist halt so eine, ich würde es jetzt nicht Schattenwirtschaft nennen,

aber das ist halt so ein Parallel zu dem Realwirtschaftskreislauf,

da irgendwas, in Anführungszeichen irgendwas, digitales funktioniert.

Aber was ich halt immer noch nicht sehen kann, ist halt diese Verknüpfung mit dem, was ich so tue.

Ich meine klar, wenn ich jetzt das als Geld benutzen könnte und ich könnte hingehen und sagen,

Hey, ich hätte gerne das Bier, ich zahle jetzt dafür mit einem Token und das ist jetzt direkt eine Transaktion.

Würde ich auch sagen, mir wäre es auch egal, ob das Lightning ist oder was anderes, wenn ich sagen würde,

ich kann tatsächlich, es gab ja, wie war das in Berlin, Room 77 oder so, wo Burger mit Bitcoin zahlen konnte,

aber wenn ich tatsächlich irgendwie damit bezahlen kann irgendwo in der Kneipe oder sowas,

wenn das tatsächlich geht oder auch nur bei Amazon, das würde mir schon reichen,

wenn das tatsächlich funktioniert und zuverlässig, dann würde ich sagen, okay, bin ich überzeugt,

Das ist ein Anwendungszeug.

Aber solange das eigentlich

nicht so wirklich...

Ich würde es halt aktuell eher wie eine Fremdwährung sehen.

Ja, aber das ist es ja nicht. Das ist ja genau der Punkt.

Das ist ja keine Fremdwährung.

Weil du kannst ja nicht einfach in das Land fahren

und danach diese Realschaffung machen.

Und das ist ja genau der Punkt.

Ich weiß, was du meinst mit

eine Fremdwährung, aber das ist ja quasi

eine Fremdwährung von einem fiktiven

Land. Keine Ahnung, also kaufen wir Währung

Mars.

Und da ist halt

und das ist halt, das meine ich halt, weil also hinter jeder Währung, dass da so ein

Klecks daran vorkommt, wo halt so Individuen drin sind.

Oder nochmal auf eine andere, ich meine, das ist ja auch so ein Ding, du hast ja mit diesen

Smart Contracts halt auch eben das Problem, also ich würde auch sagen, ich akzeptiere,

dass man damit innerhalb von diesem ganzen Blockchain-Konstrukt damit coole Sachen machen

kann, aber das Problem ist, wie kommt man nach außen und wie kommen Sachen von außen

da rein?

Also wenn ich jetzt zum Beispiel einen Smart Contract machen wollte, weiß ich nicht, ich

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

Provider, die versuchen, das möglichst

trustless zu machen, dass du dann

eben auf

wenige Leute das quasi

aufteilst,

da du es eben nicht komplett in

einer Third-Party hast, aber eben

quasi Multi-Party,

die da dann abstimmen muss.

Aber genau, also das ist ein großes

Problem. Wie bekommst du Daten von

außerhalb der Blockchain in die Blockchain rein?

Und da

hast du aber jetzt eben die Anknüpfung,

wo du die traditionelle

Welt

auf den

also auf die Sicherheitsmechanismen

der traditionellen Welt eben aufbauen musst

du hast eben aktuell

ja überall das

dass du irgendwo Trusted Third Parties

hast, denen du vertrauen musst

genau und genau das kannst

oder genau so verknüpfst du das

dann entsprechend, dass du quasi

auf der normalen, also traditionellen

Seite eben eine Trusted Third Party

hast oder auch mehrere, die dann abstimmen

etc. Und

das geht dann auf die

zur Blockchain über und von dort

arbeitest du dann trustless weiter, aber natürlich

mit diesem trusted Wert.

Und was

es zum Beispiel jetzt gibt,

von Chainlink

nennt sich da ein Anbieter,

gibt es diese Orakel,

da gibt es ein Abstimmungsverfahren.

Da musst du

selbst wiederum, ähnlich wie bei Proof of

Stake eigentlich fast, Geld hinterlegen

und dann

kannst du von der normalen

Welt Werte in die Blockchain

reinspeichern. Zum Beispiel

ein Aktienkurs. Das ist

ein typischer Anwendungsfall. Speicherst

du einen Aktienkurs in die Blockchain rein,

was die Blockchain an sich ja nicht hat

in sich. Und

das machst aber jetzt nicht nur du,

sondern das machen 20 andere Leute

mit dir. Genau, und die Frage ist, wem kann ich

vertrauen? Genau, und

jetzt ist aber die Sache, dass jeder von diesen

20 Leuten, da keiner

10.000 Dollar hinterlegt haben muss, dass

er das machen darf. Und in dem

Moment, wo die Mehrheit

was anderes abstimmt

als du, also es wird auch der Blockchain

dann da wieder trustless zusammen

aggregiert und sobald die Mehrheit

für was anderes stimmt als du,

dann wird dein Geld

einfach vernichtet.

Das bedeutet quasi, die Existenz

von realen Informationen aufweilt der Kette.

Genau. Und das ist ein sehr

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

Argument ziehen und wo ich gerne deine Meinung zu hören würde, weil was ich halt da jetzt sehe ist,

also aus diesem, wir tun jetzt einfach mal so, als würde das alles dazu führen,

dass es so eine Art von Parallelwährungssystem wirklich schaffen würde, sich irgendwo

im, ich nenne es jetzt mal im Schatten, zu etablieren. Dann würde sich

auf jeden Fall jedes zentral gesteuerte, regierungsgesteuerte

Bankensystem versuchen dagegen zur Wehr zu setzen. Und zwar massiv.

Ja, aber es sind auch sehr Anfänger, die haben das noch nicht ganz verstanden, was damit möglich ist, weil

also auch diese ganzen anarchischen Bankentransaktionen,

die damit einhergehen, sind nicht

im Interesse von Staaten und so, aber

das ist halt eine politische Sache jetzt wieder.

Das würde halt massiv dazu führen,

dass versucht wird,

Transaktionen auf Blockchains

zu verhindern, weil du durch diese

eingebaute Deflation halt die Kontrolle verlierst

über deine Zentralbank, über die Geldschöpfung und wenn

du als Staat keine Geldschöpfung mehr betreiben kannst,

dann gehst du halt einfach pleite. Das passiert ja jetzt schon, ja.

Ja, aber das ist halt, genau, aber das ist

halt ein massives Problem, das wird sich halt ausbauen.

Also wenn die Leute halt merken, die können keine

Geldschiffen mehr beschreiben, weil das, keine Ahnung,

nicht mehr der Dollar, der die wahrscheinlich in den Dollar geknüpft ist,

sondern andersrum, der Dollar ist von der Dollar-Pen-Abhängigkeit.

In einem Fall würde ich sagen,

da ist das schon passiert, sozusagen

mit China, die halt sagen,

okay, wir sagen, du darfst irgendwie

rennen, wir nicht den Dollar tauschen,

das wird über Bitcoin umgangen und China hat das auch

nicht in den Griff gekriegt.

Also du kannst sozusagen mit der Regulierung...

Die gehen jetzt gegen meiner vor zum Beispiel, da haben sie teilweise

eingesperrt. Alles, was sie konnten, haben sie

gemacht, aber ja.

Genau, also das Problem

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

also das würde ich wirklich nicht unterschätzen

zum Beispiel in der EU ist jetzt

momentan

ich glaube das ist beschlossen und kommt jetzt

sogar demnächst, dass es

keine anonymen Wallets mehr geben darf

das bedeutet

es ist einfach

illegal deinen eigenen Private Key

zu verwalten, du darfst den

nur noch in der EU über Börsen

offiziell verwalten, das kommt demnächst

und dadurch hast

du dann zwar dieses Trustless

System, aber dein Zugang zu diesem Trustless System ist komplett von der

Regierung kontrolliert.

Ja gut, aber wie will die Regierung kontrollieren?

Ja, aber genau darum geht es.

Es geht nicht darum, quasi von den Leuten, die es sich wirklich damit

auskennen, das zu kontrollieren, sondern von der Allgemeinheit.

Sondern, ja, okay, sozusagen ist unmöglich zu machen.

Gut, aber ich frage mich gerade, was soll natürlich dann verhindert, dass

die Leute, keine Ahnung, böse Sachen damit anstellen und illegale Dinge

kaufen, aber das ist glaube ich relativ naiv

zu glauben, dass das der eigentliche Zweck wäre, sondern

diese ganzen, wirklich die Schattenwirtschaftsdinge,

die damit einhergehen, die viel gefährlicher sind für

sowas wie so eine Zentralbank, die kriegst du damit

natürlich nicht hin, selbst wenn du weißt, von wem das

Geld kommt, dann nützt das ja nichts, wenn das Geld

dann über diese Systeme abgewickelt wird.

Ich weiß nicht, ob wir das hatten, also ich meine,

wenn man schon da ist,

also oftmals ist das nicht so ein großes Problem, dass Leute

da irgendwie deswegen auf andere

Währungen,

Kryptowährungen umsteigen würden,

aber bei Bitcoin ist es ja dadurch, dass

das komplett irgendwie

alles nachvollziehbar ist, ist ja so, also das ist

halt überhaupt gar nicht anonym oder überhaupt

gar nicht, quasi du kannst deine Transaktionen nicht

verstecken. Würde ich aufpassen, die

Transaktionen sind öffentlich, aber

die quasi Verbindung von dir

zur Wallet muss nicht gegeben sein.

Ja klar. Und genau das ist eben das, was

jetzt die EU gerade versucht. Aber wenn

nehmen wir an,

hypothetischer Fall, ich kaufe jetzt seit

Jahren Drogen und geben

Attacked.

Egal.

Keine Ahnung.

Ich bekomme irgendwie diskrete Post aus Kanada

oder sonst wo her und

jetzt geht aber irgendwie die Polizei

dahin und nimmt den Laden hoch.

Jetzt kommen da von meiner

jetzt steht da irgendwo

irgendwie

Transaktionen

in der Blockchain,

die ich nicht verhindern kann.

hat. Jeder dieser Händler hat eine Adresse und mit dem Umsatz...

Das Problem ist, der muss die Adresse haben,

sonst kann er nichts schicken.

Das zusammen zu zählen ist ja

nicht so schwer eigentlich.

Geht aber zum Beispiel weiter und genau das ist das, was

momentan von der US wiederum

reguliert wird. Es gibt sogenannte Mixer

und mit einem Mixer kannst du im Endeffekt

Geld transferieren,

ohne dass,

obwohl es öffentlich in der Blockchain ist,

ohne dass es nachvollziehbar ist, von wem zu wem

es gesendet wurde. Mixer, das klingt mir

nach Mixmaster, Remailer,

so lange Kontext machen, bis der Aufwand, das wieder zusammenzubauen, so hoch ist, dass es nicht funktioniert.

Ich meine, das kannst du an sich ja automatisieren, diese Nachverfolgung.

Was du bei einem Mixer machst, traditionelle Mixer, die eben trusted sind,

ist, du sendest einfach an eine einzige Wallet, die zentral eben gesteuert wird, sendest du Geld

und dann irgendwann später sendet der das Geld weiter an wen auch immer du es ihm sagst.

und das funktioniert so, dass er eben nicht genau den Betrag

weiter sendet und dass ganz viele

Leute das so machen. Das bedeutet, seine eine Wallet

hat tausende Transaktionen, die eingehen und

tausende Transaktionen, die rausgehen und die sind auch von den

Werten, entweder mittlerweile macht man es alles gleich,

das bedeutet, du sendest immer genau ein Ether rein und ein Ether

wieder raus oder zumindest eben nicht genau das, was

du reinsendest, ist das, was rauskommt. Okay, das ist quasi das

Das ist das gleiche Prinzip wie hinter Mixmaster-Emailern auch und hinter Onion Routing.

Da macht man das mit Paketen und man paddelt die auch alle auf die gleiche Länge

und dann fällt man die zu zufälligen Zeitpunkten raus,

damit du halt keine Korrelationen machen kannst zwischen rein und raus gehen.

Dann ist das sehr ähnlich, genau.

Und das ist übrigens derjenige, der sich das ausgedacht hat mit dieser Mixmaster-Geschichte,

das ist David Schaum.

Der hat sich auch eCache ausgedacht.

Das war einer der ersten Ansätze.

dafür.

Ja, interessant.

Aber es gibt ja auch noch

so Kryptowährungen, bei denen das

halt quasi eingebaut ist, dass man nicht

rauskriegen kann. Monero, genau.

Ja, oder Zcash.

Und das war halt so Zero-Knowledge

Proof. Also da

gibt es tatsächlich sogar noch viel mehr

Sachen im Bereich Zero-Knowledge.

Das ist nochmal hier

Box der Pandora.

Das ist nämlich ein sehr

interessantes Thema. Damit kannst du im Endeffekt

beweisen, dass

eine Berechnung

richtig ist, ohne

die Berechnung und die dazu

führenden Werte quasi preiszugeben.

Und dadurch kannst

du im Endeffekt die komplette Blockchain

irgendwo zentral

ausrechnen und kannst dann aber jedem

anderen beweisen, dass du

eben den originalen quasi

Blockchain-Code benutzt hast, um das

auszurechnen. Das bedeutet, andere müssen

das nicht mal nachrechnen, um zu

validieren, dass sie zum gleichen Ergebnis kommen,

sondern sie können direkt ein Ergebnis

ohne es nachzurechnen validieren, dass es

mit dem Code

generiert wurde, der

genommen werden soll im Endeffekt

und dadurch kannst du das

eben unglaublich skalieren, weil eben nur noch

ein einziger die Blockchain quasi

ausrechnen muss. Du machst halt Hash, Hash

und dann guckst du, ob die Kombination der Hash ist den neuen Hash

oder was? Das ist tatsächlich unglaublich

komplex, also

ich würde fast sagen,

das sollte man sich selbst durchlesen,

weil ich das glaube

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

dass jemand anderes irgendwie

davon ausgehen muss, dass man den richtigen Code

ausführt. Das bedeutet, nur

anhand von dem Ergebnis kann man validieren,

dass quasi alles, was da vorkommt,

so ist, wie man es erwartet.

Und das auch noch ohne die Inputs zu wissen.

Und dadurch kannst du dann zum Beispiel

komplette Transaktionen auf der Blockchain ausführen,

bei dir einfach lokal

und kannst dann nur noch validieren,

kannst dann quasi nur noch

das Ergebnis weiterleiten.

Also das Ergebnis ist dann einfach

meinetwegen nach einer Arbitragetransaktion

du hast jetzt 1000 Dollar mehr

und du kannst auch quasi

dann eben mathematisch beweisen, dass

das eine valide Transaktion ist, dass du

jetzt 1000 Dollar aus dem Nichts quasi geschaffen

hast und natürlich die Börsenpreise

ein bisschen verschoben hast dadurch.

Musst aber quasi nicht

preisgeben, wie du das gemacht hast

und genauso kannst du dann eben auch

Geld zwischen vielen Konten

hin und her schicken und kannst das alles

in eine einzige

Zero-Knowledge-Proof quasi packen

und kannst das sogar so machen,

so verpacken, dass dir das nicht mal

rauskommt, von wo nach

wo quasi das Geld versendet wird.

Genau, und da bist du dann

in der Nähe zumindest von

Ccache. Die benutzen

glaube ich Ccache Snarks.

Das ist der aktuell gängige

Ansatz für Zero-Knowledge-Proofs.

Und was da dran eben auch

sehr interessant ist, du kannst das in

wenigen Millisekunden validieren.

Und das ist im Endeffekt egal. Also das ist

quasi eine fixe Zeit,

das zu validieren. Relativ egal,

wie lang oder wie komplex

die Rechnung hinten dran ist.

Das bedeutet, du kannst einen kompletten

Block theoretisch mit einem

CK Snark oder CNO

produzieren und kannst ihn in 4 Millisekunden

validieren, dass der richtig ist, egal wie groß

der ist. Und dann hast du eben

einen super Server quasi, der

die Blockchain betreibt und

der relayt dann eben nur noch

eben diese Proofs weiter.

Deswegen

da gibt es auch unglaubliche

auch für Skalierung eben Möglichkeiten.

und das ist auch jetzt mit Layer 2, um quasi den Kreis zu schließen,

wieder relativ interessant, dass man, also da wird jetzt gearbeitet an quasi Layer 2 Ethereum,

was, oder Ethereum-kompatible Layer 2 Chain, die auf SEO-Knowledge-Proofs arbeitet.

Und das ist so ein bisschen der heilige Kral.

Ja, Ethereum wollte das auch rein, die wollten das jetzt auch machen.

das ist so ein bisschen der heilige Kral

und man ist jetzt momentan an

quasi die

Smart Contracts

so ab oder

CEO Knowledge Proof

so zu bauen, dass man

Smart Contracts in diesem CEO Knowledge Proof

ausführen kann

und wenn das geschafft ist und

wirklich zuverlässig ist, das ist

ich glaube CK

EVM, also EVM ist die

Ethereum Virtual Machine, quasi die

Smart Contract Runtime

sobald CKEVM

mal wirklich public ist und stabil

ist, dann kann

theoretisch Ethereum quasi

eigentlich ins Unendliche skaliert

werden und dann kannst du damit

wirklich hier beim Bäcker

für 30 Cent Brötchen kaufen

Ja, das wäre

auch viel kalt, wenn sowas gehen würde, da würde ich

da, ja, weil ich meine

Die Maschine halt das machen kann, was sie will

Ja, weil ich meine, ja, weil

Bitcoin, das war ja das Versprechen und

13 Jahre später.

Noch nicht so ganz gekommen. Mit Solana

könntest du rein theoretisch

sowas schon machen. Solana ist wiederum

eine Smart Contract Blockchain,

die rein auf

Geschwindigkeit geht. Die haben

100.000 Transaktionen die Sekunde,

das ist so das große Aushängeschild und das

ist ungefähr die Menge, was Visa

auch hat.

Visa ist weltweit eben

größtes oder meist genutztes

Zahlungsnetzwerk und

damit haben sie

die theoretische Geschwindigkeit von Visa und könnten damit quasi den kompletten Visa-Zahlungsverkehr dezentral eben in Solana abbilden.

Aber bei Solana muss man klar dazu sagen, sie haben quasi an allem anderen eingespart dafür, dass es maximale Geschwindigkeit hat.

Eine Blockchain zum Beispiel sollte eigentlich niemals down gehen, weil sie eben nicht ein Server ist, sondern eben dezentrales Netz.

kann mal passieren, wenn

das Netz komplett zugespampt

wird, überlastet ist, solche

Sachen sind schon passiert, aber bei Solana

passiert es leider sehr häufig

und Solana

ist auch nicht so dezentral

oder so verteilt wie

andere Netzwerke, also quasi

an allem wird so ein bisschen

optimiert,

dass es dann Richtung Geschwindigkeit geht

zu Kosten von vielen anderen Sachen aber es ist trotzdem noch eine Dezentral oder verteilte Blockchain nur nicht so verteilt wie andere und nicht so zuverl aber unglaublich

schnell und eben auch

Smart Contract kompatibel.

Da gibt es

das sogenannte Blockchain-Trilemma

und das ist im Endeffekt

Geschwindigkeit, Dezentralisierung

und Sicherheit. Das sind die

drei Sachen und im Endeffekt, wenn man eben

in eine Richtung optimiert, gehen die anderen zwei

Sachen bis drauf. Dezentralisierung ist das, was man

wahrscheinlich verzichten kann, weil die Leute alle Sicherheit

und Geschwindigkeit wollen.

Ja,

ich meine, dann geht halt auch so ein bisschen

der Use oder der USP

von der Blockchain quasi drauf, weil wenn

du nur Geschwindigkeit und Sicherheit

haben willst, kannst du theoretisch

auch irgendwo lokal einen

Trusted Server betreiben.

Ja, oder ich meine, die Konkurrenz ist eigentlich im Grunde

Paypal.

Da gibt es auch eine sehr schöne

eine schöne Anekdote, ich weiß gar nicht, wo ich die gehört habe,

ich weiß auch nicht, ich glaube in einem Podcast

habe ich das auch gehört,

dass halt

David Schaum

damals halt, der hatte Patente auf dieses

E-Cash-Verfahren, E-Cash-Verfahren funktioniert

ungefähr so, also da ist halt

zentrale, also

Deutsche Bank hat das mal versucht zu implementieren,

oder du hast halt irgendeine Trusted-Sweb-Party

halt, wie Deutsche Bank oder sowas,

oder irgendeine Zentralbank und die unterschreibt halt

Geldscheine, sozusagen unterschreibt deine

und deine...

Designierte digital.

Münzen, ja.

Okay, genau.

Und da schreibt ihr halt, das Problem ist jetzt natürlich, was du nicht willst, du

willst halt, dass es Geld ist, dass es anonym ist.

Wie kriegst du das hin?

Ja, das kriegt man so hin, also wenn die Bank selber die Münzen ausgibt, denen eine Idee

gibt und die unterschreibt, dann könntest du ja auch überprüfen, okay, sind die schon

mal ausgegeben worden.

Beim Bezahlen kann ich halt das Double Spending Problem dadurch lösen, dass halt ich, wenn

ich eine Münze annehme, frage ich die Zertifizierung, sag mal, ist die schon ausgegeben worden

oder nicht?

So, das Problem ist dann aber, wenn ich mir jetzt sozusagen solche Münzen kaufe bei der Bank,

dann weiß die Bank ja sozusagen, wer da welche Transaktionen gemacht hat.

Also eigentlich jeder. Das ist halt schlecht.

Aber man kann das dadurch lösen, dass man sagt, okay, man gibt der Zentralbank hier,

man denkt sich selber einen ID aus und schreibt da rein, das sind jetzt irgendwie 10 Euro oder so

und packt das halt sozusagen in Umschläge und gibt der Bank Hunderte davon,

die packt 99 aus und sagt, okay, ich gehe davon aus, wenn die alle gleich waren,

des 100 und des Gleicheren ist, macht das halt zufällig,

unterschreibt den blind,

sodass sie nicht gesehen hat,

wer das war.

Und dann quasi,

das ist auch eine sehr interessante Idee, und dann kann ich damit

hingehen und damit bezahlen. Das heißt,

es geht mit RSA, es geht

glaube ich mit Diffie Hellman auch, es kommt halt auf das

Publikitivverfahren an, das muss

kommutativ sein, und dann kann ich das sozusagen

hinterher wieder entschlüsseln für mich,

kann damit zum Händler gehen und sagen, hier, das ist

meine Münze und die ist von der Zentralbank unterschrieben,

sozusagen, aber die Zentralbank weiß überhaupt nicht, dass es die gibt

und die weiß auch nicht, dass sie mir das unterschrieben hat.

genau, das war das sozusagen,

damals gab es ja auch schon ganz viel Überlegungen

zu allen möglichen Geschichten und David Schaum

hat das quasi, hat er da Patente drauf

und hat das an die Deutsche Bank

irgendwie auch so ein bisschen verkauft gekriegt, aber es ist dann nicht

wirklich eingesetzt worden und

das Ding war wohl irgendwie, er hat irgendwie zu viel

Gebühren verlangt oder das war alles zu kompliziert,

hat irgendwie nicht funktioniert und

PayPal hatte dementsprechend zu einer ähnlichen

Zeit in Sales Pitch, wo sie eine Präsentation

gemacht haben, auch den Banken

gegenüber und gesagt haben, also wir haben hier

E-Cash von David Schaum, wir haben hier diverse Geschichten,

wir haben hier blinde Signaturen,

wir haben dieses Zeugs, wir haben alle möglichen Geschichten und

Kryptografie und hier und da und was es alles für ein

Verfahren gibt. Das ist total interessant.

Das haben wir alles nicht.

Aber wir haben hier folgende drei Millionen Benutzer,

die das schon tatsächlich benutzen. Das ist das, was

wir haben. Und das hat sich tatsächlich

durchgesetzt und das war das, was halt dann

auch, ja, ein Großteil des

Zahlungsverkehrs halt übernommen hat. Also die meisten

Leute brauchen halt diesen ganzen Kram vielleicht nicht, sondern die

wollen einfach nur irgendwie EW bezahlen

und dafür geht es.

Ja und ich glaube tatsächlich, dafür

ist auch einfach die Blockchain

vielleicht gar nicht der richtige Anwendungsfall,

wie du ja vielleicht auch jetzt schon

gesagt hast und

da würde ich gar nicht mehr so widersprechen,

dass rein als Bezahlungsmittel

quasi Kryptowährungen jetzt

zumindest im aktuellen Stand

definitiv nicht nutzbar und vielleicht

auch später gar nicht

das Ziel quasi davon

reine Bezahlungsmittel zu sein

wäre.

Generell auch bei

Nicht-Bar-Geld, ja?

Wenn es offline ist, also wir lassen es irgendwie öffentlich,

wir Türmel gehen nicht, wie willst du dann da bezahlen?

Türmel geht nicht, du bist mal da.

K-Anteilung nicht möglich, ja? Und jetzt?

Wobei, da muss man ja

sagen, dass mittlerweile

sehr viele Länder rein auf Kartenzahlung

quasi umgestiegen sind, nur da Deutschland

noch sehr hinten dran ist.

Klar,

wahrscheinlich gibt es die überall, aber

Du brauchst nicht viel.

Du brauchst eigentlich nur irgendwie

Netz sozusagen und du brauchst

halt irgendwas, was mit deinem Handy reden kann.

Dann gibt es diese Dinge von

SumUp oder so, die kosten irgendwie 30 Euro oder 40,

keine Ahnung. Und dann kannst du Zahlungen annehmen.

Oder du brauchst

nicht mal irgendwie wirklich Strom.

Außer ein Akku.

Du brauchst vielleicht noch ein Akku-Pack.

Ja, aber ja.

Wenn man das auch so bauen kann,

dass es auch mit so Coins funktioniert,

dann wäre halt die Frage, warum taten wir in Euro-Raum Coins

und dann würde man das nehmen, was günstiger ist.

Also für einen selber.

Klar könnte man machen, aber

ich persönlich sehe wirklich

den großen Vorteil quasi an

den

Smart Contracts einfach.

Dann bist du ja schon im Ökosystem

selber drin. Das stimmt.

Dann bist du halt quasi schon so tief drin, dass du das halt benutzen kannst,

um deinen eigenen Wirtschaftskreislauf

damit am Leben zu halten.

Aber das ist halt...

Ja, ich bin gespannt.

Das ist das

mit den Smart Contracts so wichtig ist,

hatte ich jetzt noch gar nicht so richtig.

Der Rest ist eben wirklich quasi

eine langsame Währung.

Eine langsame Version

von PayPal oder sowas, was

aber eben trustless ist.

Was ein riesen Punkt ist.

Und deswegen wird es

vielleicht in dem Fall

dann sogar eher mit sowas wie Gold vergleichen.

Weil da hast

du dann eben, ich meine Gold kennt man

ja so ein bisschen als Reservewährung

etc. Das ist alles andere

als praktisch, damit jetzt irgendwo im Supermarkt

zu verkaufen.

Aber Leute haben es eben trotzdem, weil

es eben eine gewisse

Sicherheit, weil es eben einfach

Spaß ist, weil es nicht

unendlich viel davon gibt

und solche Themen.

Welche Stakeholder haben denn das

maximale Interesse, sowas wie

so ein Coin überhaupt zu halten?

Vielleicht gibt es halt ein paar große Banken, die sagen,

wenn es sowas gibt, müssen wir das auch haben, weil

als Alternative, damit

wenig blöd dastehen.

Wird es noch so ein Grund, warum man das sonst halten sollte?

Also außer dem Wertversprechen theoretisch, ich werde

ganz besonders reich.

Und unabhängig vom Wertversprechen finde ich es einfach

eben dieses

Trustless. Man kennt es ja

zum Beispiel mittlerweile aus Staaten wie

oder Ländern wie Griechenland,

wenn dir dann auf einmal einfach dein Konto weggefroren

wird und dir gesagt wird, du kriegst das Geld

nicht wieder. Also das heißt ja, die Instabilität

deines lokalen Währungssystems

wäre dann tatsächlich der Grund, weil du sagst, das wäre

Also nicht die reine finanzielle oder quasi preisliche Instabilität, sondern eben, dass einfach kein anderer damit was machen kann. Nur ich kann damit was machen, niemand anderes kann mir das einfach wegnehmen, nicht meine Regierung.

Ja, okay, also

ich würde sagen, wenn man

davon den Wert tatsächlich definieren würde, also ich, okay,

ich wäre sogar bereit zu akzeptieren,

dass das halt einen gewissen Wert hat, also ich halt sozusagen

Wert transferieren kann, halt eben

aus so einer Region irgendwo hin und ich kann auch Zahlungen

annehmen, auch wenn meine Regierung sagt, das darfst du nicht,

ja, dann kann ich das trotzdem tun. Ja, ich kann dann über Sanktionen umgehen

zum Beispiel oder sowas, alles komplett tun.

Das kann ich tatsächlich alles tun, aber die Frage ist,

wie wichtig ist das für die

meisten Leute, also wenn ich jetzt, also

Naja, also beispielsweise, du möchtest jetzt irgendwo einkaufen

in einem Land, wo die Währung gerade Überinflation macht,

oder sowas. Das ist natürlich der Grund,

warum die Hyperinflation-Währung wahrscheinlich ganz

rausfliegt und du komplett auf sowas gehst, was

stable ist. Also zum Beispiel,

kannst du ja auch einen Dollar zahlen beispielsweise.

Überall handeln die Leute nicht mehr Dollar, aber die eigene

Währung. Der wird dann tatsächlich,

dass du es so verwenden können, da müsstest du es ja so

verwenden können wie Geld. Also ich meine,

welches Land hat es da umgestellt auf Bitcoin?

Das hat nicht funktioniert. El Salvador.

El Salvador, wegen wie viel Transaktion kriegst du da durch?

Das geht halt nicht. Ja, aber Bitcoin war dann vielleicht

die falsche Alternative.

Also ein early adopter thing vielleicht,

nicht funktionieren aus Gründen

und das vielleicht so ein paar Sachen, keine Ahnung wie das

Tablet, wann war der Zeitpunkt 2006,

2007, wo alle Leute schon iPad sind

und vorher gab es schon in den 80ern

die Leute durch Industriehallen gelaufen sind.

Das kann sein, ja. Das kann sein, dass

dieser Punkt irgendwann kommt und der ist einfach

noch nicht gekommen. Das mag sein, aber

13 Jahre ist jetzt auch noch nicht nichts.

Ja, ist nicht nichts, aber

im großen Verlauf der

Geschichte ist es auch nicht viel.

Dann sind wir wahrscheinlich am Anfang dieser ganzen Geschichte.

Also für mich persönlich, reines

Bitcoin sehe ich eher im Bereich

wie Gold.

Ethereum und andere Tokens

sehe ich oftmals eher wie Aktien,

aber reines Bitcoin,

da es eben diese Smart Contract

Funktionalität etc. nicht hat,

ist es eben einfach nur

eine Reservewährung in Anführungszeichen.

Also bis auf die Marktkapitalisierung,

die ja offensichtlich ist,

wo ist die Verbindung zwischen,

die wichtige oder die Verbindung

zwischen Ethereum und Bitcoin?

Also außer, dass das halt diese Marktkapitalisierung

hat und man deswegen Smart-Contacts hat, die dann halt hin und her

machen müssen. Theoretisch, wenn jetzt Ethereum

diese Marktwertisierung hätte und Bitcoin irgendwie

irrelevant wäre, bräuchte man Bitcoin irgendwo

für noch? Also meine persönliche

Meinung ist, dass

Ethereum eigentlich in allen Fällen Bitcoin überlegen

ist tatsächlich und dass man

Bitcoin eigentlich nicht mehr bräuchte,

aber auf der anderen Seite gibt es

viele Gegenmeinungen, die

tatsächlich zum Beispiel auch jetzt gerade

durch das Proof-of-Work-Soccer wieder argumentieren,

weil jede Änderung

bei Ethereum wird eben aktiv

weiterentwickelt. Jede Änderung kann

irgendwelche Sicherheitslücken

und da

Bitcoin mittlerweile eben einfach

kaum noch weiterentwickelt

wird und quasi einfach Stand

X hat und es wird immer noch

was dran gemacht, also es ist

gar nicht mehr, aber es quasi nur noch

also es wird wenig dran gemacht

und dadurch

sehen viele oder es gibt Leute, die

das eben quasi einfach als sicherer

ansehen und wenn du wirklich

eine Teilnahme.

Die meisten Leute haben und deswegen wird da nie was passieren.

Das ist halt einfach das Erste

und das ist auch schon,

das hat einen Trend, sag ich mal, gesetzt.

Also es ist original, wenn man so will.

Ja, ja, ja.

Da würde ich ja denken,

das ist halt problematisch. Also wenn sozusagen der Marketing,

das Brand irgendwie

wichtiger ist als die technischen Eigenschaften,

da ziehe ich ja auch schon wieder

die Schlauchkarte.

Das ist ein bisschen wie Goltern tatsächlich.

Ja, ja.

Es kann halt nicht viel, aber das, was es kann, kann es halt quasi gut.

Und das ist halt trustless und verteilt vielleicht dezentralisiert je nachdem wie wir es jetzt noch definieren wollen Und Ethereum kann halt viel mehr hat dadurch aber eben nat auch viel mehr Angriffsvektoren etc Bitcoin ist schlicht Ja ja ja

ist ein schlichtes, dezentrales oder trustless System,

wo niemand dir dein Geld wegnehmen kann.

Bei Ethereum kannst du so viel mehr machen

und da dann anzufangen mit vielleicht noch fahrenden Wetter.

Niemand kann dir deine Bitcoins wegnehmen,

der Preis von denen kann schon runtergehen.

Ja, der Wert genau.

Aber die Bitcoins kann niemand wegnehmen.

Und solange eben genug Leute irgendwie mit Bitcoin

eben diese gleiche Ideologie quasi haben,

dass sie eben Bitcoin wollen, weil eben

die niemand wegnehmen kann. Oh, das dezentrale Staat

hat da nichts zu sagen, das ist ja auch so ein

Ja, ich meine, das ist ja quasi das

Niemand kann es wegnehmen, das ist ja quasi das

der Staat kann es hier nicht wegnehmen, also

selbst der Staat kann es wegnehmen

Der Staat kann ja auch nicht die Dollar wegnehmen, die du unter dem Kissen gehortet hast

theoretisch, ja, also physischer Zugriff

die kriegen die auch auf dein Passwort

Ich meine, das ist klar, aber

Aber vom Bank, genau

von der Bank könntest du es eben wegnehmen und außerdem

hast du eben oft auch eine lokale Währung

Ich meine, jetzt bei Dollar und Euro ist es vielleicht nochmal ein bisschen anders, aber ich meine, viele kleinere Länder haben ja auch eine lokale Währung und da kann der Staat quasi auch alles mitmachen.

Ich glaube, das Hauptproblem ist immer halt sowas wie Inflation, Hyperinflation, also Entwertung. Also beispielsweise der Bitcoin fällt jetzt im Kurs.

Ja, aber wenn ich so das, was die mainstream Leute dazu sagen, ist halt, ja gut, ich meine, also Bitcoin ist so volatil.

Das stimmt.

Wenn das Versprechen von

Bitcoin ist, es schützt dich vor

Inflation, dann musst du sagen, ja gut, es hat

dich vor Inflation insofern geschützt,

dass es dich schon dreimal halb weitergehen lassen

durch die Volatilität.

Gut, das ist kein wirklicher Schutz.

Wobei ich es auch

schwierig finde, weil

ja quasi eigentlich alles an

Dollar hauptsächlich gemessen

wird. Aber der Dollar selbst ist eben

auch nicht gerade stabil.

Und man sieht es

momentan ja auch,

wie instabil der Stock im Vergleich

zu anderen Währungspaaren ist.

Aber wirklich, die Langfristigkeit...

Vielleicht ist das die eigentliche Schwankung des Dollars und eigentlich ist der Bitcoin

relativ stabil, nur dass die Währung halt irgendwie...

So weit würde ich jetzt auch nicht gehen, aber

zumindest, dass quasi der Dollar jetzt

das Nonplusultra an Stabilität

bietet oder auch der Euro, würde ich jetzt

auch nicht sagen. Du konntest halt einfach

nur nochmal um einiges

volatil sein. Genau, Nonplusultra würde ich auch nicht

sagen, aber dass man sagt, okay, ich gehe

aus Dollar oder Euro raus

in Bitcoin, um Stabilität zu kriegen.

Wie gesagt, Stabilität auf keinem Pfad.

Aber in Reservewert.

Aber zum Beispiel auch so Hyperinflation raus, also wenn du halt zum Beispiel

Dollar nicht bekommst bei der Bank oder so.

Und du willst halt da raussteigen und das ist halt

tatsächlich so eine Möglichkeit, wie man das machen kann, wenn du

gerade keine andere Möglichkeit hast, an andere Währungen

dran zu kommen und so schnell wie möglich deine Landeswährung

noch loswerden willst, weil der Staat

halt zwar irgendwas macht und dann

die Wirtschaft fährt halt irgendwo vor die Wand.

Kryptowährung ist halt

im Endeffekt so das Gegenpol von

Vertrauen in den Staat.

Vielleicht andersrum.

Bei Hyperinflation, was ganz oft passiert ist,

dass die Leute auf einmal Zigarettenstangen handeln oder so.

Bitcoin dann eher so eine Zigarettenstange,

also nicht so gesund.

Ja, oder halt Gold.

Deswegen.

Deswegen, also das reine Bitcoin,

zumindest jetzt, wenn man Lightning

und solche Themen weglässt, sehe ich wirklich

eher wie Gold.

Und dann kommen aber eben

durch Ethereum Smart Contracts

nochmal super viel Use Cases

meiner Meinung nach auf die

Blockchain, aber das ist nicht Bitcoin.

Also das ist ganz klar, Bitcoin ist

eben so dieses mittlerweile traditionelles,

so ein bisschen träges

Altes quasi.

Und Ethereum ist so ein bisschen noch

das hippe Neue, wobei es da auch

um einiges neuere

ist. Ganz viele tolle neue

Währungen von Cardano.

Ich meine die Währungen sowieso, aber die Blockchains

auch von der inneren Struktur quasi.

Genau, ich meine, die großen Alternativen sind da eigentlich, da hast du eben Cardano mit dem Hotskin, der auch bei Ethereum tatsächlich mitgemacht hat, also der hat zuerst Ethereum mit Vitalik Buterin

Die haben zuerst Ethereum gemacht und der hat dann gemeint, hier ein bisschen wissenschaftlicherer Approach mit Peer Reviews etc.

Und daraus ist dann quasi Cardano mit der ADA-Währung entstanden, wobei die eben ziemlich hinterher hängen.

Die haben jetzt gerade, soweit ich weiß, Smart Contracts released, was jetzt eben auch einige Zeit nach Ethereum ist und die sind auch nicht EVM-kompatibel.

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

Genau. Und was dann noch

eigentlich die wichtigste

finde ich, ist das Polkadot

mit diesem Layer0, wo sie eben

dann mehrere Chains zusammen

verbinden.

Das ist

auch nach dem Ethereum 2

Merge geplant, dass Ethereum

sogenanntes Sharding einführt

und dass es im Endeffekt

dann auch, dass es quasi mehrere parallele

Ethereum Chains gibt,

die dann ein

Trust oder einen

Kommunikationschannel haben.

Und dadurch kannst

dann eben einfach, wenn die Geschwindigkeit

nicht mehr reicht, machst du eben einfach nochmal

einen neuen Ethereum-Chain

und die sind aber alle

durch eine Base-Chain, also wieder

quasi eine Layer-Null-Chain verbunden

und können darüber dann, dadurch

kann man dann eben Währungen zwischen denen

transferieren und Daten transferieren.

Und da kannst du dann eben

eine Chain nur

für Bezahlmöglichkeiten geben,

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und ich halte

persönlich nicht viel von

NFTs, wie sie

aktuell sind. Ich sehe aber

tatsächlich, muss ich sagen, eine Möglichkeit,

wie da wirklich was

draus werden kann.

Nicht, dass es schon so ist.

Ja, ich weiß nicht.

Also eben, für mich sieht das alles eher nach

eine Möglichkeit,

wie man Leute dazu kriegt.

Irgendwie

muss halt immer, das ist halt das Problem.

Es sieht auch alles immer so nach

Das sieht für mich schon sehr absurd aus.

Das sind sehr teure Profilbilder.

Die Leute verstehen nicht, was sie da tun.

Sie verstehen nicht, was da passiert technisch.

Sie verstehen nicht, was ein Bild ist digital.

Sie verstehen nicht, was eine URL ist.

Sie verstehen nicht, was die Blockchain ist.

Wobei es gibt eben auch Anwendungsfälle

außerhalb von quasi Bild-NFTs.

Diese Bild-NFTs fand ich

dafür toll, dass man zum Beispiel so Social

Charity-Projekte unterstützt, in denen man sagt,

hey, ich krieg ein bisschen Geld, dafür tu ich mir so,

als hätte ich irgendwie das Bild von

irgendwem bekommen.

oder so. Ja, kann ich, ja,

ich meine einfach so als nette Geste

für eine Spende, ja genau.

Was ich aber tatsächlich wirklich zum Beispiel

eine Utility finde,

da gibt es momentan die

Unstoppable Domains, nennt sich das

Projekt und das sind

Domains, wo quasi

der Besitzer in die

Blockchain geschrieben wird.

Also das sind Blockchain Domains,

nennen die das auch und

das ist in Form von einem NFT verbrieft.

Das bedeutet, diese Verbriefung

Wer die Domain hat, ist ein NFT, der eben sagt, hier, ich besitze die Domain und du kannst diesen NFT dann eben auch ganz normal über die NFT-Marktplätze handeln, du kannst den an andere Wallets schicken, etc. Also das ist eben quasi wie eine Kryptowährung, wo irgendwas hinten dran ist, nur dass es davon eben nur einen gibt und du kannst den auch nicht splitten, etc. Also ein NFT kannst du eben auch sehen wie quasi einen uniken Token für irgendwas und in dem Fall eben für diese Domain.

Ja, aber es zeigt halt auch etwas,

dann sind wir auch wieder bei diesen Problemen,

es zeigt halt auch etwas außerhalb.

Nee, tatsächlich nicht, in dem Fall

Du müsstest das erste System über die Chain machen dann.

Ah, okay, ja gut.

Da geht es jetzt

natürlich wieder ins Detail, viele Browser

haben das noch nicht integriert,

wobei ich glaube tatsächlich sogar

Opera hat das

glaube ich sogar als erstes integriert.

Oh, ich habe Opera vor 10 abgestellt, glaube ich.

Mal wieder ausprobieren.

und das bedeutet, dass wirklich die quasi, wenn du eine .eth zum Beispiel Domain hast, dann schaut der Browser auf die Blockchain, der hat dann eben irgendwo eine Standard-RPC-Node hinterlegt, auf die Blockchain, was auf der Blockchain liegt, wo diese URL jetzt hinzeigt.

und dadurch kannst du dann eben wirklich

auf der Blockchain diesen NFT zum Beispiel

editieren, also du hinterlegst

dann halt einfach eine andere Zieladresse

und dann auf einen Schlag

hast du dadurch quasi den Name Record

wenn du so willst, von deiner Domain

geändert und das aber eben wirklich

komplett auf der Blockchain und die kann auch

wirklich niemand ändern. Ich meine klar, Opera

selbst könnte jetzt sagen, ich ignoriere was auf der

Blockchain ist, aber ich meine, dass

wenn du dann mit

anfängst, dass die Browser quasi manipulieren

dann bist du da sehr tief drin.

Okay, okay, ja gut, also wenn

den es tatsächlich so funktionieren würde

oder wenn das ein Weg wäre

Okay, ich meine nur, wie es

momentan ist, dass du halt eine URL hast

die da drin steht, die auf irgendwas zeigt

was du nicht unter Kontrolle hast, über ein

Domain System, was du nicht unter Kontrolle hast

über einen Marktplatz, den du nicht

unter Kontrolle hast Du bist tats aktuell so weit dass du es eigentlich komplett trustless hinkriegst eine Domain Wenn du diesen ETH

hast, also für die .eth-Domain.

Weil es gibt dann nämlich auch noch

sogenanntes IPFS,

Interplanetary File System,

auch ganz lustiger Name.

Und das ist

Content-Based

Lookup, bedeutet

dein Browser

schaut nicht einfach auf irgendeine Adresse und an der Adresse kann irgendwas geändert werden,

sondern der Suchcontent nach einem Hechwert. Und das bedeutet,

du kannst dann quasi eine Webseite in IPFS speichern und

zeigst dann einfach von deiner .eth-Domain

auf diesen IPFS-Hech und eben wenn der Browser

das supportet natürlich, schaut sich dann der Browser in einem dezentralisierten

Netzwerk wieder, sucht er eben diesen IPFS-Hech

und das hast du natürlich davor

erstmal hochgeladen auf IPFS

und dann bekommt der Browser

die Webseite, die da hinterlegt ist,

zurück und niemand kann den ändern.

Ganz viele hässliche Webseiten aus den 90ern

sind immer irgendwo

gespeichert.

IPFS ist nicht

persistent.

IPFS ist nur

Content-Based

Lookup, also Hash-Based Lookup

quasi, aber die

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

wenn der Nächste das eben holt. Und dadurch

sind die Webseiten

oder die Daten, kannst du ja alles reinspeichern,

sind eben die, die

häufig abgefragt werden,

die sind quasi ganz oft auf ganz

viel Nodes und die Daten, die nie

abgefragt werden, sind irgendwann auch weg.

Und wenn du das

vermeiden willst, dann musst du eben

deine eigene IPFS-Node laufen

lassen, wo du eben auch, wenn niemand quasi

deinen Content haben will, den Content

trotzdem vorhältst. Oder es gibt

auch sogenannte Pinning-Services, da zahlst

halt ein bisschen was an andere IPFS-Nodes,

nur dass die dein Content eben

nicht wieder löschen,

auch wenn niemand drauf zugreift.

Also das ist nicht persistiert,

das ist nicht wie die Blockchain, das ist nicht, dass

die Daten quasi niemals weg sind,

aber es ist eben nach einem

Hech-basierten Lookup.

Dadurch kannst du eben so eine

Unstoppable-Domain,

also eine ETH-Domain,

kannst du eben einfach auf so ein Hech zeigen lassen

und dann bist du wirklich komplett

dezentralisiert, weil niemand

kann eben an dem Hech was, also

an dem Content was ändern, weil sonst stimmt der Hech

ja nicht mehr und niemand kann die Blockchain verändern,

wo ja drinsteht, welcher Hech zu der

Domain gehört. Und alles, was

dann eben noch dranhängt, ist, dass der Browser

eben auch auf die Blockchain

schaut, welchen Hech er nehmen

muss und dann den Hech eben auch

über IPFS eben aufruft.

Das sind zwei

Systeme, die halt der Browser

implementieren muss, die Punkt ETH-Domain

und IPFS.

Aber wenn das gegeben ist, kannst du

komplett dezentral eine Webseite hosten.

Da kann dann nicht mal die Regierung die Webseite zum Beispiel down nehmen.

Da kannst du jetzt Marktplätze für was weiß ich was zum Beispiel draufbauen

so als eine Möglichkeit.

Und da kann halt niemand irgendwas dran ändern.

Und dann am besten noch über Krypto bezahlen.

Das kann dann auch niemand ändern.

Das braucht man nur aus einem eigenen Satellitennetzwerk.

Das kann man im Internetverbindung auch frech halten.

Ja, genau.

Starlink macht das schon mit.

Ja, eigenes Internet

Ich meine man sieht halt, es geht halt alles auf

Trustless und Dezentralisierung im

Cryptospace

In allen Richtungen sind da halt

irgendwelche neuen funky

Möglichkeiten, wie man irgendwelche normalen

Sachen halt Trustless bekommt

und genau da ist halt der Cryptospace

quasi halt alles mögliche

irgendwie eben Trustless zu

bekommen, das ist so das

große Ding und mit Smart Contracts

und Jochen unterhalten sich über die Programmiersprache Python

und

die

wird vielleicht nicht mehr benutzt irgendwann, aber

die läuft für immer.

Ja.

Dinge, die für immer laufen,

aber diese Episode

irgendwie muss auch irgendwann mal

zur Seite gehen. Ja, ich glaube auch. Wir haben relativ wenig

über Python gesprochen, also einfach nur über

WebPyPy, aber es war

vielleicht trotzdem interessant. Habt ihr vielleicht noch

irgendeinen Hook zu Python aus dieser

Kryptowelt, den wir irgendwie gleich da noch

anbringen können?

Ich habe damit

kaum Berührungspunkte

Ich habe da nie irgendwas gemacht

daher weiß ich nicht, ob es da irgendwas Interessantes gibt

Ich überlege gerade, wie das heißt

Es gibt quasi ein kompletteres

Python-Toolkit, wie man Smart Contracts

2 in Solidity

also der Smart Contract Sprache

schreibt, dann aber

über Python quasi

die ganzen Deployment-Skripts schreibt

und Tests

schreibt, solche Themen

automatische Interfaces zu diesen

Contracts generiert.

Ich bin gerade am überlegen,

Genasch ist die

lokale Dev-Chain

dafür. Truffle, genau.

Trüffel, also Truffle

heißt das Projekt. Und mit Truffle

kann man dann quasi eben diesen kompletten

Smart Contract Deployment Cycle

und Development Cycle

in Python abbilden.

Quasi alles

an Code, außer

der Smart Contract selbst ist dann Python.

Ah, okay. Und damit

kann man dann auch wirklich sehr schön

eben mit der Blockchain interagieren.

Zusammen mit Truffle kommt

Genage vorinstalliert. Genage ist quasi

eine lokale Development-Blockchain,

also eine Blockchain

mit nur einer einzigen Node, was man

eben selbst ist.

Damit kann man dann alles laufen

lassen und muss eben auch nichts dafür zahlen

für die Deployments.

Und damit kannst du dann alles durchtesten,

kannst dann ein großes Python-Skript

schreiben,

die alle möglichen Tests dafür

nehmen, weil eben

die Smart Contracts ja nicht mehr

veränderbar sind und deswegen musst du

eben alle Eventualitäten, die es

irgendwie gibt, davor

einmal testen, zumindest wenn du es richtig

machen willst und da ist eben Gnash wunderbar

für.

Und

theoretisch kann man Gnash auch

quasi als Ersatz für

Web3.py nutzen.

Dafür ist es nicht unbedingt gedacht,

hat aber ein Syntax,

was ähnlich ist wie Ether.js

also es gibt quasi

zwei große JavaScript Libraries

das ist eben auch Web3.js

und Ether.js

und Ether.py gibt es quasi nicht

aber Gnash hat einen sehr

vergleichbaren Syntax

und das Ether Projekt ist eigentlich

so ein bisschen die neue Version

von Web3

also dieses Web3.py

oder .js

ist das ein bisschen ältere, traditionellere

und über Genage kann man dann eben diesen neuen Ether-Syntax benutzen,

obwohl man in Python ist.

Ja, okay, okay.

Okay, sagen wir mal.

Ja, ich würde sagen, danke, dass du da warst und so ganz viel über Krypto erzählt hast.

Ich weiß nicht, ob Jochens Vorbehalte restlos ausgeräumt sind.

Nee, aber ist ja auch okay.

Vielleicht ein kleiner Teil davon.

Nee, aber ich habe auch viele interessante Sachen gehört, daher ist das schon mal gut.

haben wir denn ein Pick der Woche noch?

Jochen oder Sankt?

Ja, also ich kann ja einfach mal ganz schnell

ich weiß nicht mal was mit Python zu tun

ich überlegte gerade schon, was könnte denn ein Pick sein

vielleicht

TermShare

kann man halt irgendwie Terminal

irgendwie sharen, also oft hat man ja das

ich hab das häufiger

Leuten per Programming

macht über irgendwie Teams oder

Zoom oder sonst irgendwie und

das ist alles irgendwie so ein bisschen

dann TermShare kann man halt schön, also früher hat man das mit Screen-X gemacht, aber das ist halt auch nicht mehr so richtig up-to-date und genau.

PyCharm hat da auch was jetzt neu implementiert mit Pair-Programming, hast du das mal probiert?

Ja.

Ich fand das eigentlich ganz toll.

Das ist tatsächlich gar nicht so schlecht, aber eben, dafür muss man halt dann PyCharm auf der Liste haben und eben die ganzen Shell-Geschichten, deswegen TermShare,

und damit kann man halt die Shell,

genau, wenn man das über

Python macht, dann geht das mit Python auch super.

Ja.

Ja.

Ja, ich weiß gar nicht, ob ich jetzt noch eine Bibliothek picken will.

Ich meine, Ibis hatte ich, glaube ich, letztes Mal schon, oder?

Ja.

Ja.

Ja, muss ja auch nicht jedes Mal, ne?

Genau.

Ich glaube, das war eine super Folge heute.

Vielen Dank, dass du da warst, Simon.

Ja, gerne.

Ich hoffe, dass ihr wieder eingeschaltet habt.

Schreibt uns auf halloatpythonpodcast.de

was ihr von dem ganzen

Krypto-Zeugs haltet.

Vielleicht wird das die erste Episode, wo ich die Kommentare zumachen muss.

Man weiß.

Vielleicht nur wegen den ganzen Scams.

Beides. Entweder wegen den Leuten, die sich über die Scams

ausregen oder wegen den Scams.

Ich bin mir nicht sicher.

Oder wegen der Energie, weil wir politisch angegriffen werden.

Man weiß es nicht genau.

Hodl hat alles erhalten.

Das ist ja eine Philosophie von vielen Leuten,

die das vorgehen.

Irgendwer hat das Hodor

und haben das gerufen und gehalten, alle einfach fest.

Man weiß es nicht genau.

Habt ihr auch mal eine Pizza mit Bitcoin gekauft?

Ich schon.

Ja, tatsächlich.

Von meinen ersten 40, 60 km Stück

habe ich das gemacht, aber die sind auch alle wieder losgeworden.

Das ist eine Erfolgsgeschichte,

aber so damals machte man das so.

40 Bitcoin für eine Pizza?

Ja, ich habe 12 bezahlt für die Pizza,

den Rest habe ich bei anderen Sachen rausgebracht.

Aber egal.

Damals waren das Dateien,

das war relativ früh.

und macht das 2010-11 irgendwie so.

Da gab es vor uns in der Lesung dran.

Ja, muss so früh gewesen sein,

dass es sich gekostet hat.

Ja, bleibt uns gewogen

und hört uns wieder rein. Bis dann.

Tschüss.