Transkript: Freelancing
Vollständiges Transkript der Episode. Zeitstempel beziehen sich auf die Audiowiedergabe.
Hallo liebe Hörenhörer, willkommen beim Python Podcast, Episode 55.
Heute reden wir über Freelancing.
Und ja, ich bin Freelancing.
Hi, bin wir da.
Hi Jochen.
Ja, und wir haben einen Gast heute.
Ja.
Hi Birgit.
Hallo.
Hallo?
Hallo, Dominik.
Hallo Jochen.
Hi.
Ja, und genau, machen wir das so wie.
Also wir machen einfach jetzt erstmal so ein bisschen News oder so.
Ja, nee, aber Vorstellung, weil.
Wir fangen ein bisschen News an und du hast gesagt, du hast gar nicht so viel News, deswegen machen wir News und dann machen wir Vorstellung und dann.
Okay, alles klar.
Ja, ich habe eigentlich wirklich nicht viel.
UV hast du.
Ja, also das ist ja so ein Trend, den gibt es auch schon einige Zeit.
Und da, das war jetzt immer halt so ein bisschen ein Thema in den letzten Wochen.
Du meinst Rust und Python.
Genau, dass halt Leute Python-Tooling in Rust nachschreiben.
Weil man gerne Rust lernen möchte und dann jeder die Idee hat, dass cool ist, noch der nächsten Paketmanager, den man in Python scheiße findet, nochmal ein Rust nachzubauen.
Weil Rust jetzt besser löst, vielleicht mit Cargo.
Cargo ist ja relativ cool, ehrlicherweise.
Ja, ja, genau.
Die Idee ist natürlich auch so ein bisschen, also genau, es gibt ja jetzt zum Beispiel einen neuen, der nennt sich UV.
Ist das übrigens auch so ein bisschen mit Arimin Runaras
3, genau.
Der möchte ja auch, der ist ja auch eher eine Rust Welt unterwegs und möchte eigentlich irgendwie so Cargo für.
Was ich eigentlich auch eine gute Idee finde.
Wollte ich ja auch mal brauchen.
Im Prinzip ja, aber ja, die Frage ist halt immer, auf welche Art macht man das?
Und zum Beispiel, was halt jetzt so ein Trend ist, ist halt, dass das zu machen über Unternehmen, die das dann halt mit Venture Capital bauen.
Ja.
Und da weiß ich nicht, ob das so eine gute Idee ist.
Naja, das andere Probleme hast du halt sonst, dass du nur so Leute, die das nur aus Spaß machen und die dann halt, wenn sie keinen Spaß mehr dran haben, dann das Ding halt wieder fallen lassen und dass halt so kleine Projekte sind.
Das ist halt so ein bisschen der Trade-Off halt.
Ja, also aber das sind jetzt auf jeden Fall die gleichen, das ist auch die gleiche, das gleiche, äh die gleiche Firma, die hinter Ruff.
Ja, genau.
Und da zum Beispiel.
Ruff ist cool, auch benutze ich.
Ja, aber auch da muss man natürlich sagen, also sagen wir so, ja klar, also ich finde das auch alles schön, dass es schneller wird und so und schön, dass es immer jemand da Dinge voranbringt.
Aber auf der anderen Seite, es gab jetzt auch so ein Video von Anthony Sotti zum Beispiel, wo er sagt so, also.
Die Show Notes?
Genau, packt man die Shownotes, wo er halt so sagt, ich weiß nicht.
Also Ruff implementiert halt da diese ganzen Tools nach, Flag 8 und so.
Und im Grunde, das sind ja alles Sachen, die über Jahre oder vielleicht sogar Jahrzehnte irgendwie entstanden sind, sozusagen auch in der Form, in der sie jetzt da sind.
Also hat sich halt quasi so eine Erfahrung über eine ganz lange Zeit angesammelt und da steckt auch eine Menge Herzblut und Erfahrung von den Leuten, die das gemantet haben über die Zeit drin.
Ja, voll gut.
Und jetzt kommt jemand und baut es halt einfach nach, sozusagen.
Ach, Open Source und wir haben doch.
Ja klar, kann man natürlich schon machen,
dass das Lizenzen
und ist jetzt nicht verboten, aber und macht dann damit irgendwie so ein Ding, sammelt Venture-Capital ein und dann macht ein Geschäftsmodell draus.
Das ist halt so ein bisschen okay.
Das liegt halt am Lizenzmodell, liebe Leute.
Das ist doch genau das.
Klar, ist das shady, wenn man tatsächlich Open Source dafür nimmt, damit Geld zu verdienen.
Jetzt sind wir schon fast beim Freelancing, aber da gehen wir vielleicht gleich so ein.
Vielleicht nochmal
Es gibt dann auch die andere Seite, andere Leute meinten so, ja, okay, also Geld verdienen mit Open Source ist halt eine schwierige Sache.
Immer wenn jemand kommt und sagt, ja komm, wir können das jetzt machen, und das ist ja auch alles Open Source im Grunde, was die Leute dann da tun, die Firmen machen.
Wir machen das so, wir nehmen Venture Capital und dann können wir dann halt über das, weiß ich nicht, welches Geschäftsmodell auch immer, dann halt Geld dafür verlangen.
Und so, und dann sagen alle immer, ja, mit Open Source Geld verdienen gute Idee, aber so nicht.
So haben wir uns das nicht vorgestellt.
Und so ist es eigentlich bei jedem Ding, wo irgendjemand auf die Idee gekommen ist, wie man damit Geld verdienen könnte, dass dann immer alle gesagt haben, oh, okay, wir Geld verdienen im Prinzip gut, aber so jetzt nur auch wieder nicht.
Ja, gut, das ist dann gut.
Und das ist halt, ja, so richtig den Steinerweisen hat da noch keiner gefunden und das ist halt immer problematisch.
Wo ich das größte Problem mit habe, ist halt, dass eventuell da Dinge nicht mehr so funktionieren, wie sie halt früher mal funktioniert haben.
Und dass sich Leute da quasi eine Abhängigkeit in der Infrastruktur aufbauen, die halt irgendwann wegfällt, weil, wenn, also entweder weil man halt Schwierigkeiten hat, ein Geschäftsmodell zu finden, das halt ohne die Nutzer zu erpressen auskommt, was halt irgendwie sich überrascht häufig als das ist halt an das Geschäftsmodell herausstellt, ne?
Bei Venture Capital.
Und ich hab tatsächlich für sowas auch so ein Pick, was eine coole Idee ist, was ich finde.
Also, ähm, ja, ich weiß nicht, soll ich den einfach vorziehen, ausnahmsweise?
Ja, was?
Ja, okay.
Also ich wollte tatsächlich eine VS Code-Extension picken und zwar gibt es die tolle Extension, die war mal toll, Git Lens, die super hilfreich ist für alles, was mit Git zu tun hat, weil man halt da Version Controller machen kann und so.
Was auch dasselbe Problem hat, das wird irgendwann von der Firma proprietär geschaltet mit Premium-Modus und auf einmal fahren Features, die du vorher benutzt hast, einfach dann hinter der Paywall und so.
Aber es gibt genau einen Commit, bevor das hinter diese Paywall-Gerutscht ist, halt ein Fork.
Und der heißt Git Less.
Und den wollte ich picken.
Aber das ist halt einer von den Beispielen.
Vielleicht gut ist es, wenn man halt einen Zugriff auf Tensor-Kurs hat und das halt einfach dann von der Lizenz, die halt auch nicht auf frei ist, einfach forken kann.
Und ich finde es gar nicht so schlimm, wenn du halt das Know-how von den Entwicklern da mit reinfließt, die halt vorher da Teil gesteckt haben.
Also die Frage ist halt, wie man mit umgeht mit den sowas wie Lorbeeren-Einheimsen oder sowas.
Ich beschreibe einen Federnspücken, das wäre halt schon gut, wenn man das irgendwie so ein bisschen, also zumindest ehrehalbar irgendwie berücksichtigt werden würde, aber so von der technischen Seite, Juve, um den Kreis zu schließen, ist eigentlich ein cooles Tool.
Also er hat auch ein bisschen fast so ist wie Piptools und auf der Roadmap steht halt so, dass die anderen Funktionalitäten, die ich haben will, auch alle Ritter zukommen.
Aber ja.
Ja.
Also sieht schon ganz, es ist auf jeden Fall gut gemacht, das kann man auch.
Ja, also ich möchte dir gerne haben, bitte, wenn jemand Lust hat, bitte re-implementet MyPi, bitte in Ruff.
Es ist einfach fürchterlich, langsam und nervig.
Auch mit MyPyD und mit Tricks.
Ja, keine Ahnung, welche Tricks du meinst, aber es ist fürchterlich.
Auch die Pre-Comet-Hox, es ist einfach totale, das muss halt seine eigene Wende verfolgen.
Es ist fürchterlich.
Totale Katastrophe.
Ja.
Ihr findet Jochen jetzt nicht so, habt ihr gerade gehört.
Ja.
Einfach mal auch weglassen geht auch.
Ich habe jetzt Pre-Comit-Hux und dann war das irgendwie eine Freude, nur den Teil ohne MyPai zu kopieren, weil das war sowieso so lang.
Ich dachte so, oh, das verstehe ich alles.
Aber ich muss auch gestehen, warum ich es doch nicht mache, ist, weil es tatsächlich sehr, sehr viele Bugs findet.
Fast immer, wenn sich MyPi Comethook beschwert, ist es ein Bug.
Also manchmal ist halt auch Quatsch, aber dann musst du Typing nur hinschreiben oder so, wenn du weißt wo.
Und dann manchmal schreibst du Typing No hin und dann merkst du irgendwie zwei Stunden später so, oh, das war doch ein Bug.
Und das ist mir relativ häufig passiert.
Ja.
Dann musst du das wohl hinnehmen, dass es langsam ist.
Ja, oder die übertreibt für mich ein Ruff.
Ja, gut.
Ja, mal schauen.
Vielleicht macht es ja irgendjemand.
Genau.
Okay, ansonsten, ich habe mir noch so Releases aufgeschrieben.
Es gibt jetzt PyTest 8 oder Pydentic 2.6.
Aber dazu will ich eigentlich halt, ich habe auch, wahrscheinlich bin mir, ich vergesse jetzt ganz viele Sachen, die auch released worden sind, weil ich keine Zeit mehr hatte, nachzugucken, was alles seit dem letzten Mal passiert ist.
Ja, vor allem, wir müssen die ganzen LLM-Sachen mal irgendwann nachholen.
Da haben wir schon lange keine Folge mehr zu gemacht und da ist so viel passiert seit dem letzten Mal.
Genau, nur zu dem Credits geben, Ding, das ist halt auch, da sind auch Leute momentan gerade angesäuert, weil GitHub irgendwie sehr viel Werbung damit macht, dass Copilot jetzt, also einmal machen sie jetzt so Dinge wie Copilot Enterprise irgendwas, for Enterprises oder weiß auch, wie auch immer sie das da nennen, das Produkt, und sagen dann, ja, und dann kann es auch irgendwie Django Super irgendwie Dinge completen und direkt irgendwie dir dann eine Modelle oder Views bauen oder was auch immer, keine Ahnung, machen damit sehr viel Werbung, aber haben
halt noch nie irgendwie irgendwas gesponsert oder auch noch nie irgendwas zurückgespendet oder so.
Da kann man ja auch sagen, so ihr.
So, als Beispiel, also ich glaube, Azure bringt sowas wie 10 Milliarden pro sechs Wochen, weil das ist der Preis, den man bezahlt hat für OpenAI.
Und Azure holt das halt in sechs Wochen oder so rein.
Das heißt, man könnte ja irgendwann mal auf die Idee kommen bei den Wachstumsraten, die die gerade haben, unter anderem auch deswegen, weil das halt natürlich schön verknüpft ist mit den ganzen Azure Services und so, dass man da einfach mal was zurückgibt.
Falls irgendwann Microsoft zuhört.
Wettelt eure Vorgesetzten an, dass da endlich mal so ein bisschen dann die Projekte auch weiterbringt, weil davon lebt jedoch eigentlich, oder?
Ja, also dafür sind sie sich auf jeden Fall nicht zu schade, da das mit dem Marketing-Vortil mitzunehmen.
Boah, wäre eigentlich nett, wenn man da mal auch ein bisschen was zurückgeben würde.
Ja, genau, das war jetzt so noch.
Aber ansonsten stimmt.
News war diesmal nicht so viel.
Okay.
Ja, dann vielleicht noch deine News, liebe Birgit.
Vielleicht wolltest nochmal was zur Softwareskammer erzählen, glaube ich.
Die ist drei hier lokal, glaube ich, nur angesiedelt.
Wir sind in Düsseldorf.
Aber ja, vielleicht auch.
Ja, die Softwareskammer, genau.
Die Softwareskammer, das hört sich immer so ganz hochoffiziell an.
Kammer, ne?
Man muss da Mitglied werden und ganz viel Geld bezahlen.
Muss man natürlich nicht.
Software Xammer ist entstanden aus der Softwarecrafting Community.
Also Leute, die sich damit beschäftigen, wie man halt professionell gute Software entwickelt.
Also mit welchen Mitteln, mit welchen Prinzipien, das ist vollkommen technologieagnostic.
Und der Deutsche oder der Deutschsprachige Ableger davon ist halt, hat sich dann Softwerkskammer genannt.
And die gibt es in ganz Deutschland, in der Schweiz and in Österreich, im Speicherraum, in verschiedensten Städten und wird halt organisiert von Leuten, die sich dazu berufen fühlen, das zu organisieren.
Und ja, das ist im Prinzip geht es über Meetups.
Ich organisiere die Meetups hier in Düsseldorf zusammen mit noch ein oder zwei anderen Leuten.
Im Augenblick schläft so ein bisschen nach Corona noch.
Also ich versuche das gerade wieder ein bisschen in Gang zu bringen.
Und ich organisiere das Treffen auch mit in Köln.
Da sind wir ein bisschen aktiver, haben eigentlich fast jeden Monat ein Treffen dort und versuchen da aber nicht nur so vortragsgetrieben zu sein, sondern auch ein bisschen mehr in Richtung Hands-on zu gehen.
Also dass man einfach mal selber auch was ausprobieren will oder kann.
Wir diskutieren auch mal über Bücher oder ja, einfach nicht nur Vorträge über gewisse Dinge.
Das Craftmanship.
Das Craftmanship dahinter oder das Crafting, also Manship darf man ja jetzt nicht mehr sagen.
Genau, also dass wir da so ein bisschen mehr in Aktion treten teilweise auch.
Genau.
Und dann zu verschiedensten Themen rund um Software Crafting.
Also ganz viel Richtung Testing und Richtung vielleicht auch Domain-Driven Design, Richtung Test-Driven Design, solche Geschichten, aber auch alles rundherum, was da so mit reinspielt.
Jetzt haben wir zum Beispiel als nächstes mal sowas wie Summon Coaching.
Also wie kann man Leute dazu coachen, gute Software zu schreiben und so.
So Themen behandeln wir da.
Also hat überhaupt nichts mit irgendwelchen Programmiersprachen zu tun oder so, sondern es ist mehr so ein Rundrum-Thema, das mich da auch interessiert und deswegen habe ich es auch ein bisschen vorangetrieben.
Also angefangen habe ich in Düsseldorf mit zwei Kollegen damals.
Nee, angefangen hatte es eigentlich die Corinna Ball damals in Düsseldorf.
Die hätte es dann aus privaten Gründen ein bisschen runtergefahren und dann habe ich sie angesprochen, ob wir das nicht weitermachen wollen.
Und dann habe ich das mit zwei anderen Leuten weitergeführt in Düsseldorf.
Und dann kam leider Corona und dann seitdem ist das ein bisschen eingeschlafen.
Aber ich versuche das jetzt wieder ein bisschen in Gang zu bekommen.
Sind immer ganz coole Treffen.
Ja, klingt total interessant.
Warst du schon mal da?
Ja.
Achso, okay, daher kann er.
Genau.
Ja, aber nee, ich meine, das ist ja tatsächlich auch dieses Thema, ist ja immer auch für alle Sprachcommunities natürlich auch interessant.
Ich habe ja auch dieses Buch Architecture Patterns with Python irgendwie, was ich immer empfehle.
Repository Pattern.
Ja, wo es halt auch nur um Domain-Driven Design geht und Test-Driven Development und so.
Genau.
Ja.
Und das finde ich auch sehr interessantes Thema.
Also wir nehmen dann auch manchmal so am Global Day of Code Retreat teil, wenn euch das was sagt.
Nein.
Also Code Retreat ist ja so, da übt man mehr oder weniger Software zu entwickeln.
Also das ist ja so, man sagt, so ein Musiker, der übt 90% seiner Zeit und 10% der Zeit performt er.
Und wir Entwickler, wir performen 90% unserer Zeit und 10% üben wir vielleicht nur.
Und diesen Übungspart, irgendwas vielleicht ein bisschen mehr zu automatisieren, dafür sind solche Code-Recheats ganz gut.
Also man nimmt sich eine kleine Programmieraufgabe und versucht die zu lösen innerhalb einer bestimmten Zeit.
Und danach schmeißt man den Code komplett weg, redet drüber, was war jetzt gut, was war nicht so gut, wie wir das entwickelt haben, meistens auch im Pair-Programming entwickelt.
Und dann macht man eine kurze Pause und dann versucht man das selber problem in derselben with vielleicht noch zusätzlichen Constraints, die man sich so selber auferlegt, nochmal zu lösen.
And that's the ganzen Tag lang, immer so halbe, dreiviertel Stunde, so kleines Problem.
Und man schmeißt aber hinterher nach dieser Zeit den Code immer komplett wieder weg.
Also man hebt nichts auf.
Ja, das erinnert mich jetzt an mich an eine Methode, die ich jetzt auswählen würde.
Was ist, wenn man jetzt so mit Legacy so einer Legacy?
So Refactoring hat das Pizza.
Genau, da macht man das.
Die Methode, die ich da kenne, nennt sich Mikado-Methode, wo man halt auch immer dann einen Timer stellt.
Und dann nach der Zeit hat man entweder das Kleinste, wo man sich denkt, okay, ich könnte da einen Fortschritt erzielen, dann schreibt man sich halt einen Timer und wenn der Timer abgelaufen ist, dann sagt man, okay, das ist jetzt entweder fertig oder man sagt, man macht einen Eintrag, okay, ich bin hier so weit gekommen und dann da aber nicht weiter und macht einen Git-Rewort und das irgendwie wirft den gesamten Code weg und dann macht man mit dem nächsten Ding weiter, sodass man dann halt so einen Baum kriegt, wo man überall schon war und dann so einen Überblick darüber, wie man das in klein
ere Teile zerlegen kann.
Bis man halt irgendwann an einen Punkt stößt, wo man dann etwas gelöst hat.
Und dann von daraus geht man dann immer weiter und so.
Und so ein Code-Retrit ist eigentlich nur eine Zeit zum Üben.
Und das ist nichts, was man später mal produktiv benutzt, sondern man nimmt sich so eine kleine Übungsaufgabe, eine Kata oder Coding-Dojo-Aufgabe.
Ja, bei welches nimmst du?
Hast du deine Lieblingsplattform, wo du das hernimmst?
Es gibt CyberDo, da gibt es richtig gute.
Ich mag Code Wars auch sehr gut.
Code Wars ist auch gut, ja.
Und bei diesem Global, der of Code trickiert, der ist wirklich weltweit.
An einem Tag.
Ein Fester?
Ein fester Tag irgendwann im November.
Okay.
Und da wird immer eine Aufgabe gelöst und das ist immer Game of Life.
Conway.
Genau.
Und man kann sich dann, also meistens ist es dann so organisiert, dass man dann einfach mal die erste Zeit ohne Constraints macht und später sagt man dann irgendwie, ja, macht das bitte mal testgetrieben, das Ganze.
Oder dieses Ping Pong, also einer schreibt einen Test, der andere muss ihn grün machen.
Dann schreibt der andere wieder einen roten Test, dann muss er wieder grün machen.
Manchmal auch so Silent Ping Pong, also man darf nicht miteinander reden, nur die Tests sollen sprechen.
Okay.
Oder man darf gewisse Sprachkonstrukte nicht verwenden.
Oder bestimmte Sprachen.
Oder man darf die Maus nicht verwenden, nur die Tastatur.
Solche Dinge kann man da halt alles ganz gut üben.
Dass man so Shortcuts kennenlernt und so solche Geschichten macht.
Ja, klingt tatsächlich sehr interessant, ja.
Ja, ich glaube, das macht man echt zu wenig, da irgendwie systematisch Dinge.
Einfach mal üben.
Wie viel Zeit nimmst du dir so pro Woche oder sowas für ein Neu oder für Üben?
Also es sind da vielleicht vielleicht zwei verschiedene Sachen.
Generell zu wenig.
Eigentlich, also wenn ich mich mal an so einem Thema festbeiße, kann das auch mal Nächtelang dauern, dass ich mich da irgendwie mit irgendwas beschäftige, wenn es mich interessiert.
Aber dann kann es auch wieder sein, dass ich mal wochenlang eigentlich gar nichts mache in dieser Richtung.
Ich finde das also üben ist tatsächlich so systematisch methodisches Üben habe ich, glaube ich, schon lange nicht mehr gemacht.
Das ist halt meistens so ein neues Wissen, irgendwie versuchen zu antizipieren.
Und klar, das übt man dann vielleicht manchmal ein bisschen ein, weil man experimentiert halt mit dem Notebook rum, um halt was zum Laufen zu kriegen oder so.
Aber so richtig Methoden üben oder sowas, wäre eigentlich tatsächlich mal wieder eine gute Idee, finde ich.
Ja, ne, finde ich auch.
Zu wenig.
Ja, wie gesagt, Sofax kann man, wenn ihr.
Wenn ihr das seht, auf Meetups sind wir zu finden, könnt ihr gerne hinkommen.
Ja, cool.
Ist für jeden offen.
Klingt super.
Ja, alles klar, dann würde ich sagen, dann können wir doch mal zum eigentlichen.
Haben wir das gesagt?
Also das eigentliche Thema war ja Freelancing.
Freelancing, okay.
Und da kommen wir noch ein.
Also weil ein paar Leute machen ja Freelancing, habe ich gehört.
Ja.
Ja, also falls ihr irgendwie Software bauen wollt, dann schreibt doch einfach mal.
Ja, dazu können wir dann dann eventuell noch, vielleicht, wenn wir über wie macht man eigentlich Marketing und wie viel kommt man uns Kunden.
Ich glaube tatsächlich, wir haben noch nie, also ich habe noch nie einen irgendwie Auftrag oder sowas über den Podcast oder so.
Das hat sich noch nie irgendjemand gemeldet.
Insofern wäre ich jetzt einfach skeptisch, was den
IT-Tech ins Marketing ist.
Ich glaube einfach, dass die meisten Leute, die Software kaufen, wahrscheinlich nicht.
Die Leute sind die Software selber schreiben und die Leute, die Software selber schreiben, brauchen wahrscheinlich selten Leute, die auch Software schreiben.
Das wird wahrscheinlich der Grund sein, aber ja.
Ja, aber siehst du mal.
Solche Überlegungen.
So Entwickler macht man sich dann einfach so.
Weil wir hatten schon mal Leute, die wir dann aber weitervermittelt haben.
Ah ja, ja, ja.
Genau, also von daher.
Ja, wir wollten über Freelancing heute sprechen.
Ja, aber vielleicht wäre das eine gute Gelegenheit für Wicked, sich vorzustellen, weil genau, was wir so machen, ist ja eigentlich schon bekannt.
Ja, ist
es das?
Für alle Leute, die alle unsere 55 Folgen bis jetzt durchgehalten haben, okay.
Ja, vorstellen, genau.
Ich bin kein gelernter IT-Lehrer.
Ich habe Elektrotechnik studiert.
In den 90ern irgendwann.
Und Spezialisierung war technische Kybernetik und Automatisierungstechnik.
Das klingt cool.
Das klingt cool, ne?
Ist quasi Messsteuerungs- und Regelungstechnik.
Damals, das war noch zu, muss ich dazu sagen, ich bin Ossi.
Also ich habe in Dresden studiert.
Damals hatte ich mit Rechnen überhaupt noch nichts zu tun.
Wir hatten irgendwann mal so ein Assembler-Praktikum, da war so, das war nicht meins.
Und dann irgendwann, ja, nach dem Studium bin ich, ich habe, achso, nee, während des Studiums bin ich mal für ein Semester nach Moskau gegangen für ein Studium.
Und da habe ich dann mir selbst C beigebracht, weil was machen wir in Moskau?
Und das konnte ich nachher ganz gut gebrauchen.
Nach dem Studium war es dann, nee, ich habe sogar meine Diplomarbeit in C programmiert.
Und dann war es irgendwann so weit, da musste man Computer nur richtig buchstabieren können.
Da hatte man schon einen IT-Job.
Das war so Ende der 90er irgendwann.
Könnte sein, dass das heute immer noch so ist.
Ich weiß es nicht so genau.
Habe ich letztens gehört über Thema DH, also was technisches Verständnis angeht, das, was man braucht, wenn man einen Job bekommt.
Also eigentlich reicht es, wenn man im Fahrrad die Lampe anmachen kann.
Oder du bist halt Full-Stack-Entwickler in JavaScript.
Oh ja, und dann, das war so die Zeit, wo das dann auch mit dem Internet anfing und HTML-Seiten schreiben.
Das hat mich halt interessiert, damit habe ich mich beschäftigt.
Und dann hatte ich irgendwann einen IT-Job in der Beratung.
Ja, und dann hieß es immer, ja, du brauchst nur einen Tag Vorsprung.
Vor deinem Kunden.
Und genau so habe ich das eigentlich auch gesehen.
Learning on the Job, irgendwie bin ich dann auf C<unk> umgestiegen.
Und irgendwann dann Anfang der 2000er Jahre dann auf Java.
Was ich immer noch mache.
Ja, oh, das haben wir vergessen, Selfie.
Lass mich kurz in den Tisch rein.
Normalerweise sind wir immer ein bisschen.
Ja, gut, aber so
immer seriös zu bleiben und nicht mehr blöde.
Ich dachte, das ist wahrscheinlich alles hinreichend ähnlich, was dieses Thema angeht, aber vielleicht ja auch nicht.
Das ist ja auch spannend.
Also insofern.
Ja, und dann war ich halt Consultant ganz viele Jahre.
Und das war immer so ein bisschen zweischneidig.
Also man wurde dann immer bei Kunden angeboten, das Profil passte nicht so richtig.
Ja, das hast du schon mal gemacht, schreib mal das in dein Profil rein, das geht schon, ne?
Dieser einen dann Tag-Vorsprung, den man dann so braucht.
Und also man konnte sich aber nicht so richtig irgendwie in dieser Richtung immer entwickeln, wie man das vielleicht einfach vorhatte.
Also Consultant heißt, du gehst zum Kunden.
Zum Kunden machst da Projekte.
Projekte, die dann Lösungen.
Also beim Kunden, mit den Leuten von dem Kunden zusammen und so.
Also Projektgeschäft, ganz normales Projektgeschäft war das.
Aber ich hatte damals noch nicht so richtig die Traute, sag ich mal, mich da selbstständig zu machen.
Das war im Hinterkopf.
Aber noch nicht so richtig das Selbstbewusstsein dafür.
Ja, ich glaube, haben viele nicht von Anfang an das.
Und irgendwann, ja, dann war, da war ich dann aber auch schon Mitte 40.
Da war ich dann soweit.
Familienplanung abgeschlossen, Haus fertig gebaut.
Das hat man endlich Zeit für die Wichtigung.
Dann habe ich zu meinem Mann gesagt, ich
probiere das jetzt, wenn es schief geht, dann gehe ich halt wieder in die Festanstellung.
Und das war vor mittlerweile, ich bin jetzt im 12.
Jahr, Freelancer.
Hab mich natürlich davor mit Leuten unterhalten, die auch Freelancer sind, wie sie das organisiert haben, was man zu beachten hat, wie sie das so machen.
Die Tipps, die wollen jetzt alle Menschen auch hören.
Und ja, dann habe ich es einfach gemacht und seitdem
ein bisschen nicht
wieder zurückgeschaut.
Ja.
Das klingt nach einer Erfolgsgeschichte.
Ja.
Also ich finde, wir müssen halt aber trotzdem mehrere Seiten beleuchten, das halt natürlich auch.
Die Risiken sind ja nicht ohne, würde ich auch sagen, ja.
Nee, das stimmt.
Also die Frage ist halt, man muss halt schon, sein Produkt ist man halt selbst.
Und das muss halt auch irgendwie verkaufbar sein.
Ich hatte tatsächlich, ich habe so angefangen, dass ich zu meiner Firma gegangen bin und habe gesagt, ich möchte mich selbstständig machen, aber ich würde gerne in dem Projekt bleiben, wo ich jetzt gerade bin.
Das ist eine gute Idee, glaube ich.
Aber haben die Ja gesagt oder nein?
Also kommt das auch ein bisschen drauf an.
Isa, und ihr könnt mich ja einstellen als Freelancer und an den Kunden verkaufen.
Ja, und dann haben sie gesagt, ja, machen wir.
Alles gut.
Dann habe ich den Vertrag gekriegt.
Das war so im Dezember für Januar dann halt, ne?
Und am 23.
Dezember haben die dann den Vertrag zurückgezogen.
Oh.
Hey, guck mal nach dem.
Ja, ich meine, ich also finde ich jetzt interessant, weil ich meine, da sieht man natürlich schon so einen gewissen Interessenkonflikt.
Also was ich oft kenne.
Und die Realität ist viel entstanden.
Ja, wenn Leute sich selbstständig machen, gerade so im, wenn man quasi als Berater für eine andere Firma bei einem Kunden ist, häufig, dann kommen ja vielleicht sowohl der Kunde wie auch der zukünftige Rexer irgendwann auf die Idee.
Also warum machen wir das nicht so, dass die Firma, die mich hier hinschickt, eigentlich braucht die das Geld wirklich so dringend, wir könnten das auch einfach nehmen und teilen sozusagen.
Ja, nee, nee, nee, nee.
Die Firmen ticken ja da anders.
Die haben gerne Vermittler dazwischen, weil sie halt nicht mit jedem einzelnen Freelancer irgendwie einen separaten Vertrag haben wollen.
Sondern die haben dann so Rahmenverträge mit dem Vermittlern.
Aber ich würde denken, das ist normalerweise weniger als das, was eine Firma quasi bekommt, wenn sie jetzt einen Arbeitnehmer mehr oder weniger ausleiht.
Also der Vermittler bekommt, ja weiß ich nicht, die so 20 bis 30 Prozent oder so.
Ich denke, das ist weniger.
Aber ich weiß es natürlich ehrlich gesagt auch nicht.
Wenn man jetzt sagt, okay, du dem Arbeitgeber sagt, okay, du kannst jetzt von der Rolle des, du bist mein Arbeitgeber in die Rolle des, du bist mein Vermittler und kriegst immer noch 30%, ist immer noch mehr als null, also insofern.
Auch nicht so schlecht für dich.
Geht vielleicht auch ganz gut, ja.
Naja, jedenfalls hatte ich dann keinen Vertrag mehr.
Und dann war so ein bisschen Panik angesagt.
Quasi bevor es überhaupt gestartet hat.
Aber der Kunden hat gesagt, nee, wir wollen dich weiterhaben.
Wir finden für dich einen Vermittler.
Okay.
Und das haben die dann auch gemacht.
Komm erstmal her, fang an.
Die Vermittler kriegst du später.
Aber das hat dann ganz gut geklappt.
Also ich hatte dann meine Vorstellung natürlich, du musst dir schon einen Plan machen.
Also wie viele Stunden willst du arbeiten, was rechnest du an Urlaub ein, wie viele Wochen willst du für Konferenzen oder auf irgendwelchen Schulungen rumhängen, was denkst du, wie oft du krank bist und rechnest dann halt ein bisschen hoch, was und dann rechnest du, was musst du einnehmen, um halt deine ganzen
Leben auch zu machen.
Dein Leben finanzieren so klar, dass wir nicht mehr so gut zu tun.
Also ich hatte gerade das bei vielen jungen Leuten, die waren relativ günstig am Anfang, wo ich sagen würde, das ist ein Fehler.
Ja, deine Krankenkasse zu bezahlen und und und und.
Du musst natürlich auch ein bisschen was zurücklegen, ne, für wenn du mal krank bist.
Ja, genau, weil du machst deinen Vertriebsauf nicht vergessen.
Also wenn du halt nämlich mal eine Durchstrecke hast und gerade keine Kunden hast, dann zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht Monate, man weiß es nicht genau, klar ist am Anfang, so die Zündung ein bisschen kürzer hat, da muss man halt genug zur Seite gelegt haben, um den Vertrieb machen zu können, um Leute fragen zu können, um was zu finden halt auch, ne?
Ja, und ja, dann habe ich gesagt, okay, halt Stundenzahl X im Jahr Maximum, was und dann einfach, was muss ich einnehmen und dann runtergerechnet, was kostet die Stunde.
Ja.
Und davon bin ich aber auch nicht wirklich abgewichen.
Also da muss man dann schon sagen, nee, das koste ich, muss ich halt so hinstellen, selbstbewusst und sagen, und unter dem kriegst du es nicht.
Den muss man halt auch dann bringen.
Das Problem ist halt, also es gibt halt dann irgendwann so einen Sweetspot, würde ich sagen, weil viele Firmen haben halt so einen Satz, den die halt zahlen, einen Tagessatz, so an externe Agenturen oder sowas.
Und wenn man da halt dann irgendwie drüber liegt, dann ist denen halt so teuer, dann machen die es halt dann nicht.
Und wenn man halt drunter liegt, dann sagen die, oh ja, super, mache ich jetzt halt quasi sofort und freuen sich und stecken in die Tasche, aber sie schätzen sich dann auch oft nicht so werden, denken so, ja, vielleicht ist das aber auch nicht so der gute, ist ein bisschen unerfahren oder sowas.
Das halt oft, daran sieht man auch schon ein bisschen vielleicht, ja, Erfahrung, obwohl das nicht immer der Fall ist.
Wobei ich würde, ich persönlich würde von Tagessätzen abraten.
Ich mache immer Stundensätze, weil die sagen, so ein Tag hat acht Stunden.
Wenn du mehr machst, ja, Pech.
Wenn du weniger machst, kriegst du halt weniger.
Aha, okay.
Also du kannst ja auch nicht, du darfst du dann nicht verrechnen miteinander, hast mal einen Tag zwei Stunden mehr gemacht, den anderen Tag zwei Stunden weniger.
Also das war damals, jetzt kann man es weniger gut kontrollieren, sag ich mal, im Homeoffice, habe ich jetzt nicht gesagt.
Aber damals war man halt vor Ort beim Kunden noch, ne?
Also als ich angefangen habe 2013.
Da führte auch kein Weg rein, nur im Homeoffice zu arbeiten.
Das ist auch so eine Sache, wo ich halt auch Probleme habe, wenn die Leute halt tatsächlich sagen, ey, wir wollen jetzt aber 40 Stunden komplett deine Präsenz haben in irgendwelchen Projekten, das finde ich halt einfach zu viel.
Das ist halt eigentlich auch nicht gut für Effektivität, finde ich.
Und weil, also ich finde, wenn wir 40 Stunden die Woche komplette Vorleistung bringen, auf dem Niveau, das ich gerne hätte für den Satz, finde ich halt schwierig.
Das ist so ein bisschen.
Gut, dann ist halt da die Frage, was vielleicht einen Auftraggeber sucht und das, was ich, also der freundliche Begriff, glaube ich, den ich dafür höre, also ich mache das auch häufig, nennt sich so Team Augmentation oder halt Bodyleasing.
Ja, das, ja.
Man arbeitet halt quasi wie so ein normaler Mitarbeiter halt in einem Team mit.
Und wenn die anderen halt so arbeiten, dann ist es halt schwer zu sagen, ja, könnt ihr alle so machen.
Ich bin halt ganz anders.
Das ist halt vielleicht.
Also ich habe wirklich auch so angefangen, also mit diesen 40-Stunden-Wochen, man muss das so ein bisschen lernen, dazu einfach zu sagen, ich bin jetzt mal zwei Tage gar nicht da, einfach mal, einfach mal so.
In aller Regel habe ich aber schon so einen so einen Tagesablauf, dass ich, was weiß ich, 8 am Rechner sitze und dann bis 17 Uhr mache.
Und dann vielleicht auch noch darüber hinaus.
Also dann aber meinen privaten Kram oder anderen Kram.
Aber was ich zum Beispiel bisher nie hatte, war, dass ich so zwei, drei Projekte parallel habe.
Ich hätte immer so ein 100%-Projekt Projekt.
Also Kontextwitch ist auf jeden Fall sehr teuer, ne?
So Sägezahnproblem, das ist da sehr schwierig.
Was ich jetzt so mittlerweile mache, ich gebe zurzeit ab und zu mal Schulungen.
Dann ziehe ich mich halt aus dem Projekt raus und bin dann halt mal drei, vier, fünf Tage weg, wo ich Schulungen gebe.
Und ja, das bringt dann ein bisschen Abwechslung rein und man ist nicht so Vollzeit in dem Projekt drin.
Aber ich habe auch Tage, ja, das ist halt nicht so viel Arbeit, dann machst du halt mal nur einen halben Tag, aber andere Tage dann ziehst du mal zehn Stunden durch.
Das kommt auch vor.
Das kommt sehr drauf an.
Und das ist so ein bisschen, also ich finde, das mit dem 8 Stunden-P geht halt nur dann, wenn halt so irgendwie Meetings dazu kommen oder so ein bisschen Gequatsche halt oder so.
Weil ansonsten, also ich finde so reine produktive Zeit, die sinkt irgendwie die Aufmerksamkeitsspanne halt und dann wird halt der Output auch geringer und das finde ich irgendwie eher blöd.
Und ich mache dann halt eher Schluss.
Also bei mir ist so Speedport sozusagen sechs Stunden oder sowas.
Und dann bin ich maximal produktiv.
Und wenn ich das halt, also klar, gib mal so ein bisschen Quatsch-Time, wenn wir zwei, drei, vier Wochen mal irgendwie so ein bisschen mehr macht, das ist kein Problem.
Aber irgendwann merkt dann schon, dann ist der Akku so ein bisschen näher und dann kommt man nicht mehr so leicht in die Gänge, wie man das gerne hätte.
Ich weiß nicht, ob es da an Leuten anders geht, aber.
Aber ich mache auch, ich mache auch wirklich viel Urlaub zwischendurch.
Und nehme mir die freie Zeit oder gehe auf Konferenzen oder spreche auch auf Konferenzen, das musst du ja auch noch vorbereiten und solche Sachen.
Ich war letztens zum Beispiel auf der OOP in München, da habe ich gesagt, okay, ich bin halt die ganze Woche dann auf der Konferenz.
Hab da gesprochen, dann kommst du ja auch frei rein.
Und dann bin ich halt die ganze Woche da geblieben.
Und dann konnte das Projekt Projekt sein.
Das war mir dann egal.
Ja, aber das
ist ja eigentlich auch das Projekt.
Das ist meine Zeit dann.
Privilegien, die man erzählt hat.
Und man kann sich halt auch aussuchen, in welche Richtung man sich da weiterbilden will oder weiterarbeiten will.
Genau, und das, wie gesagt, die macht das jetzt seit im 12.
Jahr jetzt und ich hatte noch nie unfreiwillig eine lange Pause.
Also wenn, dann war es eine gewählte Pause.
Dass ich mal gesagt habe, ich mach mal einen Monat nichts oder fahr mal weg.
Ja, das spricht ja auch für dich.
Und das ist dann, weiß ich also, ne, Word of Mouse, dass man halt sagt so, ah, die Birgit, das hat das so super gemacht.
Sag doch mal Bescheid, das ist halt auch oft, glaube ich, so, ne, dass halt so ein bisschen das weitergetragen wird.
Ja, dieses Meetup-organisieren und auf Konferenzen gehen und dort sprechen, das bringt dir schon auch viel an Netzwerk.
Und das kannst du halt immer dann anträgern.
Das muss man sich aber auch erst aufbauen, ne?
Man muss so an seine Marke denken und seine Marke arbeiten.
Genau, und das ist halt neben dem Projekt immer noch on top.
Also muss man dazu sagen, ich habe jetzt keine Kinder, also keine Familie in dem Sinne, mein Mann ist da recht pflegeleicht, wenn ich viel am Rechner sitze.
Ich stelle mir das schon schwieriger vor, wenn man dann wirklich da vielleicht noch familiär anders eingebunden ist.
Also da staune ich dann immer diese Leute.
Ja, also früher, als ich auch als ich angefangen habe oder bis dann, bis ich dann irgendwie auch viel Kinderbetreuung mit übernommen habe, habe ich auch mal 40 Stunden Verträge gemacht eigentlich.
Und hatte auch das Gefühl, dass es nicht so einfach ist, was anderes zu machen, weil man muss man das begründen und dann, ja, also irgendwie schwierig.
Und dann aber mit Kindern ging das halt gar nicht mehr.
Weil da muss man halt zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten sein, dann geht das halt nicht.
Und jetzt momentan schaffe ich so 20 bis 30 Stunden so und das dann das ist deutlich schwerer, dass also aus meiner, also ich gefühlt schwerer zu verkaufen, Kunden, als die 40 Stunden, die 40 Stunden.
Ich wollte halt deinen ganzen Arm und alles sofort.
Und das hätte ich am Anfang wahrscheinlich gar nicht machen können.
Inzwischen geht das halt, dass man sich halt sagen kann, ja, so sieht es halt aus.
Na gut, geht irgendwie.
Aber früher wäre das wahrscheinlich gar nicht gegangen.
Insofern.
Ich glaube, da hat sich auch so ein bisschen vielleicht die Philosophie geändert.
Aber ich finde es halt auch ehrlicherweise tatsächlich.
Also manche sind halt Projekte, die sind auch eben ein bisschen kürzer und dort waren immer schnell, schnell und direkt und sofort fertig.
Und ich finde das eigentlich, also ich persönlich finde es viel angenehmer in Projekte mit so Leuten, die so ein bisschen mehr Teilzeit da sind, weil die sind in der Zeit, in der die da sind, eigentlich produktiver und ich schaffe ganz ehrlich in der Zeit mindestens genauso viel meistens, wenn ich halt so ein bisschen ausgeruhter bin und einen Geist habe.
Und das ist halt so, weiß nicht, würde ich so sehen.
Und das ist so ein bisschen so die Challenge.
Ich glaube, Menschen so zusammenzubringen, auf so eine modernere Art und Weise, da halte ich relativ viel von.
Also ich glaube, dass das viel produktiver ist als, ich sag mal jetzt, je nachdem, welche Firma man guckt, dann haben sie halt festangestellte Daten.
Der ist jetzt natürlich ein bisschen anders beim Freedancing, ja.
Aber deren Motivation ist teilweise so derart im Keller.
Also dass selbst wenn die dann 40 Stunden da absitzen, sage ich das mal blöd, ja, das bringt nicht
so viel.
Ja, gut, aber so eine Verteilung hast du ja auch überall, dass es halt Leute gibt, die motiviert sind und weniger oder die ganzen Widrigkeiten.
Mein Anspruch als Twitter zum Beispiel ist immer Vollgas halt, ne?
Genau, ich denke, das ist auch das, was halt wahrscheinlich ein Auftraggeber halt den Anspruch, der hat.
Vielleicht, was heißt Vollgas?
Keine Ahnung, was das bedeutet.
Aber ich meine, dass du halt jemanden hast, der schon in deinem Interesse irgendwie versucht, Dinge voranzutreiben, wenn du das wahrscheinlich bei Angestellten halt auch davon ausgehen muss, aber das ist halt erfüllt sich vielleicht nicht unbedingt immer so.
Ja, das ist
dann halt dann entwickler als Angestellter, da sitzen Entwickler einfach an der ganzen Hebeln.
Da kann der Projektmanager ja so viel rumfuchteln mit der Peitsche, wie er lustig ist, dann kannst du ihm sagen.
Die Peitsche ist halt nur.
Ja, genau.
Dauert halt noch einen Moment.
Was ich halt ganz angenehm finde als Freelancer, du bist halt zwar in diesem Projekt drin, aber du bist aus dieser ganzen Firmenpolitik raus.
Und diese Politik scheiße in den Firmen.
Oh ja.
Ich habe Scheiße gesagt.
Schnell.
Die nervt dir so an.
Ja, die will niemanden haben eigentlich.
Die will niemand haben und ich kann mich da.
Aber notwendig, wenn man das machen, so eine Karriere im Prozess machen möchte, muss man das unbedingt mitmachen.
Ja, aber da kann ich mich halt komplett rausziehen und sagen, macht ihr mal, entscheidet ihr.
Ich nehme dann die Entscheidung entgegen.
Lieber konstruktiv, produktiv an Dingen arbeiten, ist es viel besser.
Es macht viel mehr Spaß.
Oder ich nehme dann die Zeit, die sie dann brauchen, um sich da irgendwie einig zu werden, um mir selbst wieder irgendwas beizubringen oder was zu üben oder keine Ahnung, was.
Ja, das ist übrigens noch so ein Punkt, ich sage absolut essentiell ist halt Curiosity, ne?
Also Neugier.
Ohne Neugier wird es schwer.
Aber das, das würde ich auch sagen, ist ein großer Vorteil am Freelancer sein.
Ich bin das ja so ein bisschen unabsichtlich geworden und ich hätte es war nicht so geplant, alles irgendwie mir da so mehr so reinrutscht, aber wer zurückblickend, ich mache das jetzt auch schon, also ich habe ein richtig langes großes Projekt, hatte ich 2013, also auch quasi fast genauso lang.
Das einer der Hauptvorteile ist gegenüber, ich war vorher lange angestellt, ist halt tatsächlich dieses, dass man sich nicht so stark mit der Firma, für die man arbeitet, identifiziert, würde ich das jetzt mal umschreiben, weil oft ist ja, ich hab das, ich habe mich nie gerne mit Politik oder mit irgendwie diesen Geschichten beschäftigt, aber wenn man sich stark mit dem, was die Firma macht, identifiziert, weil man auch sehr viel Zeit da reingesteckt hat und wenn man das gerne fühlt man sich halt irgendwie gezwungen, das zu tun und da sie mitzumachen, weil man das Gefühl hat, dass man
die Sachen sonst nicht in die Richtung bewegen kann, die man, wie man das möchte.
Und das ist halt unter Umständen sehr schmerzhaft und das ist beim Freelancing sehr viel angenehmer.
Also ich finde das deutlich angenehmer, dass man, dass ich halt, ich kann immer noch diesen ja, weiß ich nicht, Drang danach irgendwie Dinge zu verbessern haben und Sachen machen, aber ich muss mich jetzt nicht mit den Zielen der Firma identifizieren und davon so ein bisschen.
Genau der Punkt, weil man das aus dieser Zielperspektive, ne, ob jetzt OKR nehmen oder was auch immer, betrachtet, dann ist halt tatsächlich das Objective des Commitments für das Erreichen des Objektives intrinsisch, weil das ja dein eigenes Ding ist und halt nicht von der Firma.
Deswegen ist es von Anfang halt da.
Was relativ.
Also ich finde es auch super, dass es eigentlich das, was man möchte, wenn man so Results erreichen will.
Und ja, das ist halt tatsächlich, wenn man bei der Firma nur angestellt ist, vielleicht nicht immer so gegeben.
Ich meine, das hängt auch ein bisschen davon ab, ob man sich mit diesem Purpose des Projekts oder sowas identifizieren kann oder wieso die politische Situation in der Firma ist oder so.
Aber ja, das gehört total dazu.
Also ja, man lebt, man sagt zwar, man könnte ja auch jeden Tag dann, wenn es einem nicht mehr gefällt, einfach sagen, ja, ohne Tschüss, ne?
Aber das ist auch mutig dann.
Aber das ich selbst habe es noch nicht wirklich gemacht.
Also das muss man dazu sagen.
Ich bevorzuge, du machst ja so meistens so Verträge, die über eine gewisse Laufzeit gehen.
Ich bevorzuge eher kürzere Laufzeiten.
Also so irgendwas zwischen einem Viertel und einem halben Jahr.
Eigentlich lieber ein Vierteljahr.
Weil wenn es dann mal, wenn dann mal die Chemie nicht mehr stimmt, kannst du halt sagen, okay, das Vierteljahr stehe ich irgendwie noch durch und dann bin ich hier aber weg.
Viele Arbeitgeber oder Firmen haben Angst vor sowas, weil sie wollen ja eigentlich langfristiges Engagement, langfristige Mitarbeiterbindungen haben, die wollen sich Assets in der Firma aufbauen, damit sie die auch, ne?
Das ist so ein bisschen, das widerspricht dem so ein bisschen.
Ja, ja, aber ich habe schon öfter die Diskussion gehabt und ich atme immer ganz tief durch, wenn der Kunde ankommt, ja, wir würden dich um ein Jahr verlängern.
Oder deinen Vertrag, also nicht mich, sondern.
Wir haben hier diese Zeitstreckbank.
Wir würden gerne deinen Vertrag um ein Jahr verlängern.
Dann komme ich immer so, puh, will ich das?
Dann fahr ich oft, dass ich sage, können wir uns noch ein halbes Jahr einigen.
Du magst uns etwa nicht mehr.
Du willst wieder weg.
Was machen wir denn jetzt?
Das ganze Wissen, was wir machen.
Nein, aber die können ja danach nochmal ein halbes Jahr gerne haben, wenn das noch passt.
Aber ich habe es eben auch schon erlebt, dass sich innerhalb eines Projektes dann die Gegebenheiten rundherum um das Projekt so krass geändert haben, dass es einfach nicht mehr richtig ist.
Also das ist einfach kein Tisch.
Die länger laufen, tatsächlich irgendwann super anstrengend nervig wird, weil auch diese ganze strategische Konzept und Arbeit am Anfang immer so ein bisschen mehr grüne Wiese, kann so ein bisschen sich austoben und produktiv sein.
Und irgendwann geht es dann so nitty-gwitty-Dails und warum denn jetzt so und eigentlich.
Und dann hängst du doch in der Politik drin und so denkst so, oh nee, kein Nerv.
Ja, das ist das Risiko, was man als, glaube ich, Arbeitgeber mit Freelancern hat, weil die sind da relativ sensibel für und haben eine gute Nase, was das angeht, ja.
Also ich sage dann den Kunden auch, ja, nee, also ich renne jetzt nicht einfach weg, ich erfülle schon meine Verträge, ne?
Also wenn es irgend geht.
Aber es gab auch Situationen, wo du sagst, ja, nee, die Chemie klappt gar nicht mehr.
Wir müssen uns jetzt hier trennen.
Ja, ich meine,
manchmal ist ja auch keine Zeitvereinheit, sondern machst du halt einfach Time mit Material oder sowas.
Dann guckst du halt an ein Projekt und dann ist halt tatsächlich, ne, also von beidseitig dann halt, wenn jemand kann das hört, dann kannst du sagen, okay, Montagmorgen, 8 Uhr, ja, danke.
Das war es jetzt.
Next, please, ja.
Wie du schon sagtest, kurz vor Weihnachten.
Ja, super.
Ja, das geht nicht.
Bei mir wäre es halt zwei Wochen nach Kindgeburt mit Baby im Arm.
Auch super.
Ja.
Aber davor sollte man auch keine Angst haben.
Naja, also vielleicht schon.
Also weil das ist schon hart dann, ja.
Man muss halt sich vielleicht ein bisschen mentaler vorbereiten, dass das halt passieren kann, sollte sich dieser Risiken bewusst sein.
Also ich würde sagen, jemand, der so ganz, ganz viel Sicherheit sucht und der diese Instabilität überhaupt nicht vertragen kann, ist es wahrscheinlich nicht die richtige Wahl.
Es ist schon kuscheliger in so einem.
Es hilft natürlich, weil man weiß, man könnte jetzt auch das nächste halbe Jahr einfach mal nichts machen und es würde finanziell nichts mehr machen.
Das ist natürlich total super.
In der Situation würde ich sagen, ja, machen.
Also ich würde auch sagen, man sollte gewisse Rücklagen haben.
Ob das jetzt ein halbes Jahr erreichen muss, weiß ich nicht.
Das ist ja auch schwierig, ne?
Aber so viel bis hier drauf verhaut, dass man nicht sofort.
Also natürlich, ich mache das ja jetzt schon eine Weile, man hat sich die Rücklagen geschaffen.
Und mit diesem Gewissen kannst du dann eben auch sagen, okay, ich suche mir jetzt dann ein Projekt, was wirklich passt für mich.
Und was mir dann Spaß macht und in meine Richtung geht, in die ich gehen will.
Also, ja, das.
Aber dahin zu kommen, ja, das braucht schon eine Weile.
Ja, klar.
Und auch eine finanzielle Disziplin irgendwo, ne?
Ja, also auch da ist eine Frage.
Auch dann, ne, die Form, welche, da kannst du Rechtsform hat man sich dann da überlegt, ist man halt als Einzelunternehmer unterwegs oder halt irgendwann einer Kapitalgesellschaft, da gibt es ja unterschiedliche Ideen, wie man das machen kann, was dann auch Implikationen für Buchführung hat oder so.
Und da muss man bestimmte Sachen halt zurücklegen und Abschreibungen machen, Steuern muss man berücksichtigen, das ist die ganze Wahl.
Das entscheidet halt tatsächlich das Finanzamt.
Also als ich angefangen habe, hat mein Finanzamt halt gesagt, ja, Freiberufler, kein Problem, bist du.
Und dann hat man immer das Problem, genau, dann braucht man die Disziplinen, um zu sagen, so die Hälfte leg ich mal weg, weil du es ja auch noch scharf sagen.
Ja, genau.
Steuern kommen halt, da wender man halt, ne?
Es ist halt B2B.
Ich hatte halt mir von Anfang an einen Steuerberater gesucht.
Und der sagte, ja, im ersten Jahr, du weißt ja noch nicht, was du verdienst.
Mach mal mal den Mindesteinkommensteuersatz, setzen wir mal an.
Aber man muss dann halt im Kopf haben, dabei bleibt es halt nicht.
Und dann wirklich, wie du sagtest, die Hälfte zurücklegen.
Und dann so spätestens nach zwei Jahren kommt nämlich wieder der dicke Hammer und dann steht da so nach dem Politik und will 60.000 Euro von dir haben.
Und ja, wenn du die dann nicht auf der Kannt hast.
Und so weiter, ja, dann ist es dann lustig, ja.
Aber wenn du dann das so gemacht hast, dann hast du dieses Geld halt.
Tut dann ein bisschen weh, weil.
Es war so schön aus, aber.
Aber es waren ja nicht deine.
Du hast halt in der Zeit vielleicht ein paar Zinsen gekriegt dafür.
Und nicht der Staat.
Ja, also die Disziplin muss man schon haben.
Und man muss sich halt so ein bisschen, bei mir war es halt am Anfang noch sehr viel Zettelkram, den du dann einmal im Monat in Briefumschlag gesteckt hast und einen Steuerberater geschickt hast.
Mittlerweile ist das halt auch alles elektronisch.
Man muss sich halt auch einmal im Monat hinsetzen und das Zeug machen.
Umsatzsteuer und all diesen ZIP und Zap, den man da so hat.
Man muss sich halt wirklich damit eigentlich auseinandersetzen.
Es gibt halt bestimmte Dauerfrisverlängerungsanträge, die man dir machen kann.
Ja, wie gesagt, bei mir macht es der Steuerberater, ich löhne aber auch ganz gut dafür, wenn man das jetzt nicht machen will, muss man sich halt selbst damit beschäftigen.
Ich wollte das nie.
Zum Beispiel, wenn du jetzt in dein Gesellschaft gründest, dann kannst du das ja gar nicht, dann bist du ja buchführungspflichtig, dann musst du halt einen offiziellen Steuerberater haben, mitsetzen und so weiter, der dann pro Jahr schon einiges abhaben will von dem und so weiter.
Aber ich könnte, ich bin ein Einzelfreelancer, ich könnte das auch ohne Steuerberater machen, aber da habe ich einfach gar keinen Nerv drauf.
Also, wie gesagt, da arbeite ich lieber zwei, drei, vier Stunden länger und bezahl den.
Ja, ja, okay.
Du hast noch der Punkt, ja.
Weil ich da keinen Nerv drauf habe.
Kann ich total verstehen, dass das immer super.
Aber ich habe manchmal das Gefühl, dass es nicht einfacher wird, egal wie viel Zeit man da umgeht.
Das ist immer wieder das gleiche Problem, ja.
Ja, aber ich meine, diese Disziplin kann man sich ja auch so ein bisschen erzwingen.
Also da sind wir so ein bisschen bei der, wie ist eigentlich die Form von so einer Freelancer-Tätigkeit.
Und wenn man Freiberufler ist oder so, dann hat man da schon viele Eigenverantwortung auch.
Aber zum Beispiel, was ich jetzt seit einiger Zeit mache, ist, ich habe dafür eine Kapitalgesellschaft, so aber eine ganz, also ich weiß, ich glaube, die ist auch, ich dachte, das hängt halt auch davon ab.
Ich glaube, eine GmbH, da muss man dann bilanzieren und so.
Bei einer OG auch,
bei einer OG nicht.
Ich mach das nicht.
Mein Steuerberater macht das nicht.
Bei einer GmbH brauchst du ja auch eine Grundkapital.
Das kann einfach nicht sein.
Nein, das kann nicht sein.
Okay.
Das musstest du, müsstest du bitte nachgucken, weil wenn die sonst prüfen, dann hast du ein Problem, weil die machen die.
Ich hatte schon eine Steuerprüfung.
Ja, also das muss er machen, tatsächlich.
Ja, das ist.
Nee, Gewinnüberschussrechtung reicht.
Also in meinem Fall.
Okay.
Dann ist ja irgendwas.
Also weil tatsächlich, also Kapitalgesellschaft, ist Kapitalgesellschaft und die sind bilanzierungslässig.
Ich weiß es nicht.
Steht im HGW.
Wie auch immer, das muss ich wohl nicht machen, laut meinem Steuerberater, keine Ahnung.
Aber ja, der Vorteil, den das hat, ist, dass ich quasi mir, also die Rechnung über die Firma stelle und dann zahle ich mir halt einfach ein Gehalt wie ein Angestellter.
Das heißt, ich habe sozusagen gar nicht das Problem, dass ich jetzt halt die privaten und die geschäftlichen Ausgaben irgendwie so vermischt habe, dass mir eventuell dann der Überblick irgendwie flöten geht.
Auch da muss man halt so ein bisschen aufpassen, weil das muss eigentlich ein stabiles Gehalt sein.
Du kannst dich die ganze Zeit hoch und runter gehen und anpassen, wie du lustig bist, weil auch das eigentlich
drin hat.
Das habe ich auch inzwischen rausbekommen.
Ja, genau.
Das muss natürlich stabil sein und so, klar.
Aber wenn man das so macht, dann ist es relativ entspannt eigentlich.
Dann muss man sich da eigentlich keine großen Gedanken mehr machen.
Ja, aber es gibt halt tatsächlich so ein paar Regeln, die man vielleicht kennen sollte und das schadet wahrscheinlich nicht, sich mit einem ordentlichen Juristen dafür zu unterhalten und sowas.
Genau, aber es gibt auf jeden Fall Möglichkeiten, wie man das auch noch anders gestalten kann.
Aber jetzt sind wir gerade schon beim juristischen Teil.
Also man muss natürlich auch ein bisschen gucken, wie sind die Verträge dann gestaltet mit den Kunden.
Oder oft ist man ja nicht direkt beim Kunden, sondern irgendwie über einen Vermittler drin beim Kunden.
Also irgendwie noch so eine Zwischenstufe.
Die Prozente haben wollen, ja.
Ja, wie viele, ich sage mal, ich will gar nicht wissen, wie viel die dann noch draufschlagen, solange ich das kriege, was ich haben will, ist mir das mir das wurscht.
Wenn sie gut verhandeln, kriegen sie mehr.
Aber man sollte sich schon die Verträge, die die einem dann da vorlegen, schon ganz gut angucken.
Also was steht da drin?
Ja, also das ist gar nicht immer so einfach, weil da viel Haken und Ösen drin sein kann, wenn man sich mit sowas ruristischem Krams nicht so auskennt.
Ja.
Also im Zweifel sollte man dann halt mal einen Anwalt bemühen und den drüber gucken lassen.
Mit der Zeit und je mehr Verträge man so macht, man hat ja was, was ich in meinem Fall im Zweifel jedes Vierteljahr neuen Kunden.
Oder dann auch mal zwei Jahre, denselben Kunden, aber man wechselt halt öfter und kennt die Verträge und die haken und ösen dann schon so langsam.
Und kann dem Vermittler dann auch sagen, nee, das will ich partout nicht drinstehen haben oder irgendetwas muss unbedingt drinstehen im Vertrag.
Aber das ist halt auch erfahrenswert.
Da müsste man vielleicht dann, eigentlich müsste man halt sich darüber unterhalten, was man da möchte.
Aber wir dürfen natürlich keine Rechtsberatung machen, deswegen können wir da nicht so drauf eingehen.
Genau.
Aber ja, wenn man sich damit beschäftigt, dann.
Ja, es ist, es ist, ich fand es letztlich weniger schlimm, als ich erwartet hätte.
Also auch diese ganze Buchführung, Steuergeschichte.
Wenn ich mir überlege, welchen Anteil nimmt das an der Zeit, die ich arbeite, tatsächlich ein, dann ist das gar nicht so schrecklich.
Ja, aber manchmal hat man halt so einen inneren Widerstand dagegen.
Ja, okay, den habe ich auch, ja.
Das ist tatsächlich ein Problem.
Aber das monatliche geht bei mir inzwischen.
Aber dieses einmal mehr die Steuererklärung, das geht, ich kriege es nicht auf die Reihe.
Das ist so vielleicht.
Das ist auch bei beim Programmieren oder beim Deployment ist auch so ein Ding, irgendwie das so ähnlich vielleicht, ja, wenn es weh tut, also wenn es Steuer oder Buchhaltung wehtut oder Deployment wehtut, die das häufiger machen.
Das ist eigentlich kein gutes Ding.
Und bei mir, ich hatte mal eine Zeit lang diese ganzen Umsatzsteuervoranmeldungsgeschichten an nur alle drei Monate.
Und das war, das hat so im Rückblick deutlichhafter als jetzt einmal, dass jeden Monat, das geht deutlich besser.
Gerade du machst das dann immer direkt am Anfang erledigt dann T-Biden drin oder so, das ist natürlich auch okay.
Ja, man muss natürlich auch sagen, die Software ist ja inzwischen auch, oder die Tools, die man da benutzen kann, sind ja auch inzwischen auch richtig, richtig gut und geworden und machen es einem auch leicht.
Also und die meisten Rechnungen kriegt man ja heutzutage elektronisch.
Man muss sie gar nicht mehr einscannen.
Ja, wenn man seitdem seine E-Mails ordentlich getaggt hat und dann das daraus ziehen kann und das dann in einen ZIP-Pfeil schnüren kann und das dann direkt einen Steuerberater schickt, hat man vielleicht schon viel gewonnen.
Ja, genau.
Ja.
Also, aber man muss sich halt damit beschäftigen.
Ja, also die steuerlichen Themen, die rechtlichen Themen, also da kommen halt so ein paar Sachen dazu, zu diesem ganzen Verwaltungsoverhead.
Aber das ist, würde ich sagen, eher wert.
Aber es sind halt diese Risiken, die man halt, ne, nicht hat, weil zum Beispiel jetzt Pandemie oder sowas, also ich meine, bei Software war es bei uns jetzt nicht so schlimm, weil die Leute wollten eine Software haben, aber wenn man halt vielleicht jetzt nicht im Bereich Software ist, dann macht irgendwie Kunst oder sowas, sondern darf man nicht auf die Bühne, ist dann natürlich auf einmal blöd.
Und das ist halt dann so ein Punkt, das könnte ja bei Software auch passieren, ja.
Also ich finde jetzt mit der AI hat man so ein bisschen so Zurückhaltung gemerkt oder generell wirtschaftliche Lage, man ist sehr viel mehr von der Konjunktur abhängig, weil wenn die Leute auf einmal kein Geld mehr für Investitionen haben oder ist auch die Frage.
Also Software ist ja manchmal Profit Center, manchmal Co-Center und oft ist es halt Coast-Center leider.
Und wenn halt dann die Ausgaben ganz hart gekürzt werden, weil die ganzen Leute sagen, oh, wir haben ja gar kein Geld, weil wir verdienen gerade selber nicht mehr so viel, dann geben die halt auch weniger aus.
Und dann sparen die natürlich auch zuerst an Freelancing und dann kann es halt sein, dass man gerade wenn man Anfänger hat, so ein bisschen mehr Probleme kriegt.
Also bei Corona habe ich das auch tatsächlich so gehört von auch gerade da, wo ich dann gearbeitet habe, dass es hieß so, naja, also wir wissen jetzt gar nicht, wie sich das alles entwickelt.
Wir müssen ein bisschen auf die Liquidität gucken.
Freelancer neu, das machen wir gar nicht.
Und dann das ging lange Zeit so.
Also wenn ich an der Stelle nicht schon in einem Projekt gewesen wäre, das wäre auch sehr, sehr schmerzhaft geworden.
Da hatte ich Glück gehabt, aber ja, ja, da gab es auch einige Leute.
Muss man halt selber auch abkönnen, dass das so ein bisschen muss man sich halt Modelle überlegen, wie das halt geht.
Ich hatte vielleicht ein bisschen Glück, ich weiß nicht.
Ich habe in der Zeit gerade gewechselt das Projekt und bin dann so ein Projekt gelandet bei einer Firma, die sich um so Insolvenzverwaltung kümmert.
Irgendein Gewinn immer.
Genau, Mateure, die drei Säge verkaufen.
Irgendwas war.
Die Rezession des einen, der Boom des anderen zu kommen.
Genau.
Und es hatte noch einen großen Vorteil für die IT, glaube ich.
Also davor war es fast unmöglich, Projekte zu machen, wo man sagt, ich mache 80% Homeoffice.
Und ich komme, was weiß ich, alle zwei Wochen mal für zwei Tage zu euch nach Hamburg, München, Berlin oder sonst wo, wo gerade das Projekt ist.
Muss man vor Ort hinsetzen.
Und man sollte sich immer vor Ort hinsetzen.
Dann habe ich immer gesagt, tut mir leid.
Das tut mir leid, aber das liegt vielleicht auch so ein bisschen in der Java-Welt, aus der da bist.
Das war bei Python manchmal schon ein bisschen besser.
Und das ist also, weil Dava ist ein bisschen konservativer oft, ja, weil viele konservativere Unternehmen auf die sichere Dava-Lösung, die schon ganz corporate erprobt ist, setzen halt.
Und dieses komische, neumodische Python, was von seit 35 Jahren da jetzt auch um.
Python ist ein bisschen älter als Server, ja.
Ich habe auch irgendwann mal Python gemacht zwischendurch, ich weiß noch, aber schon ewig hier.
Ja, und also in meiner Blase ging das halt nie.
Und dann habe ich immer gesagt, Leute, wenn ihr A will ich nicht mehr im Hotel leben oder irgendwo in einer Zweitwohnung, um dann vier Tage die Woche in München zu sein.
Ich möchte auch ein soziales Leben haben und zwar zu Hause.
Ja, also mit Familie geht das dann wahrscheinlich auch gar nicht.
Und das habe ich lang genug gemacht als Consultant.
Über zehn Jahre bin ich jede Woche gependelt nach München.
Ich konnte es nicht mehr sehen nachher.
Und ja, dann habe ich gesagt, dann müsste ich auch mein Stundensatz dermaßen anheben, dass ihr den auch nicht mehr bezahlen wollt.
Also was soll der Scheiß?
Ja, ich sehe da auch gar keinen Sinn drin, dass irgendwie zu verpflichtend, also außer dass irgendwelche Manager sich einbilden, dass sie dadurch mehr Kontrolle haben.
Ja, das ist, ich sitze ja bei dem auch nicht auf dem Schoß und gucke zu, wie er seine Excel-Sheets ausfüllt.
Ja, wenn die Excel überhaupt beherrschen und so, dann.
Aber ja, das ist eine von den Sachen, die man vielleicht auch automatisieren kann in Zukunft.
Ja, und ich hatte eben gerade noch einen Gedanken weg.
Ja, dass wir jetzt nicht mehr da hinten müssen, sondern dass wir es von Hause machen können, das hat einen Riesenvorteil für uns gehabt.
Ja, seitdem arbeite ich eigentlich zu 100% im Homeoffice.
Achso, ja, und viele Fragen, also viele Kunden fragen auch, was ist dein Remote-Stundensatz ist, was ist dein Vorortstundensatz.
Und dann sage ich immer, das ist der gleiche.
Weil ich mache die gleiche Arbeit.
Also das ist immer meine Herangehensweise.
Ich sage, das ist jetzt einkalkuliert, dass ich, was weiß ich, zweimal, also alle zwei Wochen für zwei Tage zu euch komme.
Okay, also ich würde es tatsächlich sagen, also ich würde das, wenn das nur so ein alle paar Tage ist, wäre es was anderes, aber wenn jemand tatsächlich sagen würde, ich würde dich jetzt aber gerne für ein paar Wochen aufzahlen, würde ich radikal sagen, mal zwei oder mal drei.
Dann würde ich das nicht mehr so gut.
Also wenn ich sehe es ein, dass du sagst, okay, wenn du jetzt ein Projekt in Stuttgart oder München anfängst, dass du da mal einen Monat dort vor Ort rumhängst, um die Leute kennenzulernen.
Das sehe ich ja vielleicht noch ein.
Aber danach muss dann echt remote gehen.
Nein, aber wenn jemand dann wirklich das möchte, dann muss der es halt auch wirklich bezahlen, dann ist es dann so ein bisschen.
Ja, ja, ja, ja.
Ja, das kommt natürlich noch dazu, aber ja, das ist halt die Frage, dass man reingucken kann.
Aber weil auch die Zeit tatsächlich, die ich jetzt nicht mit meiner Familie füge, das ist mir halt so viel wert zum Beispiel, das ist halt dann auch nicht verhandelbar.
Da muss man schon eine Entschädigung dafür teilen.
Also ich trenne, ich trenne grundsätzlich nicht zwischen Remote und on-site-Stundensatz, sondern es ist so eine Mischkalkulation bei mir.
Und dann sage ich, ich mache dieselbe Arbeit.
Ob ich nun bei euch rumhocke oder bei mir zu Hause, ich mache ja dieselbe Arbeit.
Warum soll die nicht gleich bezahlt sein?
Würde ich halt anders sehen.
Also ganz anders würde ich auch anders machen.
Ja, okay.
Das ist halt meine Herangehensweise.
Okay.
Aber gut, dass man Unterschiede hat.
Zumal es ja beim Kunden meistens.
Also zu Hause habe ich mich jetzt wirklich gut eingerichtet, was meine Arbeitsumgebung angeht.
Also ich würde mich zum Beispiel sagen, dass das Wort mich dasselbe.
Also ich würde sagen, in so einem Office die Produktivität ist ein Bruchteil.
Weil zu Hause die ganzen Tools halt da sind, der Flow ist da, der Arbeitsablauf ist da und das ist ganz anders.
Kaffeemaschine ist besser.
Ja, ja, so ein Beispiel.
Stuhl ist besser, Kaffeemaschine, Bildschirm ist besser.
Ja, beim Kunden kriegst du ja meistens irgendwie so diese, diese, ich nenne sie mal die Hasenplätze.
Das ist irgendwie so irgendwo in einer Ecke, wo keiner sitzen will.
Da steht dann ein, so ein komisch, komisch, vielleicht schon etwas versifter Bildschirm.
Eine noch versifftere Tastatur rum.
Ja, aber
ein Stuhl, auf dem keiner mehr sitzen wollte.
Das hast du dann immer als deinen Arbeitsplatz.
Das ist halt die Frage.
Man kann natürlich auch sagen, man möchte jetzt nicht so viel verdienen.
Dann sagt man, dann gehe ich wieder nach Hause.
Das ist halt der Vorteil im Freelancing dann, ja.
Das muss man natürlich sich dann auch leisten wollen und so.
Also ich würde jetzt, also das wollte ich.
Beim Kunden vor Ort eigentlich nur für Meetings.
Den ganzen Tag Meetings, irgendwelche Besprechungen, das lohnt sich dann schon mal und mit den Leuten mal Mittagessen gehen.
Ja, das ist wichtig.
Also ich würde auch sagen, also mit den Leuten Mittagessen geht und sich halt mal persönlich treffen oder halt abends mal ausgehen, das ist essentiell.
Ja, ja, ja, absolut.
Mach ich auch.
Also so, wenn es dann auf den Weihnachtsmarkt geht, bin ich immer dabei.
Also das ist schon wichtig.
Das ist schon wichtig.
Aber generell arbeiten von zu Hause aus.
Heutzutage.
Ja, würde ich auch sagen.
Das war aber lange, lange Jahre anders.
Ja, ich, also bei mir war es auch 2013, das war fast komplett remot, aber der Rest vom Team war halt vor Ort.
Und das ist auch nicht so gut, weil da ist man halt immer außen vor, man weiß halt nicht so genau, was gerade passiert.
Und oft wird dann so gesagt, ja, aber wir hatten das doch besprochen, dass wir das jetzt so und so machen.
Ja, okay.
Bei mir hat keiner gesprochen.
Ja, man braucht ein bisschen länger, um in das Team reinzukommen, das stimmt.
Wenn du nur remote bist.
Also wenn alle, wenn nur eine Remote, wenn man, der einzige ist, der remote ist, es auch nicht so gut.
Aber jetzt ist es ja meistens so, niemand ist vor Ort eigentlich und dann ist das super.
Das funktioniert ja nicht.
Ja, wohl,
man merkt so langsam, der Trend geht auch wieder dahin.
Ja, das Problem ist halt, dass diese vor Ort diese politischen Dinge halt massiv zunehmen.
Und das kann halt sein, dass man halt politisch ausgeschlossen wird, wenn man halt nicht Teil des politischen Spielchens ist, was man halt vielleicht auch nicht sein will.
Aber also ich würde radikal Sachen rausschmeißen.
Ich habe da überhaupt gar keinen Vertrag mit.
Ja, also.
Also ein paar Wochen ist kein Problem, ja.
So ein kurzes Projekt, ich weiß jetzt drei Monate, okay, wenn es ein cooles Projekt ist, kann man sich das überlegen, weil dann irgendwie was Cooles lernt oder weil da irgendwie ein Value hintersteckt oder ein Purpose oder so.
Aber halt so dauerhaft so für ein Jahr nochmal irgendwie der Nope.
Einfach nein.
Nein.
Gibt's halt nicht.
Und dann ist es halt dann so, müssen sich die Leute dann halt drauf einstellen.
Können sagen ja oder nein.
Und dann gut ist, wenn es halt der Arbeitnehmermarkt noch so ein bisschen bleibt.
Wir werden halt sehen, wie sich das entwickelt mit Alterspyriminade und AI und so.
Aber Dominik, was ist denn mit dem, was ist denn mit all dem schönen Geld, das in der Immobilie steckt?
Das kannst du doch nicht einfach so.
Das ist doch grausam.
Tja, finde ich jetzt nicht so schlimm.
Naja gut.
Also ich würde auch, ehrlicherweise, wenn ich jetzt selber eine Firma aufmachen würde, dann würde ich das alles für Mod aufziehen.
Und mit Methoden halt zusammen machen.
Also Socializing muss man machen.
Man muss halt auch die Leute global einfliegen lassen für bestimmte Zeiten und Events irgendwie, wo man dann halt wirklich so Celebration macht, quasi, ja, oder Ritual, keine Ahnung, irgendwas Lustiges.
Was überhaupt nichts mit Arbeit am besten zu tun hat, so.
Also nur so ein bisschen vielleicht.
Um die Leute halt so ein bisschen zusammenzukriegen, ja, also um dieses Gefüge zu stärken.
Aber ansonsten arbeitet bitte jeder in der Zeitzone, wo der Lust hat.
Ja, zumal die Firmen ja auch den Vorteil hätten, die könnten sich dann halt richtig gute Leute suchen.
Und die wohnen halt da, wo sie gerne wohnen.
Und wenn das in der Wüste ist, dann wohnen sie da halt gut.
Und wenn jemand tatsächlich Lust hat, irgendwie den ganzen Tag am Strand zu hängen und dann drei oder vier Stunden was zu tun, ist er in den Stunden total motiviert, voll Bock hat auf das Team, ist es viel besser.
Ganz ehrlich, als wenn ich irgendjemanden habe, der dann acht Stunden vor seinem Sässelchen sitzt und da.
Also weiß ich nicht.
Also ich würde das sagen, dass.
Vielleicht auf so ein Generationen-Dingjochen.
Also ich bearbeite ja auch gerne Remote.
Ich dachte nur so, gut, gut.
Dann haben wir dann so Freelancer-Top-Job, muss dafür nicht mal irgendwie das Zimmer verlassen.
Okay, ja, ist auch gut.
Dann eine Geschichte, ich weiß nicht, das ist auch.
Wir sind noch beim Anfang.
Oh, wir müssen mal ein bisschen weiterkommen.
Wie kommt man eigentlich an Kunden?
Wir hatten es so ein bisschen angesprochen, aber noch nicht wirklich.
Das ist nicht so einfach.
Ja, ja.
Also ich glaube, das, was du gesagt hast mit dem Partnersuchen, ist eine gute Idee, wenn man das starten will.
Es gibt relativ viele Personal-Beratungsagenturen, Dienstleister, die einen irgendwie vermitteln.
Auch irgendwie so ein Freelancing-Zeug ist halt die Frage, wie lang der Contract ist.
Es gibt so Modelle wie, du bist irgendwie Grundangestellt, keine Ahnung, das kriegst du relativ wenig irgendwie als Grundanstellung, aber wenn du halt dann so einen Job hast, dann kriegst du halt ein bisschen mehr.
Aber nicht alles, was du kriegen würdest als Freelancer, was so ein bisschen so ein Hybrid-Modell ist, ich glaube, man nennt es ein bisschen Employer of Record oder sowas.
Da kann man halt in so Projekte halt reinkommen und die wollen halt einen relativ großen Batzen haben.
Also es gibt teilweise Leute oder so diese Personalberater, die bis zu 50 Prozent irgendwie abziehen.
Manche machen irgendwie ein bisschen weniger 20, 30 oder sowas.
Das ist halt, glaube ich, irgendwann ist so ein Ding, wo sich das dann als fair einpendelt für Leute, die halt für dich dann auch auf die Suche nach passenden Kunden gehen.
Die wollen natürlich dann wissen, was du mitbringst und suchen dann, ob es passt.
Und glaube, das ist so eine keine schlechte Idee.
Aber ansonsten, ich finde, Netzwerk ist halt ganz hart wichtig.
Dieses selber selber eine Marke machen, also muss halt so ein bisschen was von sich auch preisgeben wollen, was aber auch nicht so einfach immer ist, also je nachdem, was man halt macht.
Der Markt ist ja auch dafür eigentlich begrenzt.
Und was halt auch so ein bisschen schwierig ist, ist, dass dieser Vertriebszyklus, nenne ich ihn mal, ja, dass er lang ist.
Das heißt, es dauert, bis man von einem Auftrag bekommt von so einem Kontakt her.
Ich würde jetzt, selten ist es halt, dass man die mehr kennenlernt.
Auch ja, hier nächste Woche.
Es passiert auch manchmal, aber manchmal kennt man die Leute schon ein, zwei Jahre und dann.
Nee, achso, du meinst, du meinst ja, okay, also bevor man quasi.
Beauftragt wird.
Dann hatten man die Leute, hatten man schon ein, zwei Jahre, ist man immer wieder irgendwo über den Weg laufen, auf einmal so, hey, du machst auch den ganzen Tag Python und ich habe jetzt ja gerade irgendwas gehört und du bist ja immer noch da.
Und dann hast du nicht mehr.
Wenn es tatsächlich die Leute sind, die man, die man schon, aber was mir oft so geht, ich weiß nicht, wie das bei anderen ist, aber das Telefon klingelt und hängen.
Ja, das ist tatsächlich die häufigste Art und es geht meistens sehr schnell dann.
Also es ist nicht irgendwie.
Ja, gut, aber das ist ja auch, dass die Leute halt dich irgendwo herstand kennen oder deinen Tag oder irgendwo was davon gebrochen haben.
Ja, wie auch immer sie die davon nachher nicht.
Aber die haben deine Nummer wahrscheinlich gegoogelt.
Ja, aber kann ja sein, aber die haben nicht im Internet einfach nach dir gegoogelt.
Nee, das nicht.
Sondern die haben vielleicht dann tatsächlich irgendein technisches Problem, wo die dann darauf stoßen, dass der Jochen damit was macht.
Ah, okay, und der macht dann irgendwie sowas, dann kommt man nicht.
Die haben meistens Bekannte, die sie gefragt haben und die und.
Also auch das, ja, das meine ich.
Das ist aber auch ein Vertriebszug, der sehr lange ist, weil auch die Bekannte musst du irgendwann mal kennengelernt haben und die mussten auch da schon den Eindruck gehabt haben, dass der Jochen zu irgendwas taugt.
Und wenn du halt ganz am Anfang stehst, wo du das noch niemandem zeigen konntest, weil du es nicht mehr weisen konntest, weil du noch für niemanden irgendwas gemacht hast, ist das halt schwer.
Und das passiert halt nicht.
Und dann muss man halt selber auf die Suche gehen und gewisse machen.
Furchtbar habe ich noch nie gemacht.
Ja, ich weiß gar nicht, ob man einen Kalterwiese als Freelancer machen kann, also so Firmen durch telefonieren, du brauchst die gerade jemanden.
Das ist wahrscheinlich nicht die beste Strategie.
Ich weiß nicht, ob das funktioniert.
Ich habe nicht, dass das funktioniert.
Ja, wahrscheinlich funktioniert das nicht.
Also Agency-Style-Fleiche, aber seit andere Branchen.
Ich bin oft über so Plattformen gegangen wie freelance.de, dass ich da geguckt habe, was sind da für Projekte.
Wenn die sich gut gelesen haben für mich, dann habe ich da auch hingeschrieben.
Dann kriegst du eigentlich, da habe ich auch einiges drüber geklappt.
Ah, okay, gut.
Über Bekannte auch schon Direktprojekte gemacht.
Also dass sie gesagt haben, hier bin da im Projekt, wir machen das und das, die brauchen auch jemanden, hast du Zeit und hast du Lust.
Und dass das gepasst hat, oder ich selber jemanden angesprochen habe, gefragt habe, hier, ich bin gerade auf Projektsuche, oder ich puste das über Twitter, jetzt X oder jetzt nicht mehr über Twitter,
aber über Twitter.
Über Sing oder über LinkedIn einfach raus, hier bin dann und dann für dann und dann auf Projektsuche und da kommt schon.
Und ich krieg auch jede Woche Mails Projekt.
Ehrlicherweise, ich würde sagen, das liegt an der Seniorität, die er dann bei der Arbeit auch damit bringt.
Und ich würde sagen, dass das halt gerade für jemanden, der dann überlegt, dass.
Und ich kriege jede Woche Anrufe, die ich alle sagen muss, nee, passt nicht zeitlich nicht.
Ja, ich glaube auch, das wäre auch vielleicht etwas, was man sagt, wenn man anfängt, wahrscheinlich ist es keine gute Idee, irgendwie als so mit Freelancing anzufangen, sondern wahrscheinlich sollte man erstmal eine Zeit lang.
Obwohl, ich hab, ich, in meiner, also in meiner Blase sind auch viele junge Leute, die einfach schon immer nur Freelancing gemacht haben.
Na gut, aber dann muss man vielleicht sich dann daran gewöhnen, dass man einfach nicht dann richtig wie Texks damit verdienen kann.
Angefangen aus dem Studium heraus, so eine Art Nebenjob.
Okay, ja.
Also ich würde sagen, wenn man einmal so einen Fuß in der Tür hat, dann ist es die Tür offen, das ist gut, da muss man durchgehen.
Aber manchmal ist das halt eine Herausforderung, würde ich sagen.
Und ich sag mal, so ein Konzern hat auch Vorteile, oder wenn man eine Festanstellung hat.
Das kann auch schön sein.
Also, weil diese Familiensachen oder so.
Ja, wer diese Sicherheit braucht unbedingt.
Also ich würde auch sagen, da ist letztlich Steingemeißt, auch das ist halt, je nach wirtschaftlicher Lage, auf einmal ändert sich da irgendwas, dann wird irgendwas umstrukturiert.
Schwupps, ne?
Weiß man halt immer alles nicht.
Das ist halt auch immer so ein Risiko.
Deswegen ist das so eine trügerische Sicherheit.
Aber man hat halt feste Strukturen, würde ich sagen.
Man hat so ein bisschen, ich würde sagen, ein größeres soziales Fangnetz vielleicht.
Das auf jeden Fall.
Und halt so sehr viel Organisationen drumherum, über das man sich halt eigentlich gar keine Gedanken machen muss, aber das halt irgendwie so dann mitkommt.
Das muss halt jeder wieder für sich dann entscheiden, wie er da liegen möchte.
Aber man kann es auch relativ, ich denke, relativ risikolos ausprobieren, wenn man sich sagt, okay, ich kann wieder eine Festanstellung und dann einfach mal gucken, wie das so ist.
Ich hatte nie das Gefühl, dass das jetzt irgendwie besonders schlimm wäre oder so.
Also den Raum, den das in der Diskussion darüber einnimmt, weiß ich nicht.
Also ich hatte es hat einfach mehr.
Ich kriege auch jetzt öfter mal Angebote wieder für Festanstellungen, wo ich einfach sage, nee, das ist nicht mehr meins.
Ja, genau, ich würde es jetzt auch nicht wahrscheinlich nicht mehr sehen.
Ich habe es lange gemacht, aber nee, ich will eigentlich das nicht mehr machen.
Also wenn es irgend geht, nicht mehr.
Ja.
Die Meta-Punkte haben ich hier genau.
Meter?
Oh, was.
Welchen?
Das ist nur einer, ne?
Ja.
Das ist interessant, ich weiß es nicht genau.
Oder nicht interessant, dass auch die meisten Freelancer, die ich kenne, sind tatsächlich Männer.
Ich weiß nicht.
Und es ist halt nochmal ein anderes Verhältnis als bei Entwicklern ist ja sowieso so, sind mehr männliche Entwickler unterwegs als Frauen.
Und bei Freelancern ist es nochmal ein krasserer Unterschied.
Ich weiß nicht so genau, woran das liegt.
Vielleicht liegt das daran, dass es halt irgendwie so ein riskantes Modell ist.
So einen riskanten Anschein hat oder dass es irgendwie, ja, ich weiß es nicht genau.
Also ich finde, es kommt total drauf an.
Also welche brauche ich noch bei Entwicklern kann ich das jetzt nicht so beurteilen.
Da kenne ich gar nicht so viele.
Also weiß ich nicht, vielleicht sind es 20 oder so, ich finde das jetzt nicht so repräsentativ.
Aber sonst würde ich sagen, es kommt sehr drauf an.
Also es gibt ganz oft das Modell bei Paaren, dass es eine feste und eine Pflegekraft-Station.
Das ist auch eine gute, das ist eine gute Kombination einfach.
Genau.
Ist ja bei mir auch so.
Das ist, ja.
Es hat natürlich dann.
Hat seinen Reiz, dann ist das natürlich nett.
Aber das bedingt natürlich, dass man so eine Partnerschaft halt hat, wo das halt aber auch funktioniert.
Dass man halt so ein flexibles Modell halt fahren möchte oder so.
Als Einzelkämpferin ist das wahrscheinlich schon schwieriger.
Je nachdem, also was man halt so, also mit Familie oder mit Kindern ist das natürlich nochmal härter, aber der Vorteil, wenn man Einzelkämpferin ist, ist, dass man deutlich flexibler einfach auch, ne?
Man kann einfach quasi tun lassen, was man möchte, Kosten reduzieren, Vietnam in der Strand oder so, habe ich auch schon überlebt.
Ich kenne tatsächlich an Freelancerinnen auch nicht so viele.
Also ich meine, Frauen in der IT ist ja nicht so breit gestreut und der Freelancer-Anteil ist dann nochmal nochmal geringer, ja.
Ich kenne einige, die haben das mal gemacht, Freelancing, sind dann wieder in Festanstellungen zurück aus Gründen.
Manchmal gibt es auch gute Angebote.
Und wenn man halt gerade bei der Akquise so ein bisschen.
Oder man hat
ein schönes Team und einen guten Purpose und das ist irgendwie.
Gar kein Thema.
Also ja, wie gesagt, ich persönlich habe jetzt nicht diese Situation, dass ich Kinder hätte und da irgendwie noch irgendwie eingebunden bin und so, sondern ich bin da schon relativ frei.
Und andere Freelancerinnen, die haben eine ähnliche Situation.
Also ich kenne jetzt keine wirklich, die dann auch noch Familie, also Kinder.
Ja, weil manchmal ist es tatsächlich doch mehr Arbeit, als man vielleicht auch irgendwie denkt.
Das ist halt irgendwie, wie du sagst, mit dem Freizeitding, das ist so ein bisschen vielleicht noch New Work.
Ja, also ich glaube, in anderen Bereichen ist es wahrscheinlich.
Also vielleicht liegt es einfach daran, dass halt der gesamte, die gesamte Branche oder der Fachbereich halt irgendwie so ist und eine bestimmte Gruppe von den Leuten eher dann Freelancer werden und das ist sowieso dann vielleicht eher eine Gruppe, die halt dann nochmal, wo diese, wo die der Grund dafür, warum es diesen Unterschied gibt, halt nochmal stärker ausgeprägt ist, weil zum Beispiel, äh, Katharina, also meine Frau, die macht so Design und
da gibt es viele weibliche Freelancer.
Aber Entwicklung nicht so.
Ja, das ist aber auch, muss ich sagen, hier im Westen, als sage ich jetzt mal an der Stadt.
Es ist noch eine andere.
Das ganze Bildungssystem ist irgendwie komisch aufgebaut, sodass irgendwie, man muss sich zu früh entscheiden, in welche Richtung soll es denn jetzt für einen gehen.
Und dann entscheidet oft die Familie, ja.
Du bist ein Junge, machst Mathe, Physik, du bist ein Mädchen, machst Musik und keine Ahnung was.
Und bei uns, also da wo ich aufgewachsen bin im Osten, da waren alle von der ersten bis zur 10.
Klasse alle zusammen.
Über alle Fächer hinweg.
Da wurde nicht irgendwie dann in Spezialisierung getrennt und du machst Leistungskurs dies und du machst Leistungskurs jenes.
Das gab es halt nicht.
Ja, interessant.
Wir waren wirklich von der ersten bis zur 10.
Klasse zusammen.
Und da wurde auch kein Unterschied gemacht.
Aber ich glaube, da hast du dann vielleicht besseres, also da kommt nicht so die Trennung so frühzeitig daher.
Also ich finde das interessant.
Also ich habe Kurse gemacht für Kinder.
Und das Interesse, also die waren halt, keine Ahnung, Schulklassen oder Ferienbetreuungszeugs oder so, ja.
Da waren dann 20 Kinder drin.
Die waren also gleich besetzt, gleich Anteil an Jungs Mädels.
Und die Interessen waren schon unterschiedlich auch verteilt, ja.
Und ist jetzt die Frage, ob das von der Erziehung kommt, ich glaube nicht nur.
Und das ist halt vielleicht auch okay so, aber dann, und die Frage ist halt, wie man damit umgeht.
Ich finde das jetzt schön.
Also es ist, ich glaube, es ist immer willkommen.
Ja, also ich meine, da auch da ist halt, wenn man wenn man sich jetzt die unterschiedlichen Communities anguckt, dann, wenn man jetzt immer im Pythonumfeld unterwegs wird, ist das halt auch nochmal besonders.
Also geben sich immer alle Mühe, besonders inklusiv zu sein und.
Ja, mittlerweile, aber mittlerweile, aber es gab ja auch, sag ich mal, vor 20, 30 Jahren war das jetzt noch nicht so intensiv.
Also ich finde das ehrlicherweise so ein bisschen anstrengend, wenn ich ja so Bildschrauf gucke.
Insbesondere, weil ich immer das Gefühl habe, die meisten der Menschen, egal aus welchem Hause sie kommen, kommen halt aus guterem oder besserem Hause und sind relativ häufig halt irgendwie von Akademikereltern oder sowas, dann diejenigen, die dann sich von Computer setzen können.
Ich habe damit ehrlicherweise ein größeres Problem, als da von der Mischung her.
Das finde ich halt eigentlich wichtiger, dass man Leute enabelt, die irgendwie aus schwächeren Verhältnissen kommen.
Und das ist gar nicht so einfach.
Ja, das stimmt.
Ich glaube, dass so die größere Behörde ist.
Also da gibt es auch viele Interesse, was ich total interessant finde, auch bei den, wenn man jetzt guckt, zum Beispiel in Open Source-Projekten, welche Leute engagieren sich da und welche können da viel beitragen.
Ich meine, ist halt immer die Frage, ob man das auch kann.
Es sind ja ganz viele Leute dabei, die dann irgendwie mal Musik studiert haben.
Also zum Beispiel, was finde ich total erstaunlich, dass so viele Musiker irgendwie hinterher halt Open Source Minecraft werden.
So hätte ich jetzt irgendwie nie mitgerechnet, dass es so geht.
Oder die Philosophie studiert.
Wer man sich leisten kann, die schönen Künste zu verfolgen.
Ja, ja, ja.
Das hat wahrscheinlich ein bisschen was damit zu tun.
Das ist schon ein Privileg irgendwie.
Also es ist aber auch leider auch so, dass Leute, die irgendwie so, ne, das ist ja politisch, aber die für Diversity stehen aus so Veranstaltungen eingeflogen werden aus allerherren Ländern, sind zu einem ganz großen Anteil auch in diesen Ländern aus der Oberschicht.
Und das finde ich so ein bisschen schade.
Und weil ich vermisse so ein bisschen diesen Zugang zu einer breiteren Sache.
Was dann auch dann oft dazu führt, dass die technische Exzellenz nicht so da ist oder nicht so da sein kann, dass man da halt Abstriche machen muss und gucken muss, wie man das mit einbindet.
Aber ich glaube, es ist einfach super schwierig, das irgendwie zu ändern oder darum was zu machen, weil oder vielleicht weißt du, weißt du, wie man das gibt es erprobte Rezepte, die.
Naja, also diese Hürden, diese Einstiegshürden sind so ein Problem.
Also dieses Wissensvorsprung ist ein Problem.
Auch die Merokratie ist ein Problem.
Auch dieses sich selber immer sein Licht und Herr Chef stellen.
Also bei Entwicklerin ist es immer so, man darf gar nicht glänzen mit dem, was man kann, weil das ist irgendwie so ein bisschen bäh, ja.
Weil das ist oft so nicht gut angesehen.
Also da so angeben ist ganz, ganz verpönt und sich so zur Schau stellen eigentlich auch.
Ich halte das aber in dem Kontext für sehr problematisch, weil diese Leute von irgendwo kommen, die müssen auch stolz auf das sein dürfen, was sie an kleinen Sachen erreicht haben, an Sachen, damit sie überhaupt die Motivation, die Anerkennung bekommen und diese Wertschätzung.
Das geht mir aber, also dieses Imposter-Syndrom, oder wie man das so nennt, also sich sein Licht und seinen Scheffelstellen und so.
Das geht mir aber zum Teil auch so.
Also man hat sich etwas hart erarbeitet, ne?
Und das geht mir vor allem so mit Konferenzthemen so.
Also über was würde man bei so Konferenzen reden?
Totaler Unterschied, ob du das selber mit dir hast, dass du sich gar nicht so dein eigenes Selbstbewusstsein nicht traust, so nach außen zu kehren, oder ob du das bei anderen so ein bisschen mifig beäugst, wenn sie das tun, also wenn sie das nicht tun.
Aber das ist generell wohl so ein Unterschied.
Mir hat mal so eine Personalvermittlerin gesagt, also die hatte sich von mir so einen Zettel ausfüllen lassen, also sollte ich mich ein bisschen einschätzen, wie gut ich in welchen Sachen so bin, also von eins bis fünf, eins war halt schlecht und fünf war halt.
Das ist halt schwierig, ja.
Und dann sagte sie, also wenn ich nicht gewusst hätte, oder wenn ich diesen Zettel einfach abgegeben hätte, ohne einen Namen drauf zu schreiben, ich hätte darauf gewettet, dass sie eine Frau sind.
Weil Frauen sich per se immer in Ticken geschlechter einschätzen, selbst einschätzen, als sie sind.
Also man kann da alles eine Spalte nach rechts schieben.
Das ist einfach, ich weiß nicht, woran es liegt.
Ob es Erziehung ist oder wirklich, keine Ahnung, Hormone oder sonst irgendwelche Sachen, die das verursachen.
Interessant, alles und so.
Ja, ich weiß es, ich würde gerne nochmal auf diesen einen Punkt, also weil ich versuche das Argument zu verstehen im Kern.
Also ich versuche das mal wiederzugeben, du kannst ja mal sagen, ob ich das richtig verstanden habe oder nicht.
Also sozusagen aus einer ökonomischen Sichtweise würdest du sagen, wenn du Leute dazu bringen willst, dass sie investieren, also zum Beispiel sich irgend so ein Thema drauf schaffen oder sich jetzt so viel mit Softwareentwicklung beschäftigen, dass sie das halt als Beruf machen können, dann müssen sie sozusagen ein Ziel vor Augen haben, das so aussieht, als ob sich das lohnen würde.
Und wenn man das so runter macht, dann lohnt sich die Investitionen nicht mehr und die werden quasi dadurch rausgehalten, dass wenn Leute sagen, so, man sollte da nicht zu dick auftragen oder das ist ja so ein bisschen Puibet, ich gehe, ich habe lieber so ein bisschen.
Ich würde es anders sehen.
Okay.
Weil das würde ich aus der wirtschaftlichen Sicht verstehen, dass man sagt, okay, wenn für die nicht sichtbar ist, dass das halt irgendwie, keine Ahnung, mit einem Sportwagen und Körper.
Also ich würde sagen, die
ist irgendwie nicht interessant.
Die Zünschnur für Anerkennung ist kürzer.
Du musst schneller eine Form von Anerkennung bekommen, damit du diesen Weg Vertrauen schenken kannst.
Und das ist bei Softwareentwicklung sehr schwer zu erreichen, wenn man auf dieser Merirophabie mittlerweile ist.
Wenn du irgendwie
intensierst oder sowas, ne?
Das ist genau der Punkt.
Aber wenn du halt irgendwie, du kannst dir das eigentlich nicht leisten, wenn du nicht den Hintergrund hast, sondern du musst schnell diese Wertschätzung irgendwie erhalten, selbst wenn sie nicht monetär ist, um diesem Weg nicht den Rücken zu kehren, aus mangelndem.
Also der Weg ist halt so lange frustrierend und so schwierig, das durchzuhalten, dass da halt nur noch Leute durchkommen, die halt das halt quasi von zu Hause aus sind.
Selbst wenn es heißt, dass du in den Elternzimmern im Keller sitzen musst, aber da immer noch durchgefüttert wird, bist du bist du.
Und sozusagen, wenn man jetzt das sozusagen so ein bisschen gepflegt ist, anders hat man betreibt, dann hält man diesen Club exklusiv quasi.
Okay.
Wie so den Mathematiker, die ihr Fach so langweilig erscheinen lassen, dass da niemand und dann schaffen sie es irgendwie die ganzen Soziopathen draußen zu halten und haben halt irgendwie eine Menge Spaß mit irgendwie Leuten, mit denen sie Knoblauchaufgaben.
Ich wollte tatsächlich mal Mathe studieren.
Und dann meinte meine Mutter, was?
So eine brotlose Kunst, mach lieber was Praktisches.
Ja, okay.
Würdest du sagen, hat sie recht gehabt?
Oder er hat sie es lieber gemacht?
Nee, also im Nachhinein muss ich sagen, sie hat recht gehabt.
Okay, gut.
Handelt sie sich gut, ja.
Ja, ist ja dann Elektrotechnik, hat auch nicht wenig mit Mathe zu tun.
Ja, gut.
Ja.
Okay, ja, ja, also ich verstehe es so ein bisschen, aber ich weiß auch nicht, was man machen kann.
Ja, es ist auch kompliziert.
Das ist wahrscheinlich auch total heterogen und total von der jeweiligen unterschiedlichen Situation abhängig und so.
Da muss man eigentlich so ein bisschen einfach, glaube ich, ein Auge drauf haben.
Ich glaube, das hilft schon sehr.
Ja, in der IT, man muss halt einfach irgendwo sich an irgendwas verbeißen und dann dranbleiben.
Und das ist, glaube ich, das Schwierige.
Und man muss ja irgendwie dann auch eine Spezialisierungsrichtung finden, weil die IT ist ja so ein riesen, Riesenfeld.
Man kann ja nicht in allem dann gut sein.
Ich habe gesagt, Full Stack JavaScript.
Full Stack, Full Stack.
Ja, was ist ein Full Stack-Entwickler?
Den gibt es eigentlich so.
Also ich finde das ja, habe ich relativ häufig gehört, dass Leute sich das von sich selber behaupten und dann machen sie ja JavaScript jetzt im Front und im Backend.
Ja, toll.
Also für, ja.
Also ich bin vielleicht ein Fullstack-Backend-Entwickler, ja, okay.
Ich finde das auch, du warst das halt voll, ne?
Das ist Full Stack, ne?
Schwierig.
Es gibt halt immer so das Problem, dass die Leute, die aus dem Projektmanagement oder dem Auftraggeber kommen können, die können gar nicht verstehen, wie tief diese einzelnen Seen sind, in die man da feiern kann.
Und deswegen unterschätzen die auch regelmäßig halt die Komplexität von irgendwelchen Anforderungen und so.
Was es halt nicht immer einfach macht.
Und das vielleicht auch einer der Gründe ist, warum Projekte, wenn die länger dauern, da zu tendieren, dass sie fürchterlich werden.
Ja.
Und das ist so irgendwie auch ein Zusammenhang.
Und das ist halt das Hauptproblem, was ich halt habe, ist halt, dass so Software viel teurer ist, als die meisten Leute denken.
Und das ist halt ein Problem, weil eigentlich möchte man ja Value, schnelle Value haben und die oft ein bisschen dauert, bis sie kommt, wenn sie denn kommt und man genau wissen muss, was dahinter steckt, was man nicht kann.
Und weil halt dieses ganze Estimating und so da irgendwie so ein Problem ist und das.
Aber da, wo wir jetzt halt hinkommen, braucht man Freelancer, wenn man halt Auftraggeber ist.
Ich würde sagen, eigentlich unbedingt.
Und man hat da viel, viel mehr Flexibilität, man hat vielleicht auch die besseren Leute.
Und man halt vielleicht auch mal Impulse, neue Impulse für das Team.
Weil man kommt ja als Freelancer dann wirklich da frisch rein, hat frische Gedanken und sagt, hey, habt ihr mal darüber nachgedacht oder habt ihr jenes mal ausprobiert?
Ich meine, viele sind dann auch beratungsresistent, okay.
Aber.
Was ich auch noch finde, was ich ja so aus der Konzernperspektive auf sehe, ist, dass sie dort halt sagen, so ein 1-2-1-Freelancer ist doch irgendwie als Quatsch, wir brauchen irgendwie so 50 Leute auf diesem Projekt, weil es muss übermorgen fertig sein und die holen sich dann eher so Agenturen.
Wo ich mich in einer Tag so, ja, okay, das habt ihr dann jetzt auch, wenn es 20 Leute sind eingekauft, aber die sind auch nur über so eine Agentur irgendwo outgesourced und gar nicht, bringt gar nicht das, was ihr euch damit erhofft, aber die haben durch diese Vertragskonstruktion das Gefühl, dass sie ein, weiß nicht, ein Reliable, wie nennt man das, Reliability, also ein bisschen zuverlässigeren Geschäftspartner irgendwie in der Hand haben, der die Aufgaben auch in der Kapazität und in der Auslastung mehr erfüllen kann als irgendwie so eine One-Man-Show oder eine One-Woman-Sho
w.
Und das höre ich halt oft, dass halt so diese Anforderungen anders sind.
Und da haben wir halt jetzt die Frage, was macht man denn da?
Tut man sich zusammen als Gruppen, macht man selber eine eigene
Frontend auch für sowas.
Ich habe das auch schon häufiger überlegt, aber ich meine, wäre das nicht vielleicht interessant, also weil ich das denke auch manchmal für Kunden wäre es vielleicht interessanter, als jetzt nur einen Freelancer zu haben, einen ganzen Sprint zu kaufen oder mehrere Sprints oder so.
Bei einem Team, das halt schon zusammen weiß, wie man zusammenarbeitet, das halt all diese Dinge abdecken kann, was halt ein Full-Stack-Entwickler vielleicht nicht kann, weil das kann keiner.
Das ist aber die Agentur.
Das wäre eine Agentur, wobei dann bei den Agenturen so auch, ja, die sind halt.
Kommt das ganze hässliche Zug.
Die haben dann auch oft unterschiedliche Abteilungen und arbeiten, also das ist auch, also das, also die klassischen Agenturen sozusagen, die man dann da beauftragt, da finde ich.
Ich glaube, die Agenturen sind dann schon wieder viel zu groß.
Wenn du zwei, drei, vier richtig gute Freelancer hast, die auch richtig gut zusammenarbeiten, die können die können Berge versetzen.
Und also ich hätte das jetzt, ich hatte das in meinem Projekt, also die hatten dann zwei Freelancer engagiert, noch jemand anders und mich.
Und irgendwie stimmte da die Chemie auch nicht, also zwischen uns beiden Freelancern da nicht.
Und dann ist halt einer gegangen worden, das weiß nicht ich in dem Fall, hätte aber auch ich sein können.
Und dann hatte ich halt vorgeschlagen, dass ich kenne da jemanden, der hätte, zwar nur zu 50 Prozent Zeit, aber wir kennen uns.
Wir wissen, wie wir ticken und wir könnten jetzt richtig Traktion hier auf die Straße bringen.
Und dann haben sie sich halt doch für jemanden anders entschieden, der da zu 100% da war.
Und das hat dann wieder nicht funktioniert.
Ja, die sind auch Beratungsresistent an der Stelle, ja, tatsächlich.
Das war schon ein bisschen schade, weil ich denke, dass das andersrum sehr, sehr viel besser geklappt hätte.
Ja, das denke ich auch oft, aber ich habe tatsächlich es auch noch nicht.
Ich habe es einmal probiert zu einem Zeitpunkt, wo es halt gerade so eine Konstellation gab.
Ich wusste, okay, ich habe ein paar Leute, die gut miteinander zusammenarbeiten, da habe ich einfach gesagt, okay, will das nicht vielleicht irgendjemand als Team mal wirklich gut, also für den Preis, das kriegt man sonst ja gar nicht.
Das geht ja gar nicht.
Aber nichts hat nicht funktioniert.
Vielleicht müssten wir Freelancer uns da ein bisschen mehr zusammentun.
Ja, also da müsst ihr da wahrscheinlich tatsächlich so ein Label für machen und dann da so eine Landingpage oder was auch immer, so ein bisschen Marketingfluff außenrum stricken, um da so eine Story zu erzählen, mit der das dann verkaufbar ist.
Und dann halt auch jemanden haben, sich dann ein bisschen drum kümmert, um das dann.
Ja, aber wenn du der Erste bist, der das macht, dann ist das, glaube ich.
Deswegen meine Frage gibt, habt ihr schon mal sowas gesehen, wie dass jemand, dass eine Firma nicht irgendwie einen Freelancer beschäftigt, sondern quasi ein Team oder ein Sprint kauft oder sowas?
Hast du schon mal gesehen?
Ja, alles
von mir gesehen.
So ein bisschen.
Ich habe es nur mal andersrum gesehen, dass sich so zwei, drei Freelancer zusammengetan haben und gesagt, hier, ihr könnt uns auch als Gruppe einkaufen, aber ich weiß nicht, ob da was draus geworden ist.
Das Hauptproblem, was ich halt immer habe, ist mit diesem Freelancing, ist, die Hauptrestriktion für Aufgebung ist ein Budget.
Ja.
Das ist das, die haben halt einfach kein Geld.
Und weil Freelancing ist halt teuer.
Und die versenken lieber Geld in diesen Zackkurs, wie so feste Mitarbeiter für Projekte, die die eigentlich gar nicht kriegen.
Völlig komische Abrechnungsmodelle, als ordentlich das Geld richtig in Hand zu nehmen für die richtige Value und das so customer-centric zu machen, dass man das macht.
Aber diese Sorge könnte man ihr ja vielleicht abnehmen.
Das wäre dann auch eine interessante Frage, die wir auch noch nicht hatten.
Ist halt, wenn man ihnen sagt, okay, machen wir einen Festpreis.
Du hast ein Budget, super.
Wir organisieren, das muss das gar nicht irgendwie sein.
Festpreis hat, also finde ich auch eine gute Idee, hat einen Nachteil.
Ein entscheidenden Nachteil auf unserer Freelancer-Seite.
Das Risiko.
Nee.
Wenn du das machst mit einem Festpreis, dann hast du natürlich das Risiko.
Du bist halt für Erfüllung zuständig.
Du hast halt dann ein Pflichtenheft, ein Lastenheft.
Und, das ist das Hauptproblem, du bist für Nacherfüllung zuständig.
Und wenn du dann nämlich nicht ganz genau penibel definiert hast, was denn in diesem Pflicht- und Lastenheft enthalten sein muss, dann hängst du hinterher einen Schadenersatz drin, weil du bist verpflichtet, das Produkt so abzuliefern wie vereinbart und die Mängel davon zu beseitigen.
Und dann bei Software Mängel zu beseitigen, kann dich Jahre kosten.
Und wenn du dann noch auf Zuarbeit vom Kunden angewiesen bist, die er dann nicht leistet oder nur verzögert, ich glaube, den Schuh würde ich gar nicht.
Also das kann doch.
Insofern, wenn du halt Software verwendest, die auch schon fehlerhaft sein kann und das nach Jahren noch sein kann, dass ich glaube, zwei Jahre musst du gewährleisten oder so, dass dann irgendwer, wenn du schon irgendwo ganz anders steckst, sagst du, hey, hör mal, hier die Software hat doch einen Fehler, oder Sicherheitslücke und du bist jetzt dafür verantwortlich, machst doch mal eben gerade.
Und dann hängst du halt so ein Maintenance-Ding drin.
Und da musst du halt eigentlich vertrachtlich schon dich so gut auskennen, dass du das von vornherein berücksichtigt hast, dass du Softwarefehler ausschließt und das ist halt, da sollte man nicht naiv dran gehen, sagen wir so.
Ja, okay, gut, aber ja, also weil das ist auch etwas, was ich höre, dass es das gibt, aber ich habe es selber noch nicht erlebt.
Also Festpreise habe ich jetzt persönlich noch nie gemacht.
Was ich schwierig finde, ist die Kalkulation von dem Zeitaufwand, weil wenn es, also wenn ich weiß, was zu tun ist, dann ist es einfach und dann ist es meistens, also es ist relativ offensichtlich, wofür dann, dann kann man auch sagen, okay, ich brauche zwei Wochen und mal rechne zwei Wochen ab oder so, warum dann Festpreis und wenn man es nicht genau weiß, dann das zu schätzen, ist sehr riskant.
Ja, natürlich, also genau, schätzen ist halt geht halt nicht so gut.
Weil der Kunde weiß ja auch meistens nicht, was er will.
Aber das ist
das Problem Festpreis.
Ich meine, klar, kann das nicht so genau formulieren.
Aber was machst du denn dann, wenn du dich auf was vermittelt hast, was du gar nicht leisten kannst, weil das Risiko halt auf deiner Seite.
Ja, ja, dass man dich mit dem Risik.
Ja, das ist natürlich ganz schlecht.
Okay, gut.
Aber du hast ja so Konstrukte, ne, mit Limited und so, was man sich da überlegen kann.
Und wenn du so eine Kapitalgesellschaft hast, dann ist das Risiko auf der Seite des Kapitalgesellschaft, die dann Ups!
Ja, natürlich.
Das ist also einer der großen Vorteile, würde ich sagen, von Kapitalgesellschaft, wo ich auch sagen würde, ich würde es empfehlen, ist tatsächlich Haftung.
Weil ansonsten als Freelance würde ich dann brauchst du halt eine Versicherung zumindest oder so.
Es gibt halt so ein paar Sachen, die einen versichern können.
Für so Haftungsfälle, weil Schadenersatz, wenn man irgendwie Projekte macht und dann hast du halt so eine B2B-Konfession, also Geschäft gegen Geschäft, da sind die Schadenersatze um andere, als wenn es jetzt irgendwie um Mitarbeiter geht, wo du gar nicht haften kannst für Zeugs, das du machst, dann musst du halt schon teilweise möglicherweise ordentlich auf den Tisch legen.
Also da sind wir im sechsstelligen Bereich oder sowas und da brauchst du halt eine Versicherung für.
Und auch das kann, weil Protestkosten erstmal vorgestreckt werden müssen, riskant sein, so eine Kapitalgesellschaft, obwohl man es eigentlich denkt, ne, heißt halt so mit beschränkter Haftung oder sowas, die kann an Insolvenz gehen, was auch nicht super ist, weil dann hast du Insolvenzverfahren am Hals.
Aber wenn man alles ordentlich gemacht hat, also was da eine Buchung, was eine Dokumentationspflicht und so weiter angeht, dann steht die halt einem als Schild vor einem.
Das geht halt dann nicht auf Zugriff auf sein Privatkapital und verlierst nicht deine, weiß ich nicht, das, was du für deine Familie versucht hast, aufzubauen oder sowas.
Also ich habe tatsächlich auch so eine Versicherung, so eine Haftpflicht, ich weiß nicht, wie die sich nennt.
Also falls ich dem Kunden mal irgendwie seine produktive Datenbank löschen sollte, sollte die das eigentlich bezahlen.
Obwohl, ich sag mal, der Kunde, der mir Produktionsrechte gibt, sollte sich
gut überlegen.
Also wir haben halt auch schon mal so Worst Case-Szenarien halt gehabt, irgendwie, nur mit mehreren Leuten irgendwie, dass wir halt irgendwie Sachen hatten, die nicht so gut funktioniert haben.
Das kann durchaus auch mal vorkommen.
Also ich würde sagen, also eine der wichtigsten Sachen, die man machen muss, wenn man Freelancing macht, ist ganz sorgfältig arbeiten.
Also halt tatsächlich Dokumentationspflichten nachkommen, nicht studrig sein, also die Qualität auch bringen können, die Sachen ordentlich aufschreiben.
Ich schreibe sehr penibel, also die Zeiten auf halt, ne?
Und halt auch die Sachen, woran man gearbeitet hat, das nachverfolgbar machen.
Man muss so ein Tooling sich einbauen, dass man wirklich guckt, an welchen Dingen hat man denn gerade, weiß nicht, welche Commissaire.
Also ideal, wenn man das automatisiert machen kann, was es tolle Lösungen gibt.
Ich habe zwischendurch mit E-Mails gemacht, was auch immer, dann kann man gute Dokumentation dafür stellen, die halt dann, also einen Gutachter zur Not auch intersubjektiv nachvollziehbar, wie auch immer das ganze juristische Wording dafür ist, so darstellt, dass es halt Substanz hat.
Und ich finde das schon auch nicht unwichtig.
Und da sollte man, dessen sollte man sich bewusst sein, dass man das sorgfältig macht.
Weil wenn man eh schon dazu tentiert, da keine Lust drauf zu haben, dann steigt das Risiko.
Ja.
Gut, ja.
Ja, wahrscheinlich sollte man, aber was sollte man wahrscheinlich eh machen?
Ja, ich würde auch sagen, dass man das eh macht.
Ich mache es tatsächlich auch, egal welcher Situation ich gerade bin, ordentlich, weil ich mich so dran gewöhnt habe und ich finde das auch richtig, so das zu tun.
Aber da bin ich so.
Also du schreibst so eine Art Journal, was du sagst.
Ja, auch wenn ich jetzt in der Festanstellung bin.
Ja.
Also ich weiß, Journal plus Commits plus, also ich mache die Logs, ich lasse das quasi auswerten.
Es kann das auch LM machen oder so.
Reinschreiben, was man denn an dem Tag so gemacht hat und dann mit Zeiten, genau, quasi immer mit einer Uhr, die umgedreht wurde für Projekte und so.
Ich habe einen wunderschönen Würfel.
Es gibt so ein, ich will jetzt keine Werbung machen, aber den kann man irgendwie einfach auf Seiten drehen und dann kann man das mappen.
Das hat eine Rest-API und dann kann man das.
Sowas ist zum Beispiel cool.
Da ich ja immer meistens nur für ein Projekt arbeite gleichzeitig da.
Dann nächstes Würfel auf ich arbeite jetzt und auf ich mache jetzt Pause oder ich bin fertig.
Oder so, ja.
Ja, ich schreibe das auch jeden Tag auf.
Also ich habe zumindest schreibe ich auf, wie viele Stunden ich gemacht habe.
Und da sollte man schon sehr ehrlich sein, weil gerade remote könnte man da ja.
Ja, es muss halt, nein, also das Problem ist halt, es sind bestimmte Sachen, die sind nicht so einfach.
Also als Freelancer, also wenn du fest angestellt bist, dann erkennt es der klassische Bug, wenn man da irgendwann ein Leerzeichen zu vielen, Semikolon an der falschen Stelle braucht zwei Tage lang, um zu finden, weil man irgendwie völlig blöd war und gegen die Wand geguckt hat.
Als Freelancer finde ich es schwierig, das so voll abzurechnen.
Obwohl ich dazu würde sagen, eigentlich gehört das dazu, aber es kommt auch so ein bisschen auf den Kunden an, wie das Verhältnis ist, wie lange die Vertragsdauer ist und so.
Aber ich finde das schwierig.
Es wäre eigentlich dann mein Risiko, mein Problem.
Ich würde es wahrscheinlich nicht komplett auf die Rechnung schreiben, wenn mir so eine Dummheit passiert.
Das auch, wenn ich an so Sachen rumexperimentiere oder etwas ganz, ganz Neues mache, was ich auch noch nie gemacht habe.
Und das dauert halt länger.
Und das interessiert mich jetzt aber auch.
Ja, klar.
Genau, das ist halt ein eigenes Budget.
Dass es an der Arbeitszeit ist normalerweise drin.
Dann wird da ein Teil davon abgerechnet, aber ein Großteil wird halt auch nicht abgerechnet.
Wenn ich dann bis morgens um drei da sitze und das jetzt unbedingt gelöst haben will, dann wird dann nicht immer unbedingt abgerechnet.
Man muss sich halt am Ende des Tages halt tatsächlich irgendwie so selber ausrechnen, ob halt diese ganzen Risiken, die man hat, die man tragen muss, die man auch bezahlen muss, plus der ganze Verwaltungsoverhead.
Natürlich hört sich das Pflanzen-Gealt, was man dann irgendwie so ein bisschen höher ist, dann gut an, aber wenn man diese ganzen Ausfälle da mit reinbrechnet, dann kann das eine Milchmädchenrechnung sein.
Muss man aufpassen.
Da kann man auch, wenn man ordentlich einen Job andersford hat, dadurch auch so gut mitfahren.
Das würde ich sagen, eine Abwägungsfrage.
Vielleicht auch was mit den Projekten zu tun hat, mit dem Team zu tun hat, mit dem FIT zu tun hat, mit der Lebenssituation.
Ich würde sagen, es ist keine eindeutige Antwort, so möglich.
Nee.
Ja.
Hat alles sein für und wieder irgendwie.
Was ja, dann sind wir doch.
So eine Geschichte würde ich ganz gerne noch.
Ich meine, jetzt haben wir ja eigentlich immer nur diesen Fall, dass man entwickelt und dann damit freelancer ist.
Aber ich meine, viel ist ja auch, wenn man jetzt sowas macht wie Schulungen oder Trainings bei Firmen irgendwie gibt oder halt berät, was man auch manchmal mache.
Und dann, das ist halt auch nochmal ein bisschen anders, als wenn man jetzt irgendwie entwickelt, finde ich.
Da gibt es zum Beispiel einen schönen Artikel von Glyph, der Autor von Twisted, also ein bekannten Netzwerk-Dings für, der macht halt auch Freelancing.
Und meistens dann so Architekturgeschichten oder halt irgendwelche ganz fiesen technischen Geschichten.
Und diese Beratungsgeschichten sind mehr so, die passieren ja dann, wenn irgendwas nicht richtig gut läuft.
Weil die Entwicklungsgeschichten, das ist auch oft in Situationen, wo halt halt eigentlich schon gut läuft, ja, wo man einfach nur mehr Leute braucht.
Aber wenn diese Beratungsjobs, die sind ja eher so dann, wenn irgendwas nicht richtig funktioniert und eine Firma möchte, dass das jetzt irgendwie, keine Ahnung, besser wird und dann ist man in einer etwas anderen Situation.
Und der hat jetzt letztens einen Artikel geschrieben, wo er meinte so, also ich schreibe das jetzt hierbei öffentlich auf, was ich so mache, wenn mich irgendjemand fragt, warum denn irgendwas nicht gut läuft, ist, ich gehe halt in der Firma, irgendwie suche ich mir die Leute, die am längsten da sind und frage der halt mal so, ob der irgendwer Lust hat, sich mit mir zu unterhalten.
Und dann setze ich mich mit dem Stift und einem Blatt Papier oder einem Blog am besten.
Es kann auch sein, dass es ein bisschen länger dauert, hin und stelle nur eine einzige Frage und die ist, kannst du mir mal erzählen, was hier irgendwie schiefläuft?
Dann schreibe ich das halt auf.
Das dauert oft länger als man denkt und ich muss irgendwie ganz schön schnell schreiben.
Und dann mache ich einen Termin eine Woche später mit dem Management und sage denen so, ich habe es ein bisschen editiert und dann sage ich denen, also ich lese euch das jetzt mal vor.
Was ich mal gehört habe, du darfst nicht die erste Ebene fragen, du musst die sechste Ebene fragen.
Also nicht die Chefs, sondern.
Nee, genau, du musst die
Leute, die die Arbeit machen.
Genau, genau.
Genau, die Leute, die die Arbeit machen, die musst du fragen.
Ja, ganz klar.
Mit denen musst du dich unterhalten.
Und dann findest du das Meister raus.
Weil die Chefs kriegen ja auch schon alles gefiltert.
Genau, die kriegen das nämlich gar nicht mehr mit und da haben sich auch schon Mechanismen eingebürgert, wie man das fernhält und
reden muss.
Außengrün, innen rot.
Ja.
Ja, das ist schwierig.
Also solche Sachen aber zu lösen, weil Consulting ist ja nicht nur Problem identifizieren, sondern Lösungsvorschlag machen.
Kann sehr gut sein.
Ja, das ist dann nochmal schwieriger, aber man meinte so, ja, also oft wird dann quasi das, was ich dann da gemacht habe, irgendwie gefeiert als irgendwie tolle strategische Einsicht, die man jetzt unbedingt, weil man ganz viele Sachen rausholen kann und so.
Und ich denke mir dann immer so, also ich mache ja eigentlich diesen Technikkram, dafür bin ich ja eigentlich da.
Und dieses mit den Menschen und so, also ich weiß, wo dieser Management-Track ist und ich bin da nicht lang gegangen, weil ich das nicht wollte, ja.
Warum muss ich jetzt
diesen Kram machen?
Das ist doch Quatsch.
Das kann ja auch funktionieren.
Und ich würde sagen, der Hauptpunkt, warum das funktioniert, ist, weil du von extern kommst.
Und weil du deswegen ein ganz viel anderes Stimmgewicht hast.
Weil wenn du intern irgendwie nur Entwicklerin bist, dann niemand hört dir zu, weil das sind halt die Leute, die die Arbeit machen.
Ist halt, wenn du auf den Flight-Level guckst, ist halt die unterste Ebene und du bist halt nicht auf der strategischen Ebene und auch nicht auf der Unification-Ebene und du musst halt irgendwie gucken, du verdichtest halt da nichts, sondern du machst halt nur die Arbeit und deswegen gucken alle drüber auf dich herab.
Und das führt halt dazu, dass auch dein Wort keinerlei, ich sag mal, Consulting-Autorität besitzt, weil die Wahrheit kennen natürlich nur die Leute, die fliegen.
Also weißt du, was ich meine?
Und das ist halt als externer Consultant viel einfacher, weil dann, selbst wenn du nicht mit den Menschen gar nicht so gut kannst, das fällt ja keinem auf, weil die kennen dich ja nur kurz, kannst du einfach die Wahrheit sagen und das ist dann okay.
Ja, gut, vielleicht kommt man halt einfach nicht drum rum, aber der meinte halt so, ja, also braucht ihr mich wirklich für diese Geschichten, weil das könnte man auch selber organisieren und dann hat er nochmal, was man so aufpassen muss.
Aber die schwimmen ja oft so in so einer Suppe, ne?
Also die sind, die sind halt einfach betriebsblind.
Und jetzt kommt einer von außen rein und sagt denen, hätte den mal einen Spiegel voll und sagt, hier, guck doch mal.
Ich meine, das ist ja auch, wenn man jetzt zwei Jahre in so einem Projekt ist.
Ich habe mir gesagt, ich muss jetzt hier raus, ich kriege irgendwann hier so einen Aufkleber auf die Stirn hier Inventar, weißt du?
Man wird selbst schon betriebsblind dann, obwohl man gar nicht so tief in den Strukturen drin hängt.
Und trotzdem wird man betriebsblind.
Oder auch irgendwo, man hat ihnen jetzt zum fünften erzählt, wollte ich es nicht mal so und zu probieren.
Und das aus meiner Erfahrung ist das besser, etwas anders zu, also etwas vielleicht anders zu machen.
Und dann kommt immer sofort so ein kategorisches Nein.
Und dann irgendwann sagst du, ja, dann halt nicht, dann ich werde pro Stunde bezahlt.
Also irgendwo halt so eine gewisse Resignation stellt sich dann auch schon oft ein, wo man sich dann irgendwann sagt, ja, jetzt muss ich hier aber weg.
Weil diese Resignation, also mir geht das dann so, diese Resignation mag ich dann auch nicht.
Nee, das ist ja auch.
Ich meine, klar, also sich
was ändern, wenn die Teams wirklich agil arbeiten würden?
Nein.
Ich war sehr begeistert von diesen ganzen, von inzwischen, ich bin mal so, ja, also wenn es wirklich die ultimative Lösung für alles wäre.
Was heißt denn agil?
Warum hat es noch nicht funktioniert?
Also ich würde sagen, also was ich jetzt darunter verstehen würde, ist halt, gute Leute sitzen zusammen in einem Keller und irgendjemand macht die Tür auf und lässt die Pizza rein, weil man so da drin sitzen kann, dass man sich die Probleme aus dem Weg räumt, sich versteht und dieses Vertrauenslevel hat und gemeinsam Commitment zu bringen.
Und das ist aber das, was die ganzen Rituale, die man da drum baut, nicht bringen.
Dieser Cargo-Kult, ne, der dann da.
Ja, genau.
Und ich glaube, eigentlich wichtig wäre es halt, dass man Bock dran hat und dieses Motivation-Ding teilt, um dieses, eigentlich worum es ja geht, das Customer Value halt, ne, und das nach vorne zu bringen.
Und wenn das halt aus dem Auge verloren geht, weil irgendwie so Prozesse dazwischen kommen, die man irgendwie machen muss für, weiß nicht, also der Grund für Prozesse ist ja wahrscheinlich sowas wie so eine Management-Anforderung für, wie nennt man das?
Raki, Responsibility, Accountability, wer muss informiert werden und so weiter.
Das ist ja so das Problem daran.
Dass die Leute wissen wollen, wer bezahlt denn jetzt dafür und was will der denn dafür haben und wie muss ich denn jetzt das berichten und dann haben die halt so einen Prozess vor Augen.
Und der killt halt oft Dinge.
Obwohl der auch zu Produktivität führen kann.
Also wenn jetzt zum Beispiel dieser Prozess wäre, okay, wir bauen jetzt User-Stories aus einem Problem oder sowas und versuchen die halt umzusetzen, wäre es halt was anderes, aber die oft, ja.
Also Leute, die dann diese Aufgabe haben, nur, die tendieren halt dazu, das zu strukturieren.
Und Struktur ist meiner Meinung nach, oder meiner Erfahrung nach, nicht hilfreich in vielen Fällen.
Sondern es geht eher um Flow.
Es ist wie so ein Fluss, wenn man den halt in so einen Kanal sperrt und dann schnell fließt und sehr wild wird vielleicht, aber kein schönes Gewässer mehr ist ja, weiß nicht, die Analogie hinkt ein bisschen, aber.
Ne, ich würde ja schon, also das heißt ja, also wenn ich jetzt das Agile Manifesto nehme, jetzt sozusagen als Label dafür oder was als Präfinition dafür, was ist da, genau, da steht dann eben sowas drin wie, da stehen ja all diese schönen Sachen drin.
Im Grunde ist es, das Problem ist, es bleibt halt schwer.
Es ist halt immer noch schwer.
Es ist halt irgendwie.
Es menschelt halt immer dazwischen.
Und ich meine, ich erlebe es ja, ich erlebe es ja immer wieder.
Was ich mache, Entschuldigung, wenn ich dich kurz unterbreche, ist genau für sowas, Agile Dings, ein How-to-Work with me.
Es gibt einen kleinen Text, da steht drin, wie ich so ticke, wie ich denke, was ich ticke.
Und wenn jeder das für sich schreibt, dann hat man schon so ein bisschen mehr Informationen über diese Menschen-Dinge.
Aber ich erlebe es jetzt auch immer wieder, dass selbst Entwickler sich dann immer diese Prozesse geben.
Also untereinander.
Dann, also sowas wie, es müssen, also wir machen Feature-Branches und dann müssen mindestens zwei andere Leute noch drüber gucken, bevor es dann überhaupt in den Main-Branch gibt.
Oh, die Coverage sinkt bei einem Commit, das ist verboten.
Und ja, also die geben sich dann so Prozesse, wo sie sich dann gegenseitig wieder auf den Füßen rumstehen und sagen, ja, ich warte jetzt seit drei Tagen auf diesen Pull-Request, weil da noch ein zweiter drüber gucken muss.
Und dann, das dauert immer länger, keiner hat Lust auf diese Pull-Requests, weil man ist ja aus seiner Sache dann wieder rausgerissen, muss ich jetzt in die andere Sache reindenken und so Kontext-Switch und so weiter, ne?
Also dauert das immer länger.
Dann kommt der nächste Prozess und sagen, ja, wenn innerhalb von zwei Tagen da keine zwei Reviewer drauf sitzen, dann weisen wir einen zu.
Weißt du, sonst Dinge.
Problem gelöst.
Da hat immer noch keiner Bock da drauf.
Also wird es dann irgendwie so, ja, ich gucke da mal drüber, wird schon passen.
Ja, ja, hast du alles richtig gut.
Sieht gut aus.
Tschüss.
Und so weiter.
Also, und in der Zeit, die Zeit, die da verloren geht, da hätte man es auch zu zweit oder zu dritt gemeinsam machen können.
Diese eine Aufgabe.
Jetzt direkt fragen, magst du sowas wie Pair-Programming?
Ich mag das total.
Ich mag auch Mob-Programming.
MOBA.
Oder wie nennt man es jetzt?
Teamprogramming oder Ensemble-Programming.
Ah ja, okay.
Ich kenne nur Mobbing irgendwie.
Wahrscheinlich eine eigene Folge, oder?
Weil das ist eigentlich ziemlich cool, aber schwierig.
Also ich finde es super hart.
Es ist hart.
Es ist überhaupt nicht einfach.
Man muss sich halt irgendwie so homogenisieren vom technischen Niveau her, was halt lange dauern kann.
Man muss Geduld dafür haben.
Man muss halt über Monate das teilweise machen, weil das wirklich halt happy.
Man sollte vielleicht am Anfang so eine Art Coach haben, der auf einen, der da so ein bisschen drauf guckt, wie das funktioniert und wie man sich da zusammenbuselt.
Ja, man müsste aber auch schon mal eine einzige Sache haben, an der man arbeitet, was auch schon mal ein Vorteil ist.
Ja, dass man einfach, guck mal, wenn ich jetzt so, ich arbeite jetzt an einem Ticket.
Ich alleine, ja.
Ich musste mir das Ticket angucken, musste mich da reindenken, musste mir ausdenken, wie ich das umsetze, musste das machen und stelle jetzt einen Merch-Request.
Und jetzt müssen zwei andere Leute da drauf gucken.
Also ich bin jetzt fertig, ich mache jetzt was anderes.
Die anderen Leute haben zwischenzeitlich auch was anderes gemacht, müssen jetzt da raus, müssen auf die Sache, die ich gemacht habe, gucken.
Die müssen sich auch erst wieder diese Tasks angucken oder diese Story angucken.
Die müssen sich meinen Krempel angucken, müssen sich da reindenken und denken sich, was für ein Scheiße.
Das hat ja ganz anders gemacht.
Und das machen die, das macht der eine und das macht der andere, bevor er da seinen grünen Haken ran macht.
Also ist er fast genauso lange da dran, da drauf zu gucken.
Also vielleicht nicht ganz genauso lange, aber schon eine gewisse Zeit.
Ordentlich Zeit, ne?
In der anderen Zeit, der andere wartet auf diesen Mörch-Request, da hätten sie es doch in der Zeit, die alle drei zusammen brauchen, hätten sie es auch gerade gemeinsam machen können.
Und hätten noch Wissenstransfer gleichzeitig gehabt.
Also ich finde auch, was ich gar nicht so schlecht finde, ist so Self-Review, obwohl das natürlich auch schwierig ist, weil man halt so ein bisschen Betriebsstudent auch ist.
Aber das als Prozess für sich, doch mal wirklich drüber zu gucken und sich wirklich nochmal zu überlegen, so ein bisschen mit Abstand, ist das denn das, was ich eigentlich machen wollte oder nicht.
Manchmal vergisst man das nämlich, dann schiebt man das irgendwie hin.
Ja, manchmal verbeißt man sich auch in so eine läuft so eine Richtung und da muss man dann, da muss man halt auch lernen zu sagen, ey nee, ich mach jetzt Pause, ich gehe jetzt joggen, ich gehe, ich setze mich jetzt aufs Rad, ich gehe ins Bett und morgen ist auch noch ein Tag.
Aber das kann ich auch ganz schlecht.
Was nicht fertig ist, ein Problem.
Da schlafe ich manchmal die halbe Nacht nicht mehr.
Ja, genau.
Ja, ne, das
ist ja
das hilft auch, also ja, genau, sowas wie Joggen.
Also insofern Pair-Programm ist schwierig, ist anstrengend, super anstrengend, man braucht super viel Geduld, aber ich glaube, es lohnt sich.
Also ich hatte bei, also mein Punkt mit den Leuten, das funktioniert so nicht.
Also diesen Menschen, das ist total schwierig, weil wenn dann du Schlaftabetten zum Beispiel hast, dich überhaupt nicht dafür interessieren, ja.
Würdest du einfach nur schneiden.
Nee, natürlich, natürlich.
Also das muss schon, die Leute müssen das schon wollen.
Wenn einer das Partout nicht will, dann kannst du nichts machen.
Aber ich habe oft nicht das, also das Problem, das durchzuführen, ist, finde ich, oft nicht so sehr, dass die Leute sagen, sie wollen das nicht oder dass ich da keine Lust drauf hätte.
Oder dass ich mir denken würde, oh, mit dem will ich aber gar nicht.
Sondern es ist oft das Problem, das zu verkaufen.
Das sitzen drei Leute im selben Problem, das
kann ja gar nicht sein.
Nee, das ist nicht gut.
Aber genau das müssten viel mehr Firmen ausprobieren.
Ich glaube, die würden echt Vorteile drausziehen.
Also es gibt ja viele Firmen, die das so machen.
Knowledge-Transfer nach einem Monat, das ist so enorm krass einfach.
Ja, ja, absolut.
Und jetzt heißt es ja immer, wie du gehst, du musst noch Übergabe machen.
Mütze ich dann nicht mehr.
Also, ja.
Okay, bitte diesen Stapelpapier hier habe ich jetzt übergeben.
Viel Glück.
Ja, ich meine, selbst wenn man das alles dokumentiert hat und übergibt ja was, hilft das sehr viel, ist das nicht so gut.
Du musst ja dokumentieren, was du machst, damit irgendjemand anders auch wieder machen.
Ja, okay, und wer soll das lesen und verstehen?
Naja.
Aber ja, das wird noch viel zu wenig gesehen.
Jeder, aber jeder geht einem ja manchmal genauso, du hackst.
Also im Pair-Programming lernst du nicht jetzt unbedingt neue Sachen.
Da musst du dir schon noch Zeit nehmen, um dir selber noch wieder neue Sachen zu erarbeiten, weil jeder hat ja auch eine andere Methode, sich irgendwas zu erarbeiten.
Also manche müssen sich nur ein Buch durchlesen und haben es dann kapiert.
Und ich muss zum Beispiel sowas immer ausprobieren.
Und das dauert dann, ne?
Und da kann ich dann auch keinen Neben mehr haben, wenn ich da meinen Gedanken nachhänge.
Aber so die Arbeit selber, also im Projekt, das kann ich mir sehr, sehr, sehr gut.
Wenn man halt so kurz was wegdrucken möchte, keine Ahnung, das dauert, wenn ich es mache, jetzt sagst du, halbe Stunde oder so.
Hack hackhack und slip slip und so, dann läuft's.
Wenn ich jetzt aber jemanden dran, der noch nicht so weit ist, der braucht dafür dann vier Tage.
Mit der Geduld wird es dann auch schwierig.
Ich hatte mal einen Kollegen, das ist schon Jahre her, der hatte wirklich an einem Wochenende irgendwie so einen XML-Parser zusammengehackt.
Also es ist schon, ich weiß gar nicht mehr, wann das war, Anfang der 2000er auch irgendwann.
Und ich habe geschlagene drei Wochen gebraucht, um dadurch zu steigen durch seine Software.
Das war unfassbar.
Aber er konnte es, ich hatte ihn ja noch im Zugriff.
Also ich hab den gefragt, kannst du mir das erklären?
Nö, kann ich nicht.
Er konnte es mir nicht erklären, was er da.
Es hat funktioniert.
Ja, aber toll, man kennt das eigentlich.
Ich meine, ich habe mich da durchgebissen, ich habe dann immer wieder reingeguckt und gemacht und getan.
Das hat Stunden and Tage gedauert.
Aber er konnte es mir nicht erklären.
Also das ist halt das Schöne auch beim Pair Programming und beim Mob-Programming, du lernst zu erklären, was du möchtest und was deine Absicht is.
When you there as Navigator on this bist, then in the tastatural, sondern muss the people who programming will, or who this programming, must say what you have.
And this you might have, and this act, and their absiften erklar, this is either the part on that.
Yeah, when many kommt, that man Befehle einzeln buchstabieren muss.
Yeah, that's it.
Kann das vorkommen, dass du das machen musst?
Also dass du das machen musst, aber die lernen das dann auch sehr schnell, sodass du dann immer weiter abstrahieren kannst.
Ja, ja, doch.
Manchmal.
Okay, es gibt so noch solche.
Ich hatte auch schon so Schlaftabletten, ja, wo ich dann gesagt habe, der will eigentlich dann gar nicht.
Genau, ja, das ist das Hauptproblem.
Aber das ist das, wissen wir bei diesem Ding.
Mit Freelancern geht das.
Ja, ja, Freelancer haben ja intrinsisch, dass sie irgendwie.
Ja, ich würde sagen, das ist halt das Curiosity, den Commitment und Curiosity.
Ich würde sagen, das sind zwei essentielle Erfolgsfaktoren auch.
Also Capability ist vielleicht der letzte, den man irgendwie dafür braucht.
Ja, aber ja, ja, es ist auch keine Patent-Rezeption.
Meine Güte, wir lösen kein einziges Problem und ganz viele neue.
Na gut, okay, was wir auch mal irgendwann machen.
Ja, aber genau, dann, aber dann wäre die Frage, ja, Freelance, also wir hatten jetzt, wie man so reinkommt, was so die Probleme sind, die einen erwarten, was da alles so schwierig ist und schwierig bleibt, wie kommt man denn da jetzt wieder raus?
Oder wo geht's denn da hin?
Ist man schon angekommen dann?
Oder geht man vielleicht dann doch wieder irgendwann zu einem Elefantenfriedhof-Konzernmittelmanagement zum Sterben?
Ja, du kannst, muss man selber wissen, oder?
Also.
Oder baut man eigene Produkte?
Also das ehrlich gesagt, das ist nach meinem Wunschfluchtroute.
Wäre es meine auch tatsächlich?
Ja.
Also ich weiß, ja.
Also das ist auch da die Frage, was das beste Modus ist, das zu tun, aber ich glaube, das ist nochmal ein eigenes Thema.
Das ist dann noch ein anderes Thema, klar, aber ich meine.
Also ich fand das sehr sympathisch, was du mir geschickt hattest mit dem Link, wo sehen sich in fünf Jahren mit dem Musiker.
Ja.
Ja, also ja.
Also ich bin jetzt schon so in so einem Alter, wo ich jetzt langsam irgendwann mal zeitnah über vielleicht über einen Ausstieg nachdenken.
Für mich wird es, glaube ich, eher in Richtung gehen, dass ich Richtung Schulung, also Wissen weitergeben.
Oder in Richtung Coaching.
Genau, du veränderst dein Konzept und da denkst du, hey, durch die Seniorität hast du jetzt auch genug Nachfrage nach sowas.
Du machst einfach das, dass du das weitergibst an die Leute, wo man nicht sagst.
Weil ich denke, ich habe von anderen Leuten viel gelernt und du brauchst hier eben auch die Leute, die das Wissen weitergeben wollen.
Ich würde gerne vermehrt in diese Richtung gehen.
Das ist nicht ganz so einfach.
Du musst irgendwie so einen Übergang finden und musst natürlich auch ein bisschen drüber nachdenken, welche Themen willst du dann vermitteln und wie bereitest du dann auf, muss ich dann auch da weiterbilden, wie gibt mein Wissen weiter und so weiter.
Das heißt, das ist Neugier.
Ja, absolut.
Und da in ich will versuchen, mehr in diese Richtung zu gehen.
Das ist so jetzt mein Szenario für die nächsten Jahre.
Also man meint das nur Musik und Beach und vorher irgendwie
genug Glück haben, ja.
Ja, gut.
Und vielleicht ein bisschen zurück, ein bisschen kürzer treten.
Ja, genau, arbeiten will das denn, ja.
Ein bisschen mehr chillen.
Das ist auch tatsächlich irgendwie, seit ich jetzt nicht mehr so, nicht mehr 40 Stunden arbeite.
Also so finde ich auch, es macht doch einen Unterschied in der Lebensqualität und ist besser geworden.
Ja, tatsächlich.
Also, ja.
Ich finde, der einzige Grund für Erwerbsarbeit finde ich tatsächlich schnellere Rente.
Ist manchmal ein blödes Geschäft, weil das das so ein bisschen in den Weg steht.
Manchmal muss man es auch andersrum.
Also wenn ich jetzt zähle, wenn ich ein Transkript von dem Podcast mache, wie häufig wer das Wort Purpose gesagt hat in dieser Episode.
Aber gut, naja.
Ja, also ich finde das halt wichtig.
Also ich würde zum Beispiel, wenn ich kein Geld verdienen müsste, weil ich so reich wäre, dass ich mir einfach aussuchen könnte, was ich mache, würde ich halt tatsächlich so Dinge machen, wo ich sehr viel Spaß dran habe und wo ich halt was mit verbinde.
Und das wird wahrscheinlich auch was mit Programmieren zu tun haben, weil es mir einfach so viel Spaß macht.
Weil ich sagen würde, das ist auch wahrscheinlich eine dieser Commitment-Grundvoraussetzungen, wenn man die nicht mitbringt, sollte man einfach was anderes tun.
Ja, für mich ist es auch so ein halbes Hobby.
Ja, klar, natürlich.
Neben anderen, aber ja.
Man könnte sich halt einfach die Nische suchen und da halt dann weiter dran frickeln, opinionated sein, Quatsch machen, ohne dass das interessieren muss.
Was ein sehr super Privileg ist.
Wo wir aber auch wieder bei dem Punkte Programming for Pleasure, warum macht man das denn überhaupt?
Wie kommt man denn da hin und so?
Ja.
Genau, wollen wir noch irgendwas sagen zu irgendwie, wie kommt man.
Wir hatten darüber eigentlich schon gesprochen, wie kommt man dann Stundensätze oder wollen wir.
Ja, also muss man einfach Leute fragen, würde ich sagen.
Und da so ein bisschen selber rausfinden.
Also es gibt ja den Marketingpreis, ne?
Das ist die Zahlungsbereitschaft, aber
Stunden rauszufinden.
Wir hatten am Anfang nur gesagt, ja, man muss sich überlegen, was man denn so zum Überleben braucht, weil wenn man das halt nicht kriegt, dann hat man ein Problem.
Aber das ist ja jetzt noch nicht das, was man kriegen könnte.
Also ich würde sagen, tatsächlich, die Zahlungsbereitschaft der Kunden, wenn die wirklich ein Need haben, ist meistens höher als man denkt.
Ja.
Natürlich muss man dafür die Fähigkeit mitbringen, das auch zu liefern und sich dann halt auch dann hinterklemmen und sich den Arsch aufreißen, dass der Kunde glücklich wird, weil das ist ja so ein bisschen der Contract, den man dann hat, aber meistens.
Aber ich glaube auch, ich weiß auch nicht, ob die Spielräume da so groß sind, weil ich würde denken, wenn man halt deutlich mehr verlangt, als so die, also üblich ist, jetzt, wenn man jetzt beispielsweise für Konzerne arbeitet, dann ist es so, so in einem normalen Tagessatz, Stundsatz, was er mit schwimmt, dann ist das okay, wenn man jetzt deutlich drüber ist, dann ist man dann halt
rein, weil die jetzt immer schon so machen und das ist dann auch so gut.
Ja, da gibt es so von Gary Larson gibt es da, glaube ich, einen Comic, wo halt irgendwie da steht so ein so ein Bauer von einem Hühnerstall mit so einem Beil und er guckt so, lässt seinen Blick schweifen über die Hühner und einen Huhn hat halt einen Hals, der ist halt irgendwie so 20 Zentimeter.
Weiß ich nicht, ob es immer gut ist, an dieser Position zu sein.
Aber es gibt ja auch die Gegenbeispiele.
Ich weiß nicht, aus welchem Kontext das jetzt war.
Ich werde es halt einfach mal rausreißen, wo jemand dann den Scheich kennengelernt hat, für den er dann ein halbes Jahr die Aufträge richtig weggerockt hat und danach ein Haus oder irgendeinem See gekauft hat.
Okay, keine Ahnung, aber
das Same.
Wenn du jetzt einer von drei Spezialisten in Deutschland bist, der nur ein Thema kann, kannst du dich natürlich sehr, sehr viel teurer verkaufen.
Oder wenn du SAP-Berater bist.
Oder keine Ahnung was.
Ich glaube, ich persönlich fahre da auch mehr so im, vielleicht im oberen Mittelfeld irgendwo mit.
Also ja, also es gibt ja bestimmte Sachen, durch die man sich so ja.
Aber man darf halt auch sich nicht unterwert verkaufen.
Also so ein, ich sag jetzt mal, 50 Euro die Stunde in München ist ein No-Go.
Ja, also klar.
Also auch für Studienabgänger oder so.
Ja, ja, ja.
Ich sage da jedem Vermittler, also man sieht ja diese, manchmal schreiben die auch Preise rein in ihre Stellenausschreibung und dann schreibe ich oft zurück, ich wünsche euch, dass ihr nicht meinen Junior dafür kriegt.
Also es ist halt so.
Ja, also dann hat man es ja wirklich perfekt an Band, so zu lügen, also dann für die Hälfte der Zeit oder wie stellt ihr euch das davor?
Weil immer irgendwie, also ganz ehrlich, meine Kalkulation ist ja relativ stabil, so für mich, weil ich mache ja für mich schon einen fairen Preis.
Also es sei denn, ich mache jetzt den Marketingpreis und kriege die Welt dafür bezahlt.
Aber normalerweise ist der Preis halt eigentlich relativ fair, sodass ich damit leben kann und mit einverstanden bin.
Das muss man halt irgendwie, kann man sich ja nicht immer auf Kompromisse einlassen.
Das geht halt einfach nicht.
Man muss sich
halt auch ein bisschen umhorchen.
Also wenn man jetzt zu niedrig rangeht und den anderen die Preise kaputt macht, ist es auch nicht so toll.
Ja, genau.
Man muss sich schon ein bisschen erkundigen, was denn so ein marktüblicher
Schundsatz ist.
Zum Beispiel bei Group finde ich auch, kann man.
Also, also GRUP ist eine von diesen Seiten, wo man, da kann man dann gucken, irgendwie für, weiß ich nicht, Entwickler in dem Bereich, was ist denn der Durchschnittsstundensatz da?
Oder da gibt es eine Verteilung sehen überhaupt.
Ja, dann schlägst du noch ein bisschen was drauf und dann passt das schon.
Genau, genau, genau.
Ja, also wie gesagt, muss er Mehrwertsteuer und so weiter nicht vergessen.
Ja, aber es ist eigentlich immer alles Nettopreise.
Genau, aber das, ne, einige Leute vergessen das und die schreiben das dann.
Das ist natürlich ein totaler Fehler.
Ja, genau.
Das saying.
Ja, du musst ja auch alles selber bezahlen.
Krankenkasse komplett voll, selbst bezahlen.
Deine Rente muss sich drum kümmern, selbst bezahlen.
Ja, ein bisschen was zurücklegen.
Also das, was ihr da auch an Wissen mitbringen solltet, das ist ja auch Zeit, die ihr investiert habt.
Oder da kommen wir nochmal zum Thema Marketingpreis, das habe ich mir auch noch aufgeschrieben, genau, weil das habe ich am Anfang nämlich nicht gemacht.
Also abgesehen davon, dass ich, dass meine Preisen zu niedrig waren, war es halt auch so, dass ich halt, weil ich auch aus dem Gedanken kam, naja, ich habe halt meine Kosten und so muss das, so würde es ungefähr funktionieren.
Habe ich dann halt überall den gleichen Preis quasi angesetzt.
Und das würde ich heute auch nicht mehr machen.
Heute habe ich sehr unterschiedliche Preise für unterschiedliche Kunden.
Und wenn ich so höre, was andere machen, machen die das auch so.
Mit seinem Porsche auf dem Hochpferd.
Blink, blink, blink, blink.
Oder hat eigentlich im Augen schon gesehen?
Ja.
Aber das ist auf jeden Fall etwas, was man im Hinterkopf behalten sollte, vielleicht, dass man das, dass das halt sehr unterschiedlich sein kann, je nachdem, was das für ein Kunde ist.
Und ab und zu mal die Preise anpassen.
Wenn man jetzt so fünf Jahre ein Projekt ist.
Ändern sehr schwierig, genau.
Deswegen mache ich auch gerne kürzere Vertragslauftreten, weil dann kann man öfter mal sagen.
Ja, also Inflation und so ist ja tatsächlich, da muss man schon drauf rechnen.
Weiß ich nicht.
Webseiten, Marktplätzen, ich weiß nicht, für mich spielen diese Marktplätze so was.
Du wolltest noch ein paar Django-Geheimtipps loswerden.
Ja, es gibt da, also da gibt es auf jeden Fall Dinge.
Also wenn man jetzt, das gibt es wahrscheinlich in anderen Communities auch, bei Django gibt es halt so ein paar Stellen, wo man gucken kann, die halt deutlich bessere Quellen sind, als wenn man jetzt an so eine generelle Freelancer-Base geht, ne?
Für Fiverr-Hahn.
Ich habe Fiverr bisher noch nicht kapiert.
Ja, ich, ähm, das wird halt von Menschen aus der ganzen Welt benutzt, die vom Skillset her.
Aber die Projektbeschreibungen da sind, die Projektbeschreibungen da drin sind irgendwie so, hä?
Das ist nichts Fassbares.
Ja, du bezahlst halt 5 Euro für Qualität, die du, weiß ich nicht, also die macht ja jetzt dieses GPT sofort.
Und viel mehr kriegt man da auch nicht raus.
Also ich habe mal irgendwie so ein bisschen Geld auf was geschmissen, weil ich tatsächlich irgendwie Hilfe haben wollte, es funktioniert überhaupt nicht.
Das, was man da also an Leuten kriegt, klappt halt einfach nicht.
Und deswegen würde ich auch sagen, also wenn man da die Projekte schon nicht suchen kann, die Leute ja anbieten, das funktioniert ja nicht.
Vielleicht funktioniert es oder funktioniert es für so grafische Sachen so ein bisschen oder so.
Besser, aber für Entwicklung nein.
Never.
Ja, ich bin auch bei, man ist bei den üblichen Plattformen Gulp, Freelance.de, Sing ist, glaube ich, jetzt nicht mehr ganz so relevant.
LinkedIn, da gibt es auch so.
Tendiert zum Social Media Network, was das fürchterlich macht.
Ja, ich habe es auch noch nicht so richtig richtig begriffen.
Aber ich bin da auch zu inaktiv an dieser Stelle.
Und ja, ansonsten.
Du wolltest noch diesen Anwo-Tipp, hast du zwar jetzt angeteasert, aber.
Also ich meine, es gibt da halt nicht wirklich geheim.
Die Seite heißt junglejobs.net.
Also ich meine, ja.
Ja, oder es gibt halt auch noch ein, ja, aber da vielleicht dann eher mal eine Mail schreiben oder so.
Es gibt halt auch noch so ein Discord-Dings, wo man halt irgendwie reinschauen kann.
Was ich jahrelang nicht hatte, ist eine eigene Website, das ist auch ganz, ganz hilfreich, denke ich.
Ich schreibe dann meistens rein, auf welchen Konferenzen ich so spreche und so weiter.
Und hinterleg da auch die Folien und habe da halt mein CV.
Ich verschicke zum Beispiel keine CVs mehr.
Also viele wollen ja immer, schicken Sie mir bitte den CV im Doc.
Also als Word-Dokument, also Projektliste und so weiter.
Und dann sage ich, nee, könnt ihr euch runterladen auf meiner Website.
Fertig.
Also liegt noch nicht in X, warum?
Also ja.
Ja, also so eine Marketing-Website oder sowas habe ich auch nie gehabt.
Ich habe inzwischen auch eine Website, aber eigentlich, die benutze ich nicht für Marketing.
Nee.
Und CV habe ich auch lange nicht mehr aktualisiert.
Ich muss meinen auch wieder aktualisieren.
Aber den nächsten packe ich auch.
Ich packe das jetzt auch auf die Webseite, weil keine Lust, dass immer.
Das ist so wie Steuer machen.
Der 24.02.2024 war ein tolles Datum für sowas.
Hä?
Der ist lang vorbei.
Egal.
Es ist ein Jubiläum für.
Nein, das ist einfach tolle Zahlen sind manchmal im Amen.
Achso, achso, weil es ein Zahlenpalendrom ist.
Okay, ja.
Ja, und dann gibt es natürlich diese ganzen Personalvermittler.
Ja, das ist schon, also ehrlich gesagt, funktioniert schon ein bisschen besser.
Also da hatte ich auch schon einige.
Ja, das würde ich auch nehmen.
Wir haben über Scheinselbstständigkeit noch gar nicht geredet.
Ich meine, wir können jetzt auch da keine Beratung machen, aber es kann immer ein Problem sein und werden, muss man so ein bisschen aufpassen, dass man halt irgendwie selbstständig halt auch ist, also eigene Materialien benutzt, nicht da irgendwie zu sehr anbändelt mit, ich weiß nicht, Corporate Identity und so Sachen hat wie Weisungsfreiheit und selbstbestimmtes Arbeiten von Arbeitszeiten und so, wenn das halt nämlich nicht so ist, sondern dieser Auftraggeber die ganze Zeit sagt, ja, aber dann bitte von 9 to 5 und hier bitte, dann ste
ht halt dieser Verdacht im Raum, dass man eigentlich gar nicht selbstständig ist und kein Freelance macht, sondern angestellt ist, was halt Sozialversicherungspflicht zur Folge hat für beide Seiten.
Was ich zum Beispiel nie mache, ist dann irgendwo hinzuschreiben, ich mache Urlaub, ich bin immer nur abwesend.
Ja.
Okay, ja, so.
Zum Beispiel bei Kleinigkeiten, ne?
Ja, mit dem eigenen Material ist manchmal schwierig.
Also ich kreb's oft, dass einem zumindest die Hardware gestellt wird, weil die meine Hardware zu unsicher finden und keine Mittel haben, das irgendwie sicherzustellen, dass meine Hardware nicht unsicher ist.
Ja, weiß nicht.
Ja.
Herr gut, dass er ein Projektabhängigkeit.
Ja, also dann vielleicht noch zu den aus dem Ausland, also gibt es ja so Employer of Record-Modelle oder sowas, weil auch das nicht immer einfach sein kann, Quellensteuer, wollen da einfach so ein paar Begriffe in den Raum schmeißen.
Also müsste man sich, wenn man sowas macht oder Kooperation eingeht, so ein bisschen mehr mit den Rahmenbedingungen auseinandersetzen.
Was ich vorhin schon erzählt hatte, es gibt ja immer öfter das Modell in Deutschland zumindest, diese Arbeitnehmerüberlassung oder auch kurz ANÜ.
Ich fühle mich, ich lehne das ab, aber viele finden es ein tolles Modell, muss man sich mit auseinandersetzen.
Man ist dann halt bei dem Vermittler angestellt und wird dann an den Kunden ausgeliehen.
Das ist auch so eine Art Bodileasing und der Kunde ist dann Weisungsbeweisungsbewegung.
Das ist eigentlich ja Zeitarbeit.
Man verdient angeblich genauso viel wie als Freelancer, wobei ich das dann wieder gegenüber den Festangestellten fast schon wieder unfair finde.
Manche finden es uns toll, manche machen das auch, kennen dann auch welche, die in allen Ü gegangen sind.
Ich für mich schließe das halt aus, aber leider, wenn man bei großen Kunden arbeiten will, geht da manchmal gar kein Weg dran vorbei.
Oh, Kunden haben wir noch gar nicht drüber gesprochen.
Also vielleicht soweit sowas die abstrakte Dimension groß, lieber groß, lieber klein.
Es gibt ja manchmal kleine Startups oder kleine Butzen, die Hilfe brauchen, das sich aber irgendwie leisten können.
Oder Leute, die irgendwo Geld geerbt haben und unbedingt ihre Träume verwirklichen wollen.
Oder halt große Konzerne mit großen Anteilungen oder irgendwas dazwischen, halt Mittelständler oder Industriebranchen der Favourites.
Also branchentechnisch habe ich gar keine Favorites.
Ich habe schon in fast allen Branchen gearbeitet.
Also Banken, Versicherung, Industrie, außer Gesundheitswesen habe ich, glaube ich, fast alles durch.
Handel, sie sollten nicht zu groß und schwergewichtig sein.
Wobei.
Zu viele Hierarchien, zu viele Politik.
An der man dann doch nicht vorbeikommt.
Aber zu klein ist auch manchmal nicht so gut, hatte ich auch schon.
Da kannst du dann auch ganz schnell mal kriseln und
nicht so schlimm, wenn man genug Auswahl hat.
Ja, ich habe keine klaren Präferenzen.
Also ich bin eigentlich immer eher so in dem ganzen IT-Internet in dieser Branche unterwegs, sag ich mal im weitesten Sinne.
Ja, liegt hier näher, ne?
Dann machst du lieber.
Ich weiß nicht genau, woran das liegt, ja, aber ich habe liegt möglicherweise auch an dem ähnlichen Problem wie das mit der Politik, dass es halt irgendwie sehr viel mehr Kommunikation erfordert, wenn man halt irgendwie einen Kunden hat, der aus einem ganz anderen Bereich kommt und dann, dass man.
Ja, also auch ich muss auch sagen, also es ist gar nicht so einfach, wenn man Domain-Knowledge braucht bei einem Job, das zu haben vor Sachen, von denen man einfach keine Ahnung hat, nicht schwierig.
Also ich meine, klar, lässt sich halt nicht vermeiden, aber es ist halt, dann finde ich immer, und mit so Computern und Internet kann ich halt aus, wo sich nicht viel irgendwie mit den Leuten reden.
Was man halt immer hat, meine Erfahrung, wenn man neu in so ein Projekt reinkommt, was schon ein bisschen länger besteht, sozusagen, wo schon länger dran gearbeitet wird, man braucht halt mindestens ein Vierteljahr, um wirklich tief reinzukommen.
Das ist einfach so.
Ja, das ist schon schlimm.
Und die Zeit braucht man einfach.
Und das muss man dem Kunden auch sagen.
Und man muss sich halt wirklich dieses Domänenwissen dann halt drauf schaffen.
Da muss man relativ viel büffeln für, würde ich sagen.
Und es ist auch wichtig, dass man das tut.
Aber man muss schon die Sachen tiefer.
Und die Leute löchern und fragen, weil die beallern einen mit Abkürzungen und Kurz.
Und drei Begriffe für eine Bedeutung.
Ist doch völlig klar, das reden wir doch immer so.
Und sofort immer fragen.
Was heißt das?
Was heißt das?
Erklär mir das.
Joa.
Ich fand, wir haben relativ viel darüber geredet.
Habt ihr Fragen?
Habt ihr Anmerkungen?
Habt ihr irgendwas Vorschläge?
Schreibt uns doch an hallo.pythsonpodcast.de.
Wir machen noch Picks normalerweise am Ende einer Folge.
Ja, aber ich habe jetzt auch ehrlich gesagt so einen ganz klitzekleinen, vielleicht den Mini-Programm.
Schreibe ich nur so das Services, also SVCS-Projekt von Hünek Schlawak.
Der hat auch viele andere schöne Adresse und noch diverse Loker oder.
Von dem Buch, der hat er irgendwas vorgestellt, der hat das nicht reviewed, da das, was er eben vorgestellt hat, Architecture-Paders und Python.
Kann sein, dass er der eine Review war.
Bestimmt, ja, das kann gut sein.
Und das ist halt so ein generalisiertes Dependency-Injection-Inversion-Teil, weil er das immer in allen Projekten brauchte.
Und das fand ich auch sehr nett.
Das kann ich noch nicht mal angucken.
Also ein Python-Paket hast du wahrscheinlich jetzt nicht zum Packen über den.
Aber es hat irgendwas anderes, was du möchtest, was dich Leute unbedingt mal angucken, weil du sagst, hey, das teilst du mit der Weiter deinen Lieblingslink oder irgendwie sowas.
So, jetzt Ad hoc.
Ich weiß nicht, ob man das in Python verwenden kann.
Also wir landen ja öfter mal so in dieser Versionshölle, also dass wir irgendwie Versionen updaten müssen von Abhängigkeiten.
Ja, ja, das gibt es auch.
Und da gibt es ein schönes Tool, zumindest im Java-Umfeld, das heißt Renovate, was dann halt quasi in dein Bildprojekt reinguckt und sagt, welche Version hast du da so drin und danach guckt, gibt es da was Neueres.
Und dann automatisch quasi ein Branch macht, die neue Version da reinhaut und den Branch baut und dir dann Bescheid sagt, hier, der Branch ist grün, könnte passen für dich, die Version neu.
Und dann musst du nicht mehr so alle paar Wochen immer mal wieder dran denken, deine Pakete abzudaten, die du da verwendest.
Ja.
Ich weiß nicht, ob sowas für
das gibt es auch, ich habe jetzt den Namen vergessen, aber das macht dann auf GitHub zum Beispiel Pull Requests, dass man da die Dinger rein.
Ja, ja, genau, genau.
Dependabot.
Dependabot, der ist ja.
Und das gibt es halt auch.
Renovat ist da so ein anderes Tool dafür.
Finde ich ziemlich cool.
Klingt gut.
Ich mache auf den Show Notes verlinken.
Okay, dann vielen Dank, dass ihr wieder eingeschaltet habt und beim Hören viel Spaß noch weiter.
Ihr wollt bestimmt noch ganz viel mehr Folgen von früher.
Oder ihr seid schon eingeschlafen.
Kann auch sein.
Manchmal ist er morgens, mittags, abends, nachts beim Autofahren, irgendwie auf der Arbeit, beim Einkaufen, beim Doken, beim Musik mal sagen.
Musizieren.
Viel Spaß.
Wir hören uns.
Danke, Birgo.
Danke.
Tschüss.