Transkript: Freelancing

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Vollständiges Transkript der Episode. Zeitstempel beziehen sich auf die Audiowiedergabe.

Dominik

Hallo liebe Hörenhörer, willkommen beim Python Podcast, Episode 55.

Dominik

Heute reden wir über Freelancing.

Dominik

Und ja, ich bin Freelancing.

Dominik

Hi, bin wir da.

Dominik

Hi Jochen.

Jochen

Ja, und wir haben einen Gast heute.

Ja.

Dominik

Hi Birgit.

Hallo.

Hallo?

Birgit

Hallo, Dominik.

Birgit

Hallo Jochen.

Jochen

Hi.

Jochen

Ja, und genau, machen wir das so wie.

Jochen

Also wir machen einfach jetzt erstmal so ein bisschen News oder so.

Jochen

Ja, nee, aber Vorstellung, weil.

Dominik

Wir fangen ein bisschen News an und du hast gesagt, du hast gar nicht so viel News, deswegen machen wir News und dann machen wir Vorstellung und dann.

Jochen

Okay, alles klar.

Jochen

Ja, ich habe eigentlich wirklich nicht viel.

Jochen

UV hast du.

Jochen

Ja, also das ist ja so ein Trend, den gibt es auch schon einige Zeit.

Jochen

Und da, das war jetzt immer halt so ein bisschen ein Thema in den letzten Wochen.

Du meinst Rust und Python.

Jochen

Genau, dass halt Leute Python-Tooling in Rust nachschreiben.

Dominik

Weil man gerne Rust lernen möchte und dann jeder die Idee hat, dass cool ist, noch der nächsten Paketmanager, den man in Python scheiße findet, nochmal ein Rust nachzubauen.

Dominik

Weil Rust jetzt besser löst, vielleicht mit Cargo.

Dominik

Cargo ist ja relativ cool, ehrlicherweise.

Jochen

Ja, ja, genau.

Jochen

Die Idee ist natürlich auch so ein bisschen, also genau, es gibt ja jetzt zum Beispiel einen neuen, der nennt sich UV.

Dominik

Ist das übrigens auch so ein bisschen mit Arimin Runaras

Jochen

3, genau.

Jochen

Der möchte ja auch, der ist ja auch eher eine Rust Welt unterwegs und möchte eigentlich irgendwie so Cargo für.

Dominik

Was ich eigentlich auch eine gute Idee finde.

Dominik

Wollte ich ja auch mal brauchen.

Jochen

Im Prinzip ja, aber ja, die Frage ist halt immer, auf welche Art macht man das?

Jochen

Und zum Beispiel, was halt jetzt so ein Trend ist, ist halt, dass das zu machen über Unternehmen, die das dann halt mit Venture Capital bauen.

Ja.

Jochen

Und da weiß ich nicht, ob das so eine gute Idee ist.

Dominik

Naja, das andere Probleme hast du halt sonst, dass du nur so Leute, die das nur aus Spaß machen und die dann halt, wenn sie keinen Spaß mehr dran haben, dann das Ding halt wieder fallen lassen und dass halt so kleine Projekte sind.

Dominik

Das ist halt so ein bisschen der Trade-Off halt.

Jochen

Ja, also aber das sind jetzt auf jeden Fall die gleichen, das ist auch die gleiche, das gleiche, äh die gleiche Firma, die hinter Ruff.

Dominik

Ja, genau.

Jochen

Und da zum Beispiel.

Dominik

Ruff ist cool, auch benutze ich.

Jochen

Ja, aber auch da muss man natürlich sagen, also sagen wir so, ja klar, also ich finde das auch alles schön, dass es schneller wird und so und schön, dass es immer jemand da Dinge voranbringt.

Jochen

Aber auf der anderen Seite, es gab jetzt auch so ein Video von Anthony Sotti zum Beispiel, wo er sagt so, also.

Dominik

Die Show Notes?

Jochen

Genau, packt man die Shownotes, wo er halt so sagt, ich weiß nicht.

Jochen

Also Ruff implementiert halt da diese ganzen Tools nach, Flag 8 und so.

Jochen

Und im Grunde, das sind ja alles Sachen, die über Jahre oder vielleicht sogar Jahrzehnte irgendwie entstanden sind, sozusagen auch in der Form, in der sie jetzt da sind.

Jochen

Also hat sich halt quasi so eine Erfahrung über eine ganz lange Zeit angesammelt und da steckt auch eine Menge Herzblut und Erfahrung von den Leuten, die das gemantet haben über die Zeit drin.

Jochen

Ja, voll gut.

Jochen

Und jetzt kommt jemand und baut es halt einfach nach, sozusagen.

Dominik

Ach, Open Source und wir haben doch.

Jochen

Ja klar, kann man natürlich schon machen,

Dominik

dass das Lizenzen

Jochen

und ist jetzt nicht verboten, aber und macht dann damit irgendwie so ein Ding, sammelt Venture-Capital ein und dann macht ein Geschäftsmodell draus.

Jochen

Das ist halt so ein bisschen okay.

Dominik

Das liegt halt am Lizenzmodell, liebe Leute.

Dominik

Das ist doch genau das.

Dominik

Klar, ist das shady, wenn man tatsächlich Open Source dafür nimmt, damit Geld zu verdienen.

Dominik

Jetzt sind wir schon fast beim Freelancing, aber da gehen wir vielleicht gleich so ein.

Dominik

Vielleicht nochmal

Jochen

Es gibt dann auch die andere Seite, andere Leute meinten so, ja, okay, also Geld verdienen mit Open Source ist halt eine schwierige Sache.

Jochen

Immer wenn jemand kommt und sagt, ja komm, wir können das jetzt machen, und das ist ja auch alles Open Source im Grunde, was die Leute dann da tun, die Firmen machen.

Jochen

Wir machen das so, wir nehmen Venture Capital und dann können wir dann halt über das, weiß ich nicht, welches Geschäftsmodell auch immer, dann halt Geld dafür verlangen.

Jochen

Und so, und dann sagen alle immer, ja, mit Open Source Geld verdienen gute Idee, aber so nicht.

Jochen

So haben wir uns das nicht vorgestellt.

Jochen

Und so ist es eigentlich bei jedem Ding, wo irgendjemand auf die Idee gekommen ist, wie man damit Geld verdienen könnte, dass dann immer alle gesagt haben, oh, okay, wir Geld verdienen im Prinzip gut, aber so jetzt nur auch wieder nicht.

Dominik

Ja, gut, das ist dann gut.

Jochen

Und das ist halt, ja, so richtig den Steinerweisen hat da noch keiner gefunden und das ist halt immer problematisch.

Jochen

Wo ich das größte Problem mit habe, ist halt, dass eventuell da Dinge nicht mehr so funktionieren, wie sie halt früher mal funktioniert haben.

Jochen

Und dass sich Leute da quasi eine Abhängigkeit in der Infrastruktur aufbauen, die halt irgendwann wegfällt, weil, wenn, also entweder weil man halt Schwierigkeiten hat, ein Geschäftsmodell zu finden, das halt ohne die Nutzer zu erpressen auskommt, was halt irgendwie sich überrascht häufig als das ist halt an das Geschäftsmodell herausstellt, ne?

Jochen

Bei Venture Capital.

Dominik

Und ich hab tatsächlich für sowas auch so ein Pick, was eine coole Idee ist, was ich finde.

Dominik

Also, ähm, ja, ich weiß nicht, soll ich den einfach vorziehen, ausnahmsweise?

Dominik

Ja, was?

Dominik

Ja, okay.

Dominik

Also ich wollte tatsächlich eine VS Code-Extension picken und zwar gibt es die tolle Extension, die war mal toll, Git Lens, die super hilfreich ist für alles, was mit Git zu tun hat, weil man halt da Version Controller machen kann und so.

Dominik

Was auch dasselbe Problem hat, das wird irgendwann von der Firma proprietär geschaltet mit Premium-Modus und auf einmal fahren Features, die du vorher benutzt hast, einfach dann hinter der Paywall und so.

Dominik

Aber es gibt genau einen Commit, bevor das hinter diese Paywall-Gerutscht ist, halt ein Fork.

Dominik

Und der heißt Git Less.

Dominik

Und den wollte ich picken.

Dominik

Aber das ist halt einer von den Beispielen.

Dominik

Vielleicht gut ist es, wenn man halt einen Zugriff auf Tensor-Kurs hat und das halt einfach dann von der Lizenz, die halt auch nicht auf frei ist, einfach forken kann.

Dominik

Und ich finde es gar nicht so schlimm, wenn du halt das Know-how von den Entwicklern da mit reinfließt, die halt vorher da Teil gesteckt haben.

Dominik

Also die Frage ist halt, wie man mit umgeht mit den sowas wie Lorbeeren-Einheimsen oder sowas.

Dominik

Ich beschreibe einen Federnspücken, das wäre halt schon gut, wenn man das irgendwie so ein bisschen, also zumindest ehrehalbar irgendwie berücksichtigt werden würde, aber so von der technischen Seite, Juve, um den Kreis zu schließen, ist eigentlich ein cooles Tool.

Dominik

Also er hat auch ein bisschen fast so ist wie Piptools und auf der Roadmap steht halt so, dass die anderen Funktionalitäten, die ich haben will, auch alle Ritter zukommen.

Dominik

Aber ja.

Jochen

Ja.

Jochen

Also sieht schon ganz, es ist auf jeden Fall gut gemacht, das kann man auch.

Dominik

Ja, also ich möchte dir gerne haben, bitte, wenn jemand Lust hat, bitte re-implementet MyPi, bitte in Ruff.

Dominik

Es ist einfach fürchterlich, langsam und nervig.

Jochen

Auch mit MyPyD und mit Tricks.

Dominik

Ja, keine Ahnung, welche Tricks du meinst, aber es ist fürchterlich.

Dominik

Auch die Pre-Comet-Hox, es ist einfach totale, das muss halt seine eigene Wende verfolgen.

Dominik

Es ist fürchterlich.

Dominik

Totale Katastrophe.

Ja.

Dominik

Ihr findet Jochen jetzt nicht so, habt ihr gerade gehört.

Jochen

Ja.

Jochen

Einfach mal auch weglassen geht auch.

Jochen

Ich habe jetzt Pre-Comit-Hux und dann war das irgendwie eine Freude, nur den Teil ohne MyPai zu kopieren, weil das war sowieso so lang.

Jochen

Ich dachte so, oh, das verstehe ich alles.

Dominik

Aber ich muss auch gestehen, warum ich es doch nicht mache, ist, weil es tatsächlich sehr, sehr viele Bugs findet.

Dominik

Fast immer, wenn sich MyPi Comethook beschwert, ist es ein Bug.

Dominik

Also manchmal ist halt auch Quatsch, aber dann musst du Typing nur hinschreiben oder so, wenn du weißt wo.

Dominik

Und dann manchmal schreibst du Typing No hin und dann merkst du irgendwie zwei Stunden später so, oh, das war doch ein Bug.

Dominik

Und das ist mir relativ häufig passiert.

Jochen

Ja.

Jochen

Dann musst du das wohl hinnehmen, dass es langsam ist.

Dominik

Ja, oder die übertreibt für mich ein Ruff.

Jochen

Ja, gut.

Jochen

Ja, mal schauen.

Jochen

Vielleicht macht es ja irgendjemand.

Jochen

Genau.

Jochen

Okay, ansonsten, ich habe mir noch so Releases aufgeschrieben.

Jochen

Es gibt jetzt PyTest 8 oder Pydentic 2.6.

Jochen

Aber dazu will ich eigentlich halt, ich habe auch, wahrscheinlich bin mir, ich vergesse jetzt ganz viele Sachen, die auch released worden sind, weil ich keine Zeit mehr hatte, nachzugucken, was alles seit dem letzten Mal passiert ist.

Dominik

Ja, vor allem, wir müssen die ganzen LLM-Sachen mal irgendwann nachholen.

Dominik

Da haben wir schon lange keine Folge mehr zu gemacht und da ist so viel passiert seit dem letzten Mal.

Jochen

Genau, nur zu dem Credits geben, Ding, das ist halt auch, da sind auch Leute momentan gerade angesäuert, weil GitHub irgendwie sehr viel Werbung damit macht, dass Copilot jetzt, also einmal machen sie jetzt so Dinge wie Copilot Enterprise irgendwas, for Enterprises oder weiß auch, wie auch immer sie das da nennen, das Produkt, und sagen dann, ja, und dann kann es auch irgendwie Django Super irgendwie Dinge completen und direkt irgendwie dir dann eine Modelle oder Views bauen oder was auch immer, keine Ahnung, machen damit sehr viel Werbung, aber haben

Jochen

halt noch nie irgendwie irgendwas gesponsert oder auch noch nie irgendwas zurückgespendet oder so.

Jochen

Da kann man ja auch sagen, so ihr.

Dominik

So, als Beispiel, also ich glaube, Azure bringt sowas wie 10 Milliarden pro sechs Wochen, weil das ist der Preis, den man bezahlt hat für OpenAI.

Dominik

Und Azure holt das halt in sechs Wochen oder so rein.

Dominik

Das heißt, man könnte ja irgendwann mal auf die Idee kommen bei den Wachstumsraten, die die gerade haben, unter anderem auch deswegen, weil das halt natürlich schön verknüpft ist mit den ganzen Azure Services und so, dass man da einfach mal was zurückgibt.

Dominik

Falls irgendwann Microsoft zuhört.

Dominik

Wettelt eure Vorgesetzten an, dass da endlich mal so ein bisschen dann die Projekte auch weiterbringt, weil davon lebt jedoch eigentlich, oder?

Jochen

Ja, also dafür sind sie sich auf jeden Fall nicht zu schade, da das mit dem Marketing-Vortil mitzunehmen.

Jochen

Boah, wäre eigentlich nett, wenn man da mal auch ein bisschen was zurückgeben würde.

Jochen

Ja, genau, das war jetzt so noch.

Jochen

Aber ansonsten stimmt.

Jochen

News war diesmal nicht so viel.

Jochen

Okay.

Dominik

Ja, dann vielleicht noch deine News, liebe Birgit.

Dominik

Vielleicht wolltest nochmal was zur Softwareskammer erzählen, glaube ich.

Dominik

Die ist drei hier lokal, glaube ich, nur angesiedelt.

Dominik

Wir sind in Düsseldorf.

Dominik

Aber ja, vielleicht auch.

Birgit

Ja, die Softwareskammer, genau.

Birgit

Die Softwareskammer, das hört sich immer so ganz hochoffiziell an.

Birgit

Kammer, ne?

Birgit

Man muss da Mitglied werden und ganz viel Geld bezahlen.

Birgit

Muss man natürlich nicht.

Birgit

Software Xammer ist entstanden aus der Softwarecrafting Community.

Birgit

Also Leute, die sich damit beschäftigen, wie man halt professionell gute Software entwickelt.

Birgit

Also mit welchen Mitteln, mit welchen Prinzipien, das ist vollkommen technologieagnostic.

Birgit

Und der Deutsche oder der Deutschsprachige Ableger davon ist halt, hat sich dann Softwerkskammer genannt.

Birgit

And die gibt es in ganz Deutschland, in der Schweiz and in Österreich, im Speicherraum, in verschiedensten Städten und wird halt organisiert von Leuten, die sich dazu berufen fühlen, das zu organisieren.

Birgit

Und ja, das ist im Prinzip geht es über Meetups.

Birgit

Ich organisiere die Meetups hier in Düsseldorf zusammen mit noch ein oder zwei anderen Leuten.

Birgit

Im Augenblick schläft so ein bisschen nach Corona noch.

Birgit

Also ich versuche das gerade wieder ein bisschen in Gang zu bringen.

Birgit

Und ich organisiere das Treffen auch mit in Köln.

Birgit

Da sind wir ein bisschen aktiver, haben eigentlich fast jeden Monat ein Treffen dort und versuchen da aber nicht nur so vortragsgetrieben zu sein, sondern auch ein bisschen mehr in Richtung Hands-on zu gehen.

Birgit

Also dass man einfach mal selber auch was ausprobieren will oder kann.

Birgit

Wir diskutieren auch mal über Bücher oder ja, einfach nicht nur Vorträge über gewisse Dinge.

Das Craftmanship.

Birgit

Das Craftmanship dahinter oder das Crafting, also Manship darf man ja jetzt nicht mehr sagen.

Birgit

Genau, also dass wir da so ein bisschen mehr in Aktion treten teilweise auch.

Birgit

Genau.

Birgit

Und dann zu verschiedensten Themen rund um Software Crafting.

Birgit

Also ganz viel Richtung Testing und Richtung vielleicht auch Domain-Driven Design, Richtung Test-Driven Design, solche Geschichten, aber auch alles rundherum, was da so mit reinspielt.

Birgit

Jetzt haben wir zum Beispiel als nächstes mal sowas wie Summon Coaching.

Birgit

Also wie kann man Leute dazu coachen, gute Software zu schreiben und so.

Birgit

So Themen behandeln wir da.

Birgit

Also hat überhaupt nichts mit irgendwelchen Programmiersprachen zu tun oder so, sondern es ist mehr so ein Rundrum-Thema, das mich da auch interessiert und deswegen habe ich es auch ein bisschen vorangetrieben.

Birgit

Also angefangen habe ich in Düsseldorf mit zwei Kollegen damals.

Birgit

Nee, angefangen hatte es eigentlich die Corinna Ball damals in Düsseldorf.

Birgit

Die hätte es dann aus privaten Gründen ein bisschen runtergefahren und dann habe ich sie angesprochen, ob wir das nicht weitermachen wollen.

Birgit

Und dann habe ich das mit zwei anderen Leuten weitergeführt in Düsseldorf.

Birgit

Und dann kam leider Corona und dann seitdem ist das ein bisschen eingeschlafen.

Birgit

Aber ich versuche das jetzt wieder ein bisschen in Gang zu bekommen.

Birgit

Sind immer ganz coole Treffen.

Jochen

Ja, klingt total interessant.

Warst du schon mal da?

Jochen

Ja.

Jochen

Achso, okay, daher kann er.

Jochen

Genau.

Jochen

Ja, aber nee, ich meine, das ist ja tatsächlich auch dieses Thema, ist ja immer auch für alle Sprachcommunities natürlich auch interessant.

Jochen

Ich habe ja auch dieses Buch Architecture Patterns with Python irgendwie, was ich immer empfehle.

Dominik

Repository Pattern.

Jochen

Ja, wo es halt auch nur um Domain-Driven Design geht und Test-Driven Development und so.

Jochen

Genau.

Ja.

Jochen

Und das finde ich auch sehr interessantes Thema.

Birgit

Also wir nehmen dann auch manchmal so am Global Day of Code Retreat teil, wenn euch das was sagt.

Nein.

Birgit

Also Code Retreat ist ja so, da übt man mehr oder weniger Software zu entwickeln.

Birgit

Also das ist ja so, man sagt, so ein Musiker, der übt 90% seiner Zeit und 10% der Zeit performt er.

Birgit

Und wir Entwickler, wir performen 90% unserer Zeit und 10% üben wir vielleicht nur.

Birgit

Und diesen Übungspart, irgendwas vielleicht ein bisschen mehr zu automatisieren, dafür sind solche Code-Recheats ganz gut.

Birgit

Also man nimmt sich eine kleine Programmieraufgabe und versucht die zu lösen innerhalb einer bestimmten Zeit.

Birgit

Und danach schmeißt man den Code komplett weg, redet drüber, was war jetzt gut, was war nicht so gut, wie wir das entwickelt haben, meistens auch im Pair-Programming entwickelt.

Birgit

Und dann macht man eine kurze Pause und dann versucht man das selber problem in derselben with vielleicht noch zusätzlichen Constraints, die man sich so selber auferlegt, nochmal zu lösen.

Birgit

And that's the ganzen Tag lang, immer so halbe, dreiviertel Stunde, so kleines Problem.

Birgit

Und man schmeißt aber hinterher nach dieser Zeit den Code immer komplett wieder weg.

Birgit

Also man hebt nichts auf.

Jochen

Ja, das erinnert mich jetzt an mich an eine Methode, die ich jetzt auswählen würde.

Jochen

Was ist, wenn man jetzt so mit Legacy so einer Legacy?

Birgit

So Refactoring hat das Pizza.

Jochen

Genau, da macht man das.

Jochen

Die Methode, die ich da kenne, nennt sich Mikado-Methode, wo man halt auch immer dann einen Timer stellt.

Jochen

Und dann nach der Zeit hat man entweder das Kleinste, wo man sich denkt, okay, ich könnte da einen Fortschritt erzielen, dann schreibt man sich halt einen Timer und wenn der Timer abgelaufen ist, dann sagt man, okay, das ist jetzt entweder fertig oder man sagt, man macht einen Eintrag, okay, ich bin hier so weit gekommen und dann da aber nicht weiter und macht einen Git-Rewort und das irgendwie wirft den gesamten Code weg und dann macht man mit dem nächsten Ding weiter, sodass man dann halt so einen Baum kriegt, wo man überall schon war und dann so einen Überblick darüber, wie man das in klein

Jochen

ere Teile zerlegen kann.

Jochen

Bis man halt irgendwann an einen Punkt stößt, wo man dann etwas gelöst hat.

Jochen

Und dann von daraus geht man dann immer weiter und so.

Birgit

Und so ein Code-Retrit ist eigentlich nur eine Zeit zum Üben.

Birgit

Und das ist nichts, was man später mal produktiv benutzt, sondern man nimmt sich so eine kleine Übungsaufgabe, eine Kata oder Coding-Dojo-Aufgabe.

Dominik

Ja, bei welches nimmst du?

Dominik

Hast du deine Lieblingsplattform, wo du das hernimmst?

Birgit

Es gibt CyberDo, da gibt es richtig gute.

Dominik

Ich mag Code Wars auch sehr gut.

Birgit

Code Wars ist auch gut, ja.

Birgit

Und bei diesem Global, der of Code trickiert, der ist wirklich weltweit.

Birgit

An einem Tag.

Ein Fester?

Birgit

Ein fester Tag irgendwann im November.

Okay.

Birgit

Und da wird immer eine Aufgabe gelöst und das ist immer Game of Life.

Dominik

Conway.

Birgit

Genau.

Birgit

Und man kann sich dann, also meistens ist es dann so organisiert, dass man dann einfach mal die erste Zeit ohne Constraints macht und später sagt man dann irgendwie, ja, macht das bitte mal testgetrieben, das Ganze.

Birgit

Oder dieses Ping Pong, also einer schreibt einen Test, der andere muss ihn grün machen.

Birgit

Dann schreibt der andere wieder einen roten Test, dann muss er wieder grün machen.

Birgit

Manchmal auch so Silent Ping Pong, also man darf nicht miteinander reden, nur die Tests sollen sprechen.

Birgit

Okay.

Birgit

Oder man darf gewisse Sprachkonstrukte nicht verwenden.

Dominik

Oder bestimmte Sprachen.

Birgit

Oder man darf die Maus nicht verwenden, nur die Tastatur.

Birgit

Solche Dinge kann man da halt alles ganz gut üben.

Birgit

Dass man so Shortcuts kennenlernt und so solche Geschichten macht.

Jochen

Ja, klingt tatsächlich sehr interessant, ja.

Jochen

Ja, ich glaube, das macht man echt zu wenig, da irgendwie systematisch Dinge.

Einfach mal üben.

Dominik

Wie viel Zeit nimmst du dir so pro Woche oder sowas für ein Neu oder für Üben?

Dominik

Also es sind da vielleicht vielleicht zwei verschiedene Sachen.

Birgit

Generell zu wenig.

Birgit

Eigentlich, also wenn ich mich mal an so einem Thema festbeiße, kann das auch mal Nächtelang dauern, dass ich mich da irgendwie mit irgendwas beschäftige, wenn es mich interessiert.

Birgit

Aber dann kann es auch wieder sein, dass ich mal wochenlang eigentlich gar nichts mache in dieser Richtung.

Dominik

Ich finde das also üben ist tatsächlich so systematisch methodisches Üben habe ich, glaube ich, schon lange nicht mehr gemacht.

Dominik

Das ist halt meistens so ein neues Wissen, irgendwie versuchen zu antizipieren.

Dominik

Und klar, das übt man dann vielleicht manchmal ein bisschen ein, weil man experimentiert halt mit dem Notebook rum, um halt was zum Laufen zu kriegen oder so.

Dominik

Aber so richtig Methoden üben oder sowas, wäre eigentlich tatsächlich mal wieder eine gute Idee, finde ich.

Jochen

Ja, ne, finde ich auch.

Jochen

Zu wenig.

Birgit

Ja, wie gesagt, Sofax kann man, wenn ihr.

Birgit

Wenn ihr das seht, auf Meetups sind wir zu finden, könnt ihr gerne hinkommen.

Birgit

Ja, cool.

Birgit

Ist für jeden offen.

Jochen

Klingt super.

Jochen

Ja, alles klar, dann würde ich sagen, dann können wir doch mal zum eigentlichen.

Jochen

Haben wir das gesagt?

Dominik

Also das eigentliche Thema war ja Freelancing.

Freelancing, okay.

Dominik

Und da kommen wir noch ein.

Dominik

Also weil ein paar Leute machen ja Freelancing, habe ich gehört.

Ja.

Dominik

Ja, also falls ihr irgendwie Software bauen wollt, dann schreibt doch einfach mal.

Jochen

Ja, dazu können wir dann dann eventuell noch, vielleicht, wenn wir über wie macht man eigentlich Marketing und wie viel kommt man uns Kunden.

Jochen

Ich glaube tatsächlich, wir haben noch nie, also ich habe noch nie einen irgendwie Auftrag oder sowas über den Podcast oder so.

Jochen

Das hat sich noch nie irgendjemand gemeldet.

Jochen

Insofern wäre ich jetzt einfach skeptisch, was den

IT-Tech ins Marketing ist.

Dominik

Ich glaube einfach, dass die meisten Leute, die Software kaufen, wahrscheinlich nicht.

Dominik

Die Leute sind die Software selber schreiben und die Leute, die Software selber schreiben, brauchen wahrscheinlich selten Leute, die auch Software schreiben.

Dominik

Das wird wahrscheinlich der Grund sein, aber ja.

Jochen

Ja, aber siehst du mal.

Jochen

Solche Überlegungen.

Jochen

So Entwickler macht man sich dann einfach so.

Dominik

Weil wir hatten schon mal Leute, die wir dann aber weitervermittelt haben.

Jochen

Ah ja, ja, ja.

Dominik

Genau, also von daher.

Dominik

Ja, wir wollten über Freelancing heute sprechen.

Jochen

Ja, aber vielleicht wäre das eine gute Gelegenheit für Wicked, sich vorzustellen, weil genau, was wir so machen, ist ja eigentlich schon bekannt.

Ja, ist

Dominik

es das?

Dominik

Für alle Leute, die alle unsere 55 Folgen bis jetzt durchgehalten haben, okay.

Birgit

Ja, vorstellen, genau.

Birgit

Ich bin kein gelernter IT-Lehrer.

Birgit

Ich habe Elektrotechnik studiert.

Birgit

In den 90ern irgendwann.

Birgit

Und Spezialisierung war technische Kybernetik und Automatisierungstechnik.

Birgit

Das klingt cool.

Das klingt cool, ne?

Birgit

Ist quasi Messsteuerungs- und Regelungstechnik.

Birgit

Damals, das war noch zu, muss ich dazu sagen, ich bin Ossi.

Birgit

Also ich habe in Dresden studiert.

Birgit

Damals hatte ich mit Rechnen überhaupt noch nichts zu tun.

Birgit

Wir hatten irgendwann mal so ein Assembler-Praktikum, da war so, das war nicht meins.

Birgit

Und dann irgendwann, ja, nach dem Studium bin ich, ich habe, achso, nee, während des Studiums bin ich mal für ein Semester nach Moskau gegangen für ein Studium.

Birgit

Und da habe ich dann mir selbst C beigebracht, weil was machen wir in Moskau?

Birgit

Und das konnte ich nachher ganz gut gebrauchen.

Birgit

Nach dem Studium war es dann, nee, ich habe sogar meine Diplomarbeit in C programmiert.

Birgit

Und dann war es irgendwann so weit, da musste man Computer nur richtig buchstabieren können.

Birgit

Da hatte man schon einen IT-Job.

Birgit

Das war so Ende der 90er irgendwann.

Jochen

Könnte sein, dass das heute immer noch so ist.

Jochen

Ich weiß es nicht so genau.

Jochen

Habe ich letztens gehört über Thema DH, also was technisches Verständnis angeht, das, was man braucht, wenn man einen Job bekommt.

Jochen

Also eigentlich reicht es, wenn man im Fahrrad die Lampe anmachen kann.

Dominik

Oder du bist halt Full-Stack-Entwickler in JavaScript.

Birgit

Oh ja, und dann, das war so die Zeit, wo das dann auch mit dem Internet anfing und HTML-Seiten schreiben.

Birgit

Das hat mich halt interessiert, damit habe ich mich beschäftigt.

Birgit

Und dann hatte ich irgendwann einen IT-Job in der Beratung.

Birgit

Ja, und dann hieß es immer, ja, du brauchst nur einen Tag Vorsprung.

Birgit

Vor deinem Kunden.

Birgit

Und genau so habe ich das eigentlich auch gesehen.

Birgit

Learning on the Job, irgendwie bin ich dann auf C<unk> umgestiegen.

Birgit

Und irgendwann dann Anfang der 2000er Jahre dann auf Java.

Birgit

Was ich immer noch mache.

Dominik

Ja, oh, das haben wir vergessen, Selfie.

Dominik

Lass mich kurz in den Tisch rein.

Dominik

Normalerweise sind wir immer ein bisschen.

Jochen

Ja, gut, aber so

Dominik

immer seriös zu bleiben und nicht mehr blöde.

Jochen

Ich dachte, das ist wahrscheinlich alles hinreichend ähnlich, was dieses Thema angeht, aber vielleicht ja auch nicht.

Das ist ja auch spannend.

Jochen

Also insofern.

Birgit

Ja, und dann war ich halt Consultant ganz viele Jahre.

Birgit

Und das war immer so ein bisschen zweischneidig.

Birgit

Also man wurde dann immer bei Kunden angeboten, das Profil passte nicht so richtig.

Birgit

Ja, das hast du schon mal gemacht, schreib mal das in dein Profil rein, das geht schon, ne?

Birgit

Dieser einen dann Tag-Vorsprung, den man dann so braucht.

Birgit

Und also man konnte sich aber nicht so richtig irgendwie in dieser Richtung immer entwickeln, wie man das vielleicht einfach vorhatte.

Dominik

Also Consultant heißt, du gehst zum Kunden.

Birgit

Zum Kunden machst da Projekte.

Dominik

Projekte, die dann Lösungen.

Birgit

Also beim Kunden, mit den Leuten von dem Kunden zusammen und so.

Birgit

Also Projektgeschäft, ganz normales Projektgeschäft war das.

Birgit

Aber ich hatte damals noch nicht so richtig die Traute, sag ich mal, mich da selbstständig zu machen.

Birgit

Das war im Hinterkopf.

Birgit

Aber noch nicht so richtig das Selbstbewusstsein dafür.

Jochen

Ja, ich glaube, haben viele nicht von Anfang an das.

Birgit

Und irgendwann, ja, dann war, da war ich dann aber auch schon Mitte 40.

Birgit

Da war ich dann soweit.

Birgit

Familienplanung abgeschlossen, Haus fertig gebaut.

Dominik

Das hat man endlich Zeit für die Wichtigung.

Dann habe ich zu meinem Mann gesagt, ich

Birgit

probiere das jetzt, wenn es schief geht, dann gehe ich halt wieder in die Festanstellung.

Birgit

Und das war vor mittlerweile, ich bin jetzt im 12.

Birgit

Jahr, Freelancer.

Birgit

Hab mich natürlich davor mit Leuten unterhalten, die auch Freelancer sind, wie sie das organisiert haben, was man zu beachten hat, wie sie das so machen.

Dominik

Die Tipps, die wollen jetzt alle Menschen auch hören.

Und ja, dann habe ich es einfach gemacht und seitdem

Dominik

ein bisschen nicht

Birgit

wieder zurückgeschaut.

Ja.

Dominik

Das klingt nach einer Erfolgsgeschichte.

Ja.

Dominik

Also ich finde, wir müssen halt aber trotzdem mehrere Seiten beleuchten, das halt natürlich auch.

Dominik

Die Risiken sind ja nicht ohne, würde ich auch sagen, ja.

Birgit

Nee, das stimmt.

Dominik

Also die Frage ist halt, man muss halt schon, sein Produkt ist man halt selbst.

Dominik

Und das muss halt auch irgendwie verkaufbar sein.

Birgit

Ich hatte tatsächlich, ich habe so angefangen, dass ich zu meiner Firma gegangen bin und habe gesagt, ich möchte mich selbstständig machen, aber ich würde gerne in dem Projekt bleiben, wo ich jetzt gerade bin.

Jochen

Das ist eine gute Idee, glaube ich.

Dominik

Aber haben die Ja gesagt oder nein?

Dominik

Also kommt das auch ein bisschen drauf an.

Birgit

Isa, und ihr könnt mich ja einstellen als Freelancer und an den Kunden verkaufen.

Birgit

Ja, und dann haben sie gesagt, ja, machen wir.

Birgit

Alles gut.

Birgit

Dann habe ich den Vertrag gekriegt.

Birgit

Das war so im Dezember für Januar dann halt, ne?

Birgit

Und am 23.

Birgit

Dezember haben die dann den Vertrag zurückgezogen.

Oh.

Hey, guck mal nach dem.

Jochen

Ja, ich meine, ich also finde ich jetzt interessant, weil ich meine, da sieht man natürlich schon so einen gewissen Interessenkonflikt.

Jochen

Also was ich oft kenne.

Dominik

Und die Realität ist viel entstanden.

Jochen

Ja, wenn Leute sich selbstständig machen, gerade so im, wenn man quasi als Berater für eine andere Firma bei einem Kunden ist, häufig, dann kommen ja vielleicht sowohl der Kunde wie auch der zukünftige Rexer irgendwann auf die Idee.

Jochen

Also warum machen wir das nicht so, dass die Firma, die mich hier hinschickt, eigentlich braucht die das Geld wirklich so dringend, wir könnten das auch einfach nehmen und teilen sozusagen.

Birgit

Ja, nee, nee, nee, nee.

Birgit

Die Firmen ticken ja da anders.

Birgit

Die haben gerne Vermittler dazwischen, weil sie halt nicht mit jedem einzelnen Freelancer irgendwie einen separaten Vertrag haben wollen.

Birgit

Sondern die haben dann so Rahmenverträge mit dem Vermittlern.

Jochen

Aber ich würde denken, das ist normalerweise weniger als das, was eine Firma quasi bekommt, wenn sie jetzt einen Arbeitnehmer mehr oder weniger ausleiht.

Jochen

Also der Vermittler bekommt, ja weiß ich nicht, die so 20 bis 30 Prozent oder so.

Jochen

Ich denke, das ist weniger.

Jochen

Aber ich weiß es natürlich ehrlich gesagt auch nicht.

Jochen

Wenn man jetzt sagt, okay, du dem Arbeitgeber sagt, okay, du kannst jetzt von der Rolle des, du bist mein Arbeitgeber in die Rolle des, du bist mein Vermittler und kriegst immer noch 30%, ist immer noch mehr als null, also insofern.

Jochen

Auch nicht so schlecht für dich.

Jochen

Geht vielleicht auch ganz gut, ja.

Birgit

Naja, jedenfalls hatte ich dann keinen Vertrag mehr.

Birgit

Und dann war so ein bisschen Panik angesagt.

Birgit

Quasi bevor es überhaupt gestartet hat.

Birgit

Aber der Kunden hat gesagt, nee, wir wollen dich weiterhaben.

Birgit

Wir finden für dich einen Vermittler.

Okay.

Birgit

Und das haben die dann auch gemacht.

Birgit

Komm erstmal her, fang an.

Die Vermittler kriegst du später.

Birgit

Aber das hat dann ganz gut geklappt.

Birgit

Also ich hatte dann meine Vorstellung natürlich, du musst dir schon einen Plan machen.

Also wie viele Stunden willst du arbeiten, was rechnest du an Urlaub ein, wie viele Wochen willst du für Konferenzen oder auf irgendwelchen Schulungen rumhängen, was denkst du, wie oft du krank bist und rechnest dann halt ein bisschen hoch, was und dann rechnest du, was musst du einnehmen, um halt deine ganzen

Dominik

Leben auch zu machen.

Birgit

Dein Leben finanzieren so klar, dass wir nicht mehr so gut zu tun.

Dominik

Also ich hatte gerade das bei vielen jungen Leuten, die waren relativ günstig am Anfang, wo ich sagen würde, das ist ein Fehler.

Birgit

Ja, deine Krankenkasse zu bezahlen und und und und.

Birgit

Du musst natürlich auch ein bisschen was zurücklegen, ne, für wenn du mal krank bist.

Dominik

Ja, genau, weil du machst deinen Vertriebsauf nicht vergessen.

Dominik

Also wenn du halt nämlich mal eine Durchstrecke hast und gerade keine Kunden hast, dann zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht Monate, man weiß es nicht genau, klar ist am Anfang, so die Zündung ein bisschen kürzer hat, da muss man halt genug zur Seite gelegt haben, um den Vertrieb machen zu können, um Leute fragen zu können, um was zu finden halt auch, ne?

Birgit

Ja, und ja, dann habe ich gesagt, okay, halt Stundenzahl X im Jahr Maximum, was und dann einfach, was muss ich einnehmen und dann runtergerechnet, was kostet die Stunde.

Birgit

Ja.

Birgit

Und davon bin ich aber auch nicht wirklich abgewichen.

Birgit

Also da muss man dann schon sagen, nee, das koste ich, muss ich halt so hinstellen, selbstbewusst und sagen, und unter dem kriegst du es nicht.

Dominik

Den muss man halt auch dann bringen.

Dominik

Das Problem ist halt, also es gibt halt dann irgendwann so einen Sweetspot, würde ich sagen, weil viele Firmen haben halt so einen Satz, den die halt zahlen, einen Tagessatz, so an externe Agenturen oder sowas.

Dominik

Und wenn man da halt dann irgendwie drüber liegt, dann ist denen halt so teuer, dann machen die es halt dann nicht.

Dominik

Und wenn man halt drunter liegt, dann sagen die, oh ja, super, mache ich jetzt halt quasi sofort und freuen sich und stecken in die Tasche, aber sie schätzen sich dann auch oft nicht so werden, denken so, ja, vielleicht ist das aber auch nicht so der gute, ist ein bisschen unerfahren oder sowas.

Dominik

Das halt oft, daran sieht man auch schon ein bisschen vielleicht, ja, Erfahrung, obwohl das nicht immer der Fall ist.

Birgit

Wobei ich würde, ich persönlich würde von Tagessätzen abraten.

Birgit

Ich mache immer Stundensätze, weil die sagen, so ein Tag hat acht Stunden.

Birgit

Wenn du mehr machst, ja, Pech.

Birgit

Wenn du weniger machst, kriegst du halt weniger.

Aha, okay.

Birgit

Also du kannst ja auch nicht, du darfst du dann nicht verrechnen miteinander, hast mal einen Tag zwei Stunden mehr gemacht, den anderen Tag zwei Stunden weniger.

Birgit

Also das war damals, jetzt kann man es weniger gut kontrollieren, sag ich mal, im Homeoffice, habe ich jetzt nicht gesagt.

Birgit

Aber damals war man halt vor Ort beim Kunden noch, ne?

Birgit

Also als ich angefangen habe 2013.

Birgit

Da führte auch kein Weg rein, nur im Homeoffice zu arbeiten.

Dominik

Das ist auch so eine Sache, wo ich halt auch Probleme habe, wenn die Leute halt tatsächlich sagen, ey, wir wollen jetzt aber 40 Stunden komplett deine Präsenz haben in irgendwelchen Projekten, das finde ich halt einfach zu viel.

Dominik

Das ist halt eigentlich auch nicht gut für Effektivität, finde ich.

Dominik

Und weil, also ich finde, wenn wir 40 Stunden die Woche komplette Vorleistung bringen, auf dem Niveau, das ich gerne hätte für den Satz, finde ich halt schwierig.

Dominik

Das ist so ein bisschen.

Jochen

Gut, dann ist halt da die Frage, was vielleicht einen Auftraggeber sucht und das, was ich, also der freundliche Begriff, glaube ich, den ich dafür höre, also ich mache das auch häufig, nennt sich so Team Augmentation oder halt Bodyleasing.

Jochen

Ja, das, ja.

Jochen

Man arbeitet halt quasi wie so ein normaler Mitarbeiter halt in einem Team mit.

Jochen

Und wenn die anderen halt so arbeiten, dann ist es halt schwer zu sagen, ja, könnt ihr alle so machen.

Jochen

Ich bin halt ganz anders.

Jochen

Das ist halt vielleicht.

Birgit

Also ich habe wirklich auch so angefangen, also mit diesen 40-Stunden-Wochen, man muss das so ein bisschen lernen, dazu einfach zu sagen, ich bin jetzt mal zwei Tage gar nicht da, einfach mal, einfach mal so.

Birgit

In aller Regel habe ich aber schon so einen so einen Tagesablauf, dass ich, was weiß ich, 8 am Rechner sitze und dann bis 17 Uhr mache.

Birgit

Und dann vielleicht auch noch darüber hinaus.

Birgit

Also dann aber meinen privaten Kram oder anderen Kram.

Birgit

Aber was ich zum Beispiel bisher nie hatte, war, dass ich so zwei, drei Projekte parallel habe.

Birgit

Ich hätte immer so ein 100%-Projekt Projekt.

Dominik

Also Kontextwitch ist auf jeden Fall sehr teuer, ne?

Dominik

So Sägezahnproblem, das ist da sehr schwierig.

Birgit

Was ich jetzt so mittlerweile mache, ich gebe zurzeit ab und zu mal Schulungen.

Birgit

Dann ziehe ich mich halt aus dem Projekt raus und bin dann halt mal drei, vier, fünf Tage weg, wo ich Schulungen gebe.

Birgit

Und ja, das bringt dann ein bisschen Abwechslung rein und man ist nicht so Vollzeit in dem Projekt drin.

Birgit

Aber ich habe auch Tage, ja, das ist halt nicht so viel Arbeit, dann machst du halt mal nur einen halben Tag, aber andere Tage dann ziehst du mal zehn Stunden durch.

Das kommt auch vor.

Dominik

Das kommt sehr drauf an.

Dominik

Und das ist so ein bisschen, also ich finde, das mit dem 8 Stunden-P geht halt nur dann, wenn halt so irgendwie Meetings dazu kommen oder so ein bisschen Gequatsche halt oder so.

Dominik

Weil ansonsten, also ich finde so reine produktive Zeit, die sinkt irgendwie die Aufmerksamkeitsspanne halt und dann wird halt der Output auch geringer und das finde ich irgendwie eher blöd.

Dominik

Und ich mache dann halt eher Schluss.

Dominik

Also bei mir ist so Speedport sozusagen sechs Stunden oder sowas.

Dominik

Und dann bin ich maximal produktiv.

Dominik

Und wenn ich das halt, also klar, gib mal so ein bisschen Quatsch-Time, wenn wir zwei, drei, vier Wochen mal irgendwie so ein bisschen mehr macht, das ist kein Problem.

Dominik

Aber irgendwann merkt dann schon, dann ist der Akku so ein bisschen näher und dann kommt man nicht mehr so leicht in die Gänge, wie man das gerne hätte.

Dominik

Ich weiß nicht, ob es da an Leuten anders geht, aber.

Birgit

Aber ich mache auch, ich mache auch wirklich viel Urlaub zwischendurch.

Birgit

Und nehme mir die freie Zeit oder gehe auf Konferenzen oder spreche auch auf Konferenzen, das musst du ja auch noch vorbereiten und solche Sachen.

Birgit

Ich war letztens zum Beispiel auf der OOP in München, da habe ich gesagt, okay, ich bin halt die ganze Woche dann auf der Konferenz.

Birgit

Hab da gesprochen, dann kommst du ja auch frei rein.

Birgit

Und dann bin ich halt die ganze Woche da geblieben.

Birgit

Und dann konnte das Projekt Projekt sein.

Birgit

Das war mir dann egal.

Birgit

Ja, aber das

Dominik

ist ja eigentlich auch das Projekt.

Birgit

Das ist meine Zeit dann.

Dominik

Privilegien, die man erzählt hat.

Birgit

Und man kann sich halt auch aussuchen, in welche Richtung man sich da weiterbilden will oder weiterarbeiten will.

Birgit

Genau, und das, wie gesagt, die macht das jetzt seit im 12.

Birgit

Jahr jetzt und ich hatte noch nie unfreiwillig eine lange Pause.

Birgit

Also wenn, dann war es eine gewählte Pause.

Birgit

Dass ich mal gesagt habe, ich mach mal einen Monat nichts oder fahr mal weg.

Dominik

Ja, das spricht ja auch für dich.

Dominik

Und das ist dann, weiß ich also, ne, Word of Mouse, dass man halt sagt so, ah, die Birgit, das hat das so super gemacht.

Dominik

Sag doch mal Bescheid, das ist halt auch oft, glaube ich, so, ne, dass halt so ein bisschen das weitergetragen wird.

Birgit

Ja, dieses Meetup-organisieren und auf Konferenzen gehen und dort sprechen, das bringt dir schon auch viel an Netzwerk.

Birgit

Und das kannst du halt immer dann anträgern.

Birgit

Das muss man sich aber auch erst aufbauen, ne?

Dominik

Man muss so an seine Marke denken und seine Marke arbeiten.

Birgit

Genau, und das ist halt neben dem Projekt immer noch on top.

Birgit

Also muss man dazu sagen, ich habe jetzt keine Kinder, also keine Familie in dem Sinne, mein Mann ist da recht pflegeleicht, wenn ich viel am Rechner sitze.

Birgit

Ich stelle mir das schon schwieriger vor, wenn man dann wirklich da vielleicht noch familiär anders eingebunden ist.

Also da staune ich dann immer diese Leute.

Jochen

Ja, also früher, als ich auch als ich angefangen habe oder bis dann, bis ich dann irgendwie auch viel Kinderbetreuung mit übernommen habe, habe ich auch mal 40 Stunden Verträge gemacht eigentlich.

Jochen

Und hatte auch das Gefühl, dass es nicht so einfach ist, was anderes zu machen, weil man muss man das begründen und dann, ja, also irgendwie schwierig.

Jochen

Und dann aber mit Kindern ging das halt gar nicht mehr.

Jochen

Weil da muss man halt zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten sein, dann geht das halt nicht.

Jochen

Und jetzt momentan schaffe ich so 20 bis 30 Stunden so und das dann das ist deutlich schwerer, dass also aus meiner, also ich gefühlt schwerer zu verkaufen, Kunden, als die 40 Stunden, die 40 Stunden.

Dominik

Ich wollte halt deinen ganzen Arm und alles sofort.

Jochen

Und das hätte ich am Anfang wahrscheinlich gar nicht machen können.

Jochen

Inzwischen geht das halt, dass man sich halt sagen kann, ja, so sieht es halt aus.

Jochen

Na gut, geht irgendwie.

Jochen

Aber früher wäre das wahrscheinlich gar nicht gegangen.

Jochen

Insofern.

Dominik

Ich glaube, da hat sich auch so ein bisschen vielleicht die Philosophie geändert.

Dominik

Aber ich finde es halt auch ehrlicherweise tatsächlich.

Dominik

Also manche sind halt Projekte, die sind auch eben ein bisschen kürzer und dort waren immer schnell, schnell und direkt und sofort fertig.

Dominik

Und ich finde das eigentlich, also ich persönlich finde es viel angenehmer in Projekte mit so Leuten, die so ein bisschen mehr Teilzeit da sind, weil die sind in der Zeit, in der die da sind, eigentlich produktiver und ich schaffe ganz ehrlich in der Zeit mindestens genauso viel meistens, wenn ich halt so ein bisschen ausgeruhter bin und einen Geist habe.

Dominik

Und das ist halt so, weiß nicht, würde ich so sehen.

Dominik

Und das ist so ein bisschen so die Challenge.

Dominik

Ich glaube, Menschen so zusammenzubringen, auf so eine modernere Art und Weise, da halte ich relativ viel von.

Dominik

Also ich glaube, dass das viel produktiver ist als, ich sag mal jetzt, je nachdem, welche Firma man guckt, dann haben sie halt festangestellte Daten.

Dominik

Der ist jetzt natürlich ein bisschen anders beim Freedancing, ja.

Dominik

Aber deren Motivation ist teilweise so derart im Keller.

Dominik

Also dass selbst wenn die dann 40 Stunden da absitzen, sage ich das mal blöd, ja, das bringt nicht

so viel.

Jochen

Ja, gut, aber so eine Verteilung hast du ja auch überall, dass es halt Leute gibt, die motiviert sind und weniger oder die ganzen Widrigkeiten.

Dominik

Mein Anspruch als Twitter zum Beispiel ist immer Vollgas halt, ne?

Jochen

Genau, ich denke, das ist auch das, was halt wahrscheinlich ein Auftraggeber halt den Anspruch, der hat.

Jochen

Vielleicht, was heißt Vollgas?

Jochen

Keine Ahnung, was das bedeutet.

Jochen

Aber ich meine, dass du halt jemanden hast, der schon in deinem Interesse irgendwie versucht, Dinge voranzutreiben, wenn du das wahrscheinlich bei Angestellten halt auch davon ausgehen muss, aber das ist halt erfüllt sich vielleicht nicht unbedingt immer so.

Jochen

Ja, das ist

Dominik

dann halt dann entwickler als Angestellter, da sitzen Entwickler einfach an der ganzen Hebeln.

Dominik

Da kann der Projektmanager ja so viel rumfuchteln mit der Peitsche, wie er lustig ist, dann kannst du ihm sagen.

Die Peitsche ist halt nur.

Ja, genau.

Dauert halt noch einen Moment.

Birgit

Was ich halt ganz angenehm finde als Freelancer, du bist halt zwar in diesem Projekt drin, aber du bist aus dieser ganzen Firmenpolitik raus.

Birgit

Und diese Politik scheiße in den Firmen.

Oh ja.

Birgit

Ich habe Scheiße gesagt.

Birgit

Schnell.

Birgit

Die nervt dir so an.

Dominik

Ja, die will niemanden haben eigentlich.

Birgit

Die will niemand haben und ich kann mich da.

Dominik

Aber notwendig, wenn man das machen, so eine Karriere im Prozess machen möchte, muss man das unbedingt mitmachen.

Birgit

Ja, aber da kann ich mich halt komplett rausziehen und sagen, macht ihr mal, entscheidet ihr.

Birgit

Ich nehme dann die Entscheidung entgegen.

Dominik

Lieber konstruktiv, produktiv an Dingen arbeiten, ist es viel besser.

Es macht viel mehr Spaß.

Birgit

Oder ich nehme dann die Zeit, die sie dann brauchen, um sich da irgendwie einig zu werden, um mir selbst wieder irgendwas beizubringen oder was zu üben oder keine Ahnung, was.

Dominik

Ja, das ist übrigens noch so ein Punkt, ich sage absolut essentiell ist halt Curiosity, ne?

Dominik

Also Neugier.

Dominik

Ohne Neugier wird es schwer.

Jochen

Aber das, das würde ich auch sagen, ist ein großer Vorteil am Freelancer sein.

Jochen

Ich bin das ja so ein bisschen unabsichtlich geworden und ich hätte es war nicht so geplant, alles irgendwie mir da so mehr so reinrutscht, aber wer zurückblickend, ich mache das jetzt auch schon, also ich habe ein richtig langes großes Projekt, hatte ich 2013, also auch quasi fast genauso lang.

Jochen

Das einer der Hauptvorteile ist gegenüber, ich war vorher lange angestellt, ist halt tatsächlich dieses, dass man sich nicht so stark mit der Firma, für die man arbeitet, identifiziert, würde ich das jetzt mal umschreiben, weil oft ist ja, ich hab das, ich habe mich nie gerne mit Politik oder mit irgendwie diesen Geschichten beschäftigt, aber wenn man sich stark mit dem, was die Firma macht, identifiziert, weil man auch sehr viel Zeit da reingesteckt hat und wenn man das gerne fühlt man sich halt irgendwie gezwungen, das zu tun und da sie mitzumachen, weil man das Gefühl hat, dass man

Jochen

die Sachen sonst nicht in die Richtung bewegen kann, die man, wie man das möchte.

Jochen

Und das ist halt unter Umständen sehr schmerzhaft und das ist beim Freelancing sehr viel angenehmer.

Jochen

Also ich finde das deutlich angenehmer, dass man, dass ich halt, ich kann immer noch diesen ja, weiß ich nicht, Drang danach irgendwie Dinge zu verbessern haben und Sachen machen, aber ich muss mich jetzt nicht mit den Zielen der Firma identifizieren und davon so ein bisschen.

Dominik

Genau der Punkt, weil man das aus dieser Zielperspektive, ne, ob jetzt OKR nehmen oder was auch immer, betrachtet, dann ist halt tatsächlich das Objective des Commitments für das Erreichen des Objektives intrinsisch, weil das ja dein eigenes Ding ist und halt nicht von der Firma.

Dominik

Deswegen ist es von Anfang halt da.

Dominik

Was relativ.

Dominik

Also ich finde es auch super, dass es eigentlich das, was man möchte, wenn man so Results erreichen will.

Dominik

Und ja, das ist halt tatsächlich, wenn man bei der Firma nur angestellt ist, vielleicht nicht immer so gegeben.

Dominik

Ich meine, das hängt auch ein bisschen davon ab, ob man sich mit diesem Purpose des Projekts oder sowas identifizieren kann oder wieso die politische Situation in der Firma ist oder so.

Dominik

Aber ja, das gehört total dazu.

Birgit

Also ja, man lebt, man sagt zwar, man könnte ja auch jeden Tag dann, wenn es einem nicht mehr gefällt, einfach sagen, ja, ohne Tschüss, ne?

Dominik

Aber das ist auch mutig dann.

Birgit

Aber das ich selbst habe es noch nicht wirklich gemacht.

Birgit

Also das muss man dazu sagen.

Birgit

Ich bevorzuge, du machst ja so meistens so Verträge, die über eine gewisse Laufzeit gehen.

Birgit

Ich bevorzuge eher kürzere Laufzeiten.

Birgit

Also so irgendwas zwischen einem Viertel und einem halben Jahr.

Birgit

Eigentlich lieber ein Vierteljahr.

Birgit

Weil wenn es dann mal, wenn dann mal die Chemie nicht mehr stimmt, kannst du halt sagen, okay, das Vierteljahr stehe ich irgendwie noch durch und dann bin ich hier aber weg.

Dominik

Viele Arbeitgeber oder Firmen haben Angst vor sowas, weil sie wollen ja eigentlich langfristiges Engagement, langfristige Mitarbeiterbindungen haben, die wollen sich Assets in der Firma aufbauen, damit sie die auch, ne?

Dominik

Das ist so ein bisschen, das widerspricht dem so ein bisschen.

Birgit

Ja, ja, aber ich habe schon öfter die Diskussion gehabt und ich atme immer ganz tief durch, wenn der Kunde ankommt, ja, wir würden dich um ein Jahr verlängern.

Birgit

Oder deinen Vertrag, also nicht mich, sondern.

Jochen

Wir haben hier diese Zeitstreckbank.

Birgit

Wir würden gerne deinen Vertrag um ein Jahr verlängern.

Birgit

Dann komme ich immer so, puh, will ich das?

Birgit

Dann fahr ich oft, dass ich sage, können wir uns noch ein halbes Jahr einigen.

Dominik

Du magst uns etwa nicht mehr.

Du willst wieder weg.

Dominik

Was machen wir denn jetzt?

Das ganze Wissen, was wir machen.

Birgit

Nein, aber die können ja danach nochmal ein halbes Jahr gerne haben, wenn das noch passt.

Birgit

Aber ich habe es eben auch schon erlebt, dass sich innerhalb eines Projektes dann die Gegebenheiten rundherum um das Projekt so krass geändert haben, dass es einfach nicht mehr richtig ist.

Birgit

Also das ist einfach kein Tisch.

Dominik

Die länger laufen, tatsächlich irgendwann super anstrengend nervig wird, weil auch diese ganze strategische Konzept und Arbeit am Anfang immer so ein bisschen mehr grüne Wiese, kann so ein bisschen sich austoben und produktiv sein.

Dominik

Und irgendwann geht es dann so nitty-gwitty-Dails und warum denn jetzt so und eigentlich.

Birgit

Und dann hängst du doch in der Politik drin und so denkst so, oh nee, kein Nerv.

Dominik

Ja, das ist das Risiko, was man als, glaube ich, Arbeitgeber mit Freelancern hat, weil die sind da relativ sensibel für und haben eine gute Nase, was das angeht, ja.

Birgit

Also ich sage dann den Kunden auch, ja, nee, also ich renne jetzt nicht einfach weg, ich erfülle schon meine Verträge, ne?

Birgit

Also wenn es irgend geht.

Birgit

Aber es gab auch Situationen, wo du sagst, ja, nee, die Chemie klappt gar nicht mehr.

Birgit

Wir müssen uns jetzt hier trennen.

Birgit

Ja, ich meine,

Dominik

manchmal ist ja auch keine Zeitvereinheit, sondern machst du halt einfach Time mit Material oder sowas.

Dominik

Dann guckst du halt an ein Projekt und dann ist halt tatsächlich, ne, also von beidseitig dann halt, wenn jemand kann das hört, dann kannst du sagen, okay, Montagmorgen, 8 Uhr, ja, danke.

Dominik

Das war es jetzt.

Next, please, ja.

Dominik

Wie du schon sagtest, kurz vor Weihnachten.

Dominik

Ja, super.

Ja, das geht nicht.

Dominik

Bei mir wäre es halt zwei Wochen nach Kindgeburt mit Baby im Arm.

Auch super.

Jochen

Ja.

Birgit

Aber davor sollte man auch keine Angst haben.

Dominik

Naja, also vielleicht schon.

Dominik

Also weil das ist schon hart dann, ja.

Dominik

Man muss halt sich vielleicht ein bisschen mentaler vorbereiten, dass das halt passieren kann, sollte sich dieser Risiken bewusst sein.

Dominik

Also ich würde sagen, jemand, der so ganz, ganz viel Sicherheit sucht und der diese Instabilität überhaupt nicht vertragen kann, ist es wahrscheinlich nicht die richtige Wahl.

Dominik

Es ist schon kuscheliger in so einem.

Birgit

Es hilft natürlich, weil man weiß, man könnte jetzt auch das nächste halbe Jahr einfach mal nichts machen und es würde finanziell nichts mehr machen.

Dominik

Das ist natürlich total super.

Dominik

In der Situation würde ich sagen, ja, machen.

Jochen

Also ich würde auch sagen, man sollte gewisse Rücklagen haben.

Jochen

Ob das jetzt ein halbes Jahr erreichen muss, weiß ich nicht.

Jochen

Das ist ja auch schwierig, ne?

Jochen

Aber so viel bis hier drauf verhaut, dass man nicht sofort.

Birgit

Also natürlich, ich mache das ja jetzt schon eine Weile, man hat sich die Rücklagen geschaffen.

Birgit

Und mit diesem Gewissen kannst du dann eben auch sagen, okay, ich suche mir jetzt dann ein Projekt, was wirklich passt für mich.

Birgit

Und was mir dann Spaß macht und in meine Richtung geht, in die ich gehen will.

Birgit

Also, ja, das.

Birgit

Aber dahin zu kommen, ja, das braucht schon eine Weile.

Ja, klar.

Birgit

Und auch eine finanzielle Disziplin irgendwo, ne?

Dominik

Ja, also auch da ist eine Frage.

Dominik

Auch dann, ne, die Form, welche, da kannst du Rechtsform hat man sich dann da überlegt, ist man halt als Einzelunternehmer unterwegs oder halt irgendwann einer Kapitalgesellschaft, da gibt es ja unterschiedliche Ideen, wie man das machen kann, was dann auch Implikationen für Buchführung hat oder so.

Dominik

Und da muss man bestimmte Sachen halt zurücklegen und Abschreibungen machen, Steuern muss man berücksichtigen, das ist die ganze Wahl.

Jochen

Das entscheidet halt tatsächlich das Finanzamt.

Jochen

Also als ich angefangen habe, hat mein Finanzamt halt gesagt, ja, Freiberufler, kein Problem, bist du.

Jochen

Und dann hat man immer das Problem, genau, dann braucht man die Disziplinen, um zu sagen, so die Hälfte leg ich mal weg, weil du es ja auch noch scharf sagen.

Dominik

Ja, genau.

Dominik

Steuern kommen halt, da wender man halt, ne?

Dominik

Es ist halt B2B.

Birgit

Ich hatte halt mir von Anfang an einen Steuerberater gesucht.

Birgit

Und der sagte, ja, im ersten Jahr, du weißt ja noch nicht, was du verdienst.

Birgit

Mach mal mal den Mindesteinkommensteuersatz, setzen wir mal an.

Birgit

Aber man muss dann halt im Kopf haben, dabei bleibt es halt nicht.

Birgit

Und dann wirklich, wie du sagtest, die Hälfte zurücklegen.

Birgit

Und dann so spätestens nach zwei Jahren kommt nämlich wieder der dicke Hammer und dann steht da so nach dem Politik und will 60.000 Euro von dir haben.

Birgit

Und ja, wenn du die dann nicht auf der Kannt hast.

Dominik

Und so weiter, ja, dann ist es dann lustig, ja.

Birgit

Aber wenn du dann das so gemacht hast, dann hast du dieses Geld halt.

Birgit

Tut dann ein bisschen weh, weil.

Jochen

Es war so schön aus, aber.

Birgit

Aber es waren ja nicht deine.

Birgit

Du hast halt in der Zeit vielleicht ein paar Zinsen gekriegt dafür.

Birgit

Und nicht der Staat.

Birgit

Ja, also die Disziplin muss man schon haben.

Birgit

Und man muss sich halt so ein bisschen, bei mir war es halt am Anfang noch sehr viel Zettelkram, den du dann einmal im Monat in Briefumschlag gesteckt hast und einen Steuerberater geschickt hast.

Birgit

Mittlerweile ist das halt auch alles elektronisch.

Birgit

Man muss sich halt auch einmal im Monat hinsetzen und das Zeug machen.

Birgit

Umsatzsteuer und all diesen ZIP und Zap, den man da so hat.

Dominik

Man muss sich halt wirklich damit eigentlich auseinandersetzen.

Dominik

Es gibt halt bestimmte Dauerfrisverlängerungsanträge, die man dir machen kann.

Birgit

Ja, wie gesagt, bei mir macht es der Steuerberater, ich löhne aber auch ganz gut dafür, wenn man das jetzt nicht machen will, muss man sich halt selbst damit beschäftigen.

Birgit

Ich wollte das nie.

Dominik

Zum Beispiel, wenn du jetzt in dein Gesellschaft gründest, dann kannst du das ja gar nicht, dann bist du ja buchführungspflichtig, dann musst du halt einen offiziellen Steuerberater haben, mitsetzen und so weiter, der dann pro Jahr schon einiges abhaben will von dem und so weiter.

Birgit

Aber ich könnte, ich bin ein Einzelfreelancer, ich könnte das auch ohne Steuerberater machen, aber da habe ich einfach gar keinen Nerv drauf.

Birgit

Also, wie gesagt, da arbeite ich lieber zwei, drei, vier Stunden länger und bezahl den.

Ja, ja, okay.

Du hast noch der Punkt, ja.

Birgit

Weil ich da keinen Nerv drauf habe.

Dominik

Kann ich total verstehen, dass das immer super.

Dominik

Aber ich habe manchmal das Gefühl, dass es nicht einfacher wird, egal wie viel Zeit man da umgeht.

Dominik

Das ist immer wieder das gleiche Problem, ja.

Jochen

Ja, aber ich meine, diese Disziplin kann man sich ja auch so ein bisschen erzwingen.

Jochen

Also da sind wir so ein bisschen bei der, wie ist eigentlich die Form von so einer Freelancer-Tätigkeit.

Jochen

Und wenn man Freiberufler ist oder so, dann hat man da schon viele Eigenverantwortung auch.

Jochen

Aber zum Beispiel, was ich jetzt seit einiger Zeit mache, ist, ich habe dafür eine Kapitalgesellschaft, so aber eine ganz, also ich weiß, ich glaube, die ist auch, ich dachte, das hängt halt auch davon ab.

Jochen

Ich glaube, eine GmbH, da muss man dann bilanzieren und so.

Dominik

Bei einer OG auch,

bei einer OG nicht.

Jochen

Ich mach das nicht.

Jochen

Mein Steuerberater macht das nicht.

Birgit

Bei einer GmbH brauchst du ja auch eine Grundkapital.

Das kann einfach nicht sein.

Dominik

Nein, das kann nicht sein.

Jochen

Okay.

Dominik

Das musstest du, müsstest du bitte nachgucken, weil wenn die sonst prüfen, dann hast du ein Problem, weil die machen die.

Jochen

Ich hatte schon eine Steuerprüfung.

Dominik

Ja, also das muss er machen, tatsächlich.

Dominik

Ja, das ist.

Jochen

Nee, Gewinnüberschussrechtung reicht.

Jochen

Also in meinem Fall.

Jochen

Okay.

Dominik

Dann ist ja irgendwas.

Dominik

Also weil tatsächlich, also Kapitalgesellschaft, ist Kapitalgesellschaft und die sind bilanzierungslässig.

Jochen

Ich weiß es nicht.

Steht im HGW.

Jochen

Wie auch immer, das muss ich wohl nicht machen, laut meinem Steuerberater, keine Ahnung.

Jochen

Aber ja, der Vorteil, den das hat, ist, dass ich quasi mir, also die Rechnung über die Firma stelle und dann zahle ich mir halt einfach ein Gehalt wie ein Angestellter.

Jochen

Das heißt, ich habe sozusagen gar nicht das Problem, dass ich jetzt halt die privaten und die geschäftlichen Ausgaben irgendwie so vermischt habe, dass mir eventuell dann der Überblick irgendwie flöten geht.

Dominik

Auch da muss man halt so ein bisschen aufpassen, weil das muss eigentlich ein stabiles Gehalt sein.

Dominik

Du kannst dich die ganze Zeit hoch und runter gehen und anpassen, wie du lustig bist, weil auch das eigentlich

Jochen

drin hat.

Jochen

Das habe ich auch inzwischen rausbekommen.

Jochen

Ja, genau.

Jochen

Das muss natürlich stabil sein und so, klar.

Jochen

Aber wenn man das so macht, dann ist es relativ entspannt eigentlich.

Jochen

Dann muss man sich da eigentlich keine großen Gedanken mehr machen.

Dominik

Ja, aber es gibt halt tatsächlich so ein paar Regeln, die man vielleicht kennen sollte und das schadet wahrscheinlich nicht, sich mit einem ordentlichen Juristen dafür zu unterhalten und sowas.

Jochen

Genau, aber es gibt auf jeden Fall Möglichkeiten, wie man das auch noch anders gestalten kann.

Birgit

Aber jetzt sind wir gerade schon beim juristischen Teil.

Birgit

Also man muss natürlich auch ein bisschen gucken, wie sind die Verträge dann gestaltet mit den Kunden.

Birgit

Oder oft ist man ja nicht direkt beim Kunden, sondern irgendwie über einen Vermittler drin beim Kunden.

Birgit

Also irgendwie noch so eine Zwischenstufe.

Dominik

Die Prozente haben wollen, ja.

Birgit

Ja, wie viele, ich sage mal, ich will gar nicht wissen, wie viel die dann noch draufschlagen, solange ich das kriege, was ich haben will, ist mir das mir das wurscht.

Dominik

Wenn sie gut verhandeln, kriegen sie mehr.

Birgit

Aber man sollte sich schon die Verträge, die die einem dann da vorlegen, schon ganz gut angucken.

Birgit

Also was steht da drin?

Dominik

Ja, also das ist gar nicht immer so einfach, weil da viel Haken und Ösen drin sein kann, wenn man sich mit sowas ruristischem Krams nicht so auskennt.

Ja.

Birgit

Also im Zweifel sollte man dann halt mal einen Anwalt bemühen und den drüber gucken lassen.

Birgit

Mit der Zeit und je mehr Verträge man so macht, man hat ja was, was ich in meinem Fall im Zweifel jedes Vierteljahr neuen Kunden.

Birgit

Oder dann auch mal zwei Jahre, denselben Kunden, aber man wechselt halt öfter und kennt die Verträge und die haken und ösen dann schon so langsam.

Birgit

Und kann dem Vermittler dann auch sagen, nee, das will ich partout nicht drinstehen haben oder irgendetwas muss unbedingt drinstehen im Vertrag.

Dominik

Aber das ist halt auch erfahrenswert.

Dominik

Da müsste man vielleicht dann, eigentlich müsste man halt sich darüber unterhalten, was man da möchte.

Dominik

Aber wir dürfen natürlich keine Rechtsberatung machen, deswegen können wir da nicht so drauf eingehen.

Birgit

Genau.

Birgit

Aber ja, wenn man sich damit beschäftigt, dann.

Jochen

Ja, es ist, es ist, ich fand es letztlich weniger schlimm, als ich erwartet hätte.

Jochen

Also auch diese ganze Buchführung, Steuergeschichte.

Jochen

Wenn ich mir überlege, welchen Anteil nimmt das an der Zeit, die ich arbeite, tatsächlich ein, dann ist das gar nicht so schrecklich.

Dominik

Ja, aber manchmal hat man halt so einen inneren Widerstand dagegen.

Jochen

Ja, okay, den habe ich auch, ja.

Jochen

Das ist tatsächlich ein Problem.

Aber das monatliche geht bei mir inzwischen.

Birgit

Aber dieses einmal mehr die Steuererklärung, das geht, ich kriege es nicht auf die Reihe.

Birgit

Das ist so vielleicht.

Jochen

Das ist auch bei beim Programmieren oder beim Deployment ist auch so ein Ding, irgendwie das so ähnlich vielleicht, ja, wenn es weh tut, also wenn es Steuer oder Buchhaltung wehtut oder Deployment wehtut, die das häufiger machen.

Jochen

Das ist eigentlich kein gutes Ding.

Jochen

Und bei mir, ich hatte mal eine Zeit lang diese ganzen Umsatzsteuervoranmeldungsgeschichten an nur alle drei Monate.

Jochen

Und das war, das hat so im Rückblick deutlichhafter als jetzt einmal, dass jeden Monat, das geht deutlich besser.

Dominik

Gerade du machst das dann immer direkt am Anfang erledigt dann T-Biden drin oder so, das ist natürlich auch okay.

Birgit

Ja, man muss natürlich auch sagen, die Software ist ja inzwischen auch, oder die Tools, die man da benutzen kann, sind ja auch inzwischen auch richtig, richtig gut und geworden und machen es einem auch leicht.

Birgit

Also und die meisten Rechnungen kriegt man ja heutzutage elektronisch.

Birgit

Man muss sie gar nicht mehr einscannen.

Dominik

Ja, wenn man seitdem seine E-Mails ordentlich getaggt hat und dann das daraus ziehen kann und das dann in einen ZIP-Pfeil schnüren kann und das dann direkt einen Steuerberater schickt, hat man vielleicht schon viel gewonnen.

Birgit

Ja, genau.

Birgit

Ja.

Birgit

Also, aber man muss sich halt damit beschäftigen.

Dominik

Ja, also die steuerlichen Themen, die rechtlichen Themen, also da kommen halt so ein paar Sachen dazu, zu diesem ganzen Verwaltungsoverhead.

Dominik

Aber das ist, würde ich sagen, eher wert.

Dominik

Aber es sind halt diese Risiken, die man halt, ne, nicht hat, weil zum Beispiel jetzt Pandemie oder sowas, also ich meine, bei Software war es bei uns jetzt nicht so schlimm, weil die Leute wollten eine Software haben, aber wenn man halt vielleicht jetzt nicht im Bereich Software ist, dann macht irgendwie Kunst oder sowas, sondern darf man nicht auf die Bühne, ist dann natürlich auf einmal blöd.

Dominik

Und das ist halt dann so ein Punkt, das könnte ja bei Software auch passieren, ja.

Dominik

Also ich finde jetzt mit der AI hat man so ein bisschen so Zurückhaltung gemerkt oder generell wirtschaftliche Lage, man ist sehr viel mehr von der Konjunktur abhängig, weil wenn die Leute auf einmal kein Geld mehr für Investitionen haben oder ist auch die Frage.

Dominik

Also Software ist ja manchmal Profit Center, manchmal Co-Center und oft ist es halt Coast-Center leider.

Dominik

Und wenn halt dann die Ausgaben ganz hart gekürzt werden, weil die ganzen Leute sagen, oh, wir haben ja gar kein Geld, weil wir verdienen gerade selber nicht mehr so viel, dann geben die halt auch weniger aus.

Dominik

Und dann sparen die natürlich auch zuerst an Freelancing und dann kann es halt sein, dass man gerade wenn man Anfänger hat, so ein bisschen mehr Probleme kriegt.

Jochen

Also bei Corona habe ich das auch tatsächlich so gehört von auch gerade da, wo ich dann gearbeitet habe, dass es hieß so, naja, also wir wissen jetzt gar nicht, wie sich das alles entwickelt.

Jochen

Wir müssen ein bisschen auf die Liquidität gucken.

Jochen

Freelancer neu, das machen wir gar nicht.

Jochen

Und dann das ging lange Zeit so.

Jochen

Also wenn ich an der Stelle nicht schon in einem Projekt gewesen wäre, das wäre auch sehr, sehr schmerzhaft geworden.

Jochen

Da hatte ich Glück gehabt, aber ja, ja, da gab es auch einige Leute.

Dominik

Muss man halt selber auch abkönnen, dass das so ein bisschen muss man sich halt Modelle überlegen, wie das halt geht.

Birgit

Ich hatte vielleicht ein bisschen Glück, ich weiß nicht.

Birgit

Ich habe in der Zeit gerade gewechselt das Projekt und bin dann so ein Projekt gelandet bei einer Firma, die sich um so Insolvenzverwaltung kümmert.

Irgendein Gewinn immer.

Genau, Mateure, die drei Säge verkaufen.

Jochen

Irgendwas war.

Jochen

Die Rezession des einen, der Boom des anderen zu kommen.

Birgit

Genau.

Birgit

Und es hatte noch einen großen Vorteil für die IT, glaube ich.

Birgit

Also davor war es fast unmöglich, Projekte zu machen, wo man sagt, ich mache 80% Homeoffice.

Birgit

Und ich komme, was weiß ich, alle zwei Wochen mal für zwei Tage zu euch nach Hamburg, München, Berlin oder sonst wo, wo gerade das Projekt ist.

Dominik

Muss man vor Ort hinsetzen.

Birgit

Und man sollte sich immer vor Ort hinsetzen.

Birgit

Dann habe ich immer gesagt, tut mir leid.

Dominik

Das tut mir leid, aber das liegt vielleicht auch so ein bisschen in der Java-Welt, aus der da bist.

Dominik

Das war bei Python manchmal schon ein bisschen besser.

Dominik

Und das ist also, weil Dava ist ein bisschen konservativer oft, ja, weil viele konservativere Unternehmen auf die sichere Dava-Lösung, die schon ganz corporate erprobt ist, setzen halt.

Dominik

Und dieses komische, neumodische Python, was von seit 35 Jahren da jetzt auch um.

Jochen

Python ist ein bisschen älter als Server, ja.

Birgit

Ich habe auch irgendwann mal Python gemacht zwischendurch, ich weiß noch, aber schon ewig hier.

Birgit

Ja, und also in meiner Blase ging das halt nie.

Birgit

Und dann habe ich immer gesagt, Leute, wenn ihr A will ich nicht mehr im Hotel leben oder irgendwo in einer Zweitwohnung, um dann vier Tage die Woche in München zu sein.

Birgit

Ich möchte auch ein soziales Leben haben und zwar zu Hause.

Dominik

Ja, also mit Familie geht das dann wahrscheinlich auch gar nicht.

Birgit

Und das habe ich lang genug gemacht als Consultant.

Birgit

Über zehn Jahre bin ich jede Woche gependelt nach München.

Birgit

Ich konnte es nicht mehr sehen nachher.

Birgit

Und ja, dann habe ich gesagt, dann müsste ich auch mein Stundensatz dermaßen anheben, dass ihr den auch nicht mehr bezahlen wollt.

Birgit

Also was soll der Scheiß?

Dominik

Ja, ich sehe da auch gar keinen Sinn drin, dass irgendwie zu verpflichtend, also außer dass irgendwelche Manager sich einbilden, dass sie dadurch mehr Kontrolle haben.

Birgit

Ja, das ist, ich sitze ja bei dem auch nicht auf dem Schoß und gucke zu, wie er seine Excel-Sheets ausfüllt.

Dominik

Ja, wenn die Excel überhaupt beherrschen und so, dann.

Dominik

Aber ja, das ist eine von den Sachen, die man vielleicht auch automatisieren kann in Zukunft.

Birgit

Ja, und ich hatte eben gerade noch einen Gedanken weg.

Dominik

Ja, dass wir jetzt nicht mehr da hinten müssen, sondern dass wir es von Hause machen können, das hat einen Riesenvorteil für uns gehabt.

Birgit

Ja, seitdem arbeite ich eigentlich zu 100% im Homeoffice.

Birgit

Achso, ja, und viele Fragen, also viele Kunden fragen auch, was ist dein Remote-Stundensatz ist, was ist dein Vorortstundensatz.

Birgit

Und dann sage ich immer, das ist der gleiche.

Birgit

Weil ich mache die gleiche Arbeit.

Birgit

Also das ist immer meine Herangehensweise.

Birgit

Ich sage, das ist jetzt einkalkuliert, dass ich, was weiß ich, zweimal, also alle zwei Wochen für zwei Tage zu euch komme.

Dominik

Okay, also ich würde es tatsächlich sagen, also ich würde das, wenn das nur so ein alle paar Tage ist, wäre es was anderes, aber wenn jemand tatsächlich sagen würde, ich würde dich jetzt aber gerne für ein paar Wochen aufzahlen, würde ich radikal sagen, mal zwei oder mal drei.

Dominik

Dann würde ich das nicht mehr so gut.

Birgit

Also wenn ich sehe es ein, dass du sagst, okay, wenn du jetzt ein Projekt in Stuttgart oder München anfängst, dass du da mal einen Monat dort vor Ort rumhängst, um die Leute kennenzulernen.

Birgit

Das sehe ich ja vielleicht noch ein.

Birgit

Aber danach muss dann echt remote gehen.

Dominik

Nein, aber wenn jemand dann wirklich das möchte, dann muss der es halt auch wirklich bezahlen, dann ist es dann so ein bisschen.

Birgit

Ja, ja, ja, ja.

Dominik

Ja, das kommt natürlich noch dazu, aber ja, das ist halt die Frage, dass man reingucken kann.

Dominik

Aber weil auch die Zeit tatsächlich, die ich jetzt nicht mit meiner Familie füge, das ist mir halt so viel wert zum Beispiel, das ist halt dann auch nicht verhandelbar.

Dominik

Da muss man schon eine Entschädigung dafür teilen.

Birgit

Also ich trenne, ich trenne grundsätzlich nicht zwischen Remote und on-site-Stundensatz, sondern es ist so eine Mischkalkulation bei mir.

Birgit

Und dann sage ich, ich mache dieselbe Arbeit.

Birgit

Ob ich nun bei euch rumhocke oder bei mir zu Hause, ich mache ja dieselbe Arbeit.

Birgit

Warum soll die nicht gleich bezahlt sein?

Dominik

Würde ich halt anders sehen.

Dominik

Also ganz anders würde ich auch anders machen.

Birgit

Ja, okay.

Birgit

Das ist halt meine Herangehensweise.

Birgit

Okay.

Dominik

Aber gut, dass man Unterschiede hat.

Birgit

Zumal es ja beim Kunden meistens.

Birgit

Also zu Hause habe ich mich jetzt wirklich gut eingerichtet, was meine Arbeitsumgebung angeht.

Dominik

Also ich würde mich zum Beispiel sagen, dass das Wort mich dasselbe.

Dominik

Also ich würde sagen, in so einem Office die Produktivität ist ein Bruchteil.

Dominik

Weil zu Hause die ganzen Tools halt da sind, der Flow ist da, der Arbeitsablauf ist da und das ist ganz anders.

Jochen

Kaffeemaschine ist besser.

Dominik

Ja, ja, so ein Beispiel.

Dominik

Stuhl ist besser, Kaffeemaschine, Bildschirm ist besser.

Birgit

Ja, beim Kunden kriegst du ja meistens irgendwie so diese, diese, ich nenne sie mal die Hasenplätze.

Birgit

Das ist irgendwie so irgendwo in einer Ecke, wo keiner sitzen will.

Birgit

Da steht dann ein, so ein komisch, komisch, vielleicht schon etwas versifter Bildschirm.

Birgit

Eine noch versifftere Tastatur rum.

Ja, aber

Birgit

ein Stuhl, auf dem keiner mehr sitzen wollte.

Birgit

Das hast du dann immer als deinen Arbeitsplatz.

Dominik

Das ist halt die Frage.

Dominik

Man kann natürlich auch sagen, man möchte jetzt nicht so viel verdienen.

Dominik

Dann sagt man, dann gehe ich wieder nach Hause.

Dominik

Das ist halt der Vorteil im Freelancing dann, ja.

Dominik

Das muss man natürlich sich dann auch leisten wollen und so.

Dominik

Also ich würde jetzt, also das wollte ich.

Birgit

Beim Kunden vor Ort eigentlich nur für Meetings.

Birgit

Den ganzen Tag Meetings, irgendwelche Besprechungen, das lohnt sich dann schon mal und mit den Leuten mal Mittagessen gehen.

Ja, das ist wichtig.

Dominik

Also ich würde auch sagen, also mit den Leuten Mittagessen geht und sich halt mal persönlich treffen oder halt abends mal ausgehen, das ist essentiell.

Birgit

Ja, ja, ja, absolut.

Birgit

Mach ich auch.

Birgit

Also so, wenn es dann auf den Weihnachtsmarkt geht, bin ich immer dabei.

Birgit

Also das ist schon wichtig.

Birgit

Das ist schon wichtig.

Birgit

Aber generell arbeiten von zu Hause aus.

Birgit

Heutzutage.

Birgit

Ja, würde ich auch sagen.

Birgit

Das war aber lange, lange Jahre anders.

Jochen

Ja, ich, also bei mir war es auch 2013, das war fast komplett remot, aber der Rest vom Team war halt vor Ort.

Jochen

Und das ist auch nicht so gut, weil da ist man halt immer außen vor, man weiß halt nicht so genau, was gerade passiert.

Jochen

Und oft wird dann so gesagt, ja, aber wir hatten das doch besprochen, dass wir das jetzt so und so machen.

Jochen

Ja, okay.

Jochen

Bei mir hat keiner gesprochen.

Birgit

Ja, man braucht ein bisschen länger, um in das Team reinzukommen, das stimmt.

Birgit

Wenn du nur remote bist.

Jochen

Also wenn alle, wenn nur eine Remote, wenn man, der einzige ist, der remote ist, es auch nicht so gut.

Jochen

Aber jetzt ist es ja meistens so, niemand ist vor Ort eigentlich und dann ist das super.

Jochen

Das funktioniert ja nicht.

Jochen

Ja, wohl,

Birgit

man merkt so langsam, der Trend geht auch wieder dahin.

Dominik

Ja, das Problem ist halt, dass diese vor Ort diese politischen Dinge halt massiv zunehmen.

Dominik

Und das kann halt sein, dass man halt politisch ausgeschlossen wird, wenn man halt nicht Teil des politischen Spielchens ist, was man halt vielleicht auch nicht sein will.

Dominik

Aber also ich würde radikal Sachen rausschmeißen.

Dominik

Ich habe da überhaupt gar keinen Vertrag mit.

Jochen

Ja, also.

Dominik

Also ein paar Wochen ist kein Problem, ja.

Dominik

So ein kurzes Projekt, ich weiß jetzt drei Monate, okay, wenn es ein cooles Projekt ist, kann man sich das überlegen, weil dann irgendwie was Cooles lernt oder weil da irgendwie ein Value hintersteckt oder ein Purpose oder so.

Dominik

Aber halt so dauerhaft so für ein Jahr nochmal irgendwie der Nope.

Einfach nein.

Dominik

Nein.

Dominik

Gibt's halt nicht.

Dominik

Und dann ist es halt dann so, müssen sich die Leute dann halt drauf einstellen.

Dominik

Können sagen ja oder nein.

Dominik

Und dann gut ist, wenn es halt der Arbeitnehmermarkt noch so ein bisschen bleibt.

Dominik

Wir werden halt sehen, wie sich das entwickelt mit Alterspyriminade und AI und so.

Jochen

Aber Dominik, was ist denn mit dem, was ist denn mit all dem schönen Geld, das in der Immobilie steckt?

Das kannst du doch nicht einfach so.

Jochen

Das ist doch grausam.

Dominik

Tja, finde ich jetzt nicht so schlimm.

Naja gut.

Dominik

Also ich würde auch, ehrlicherweise, wenn ich jetzt selber eine Firma aufmachen würde, dann würde ich das alles für Mod aufziehen.

Dominik

Und mit Methoden halt zusammen machen.

Dominik

Also Socializing muss man machen.

Dominik

Man muss halt auch die Leute global einfliegen lassen für bestimmte Zeiten und Events irgendwie, wo man dann halt wirklich so Celebration macht, quasi, ja, oder Ritual, keine Ahnung, irgendwas Lustiges.

Dominik

Was überhaupt nichts mit Arbeit am besten zu tun hat, so.

Dominik

Also nur so ein bisschen vielleicht.

Dominik

Um die Leute halt so ein bisschen zusammenzukriegen, ja, also um dieses Gefüge zu stärken.

Dominik

Aber ansonsten arbeitet bitte jeder in der Zeitzone, wo der Lust hat.

Birgit

Ja, zumal die Firmen ja auch den Vorteil hätten, die könnten sich dann halt richtig gute Leute suchen.

Birgit

Und die wohnen halt da, wo sie gerne wohnen.

Birgit

Und wenn das in der Wüste ist, dann wohnen sie da halt gut.

Dominik

Und wenn jemand tatsächlich Lust hat, irgendwie den ganzen Tag am Strand zu hängen und dann drei oder vier Stunden was zu tun, ist er in den Stunden total motiviert, voll Bock hat auf das Team, ist es viel besser.

Dominik

Ganz ehrlich, als wenn ich irgendjemanden habe, der dann acht Stunden vor seinem Sässelchen sitzt und da.

Dominik

Also weiß ich nicht.

Dominik

Also ich würde das sagen, dass.

Dominik

Vielleicht auf so ein Generationen-Dingjochen.

Jochen

Also ich bearbeite ja auch gerne Remote.

Ich dachte nur so, gut, gut.

Jochen

Dann haben wir dann so Freelancer-Top-Job, muss dafür nicht mal irgendwie das Zimmer verlassen.

Jochen

Okay, ja, ist auch gut.

Jochen

Dann eine Geschichte, ich weiß nicht, das ist auch.

Jochen

Wir sind noch beim Anfang.

Jochen

Oh, wir müssen mal ein bisschen weiterkommen.

Jochen

Wie kommt man eigentlich an Kunden?

Jochen

Wir hatten es so ein bisschen angesprochen, aber noch nicht wirklich.

Dominik

Das ist nicht so einfach.

Jochen

Ja, ja.

Dominik

Also ich glaube, das, was du gesagt hast mit dem Partnersuchen, ist eine gute Idee, wenn man das starten will.

Dominik

Es gibt relativ viele Personal-Beratungsagenturen, Dienstleister, die einen irgendwie vermitteln.

Dominik

Auch irgendwie so ein Freelancing-Zeug ist halt die Frage, wie lang der Contract ist.

Dominik

Es gibt so Modelle wie, du bist irgendwie Grundangestellt, keine Ahnung, das kriegst du relativ wenig irgendwie als Grundanstellung, aber wenn du halt dann so einen Job hast, dann kriegst du halt ein bisschen mehr.

Dominik

Aber nicht alles, was du kriegen würdest als Freelancer, was so ein bisschen so ein Hybrid-Modell ist, ich glaube, man nennt es ein bisschen Employer of Record oder sowas.

Dominik

Da kann man halt in so Projekte halt reinkommen und die wollen halt einen relativ großen Batzen haben.

Dominik

Also es gibt teilweise Leute oder so diese Personalberater, die bis zu 50 Prozent irgendwie abziehen.

Dominik

Manche machen irgendwie ein bisschen weniger 20, 30 oder sowas.

Dominik

Das ist halt, glaube ich, irgendwann ist so ein Ding, wo sich das dann als fair einpendelt für Leute, die halt für dich dann auch auf die Suche nach passenden Kunden gehen.

Dominik

Die wollen natürlich dann wissen, was du mitbringst und suchen dann, ob es passt.

Dominik

Und glaube, das ist so eine keine schlechte Idee.

Dominik

Aber ansonsten, ich finde, Netzwerk ist halt ganz hart wichtig.

Dominik

Dieses selber selber eine Marke machen, also muss halt so ein bisschen was von sich auch preisgeben wollen, was aber auch nicht so einfach immer ist, also je nachdem, was man halt macht.

Dominik

Der Markt ist ja auch dafür eigentlich begrenzt.

Dominik

Und was halt auch so ein bisschen schwierig ist, ist, dass dieser Vertriebszyklus, nenne ich ihn mal, ja, dass er lang ist.

Dominik

Das heißt, es dauert, bis man von einem Auftrag bekommt von so einem Kontakt her.

Dominik

Ich würde jetzt, selten ist es halt, dass man die mehr kennenlernt.

Dominik

Auch ja, hier nächste Woche.

Dominik

Es passiert auch manchmal, aber manchmal kennt man die Leute schon ein, zwei Jahre und dann.

Jochen

Nee, achso, du meinst, du meinst ja, okay, also bevor man quasi.

Beauftragt wird.

Dominik

Dann hatten man die Leute, hatten man schon ein, zwei Jahre, ist man immer wieder irgendwo über den Weg laufen, auf einmal so, hey, du machst auch den ganzen Tag Python und ich habe jetzt ja gerade irgendwas gehört und du bist ja immer noch da.

Dominik

Und dann hast du nicht mehr.

Jochen

Wenn es tatsächlich die Leute sind, die man, die man schon, aber was mir oft so geht, ich weiß nicht, wie das bei anderen ist, aber das Telefon klingelt und hängen.

Jochen

Ja, das ist tatsächlich die häufigste Art und es geht meistens sehr schnell dann.

Jochen

Also es ist nicht irgendwie.

Dominik

Ja, gut, aber das ist ja auch, dass die Leute halt dich irgendwo herstand kennen oder deinen Tag oder irgendwo was davon gebrochen haben.

Jochen

Ja, wie auch immer sie die davon nachher nicht.

Dominik

Aber die haben deine Nummer wahrscheinlich gegoogelt.

Dominik

Ja, aber kann ja sein, aber die haben nicht im Internet einfach nach dir gegoogelt.

Nee, das nicht.

Dominik

Sondern die haben vielleicht dann tatsächlich irgendein technisches Problem, wo die dann darauf stoßen, dass der Jochen damit was macht.

Dominik

Ah, okay, und der macht dann irgendwie sowas, dann kommt man nicht.

Jochen

Die haben meistens Bekannte, die sie gefragt haben und die und.

Dominik

Also auch das, ja, das meine ich.

Dominik

Das ist aber auch ein Vertriebszug, der sehr lange ist, weil auch die Bekannte musst du irgendwann mal kennengelernt haben und die mussten auch da schon den Eindruck gehabt haben, dass der Jochen zu irgendwas taugt.

Dominik

Und wenn du halt ganz am Anfang stehst, wo du das noch niemandem zeigen konntest, weil du es nicht mehr weisen konntest, weil du noch für niemanden irgendwas gemacht hast, ist das halt schwer.

Und das passiert halt nicht.

Dominik

Und dann muss man halt selber auf die Suche gehen und gewisse machen.

Jochen

Furchtbar habe ich noch nie gemacht.

Dominik

Ja, ich weiß gar nicht, ob man einen Kalterwiese als Freelancer machen kann, also so Firmen durch telefonieren, du brauchst die gerade jemanden.

Dominik

Das ist wahrscheinlich nicht die beste Strategie.

Jochen

Ich weiß nicht, ob das funktioniert.

Ich habe nicht, dass das funktioniert.

Ja, wahrscheinlich funktioniert das nicht.

Dominik

Also Agency-Style-Fleiche, aber seit andere Branchen.

Birgit

Ich bin oft über so Plattformen gegangen wie freelance.de, dass ich da geguckt habe, was sind da für Projekte.

Birgit

Wenn die sich gut gelesen haben für mich, dann habe ich da auch hingeschrieben.

Birgit

Dann kriegst du eigentlich, da habe ich auch einiges drüber geklappt.

Ah, okay, gut.

Birgit

Über Bekannte auch schon Direktprojekte gemacht.

Birgit

Also dass sie gesagt haben, hier bin da im Projekt, wir machen das und das, die brauchen auch jemanden, hast du Zeit und hast du Lust.

Birgit

Und dass das gepasst hat, oder ich selber jemanden angesprochen habe, gefragt habe, hier, ich bin gerade auf Projektsuche, oder ich puste das über Twitter, jetzt X oder jetzt nicht mehr über Twitter,

aber über Twitter.

Birgit

Über Sing oder über LinkedIn einfach raus, hier bin dann und dann für dann und dann auf Projektsuche und da kommt schon.

Birgit

Und ich krieg auch jede Woche Mails Projekt.

Dominik

Ehrlicherweise, ich würde sagen, das liegt an der Seniorität, die er dann bei der Arbeit auch damit bringt.

Dominik

Und ich würde sagen, dass das halt gerade für jemanden, der dann überlegt, dass.

Birgit

Und ich kriege jede Woche Anrufe, die ich alle sagen muss, nee, passt nicht zeitlich nicht.

Jochen

Ja, ich glaube auch, das wäre auch vielleicht etwas, was man sagt, wenn man anfängt, wahrscheinlich ist es keine gute Idee, irgendwie als so mit Freelancing anzufangen, sondern wahrscheinlich sollte man erstmal eine Zeit lang.

Birgit

Obwohl, ich hab, ich, in meiner, also in meiner Blase sind auch viele junge Leute, die einfach schon immer nur Freelancing gemacht haben.

Dominik

Na gut, aber dann muss man vielleicht sich dann daran gewöhnen, dass man einfach nicht dann richtig wie Texks damit verdienen kann.

Birgit

Angefangen aus dem Studium heraus, so eine Art Nebenjob.

Okay, ja.

Dominik

Also ich würde sagen, wenn man einmal so einen Fuß in der Tür hat, dann ist es die Tür offen, das ist gut, da muss man durchgehen.

Dominik

Aber manchmal ist das halt eine Herausforderung, würde ich sagen.

Dominik

Und ich sag mal, so ein Konzern hat auch Vorteile, oder wenn man eine Festanstellung hat.

Dominik

Das kann auch schön sein.

Dominik

Also, weil diese Familiensachen oder so.

Birgit

Ja, wer diese Sicherheit braucht unbedingt.

Dominik

Also ich würde auch sagen, da ist letztlich Steingemeißt, auch das ist halt, je nach wirtschaftlicher Lage, auf einmal ändert sich da irgendwas, dann wird irgendwas umstrukturiert.

Dominik

Schwupps, ne?

Dominik

Weiß man halt immer alles nicht.

Dominik

Das ist halt auch immer so ein Risiko.

Dominik

Deswegen ist das so eine trügerische Sicherheit.

Dominik

Aber man hat halt feste Strukturen, würde ich sagen.

Dominik

Man hat so ein bisschen, ich würde sagen, ein größeres soziales Fangnetz vielleicht.

Birgit

Das auf jeden Fall.

Dominik

Und halt so sehr viel Organisationen drumherum, über das man sich halt eigentlich gar keine Gedanken machen muss, aber das halt irgendwie so dann mitkommt.

Birgit

Das muss halt jeder wieder für sich dann entscheiden, wie er da liegen möchte.

Jochen

Aber man kann es auch relativ, ich denke, relativ risikolos ausprobieren, wenn man sich sagt, okay, ich kann wieder eine Festanstellung und dann einfach mal gucken, wie das so ist.

Jochen

Ich hatte nie das Gefühl, dass das jetzt irgendwie besonders schlimm wäre oder so.

Jochen

Also den Raum, den das in der Diskussion darüber einnimmt, weiß ich nicht.

Jochen

Also ich hatte es hat einfach mehr.

Birgit

Ich kriege auch jetzt öfter mal Angebote wieder für Festanstellungen, wo ich einfach sage, nee, das ist nicht mehr meins.

Jochen

Ja, genau, ich würde es jetzt auch nicht wahrscheinlich nicht mehr sehen.

Birgit

Ich habe es lange gemacht, aber nee, ich will eigentlich das nicht mehr machen.

Birgit

Also wenn es irgend geht, nicht mehr.

Ja.

Dominik

Die Meta-Punkte haben ich hier genau.

Jochen

Meter?

Jochen

Oh, was.

Jochen

Welchen?

Jochen

Das ist nur einer, ne?

Ja.

Jochen

Das ist interessant, ich weiß es nicht genau.

Jochen

Oder nicht interessant, dass auch die meisten Freelancer, die ich kenne, sind tatsächlich Männer.

Jochen

Ich weiß nicht.

Jochen

Und es ist halt nochmal ein anderes Verhältnis als bei Entwicklern ist ja sowieso so, sind mehr männliche Entwickler unterwegs als Frauen.

Jochen

Und bei Freelancern ist es nochmal ein krasserer Unterschied.

Jochen

Ich weiß nicht so genau, woran das liegt.

Jochen

Vielleicht liegt das daran, dass es halt irgendwie so ein riskantes Modell ist.

Jochen

So einen riskanten Anschein hat oder dass es irgendwie, ja, ich weiß es nicht genau.

Dominik

Also ich finde, es kommt total drauf an.

Dominik

Also welche brauche ich noch bei Entwicklern kann ich das jetzt nicht so beurteilen.

Dominik

Da kenne ich gar nicht so viele.

Dominik

Also weiß ich nicht, vielleicht sind es 20 oder so, ich finde das jetzt nicht so repräsentativ.

Dominik

Aber sonst würde ich sagen, es kommt sehr drauf an.

Dominik

Also es gibt ganz oft das Modell bei Paaren, dass es eine feste und eine Pflegekraft-Station.

Jochen

Das ist auch eine gute, das ist eine gute Kombination einfach.

Jochen

Genau.

Birgit

Ist ja bei mir auch so.

Jochen

Das ist, ja.

Jochen

Es hat natürlich dann.

Dominik

Hat seinen Reiz, dann ist das natürlich nett.

Dominik

Aber das bedingt natürlich, dass man so eine Partnerschaft halt hat, wo das halt aber auch funktioniert.

Dominik

Dass man halt so ein flexibles Modell halt fahren möchte oder so.

Dominik

Als Einzelkämpferin ist das wahrscheinlich schon schwieriger.

Dominik

Je nachdem, also was man halt so, also mit Familie oder mit Kindern ist das natürlich nochmal härter, aber der Vorteil, wenn man Einzelkämpferin ist, ist, dass man deutlich flexibler einfach auch, ne?

Dominik

Man kann einfach quasi tun lassen, was man möchte, Kosten reduzieren, Vietnam in der Strand oder so, habe ich auch schon überlebt.

Birgit

Ich kenne tatsächlich an Freelancerinnen auch nicht so viele.

Also ich meine, Frauen in der IT ist ja nicht so breit gestreut und der Freelancer-Anteil ist dann nochmal nochmal geringer, ja.

Birgit

Ich kenne einige, die haben das mal gemacht, Freelancing, sind dann wieder in Festanstellungen zurück aus Gründen.

Dominik

Manchmal gibt es auch gute Angebote.

Dominik

Und wenn man halt gerade bei der Akquise so ein bisschen.

Birgit

Oder man hat

Dominik

ein schönes Team und einen guten Purpose und das ist irgendwie.

Birgit

Gar kein Thema.

Birgit

Also ja, wie gesagt, ich persönlich habe jetzt nicht diese Situation, dass ich Kinder hätte und da irgendwie noch irgendwie eingebunden bin und so, sondern ich bin da schon relativ frei.

Birgit

Und andere Freelancerinnen, die haben eine ähnliche Situation.

Birgit

Also ich kenne jetzt keine wirklich, die dann auch noch Familie, also Kinder.

Dominik

Ja, weil manchmal ist es tatsächlich doch mehr Arbeit, als man vielleicht auch irgendwie denkt.

Dominik

Das ist halt irgendwie, wie du sagst, mit dem Freizeitding, das ist so ein bisschen vielleicht noch New Work.

Jochen

Ja, also ich glaube, in anderen Bereichen ist es wahrscheinlich.

Jochen

Also vielleicht liegt es einfach daran, dass halt der gesamte, die gesamte Branche oder der Fachbereich halt irgendwie so ist und eine bestimmte Gruppe von den Leuten eher dann Freelancer werden und das ist sowieso dann vielleicht eher eine Gruppe, die halt dann nochmal, wo diese, wo die der Grund dafür, warum es diesen Unterschied gibt, halt nochmal stärker ausgeprägt ist, weil zum Beispiel, äh, Katharina, also meine Frau, die macht so Design und

Jochen

da gibt es viele weibliche Freelancer.

Jochen

Aber Entwicklung nicht so.

Birgit

Ja, das ist aber auch, muss ich sagen, hier im Westen, als sage ich jetzt mal an der Stadt.

Birgit

Es ist noch eine andere.

Birgit

Das ganze Bildungssystem ist irgendwie komisch aufgebaut, sodass irgendwie, man muss sich zu früh entscheiden, in welche Richtung soll es denn jetzt für einen gehen.

Birgit

Und dann entscheidet oft die Familie, ja.

Birgit

Du bist ein Junge, machst Mathe, Physik, du bist ein Mädchen, machst Musik und keine Ahnung was.

Birgit

Und bei uns, also da wo ich aufgewachsen bin im Osten, da waren alle von der ersten bis zur 10.

Birgit

Klasse alle zusammen.

Birgit

Über alle Fächer hinweg.

Birgit

Da wurde nicht irgendwie dann in Spezialisierung getrennt und du machst Leistungskurs dies und du machst Leistungskurs jenes.

Birgit

Das gab es halt nicht.

Ja, interessant.

Birgit

Wir waren wirklich von der ersten bis zur 10.

Birgit

Klasse zusammen.

Birgit

Und da wurde auch kein Unterschied gemacht.

Birgit

Aber ich glaube, da hast du dann vielleicht besseres, also da kommt nicht so die Trennung so frühzeitig daher.

Dominik

Also ich finde das interessant.

Dominik

Also ich habe Kurse gemacht für Kinder.

Dominik

Und das Interesse, also die waren halt, keine Ahnung, Schulklassen oder Ferienbetreuungszeugs oder so, ja.

Dominik

Da waren dann 20 Kinder drin.

Dominik

Die waren also gleich besetzt, gleich Anteil an Jungs Mädels.

Dominik

Und die Interessen waren schon unterschiedlich auch verteilt, ja.

Dominik

Und ist jetzt die Frage, ob das von der Erziehung kommt, ich glaube nicht nur.

Dominik

Und das ist halt vielleicht auch okay so, aber dann, und die Frage ist halt, wie man damit umgeht.

Dominik

Ich finde das jetzt schön.

Dominik

Also es ist, ich glaube, es ist immer willkommen.

Jochen

Ja, also ich meine, da auch da ist halt, wenn man wenn man sich jetzt die unterschiedlichen Communities anguckt, dann, wenn man jetzt immer im Pythonumfeld unterwegs wird, ist das halt auch nochmal besonders.

Jochen

Also geben sich immer alle Mühe, besonders inklusiv zu sein und.

Birgit

Ja, mittlerweile, aber mittlerweile, aber es gab ja auch, sag ich mal, vor 20, 30 Jahren war das jetzt noch nicht so intensiv.

Dominik

Also ich finde das ehrlicherweise so ein bisschen anstrengend, wenn ich ja so Bildschrauf gucke.

Dominik

Insbesondere, weil ich immer das Gefühl habe, die meisten der Menschen, egal aus welchem Hause sie kommen, kommen halt aus guterem oder besserem Hause und sind relativ häufig halt irgendwie von Akademikereltern oder sowas, dann diejenigen, die dann sich von Computer setzen können.

Dominik

Ich habe damit ehrlicherweise ein größeres Problem, als da von der Mischung her.

Dominik

Das finde ich halt eigentlich wichtiger, dass man Leute enabelt, die irgendwie aus schwächeren Verhältnissen kommen.

Dominik

Und das ist gar nicht so einfach.

Dominik

Ja, das stimmt.

Dominik

Ich glaube, dass so die größere Behörde ist.

Jochen

Also da gibt es auch viele Interesse, was ich total interessant finde, auch bei den, wenn man jetzt guckt, zum Beispiel in Open Source-Projekten, welche Leute engagieren sich da und welche können da viel beitragen.

Jochen

Ich meine, ist halt immer die Frage, ob man das auch kann.

Jochen

Es sind ja ganz viele Leute dabei, die dann irgendwie mal Musik studiert haben.

Jochen

Also zum Beispiel, was finde ich total erstaunlich, dass so viele Musiker irgendwie hinterher halt Open Source Minecraft werden.

Jochen

So hätte ich jetzt irgendwie nie mitgerechnet, dass es so geht.

Jochen

Oder die Philosophie studiert.

Dominik

Wer man sich leisten kann, die schönen Künste zu verfolgen.

Jochen

Ja, ja, ja.

Jochen

Das hat wahrscheinlich ein bisschen was damit zu tun.

Dominik

Das ist schon ein Privileg irgendwie.

Dominik

Also es ist aber auch leider auch so, dass Leute, die irgendwie so, ne, das ist ja politisch, aber die für Diversity stehen aus so Veranstaltungen eingeflogen werden aus allerherren Ländern, sind zu einem ganz großen Anteil auch in diesen Ländern aus der Oberschicht.

Dominik

Und das finde ich so ein bisschen schade.

Dominik

Und weil ich vermisse so ein bisschen diesen Zugang zu einer breiteren Sache.

Dominik

Was dann auch dann oft dazu führt, dass die technische Exzellenz nicht so da ist oder nicht so da sein kann, dass man da halt Abstriche machen muss und gucken muss, wie man das mit einbindet.

Jochen

Aber ich glaube, es ist einfach super schwierig, das irgendwie zu ändern oder darum was zu machen, weil oder vielleicht weißt du, weißt du, wie man das gibt es erprobte Rezepte, die.

Dominik

Naja, also diese Hürden, diese Einstiegshürden sind so ein Problem.

Dominik

Also dieses Wissensvorsprung ist ein Problem.

Dominik

Auch die Merokratie ist ein Problem.

Dominik

Auch dieses sich selber immer sein Licht und Herr Chef stellen.

Dominik

Also bei Entwicklerin ist es immer so, man darf gar nicht glänzen mit dem, was man kann, weil das ist irgendwie so ein bisschen bäh, ja.

Dominik

Weil das ist oft so nicht gut angesehen.

Dominik

Also da so angeben ist ganz, ganz verpönt und sich so zur Schau stellen eigentlich auch.

Dominik

Ich halte das aber in dem Kontext für sehr problematisch, weil diese Leute von irgendwo kommen, die müssen auch stolz auf das sein dürfen, was sie an kleinen Sachen erreicht haben, an Sachen, damit sie überhaupt die Motivation, die Anerkennung bekommen und diese Wertschätzung.

Birgit

Das geht mir aber, also dieses Imposter-Syndrom, oder wie man das so nennt, also sich sein Licht und seinen Scheffelstellen und so.

Birgit

Das geht mir aber zum Teil auch so.

Birgit

Also man hat sich etwas hart erarbeitet, ne?

Birgit

Und das geht mir vor allem so mit Konferenzthemen so.

Birgit

Also über was würde man bei so Konferenzen reden?

Dominik

Totaler Unterschied, ob du das selber mit dir hast, dass du sich gar nicht so dein eigenes Selbstbewusstsein nicht traust, so nach außen zu kehren, oder ob du das bei anderen so ein bisschen mifig beäugst, wenn sie das tun, also wenn sie das nicht tun.

Birgit

Aber das ist generell wohl so ein Unterschied.

Birgit

Mir hat mal so eine Personalvermittlerin gesagt, also die hatte sich von mir so einen Zettel ausfüllen lassen, also sollte ich mich ein bisschen einschätzen, wie gut ich in welchen Sachen so bin, also von eins bis fünf, eins war halt schlecht und fünf war halt.

Dominik

Das ist halt schwierig, ja.

Birgit

Und dann sagte sie, also wenn ich nicht gewusst hätte, oder wenn ich diesen Zettel einfach abgegeben hätte, ohne einen Namen drauf zu schreiben, ich hätte darauf gewettet, dass sie eine Frau sind.

Birgit

Weil Frauen sich per se immer in Ticken geschlechter einschätzen, selbst einschätzen, als sie sind.

Birgit

Also man kann da alles eine Spalte nach rechts schieben.

Birgit

Das ist einfach, ich weiß nicht, woran es liegt.

Birgit

Ob es Erziehung ist oder wirklich, keine Ahnung, Hormone oder sonst irgendwelche Sachen, die das verursachen.

Interessant, alles und so.

Jochen

Ja, ich weiß es, ich würde gerne nochmal auf diesen einen Punkt, also weil ich versuche das Argument zu verstehen im Kern.

Jochen

Also ich versuche das mal wiederzugeben, du kannst ja mal sagen, ob ich das richtig verstanden habe oder nicht.

Jochen

Also sozusagen aus einer ökonomischen Sichtweise würdest du sagen, wenn du Leute dazu bringen willst, dass sie investieren, also zum Beispiel sich irgend so ein Thema drauf schaffen oder sich jetzt so viel mit Softwareentwicklung beschäftigen, dass sie das halt als Beruf machen können, dann müssen sie sozusagen ein Ziel vor Augen haben, das so aussieht, als ob sich das lohnen würde.

Jochen

Und wenn man das so runter macht, dann lohnt sich die Investitionen nicht mehr und die werden quasi dadurch rausgehalten, dass wenn Leute sagen, so, man sollte da nicht zu dick auftragen oder das ist ja so ein bisschen Puibet, ich gehe, ich habe lieber so ein bisschen.

Dominik

Ich würde es anders sehen.

Okay.

Jochen

Weil das würde ich aus der wirtschaftlichen Sicht verstehen, dass man sagt, okay, wenn für die nicht sichtbar ist, dass das halt irgendwie, keine Ahnung, mit einem Sportwagen und Körper.

Dominik

Also ich würde sagen, die

ist irgendwie nicht interessant.

Dominik

Die Zünschnur für Anerkennung ist kürzer.

Dominik

Du musst schneller eine Form von Anerkennung bekommen, damit du diesen Weg Vertrauen schenken kannst.

Dominik

Und das ist bei Softwareentwicklung sehr schwer zu erreichen, wenn man auf dieser Merirophabie mittlerweile ist.

Jochen

Wenn du irgendwie

intensierst oder sowas, ne?

Das ist genau der Punkt.

Aber wenn du halt irgendwie, du kannst dir das eigentlich nicht leisten, wenn du nicht den Hintergrund hast, sondern du musst schnell diese Wertschätzung irgendwie erhalten, selbst wenn sie nicht monetär ist, um diesem Weg nicht den Rücken zu kehren, aus mangelndem.

Jochen

Also der Weg ist halt so lange frustrierend und so schwierig, das durchzuhalten, dass da halt nur noch Leute durchkommen, die halt das halt quasi von zu Hause aus sind.

Dominik

Selbst wenn es heißt, dass du in den Elternzimmern im Keller sitzen musst, aber da immer noch durchgefüttert wird, bist du bist du.

Jochen

Und sozusagen, wenn man jetzt das sozusagen so ein bisschen gepflegt ist, anders hat man betreibt, dann hält man diesen Club exklusiv quasi.

Okay.

Jochen

Wie so den Mathematiker, die ihr Fach so langweilig erscheinen lassen, dass da niemand und dann schaffen sie es irgendwie die ganzen Soziopathen draußen zu halten und haben halt irgendwie eine Menge Spaß mit irgendwie Leuten, mit denen sie Knoblauchaufgaben.

Birgit

Ich wollte tatsächlich mal Mathe studieren.

Birgit

Und dann meinte meine Mutter, was?

Birgit

So eine brotlose Kunst, mach lieber was Praktisches.

Dominik

Ja, okay.

Dominik

Würdest du sagen, hat sie recht gehabt?

Dominik

Oder er hat sie es lieber gemacht?

Birgit

Nee, also im Nachhinein muss ich sagen, sie hat recht gehabt.

Okay, gut.

Dominik

Handelt sie sich gut, ja.

Birgit

Ja, ist ja dann Elektrotechnik, hat auch nicht wenig mit Mathe zu tun.

Birgit

Ja, gut.

Jochen

Ja.

Jochen

Okay, ja, ja, also ich verstehe es so ein bisschen, aber ich weiß auch nicht, was man machen kann.

Ja, es ist auch kompliziert.

Dominik

Das ist wahrscheinlich auch total heterogen und total von der jeweiligen unterschiedlichen Situation abhängig und so.

Dominik

Da muss man eigentlich so ein bisschen einfach, glaube ich, ein Auge drauf haben.

Dominik

Ich glaube, das hilft schon sehr.

Birgit

Ja, in der IT, man muss halt einfach irgendwo sich an irgendwas verbeißen und dann dranbleiben.

Birgit

Und das ist, glaube ich, das Schwierige.

Birgit

Und man muss ja irgendwie dann auch eine Spezialisierungsrichtung finden, weil die IT ist ja so ein riesen, Riesenfeld.

Birgit

Man kann ja nicht in allem dann gut sein.

Dominik

Ich habe gesagt, Full Stack JavaScript.

Birgit

Full Stack, Full Stack.

Birgit

Ja, was ist ein Full Stack-Entwickler?

Den gibt es eigentlich so.

Dominik

Also ich finde das ja, habe ich relativ häufig gehört, dass Leute sich das von sich selber behaupten und dann machen sie ja JavaScript jetzt im Front und im Backend.

Ja, toll.

Birgit

Also für, ja.

Birgit

Also ich bin vielleicht ein Fullstack-Backend-Entwickler, ja, okay.

Dominik

Ich finde das auch, du warst das halt voll, ne?

Birgit

Das ist Full Stack, ne?

Birgit

Schwierig.

Dominik

Es gibt halt immer so das Problem, dass die Leute, die aus dem Projektmanagement oder dem Auftraggeber kommen können, die können gar nicht verstehen, wie tief diese einzelnen Seen sind, in die man da feiern kann.

Dominik

Und deswegen unterschätzen die auch regelmäßig halt die Komplexität von irgendwelchen Anforderungen und so.

Dominik

Was es halt nicht immer einfach macht.

Dominik

Und das vielleicht auch einer der Gründe ist, warum Projekte, wenn die länger dauern, da zu tendieren, dass sie fürchterlich werden.

Ja.

Dominik

Und das ist so irgendwie auch ein Zusammenhang.

Dominik

Und das ist halt das Hauptproblem, was ich halt habe, ist halt, dass so Software viel teurer ist, als die meisten Leute denken.

Dominik

Und das ist halt ein Problem, weil eigentlich möchte man ja Value, schnelle Value haben und die oft ein bisschen dauert, bis sie kommt, wenn sie denn kommt und man genau wissen muss, was dahinter steckt, was man nicht kann.

Dominik

Und weil halt dieses ganze Estimating und so da irgendwie so ein Problem ist und das.

Dominik

Aber da, wo wir jetzt halt hinkommen, braucht man Freelancer, wenn man halt Auftraggeber ist.

Dominik

Ich würde sagen, eigentlich unbedingt.

Dominik

Und man hat da viel, viel mehr Flexibilität, man hat vielleicht auch die besseren Leute.

Birgit

Und man halt vielleicht auch mal Impulse, neue Impulse für das Team.

Birgit

Weil man kommt ja als Freelancer dann wirklich da frisch rein, hat frische Gedanken und sagt, hey, habt ihr mal darüber nachgedacht oder habt ihr jenes mal ausprobiert?

Birgit

Ich meine, viele sind dann auch beratungsresistent, okay.

Birgit

Aber.

Dominik

Was ich auch noch finde, was ich ja so aus der Konzernperspektive auf sehe, ist, dass sie dort halt sagen, so ein 1-2-1-Freelancer ist doch irgendwie als Quatsch, wir brauchen irgendwie so 50 Leute auf diesem Projekt, weil es muss übermorgen fertig sein und die holen sich dann eher so Agenturen.

Dominik

Wo ich mich in einer Tag so, ja, okay, das habt ihr dann jetzt auch, wenn es 20 Leute sind eingekauft, aber die sind auch nur über so eine Agentur irgendwo outgesourced und gar nicht, bringt gar nicht das, was ihr euch damit erhofft, aber die haben durch diese Vertragskonstruktion das Gefühl, dass sie ein, weiß nicht, ein Reliable, wie nennt man das, Reliability, also ein bisschen zuverlässigeren Geschäftspartner irgendwie in der Hand haben, der die Aufgaben auch in der Kapazität und in der Auslastung mehr erfüllen kann als irgendwie so eine One-Man-Show oder eine One-Woman-Sho

w.

Dominik

Und das höre ich halt oft, dass halt so diese Anforderungen anders sind.

Dominik

Und da haben wir halt jetzt die Frage, was macht man denn da?

Tut man sich zusammen als Gruppen, macht man selber eine eigene

Frontend auch für sowas.

Jochen

Ich habe das auch schon häufiger überlegt, aber ich meine, wäre das nicht vielleicht interessant, also weil ich das denke auch manchmal für Kunden wäre es vielleicht interessanter, als jetzt nur einen Freelancer zu haben, einen ganzen Sprint zu kaufen oder mehrere Sprints oder so.

Jochen

Bei einem Team, das halt schon zusammen weiß, wie man zusammenarbeitet, das halt all diese Dinge abdecken kann, was halt ein Full-Stack-Entwickler vielleicht nicht kann, weil das kann keiner.

Dominik

Das ist aber die Agentur.

Jochen

Das wäre eine Agentur, wobei dann bei den Agenturen so auch, ja, die sind halt.

Kommt das ganze hässliche Zug.

Jochen

Die haben dann auch oft unterschiedliche Abteilungen und arbeiten, also das ist auch, also das, also die klassischen Agenturen sozusagen, die man dann da beauftragt, da finde ich.

Birgit

Ich glaube, die Agenturen sind dann schon wieder viel zu groß.

Birgit

Wenn du zwei, drei, vier richtig gute Freelancer hast, die auch richtig gut zusammenarbeiten, die können die können Berge versetzen.

Birgit

Und also ich hätte das jetzt, ich hatte das in meinem Projekt, also die hatten dann zwei Freelancer engagiert, noch jemand anders und mich.

Birgit

Und irgendwie stimmte da die Chemie auch nicht, also zwischen uns beiden Freelancern da nicht.

Birgit

Und dann ist halt einer gegangen worden, das weiß nicht ich in dem Fall, hätte aber auch ich sein können.

Birgit

Und dann hatte ich halt vorgeschlagen, dass ich kenne da jemanden, der hätte, zwar nur zu 50 Prozent Zeit, aber wir kennen uns.

Birgit

Wir wissen, wie wir ticken und wir könnten jetzt richtig Traktion hier auf die Straße bringen.

Birgit

Und dann haben sie sich halt doch für jemanden anders entschieden, der da zu 100% da war.

Birgit

Und das hat dann wieder nicht funktioniert.

Dominik

Ja, die sind auch Beratungsresistent an der Stelle, ja, tatsächlich.

Birgit

Das war schon ein bisschen schade, weil ich denke, dass das andersrum sehr, sehr viel besser geklappt hätte.

Jochen

Ja, das denke ich auch oft, aber ich habe tatsächlich es auch noch nicht.

Jochen

Ich habe es einmal probiert zu einem Zeitpunkt, wo es halt gerade so eine Konstellation gab.

Jochen

Ich wusste, okay, ich habe ein paar Leute, die gut miteinander zusammenarbeiten, da habe ich einfach gesagt, okay, will das nicht vielleicht irgendjemand als Team mal wirklich gut, also für den Preis, das kriegt man sonst ja gar nicht.

Das geht ja gar nicht.

Jochen

Aber nichts hat nicht funktioniert.

Birgit

Vielleicht müssten wir Freelancer uns da ein bisschen mehr zusammentun.

Dominik

Ja, also da müsst ihr da wahrscheinlich tatsächlich so ein Label für machen und dann da so eine Landingpage oder was auch immer, so ein bisschen Marketingfluff außenrum stricken, um da so eine Story zu erzählen, mit der das dann verkaufbar ist.

Dominik

Und dann halt auch jemanden haben, sich dann ein bisschen drum kümmert, um das dann.

Jochen

Ja, aber wenn du der Erste bist, der das macht, dann ist das, glaube ich.

Jochen

Deswegen meine Frage gibt, habt ihr schon mal sowas gesehen, wie dass jemand, dass eine Firma nicht irgendwie einen Freelancer beschäftigt, sondern quasi ein Team oder ein Sprint kauft oder sowas?

Jochen

Hast du schon mal gesehen?

Jochen

Ja, alles

Dominik

von mir gesehen.

Dominik

So ein bisschen.

Birgit

Ich habe es nur mal andersrum gesehen, dass sich so zwei, drei Freelancer zusammengetan haben und gesagt, hier, ihr könnt uns auch als Gruppe einkaufen, aber ich weiß nicht, ob da was draus geworden ist.

Dominik

Das Hauptproblem, was ich halt immer habe, ist mit diesem Freelancing, ist, die Hauptrestriktion für Aufgebung ist ein Budget.

Jochen

Ja.

Dominik

Das ist das, die haben halt einfach kein Geld.

Dominik

Und weil Freelancing ist halt teuer.

Dominik

Und die versenken lieber Geld in diesen Zackkurs, wie so feste Mitarbeiter für Projekte, die die eigentlich gar nicht kriegen.

Dominik

Völlig komische Abrechnungsmodelle, als ordentlich das Geld richtig in Hand zu nehmen für die richtige Value und das so customer-centric zu machen, dass man das macht.

Jochen

Aber diese Sorge könnte man ihr ja vielleicht abnehmen.

Jochen

Das wäre dann auch eine interessante Frage, die wir auch noch nicht hatten.

Jochen

Ist halt, wenn man ihnen sagt, okay, machen wir einen Festpreis.

Jochen

Du hast ein Budget, super.

Jochen

Wir organisieren, das muss das gar nicht irgendwie sein.

Dominik

Festpreis hat, also finde ich auch eine gute Idee, hat einen Nachteil.

Dominik

Ein entscheidenden Nachteil auf unserer Freelancer-Seite.

Jochen

Das Risiko.

Nee.

Dominik

Wenn du das machst mit einem Festpreis, dann hast du natürlich das Risiko.

Dominik

Du bist halt für Erfüllung zuständig.

Dominik

Du hast halt dann ein Pflichtenheft, ein Lastenheft.

Dominik

Und, das ist das Hauptproblem, du bist für Nacherfüllung zuständig.

Dominik

Und wenn du dann nämlich nicht ganz genau penibel definiert hast, was denn in diesem Pflicht- und Lastenheft enthalten sein muss, dann hängst du hinterher einen Schadenersatz drin, weil du bist verpflichtet, das Produkt so abzuliefern wie vereinbart und die Mängel davon zu beseitigen.

Dominik

Und dann bei Software Mängel zu beseitigen, kann dich Jahre kosten.

Birgit

Und wenn du dann noch auf Zuarbeit vom Kunden angewiesen bist, die er dann nicht leistet oder nur verzögert, ich glaube, den Schuh würde ich gar nicht.

Dominik

Also das kann doch.

Dominik

Insofern, wenn du halt Software verwendest, die auch schon fehlerhaft sein kann und das nach Jahren noch sein kann, dass ich glaube, zwei Jahre musst du gewährleisten oder so, dass dann irgendwer, wenn du schon irgendwo ganz anders steckst, sagst du, hey, hör mal, hier die Software hat doch einen Fehler, oder Sicherheitslücke und du bist jetzt dafür verantwortlich, machst doch mal eben gerade.

Dominik

Und dann hängst du halt so ein Maintenance-Ding drin.

Dominik

Und da musst du halt eigentlich vertrachtlich schon dich so gut auskennen, dass du das von vornherein berücksichtigt hast, dass du Softwarefehler ausschließt und das ist halt, da sollte man nicht naiv dran gehen, sagen wir so.

Jochen

Ja, okay, gut, aber ja, also weil das ist auch etwas, was ich höre, dass es das gibt, aber ich habe es selber noch nicht erlebt.

Jochen

Also Festpreise habe ich jetzt persönlich noch nie gemacht.

Dominik

Was ich schwierig finde, ist die Kalkulation von dem Zeitaufwand, weil wenn es, also wenn ich weiß, was zu tun ist, dann ist es einfach und dann ist es meistens, also es ist relativ offensichtlich, wofür dann, dann kann man auch sagen, okay, ich brauche zwei Wochen und mal rechne zwei Wochen ab oder so, warum dann Festpreis und wenn man es nicht genau weiß, dann das zu schätzen, ist sehr riskant.

Jochen

Ja, natürlich, also genau, schätzen ist halt geht halt nicht so gut.

Birgit

Weil der Kunde weiß ja auch meistens nicht, was er will.

Aber das ist

Dominik

das Problem Festpreis.

Ich meine, klar, kann das nicht so genau formulieren.

Dominik

Aber was machst du denn dann, wenn du dich auf was vermittelt hast, was du gar nicht leisten kannst, weil das Risiko halt auf deiner Seite.

Jochen

Ja, ja, dass man dich mit dem Risik.

Jochen

Ja, das ist natürlich ganz schlecht.

Okay, gut.

Dominik

Aber du hast ja so Konstrukte, ne, mit Limited und so, was man sich da überlegen kann.

Dominik

Und wenn du so eine Kapitalgesellschaft hast, dann ist das Risiko auf der Seite des Kapitalgesellschaft, die dann Ups!

Dominik

Ja, natürlich.

Dominik

Das ist also einer der großen Vorteile, würde ich sagen, von Kapitalgesellschaft, wo ich auch sagen würde, ich würde es empfehlen, ist tatsächlich Haftung.

Dominik

Weil ansonsten als Freelance würde ich dann brauchst du halt eine Versicherung zumindest oder so.

Dominik

Es gibt halt so ein paar Sachen, die einen versichern können.

Dominik

Für so Haftungsfälle, weil Schadenersatz, wenn man irgendwie Projekte macht und dann hast du halt so eine B2B-Konfession, also Geschäft gegen Geschäft, da sind die Schadenersatze um andere, als wenn es jetzt irgendwie um Mitarbeiter geht, wo du gar nicht haften kannst für Zeugs, das du machst, dann musst du halt schon teilweise möglicherweise ordentlich auf den Tisch legen.

Dominik

Also da sind wir im sechsstelligen Bereich oder sowas und da brauchst du halt eine Versicherung für.

Dominik

Und auch das kann, weil Protestkosten erstmal vorgestreckt werden müssen, riskant sein, so eine Kapitalgesellschaft, obwohl man es eigentlich denkt, ne, heißt halt so mit beschränkter Haftung oder sowas, die kann an Insolvenz gehen, was auch nicht super ist, weil dann hast du Insolvenzverfahren am Hals.

Dominik

Aber wenn man alles ordentlich gemacht hat, also was da eine Buchung, was eine Dokumentationspflicht und so weiter angeht, dann steht die halt einem als Schild vor einem.

Dominik

Das geht halt dann nicht auf Zugriff auf sein Privatkapital und verlierst nicht deine, weiß ich nicht, das, was du für deine Familie versucht hast, aufzubauen oder sowas.

Birgit

Also ich habe tatsächlich auch so eine Versicherung, so eine Haftpflicht, ich weiß nicht, wie die sich nennt.

Birgit

Also falls ich dem Kunden mal irgendwie seine produktive Datenbank löschen sollte, sollte die das eigentlich bezahlen.

Obwohl, ich sag mal, der Kunde, der mir Produktionsrechte gibt, sollte sich

gut überlegen.

Dominik

Also wir haben halt auch schon mal so Worst Case-Szenarien halt gehabt, irgendwie, nur mit mehreren Leuten irgendwie, dass wir halt irgendwie Sachen hatten, die nicht so gut funktioniert haben.

Dominik

Das kann durchaus auch mal vorkommen.

Dominik

Also ich würde sagen, also eine der wichtigsten Sachen, die man machen muss, wenn man Freelancing macht, ist ganz sorgfältig arbeiten.

Dominik

Also halt tatsächlich Dokumentationspflichten nachkommen, nicht studrig sein, also die Qualität auch bringen können, die Sachen ordentlich aufschreiben.

Dominik

Ich schreibe sehr penibel, also die Zeiten auf halt, ne?

Dominik

Und halt auch die Sachen, woran man gearbeitet hat, das nachverfolgbar machen.

Dominik

Man muss so ein Tooling sich einbauen, dass man wirklich guckt, an welchen Dingen hat man denn gerade, weiß nicht, welche Commissaire.

Dominik

Also ideal, wenn man das automatisiert machen kann, was es tolle Lösungen gibt.

Dominik

Ich habe zwischendurch mit E-Mails gemacht, was auch immer, dann kann man gute Dokumentation dafür stellen, die halt dann, also einen Gutachter zur Not auch intersubjektiv nachvollziehbar, wie auch immer das ganze juristische Wording dafür ist, so darstellt, dass es halt Substanz hat.

Dominik

Und ich finde das schon auch nicht unwichtig.

Dominik

Und da sollte man, dessen sollte man sich bewusst sein, dass man das sorgfältig macht.

Dominik

Weil wenn man eh schon dazu tentiert, da keine Lust drauf zu haben, dann steigt das Risiko.

Jochen

Ja.

Jochen

Gut, ja.

Jochen

Ja, wahrscheinlich sollte man, aber was sollte man wahrscheinlich eh machen?

Dominik

Ja, ich würde auch sagen, dass man das eh macht.

Dominik

Ich mache es tatsächlich auch, egal welcher Situation ich gerade bin, ordentlich, weil ich mich so dran gewöhnt habe und ich finde das auch richtig, so das zu tun.

Dominik

Aber da bin ich so.

Birgit

Also du schreibst so eine Art Journal, was du sagst.

Dominik

Ja, auch wenn ich jetzt in der Festanstellung bin.

Dominik

Ja.

Dominik

Also ich weiß, Journal plus Commits plus, also ich mache die Logs, ich lasse das quasi auswerten.

Dominik

Es kann das auch LM machen oder so.

Dominik

Reinschreiben, was man denn an dem Tag so gemacht hat und dann mit Zeiten, genau, quasi immer mit einer Uhr, die umgedreht wurde für Projekte und so.

Dominik

Ich habe einen wunderschönen Würfel.

Dominik

Es gibt so ein, ich will jetzt keine Werbung machen, aber den kann man irgendwie einfach auf Seiten drehen und dann kann man das mappen.

Dominik

Das hat eine Rest-API und dann kann man das.

Dominik

Sowas ist zum Beispiel cool.

Birgit

Da ich ja immer meistens nur für ein Projekt arbeite gleichzeitig da.

Dominik

Dann nächstes Würfel auf ich arbeite jetzt und auf ich mache jetzt Pause oder ich bin fertig.

Oder so, ja.

Birgit

Ja, ich schreibe das auch jeden Tag auf.

Birgit

Also ich habe zumindest schreibe ich auf, wie viele Stunden ich gemacht habe.

Birgit

Und da sollte man schon sehr ehrlich sein, weil gerade remote könnte man da ja.

Dominik

Ja, es muss halt, nein, also das Problem ist halt, es sind bestimmte Sachen, die sind nicht so einfach.

Dominik

Also als Freelancer, also wenn du fest angestellt bist, dann erkennt es der klassische Bug, wenn man da irgendwann ein Leerzeichen zu vielen, Semikolon an der falschen Stelle braucht zwei Tage lang, um zu finden, weil man irgendwie völlig blöd war und gegen die Wand geguckt hat.

Dominik

Als Freelancer finde ich es schwierig, das so voll abzurechnen.

Dominik

Obwohl ich dazu würde sagen, eigentlich gehört das dazu, aber es kommt auch so ein bisschen auf den Kunden an, wie das Verhältnis ist, wie lange die Vertragsdauer ist und so.

Dominik

Aber ich finde das schwierig.

Dominik

Es wäre eigentlich dann mein Risiko, mein Problem.

Dominik

Ich würde es wahrscheinlich nicht komplett auf die Rechnung schreiben, wenn mir so eine Dummheit passiert.

Birgit

Das auch, wenn ich an so Sachen rumexperimentiere oder etwas ganz, ganz Neues mache, was ich auch noch nie gemacht habe.

Birgit

Und das dauert halt länger.

Birgit

Und das interessiert mich jetzt aber auch.

Birgit

Ja, klar.

Dominik

Genau, das ist halt ein eigenes Budget.

Dominik

Dass es an der Arbeitszeit ist normalerweise drin.

Birgit

Dann wird da ein Teil davon abgerechnet, aber ein Großteil wird halt auch nicht abgerechnet.

Birgit

Wenn ich dann bis morgens um drei da sitze und das jetzt unbedingt gelöst haben will, dann wird dann nicht immer unbedingt abgerechnet.

Dominik

Man muss sich halt am Ende des Tages halt tatsächlich irgendwie so selber ausrechnen, ob halt diese ganzen Risiken, die man hat, die man tragen muss, die man auch bezahlen muss, plus der ganze Verwaltungsoverhead.

Dominik

Natürlich hört sich das Pflanzen-Gealt, was man dann irgendwie so ein bisschen höher ist, dann gut an, aber wenn man diese ganzen Ausfälle da mit reinbrechnet, dann kann das eine Milchmädchenrechnung sein.

Dominik

Muss man aufpassen.

Dominik

Da kann man auch, wenn man ordentlich einen Job andersford hat, dadurch auch so gut mitfahren.

Dominik

Das würde ich sagen, eine Abwägungsfrage.

Dominik

Vielleicht auch was mit den Projekten zu tun hat, mit dem Team zu tun hat, mit dem FIT zu tun hat, mit der Lebenssituation.

Dominik

Ich würde sagen, es ist keine eindeutige Antwort, so möglich.

Nee.

Ja.

Dominik

Hat alles sein für und wieder irgendwie.

Jochen

Was ja, dann sind wir doch.

Jochen

So eine Geschichte würde ich ganz gerne noch.

Jochen

Ich meine, jetzt haben wir ja eigentlich immer nur diesen Fall, dass man entwickelt und dann damit freelancer ist.

Jochen

Aber ich meine, viel ist ja auch, wenn man jetzt sowas macht wie Schulungen oder Trainings bei Firmen irgendwie gibt oder halt berät, was man auch manchmal mache.

Jochen

Und dann, das ist halt auch nochmal ein bisschen anders, als wenn man jetzt irgendwie entwickelt, finde ich.

Jochen

Da gibt es zum Beispiel einen schönen Artikel von Glyph, der Autor von Twisted, also ein bekannten Netzwerk-Dings für, der macht halt auch Freelancing.

Jochen

Und meistens dann so Architekturgeschichten oder halt irgendwelche ganz fiesen technischen Geschichten.

Jochen

Und diese Beratungsgeschichten sind mehr so, die passieren ja dann, wenn irgendwas nicht richtig gut läuft.

Jochen

Weil die Entwicklungsgeschichten, das ist auch oft in Situationen, wo halt halt eigentlich schon gut läuft, ja, wo man einfach nur mehr Leute braucht.

Jochen

Aber wenn diese Beratungsjobs, die sind ja eher so dann, wenn irgendwas nicht richtig funktioniert und eine Firma möchte, dass das jetzt irgendwie, keine Ahnung, besser wird und dann ist man in einer etwas anderen Situation.

Jochen

Und der hat jetzt letztens einen Artikel geschrieben, wo er meinte so, also ich schreibe das jetzt hierbei öffentlich auf, was ich so mache, wenn mich irgendjemand fragt, warum denn irgendwas nicht gut läuft, ist, ich gehe halt in der Firma, irgendwie suche ich mir die Leute, die am längsten da sind und frage der halt mal so, ob der irgendwer Lust hat, sich mit mir zu unterhalten.

Jochen

Und dann setze ich mich mit dem Stift und einem Blatt Papier oder einem Blog am besten.

Jochen

Es kann auch sein, dass es ein bisschen länger dauert, hin und stelle nur eine einzige Frage und die ist, kannst du mir mal erzählen, was hier irgendwie schiefläuft?

Jochen

Dann schreibe ich das halt auf.

Jochen

Das dauert oft länger als man denkt und ich muss irgendwie ganz schön schnell schreiben.

Jochen

Und dann mache ich einen Termin eine Woche später mit dem Management und sage denen so, ich habe es ein bisschen editiert und dann sage ich denen, also ich lese euch das jetzt mal vor.

Birgit

Was ich mal gehört habe, du darfst nicht die erste Ebene fragen, du musst die sechste Ebene fragen.

Birgit

Also nicht die Chefs, sondern.

Jochen

Nee, genau, du musst die

Dominik

Leute, die die Arbeit machen.

Genau, genau.

Birgit

Genau, die Leute, die die Arbeit machen, die musst du fragen.

Ja, ganz klar.

Birgit

Mit denen musst du dich unterhalten.

Birgit

Und dann findest du das Meister raus.

Birgit

Weil die Chefs kriegen ja auch schon alles gefiltert.

Jochen

Genau, die kriegen das nämlich gar nicht mehr mit und da haben sich auch schon Mechanismen eingebürgert, wie man das fernhält und

reden muss.

Birgit

Außengrün, innen rot.

Ja.

Dominik

Ja, das ist schwierig.

Dominik

Also solche Sachen aber zu lösen, weil Consulting ist ja nicht nur Problem identifizieren, sondern Lösungsvorschlag machen.

Dominik

Kann sehr gut sein.

Jochen

Ja, das ist dann nochmal schwieriger, aber man meinte so, ja, also oft wird dann quasi das, was ich dann da gemacht habe, irgendwie gefeiert als irgendwie tolle strategische Einsicht, die man jetzt unbedingt, weil man ganz viele Sachen rausholen kann und so.

Jochen

Und ich denke mir dann immer so, also ich mache ja eigentlich diesen Technikkram, dafür bin ich ja eigentlich da.

Jochen

Und dieses mit den Menschen und so, also ich weiß, wo dieser Management-Track ist und ich bin da nicht lang gegangen, weil ich das nicht wollte, ja.

Warum muss ich jetzt

Jochen

diesen Kram machen?

Jochen

Das ist doch Quatsch.

Das kann ja auch funktionieren.

Dominik

Und ich würde sagen, der Hauptpunkt, warum das funktioniert, ist, weil du von extern kommst.

Dominik

Und weil du deswegen ein ganz viel anderes Stimmgewicht hast.

Dominik

Weil wenn du intern irgendwie nur Entwicklerin bist, dann niemand hört dir zu, weil das sind halt die Leute, die die Arbeit machen.

Dominik

Ist halt, wenn du auf den Flight-Level guckst, ist halt die unterste Ebene und du bist halt nicht auf der strategischen Ebene und auch nicht auf der Unification-Ebene und du musst halt irgendwie gucken, du verdichtest halt da nichts, sondern du machst halt nur die Arbeit und deswegen gucken alle drüber auf dich herab.

Dominik

Und das führt halt dazu, dass auch dein Wort keinerlei, ich sag mal, Consulting-Autorität besitzt, weil die Wahrheit kennen natürlich nur die Leute, die fliegen.

Dominik

Also weißt du, was ich meine?

Dominik

Und das ist halt als externer Consultant viel einfacher, weil dann, selbst wenn du nicht mit den Menschen gar nicht so gut kannst, das fällt ja keinem auf, weil die kennen dich ja nur kurz, kannst du einfach die Wahrheit sagen und das ist dann okay.

Jochen

Ja, gut, vielleicht kommt man halt einfach nicht drum rum, aber der meinte halt so, ja, also braucht ihr mich wirklich für diese Geschichten, weil das könnte man auch selber organisieren und dann hat er nochmal, was man so aufpassen muss.

Birgit

Aber die schwimmen ja oft so in so einer Suppe, ne?

Birgit

Also die sind, die sind halt einfach betriebsblind.

Birgit

Und jetzt kommt einer von außen rein und sagt denen, hätte den mal einen Spiegel voll und sagt, hier, guck doch mal.

Birgit

Ich meine, das ist ja auch, wenn man jetzt zwei Jahre in so einem Projekt ist.

Birgit

Ich habe mir gesagt, ich muss jetzt hier raus, ich kriege irgendwann hier so einen Aufkleber auf die Stirn hier Inventar, weißt du?

Birgit

Man wird selbst schon betriebsblind dann, obwohl man gar nicht so tief in den Strukturen drin hängt.

Birgit

Und trotzdem wird man betriebsblind.

Birgit

Oder auch irgendwo, man hat ihnen jetzt zum fünften erzählt, wollte ich es nicht mal so und zu probieren.

Birgit

Und das aus meiner Erfahrung ist das besser, etwas anders zu, also etwas vielleicht anders zu machen.

Birgit

Und dann kommt immer sofort so ein kategorisches Nein.

Birgit

Und dann irgendwann sagst du, ja, dann halt nicht, dann ich werde pro Stunde bezahlt.

Birgit

Also irgendwo halt so eine gewisse Resignation stellt sich dann auch schon oft ein, wo man sich dann irgendwann sagt, ja, jetzt muss ich hier aber weg.

Birgit

Weil diese Resignation, also mir geht das dann so, diese Resignation mag ich dann auch nicht.

Jochen

Nee, das ist ja auch.

Jochen

Ich meine, klar, also sich

Dominik

was ändern, wenn die Teams wirklich agil arbeiten würden?

Nein.

Ich war sehr begeistert von diesen ganzen, von inzwischen, ich bin mal so, ja, also wenn es wirklich die ultimative Lösung für alles wäre.

Was heißt denn agil?

Warum hat es noch nicht funktioniert?

Dominik

Also ich würde sagen, also was ich jetzt darunter verstehen würde, ist halt, gute Leute sitzen zusammen in einem Keller und irgendjemand macht die Tür auf und lässt die Pizza rein, weil man so da drin sitzen kann, dass man sich die Probleme aus dem Weg räumt, sich versteht und dieses Vertrauenslevel hat und gemeinsam Commitment zu bringen.

Dominik

Und das ist aber das, was die ganzen Rituale, die man da drum baut, nicht bringen.

Birgit

Dieser Cargo-Kult, ne, der dann da.

Dominik

Ja, genau.

Dominik

Und ich glaube, eigentlich wichtig wäre es halt, dass man Bock dran hat und dieses Motivation-Ding teilt, um dieses, eigentlich worum es ja geht, das Customer Value halt, ne, und das nach vorne zu bringen.

Dominik

Und wenn das halt aus dem Auge verloren geht, weil irgendwie so Prozesse dazwischen kommen, die man irgendwie machen muss für, weiß nicht, also der Grund für Prozesse ist ja wahrscheinlich sowas wie so eine Management-Anforderung für, wie nennt man das?

Dominik

Raki, Responsibility, Accountability, wer muss informiert werden und so weiter.

Dominik

Das ist ja so das Problem daran.

Dominik

Dass die Leute wissen wollen, wer bezahlt denn jetzt dafür und was will der denn dafür haben und wie muss ich denn jetzt das berichten und dann haben die halt so einen Prozess vor Augen.

Dominik

Und der killt halt oft Dinge.

Dominik

Obwohl der auch zu Produktivität führen kann.

Dominik

Also wenn jetzt zum Beispiel dieser Prozess wäre, okay, wir bauen jetzt User-Stories aus einem Problem oder sowas und versuchen die halt umzusetzen, wäre es halt was anderes, aber die oft, ja.

Dominik

Also Leute, die dann diese Aufgabe haben, nur, die tendieren halt dazu, das zu strukturieren.

Dominik

Und Struktur ist meiner Meinung nach, oder meiner Erfahrung nach, nicht hilfreich in vielen Fällen.

Dominik

Sondern es geht eher um Flow.

Dominik

Es ist wie so ein Fluss, wenn man den halt in so einen Kanal sperrt und dann schnell fließt und sehr wild wird vielleicht, aber kein schönes Gewässer mehr ist ja, weiß nicht, die Analogie hinkt ein bisschen, aber.

Jochen

Ne, ich würde ja schon, also das heißt ja, also wenn ich jetzt das Agile Manifesto nehme, jetzt sozusagen als Label dafür oder was als Präfinition dafür, was ist da, genau, da steht dann eben sowas drin wie, da stehen ja all diese schönen Sachen drin.

Jochen

Im Grunde ist es, das Problem ist, es bleibt halt schwer.

Jochen

Es ist halt immer noch schwer.

Jochen

Es ist halt irgendwie.

Birgit

Es menschelt halt immer dazwischen.

Birgit

Und ich meine, ich erlebe es ja, ich erlebe es ja immer wieder.

Dominik

Was ich mache, Entschuldigung, wenn ich dich kurz unterbreche, ist genau für sowas, Agile Dings, ein How-to-Work with me.

Dominik

Es gibt einen kleinen Text, da steht drin, wie ich so ticke, wie ich denke, was ich ticke.

Dominik

Und wenn jeder das für sich schreibt, dann hat man schon so ein bisschen mehr Informationen über diese Menschen-Dinge.

Birgit

Aber ich erlebe es jetzt auch immer wieder, dass selbst Entwickler sich dann immer diese Prozesse geben.

Birgit

Also untereinander.

Birgit

Dann, also sowas wie, es müssen, also wir machen Feature-Branches und dann müssen mindestens zwei andere Leute noch drüber gucken, bevor es dann überhaupt in den Main-Branch gibt.

Dominik

Oh, die Coverage sinkt bei einem Commit, das ist verboten.

Birgit

Und ja, also die geben sich dann so Prozesse, wo sie sich dann gegenseitig wieder auf den Füßen rumstehen und sagen, ja, ich warte jetzt seit drei Tagen auf diesen Pull-Request, weil da noch ein zweiter drüber gucken muss.

Birgit

Und dann, das dauert immer länger, keiner hat Lust auf diese Pull-Requests, weil man ist ja aus seiner Sache dann wieder rausgerissen, muss ich jetzt in die andere Sache reindenken und so Kontext-Switch und so weiter, ne?

Birgit

Also dauert das immer länger.

Birgit

Dann kommt der nächste Prozess und sagen, ja, wenn innerhalb von zwei Tagen da keine zwei Reviewer drauf sitzen, dann weisen wir einen zu.

Weißt du, sonst Dinge.

Problem gelöst.

Birgit

Da hat immer noch keiner Bock da drauf.

Birgit

Also wird es dann irgendwie so, ja, ich gucke da mal drüber, wird schon passen.

Dominik

Ja, ja, hast du alles richtig gut.

Birgit

Sieht gut aus.

Tschüss.

Birgit

Und so weiter.

Birgit

Also, und in der Zeit, die Zeit, die da verloren geht, da hätte man es auch zu zweit oder zu dritt gemeinsam machen können.

Birgit

Diese eine Aufgabe.

Dominik

Jetzt direkt fragen, magst du sowas wie Pair-Programming?

Birgit

Ich mag das total.

Birgit

Ich mag auch Mob-Programming.

Birgit

MOBA.

Birgit

Oder wie nennt man es jetzt?

Birgit

Teamprogramming oder Ensemble-Programming.

Ah ja, okay.

Jochen

Ich kenne nur Mobbing irgendwie.

Dominik

Wahrscheinlich eine eigene Folge, oder?

Dominik

Weil das ist eigentlich ziemlich cool, aber schwierig.

Dominik

Also ich finde es super hart.

Birgit

Es ist hart.

Birgit

Es ist überhaupt nicht einfach.

Dominik

Man muss sich halt irgendwie so homogenisieren vom technischen Niveau her, was halt lange dauern kann.

Dominik

Man muss Geduld dafür haben.

Man muss halt über Monate das teilweise machen, weil das wirklich halt happy.

Birgit

Man sollte vielleicht am Anfang so eine Art Coach haben, der auf einen, der da so ein bisschen drauf guckt, wie das funktioniert und wie man sich da zusammenbuselt.

Dominik

Ja, man müsste aber auch schon mal eine einzige Sache haben, an der man arbeitet, was auch schon mal ein Vorteil ist.

Birgit

Ja, dass man einfach, guck mal, wenn ich jetzt so, ich arbeite jetzt an einem Ticket.

Birgit

Ich alleine, ja.

Birgit

Ich musste mir das Ticket angucken, musste mich da reindenken, musste mir ausdenken, wie ich das umsetze, musste das machen und stelle jetzt einen Merch-Request.

Birgit

Und jetzt müssen zwei andere Leute da drauf gucken.

Birgit

Also ich bin jetzt fertig, ich mache jetzt was anderes.

Birgit

Die anderen Leute haben zwischenzeitlich auch was anderes gemacht, müssen jetzt da raus, müssen auf die Sache, die ich gemacht habe, gucken.

Birgit

Die müssen sich auch erst wieder diese Tasks angucken oder diese Story angucken.

Birgit

Die müssen sich meinen Krempel angucken, müssen sich da reindenken und denken sich, was für ein Scheiße.

Birgit

Das hat ja ganz anders gemacht.

Birgit

Und das machen die, das macht der eine und das macht der andere, bevor er da seinen grünen Haken ran macht.

Birgit

Also ist er fast genauso lange da dran, da drauf zu gucken.

Birgit

Also vielleicht nicht ganz genauso lange, aber schon eine gewisse Zeit.

Ordentlich Zeit, ne?

Birgit

In der anderen Zeit, der andere wartet auf diesen Mörch-Request, da hätten sie es doch in der Zeit, die alle drei zusammen brauchen, hätten sie es auch gerade gemeinsam machen können.

Birgit

Und hätten noch Wissenstransfer gleichzeitig gehabt.

Dominik

Also ich finde auch, was ich gar nicht so schlecht finde, ist so Self-Review, obwohl das natürlich auch schwierig ist, weil man halt so ein bisschen Betriebsstudent auch ist.

Dominik

Aber das als Prozess für sich, doch mal wirklich drüber zu gucken und sich wirklich nochmal zu überlegen, so ein bisschen mit Abstand, ist das denn das, was ich eigentlich machen wollte oder nicht.

Dominik

Manchmal vergisst man das nämlich, dann schiebt man das irgendwie hin.

Birgit

Ja, manchmal verbeißt man sich auch in so eine läuft so eine Richtung und da muss man dann, da muss man halt auch lernen zu sagen, ey nee, ich mach jetzt Pause, ich gehe jetzt joggen, ich gehe, ich setze mich jetzt aufs Rad, ich gehe ins Bett und morgen ist auch noch ein Tag.

Birgit

Aber das kann ich auch ganz schlecht.

Dominik

Was nicht fertig ist, ein Problem.

Birgit

Da schlafe ich manchmal die halbe Nacht nicht mehr.

Ja, genau.

Jochen

Ja, ne, das

ist ja

Jochen

das hilft auch, also ja, genau, sowas wie Joggen.

Birgit

Also insofern Pair-Programm ist schwierig, ist anstrengend, super anstrengend, man braucht super viel Geduld, aber ich glaube, es lohnt sich.

Dominik

Also ich hatte bei, also mein Punkt mit den Leuten, das funktioniert so nicht.

Dominik

Also diesen Menschen, das ist total schwierig, weil wenn dann du Schlaftabetten zum Beispiel hast, dich überhaupt nicht dafür interessieren, ja.

Würdest du einfach nur schneiden.

Birgit

Nee, natürlich, natürlich.

Birgit

Also das muss schon, die Leute müssen das schon wollen.

Birgit

Wenn einer das Partout nicht will, dann kannst du nichts machen.

Jochen

Aber ich habe oft nicht das, also das Problem, das durchzuführen, ist, finde ich, oft nicht so sehr, dass die Leute sagen, sie wollen das nicht oder dass ich da keine Lust drauf hätte.

Jochen

Oder dass ich mir denken würde, oh, mit dem will ich aber gar nicht.

Jochen

Sondern es ist oft das Problem, das zu verkaufen.

Dominik

Das sitzen drei Leute im selben Problem, das

Jochen

kann ja gar nicht sein.

Nee, das ist nicht gut.

Birgit

Aber genau das müssten viel mehr Firmen ausprobieren.

Birgit

Ich glaube, die würden echt Vorteile drausziehen.

Birgit

Also es gibt ja viele Firmen, die das so machen.

Dominik

Knowledge-Transfer nach einem Monat, das ist so enorm krass einfach.

Birgit

Ja, ja, absolut.

Birgit

Und jetzt heißt es ja immer, wie du gehst, du musst noch Übergabe machen.

Birgit

Mütze ich dann nicht mehr.

Birgit

Also, ja.

Jochen

Okay, bitte diesen Stapelpapier hier habe ich jetzt übergeben.

Viel Glück.

Jochen

Ja, ich meine, selbst wenn man das alles dokumentiert hat und übergibt ja was, hilft das sehr viel, ist das nicht so gut.

Dominik

Du musst ja dokumentieren, was du machst, damit irgendjemand anders auch wieder machen.

Dominik

Ja, okay, und wer soll das lesen und verstehen?

Naja.

Birgit

Aber ja, das wird noch viel zu wenig gesehen.

Birgit

Jeder, aber jeder geht einem ja manchmal genauso, du hackst.

Birgit

Also im Pair-Programming lernst du nicht jetzt unbedingt neue Sachen.

Birgit

Da musst du dir schon noch Zeit nehmen, um dir selber noch wieder neue Sachen zu erarbeiten, weil jeder hat ja auch eine andere Methode, sich irgendwas zu erarbeiten.

Birgit

Also manche müssen sich nur ein Buch durchlesen und haben es dann kapiert.

Birgit

Und ich muss zum Beispiel sowas immer ausprobieren.

Birgit

Und das dauert dann, ne?

Birgit

Und da kann ich dann auch keinen Neben mehr haben, wenn ich da meinen Gedanken nachhänge.

Birgit

Aber so die Arbeit selber, also im Projekt, das kann ich mir sehr, sehr, sehr gut.

Dominik

Wenn man halt so kurz was wegdrucken möchte, keine Ahnung, das dauert, wenn ich es mache, jetzt sagst du, halbe Stunde oder so.

Dominik

Hack hackhack und slip slip und so, dann läuft's.

Dominik

Wenn ich jetzt aber jemanden dran, der noch nicht so weit ist, der braucht dafür dann vier Tage.

Dominik

Mit der Geduld wird es dann auch schwierig.

Birgit

Ich hatte mal einen Kollegen, das ist schon Jahre her, der hatte wirklich an einem Wochenende irgendwie so einen XML-Parser zusammengehackt.

Birgit

Also es ist schon, ich weiß gar nicht mehr, wann das war, Anfang der 2000er auch irgendwann.

Birgit

Und ich habe geschlagene drei Wochen gebraucht, um dadurch zu steigen durch seine Software.

Birgit

Das war unfassbar.

Birgit

Aber er konnte es, ich hatte ihn ja noch im Zugriff.

Birgit

Also ich hab den gefragt, kannst du mir das erklären?

Birgit

Nö, kann ich nicht.

Birgit

Er konnte es mir nicht erklären, was er da.

Birgit

Es hat funktioniert.

Ja, aber toll, man kennt das eigentlich.

Birgit

Ich meine, ich habe mich da durchgebissen, ich habe dann immer wieder reingeguckt und gemacht und getan.

Birgit

Das hat Stunden and Tage gedauert.

Birgit

Aber er konnte es mir nicht erklären.

Birgit

Also das ist halt das Schöne auch beim Pair Programming und beim Mob-Programming, du lernst zu erklären, was du möchtest und was deine Absicht is.

Birgit

When you there as Navigator on this bist, then in the tastatural, sondern muss the people who programming will, or who this programming, must say what you have.

Birgit

And this you might have, and this act, and their absiften erklar, this is either the part on that.

Dominik

Yeah, when many kommt, that man Befehle einzeln buchstabieren muss.

Birgit

Yeah, that's it.

Birgit

Kann das vorkommen, dass du das machen musst?

Birgit

Also dass du das machen musst, aber die lernen das dann auch sehr schnell, sodass du dann immer weiter abstrahieren kannst.

Birgit

Ja, ja, doch.

Dominik

Manchmal.

Birgit

Okay, es gibt so noch solche.

Birgit

Ich hatte auch schon so Schlaftabletten, ja, wo ich dann gesagt habe, der will eigentlich dann gar nicht.

Dominik

Genau, ja, das ist das Hauptproblem.

Dominik

Aber das ist das, wissen wir bei diesem Ding.

Dominik

Mit Freelancern geht das.

Birgit

Ja, ja, Freelancer haben ja intrinsisch, dass sie irgendwie.

Dominik

Ja, ich würde sagen, das ist halt das Curiosity, den Commitment und Curiosity.

Dominik

Ich würde sagen, das sind zwei essentielle Erfolgsfaktoren auch.

Dominik

Also Capability ist vielleicht der letzte, den man irgendwie dafür braucht.

Jochen

Ja, aber ja, ja, es ist auch keine Patent-Rezeption.

Jochen

Meine Güte, wir lösen kein einziges Problem und ganz viele neue.

Jochen

Na gut, okay, was wir auch mal irgendwann machen.

Jochen

Ja, aber genau, dann, aber dann wäre die Frage, ja, Freelance, also wir hatten jetzt, wie man so reinkommt, was so die Probleme sind, die einen erwarten, was da alles so schwierig ist und schwierig bleibt, wie kommt man denn da jetzt wieder raus?

Jochen

Oder wo geht's denn da hin?

Jochen

Ist man schon angekommen dann?

Jochen

Oder geht man vielleicht dann doch wieder irgendwann zu einem Elefantenfriedhof-Konzernmittelmanagement zum Sterben?

Dominik

Ja, du kannst, muss man selber wissen, oder?

Also.

Jochen

Oder baut man eigene Produkte?

Jochen

Also das ehrlich gesagt, das ist nach meinem Wunschfluchtroute.

Dominik

Wäre es meine auch tatsächlich?

Dominik

Ja.

Dominik

Also ich weiß, ja.

Dominik

Also das ist auch da die Frage, was das beste Modus ist, das zu tun, aber ich glaube, das ist nochmal ein eigenes Thema.

Jochen

Das ist dann noch ein anderes Thema, klar, aber ich meine.

Dominik

Also ich fand das sehr sympathisch, was du mir geschickt hattest mit dem Link, wo sehen sich in fünf Jahren mit dem Musiker.

Jochen

Ja.

Dominik

Ja, also ja.

Birgit

Also ich bin jetzt schon so in so einem Alter, wo ich jetzt langsam irgendwann mal zeitnah über vielleicht über einen Ausstieg nachdenken.

Birgit

Für mich wird es, glaube ich, eher in Richtung gehen, dass ich Richtung Schulung, also Wissen weitergeben.

Birgit

Oder in Richtung Coaching.

Dominik

Genau, du veränderst dein Konzept und da denkst du, hey, durch die Seniorität hast du jetzt auch genug Nachfrage nach sowas.

Dominik

Du machst einfach das, dass du das weitergibst an die Leute, wo man nicht sagst.

Birgit

Weil ich denke, ich habe von anderen Leuten viel gelernt und du brauchst hier eben auch die Leute, die das Wissen weitergeben wollen.

Birgit

Ich würde gerne vermehrt in diese Richtung gehen.

Birgit

Das ist nicht ganz so einfach.

Birgit

Du musst irgendwie so einen Übergang finden und musst natürlich auch ein bisschen drüber nachdenken, welche Themen willst du dann vermitteln und wie bereitest du dann auf, muss ich dann auch da weiterbilden, wie gibt mein Wissen weiter und so weiter.

Dominik

Das heißt, das ist Neugier.

Birgit

Ja, absolut.

Birgit

Und da in ich will versuchen, mehr in diese Richtung zu gehen.

Birgit

Das ist so jetzt mein Szenario für die nächsten Jahre.

Dominik

Also man meint das nur Musik und Beach und vorher irgendwie

genug Glück haben, ja.

Ja, gut.

Birgit

Und vielleicht ein bisschen zurück, ein bisschen kürzer treten.

Dominik

Ja, genau, arbeiten will das denn, ja.

Birgit

Ein bisschen mehr chillen.

Jochen

Das ist auch tatsächlich irgendwie, seit ich jetzt nicht mehr so, nicht mehr 40 Stunden arbeite.

Jochen

Also so finde ich auch, es macht doch einen Unterschied in der Lebensqualität und ist besser geworden.

Jochen

Ja, tatsächlich.

Dominik

Also, ja.

Dominik

Ich finde, der einzige Grund für Erwerbsarbeit finde ich tatsächlich schnellere Rente.

Dominik

Ist manchmal ein blödes Geschäft, weil das das so ein bisschen in den Weg steht.

Dominik

Manchmal muss man es auch andersrum.

Jochen

Also wenn ich jetzt zähle, wenn ich ein Transkript von dem Podcast mache, wie häufig wer das Wort Purpose gesagt hat in dieser Episode.

Jochen

Aber gut, naja.

Dominik

Ja, also ich finde das halt wichtig.

Dominik

Also ich würde zum Beispiel, wenn ich kein Geld verdienen müsste, weil ich so reich wäre, dass ich mir einfach aussuchen könnte, was ich mache, würde ich halt tatsächlich so Dinge machen, wo ich sehr viel Spaß dran habe und wo ich halt was mit verbinde.

Dominik

Und das wird wahrscheinlich auch was mit Programmieren zu tun haben, weil es mir einfach so viel Spaß macht.

Dominik

Weil ich sagen würde, das ist auch wahrscheinlich eine dieser Commitment-Grundvoraussetzungen, wenn man die nicht mitbringt, sollte man einfach was anderes tun.

Birgit

Ja, für mich ist es auch so ein halbes Hobby.

Ja, klar, natürlich.

Birgit

Neben anderen, aber ja.

Dominik

Man könnte sich halt einfach die Nische suchen und da halt dann weiter dran frickeln, opinionated sein, Quatsch machen, ohne dass das interessieren muss.

Dominik

Was ein sehr super Privileg ist.

Dominik

Wo wir aber auch wieder bei dem Punkte Programming for Pleasure, warum macht man das denn überhaupt?

Dominik

Wie kommt man denn da hin und so?

Ja.

Jochen

Genau, wollen wir noch irgendwas sagen zu irgendwie, wie kommt man.

Jochen

Wir hatten darüber eigentlich schon gesprochen, wie kommt man dann Stundensätze oder wollen wir.

Dominik

Ja, also muss man einfach Leute fragen, würde ich sagen.

Dominik

Und da so ein bisschen selber rausfinden.

Dominik

Also es gibt ja den Marketingpreis, ne?

Das ist die Zahlungsbereitschaft, aber

Jochen

Stunden rauszufinden.

Jochen

Wir hatten am Anfang nur gesagt, ja, man muss sich überlegen, was man denn so zum Überleben braucht, weil wenn man das halt nicht kriegt, dann hat man ein Problem.

Jochen

Aber das ist ja jetzt noch nicht das, was man kriegen könnte.

Dominik

Also ich würde sagen, tatsächlich, die Zahlungsbereitschaft der Kunden, wenn die wirklich ein Need haben, ist meistens höher als man denkt.

Ja.

Dominik

Natürlich muss man dafür die Fähigkeit mitbringen, das auch zu liefern und sich dann halt auch dann hinterklemmen und sich den Arsch aufreißen, dass der Kunde glücklich wird, weil das ist ja so ein bisschen der Contract, den man dann hat, aber meistens.

Jochen

Aber ich glaube auch, ich weiß auch nicht, ob die Spielräume da so groß sind, weil ich würde denken, wenn man halt deutlich mehr verlangt, als so die, also üblich ist, jetzt, wenn man jetzt beispielsweise für Konzerne arbeitet, dann ist es so, so in einem normalen Tagessatz, Stundsatz, was er mit schwimmt, dann ist das okay, wenn man jetzt deutlich drüber ist, dann ist man dann halt

Dominik

rein, weil die jetzt immer schon so machen und das ist dann auch so gut.

Jochen

Ja, da gibt es so von Gary Larson gibt es da, glaube ich, einen Comic, wo halt irgendwie da steht so ein so ein Bauer von einem Hühnerstall mit so einem Beil und er guckt so, lässt seinen Blick schweifen über die Hühner und einen Huhn hat halt einen Hals, der ist halt irgendwie so 20 Zentimeter.

Jochen

Weiß ich nicht, ob es immer gut ist, an dieser Position zu sein.

Dominik

Aber es gibt ja auch die Gegenbeispiele.

Dominik

Ich weiß nicht, aus welchem Kontext das jetzt war.

Dominik

Ich werde es halt einfach mal rausreißen, wo jemand dann den Scheich kennengelernt hat, für den er dann ein halbes Jahr die Aufträge richtig weggerockt hat und danach ein Haus oder irgendeinem See gekauft hat.

Jochen

Okay, keine Ahnung, aber

Dominik

das Same.

Birgit

Wenn du jetzt einer von drei Spezialisten in Deutschland bist, der nur ein Thema kann, kannst du dich natürlich sehr, sehr viel teurer verkaufen.

Birgit

Oder wenn du SAP-Berater bist.

Birgit

Oder keine Ahnung was.

Birgit

Ich glaube, ich persönlich fahre da auch mehr so im, vielleicht im oberen Mittelfeld irgendwo mit.

Dominik

Also ja, also es gibt ja bestimmte Sachen, durch die man sich so ja.

Birgit

Aber man darf halt auch sich nicht unterwert verkaufen.

Birgit

Also so ein, ich sag jetzt mal, 50 Euro die Stunde in München ist ein No-Go.

Birgit

Ja, also klar.

Dominik

Also auch für Studienabgänger oder so.

Birgit

Ja, ja, ja.

Birgit

Ich sage da jedem Vermittler, also man sieht ja diese, manchmal schreiben die auch Preise rein in ihre Stellenausschreibung und dann schreibe ich oft zurück, ich wünsche euch, dass ihr nicht meinen Junior dafür kriegt.

Birgit

Also es ist halt so.

Dominik

Ja, also dann hat man es ja wirklich perfekt an Band, so zu lügen, also dann für die Hälfte der Zeit oder wie stellt ihr euch das davor?

Dominik

Weil immer irgendwie, also ganz ehrlich, meine Kalkulation ist ja relativ stabil, so für mich, weil ich mache ja für mich schon einen fairen Preis.

Dominik

Also es sei denn, ich mache jetzt den Marketingpreis und kriege die Welt dafür bezahlt.

Dominik

Aber normalerweise ist der Preis halt eigentlich relativ fair, sodass ich damit leben kann und mit einverstanden bin.

Dominik

Das muss man halt irgendwie, kann man sich ja nicht immer auf Kompromisse einlassen.

Dominik

Das geht halt einfach nicht.

Man muss sich

Birgit

halt auch ein bisschen umhorchen.

Birgit

Also wenn man jetzt zu niedrig rangeht und den anderen die Preise kaputt macht, ist es auch nicht so toll.

Jochen

Ja, genau.

Birgit

Man muss sich schon ein bisschen erkundigen, was denn so ein marktüblicher

Jochen

Schundsatz ist.

Jochen

Zum Beispiel bei Group finde ich auch, kann man.

Jochen

Also, also GRUP ist eine von diesen Seiten, wo man, da kann man dann gucken, irgendwie für, weiß ich nicht, Entwickler in dem Bereich, was ist denn der Durchschnittsstundensatz da?

Jochen

Oder da gibt es eine Verteilung sehen überhaupt.

Birgit

Ja, dann schlägst du noch ein bisschen was drauf und dann passt das schon.

Genau, genau, genau.

Dominik

Ja, also wie gesagt, muss er Mehrwertsteuer und so weiter nicht vergessen.

Jochen

Ja, aber es ist eigentlich immer alles Nettopreise.

Dominik

Genau, aber das, ne, einige Leute vergessen das und die schreiben das dann.

Jochen

Das ist natürlich ein totaler Fehler.

Ja, genau.

Das saying.

Birgit

Ja, du musst ja auch alles selber bezahlen.

Birgit

Krankenkasse komplett voll, selbst bezahlen.

Birgit

Deine Rente muss sich drum kümmern, selbst bezahlen.

Birgit

Ja, ein bisschen was zurücklegen.

Dominik

Also das, was ihr da auch an Wissen mitbringen solltet, das ist ja auch Zeit, die ihr investiert habt.

Jochen

Oder da kommen wir nochmal zum Thema Marketingpreis, das habe ich mir auch noch aufgeschrieben, genau, weil das habe ich am Anfang nämlich nicht gemacht.

Jochen

Also abgesehen davon, dass ich, dass meine Preisen zu niedrig waren, war es halt auch so, dass ich halt, weil ich auch aus dem Gedanken kam, naja, ich habe halt meine Kosten und so muss das, so würde es ungefähr funktionieren.

Jochen

Habe ich dann halt überall den gleichen Preis quasi angesetzt.

Jochen

Und das würde ich heute auch nicht mehr machen.

Jochen

Heute habe ich sehr unterschiedliche Preise für unterschiedliche Kunden.

Jochen

Und wenn ich so höre, was andere machen, machen die das auch so.

Dominik

Mit seinem Porsche auf dem Hochpferd.

Blink, blink, blink, blink.

Dominik

Oder hat eigentlich im Augen schon gesehen?

Ja.

Jochen

Aber das ist auf jeden Fall etwas, was man im Hinterkopf behalten sollte, vielleicht, dass man das, dass das halt sehr unterschiedlich sein kann, je nachdem, was das für ein Kunde ist.

Birgit

Und ab und zu mal die Preise anpassen.

Birgit

Wenn man jetzt so fünf Jahre ein Projekt ist.

Jochen

Ändern sehr schwierig, genau.

Birgit

Deswegen mache ich auch gerne kürzere Vertragslauftreten, weil dann kann man öfter mal sagen.

Dominik

Ja, also Inflation und so ist ja tatsächlich, da muss man schon drauf rechnen.

Jochen

Weiß ich nicht.

Jochen

Webseiten, Marktplätzen, ich weiß nicht, für mich spielen diese Marktplätze so was.

Dominik

Du wolltest noch ein paar Django-Geheimtipps loswerden.

Jochen

Ja, es gibt da, also da gibt es auf jeden Fall Dinge.

Jochen

Also wenn man jetzt, das gibt es wahrscheinlich in anderen Communities auch, bei Django gibt es halt so ein paar Stellen, wo man gucken kann, die halt deutlich bessere Quellen sind, als wenn man jetzt an so eine generelle Freelancer-Base geht, ne?

Dominik

Für Fiverr-Hahn.

Birgit

Ich habe Fiverr bisher noch nicht kapiert.

Dominik

Ja, ich, ähm, das wird halt von Menschen aus der ganzen Welt benutzt, die vom Skillset her.

Birgit

Aber die Projektbeschreibungen da sind, die Projektbeschreibungen da drin sind irgendwie so, hä?

Das ist nichts Fassbares.

Dominik

Ja, du bezahlst halt 5 Euro für Qualität, die du, weiß ich nicht, also die macht ja jetzt dieses GPT sofort.

Dominik

Und viel mehr kriegt man da auch nicht raus.

Dominik

Also ich habe mal irgendwie so ein bisschen Geld auf was geschmissen, weil ich tatsächlich irgendwie Hilfe haben wollte, es funktioniert überhaupt nicht.

Dominik

Das, was man da also an Leuten kriegt, klappt halt einfach nicht.

Dominik

Und deswegen würde ich auch sagen, also wenn man da die Projekte schon nicht suchen kann, die Leute ja anbieten, das funktioniert ja nicht.

Dominik

Vielleicht funktioniert es oder funktioniert es für so grafische Sachen so ein bisschen oder so.

Dominik

Besser, aber für Entwicklung nein.

Dominik

Never.

Birgit

Ja, ich bin auch bei, man ist bei den üblichen Plattformen Gulp, Freelance.de, Sing ist, glaube ich, jetzt nicht mehr ganz so relevant.

Birgit

LinkedIn, da gibt es auch so.

Dominik

Tendiert zum Social Media Network, was das fürchterlich macht.

Birgit

Ja, ich habe es auch noch nicht so richtig richtig begriffen.

Birgit

Aber ich bin da auch zu inaktiv an dieser Stelle.

Birgit

Und ja, ansonsten.

Dominik

Du wolltest noch diesen Anwo-Tipp, hast du zwar jetzt angeteasert, aber.

Jochen

Also ich meine, es gibt da halt nicht wirklich geheim.

Jochen

Die Seite heißt junglejobs.net.

Jochen

Also ich meine, ja.

Jochen

Ja, oder es gibt halt auch noch ein, ja, aber da vielleicht dann eher mal eine Mail schreiben oder so.

Jochen

Es gibt halt auch noch so ein Discord-Dings, wo man halt irgendwie reinschauen kann.

Birgit

Was ich jahrelang nicht hatte, ist eine eigene Website, das ist auch ganz, ganz hilfreich, denke ich.

Birgit

Ich schreibe dann meistens rein, auf welchen Konferenzen ich so spreche und so weiter.

Birgit

Und hinterleg da auch die Folien und habe da halt mein CV.

Birgit

Ich verschicke zum Beispiel keine CVs mehr.

Birgit

Also viele wollen ja immer, schicken Sie mir bitte den CV im Doc.

Birgit

Also als Word-Dokument, also Projektliste und so weiter.

Birgit

Und dann sage ich, nee, könnt ihr euch runterladen auf meiner Website.

Fertig.

Dominik

Also liegt noch nicht in X, warum?

Birgit

Also ja.

Jochen

Ja, also so eine Marketing-Website oder sowas habe ich auch nie gehabt.

Jochen

Ich habe inzwischen auch eine Website, aber eigentlich, die benutze ich nicht für Marketing.

Nee.

Jochen

Und CV habe ich auch lange nicht mehr aktualisiert.

Birgit

Ich muss meinen auch wieder aktualisieren.

Jochen

Aber den nächsten packe ich auch.

Jochen

Ich packe das jetzt auch auf die Webseite, weil keine Lust, dass immer.

Birgit

Das ist so wie Steuer machen.

Dominik

Der 24.02.2024 war ein tolles Datum für sowas.

Hä?

Birgit

Der ist lang vorbei.

Dominik

Egal.

Jochen

Es ist ein Jubiläum für.

Dominik

Nein, das ist einfach tolle Zahlen sind manchmal im Amen.

Jochen

Achso, achso, weil es ein Zahlenpalendrom ist.

Jochen

Okay, ja.

Jochen

Ja, und dann gibt es natürlich diese ganzen Personalvermittler.

Jochen

Ja, das ist schon, also ehrlich gesagt, funktioniert schon ein bisschen besser.

Jochen

Also da hatte ich auch schon einige.

Dominik

Ja, das würde ich auch nehmen.

Dominik

Wir haben über Scheinselbstständigkeit noch gar nicht geredet.

Dominik

Ich meine, wir können jetzt auch da keine Beratung machen, aber es kann immer ein Problem sein und werden, muss man so ein bisschen aufpassen, dass man halt irgendwie selbstständig halt auch ist, also eigene Materialien benutzt, nicht da irgendwie zu sehr anbändelt mit, ich weiß nicht, Corporate Identity und so Sachen hat wie Weisungsfreiheit und selbstbestimmtes Arbeiten von Arbeitszeiten und so, wenn das halt nämlich nicht so ist, sondern dieser Auftraggeber die ganze Zeit sagt, ja, aber dann bitte von 9 to 5 und hier bitte, dann ste

Dominik

ht halt dieser Verdacht im Raum, dass man eigentlich gar nicht selbstständig ist und kein Freelance macht, sondern angestellt ist, was halt Sozialversicherungspflicht zur Folge hat für beide Seiten.

Birgit

Was ich zum Beispiel nie mache, ist dann irgendwo hinzuschreiben, ich mache Urlaub, ich bin immer nur abwesend.

Ja.

Okay, ja, so.

Birgit

Zum Beispiel bei Kleinigkeiten, ne?

Birgit

Ja, mit dem eigenen Material ist manchmal schwierig.

Birgit

Also ich kreb's oft, dass einem zumindest die Hardware gestellt wird, weil die meine Hardware zu unsicher finden und keine Mittel haben, das irgendwie sicherzustellen, dass meine Hardware nicht unsicher ist.

Birgit

Ja, weiß nicht.

Dominik

Ja.

Dominik

Herr gut, dass er ein Projektabhängigkeit.

Dominik

Ja, also dann vielleicht noch zu den aus dem Ausland, also gibt es ja so Employer of Record-Modelle oder sowas, weil auch das nicht immer einfach sein kann, Quellensteuer, wollen da einfach so ein paar Begriffe in den Raum schmeißen.

Dominik

Also müsste man sich, wenn man sowas macht oder Kooperation eingeht, so ein bisschen mehr mit den Rahmenbedingungen auseinandersetzen.

Birgit

Was ich vorhin schon erzählt hatte, es gibt ja immer öfter das Modell in Deutschland zumindest, diese Arbeitnehmerüberlassung oder auch kurz ANÜ.

Birgit

Ich fühle mich, ich lehne das ab, aber viele finden es ein tolles Modell, muss man sich mit auseinandersetzen.

Birgit

Man ist dann halt bei dem Vermittler angestellt und wird dann an den Kunden ausgeliehen.

Birgit

Das ist auch so eine Art Bodileasing und der Kunde ist dann Weisungsbeweisungsbewegung.

Dominik

Das ist eigentlich ja Zeitarbeit.

Birgit

Man verdient angeblich genauso viel wie als Freelancer, wobei ich das dann wieder gegenüber den Festangestellten fast schon wieder unfair finde.

Birgit

Manche finden es uns toll, manche machen das auch, kennen dann auch welche, die in allen Ü gegangen sind.

Birgit

Ich für mich schließe das halt aus, aber leider, wenn man bei großen Kunden arbeiten will, geht da manchmal gar kein Weg dran vorbei.

Dominik

Oh, Kunden haben wir noch gar nicht drüber gesprochen.

Dominik

Also vielleicht soweit sowas die abstrakte Dimension groß, lieber groß, lieber klein.

Dominik

Es gibt ja manchmal kleine Startups oder kleine Butzen, die Hilfe brauchen, das sich aber irgendwie leisten können.

Dominik

Oder Leute, die irgendwo Geld geerbt haben und unbedingt ihre Träume verwirklichen wollen.

Dominik

Oder halt große Konzerne mit großen Anteilungen oder irgendwas dazwischen, halt Mittelständler oder Industriebranchen der Favourites.

Birgit

Also branchentechnisch habe ich gar keine Favorites.

Birgit

Ich habe schon in fast allen Branchen gearbeitet.

Birgit

Also Banken, Versicherung, Industrie, außer Gesundheitswesen habe ich, glaube ich, fast alles durch.

Birgit

Handel, sie sollten nicht zu groß und schwergewichtig sein.

Dominik

Wobei.

Birgit

Zu viele Hierarchien, zu viele Politik.

Birgit

An der man dann doch nicht vorbeikommt.

Birgit

Aber zu klein ist auch manchmal nicht so gut, hatte ich auch schon.

Da kannst du dann auch ganz schnell mal kriseln und

Dominik

nicht so schlimm, wenn man genug Auswahl hat.

Jochen

Ja, ich habe keine klaren Präferenzen.

Jochen

Also ich bin eigentlich immer eher so in dem ganzen IT-Internet in dieser Branche unterwegs, sag ich mal im weitesten Sinne.

Dominik

Ja, liegt hier näher, ne?

Dann machst du lieber.

Jochen

Ich weiß nicht genau, woran das liegt, ja, aber ich habe liegt möglicherweise auch an dem ähnlichen Problem wie das mit der Politik, dass es halt irgendwie sehr viel mehr Kommunikation erfordert, wenn man halt irgendwie einen Kunden hat, der aus einem ganz anderen Bereich kommt und dann, dass man.

Dominik

Ja, also auch ich muss auch sagen, also es ist gar nicht so einfach, wenn man Domain-Knowledge braucht bei einem Job, das zu haben vor Sachen, von denen man einfach keine Ahnung hat, nicht schwierig.

Jochen

Also ich meine, klar, lässt sich halt nicht vermeiden, aber es ist halt, dann finde ich immer, und mit so Computern und Internet kann ich halt aus, wo sich nicht viel irgendwie mit den Leuten reden.

Birgit

Was man halt immer hat, meine Erfahrung, wenn man neu in so ein Projekt reinkommt, was schon ein bisschen länger besteht, sozusagen, wo schon länger dran gearbeitet wird, man braucht halt mindestens ein Vierteljahr, um wirklich tief reinzukommen.

Birgit

Das ist einfach so.

Birgit

Ja, das ist schon schlimm.

Birgit

Und die Zeit braucht man einfach.

Birgit

Und das muss man dem Kunden auch sagen.

Birgit

Und man muss sich halt wirklich dieses Domänenwissen dann halt drauf schaffen.

Dominik

Da muss man relativ viel büffeln für, würde ich sagen.

Dominik

Und es ist auch wichtig, dass man das tut.

Dominik

Aber man muss schon die Sachen tiefer.

Birgit

Und die Leute löchern und fragen, weil die beallern einen mit Abkürzungen und Kurz.

Birgit

Und drei Begriffe für eine Bedeutung.

Dominik

Ist doch völlig klar, das reden wir doch immer so.

Birgit

Und sofort immer fragen.

Birgit

Was heißt das?

Birgit

Was heißt das?

Birgit

Erklär mir das.

Joa.

Dominik

Ich fand, wir haben relativ viel darüber geredet.

Dominik

Habt ihr Fragen?

Dominik

Habt ihr Anmerkungen?

Dominik

Habt ihr irgendwas Vorschläge?

Dominik

Schreibt uns doch an hallo.pythsonpodcast.de.

Dominik

Wir machen noch Picks normalerweise am Ende einer Folge.

Jochen

Ja, aber ich habe jetzt auch ehrlich gesagt so einen ganz klitzekleinen, vielleicht den Mini-Programm.

Jochen

Schreibe ich nur so das Services, also SVCS-Projekt von Hünek Schlawak.

Jochen

Der hat auch viele andere schöne Adresse und noch diverse Loker oder.

Dominik

Von dem Buch, der hat er irgendwas vorgestellt, der hat das nicht reviewed, da das, was er eben vorgestellt hat, Architecture-Paders und Python.

Jochen

Kann sein, dass er der eine Review war.

Jochen

Bestimmt, ja, das kann gut sein.

Jochen

Und das ist halt so ein generalisiertes Dependency-Injection-Inversion-Teil, weil er das immer in allen Projekten brauchte.

Jochen

Und das fand ich auch sehr nett.

Dominik

Das kann ich noch nicht mal angucken.

Dominik

Also ein Python-Paket hast du wahrscheinlich jetzt nicht zum Packen über den.

Dominik

Aber es hat irgendwas anderes, was du möchtest, was dich Leute unbedingt mal angucken, weil du sagst, hey, das teilst du mit der Weiter deinen Lieblingslink oder irgendwie sowas.

Birgit

So, jetzt Ad hoc.

Birgit

Ich weiß nicht, ob man das in Python verwenden kann.

Birgit

Also wir landen ja öfter mal so in dieser Versionshölle, also dass wir irgendwie Versionen updaten müssen von Abhängigkeiten.

Jochen

Ja, ja, das gibt es auch.

Birgit

Und da gibt es ein schönes Tool, zumindest im Java-Umfeld, das heißt Renovate, was dann halt quasi in dein Bildprojekt reinguckt und sagt, welche Version hast du da so drin und danach guckt, gibt es da was Neueres.

Birgit

Und dann automatisch quasi ein Branch macht, die neue Version da reinhaut und den Branch baut und dir dann Bescheid sagt, hier, der Branch ist grün, könnte passen für dich, die Version neu.

Birgit

Und dann musst du nicht mehr so alle paar Wochen immer mal wieder dran denken, deine Pakete abzudaten, die du da verwendest.

Birgit

Ja.

Ich weiß nicht, ob sowas für

Jochen

das gibt es auch, ich habe jetzt den Namen vergessen, aber das macht dann auf GitHub zum Beispiel Pull Requests, dass man da die Dinger rein.

Birgit

Ja, ja, genau, genau.

Dependabot.

Birgit

Dependabot, der ist ja.

Birgit

Und das gibt es halt auch.

Birgit

Renovat ist da so ein anderes Tool dafür.

Birgit

Finde ich ziemlich cool.

Jochen

Klingt gut.

Jochen

Ich mache auf den Show Notes verlinken.

Dominik

Okay, dann vielen Dank, dass ihr wieder eingeschaltet habt und beim Hören viel Spaß noch weiter.

Dominik

Ihr wollt bestimmt noch ganz viel mehr Folgen von früher.

Dominik

Oder ihr seid schon eingeschlafen.

Jochen

Kann auch sein.

Dominik

Manchmal ist er morgens, mittags, abends, nachts beim Autofahren, irgendwie auf der Arbeit, beim Einkaufen, beim Doken, beim Musik mal sagen.

Musizieren.

Dominik

Viel Spaß.

Wir hören uns.

Danke, Birgo.

Birgit

Danke.

Tschüss.