Transkript: Crypto

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Vollständiges Transkript der Episode. Zeitstempel beziehen sich auf die Audiowiedergabe.

Dominik

Ja, hallo liebe Hörerinnen und Hörer.

Dominik

Herzlich willkommen beim Python-Podcast, Episode 45.

Dominik

Heute reden wir ein bisschen über Krypto.

Hallo Jochen.

Jochen

Halli, hallo Dominik, herzlich willkommen.

Dominik

Ja, genau.

Dominik

Hallo Simon, du bist heute unser Gast.

Simon

Ja, hallo, vielen Dank, dass ich hier sein darf.

Dominik

Sehr gerne, ne?

Dominik

Wir fangen wie immer ein bisschen mit News an und dann reden über Krypto.

Dominik

Das wird vielleicht ein bisschen spannendere Diskussion heute als sonst immer, weil ich glaube, die Position ein bisschen auseinander geht.

Dominik

Ich bin gespannt, wie wir das heute euch verkaufen.

Jochen

Ja, schauen wir mal.

Jochen

Aber es ist auf jeden Fall ein interessantes Thema insofern.

Dominik

Ja, auf jeden Fall auch.

Dominik

Auch das kann man viel mit Python machen, habe ich gehört.

Jochen

Ja, genau.

Jochen

Und da werden wir dann mal drüber sprechen, genau, dass das funktioniert.

Jochen

Ja, zuerst irgendwie News.

Jochen

Okay.

Dominik

Falls ihr noch nicht wusstet, wie es geht, erzählen wir auch ein bisschen

Jochen

was davon.

Jochen

Ja, so grundsätzlich, was das so ist und so.

Jochen

Wahrscheinlich nicht so schlecht.

Jochen

Ja, aber ich habe mir diesmal gar nicht so viel notiert, ist auch gar nicht so wahnsinnig viel Zeit ins Land gegangen.

Ja.

Jochen

Seit der letzten Episode, insofern ist auch vielleicht einfach nicht so viel passiert.

Dominik

Aber es waren doch ein paar Sachen dabei.

Jochen

Ein paar Punkte schon.

Jochen

Also eine ganz interessante Geschichte ist, dass halt Python halt jetzt bei einer nochmal anderen Quellen.

Jochen

Es gibt ja diesen T-Ober-Index, es gibt noch ein anderes Ding, die machen beide halt irgendwie nur so eine Google-Suche und dann zählen sie halt Ergebnisse und machen daraus eine Statistik und dann hat man halt gewonnen, oder nicht?

Ja, der Python ist ganz toll.

Jochen

Ja, genau.

Das jetzt auch offiziell besteht.

Jochen

Das war bei den anderen auch immer schon so, aber genau, jetzt gibt es das nochmal von der iTIEI, gibt es da eine Quelle, die das auch sagt.

Jochen

Das hat das gut.

Jochen

Auf dem Arbeitsmarkt ist man noch ein bisschen besser dran, wenn man Java macht, glaube ich.

Dominik

Ja, High Five.

Dominik

Und SQL habe ich gehört, da man auch.

SQL, naja, gut.

Jochen

Das ist halt auch irgendwie, klar.

Jochen

Ich meine, es gibt wahrscheinlich wenig Sachen, wo man nie SQL machen muss.

Dominik

Meistens macht man das ja irgendwann ein bisschen.

Jochen

Ja, aber es ist schon erstaunlich.

Jochen

Also, ach genau, da muss man irgendwie auf diese Dinger draufklicken, dass genau Jobs ist, SQL und Java vor Python.

Jochen

Aber Python immerhin vor JavaScript hätte ich jetzt nicht gedacht.

Jochen

Ja, also schon erstaunlich.

Jochen

Also ich bin, ich bin immer noch ganz, ich bin noch geflasht.

Dominik

Ist das global oder ist das?

Jochen

Ja, ja.

Genau.

Jochen

Das ist irgendwie global.

Okay.

Dominik

Ja, also nichts durch, also Heroku gab es eine vielleicht nicht ganz so gute Nachricht für alle Leute.

Jochen

Also aus dem ganzen Heroku, also man hört über Heroku irgendwie in letzter, also seit einiger Zeit eigentlich immer irgendwie häufiger nicht so gute Nachrichten.

Jochen

Und ja, sie stellen jetzt auch ihre Free Tiers irgendwie ein.

Jochen

Das ist am Ende, ja, das hatte sowieso schon die ganze Zeit so Einschränkungen, wo ich das Gefühl hatte, das kann man nicht wirklich verwenden.

Jochen

Also wie zum Beispiel SSL geht halt nicht.

Jochen

Also man kriegt halt nicht für Free SL, gut kann man auch irgendwie verstehen, man muss sich halt irgendwie auch den Leuten Anreiz geben, irgendwie da Geld zu bezahlen.

Jochen

Aber ja, ich meine, also ich hätte sowieso immer SSL, also ohne SSL ist halt sowieso schwierig und

Dominik

ein paar Service, wo man das vielleicht nicht braucht, aber.

Jochen

Ja, aber sobald du irgendwie dich irgendwo einloggst und so, ist halt eigentlich, brauchst du das schon.

Jochen

Und jetzt geht halt nicht mal mehr, irgendwie was ausprobieren, wo man eigentlich nichts, also quasi so Spielgeschichten gehen halt auch nicht mehr.

Jochen

Und dann ist halt natürlich die Frage, okay, weil das war halt immer das, was so den Reiz davon ausgemacht hat, dass man schnell mal irgendwas irgendwo hinduformen konnte.

Jochen

Ja, also ich meine, inzwischen, also ist es halt, für, ich glaube, für Ruby und Rails ist es halt immer noch, also da hat es ja auch angefangen und dafür ist es halt, darauf ist es optimiert und für Python und Django ist sowieso, das sowieso relativ wenig Liebe irgendwie da reingegangen und Leute haben sich beim Beschwert, dass es halt irgendwie deutlich schwieriger ist.

Jochen

Und ja, jetzt ohne das wird es, ich weiß nicht, wird es halt schon so ein bisschen.

Jochen

Und es könnte natürlich auch damit zu tun haben, und technisch tut sich dabei bei Heroku auch schon seit einiger Zeit irgendwie nicht mehr viel.

Jochen

Die ganzen Leute, die da engagiert waren oder so, und alle irgendwo anders hingewechselt oder haben ihre eigenen Unternehmen aufgemacht.

Jochen

Also da, da kann man mal hingucken, da passieren sehr interessante Sachen, wie zum Beispiel bei Crunchy Bridge, irgendwie so Crunchy Data.

Jochen

Crunchy Who?

Jochen

Ja, die machen so Hosted Postgres-Geschichten.

Jochen

Also das ist im Grunde das Team, was vorher Postgres bei Heroku gemacht hat und die machen das jetzt halt auf eigene Rechnung.

Jochen

Und die machen das sehr gut.

Jochen

Also das ist halt, wenn man das nicht selber betreiben möchte.

Jochen

Das ist ja nicht für mich, aber.

Dominik

Das heißt, man bekommt einen Service, da läuft einen Postgres drauf und bekommt eine IP und kann sich dann damit verbinden.

Jochen

Genau, man kann dann halt einfach da.

Dominik

Also das heißt, manage, wir machen auch die Konfiguration für einen.

Genau.

Jochen

Und das, also der Vorteil, den man da kriegt, ist halt, dass man dass man da halt auf guter Hardware läuft, die Sachen gut konfiguriert.

Jochen

Das heißt, man kriegt aus der Postgres halt auch die 100.000 Querys pro Sekunde raus, die da, die das Ding halt kann.

Jochen

Ja, genau.

Jochen

Und ja, das kriegt man vielleicht nicht hin, wenn man das noch nicht so lange gemacht hat und das auf eigener habe ich wirklich.

Jochen

Dann hast, was habe ich falsche Hardware gekauft?

Dominik

Ich habe gerade auch so ein Ansible-Book dafür geschrieben, dass da ganz gut funktioniert, vielleicht.

Dominik

Mit Konfiguration sogar aufhören.

Dominik

Vielleicht ist das auch so ein Service, vielleicht sollte ich so einen Service bauen.

Dominik

Manage Postgres damit.

Jochen

Naja, aber ich meine, das für andere ist nochmal eine andere, nochmal ein neues Problem.

Jochen

Und dann musst du halt die ganzen Sachen lösen wie Backup, Restore, wie geht das eigentlich ohne Zuschauer?

Dominik

Das habe ich ein paar Dops für Ansible.

Dominik

Die machen einfach ein bisschen günstiger, ist ja kein Problem.

Jochen

Also ich glaube, das ist tatsächlich nicht ganz so einfach.

Jochen

Die haben da auch wirklich viel Arbeit reingesteckt schon.

Dominik

Ja, gut, kannst du mit Restic Backup machen eigentlich, oder?

Dominik

Ich meine, gut, wir haben nämlich lange.

Simon

User Management, Payment.

Jochen

Ja, all diese Dinge.

Jochen

Es gibt da eine ganze Menge Sachen, die man da berücksichtigen muss.

Jochen

Ja, ansonsten, genau, das war Hiroku.

Jochen

Momentan gibt es jede Menge Alternativen dazu.

Jochen

Hackernews ist mal voll davon.

Jochen

Ja, ApliQ ist etwas, was ich ganz interessant tue.

Mit Q oder mit KUH?

Jochen

Mit K, ja, ich werde es in die Show Notes packen mit KU.

Jochen

Der hat sich spezialisiert auf Django Deployment und das deployed halt auch überall hin.

Jochen

Und ich meine, bei Heroku oder diversen hat man ja auch nur die Wahl irgendwie da ABS, ja, sozusagen.

Jochen

Aber da kann man halt auch noch Headsner und so und das ist halt billiger.

Jochen

Ja, genau.

Jochen

Dann ansonsten, ja, Wagtail 4 gibt es eine Release.

Also die Oberfläche hat.

Dango 4.1, ist es.

Jochen

Genau, mit Django 4.1 funktioniert das Ganze jetzt auch.

Dominik

Die Oberfläche hat sich genannt.

Ja.

Oh, schön.

Jochen

Ja, ja, also sieht tatsächlich besser aus, finde ich.

Dominik

Ja, das fand nämlich an.

Jochen

Ja, es sieht immer ein bisschen komisch aus, das stimmt schon.

Jochen

Und das ist jetzt auch besser geworden.

Jochen

Und genau, ja, alles ein bisschen integrierter.

Jochen

Aha, weil ein Hauptfeature von Rectail 4 ist, dass man jetzt eine Preview hat.

Jochen

Also man kann nicht nur, man muss, man konnte ja schon immer irgendwie dann quasi eine Preview von dem, was man gerade editiert sehen, aber man kann jetzt irgendwie sagen, okay, mach eine Preview direkt daneben in das Content-Editor-Ding rein.

Jochen

Und da kann man dann halt auswählen, Mobile, irgendwie Tablet, irgendwie Desktop oder so und das ändert sich dann halt.

Jochen

Das heißt, man kann direkt gucken, okay, wie sieht das denn auf dem Mobile aus, ohne jetzt ein Handy rauspacken zu müssen.

Dominik

Oder haben wirklich Frontend gebaut.

Jochen

Genau, oder die Developer-Tools irgendwie anfassen zu müssen.

Jochen

Also insofern, ja, sie haben da einiges an dem Editierfrontend getan.

Vielleicht mal wieder im Blick werden.

Jochen

Ich muss da auch nochmal drauf gucken, weil ich habe mein ganzer Kram noch Wegteil 2, also insofern muss ich dabei schauen.

Dominik

Das läuft?

Ja, ja.

Dominik

Du hast es gepatcht.

Selber.

Jochen

Ja, aber so funktioniert.

Jochen

Deswegen muss ich wahrscheinlich nochmal eine Hand anlegen, damit es auch mit Wegteil 4 geht.

Jochen

Genau, und dann gab es noch so ein bisschen.

Dominik

Hast du da nicht auch die Source Hats umgebaut, irgendwie?

Jochen

Ja, ja.

Jochen

Ich habe da für die Image, für Wegteil-Images so ein bisschen was für Responsive Images reingepackt, ja.

Jochen

Genau, dann gab es eine Geschichte, ging so rum, äh, das erste, wo ich das von ihm gehört hatte, dass Leute in dem Düsseldorfer Python-Channel irgendwie oder Sachen gesagt haben, ich kriege hier komische Mails, muss ich hier irgendwas mit meinen Pipe I-Geschichten machen oder so, seltsam.

Jochen

Und ja, lief halt eine größere Phishing-Attacke auf irgendwie populärere Pakete oder auf die Maintainer von den Paketen.

Jochen

Und ja, was das dann unter anderem gemacht hat, ist, nachdem, wenn Leute da so drauf geklickt haben und dann einfach sich irgendwie angelockt haben, ist halt dann die Pakete mit Kryptominer zu versehen, so wenn die Leute sich das installiert haben, dann haben sie halt.

Dominik

Oh, wir sind bei unserem Thema angekommen.

Genau, das habe ich nur super überleitung.

Jochen

Ja, genau.

Jochen

Das hat eigentlich normalerweise immer so NPM eher betroffen, aber jetzt war zum ersten Mal halt auch ein größeres Stil, irgendwie PiPI irgendwie da.

Er sagt,

Dominik

das keinem, der in Anführungszeichen, Security Anführungszeichen macht.

Dominik

Also es gibt so ein paar Leute in The Corporates, die machen sowas wie statische Security und die mögen zum Beispiel keine Module von NPM, weil die wollen die alle selber auditen, um zu wissen, ob da Schadsoftware drin ist oder nicht.

Dominik

Dann hat man so ein kleines Projekt, so ein kleines Frontend mit irgendwie so 100.000 NPM-Modulen und dann halt viel Spaß.

Dominik

Drei Jahre später kriegt man dann die Fergabe oder so.

Simon

Viel Arbeit, ja.

Jochen

Funktioniert nicht so gut.

Dominik

Kann man selber schreiben wahrscheinlich alles.

Simon

Aber dafür ist kein Kryptominer drin.

Dominik

Weiß man.

Jochen

Dafür ist es nach dem Audit dann halt veraltet und man wird irgendwie dann von außen irgendwie kriegt man die Kryptominer dann reingedrückt.

Dominik

Ja, also mir ist tatsächlich noch letztens angeboten, ich könnte doch ein Docker-Image nehmen, da müsste ich nicht selber irgendwie deployen.

Dominik

Die hätten das auch schon alles fertig gemacht und geprüft und audited Django 1.11.

Ja, ja.

Dominik

Okay, gibt es da auch so ein paar Security-Issues, die dann noch offen sind, aber hey, war irgendwas mit.

Jochen

Ja, es ist nicht so, also meine Strategie an der Stelle ist halt immer einfach tatsächlich möglichst nah an dem, was momentan so entwickelt wird, fahren und das deployen, weil ein großer Vorteil, den man dann auch hat, ist, wenn man irgendwas findet, was halt nicht funktioniert oder so, dann ist man da eigentlich auch immer ganz gut quasi.

Jochen

Es ist halt einfacher, auch mit den Entwicklern in Kontakt zu treten, Requests aufzumachen, den Gemerged zu bekommen, ja, oder selbst, also das geht dann halt relativ gut.

Jochen

Wenn man das mit drei Jahren alter Software probiert, da hat keiner mehr Interesse dran.

Jochen

Das ist halt irgendwie da.

Jochen

Kannst du dann noch einen bezahlten Support-Contrakt bei irgendeinem größeren Butze haben, aber die sind halt auch nur alle so halbmotivierter, da irgendwas zu machen.

Dominik

Naja, das Ticket geht halt von Schreibtisch A über B, über C.

Ja.

Jochen

Naja, ist ein Problem.

Jochen

Es gibt keine Lösung.

Tja.

Jochen

Genau, dann fangen wir doch einfach mit dem Thema an, oder?

Gern, klar.

Dominik

Ja, natürlich.

Dominik

Ja, ich habe gerade überlegt, Krypto Minerance stellen.

Simon

Mit Heizung im Winter.

Simon

Ja, genau.

Simon

Jetzt mit dem Gaspreis.

Dominik

Ganz genau, ja.

Simon

Wobei Strompreis auch nicht viel besser ist.

Dominik

Ja, fangen wir da an.

Dominik

Wie fangen wir denn andere über zu reden?

Dominik

Also wir wollen, also natürlich, Jochen hat den Gegenwind schon aufgenommen.

Dominik

Aber wir wollen natürlich erstmal darüber, was denn Krypto überhaupt ist und so und was heißt das denn, was denn so eine Chain vielleicht ist oder so.

Dominik

Vielleicht fangen wir damit mal an und versuchen das so ein bisschen zu erklären.

Simon

Okay, also vielleicht fange ich einfach mal an und erkläre so ein bisschen wild drum.

Simon

Crypto Join, ich meine, man kennt sie ja auch unter dem Namen Blockchain und das ist eigentlich auch einfach, was es ist.

Simon

Das ist eine Chain, da sind eben die Blöcke von Daten von Transaktionen drin und jeder Block wird dann mit dem Hash, äh, der Hash von jedem Block wird dann in den nächsten Block geschrieben.

Simon

Und um diesen Block zu generieren, den nächsten, muss man nochmal aktuell zwischen zwei Bitcoin viel Rechenaufwand betreiben, um dann quasi ein mathematisches Rätsel zu lösen, nämlich um einen Hash-Wert zu finden, der eine gewisse Anzahl an Nullen vorne hat.

Dominik

Also, okay, also fangen wir noch mal gleich kurz an.

Dominik

Also so ein Block, der da steht, ist irgendwie so ein Letter, also so ein Transaktionsbuch.

Genau.

Dominik

Also ein Logbuch von Transaktionen, wie irgendwie, wenn ich in eine Buchführung gucke, Buchungssätze, die nacheinander aufgeschrieben sind.

Dominik

A an B, A verkauft an B, A kauf von B, C Kauft von Y, irgendwie so.

Dominik

Mit Adressen und Beträgen.

Dominik

Und da steht dann in einer Liste drin und das ist dann ein Transaktionslogbuch und das gibt dann insgesamt einen Blog.

Dominik

Und dieser hat dann ein Hash, also eine Verifizierung davon, ob diese Transaktionen alle historisch korrekt sind.

Jochen

Ja, ob die noch Transaktionen kommt.

Nein, nein, nein, nein.

Dominik

Das wird halt nur dann, wenn du da halt sagst,

Jochen

du kannst halt den Block abschließen, wenn du den Hash gefunden hast.

Dominik

Genau, und du musst dann halt einen Hash finden, der mit so und so vielen Nullen anfängt, um zu verifizieren, dass du halt das Proof-of-Proof-Work, genau.

Simon

Also du hashst im Endeffekt die Transaktion zusammen mit einem mit einer zufälligen Nonce von einer zufälligen Zahl, genau, und das machst du eben so lange, du probierst so lange diese Zufallszahl aus, bis du eben eine gewisse Anzahl an Nullen

Jochen

vorne hast.

Jochen

Naja, aber das ist ja nicht, also soweit ich das verstanden habe, die Transaktionen, die kann man sich später zusammensuchen, die man in den Block reinnehmen kann.

Simon

Nee, nee, nee.

Simon

Die Transaktionen sind selbst in den Block reingehasht.

Simon

Also nachdem du angefangen hast zu meinen, dann suchst du auch für diese Transaktion an.

Jochen

Ja, aber das dauert ja, aber das kann ja relativ lange dauern, bis ich so einen Hash gefunden habe.

Ja, genau.

Simon

Und deswegen hast du auch immer ein Problem, dass die Transaktionen eben teilweise nicht direkt in den nächsten Block reinkommen, sondern in den übernächsten.

Simon

Aber was viele Miner machen, das ist eine Optimierung, du hasst immer nur, keine Ahnung, eine halbe Sekunde lang.

Simon

Und wenn du es dann nicht gefunden hast, dann baust du quasi den nächsten Block mit den nächsten Transaktionen und hashst den eine halbe Sekunde lang.

Simon

Und das machst du so lange, bis du dann im Schnitt nach was weiß ich, wie vielen Sekunden quasi eben den richtigen Hash-Wert gefunden hast.

Simon

Also da die Hash-Werte ja komplett zufällig sind, ist es egal, ob du quasi auf einem neuen Block anfängst zu hashen oder den alten weiterhasst.

Simon

Deine Chance, quasi den richtigen Wert zu finden, ist genau die gleiche.

Simon

Und deswegen kannst du immer wieder einen neuen Block bauen und auf dem den Hash-Wert suchen.

Jochen

Okay, okay, das heißt, ja, achso, achso, genau, ja, ja, ja.

Simon

Aber die Transaktionen sind selbst Teil von dem Hash-Wert und deswegen kannst du auch im Nachhinein die Transaktion nicht mehr quasi ändern, weil sonst eben diese Nuance, die du findest, eben nicht mehr diese Matliste.

Jochen

Glaube ich, das heißt irgendwie ein Number only used once oder

Simon

im Endeffekt einfach eine Zufallszahl in dem Fall, ja.

Jochen

Ah, okay.

Jochen

Aber ja, ich dachte mal, weil man kann ja auch irgendwie an Transaktionen halt auch irgendwie so Geld dranhängen und dann hoffen, dass die dann eher genommen werden als an.

Simon

Genau, das ist nämlich die andere Sache.

Simon

Im Kryptobereich, gerade bei Bitcoin und Ethereum, sind die Netzwerke relativ überlastet.

Simon

Das bedeutet, es gibt viel mehr Leute, die Transaktionen senden wollen, wie die Miner quasi in einem Block inkludieren können.

Simon

Das ist limitiert, wie viele Transaktionen in einen Block passen.

Simon

Und das wird dann demnach ausprobiert.

Simon

Unterschiedlicher, als ich glaube, bei Ethereum sind sieben Transaktionen pro Sekunde und wir haben, was ist das, alle 15 Sekunden, glaube ich, einen Block.

Simon

Also, ja, genau, es sind dann 100 Transaktionen ungefähr pro Block.

Simon

Richtig?

Simon

Ja, richtig.

Simon

100 Transaktionen pro Block und man gibt immer genau ein kleines Incentive mit diesen Transaktionen mit.

Simon

Das sind die Gasgebühren, die Transaktionsgebühren.

Simon

Und die Miner nehmen natürlich die Blöcke oder die Transaktion, produzieren Blöcke aus den Transaktionen, die die höchsten Incentives liefern.

Simon

Bedeutet, wenn man angenommen sind jetzt 1000 Transaktionen da, die bereit sind, gemeint zu werden.

Simon

Aber in den nächsten Block passen eben nur die 100.

Simon

Und wenn man trotzdem in den nächsten Block kommen will, muss man eben unter den Top 100 von diesem extra Incentive, also von diesen Transaktionsgebühren sein, und stößt damit quasi jemand anderes aus dem Block raus und kommt selbst rein.

Simon

Und die Miner selbst bekommen nämlich diese Transaktionsgebühren.

Simon

Das ist nämlich auch die Sache, in den Blöcken ist quasi festgeschrieben, derjenige, der den Block meint, der kann seine eigene Adresse im Endeffekt als Blockminer eintragen und dadurch gehen alle Transaktionsgebühren an diese Adresse.

Simon

Jetzt mit dem sogenannten London-Fork in Ethereum hat sich da nochmal ein bisschen was dran geändert an dieser Logik, aber im Endeffekt die Miner bekommen die Transaktionsgebühren der Blöcke.

Simon

Und zusätzlich kreieren sie nochmal neue Blöcke.

Simon

Wobei das nicht bei allen Chains der Fall ist, aber bei Bitcoin und Ethereum ist das der Fall, dass aus dem Nichts quasi neue Bitcoins und Ethereums erzeugt werden, eben als Incentive für die Miner.

Simon

Und damit läuft die Chain dann auch weiter, wenn es eben keine Transaktionen gibt.

Simon

Oder keine Transaktionen, die bereit sind, viel zu zahlen.

Jochen

Ja, ja, ja, ja, okay, okay.

Dominik

Also jetzt haben wir ja so ein bisschen direkt schon erklärt, was zum Mining ist, sondern

Jochen

genau genau, verteilte Buchhaltung.

Jochen

Ja, wofür braucht man denn eine verteilte Buchhaltung?

Dominik

Ja, genau, das ist eine gute Frage.

Dominik

Also warum macht man nicht einfach dann sowas wie eine Hash Chain oder sowas, wo man halt einfach verifiziert, dass halt alles dann auf dem vorherigen Hash mit dann verifiziert ist, ja?

Simon

Genau, jetzt haben wir nur wieder die Frage, wer kreiert quasi diese Hash Chain?

Simon

Wenn das an einer zentralen Stelle kreiert wird, dann ist es zwar gewährleistet, dass die Hash Chain an sich korrekt ist, sprich, dass die Transaktionen, die aufeinander aufbauen, korrekt sind und in der richtigen Reihenfolge sind, aber niemand kann dafür garantieren, dass die Transaktionen, die submitted worden sind, da drin sind oder dass die replaced worden sind.

Simon

Weil gerade im Krypto ist es ja wichtig, wann man diese Transaktion durchgeführt hat.

Simon

Und vielleicht will man die ja auch oder gibt es ein Incentive, diese Transaktion wieder zurück zu nehmen.

Simon

Und mit einer Hashchain, was ja im Endeffekt auch ein bisschen wie eine Block oder wie eine Blockchain ist, nur eben ohne dieses Sicherheitslayer quasi drauf.

Dominik

Da darf man vielleicht noch mal was Angst machen, aber was ist denn der Sicherheitslayer dann, also dieser Unterschied.

Simon

Genau, also dieser Sicherheitslayer momentan ist bei den bei vielen Blockchains eben dieses Proof of Work, dass man eben diese eine Nuance, also diese eine Zufallszahl finden muss.

Simon

Und dadurch kann man diese Blockchain quasi nicht von vorne nochmal neu generieren in einer anderen Reihenfolge, weil das dann eben die Rechenpower benötigen würde, wie alle anderen zusammen quasi in die Blockchain reingesteckt haben, wenn man die komplett von vorne generieren würde.

Simon

Oder andersrum, wenn man die neu generieren würde, bräuchte man mehr Rechenpower als die anderen, die die richtige

Jochen

Chain generieren.

Jochen

Ich bräuchte die Mehrheit irgendwie.

Simon

Genau, bräuchte die Mehrheit der Rechenpower, ja.

Simon

Und das ist dieses Sicherheitslayer quasi, was auf die Hash Chain draufkommt, weil man.

Jochen

Also, ja, okay, also ich würde das jetzt eher denken, dass es halt sozusagen dieses Konsensusverfahren, das halt dazu führt, dass halt.

Simon

Genau, das ist ja der Konsensus, ja.

Simon

Weil mit einer Hashchain könnte ich jetzt theoretisch hingehen und eine Transaktion, die vor Monaten passiert ist, einfach wieder rausnehmen und dann den Rest der Hashchain einfach neu generieren.

Jochen

Ja, ja, genau.

Simon

Weil ich brauche ja quasi keine Arbeit, diese Hashchain neu zu generieren.

Simon

Oder dass das ja relativ simpel war.

Jochen

Ja gut, man könnte das halt auch sonst irgendwie einfach in der Zeitung veröffentlichen, die Hashes oder so.

Simon

Genau, da gibt es auch was.

Simon

Das war ja quasi die erste Blockchain, kann man sagen, wo dann irgendwie wöchentlich immer von irgendwelchen Datenbanken die Hashes in der Zeitung veröffentlicht wurden.

Simon

Genau, ich glaube, New York Times waren das.

Simon

Ich weiß nicht genau, was das war, aber das war ja quasi auch über eine Daten, äh, über eine Zeitung persistiert.

Simon

Aber das ist eben trotzdem zentral.

Simon

Also das ist dann in dem Fall die Zeitung und jeder, der die Zeitung liest.

Simon

Und selbst wenn jetzt quasi das einfach geändert wird, die Leute, die die Zeitung gelesen haben, sind ja trotzdem nicht in der Lage, dass diese Änderungen dann quasi wirklich zu veranstalten, ohne ein Rechtssystem hinten dran.

Simon

Und bei der Blockchain brauchst du eben dieses Rechtssystem nicht, weil es einfach mathematisch quasi nicht möglich ist, dass das, die zu manipulieren, ohne eben Mehrheit der Rechenpower zu haben.

Simon

Bei Proof of Work.

Jochen

Ja, und es gibt halt Incentive dafür, Proof of Work zu leisten, weil es halt Geld dafür gibt.

Simon

Genau, dafür gibt es Geld.

Simon

Eben diese Block Rewards, ja.

Simon

Und ja, genau.

Dafür gibt es Geld.

Jochen

Ja, aber Moment, ich würde aber trotzdem gerne noch eigentlich nochmal der, wofür brauchen wir denn eine verteilte Wuchhaltung?

Dominik

Also Anwendungsfälle wirst du jetzt direkt auch noch.

Jochen

Nein, nein, nein, ich meine wirklich, warum macht man das Ganze denn überhaupt?

Simon

Also Sicherheit.

Simon

Also nicht Sicherheit in Form von, dass die Daten nicht verloren gehen, sondern Manipulationssicherheit.

Simon

Weil aktuell, selbst wenn du auf Größe von Staaten gehst, kannst du nicht davon ausgehen, dass, wenn du quasi einem Staat vertraust, dass die anderen Staaten erstens genauso mitziehen und zweitens, dass dieser eine Staat eben nicht etwas macht, was er davor eigentlich versprochen hat, nicht zu machen.

Jochen

Klar, nee, das meine ich ja nicht mehr.

Jochen

Weil eher so auf dem, warum, wenn man jetzt irgendwie sowas wie quasi irgendwas in der Form von Geld oder Währung digital haben möchte, warum wir nicht mehr.

Dominik

Also wir gehen jetzt direkt auf die politische Geld der Welt.

Jochen

Nein, nein, gar nicht, gar nicht.

Jochen

Technisch.

Jochen

Technisch?

Nur technisch.

Okay, also du möchtest ein.

Jochen

Ich meine, es gibt ja auch andere Verfahren.

Dominik

Für digitales Geld.

Jochen

Also Geld kann es digital nicht wirklich geben, weil das Problem ist natürlich, dass digital bestimmte Eigenschaften halt nicht zu gewährleisten oder sehr schwer zu gewährleisten sind, die halt offline funktionieren.

Dominik

Ein Schuldversprechen haben auf der einen Seite.

Jochen

Ja, also das könnte man ja auch online machen.

Jochen

Also du hast halt, wenn du einen Geldschein hast, hast du im Grunde ein Stück Papier, wo eine Zentralbank unterschrieben hat, irgendwie, ja, das ist halt halt wert.

Simon

Ja, nur genau da ist es ja wieder, die Zentralbank sagt das eben, dass das einen Wert hat.

Jochen

Ja, aber das könnte man ja online, das könnte man ja digital sozusagen auch machen.

Jochen

Warum geht das nicht?

Simon

Na gut, wir sehen ja gerade aktuell, dass es bei Zentralbanken gerade da nicht funktioniert.

Simon

Also wenn du dir anschaust, wie viel Geld momentan gedruckt wird, das ist ja genau dieses Versprechen, dass eben ein Euro oder ein Dollar einen gewissen Wert hat.

Simon

Da warst du nicht.

Ich meine, das nur technisch.

Dominik

Aber am Wert vermitteln, glaube ich, auch gar nicht.

Jochen

Ja, das ist gut, das wäre schon wieder die Politik.

Jochen

Also ich meine einfach nur technisch sozusagen, warum geht das technisch?

Jochen

Also ich denke, der technische Grund ist halt, dass man nicht weiß, ob jemand einen Geldschein.

Jochen

Also im realen Leben sind Geldscheine halt inhärent fälschungssicher.

Jochen

Die kannst du halt nicht einfach duplizieren.

Das geht halt nicht.

Jochen

Während wenn du jetzt einen digitalen Geldschein hast, dann kannst du ja zweimal damit bezahlen.

Simon

Na gut, okay, aber ich meine.

Jochen

Du musst halt irgendwie überprüfen, dass das nicht passiert ist.

Simon

Das stimmt.

Simon

Und dafür brauchst du eigentlich irgendwo eine zentrale Stelle normalerweise.

Jochen

Genau.

Jochen

Das könnte ja auch die Zentralbank oder irgendeine Bank oder wer auch immer machen.

Jochen

Aber dann hast du sozusagen ein Problem, dass halt quasi, es geht halt immer nur online.

Jochen

Gut, das geht wahrscheinlich mit Bitcoin auch nur online, so zum Rossel.

Jochen

Und es geht halt auch immer nur, wenn du halt sozusagen, wenn es so eine Trusted Third Party gibt.

Jochen

Genau.

Jochen

Und ich glaube, bei Bitcoin ist halt das so, der Versuch, so diese Trusted Third Party loszuwerden.

Simon

Ja, genau.

Simon

Ich meine, das ist ja eigentlich der Grundansatz, dass es eben trustless ist.

Simon

Dezentralisiert und trustless.

Simon

Das ist ja der Grundansatz von Kryptowährung.

Jochen

Dezentralisiert, glaube ich, also ich meine, eigentlich würde ich, ich würde sagen, es ist ein zentralisiertes, aber verteiltes System.

Jochen

Also weil die Blockchain ist ja zentral.

Jochen

Also es ist ja so, alle haben die gleiche Blockchain, die ist halt, die ist ja sozusagen zentral in dem Sinne, dass alle das gleiche Ding haben, auf das gleiche Ding zugreifen?

Simon

Ja, aber es ist ja quasi keine eine Stelle.

Simon

Ja, aber es ist trotzdem, es gibt quasi keine eine Wahrheitsstelle.

Simon

Also es gibt nicht quasi einen zentralen Server.

Simon

Ja, aber die Blockchain ist ja quasi eben dieses verteilte System, was auf allen Computern drauf ist.

Simon

Also es gibt ja nicht quasi einen Server, der die Blockchain ist und alle anderen haben nur eine Kopie.

Simon

Sondern es gibt quasi nur Kopien und diese Kopien als holistisches ergibt die Blockchain.

Jochen

Ja, ja, ja, ja, ja.

Jochen

Okay, ja, ich würde trotzdem, also ich war, keine Ahnung, ich würde eher der Zotentierung zu sagen, das ist ein zentrales System, das halt verteilt ist, aber dezentral würde ich eher denken, dass sowas wie Lightning oder so, wo da halt Peer-to-Peer was passieren kann.

Jochen

Aber in der Blockchain kann ja Peer-to-Peer eigentlich nichts passieren, sondern muss immer über die Blockchain gehen.

Na gut,

Simon

es geht immer über den Miner.

Simon

Und wer der Miner ist, ist eben dezentral.

Simon

Also in dem Fall der, der die Nonce findet, also diesen Hech-Wert generiert.

Simon

Und dadurch hast du eben wieder diese zentrale Stelle rausgenommen.

Okay, also da würde ich halt drüber reden.

Jochen

Das muss man mal, da würde ich einen, keine Ahnung, weil muss man mal überlegen.

Schreibt Punkt Nummer 1, ist das überhaupt zentral und

Jochen

ich würde sagen, Bitcoin ist durchaus zentral.

Jochen

Also das schon.

Jochen

Aber keine Ahnung, also ich meine, da müsste man, da müssen wir halt die Definitionen.

Simon

Genau, in dem Fall wäre es, glaube ich, sehr wichtig, zu klären, was genau dezentral ist und was zentral ist, ja.

Jochen

Ja, ja, okay, aber genau, also dieses Problem mit dem Double Spending ist halt.

Dominik

Moment, was Double Spending, wovon

redest du gerade?

Jochen

Also wenn das Problem bei, sozusagen, der Grund eigentlich, warum es digital Geld nicht so richtig geben kann oder Dinge halt nicht die Eigenschaft von Geld erfüllen können, ist halt, dass du, du kannst es halt digital, kannst du perfekte Kopien anfertigen, kannst halt Sachen zum Beispiel doppelt ausgeben.

Dominik

Ja, gut, das geht halt nur dann, wenn du halt keine Stelle hast, die verifiziert hat, dass das jetzt in Ordnung bist.

Jochen

Ja, aber das brauchst du jetzt sozusagen bei Geld, das du im Portemonnaie hast, nicht.

Dominik

Naja, auch da ist es ja eigentlich so, dass nur das Vertrauen daherkommt, dass die Leute das irgendwie gewohnt sind.

Jochen

Nein, nein, da kommt das Vertrauen, da kommt das daher, dass du die nicht einfach fälschen kannst.

Dominik

Nein, das stimmt ja so nicht.

Dominik

Es gab ja früher jede Menge Blüten im Umlauf oder sowas.

Jochen

Ja, aber das ist schwierig.

Dominik

Ja, aber doch da fängst du dann halt an, dass die Leute dann irgendwie das getestet haben, also so, ne, irgendwie angefangen haben, irgendwelche 50er unter irgendwelche Lichter zu stecken oder was.

Dominik

Das ist so auch nur ein.

Simon

Das ist eigentlich ja der gleiche Prozess, als du hast in beiden Währungssystemen, halt so digital und sag ich mal, reale oder echte Währungen, äh, Gelder, hast du eben dieses Problem von Double Spending am Anfang gehabt, einfach weil es eben nicht 100% sicher war und du Kopien anfertigen konntest.

Simon

Und in beiden Fällen macht man jetzt, oder bei einem Dollarschein oder Euro-Schein hat man damit eben natürlich viel früher angefangen.

Simon

Aber bei Kryptowährungen oder auch digitalen Währungen im Allgemeinen fängt man eben jetzt erst damit an.

Simon

Oder keine Ahnung, in den 2000ern.

Jochen

Naja, da gab es schon, soweit ich weiß, gibt es ja schon lange über ja, ist halt die Frage, was man jetzt als Währung oder als Mainstream ist.

Jochen

Ja, ja, also das ist nur groß geworden.

Es gibt.

Dominik

Also zum Beispiel müsstest du halt einfach ein System haben, was halt quasi dir erlaubt oder dir verifiziert, dass du den Besitz dieses Geldsteinstücks digitalen Dings losgeworden bist.

Dominik

Wenn diese verifizieren, das heißt, man braucht halt irgendwie sein Objekt wie seine Geldbörse, ja, seine Wallet, und da müsste man halt jemanden haben, der einen verifiziert, okay, das ist jetzt da nicht mehr drauf.

Dominik

Und deswegen kannst du es dann nicht nochmal ausgeben.

Jochen

Ja, oder es ist halt noch nicht ausgegeben worden, genau.

Dominik

Ja, genau, also die Frage ist, was wichtig ist.

Dominik

Also Transaktionsein- und Ausgänge müssen halt irgendwo zentral, ich weiß nicht, ob es zentral ist, aber ich.

Jochen

Ne, müssen sie auch nicht unbedingt.

Jochen

Also es gibt da halt auch so Verfahren, die das nicht brauchen.

Jochen

Also du kannst zum Beispiel.

Jochen

Kryptowährung.

Jochen

Also es gibt auch ohne Kryptowährung.

Jochen

Also du kannst halt auch solche Sachen machen wie ja, okay, das ist kompliziert, leider alles zu erklären.

Jochen

Verdammt.

Jochen

Ja, du kannst zum Beispiel halt auch sowas machen wie dass du so Secret Sharing machst, zum Beispiel, dass du halt mit einer Münze bezahlst, wo deine Identität nicht preisgegeben wird und du gibst jetzt sozusagen gibst einem Händler jetzt hundert sozusagen, wenn du wenn du zwei Teile hast, dann kannst du wieder rauskriegen, wer das eigentlich ist, sozus

Jochen

agen.

Jochen

Und du gibst jetzt jemandem ich kann es nicht erklären.

Jochen

Also der, der, der Witz, wie schützt es gegen Double Spending?

Jochen

Ist eigentlich, du gibst Leuten den linken Teil deiner Münze und anderen den rechten Teil und wenn, äh, oder sie können sich zufällig linke und rechte Teile aussuchen.

Jochen

Und wenn du sozusagen, wenn sie das Hinterher ja zusammenführen, dann kriegen sie deine Identität raus.

Jochen

Wenn du Bescheid, also so ähnlich wie bei diesen Geschichten mit den, es gibt so Sachen, wo man, wo zwei Leute gleichzeitig einen Schlüssel drehen müssen, damit irgendwas passiert.

Jochen

Oder bei Rate-Systemen ist es halt auch so, dass du brauchst halt mindestens drei von vier, damit das dann auch mit dir Informationen rekonstruieren kannst.

Jochen

Und sozusagen, man teilt es halt so auf, dass ein Teil, mit dem man bezahlt, nicht deine Identität preisgibt.

Jochen

Aber sobald du.

Dominik

Notwendige Anzahl an Teilen gibt es.

Jochen

Aber der sozusagen derjenige, den du bezahlst, wählt aus, welche Teile?

Jochen

Der wählt es halt so aus, dass er deine Identität nicht rauskriegt.

Jochen

Aber wenn du das jetzt nochmal machst und jemand anders zufällig Sachen auswählt, dann können die, wenn die sich zusammentun und wenn sie mitkriegen, dass sie beschissen worden sind, können sie deine Identität ermitteln und dich verknacken.

Jochen

Sozusagen.

Jochen

Sodass du nicht quasi, also du gibst sozusagen, also wenn du mehr als einen Teil rausgibst, dann die Identität preisst.

Jochen

Genau, genau.

Jochen

Solche Geschichten gibt es.

Jochen

Oder du kannst halt über eine Zentralbank oder halt eben so ein klassisches ewiges Logfile machen, wo halt sozusagen alle Transaktionen verzeichnet werden.

Jochen

Aber ja gut, da brauchst du halt dann eine Trusted Third Party, das stimmt schon.

Jochen

Genau.

Dominik

Du hast irgendwas von Lightning gesagt?

Was ist das?

Jochen

Ah, oh Gott.

Jochen

Das ist tatsächlich, wo man halt ein, es ist halt eine Geschichte, das Problem bei Bitcoin ist, halt gehen nur wenige Transaktionen pro Sekunde halt durch.

Jochen

Und wenn man jetzt, also war früher ja mal der, der quasi die Idee, dass man halt auch mal mit einem Frötchen oder irgendwie ein, weiß ich nicht, ein Bier in der Klein für mit bezahlt, das geht heute halt nicht mehr.

Jochen

Weil einfach die Transaktionsgebühren zu hoch sind und einfach zu wenig Transaktionen pro Sekunde da durchgehen lässt.

Jochen

Genau.

Geht halt nicht.

Jochen

Daher braucht man halt irgendwie andere Verfahren, mit denen man das machen kann.

Dominik

Aber da gibt es vielleicht Möglichkeiten, wie man das dann trotzdem machen kann, indem man das irgendwo System noch macht.

Das sind, aber Last drüber.

Jochen

Genau, genau, weil wo dann halt Pair-to-Pair-Kalinäle machen kannst, die funktioniert ungefähr so wie Interbankensystemen halt auch.

Jochen

Halt, dass man nicht quasi alle Transaktionen direkt ausführt, sondern dass man halt alle Transaktionen aggregiert.

Jochen

Früher haben die sich tatsächlich irgendwie in Frankfurt auf dem Parkplatz getroffen, haben die Kofferräume aufgemacht von Autos und haben dann halt Bänder ausgetauscht.

Jochen

Und inzwischen ist es eher so, dass sie quasi, dass die Banken halt auch irgendwie so Online-Banking bei der Zentralbank machen.

Ja, so ein bisschen.

Jochen

Und dann halt und dann nur noch einmal irgendwie einen Betrag überweisen.

Jochen

Der das dann settelt.

Jochen

Und genauso kann man das halt mit Bitcoin natürlich auch machen.

Jochen

Man kann halt dann halt irgendwie mal, man sagt, man macht halt einen Kanal im Wert von irgendwas auf und dann muss ihn halt hinterlegen irgendwie.

Jochen

Das ist halt so ein bisschen auch ungünstig, deswegen kann man das jetzt auch nicht direkt von Endanwender zu Endanwender eigentlich machen.

Jochen

Und ja, dann.

Simon

Wir hatten da vor dem Podcast schon mal ganz kurz angerissen mit Layer Zero, Layer One, Layer Two.

Simon

Hatte ich gesagt.

Simon

Genau da sind wir nämlich sogar gerade.

Simon

Also Lightning ist nämlich genau das.

Simon

Das ist eine Layer 2, also Layer 2-Solution.

Dominik

Vielleicht müssen wir erstmal erklären, was denn überhaupt diese einzelnen Layer sind.

Simon

Genau, genau, das wollte ich gerade machen und das bedeutet im Endeffekt, die normale Blockchain, also Bitcoin zum Beispiel, ist die Layer 1-Chain, die Layer One-Chain.

Simon

Und jetzt haben wir das Problem mit der Skalierung.

Simon

Und was man dann macht, ist Badging.

Simon

Bedeutet, man hat eine zweite quasi Chain, die da drauf baut, die alles kann, die Bitcoin, was Bitcoin selbst kann, nur ohne diesen Sicherheitsmechanismus.

Simon

Und dann kann man auf dieser Layer 2 Chain unglaublich viele Transaktionen durchführen und alle, keine Ahnung, Viertelstunde oder Stunde oder so, wird dann quasi ein Hash von dieser Layer 2 Chain in die in Layer 1, also in Bitcoin selbst, reingeschrieben.

Simon

Und dadurch ist ab diesem Moment die Layer 2 Chain auch nicht mehr veränderbar, weil eben der komplette Hash von allen Transaktionen in der sicheren quasi Layer 1-Chain drin sind.

Simon

Und dadurch kann man theoretisch beliebig viele Transaktionen auf Layer 2 ausführen, hat genau diese gleichen Möglichkeiten wie auf Layer 1, zum Beispiel bei Ethereum auch Smart-Contract-Möglichkeiten, kommen wir später nochmal zu.

Simon

Und man hat aber nicht die Probleme von diesen Transaktionslimits und den hohen Transaktionsgebühren.

Simon

Weil eben alles zusammengebadgedgt wird, wie du gerade gesagt hast, und dann in einer einzigen Transaktion in das Layer 1, in dem Fall zum Beispiel Bitcoin,

Dominik

dann hätte man richtig.

Dominik

Aber wir müssen auch noch erklären, was Layer 0 ist und dann kommen wir, glaube ich, mal zur Anwendungsfan.

Dominik

Und wir müssen natürlich auch erzählen, was Python damit alles noch.

Simon

Ja, genau, genau.

Simon

Aber zum Thema Sicherheit, das ist ja genau, weswegen man den Hash dann von der Layer 2 Chain in die Layer 1-Chain reinschreibt.

Simon

In dem Moment, wo das macht, dass es sich in der halben Stunde oder Stunde ist es erstmal unsicher.

Simon

Da ist es Trusted, du musst den Betreiber der Layer 2-Chain.

Dominik

Du musst noch eine halbe Stunde sitzen, bleiben, dem Baustrinken, bevor du sicher

Simon

weiter bist.

Simon

Genau, das ist die Theorie da hinten dran.

Simon

Also man hat nach der Stunde diese Sicherheit, aber in der Stunde ist es Trusted für den Betreiber der Layer 2-Chain.

Simon

Was in dem Fall dann eben das Team hinter Lightning wäre.

Jochen

Ja, also ich meine, klingt auch alles ganz gut.

Jochen

Das mit Layer 1 und 2 kann ich gar nicht.

Jochen

Ich kenne nur halt, weiß halt nur, dass halt Leute sagen, ja, Lightning ist halt, ja, ist eine ganz nette Idee, aber so wirklich das Problem löst es halt nicht, weil das Problem daran ist halt, dann musst jetzt deinem Lightning Note halt vertrauen.

Jochen

Das ist halt.

Jochen

Du hast jetzt plötzlich wieder eine Frost-Fortwartung.

Simon

Ich meine, bei anderen Netzwerken kann das auch meinungs schneller gehen.

Simon

Also da kann es dann theoretisch sogar in jeden Block reingeschrieben werden.

Simon

Das bedeutet, du musst nur genauso lang warten wie eben bei Bitcoin selbst.

Simon

Und dadurch, dass eben unendlich viele Transaktionen quasi in diesen einen Hash komprimiert werden können, werden dann immer noch in jedem Block eben dieser Hash reinproduziert, aber der ist eben nur ein kleiner Teil von der Gesamtblockgröße und dadurch super günstig.

Simon

Und alle Leute, die eben in dieser Zeit von dem einen Block auf Layer 2 eine Transaktion hatten, teilen sich im Endeffekt dann die Transaktionsgebühren für diesen einen Hash in Layer 1.

Simon

Dadurch hast du genau die Geschwindigkeit von Bitcoin, genau die Sicherheit von Bitcoin, hast aber die Transaktion, hast aber viel niedrigere Transaktionskosten und viel höhere Transaktionen, die in einen Block quasi reinpassen.

Jochen

Ja, ja.

Jochen

Ja, klar, aber du hast jetzt halt plötzlich, also ich meine, du kannst jetzt halt, also allein dadurch, dass du ja im Grunde, also ich weiß nicht ganz genau, wie das funktioniert, aber ich meine, es ist halt irgendwie so, wenn du das, wenn du selber Lightning Note oder sowas sein willst, dann musst du halt irgendwie das hinterlegen, wenn du sagen wir mit dem Bildschirm.

Simon

Das hat wieder mit Sicherheit zu tun, weil du gesagt hast, die Leute müssen dann eben Lightning vertrauen und momentan ist es auch eben so, dass Lightning meines Wissens nicht jeden Block quasi in Bitcoin schreibt.

Simon

Und dadurch hat man eine gewisse Zeitspanne, die man Lightning vertrauen muss.

Simon

Und dadurch müssen die Nord-Betreiber eben selbst Geld hinterlegen oder Kryptowährungen hinterlegen, quasi als Anreiz, dass sie nicht bescheißen quasi.

Jochen

Genau, aber das bedeutet im Grunde, dass das halt für Endanwender nicht so oder auch für jemanden, der Geld annehmen möchte, nicht gut praktikabel ist.

Simon

Na gut, du musst aber die Nord ja nicht selbst betreiben.

Jochen

Nee, genau, aber was ist dann der Fall gegenüber der Bank oder gegenüber PayPal?

Jochen

Weil dann, wer sag ich, muss ich meinem Lightning Note vertrauen?

Jochen

Okay, dann kann ich auch PayPal vertrauen.

Simon

Na gut, du musst aber der Lightning Note eben nur vertrauen, bis es einmal in den Blog geschrieben wurde.

Jochen

Ja gut, aber ja, also da, ja, gut.

Jochen

Ja, ja.

Jochen

Naja, aber ich meine, ich habe so ein bisschen den Verdacht, dass es halt dann so ähnlich wie das Bankensystem nur sind halt andere Leute, die banken, ne?

Dominik

Ja, aber das ist ja vielleicht erst wieder so ein politisches Ding, wo wir vielleicht nochmal sprechen müssen.

Jochen

Ja, gut, das geht

Dominik

auch nicht gut.

Dominik

Aber vielleicht nochmal, Layer 0 gibt es auch.

Simon

Genau, Layer 0 gibt es auch und das im Endeffekt gibt es ja so mittlerweile sehr viele Blockchains, vor allem viele Ethereum-Kopien quasi oder Ethereum Forks.

Simon

Und die sind untereinander erstmal nicht, die können untereinander nicht kommunizieren.

Simon

Das bedeutet, ich habe Ether in Ethereum, also auf der Ethereum Chain, und möchte jetzt aber Bitcoin auf der Bitcoin-Chain haben.

Simon

Und genau, das kriege ich eben einfach nicht hin, weil die sind an sich trustless und also haben eben diesen Konsensusmechanismus, aber untereinander haben die keine Möglichkeit zu kommunizieren.

Simon

Weil jede Chain nichts von den anderen Chains weiß.

Simon

Und Layer 0 ist quasi der Versuch, da gibt es mehrere Möglichkeiten und mehrere Projekte, die das versuchen, alle Chains oder möglichst viele Chains quasi miteinander kommunizieren zu lassen und das eben gleichzeitig immer noch sicher zu halten.

Simon

Zum Beispiel gibt es da die Blockchain Polygon, nennt die sich.

Simon

Die hat eine Layer 0-Chain, die quasi eine eigene Blockchain ist, mit abgespeckten Möglichkeiten, was man darauf machen kann.

Simon

Aber sie lässt quasi dann ganz viele andere Blockchains, die Parachains, quasi auf dieser Layer 0-Chain laufen.

Simon

Und so wie zwischen Layer 1 und Layer 2 quasi, die diese Synchronisation besteht, besteht eine ähnliche Synchronisation dann auch zwischen Layer 0 und Layer 1.

Simon

Und dadurch habe ich jetzt auf einmal irgendwie 50 Blockchains, die alle über diesen Layer 0-Chain verbunden sind.

Simon

Da gibt es auch andere Ansätze, zum Beispiel Cosmos gibt es da auch noch.

Dominik

Das hört sich nach Arbitrage an.

Simon

Nach Arbitrage.

Simon

Ich glaube, Arbitrage ist im Cryptospace sowieso sehr kann man noch viel machen mit dem.

Dominik

Ja, ja.

Dominik

Nein, aber weil das tatsächlich, wenn das halt so Handelsdinger sind, dann muss ja irgendwie dann Transaktionen sind, ja nichts anderes als ein Handel oder ein Einkauf oder Verkauf von irgendwas zu irgendwelchen Kursen, wenn ich das richtig verstehe und wie man sich dann gegenseitig verifiziert.

Simon

Ich meine, eine Transaktion kann ja auch einfach von einer Wallet zur anderen sein.

Simon

Also du musst ja gar nicht Kryptowährung damit jetzt zum Beispiel handeln.

Simon

Du kannst zum Beispiel auch echte Sachen damit bezahlen.

Simon

Oder du kannst von deiner einen Wallet zu deiner anderen Wallet einfach Ethereum oder Bitcoin überweisen quasi.

Simon

Also erstmal sind die Wallets ja einfach nur wie Konten.

Simon

Also du sendest einfach Geld zwischen Konten.

Dominik

Zwischen verschiedenen Adressen, ja.

Zwischen Adressen, genau.

Jochen

Ja, und die Adressen kann man erzeugen aus dem.

Jochen

Also im Grunde hat man so ein Public-Private-Ky-Pad, man das halt auch schon kennt.

Jochen

Und aus dem Private-Key kann man sozusagen die Adresse errechnen.

Simon

Genau, genau.

Simon

Also der Public Key ist eben die Adresse, an die jeder senden kann und mit dem Private Key kann man dann eben Transaktionen signieren.

Simon

Bedeutet, jedes Bitcoin oder Ethereum, was auf seiner eigenen Adresse liegt, kann man mit dem Private Key eine Transaktion rauserstellen und die damit an eine andere Adresse transferieren, ja.

Simon

Genau.

Simon

Aber wir sind jetzt nur bei eigentlich Bitcoin geblieben.

Simon

Was meiner Meinung nach eigentlich das wirklich Interessante ist, ist, sobald die Smart Contracts noch eine Rolle spielen quasi.

Simon

Und da sind wir dann bei Ethereum im Endeffekt.

Dominik

Fangen wir doch mal an, erstmal zu erklären, was ist ein Smart Contract.

Simon

Genau, genau.

Simon

Ein Smart Contract ist im Endeffekt Code, der auf der Blockchain ausgeführt wird.

Simon

Das bedeutet, es gibt diesen Sicherheitsmechanismus der Blockchain, also das Konsenssystem.

Simon

Und das wird aber jetzt nicht mehr nur benutzt, um einfach Transaktionen von Person A zu Person B zu senden, sondern um wirklich Code, den Nutzer schreiben können, also individuell geschriebenen Code auszuführen auf der Blockchain.

Simon

Und dieser Code selbst hat zum Beispiel die Möglichkeit, selbst Gelder oder Kryptowährungen zu transferieren.

Simon

Oder sogar, man kann mit dem Code quasi auf einer Blockchain weitere Kryptowährungen erstellen.

Simon

Bedeutet, jede Blockchain hat quasi eine native Kryptowährung, zum Beispiel Ethereum hat Ether, Ether.

Simon

Aber man kann quasi einen Code schreiben, der zum Beispiel einfach von Nutzern Balances trackt, etc.

Simon

und kann damit, dafür gibt es einen Standard, der nennt sich ERC20, kann damit quasi eine eigene Kryptowährung erstellen, die auf Ethereum läuft, also die nicht von Ethereum oder die nicht Ether ist, die aber quasi auf diesem Sicherheitssystem und auf den Smart Contracts von Ethereum aufbaut.

Simon

Genau.

Simon

Und wie man eben solche Tokens, nennt sich das dann, wie man Tokens erstellen kann, kann man auch ganz viele andere Sachen erstellen.

Simon

Das einfach Code, der eben dezentral, ja, über dezentral haben wir ja vorhin geredet, aber der aber eben auf der Blockchain in einem möglichst trustless System ausgeführt wird, dass niemand damit was machen kann, was der Code eben nicht erlaubt.

Simon

Das bedeutet, du schreibst einmal in den Code rein, wann, wer, wie Kryptowährungen von diesem Smart Contract bekommt oder da hinschicken kann.

Simon

Und dann ist das gegeben.

Simon

Also dann kann da niemand mehr was dran ändern.

Simon

Diese Codes sind auch nicht upgradebar.

Simon

Der ist einmal deployed und dann macht er genau, was eben in dem Code drin steht und niemals irgendwas anderes.

Jochen

Ja, ja gut, ist natürlich auch so ein bisschen ein zweitartiges Schwert, weil ich glaube, da gab es ja auch schon viele Unfälle dann.

Simon

Absolut, genau.

Simon

Der Code macht halt, was im Code drinsteht.

Simon

Und wenn im Code ein Bug drin ist oder was drinsteht, was er nicht machen soll, ich meine, was ja ein Bug ist, dann macht er das halt auch, ja.

Simon

Genau, aber ja, da bist du eben, dass deswegen Smart Contracts, das wie ein Vertrag, den du abschließt, der im Nachhinein dann aber auch wirklich Gültigkeit hat.

Simon

Und egal wer da was gegen sagt, hat der Gültigkeit.

Simon

Niemand kann den Ende.

Jochen

Naja, gut, also bei richtigen Verträgen, bei Verträgen, Verträge sind ja auch sowas wie Code im Grunde genommen, aber da ist es ja so, da hat man ja immer noch einen Rechtsweg und kann halt sagen, okay, wenn wir uns jetzt, wenn wir zum Beispiel etwas in einen Bug eingebaut haben, dann haben wir immer noch einen Richter, der da sagen kann, okay, ich fälle jetzt hier ein salomonisches Urteil, die haben das und das gemeint, also das geht da ja, beziehungsweise das ist da ja auch schon passiert, aber ich weiß nicht, welche Währung das war oder so, wo jemand dann halt irgendwie mit Flash-Loans irgendwie das Ding

Jochen

übernommen hat und dann haben sie dann halt auch quasi das wieder geändert, obwohl es angeblich keine Trusted Third Party gibt und das war alles ein bisschen eingertisch.

Simon

Ich meine, in dem Fall gab es auch keine Trusted-Party, also ich glaube, ich weiß was, wovon du redest.

Simon

In dem Fall gab es keine Trusted Third Party, sondern im Endeffekt der Betreiber hat seinen eigenen Code einfach gehackt und hat das ganze Geld rausgezogen und hat dann nochmal einen neuen Code deployed, der eben sicherer war und hat das Geld da reingesteckt.

Simon

Aber selbst der Betreiber kann eben diese Contracts nicht ändern.

Simon

Es gibt Möglichkeiten, quasi den Contract zu ändern über Proxys.

Simon

Also man kann man kann quasi einen Proxy-Contract erzeugen, der einfach weiterleitet auf einen anderen Contract.

Simon

Und diesen Proxy-Contract kann man dann eben ändern, dass er eben im Nachhinein dann doch auf einen anderen Contract zeigt.

Simon

Und damit kann man im Endeffekt Upgrades ausführen.

Simon

Also den Code selbst upgradet man nicht, aber man deployt quasi einen neuen Code und lässt diesen Proxy auf den neuen Code zeigen und für jeden Nutzer, für jeden Anwender sieht es aus wie ein Upgrade.

Jochen

Ah, okay, ja.

Jochen

Okay.

Jochen

Das ist ja schon mal, das heißt im Grunde, man kann schon, es gibt schon Möglichkeiten, Dinge zu fixen irgendwie.

Genau, also

Simon

schon mal nicht so schlecht.

Simon

Der Code ist trotzdem unveränderbar, aber selbst mit unveränderbarem Code kannst du was ähnliches wie Upgrades, nämlich durchs Proxy sehen.

Dominik

Noch ein Patch und noch ein Patch.

Dominik

Dahinter haben wir ein Apache-Ding.

Ja.

Dominik

Okay, aber das ist alles ja super, also schon mal interessant.

Dominik

Ich glaube, wir müssen da einen Tastell noch ein bisschen tiefer rein, aber vielleicht gehen wir kurz über A, Anwendungsfälle und dann B, warum wir das mit Python machen, warum wir ja beim Python-Podcast haben.

Simon

Genau, wir sind beim Python Core Podcast, ja.

Simon

Genau, vielleicht einfach Anwendungsfälle.

Simon

Also da wir jetzt gerade bei den Smart Contracts waren, damit kann man eben quasi Mittelsmänner ausschalten.

Simon

Das bedeutet, ich möchte mit dir jetzt irgendeinen Deal machen.

Simon

Beispielsweise, wenn was auch immer, Ethereum in einem Jahr auf über 5000 Euro gestiegen ist, dann schuldest du mir, eine Wette in dem Fall, genau, dann schuldest du mir Geld und sonst andersrum.

Simon

Und traditionell könnten wir das jetzt einfach so abschließen, wir könnten da einen Vertrag dafür ausführen.

Simon

Du hättest trotzdem aber noch die Möglichkeit, es quasi einfach nicht zu machen und dann müssten wir über Rechtswege gehen, was teuer werden kann, was trotzdem noch nicht sicher ist, etc.

Simon

Wenn du das jetzt über einen Smart Contract machst, dann könnten wir jetzt beispielsweise, wir schreiben einen Smart Contract, also einfach Code, der eben in einem Jahr ausgeführt werden kann, davor kann der nicht ausgeführt werden, der einfach schaut, was ist der aktuelle Preis und dann transferiert er das Geld, was wir jetzt aktuell, jetzt in dem Moment quasi zu dem Smart Contract geben, transferiert er dann in einem Jahr das Geld eben an den Gewinner von uns.

Dominik

Also die Schuldverschreibung muss man quasi aber schon vorher hinterliegen.

Dominik

Das heißt, du kannst keine Schuldverschreibung eingehen, wenn du nicht den Betrag über die Schuldverschreibung jetzt schon liquide hast.

Simon

Genau, weil es ist ja eben kein Rechtssystem hinten drauf.

Dominik

Gut, aber das könnte ich ja jetzt auch machen, manuell.

Wie?

Dominik

Ich könnte ja zum Beispiel das Geld für eine Schuldverschreibung schon vorher bei irgendeiner Third Party wieder hinterlegen.

Dominik

Und dann sagen, das wird halt ausgeführt, dann habe ich die Möglichkeit des Nichtzahlens, dass ich den Rechtsweg eintreten muss, dann nicht mehr.

Simon

Genau, dann hast du eben trotzdem wieder einen Trusted Mittleman.

Ja, Notar, den du dann auch wieder eben bezahlen musst, etc.

Dominik

Der Buchmacher hat das Geld.

Simon

Genau.

Simon

Und der im Worst Case auch theoretisch einfach damit abhauen kann, was gerade in Form von irgendwelchen Hedgeforce und so ja oft passiert ist, dass die Sachen gemacht haben, was nicht unbedingt in ihrer Aufgabe war.

Dominik

Okay, also der Anwendungsfall eine sichere Schuld, eine sichere Wette.

Simon

In dem Fall, ja.

Okay, ja.

Simon

Das wäre jetzt nur so ein Beispiel, weil wir gerade bei Smart Contracts werden, um das zu verstehen.

Simon

Ein weiteres Beispiel, was ich nämlich momentan eigentlich selbst betreibe quasi, also ich habe selbst ein Projekt im Cryptospace und das ist eine Börse, die komplett auf Smart-Contracts basiert.

Simon

Das bedeutet, der komplette Börsencode, natürlich eben relativ abgespeckt, weil Smart-Contract-Ausführung ja Geld kostet, der komplette Börsencode ist im Endeffekt auf der Blockchain in Form von einem Smart-Contract.

Simon

Und ich und die Nutzer können nur genau das machen, was in diesem Code drin steht.

Simon

Das bedeutet, ich habe gar nicht die Möglichkeit, von den Nutzern das Geld abzuziehen.

Dominik

Das heißt, du bietest quasi Einkaufs- und Verkaufskurse zu verschiedenen Coins an, Inter-Exchange quasi.

Simon

Genau, und das auf der Blockchain selbst.

Simon

Also du kannst quasi, ohne die Blockchain zu verlassen, kannst du auf einer Blockchain mehrere Tokens miteinander handeln.

Simon

Also wir hatten es ja schon gesagt, dass ein Token auch ein Smart Contract ist.

Simon

Und wenn eine Blockchain mehrere Tokens hat, kannst du die über so eine Exchange, eine DEX, eine Decentralized Exchange, kannst du dann quasi einen Token gegen einen anderen handeln, zu den Konditionen, die in dem Smart Contract festgelegt haben.

Dominik

Jetzt sind wir genau bei diesem Punkt, dass halt diese Dezentralität, müssen wir nochmal diskutieren, was wir hier, einem halt ermöglicht, jeder Mann oder jeder Frau ein Bankensystem zu spielen.

Simon

Beispielsweise, genau.

Simon

Und das eben sogar auch noch quasi trustless.

Simon

Also ohne dass die Leute mir vertrauen müssen, können die eben mein Börsensystem beiden.

Dominik

Wer das wann wie wu gut finden könnte.

Dominik

Ja, aber vielleicht nochmal ganz kurz weiter da im Text.

Dominik

Also ein Anwendungsfall halt, man kann eine Bank spielen.

Dominik

Also man kann alle Transaktionen anbieten, die eine Bank klassischerweise anbietet, könnte man auf einer Chain anbieten und zwar ohne dass man eine Bank dafür braucht.

Dominik

Nur wie nicht raus.

Jochen

Moment, Moment.

Jochen

Also da sind wir jetzt schon sehr weit.

Jochen

Also ich würde ja sagen, also Moment.

Jochen

Ja, Witcoin ist, oder sag mal so, das ist keine Bank, sondern das ist halt irgendwie.

Dominik

Ja, eben, aber wieso eine Bank?

Dominik

Wofür brauchst du eigentlich eine Bank?

Das ist ja eine gute Frage.

Was ist denn eine Bank?

Simon

Moment, was wir gerade hatten, war ja eine Börse.

Simon

Also Unterschied zwischen Börse und Bank ist ja, also das ist ja was anderes, ne?

Simon

Genau, auf einer Börse handelst du und die Bank stores du quasi dein Geld.

Simon

Also die Bank ist in dem Fall eigentlich dein Wallet.

Dominik

Die Frage ist halt, naja, die Frage ist halt, was ist eine Bank überhaupt?

Dominik

Also du hast jetzt gerade gesagt, Wert auf Bewahrung, du kannst bei einer Bank ein Konto haben.

Dominik

Was du halt bei der Blockchain hast, ist quasi eine Geldbörse, also die du selber in der Tasche hast.

Jochen

Die Blockchain ist im Grunde sowas wie eine verteilte Bank.

Jochen

Oder jeder hat jeder ist es eine verteilte Buchhaltung und jeder hat die Buchhaltung bei sich unten.

Dominik

Genau, jeder hat seine eigene Börse selber in der Tasche.

Jochen

Naja, das würde ich jetzt

eigentlich sagen.

Dominik

Na, ja, okay.

Jochen

Also keine Ahnung, aber ich weiß auch.

Jochen

Ja, keine Ahnung.

Jochen

Aber also ich würde auch sagen, naja, also ob das jetzt so eine super Idee ist und so, das ist noch nicht raus.

Jochen

Also da würde ich sagen, ist halt nicht raus.

Dominik

Die Frage wäre jetzt, wofür brauchst du eine Bank?

Jochen

Naja, gut, ich meine nicht, denke ich mal die Leute kennen Banken und wissen.

Dominik

Nein, nein, aber die Frage ist wirklich, wofür braucht man klassische Bank?

Dominik

Also was macht

die denn?

Jochen

Ja, die macht ja tatsächlich echte Transaktionen.

Dominik

Nein, die machen die Gemeinde bezahlen.

Dominik

Ja, nee, die fallt das egal, die Transaktionen sind für die Bank.

Nein.

Dominik

Doch.

Also gut verleiht Geld.

Dominik

Die Bank verleiht Geld.

Dominik

Also dir zuerst.

Jochen

Achso, achso, gut, dass du jetzt nochmal eine andere Funktion.

Dominik

Aber zum Beispiel, also du leistest der Bank zum Beispiel Geld, wenn du ein Konto bei dir hast.

Ja.

Dominik

Damit macht die Bank dann andere Sachen und die verleiht zum Beispiel Geld.

Dominik

Und das ist ja die wichtigste Funktion vielleicht, dass sie halt irgendwie damit wirtschaft, also die Risiken einpreist.

Jochen

Also tatsächlich sogar Geld schöpft, dadurch, dass sie halt das im Kreditkontrakt erzeugt.

Dominik

Genau, also die preist ja dann quasi Risiken ein, die bewertet Risiken von Krediten oder sowas und gibt die halt dann aus, um halt daraus selber Geld zu generieren.

Dominik

Und die kann das natürlich nur zu einem gewissen Preis oder Zinssatz anbieten, wenn das halt sich irgendwie lohnt.

Dominik

Und deswegen macht ihr ja tatsächlich tatsächliche Geldschöpfung aus dem Geld, was sie sich selber von der Zentralbank irgendwo gedient hat oder halt von ihren Anlegern oder Einlegern bekommt.

Dominik

So, und das ist das, was eine Bank tut.

Dominik

So, und die Frage wäre jetzt, ist das das.

Jochen

Das gibt es in gewisser Weise jetzt bei sowas wie Bitcoin nicht.

Jochen

Also da ist der Prozess, wie Geld entsteht, relativ klar, sagen wir mal so.

Jochen

Hat halt ein paar andere Randbedingungen.

Jochen

Es ist halt irgendwie anders.

Jochen

Also es ist halt eben nicht so, dass Bitcoins in Kreditkontrakten geschaffen werden, sondern die werden halt beim Meinen geschaffen.

Jochen

Halt auch nur bis zum, es gibt halt irgendwie dann 21 Millionen und dann ist halt Schluss.

Jochen

Also auch nur eine, es gibt ein hartes.

Dominik

Das hat ein anderes Problem übrigens, ein Währungsproblem, aber das

Jochen

ist ja auch eingebaut.

Jochen

Das macht andere Probleme.

Dominik

Das ist eine eingebaute Deflation, das ist nicht so gut

Jochen

für Wirtschaft.

Jochen

Ja, also der eine Punkt, es gibt keinen Schutz gegen Deflation.

Jochen

Und es ist so, es hat innerent noch so Deflationseigenschaften, wie zum Beispiel Leute verlieren halt ihre Schlüssel.

Jochen

Die sind halt irgendwie nur Menschen sind natürlich schlecht und sowas.

Jochen

Und es ist ja auch schon irgendwie eine ganz, also ich weiß nicht, Schätzung sagen, so 20% Bitcoins sind schon einfach verloren gegangen.

Dadurch, dass.

Schwer war es sehr viel.

Oder weniger Bildung.

Dominik

Ich sag mal, also theoretisch, ein paar Dollar liegen ab unter irgendeiner Matratze, du weißt nicht wo und irgendwie hat sie mehr verloren oder so.

Jochen

Ja, aber die sind halt nicht weg.

Simon

Ja, aber da kommt ja was dazu.

Bei Bitcoin sind sie weg.

Simon

Aber das ist ja auch die Sache, bei Bitcoin sind sie eben auch nicht weg.

Simon

Weil du hast ja eben, dadurch verringert sich im Endeffekt die Gesamtmenge und dadurch erhöht sich eben der Preis von jedem anderen Bitcoin.

Jochen

Ja, ja, aber das Problem ist halt, das wird halt mit der Zeit mehr.

Jochen

Also irgendwann kommen keine Bitcoins mehr dazu.

Jochen

Genau.

Jochen

Und es werden aber weiterhin Bitcoins verloren.

Simon

Ja, und dadurch wird dabei ja einfach nur jeder Bitcoin teurer.

Jochen

Genau, richtig, ja gut, aber das bedeutet ja, dass da so ein inhärenter Deflationsmechanismus drin ist.

Simon

Ja, wobei das ist ja das, was eben alle Blockchains aktiv machen.

Simon

Also ich meine, ein Inflationsmechanismus ist ja das Einfachste für jede Blockchain.

Simon

Einfach beliebig langen immer neue Tokens generieren.

Simon

Also das ist ja super einfach.

Simon

Nur es ist eher andersrum, dass eben diese Blockchains alles tun, dass es nicht der Fall ist.

Simon

Weil eben Inflation Wertverlust bedeutet.

Dominik

Ja, aber also dem für die Wirtschaft halt noch schlimmer, weil halt, wenn die Leute halt immer mehr Geldhaltung machen würden an der Stelle, dann kriegen halt Investitionen rapide runter.

Dominik

Und das ist halt irgendwie, glaube ich, drückt für die meisten Ökonomien.

Jochen

Ja, ja, sozusagen, also ich meine, kurzer Abschweif.

Jochen

Ich meine, dass irgendwie, dass das halt mit, dass es keine gute Idee ist, wenn halt Geld zu stabil ist.

Jochen

Ich meine, das erste Beispiel, wo das, ich weiß nicht, du hast das ja mit der Wirtschaft ausgebergetrieben, aber ich habe das mal gehört, ich weiß nicht, ob das stimmt, kannst du, dass halt irgendwie einer der Gründe, warum in der Neuzeit plötzlich Europa so einen starken wirtschaftlichen Aufschwung hatte, ist halt irgendwie die, dass halt plötzlich aus Südamerika ganz viel Gold kam.

Jochen

Und dass halt irgendwie, ja, das Geld, also vorher waren die Goldminen, die es in Europa gab und auch Silber, das war halt alles mehr oder weniger ausgeschöpft.

Jochen

Man kam da nicht mehr so leicht ran.

Jochen

Man konnte jetzt als Regierung immer noch hingehen, was sie alle gemacht haben, ja, irgendwie den Edelmetallanteil in den Münzen immer weiter reduzieren und so.

Jochen

Das kann man natürlich probieren, aber das kriegen Leute ja auch raus.

Dominik

Also du redest gerade über Geldschöpfung und du redest gerade davon von den Effekten von Geldschöpfung und wovon du gerade reden möchtest, ist, dass du gerne mehr Geld hättest im Umlauf, damit mehr Wirtschaft überhaupt entstehen kann.

Dominik

Und da gibt es halt verschiedene Methoden, wie man das machen kann.

Dominik

Zum Beispiel kann man die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes einfach erhöhen.

Dominik

Und das ist, glaube ich, eine der klassischen Dinge, wo man halt sagt, okay, anstatt mehr Geld in den Markt reinzupumpen, was hier die zweite Möglichkeit wäre, könnte man einfach sagen, dass man die Umlaufgeschwindigkeit erhöht.

Dominik

Das wäre vielleicht auch eine Sache, die mehr Inflation.

Jochen

Also soweit ich das gehört habe, die Anekdote geht halt so, ja, also man hätte jetzt denken können, dass es schlecht, wenn irgendwie das Geld, wenn es eine Inflation gibt und es war aber sehr, sehr gut für die Wirtschaft, dass es plötzlich viel mehr Geld gab.

Simon

Würde ich aufpassen, weil mit der Aussage sagst du quasi, dass gerade die super hohe Inflation, die wir haben, die gerade alle Wirtschaften crashen, dass das was super Tolles ist und man das eigentlich schon immer hätte machen sollten können.

Jochen

Das würde ich so nicht sagen.

Jochen

Ich würde nur sagen, dass halt, dass eine Zentralbank das kontrollieren kann, die Geld eigentlich kontrollieren kann, ist möglicherweise eine sehr gute Sache für die Welt.

Dominik

Aber das ist mir genau die Frage, was die Rolle der Zentralbank wäre, zum Beispiel Inflationssteuerung und was halt die Geldmenge angeht, wo wir gerade, also wir sind ja wieder politisch, weil die Zentralfrage hat die Geldmenge jetzt nicht an Inflationssteuerung geknüpft und vielleicht auch mehr auf Arbeitsmarktpolitik geachtet und vor allen Dingen halt dafür gesorgt, dass halt Staatsschulden irgendwie mitfinanziert werden und so.

Aber das ist jetzt irgendwie dann eine sehr politische Diskussion, die man dann führen kann.

Simon

Ich glaube fast, die politische Diskussion sollten wir ein bisschen rauslassen.

Jochen

Ja, wie auch immer nur, ich würde ja sagen, also Mainstream ist eher die Ansicht, dass es gut ist, wenn Zentralbanken da einen Finger drauf haben.

Jochen

Ja, das würde ich sagen, es ist Mainstream, ja, also ich würde sagen, es gibt andere Positionen, ich weiß, also weiß ich nicht, aber auch gerade in einem Bitcoin, da gibt es ja so anarchitalistische Ansichten, die sehen das anders, aber das ist eher so fringe und eher so, also ich glaube, Mainstream-Ökonomie sieht das eher so, ui, was machen die denn da?

Dominik

Ja, dass man Deutschland, also die Mainstream-Ökonomie sagt ja ganz klar, man sollte eine unabhängige Instanz haben, die sich da verschiedene Ziele zusammenbauen kann, die jetzt nicht unbedingt immer den politischen Einfluss unterworfen ist.

Dominik

Was ja in der Realität auch jetzt schon über die letzten Jahre in Frage gestellt wird.

Gut, klar, also

Jochen

ich verstehe schon, dass es da ein Problem gibt, ja.

Also das ist schon.

Dominik

Also es ist sogar ein heftiges Problem.

Dominik

Vielleicht ist doch die Inflation der Grund für die Inflation, das könnte auch daran liegen, aber wir wollen jetzt tatsächlich so politisch.

Simon

Jetzt sind wir bei Inflation generell, ja.

Dominik

Aber das ist vielleicht eine gute Stelle.

Jochen

Ich meine nur, das ist halt was anderes.

Jochen

Bei Bitcoin hast du halt irgendwie sozusagen in Anführungsstrichen theoretischen Schutz vor Inflation.

Dominik

Nein, nein, du hast ja Deflation.

Dominik

Also das macht's nicht besser.

Jochen

Ja, aber du hast keinen Schutz vor der Deflation, genau.

Jochen

Das ist halt das Problem.

Dominik

Ja, das ist wieder niemand, der das kontrollieren kann und niemand, der da irgendwie sagen kann, okay, wir easen das jetzt ein bisschen, es gibt auch ein paar

Simon

Metrollen oder so.

Simon

Genau deswegen gibt es eben ja diese Kryptowährung, also dass eben niemand was kontrollieren kann.

Simon

Weil gerade dann kannst du ja auch sogar damit anfangen und da eben Regeln reinbauen.

Simon

Wir hatten ja über Smart Contracts etc.

Simon

geredet.

Simon

Du kannst von vornherein in eine Kryptowährung Regeln reinbauen, wann davon dann irgendwie mehr erzeugt werden, wann die wieder zurückgenommen werden, etc.

Simon

Aber das sind dann eben klare Regeln von vornherein und nicht Regeln, die einfach gerade mal, wie es halt passt, irgendwie anbieten.

Dominik

Naja, aber das Problem ist halt, du hast jetzt gerade so, ich sag mal, Labidar habe ich formuliert, wie es halt passt.

Dominik

Aber ich glaube, diese Flexibilität, reagieren zu können auf externe Umstände, die man vorher nicht kannte, ist vielleicht auch ein Vorteil halt.

Simon

Genau, nur da hast du jetzt eben auch wieder eben dieses Kryptosystem, Voting, hier Mehrheitsentscheid etc.

Simon

Du kannst ja Sachen tatsächlich auch oftmals noch anpassen.

Dominik

Ist das eine gute Idee, Mehrheitsentscheid?

Dominik

Ist halt auch die Frage, Alter, ne?

Dominik

Um wen geht es da?

Dominik

Wer hat die Mehrheit?

Dominik

Und so das ist halt auch wieder eine gute Frage.

Simon

Du kannst eben auch selbst im Kryptobereich durch Smart Contracts alles komplett zentralisiert machen.

Simon

Dann hast du quasi nur noch quasi diese Standardisierung und diese ganze Sicherheit und Dezentralität fällt komplett weg.

Simon

Aber du hast zumindest noch die Standardisierung, dass du eben genau so damit interagierst wie mit anderen dezentralen Projekten.

Simon

Und was du da zum Beispiel machen kannst, du kannst natürlich einen Smart Contract erzeugen, wo es dann einen Admin quasi gibt, der damit quasi alles machen kann, was er will.

Simon

Nur eben genau das ist eigentlich die Theorie da hinten dran, dass es den eben nicht gibt.

Simon

Den gibt es aktuell in vielen Kryptoprojekten auch viel zu häufig, diesen Admin, der alles machen kann.

Simon

Und da gab es auch schon sehr viele sehr schlechte Situationen, die da draus entstanden sind.

Simon

Aber wenn wir jetzt drüber sprechen, dass man das haben will, also das gibt es jetzt schon und wird eigentlich versucht, überall zu vermeiden.

Simon

Aber die Möglichkeit ist da, das zu machen.

Jochen

Ja, gut, okay, wir wissen es nicht, aber ich meine, interessant ist natürlich, es gibt jetzt alle möglichen, man kann jetzt alle Geschmacksrichtungen sozusagen durchprobieren und guckt halt einfach, was bleibt denn mit der übrig.

Jochen

Und vielleicht ist ja irgendwas Interessantes dabei.

Das kann ja natürlich auch sein.

Jochen

Das will ich ja gar nicht ausschließen.

Jochen

Ich meine, ehrlich gesagt, mich überrascht ja sowieso, und also Bitcoin lebt jetzt seit zehn Jahren oder mehr als zehn Jahre, also ungefähr.

Jochen

Ja, seit Anfang 2009 irgendwie, das heißt, ja, insgesamt jetzt 13,5 Jahre, ja, sowas.

Jochen

Also schon relativ lang.

Jochen

Und es ist auch schon relativ lang viel Geld drin.

Jochen

Das heißt, wenn irgendjemand irgendwas gefunden haben sollte, dann ist es schwer zu erklären, warum das nicht genutzt wird.

Jochen

Daher wahrscheinlich.

Ja, gut,

Simon

aber es wird ja schon relativ viel genutzt.

Jochen

Nein, nein, nein, nein, ich meine, nicht ausgenutzt wird als, als also sozusagen man kann.

Genau, man kann

Jochen

halt wahrscheinlich auch rausgehen, dass das relativ so gut passiert ist.

Jochen

Weil ansonsten hätte jemand schon irgendwie quasi da die Goldbahn rausgetragen.

Jochen

Ja, das stimmt.

Simon

Ich meine, passiert leider auch immer mal wieder.

Simon

Aber zumindest in solchen Bereichen, dass nicht der komplette Krypto-Bereich dann auf Einschlag weg ist.

Jochen

Genau, genau.

Jochen

Also insofern kann man sagen, so ein bisschen hat das sich jetzt schon so dem Zahn der Zeit irgendwie ausgesetzt und besteht noch, ja, das ist mal.

Jochen

Also aber auf der anderen Seite würde ich eben, also ob das so insgesamt, also wie man die überhaupt, welchen inhärenten, also da, also diese grundsätzlichen Fragen, wo ich sagen würde, oh, oh, oh, bei Bitcoin, das ist halt so sehr unklar und da alles andere an einem ähnlichen, an ähnlichen Geschichten hängt wie Bitcoin, glaube ich, entscheidet sich das halt auch an Bitcoin oder eben nicht Bitcoin, ich weiß es nicht, ich weiß natürlich überhaupt nicht, was passieren wird, aber ist sowas eigentlich prinzipiell eine gute Idee?

Jochen

Also wie kommt zum Beispiel tatsächlich Wert zustande in dem System?

Jochen

Wo kommt das Geld her, was in das System reingeht?

Jochen

Genau.

Jochen

Das sind halt so die Fragen, wo ich mir denke, das sieht aber nicht gut aus, wenn man sich das anguckt.

Simon

So weit würde es nicht gehen, weil wenn du dir zum Beispiel anschaust, wo Banken Geld schöpfen?

Simon

Banken.

Okay, okay.

Ja, Jochen hat entdeckt, dass Ökonomie generell ist.

Jochen

Schafft man das, Gift tatsächlich zu.

Jochen

Ja, wenn man sich genau anguckt, was Banken so tun.

Dominik

Oder Unternehmen, womit man den ihr Geld.

Dominik

Was ist Wertschöpfung?

Dominik

Da sind wir ja genau bei der Frage.

Dominik

Ist die Wertschöpfung deine tägliche Arbeit, die die Produktivität schafft, die von einem Kapitalisten arbitrasiert wird, wo du halt sagen kannst, okay, du gibst den Kapitalisten noch mehr Geld als du verdienst, aber du schaffst irgendwas wirklich essentiell Wertvolles?

Dominik

Also du bist ein Handwerker, schaffst irgendwas, das ist ja Produktivität, daher kommt ja Geld her.

Dominik

Geld kommt ja aus deiner Produktivität, aus deiner Arbeitsleistung irgendwo.

Dominik

Und ist ja die Frage, ist das ökonomisch, was dann irgendwie Geld schöpft auch?

Dominik

Ja, das ist ja das, was die Bank dann verleihen, an Investitionskapital.

Dominik

Geht das halt auch mit so einer Blockchain?

Dominik

Kommt das Geld, was da reingeht, auch aus so Investitionskanälen raus?

Jochen

Genau, genau.

Jochen

Also ich würde, also ich meine, sozusagen quasi, das wäre jetzt so mein Problem.

Dominik

Was du sagst, es ist feed ein Geldverleihwesen auf der Blockchain?

Jochen

Nee, das würde ich gar nicht sagen.

Jochen

Wo ich bei Bitcoin ein Problem sehen würde, ist, wo kommt eigentlich das Geld quasi, wie kommt der Dollar, warum tauschen Leute Dollar in Bitcoin?

Jochen

Das ist halt ein Problem.

Jochen

Weil eigentlich gibt es dafür aus meiner Perspektive gar keinen guten Grund.

Jochen

Ein guter Grund wäre zum Beispiel, ich kann damit irgendwie nach KFMB bezahlen, ich kann Kredit aufnehmen, ich kann, aber das kann man ja alles sagen.

Simon

Doch kannst du.

Simon

Nicht bei Bitcoin, aber bei Ethereum.

Simon

Ich meine, mit dem Bezahlen können wir drüber reden, aber zumindest Kredite aufnehmen, du kannst darauf tauschen.

Simon

Ich meine, du, du hast, oder viele Leute haben vielleicht auch irgendeinen Aktienbroker in ihrer Bank integriert, genau das hast du eben auf der Kryptowährung auch, nur dass du oftmals eben nicht quasi die traditionellen Aktien handelst, sondern eben Kryptowährungen, Krypto-Tokens, die oftmals so strukturiert sind wie Aktien, dass es nämlich Anteile von einem Kryptoprojekt sind und solche Sachen.

Simon

Und jedes Mal, wenn Nutzer handeln, zahlen die eben Transaktionsgebühren, einerseits für die Blockchain, andererseits aber für diesen Smart Contract, die haben oft auch Transaktionsgebühren drin.

Simon

Und du hast dann im Endeffekt wie bei einer Börse oder wie bei einer Bank, hast du genau diese gleichen quasi Einnahmequellen.

Simon

Einfach durch den Geldfluss hast du Einnahmen, durchs Verleihen hast du Einnahmen, durch Durchauschen Zwischenwährung hast du Einnahmen.

Dominik

Aber jetzt frag doch mal, was Geld überhaupt ist, weil darum geht es, glaube ich, gerade, was überhaupt Geld ist eigentlich.

Dominik

Weil Geld ist, glaube ich, sehr typisch.

Das ist Frage.

Jochen

Geht es überhaupt darum?

Ja gut,

Dominik

Wert aufbewahrungsmittel und Tauschmittel sind vielleicht so die essentiellen zwei Punkte.

Jochen

Also der klassische Satz dazu wäre jetzt, wo ich sagen würde, wo das Geld von, wo der Wert von Geld herkommt, ist sozusagen ganz simpel, ja, ich kann damit meine Steuern zahlen.

Jochen

Das ist halt sozusagen der entscheidende Punkt.

Jochen

Das kann ich mit Bitcoin nicht machen.

Dominik

Ja, oder kann er, du willst halt vielleicht nicht die ganze Zeit 50 Tonnen Weizen mit dir rumschleppen, um neue technologische Güter zu bekommen.

Jochen

Ja, okay, aber dafür wird Bitcoin ja nicht verwendet.

Simon

Aber mit den Steuern zahlen wird es auch nicht.

Dominik

Genau, aber das ist ja ein Punkt, ob das dann Geld ist oder so, ist halt nochmal eine andere Frage.

Dominik

Also weil eigentlich Geld ist ja genau so ein Ersatzding für ich muss jetzt nicht 10 Kühe auf dem Markt verbinden.

Jochen

Aber meine Kritik wäre genau, dass Bitcoin diesen Zweck halt nicht erfüllt.

Dominik

Genau, aber die Frage ist, warum dieses Tausch-Ding und das macht es halt eigentlich nicht zu einem Geld.

Jochen

Richtig, genau.

Jochen

Ich würde sagen, es ist kein Geld eigentlich, ja, genau.

Jochen

Und das ist, das wäre mein Kritik, weil jetzt kommt die Frage, ja, warum tauschen Leute dann Geld, mit dem sie all das machen können in Bitcoin?

Jochen

Und dann muss man sagen, da gibt es eigentlich, wenn man sich das anguckt, da gibt es eigentlich nur schlechte Gründe.

Simon

Ja, aber warum kaufen Leute Aktien?

Aber da gibt es ja tatsächlich.

Jochen

Unternehmen, die schütten Dividenden aus, die machen tatsächlich.

Dominik

Das würde ich aber jetzt auch sagen, weil das ist halt genau, also die Frage, ob auf der Blockchain die Unternehmen alle in sich Geschäft machen.

Dominik

Und Leute in der Realwirtschaft, so ein Aktienunternehmen, da wird ja tatsächlich das, was ich meine, mit echter Wertschöpfung irgendwas geleistet.

Dominik

Also Arbeit zum Beispiel umgesetzt in Produktivität und ein Unternehmen verspricht dann tatsächlich irgendwie den Leuten, sich an dem Unternehmen beteiligen, also Investitionskapital, Anteile von dem, was sie dann abschnüpfen können.

Dominik

Und gut, dass das dann auf der Bürde dann nicht nach diesen Regeln läuft und das halt es nicht eigentlich ist.

Jochen

Wenn ich das bei Bitcoin angucke, dann muss ich doch als sozusagen Investor kriege ich doch sofort kalte Füße.

Jochen

Weil für mich sieht das System so aus, da müssen die ganze Zeit Leute Stromrechnungen bezahlen.

Jochen

Wenn ich mein Geld da reintausche, dann geht das für Stromrechnungen drauf.

Jochen

Was kriege ich denn dafür?

Jochen

Und das ist doch eigentlich das Einzige, und also ich meine, wenn man sich das dann.

Jochen

Warum betreiben Leute, warum meinen Leute da zum Beispiel in China?

Jochen

Ja, die meinen deswegen, weil es halt so ein künstliches Limit gibt, du darfst halt Renminbi nicht in Dollar umtauschen, ja, dann bezahlen sie ihre Stromrechnungen in Renminbi und dann transferieren sie sozusagen Bitcoin raus und tauschen das gegen Dollar.

Jochen

Aber die Frage ist, warum tauscht jemand Dollar gegen Bitcoin in den USA?

Jochen

Das ist komisch, weil was kriegt der dafür?

Dominik

Also ganz oft ist halt tatsächlich so ein politischer Grund, weil er dezentralisiert wird.

Jochen

Die Gegenbuchung ist halt oft irgendwie Ransom-Werkzeugs, ja.

Jochen

Und das ist halt irgendwie, das sieht echt nicht gut aus.

Jochen

Und ich hätte gern das, also ich meine, das wäre natürlich schön, wenn man jemand erklären könnte, nein, das ist.

Jochen

Ich meine, eine andere Geschichte, das ist, weil die Leute alle Drogen kaufen, wäre ich auch noch mit einverstanden, weil das irgendwie macht die vielleicht glücklich oder so.

Jochen

Das hat ja auch ein

gewissen Wert.

Dominik

Manchmal ist es halt auch so, wenn irgendwie so ein Train oder eine Wal in eine Richtung läuft, dann muss man hinterher springen, damit man irgendwie den Ball mitschwimmen kann oder so.

Dominik

Da ist auch noch so eine Sache.

Jochen

Aber was ist sozusagen der inhärente Wert, den dieses System hat für die Leute, die da quasi Dollar gegen Bitcoin tauschen?

Jochen

Weil das sehe ich nicht so richtig.

Jochen

Außer Spekulation gibt es natürlich auch.

Simon

Ja, ich glaube, das ist sehr viel, weil man eben auch in der Vergangenheit gesehen hat, dass es ziemlich hoch gegangen ist, dass man es einfach rein als Investment sieht.

Simon

Ich meine, das ist es ja für viele Leute auch ein Investment.

Dominik

Moment, ein Investment würde ich nicht sagen.

Dominik

Also Investment ist was anderes.

Dominik

Also Investment ist tatsächlich, was man trendiert will oder so.

Dominik

Und das war bei, aber wenn man auf den Kurs setzt, beispielsweise, ja, dann ist es eher eine Wette halt.

Dominik

Also Investment würde ich das nicht nennen.

Dominik

Nein, Investment ist jetzt, was du gibst mir Geld dafür, dass ich mein Projekt machen kann, wo du hineingucken kannst und ich arbeite.

Simon

Verstehe ich, aber jetzt beispielsweise eine Staatsanleihe wird auch als Investment geben.

Dominik

Nee, ist aber auch kein Investment, das ist auch eine Wette.

Simon

Oh ja, okay, okay, gut.

Wenn wir so weit gehen, dann.

Dominik

Ich sag mal, also hinter der Staats, hinter so einem Staat steckt ja meistens auch noch die gesamte Ökonomie und das ist ja die Summe allerdings in der Arbeit auch irgendwie ein bisschen was anderes.

Simon

Ich glaube, das ist jetzt auch nicht so das Wichtige, was genau Investment und was Wette ist.

Dominik

Nein, aber das ist ja auch genau die Frage.

Dominik

Ja, vielleicht ist es doch wichtig, weil das ist genau.

Jochen

Weil es wird halt als Investment oft verkauft.

Jochen

Also das ist halt auch, da kommen wir zu dem Punkt, wo ich, wo ich, also ich habe ein bisschen recherchiert, so, oh Mann, also ich sehe kaum gute Verteidigung davon.

Jochen

Weil, also wenn man sich die Marketinggeschichten anguckt, die es da so gibt, die sind halt alle, die sagen alle so, ja, jedes Investment ist Spekulation.

Jochen

Da gibt es ja bestimmt Leute, die sagen, yay, sehe ich genauso.

Jochen

Und ich denke mir so, what?

Jochen

Das kannst du Leute noch nicht ins Gesicht sagen.

Jochen

Oder ich meine, da fühle ich mich halt so ein bisschen, da denke ich mir so, da hätte mich jemand bemüht.

Simon

Aber ich kann dir ein Beispiel geben.

Simon

Hast du vielleicht schon mal den Unitoken gehört, Uniswap?

Jochen

Nicht gar nicht.

Simon

Das ist im Endeffekt genau, was ich auch mache.

Simon

Also das ist einfach eine dezentralisierte Börse und da werden jeden Tag Milliarden getauscht.

Simon

Also das ist die größte Börse auf der Blockchain und die kommt mittlerweile auch mit richtigen quasi traditionellen Börsen, zumindest Kryptobörsen, vom Handelsvolumen mit.

Simon

Und was du dort machen kannst, ist du kaufst den Unitoken und das ist der sogenannte Governance-Token von denen.

Simon

Das bedeutet, du kannst dann, du hast ein Stimmrecht, wie bei einer Aktie.

Simon

Du kannst zusammen mit anderen Leuten abstimmen, zum Beispiel auf welche anderen Blockchains wird jetzt expandet oder irgendwie Vieh-Anpassungen, etc.

Simon

Also du hast eben dieses Governance-System und die Transaktions- oder die Gebühren, die für diese Tausche anfallen.

Simon

Also dieses Smart Contract selbst hat nochmal eben Gebühren zusätzlich zu den Gas Transaktionsgebühren auf der Blockchain.

Simon

Und diese Gebühren werden zum Teil an die Leute ausgeschüttet, die eben quasi dort die Kryptowährung bereitstellen, die getauscht werden, aber zu einem kleinen Teil auch an die Leute, die diesen Unitoken halten.

Simon

Das bedeutet, du hast eins zu eins Dividenden auf diesem Uni-Token.

Dominik

Das fand ich auch interessant.

Dominik

Also da sind wir jetzt gerade genau bei dem Punkt.

Dominik

Also es gibt die Bestrebung, dezentral alle Banktransaktionen, die es so klassisch gibt, oder vielleicht auch Wirtschafttransaktionen zwischen Unternehmen abzubilden auf Blockchain auf Smart-Contract-Ebene.

Dominik

Aber was ich immer noch nicht verstanden habe, wo halt dieses In sich-Geschäft, ja, also die Katze beißt sich so ein bisschen in den Schwanz, weil halt natürlich tauscht man die Sachen mehr Token, wo das so zu realwirtschaftlicher Leistung führt.

Dominik

Und das ist das halt, was ich noch nicht ganz sehe, weil du hast zwar Unternehmen, die vielleicht auf der Blockchain existieren und da auch dann produktiv sind und durchaus auch da eine gewisse Form von Marktwirtschaft vielleicht bilden oder so, aber die ist halt in sich geschlossen.

Dominik

Ja, also es gibt halt nach außen diesen Handelsport mit Dollar to Coin Somewhere, ja, weil irgendjemand nach draußen tauscht, aber außerhalb diesem Währungsexchange gibt es keine Interaktion von Waren und Dienstleistungen an dieser Person.

Simon

Da kannst du es tatsächlich relativ, oder kann ich ein relativ einfaches Beispiel ranziehen und zwar sind das Stablecoins.

Simon

Stablecoins sind im Endeffekt Kryptowährungen, die eins zu eins an meistens den US-Dollar gebunden sind.

Simon

Das bedeutet, die sind nicht frei-Markt, sondern du hast quasi alle Eigenschaften von der Kryptowährung, aber mit der Preisstabilität oder auch Nichtstabilität momentan von dem US-Dollar.

Dominik

Ja gut, aber jetzt sind wir ja wieder über den Währungsfeld.

Simon

Ja, nee, Moment, da ging es jetzt eben, wie quasi diese Werte rein und raus aus der Blockchain kommen.

Simon

Und du hast jetzt im Endeffekt mit diesen Stablecoins kannst du alles machen, was deine Bank eben mit deinem Dollar machen kann.

Simon

Das bedeutet, du kannst quasi alle oder viele Dienstleistungen, die eine Bank zentralisiert abbilden kann, kannst du dezentralisiert auf der Blockchain abbilden.

Simon

Und da hast du dann eben diese Vorteile, dass eben genau die Sachen gemacht werden, die eben in diesen Smart-Contracts sind.

Dominik

Nur dann Sinn machen, wenn ich quasi für die Dienstleistungen, die ich in der realen Welt anbiete, Coins nehme, anstatt.

Simon

Du musst ja nur Dollar nehmen, weil eben dieser Dollar-Stablecoin ja jederzeit den Wert von einem Dollar hat und du den auch tauschen kannst irgendein Dollar.

Simon

Also alles, was du quasi mit einem Dollar bezahlen kannst, kannst du mit diesem Stablecoin dann zumindest über eben einen Schritt mehr, nämlich den Tausch von einem Stablecoin zu einem Dollar, aber halt zu einem fixen Preis, nämlich 1 zu 1, kannst du dann alles machen, was du mit einem Dollar auch machen kannst.

Simon

Aber du hast eben diese Investmentmöglichkeiten, die du auf der Blockchain hast.

Simon

Alles, was du auf der Bank machen kannst, kannst du auf einmal in einem sichereren Weg oder zumindest in einem Weg, wo von vornherein festgelegt ist, was Leute damit machen können, kannst du auf die Blockchain transferieren.

Simon

Und du sparst dir unglaublich viele Verwaltungskosten.

Simon

Weil eben die manuellen Prozesse wegfallen, weil alles durch Smart Contracts einmalig geschrieben und ab dann für immer geregelt ist.

Jochen

Ja, also ich okay, also ich meine, die erste Frage wäre, passiert das denn dann?

Jochen

Passiert das wirklich?

Jochen

Gibt es da Transaktionen, weil wie?

Jochen

Nicht, dass ich gehört hätte, dass es im großen Umfang tatsächlich stattfindet.

Simon

Unglaublich.

Simon

Also Stablecoins, ich glaube sind jetzt mehrere, weiß gar nicht, 400 Milliarden oder so, die US-Dollar-Stablecoins eben in diesen Protokollen drin liegen.

Jochen

Naja.

Jochen

Ich habe mal davon gehört, ich glaube, das ist dann halt, wie heißt das, Tether oder so?

Genau, Tether.

Jochen

Aber da ist es doch irgendwie, die Firma dahinter, die führt ja seit Jahren Prozessen mit der Aufsicht, weil die halt ihre nicht offenlegen wollen, ob es.

Simon

Mittlerweile tun sie es, aber ja, also Tether, US-US-Beat-Stand-Stand.

Jochen

Ich glaube, irgendjemand hat da Kopfgeld drauf ausgesetzt.

Jochen

Soweit ich weiß, kriegt man eine Million, wenn man irgendwie dazu Informationen liefern kann.

Jochen

Die Million ist bisher nicht abgeholt worden.

Das kann ich tatsächlich.

Jochen

Ich würde davon ausgehen, dass es da keine Sicherheiten gibt.

Simon

Genau das ist die Sache.

Simon

Da hast du eben diesen Anknüpfpunkt zwischen quasi den traditionellen Markten und der Kryptowelt.

Simon

Du hast im Endeffekt in der Kryptowelt eben alles durch Smart-Contracts geregelt, wo niemand was machen kann, was die Smart-Contracts nicht erlauben.

Simon

Jetzt willst du aber eben die Preisstabilität von dem Dollar da reinbringen, bedeutet, du hast eben diese traditionellen Systeme.

Jochen

Aber du hast die dran.

Simon

Ja, ich meine, also in der Theorie ist es so, dass für jeden Stablecoin eben ein Dollar auf einen Bankaccount hinterlegt ist.

Jochen

Und die Leute, die das betreiben, sagen, das zeigen wir aber keine.

Jochen

Ja, gut, okay.

Genau, die Leute haben

Jochen

gezeigt, weil das andere macht das nicht so gut.

Simon

Die Leute haben gezeigt, die Leute haben das nicht gezeigt.

Simon

Und mittlerweile tun sie es, mittlerweile ist es offengelegt und es gibt Alternativen.

Jochen

Ist das nicht mittlerweile, also auch da, was da mit Terra und Luna da passiert ist?

Simon

Das war aber von vornherein einfach klar, was passieren wird.

Simon

Also ich weiß nicht, wahrscheinlich, wer viele Leute mir da widersprechen.

Dominik

Terra und Luna, vielleicht müssen wir die Geschichte allen.

Simon

Machen wir mit der Geschichte, es gibt die Terra-Blockchain und auf der gibt es den UST-Stablecoin, den Terra-US-Dollar-Stablecoin oder gab es und Luna, den ihre Kryptowährung.

Simon

Und die haben im Endeffekt versucht, einen Mechanismus zu bauen, ohne dass eben jeder UST, also jeder Dollar-Stablecoin mit einem Dollar auf einen Bank-Account hinterlegt ist, diesen Dollarwert trotzdem beizubehalten.

Simon

Das bedeutet, es gab im Endeffekt Kryptowährungen, die einen Wert von einem Dollar hatten, die aber nirgends hintendran einen echten Dollar hatten.

Simon

Also sie waren teilkollateralisiert und nicht vollkollateralisiert.

Simon

Also es gab einfach keinen Dollar pro USD.

Dominik

Also kollateralisiert musst du nochmal sagen.

Simon

Das ist einfach der Gegenwert, der irgendwo anders hinterlegt ist, dafür quasi, ist nicht ausreichend für den Wert von allen USTs.

Dominik

Also was wie der Goldstandard irgendwo liegt, der du bist.

Simon

Ja, den es theoretisch geben sollte, genau.

Jochen

Liegen haben, ja.

Jochen

Genau.

Simon

Und das machst du eben bei einem normalen Stablecoin.

Simon

Für jeden Stablecoin, den du rausgibst, hast du einen Dollar irgendwo auf dem Bankaccount, theoretisch.

Irgendwann Fotnops.

Simon

Und was Terra angefangen hat, ist, die haben eben gesagt, wir haben eben nicht diesen Dollar irgendwo hinterlegt, sondern wir machen jetzt irgendwelche Mechanismen, die den Preis stabil auf einem Dollar halten sollen, ohne dass da aber irgendwo ein Dollar hinterlegt ist.

Simon

Das bedeutet, ganz vereinfacht gesagt, gab es einen Mechanismen.

Dominik

Currency Carry-Trades machen die dann permanent?

Simon

Nochmal?

Dominik

Machen Currency Carry-Trades.

Das müsstest du jetzt nicht mehr sagen.

Dominik

Ah, das würde mir jetzt einfallen, also dass man halt Währungen untereinander so lange handelt, dass man halt da den Arbitrage zieht und damit die Währungsschwankungen hat.

Simon

Genau, also so war es im Endeffekt auch.

Simon

Also die einfache Version war, sie haben einen Mechanismus geschaffen, dass sobald eben UST unter einem Dollarwert ist, dass es ein Incentive gab, den zu kaufen.

Simon

Und wenn er drüber war, gab es einen Incentive, den zu verkaufen.

Simon

Und dadurch hat er eben den Dollarwert behalten.

Simon

Nur das Problem ist, das hat nur funktioniert, dieser Incentive ist durch Luna entstanden, also diese andere Kryptowährung, die sie haben.

Simon

Und das Problem ist, dass das nur so lange funktioniert, solange die Luna-Kryptowährung quasi mehr Wert insgesamt ist als die UST-Kryptowährung.

Simon

Und das war am Anfang der Fall.

Simon

Dann gab es aber die Situation, dass die angefangen haben, aus dem Nichts 20% jährlich zu generieren.

Simon

Also aus dem Nichts haben die einfach 20% mehr USTs jährlich generiert.

Simon

Du hast quasi deine USTs, wo gelockt und hast dafür dann am Jahresende 20% mehr gehabt.

Simon

Und die kamen aus dem Nichts.

Simon

Ja, genau, quasi, quasi.

Dominik

Damit man das wird zu uns zerstören wieder, ja.

Simon

Bei der Zentralbank hast du dann eben, dass der Dollar an sich weniger wert wird, aber bei denen war es ja, dass es eben genau ein Dollar wert sein muss.

Dominik

Ich glaube, bei der Zentralbank der Mechanismus, der dahinter steckt, ist halt, dass die Zentralbank das Geld halt verleiht, so gut sie kann, und halt das Geld, was sie halt zurückbekommt, an inklusive Zinsen dann auch wieder vernichtet.

Simon

Ich meine, dass die Theorie, wobei es so viel vernichtet, kennen wir aus der Historie, wurde jetzt nicht ein Geld.

Dominik

Doch doch, das wird ja schon, also permanent.

Dominik

Also alles Geld, was zurückgebucht wird, das landet halt nicht auf einem Konto, sondern es wird halt einfach auch ausgebucht.

Also es ist an weg.

Simon

Okay, aber wie, ja, genau, nee, aber was bei denen passiert ist, im Endeffekt, die hatten es eben, wie gesagt, nicht voll kollateralisiert.

Simon

Es gab keinen Dollar für jeden UST.

Simon

Und irgendwann ist es passiert, dass eine, ich glaube, im Nachhinein ist rausgekommen, circa eine große Trading-Firma, hat im Endeffekt ganz viel UST quasi auf einen Schlag ausbezahlt.

Simon

Und dadurch ist dann auf einen Schlag alles zusammen kollabiert.

Simon

Weil die haben im Endeffekt eben noch das Geld letzter an UST rausbezahlt, was kollateralisiert war, weil irgendwo muss ja dieser 1 Dollar, den sie beim Auszahlen bekommen, herkommen.

Simon

Und dann waren die restlichen USTs nicht mehr kollateralisiert.

Simon

Und dadurch gab es eben keinen Gegenwert zu diesen USTs und die sind auf einen Schlag quasi komplett auf null gefallen.

Simon

Ich meine, in echt waren es, glaube ich, zwei Tage, aber ja, die sind quasi von einem Dollar stabil, die waren auch wirklich stabil, komplett auf null gefallen.

Simon

Und das war aber, was ich gemeint habe von vornherein, eigentlich auch wirtschaftlich beispielbar.

Simon

Nee, ich habe tatsächlich schon ein halbes Jahr davor versucht, UST zu shorten, aber keine Börsen haben UST angeboten zum Shorten, nicht in Deutschland.

Simon

Aber nochmal ein anderes Thema, genau.

Simon

Ja, und das war eben ein Stablecoin, der halt von vornherein eigentlich nicht nachhaltig war.

Simon

Und das wurde socker von Terra selbst gesagt, zugegeben.

Simon

Die haben dann angefangen, dass sie irgendwelche Mechanismen einbauen wollen, wodurch sie mehr Geld verdienen quasi und dadurch diese 20% wieder reinwirtschaften können.

Simon

Nur haben sie diese Mechanismen eben nicht.

Dominik

Ja, oder 20% Wirtschaft bekommen, das waren gar nicht so wenig.

Simon

Und diese Mechanismen waren halt nie da, haben nie funktioniert oder ich glaube, im Endeffekt war es 6% haben sie tatsächlich jährlich ungefähr verdient und 20% aber eben ausgeschüttet.

Simon

Und dadurch ist dann die Kollateralisierung eben weggegangen und dann gab es nochmal den finalen Stoß von einem, ich glaube, ein Hedgefall ist das tatsächlich.

Simon

Genau, im Endeffekt, ja.

Simon

Also die, die haben das.

Dominik

Insofern funktioniert dann die Marktwirtschaft an der Stelle, ja.

Simon

Aber das war eben ein Stablecoin, der eigentlich nicht direkt mit einem Dollar.

Dominik

Aber du hast jetzt damit geantwortet auf Jochungs Einwand.

Dominik

Ich habe aber nicht ganz verstanden, warum das der Einwand auf Jochungs Einwand war.

Simon

Was war mit meiner Einwand?

Simon

Ja, dass die nicht so zuverlässig und stabil sind, wie man bei URL, bei Terra gesehen hat, genau.

Jochen

Genau, weil ich würde ja sagen, bei Tesla ist eigentlich im Grunde genommen das gleiche Problem.

Jochen

Die waren irgendwann über 70 Milliarden irgendwie wert und dann hat die, hat irgendwie Börsenaufsicht, ich weiß nicht gesagt, so oh, das ist immer gefährlich für das Finanzsystem hier.

Jochen

Lass uns mal sehen, ob das wirklich irgendwie Dollar dahinter liegen und haben die gesagt, oh, zeigen wir nicht.

Jochen

Da würde ich ja auch sagen, so, an der Stelle würde ich anfangen zu shorten, ehrlich gesagt.

Jochen

Also ich meine,

Simon

aber wie gesagt, mittlerweile ist es offengelegt.

Simon

Also mittlerweile ist das tatsächlich offen und es gibt alternative Stablecoins, zum Beispiel Binance selbst, ich weiß nicht, ob man das kennt, aber die Binance Cryptobörse, die größte Krypto-Börse der Welt, die haben ihr eigenen Stablecoin, den BUSD, den Binance US-Dollar.

Simon

Und da sind die zum Beispiel sehr transparent.

Simon

Dann gibt es noch einen anderen Stablecoin, das ist DAI, was eigentlich was sehr Interessantes ist, das nämlich komplett wirkt wiederum dezentralisiert auf der Kryptobörse, äh, auf der Blockchain, dieser Stablecoin ist überkollateralisiert mit Kryptowährungen.

Simon

Das bedeutet, für jeden DAI, den es quasi gibt, gibt es mindestens, ich glaube aktuell sind es ungefähr 1 Dollar25 Dollar Wert an Kryptowährungen, die da hinterlegt sind.

Simon

Und sobald die Kryptowährungen fallen im Preis, dass es eben unter diese 1,25 Dollar oder ich glaube, das Limit aus 1,15 Dollar gefällt, dann wird das quasi zurückgezahlt.

Simon

Das bedeutet, jemand zahlt diesen einen DAI zurück und bekommt dafür die 1,25 Dollar 15 Dollar Wert an Ethereum oder anderen Kryptowährungen, die hinterlegt sind.

Simon

Und dadurch ist es relativ sichergestellt, nicht in jedem Fall, aber relativ sichergestellt, dass egal wie die Kryptowährungen schwanken, der Wert an Krypto, der hinterlegt ist für DAI, immer höher ist als die DAI, die im Umlauf sind.

Simon

Und da hast du dann wirklich einen dezentralen Dollar.

Simon

Der ist dann nicht mal durch eine zentrale Firma irgendwie abgebildet, der du wirklich vertrauen musst.

Simon

Ich meine, es gibt immer noch Aspekte, die zumindest so ein bisschen Vertrauen brauchen.

Simon

Aber im Endeffekt hast du es dezentral auf der Blockchain und durch dieses Smart-Contract-System eben wird sichergestellt, dass eben jeder DIE mit mindestens, ich glaube, es sind 1 Dollar 15 Dollar Wert an Kryptowährung hinterlegt ist.

Dominik

I need a donor, donors don't an eye.

Jochen

Ja, okay.

Jochen

Ja, ja.

Jochen

Ja.

Jochen

Also ja, ja, wo waren wir eigentlich?

Ja, genau,

Dominik

wir müssen langsam mal zu der Python.

Simon

Fangen wir einfach mal an, genau.

Simon

Für die Python-Anwendung gibt es die Web3.py-Library.

Dominik

Was ist denn Web3?

Simon

Web 3, ich würde es tatsächlich relativ aus technischer Sicht beschreiben, ist eine Webseite, die mit der Blockchain verbunden ist.

Simon

Das bedeutet, ich meine, du kannst noch einen Schritt weiter gehen, du kannst die Webseite selbst dezentral hosten.

Simon

Muss, würde ich aber sagen, es ist kein Kriterium, sondern nur ein Boni für Web3.

Simon

Aber im Endeffekt, du hast eine Webseite und die ist mit der Blockchain verbunden.

Simon

Und dadurch kannst du eben relativ dezentral, eben, wie gesagt, die Webseite ist zentral gehostet, aber du kannst mit der dezentralen Blockchain interagieren über diese Webseite.

Dominik

Das heißt, du kannst Content anzeigen, der auf irgendeiner Kette hängt.

Simon

Genau.

Simon

Also das ist im Endeffekt einfach nur ein User-Interface für die Blockchain.

Dominik

Für irgendeine Kette, okay.

Simon

Genau.

Simon

Und du hast dann meistens eben Smart Contracts.

Dominik

Du konntest halt nicht aus einer Datenbank und das dynamischen Daten, sondern halt irgendwie aus Informationen aus irgendeiner Blockchain, die natürlich auch irgendwo bewusstet werden, wo es damit das geht, aber ja.

Simon

Genau.

Simon

Ja, vielleicht da zum letzten nochmal, ich glaube, wir hatten kurz davor Nodes angesprochen vor dem Podcast.

Simon

Und zu Nodes, wie vorhin schon gesagt wurde, das ist quasi eine Kopie der Blockchain.

Simon

Aber wenn du kannst einfach deine eigene Node hosten, hast dadurch deine eigene Kopie der Blockchain und hast dann deinen Zugang zu der Blockchain über deine eigene Kopie.

Dominik

Deine eigene Struktur deinen eigenen Server dann.

Simon

Genau, deinen eigenen Server, weil du kannst auch öffentliche Endpoints quasi dafür benutzen.

Simon

Dann können diese Endpoints rein theoretisch, aber natürlich eben von dem Provider des Endpoints manipuliert werden, welche Daten du über den Endpoint empfängst und dadurch bist du nicht vollkommen dezentralisiert.

Dominik

Natürlich, die veraltet natürlich relativ schnell.

Dominik

Du musst ja irgendwie dann gucken, dass du dann mitrennst mit dem Transaktionslog, dass du halt irgendwie erfährst, wie denen jetzt die neuesten Notes und wer sich entschlossen hat, dass die neuesten Notes habe ich gerade verfeilt, die neuesten Transaktionen irgendwie.

Simon

Aber das macht die Blockchain-Note.

Simon

Also die Nodes sind quasi genau dafür da, permanent in Verbindung mit anderen Nodes gesehen und permanent zu synchronisieren.

Dominik

Also jede Note führt ein Register über wie viele Notes und welche Notes es noch alle gibt.

Simon

Nicht alle Nodes, sondern die verbinden sich immer irgendwie zu bis zu 50, glaube ich, ist die Standardeinstellung.

Simon

Und dann wird über quasi einen Flutfill-Algorithmus werden die Transaktionen gebroadcastet über dieses riesengroße Peer-to-Peer-Netzwerk.

Jochen

Ich glaube, das Netz ist tatsächlich unten drunter irgendwie IAC noch irgendwie.

Siehst du.

Dominik

Witzig, ja, okay.

Dominik

So, das war jetzt nochmal so, ja.

Simon

Jetzt waren wir aber bei Web3-Datei.

Simon

Und das ist im Endeffekt einfach nur diese Schnittstelle zu den Nodes.

Simon

Das bedeutet, du hast ein RPC, Remote Procedure Call, womit du auf den Nodes Queries und Transaktionen ausführen kannst.

Simon

Und über diesen RPC kannst du eben mit dadurch indirekt mit der Blockchain interagieren.

Simon

Oder eben mit einer lokalen, zentralen Kopie der Blockchain quasi interagieren.

Simon

Und Web3.py vereinfacht quasi einfach nur diese RPC-Calls zu bauen.

Dominik

Also High-Level-Interface, wie man das machen.

Simon

Das ist ein High-Level-Interface, genau.

Simon

Und also ich habe zum Beispiel auch eine eigene Library aus Geschwindigkeitstechnischen Aspekten geschrieben dafür, also es ist möglich, da komplett quasi über REST-Requests damit zu interagieren mit einer Blockchain-Node.

Simon

Aber eben Web 3.py macht das um einiges einfacher.

Simon

Und was du dann machen kannst, ist, du kannst bei Smart Contracts zum Beispiel eben direkt Funktionen ausführen, Daten aus diesen Smart Contracts rauslesen und diese Geschichten.

Simon

Und das hilft eben ungemein.

Simon

Ein Beispiel ist Arbitrage, das ist vorhin mal ganz kurz gefallen.

Simon

Es gibt eben, wie gesagt, auf der Blockchain Börsen und es gibt eben auf den meisten Blockchains mehr als eine Börse.

Simon

Und jetzt haben die aber natürlich komplett separate Preisfindungsalgorithmen und müssen irgendwie synchronisieren oder irgendwie müssen die sich ja synchronisieren.

Simon

Und das geschieht wie bei den meisten traditionellen Börsen auch, eben durch Arbitragetrades.

Simon

Und das bedeutet im Endeffekt die eine Börse hat einen teureren Preis als die andere.

Dominik

Ja, man kann gleichzeitig kaufen, verkaufen, genau preisen und dann hast du genau das, was du da und Differenz checkst in die Tasche ist Arbitrage.

Ja, ja, genau.

Simon

Und das kannst dann zum Beispiel, du musst ja irgendwo finden, was willst du kaufen, was willst du verkaufen.

Simon

Und da kannst du dann zum Beispiel mit Web3.py ein Python-Script schreiben, was eben alle Börsen quasi auf der Blockchain durchgeht, alle Preise vergleicht, die besten Routen findet, weil teilweise willst du eben nicht nur quasi das eine kaufen und das andere verkaufen, sondern du gehst dann auch über mehrere Trades quasi, als nur eben ein Kaufen, ein Verkauft-Trade.

Simon

Genau, und da kannst du dann beispielsweise eben in Python eben eben einen Bot schreiben, der alles durchgeht auf der Blockchain direkt, also von den Live-Blockchain-Daten und sobald dann irgendwo eine Arbitragemöglichkeit gefunden wurde, eine Transaktion baut, die dann eben wiederum das Arbitrage ausführt.

Simon

Und da es alles in Smart Contracts geschieht, was sehr cool ist, ist, Smart Contracts laufen durch oder reverten vollständig.

Simon

Wie bei einer Datenbank, das quasi atomar, wenn man es so oder ja, genau, aber also der Contract wird komplett ausgeführt, durchexecuted oder eben nicht.

Simon

Es kann nicht teilexecuted werden und dann irgendwie der Anfang davon ist ausgeführt und der Rest nicht.

Simon

Zumindest nicht, wenn man das nicht will, explizit.

Simon

Und dadurch kann man eben diesen Arbitrag-Trade, wie es automatisch machen.

Jochen

Kurze Zwischenfrage, ich überlege gerade, wer führt eigentlich diesen Code dann aus?

Jochen

Der wird dann ausgeführt von denjenigen, die halt sozusagen den Block signieren, also am Schluss und dann.

Jochen

Also die führen den dann sozusagen.

Simon

Du triggers den quasi an, weil auf der Blockchain gibt es keinen Code, der quasi kontinuierlich läuft, sondern du triggers mit einer Transaktion diesen Block an.

Simon

Du zahlst für die Ausführung von diesem Code und dann führt der Miner oder eigentlich alle Miner, die ihm hoffen, den nächsten Block zu meinen, führen diesen Code auf.

Dominik

Genau, die Transaktionskosten.

Jochen

Und schreiben dann sozusagen das Resultat mit zurück.

Genau, genau.

Simon

Und das wird dann eben in dem Block verewigt quasi, wenn der gemeint wurde.

Simon

Ich meine, ja, genau, also sagen wir mal, es wird verewigt.

Simon

Also es gibt noch Möglichkeiten, wie zumindest die letzten Blöcke nochmal geändert werden können, aber.

Jochen

Ja, ja, es gibt ja sowas, was ist, wenn zwar gleichzeitig einen Block meinen oder gewinnt halt die längste Kette und so.

Simon

Solche Themen, die da, wo dann der nächste Block drauf gemeint wird, das ist das, was gewinnt.

Simon

Und wenn du Pech hast, dann bekommt deine eigene Node, weil die ja nicht mit allen verbunden ist, sondern nur mit einem Teil von dem Netzwerk, erst den Block mit, der im Nachhinein dann quasi wieder revidiert wird.

Simon

Und dadurch können eben gerade die letzten Blöcke, die gemeint werden, theoretisch auch wieder rückgängig gemacht werden und durch andere ersetzt werden.

Simon

Das aber eben alles Teil von diesem momentan noch Proof-of-Work-Konsensus-Mechanismus.

Simon

Genau, deswegen, als der letzte Block ist auch immer nicht komplett gegeben, dass er sicher ist, aber mit der Menge an Blöcken, die quasi hinzugefügt werden zu dem Block, als die danach auf dem Block aufbauen, wird es immer sicherer.

Simon

Und deswegen warten viele Börsen zum Beispiel bei Ein- und Auszahlungen auch dann immer 20 Blöcke beispielsweise.

Simon

Einfach nur, um ganz sicher zu sein, dass dieser Block, wo die Transaktion drin steht, dass die Börse von dir revidiert.

Simon

Dass der auf keinen Fall revidiert.

Simon

Genau.

Simon

Nee, aber jetzt nochmal zu dem atomaren Arbitrage-Execution.

Simon

Du kannst nämlich dann einen Smart Contract schreiben, der in diesem Smart Contract dann quasi die anderen Smart-Contracts ausführt für eben den Arbitragetrade.

Simon

Und wenn der zwischendrin kannst du dann eben Checks machen, dass der am Ende zum Beispiel positiv ist, dass du eben auch wirklich Gewinn gemacht hast.

Simon

Und wenn du am Ende keinen Gewinn mehr gemacht hast, kannst du das komplett rückgängig und hast dann nicht mal quasi am Anfang gekauft.

Also dir kann die Sachen.

Dominik

Das heißt, nur Transaktionsgebühr dann.

Simon

Dann zahlst du die Transaktionsgebühr, genau, aber dir kann nicht passieren, dass du dann auf einmal einen Token gekauft hast, den du jetzt nicht mehr loswirst, weil der Preis sich auf der anderen Börse geändert hat in der Zwischenzeit.

Simon

Das zum Beispiel, was man mit Python relativ gut machen kann, dann eben, wie gesagt, eben diese Möglichkeiten, diese Arbitragemöglichkeiten finden und dann zu execuuten.

Simon

Ist aber natürlich, weil es ja quasi arbitrage viel Land ist, sehr umkämpft.

Simon

Ja, ja.

Simon

Hab ich eine Zeit lang gemacht und hat auch sehr gut funktioniert, aber man muss wirklich permanent weiterentwickeln und immer die neuesten Infos da irgendwie in den Bot reinarbeiten, um irgendwie eine Chance zu haben.

Simon

Und da geht auch richtig Geld über den Tisch.

Simon

Also wenn, wenn man das machen will und da wirklich quasi sehr dedicated drin arbeiten will, kann man damit auch sehr gut Geld verdienen, aber das ist nichts, was man nebenher machen kann.

Simon

Genau.

Simon

Ja, und ich meine, was eben oft noch benutzt wird, wofür man dann Backend quasi schreibt, also was man dann über Python zum Beispiel machen kann oder Serverstrukturen, ist, dass man Daten einfach von der Blockchain quasi irgendwo puffert, in Anführungszeichen.

Simon

Das bedeutet, man will zum Beispiel eine Preishistorie.

Jochen

Achso, und da macht man halt entsprechende Auswertungen.

Jochen

So Analysen darüber macht man halt, wie man das sonst mit Börsendaten halt auch mal sehen kann.

Jochen

Das ist ja genau dafür, solche Sachen.

Simon

Genau, genau, sowas.

Simon

Und das kannst du dann aber direkt eben von der Blockchain die Daten holen.

Simon

Und da durch Arbitrag sind eben auch die Blockchain-Preise meistens sehr identisch mit den Börsen, also mit Binance etc.

Simon

Preisen.

Dominik

Also die Allenpreise auf der Blockchain auf den einzelnen No Z halt entgegenüber denen, die dir auf den einzelnen Börsen angeboten werden.

Simon

Genau, genau, genau.

Simon

Und dadurch kannst du dann zum Beispiel auch direkt von der Blockchain Daten queren und da eben alles ein unveränderbares Ledger quasi ist, kannst du es auch für die Vergangenheit queren, also du kannst nicht nur Ist-Werte, sondern auch WA-Werte quasi bekommen von allem, was irgendwie je mit der Blockchain interagiert hat.

Simon

Genau, und dadurch entstehen halt unglaublich viele Anwendungsfälle.

Jochen

Ja, ja.

Simon

Für Frontends zum Beispiel möchtest du selten, also Frontends können auch mit der Blockchain direkt interagieren, aber du möchtest zum Beispiel selten, dass der jetzt irgendwie tausend Requests an dir in Notes sendet, nur um irgendwo eine Preishistorie zu bauen.

Simon

Vor allem, weil das eben jeder Nutzer ja dann macht.

Klar, du machst es eher so.

Simon

Deswegen machst du es im Backend-Datenbank, genau.

Ja.

Simon

Einmalig.

Simon

Dafür kann man dann zum Beispiel schön Python nutzen.

Dominik

Okay, das macht ja dann auch quasi Sinn, dann deine eigene Notes zu betreiben von den einzelnen Coins, damit man näher dran ist am Geschehen.

Simon

Ich meine, wenn wir über Arbitrage reden, dann optimierst du sowieso auf alles.

Simon

Also da geht es um Geschwindigkeit, da geht es um Code-Optimierung.

Simon

Es ist relativ oder du kannst relativ schnell zu dem Punkt kommen, dass du quasi die perfekten Routen für Arbitrage findest.

Simon

Also was du wie exekuten musst, weil es gibt eben einfach die eine perfekte Lösung quasi.

Simon

Dass du aber derjenige bist, der es exekutieren kann.

Simon

Das ist die Challenge.

Simon

Weil eben jeder versucht es und dann ist die Frage, wer konkurriert hat ja zuerst ausgeführt.

Simon

Nicht nur Transaktionskosten, es geht mittlerweile so weit, dass du das Arbitrage exekutest in dem Block, wo es auch entsteht.

Simon

Das bedeutet, wenn jemand handelt, verschiebt er dadurch ja den Preis.

Simon

Und du möchtest nicht quasi, nachdem der Block gemeint ist, in dem seine Handelstransaktion drin ist, danach quasi in dem nächsten Block Arbitrage extrahieren, sondern du willst in den gleichen Block reinkommen wie der.

Dominik

Damit du weißt, du weißt halt quasi, wie die Preisänderung dann schon ist.

Bevor der Preis noch ist.

Jochen

Nee, nee, damit du den Preis noch weißt, sozusagen, weil das nächste Mal ist er halt anders.

Simon

Nee, nee, Moment.

Simon

Bevor der, also quasi zu dem letzten bekannten Block, ist der Preis nicht arbitragierbar.

Simon

Jetzt kommt aber in den nächsten gemeinten Block eine Transaktion, die eine Arbitragemöglichkeit generiert.

Und jetzt willst du nicht warten, bis diese Transaktion in einem Block drin ist und dann noch einen Block später quasi das Arbitrage zu exekuten, sondern du schaust dir, bevor die Transaktion gemeint ist, bevor die stattfindet, baust du quasi schon die Arbitragetransaktion.

Dominik

Die potenziell möglich sind oder die offen stehen schon, musst du schon kennen.

Genau.

Und dann musst du die Wahrscheinlichkeit, gut die Angebot, dass das dann tatsächlich passiert, weil dementsprechend sind dann eine Transaktionsk, kannst du halt Transaktionskosten eingehen oder nicht.

Jochen

Und dann lohnt es sich halt oder es lohnt sich halt nicht, je nachdem, ob du das richtig eingeschätzt hast.

Genau.

Simon

Und dann darfst du zum Beispiel nicht mehr bieten wie derjenige, der das Arbitrage generiert, weil sonst wirst du ja vor ihm ausgeführt.

Jochen

Ja.

Simon

Deswegen musst du eigentlich genau gleich viel bieten.

Simon

Früher war es so, dass wenn du gleich viel geboten hast, dass es dann zufällig ist, in welcher Reihenfolge du mit anderen ausgeführt wirst.

Simon

Mittlerweile ist es so, dass es in der Reihenfolge ausgeführt wird, wie die Nodes dich gesehen haben.

Simon

Also die Transaktion, die eine Node zuerst gesehen hat, ist auch die, die zuerst ausgeführt wird, wenn die Gebühren gleich sind.

Simon

Und was dadurch passiert, ist, du siehst von irgendjemand anderem eine Incoming-Transaktion, die noch nicht gemeint ist, die Arbitrage generiert.

Simon

Und dann willst du deine Arbitrage-Transaktion so schnell wie es geht, selbst bauen und für genau den gleichen Gaspreis quasi reinstellen, dass die genau hinter der Transaktion gemeint wird, die Arbitrage generiert.

Simon

Also es wird generiert und im gleichen Block wird das Arbitrage von dir executed.

Simon

Und im nächsten Block gibt es das Arbitrage schon gar nicht mehr.

Simon

Also nach einem Block ist rein theoretisch in einem perfekten Krypto-Blockchain-Markt ist der Markt arbitragefrei.

Weil der Arbitrage in irgendjemand hätte Block generiert wird und direkt wieder rausgezauft wird.

Okay, ja.

Simon

Und dafür kannst eben unglaublich tief dann in den Python-Code gehen.

Simon

Und gerade weil es um Geschwindigkeit geht und Python ja jetzt nicht unbedingt für die Geschwindigkeit bekannt ist, kannst du dann eben auch mit allen möglichen Optimierungen da anfangen, das so schnell wie es geht zu machen.

Simon

Da kannst du dann mit Number und solchen Themen anfangen.

Simon

Was dir das Ganze ja dann runterkompiliert, äh, runterkompilet, dass es eben maximal schnell ist.

Jochen

Ja, ja.

Simon

Ja.

Jochen

Tja, ja.

Jochen

Schon interessante Dinge tun.

Dominik

Ja, ich finde, das in sich, was du halt damit machen kannst, halt diese Transaktionsmöglichkeit, ne?

Dominik

Vor allem jetzt vielleicht doch auf die politische Dimension zu kommen, dass man halt so tun kann, als wäre man eine Bank und also Banken ähnliche Transaktionen machen und anbieten kann.

Dominik

Das ist super spannend, weil das halt jeder Mensch kann.

Jochen

Ja.

Naja.

Dominik

Also für mich gibt es nicht so viele Gründe, warum das ausgerechnet nur Banken tun können.

Also warum es diese Leben gibt.

Das würde ich jetzt auch nicht sagen.

Jochen

Also ich meine, ich finde es ja auch technisch interessant, ja.

Jochen

Also gerade die Kombination eben von, also ich würde sagen, eben sowas wie Bitcoin oder Krypto wären sie halt Kombination aus eben drei Technologien ist halt irgendwie verteilter Ledger, ja, irgendwie über so ein Merklus-Tree, ja, oder halt eben nur eine Seite davon.

Jochen

Man hat irgendwie dieses Konsens, äh, den Konsensusalgorithmus halt über quasi Proof of Work.

Jochen

Und man hat man hat was hat man noch?

Trustless?

Jochen

Ja, dass man die Trusted Third Party los wird, ne?

Jochen

Aber wobei jetzt, also ein Problem, nur, aber ich würde sagen, der Grund, warum das halt insgesamt funktioniert, ist halt der, dass das eine, dass das sozusagen, dass alle ein finanzielles Interesse haben, das am Funktionieren zu halten, sozusagen in gewisser Weise.

Jochen

Und das ist halt funktioniert eigentlich nur in dem Währungsfall.

Jochen

Weil in allen anderen Fällen gibt es das ja eigentlich so nicht.

Jochen

Also zum Beispiel, warum sollten die meiner meinen?

Jochen

Das ist halt sobald irgendwie.

Dominik

Sobald es kein Geld ist.

Dominik

Da ist tatsächlich dieses eingelauerte Deflation halt ein Incentive.

Simon

Ja, genau, aktuell ist das ja.

Ja, natürlich.

Jochen

Aber auch nur solange, wie tatsächlich man damit irgendwas, wie es halt einen Geldwert hat.

Jochen

Solange, wie es halt zurücktauschen kann gegen Geld oder so.

Jochen

Ich muss ja zum Beispiel meine Stromrechnung bezahlen.

Dominik

Aber jetzt sind wir vielleicht bei dem größten Nachteil, das ist halt tatsächlich so der Stromverbrauch gerade, oder?

Jochen

Das ist natürlich auch noch so ein Problem, genau, wo man sagen würde, okay, das war von Anfang an ja schon irgendwie, sozusagen haben viele gesagt, so Ooh, was ist das denn?

Jochen

Das ist ja das ist halt das Problem.

Jochen

Also ich meine, das ist auf der einen Seite das, was Proof of Work sicher macht, ist halt, dass Strom Geld kostet.

Jochen

Und auf der anderen Seite, auf der anderen Seite ist es halt das, was es halt sehr problematisch macht, weil ich weiß nicht, wie viel braucht Bitcoin zurzeit.

Jochen

Das Bitcoin-Netz braucht irgendwie sowas wie 14 Gigawatt oder so.

Simon

Auf jeden Fall einiges, ja.

Jochen

Also man schätzt zwischen, ja, so wie Argentinien oder keine Ahnung, oder ich weiß nicht, was sind es irgendwie ein paar Atomkraftwerke oder so.

Simon

13 waren es, 13 Atomkraftwerke, die nur laufen für Bitcoin.

Jochen

Und das ist natürlich irgendwie ein großes Problem.

Jochen

Absolut.

Jochen

Und ich meine, es gibt ja ja auch dann Versuche, irgendwie das zu ändern.

Jochen

JOTA war, glaube ich, eine der ersten, die das probiert haben.

Jochen

Und Ethereum hat, glaube ich, in der FAQ auch irgendwie stehen, dass sie eigentlich jetzt Proof of.

Simon

Das ist interessant.

Simon

Nächste Woche ist es soweit, ne?

Ach, ernsthaft, okay.

Simon

Nächste Woche wird Ethereum von Proof of Work auf Proof of Stake umgestellt.

Ah, okay.

Simon

Da sind sie jetzt schon seit zwei Jahren insgesamt dran.

Simon

Es gibt seit auch schon seit oder seit drei Jahren sind sie dran und seit zwei Jahren gibt es ca.

Simon

Die sogenannte Beacon Chain.

Simon

Das ist quasi die Grundlage für eben die Proof-of-Work-Pro-of-Stake-Chain.

Simon

Und jetzt nächste Woche, es ist kein konkretes Datum, aber so eine Spanne von zehn Tagen, also irgendwann so nächste übernächste Woche, soll dann Proof of Work tatsächlich auf Proof of Stake umgewandelt werden.

Simon

Und das bedeutet, auf einen Schlag wird Ethereum keine Miner mehr brauchen oder keine Proof of Work-Miner, die eben irgendwelche Rätsel quasi lösen.

Simon

Du brauchst dann quasi nur noch die Nodes, die eben für den Traffic etc.

Simon

zuständig sind.

Simon

Also die

Dominik

stimmen dann ab, wer dann recht hat oder wie läuft das?

Simon

Genau, da können wir mal reingehen.

Simon

Als momentan Proof-of-Work sind wir ja mal kurz durchgegangen, dieses mathematische Rätsel quasi den Hash-Wert zu finden.

Dominik

Genau, die Now und dann musst du halt halt.

Simon

Und jetzt geht es nämlich mit Proof of Stake.

Simon

Staken ist im Endeffekt, du logst dein Ethereum dafür, dass du ein Stimmrecht bekommst.

Simon

Und was das bedeutet, ist, du, ja, eben, du logst Ethereum und dafür hast du von Zeit zu Zeit die Möglichkeit, einen Block zu signieren, zu validieren, zu produzieren.

Simon

Und das Ganze funktioniert dann.

Dominik

Lange warten, bis du endlich lügen kannst und deine Transaktionen damit reinziehen.

Simon

Ja, ja, nicht nur das, sondern du bekommst da ja dann auch eben das Geld für diesen neuen Block erstens von den Transaktionen, die in dem Block drin sind,

Dominik

eine Ethereum Node zu betreiben.

Simon

Ja, genau, das ist das ja.

Simon

Also das sind dann sogenannte Mining-Nodes und im Endeffekt nimmst du einfach ganz viel Ether, locks die, also setzt die fest, dass das nur noch für eben.

Was meinst du mit Log,

Simon

genau, also dass es nur noch fürs Betreiben dieser Node quasi benutzt wird.

Simon

Und dafür hast du dann eben Stimmrecht und darfst dann eben vielleicht.

Dominik

Geldhaltung bekommst du ein Stimmrecht.

Dominik

Das also tust du, als wärst du eine Zentralbank, die Geld besitzt oder irgendwie sofort Locks.

Dominik

Und weil du ganz viel davon hast, darfst du mitbestimmen, wie die Wahrheit der Transaktionslogs ist.

Simon

Tatsächlich.

Simon

Und was aber ganz interessant ist, es gibt eben trotzdem noch quasi Collision Handling.

Simon

Das bedeutet, wenn du einen Block produzierst, der nicht valide ist, dann werden den alle anderen Nodes trotzdem rejecten, weil die executen den trotzdem nochmal und checken, ob der valide ist.

Simon

Und wenn der, wenn die den rejecten, dann ist dadurch eben die nächste Mining-Node, die den nächsten Block produziert hat, den auch rejected und fängt dann einfach an den Block an vor dir.

Simon

Und das bedeutet, wenn du einen falschen Block produzierst, auch wenn du quasi dieses Recht hast, einen neuen Block zu produzieren, ist der trotzdem nie Teil der Chain.

Simon

Der wird dann einfach von allen ignoriert.

Simon

Dadurch hast du eben dieses Recht, einen Block zu produzieren, musst den aber trotzdem eben richtig produzieren, dass alle anderen denen akzeptieren.

Simon

Und vor allem eben alle anderen, die eben auch ein Stimmrecht haben, den akzeptieren.

Simon

Und dadurch hast du eben ein System, was eben wieder auf Mehrheitsentscheide geht quasi.

Simon

Also wenn die Mehrheit eben einen Block akzeptiert, dann ist der okay.

Dominik

Und was passiert jetzt, wenn ich jetzt einfach hingehe und sage, ich spawne jetzt X Millionen Nodes irgendwo?

Simon

Es geht ja nicht um die Nodes, es geht ja wie um Geld.

Jochen

Du belockst.

Jochen

Du bräuchtest halt Geld dafür.

Dominik

Ich hätte auch den maximalen, also die Mehrheit des Besitz an einem Adher.

Simon

An einem gelockten Ether, ja.

Simon

Genau.

Simon

Und das ist momentan auch unglaublich viel.

Simon

Also da.

Jochen

Ja, aber ich meine, im Grunde, ja, also okay, klingt alles interessant.

Jochen

Ich weiß jetzt auch nicht, wie das auch im Detail funktionieren soll, aber klingt auf jeden Fall, ich meine, es ist auf jeden Fall besser als irgendwie Öl zu strumpeln.

Jochen

Also das klingt auf jeden Fall schon mal nach einer besseren Idee.

Jochen

Auf der anderen Seite, die Angst wäre da ja, dass halt das dazu führt, dass man halt so eine Oligarchie von Leuten hat, die halt irgendwie quasi das machen können.

Jochen

Und dann hätte man halt die Trusted Fort Party wieder.

Jochen

Jetzt ist

Simon

das tatsächlich jetzt eben auch der Fall.

Simon

Die Leute, es gibt ja immer, es gibt ja, man kennt es vielleicht aus Fernsehen und so, diese riesengroßen Mining-Rigs, die ganze Industriehallen mit Minern Schab.

Simon

Und das sind eben quasi diese Oligarchen in dem System aktuell.

Simon

Und die gehen dann eben einfach nur über in die Whales, nennt man es.

Simon

Also die Wale, die Kryptowahl, die eben ganz viel Ether haben, die haben dann eben diese überdimensionalen Stimmrechte.

Dominik

Aber Third Party, Trust, Third Party ist nicht weg, sondern das hast du nicht mehr.

Jochen

Ich meine, es ist natürlich doch nicht.

Simon

Genau, sie ist trotzdem unglaublich verteilt.

Simon

Du hast dann eben vielleicht irgendwelche Leute, die 5% quasi Stimmrecht haben.

Simon

Und wie gesagt, 50% brauchst du, was eben immer noch nicht super dezentralisiert ist und nicht, ich meine, ja, wollten wir eh nochmal reden, was wirklich dezentralisiert ist, aber zumindest nicht super verteilt ist, sag ich mal, aber es sind eben trotzdem nur 5%.

Simon

Das bedeutet, du müsstest trotzdem.

Dominik

Du musst mit 10 andere Leute finden, die auch 5% halten.

Simon

Aber die gibt es halt wahrscheinlich eher nicht.

Dominik

Also wahrscheinlich, ja vielleicht musst du 200 Leute finden.

Aber das ist ja

Simon

genau, das ist halt die Frage quasi, wie viele Leute halten eben die 50%?

Simon

Also die, die, die, wenn du die größten Ethereum-Hälter, Besitzer quasi zusammennimst, wie viel von denen ergeben 50%?

Simon

Und 50% ist eben schon einiges.

Dominik

Ja, wenn ein paar tausend, ein paar 10.000, ein paar hunderttausend sein, ja.

Simon

Wahrscheinlich eher sogar mehr.

Simon

Was aber noch dazu kommt, ist eben, in dem Moment, wo diese Leute sich zusammenschließen und die Blockchain quasi unsicher machen, hat die Blockchain auch quasi keinen Wert mehr.

Simon

Und dadurch verliert eben Ethereum auch den kompletten Wert oder zumindest einen Großteil auf einen Schlag an Wert.

Simon

Und diese Leute haben ja 50% von denen.

Simon

Das bedeutet, sie können theoretisch Ethereum darin Sachen machen, wie zum Beispiel Transaktionen, die eigene stattgefunden haben, wieder zu revidieren.

Simon

Aber sie können niemals sagen.

Dominik

Also du setzt den quasi dein eigenes aufs Spiel, das heißt du müsstest so schnell wieder ein bisschen.

Dominik

Ja, du musst das dann ganz schnell dann irgendwie das umwandeln und damit abhauen.

Simon

Aber du kriegst nicht 50% umbewandelt.

Simon

Das ist ja die Sache.

Simon

Also kein Markt der Welt gibt hin, dass du 50% vom gesamten Ethereum auf Einschlag verkaufen kannst.

Simon

So viele Buy-Orders gibt es halt einfach nicht.

Simon

Ich glaube, es gab irgendwo mal eine Statistik, dass du ungefähr ein halbes Prozent vom gesamten Ethereum auf Einschlag verkaufen kannst.

Simon

So in den aktuellen Marktsituationen.

Jochen

Du kannst halt nicht viel machen, ja, und damit kannst du halt nicht viel machen.

Simon

Dadurch im Endeffekt verlierst du dann dein komplettes Ethereum für diese Umwandlung der Chain.

Simon

Also es ist nicht mal wirklich ein Hack, weil du musst trotzdem noch die Regeln der Chain beachten.

Simon

Du kannst selbst dann, wenn du 50% hast, die Regeln der Chain nicht missachten.

Simon

Du kannst aber Transaktionen in der Historie hinzufügen, die da gar nicht waren, oder aus der Historie rausnehmen.

Simon

Aber du kannst trotzdem keine Sachen machen, die die Chain an sich gar nicht erlaubten.

Dominik

Nur du könntest ja auch ein paar Kontrakt rein.

Dominik

Ja, egal.

Simon

Genau.

Simon

Und dadurch verlierst du aber eben diese 50 Prozent, was ist das aktuell?

Simon

Ich weiß gerade gar nicht den Marktcap von Ethereum.

Simon

Ich glaube, Bitcoin war ja eine Trillion und Ethereum ist dann wahrscheinlich eine halbe Trillion oder so.

Simon

Das bedeutet, du verlierst dann quasi eine Vierteltrillion, um das zu hacken.

Simon

Oder eben Transaktionen umzumünzen.

Simon

Und dafür brauchst du eben erstmal irgendwo was, was eine Vierteltrillion wert ist.

Simon

Auf der Blockheit.

Dominik

200 Milliarden oder 200 Milliarden.

200 Milliarden?

Ethereum.

Simon

Ich verstehe, ich weiß nicht.

Simon

Also ich war auch gerade im Englischen wieder Million, Billion Trick.

Dominik

Ja, Billion, etc.

Dominik

Milliarden.

Jochen

Ja, gut, okay.

Jochen

Also ich meine, ja, das wäre, das macht das natürlich schon irgendwie interessanter.

Simon

Da haben sich sehr viele Leute sehr viel Gedanken gemacht, wie Proof of Stake gleichzeitig dezentralisiert bleibt oder ja, verteilt und trustless bleibt und eben trotzdem keinen oder keine hohen Strombeverbraucher hat.

Simon

Es gibt sogar einige Chains, die jetzt schon auf Proof of Stake arbeiten.

Simon

Die sind nicht so groß wie Ethereum und haben nicht den Angriffsvektor und auch nicht das Value-Locked von Ethereum, dadurch sind die nicht so unter Angriffen wie Ethereum.

Simon

Die laufen aber, es gibt aber schon Chains, die schon zwei Jahre oder so auf Proof of Stake laufen tatsächlich.

Simon

Und von diesen Chains gibt es sogar einige, die komplett klimaneutral sind.

Simon

Das bedeutet, die, ich meine, klar, das ist dann über ein Offset wieder geregelt, davon kann man jetzt halten, was man will, aber die Offsetten sogar diese kleinen Emissionen, die sie durch die Nodes haben, die nicht Proof of Work, sondern Proof of Stake-Nodes haben, die kompensieren sie dann eben nochmal durch Klimaaufsätze und sind dadurch komplett klimaneutral sogar.

Simon

Also das gibt sogar klimaneutrale Blockchains.

Simon

Und Ethereum geht auch sehr nah in die Richtung, als klar.

Simon

Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich bin mir ziemlich.

Simon

Meine Schätzung wäre, dass wahrscheinlich 99% vom aktuellen Ethereum-Stromverbrauch durch Proof of Stake dann quasi wegfällt.

Simon

Weil eben dieses ganze mathematische Rätselsolden eben auf einen Schlag unnötig ist.

Simon

Und Grafikkarten werden wieder günstig.

Jochen

Ihrem eigentlichen Daseinszeck zuführen und irgendwie lustige Bilder damit generieren.

Ja, ja, ja.

Simon

Wobei viel auch auf sogenannten Essex gemeint wird.

Ja, das ist hardware-spezifisch dann fürs Mining, mit denen kannst du gar nichts anderes machen.

Jochen

Das klingt ja eigentlich schon mal ganz gut.

Jochen

Ich meine, wenn dieses Problem aus der Welt wäre, dann ist es natürlich auch ein großer Kritikpunkt irgendwie so ein bisschen weniger durchschlagend, weil das ist halt schon irgendwie ein Problem.

Jochen

Und auf der anderen Seite muss ich sagen, das ist etwas, also ehrlich gesagt, also wenn ich mir so angucke, was Leute schreiben, über Krypt, also Krypto, also ich meine, das ist auch irgendwie, ich tue mich schwer damit, wenn man noch so das Kryptografie-Ding irgendwie mit Krypto assoziiert, aber gut, naja, das ist irgendwie jetzt ein bisschen anders belegt.

Jochen

Aber wenn man, wenn ich so lese, was Leute darüber schreiben oder so, dann sehe ich meistens, also das, was, wenn Leute interessante Sachen schreiben, gute Argumente haben, dann sind die meistens sehr kritisch.

Jochen

Und die andere Seite ist halt meistens nicht so gut.

Jochen

Das Einzige, wo ich sagen würde, okay, da habe ich so einen Hoffnungs- oder da würde ich sagen, was mich so ein bisschen, wo ich sagen würde, okay, also da wollen wir doch vielleicht doch mal sehen, ist, ähm, oder was mir sagte, okay, vielleicht ist halt, dass viel Kritik so einen moralischen Unterton hat.

Jochen

Ich meine, jetzt kann man sagen, Moral ist gut, aber ich habe natürlich immer so den Verdacht, ja, wenn jemand anfängt, irgendwie Moral auszupacken, dass da ja dann, dass man das halt vor allen Dingen deswegen tut, weil er einem sonst die Argumente irgendwie nicht so richtig hat, weil man sonst keine guten Argumente hat.

Jochen

Und das ist natürlich eigentlich schwach.

Jochen

Aber ja, sozusagen ein globaler Beliecke drauf wäre für mich eher so ein ästhetischer.

Jochen

Also ästhetisch ist halt immer, ich finde, das war, ich habe ja irgendwie, wie weiß ich, wir hatten auch kurz vor der, wir hatten vor der Sendung so einen kurzen Austausch, wo ich so, ja, irgendwie, hier gibt es auf nie Cambridge irgendwie so ein Ding, wie viel Energieverbrauch Bitcoin, wow, krass pro viel.

Jochen

Und dann du meinst, ah, guck mal hier, ist ja irgendwie vielleicht gar nicht so schlimm mit dem Energieverbrauch.

Jochen

Und dann gucke ich auf diesen Artikel und denke mir so, achso, irgendwie ist er nicht gut geschrieben.

Jochen

Dann, äh, okay, die Grafiken sind komisch, dann seltsam.

Jochen

Was ist denn das?

Jochen

Das ist auch seltsam.

Jochen

Okay, googeln wir mal den Namen von dem.

Jochen

Dann steht der Krypto-Influencer, ja.

Jochen

Und dann guckt man eine einzige weiter und dann ab in der Marketing für irgendein Dings, ja, und dann sagen wir sie, okay, äh.

Jochen

Da waren

Dominik

keine seriöse Quelle, das ist ja nicht.

Jochen

Das passiert mir häufig, wenn ich da denke, so, oh, interessant, okay, was ist das?

Was war das denn?

Jochen

Und also sozusagen aus einem ästhetischen Blickwinkel ist das halt oft irgendwie so, mhhh.

Simon

Seriöse Infos im Kryptobereich sind sehr schwer zu bekommen.

Jochen

Genau, das kann man.

Simon

Da muss man ein eigenes Selbst tief drin sein, um die auch zu finden.

Jochen

Das kann natürlich einfach sein, dass die Leute, die sich damit seriös beschäftigen, was anderes zu tun haben, als irgendwelche Artikel drüber zu schreiben, oder?

Dominik

Lieber nicht sagen, weil dann werden ja immer mehr Leute die Arbitrage.

Jochen

Ja, oder lieber nicht sagen, Gründe haben dafür.

Jochen

Ja, natürlich, das kann natürlich sein, ja.

Jochen

Das wäre natürlich auch ein Möglichkeit.

Simon

Aber man könnte gemein sein und auch sagen, dass das Zielgruppen zugeschnitten ist.

Jochen

Ja, klar, natürlich.

Jochen

Also ich meine, ja, ja, ja.

Jochen

Ja, das ist ja auch so ein Problem.

Jochen

Ich meine, ich würde ja sagen, so das gesamte System, sozusagen, jetzt nehmen wir nur Bitcoin, die anderen kenne ich gar nicht, ist ja so darauf angewiesen, dass da immer wieder neues Geld reinkommt und irgendjemand, und jetzt gibt es die Leute, die halt Geld mehr ausgeben, die müssen sich jetzt irgendwas überlegen, wie sie Leute dazu kriegen, dass sie da das Geld rein.

Jochen

Und das tun die wohl auch.

Dominik

Ja, die Frage ist halt, diese Wette, die halt dazu führt, dass irgendwie Privatmenschen ganz furchtbar reich werden, weil die ganz tolle Wettgewinne haben irgendwie, ne?

Dominik

Dass das eigentlich nicht so ein natürlicher Mechanismus sein kann, unabhängig von der Deflation, die eingebaut ist irgendwie.

Dominik

Also die Frage ist halt wirklich, wo diese Ankopplung mit der Realwirtschaft passiert.

Dominik

Also nicht, dass es jetzt nicht selber Coins geben kann, die gleich zum Dollar tauschen oder sowas, kann ja passieren, sondern wo halt so ein echter Wert von so einem Coin beispielsweise ist, ja.

Dominik

Der muss ja halt irgendwas geknüpft sein, beispielsweise wie so ein Smart-Contract, dass ich halt jetzt einen Zins habe, der halt für einen Kredit vergeben wird oder sowas.

Dominik

Und diese Sachen müssen ja irgendwo auf realen, ja, weiß nicht, Berechnungen irgendwie ruhen.

Dominik

Und das wäre so ein realer Kurs, der dahinter stecken könnte.

Dominik

Aber ich hatte nicht das Gefühl bisher, dass das irgendwie der Fall ist.

Simon

Na, ich meine, bei Smart-Contract-Plattformen gibt es eben schon viele Protokoll oder Tokens, die du eher als Aktie sehen kannst, als als traditionellen Krypto-Tokens.

Dominik

Ja, aber ja, ich tue mich aber mit dieser Aktie so ein bisschen schwer, weil das so ein bisschen halt so ein Insicht-Ding ist.

Dominik

Also wie gesagt, also eine Aktie steckt meistens irgendwie was Wertehaltigeres drin.

Dominik

Also wenn nur eine Aktie von der Börse ausgebeutet oder so.

Simon

Ja, aber eine Aktie von der Börse zum Beispiel ist ja eigentlich genau das gleiche in dem Fall wie bei eben Uniswap, was wir vorhin angeführt haben, nur dass das eben eine Aktie von einer dezentralisierten Börse ist.

Simon

Aber es ist beides eben eine Dienstleistung, dass Nutzer quasi Werte gegeneinander tauschen können.

Dominik

Naja, aber die Frage ist ja genau, was halt der Wert ist.

Dominik

Das ist genau der Punkt.

Dominik

Bei einem Aktienunternehmen, was Börsennotiert ist, hat jetzt ja meistens entweder irgendwas mit Ressourcen zu tun, die beuten den Planeten aus oder die beuten irgendwelche Menschen aus und generieren da irgendwelche Pflanzen.

Simon

Ich rede aber über Börsen, also quasi nicht mehr.

Jochen

Du hast ein Teil an der Börse, ja, okay.

Jochen

Aber das ist ja auch schon sehr Mita.

Simon

Ja, okay, aber hast du ja auch im realen Börsen.

Simon

Es gibt ja Börsen, die eben verbrieft sind, an denen du Anteile haben kannst etc.

Simon

Ich glaube, nicht mehr

Dominik

viele, aber es gibt ja nicht mehr.

Dominik

Aber ja, genau.

Dominik

Also ich verstehe, dass da so ein in sich, das meine ich mit in sich Geschäft, also ein Insich-Wirtschaft entstanden ist und dass halt die Komplexität von den Coins und den Token, die da irgendwie auf dem Markt dann angekommen sind, relativ viele Transaktionsmöglichkeiten und auch komplexe wirtschaftliche Geschehnisse und eigene Märkte innerhalb dieses Ökosystems ermöglicht, ja.

Dominik

Dass halt so einer, ich würde es jetzt nicht Schattenwirtschaft nennen, ja, aber dass halt so ein Parallel zu dem Realwirtschaftskreislauf da irgendwas, in Anführungszeichen, irgendwas, ne, Digitales funktionieren.

Dominik

Aber was ich halt immer noch nicht sehen kann, ist halt diese Verknüpfung mit dem, was ich so tue.

Dominik

Ich meine, klar, wenn ich jetzt das als Geld benutzen könnte und ich könnte hingehen und sagen, hey, ich hätte kennen das Bier, ich zahle jetzt dafür mit einem Open und das ist jetzt direkte Transaktion.

Würde ich auch so anfährlich.

Jochen

Mir wäre es auch egal, ob das Lightning ist oder was anderes, wenn ich sagen würde, ich kann tatsächlich, es gab ja irgendwie, wo war das in Berlin, Room 77 oder so, wo Burger mit Bank zahlen konnte.

Jochen

Aber wenn ich tatsächlich irgendwie damit irgendwie bezahlen kann, irgendwo in der Kneipe oder sowas, wenn das tatsächlich geht oder auch nur bei Amazon, das würde mir schon reißen, wenn das tatsächlich funktioniert und zuverlässig, dann würde ich sagen, okay, bin ich überzeugt, das ist ein Anwendungsfall.

Jochen

Genau.

Jochen

Aber solange das eigentlich nicht so wirklich.

Simon

Ich würde es halt aktuell eher wie eine Fremdwährung sehen.

Dominik

Ja, aber das ist es ja nicht.

Das ist ja genau der Punkt.

Das ist ja keine Fremdwährung.

Das ist keine Währung.

Dominik

Weil du kannst ja nicht einfach in das Land fahren und dann nagelt diese Realität machen.

Dominik

Und das ist ja genau der Punkt.

Dominik

Also weil ich weiß, was du meinst mit einer Fremdwährung, aber das ist ja quasi eine Fremdwährung von einem fiktiven Land, keine Ahnung, also kaufen wir Währung Mars.

Dominik

Und da ist halt kein Wirtschaftschaftkreis, auf die wir irgendwie Einfluss haben.

Dominik

Und das ist halt, das meine ich halt, weil hinter jeder Währung, das ist ja so ein komplexerer Vorgang, wo halt so Individuen drin ist.

Jochen

Oder nochmal eine andere, ich meine, das ist ja auch so ein Ding, du hast ja mit diesen Smart-Contracts hast du halt auch eben das Problem, also ich würde auch sagen, ich akzeptiere, dass das, dass man damit innerhalb von diesem ganzen Blockchain-Konstrukt damit coole Sachen machen kann.

Jochen

Aber das Problem ist, wie kommt man nach außen und wie kommen Sachen von außen da rein?

Jochen

Also wenn ich jetzt zum Beispiel einen Smart-Contract machen wollte, weiß ich nicht, ich möchte irgendwie meine ETHs oder was auch immer, möchte ich vererben oder so, wenn ich da habe.

Jochen

Ja, woher kriege ich die Blockchain mit, dass ich tot bin?

Dominik

Ja, gar nicht.

Dominik

Du musst halt dann tatsächlich dann irgendwie die Keys mitwerben und die Software, auf der es drauf ist.

Dominik

Oder die Hardware, auf der es dann irgendwie sprechen kannst.

Jochen

Ja, oder irgendwas anderes kann man nicht mehr.

Simon

Ja, aber genau Informationen reinbekommen.

Simon

Das ist generell ein Thema und das sind sogenannte Orakel.

Jochen

Ja, klingt wirklich dann auf Trustless Third Party.

Simon

Ja, ist es nämlich, genau.

Simon

Es gibt viele Provider, die versuchen, das möglichst trustless zu machen, dass du dann eben auf wenige Leute das quasi aufteilst, da du es eben nicht komplett in einer Third-Party hast, aber eben quasi Multi, weiß nicht, Multi-Party, die, die da dann abstimmen musst.

Simon

Aber genau, also das ist ein großes Problem.

Simon

Wie bekommst du Daten von außerhalb der Blockchain in die Blockchain rein?

Simon

Und da hast du aber jetzt eben die Anknüpfpunkte, wo du die traditionelle Welt auf die Sicherheitsmechanismen der traditionellen Welt eben aufbauen musst.

Simon

Du hast eben aktuell ja überall das, dass du irgendwo Trusted Third Partys hast, denen du vertrauen kannst.

Simon

Genau, und genau das kannst du oder genau so verknüpfst du das dann entsprechend.

Simon

Dass du quasi auf der normalen, also traditionellen Seite eben eine Trusted Third Party hast oder auch mehrere, die dann abstimmen, etc.

Simon

Und das geht dann zur Blockchain über und von dort arbeitest du dann trustless weiter, aber natürlich mit diesem Trusted Wert.

Simon

Und was es zum Beispiel jetzt gibt, von Chainlink nennt sich da ein Anbieter, gibt es diese Orakel, da gibt es ein Abstimmungsverfahren.

Simon

Da musst du selbst wiederum, ähnlich wie bei Proof of Stake eigentlich fast, Geld hinterlegen.

Simon

Und dann kannst du von der normalen Welt Werte in die Blockchain reinspeichern.

Simon

Zum Beispiel, was weiß ich, ein Aktienkurs.

Simon

Das ist ein typischer Anwendungsfall.

Simon

Speicherst du einen Aktienkurs in die Blockchain rein, was die Blockchain an sich ja nicht hat in sich.

Simon

Und das machst aber jetzt nicht nur du, sondern das machen 20 andere Leute mit dir.

Jochen

Genau, und die Frage ist, wem kann ich wem kann ich vertrauen sozusagen?

Simon

Genau.

Simon

Und jetzt ist aber die Sache, dass jeder von diesen 20 Leuten da, keine Ahnung, 10.000 Dollar hinterlegt haben muss, dass er das machen darf.

Simon

Und in dem Moment, wo die Mehrheit eine andere, was anderes quasi abstimmt als du, als das wird auf der Blockchain dann da wieder trustless zusammen aggregiert.

Simon

Und sobald die Mehrheit für was anderes stimmt als du, dann wird dein Geld einfach vernichtet.

Dominik

Die Existenz von realen Informationen auch bei halt der Kette.

Simon

Genau.

Simon

Und das, also das ist ein sehr großes Thema.

Simon

Wie kriegst du zuverlässig eben Werte in die Blockchain rein?

Simon

Aber du hast eben in der traditionellen Welt, außerhalb der Blockchain, hast du eben schon diese Sicherheitsmechanismen.

Simon

Aber in der Blockchain ist man so weit, dass du selbst sagst, diese Sicherheitsmechanismen, selbst den vertraust du nicht.

Simon

Und deswegen kombinierst du dann eben Sicherheitsmechanismen und baust neue, wie eben diese Abstimmung mit Slashing, nennt sich das, dass eben dein Geld weg ist, wenn du falsch stimmst, solche Themen.

Dominik

Also ich würde gerne noch dann an der Stelle noch ein anderes Argument ziehen, wo ich gerne deine Meinung zu hören würde.

Dominik

Weil was ich halt da jetzt sehe, ist, also aus diesem, wir tun jetzt einfach mal so, als würde das alles dazu führen, dass das so eine Art von Parallelwährungssystem wirklich schaffen würde, sich irgendwo im, ich nenne es jetzt mal im Schatten zu etablieren, dann würde sich auf jeden Fall jedes zentral gesteuerte, regierungsgesteuerte Bankensystem versuchen, dagegen zur Wehr zu setzen.

Simon

Das tun sie aktuell, ja.

Dominik

Ja, aber es sind auch sehr Anfänger, die haben das noch nicht ganz verstanden, was damit möglich, weil also auch diese ganzen anarchischen Bankentransaktionen, die damit ernähr gehen, sind nicht im Interesse von Staaten und so.

Dominik

Aber das ist halt eine politische Sache jetzt wieder.

Dominik

Das würde halt massiv dazu führen, dass versucht wird, Transaktionen auf Blockchains zu verhindern, weil du durch diese eingebaute Deflation halt die Kontrolle verlierst über deine Zentralbank, über die Geldschöpfung.

Dominik

Und wenn du als Staat keine Geldschöpfung mehr betreiben kannst, dann gibst du halt einfach pleite.

Simon

Das passiert ja jetzt schon, ja.

Dominik

Ja, aber das ist halt, genau, aber das ist halt ein massives Problem, das wird sich halt ausbauen.

Dominik

Also wenn die Leute halt merken, die können keine Geldschöpfung mehr beschreiben, weil das, keine Ahnung, nicht mit der Dollar, der die Wahrscheinlich an den Dollar geknüpft, sondern andersrum, der Dollar ist von dem Kampfkenn abhängig.

Jochen

In einem Fall würde ich sagen, da ist das schon passiert.

Jochen

Sozusagen mit China, die halt sagen, okay, wir sagen, du darfst irgendwie Renbi nicht in Dollar tauschen.

Jochen

Das wird über Bitcoin umgangen und China hat das auch nicht in den Griff gekriegt, wirklich.

Jochen

Und damit, also du kannst sozusagen mit der Regulierung.

Dominik

Die geht jetzt neben Mina vor zum Beispiel.

Dominik

Haben wir teilweise da mein nichts gemacht und eingesperrt und.

Simon

Alles, was sie konnten, haben sie gemacht.

Jochen

Genau, also das Problem ist, du kannst natürlich was tun, aber ob das wirklich funktioniert, du kannst mit der Regulierung halt auch nicht unbedingt Realität schaffen.

Jochen

Das ist halt.

Dominik

Das weiß man halt nicht.

Dominik

Aber das ist ja eine gute Frage.

Jochen

Guck drauf an, wie gute Regulierung ist.

Simon

Es wird ja jetzt schon sehr stark was.

Dominik

In diesen autoritären Systemen ist das vielleicht.

Simon

Ich würde es nicht unterschätzen, wie stark jetzt schon Regierungen gegen Kryptowährungen versuchen vorzugehen.

Simon

Also das würde ich wirklich nicht unterschätzen.

Simon

Zum Beispiel in der EU ist jetzt momentan, ich glaube, das ist beschlossen und kommt jetzt sogar demnächst, dass es keine anonymen Wallets mehr geben darf.

Simon

Das bedeutet, es ist einfach illegal, deinen eigenen Private Key zu verwalten.

Simon

Du darfst den nur noch in der EU über Börsen offiziell verwalten.

Simon

Und dadurch hast du dann zwar dieses Trustless System, aber dein Zugang zu diesem Trustless-System ist komplett von der Regierung kontrolliert.

Jochen

Ja, gut, aber wie will die Regierung kontrollieren?

Jochen

Wo dein Private Keys hast du das dann sagen?

Simon

Ja, aber genau darum geht es.

Simon

Es geht nicht darum, quasi von den Leuten, die es sich wirklich damit auskennen, das zu kontrollieren, sondern von der Allgemeinheit.

Jochen

Sondern, ja, ja, okay, sozusagen ist unmöglich zu machen, dass wir nicht mehr so gut.

Dominik

Ich frage mich gerade, ob das irgendwas.

Dominik

Ja, ich meine gut, was du natürlich dann verhinderst, ist, dass die Leute, keine Ahnung, böse Sachen damit anstellen und illegale Dinge kaufen.

Dominik

Aber das ist, glaube ich, relativ naiv zu glauben, dass das der eigentliche Zweck wäre, sondern diese ganzen, wirklich die Schattenwirtschaftsdinge, die damit einhergehen, die viel gefährlicher sind für sowas wie zu einer Zentralbank, die kriegst du damit natürlich nicht.

Dominik

Selbst wenn du weißt, von wem das Geld kommt, dann ist das ja nichts, wenn das Geld dann über diese Systeme abgebildet wird.

Jochen

Ich weiß nicht, ob wir das, ob wir das, ob wir das hatten.

Jochen

Also ich meine, gibt es ja auch, also wenn man schon da ist, also offenbar ist das nicht so ein großes Problem, dass Leute da irgendwie deswegen auf andere Währungen, äh, also Kryptowährungen umsteigen würden, aber bei Bitcoin ist es ja, dadurch, dass das komplett irgendwie alles nachvollziehbar ist, ist ja so, also das ist halt das ist halt überhaupt gar nicht anonym oder überhaupt gar nicht quasi, du kannst deine Transaktion nicht verstecken eigentlich.

Simon

Würde aufpassen, die Transaktionen sind öffentlich, aber die quasi Verbindung von dir zu Wallet muss nicht gegeben sein.

Ja, klar, natürlich.

Simon

Und genau das ist eben das, was jetzt die EU gerade zukommt.

Jochen

Aber wenn, aber wenn, aber nehmen wir an, hypothetischer Fall, ich kaufe jetzt seit Jahren Drogen irgendwie im Attack.

Jochen

Egal.

Jochen

Keine Ahnung, jetzt geht, also ich bekomme irgendwie diskrete Post aus Kanada oder sonst vorher.

Jochen

Und jetzt geht aber irgendwie die Polizei dahin und nimmt den Laden hoch.

Jochen

Jetzt kommen da von meiner, äh, jetzt steht da irgendwo irgendwie Transaktionen im Blockchain, die ich nicht verhindern kann.

Jochen

Das Problem ist, der braucht, der muss die Adresse haben.

Jochen

Der muss die Adresse haben, sonst kann er nichts schicken.

Jochen

So, jetzt das zusammenzuzählen, ist ja nicht so schwer eigentlich.

Simon

Geht aber zum Beispiel weiter und genau das ist das, was momentan von der US wiederum reguliert wird.

Simon

Es gibt sogenannte Mixer.

Simon

Und mit einem Mixer kannst du im Endeffekt Geld transferieren, ohne das, obwohl es öffentlich in der Blockchain ist, ohne dass es nachvollziehbar ist, von wem zu wem es gesendet wurde.

Jochen

Mixer, das klingt mir nach Mixmaster, Remailer, Mix so Tor,

Dominik

so lange komplex machen, bis der Aufwand das wieder zusammenzubauen, so hoch ist das.

Simon

Nee, tatsächlich, ich meine, das kannst an sich ja automatisieren, diese Nachverfolgung.

Simon

Nee.

Simon

Was du bei einem Mixer machst, traditionelle Mixer, die eben trusted sind, ist, du sendest einfach an eine einzige Wallet, die zentral eben gesteuert wird, sendest du Geld und dann irgendwann später sendet der das Geld weiter an, wen auch immer du es ihm sagst.

Simon

Und das funktioniert so, dass er eben nicht genau den Betrag weitersendet und dass ganz viele Leute das so machen.

Simon

Das bedeutet, seine eine Wallet hat tausende Transaktionen, die eingehen und tausende Transaktionen, die rausgehen.

Simon

Und die sind auch von den Werten.

Simon

Entweder mittlerweile macht man es alles gleich, das bedeutet, du sendest immer genau ein Ether rein und ein Ether wieder raus.

Simon

Oder zumindest eben nicht genau das, was du reinsendest, ist das, was rauskommt.

Jochen

Okay, das ist quasi das gleiche, das ist das gleiche Prinzip wie hinter Mixmaster-E-Mailern auch und hinter Onion Routing.

Jochen

Da macht man das mit Paketen und man paddet die auch alle auf die gleiche Länge und dann sendet man die zu zufälligen Zeitpunkten raus, damit du halt keine Korrelation machen kannst zwischen rein und rausgehen.

Simon

Dann ist das das sehr ähnlich, genau.

Jochen

Und das ist übrigens derjenige, der sich das ausgedacht hat mit dieser Mixmaster-Geschichte, ist David Schaum.

Jochen

Der hat sich auch E-Cash ausgedacht.

Jochen

Das war die erste, der erste, einer der ersten Ansätze für Digital.

Jochen

Ja, interessant, interessant.

Jochen

Aber es gibt ja auch noch so Kryptowährungen, bei denen das halt quasi eingebaut ist, dass man nicht rauskriegen kann.

Jochen

Ja, oder Z-Cache.

Jochen

Und das war also irgendwie so Zero Knowledge-Proves.

Simon

Also da gibt es tatsächlich sogar noch viel mehr Sachen im Bereich Zero Knowledge, das ist nochmal hier Box der Pandora, Box der Pandora.

Simon

Das ist nämlich ein sehr interessantes Thema.

Simon

Damit kannst du im Endeffekt beweisen, dass eine Berechnung richtig ist, ohne die Berechnung und die dazu führenden Werte quasi preiszugeben.

Simon

Und dadurch kannst du im Endeffekt die komplette Blockchain irgendwo zentral ausrechnen und kannst dann aber jedem anderen beweisen, dass du eben den originalen quasi Blockchain-Code benutzt hast, um das auszurechnen.

Simon

Das bedeutet, andere müssen das nicht mal nachrechnen, um zu validieren, dass sie zum gleichen Ergebnis kommen, sondern sie können direkt dein Ergebnis, ohne es nachzurechnen, validieren, dass es mit dem Code generiert wurde, der genommen werden soll im Endeffekt.

Simon

Und was du damit, und dadurch kannst du das eben unglaublich skalieren, weil eben nur noch ein einziger die Blockchain quasi ausrechnen muss.

Dominik

Ja, weißt du, du hast halt Hash, Hash und dann guckst du, ob die Kombination der Hashes, den neuen Hash oder was?

Simon

Das ist tatsächlich unglaublich komplex.

Simon

Also ich würde fast sagen, das sollte man sich selbst durchlesen, weil ich das glaube ich selbst jetzt in mehreren Stunden gar nicht so erklären könnte, dass man es einigermaßen auch nur versteht.

Simon

Also dass es wirklich sehr komplex ist.

Simon

Ja, genau, vielleicht lieber selbst für den Podcast.

Jochen

Aber man kann, genau, man kann das verlinken und dann.

Simon

Genau, vielleicht mal was verlinken, ja.

Simon

Aber genau, im Endeffekt kann man damit eben prüfen, dass ein Ergebnis richtig ist, ohne dass jemand anderes eben die Eingangsparameter wissen muss und ohne, dass jemand anderes irgendwie davon ausgehen muss, dass man den richtigen Code ausführt.

Simon

Das bedeutet, nur anhand von dem Ergebnis kann man validieren, dass quasi alles, was davor kommt, so ist, wie man es erwartet.

Simon

Und das auch noch ohne die Inputs zu wissen.

Simon

Und dadurch kannst du dann zum Beispiel komplette Transaktionen auf der Blockchain ausführen, bei dir einfach lokal und kannst dann nur noch validieren, kannst dann quasi nur noch das Ergebnis weiterleiten.

Simon

Also das Ergebnis ist dann einfach meinetwegen nach einer Arbitragetransaktion, du hast jetzt 1000 Dollar mehr.

Simon

Und du kannst auch quasi dann eben mathematisch beweisen, dass das eine valide Transaktion ist, dass du jetzt 1000 Dollar aus dem Nichts quasi geschaffen hast und natürlich die Börsenpreise ein bisschen verschoben hast dadurch.

Simon

Musst aber quasi nicht preisgeben, wie du das gemacht hast.

Simon

Und genauso kannst du dann eben auch Geld zwischen vielen Konten hin und her schicken und kannst das alles in eine einzige Zero Knowledge Proof quasi packen.

Simon

Und kannst das sogar so machen, so verpacken, dass dir, dass nicht mal rauskommt, von wo, wohin nach wo quasi das Geld versendet wird.

Simon

Genau, und da bist dann in der Nähe zumindest von CC, die benutzen, glaube ich, CK Snacks, das ist der aktuell gängige Ansatz für Zero Knowledge Proofs.

Simon

Und was daran eben auch sehr interessant ist, du kannst das in wenigen Millisekunden validieren.

Simon

Und das ist im Endeffekt egal, also dass das quasi eine fixe Zeit, das zu validieren.

Simon

Relativ egal, wie lang oder wie komplex die Rechnung hintendran ist.

Simon

Das bedeutet, du kannst einen kompletten Blockt-Theoret mit einem CK SNAC oder CO Knowledge eben produzieren und kannst ihn in vier Millisekunden validieren, dass der richtige ist, egal wie groß der ist.

Simon

Und dann hast du eben einen super Server quasi, der die Blockchain betreibt und der relayd dann eben nur noch eben diese Proofs weiter.

Simon

Deswegen, als da, da gibt es auch unglaubliche, auch für Skalierung eben Möglichkeiten.

Simon

Und das ist auch jetzt mit Layer 2, um quasi den Kreis zu schließen, wieder relativ interessant, dass man, als da wird jetzt gearbeitet an quasi Layer 2 Ethereum was oder Ethereum-kompatible Layer 2 Chain, die auf Zero Knowledge Proofs arbeitet.

Simon

Und das ist so ein bisschen momentan der heilige Gral.

Jochen

Ja, Ethereum wollte das auch rein.

Jochen

Ja, ja, die wollten das jetzt auch machen.

Simon

Das ist so ein bisschen der heilige Gral.

Simon

Und man ist jetzt momentan an quasi dies Smart Contracts so ab oder ZEO Knowledge Proof so zu bauen, dass man Smart Contracts in diesem ZEO Knowledge Proof ausführen kann.

Simon

Und wenn das geschafft ist und wirklich zuverlässig ist, das ist, ich glaube, CKEVM, also EVM ist die Ethereum Virtual Machine, quasi die Smart Contract Runtime.

Simon

Sobald CKEVM mal wirklich public ist und stabil ist, dann kann theoretisch Ethereum quasi eigentlich in so ein endliches skaliert werden.

Simon

Und dann kannst du damit wirklich hier beim Bäcker für 30 Cent Brötchen kaufen.

Jochen

Ja, das wäre auf jeden Fall, wenn sowas gehen würde, da würde ich da.

Dominik

Die Maschine halt das machen kann, was du willst.

Jochen

Ja, bei Bitcoin, das war ja das Versprechen und das sitzen wir 13 Jahre später und das ist nicht mehr.

Simon

Noch nicht so ganz gekommen.

Simon

Mit Solana könntest du rein theoretisch sowas schon machen.

Simon

Solana ist wiederum eine Smart Contract-Blockchain, die rein auf Geschwindigkeit geht.

Die haben 100.000 Transaktionen die Sekunde, das ist so das große Aushängeschild und das ist ungefähr die Menge, was Visa auch das bedeutet.

Simon

Visa ist weltweit eben größtes oder meistgenutztes Zahlungsnetzwerk und damit haben sie die theoretische Geschwindigkeit von Visa und könnten damit quasi den kompletten Visa-Zahlungsverkehr dezentral eben in Solana abbilden.

Simon

Aber bei Solana muss man klar dazu sagen, sie haben quasi an allem anderen eingespart dafür, dass es maximale Geschwindigkeit hat.

Simon

Eine Blockchain zum Beispiel sollte eigentlich niemals down gehen, weil es ja eben nicht ein Server ist, sondern eben ein dezentrales Netz.

Simon

Kann mal passieren, wenn das Netz komplett zugespammt wird, überlastet ist, solche Sachen sind schon passiert, aber bei Solana passiert es leider sehr häufig.

Simon

Und Solana ist auch nicht so dezentral oder so verteilt wie andere Netzwerke.

Simon

Also quasi an allem wurde so ein bisschen, sag ich mal, optimiert, dass es dann Richtung Geschwindigkeit geht zu Kosten von vielen anderen Sachen.

Simon

Aber es ist trotzdem noch eine dezentral oder verteilte Blockchain, nur nicht so verteilt wie andere und nicht so zuverlässig, aber unglaublich schnell.

Simon

Und eben auch smart-contract-kompatibel.

Simon

Und das ist, ja, da gibt es das sogenannte Blockchain-Trilemma.

Simon

Und das ist im Endeffekt Geschwindigkeit, Dezentralisierung und Sicherheit.

Simon

Das sind die drei Sachen.

Simon

Und im Endeffekt, wenn man eben in eine Richtung optimiert, gehen die anderen zwei Sachen ein bisschen.

Dominik

Ja, aber Dezentralisierung ist das, was man am meisten wahrscheinlich verzichten kann, weil die Leute alle Sicherheit und Geschwindigkeit wollen.

Ja, jetzt, ja, ich meine, dann geht halt auch so ein bisschen der Use oder der USP von der Blockchain quasi drauf, weil wenn du nur Geschwindigkeit und Sicherheit haben willst, kannst du theoretisch auch irgendwo lokalen Trusted Server betreiben.

Jochen

Ja, oder ich meine, die Konkurrenz ist eigentlich im Grunde Paypal.

Jochen

Da gab es auch ein sehr schönes, da gibt es eine schöne Anekdote, ich weiß gar nicht, wo ich die hören, ich weiß auch nicht, ich glaube, in einem Podcast habe ich das auch gehört, dass halt David Chow damals halt, der hatte Patente auf dieses E-Cache-Verfahren.

Jochen

E-Cash-Verfahren funktioniert ungefähr so.

Jochen

Also da ist es halt zentrale, also Deutsche Bank hat das mal versucht zu implementieren.

Jochen

Du hast halt irgendeine Trusted Third Party halt, wie Deutsche Bank oder sowas.

Jochen

Oder irgendeine Zentralbank und die unterschreibt halt Geldscheine, sozusagen unterschreibt deine Münzen, ja.

Jochen

Okay, genau.

Jochen

Unterschreibt dir halt, das Problem ist jetzt natürlich, was du nicht willst, du willst halt, dass es Geld ist, dass es anonym ist.

Jochen

Wie kriegst du das hin?

Jochen

Ja, das kriegt man so hin.

Jochen

Also wenn die Bank selber die Münzen ausgibt, an denen da eine ID gibt und die unterschreibt, dann könntest du dir auch überprüfen, okay, sind die schon mal ausgegeben worden?

Jochen

Beim Bezahlen kann ich halt das Double Spending-Problem dadurch lösen, dass halt ich eine Münze annehme, frage ich die Zentralung, sag mal, ist die schon ausgegeben worden oder nicht?

Jochen

Das Problem ist dann aber, wenn ich mir jetzt sozusagen solche Münzen kaufe bei der Bank, dann weiß die Bank ja sozusagen, wer da welche Transaktionen gemacht hat und also eigentlich jeder, das ist halt schlecht.

Jochen

Aber man kann das dadurch lösen, dass man sagt, okay, man gibt der Zentralbank hier, äh, man denkt sich selber eine ID aus und schreibt da rein, das sind jetzt irgendwie 10 Euro oder so.

Jochen

Und packt das halt sozusagen in Umschläge und gibt der Bank hunderte davon, die packt 99 aus und sagt, okay, ich gehe davon aus, wenn die alle gleich waren, dass im Hundertst und das gleiche drin ist, macht das halt zufällig, unterschreibt den blind, sozusagen, sodass sie nicht gesehen hat, wer das war.

Jochen

Und dann quasi kann ich das auch eine sehr interessante Idee und dann kann ich damit halt hingehen und damit bezahlen.

Jochen

Das heißt, ich kann halt sozusagen, es geht mit RSA, es geht, glaube ich, mit Diffie Hellman auch, es kommt halt auf das Public Key-Verfahren an, das muss kommutativ sein und dann kann ich das sozusagen hinterher wieder entschlüsseln für mich, kann damit zum Händler gehen und sagen, hier, das ist meine Münze und die ist von der Zentralbank unterschrieben, sozusagen, aber die Zentralbank weiß überhaupt nicht, dass es die gibt.

Jochen

Und die weiß auch nicht, dass sie mir das unterschrieben hat.

Jochen

Und genau, das war das sozusagen, damals gab es ja auch schon ganz, ganz viel Überlegung zu allen möglichen Geschichten und David Schaum hat das quasi, hat er da Patente drauf und hat die Deutsche Bank irgendwie auch so ein bisschen verkauft gekriegt, aber es ist dann nicht wirklich eingesetzt worden und das Ding war wohl irgendwie, er hat irgendwie zu viel Gebühren verlangt oder das war alles zu kompliziert, hat irgendwie nicht funktioniert.

Jochen

Und PayPal hatte dementsprechend zu einer ähnlichen Zeit in Sales Pitch, wo sie eine Präsentation gemacht haben, auch den Banken gegenüber und gesagt haben, also wir haben hier E-Cash von David Chow, wir haben hier diverse Geschichten, wir haben hier blinde Signaturen, wir haben dieses Zeugs, wir haben alle möglichen Geschichten und Kryptografie und hier und da und was es alles für ein Verfahren gibt.

Jochen

Das ist total interessant.

Jochen

Das haben wir alles nicht.

Jochen

Aber wir haben hier folgende drei Millionen Benutzer, die das schon tatsächlich benutzen.

Jochen

Das ist das, was wir haben.

Jochen

Und das hat sich tatsächlich durchgesetzt.

Jochen

Und das war das, was halt dann auch große Teil des Zahlungsverkehrs halt übernommen hat.

Jochen

Also die meisten Leute brauchen halt diesen ganzen Kram vielleicht nicht, sondern die wollen einfach nur irgendwie bezahlen.

Jochen

Und dafür geht's.

Simon

Ja, und ich glaube tatsächlich, dafür ist auch einfach die Blockchain vielleicht gar nicht der richtige Anwendungsfall, wie du ja vielleicht auch jetzt schon gesagt hast.

Simon

Und also da würde ich gar nicht mehr so widersprechen, dass rein als Bezahlungsmittel quasi Kryptowährungen jetzt zumindest im aktuellen Stand definitiv nicht nutzbar und vielleicht auch später gar nicht das Ziel quasi davon, reine Bezahlungsmittel zu sein wäre.

Dominik

Man hat ja generell das Problem, hat er auch generell auch bei Nichtbargeld, ja.

Dominik

Wenn es offline ist, also wie lässt es irgendwie irgendwelche Terminal G nicht, wie willst du dann bezahlen?

Dominik

Stehst du da?

Dominik

Oh, äh, Terminal G, die tut mir leid, Karten.

Dominik

Kartenteilung nicht möglich, ja, und jetzt?

Simon

Wobei, da muss man ja sagen, dass mittlerweile sehr viele Länder rein auf Kartenzahlung quasi umgestiegen sind oder Deutschland noch sehr hinten dran ist.

Ja.

Aber klar,

Simon

Steine gibt es überall, aber.

Jochen

Ja, du brauchst nicht viel, ja.

Jochen

Ich meine, du brauchst eigentlich nur irgendwie ein Netz sozusagen und du brauchst halt irgendwas, was mit deinem Handy reden kann.

Jochen

Dann gibt es diese Dinge von Sumup oder so, die kosten irgendwie 30 Euro oder 40, keine Ahnung.

Jochen

Und dann kannst du Zahlungen annehmen.

Dominik

Gut, das stimmt halt von Kosten drauf, aber ja.

Jochen

Du brauchst nicht mal irgendwie wirklich Strom.

Jochen

Also außer einen Akku, du brauchst vielleicht noch ein Akkupack.

Ja.

Dominik

Wenn man das auch so bauen kann, dass es auch mit so Coins funktioniert, dann wäre halt die Frage, warum zahlt man ein Euro vor allem Coins und dann würde man das nennen, was günstiger ist?

Dominik

Also für einen selber.

Simon

Klar könnte man machen, aber also ich persönlich sehe wirklich den großen Vorteil quasi an den Smart Contracts einfach.

Jochen

Okay, okay.

Dominik

Gut, aber dann bist du ja schon im Ökosystem selber drin.

Dominik

Das stimmt.

Dominik

Dann bist du halt quasi schon so tief drin, dass du das halt benutzen kannst, um deinen eigenen Wirtschaftskreiskraft damit am Leben zu erhalten.

Dominik

Aber das ist halt.

Jochen

Ja, ja, ja.

Jochen

Ich bin gespannt.

Jochen

Ja, dass es mit den Smart-Contracts so wichtig ist, hatte ich jetzt noch gar nicht so richtig.

Simon

Ich meine, der Rest ist eben wirklich quasi eine langsame Währung.

Simon

Eine langsame Version von PayPal oder sowas, was aber eben trustless ist, was ein Riesenpunkt ist.

Simon

Und deswegen wird es vielleicht in dem Fall dann sogar eher mit sowas wie Gold vergleichen.

Simon

Weil da hast du dann eben, ich meine, Gold kennt man ja so ein bisschen als Reserve, Währung etc.

Simon

Das ist alles andere als praktisch, damit jetzt irgendwo im Supermarkt zu verkaufen.

Simon

Nee, klar.

Simon

Aber Leute haben es eben trotzdem, weil es eben eine gewisse irgendwo Sicherheit, weil es eben einfach Spaß ist, weil es nicht unendlich viel davon gibt und solche Themen.

Dominik

Okay, da müssen wir vielleicht nochmal kurz sagen, welche Stakeholder haben denn das maximale Interesse, sowas wie so ein Coin überhaupt zu halten?

Dominik

Also vielleicht gibt es halt ein paar große Banken, die sagen, okay, wenn es was gibt, müssen wir das auch haben, weil als Alternative, damit wir nicht irgendwie blöd dastehen, gibt es noch sonst einen Grund, warum man das sonst halten sollte?

Dominik

Also außer dem Wertversprechen theoretisch, ich werde ganz besonders reich gebraucht.

Simon

Okay, und unabhängig vom Wertversprechen finde ich es einfach eben dieses oder dieses Trustless.

Simon

Man kennt es ja jetzt zum Beispiel mittlerweile aus Staaten wie oder Ländern wie Griechenland, wenn dir dann auf einmal einfach dein Konto weggefroren wird und dir gesagt wird, du kriegst das Geld an.

Dominik

Okay, also das heißt ja, die Instabilität deines lokalen Währungssystems wäre dann tatsächlich der Grund, weil du sagst, das wäre stabiler an der Stelle.

Simon

Also nicht die reine finanzielle oder quasi die preisliche Instabilität, sondern eben, dass einfach kein anderer damit was machen kann.

Simon

Nur ich kann damit was machen.

Simon

Niemand anderes kann mir das einfach wegnehmen, nicht meine Regierung.

Jochen

Ja, okay, also ich würde sagen, also wenn man dafür den Wert tatsächlich definieren würde, also ich, okay, ich wäre sogar bereit zu akzeptieren, dass das halt einen gewissen Wert hat, dass ich halt sozusagen Wert transferieren kann, halt eben aus so einer Region irgendwo hin und ich kann auch Zahlungen annehmen, auch wenn meine Regierung sagt, das darfst du nicht, ja, dann kann ich das trotzdem.

Dominik

Der kann ja über Sanktionen umgehen, zum Beispiel oder sowas allen.

Jochen

Das kann ich, kann ich tatsächlich alles tun, aber die Frage ist, wie wichtig ist das für die meisten Leute?

Dominik

Naja, also beispielsweise, du möchtest jetzt irgendwo einkaufen in einem Land, wo die Währung gerade Hyperinflation macht oder sowas, ist das natürlich der Grund, warum die Hyperinflation Währung wahrscheinlich ganz rausfliegt und du komplett auf sowas gehst, was stabel ist.

Dominik

Also zum Beispiel, das kannst du ja auch ein Dollar zahlen, beispielsweise.

Dominik

Überall handeln die Leute bei Dollar, aber die eigenen Währung.

Jochen

Aber der wäre dann tatsächlich, dass wir es so verwenden können.

Jochen

Da müsstest du es ja so verwenden können wie Geld.

Jochen

Also ich meine, welches Land hat es da umgestellt auf Bitcoin?

Das hat nicht funktioniert, auch wegen Bild.

Jochen

Wie viel Transaktionen kriegst du dadurch?

Das geht halt nicht.

Dominik

Bitcoin war dann wahrscheinlich die falsche Alternative.

Achso, gut, ja gut.

Dominik

Also ein Early Adopter-Sing vielleicht, dass da halt an der Stelle nicht funktioniert aus Gründen.

Dominik

Und dass vielleicht so ein paar Sachen, keine Ahnung, wie das Tablet, wann war der Zeitpunkt 2006, 7, wo alle Leute so IPätzen und vorher gab es schon in den 80ern, wo die Leute durch Industrie heimgelaufen sind.

Jochen

Das kann sein, ja.

Jochen

Das kann sein, dass dieser Punkt irgendwann kommt und der ist einfach noch nicht gekommen.

Jochen

Das mag sein, aber 13 Jahre ist jetzt auch noch nicht nichts.

Dominik

Ja, nicht nichts, aber

Jochen

gut, im großen Verlauf der Geschichte ist es auch nicht.

Jochen

Sind wir wahrscheinlich am Anfang dieser ganzen Geschichte, das ist schon wahr.

Simon

Also für mich persönlich, reines Bitcoin sehe ich eher im Bereich wie Gold.

Simon

Ethereum und andere Tokens sehe ich oftmals eher wie Aktien.

Simon

Aber reines Bitcoin, da es eben diese Smart Contract-Funktionalität etc.

Simon

nicht hat, ist es eben einfach nur eine Reservewährung in Anführungszeichen.

Dominik

Also bis auf die Marktkapitalisierung jetzt hier offensichtlich ist, wo ist die Verbindung zwischen, also die wichtige oder die Verbindung zwischen Ethereum und Bitcoin?

Dominik

Also außer dass das halt diese Marktkapitalisierung hat und man deswegen Smart Contracts hat, die dann halt hin und her meinen müssen.

Dominik

Theoretisch, wenn jetzt Ethereum diese Marktkapitalisierung hätte und Bitcoin irgendwie irrelevant wäre, bräuchte man Bitcoin irgendwo für noch.

Simon

Also meine persönliche Meinung ist, dass Ethereum eigentlich in allen Fällen Bitcoin überlegen ist, tatsächlich.

Simon

Und dass man Bitcoin eigentlich nicht mehr bräuchte.

Simon

Aber auf der anderen Seite gibt es viele Gegenmeinungen, die tatsächlich zum Beispiel auch jetzt gerade durch das Proof of Work socker wieder argumentieren.

Simon

Weil jede Änderung, Ethereum wird eben aktiv weiterentwickelt.

Simon

Jede Änderung kann irgendwelche Sicherheitswelt sein.

Simon

Natürlich natürlich auch.

Simon

Und da Bitcoin mittlerweile eben einfach kaum noch weiterentwickelt wird und quasi einfach Stand X hat und es wird immer noch was dran gemacht.

Simon

Also es ist nicht dadurch mehr, aber es quasi nur noch, also es wird wenig dran gemacht.

Simon

Und dadurch sehen viele oder es gibt es Leute, die das eben quasi einfach als sicherer ansehen.

Und wenn du wirklich eine.

Dominik

Und deswegen wird da nie was passieren und es liegt ja irgendwie.

Simon

Das ist sowieso, es ist halt einfach das Erste und das ist auch schon, das hat einen Trend, sag ich mal, gesetzt.

Simon

Also es ist original, wenn man so will.

Jochen

Ja, aber da würde ich halt denken, das ist halt problematisch.

Jochen

Also wenn sozusagen der Marketing, das Brand irgendwie wichtiger ist als die technischen Eigenschaften, da ziehe ich ja auch schon wieder die Dinge.

Simon

Es kann halt nicht viel, aber das, was es kann, kann es halt quasi gut.

Simon

Und das ist halt trustless und verteilt, vielleicht dezentralisiert, je nachdem, wie wir es jetzt noch definieren wollen.

Ja, ja, ja.

Genau.

Simon

Und Ethereum kann halt viel mehr, hat dadurch aber eben natürlich auch viel mehr Angriffsvektoren etc.

Simon

Bitcoin ist schlicht und ist nur für Gelderhalt oder für Werterhalt quasi da.

Simon

Für nichts anderes.

Simon

Und deswegen auch dieses mit Bitcoin-Zahlen und solche Sachen kann interessant werden, finde ich, ist und sollte aber auch nicht eigentlich von Bitcoin jetzt wirklich quasi der Selling Point sein.

Simon

Sondern eben einfach nur, es ist ein schlichtes, dezentrales oder trustless System, wo niemand dir dein Geld wegnehmen kann.

Simon

Bei Ethereum kannst du so viel mehr machen und da dann anzufangen mit vielleicht noch Zahlen in Zähne.

Jochen

Niemand kann dir deine Bitcoins wegnehmen, der Preis von denen kann schon oder der Wert von denen kann schon untergehen.

Simon

Ja, ja, der Wert, genau, aber die Bitcoins kann niemand wegnehmen.

Simon

Und solange eben genug Leute irgendwie mit Bitcoin eben diese gleiche Ideologie quasi haben, dass sie eben Bitcoin wollen, weil eben die niemand wegnehmen kann.

Oh, das dezentrale

Dominik

Staat hat da nichts zu sagen.

Das ist ja auch so ein Bildung.

Simon

Ich meine, das ist ja das, das ist ja quasi das.

Simon

Niemand kann es wegnehmen.

Simon

Das ist ja quasi das, der Staat kann es dir nicht wegnehmen.

Simon

Also selbst der Staat kannst du nicht mehr.

Dominik

Der Staat kann ja auch nicht die Dollar wegnehmen, die du unterm Kissen gehört hat hast, theoretisch, ja.

Dominik

Also also physischer Zugriff, die kriegen die auch auf dein Passwort.

Simon

Ich meine, das ist gut.

Dominik

Aber das ist ja genau der gleiche Bund.

Simon

Aber von Bank, genau, wie viel wert.

Simon

Und außerdem hast du eben oft auch eine lokale Währung.

Simon

Ich meine, jetzt bei Dollar und Euro ist es vielleicht nochmal ein bisschen anders, aber ich meine, viele kleinere Länder haben ja auch eine lokale Währung und da kann der Staat quasi ja auch alles mitmachen, was er will.

Dominik

Ja gut, also ich glaube, das Hauptproblem ist immer halt sowas wie Inflation, Hyperinflation, also Entwertung.

Dominik

Also beispielsweise der Bitcoin fällt jetzt nicht aus runter.

Dominik

Danach gehört.

Jochen

Aber ich meine, wenn man, also wenn ich so, das was, was halt die Mainstream-Leute dazu sagen, so halt, ja gut, ich meine, also Bitcoin ist so volatil, das stimmt, aber kannst du nicht mit gegen Infall.

Jochen

Also wenn das Versprechen von Bitcoin ist, es schützt dich vor Inflation, dann muss man sagen, ja gut, es hat dich vor Inflation insofern geschützt, dass es dich schon dreimal halt pleite gehen lassen durch die Volatilität.

Jochen

Also es ist halt gut, das ist kein wirklicher Schutz halt.

Dominik

Wobei ich es

Simon

auch schwierig finde, weil ja quasi eigentlich alles an Dollar hauptsächlich gemessen wird.

Simon

Aber der Dollar selbst ist eben auch nicht gerade stabil.

Nö, klar.

Simon

Und man sieht es momentan ja auch, wie instabil der Soccer im Vergleich zu anderen Währungspaaren ist.

Und wirklich.

Dominik

Vielleicht ist halt die eigentliche Schwankung des Dollars und eigentlich ist der Bitcoin relativ stabil, du hast die Währung halt irgendwie angefangen.

Dominik

Also so

Simon

weit würde ich jetzt auch nicht gehen, aber zumindest dass quasi der Dollar jetzt das Nonplus Ultra an Stabilität bietet oder auch der Euro, würde ich es auch nicht sagen.

Bitcoin ist halt einfach nur um einiges voll.

Jochen

Nonplus Ultra würde ich auch nicht sagen, aber dass man sagt dir, okay, ich gehe jetzt aus Dollar oder Euro raus und gehe in Bitcoin, um Stabilität zu kriegen, na.

Simon

Wie gesagt, Stabilität auf keinem Faden.

Dominik

Aber eben das Serbeweg.

Dominik

Aber zum Beispiel auch so viel bei Inflation raus.

Dominik

Also wenn du halt zum Beispiel Dollar nicht bekommst, ist gut für die Bank.

Dominik

Und du willst halt dann raussteigen und das ist halt vielleicht tatsächlich so eine Möglichkeit, wie man das machen kann, wenn du gerade keine andere Möglichkeit hast, an andere Währungen dran zu kommen und so schnell wie möglich deine Landeswährung noch loswerden willst, weil der Staat halt zwar irgendwas macht und dann die Wirtschaft fährt halt irgendwo vor die Wand.

Simon

Kryptowährung ist halt im Endeffekt so das Gegenpol von Vertrauen in Staat.

Dominik

Ja, vielleicht andersrum.

Dominik

Vielleicht ist, also was du bei Hyperinflation, was ganz oft passiert, ist, dass die dort auf einmal Zigarettenstangen handeln oder sowas.

Dominik

Ja, genau.

Dominik

Bitcoin dann eher so eine Zigarettenstange handelt auch nicht so gesund, weil irgendwas.

Simon

Ja, oder halt Gold.

Simon

Deswegen.

Simon

Deswegen, also das reine Bitcoin, zumindest jetzt wenn man Lightning und solche Themen weglässt, sehe ich wirklich eher wie Gold.

Simon

Und dann kommen aber eben durch Ethereum, Smart Contracts nochmal super viele Use Cases, meiner Meinung nach, auf die Blockchain.

Simon

Aber das ist nicht Bitcoin.

Simon

Also das ist ganz klar.

Simon

Bitcoin ist eben so dieses mittlerweile traditionelle, so ein bisschen träges Altes quasi.

Simon

Und Ethereum ist das so ein bisschen noch das hippe neue, wobei es da auch um einiges Neuere ist.

Dominik

Ja, ich wollte gerade sagen, da gibt es ganz viele tolle neue Währungen von Ahnung, Cardano eben.

Simon

Ich meine, die Währung sowieso, aber die Blockchains auch von der inneren Struktur quasi.

Simon

Genau, ich meine, die großen Alternativen sind da eigentlich, da hast du eben Cardano mit dem Hotskin-Chort, George, Hotskin.

Simon

Der, der auch bei Ethereum tatsächlich mitgemacht hat, als der hat zuerst Ethereum mit Vitalik Butterin.

Das war ja noch ein tolles Fotopost.

Dominik

Ich habe eins, das muss ich euch gleich mal zeigen.

Simon

Oh ja, nice.

Simon

Genau, die haben zuerst Ethereum gemacht und der hat dann gemeint, hier ein bisschen wissenschaftlich her Approach mit Peer-Reviews etc.

Simon

Und daraus ist dann quasi Cardano mit der ADA-Währung entstanden, wobei die eben ziemlich hinterherhängen.

Simon

Die haben jetzt gerade, soweit ich weiß, Smart Contracts released, was jetzt eben auch einige Zeit nach Ethereum ist und ist auch nicht EVM-kompatibel.

Simon

Das bedeutet, den Code, den man für Ethereum geschrieben hat, kann man dort nicht benutzen.

Entschuldigung.

Simon

Genau, und was gibt es da noch?

Simon

Dann gibt es eben noch Solana, die einfach auf Geschwindigkeit aus sind.

Simon

Ja, wobei die wird jetzt eben nicht, also die sind eben keine Smart Contract Chains.

Simon

Das ist eben weniger eine Alternative zu Ethereum, sondern mehr eine Alternative zu Bitcoin.

Genau.

Simon

Und was dann noch eigentlich die wichtigste, finde ich, ist das Polkadot mit diesem Layer Zero, wo sie eben dann mehrere Chains zusammen verbinden.

Simon

Genau.

Simon

Und das soll bei, oder das ist auch nach dem Ethereum 2 Merge geplant, dass Ethereum sogenanntes Shading einführt und dass es im Endeffekt dann auch, dass es quasi mehrere parallele Ethereum Chains gibt, die dann ein Trust oder ein Kommunikations-Channel haben.

Simon

Und dadurch kannst du dann eben einfach, wenn die Geschwindigkeit nicht mehr reicht, machst du eben einfach nochmal einen neue Ethereum Chain.

Simon

Und die sind aber alle durch eine Base Chain, also wieder quasi eine Layer 0-Chain, verbunden und können darüber dann, dadurch kann man dann eben Währung zwischen denen transferieren und Daten transferieren.

Simon

Und da kann es dann eben eine Chain nur für Bezahlmöglichkeiten geben, eine Chain nur für Kryptowährungshandel, eine für NFTs, was ja mittlerweile, oder vor ein paar Monaten zumindest noch ein großes Thema war.

Ja, ja.

Mittlerweile die Frage, ob man das nächste Scammer.

Ich meine, das ist jetzt sehr gut.

Simon

Ich habe tatsächlich circa morgen mit einem großen NFT-Influencer einen Termin, wo wir so ein bisschen drüber reden.

Simon

Und ich, also ich halte persönlich nicht viel von NFTs, wie sie aktuell sind.

Simon

Ich sehe aber tatsächlich, muss ich sagen, eine Möglichkeit, wie da wirklich was draus werden kann.

Simon

Aber nicht, dass es schon so ist.

Jochen

Ja, ich weiß nicht, also eben, für mich sieht das alles eher nach es ist halt eine Möglichkeit, wie man Leute dazu kriegt, irgendwie muss halt immer auch, das ist halt das Problem.

Jochen

Es sieht auch alles aus.

Dominik

Dass du halt so dieses Fonziskeme anfängst, wenn du denkst so, oh, ich werde ganz schnell reichen, ganz

Jochen

halt Leute wieder einsteigen, neu einsteigen werden.

Dominik

Und das ist halt zieht dann auch viele Leute ein, die halt vielleicht andere Ziele haben, als irgendwie die Technologie einzuführen und dafür.

Simon

Aber NFTs sind jetzt auch ziemlich am Crashen.

Simon

Ich glaube in den letzten drei Monaten nur so das Handelsvolumen auf dem größten NFT-Marktplatz OpenSea, ich glaube, um 80 Prozent oder sowas gefallen.

Simon

Also ist es wirklich nur auf

Jochen

die Bildung.

Jochen

Ich meine, wenn man tatsächlich, wenn man sich anguckt, was da passiert, also das sieht für mich schon sehr absurd aus.

Jochen

Also ich meine,

eure Profilbilder.

Jochen

Die Leute verstehen nicht, was sie da tun, sie verstehen nicht, was da passiert technisch, sie verstehen nicht, was irgendwie ein Bild ist digital, sie verstehen nicht, was eine URL ist.

Jochen

Sie verstehen nicht, was die Blockchain ist.

Simon

Wobei es gibt eben auch Anwendungsfälle außerhalb von quasi Bild-NFTs.

Also ich fand ich

Dominik

diese Bild-NFTs fand ich dafür toll, dass man zum Beispiel so Socials Charity-Projekte unterstützt, indem man sagt, hey, ihr kriegt ein bisschen Geld für Charity.

Dominik

Dafür tue ich mir so, als hätte ich irgendwie das Bild von irgendwem bekommen oder so.

Simon

Ja, kann ich, ja, ich meine einfach so als Net Idees für Spende.

Simon

Ja, genau.

Simon

Was ich aber tatsächlich wirklich zum Beispiel eine Utility finde, da gibt es momentan die Unstoppable Domains, nennt sich das Projekt.

Simon

Und das sind Domains, wo quasi der Besitzer in die Blockchain geschrieben wird.

Simon

Also das sind Blockchain-Domains, nennen die das auch.

Simon

Und das ist in Form von einem NFT verbrieft.

Simon

Das bedeutet, diese Verbriefung, wer die Domain hat, ist ein NFT, der eben sagt, hier, ich besitze die Domain und du kannst diesen NFT dann eben auch ganz normal über die NFT-Marktplätze handeln.

Simon

Du kannst den an andere Wallets schicken, etc.

Simon

Also das ist eben quasi wie eine Kryptowährung, wo irgendwas hinten dran ist, nur dass es davon eben nur einen gibt und du kannst den auch nicht splitten, etc.

Simon

Also ein NFT kannst du eben auch sehen wie quasi einen unique Token für irgendwas und in dem Fall eben für diese Domain.

Jochen

Ja, aber es zeigt halt da auf etwas, eben und das ist halt, da sind wir auch wieder bei den bei diesen Problemen.

Jochen

Das zeigt halt auf etwas außerhalb.

Simon

Nee, tatsächlich nicht.

In dem Fall zeigt er auch.

Simon

Aber du müsstest

Jochen

das über die Chain machen dann.

Jochen

Ah, okay, ja gut.

Simon

Da geht es jetzt natürlich wieder ins Detail, viele Browser haben das noch nicht integriert.

Simon

Wobei ich glaube tatsächlich Soccer Opera hat das, glaube ich, sogar als erstes integriert.

Simon

Oh, ich habe

Dominik

Operaforzine abgestellt, glaube ich.

Simon

Und das bedeutet, dass wirklich die quasi, wenn du eine Punkt Eve zum Beispiel Domain hast, dann schaut der Browser auf die Blockchain, der hat dann eben irgendwo eine Standard-RPC-Node hinterlegt, auf die Blockchain, was auf der Blockchain liegt, wo diese URL jetzt hin zeigt.

Simon

Okay.

Simon

Und dadurch kannst dann eben wirklich auf der Blockchain diesen NFT zum Beispiel editieren.

Simon

Also du hinterlegst dann halt einfach eine andere Zieladresse und dann auf Einschlag hast du dadurch quasi den Name-Record, wenn du so willst, von deiner Domain geändert.

Simon

Und das aber eben wirklich komplett auf der Blockchain und die kann auch wirklich niemand ändern.

Simon

Ich meine, klar, Opera selbst könnte jetzt sagen, ich ignoriere, was auf der Blockchain ist, aber ich meine, das ist, wenn du dann mit anfängst, dass die Browser quasi manipulieren, dann bist du da sehr tief drin.

Jochen

Okay, okay.

Jochen

Ja, gut, also wenn man, wenn DNS tatsächlich so funktionieren würde oder wenn das ein Weg wäre.

Jochen

Okay.

Jochen

Ich meine nur, wie es momentan ist, dass du halt eine URL hast, die da drin steht, die auf irgendwas zeigt, was du nicht unter Kontrolle hast, über ein Domain-System-System, was du nicht unter Kontrolle hast, über einen Marktplatz nicht

Simon

unter Kontrolle hast.

Simon

Ja, im Moment.

Jochen

Also viele ganz schön.

Simon

Du bist tatsächlich aktuell so weit, dass du es eigentlich komplett trustless hinkriegst, eine Domain.

Simon

Wenn du diesen ETH-Support hast, also für die PunktET-Domain.

Simon

Weil es gibt dann nämlich auch noch sogenanntes IPFS, Interplanetary File System, auch ganz lustiger Name.

Simon

Und das ist Content-Based Lookup.

Simon

Bedeutet dein Browser schaut nicht einfach auf irgendeine Adresse und an der Adresse kann irgendwas geändert werden, sondern der sucht Content nach einem Hash-Wert.

Simon

Und das bedeutet, du kannst dann quasi eine Webseite in IPFS speichern und zeigst dann einfach von deiner .eh-Domain auf diesen IPFS-Hash und eben, wenn der Browser das supportet natürlich, schaut sich dann der Browser in einem dezentralisierten Netzwerk wieder, sucht er eben diesen IPFS-Hash und das hast du natürlich davor erstmal hochgeladen auf IPFS und dann bekommt der Browser diesen, die die Webseite, die da hinterlegt ist, zurück.

Und man kann

den ändern.

Dominik

Ganz viele hässliche Webseiten nach den 90ern zurück.

Dominik

Immer irgendwo gespeichert, ja.

Simon

Ja.

Simon

IPFS ist nicht persistent.

Simon

Also IPFS ist nur quasi Content-based Lookup, also Hash-based Lookup quasi, aber die Daten

Dominik

selber, der muss nicht mehr

Simon

nicht gespeichert werden.

Simon

Also oft ist es auch so, oft ist es auch so, dass öffentliche IPFS-Nodes quasi den Content speichern, der mal requestet worden ist.

Simon

Bedeutet, du hast immer ein Gateway zu IPFS.

Simon

Und wenn dieses Gateway eben einen Request bekommt, was es selbst nicht gespeichert hat, dann requestet das von anderen Nodes diesen Content und speichert das dann aber, nachdem es das zurückgegeben hat, auch selbst ab, dass wenn der Nächste das eben holt.

Simon

Und dadurch sind die Webseiten oder die Daten, kannst du ja alles reinspeichern, sind eben die, die häufig abgefragt werden, die sind quasi ganz oft auf ganz vielen Nodes und die Daten, die nie abgefragt werden, sind irgendwann auch weg.

Simon

Und wenn du das vermeiden willst, dann musst du eben deine eigene IPFS-Node laufen lassen, wo du eben auch, wenn niemand quasi dein Content haben will, den Content trotzdem vorhältst.

Simon

Oder es gibt auch sogenannte Pinning-Services, da zahlst du halt ein bisschen was an andere IPFS-Nodes, nur dass die dein Content eben nicht wieder löschen, auch wenn niemand drauf zugreift.

Simon

Also dass es nicht persistiert, das ist nicht wie die Blockchain, das ist nicht, dass die Daten quasi niemals wechseln, aber es ist eben nach einem Hash-basierten Lookup.

Simon

Und dadurch kannst du eben so eine Unstoppable Domain, also so eine ETH-Domain, kannst du eben einfach auf so einen Hash zeigen lassen und dann wirst du wirklich komplett dezentralisiert.

Simon

Weil niemand kann eben an dem Hash was, also an dem Content was ändern, weil sonst stimmt der Hash ja nicht mehr und niemand kann die Blockchain verändern, wo ja drin steht, welcher Hash zu der Domain gehört.

Simon

Und alles, was dann eben noch dranhängt, ist, dass der Browser eben auch auf die Blockchain schaut und

den Hash ernehmen muss.

Simon

Und dann den Hash eben auch über IPFS eben aufruft.

Simon

Das sind zwei Systeme, die halt der Browser implementieren muss, ne, die .eth-Domain und die und IPFS.

Simon

Aber wenn das gegeben ist, kannst du ein komplett dezentrales System machen, äh, komplett dezentral eine Webseite hosten.

Simon

Und da kann dann nicht mal die Regierung die Webseite zum Beispiel downnehmen, als da könntest du jetzt Marktplätze für was weiß ich was zum Beispiel draufbauen, so als eine Möglichkeit.

Simon

Und da kann halt niemand irgendwas dran ändern.

Simon

Und dann am besten noch über Krypto bezahlen, das kann dann auch niemand ändern.

Dominik

Das braucht man nur noch sein eigenes Satellitenetzwerk, Internetanbindung aufrechterhalten.

Ja, genau.

Simon

Starlink.

Simon

Musk macht das schon mit.

Dominik

Ja, eigenes Internet, ja.

Simon

Ich meine, man sieht halt, es geht halt alles auf Trustless und Dezentralisierung im Kryptospace.

Simon

In jedem allen Richtungen sind da halt irgendwelche neuen, funky-Möglichkeiten, wie man irgendwelche normalen Sachen halt trustless bekommt.

Simon

Und genau da ist halt der Crypto Space quasi halt alles Mögliche irgendwie eben trustless zu bekommen.

Simon

Das ist so das große Ding.

Simon

Und mit Smart Contracts hast du jetzt quasi Trustless Server, Trustless Backends, wenn du es so willst.

Simon

Und mit Ethereum und Kryptowährungen hast du eben Trustless Währungen oder irgendwelche Geld, was weiß ich, Sachen, die einen Wert haben zumindest.

Simon

Mit IPFS, wie gesagt, Trustless hier File-Hosting, Unstoppable Domains, Trustless URL-Lookups.

Simon

Und das ist halt ein ganzes Ekosystem, was halt alles irgendwie drum geht, wie kriegt man normale Systeme in diesen Trustless-Bereich.

Simon

Und dann kannst du, was halt relativ cool ist, auf der Blockchain halt einmal was entwickeln, was dann halt für immer läuft ohne quasi Maintenance.

Simon

Weil es eben, wenn niemand trustet ist, kann es auch niemand geben, der irgendeinen Dienst quasi übernehmen muss.

Simon

Und zum Beispiel so eine Börse, die implementierst du halt einmal und die läuft dann bis an alle Ewigkeiten.

Simon

Die wird vielleicht nicht mehr benutzt irgendwann, aber die läuft für immer.

Jochen

Ja.

Jochen

Dinge, die für immer laufen, aber diese Episode irgendwie muss auch irgendwann mal zu

Dominik

Ende gehen.

Dominik

Ja, ich glaube auch, wir haben relativ wenig über Python gesprochen, also einfach eigentlich nur über Web PiPi.

Dominik

Ja, aber es war vielleicht trotzdem interessant.

Dominik

Habt ihr vielleicht noch irgendeinen Hook zu Python aus dieser Krypto-Welt, den wir irgendwie vielleicht da noch anbringen können?

Jochen

Ich hab damit, ich habe kaum Berührungspunkte.

Jochen

Ich habe da nie irgendwo mitgemacht, daher weiß ich nicht, ob es da irgendwas Interessantes gibt.

Simon

Ich überlege gerade, wie das heißt.

Simon

Es gibt quasi ein komplettes Python-Toolkit, wie man Smart Contracts 2 in Solidity, also der Smart-Contract-Sprache schreibt, dann aber über Python quasi die ganzen Deployment-Skripts schreibt und Tests schreibt, solche Themen, automatische Interfaces zu diesen Contracts generiert.

Simon

Ich bin gerade am überlegen, Genash ist die Blockchain da, äh, die lokale Dev Chain dafür.

Simon

Truffle, genau, Truffel, also Truffle heißt das Projekt.

Simon

Und mit Truffle kann man dann quasi eben diesen kompletten Smart Contract Deployment Cycle und Development Cycle in Python abbilden.

Simon

Quasi alles an Code, außer der Smart Contract selbst ist an Python.

Jochen

Ah, okay.

Simon

Und damit kann man dann auch wirklich sehr schön eben mit der Blockchain interagieren.

Simon

Zusammen mit Ruffle kommt Genage vorinstalliert.

Simon

Genage ist quasi eine lokale Development-Blockchain.

Simon

Also eine Blockchain mit nur einer einzigen Node, was man eben selbst ist.

Jochen

Also Sachen testen kann, quasi okay.

Simon

Genau, damit kann man dann alles laufen lassen und muss eben auch nichts dafür zahlen für die Deployments.

Simon

Und damit kannst dann alles durchtesten, kannst dann groß Python-Skripts schreiben, die alle möglichen Tests dafür nehmen, weil eben die Smart Contracts ja nicht mehr veränderbar sind.

Simon

Und deswegen musst du eben alle Eventualitäten, die es irgendwie gibt, davor einmal testen, zumindest wenn du es richtig machen willst.

Simon

Und da ist eben Genage wunderbar für.

Simon

Genau.

Simon

Und theoretisch kann man Genage auch quasi als Ersatz für Web 3.py nutzen.

Simon

Dafür ist es nicht unbedingt gedacht, hat aber einen Syntax, was ähnlich ist wie ether.js.

Simon

Also es gibt quasi zwei große JavaScript-Libraries, das ist eben auch Web 3.js und Ether.js.

Simon

Und Ether.py gibt es quasi nicht, aber Genage hat einen sehr vergleichbaren Syntax.

Simon

Und das Ether-Projekt ist eigentlich so ein bisschen die neue Version von Web3.

Simon

Also dieses Web3.py oder .js ist.

Simon

Das ist das ein bisschen ältere, traditionellere.

Simon

Und über Gnarage kann man dann eben diesen neuen Ethers-Syntax benutzen, obwohl man in Python ist.

Okay, okay.

Okay, das haben wir mal.

Dominik

Ja, ich würde sagen, danke, dass du da warst, unser ganz viel bei Krypto erzählt hast.

Dominik

Ich weiß nicht, ob Jochens Vorbehalte restlos ausgeräumt sind wahrscheinlich.

Jochen

Nee, aber ist ja auch okay.

Simon

Vielleicht ein kleiner Teil davon.

Dominik

Mehr Wissen ist alles schon mal.

Jochen

Gehört daher, das ist ja schon mal gut.

Dominik

Haben wir denn ein Pick der Woche noch, Jochen, oder sagen wir uns, dass es reicht?

Jochen

Tja, also ich kann ja einfach mal ganz schnell.

Jochen

Ich weiß nicht, es hat nicht mal was mit Heiten zu tun.

Jochen

Ich überlegte gerade schon, was könnte denn ein Pick sein?

Jochen

Vielleicht Termshare, kann man halt irgendwie Terminal irgendwie share.

Jochen

Also oft hat man ja das, also ich habe das häufiger Leuten Pair-Programming macht über irgendwie Teams oder Zoom oder sonst irgendwie.

Jochen

Und das ist alles irgendwie so ein bisschen dann Termschare kann man halt schön.

Jochen

Also früher hat man das mit Screen-X gemacht, aber das ist halt auch nicht mehr so richtig up to date.

Jochen

Und genau.

Simon

PyCharm hat da auch was jetzt neu implementiert.

Simon

Ja Pair-Programming.

Simon

Hast du das mal probiert?

Simon

Ich fand das eigentlich ganz toll.

Jochen

Das ist tatsächlich gar nicht so schlecht, aber eben, dafür müssen halt dann muss man halt dann Pycharm auf eben die ganzen Shell-Geschichten gehen, deswegen Termscher.

Jochen

Damit kann man halt die Shell genau, ist halt, wenn man das über PyCharm macht, dann geht das mit Pilcharm auch super.

Dominik

Ja, ich weiß gar nicht, ob ich jetzt noch eine Bibliothek picken will.

Dominik

Ibis hatte ich, glaube ich, letztes Mal schon, ne?

Ja.

Dominik

Hätte ja gar nichts damit zu tun, ja.

Deswegen lassen wir das mal aus.

Ja, muss ja auch nicht jedes Mal, ne?

Dominik

Genau.

Dominik

Ich glaube, das war eine super Erfolge heute.

Dominik

Vielen Dank, dass du da warst, Simon.

Dominik

Jo.

Dominik

Dankeschön, dass ihr wieder eingeschaltet habt.

Dominik

Schreibt uns auf hallo.pythonpodcast.de, was ihr von dem ganzen Kryptozeugs haltet.

Jochen

Vielleicht wird das die erste Episode, wo ich die Kommentare zumachen muss.

Dominik

Man weiß es nicht.

Dominik

Aber vielleicht nur wegen den ganzen Scams, wie Hoddle, Podless, wo er.

Beides.

Jochen

Also entweder wegen den Leuten, die sich über die Scams ausnehmen oder wegen den Scams.

Jochen

Ich bin mir nicht so gut.

Dominik

Oder wegen der ganzen Energiebein politisch angegriffen werden.

Dominik

Man weiß es nicht genau.

Dominik

Ja, also Hoddle, ne, Hoddle, Hoddle, hat alles erhalten.

Dominik

Das ist ja viele Philosophie von vielen Leuten, die das vorgehen.

Dominik

Kommt von wahrscheinlich irgendwer hat das Hodor, äh, hat das gerufen und halt alles einfach fest.

Dominik

Man weiß es nicht genau.

Dominik

Habt ihr auch mal eine Pizza mit Bitcoin gekauft?

Ich schon.

Dominik

Du schon?

Dominik

Ja, ich.

Dominik

Ja, tatsächlich.

Dominik

Cool.

Dominik

Von meinen ersten 40, 6 gemacht, Stück habe ich das so gemacht.

Dominik

Und dann, aber die sind auch alle wieder losgeworden.

Dominik

Also das ist keine Erfolgsgeschichte, aber so damals hatte man das, machte man das so.

Simon

Oh, 40 Bitcoin für eine Pizza ist auch.

Simon

Ja, ich habe 12

Dominik

bezahlt für die Pizza, den Rest habe ich bei anderen Sachen raus.

Dominik

Aber egal.

Verstehe ich.

Dominik

Ja, ja.

Dominik

Das waren damals anders so Zeiten.

Dann hatten wir es irgendwie ausprobiert.

Dominik

Das war relativ früh.

Dominik

Könnte man das 2010, 11 irgendwie so, da gab es vorhin so einen dran.

Simon

Ja, muss so früh gewesen sein, dass es gekostet hat.

Dominik

Ja, dann bleibt uns gewogen und hört uns wieder rein.

Dominik

Bis dann.

Tschüss.

Ciao.