Transcript: Crypto
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Ja, hallo liebe Hörerinnen und Hörer. Herzlich willkommen beim Python-Podcast, Episode 45.
Heute reden wir ein bisschen über Krypto. Hallo Jochen.
Hallihallo Dominik, herzlich willkommen.
Hallo Simon, du bist heute unser Gast.
Ja, hallo, vielen Dank, dass ich hier sein darf.
Sehr gerne. Wir fangen wie immer ein bisschen mit News an und dann reden wir über Krypto.
Das wird vielleicht ein bisschen spannendere Diskussion heute als sonst immer,
weil ich glaube die Positionen ein bisschen auseinander gehen.
Ich bin gespannt, wie wir das heute euch verkaufen.
Ja, schauen wir mal. Aber es ist auf jeden Fall ein interessantes Thema insofern.
Ja, das auf jeden Fall. Auch das kann man viel mit Python machen, habe ich gehört.
Ja, genau. Und da werden wir dann mal drüber sprechen.
Genau, ob das funktioniert.
Ja, zuerst irgendwie News.
Falls ihr noch nicht wusstet, wie das geht, erzählen wir auch ein bisschen was davon.
Ja, so grundsätzlich, was das so ist und so.
Genau.
Wahrscheinlich nicht so schlecht.
Ja, aber ich habe mir diesmal gar nicht so viel notiert.
Ist auch gar nicht so wahnsinnig viel Zeit ins Land gegangen seit der letzten Episode.
Insofern ist auch vielleicht einfach nicht so viel passiert.
Aber es waren doch ein paar Sachen dabei.
Ein paar Punkte schon. Also eine ganz interessante Geschichte ist, dass halt, ja, Python halt jetzt bei einer, nochmal anderen Quelle, es gibt ja diesen Tio-Index, es gibt noch ein anderes Ding, die machen beide halt irgendwie nur so eine Google-Suche und dann zählen sie halt Ergebnisse und machen daraus eine Statistik und dann hat man halt gewonnen oder nicht.
Ja, der Python ist ganz toll.
Ist jetzt auch offiziell bestätigt.
Das war bei den anderen auch immer schon so, aber
genau, jetzt gibt es das nochmal von
einer IEEE,
gibt es da eine Quelle, die das auch sagt.
Auf dem Arbeitsmarkt
ist man noch ein bisschen besser dran, wenn man Java macht, glaube ich.
Ja, High Five. Und SQL habe ich gehört.
SQL, ja, gut. Das ist halt auch
irgendwie klar. Ich meine, es gibt wahrscheinlich
wenig Sachen, wo man nie SQL machen muss.
Nee, ist ja auch,
meistens macht man das ja irgendwann.
Ja, aber es ist schon erstaunlich.
ach genau, da muss man irgendwie auf diese Dinger draufklicken,
dass es genau Jobs ist, SQL und Java
vor Python. Aber Python immerhin
vor JavaScript, hätte ich jetzt nicht gedacht.
Ja, also schon
erstaunlich. Also ich bin
immer noch ganz, ich bin immer noch geflasht,
dass das überhaupt irgendwie so weit gekommen ist.
Ist das global oder ist das...
Ja, ja, genau. Das ist irgendwie global.
Okay.
Also Heroku gab es eine vielleicht nicht
ganz so gute Nachricht für alle Leute.
Ja, also aus dem ganzen Heroku,
also man hört über Heroku
irgendwie in letzter, also seit einiger Zeit
eigentlich immer irgendwie häufiger nicht so gut, die Nachrichten.
Und ja, sie stellen jetzt auch
ihre Free-Tiers
irgendwie ein. Kein Free-Tier mehr auf Heroku,
das ist am Ende. Ja, das hatte sowieso schon
die ganze Zeit so Einschränkungen, wo ich das Gefühl hatte,
das kann man nicht wirklich verwenden. Also wie zum Beispiel
SSL geht halt nicht.
Also man kriegt halt nicht für
Free-SSL, gut, kann man auch irgendwie verstehen.
Man muss sich halt irgendwie auch den Leuten einen Anreiz
geben, irgendwie da Geld zu bezahlen.
Aber, ja,
ich meine, also
ich hätte sowieso immer
SSL, also ohne SSL ist es halt sowieso schwierig
und... Das sind ein paar Services, wo man das
vielleicht nicht braucht, aber... Ja, aber sobald du
irgendwie dich irgendwo einloggst und so, ist halt
eigentlich, brauchst du das schon
und ja, jetzt geht halt nicht mal mehr
irgendwie was ausprobieren, wo man eigentlich nichts,
also quasi so Spielgeschichten gehen halt auch nicht mehr
und dann ist halt natürlich die Frage,
okay, weil das war halt immer das, was so den Reiz davon ausgemacht hat,
dass man schnell mal irgendwas irgendwo hin...
Gibt es noch einen USP?
Ja, also ich meine, inzwischen ist es halt für, ich glaube, für Ruby und Rails ist es halt immer noch, also da hat es ja auch angefangen und dafür ist es halt, darauf ist es optimiert.
Und für Python und Django ist sowieso relativ wenig Liebe irgendwie da reingegangen und Leute haben sich immer beschwert, dass es halt irgendwie deutlich schwieriger ist.
Und ja, jetzt ohne das wird es, ich weiß nicht, wird es halt schon so ein bisschen, und es könnte natürlich auch damit zu tun haben, und technisch tut sich da bei Heroku auch schon seit einiger Zeit irgendwie nicht mehr viel.
die ganzen Leute, die da engagiert
waren oder so und alle irgendwo anders hingewechselt
oder haben ihre eigenen Unternehmen aufgemacht.
Da kann man mal hingucken, da passieren sehr interessante Sachen
wie zum Beispiel bei
Crunchy Bridge
irgendwie so, Crunchy Data.
Ja, die machen so Hosted Postgres
Geschichten. Also das ist im Grunde das Team, was vorher
Postgres
bei Heroku gemacht hat und die machen das
jetzt halt auf eigene Rechnung.
Und die machen das sehr gut. Also das ist
halt, wenn man das nicht selber betreiben möchte.
Ich möchte das selber betreiben, das ist ja nicht für mich, aber
Das heißt, man bekommt einen Service
da auf dem Postgres drauf, man bekommt eine IP und kann sich
dann damit verbinden.
Genau, man kann dann halt einfach
da... Das heißt, Managed, die machen auch die Konfiguration
für einen. Genau.
Also der Vorteil, den man da kriegt, ist halt, dass man
da halt
auf guter Hardware läuft, die Sachen so gut
konfiguriert. Das heißt, man kriegt aus der Postgres
halt auch die 100.000 Queries pro Sekunde raus,
die das Ding halt kann.
Und
ja, das kriegt man vielleicht nicht hin, wenn man
das noch nicht so lange gemacht hat und das auf eigener
ein bisschen Workman.
Man stellt fest, man hat die falsche Hardware gekauft.
Ich habe gerade auch so ein Antebell-Book dafür geschrieben,
dass das ganz gut funktioniert vielleicht, mit Konfiguration sogar.
Vielleicht ist das auch so ein Service,
vielleicht sollte ich so ein Service bauen,
Managed Postgres, damit.
Ja, aber ich meine,
das für andere ist nochmal ein neues Problem,
weil dann musst du halt die ganzen Sachen lösen,
wie Backup, Restore,
wie geht das eigentlich ohne das?
Da habe ich ein paar Drops für, für Antebell-Book.
Ich mache einfach ein bisschen günstiger, ist ja kein Problem.
Also ich glaube, das ist tatsächlich nicht ganz so einfach.
Und die haben da auch wirklich viel Arbeit reingesteckt schon.
Ja gut, ihr könnt da mit RESTEC Backup machen eigentlich, oder?
Ich meine, gut, wir haben nämlich lange...
User Management, Payment.
Ja, all diese Dinge.
Es gibt da eine ganze Menge Sachen, die man da berücksichtigen muss.
Ja, ansonsten, genau, das war Heroku.
Momentan gibt es jede Menge Alternativen dazu.
Hacker-News sind immer voll davon.
Ja, AppliQ ist etwas, was ich ganz interessant finde.
Mit Q oder mit K-U-H?
Mit K, ja, ich werde es in die Show-Notes packen.
mit KU, der
hat sich spezialisiert auf
Django-Deployment
und das deployt halt auch überall hin und
ich meine, bei Heroku oder diversen haben ja auch nur
die Wahl irgendwie da AWS sozusagen,
aber da kann man halt auch noch heizen und so und das ist halt
billiger.
Ja, genau.
Dann ansonsten, ja,
Wagtail 4 gibt es eine Release,
also die Oberfläche hat es da,
genau, mit Django 4.1 funktioniert das Ganze jetzt auch.
Die Oberfläche hat sich geändert? Ja. Oh,
schön. Ja, ja, also sieht
tatsächlich besser aus, finde ich.
Ja, das fand ich anders.
Ja, es sieht immer ein bisschen komisch aus, das stimmt schon.
Und das ist jetzt auch besser geworden.
Und genau,
ja, alles ein bisschen
integrierter.
Ein
Hauptfeature von Vectel 4 ist, dass man
jetzt eine Preview hat. Also man kann
nicht nur, man konnte ja schon immer
irgendwie dann quasi eine Preview von dem,
was man gerade editiert sehen, aber man kann jetzt irgendwie sagen,
okay, mach eine Preview direkt daneben
in das Content-Editor
Ding rein und da kann man dann halt auswählen,
Mobile, Tablet, Desktop oder so
und das ändert sich dann halt. Das heißt, man kann direkt gucken,
wie sieht es denn auf dem Mobile aus, ohne jetzt ein Handy
rauspacken zu müssen. Oh, die haben wirklich Frontend gebaut.
Genau, oder die
Developer-Tools irgendwie
anfassen zu müssen. Also insofern, ja,
sie haben da einiges an dem Editier-Frontend getan
und ja.
Vielleicht mal wieder im Blick werden. Ich muss da auch
nochmal drauf gucken, weil mein ganzer Kram
ist immer noch Worktel 2, also insofern
muss ich dabei schauen. Das läuft?
Ja, ja.
Du hast es gepatcht selber.
Ja, aber es funktioniert.
Deswegen muss ich wahrscheinlich noch mal Hand anlegen,
damit es auch mit Vectel 4 geht.
Genau, und dann gab es noch so ein bisschen...
Hast du da nicht auch die Source-Heads umgebaut irgendwie?
Ja, ja, ich habe da für Vectel Images
so ein bisschen was für Responsive Images reingepackt, ja.
Genau, dann gab es eine Geschichte, ging so rum.
Das Erste, wo ich was von dem gehört hatte,
dass Leute in dem
Düsseldorfer Python-Channel irgendwie
gesagt haben,
ich kriege hier komische Mails.
Muss ich hier irgendwas mit meinen
PyPI-Geschichten machen oder so? Seltsam.
Und ja, lief halt
eine größere Phishing-Attacke
auf irgendwie populärere
Pakete oder auf
die Maintainer von den Paketen.
Und ja, was das dann unter anderem gemacht hat, ist
nachdem, wenn Leute da so drauf
geklickt haben und dann einfach sich irgendwie angelockt haben,
ist halt dann
die Pakete mit
Kryptomanern zu versehen, so wenn die Leute
sich das installiert haben. Oh, wir sind bei unserem Thema
angekommen. Genau, das ist eigentlich eine super Überleitung.
Ja, genau. Das hat
eigentlich normalerweise immer so NPM
eher betroffen, aber jetzt war zum ersten Mal halt
auch im größeren Stil irgendwie
PyPI irgendwie da.
Er sagt, das ist kein, der
Security-Anführungszeichen macht.
Also es gibt so ein paar Leute in so
Corporates, die machen sowas wie statische Security und die
mögen zum Beispiel keine Module von NPM,
weil die wollen die alle selber auditen, um zu wissen,
ob da Schadsoftware drin ist oder nicht.
Dann hat man so ein kleines Projekt, so ein kleines Frontend
mit so 100.000 NPM-Modulen und dann
hat man halt viel Spaß. Drei Jahre später
gibt man dann die Eingabe oder so.
Viel Arbeit, ja. Funktioniert nicht so gut.
Kann man dann selber schreiben wahrscheinlich alles.
Aber dafür ist kein Krypto-Mainer drin.
Ja, weiß man.
Dafür ist es nach dem Audit dann halt
veraltet und von außen
kriegt man die Krypto-Mainer dann reingedrückt.
Ja, also mir wurde tatsächlich noch letztens
angeboten, ich könnte doch ein Docker-Image nehmen.
dann müsste ich nicht selber irgendwie deployen. Die hätten das auch schon alles fertig
gemacht und geprüft und audited. Django 1.11.
Jaja, das ist natürlich
auch... Gibt es da auch so ein paar
CQG-Issues, die dann noch offen sind, aber hey.
War irgendwas
mit... Ja.
Ja, es ist nicht so... Also meine Strategie an der Stelle
ist halt immer einfach tatsächlich möglichst nah
an dem, was momentan so entwickelt wird,
fahren und das deployen, weil
ein großer Vorteil,
den man dann auch hat, ist, wenn man irgendwas findet,
was halt nicht funktioniert oder so, dann
ist man da eigentlich auch immer
ganz gut
quasi...
Es ist halt einfacher auch mit den Entwicklern
in Kontakt zu treten, Pull-Requests aufzumachen, den
gemerged zu bekommen oder selbst... Also das geht
dann halt relativ gut. Wenn man das mit 3 Jahre alter Software
probiert, da hat keiner mehr Interesse dran.
Das ist halt irgendwie dann...
Da kannst du dann noch einen bezahlten Support-Contract bei
irgendeiner größeren Butze haben, aber
die sind halt auch nur alle so halb motiviert, da irgendwas zu machen.
Ja, das Ticket geht halt von Schreibtisch A
über B über C, ja.
Naja.
Ja, ist ein Problem.
Es gibt keine Lösung.
Genau, dann fangen wir doch einfach mit dem Thema an, oder?
Ja, natürlich.
Ich habe gerade überlegt,
Krypto-Mainer ins Wohnzimmer stellen.
Heizung im Winter.
Jetzt mit dem Gaspreis.
Ganz genau.
Weil Strompreis auch nicht viel besser ist.
Ja, ein kleiner Witz.
Wie fangen wir denn an?
Jochen hat den Gegenwunsch schon aufgenommen.
Aber wir wollen natürlich erstmal darüber reden, was denn Krypto überhaupt ist und so und was heißt das denn, was denn so eine Chain vielleicht ist oder so.
Vielleicht fangen wir damit mal an und versuchen das so ein bisschen zu erklären.
Okay, vielleicht fange ich einfach mal an und erkläre so ein bisschen wild rum.
Krypto-Join, ich meine, man kennt sie ja auch unter dem Namen Blockchain und das ist eigentlich auch einfach, was das ist.
Das ist eine Chain, da sind eben die Blöcke von Daten von Transaktionen drin und jeder Block wird dann mit dem, der Hecht von jedem Block wird dann in den nächsten Block geschrieben.
Und um diesen Block zu generieren, den nächsten, muss man nochmal aktuell, zumindest bei Bitcoin, viel Rechenaufwand betreiben, um dann quasi ein mathematisches Rätsel zu lösen, nämlich um einen Hechtwert zu finden, der eine gewisse Anzahl an Nullen vorne hat.
Also okay, also so ein Blog, das ist irgendwie so ein Letter, also so ein Transaktionsbuch, also ein Logbuch von Transaktionen, wie irgendwie, wenn ich in eine Buchführung gucke, Buchungssätze, die nacheinander aufgeschrieben sind, A an B, A verkauft an B, A kauft von B, C kauft von Y, irgendwie so, mit Adressen und Beträgen und da steht dann eine Liste drin und das ist dann ein Transaktionslogbuch und das gibt dann insgesamt einen Blog und dieser hat dann ein Hash, also eine Verifizierung davon,
und ob diese Transaktionen alle historisch korrekt sind.
Nee, ja, ob die Transaktionen korrekt sind,
das wird nicht verifiziert.
Das wird halt nur dann, wenn du da halt sagst,
du kannst halt den Block abschließen,
wenn du den Hash gefunden hast.
Genau, und du musst dann halt einen Hash finden,
der mit so und so vielen Nullen anfängt,
um zu verifizieren,
das ist halt dieses Proof-of-Work-Ding.
Also du hashst im Endeffekt die Transaktion
zusammen mit einer zufälligen Zahl.
Und das machst du eben so lange, du probierst so lange diese Zufallszahl aus, bis du eben eine gewisse Anzahl an Nullen vorne hast.
Naja, aber das ist ja nicht, soweit ich das verstanden habe, die Transaktionen, die kann man sich später zusammensuchen, die man in den Block reinnehmen möchte.
Nee, nee, nee. Die Transaktionen sind selbst in den Block reingehecht.
Also nachdem du angefangen hast zu meinen, dann suchst du auch für diese Transaktionen an.
Ja, aber das kann ja relativ lange dauern, bis ich so einen Hash gefunden habe.
Ja, genau und deswegen hast du auch immer ein Problem, dass die Transaktion eben teilweise nicht direkt in den nächsten Block reinkommt, sondern in den übernächsten, aber was viele meiner machen, das ist eine Optimierung, du hechst immer nur, keine Ahnung, eine halbe Sekunde lang und wenn du es dann nicht gefunden hast, dann baust du quasi den nächsten Block mit den nächsten Transaktionen und hechst den eine halbe Sekunde lang.
Und das machst du so lange, bis du dann im Schnitt nach was weiß ich wie viel Sekunden quasi eben den richtigen Hechwert gefunden hast. Also da die Hechwerte ja komplett zufällig sind, ist es egal, ob du quasi auf einem neuen Block anfängst zu hechen oder den alten weiter hechst. Deine Chance quasi den richtigen Wert zu finden, ist genau die gleiche. Und deswegen kannst du immer wieder einen neuen Block bauen und auf dem den Hechwert suchen.
Okay, okay, das heißt, ja, achso, achso, genau, ja, ja, ja.
Aber die Transaktionen sind selbst Teil von den Hashwerten, deswegen kannst du auch im Nachhinein die Transaktionen nicht mehr quasi ändern, weil sonst eben diese Nuance, die du findest, eben nicht mehr diese mathematische…
Nuance ist, glaube ich, das heißt irgendwie Number Only Used Once oder sowas?
Genau, genau. Also im Endeffekt einfach eine Zufallszahl in dem Fall, ja.
Ah, okay. Aber ja, ich dachte mal, weil man kann ja auch irgendwie an Transaktionen halt auch irgendwie so Geld dranhängen und dann hoffen, dass die dann eher genommen werden als an...
Genau, das ist nämlich die andere Sache. Im Kryptobereich, gerade bei Bitcoin und Ethereum, sind die Netzwerke relativ überlastet. Das bedeutet, es gibt viel mehr Leute, die Transaktionen senden wollen, wie die Miner quasi in einem Block inkludieren können. Das ist limitiert, wie viele Transaktionen in einem Block passen. Und das wird dann demnach ausprobiert.
unterschiedlich, also ich glaube bei Ethereum
sind sieben Transaktionen pro Sekunde
und wir haben, was ist das, alle
15 Sekunden, glaube ich, ein Block.
Also, ja genau, sind
dann 100 Transaktionen
ungefähr pro Block, richtig?
Ja, richtig. 100 Transaktionen
pro Block und man gibt immer
genau ein kleines Incentive mit
diesen Transaktionen mit, das sind die Gasgebühren,
die Transaktionsgebühren
und die Miner nehmen natürlich die
Blöcke oder die
produzieren Blöcke aus den Transaktionen,
die die höchsten Incentives
liefern. Bedeutet, wenn man
angenommen sind jetzt
1000 Transaktionen da, die
bereit sind, gemeint zu werden,
aber in den nächsten Block passen eben nur die 100
und wenn man trotzdem in den nächsten Block
kommen will, muss man eben unter den Top
100 von diesem extra Incentive,
also von diesen Transaktionsgebühren sein
und stößt damit
quasi jemand anderes aus dem Block raus
und kommt selbst rein. Und die
Miner selbst bekommen nämlich diese Transaktionsgebühren.
Das ist nämlich auch die Sache,
in den Blöcken ist quasi festgeschrieben,
derjenige, der den Block minet,
der kann seine eigene Adresse im Endeffekt
als Blockminer eintragen
und dadurch gehen alle Transaktionsgebühren
an diese Adresse.
Jetzt mit dem sogenannten London Fork in Ethereum
hat sich da nochmal ein bisschen was dran geändert
an dieser Logik, aber im Endeffekt
die Miner bekommen die Transaktionsgebühren der Blöcke
und zusätzlich kreieren sie
nochmal neue Blöcke.
Wobei das nicht bei allen Chains der Fall ist,
aber bei Bitcoin und Ethereum ist das der Fall,
dass aus dem Nichts quasi neue Bitcoins und Ethereums erzeugt werden,
eben als Incentive für die Miner.
Und damit läuft die Chain dann auch weiter,
wenn es eben keine Transaktionen gibt.
Oder keine Transaktionen, die bereit sind, viel zu zahlen.
Ja, ja, ja, okay, okay.
Jetzt haben wir so ein bisschen direkt schon etwas Mining.
Genau, genau, genau.
Aber genau, verteilte Buchhaltung.
Ja, wofür braucht man denn eine verteilte Buchhaltung?
Ja, genau, das ist eine gute Frage.
Also warum macht man nicht einfach dann sowas wie eine Hash-Chain oder sowas, wo man halt einfach verifiziert, dass halt alles dann auf dem vorherigen Hash mit dann verifiziert ist, ja?
Genau, jetzt haben wir nur wieder die Frage, wer kreiert quasi diese Hash-Chain? Wenn das an einer zentralen Stelle kreiert wird, dann ist es zwar gewährleistet, dass die Hash-Chain an sich korrekt ist, sprich, dass die Transaktionen, die aufeinander aufbauen, korrekt sind und in der richtigen Reihenfolge sind.
Aber niemand kann dafür garantieren, dass die Transaktionen, die submitted worden sind, da drin sind oder dass die replaced worden sind. Weil gerade in Krypto ist es ja wichtig, wann man diese Transaktionen durchgeführt hat und vielleicht will man die ja auch oder gibt es ein Incentive, diese Transaktionen wieder zurückzunehmen.
Und mit einer Hedge-Chain, was ja im Endeffekt auch ein bisschen wie eine Blockchain ist, nur eben ohne dieses Sicherheits-Layer quasi drauf.
Darf ich vielleicht nochmal was sagen? Was ist denn der Sicherheitslayer dann?
Also dieser Sicherheitslayer momentan ist bei vielen Blockchains eben dieses Proof of Work, dass man eben diese eine Nuance, also diese eine Zufallszahl finden muss und dadurch kann man die Blockchain quasi nicht von vorne nochmal neu generieren in einer anderen Reihenfolge, weil das dann eben die Rechenpower benötigen würde, wie alle anderen zusammen quasi in die Blockchain reingesteckt haben.
Wenn man die komplett von vorne generieren würde. Oder andersrum, wenn man die neu generieren würde, bräuchte man mehr Rechenpower als die anderen, die die richtigen Chain generieren.
Ja, man bräuchte die Mehrheit irgendwie.
Genau, man bräuchte die Mehrheit der Rechenpower, ja. Und das ist dieses Sicherheitslayer quasi, was auf die Hashchain draufkommt.
Ja, okay, also ich würde jetzt eher denken, dass das halt sozusagen dieses Konsensusverfahren dazu führt, dass halt…
Genau, das ist ja das Konsensus.
Weil mit einer Hashchain könnte ich jetzt theoretisch hingehen
und eine Transaktion, die vor Monaten passiert ist,
einfach wieder rausnehmen
und dann den Rest der Hashchain einfach neu generieren.
Ja, genau.
Weil ich brauche ja quasi keine Arbeit,
diese Hashchain neu zu generieren.
Oder das ist ja relativ simpel quasi.
Ja gut, man könnte das halt auch sonst
irgendwie einfach in einer Zeitung veröffentlichen,
die Hashes oder halt irgendwie.
Genau, da gibt es auch was.
Das war ja quasi die erste Blockchain, kann man sagen,
wo dann irgendwie wöchentlich immer von irgendwelchen Datenbanken die Hashes in der Zeitung veröffentlicht wurden.
New York Times oder so glaube ich.
Genau, ich glaube New York Times war das. Ich weiß nicht genau, was das war, aber das war ja quasi auch über eine Zeitung persistiert.
Aber das ist eben trotzdem zentral. Also das ist dann in dem Fall die Zeitung und jeder, der die Zeitung liest.
Und selbst wenn jetzt quasi das einfach geändert wird, die Leute, die die Zeitung gelesen haben,
sind ja trotzdem nicht in der Lage,
diese Änderungen dann quasi
wirklich zu veranstalten, ohne ein
Rechtssystem hintendran.
Und bei der Blockchain brauchst du eben dieses Rechtssystem
nicht, weil es einfach mathematisch quasi
nicht möglich ist,
die zu manipulieren,
ohne eben Mehrheit
der Rechenpower zu haben, bei Proof-of-Work.
Ja, und es gibt halt
Incentive dafür, Proof-of-Work zu leisten, weil es
halt Geld dafür gibt. Genau, dafür gibt es Geld,
eben diese Block-Rewards.
Ja, und
ja, genau, dafür gibt es
Geld. Ja, aber Moment, ich würde aber trotzdem
gerne noch, ich war eigentlich noch bei der, wofür
brauchen wir denn eine verteilte Buchhaltung?
Also Anwendungsfälle bist du jetzt direkt
drauf. Ja, nein, ich meine wirklich, warum macht man das
Ganze denn überhaupt? Sicherheit.
Also nicht Sicherheit in Form
von, dass die
Daten nicht verloren gehen, sondern Manipulationssicherheit.
Weil aktuell,
selbst wenn du auf Größe
von Staaten gehst, kannst du
nicht davon ausgehen, dass, wenn
wenn du quasi einem Staat vertraust,
dass die anderen Staaten erstens genauso mitziehen
und zweitens, dass dieser eine Staat eben nicht etwas macht,
was er davor eigentlich versprochen hat nicht zu machen.
Klar, nee, das meinte ich gar nicht.
War eher so auf dem, warum, wenn man jetzt irgendwie sowas wie
quasi irgendwas in der Form von Geld oder Währung digital haben möchte,
warum?
Okay, also wir gehen jetzt direkt auf die politische Geld.
Nein, nein, gar nicht, gar nicht.
Technisch.
Technisch?
Nur technisch.
Okay, also du möchtest ein...
weil, ich meine, es gibt ja auch andere Verfahren.
Für digitales Geld.
Also Geld kann es digital nicht wirklich geben,
weil das Problem ist natürlich,
dass digital bestimmte Eigenschaften halt nicht zu gewährleisten,
oder sehr schwer zu gewährleisten sind,
die halt offline funktionieren.
Du musst halt ein Schuldversprechen haben auf der einen Seite.
Ja, also das könnte man ja auch online machen.
Also du hast halt, wenn du einen Geldschein hast,
hast du im Grunde ein Stück Papier,
wo eine Zentralbank unterschrieben hat irgendwie,
ja, das ist halt Wert.
Ja, genau, da ist es ja wieder,
die Zentralbank sagt das eben, dass das einen Wert hat.
Ja, aber das könnte man ja online, könnte man ja digital sozusagen auch machen.
Warum geht das nicht?
Na gut, wir sehen ja gerade aktuell, dass es bei Zentralbanken gerade da nicht funktioniert.
Also wenn du dir anschaust, wie viel Geld momentan gedruckt wird,
das ist ja genau dieses Versprechen, dass eben ein Euro oder ein Dollar einen gewissen Wert hat,
da war es damit gebrochen.
Nein, nein, Moment, ich meine das nur technisch.
Aber einen Wertversprechen gibt es, glaube ich, auch gar nicht.
Ja, das ist gut, das wäre schon wieder die Politik.
Also ich meine einfach nur technisch sozusagen.
Warum geht das technisch?
Also ich denke, der technische
Grund ist halt, dass man nicht weiß,
ob jemand einen Geldschein, also im realen Leben
sind Geldscheine halt innerent fälschungssicher.
Die kannst du halt
nicht einfach duplizieren. Das geht halt nicht.
Während, wenn du jetzt einen digitalen Geldschein
hast, dann kannst du ja zweimal damit bezahlen.
Ja gut, okay.
Du musst halt irgendwie überprüfen, dass das nicht passiert ist.
Das stimmt. Und dafür brauchst du eigentlich irgendwo
eine zentrale Stelle normalerweise.
Genau. Das könnte auch die Zentralbank
oder irgendeine Bank oder wer auch immer machen.
Genau. Aber dann
hast du sozusagen ein Problem,
dass halt quasi
es geht halt immer nur online.
Gut, das geht wahrscheinlich mit Bitcoin auch nur online.
Zum Roste.
Und es geht halt auch immer nur, wenn du
halt sozusagen, wenn es so eine Trusted Third Party gibt.
Genau. Und ich glaube,
bei Bitcoin ist halt das so, der Versuch
so diese Trusted Third Party
loszuwerden.
Ja genau, ich meine, das ist ja eigentlich der Grundansatz,
dass es eben trustless ist, dezentralisiert und trustless.
Das ist ja der Grundansatz von
Kryptowährung.
zentralisiert, glaube ich.
Eigentlich würde ich sagen, es ist ein zentralisiertes,
aber verteiltes System.
Weil die Blockchain ist ja zentral.
Alle haben die gleiche Blockchain.
Die ist ja sozusagen
zentral in dem Sinne, dass
alle das gleiche Ding haben,
auf das gleiche Ding zugreifen.
Ja, aber es ist halt nur verteilt.
Es gibt keine eine Stelle.
Ja, aber es ist trotzdem, es gibt quasi
keine eine Wahrheitsstelle.
Also es gibt nicht quasi
einen zentralen Server.
Ja, aber die Blockchain ist ja quasi
eben dieses verteilte System, was auf allen
Computern drauf ist. Also es gibt ja nicht
quasi einen Server, der die Blockchain ist und
alle anderen haben nur eine Kopie, sondern es gibt
quasi nur Kopien und diese Kopien
als holistisches ergibt die Blockchain.
Ja, ja, ja, ja, ja.
Okay, ja,
ich würde tatsächlich, also ich habe keine Ahnung, ich würde eher
zu sagen, dass es ein zentrales System ist,
das halt verteilt ist, aber
ja, dezentral würde ich eher denken, dass so etwas wie
Lightning oder so, wo dann halt peer-to-peer was
passieren kann, aber in der Blockchain kann ja peer-to-peer eigentlich nichts
passieren, sondern es muss immer über die Blockchain gehen.
Na gut, es geht immer über den Miner
und wer der Miner ist, ist eben
die Zentrale, also in dem Fall
der, der die Nones findet,
also diesen Hechwert generiert.
Und dadurch hast du eben wieder
diese zentrale Stelle rausgenommen.
Okay, also da
würde ich...
Da würde ich
keine Ahnung, muss man mal überprüfen.
Geschreibung Nummer 1, ist das überhaupt zentral?
Was meinen wir denn damit?
Ich würde sagen, Bitcoin ist durchaus zentral, also
das schon, aber
keine Ahnung, also ich meine, da müsste man
halt die Definitionen... Genau, in dem Fall
wäre es, glaube ich, sehr wichtig, zu klären, was
genau dezentral ist und was zentral ist, ja.
Ja, ja, okay, aber
genau, also dieses Problem mit dem
Double Spending ist halt... Moment, was
Double Spending, wovon redest du gerade? Also wenn das Problem
bei sozusagen, der Grund eigentlich, warum
es digital Geld nicht so richtig
geben kann oder Dinge halt nicht die Eigenschaft
von Geld erfüllen können, ist halt, dass
du kannst es halt digital, kannst du da perfekte
Kopien anfertigen, kannst halt Sachen zum Beispiel
doppelt ausgeben. Ja gut, das geht halt nur dann,
wenn du halt keine Stelle hast, die dir verifiziert hat,
dass das jetzt in Ordnung ist. Ja, aber das brauchst du jetzt
sozusagen bei Geld, das du im
Portemonnaie hast, nicht.
Naja, auch da ist es ja
eigentlich so, dass nur das
Vertrauen daherkommt, dass die Leute das irgendwie gewohnt sind.
Nee, nee, da kommt das Vertrauen, da kommt es
daher, dass du die nicht einfach fälschen kannst.
Na, das stimmt ja so nicht. Es gab ja früher jede Menge Blüten
im Umlauf oder sowas. Ja, aber
das ist schwierig. Ja, aber doch da
fing es dann halt an, dass die Leute dann irgendwie das getestet haben,
irgendwie anfangen, irgendwelche 50er
unter irgendwelche Lichter zu stecken oder was.
Das ist so auch nur ein ...
Das ist eigentlich ja der gleiche Prozess,
als du hast in beiden Währungssystemen,
also digital und, sag ich mal,
reale oder echte Währung,
Gelder, hast du eben
dieses Problem von Double Spending am Anfang
gehabt, einfach weil es eben nicht
100% sicher war und
du Kopien anfertigen konntest.
Und in beiden Fällen macht
man jetzt, oder
bei einem Dollarschein oder
Der Euro-Schein hat man damit eben natürlich viel früher angefangen, aber bei Kryptowährungen oder auch digitalen Währungen im Allgemeinen fängt man eben jetzt erst damit an oder keine Ahnung in den 2000ern.
Nee, da gab es schon, soweit ich weiß, gibt es da schon lange, oder ja, ist halt die Frage, was man jetzt als Währung oder so.
Ja, im Mainstream.
Ja, ja, also dass es groß geworden ist, gibt es erst.
Also zum Beispiel müsstest du halt einfach ein System haben, was halt quasi dir erlaubt oder dir verifiziert, dass du den Besitz dieses Geldsteinsstücks, digitalen Dings losgeworden bist.
Wenn diese verifiziert, also das heißt, man braucht halt irgendwie sein Objekt wie seine Geldbörse, ja, seine Wallet.
Und da müsste man halt jemanden haben, der einem verifiziert, okay, das ist jetzt da nicht mehr drauf.
Und deswegen kannst du es dann nicht nochmal ausgeben.
Ja, oder es ist halt noch nicht ausgegeben worden, genau.
Ja, genau, aber die Frage ist, was wichtig ist.
Also Transaktions-Ein- und Ausgänge müssen halt irgendwo zentral,
ich weiß nicht, ob es zentral ist.
Ja, müssen sie auch nicht unbedingt.
Also es gibt da halt auch so Verfahren, die das nicht brauchen.
Also du kannst zum Beispiel.
Kryptowährung.
Nee, Kryptowährung, also es geht auch ohne Kryptowährung.
Also du kannst halt auch solche Sachen machen wie,
ja, okay, das ist kompliziert leider alles zu erklären.
Ja, verdammt.
Ja, du kannst
zum Beispiel halt auch sowas machen
wie, dass
du
Secret-Sharing machst zum Beispiel,
dass du halt mit einer Münze
bezahlst, wo deine Identität nicht
preisgegeben wird und du gibst
jetzt
sozusagen
gibst einem Händler jetzt
100,
sozusagen, wenn du zwei Teile
hast, dann kannst du wieder rauskriegen,
wer das eigentlich ist, sozusagen.
Und du gibst jetzt jemandem
100, ich kann es nicht erklären,
also der Witz, wie schützt das
gegen Doublespending, ist eigentlich, du gibst Leuten
den linken Teil deiner Münze und anderen
den rechten Teil und wenn,
oder sie können sich zufällig linke und rechte Teile aussuchen
und wenn du sozusagen, wenn sie das hinterher
zusammenführen, dann kriegen sie deine Identität
raus, sodass, wenn du bescheißt, also so
ähnlich wie bei diesen Geschichten
mit den, es gibt so Sachen, wo man,
wo zwei Leute gleichzeitig einen Schlüssel drehen müssen,
damit irgendwas passiert.
Oder bei Raid-Systemen ist es halt auch so,
dass du brauchst halt mindestens drei von vier,
damit du Informationen rekonstruieren kannst.
Und sozusagen, man teilt es halt so auf,
dass ein Teil, mit dem man bezahlt,
nicht deine Identität preisgibt.
Aber sobald du ...
Notwendige Anzahl an Teilen ...
Aber sozusagen, derjenige, den du bezahlst,
wählt aus, welche Teile.
Und der wählt das halt so aus,
dass er deine Identität nicht rauskriegt.
Aber wenn du das jetzt noch mal machst
und jemand anders zufällig Sachen auswählt,
dann können die, wenn die sich zusammentun und wenn sie
mitkriegen, dass sie beschissen worden sind,
können sie deine Identität ermitteln und dich
verknacken. Sozusagen, sodass du nicht
quasi, also du gibst sozusagen,
wenn du mehr als einen Teil rausgibst,
dann... Die Identität breit.
Genau, genau. Solche Geschichten gibt es
oder du kannst halt über eine Zentralbank
oder halt eben so ein klassisches ewiges Lockfall machen,
wo halt
sozusagen alle Transaktionen verzeichnet
werden. Aber
ja gut, da brauchst du halt
dann hast du halt eine Trusted-Third-Party, das stimmt schon.
Genau. Du hast irgendwas von Lightning
gesagt, was ist das? Ah, oh Gott.
Das ist
tatsächlich, wo man halt
eine Geschichte, das Problem
bei Bitcoin ist, es gehen nur wenige Transaktionen
pro Sekunde halt durch und wenn man
jetzt, also war ja früher ja mal der
quasi
die Idee, dass
man halt auch mal ein Brötchen oder irgendwie
ein Bier in der
Karriere bezahlt, das geht heute halt
nicht mehr, weil einfach die
Transaktionsgebühren zu hoch sind und einfach zu wenig
Transaktionen pro Sekunde da durchgehen. Das geht
halt nicht. Daher
braucht man halt irgendwie andere Verfahren, mit denen
man das machen kann. Aber da gibt es vielleicht Möglichkeiten, wie man
das dann trotzdem machen kann, indem man das System
nutzt. Das sind aber die. Ja, aber da kommen wir
dann später. Genau, genau.
Wo du dann halt Pair-zu-Pair-Kanäle machen kannst.
Die funktioniert ungefähr so wie
Interbankensystem halt
auch, dass man nicht quasi
alle Transaktionen direkt ausführt, sondern
dass man halt alle Transaktionen aggregiert
Dann früher haben die sich tatsächlich irgendwie in Frankfurt auf dem Parkplatz getroffen, haben die Kofferräume aufgemacht von Autos und haben dann halt Bänder ausgetauscht und inzwischen ist es eher so, dass die Banken halt auch irgendwie so Online-Banking bei der Zentralbank machen und dann nur noch einmal irgendwie den Betrag überweisen, der das dann settelt.
Und genau so kann man das halt mit Bitcoin natürlich auch machen. Man sagt, man macht halt einen Kanal im Wert von irgendwas auf und dann muss man ihn halt hinterlegen. Das ist halt so ein bisschen auch ungünstig, deswegen kann man das jetzt auch nicht direkt von Endanwender zu Endanwender eigentlich machen.
Wir hatten da vor dem Podcast schon mal ganz kurz angerissen mit Layer 0, Layer 1, Layer 2.
Genau das sind wir nämlich sogar gerade.
Lightning ist nämlich genau das.
Das ist eine Layer 2, also Layer 2 Solution.
Vielleicht muss ich erst mal erklären, was denn überhaupt diese einzelnen Layers sind.
Genau, das wollte ich gerade machen.
Und das bedeutet im Endeffekt, die normale Blockchain, also Bitcoin zum Beispiel, ist die Layer 1 Chain, die Layer 1 Chain.
Und jetzt haben wir das Problem mit der Skalierung.
Und was man dann macht ist Batching, bedeutet man hat eine zweite quasi Chain, die da drauf baut, die alles kann, was Bitcoin selbst kann, nur ohne diesen Sicherheitsmechanismus.
Und dann kann man auf dieser Layer 2 Chain unglaublich viele Transaktionen durchführen und alle, keine Ahnung, Viertelstunde oder Stunde oder so, wird dann quasi ein Hecht von dieser Layer 2 Chain in Layer 1, also in Bitcoin selbst reingeschrieben.
Und dadurch ist ab diesem Moment die Layer-2-Chain auch nicht mehr veränderbar, weil eben der komplette Hecht von allen Transaktionen in der sicheren quasi Layer-1-Chain drin sind. Und dadurch kann man theoretisch beliebig viele Transaktionen auf Layer-2 ausführen, hat genau diese gleichen Möglichkeiten wie auf Layer-1, zum Beispiel bei Ethereum auch Smart-Contract-Möglichkeiten, kommen wir später nochmal zu.
Und man hat aber nicht die Probleme von diesen Transaktionslimits und den hohen Transaktionsgebühren, weil eben alles zusammen gebatcht wird, wie du gerade gesagt hast und dann in einer einzigen Transaktion in das Layer 1, in dem Fall zum Beispiel Bitcoin.
Dann hätte man natürlich immer noch das von dir,
dass das dann nicht ganz sicher wäre.
Aber wir müssen auch noch erklären, was Layer 0 ist.
Und dann kommen wir, glaube ich, mal zu Anwendungsfällen.
Und wir müssen natürlich auch erzählen, was Python damit alles noch braucht.
Ja, genau, genau.
Aber zum Thema Sicherheit, das ist ja genau,
weswegen man den Pech dann von der Layer 2 Chain
in die Layer 1 Chain reinschreibt.
In dem Moment, wo du das machst, ist es sicher.
In der halben Stunde oder Stunde ist es erst mal unsicher.
Da ist es trusted.
Du musst den Betreiber der Layer 2 Chain verbrauchen.
Du musst noch eine halbe Stunde sitzen bleiben,
dein Bier austrinken, bevor du sicher sein kannst.
Genau, das ist die Theorie da hinten dran.
Also man hat nach der Stunde
diese Sicherheit, aber in der Stunde
ist es trusted für den Betreiber
der Layer 2-Chat, was in dem
Fall dann eben das Team hinter Lightning wäre.
Ja, also
ich meine, klingt auch alles
ganz gut. Das mit Layer 1 und 2 kann ich gar nicht.
Ich kenne nur halt, weiß halt nur, dass
Leute sagen, ja, Lightning ist halt,
ja, ist eine ganz nette Idee, aber so wirklich das Problem
löst es halt nicht, weil das Problem
daran ist halt, du musst jetzt deinem Lightning-Node
halt vertrauen. Das ist halt,
du hast jetzt plötzlich wieder eine Trust-Up-Start-Party.
Ja, ich meine, bei anderen Netzwerken kann das auch um einiges schneller gehen, also da kann es dann theoretisch sogar in jeden Block reingeschrieben werden, das bedeutet, du musst nur genauso lange warten, wie eben bei Bitcoin selbst und dadurch, dass eben unendlich viele Transaktionen quasi in diesen einen Hecht komprimiert werden können, werden dann immer noch in jedem Block eben dieser Hecht reinproduziert, aber der ist eben nur ein kleiner Teil von der Gesamtblockgröße und dadurch super günstig
Und alle Leute, die eben in dieser Zeit von dem einen Block auf Layer 2 eine Transaktion hatten, teilen sich im Endeffekt dann die Transaktionsgebühren für diesen einen Hecht in Layer 1.
Dadurch hast du genau die Geschwindigkeit von Bitcoin, genau die Sicherheit von Bitcoin, hast aber viel niedrigere Transaktionskosten und viel höhere Transaktionen, die in einen Block quasi reinpassen.
Ja klar, aber du hast jetzt halt plötzlich, also ich meine, du kannst jetzt halt, also allein dadurch, dass du ja im Grunde, also ich weiß nicht ganz genau, wie das funktioniert, aber ich meine, es ist halt irgendwie so, wenn du das, wenn du selber Lightning Node oder sowas sein willst, dann musst du halt irgendwie das hinterlegen, wenn du sozusagen.
Das hat wieder mit Sicherheit zu tun, weil du gesagt hast, die Leute müssen dann eben Lightning vertrauen und momentan ist es auch eben so, dass Lightning meines Wissens nicht jeden Block quasi in Bitcoin schreibt und dadurch hat man eine gewisse Zeitspanne, die man Lightning vertrauen muss und dadurch müssen die Nordbetreiber eben selbst Geld hinterlegen oder Kryptowährungen hinterlegen, quasi als Anreiz, dass sie nicht bescheißen quasi.
Genau, aber das bedeutet im Grunde, dass das halt für Endanwender nicht so oder auch für jemanden, der Geld annehmen möchte, nicht gut praktikabel ist.
Na gut, du musst aber die Note ja nicht selbst betreiben.
Nee, genau, aber was ist dann der Vorteil gegenüber der Bank oder gegenüber Paypal?
Weil dann sage ich, gut, dann muss ich meinem Lightning-Note vertrauen, okay, dann kann ich auch Paypal vertrauen.
Na gut, du musst aber der Lightning-Note eben nur vertrauen, bis es einmal in den Blog geschrieben wurde.
Ja gut, aber, ja, also da, ja, gut.
Ja, ja. Naja, aber ich meine, ich habe so ein bisschen
den Verdacht, dass es halt dann so ähnlich wie das
Bankensystem, nur sind halt andere Leute die Banken, ne?
Das ist so ein bisschen... Ja, aber das ist ja vielleicht
wieder so ein politisches Ding, wo wir vielleicht nochmal sprechen müssen.
Ja, gut, da geht es um Politik.
Wann, wie, wo eine Bank ist und so.
Vielleicht nochmal, Layer 0 gibt es auch?
Genau, Layer 0 gibt es auch und das im Endeffekt
gibt es ja so mittlerweile sehr viele
Blockchains, vor allem viele
Ethereum-Kopien quasi oder Ethereum-Forks
und die sind
untereinander erstmal nicht,
die können untereinander nicht kommunizieren.
Das bedeutet, ich habe Ether in Ethereum, also auf der Ethereum-Chain und möchte jetzt aber Bitcoin auf der Bitcoin-Chain haben.
Und genau, das kriege ich eben einfach nicht hin, weil die sind an sich trustless, also haben eben diesen Konsensus-Mechanismus, aber untereinander haben die keine Möglichkeit zu kommunizieren, weil jede Chain nichts von den anderen Chains weiß.
Und Layer 0 ist quasi der Versuch, da gibt es mehrere Möglichkeiten und mehrere Projekte, die das versuchen, alle Chains oder möglichst viele Chains quasi miteinander kommunizieren zu lassen und das eben gleichzeitig immer noch sicher zu halten.
Zum Beispiel gibt es da die Blockchain Polygon, nennt die sich. Die hat eine Layer 0 Chain, die quasi eine eigene Blockchain ist, mit abgespeckten Möglichkeiten, was man darauf machen kann, aber sie lässt quasi dann ganz viele andere Blockchains, die Parachains quasi auf dieser Layer 0 Chain laufen.
Und so wie zwischen Layer 1 und Layer 2 quasi diese Synchronisation besteht, besteht eine ähnliche Synchronisation dann auch zwischen Layer 0 und Layer 1 und dadurch habe ich jetzt auf einmal irgendwie 50 Blockchains, die alle über diesen Layer 0 Chain verbunden sind. Da gibt es auch andere Ansätze, zum Beispiel Cosmos gibt es da auch noch.
Das hört sich nach Abitrage an.
Nach Abitrage?
Ich glaube, Abitrage ist im Kryptospace sowieso sehr, ja, kann man noch viel machen.
Ja, aber weil das tatsächlich, wenn das halt so Handelsdinger sind,
dann muss ja irgendwie dann Transaktionen sind ja nichts anderes als ein Handel oder ein Einkauf oder Verkauf von irgendwas zu irgendwelchen Kursen,
wenn ich das richtig verstehe und wie man sich dann gegenseitig verifiziert.
Ich meine, eine Transaktion kann ja auch einfach von einer Wallet zur anderen sein.
Also du musst ja gar nicht Kryptowährungen damit jetzt zum Beispiel handeln.
Du kannst zum Beispiel auch echte Sachen damit bezahlen
oder du kannst von deiner einen Wallet zu deiner anderen Wallet
einfach Ethereum oder Bitcoin überweisen quasi.
Also erstmal sind die Wallets ja einfach nur wie Konten.
Also du sendest einfach Geld zwischen Konten.
Zwischen verschiedenen Adressen, ja.
Zwischen Adressen, genau.
Ja, und die Adressen kann man erzeugen aus dem,
also im Grunde hat man so einen Public-Private-Key-Pair,
wie man das halt auch schon kennt.
Und aus dem Private-Key kann man sozusagen die Adresse errechnen.
Genau, genau. Also der Public Key ist eben die Adresse, an die jeder senden kann und mit dem Private Key kann man dann eben Transaktionen signieren. Bedeutet, jedes Bitcoin oder Ethereum, was auf seiner eigenen Adresse liegt, kann man mit dem Private Key eine Transaktion heraus erstellen und die damit an eine andere Adresse transferieren.
Genau. Aber wir sind jetzt nur bei eigentlich Bitcoin geblieben. Was meiner Meinung nach eigentlich das wirklich Interessante ist, ist sobald die Smart Contracts noch eine Rolle spielen quasi. Und da sind wir dann bei Ethereum im Endeffekt.
Okay, vielleicht fangen wir doch mal an, erstmal zu erklären, was ist ein Smart Contract?
Genau, ein Smart Contract ist im Endeffekt Code, der auf der Blockchain ausgeführt wird.
Das bedeutet, es gibt diesen Sicherheitsmechanismus der Blockchain, also das Konsensus-System und das wird aber jetzt nicht mehr nur benutzt, um einfach Transaktionen von Person A zu Person B zu senden,
sondern um wirklich Code, den Nutzer schreiben können, also individuell geschriebenen Code auszuführen auf der Blockchain.
Und dieser Code selbst hat zum Beispiel die Möglichkeit, selbst Gelder oder Kryptowährungen zu transferieren.
Oder sogar man kann mit dem Code quasi auf einer Blockchain weitere Kryptowährungen erstellen.
Bedeutet, jede Blockchain hat quasi eine native Kryptowährung, zum Beispiel Ethereum hat ETH.
Aber man kann quasi einen Code schreiben, der zum Beispiel einfach von Nutzern Balances trackt etc.
Und kann damit, dafür gibt es einen Standard, der nennt sich ERC20, kann damit quasi eine eigene Kryptowährung erstellen, die auf Ethereum läuft, also die nicht von Ethereum oder die nicht Ether ist, die aber quasi auf diesem Sicherheitssystem und auf den Smart Contracts von Ethereum aufbaut.
Und wie man eben solche Tokens, nennt sich das dann, wie man Tokens erstellen kann, kann man auch ganz viele andere Sachen erstellen. Das ist einfach Code, der eben, über dezentral haben wir ja vorhin geredet, der aber eben auf der Blockchain in einem möglichst trustless System ausgeführt wird, dass niemand damit was machen kann, was der Code eben nicht erlaubt.
Das bedeutet, du schreibst einmal in den Code rein, wann wer wie Kryptowährungen von diesem Smart Contract bekommt oder da hinschicken kann und dann ist das gegeben. Also dann kann da niemand mehr was dran ändern. Diese Codes sind auch nicht upgradbar. Der ist einmal deployed und dann macht der genau was, was eben in dem Code drin steht und niemals irgendwas anderes.
Ja, gut, das ist natürlich auch so ein bisschen ein zweigleitiges Schwert, weil ich glaube, da gab es ja auch schon viele Unfälle.
Absolut, genau. Der Code macht halt, was im Code drinsteht. Und wenn im Code ein Bug drin ist oder was drinsteht, was er nicht machen soll, ich meine, was ja ein Bug ist, dann macht er das halt auch.
Ja, genau. Aber ja, da bist du eben, das ist deswegen Smart Contracts, das ist wie ein Vertrag, den du abschließt, der im Nachhinein dann aber auch wirklich Gültigkeit hat. Und egal, wer da was gegen sagt, hat der Gültigkeit. Niemand kann den entdecken.
Naja, gut, also bei Verträgen sind ja auch sowas wie Code im Grunde genommen, aber da ist es ja so, da hat man ja immer noch den Rechtsweg und kann halt sagen, okay, wenn wir zum Beispiel etwas in einen Bug eingebaut haben, dann haben wir immer noch einen Richter, der sagen kann, okay, ich fälle jetzt hier ein salomonisches Urteil, die haben das und das gemeint, also das geht da ja, beziehungsweise das ist da ja auch schon passiert, aber ich weiß nicht, welche Währung das war oder so, wo jemand dann halt irgendwie mit Flashloans irgendwie das Ding macht.
übernommen hat und dann
haben sie dann halt auch quasi das wieder
geändert, obwohl es angeblich keine Trusted Third Party
gibt und das war alles ein bisschen langweilig.
Ich meine, in dem Fall gab es
auch keine Trusted, also ich glaube, ich weiß was,
wovon du redest, in dem Fall gab es keine
Trusted Third Party, sondern im Endeffekt
der Betreiber hat seinen
eigenen Code einfach gehackt und hat das ganze
Geld rausgezogen und hat dann nochmal
einen neuen Code deployed, der eben sicherer war
und hat das Geld da reingesteckt.
Aber selbst der Betreiber
kann eben diese Contracts nicht
ändern. Es gibt Möglichkeiten,
quasi den Contract zu ändern,
über Proxys, also
man kann
man kann quasi ein Proxy-Kontrakt
erzeugen, der einfach weiter
leitet auf einen anderen Kontrakt
und diesen Proxy-Kontrakt kann man dann
eben ändern, dass er
eben im Nachhinein dann doch auf einen anderen Kontrakt
zeigt und damit kann man
im Endeffekt Upgrades ausführen,
also den Code selbst upgradet
man nicht, aber man deployt quasi neuen
Code und lässt diesen Proxy auf
den neuen Code zeigen und für jeden Nutzer,
für jeden Anwender, sieht es aus wie ein Upgrade.
Ah, okay, ja, okay. Das ist ja schon mal,
das heißt, im Grunde, man kann
schon, es gibt schon Möglichkeiten, Dinge zu fixen,
irgendwie. Genau, also der Code
ist trotzdem unveränderbar, aber selbst mit
unveränderbarem Code kannst du
was ähnliches wie Upgrades, nämlich
durch Proxys eben durchführen.
Noch ein Patch, noch ein Patch, dahinter haben wir ein
Patchy-Ding.
Ja.
Okay, aber das ist alles
sehr super, also schon mal interessant. Ich glaube, wir müssen
ein, zwei Stellen noch ein bisschen tiefer rein, aber
Vielleicht gehen wir kurz über A, Anwendungsfälle
und dann B, warum wir das mit Python machen,
warum wir beim Python-Podcast kommen.
Genau, wir sind beim Python-Podcast, ja.
Genau, vielleicht ein paar Anwendungsfälle.
Da wir jetzt gerade bei den Smart Contracts waren,
damit kann man eben quasi Mittelsmänner ausschalten.
Das bedeutet, ich möchte mit dir jetzt irgendeinen Deal machen.
Beispielsweise, wenn was auch immer,
Ethereum in einem Jahr auf über 5000 Euro gestiegen ist,
Dann schuldest du mir, eine Wette in dem Fall, genau, dann schuldest du mir Geld und sonst andersrum und traditionell könnten wir das jetzt einfach so abschließen, wir könnten da einen Vertrag dafür ausführen, du hättest trotzdem aber noch die Möglichkeit es quasi einfach nicht zu machen und dann müssten wir über Rechtswege gehen, was teuer werden kann, was trotzdem noch nicht sicher ist etc.
Wenn du das jetzt über ein Smart Contract machst, dann könnten jetzt beispielsweise wir schreiben ein Smart Contract, also einfach Code, der eben in einem Jahr ausgeführt werden kann, davor kann er nicht ausgeführt werden, der einfach schaut, was ist der aktuelle Preis und dann transferiert er das Geld, was wir jetzt in dem Moment quasi zu dem Smart Contract geben, transferiert er dann in einem Jahr das Geld eben an den Gewinner von uns.
Also die Schuldverschreibung muss man quasi aber schon vorher hinterlegen. Das heißt, du kannst keine Schuldverschreibung eingehen, wenn du nicht den Betrag über die Schuldverschreibung jetzt schon liquide hast.
Genau, weil es ist ja eben kein Rechtssystem hintendran.
Gut, aber das könnte ich ja jetzt auch machen manuell.
Wie?
Ich könnte ja zum Beispiel das Geld für eine Schuldverschreibung schon vorher bei irgendeiner Party wieder hinterlegen und dann sagen, das wird halt ausgeführt.
Dann habe ich die Möglichkeit des Nichtzahlens, dass ich den Rechtsweg eintreten muss, dann nicht mehr.
Genau, dann hast du eben trotzdem wieder einen Trusted Mittelmann.
Ja, Notar.
Notar, genau, den du dann auch wieder eben bezahlen musst etc.
Der Buchmacher hat das Geld.
Genau, und der im Worst Case auch theoretisch einfach damit abhauen kann, was gerade in Form von irgendwelchen Hedgefonds und so ja oft passiert ist, dass die Sachen gemacht haben, was nicht unbedingt in ihrer Aufgabe war.
Okay, also der Anwendungsfall eine sichere Schuld, eine sichere Wette.
In dem Fall, ja.
Ja.
Okay, ja.
Also wäre jetzt nur so ein Beispiel, weil wir gerade bei Smart Contracts werden, um das zu verstehen.
Ein weiteres Beispiel, was ich nämlich momentan eigentlich selbst betreibe quasi, also ich habe selbst ein Projekt im Kryptospace und das ist eine Börse, die komplett auf Smart Contracts basiert. Das bedeutet, der komplette Börsencode, natürlich eben relativ abgespeckt, weil Smart Contract Ausführungen ja Geld kostet, der komplette Börsencode ist im Endeffekt auf der Blockchain in Form von einem Smart Contract.
Und ich und die Nutzer können nur genau das machen, was in diesem Code drin steht.
Das bedeutet, ich habe gar nicht die Möglichkeit, von den Nutzern das Geld abzuziehen.
Das heißt, du bietest quasi Einkaufs- und Verkaufskurse zu verschiedenen Coins an, in Inter-Exchange quasi.
Genau, und das auf der Blockchain selbst.
Also du kannst quasi, ohne die Blockchain zu verlassen, kannst du auf einer Blockchain mehrere Tokens miteinander handeln.
Also wir hatten es ja schon gesagt, dass ein Token auch ein Smart Contract ist.
Und wenn eine Blockchain mehrere Tokens hat, kannst du die über so eine Exchange, eine DEX, eine Decentralized Exchange, kannst du dann quasi ein Token gegen einen anderen handeln zu den Konditionen, die in dem Smart Contract festgelegt sind.
Jetzt sind wir genau bei diesem Punkt, dass diese Dezentralität einem halt ermöglicht, jeder Mann oder jede Frau ein Bankensystem zu spielen.
Beispielsweise, genau. Und das eben sogar auch noch
quasi trustless, also ohne, dass
die Leute mir vertrauen müssen, können die
eben mein Börsensystem
beispielsweise benutzen.
Wer das wann wie wo gut finden
könnte, ja.
Ja, aber vielleicht noch mal
ganz kurz weiter da im Text.
Also ein Anwendungsfall halt,
man kann eine Bank
spielen. Also man kann alle Transaktionen anbieten,
die eine Bank klassischerweise anbietet, könnte man
auf einer Chain anbieten und zwar ohne, dass man eine Bank dafür braucht.
Wobei, das war ja mit Börse.
Moment, Moment, also
da sind wir jetzt schon sehr weit, also
ich würde ja sagen, also Moment.
Ja,
Bitcoin ist, oder sagen wir mal so,
das ist keine Bank, sondern
das ist halt irgendwie. Ja eben, aber wieso
eine Bank? Wofür brauchst du eigentlich eine Bank?
Das ist ja jetzt eine gute Frage. Was ist denn eine Bank?
Im Moment, was wir gerade hatten, war ja eine Börse.
Also Unterschied zwischen Börse und Bank ist ja,
also das ist ja was anderes.
Das ist eine Handelsplattform. Genau, auf einer Börse handelst
du und die Bank storst du quasi dein Geld.
Also die Bank ist in dem Fall Eigenstein Wallet.
Die Frage ist halt, was ist eine Bank überhaupt?
Also du hast jetzt gerade gesagt, Wertaufbewahrung.
Du kannst bei einer Bank ein Konto haben.
Was du halt bei der Blockchain hast, ist quasi eine Geldbörse,
also die du selber in der Tasche hast.
Ja, die Blockchain ist im Grunde sowas wie eine verteilte Bank.
Oder es ist eine verteilte Buchhaltung
und jeder hat die Buchhaltung bei sich oben.
Also jeder hat seine eigene Börse selber in der Tasche?
Naja, das würde ich ganz ehrlich sagen.
Na, ja, okay.
Also, keine Ahnung, aber ich weiß auch nicht, ja, keine Ahnung.
Aber also, ich würde auch sagen, na ja, ob das jetzt so eine super Idee ist und so,
das ist noch nicht raus, oder da würde ich sagen, ist halt nicht raus.
Also, die Frage wäre jetzt, wofür brauchst du eine Bank?
Na ja, gut, ich meine, ich denke mal, die Leute kennen Banken und wissen...
Nein, nein, aber die Frage ist wirklich, wofür braucht man eine klassische Bank?
Also, was macht die denn?
Ja, die macht ja tatsächlich echte Transaktionen, wenn du deine Miete bezahlen willst.
Nein, das ist egal, die Transaktionen sind wurscht für die Bank.
Nein.
Doch. Die Bank verleiht Geld.
Ach so, gut, dass du jetzt nochmal eine andere Funktionen hast.
Genau, also du leihst der Bank zum Beispiel Geld, wenn du ein Konto bei dir hast.
Damit macht die Bank dann andere Sachen und die verleiht zum Beispiel Geld.
Und das ist ja die wichtigste Funktion vielleicht, dass sie halt irgendwie damit wirtschaft, also die Risiken einpreist.
Also tatsächlich sogar Geld schöpft dadurch, dass sie halt das Kreditkontrakt erzeugt.
Genau, also die preist ja dann quasi Risiken ein, die bewertet Risiken von Krediten oder sowas und gibt die halt dann aus.
um halt daraus selber Geld zu generieren
und die kann das natürlich nur
zu einem gewissen Preis oder Zinssatz anbieten, wenn das
halt sich irgendwie lohnt und deswegen
macht die ja tatsächlich Geldschöpfung aus dem Geld,
was sie sich selber von der Zentralbank irgendwo geliehen hat
oder halt von ihren Anliegern oder Einliegern bekommt.
So und das ist
das, was eine Bank tut.
Und die Frage wäre jetzt, ist das was?
Das gibt es in gewisser Weise jetzt bei
sowas wie Bitcoin
nicht. Also da ist der Prozess,
wie Geld entsteht, relativ klar.
Sagen wir mal so.
hat halt
ein paar andere Randbedingungen. Es ist halt irgendwie
anders. Also es ist halt eben nicht so, dass
Bitcoins in
Kreditkontrakten geschaffen werden, sondern die werden
halt beim Minen geschaffen.
Es gibt ja irgendwie dann 21 Millionen
und dann ist halt Schluss.
Das hat ein anderes Problem übrigens,
ein Währungsproblem, aber das...
Das macht andere Probleme.
Das sind eingebaute Deflationen, das ist nicht so gut für Wirtschaft.
Ja, also der eine Punkt,
es gibt keinen Schutz gegen Deflationen.
Und es ist so,
es hat inneren noch so Deflationseigenschaften,
wie zum Beispiel, Leute verlieren halt ihre Schlüssel.
Sie sind halt irgendwie, Menschen sind halt
natürlich schlecht in sowas. Und es ist ja auch schon
irgendwie eine ganz, also ich weiß nicht, Schätzungen sagen,
so 20 Prozent Bitcoins sind schon einfach
verloren gegangen, dadurch, dass, oder?
Das wäre aber sehr viel.
Ich sag mal, so theoretisch, ein paar Dollar liegen auch unter irgendeiner Matratze
und du weißt nicht, wo und irgendwie hat die mehr verloren oder so.
Ja, aber die sind halt nicht weg.
Ja, aber da kommt ja was dazu. Bei Bitcoin sind sie weg.
Aber das ist ja auch die Sache, bei Bitcoin sind sie eben auch
nicht weg, weil du hast ja eben dadurch
verringert sich im Endeffekt
die Gesamtmenge und dadurch erhöht
sich eben der Preis von jedem anderen Bitcoin.
Ja, ja, gut, okay, aber das
Problem ist halt, das wird halt mit der Zeit mehr.
Also irgendwann kommen keine Bitcoins mehr dazu. Genau.
Und es werden aber weiterhin Bitcoins verloren.
Ja, und dadurch wird
dabei ja einfach nur jeder Bitcoin teurer.
Genau, richtig, ja gut, aber das bedeutet ja,
dass da so ein inhärenter
Deflationsmechanismus drin ist. Wobei, das ist ja
das, was eben alle Blockchains
aktiv machen. Also ich meine,
ein Inflationsmechanismus
ist ja das einfachste für jede Blockchain.
einfach beliebig lang immer neue
Tokens generiert. Also das ist ja super
einfach, nur es ist eher andersrum, dass eben
diese Blockchains alles tun, dass es nicht
der Fall ist, weil eben Inflation
Wertverlust bedeutet.
Ja, aber die Wirtschaft ist halt noch schlimmer, weil
halt, wenn die Leute halt immer mehr Geldhaltung
machen würden an der Stelle, dann sinken halt
Investitionen rapide runter und das ist halt
irgendwie, glaube ich, tödlich für die
meisten Ökonomien.
Ja, ja, sozusagen, also ich meine, kurzer
Abschweif.
Ich meine,
dass irgendwie, dass das halt
keine gute Idee ist, wenn
halt Geld zu stabil
ist. Ich meine, das erste Beispiel, wo
das, ich weiß nicht, du hast das mit der
Wirtschaft ausgiebig
übertrieben, aber ich habe das mal gehört, ich weiß nicht, ob das
stimmt, kannst du, dass halt
irgendwie einer der Gründe, warum in der
Neuzeit plötzlich Europa so einen
starken wirtschaftlichen Aufschwung hatte, ist
halt irgendwie, dass
plötzlich aus Südamerika ganz viel Gold kam
und das halt irgendwie
ja, das Geld
Also vorher waren die Goldminen, die es in Europa gab und auch Silber, das war halt alles mehr oder weniger ausgeschöpft und kam dann nicht mehr so leicht ran. Wir konnten jetzt als Regierung immer noch hingehen, was die alle gemacht haben, ja, irgendwie den Edelmetallanteil in den Münzen immer weiter reduzieren und so. Das kann man natürlich probieren, aber das kriegen Leute ja auch raus.
Also du redest gerade über Geldschöpfung und du redest gerade von den Effekten von Geldschöpfung und wovon du gerade reden möchtest, ist, dass du gerne mehr Geld hättest im Umlauf, damit mehr Wirtschaft überhaupt entstehen kann. Und da gibt es halt verschiedene Methoden, wie man das machen kann. Zum Beispiel kann man die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes einfach erhöhen.
Ja, und das ist, glaube ich, eine der klassischen Dinge, wo man halt sagt, okay, anstatt mehr Geld in den Markt reinzupumpen, was hier die zweite Möglichkeit wäre, könnte man einfach sagen, dass man die Umlaufgeschwindigkeit erhöht. Das wäre vielleicht auch eine Sache, die, also mehrere Traktationen.
Nur kurz zu Ende, also soweit ich das gehört habe, die Anekdote geht halt so, ja, man hätte jetzt denken können, das ist schlecht, wenn irgendwie das Geld, wenn es Inflation gibt und es war aber sehr, sehr gut für die Wirtschaft, dass es plötzlich viel mehr Geld gab.
Würde ich aufpassen, weil mit der Aussage sagst du quasi, dass gerade die super hohe Inflation, die wir haben, die gerade alle Wirtschaften crashen, dass das was super tolles ist und wir haben das eigentlich schon immer hätte machen sollen.
Das würde ich so nicht sagen. Ich würde nur sagen, dass eine Zentralbank das kontrollieren kann, die Geldmengen kontrollieren kann, ist möglicherweise eine sehr gute Sache für die Wirtschaft.
Aber das ist nämlich genau die Frage, was die Rolle der Zentralbank wäre, zum Beispiel Inflationssteuerung und was halt die Geldmenge angeht, wo wir gerade, also jetzt sind wir wieder politisch, weil die Zentralbank hat die Geldmenge jetzt nicht an Inflationssteuerung geknüpft und vielleicht auch mehr auf Arbeitsmarktpolitik geachtet und vor allen Dingen halt dafür gesorgt, dass halt Staatsschulden irgendwie mitfinanziert werden und so, aber das ist jetzt irgendwie dann eine sehr politische Diskussion, die man dann führen kann.
Ich glaube fast, die politische Diskussion sollten wir ein bisschen rauslassen.
Ja, ja, wie auch immer nur, ich würde ja sagen, also Mainstream ist eher die Ansicht, dass es gut ist, wenn Zentralbanken da einen Finger drauf haben.
Ja, das würde ich auch sagen.
Das ist Mainstream, ja, also ich würde sagen, es gibt einige Positionen, ich weiß, also weiß ich nicht, aber auch gerade in dem Bitcoin, da gibt es ja so anarcho-kapitalistische Ansichten, die sehen das anders, aber das ist eher so fringe und eher so, also ich glaube Mainstream-Ökonomie sieht das eher so, ui, was machen die denn da?
Also die Management-Ökonomie sagt ja ganz klar, man sollte eine unabhängige Instanz haben, die sich da verschiedene Ziele zusammenbauen kann, die nicht unbedingt immer den politischen Einfluss unterworfen ist.
Was ja in der Realität auch jetzt schon über die letzten Jahre in Frage gestellt wurde.
Ja, gut, klar, genau. Ich verstehe schon, dass es da ein Problem gibt.
Also es ist sogar ein heftiges Problem, vielleicht ist doch der Grund für die Inflation, könnte auch daran liegen, aber wir wollen jetzt tatsächlich nicht so politisch werden.
Genau, jetzt sind wir bei Inflation generell.
Ja, aber das ist vielleicht eine gute Frage.
Ich meine nur, das ist halt etwas anderes.
Bei Bitcoin hast du halt irgendwie sozusagen in Anführungsstrichen
theoretischen Schutz vor Inflation.
Nein, nein, du hast ja Deflation, das machst du nicht besser.
Ja, aber du hast keinen Schutz vor der Deflation, genau, das ist halt das Problem.
Ja, und du hast wieder jemanden, der das kontrollieren kann
und dann niemanden, der da irgendwie sagen kann,
okay, wir easen das jetzt ein bisschen, es gibt doch ein paar Bitcoin oder so.
Genau, genau, genau, deswegen gibt es eben ja diese Kryptowährung.
Also, dass eben niemand das kontrollieren kann.
Ja, aber das ist keine gute Idee.
Okay, aber dann kannst du ja auch sogar damit anfangen
und da eben Regeln reinbauen.
Wir hatten ja über Smart Contracts etc. geredet.
Du kannst von vornherein in eine
Kryptowährung Regeln reinbauen,
wann davon dann irgendwie mehr
erzeugt werden, wann die wieder zurückgenommen
werden etc. Aber das sind dann eben klare
Regeln von vornherein und nicht
Regeln, die einfach grad mal
wie es halt passt irgendwie angenommen werden.
Naja, aber das Problem ist halt, also du hast ja gerade so
labidar flapsig formuliert, wie es halt passt.
Aber ich glaube, diese Flexibilität
reagieren zu können auf externe Umstände,
die man vorher nicht kannte, ist vielleicht auch ein Vorteil halt.
Genau, nur da hast du jetzt eben auch
wieder eben dieses Kryptosystem,
Voting, hier Mehrheitsentscheid
etc. Du kannst ja Sachen
tatsächlich auch oftmals noch anpassen.
Ist das eine gute Idee, Mehrheitsentscheid?
Ist auch die Frage, also ne?
Um wen geht's da? Wer hat die Mehrheit? Und so, das ist
halt auch wieder eine gute Frage. Du kannst
eben auch selbst im Kryptobereich durch Smart
Contracts alles komplett zentralisiert machen.
Dann hast du quasi nur
noch quasi diese Standardisierung
Und diese ganze Sicherheit und Dezentralität fällt komplett weg. Aber du hast zumindest noch die Standardisierung, dass du eben genau so damit interagierst wie mit anderen dezentralen Projekten. Und was du da zum Beispiel machen kannst, du kannst natürlich einen Smart Contract erzeugen, wo es dann einen Admin quasi gibt, der damit quasi alles machen kann, was er will.
Nur eben genau das ist eigentlich die Theorie da hinten dran, dass es den eben nicht gibt. Den gibt es aktuell in vielen Krypto-Projekten auch viel zu häufig, diesen Admin, der alles machen kann. Und da gab es auch schon sehr viele sehr schlechte Situationen, die da draus entstanden sind.
Wenn wir jetzt drüber sprechen, dass man das
haben will, also das gibt es jetzt
schon und wird eigentlich versucht, überall
zu vermeiden, aber die Möglichkeit
ist da, das zu machen.
Ja gut, okay, wir wissen es nicht,
aber ich meine, interessant ist natürlich, es gibt jetzt alle
Möglichkeiten, man kann jetzt alle Geschmacksrichtungen sozusagen durchprobieren
und guckt halt einfach, was bleibt denn
übrig und vielleicht ist ja irgendwas
Interessantes dabei, das kann ja natürlich auch sein. Das will ich ja
gar nicht ausschließen. Ich meine, ehrlich gesagt, mich überrascht
ja sowieso, also Bitcoin lebt jetzt
seit zehn Jahren oder mehr als zehn, also
ungefähr. Ja, seit Anfang
2009 irgendwie. Das heißt, ja,
insgesamt jetzt
13,
13,5 Jahre, ja, sowas.
Also schon relativ lang. Und
es ist auch schon relativ lang viel Geld drin. Das heißt,
wenn irgendjemand irgendwas gefunden
haben sollte, dann, ja,
ist es schwer zu erklären, warum das nicht genutzt wird.
Daher wahrscheinlich...
Na gut, aber es wird ja schon relativ viel genutzt.
Nein, nein, nein, nicht ausgenutzt
wird als, also sozusagen man kann...
Also an die Sicherheit zu kommen, dass... Genau, man kann halt wahrscheinlich
ausgehen, dass das relativ solide ist.
Weil ansonsten hätte jemand schon
irgendwie quasi da
die Goldwaren rausgetragen.
Ich meine, passiert leider auch immer mal wieder.
Aber zumindest in
solchen Bereichen, dass nicht der komplette
Kryptobereich dann auf einen Schlag weg ist.
Genau, genau. Also insofern
kann man sagen, so ein bisschen hat
das sich jetzt schon so dem
Zahn der Zeit irgendwie ausgesetzt
und besteht noch.
Aber
Aber auf der anderen Seite, diese grundsätzlichen Fragen, wo ich sagen würde, bei Bitcoin ist es halt so sehr unklar und da alles andere an ähnlichen Geschichten hängt wie Bitcoin, glaube ich, entscheidet sich das halt auch an Bitcoin oder eben nicht Bitcoin.
ich weiß es nicht genau, ich weiß natürlich überhaupt nicht, was passieren wird,
aber ist sowas
eigentlich prinzipiell eine gute Idee? Also wie
kommt zum Beispiel tatsächlich Wert zustande
in dem System? Wie kommt das Geld,
wo kommt das Geld her, das in das System
reingeht? Das sind halt so die Fragen, wo ich mir denke,
das sieht aber nicht gut aus, wenn man sich das anguckt.
So weit würde ich
nicht gehen, weil wenn du dir zum Beispiel
anschaust, wo Banken Geld schöpfen,
Banken...
Ja, gebe ich zu.
Jochen hat entdeckt, dass Ökonomie generell
Schaffo, das gebe ich
tatsächlich zu. Ja, wenn man sich
genau anguckt, was Banken so tun.
Oder Unternehmen.
Was ist Wertschöpfung? Da sind wir ja genau bei der
Frage, ist die Wertschöpfung deine tägliche
Arbeit, die die Produktivität schafft,
die von einem Kapitalisten amitragiert wird,
wo du halt sagen kannst, okay, du gibst dem Kapitalisten
noch mehr Geld, als du verdienst, aber du schaffst
irgendwas wirklich essentiell Wertvolles.
Also du bist ein Handwerker, schaffst irgendwas
und das ist ja Produktivität. Daher kommt ja Geld her.
Geld kommt ja aus deiner Produktivität, aus deiner Arbeitsleistung.
Genau.
Und ist hier die Frage, ist das ökonomisch, was dann irgendwie Geld schöpft auch, ja, das ist ja das, was die Banken dann verleihen, ein Investitionskapital, geht das halt auch mit in der Blockchain, kommt das Geld, was da reingeht, auch aus so Investitionskanälen raus?
Genau, genau, also ich würde, also ich meine sozusagen quasi, das wäre jetzt so mein, mein, mein, mein.
Was du sagst, es fehlt ein Geldverleihwesen auf der Blockchain?
Nein, das würde ich gar nicht sagen.
Das ist so wertvoll.
Wo ich bei
Bitcoin ein Problem sehen würde, ist
wie, wo kommt eigentlich
das Geld quasi sozusagen, wie kommt der Dollar,
warum tauschen Leute Dollar in Bitcoin?
Das ist halt ein Problem.
Weil eigentlich gibt es dafür aus meiner Perspektive
gar keinen guten Grund. Ein guter Grund wäre zum Beispiel,
ich kann damit irgendwie in der Kälte ein Bier bezahlen,
ich kann damit, ich kann einen Kredit aufnehmen, ich könnte,
ich kann, aber das kann man ja alles nicht.
Doch, kannst du. Nicht bei Bitcoin,
aber bei Ethereum. Ich meine, mit dem Bezahlen
kann, können wir drüber reden, aber zumindest
Kredite aufnehmen, du kannst darauf
tauschen. Ich meine, du
hast, oder viele Leute haben
vielleicht auch irgendeinen Aktienbroker in ihrer Bank
integriert, genau das hast du eben auf der Kryptowährung
auch, nur dass du oftmals
eben nicht quasi die traditionellen
Aktien handelst, sondern eben
Kryptowährungen, Kryptotokens, die
oftmals so strukturiert sind wie Aktien,
dass das nämlich Anteile von einem
Kryptoprojekt sind
und solche Sachen. Und jedes Mal,
wenn Nutzer handeln,
zahlen die eben Transaktionsgebühren,
einerseits für die Blockchain,
andererseits aber für diesen Smart Contract,
die haben oft auch Transaktionsgebühren drin
und du hast dann im Endeffekt, wie bei einer Börse
oder wie bei einer Bank, hast du genau
diese gleichen quasi Einnahmequellen,
einfach durch den Geldfluss hast du
Einnahmen, durch das Verleihen hast du Einnahmen,
durch das Tauschen zwischen Währungen
hast du Einnahmen. Aber sag doch mal, was
Geld überhaupt ist, weil das, darum geht es glaube ich
gerade, was überhaupt Geld ist eigentlich, ja?
Weil Geld ist, glaube ich, sehr tief zur Frage.
Geht es wirklich darum?
Ja gut. Wertaufbewahrungsmittel
und Tauschmittel sind vielleicht so die essentiellen
zwei Punkte. Also der klassische Satz dazu
wäre jetzt, wo ich sagen würde, wo das Geld von,
wo der Wert von Geld herkommt,
sozusagen ganz simpel, ja, ich kann damit meine Steuern
zahlen. Das ist halt sozusagen der entscheidende
Punkt, das kann ich mit Bitcoin nicht machen. Ja, oder
du wirst halt vielleicht nicht die ganze Zeit
50 Tonnen Weizen mit dir rumschleppen,
um neue technologische Güter
zu bekommen. Ja, okay,
aber dafür wird Bitcoin ja nicht verwendet.
Aber mit den Steuern zahlen wird es auch aufpassen. Genau, aber das ist ja
einen Punkt gehabt, ob das dann Geld ist oder so.
Das ist halt nochmal eine andere Frage. Also, weil eigentlich
Geld ist ja genau so ein Ersatzding
für, ich muss jetzt nicht 10 Kühe
auf den Markt geben.
Aber meine Kritik wäre genau, dass
Bitcoin diesen Zweck halt nicht erfüllt.
Genau, aber die Frage ist, warum nicht?
Dieses Tauschding, das macht es halt eigentlich nicht
zu einem Geld. Richtig, genau. Ich würde sagen,
es ist kein Geld eigentlich.
Und jetzt kommt die Frage, warum tauschen Leute
dann Geld, mit dem sie all das machen können,
in Bitcoin? Und dann muss man sagen,
wenn man sich das anguckt, da gibt es eigentlich nur schlechte Gründe.
Ja, aber warum kaufen Leute Aktien?
Wenn man das dann kauft,
das ist ja tatsächlich ein Währungsband.
Unternehmen, die schütten Dividenden aus, die machen tatsächlich
das. Das ist doch auf der Blockchain genauso.
Das würde ich aber jetzt auch sagen.
Also die Frage, ob auf der
Blockchain die Unternehmen alle ein In-Sich-Geschäft machen
und Leute in der Realwirtschaft, so ein
Aktienunternehmen, da wird ja tatsächlich
das, was ich meine, mit echter Wertschöpfung irgendwas
geleistet. Also Arbeit zum Beispiel
umgesetzt in Produktivität.
Und ein Unternehmen verspricht dann tatsächlich
irgendwie den Leuten, sich an dem
Unternehmen beteiligen, also Investitionstapital,
Anteile von dem, was sie dann
abschöpfen können. Und gut, dass das
dann auf der Börse dann nicht nach diesen Regeln läuft und dass
es nicht eigentlich... Wenn ich das bei Bitcoin angucke,
dann muss ich doch als sozusagen Investor, kriege ich doch sofort
kalt zu Füße, weil für mich sieht das System so aus,
da müssen die ganze Zeit Leute Stromrechnungen
bezahlen. Wenn ich mein Geld da rein
hausche, dann geht das für Stromrechnungen drauf.
Was kriege ich denn dafür?
Und das ist doch eigentlich das Einzige...
Also ich meine, wenn man sich das... Warum
betreiben Leute, warum meinen Leute
da zum Beispiel in China, die meinen deswegen,
weil es halt so ein künstliches Limit gibt.
Du darfst halt Renminbi nicht in Dollar umtauschen.
Ja, dann bezahlen sie ihre Stromrechnung in Renminbi
und dann transferieren sie sozusagen Bitcoin raus
und tauschen das gegen Dollar.
Aber die Frage ist,
warum tauscht jemand Dollar gegen Bitcoin in den USA?
Das ist komisch.
Weil, was kriegt der dafür?
Ja, du kannst auch,
das ist halt tatsächlich so ein politischer Grund,
weil er deszentralisiert wird.
Und die Gegenbuchung ist halt oft irgendwie Ransomware-Zeugs.
Und das ist halt irgendwie,
das sieht echt nicht gut aus.
Und ich hätte gerne,
also ich meine,
das wäre natürlich schön,
wenn mir jemand erklären könnte,
nein, das ist,
ich meine, eine andere Geschichte,
das ist, weil die Leute alle Drogen kaufen, wäre ich auch noch mit einverstanden,
weil das irgendwie macht die vielleicht glücklich oder so,
das hat ja auch einen gewissen Wert.
Manchmal ist es halt auch so, wenn irgendwie so ein Train oder ein Wal in eine Richtung läuft,
dann muss man hinterher springen, damit man irgendwie mit dem Wal mitschwimmen kann und so,
da ist auch noch so eine Sache.
Ja, aber was ist sozusagen der inhärente Wert,
den dieses System hat für die Leute,
die da quasi Dollar gegen Bitcoin tauschen?
Weil das sehe ich nicht so richtig.
Außer Spekulation gibt es natürlich auch.
Ja, ich glaube, das ist sehr viel,
weil man eben auch in der Vergangenheit gesehen hat,
dass es ziemlich hochgegangen ist,
dass man es einfach rein als Investment
zieht. Ich meine, das ist es ja für viele Leute
auch. Moment, Moment, Investment würde ich
nicht sagen. Also Investment ist was anderes.
Also Investment ist tatsächlich
was mit Rendite oder so. Und das
wenn man auf einen Kurs setzt beispielsweise,
ja, dann ist es eher eine Wette halt.
Also Investment würde ich das nicht nennen.
Also Investment ist...
Nein, Investment ist jetzt was, du gibst mir Geld
dafür, dass ich mein Projekt
machen kann, wo du reingucken kannst, dass ich arbeite.
Verstehe ich, aber jetzt beispielsweise eine Staatsanleihe
würde ich auch als Investment nennen.
Nee, ist aber auch keine Investment, ist auch eine Wette.
Oh, ja, okay, okay, gut. Wenn wir so weit gehen, dann...
Ich sag mal so, hinter so einem Staat
steckt ja meistens auch noch die gesamte Ökonomie
und das ist ja die Summe aller Leute,
die da arbeiten, also auch irgendwie ein bisschen was anderes.
Ich glaub, das ist jetzt auch nicht so das Wichtige, was genau
Investment und was Wette ist. Nein, aber das ist ja auch
genau die Frage. Ja, vielleicht ist es doch wichtig,
weil das ist genau das Ding, worüber wir gerade gesprochen haben.
Weil es wird halt als Investment oft verkauft.
Also das ist halt auch, da kommen wir zu dem Punkt, wo ich
hab ein bisschen recherchiert, da hab ich mir gesagt,
oh Mann, also
ich sehe kaum gute Verteidigungen
davon, weil, also wenn man sich
die Marketinggeschichten anguckt, die es da so gibt, die sind halt
alle, die sagen alle so, ja, jedes Investment ist
Spekulation. Da gibt es ja bestimmt Leute, die sagen, yeah,
sehe ich genauso. Und ich denke mir so, what?
Das kannst du Leuten doch nicht
ins Gesicht sagen.
Oder ich meine, da fühle ich mich
halt so ein bisschen, da denke ich mir so, da hält mich jemand für blöd.
Ich kann dir ein Beispiel
geben. Hast du vielleicht schon mal den
Unitoken gehört, Uniswap? Nicht gar nicht.
Das ist im Endeffekt genau
Was ich auch mache, also das ist einfach eine dezentralisierte Börse und da werden jeden Tag Milliarden getauscht. Also das ist die größte Börse auf der Blockchain und die kommt mittlerweile auch mit richtigen quasi traditionellen Börsen, zumindest Kryptobörsen vom Handelsvolumen mit.
Und was du dort machen kannst, ist, du kaufst den Unit Token und das ist der sogenannte Governance Token von denen. Das bedeutet, du kannst dann, du hast ein Stimmrecht, wie bei einer Aktie, du kannst zusammen mit anderen Leuten abstimmen, zum Beispiel auf welche anderen Blockchains wird jetzt expanded oder irgendwie Fee-Anpassungen etc.
Also du hast eben dieses Governance-System und die Transaktionsgebühren, die für diese Tausche anfallen. Also der Smart Contract selbst hat nochmal eben Gebühren, zusätzlich zu den Transaktionsgebühren auf der Blockchain.
Und diese Gebühren werden zum Teil an die Leute ausgeschüttet, die eben quasi dort die Kryptowährung bereitstellen, die getauscht werden. Aber zu einem kleinen Teil auch an die Leute, die diesen Unitoken halten. Das bedeutet, du hast 1 zu 1 Dividenden auf diesem Unitoken.
Du hast im Endeffekt 1 zu 1 eine Anziehung.
Da sind wir jetzt gerade genau bei dem Punkt.
Also es gibt die Bestrebung,
dezentral alle Banktransaktionen,
die es so klassisch gibt, oder vielleicht
auch Wirtschaftstransaktionen zwischen Unternehmen abzubilden
auf Blockchain- und Smart-Contract-Ebene.
Aber was ich immer noch nicht verstanden habe, wo halt
dieses in sich Geschäft,
die Katze beißt sich so ein bisschen in den Schwanz,
weil natürlich tauscht man die Sachen nach dem Enttrucken,
wo das so zu realwirtschaftlicher
Leistung führt.
Und das ist das, was ich noch nicht ganz sehe.
Weil du hast zwar
Unternehmen, die vielleicht auf der Blockchain existieren
und da auch dann produktiv sind und durchaus auch da
eine gewisse Form von Marktwirtschaft
vielleicht bilden oder so, aber
die ist halt in sich geschlossen.
Ja, also es gibt halt nach außen diesen
Handelsport mit Dollar
to Coin somewhere,
ja, weil irgendjemand nach draußen tauscht,
aber außer diesem Währungsexchange
gibt es keine Interaktion
von Waren und Dienstleistungen in dieser Börse.
Da kannst du es tatsächlich relativ,
oder kann ich ein relativ einfaches Beispiel
ranziehen und zwar sind das Stablecoins.
Stablecoins sind im Endeffekt
Kryptowährungen, die eins zu eins an
meistens den US-Dollar gebunden sind.
Das bedeutet diesen nicht freien Markt,
sondern du hast quasi alle
Eigenschaften von der Kryptowährung,
aber mit der Preisstabilität oder auch
Nichtstabilität momentan von dem
US-Dollar. Ja gut, aber jetzt sind wir ja schon wieder
bei den Währungswährungen. Ja ne Moment, da
ging es jetzt eben wie quasi
diese Werte rein und raus aus der Blockchain kommen.
Und du hast jetzt im Endeffekt mit diesen Stablecoins
Das kannst du alles machen, was deine Bank eben mit deinem Dollar machen kann.
Das bedeutet, du kannst quasi alle oder viele Dienstleistungen, die eine Bank zentralisiert abbilden kann, kannst du dezentralisiert auf der Blockchain abbilden.
Und da hast du dann eben diese Vorteile, dass eben genau die Sachen gemacht werden, die eben in diesen Smart Contracts drinstehen.
Das würde beispielsweise nur dann Sinn machen, wenn ich quasi für die Dienstleistungen, die ich in der realen Welt anbiete, Coins nehme, anstatt Dollar.
Du musst ja nur Dollar nehmen, weil eben dieser Dollar-Stablecoin ja jederzeit den Wert von einem Dollar hat und du den auch tauschen kannst gegen einen Dollar.
Alles, was du quasi mit einem Dollar bezahlen kannst, kannst du mit diesem Stablecoin dann zumindest über eben einen Schritt mehr, nämlich den Tausch von einem Stablecoin zu einem Dollar, aber halt zu einem fixen Preis, nämlich 1 zu 1, kannst du dann alles machen, was du mit einem Dollar auch machen kannst.
Aber du hast eben diese Investmentmöglichkeiten, die du auf der Blockchain hast.
Alles, was du auf der Bank machen kannst, kannst du auf einmal in einem sichereren Weg oder zumindest in einem Weg, wo von vornherein festgelegt ist, was Leute damit machen können, kannst du auf die Blockchain transferieren.
Und du sparst dir unglaublich viel Verwaltungskosten, weil eben die manuellen Prozesse wegfallen, weil alles durch Smart Contracts einmalig geschrieben und ab dann für immer geregelt ist.
Ja, also ich meine, die erste Frage wäre, passiert das denn dann? Passiert das wirklich? Gibt es da Transaktionen? Weil, nicht, dass ich gehört hätte, dass es in größerem Umfang tatsächlich stattfindet.
Unglaublich. Also Stablecoins, ich glaube, sind jetzt mehrere, ich weiß gar nicht, 400 Milliarden oder so, die US-Dollar-Stablecoins eben in diesen Protokollen drin liegen.
Naja, ich habe mal davon gehört, ich glaube, das ist dann halt, wie heißt das, Tether oder so. Aber da ist es doch irgendwie, die Firma dahinter, die führt ja seit Jahren Prozessen mit der Aufsicht, weil die halt ihre nicht offenlegen wollen.
Mittlerweile tun sie es, aber ja, also Tether, USGD ist ein bisschen schädiger.
Irgendjemand hat da Kopfgeld drauf ausgesetzt. Soweit ich weiß, kriegt man eine Million, wenn man irgendwie dazu Informationen liefern kann. Die Million ist bisher nicht abgeholt worden.
Ich würde davon ausgehen, dass es da keine
Sicherheiten gibt. Genau das ist die
Sache, da hast du eben diesen
Anknüpfpunkt zwischen quasi den traditionellen
Marken und der Kryptowelt.
Du hast im Endeffekt
in der Kryptowelt eben alles
durch Smart Contracts geregelt, wo niemand
was machen kann, was die Smart Contracts
nicht erlauben. Jetzt willst du aber
eben die Preisstabilität von dem Dollar
da reinbringen, bedeutet, du hast eben
diese traditionellen Systeme.
Ja, aber da muss auch noch jemand Dollar haben.
Ich meine, also in der Theorie ist es so, dass für jeden Stablecoin eben ein Dollar auf dem Bankaccount hinterlegt ist.
Und die Leute, die das betreiben, sagen, das zeigen wir aber keinem.
Ja gut, okay.
Genau, die Leute haben gezeigt, die Leute haben das nicht gezeigt und mittlerweile tun sie es, mittlerweile ist es offengelegt und es gibt Alternativen.
Ist das nicht mittlerweile, also auch was da mit Terra und Luna da passiert ist?
Das war aber von vornherein einfach klar, was passieren wird.
Also ich weiß nicht, wahrscheinlich werden viele Leute mir da widersprechen.
Terra und Luna, vielleicht müssen wir die Geschichte kurz rein.
Machen wir mit der Geschichte. Es gibt die Terra-Blockchain und auf der gibt es den UST-Stablecoin, den Terra-US-Dollar-Stablecoin oder gab es und Luna, den ihre Kryptowährung und die haben im Endeffekt versucht, einen Mechanismus zu bauen, ohne dass eben jeder UST, also jeder Dollar-Stablecoin mit einem Dollar auf einem Bankaccount hinterlegt ist.
diesen Dollarwert trotzdem beizubehalten.
Das bedeutet, es gab im Endeffekt Kryptowährungen,
die einen Wert von einem Dollar hatten,
die aber nirgends hintendran einen echten Dollar hatten.
Also sie waren teilkollateralisiert und nicht vollkollateralisiert.
Also es gab einfach keinen Dollar pro UST.
Also kollateralisiert musst du noch mal?
Das ist einfach der Gegenwert, der irgendwo anders hinterlegt ist,
dafür quasi, ist nicht ausreichend für den Wert von allen USTs.
Also was wie der Goldstandard irgendwo liegt.
Ja, den es theoretisch geben sollte, genau.
Und das machst du eben bei einem normalen Stablecoin, für jeden Stablecoin, den du rausgibst, hast du einen Dollar irgendwo auf dem Bankaccount, theoretisch.
Irgendwo in Fort Knox.
Und was Terra angefangen hat, ist, die haben eben gesagt, wir haben eben nicht diesen Dollar irgendwo hinterlegt, sondern wir machen jetzt irgendwelche Mechanismen, die den Preis stabil auf einem Dollar halten sollen, ohne dass da aber irgendwo ein Dollar hinterlegt ist.
Das bedeutet, ganz vereinfacht gesagt, gab es ein Mechanismus.
Currency-Carry-Trades machen die dann permanent?
Nochmal?
Machen Currency-Carry-Trades?
Das müsstest du jetzt erklären.
Das würde mir jetzt einfallen,
also dass man halt Währungen untereinander so lange handelt,
dass man halt da den Arbitrage zieht
und damit die Währungsschwankungen ausreicht.
Genau, also so war es im Endeffekt auch.
Also die einfache Version war, sie haben einen Mechanismus geschaffen,
dass sobald eben UST unter einem Dollar wert ist,
dass es ein Incentive gab, den zu kaufen und wenn er drüber war, gab es ein Incentive, den zu verkaufen
und dadurch hat er eben den Dollarwert behalten.
Nur das Problem ist, dieser Incentive ist durch Luna entstanden, also diese andere Kryptowährung, die sie haben
und das Problem ist, dass das nur so lange funktioniert, solange die Luna-Kryptowährung quasi mehr Wert insgesamt ist
als die UST-Kryptowährung und das war am Anfang der Fall.
Dann gab es aber die Situation, dass die angefangen haben, aus dem Nichts 20% jährlich zu generieren. Also aus dem Nichts haben die einfach 20% mehr USTs jährlich generiert. Du hast quasi deine USTs gelockt und hast dafür dann am Jahresende 20% mehr gehabt. Und die kamen aus dem Nichts.
Also das liegt wieder bei der Zentralbank.
Ja, genau, quasi, quasi.
Der Mechanismus muss sich zerstören wieder, ja.
Bei der Zentralbank hast du dann eben, dass der Dollar an sich weniger wert wird, aber bei denen war es ja, dass das eben genau ein Dollar wert sein muss.
Ich glaube, bei der Zentralbank, der Mechanismus, der dahinter steckt, ist halt, dass die Zentralbank das Geld halt verleiht, so gut sie kann und halt das Geld, was sie halt zurückbekommt, inklusive Zinsen dann auch wieder vernichtet.
Ich meine, dass die Theorie, wobei es so viel vernichtet, kennen wir aus der Historie, wurde jetzt nicht an Geld.
Doch, doch, das wird ja schon permanent, also alles Geld, was zurückgebucht wird, das landet halt nicht auf irgendeinem Konto, sondern es wird halt einfach auch ausgebucht, also es ist dann weg.
Okay, aber was bei denen passiert ist, im Endeffekt, die hatten es eben, wie gesagt, nicht voll kollateralisiert. Es gab keinen Dollar für jeden UST und irgendwann ist es passiert, dass, ich glaube, im Nachhinein ist rausgekommen, sogar eine große Tradingfirma hat im Endeffekt ganz viel UST quasi auf einen Schlag ausbezahlt und dadurch ist dann auf einen Schlag alles zusammen kollabiert.
Weil die haben im Endeffekt eben noch das Geld letzten UST rausbezahlt, was kollateralisiert war, weil irgendwo muss ja dieser ein Dollar, den sie beim Auszahlen bekommen, herkommen. Und dann waren die restlichen USTs nicht mehr kollateralisiert. Und dadurch gab es eben keinen Gegenwert zu diesen USTs und die sind auf einen Schlag quasi komplett auf null gefallen.
Ich meine, in echt waren es, glaube ich, zwei Tage, aber ja, die sind quasi von einem Dollar stabil, die waren auch wirklich stabil, komplett auf null gefallen. Und das war aber, was ich gemeint habe, von vornherein eigentlich auch wirtschaftlich vorhersehbar.
Ich habe tatsächlich schon ein halbes Jahr davor versucht, UST zu shorten, aber keine Börsen haben UST angeboten zum Shorten, nicht in Deutschland. Aber nochmal anderes Thema, genau.
Ja, und das war eben ein Stablecoin, der halt von vornherein eigentlich nicht nachhaltig war. Und das wurde Sokka von Terra selbst gesagt, zugegeben. Die haben dann angefangen, dass sie irgendwelche Mechanismen einbauen wollen, wodurch sie mehr Geld verdienen quasi und dadurch diese 20% wieder reinwirtschaften können. Nur haben sie diese Mechanismen eben nicht.
Ja gut, 20% Wirtschaftsrechte bekommen ist schon gar nicht so wenig.
Und diese Mechanismen waren halt nie da, haben nie funktioniert oder ich glaube im Endeffekt war es 6% haben sie tatsächlich jährlich ungefähr verdient und 20% aber eben ausgeschüttet und dadurch ist dann die Kollateralisierung eben weggegangen und dann gab es nochmal den finalen Stoß von einem, ich glaube ein Hedgefonds ist das tatsächlich.
Der geschottet hat.
Genau, im Endeffekt, ja. Also die haben, ja, genau.
Insofern funktioniert dann die Marktwirtschaft an der Stelle, ja.
Genau. Aber das war eben ein Stablecoin, der eigentlich nicht direkt mit einem Dollar hinterlegt war.
Aber du hast jetzt damit geantwortet auf Jochnunds Einwand. Ich habe aber nicht ganz verstanden, warum das der Einwand auf Jochnunds Einwand war.
Was war denn mein Einwand?
Ja, dass die nicht so zuverlässig und stabil sind, wie man bei Terra gesehen hat, genau.
Genau, weil ich würde ja sagen, bei Tessa ist eigentlich im Grunde genommen das gleiche Problem. Die waren irgendwann über 70 Milliarden irgendwie wert und dann hat die, war es die Börsenaufsicht, die war jetzt nicht gesagt, oh, das ist immer gefährlich für das Finanzsystem hier, lass uns mal sehen, ob das wirklich irgendwie, ob da wirklich Dollar dahinter liegen und dann haben die gesagt, zeigen wir nicht.
So würde ich ja auch sagen, an der Stelle würde ich anfangen zu shorten, ehrlich gesagt.
Aber wie gesagt, mittlerweile ist das offengelegt, also mittlerweile ist das tatsächlich offen und es gibt alternative Stablecoins, zum Beispiel Binance selbst, ich weiß nicht, ob man das kennt, aber die Binance-Kryptobörse, die größte Kryptobörse der Welt, die haben ihren eigenen Stablecoin, den BUSD, den Binance-US-Dollar und da sind die zum Beispiel sehr transparent.
Dann gibt es noch einen anderen Stablecoin, das ist DAI, was eigentlich was sehr interessantes ist, das nämlich komplett wirkt, wiederum dezentralisiert auf der Kryptobörse, auf der Blockchain. Dieser Stablecoin ist überkollateralisiert mit Kryptowährungen.
Das bedeutet für jeden DAI, den es quasi gibt, gibt es mindestens, ich glaube aktuell sind es ungefähr 1,25 Dollar Wert an Kryptowährungen, die da hinterlegt sind.
Und sobald die Kryptowährungen fallen im Preis, dass es eben unter diese 1,25 Dollar oder ich glaube das Limit ist 1,15 Dollar gefällt, dann wird das quasi zurückgezahlt. Das bedeutet, jemand zahlt diesen einen DAI zurück und bekommt dafür die 1,15 Dollar Wert an Ethereum oder anderen Kryptowährungen, die hinterlegt sind.
Und dadurch ist es relativ sichergestellt, nicht in jedem Fall, aber relativ sichergestellt, dass egal wie die Kryptowährungen schwanken, der Wert an Krypto, der hinterlegt ist für DAI, immer höher ist als die DAI, die im Umlauf sind.
Und da hast du dann wirklich einen dezentralen Dollar. Der ist dann nicht mal durch eine zentrale Firma irgendwie abgebildet, der du wirklich vertrauen musst. Ich meine, es gibt immer noch Aspekte, die zumindest so ein bisschen Vertrauen brauchen, aber im Endeffekt hast du es dezentral auf der Blockchain.
Und durch dieses Smart-Contract-System eben wird sichergestellt, dass eben jeder DAI mit mindestens, ich glaube es sind 1,15 Dollar Wert an Kryptowährung hinterlegt ist.
I need a dollar, a dollar is all I need.
Ja, okay, ja, tja, ja, ja, also, ja, wo waren wir eigentlich?
Ja, genau. Wir müssen langsam mal
zu der Python-Anwendung an der Zeit kommen.
Fangen wir einfach mal an, genau.
Für die
Python-Anwendung gibt's
die web3.py
Library.
Was ist denn Web3?
Web3,
ich würde es tatsächlich
relativ aus technischer Sicht
beschreiben, ist
eine Webseite, die mit der
Blockchain verbunden ist.
Das bedeutet, ich meine, du kannst
es noch einen Schritt weiter gehen, du kannst die Webseite
selbst dezentral hosten,
muss, würde ich
aber sagen, ist kein Kriterium,
sondern nur ein Boni für Web3,
aber im Endeffekt, du hast eine Webseite
und die ist mit der Blockchain verbunden
und dadurch kannst du eben
relativ dezentral, eben, wie gesagt,
die Webseite ist zentral gehostet, aber
du kannst mit der dezentralen
Blockchain interagieren über diese Webseite.
Das heißt, du kannst Content anzeigen, der auf irgendeiner
Kette hängt. Genau, also
das ist im Endeffekt einfach nur ein User-Interface
für die Blockchain. Für irgendeine Kette,
okay. Genau, und du hast dann meistens eben
Smart-Contracts, die hinterlegt sind.
Deine dynamischen Daten, sondern halt
irgendwie aus den Informationen
aus irgendeiner Blockchain, die natürlich auch irgendwo
gerüstet werden muss, damit das geht, aber ja.
Genau, ja, vielleicht da zum
letzten nochmal, ich glaube, wir hatten kurz
davor Notes angesprochen
vor dem Podcast. Ja.
Und zu Notes,
wie vorhin schon gesagt wurde,
Also das ist quasi eine Kopie der Blockchain.
Aber wenn du, du kannst einfach deine eigene Node hosten,
hast dadurch deine eigene Kopie der Blockchain
und hast dann deinen Zugang zu der Blockchain über deine eigene Kopie.
Über deine eigene, vielleicht war Struktur dein eigener Server dann.
Genau, deinen eigenen Server,
weil du kannst auch öffentliche Endpoints quasi dafür benutzen.
Dann können diese Endpoints rein theoretisch,
aber natürlich eben von dem Provider des Endpoints manipuliert werden,
welche Daten du über den Endpoint empfängst.
Und da bist du nicht vollkommen dezentralisiert.
Die veraltet sich natürlich relativ schnell.
Du musst ja irgendwie dann gucken,
dass du dann mitrennst mit dem Transaktions-Log,
dass du halt irgendwie erfährst,
wen ist die neueste Note und wer sich entschlossen hat,
dass die neuesten Transaktionen irgendwie ...
Aber das macht die Blockchain-Note.
Also die Notes sind quasi genau dafür da,
permanent in Verbindung mit anderen Notes zu stehen
und das permanent zu synchronisieren.
Also jede Node führt ein Register über, wie viele Nodes es und welche Nodes es noch alle gibt.
Nicht alle Nodes, sondern die verbinden sich immer irgendwie bis zu 50, glaube ich, ist die Standardeinstellung.
Und dann wird über quasi einen Flatfill-Algorithmus werden die Transaktionen gebroadcastet über dieses riesengroße Peer-to-Peer-Netzwerk.
Ich glaube, das Netz ist tatsächlich unten drunter irgendwie IAC noch.
Süß, ja.
Witzig, ja, okay.
So, das war jetzt
Node-Exkurs, ja. Genau.
Jetzt waren wir aber bei Web3.py.
Genau. Und das
ist im Endeffekt einfach nur diese Schnittstelle
zu den Nodes.
Das bedeutet, du hast ein
RPC, Remote Procedure
Call, womit
du auf den Nodes Queries
und Transaktionen ausführen kannst.
Und über diesen RPC kannst
du eben dadurch indirekt
mit der Blockchain interagieren oder
eben mit einer lokalen, zentralen
Kopie der Blockchain
quasi interagieren und
Web3.py
vereinfacht quasi einfach nur
diese RPC-Calls zu bauen.
Also High-Level-Interface. Das ist ein High-Level-Interface,
genau. Und
also ich habe zum Beispiel auch eine eigene Library
aus Geschwindigkeitstechnik
und Aspekten
geschrieben dafür, also es ist möglich,
da komplett quasi
über REST-Requests
damit zu interagieren mit einer
Blockchain-Node, aber
eben Web3.py macht das um
einiges einfacher. Und was
du dann machen kannst, ist, du kannst bei
Smart-Contracts zum Beispiel
eben direkt Funktionen ausführen,
Daten aus
diesen Smart-Contracts rauslesen
und diese Geschichten.
Und das hilft eben ungemein.
Ein
Beispiel ist Abitrage.
Das ist vorhin mal ganz kurz gefallen.
Es gibt eben, wie gesagt, auf der Blockchain Börsen und es gibt eben auf den meisten Blockchains mehr als eine Börse.
Und jetzt haben die aber natürlich komplett separate Preisfindungsalgorithmen und irgendwie müssen die sich ja synchronisieren.
Und das geschieht wie bei den meisten traditionellen Börsen auch eben durch Arbitrage-Trades.
Und das bedeutet im Endeffekt, die eine Börse hat einen teureren Preis als die andere.
Ja, man kann gleichzeitig kaufen und verkaufen
unter den Preisen und dann hat das, was du da
in Differenz steckst, in die Tasche, das Arbitrage.
Ja, genau.
Und das kannst du dann zum Beispiel,
du musst ja irgendwo finden, was willst
du kaufen, was willst du verkaufen.
Und da kannst du dann zum Beispiel mit Web3.py
ein Python-Skript schreiben, was eben
alle Börsen quasi auf der Blockchain
durchgeht, alle Preise vergleicht,
die besten Routen findet,
weil teilweise willst du eben nicht nur
quasi das eine kaufen und das andere verkaufen,
sondern du gehst dann auch über mehrere
Trades quasi, als nur eben
ein Kauf- und ein Verkauf-Trade.
Genau, und da
kannst du dann beispielsweise eben
in Python
eben ein Bot schreiben, der alles
durchgeht, auf der Blockchain direkt,
also von den Live-Blockchain-Daten
und sobald dann irgendwo eine
Arbitrage-Möglichkeit gefunden wurde,
eine Transaktion baut,
die dann eben wiederum
das Arbitrage ausführt.
Und das alles in
Smart Contracts geschieht, was
sehr cool ist, ist
Smart Contracts
laufen durch oder reverten
vollständig. Wie bei einer Datenbank
das quasi atomar, wenn man
so oder, ja,
genau, aber also der Contract
wird komplett ausgeführt,
durchexecuted oder eben nicht. Es kann
nicht teilexecuted werden und dann
irgendwie der Anfang davon ist
ausgeführt und der Rest nicht. Zumindest nicht, wenn man
das nicht will, explizit. Und
Dadurch kann man eben diesen Abiturastrade atomar machen.
Kurze Zwischenfrage.
Ich überlege gerade, wer führt eigentlich diesen Code dann aus?
Der wird dann ausgeführt von denjenigen,
die halt sozusagen den Block signieren, also am Schluss.
Und dann, also die führen den dann sozusagen tatsächlich aus.
Du triggerst den quasi an,
weil auf der Blockchain gibt es keinen Code,
der quasi kontinuierlich läuft,
sondern du triggerst mit einer Transaktion diesen Block an.
Du zahlst für die Ausführung von diesem Code.
Und dann führt der Miner oder eigentlich alle Miner, die eben hoffen, den nächsten Block zu minen, führen diesen Code aus.
Und schreiben dann sozusagen das Resultat mit zurück.
Genau, genau. Und das wird dann eben in dem Block verewigt quasi, wenn der gemeint wurde.
Ja, ich meine, ja genau, also sagen wir mal, es wird verewigt.
Also es gibt noch Möglichkeiten, wie zumindest die letzten Blöcke nochmal geändert werden können, aber…
Ja, ja, es gibt da sowas, was ist, wenn zwei gleichzeitig einen Block meinen, dann gewinnt halt die längste Kette.
Solche Themen, da wo dann der nächste Block drauf gemeint wird, das ist das, was gewinnt.
Und wenn du Pech hast, dann bekommt deine eigene Node, weil die ja nicht mit allen verbunden ist, sondern nur mit einem Teil von dem Netzwerk, erst den Block mit, der im Nachhinein dann quasi wieder revidiert wird.
Und dadurch können eben gerade die letzten Blöcke, die gemeint werden, theoretisch auch wieder rückgängig gemacht werden und durch andere ersetzt werden.
Das ist aber eben alles Teil von diesem momentan noch Proof-of-Work-Konsensus-Mechanismus.
Genau, deswegen als der letzte Block ist auch immer nicht komplett gegeben, dass er sicher ist, aber mit der Menge an Blöcken, die quasi hinzugefügt werden zu dem Block, als die danach auf dem Block aufbauen, wird es immer sicherer.
Und deswegen warten viele Börsen zum Beispiel bei Ein- und Auszahlungen auch dann immer 20 Blöcke beispielsweise, einfach nur um ganz sicher zu sein, dass dieser Block, wo die Transaktion drinsteht, dass die Börse von dir Geld erhalten hat, dass der auf keinen Fall revidiert.
Ne, aber jetzt nochmal zu dem atomaren Arbitrage-Execution. Du kannst nämlich dann Smart Contract schreiben, der in diesem Smart Contract dann quasi die anderen Smart Contracts ausführt für eben den Arbitrage-Trade. Und wenn der zwischendrin, kannst du dann eben Checks machen, dass der am Ende zum Beispiel positiv ist, dass du eben auch wirklich Gewinn gemacht hast. Und wenn du am Ende keinen Gewinn mehr gemacht hast, kannst du das komplett rückgängig und hast dann nicht mal quasi am Anfang gekauft.
Also dir kann diese Situation, dann zahlst du die Transaktionsgebühr, genau, aber dir kann nicht passieren, dass du dann auf einmal einen Token gekauft hast, den du jetzt nicht mehr los wirst, weil der Preis sich auf der anderen Börse geändert hat in der Zwischenzeit.
Das zum Beispiel, was man mit Python relativ gut machen kann, dann eben, wie gesagt, eben diese Möglichkeiten, diese Arbitrage-Möglichkeiten finden und dann zu exekuten, ist aber natürlich, weil es ja quasi Arbitrage-free-Lunch ist, sehr umkämpft.
Habe ich eine Zeit lang gemacht und es hat auch sehr gut funktioniert, aber man muss wirklich permanent weiterentwickeln und immer die neuesten Infos da irgendwie in den Bot reinarbeiten, um irgendwie eine Chance zu haben.
Und da geht auch richtig Geld über den Tisch. Also wenn man das machen will und da wirklich quasi sehr dedicated drin arbeiten will, kann man damit auch sehr gut Geld verdienen, aber das ist nichts, was man nebenher machen kann.
Ja, genau. Ja, und ich meine, was eben oft noch benutzt wird, wofür man dann Backend quasi schreibt, also was man dann über Python zum Beispiel machen kann oder Serverstrukturen, ist, dass man Daten einfach von der Blockchain quasi irgendwo puffert, in Anführungszeichen. Das bedeutet, man will zum Beispiel eine Preishistorie.
Achso, und da macht man halt entsprechende Auswertungen und Analysen darüber, macht man halt, wie man das sonst mit Börsendaten auch mal sehen kann. Das ist ja genau dafür solche Sachen gebaut worden.
Ja genau, sowas. Und das kannst du dann aber direkt eben von der Blockchain die Daten holen. Und da durch Arbitrage sind eben auch die Blockchain-Preise meistens sehr identisch mit den Börsen, also mit Binance etc. Preisen.
Also die realen Preise auf der Blockchain auf den einzelnen Nodes gegenüber denen, die dir auf den einzelnen Börsen angeboten werden, meinst du?
Genau, genau, genau. Und dadurch kannst du dann zum Beispiel auch direkt von der Blockchain Daten querieren und da eben alles ein unveränderbares Ledger quasi ist, kannst du es auch für die Vergangenheit querieren, also kannst du nicht nur Ist-Werte, sondern auch Wahr-Werte quasi bekommen von allem, was irgendwie je mit der Blockchain interagiert hat.
Genau, und dadurch entstehen halt unglaublich viele Anwendungsfälle.
Ja, ja.
Genau.
Ja.
für Frontends zum Beispiel
möchtest du selten,
also Frontends können auch mit der
Blockchain direkt interagieren,
aber du möchtest zum Beispiel selten,
dass der jetzt irgendwie tausend Requests
an die Node sendet,
nur um irgendwo eine Preishistorie zu bauen.
Vor allem, weil das eben jeder Nutzer ja
dann macht. Und deswegen machst du es
im Backend-Datenbank, genau.
Einmalig, ja. Dafür kann man
dann zum Beispiel schön Python nutzen.
Das macht ja dann auch quasi Sinn, dann deine eigene Note zu betreiben von den einzelnen Coins, damit man näher dran ist am Geschehen.
Ich meine, wenn wir über Arbitrage reden, dann optimierst du sowieso auf alles. Also da geht es um Geschwindigkeit, da geht es um Code-Optimierung.
Es ist relativ, oder du kannst relativ schnell zu dem Punkt kommen, dass du quasi die perfekten Routen für Arbitrage findest, also was du wie exekuten musst.
Weil es gibt eben einfach die eine perfekte Lösung quasi, dass du aber derjenige bist, der es exekuten kann. Das ist die Challenge, weil eben jeder versucht es und dann ist die Frage, wer wird zuerst ausgeführt.
Nicht nur Transaktionskosten, es geht mittlerweile so weit, dass du das Arbitrage exekutest in dem Block, wo es auch entsteht. Das bedeutet, wenn jemand handelt, verschiebt er dadurch ja den Preis und du möchtest nicht quasi, nachdem der Block gemeint ist, in dem seine Handelstransaktionen drin ist, danach quasi in dem nächsten Block Arbitrage extrahieren, sondern du willst in den gleichen Block reinkommen wie der.
Damit du weißt, wie die Preiseränderung dann schon ist.
Bevor der Preis geändert ist.
Damit du den Preis noch weißt, sozusagen.
Weil das nächste Mal ist er halt anders.
Nee, nee, Moment.
Bevor der Akt quasi zu dem letzten bekannten Block
ist der Preis nicht arbitragierbar.
Jetzt kommt aber in den nächsten gemeinten Block
eine Transaktion, die eine Arbitrage-Möglichkeit generiert.
Und jetzt willst du nicht warten,
bis diese Transaktion in einem Block drin ist
und dann noch einen Block später quasi das Arbitrage zu exekuten.
sondern du schaust dir, bevor die Transaktion gemeint ist, bevor die stattfindet, baust du quasi schon die Arbitrage-Transaktion.
Das heißt, du musst die Transaktion, die potenziell möglich ist oder die offen stehen schon, musst du schon kennen.
Genau.
Und dann musst du sozusagen die Wahrscheinlichkeit gut kennen, dass das dann tatsächlich passiert, weil dementsprechend kannst du halt Transaktionskosten eingehen oder nicht und dann lohnt es sich halt oder es lohnt sich halt nicht, je nachdem, ob du das richtig eingeschätzt hast.
Genau. Und dann darfst du zum Beispiel nicht mehr bieten, wie derjenige, der das Arbitrage generiert, weil sonst wirst du ja vor ihm ausgeführt. Und deswegen musst du eigentlich genau gleich viel bieten. Früher war es so, dass wenn du gleich viel geboten hast, dass es dann zufällig ist, in welcher Reihenfolge du mit anderen ausgeführt wirst.
Mittlerweile ist es so, dass es in der Reihenfolge ausgeführt wird, wie die Nodes dich gesehen haben. Also die Transaktion, die eine Node zuerst gesehen hat, ist auch die, die zuerst ausgeführt wird, wenn die Gebühren gleich sind.
Und was dadurch passiert ist, du siehst von irgendeinem anderen eine Incoming-Transaktion, die noch nicht gemeint ist, die Arbitrage generiert und dann willst du deine Arbitrage-Transaktion so schnell wie es geht selbst bauen und für genau den gleichen Gaspreis quasi reinstellen, dass die genau hinter der Transaktion gemeint wird, die Arbitrage generiert.
Also es wird generiert und im gleichen Block wird das Arbitrage von dir exekutiert. Und im nächsten Block gibt es das Arbitrage schon gar nicht mehr. Also nach einem Block ist rein theoretisch in einem perfekten Krypto-Blockchain-Markt ist der Markt arbitragefrei.
weil der Arbitrage in
von einem Block generiert wird
und direkt wieder rausgesauft wird
ja
ok, ja
und dafür kannst du eben unglaublich tief
dann in den Python-Code gehen
und gerade weil es um Geschwindigkeit geht
und Python ja jetzt nicht unbedingt für die
Geschwindigkeit bekannt ist, kannst du
dann eben auch mit allen möglichen Optimierungen
da anfangen, das so schnell wie es geht
zu machen, da kannst du dann
mit Number und solchen Themen
anfangen, was
was dir das Ganze ja dann runter
kompilt, dass es eben
maximal schnell ist.
Ja.
Tja, ja.
Schon interessante Dinge tun.
Ja, ich finde das in sich, was
man damit machen kann, diese Transaktionsmöglichkeit,
vor allem jetzt vielleicht doch auf die politische Dimension
zu kommen, dass man halt so tun kann,
als wenn man eine Bank, also Banken
ähnliche Transaktionen machen und anbieten
kann. Das ist super spannend,
weil das halt jeder Mensch
kann.
Ja, naja.
Also für mich gibt es nicht so viele Gründe, warum das ausgerechnet
nur Banken tun können, also warum es diese Lizenzen gibt.
Nö, das meine ich, das würde ich jetzt auch nicht sagen.
Also ich meine, ich finde es ja auch technisch
interessant, ja, also gerade die Kombination
eben von, also ich würde sagen, eben sowas wie Bitcoin
oder Kryptowährungen sind halt, ja, Kombination
aus eben drei Technologien, das ist halt irgendwie
verteilter Ledger, ja,
irgendwie über
ja, so ein Merkle-Tree,
ja, oder halt eben nur
eine Seite davon.
Man hat irgendwie
den Konsensus-Algorithmus
halt über
quasi Proof-of-Work
und man hat
man hat
was hat man noch?
Trustless?
Ja, dass die Trusted-Third-Party
los wird, sozusagen.
Wobei jetzt ein Problem
nur, aber ich würde sagen, der Grund,
warum das halt insgesamt funktioniert,
ist halt der, dass das sozusagen
dass alle ein finanzielles Interesse haben,
das am Funktionieren zu halten, sozusagen in gewisser
Weise. Und das ist halt, funktioniert
eigentlich nur in dem Währungsfall.
Weil in allen anderen
Fällen gibt es das ja eigentlich so nicht.
Also zum Beispiel, warum sollten
die Miner meinen? Das ist halt sobald
irgendwie, sobald es
kein Geld gibt. Ja, da ist tatsächlich dieses
eingelagerte Deflation ist halt ein Incentive.
Ja genau, aktuell ist
das ja. Ja natürlich, aber auch nur
so lange, wie
tatsächlich man damit irgendwas, wie das halt
einen Geldwert hat, solange ich
es halt zurücktauschen kann entgegen Geld oder so.
Ich muss ja zum Beispiel meine Stromrechnung bezahlen.
Aber das wäre vielleicht bei dem größten Nachteil
ist halt tatsächlich so der Stromverbrauch gerade, oder?
Das ist natürlich auch noch so ein Problem,
genau, wo man sagen würde, okay, das war
von Anfang an ja schon irgendwie
sozusagen haben viele gesagt so, oh, oh, was ist das denn?
Das ist, ja,
das ist halt das Problem.
Also ich meine,
das ist auf der einen Seite das, was Proof-of-Work
sicher macht, ist halt, dass Strom Geld kostet
und auf der anderen Seite
ist es halt das, was
das halt sehr problematisch macht, weil ich weiß
nicht, wie viel braucht
Bitcoin zur Zeit. Das Bitcoin-Netz braucht irgendwie
sowas wie 14 Gigawatt
oder so. Auf jeden Fall einiges, ja.
Also man schätzt zwischen,
so wie Argentinien oder keine Ahnung,
oder ich weiß nicht, was sind es, irgendwie
ein paar Atomkraftwerke oder so.
Ich glaube 13 waren es.
13 Atomkraftwerke, die nur laufen für Bitcoin.
Und das ist natürlich
irgendwie ein großes Problem, weil
und ich meine, es gibt ja auch
Versuche irgendwie, das zu ändern
Jota war glaube ich einer der ersten, die das probiert haben
und Ethereum hat glaube ich
in der FAQ auch irgendwie stehen, dass sie
eigentlich jetzt Proof of Stake machen wollen
Das wird jetzt interessant, nächste Woche ist es soweit
Ach ernsthaft, okay
Tatsächlich, nächste Woche wird Ethereum von Proof of Work
auf Proof of Stake umgestellt
Ah, okay
Da sind sie jetzt schon seit zwei Jahren insgesamt dran
Es gibt seit, auch schon
oder seit drei Jahren sind sie dran
Und seit zwei Jahren gibt es ca. die sogenannte Beacon-Chain. Das ist quasi die Grundlage für eben die Proof-of-Stake-Chain. Und jetzt nächste Woche, es ist kein konkretes Datum, aber so eine Spanne von zehn Tagen, also irgendwann so nächste, übernächste Woche, soll dann Proof-of-Work tatsächlich auf Proof-of-Stake umgewandelt werden.
Und das bedeutet, auf einen Schlag wird Ethereum keine Miner mehr brauchen oder keine Proof-of-Work-Miner, die eben irgendwelche Rätsel quasi lösen. Du brauchst dann quasi nur noch die Nodes, die eben für den Traffic etc. zuständig sind.
Also die stimmen dann ab, wer dann recht hat oder wie läuft das?
Genau, da können wir mal reingehen. Also momentan, Proof-of-Work, da sind wir ja mal kurz durchgegangen, dieses mathematische Rätsel quasi, den Hechtwert zu finden.
Genau, die Nouns, und dann musst du halt relativ viel rechnen, bevor du halt.
Genau. Und jetzt geht es nämlich mit Proof of Stake. Staken ist im Endeffekt, du loggst dein Ethereum dafür, dass du ein Stimmrecht bekommst.
Und was das bedeutet, ist, du loggst Ethereum und dafür hast du von Zeit zu Zeit die Möglichkeit, einen Block zu signieren, zu validieren, zu produzieren.
Und das Ganze funktioniert.
Du musst lange warten, bis du endlich lügen kannst und deine Transaktion damit reinbringst.
Ja, nicht nur das, sondern du bekommst da ja dann auch eben das Geld für diesen neuen Block. Erstens von den Transaktionen, die in dem Block drin sind.
Also machst du Sinn, eine Ethereum-Node zu betreiben?
Ja genau, das ist es ja. Also das sind dann sogenannte Mining-Nodes und im Endeffekt nimmst du einfach ganz viel Ether, lockst die, also setzt die fest, dass das nur noch für das Betreiben dieser Node quasi benutzt wird und dafür hast du dann eben Stimmrecht und darfst dann eben Blöcke produzieren.
In der Geldhaltung bekommt man ein Stimmrecht.
Genau.
Das heißt, du tust so, als wärst du eine Zentralbank,
die Geld besitzt oder irgendwie sofort nox.
Und weil du ganz viel davon hast,
darfst du mitbestimmen,
wie die Wahrheit der Transaktions-Logs ist.
Tatsächlich.
Und was aber ganz interessant ist,
es gibt eben trotzdem noch quasi Collision-Handling.
Das bedeutet, wenn du einen Blog produzierst,
der nicht valide ist,
dann werden den alle anderen Nodes trotzdem rejecten,
weil die exekuten den trotzdem noch mal
und checken, ob der valide ist.
Und wenn die den rejecten, dann ist dadurch eben die nächste Mining-Node, die den nächsten Block produziert hat, den auch rejectet und fängt dann einfach an, den Block an, vor dir.
Und das bedeutet, wenn du einen falschen Block produzierst, auch wenn du quasi dieses Recht hast, einen neuen Block zu produzieren, ist der trotzdem nie Teil der Chain.
Der wird dann einfach von allen ignoriert.
Dadurch hast du eben dieses rechten Block zu produzieren, musst den aber trotzdem eben richtig produzieren, dass alle anderen den akzeptieren.
Und vor allem eben alle anderen, die eben auch ein Stimmrecht haben, den akzeptieren.
Und dadurch hast du eben ein System, was eben wieder auf Mehrheitsentscheide geht quasi.
Also wenn die Mehrheit eben Block akzeptiert, dann ist der okay.
Und was passiert jetzt, wenn ich jetzt einfach hingehe und sage, ich spawne jetzt x Millionen Nodes irgendwo?
Es geht ja nicht um die Nodes, es geht ja um das Geld, das du gelockt hast.
Du bräuchtest halt Geld dafür.
Ich bräuchte maximal die Mehrheit des Besitzes an allem Ether.
An allem gelockten Ether, ja.
Genau.
Und das ist momentan auch unglaublich
viel, also da, ja.
Ja, aber
ich meine, im Grunde,
ja, also
okay, klingt alles interessant,
ich weiß jetzt auch nicht, wie das auch im Detail
funktionieren soll, aber klingt auf jeden Fall,
ich meine, es ist auf jeden Fall besser, als irgendwie
Öl zu Strom
bezeugen. Also das klingt auf jeden Fall
schon mal nach einer besseren Idee. Auf der anderen Seite,
die Angst wäre da ja, dass
halt das dazu führt, dass man halt so eine
Oligarchie von Leuten hat, die halt irgendwie quasi
das machen können. Und dann hätte man
halt die Trusted-Sort-Party wieder.
Das ist tatsächlich jetzt eben auch der Fall.
Die Leute, es gibt ja immer,
man kennt es vielleicht aus Fernsehen und so,
diese riesengroßen Mining-Rigs,
die ganze Industriehallen voll mit Minern
schaben. Und das sind
eben quasi diese Oligarchen in dem
System aktuell. Und die
gehen dann eben einfach nur über
in die Whales, nennt man es so.
Also die Wale, die Kryptowale, die eben ganz
viel Ether haben. Die haben
dann eben diese überdimensionalen
Stimmrechte. Also diese Third-Party,
Traster-Third-Party ist nicht weg.
Ja gut, ich meine, es ist natürlich
doch nicht, ja. Genau, sie ist trotzdem
unglaublich verteilt. Du hast dann eben
vielleicht irgendwelche Leute, die 5%
quasi Stimmrecht haben und
wie gesagt, 50% brauchst du,
was eben immer noch nicht super
dezentralisiert ist und nicht, ich meine,
ja, wollten wir eh nochmal reden, was
wirklich dezentralisiert ist, aber jetzt sind es nicht super
verteilt, sage ich mal,
aber es sind eben trotzdem nur 5%.
Das bedeutet, du müsstest trotzdem irgendwie 50 Prozent. Aber die gibt es halt wahrscheinlich eher nicht. Ja, vielleicht musst du 200 Leute finden. Genau, das ist halt die Frage quasi, wie viele Leute halten eben die 50 Prozent. Also wenn du die größten Ethereum-Besitzer quasi zusammennimmst, wie viel von denen ergeben 50 Prozent? Und 50 Prozent ist eben schon einiges.
Können ein paar tausend, paar zehntausend, paar hunderttausend sein.
Wahrscheinlich eher sogar mehr.
Was aber noch dazu kommt, ist eben in dem Moment, wo diese Leute sich zusammenschließen und die Blockchain quasi unsicher machen, hat die Blockchain auch quasi keinen Wert mehr.
Und dadurch verliert eben Ethereum auch den kompletten Wert oder zumindest einen Großteil auf einen Schlag an Wert.
Und diese Leute haben ja 50 Prozent von denen.
Das bedeutet, sie können theoretisch Ethereum da drin Sachen machen, wie zum Beispiel Transaktionen, die eigene stattgefunden haben, wieder zu revidieren, aber sie können niemals damit abhauen.
Ja, du müsstest dann ganz schnell das umwandeln und damit abhauen.
Aber du kriegst nicht 50% umgewandelt.
Das ist ja die Sache.
Also kein Markt der Welt gibt hin,
dass du 50% vom gesamten Ethereum auf einen Schlag verkaufen kannst.
So viele Buy-Orders gibt es halt einfach nicht.
Ich glaube, es gab irgendwo mal eine Statistik,
dass du ungefähr ein halbes Prozent vom gesamten Ethereum
auf einen Schlag verkaufen kannst.
So in den aktuellen Marktsituationen.
Mit einem halben Prozent kannst du halt nicht viel machen.
Und damit kannst du halt nicht viel machen.
Dadurch, im Endeffekt, verlierst du dann dein komplettes Ethereum
für diese Umwandlung der Chain.
Also nicht mal wirklich ein Hack,
weil du musst trotzdem noch die Regeln der Chain beachten.
Du kannst selbst dann, wenn du 50 Prozent hast,
die Regeln der Chain nicht missachten.
Du kannst aber Transaktionen in der Historie hinzufügen,
die da gar nicht waren, oder aus der Historie rausnehmen.
Aber du kannst trotzdem keine Sachen machen,
die die Chain an sich gar nicht erlaubt.
Oder bitte auch ein paar Kontraste. Ja, egal.
Genau. Und dadurch verlierst du aber eben diese 50 Prozent, was das aktuell, ich weiß gerade gar nicht, den Markenkepp von Ethereum. Ich glaube, Bitcoin war ja eine Trillion und Ethereum ist dann wahrscheinlich eine halbe Trillion oder so.
Das bedeutet, du verlierst dann quasi eine Vierteltrillion, um das zu hacken oder eben Transaktionen umzumünzen und dafür brauchst du eben erstmal irgendwo was, was eine Vierteltrillion wert ist.
auf der Blockzeit.
200 Milliarden?
200 Milliarden?
Ethereum?
Wenn ich das verstehe, ich verstehe, ich weiß nicht.
Also ich war auch gerade im Englischen
wieder Million, Billion, Entschuldigung.
Ja, Billion, nachher hinter Milliarden.
Ja.
Ja, gut, okay.
Also ich meine, ja, das macht das
natürlich schon irgendwie
interessanter. Da haben sich sehr viele Leute
sehr viele Gedanken gemacht, wie Proof of Stake
gleichzeitig dezentralisiert
bleibt oder
verteilt und
trustless bleibt und
eben trotzdem
keine hohen Strümpfe
Verbraucher hat. Es gibt sogar
einige Chains,
die jetzt schon auf
Proof of Stake arbeiten.
Die sind nicht so groß wie Ethereum und
haben nicht den Angriffsvektor
und auch nicht das Value-Locked von
Ethereum. Dadurch sind die nicht so
unter Angriffen wie Ethereum.
Und die laufen, es gibt aber schon Chains, die schon zwei Jahre oder so auf Proof-of-Stake laufen tatsächlich. Und von diesen Chains gibt es sogar einige, die komplett klimaneutral sind.
Das bedeutet, ich meine klar, das ist dann über ein Offset wieder geregelt, davon kann man jetzt halten, was man will, aber die Offset-Zocker, diese kleinen Emissionen, die sie durch die Nodes haben, die nicht Proof-of-Work, sondern Proof-of-Stake-Nodes haben, die kompensieren sie dann eben nochmal durch Klima-Offsets und sind dadurch komplett klimaneutral-Zocker. Also das gibt Zocker, klimaneutrale Blockchains.
Und Ethereum geht auch sehr nah in die Richtung. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber meine Schätzung wäre, dass wahrscheinlich 99 Prozent vom aktuellen Ethereum-Stromverbrauch durch Proof-of-Stake dann quasi wegfällt, weil eben dieses ganze mathematische Rätsel-Solden eben auf einen Schlag unnötig ist. Und Grafikkarten werden wieder günstig.
Davon.
Genau.
Dem eigentlichen
Daseinszweck zuführen und irgendwie lustige Bilder
damit generieren.
Schocken.
Wobei viel
auch auf sogenannten Essex gemeint wird.
Ja.
Das ist hardware-spezifisch dann fürs Mining.
Mit denen kannst du gar nichts anderes machen.
Das klingt ja eigentlich
schon mal ganz gut. Ich meine, wenn
dieses Problem aus der Welt wäre, dann ist natürlich auch
ein großer Kreditpunkt
irgendwie so ein bisschen weniger durchschlagend,
weil das ist halt schon irgendwie ein Problem.
Und auf der anderen Seite muss ich sagen, das ist etwas,
also ehrlich gesagt, also wenn ich mir so angucke,
was Leute über
Krypto schreiben, also ich meine,
das ist auch irgendwie, ich tue mich schwer damit,
ich bin immer noch so das
Kryptografie-Ding irgendwie mit Krypto
assoziiert, aber gut, naja,
das ist irgendwie jetzt ein bisschen anders belegt.
Aber wenn ich so lese, was Leute
darüber schreiben oder so, dann sehe ich meistens, also
wenn Leute interessante Sachen schreiben,
gute Argumente haben, dann sind die meistens sehr kritisch.
Und die andere Seite ist halt meistens
nicht so gut. Das Einzige, wo ich
sagen würde, okay, da habe ich so ein Hoffnungs...
Oder da würde ich sagen,
was mich so ein bisschen...
Wo ich sagen würde, okay, also da wollen wir doch vielleicht doch mal
sehen, ist...
Was mir sagt, okay, vielleicht ist halt,
dass viel Kritik so einen moralischen
untertun hat. Ich weiß jetzt nicht, ob man sagt,
Moral ist gut. Aber ich habe
natürlich immer so den Verdacht,
wenn jemand anfängt, irgendwie Moral auszupacken,
dass man das
halt vor allen Dingen deswegen tut, weil einem sonst die
Argumente irgendwie nicht so richtig, weil man
sonst keine guten Argumente hat, ne, und das ist natürlich eigentlich
schwach. Ja, das ist klar.
Aber, ja,
sozusagen, so ein globaler
Blick darauf, wäre für mich eher so ein ästhetischer, ja,
so ästhetisch ist es halt immer,
ich finde, das war, ich habe ja
irgendwie, ich weiß nicht, wir hatten auch kurz vor der,
wir hatten vor der Sendung so einen kurzen Austausch, wo ich
so, ja, irgendwie, hier gibt es
auf Cambridge irgendwie so Dinge, wie viel
Energie verbraucht Bitcoin,
wow, krass
so viel, und dann meinst du, ah, guck mal hier,
ist ja irgendwie vielleicht gar nicht so schlimm mit dem
Energieverbrauch. Und dann gucke ich auf diesen Artikel und denke mir
so, also irgendwie
ist der nicht gut geschrieben. Dann
okay,
die Grafiken sind komisch,
dann seltsam. Was ist denn das?
Das ist auch seltsam. Okay, googeln wir mal den Namen
von dem. Dann steht der Krypto-Influencer.
Und dann guckt man
ein Stück weiter und dann arbeitet man
im Marketing für irgendein Dings.
Und dann sage ich, okay.
Das war ein kreatives Gefäße.
Sowas passiert mir häufig, wenn ich denke,
oh, interessant, okay, was war das denn?
Und also sozusagen aus einem ästhetischen Blickwinkel
ist das halt oft irgendwie so ...
Seriöse Infos im Kryptobereich sind sehr schwer zu bekommen.
Genau, das kann jetzt natürlich ...
Da muss man eigenes Selbst tief drin sein, um die auch zu finden.
Das kann natürlich einfach sein,
dass die Leute, die sich damit seriös beschäftigen,
was anderes zu tun haben, als irgendwelche Artikel drüber zu schreiben.
Oder lieber nichts sagen,
weil dann werden ja immer mehr Leute die Arbeit regieren.
Ja, oder lieber nichts sagen, Gründe haben dafür ...
Ja, natürlich, das kann natürlich sein.
Ja, das wäre natürlich auch eine Möglichkeit.
Aber man könnte gemeins sein und auch sagen,
dass das Zielgruppen zugeschnitten ist.
Ja, klar, natürlich.
Also ich meine, ja, das ist ja auch so ein Problem.
Ich meine, ich würde ja sagen, das gesamte System,
sozusagen jetzt nehmen wir nur Bitcoin,
die anderen kenne ich gar nicht,
ist ja so darauf angewiesen,
dass da immer wieder neues Geld reinkommt.
Und jetzt gibt es die Leute, die halt Geld ausgeben,
die müssen sich jetzt irgendwas überlegen, wie die Leute
dazu kriegen, dass sie da Geld rein
und das tun die wohl auch.
Ja, die Frage ist halt, ob diese Wette,
die halt dazu führt, dass irgendwie Privatmenschen
ganz furchtbar reich werden, weil die ganz tolle
Wettgewinne haben irgendwie,
dass das eigentlich nicht so
ein natürlicher Mechanismus sein kann, unabhängig von der
Deflation, die eingebaut ist. Also die Frage
ist halt wirklich, wo diese Ankopplung
mit der Realwirtschaft passiert.
Also nicht, dass es jetzt nicht selbe Coins
geben kann, die gleich zum Dollar tauschen oder
so was, kann ja passieren, sondern wo
halt so ein echter
Wert von so einem Coin beispielsweise
ist, ja, der muss ja an irgendwas geknüpft sein,
beispielsweise wie so ein Smart Contract, dass ich halt jetzt
einen Zins habe, ja, der
halt für einen Kredit vergeben wird oder so was
und diese Sachen müssen ja irgendwo
auf realen, ja,
weiß nicht, Berechnungen irgendwie ruhen
und das wäre so ein realer Kurs, der dann dahinter
stecken könnte, aber ich hatte nicht das Gefühl
bisher, dass das irgendwie der Fall ist.
Nein, ich meine, bei Smart Contract Plattformen gibt es eben schon
viele Produkte oder
Tokens, die du eher als Aktie sehen kannst
als als traditionellen
Kryptotoken.
Ich tue mich mit dieser Aktie so ein bisschen schwer, weil das so ein bisschen
halt so ein Indie-Ding ist.
Wie gesagt, eine Aktie steckt meistens so
was Wertehaltigeres
drin.
Eine Aktie von der Börse zum Beispiel
ist ja eigentlich genau das gleiche
in dem Fall wie bei eben Uniswap,
was wir vorhin angeführt haben, nur dass das
eben eine Aktie von einer dezentralisierten
Börse ist. Aber es ist beides
eben, eine Dienstleistung,
dass Nutzer quasi
Werte gegeneinander tauschen können.
Naja, aber die Frage ist ja genau, was halt der Wert ist.
Das ist ja genau der Punkt. Weil ein Aktienunternehmen,
was als Börsennotiz ist, hat jetzt ja meistens
entweder irgendwas mit Ressourcen
zu tun, die beuten den Planeten aus
oder die beuten irgendwelche Menschen aus
und generieren da irgendwie...
Ich rede aber über Börsen, also
quasi nicht die Aktien, die...
Du hast gesagt, ein Teil an der Börse, ja?
Aber das ist ja auch schon sehr
Mieter, also das ist halt...
Ja, okay, aber hast du ja auch im realen ...
Klar, gibt es auch.
Es gibt ja Börsen, die eben verbrieft sind,
an denen du Anteile haben kannst, etc.
Ich glaube, nicht mehr viele, aber sowas gibt es ja auch.
Ja, verdienen halt auch Transaktionskosten dafür,
dass die anderen Leute halt handeln und so.
Aber Banken eben wiederum genau das Gleiche.
Also ich verstehe, dass da so ein in sich,
das meinte ich mit in sich Geschäft,
dass so ein in sich Wirtschaft entstanden ist
und dass halt die Komplexität von den Coins und den Token,
die da irgendwie auf dem Markt dann angekommen sind,
relativ viele Transaktionsmöglichkeiten
und auch komplexe wirtschaftliche Geschehnisse und eigene Märkte
innerhalb dieses Ökosystems ermöglicht,
dass halt so eine, ich würde es jetzt nicht Schattenwirtschaft nennen,
aber dass halt so ein Parallel zu dem Realwirtschaftskreislauf
da irgendwas, in Anführungszeichen irgendwas,
Digitales funktionieren.
Aber was ich halt immer noch nicht sehen kann,
ist halt diese Verknüpfung mit dem, was ich so tue.
Ich meine, klar, wenn ich jetzt das als Geld benutzen könnte
und ich könnte hingehen und sagen,
hey, ich hätte gerne
das Bier, ich zahle jetzt dafür
mit einem Kuchen und
das ist jetzt direkte Transaktion.
Wäre es auch egal, ob das
Lightning ist oder was anderes, wenn ich sagen würde,
es gab ja
in Berlin Room 77 oder so
Burger mit Bitcoin, zahlen konnte,
aber wenn ich tatsächlich irgendwie damit
bezahlen kann irgendwo in der Kneipe
oder sowas, wenn das tatsächlich geht oder auch nur bei Amazon,
das würde mir schon reichen, wenn das tatsächlich funktioniert
und zuverlässig, dann würde ich sagen, okay, bin ich überzeugt,
das ist ein Anwendungsvergleich.
Aber solange das eigentlich
nicht so wirklich...
Ich würde es halt aktuell eher wie eine Fremdwährung sehen.
Ja, aber das ist es ja nicht. Das ist ja genau der Punkt.
Das ist ja keine Fremdwährung.
Weil du kannst ja nicht einfach in das Land fahren
und danach diese Realwirtschaft abmachen.
Und das ist ja genau der Punkt.
Ich weiß, was du meinst
mit einer Fremdwährung, aber das ist ja quasi
eine Fremdwährung von einem fiktiven
Land. Keine Ahnung, also kaufen wir
Währung Mars.
Und da ist halt kein Wirtschaftskreis, auf die
wir irgendwie Einfluss haben.
Und das ist halt, das mache ich halt, weil
hinter jeder Währung, das ist ja so ein kleckserer Vorgang,
wollt so Individuen drin.
Oder nochmal, auch eine andere, ich meine,
das ist ja auch so ein Ding, du hast ja mit diesen
Smart Contracts hast du halt auch eben das Problem, also ich würde
auch sagen, ich akzeptiere, dass man damit
innerhalb von diesem ganzen
Blockchain-Konstrukt damit coole Sachen machen kann.
Aber das Problem ist, wie kommt man nach außen und wie
kommen Sachen von außen da rein? Also wenn ich jetzt zum Beispiel
einen Smart Contract machen wollte,
weiß ich nicht, ich möchte irgendwie meine
ETHs oder was auch immer,
Möchte ich vererben oder so, wenn ich vererbe?
Ja, woher kriegt die Blockchain mit, dass ich tot bin?
Ja, gar nicht.
Du musst halt dann tatsächlich irgendwie die Keys mitvererben
und die Software, auf der es drauf ist.
Oder die Hardware, auf der es dann liegt.
Das ist jetzt ein sehr ...
Oder irgendwas anderes.
Ja, aber genau, Informationen reinbekommen.
Das ist generell ein Thema und das ist ein sogenannter Orakel.
Ja, klingt für mich dann nach Thrustless Fat Party.
Ja, ist es nämlich, genau.
Es gibt viele Provider,
die versuchen, das möglichst trustless zu machen.
dass du dann eben auf wenige Leute das quasi aufteilst,
da du es eben nicht komplett in einer Third-Party hast,
aber eben quasi Multi-Party, die da dann abstimmen muss.
Aber genau, also das ist ein großes Problem.
Wie bekommst du Daten von außerhalb der Blockchain
in die Blockchain rein?
Und da hast du aber jetzt eben die Anknüpfspunkte,
wo du die traditionelle Welt auf die Sicherheitsmechanismen
der traditionellen Welt eben aufbauen musst.
Du hast eben aktuell ja überall das,
dass du irgendwo Trusted Third Parties hast,
denen du vertrauen musst.
Ja, aber aus Gründen.
Genau, und genau so verknüpfst du das dann entsprechend,
dass du quasi auf der normalen, also traditionellen Seite
eben eine Trusted Third Party hast
oder auch mehrere, die dann abstimmen
etc. Und
das geht dann auf die, zur
Blockchain über und von dort arbeitest
du dann trustless weiter, aber natürlich mit
diesem trusted Wert.
Und was
es zum Beispiel jetzt gibt,
von Chainlink
nennt sich da ein Anbieter,
gibt es diese Orakel,
da gibt es ein Abstimmungsverfahren.
Da musst du
selbst wiederum, ähnlich wie bei Proof of Stake
eigentlich fast, Geld hinterlegen
und dann kannst du von der normalen Welt Werte in die Blockchain reinspeichern.
Zum Beispiel, was weiß ich, einen Aktienkurs.
Das ist ein typischer Anwendungsfall.
Speicherst du einen Aktienkurs in die Blockchain rein,
was die Blockchain an sich ja nicht hat in sich.
Und das machst aber jetzt nicht nur du,
sondern das machen 20 andere Leute mit dir.
Genau, und die Frage ist, wem kann ich vertrauen?
Genau, und jetzt ist aber die Sache,
dass jeder von diesen 20 Leuten da, keine Ahnung,
10.000 Dollar hinterlegt haben muss, dass
er das machen darf. Und in dem
Moment, wo die Mehrheit
was anderes quasi abstimmt
als du, also das wird auf der Blockchain
dann da wieder trustless zusammen
aggregiert und sobald die Mehrheit
für was anderes stimmt als du,
dann wird dein Geld
einfach vernichtet.
Das bedeutet quasi die Existenz
von realen Informationen auf der Kette.
Genau. Und das ist ein sehr
großes Thema. Wie kriegst du zuverlässig
eben Werte in die Blockchain rein.
Aber du hast eben
in der traditionellen Welt
außerhalb der Blockchain hast du eben schon
diese Sicherheitsmechanismen, aber
in der Blockchain ist man so weit, dass du
selbst sagst, diese Sicherheitsmechanismen,
selbst den vertraust du nicht.
Und deswegen kombinierst du dann eben
Sicherheitsmechanismen und baust neue, wie
eben diese Abstimmung mit Slashing,
nennt sich das, dass eben dein Geld weg ist, wenn du
falsch stimmst, solche Themen.
Also ich würde gerne noch an der Stelle noch ein anderes
Argument ziehen und wo ich gerne deine Meinung zu hören würde,
Weil was ich halt da jetzt sehe ist, also aus diesem, wir tun jetzt einfach mal so, als würde das alles dazu führen, dass das so eine Art von Parallelwährungssystem wirklich schaffen würde, sich irgendwo im, ich nenne es jetzt mal im Schatten, zu etablieren.
Dann würde sich auf jeden Fall jedes zentral gesteuerte, regierungsgesteuerte Bankensystem versuchen dagegen zur Wehr zu setzen.
Das tun sie ja aktuell, ja.
Ja, aber es sind auch sehr Anfänger, die haben das noch nicht ganz verstanden, was damit möglich ist, weil also auch diese ganzen anarchischen Bankentransaktionen, die damit einhergehen, sind nicht im Interesse von Staaten und so.
Aber das ist halt eine politische Sache jetzt wieder. Das würde halt massiv dazu führen, dass versucht wird, Transaktionen auf Blockchains zu verhindern, weil du durch diese eingebaute Deflation halt die Kontrolle verlierst über deine Zentralbank, über die Geldschöpfung.
Und wenn du als Staat keine Geldschöpfung mehr betreiben kannst, dann gibst du halt einfach Pleite.
Das passiert ja jetzt schon, ja.
Ja, aber das ist halt, genau,
aber das ist halt ein massives Problem, das wird sich halt ausbauen.
Also wenn die Leute halt merken, die können keine Geldschöpfung
mehr beschreiben, weil das, keine Ahnung, nicht mehr
der Dollar, also die wahrscheinlich an den Dollar geknüpft ist,
sondern andersrum, der Dollar ist von den Dollar abhängig.
In einem Fall würde ich sagen,
da ist das schon passiert, sozusagen
mit China, die halt sagen,
okay, wir sagen, du darfst irgendwie
nicht den Dollar tauschen, ja, das wird
über Bitcoin umgangen und China hat das auch nicht
in den Griff gekriegt wirklich. Und damit, also
du kannst sozusagen mit der Regulierung... Ja gut, die gehen jetzt gegen
meiner vor zum Beispiel, ne, haben die teilweise, der meine habe ich gemacht
eingesperrt. Alles, was sie konnten, haben sie
gemacht, aber ja.
Genau, also das Problem
ist, du kannst natürlich was tun, aber ob das
wirklich funktioniert, du kannst mit der Regulierung halt auch nicht
unbedingt Realität schaffen. Das ist halt...
Das weiß man halt nicht. Aber das ist ja eine gute Frage.
Kommt drauf an, wie gut die Regulierung ist.
Es wird halt jetzt schon sehr stark versucht.
In diesen autoritären Systemen ist das vielleicht schwieriger.
Ich würde es nicht unterschätzen, wie stark
jetzt schon Regierungen gegen Kryptowährungen
versuchen vorzugehen. Ja.
Das würde ich wirklich nicht unterschätzen.
Zum Beispiel in der EU ist jetzt momentan
ich glaube, das ist beschlossen
und kommt jetzt sogar demnächst,
dass es keine anonymen Wallets mehr
geben darf. Das bedeutet,
es ist einfach illegal,
deinen eigenen Private Key zu verwalten.
Du darfst den nur noch in der EU
über Börsen offiziell verwalten.
Das kommt demnächst
und dadurch hast du dann zwar dieses
Trustless-System,
aber dein Zugang zu diesem Trustless-System
ist komplett von der Regierung kontrolliert.
Ja gut, aber wie will die Regierung kontrollieren,
wo dein, welche Private-Chiefs du hast?
Ja, aber genau darum geht es.
Es geht nicht darum, quasi von den Leuten,
die es sich wirklich damit auskennen,
das zu kontrollieren, sondern von der Allgemeinheit.
Sondern, ja, ja, okay, sozusagen ist unmöglich zu machen.
Gut, aber ich frage mich gerade, ob das irgendwas ist.
Ja, ich meine, gut, was man natürlich dann verhindert,
ist, dass die Leute, keine Ahnung, böse Sachen damit anstellen
und illegale Dinge kaufen.
Aber das ist, glaube ich, relativ naiv zu glauben,
dass das der eigentliche Zweck wäre.
Sondern diese ganzen, wirklich die Schattenwirtschaftsdinge,
die damit einhergehen, die viel gefährlicher sind,
für sowas wie so eine Zentralbank, die kriegst du
damit natürlich nicht in den Griff. Selbst wenn du weißt, von wem
das Geld kommt, dann nützt das ja nichts.
Wenn das Geld dann über diese Systeme abgelegt wird.
Ich weiß nicht, ob wir das hatten.
Also ich meine,
wenn man schon da ist,
also offenbar ist das nicht so ein großes Problem,
dass Leute da irgendwie deswegen auf andere
Währungen,
so Kryptowährungen umsteigen würden.
Aber bei Bitcoin ist es ja dadurch,
dass das komplett
irgendwie alles nachvollziehbar ist, ist ja so,
also das ist halt überhaupt gar nicht anonym
oder überhaupt gar nicht, quasi du kannst deine
Transaktionen nicht verstecken.
Würde ich aufpassen, die Transaktionen sind öffentlich,
aber die quasi Verbindung
von dir zur Wallet muss nicht
gegeben sein. Ja, klar. Und genau das ist eben
das, was jetzt die EU gerade versucht.
Aber wenn, nehmen wir an,
hypothetischer Fall,
ich kaufe jetzt seit Jahren Drogen
und gehe in Attacnet.
Würde ich natürlich nicht tun.
Egal.
Keine Ahnung, jetzt geht
ich bekomme irgendwie diskrete Post aus
Kanada oder sonst wo her und
jetzt geht aber irgendwie die Polizei
dahin und nimmt den Laden hoch.
Jetzt kommen da von
meiner, jetzt steht da irgendwo
irgendwie
Transaktionen
in der Blockchain,
die ich nicht verhindern kann.
Jeder dieser Händler hat eine Adresse und mit dem Umsatz
Das Problem ist, der muss die Adresse haben,
sonst kann er nichts schicken.
Das zusammen zu zählen ist ja nicht so schwer.
Geht aber zum Beispiel weiter und genau das ist das, was momentan von der US wiederum reguliert wird. Es gibt sogenannte Mixer und mit einem Mixer kannst du im Endeffekt Geld transferieren, obwohl es öffentlich in der Blockchain ist, ohne dass es nachvollziehbar ist, von wem zu wem es gesendet wurde.
Mixer, das klingt mir nach Mixmaster, Remailer, Mix-Tor.
So lange Kontext machen, bis der Aufwand, das wieder zusammenzubauen, so hoch ist, dass es nicht lustig ist.
Ich meine, das kannst du an sich ja automatisieren, diese Nachverfolgung, nee, was du bei einem Mixer machst, traditionelle Mixer, die eben trusted sind, ist, du sendest einfach an eine einzige Wallet, die zentral eben gesteuert wird, sendest du Geld und dann irgendwann später sendet der das Geld weiter an.
von wem auch immer du es ihm sagst.
Und das funktioniert so,
dass er eben nicht genau den Betrag weitersendet
und dass ganz viele Leute das so machen.
Das bedeutet, seine eine Wallet
hat tausende Transaktionen, die eingehen
und tausende Transaktionen, die rausgehen.
Und die sind auch von den Werten.
Entweder mittlerweile macht man es alles gleich.
Das bedeutet, du sendest immer genau ein Ether rein
und ein Ether wieder raus.
Oder zumindest eben nicht genau das,
was du reinsendest, ist das, was rauskommt.
Okay, das ist quasi das gleiche
Prinzip wie hinter Mixmaster-E-Mailern
auch und hinter Onion Routing.
Da macht man das mit
Paketen und man paddelt die auch alle auf die gleiche
Länge und dann sendet man die zu zufälligen
Zeitpunkten raus, damit du halt keine Korrelationen
machen kannst zwischen rein und raus gehen.
Dann ist das da sehr ähnlich, genau. Und das ist übrigens
derjenige, der sich das ausgedacht hat mit
dieser Mixmaster-Geschichte,
das ist David Chaum.
Der hat sich auch eCash ausgedacht.
Das war
einer der ersten Ansätze für
Also da, ja, interessant, interessant. Aber es gibt ja auch noch so Kryptowährungen, bei denen das halt quasi eingebaut ist, dass man nicht rauskriegen kann.
Monero, genau.
Ja, oder Zcash.
Zcash, ja.
Und das halt irgendwie so Zero-Knowledge-Proofs.
Also da gibt es tatsächlich sogar noch viel mehr Sachen im Bereich Zero-Knowledge. Das ist nochmal hier Box der Pandora.
Das ist nämlich ein sehr interessantes Thema. Damit kannst du im Endeffekt beweisen, dass eine Berechnung richtig ist, ohne die Berechnung und die dazu führenden Werte quasi preiszugeben.
Und dadurch kannst du im Endeffekt die komplette Blockchain irgendwo zentral ausrechnen und kannst dann aber jedem anderen beweisen, dass du eben den originalen Blockchain-Code benutzt hast, um das auszurechnen.
Was bedeutet, andere müssen das nicht mal nachrechnen, um zu validieren, dass sie zum gleichen Ergebnis kommen, sondern sie können direkt ein Ergebnis, ohne es nachzurechnen, validieren, dass es mit dem Code generiert wurde, der genommen werden soll im Endeffekt. Und dadurch kannst du das eben unglaublich skalieren, weil eben nur noch ein einziger die Blockchain quasi ausrechnen muss.
Du machst halt Hash, Hash und dann guckst du, ob die Kombination der Hashers den neuen Hash oder was?
das tatsächlich unglaublich komplex.
Also ich
würde fast sagen, das sollte man
sich selbst durchlesen, weil ich das
glaube ich selbst jetzt in mehreren
Stunden gar nicht so erklären könnte, dass
man es einigermaßen auch nur versteht.
Also das ist wirklich
sehr komplex.
Ja, genau.
Lieber selbst durchlesen.
Aber man kann, genau,
man kann das verlinken und dann. Genau, vielleicht mal was
verlenken, ja. Aber genau, im Endeffekt
kann man damit eben prüfen, dass ein Ergebnis
richtig ist, ohne dass jemand anderes
eben die Eingangsparameter
wissen muss und
ohne, dass jemand anderes
irgendwie davon ausgehen muss, dass man
den richtigen Code ausführt.
Das bedeutet, nur anhand von dem Ergebnis kann man
validieren, dass quasi alles, was da
vorkommt, so ist, wie man es erwartet.
Und das auch noch ohne die Inputs
zu wissen. Und dadurch kannst du dann
zum Beispiel komplette Transaktionen auf der
Blockchain ausführen, bei dir einfach
lokal und kannst dann nur noch
validieren, kannst dann quasi nur noch
das Ergebnis
weiterleiten. Also das Ergebnis
ist dann einfach meinetwegen nach einer
Arbitrage-Transaktion, du hast
jetzt 1000 Dollar mehr.
Und du kannst auch quasi dann eben
mathematisch beweisen, dass das
eine valide Transaktion ist, dass du jetzt 1000 Dollar
aus dem Nichts quasi geschaffen hast.
Und natürlich die Börsenpreise ein bisschen verschoben
hast dadurch. Musst aber
quasi nicht preisgeben, wie
du das gemacht hast. Und
genauso kannst du dann eben auch
Geld zwischen vielen Konten hin und her
schicken und kannst das alles in ein
einziges SEO-Knowledge-Proof
quasi packen und kannst
das sogar so machen, so verpacken,
dass dir das nicht mal rauskommt,
von wo nach wo quasi
das Geld versendet wird.
Genau, und da bist du dann in der Nähe
zumindest von C-Cash.
Die benutzen, glaube
ich, C-Cash Snarks. Das ist
der aktuell gängige Ansatz für
CO-Knowledge-Proofs. Und
was da dran eben auch sehr interessant ist,
du kannst das in wenigen Millisekunden
validieren. Und das ist im Endeffekt
egal, also das ist quasi
eine fixe Zeit, das zu validieren.
Relativ egal, wie lang
oder wie komplex die Rechnung
hinten dran ist. Das bedeutet, du kannst
einen kompletten Block theoretisch mit einem
CK-Snark oder CO-Knowledge
eben produzieren und kannst den in
vier Millisekunden validieren. Das ist der
Richtige. Egal, wie groß der ist.
Dann hast du eben einen super Server
quasi, der die Blockchain betreibt
und der relayt dann eben
nur noch eben diese Proofs
weiter.
Deswegen, da gibt es auch
unglaubliche, auch für Skalierung eben
Möglichkeiten.
Und das ist auch jetzt mit Layer
2, um quasi den Kreis zu
schließen, wieder relativ
interessant, dass man
als da wird jetzt gearbeitet
an quasi Layer 2,
Ethereum, was
oder Ethereum-kompatible
Layer-2-Chain,
die auf Zero-Knowledge-Proofs
arbeitet. Und das
ist so ein bisschen der heilige
Gral. Ja, Ethereum wollte das auch rein.
Ja, ja, die wollten das jetzt auch machen. Das ist so ein bisschen
der heilige Gral. Und man ist
jetzt momentan an quasi
die Smart-Contracts
so
ab, oder
Zero-Knowledge-Proof so zu
bauen, dass man Smart-Contracts
in diesem CEO-Knowledge-Proof ausführen kann.
Und wenn das geschafft ist und wirklich zuverlässig ist,
das ist, ich glaube, CK-EVM.
Also EVM ist die Ethereum Virtual Machine,
quasi die Smart Contract Runtime.
Sobald CK-EVM mal wirklich public ist und stabil ist,
dann kann theoretisch Ethereum quasi
eigentlich ins Unendliche skaliert werden.
Und dann kannst du damit wirklich hier beim Bäcker
für 30 Cent Brötchen kaufen.
Ja, das wäre
auf jeden Fall, wenn sowas gehen würde, da würde ich
da, ja, weil ich meine,
wo die Maschine halt das machen kann, was sie will.
Weil, ich meine, ja,
bei Bitcoin, das war ja das Versprechen und
das sind wir 13 Jahre später und das ist nicht passiert.
Noch nicht so ganz gekommen. Mit Solana
könntest du rein theoretisch
sowas schon machen. Solana ist wiederum
eine Smart Contract Blockchain,
die rein auf
Geschwindigkeit geht. Die haben
100.000 Transaktionen die Sekunde, das ist
so das große Aushängeschild und das ist
ungefähr die Menge, was Visa
auch, das bedeutet,
Visa ist weltweit eben größtes
oder meistgenutztes
Zahlungsnetzwerk und
damit haben sie die
theoretische Geschwindigkeit von Visa und könnten
damit quasi den kompletten
Visa-Zahlungsverkehr dezentral
eben in Solana abbilden.
Aber
bei Solana muss man klar dazu
sagen, sie haben quasi an allem anderen
eingespart dafür, dass es
maximale
Geschwindigkeit hat. Eine Blockchain
zum Beispiel sollte eigentlich niemals
down gehen, weil es ja eben nicht ein Server
ist, sondern eben ein dezentrales Netz.
Kann mal passieren, wenn
das Netz komplett zugespampt
wird, überlastet ist, solche Sachen
sind schon passiert, aber bei Solana
passiert es leider sehr häufig.
Und Solana
ist auch nicht so dezentral
oder so verteilt wie
andere Netzwerke, also quasi
an allem wurde es so ein bisschen
optimiert,
dass es dann Richtung Geschwindigkeit geht
zu Kosten von vielen anderen Sachen.
Aber es ist trotzdem noch eine
dezentral oder verteilte
Blockchain, nur nicht so verteilt wie
andere und nicht so zuverlässig,
aber unglaublich schnell
und eben auch Smart Contract kompatibel.
Und das ist,
ja, da gibt es das sogenannte
Blockchain-Trilemma und das
ist im Endeffekt Geschwindigkeit,
Dezentralisierung und Sicherheit.
Das sind die drei Sachen und im Endeffekt,
wenn man eben in eine Richtung optimiert,
gehen die anderen zwei Sachen ein bisschen drauf.
Dezentralisierung ist das, was man am meisten wahrscheinlich verzichten kann,
weil die Leute alle Sicherheit und
Geschwindigkeit wollen.
Ja,
ich meine,
dann geht halt auch so ein bisschen der Use oder
der USP von der
Blockchain quasi drauf, weil wenn du nur
Geschwindigkeit und Sicherheit haben willst,
kannst du theoretisch auch irgendwo
lokalen Trusted Server betreiben.
Ja, oder ich meine, die
Konkurrenz ist eigentlich im Grunde Paypal.
Also da gab es auch ein sehr
schönes, da gibt es eine schöne Anekdote,
ich weiß gar nicht, wo ich die gehört habe,
ich weiß auch nicht, ich glaube in irgendeinem Podcast habe ich das auch
gehört,
dass halt
David Schaum
damals halt, der hatte Patente auf dieses eCash-Verfahren,
eCash-Verfahren funktioniert ungefähr
so, also da ist es halt zentral,
zentrale, also Deutsche Bank hat
das mal versucht zu implementieren,
oder du hast halt irgendeine Trusted Third Party
halt, wie Deutsche Bank oder sowas, oder
irgendeine Zentralbank und die unterschreibt halt Geldscheine.
Sozusagen unterschreibt deine
deine... Die signiert die digital. Münzen,
ja, okay, genau. Unterschreibt dir halt,
das Problem ist jetzt natürlich, was du nicht willst,
du willst halt, dass das Geld ist, dass das anonym
ist, wie kriegst du das hin? Ja, das
kriegt man so hin, also wenn
die Bank selber die Münzen ausgibt,
denen eine Idee gibt und die unterschreibt,
dann könntest du ja auch überprüfen, okay, sind die
schon mal ausgegeben worden? Beim Bezahlen
kann ich halt das Double Spending Problem dadurch lösen,
Wenn ich eine Münze annehme, frage ich die Zentralbank,
ist die schon ausgegeben worden oder nicht?
Das Problem ist dann aber,
wenn ich mir jetzt solche Münzen kaufe bei der Bank,
dann weiß die Bank ja,
wer da welche Transaktionen gemacht hat.
Also eigentlich jeder. Das ist halt schlecht.
Aber man kann das dadurch lösen, dass man sagt,
man gibt der Zentralbank hier,
man denkt sich selber einen ID aus
und schreibt da rein, das sind jetzt
irgendwie 10 Euro oder so.
Und
packt das halt sozusagen in Umschläge
und gibt der Bank
hunderte davon, die packt 99 aus
und sagt, okay, ich gehe davon aus, wenn die alle gleich waren,
dass im Hundertsten das Gleiche drin ist, macht das halt zufällig,
unterschreibt den blind,
sozusagen, sodass sie
nicht gesehen hat, wer das war
und dann quasi kann ich,
das ist auch eine sehr interessante Idee und dann kann ich
damit halt hingehen und damit bezahlen, das heißt,
ich kann halt sozusagen, es geht mit RSA,
es geht, glaube ich, mit Diffie Hellman auch, es kommt halt auf
das Public-Key-Verfahren an,
das muss kommutativ sein und dann kann ich das
sozusagen hinterher wieder entschlüsseln,
für mich, kann damit zum Händler gehen und sagen, hier,
das ist meine Münze und die ist von der Zentralbank
unterschrieben, sozusagen, aber die Zentralbank
weiß überhaupt nicht, dass es die gibt und die weiß auch nicht, dass sie
mir das unterschrieben hat.
Genau, das war das sozusagen,
damals gab es ja auch schon ganz viel
Überlegungen zu allen möglichen Geschichten und
David Schaum hat das quasi, hat er da
Patente drauf und hat
das an die Deutsche Bank irgendwie auch so ein bisschen verkauft gekriegt,
aber es ist dann nicht wirklich eingesetzt worden und
das Ding war wohl irgendwie, er hat
zu viel Gebühren verlangt oder das war alles
zu kompliziert, hat irgendwie nicht funktioniert und
Und Paypal hatte dementsprechend zu einer ähnlichen Zeit einen Sales Pitch, wo sie eine Präsentation gemacht haben, auch den Banken gegenüber und gesagt haben, also wir haben hier E-Cash von David Chaum, wir haben hier diverse Geschichten, wir haben hier blinde Signaturen, wir haben dieses Zeugs, wir haben alle möglichen Geschichten und Kryptografie und hier und da und was es alles für ein Verfahren gibt.
Das ist total interessant. Das haben wir alles nicht.
Aber wir haben hier folgende
drei Millionen Benutzer, die das schon tatsächlich benutzen.
Das ist das, was wir haben.
Und das hat sich tatsächlich durchgesetzt.
Und das war das, was halt dann auch
ein Großteil des Zahlungsverkehrs halt übernommen hat.
Die meisten Leute brauchen halt diesen ganzen Kram
vielleicht nicht, sondern die wollen einfach nur irgendwie
EB bezahlen. Und dafür geht's.
Ja, und ich glaube
tatsächlich, dafür ist auch einfach die Blockchain
vielleicht gar nicht der richtige
Anwendungsfall, wie du ja
vielleicht auch jetzt schon gesagt hast
und also da würde ich gar nicht mehr
so widersprechen, dass rein als
Bezahlungsmittel quasi Kryptowährungen
jetzt zumindest im
aktuellen Stand definitiv nicht nutzbar
und vielleicht auch später gar nicht
das Ziel quasi
davon, reine Bezahlungsmittel
zu sein wäre.
Man hat ja generell das Problem,
also generell auch bei nicht Bargeld,
ja, wenn es offline ist, also
wir lassen es irgendwie, wir Türmel gehen nicht, wie willst du dann dann bezahlen?
Stehst du da? Oh, Türmel geht nicht, du tust mir leid,
K-Anteilung nicht möglich. Ja, und jetzt?
Wobei, da muss man ja
sagen, dass mittlerweile
sehr viele Länder rein auf Kartenzahlung
quasi umgestiegen sind oder Deutschland
noch sehr hinten dran ist.
Ja.
Irgendwo Scheine gibt es überall.
Du brauchst nicht viel.
Ich meine, du brauchst eigentlich nur irgendwie
Netz sozusagen
und du brauchst halt irgendwas, was mit deinem Handy reden kann.
Dann gibt es diese
Dinge von SumUp oder so, die kosten irgendwie
30 Euro oder 40, keine Ahnung.
Und dann kannst du Zahlungen annehmen.
Brauchst nicht mal irgendwie
wirklich Strom.
Außer ein Akku, brauchst vielleicht noch ein Akku-Pack.
Ja, aber ja, ja, ja.
Ja.
Wenn man das auch so bauen kann, dass es auch mit so Coins
funktioniert, dann wäre halt die Frage, warum zahlt man
Euro, warum Coins? Und dann würde man das nehmen, was günstiger
ist? Also für einen selber?
Also, klar könnte man machen,
aber also ich persönlich sehe wirklich
den großen Vorteil quasi
an
den Smart-Contracts einfach.
Okay, okay, ja. Gut, aber dann bist du ja schon
im Ökosystem selber drin. Das stimmt, ja.
Dann bist du halt quasi schon so tief drin, dass du das halt
benutzen kannst, um das, also deinen
eigenen Wirtschaftskreislauf damit am Leben zu halten.
Aber das ist halt...
Ja, ja, ja, ich bin
gespannt, ja.
Dass das mit den Smart-Contracts so
wichtig ist, hatte ich jetzt noch gar nicht so richtig.
Ich meine, der Rest ist eben
wirklich quasi eine langsame Währung.
Ja. Eine langsame
Version von PayPal oder
sowas, was aber eben
trustless ist, was ein riesen
Punkt ist. Und deswegen
wird es vielleicht in dem Fall
dann sogar eher mit sowas wie
Gold vergleichen, weil
da hast du dann eben, ich meine, Gold
kennt man ja so ein bisschen als Reserve
Währung etc.
Das ist alles andere als praktisch, damit jetzt
irgendwo im Supermarkt zu verkaufen.
Aber Leute haben es eben
trotzdem, weil es eben
eine gewisse irgendwo Sicherheit, weil es
eben einfach aus Basis,
weil es nicht unendlich viel davon gibt
und solche Themen.
Okay, da müssen wir vielleicht noch mal kurz sagen, welche Stakeholder
haben denn das maximale Interesse,
sowas wie so ein Coin überhaupt zu halten?
Also vielleicht gibt es halt ein paar große Banken,
die sagen, okay, wenn es sowas gibt, müssen wir das auch haben,
weil als Alternative,
damit wir nicht irgendwie blöd dastehen.
Gibt es noch so einen Grund, warum man das
sonst halten sollte? Also außer dem Wertversprechen,
theoretisch, ich werde ganz besonders reich.
Okay, und unabhängig vom Wertversprechen
finde ich das einfach
eben
dieses Deeds oder dieses Trustless,
man kennt es ja jetzt zum Beispiel mittlerweile
aus Staaten wie, oder Ländern wie Griechenland,
wenn dir dann auf einmal einfach dein
Konto weggefroren wird und dir gesagt
wird, du kriegst das Geld nicht wieder. Okay, also das heißt ja,
die Instabilität deines lokalen
Währungssystems wäre dann tatsächlich der Grund,
weil du sagst, das wäre stabiler an der Stelle, okay?
Also nicht die reine finanzielle
oder quasi
preisliche Instabilität, sondern eben,
dass einfach kein anderer damit was
machen kann. Nur ich kann
damit was machen. Niemand anderes kann mir das
einfach wegnehmen, nicht mal eine Regierung.
Ja, okay, also
ich würde sagen, wenn man davon den Wert
tatsächlich definieren würde, also ich, okay,
ich wäre sogar bereit zu akzeptieren, dass das
halt einen gewissen Wert hat, also ich halt sozusagen
Wert transferieren kann, halt eben aus
einer Region irgendwo hin und ich kann auch Zahlungen
annehmen, auch wenn meine Regierung sagt, das darfst du nicht,
dann kann ich das trotzdem tun. Ja, ich kann dann über Sanktionen umgehen
zum Beispiel oder sowas. Ja, das kann
ich tatsächlich alles tun, aber die Frage ist,
wie wichtig ist das für die meisten
Leute, also wenn ich jetzt, also gut.
Naja, also beispielsweise, du möchtest jetzt irgendwo
einkaufen in einem Land, wo die Währung gerade
Hyperinflation macht oder sowas, dann ist das natürlich
der Grund, warum die Hyperinflation-Währung
wahrscheinlich ganz rausfliegt und du komplett auf sowas
gehst, was Stable ist. Also zum Beispiel,
das kannst du ja auch in Dollar zahlen,
beispielsweise, überall handeln die Leute mit Dollar,
aber die eigene Währung.
Ja, aber der Wert dann tatsächlich,
dass du es so verwenden könntest, da müsstest du es ja so
verwenden können wie Geld. Also ich meine,
welches Land hat es da umgestellt auf Bitcoin?
Das hat nicht funktioniert, auch wegen... El Salvador.
El Salvador, wegen wie viel Transaktion kriegst du da durch?
Das geht halt nicht. Ja, aber Bitcoin war dann vielleicht
die falsche Alternative.
Das war so ein Early Adopter-Thing vielleicht,
dass das nicht funktioniert aus Gründen
und dass vielleicht so ein paar Sachen, keine Ahnung,
wie das Tablet, wann war der Zeitpunkt,
2006, 2007, wo alle Leute schon iPads hatten
und vorher gab es schon in den 80ern
Tablets, wo die Leute durch Industriehallen
gelaufen sind. Das kann sein, ja. Das kann sein,
dass dieser Punkt irgendwann kommt und der ist
einfach noch nicht gekommen. Das mag sein, aber
13 Jahre ist jetzt auch noch nicht
nichts. Ja, nicht nichts, aber
im großen Verlauf
der Geschichte ist es auch nicht viel.
sind wir wahrscheinlich am Anfang dieser ganzen Geschichte, das ist schon wahr.
Also für mich persönlich, reines
Bitcoin sehe ich eher im Bereich
wie Gold.
Ethereum und andere Tokens
sehe ich oftmals eher wie Aktien.
Aber reines Bitcoin,
da es eben diese Smart Contract
Funktionalität etc. nicht hat,
ist es eben einfach nur
eine Reservewährung in Anführungszeichen.
Da vielleicht auch nochmal, also bis auf die
Marktkapitalisierung, die jetzt hier offensichtlich ist,
wo ist die Verbindung zwischen, also
die wichtige oder die
Verbindung zwischen Ethereum und Bitcoin.
Also außer, dass das halt diese Marktkapitalisierung
hat und man deswegen Smart Contracts hat, die dann halt
hin und her machen müssen. Theoretisch, wenn jetzt
Ethereum diese Marktkapitalisierung hätte und Bitcoin irgendwie
irrelevant wäre, bräuchte man Bitcoin
irgendwo für noch? Also meine persönliche
Meinung ist, dass
Ethereum eigentlich in allen Fällen Bitcoin
überlegen ist tatsächlich und dass
man Bitcoin eigentlich nicht mehr bräuchte,
aber auf der anderen Seite gibt es
viele Gegenmeinungen,
die tatsächlich zum Beispiel auch jetzt
gerade durch das Proof-of-Work-Soccer wieder
argumentieren, weil jede Änderung
bei Ethereum wird eben aktiv
weiterentwickelt. Jede Änderung kann
irgendwelche Sicherheitslücken
und da
Bitcoin mittlerweile eben
einfach kaum noch weiterentwickelt
wird und quasi einfach
Stand X hat und es wird
immer noch was dran gemacht, also
gar nicht mehr, aber es quasi
nur noch, also es wird wenig dran
gemacht und dadurch
sehen viele oder es gibt Leute,
die das eben quasi einfach als sicherer
ansehen und wenn du
die meisten Leute
haben und deswegen wird da nie was passieren
das sowieso, das ist halt einfach das erste
und das ist auch schon
das hat einen Trend, sag ich mal, gesetzt
also es ist original, wenn man es so will
ja, ja, ja
da würde ich ja denken, das ist halt
problematisch, also wenn sozusagen der Marketing
das Brand irgendwie
wichtiger ist als die technischen Eigenschaften
da ziehe ich ja auch schon wieder
Ja gut, aber wie Gold.
Das ist ein bisschen wie Gold dann tatsächlich.
Genau, aber stimmt.
Kannst du nicht essen.
Es kann halt nicht viel, aber das, was es kann, kann es halt quasi gut.
Und das ist halt trustless und verteilt, vielleicht dezentralisiert, je nachdem, wie wir es jetzt noch definieren wollen.
Ja, ja, ja.
Genau.
Und Ethereum kann halt viel mehr, hat dadurch aber eben natürlich auch viel mehr Angriffsvektoren etc.
Bitcoin ist schlicht und ist nur
für Gelderhalt
oder für Werterhalt quasi da.
Für nichts anderes.
Und deswegen auch dieses mit Bitcoin zahlen
und solche Sachen kann
interessant werden, finde ich
ist und sollte aber auch
nicht eigentlich von Bitcoin jetzt wirklich
quasi der Selling Point sein, sondern
eben einfach nur, es ist ein
schlichtes, dezentrales oder
trustless System, wo
niemand dir dein Geld
wegnehmen kann.
Bei Ethereum kannst du so viel mehr machen.
Und da dann anzufangen mit vielleicht noch zahlenden Zettel.
Niemand kann dir deine Bitcoins wegnehmen.
Der Preis von denen kann schon, oder der Wert von denen kann schon runtergehen.
Ja, der Wert, genau.
Aber die Bitcoins kann niemand wegnehmen.
Und solange eben genug Leute irgendwie mit Bitcoin eben diese gleiche Ideologie quasi haben,
dass sie eben Bitcoin wollen, weil eben die niemand wegnehmen kann.
Oh, das dezentrale Staat hat da nichts zu sagen.
Das ist ja auch so ein gutes Argument.
Ja, ich meine, das ist ja das.
Das ist ja quasi das.
Niemand kann es wegnehmen.
Das ist ja quasi das, der Staat kann es dir nicht wegnehmen.
Also selbst der Staat kann es dir nicht wegnehmen.
Der Staat kann ja auch nicht die Dollar wegnehmen,
die du unter einem Kissen gehortet hast, theoretisch.
Also physischer Zugriff, die kriegen die auch auf dein Passwort.
Ich meine, das ist klar.
Aber vom Bank, genau.
Von der Bank könntest du es eben wegnehmen.
Und außerdem hast du eben oft auch eine lokale Währung.
Ich meine, jetzt bei Dollar und Euro
ist es vielleicht noch mal ein bisschen anders.
Aber ich meine, viele kleinere Länder
haben ja auch eine lokale Währung.
Und da kann der Staat quasi auch
alles mitmachen, was er will.
Das Hauptproblem ist immer halt sowas wie
Inflation, Hyperinflation, also Entwertung.
Also beispielsweise der Bitcoin fällt
jetzt der Kurs wieder runter.
Also wenn ich so
das, was halt die Mainstream-Leute dazu
sagen, ist halt, ja gut, ich meine,
also Bitcoin ist so
volatil, das kannst du
nicht gegen, also
wenn das Versprechen von Bitcoin ist,
es schützt dich vor Inflation, dann musst du
sagen, ja gut, es hat dich vor Inflation
insofern geschützt, dass es dich schon
dreimal halb pleite gehen lassen durch die Volatilität.
Also es ist halt, gut, das
ist kein wirklicher Schutz halt.
Wobei ich es auch
schwierig finde, weil ja quasi eigentlich
alles an Dollar
hauptsächlich gemessen wird.
Aber der Dollar selbst ist eben auch nicht gerade
stabil. Und
man sieht es momentan ja
auch, wie instabil
der Socker im Vergleich zu anderen Währungspaaren
ist. Aber wirklich,
Vielleicht ist das die eigentliche Schwankung des Dollars und eigentlich ist der Bitcoin relativ stabil, nur dass die Währung halt irgendwie...
Also so weit würde ich jetzt auch nicht gehen, aber zumindest, dass quasi der Dollar jetzt das Nonplusultra an Stabilität bietet oder auch der Euro, würde ich jetzt auch nicht sagen.
Bitcoin ist halt einfach nur nochmal um einiges volatiler.
Genau, Nonplusultra würde ich auch nicht sagen, aber dass man sagt, okay, ich gehe jetzt aus Dollar oder Euro raus und gehe in Bitcoin, um Stabilität zu kriegen, naja.
Wie gesagt, Stabilität auf keinen Fall, aber eben Reservewert.
Aber zum Beispiel auch so Hyperinflation raus, also wenn du halt zum Beispiel Dollar nicht bekommst bei der Bank oder so und du willst halt da raussteigen und das ist halt vielleicht tatsächlich so eine Möglichkeit, wie man das machen kann, wenn du gerade keine andere Möglichkeit hast, an andere Währungen dran zu kommen und so schnell wie möglich deine Landeswährung noch loswerden willst, weil der Staat halt zwar irgendwas macht und dann die Wirtschaft fährt halt irgendwo vor die Wand oder so.
Kryptowährung ist halt im Endeffekt so das Gegenpol von Vertrauen in den Staat.
Ja, vielleicht andersrum, ja, vielleicht ist, also bei Hyperinflation, was ganz oft passiert ist, dass die Leute auf einmal Zigarettenstangen handeln oder sowas, vielleicht ist ein Bitcoin dann eher so eine Zigarettenstange, also das ist auch nicht so gesund, vielleicht irgendwas, wenn man schon wegkriegt.
Ja, oder halt Gold.
Deswegen, also das reine Bitcoin,
zumindest jetzt, wenn man Lightning und solche Themen weglässt,
sehe ich wirklich eher wie Gold.
Und dann kommen aber eben durch Ethereum Smart Contracts
noch mal super viele Use Cases,
meiner Meinung nach, auf die Blockchain.
Aber das ist nicht Bitcoin.
Also das ist ganz klar.
Bitcoin ist eben so dieses mittlerweile Traditionelles,
so ein bisschen träges Altes quasi.
Und Ethereum ist so ein bisschen noch das hippe Neue,
wobei es da auch um einiges neuere ist.
Ja, ich wollte gerade sagen,
ganz viele tolle neue hippe Währungen von Cardano.
Ich meine die Währungen sowieso,
aber die Blockchains auch von der inneren Struktur quasi.
Genau, ich meine, die großen Alternativen sind da eigentlich,
da hast du eben Cardano mit dem Hotskin,
der auch bei Ethereum tatsächlich mitgemacht hat.
Der hat zuerst Ethereum mit Vitalik Buterin...
Ich wollte gerade sagen, mit Vitalik Buterin war ja noch ein tolles Foto posten.
Ich habe eins, das muss ich euch gleich mal zeigen.
Oh ja, nice.
Genau, die haben zuerst Ethereum gemacht.
Und der hat dann gemeint, hier ein bisschen wissenschaftlichere Approach mit Peer Reviews etc.
Und daraus ist dann quasi Cardano mit der ADA-Währung entstanden.
Wobei die eben ziemlich hinterher hängen.
Die haben jetzt gerade, soweit ich weiß, Smart Contracts released.
Was jetzt eben auch einige Zeit nach Ethereum ist.
und die sind auch nicht EVM-kompatibel.
Das bedeutet, den Code, den man für Ethereum geschrieben hat,
kann man dort nicht benutzen.
Entschuldigung.
Beteiligt, bitte.
Genau, und was gibt es da noch?
Dann gibt es eben noch Solana, die einfach auf Geschwindigkeit aus sind.
Was mit Monero und Ripple und was man alles wird.
Also ich habe keine Ahnung.
Ja, wobei die sind eben keine Smart Contract Chains.
Das ist eben weniger eine Alternative zu Ethereum,
sondern mehr eine Alternative zu Bitcoin.
Genau.
Und was dann noch eigentlich die wichtigste,
finde ich, ist das Polkadot mit diesem Layer Zero,
wo sie eben dann mehrere Chains zusammen verbinden.
Genau.
Und das soll bei,
oder das ist auch nach dem Ethereum 2 Merge geplant,
dass Ethereum sogenanntes Sharding einführt.
Und dass es im Endeffekt dann auch,
dass es quasi mehrere parallele Ethereum Chains gibt,
die dann einen
Kommunikationschannel
haben.
Und dadurch kannst du dann eben einfach,
wenn die Geschwindigkeit nicht mehr reicht,
machst du eben einfach nochmal einen neuen
Ethereum-Chain.
Und die sind aber alle durch eine Base-Chain,
also wieder quasi eine Layer-0-Chain
verbunden und können
darüber dann, dadurch kann man dann eben
Währung zwischen denen transferieren und
Daten transferieren.
Und da kannst du dann eben
Eine Chain nur für Bezahlmöglichkeiten geben, eine Chain nur für Kryptowährungshandel, eine für NFTs, was ja mittlerweile oder vor ein paar Monaten, wenn es noch ein großes Thema war, mittlerweile stürzen sie ja ganz schön ab.
Die Frage, ob man das, so ist man wieder, der nächste Scammer.
Ja, ich meine, das ist jetzt sehr, ich habe tatsächlich ca. morgen mit einem großen NFT-Influencer einen Termin, wo wir so ein bisschen drüber reden und ich, also ich halte persönlich nicht viel von NFTs, wie sie aktuell sind.
Ich sehe aber tatsächlich, muss ich sagen,
eine Möglichkeit, wie da
wirklich was draus werden kann.
Nicht, dass es schon so ist.
Ja.
Ja, ich weiß nicht. Also eben, für mich sieht das
alles eher nach, ja.
Es ist halt eine Möglichkeit irgendwie, wie man Leute
dazu kriegt irgendwie.
Also,
das ist halt das Problem.
Gerade wenn du diese steilen
Kurven kommst, dass du halt so dieses
Ponzi-Scheme anfängst, wo du denkst, oh, ich werde
ganz schnell reichen, ich bin ganz viel unglaublicher.
Was halt Leute finden, die da einsteigen, neu einsteigen.
Das zieht halt auch viele Leute ein,
die halt vielleicht andere Ziele haben, als
irgendwie die Technologie einzuführen.
Aber NFTs sind jetzt auch
ziemlich am Crashen. Ich glaube, in den letzten
drei Monaten nur so das Handelsvolumen
auf dem größten NFT-Marktplatz
OpenSea, ich glaube, um 80 Prozent
oder sowas gefallen. Also es ist wirklich
niemand kauft die mehr.
Wenn man sich anguckt, was da passiert, also das sieht
für mich schon sehr absurd aus.
Das sind sehr teure Profilbilder.
Die Leute verstehen nicht, was sie da tun.
sie verstehen nicht, was da passiert technisch, sie verstehen
nicht, was irgendwie ein Build ist digital,
sie verstehen nicht, was eine URL ist, sie verstehen nicht,
was die Blockchain ist.
Wobei es gibt eben auch Anwendungsfälle
außerhalb von quasi Build-NFTs.
Also diese Build-NFTs fand ich
dafür toll, dass man zum Beispiel so Social
Charity-Projekte unterstützt, indem man sagt,
hey, ihr kriegt ein bisschen Geld, dafür tue ich mir so,
als hätte ich irgendwie das Build von
irgendwem bekommen.
Ja, ich meine einfach so als
nette Geste für eine Spende.
Was ich aber tatsächlich
wirklich zum Beispiel eine Utility finde,
da gibt es momentan die
Unstoppable Domains,
nennt sich das Projekt. Und das
sind Domains,
wo quasi der Besitzer
in die Blockchain geschrieben wird.
Also das sind
Blockchain Domains, nennen die das auch.
Und das ist in Form von einem
NFT verbrieft. Das bedeutet
diese Verbriefung, wer die Domain
hat, ist ein NFT, der eben
sagt, hier, ich besitze die Domain
und du kannst diesen NFT dann eben auch ganz
normal über die NFT-Marktplätze handeln,
du kannst den an andere Wallets schicken,
etc. Also das ist
eben quasi wie
eine Kryptowährung, wo irgendwas hinten dran
ist, nur dass es davon eben nur einen gibt
und du kannst den auch nicht splitten, etc.
Also ein NFT kannst du eben
auch sehen wie quasi ein
uniken Token für
irgendwas und in dem Fall eben für
diese Domain.
Und das ist halt, dann sind wir auch wieder bei
diesen Problemen, das zeigt halt auch etwas außerhalb.
Nee, tatsächlich nicht.
In dem Fall zeigt es sich auf der Chain.
Du müsstest das erst über die Chain machen dann.
Ah, okay. Ja gut.
Da geht es jetzt natürlich wieder ins Detail.
Viele Browser haben das noch nicht integriert.
Wobei ich glaube tatsächlich sogar Opera
hat das glaube ich sogar als erstes integriert.
Oh, ich habe Opera vor 10 abgestellt, glaube ich.
Ich habe es mal wieder ausprobiert.
Und das bedeutet, dass wirklich die,
quasi wenn du eine .iv zum Beispiel Domain hast,
Dann schaut der Browser auf die Blockchain, der hat dann eben irgendwo eine Standard-RPC-Node hinterlegt, auf die Blockchain, was auf der Blockchain liegt, wo diese URL jetzt hinzeigt.
Und dadurch kannst du dann eben wirklich auf der Blockchain diesen NFT zum Beispiel editieren, also du hinterlegst dann halt einfach eine andere Zieladresse und dann auf einen Schlag hast du dadurch quasi den Name-Record, wenn du so willst, von deiner Domain geändert.
Und das aber eben wirklich komplett auf der
Blockchain und die kann auch wirklich niemand ändern.
Ich meine, klar, Opera selbst könnte
jetzt sagen, ich ignoriere, was auf der Blockchain ist.
Aber ich meine, das ist,
wenn du dann mit anfängst, dass
die Browser quasi manipulieren, dann bist du da
sehr tief drin. Okay, okay.
Ja, gut. Also wenn DNS tatsächlich
so funktionieren würde oder wenn das
ein Weg wäre, okay.
Ich meine nur, wie es momentan ist,
dass du halt eine URL hast, die da drin
steht, die auf irgendwas zeigt, was du nicht unter Kontrolle
hast, über ein Domain-System,
was du nicht unter Kontrolle hast.
Über einen Marktplatz, den du nicht unter Kontrolle hast.
Ja, Moment.
Du bist tatsächlich
aktuell so weit, dass du es eigentlich
komplett trustless hinkriegst, eine Domain.
Wenn du diesen ETH-Support
hast, also für die .eth-Domain.
Weil es gibt dann nämlich auch noch
sogenanntes IPFS,
Interplanetary File System, auch
ganz lustiger Name.
Und das ist
Content-Based
Lookup. Bedeutet, du
dein Browser schaut nicht
einfach auf irgendeine Adresse
und an der Adresse kann irgendwas geändert werden,
sondern der Suchcontent nach einem
Hechwert. Und das bedeutet,
du kannst dann quasi eine Webseite
in IPFS speichern und
zeigst dann einfach von
deiner .eth-Domain
auf diesen IPFS-Hech
und eben, wenn der Browser
das supportet natürlich, schaut
sich dann der Browser in einem
dezentralisierten Netzwerk wieder, sucht
er eben diesen IPFS-Hash
und das hast du natürlich davor
erst mal hochgeladen auf IPFS
und dann bekommt der Browser diesen,
die Webseite, die da hinterlegt
ist, zurück und niemand kann den ändern.
Ganz viele hässliche Webseiten aus den
90ern zurück. Für immer
irgendwo gespeichert, ja.
Ja, IPFS ist
nicht persistent.
Also IPFS ist nur
quasi Content
Based Lookup, also Hash Based Lookup
quasi, aber die
Daten,
die müssen nicht
gespeichert werden.
Oft ist es auch so,
dass öffentliche IPFS-Nodes
quasi den Content speichern, der mal
requested worden ist. Bedeutet,
du hast immer ein Gateway
zu IPFS
und wenn dieses Gateway
eben ein Request bekommt, was es selbst
nicht gespeichert hat, dann
requestet das von anderen Nodes diesen
Content und speichert das dann aber,
nachdem es das zurückgegeben hat, auch selbst ab,
das, wenn der Nächste das eben holt. Und dadurch
sind die Webseiten
oder die Daten, kannst du ja alles reinspeichern,
sind eben die, die
häufig abgefragt werden,
die sind quasi ganz oft auf ganz
viele Nodes und die Daten, die nie
abgefragt werden, sind irgendwann auch weg.
Und wenn du das
vermeiden willst, dann musst du eben
deine eigene IPFS-Node laufen
lassen, wo du eben auch, wenn niemand quasi
dein Content haben will, den Content
trotzdem vorhältst. Oder es gibt
auch sogenannte Pinning-Services, da zahlt
halt so ein bisschen was an andere IPFS-Nodes,
nur dass die dein Content eben nicht wieder löschen,
auch wenn niemand drauf zugreift.
Also das ist nicht persistiert, das ist nicht wie die Blockchain,
das ist nicht, dass die Daten quasi niemals weg sind.
Aber es ist eben nach einem Hech-basierten Lookup.
Dadurch kannst du eben so eine Unstoppable-Domain,
also eine ETH-Domain, kannst du eben einfach auf so ein Hech zeigen lassen
und dann bist du wirklich komplett dezentralisiert,
Weil niemand kann eben an dem
Hech was, also an dem Content was ändern,
weil sonst stimmt der Hech ja nicht mehr und niemand kann
die Blockchain verändern, wo ja drinsteht,
welcher Hech zu der Domain gehört.
Und alles, was dann eben noch dranhängt,
ist, dass der Browser eben auch auf die
Blockchain schaut,
welchen Hech er nehmen muss.
Und dann den Hech eben auch über IPFS
eben aufruft.
Das sind zwei Systeme, die halt
der Browser implementieren muss.
Die Punkt ETH-Domain und IPFS.
Aber wenn das gegeben ist,
kannst du ein komplett dezentrales
System machen, äh, komplett dezentral
eine Webseite hosten.
Und da kann dann nicht mal die Regierung die Webseite
zum Beispiel down nehmen, also da könntest du jetzt
Marktplätze für was weiß ich was zum Beispiel
draufbauen, so als eine
Möglichkeit. Und da kann halt
niemand irgendwas dran ändern.
Und dann am besten noch über Krypto bezahlen,
das kann dann auch niemand ändern.
Das braucht man nur aus deinem eigenen Satelliten-
Netzwerk, da hast du eine Internetverbindung
aufrechterhalten. Ja, genau.
Starlink-Mask macht das
und mit.
Ja, eigenes Internet, ja.
Ich meine, man
sieht halt, es geht halt alles auf Trustless
und Dezentralisierung im
Cryptospace.
In allen Richtungen sind da halt
irgendwelche neuen, funky
Möglichkeiten, wie man irgendwelche normalen
Sachen halt Trustless bekommt.
Und genau da ist halt der Cryptospace
quasi halt alles Mögliche
irgendwie eben Trustless zu
bekommen, ja. Das ist so das
große Ding. Und mit Smart Contracts
hast du jetzt quasi trustless
Server, trustless Backends, wenn du es so
willst. Und mit
Ethereum und Kryptowährungen hast du eben
trustless Währungen oder
irgendwelche Gelds, was
weiß ich, Sachen, die einen Wert haben, zumindest.
Ja.
Mit IPFS, wie gesagt,
trustless hier File Hosting,
Unstoppable Domains,
trustless URL Lookups.
Und das ist halt ein ganzes
Ecosystem, wo halt
alles irgendwie drum geht, wie kriegt man
normale Systeme in diesem
Trusted-Bereich. Und dann kannst du
was halt relativ
cool ist, auf der Blockchain halt einmal
was entwickeln, was dann halt für immer läuft
ohne quasi Maintainance, weil es
eben, wenn
niemand Trusted ist, kann es auch niemand geben,
der irgendeinen Dienst quasi übernehmen muss.
Und zum Beispiel so
eine Börse, die implementierst du halt einmal
und die läuft dann bis an alle Ewigkeiten.
Die wird vielleicht nicht mehr benutzt irgendwann,
aber die läuft für immer.
ja
Dinge, die für immer
laufen, aber
diese Episode irgendwie muss auch
irgendwann mal zu Ende gehen. Ja, ich glaube auch, wir haben
relativ wenig über Python gesprochen, also einfach
nur über WebPiPi, aber
es war vielleicht trotzdem interessant.
Habt ihr vielleicht noch irgendeinen Hook zu Python aus
dieser Kryptowelt, den wir irgendwie
gleich da noch anbringen können?
Ich habe damit, ich habe kaum
Berührungspunkte, ich
habe da nie irgendwas mitgemacht, daher weiß ich nicht,
ob es da irgendwas Interessantes gibt.
Ich überlege gerade, wie das heißt. Es gibt
quasi ein kompletteres Python-Toolkit,
wie man Smart Contracts
zwei in Solidity, also der
Smart Contract Sprache, schreibt,
dann aber über Python
quasi die ganzen Deployment
Scripts schreibt und
Tests schreibt, solche
Themen, automatische Interfaces
zu diesen Contracts generiert.
Ich bin gerade am überlegen,
Genasch ist die
Blockchain, äh, die lokale
Dev-Chain dafür,
Truffle, genau,
Trüffel, also Truffle heißt das Projekt
und mit Truffle kann man dann quasi
eben diesen kompletten Smart-Contract
Deployment-Cycle
und Development-Cycle in
Python abbilden,
quasi alles
an Code, außer der Smart-Contract
selbst ist dann Python.
Und damit kann man dann auch
wirklich sehr schön eben mit der
Blockchain interagieren, zusammen mit
Truffle kommt Genage vorinstalliert.
Genage ist quasi eine lokale
Development-Blockchain,
also eine Blockchain mit nur einer
einzigen Node, was man eben selbst ist.
Also unseren testen kann quasi.
Genau, damit kann man dann alles laufen lassen und
muss eben auch nichts dafür zahlen für die
Deployments und
damit kannst du dann alles durchtesten, kannst
dann groß Python-Skripts
schreiben, die
alle möglichen Tests dafür nehmen,
weil eben die Smart-Contracts
ja nicht mehr veränderbar sind
Und deswegen musst du eben alle Eventualitäten, die es irgendwie gibt, davor einmal testen, zumindest wenn du es richtig machen willst.
Und da ist eben Gnasch wunderbar für.
Genau.
Und theoretisch kann man Gnasch auch quasi als Ersatz für Web3.py nutzen.
Dafür ist es nicht unbedingt gedacht, hat aber ein Syntax, was ähnlich ist wie Ether.js.
Also es gibt quasi zwei große JavaScript-Libraries, das ist eben auch Web3.js und Ether.js und Ether.py gibt es quasi nicht, aber Genage hat einen sehr vergleichbaren Syntax und das Ether-Projekt ist eigentlich so ein bisschen die neue Version von Web3.
Also dieses Web3.py oder .js ist das ein bisschen ältere, traditionellere und über Gnash kann man dann eben diesen neuen Ethers-Syntax benutzen, obwohl man in Python ist.
Ja, okay, okay.
Okay, sagen wir mal.
Ja, ich würde sagen, danke, dass du da warst und so ganz viel über Krypto erzählt hast.
Ich weiß nicht, ob Jochens Vorbehalte restlos ausgeräumt sind wahrscheinlich.
Nee, aber ist ja auch okay.
Vielleicht ein kleiner Teil davon.
mehr wissen ist auf jeden Fall schon mal
gehört, daher ist das ja schon mal gut
haben wir denn einen Pick der Woche
noch, Jochen, oder sage ich heute
ja, also ich kann ja einfach mal ganz
schnell, ich weiß nicht mal was mit Titan zu tun
ich überlegte gerade schon, was könnte denn ein Pick sein
ähm
vielleicht Termshare
kann man halt irgendwie Terminal
irgendwie sharen, also oft hat man ja
das, ich hab das häufiger
Leuten
per Programming macht über irgendwie
Teams oder Zoom oder sonst irgendwie und
das ist alles irgendwie so ein bisschen
dann TermShare kann man halt
schön, also früher hat man das mit Screen-X
gemacht, das ist halt auch nicht mehr so richtig
up-to-date
und genau.
PyCharm hat da auch was jetzt neu
implementiert mit Pair-Programming, hast
du das mal probiert? Ich fand das
eigentlich ganz toll. Das ist
tatsächlich gar nicht so schlecht, aber eben, dafür
muss man halt dann PyCharm
haben und eben die ganzen Shell-Geschichten,
deswegen TermShare, damit kann man halt die Shell
genau, ist halt, wenn man
das über Palscharm macht, dann geht das mit Palscharm auch
super, ja.
Ja.
Ja, ich weiß gar nicht, ob ich jetzt noch eine Bibliothek
picken will. Ich meine, Ibis hatte ich, glaube ich, letztes Mal schon, oder?
Ja. Das hat ja gar nichts damit
zu tun, ja.
Deswegen lassen wir das mal raus.
Ich würde sagen, ja. Ja, muss ja auch nicht jedes Mal, ne?
Genau.
Ich glaube, das war eine super Folge heute dazu.
Vielen Dank, dass du da warst, Simon.
Ja, gerne. Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt.
Schreibt uns auf hallo at peisenpodcast.de,
was er von dem ganzen Krypto-Zeugs
haltet. Vielleicht wird das die erste Episode, wo ich
die Kommentare zumachen muss.
Man weiß nicht, aber vielleicht nur wegen den ganzen Scams.
Beides, also entweder
wegen den Leuten, die sich über die Scams aufregen, oder
wegen den Scams. Ich bin mir nicht sicher, ob das klipp ist,
aber es könnte alles gut sein. Oder wegen der ganzen Energie,
weil wir ja politisch angegriffen werden, man weiß es nicht genau.
Ja, also Hodl, Hodl, Hodl,
also alles halten, das ist ja eine viele Philosophie
von vielen Leuten, die das probieren.
Wahrscheinlich irgendwer hat das
Hodor, hat das gerufen,
haltet alle einfach fest. Man weiß es
nicht genau. Habt ihr auch mal eine
Pizza mit Bitcoin gekauft?
Ich schon. Du schon?
Ja, tatsächlich. Cool.
Von meinen ersten 40-60 gemeinten Stück habe ich das gemacht.
Aber die sind auch alle wieder losgeworden.
Das ist keine Erfolgsgeschichte, aber so damals
machte man das so.
40 Bitcoin für eine Pizza ist auch so.
Ja, ich habe 12 bezahlt für die Pizza, den Rest habe ich
bei anderen Sachen raus. Aber egal.
Ja, ja, das waren damals andere Zeiten.
Dann hat man es irgendwie ausprobiert. Das war noch relativ früh.
Wenn man das 2010, 11 irgendwie so
da gab es vor uns in der Lesung dran.
Ja, muss so früh gewesen sein,
dass es sich gekostet hat.
Ja, bleibt uns gewogen
und hört uns wieder rein. Bis dann.
Tschüss.