Transcript: Freelancing
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Hallo, liebe Hörer und Hörer, willkommen beim Python-Podcast, Episode 55.
Heute reden wir über Freelancing und ja, ich bin, hi, bin wieder da, hi Jochen.
Ja, und wir haben einen Gast heute.
Ja, hi Birgit.
Hallo.
Hallo.
Hallo Dominik, hallo Jo.
Hi.
Ja.
Ja, und genau, machen wir das so wie, also wir machen einfach jetzt erstmal so ein bisschen
News oder so, oder?
Ja, so ein bisschen.
Nee, aber Vorstellungen, weil.
Wir fangen ein bisschen News an und du hast gesagt, du hast gar nicht so viel News, deswegen
machen wir News und dann machen wir Vorstellungen und dann.
Okay, alles klar.
Ja, ich habe eigentlich nicht, wirklich nicht viel.
Wie hast du?
Ja, also das ist ja jetzt so ein Trend, den gibt es auch schon einige Zeit und da, das
war jetzt immer halt so ein bisschen ein Thema in den letzten Wochen.
Du meinst Rust und Python?
Genau, dass halt Leute Python-Tooling in Rust nachschreiben.
Und weil man gerne Rust lernen möchte und dann jeder, die Idee hat, das ist cool, ist
noch der nächste Paketmanager, den man in Python scheiße findet, nochmal in Rust nachzubauen.
Weil Rust das besser löst, vielleicht mit Cargo.
Cargo ist ja eher relativ cool, ehrlicherweise.
Ja, ja, genau.
Die Idee ist natürlich auch so ein bisschen, also genau, es gibt ja jetzt zum Beispiel
einen neuen, der nennt sich UV.
Und das.
Ist übrigens auch so ein bisschen mit Arimin Runaras.
Rai, genau.
Der möchte ja auch, der ist ja auch eher in der Rust-Welt unterwegs und möchte eigentlich
irgendwie so Cargo für Python bauen.
Was ich eigentlich tatsächlich auch eine gute Idee finde.
Wollte ich ja auch mal bauen.
Im Prinzip ja, aber ja, die Frage ist halt immer, auf welche Art macht man das?
Und zum Beispiel, was halt jetzt so ein Trend ist, ist halt, das zu machen über Unternehmen,
die das dann halt mit Venture Capital bauen.
Ja.
Und da weiß ich nicht, ob das so eine gute Idee ist.
Naja, andere Probleme hast du halt sonst, dass du nur so Leute, die das nur aus Spaß
machen und die dann halt, wenn sie keinen Spaß mehr dran haben, dann das Ding halt wieder
fallen lassen und das halt so kleine Projekte sind, dass es da so ein bisschen in der Trade
auffällt.
Ja, also, aber das sind jetzt auf jeden Fall die gleichen, das ist auch das gleiche, die
gleiche Firma, die hinter Ruff steckt.
Ja, genau.
Und da zum Beispiel.
Ruff ist cool.
Auch.
Benutzt dich.
Ja, aber auch da muss man natürlich sagen, also sagen wir so, ja klar, also ich finde
das auch alles schön, dass es schneller wird und so und schön, dass es dann mal jemand
da Dinge voranbringt, aber auf der anderen Seite, es gab jetzt auch so ein Video von
Anthony Soti zum Beispiel, wo er sagt so, also.
Die Shownotes.
Genau, packen wir die Shownotes, wo er halt so sagt, ich weiß nicht.
Also Ruff implementiert halt da diese ganzen Tools nach, Playgate und so.
Und im Grunde, das sind ja alles Sachen, die über Jahre oder vielleicht sogar Jahrzehnte,
irgendwie entstanden sind, sozusagen auch in der Form, in der sie jetzt da sind.
Also da hat sich halt quasi so eine Erfahrung über eine ganz lange Zeit angesammelt und
da steckt auch eine Menge Herzblut und Erfahrung von den Leuten, die das gemantelt haben über
die Zeit drin.
Ja, voll gut.
Und jetzt kommt jemand und baut es halt einfach nach, so zu sagen.
Ach, Open Source und wir haben doch.
Ja, klar, kann man natürlich schon machen.
Ja, ist jetzt nicht verboten, aber und macht dann damit irgendwie so ein Ding, sammelt
Venture Cradle ein und dann macht er ein Geschäftsmodell.
Das ist halt so ein bisschen okay.
Ja, aber das liegt halt am Lizenzmodell, liebe Leute.
Das ist doch genau das.
Klar ist das.
Ist das shady, wenn man tatsächlich Open Source dafür nimmt, damit Geld verdient.
Jetzt sind wir schon fast beim Freelancing, aber da gehen wir vielleicht gleich zu.
Ja, es gibt dann auch die andere Seite.
Andere Leute meinten so.
Ja, okay, also Geld verdienen mit Open Source ist halt eine schwierige Sache.
Immer wenn jemand kommt und sagt Ja, komm, wir können das jetzt machen.
Das ist ja auch alles Open Source im Grunde, was die Leute dann da tun, die Firmen machen.
Wir machen das so.
Wir nehmen Venture Cradle.
Und dann können wir dann halt über das was nicht welches Geschäftsmodell auch immer
dann halt Geld dafür verlangen.
Und dann sagen alle immer Ja, mit Open Source Geld verdienen.
Gute Idee, aber so nicht.
So haben wir uns das nicht vorgestellt.
Und so ist es eigentlich bei jedem Ding, wo irgendjemand auf die Idee gekommen ist, wie
man damit Geld verdienen könnte, dass dann immer alle gesagt haben Okay, wir Geld verdienen
im Prinzip gut, aber so jetzt nur auch wieder nicht.
Ja gut, das ist halt ja so richtig den Steiner Weisen hat da noch keiner gefunden.
Und das ist halt immer problematisch, was, wo ich das größte Problem mit habe, ist halt,
dass das eventuell da Dinge nicht mehr so funktionieren, wie sie halt früher mal funktioniert
haben und dass sich Leute da quasi eine Abhängigkeit in der Infrastruktur aufbauen, die halt irgendwann
wegfällt, weil wenn also entweder, weil man halt Schwierigkeiten hat, ein Geschäftsmodell
zu finden, das halt ohne die Nutzer zu erpressen auskommt, was halt irgendwie sich überrascht
häufig als das ist halt das Geschäftsmodell herausstellt.
Also ich habe das nicht für sowas aus dem Pick, das sind was eine coole Idee ist, was
ich finde, also ja, ich weiß nicht, soll ich einfach vorziehen ausnahmsweise?
Ja, okay, also ich wollte tatsächlich eine VS Code Extension picken und zwar gibt es die
tolle Extension, die war mal toll, Git Lens, die super hilfreich ist für alles, was mit
Git zu tun hat, weil man halt da Vision Control machen kann und so, was auch dasselbe Problem
hat, das wird irgendwann von der Firma proprietär geschaltet mit Premium Modus und auf einmal
waren Features, die du vorher benutzt hast, einfach dann hinter der Paywall und so, aber
es gibt genau ein Commit, bevor das hinter diese Paywall gerutscht ist, halt ein Fork
und der heißt Git Lens und den wollte ich picken, aber das ist halt einer von den Beispielen,
vielleicht gut ist es, wenn man halt dann Zugriff auf den Source Cost hat und das halt
einfach dann von der Lizenz, die halt hoffentlich auch frei ist, einfach forken kann und ich
finde es gar nicht so schlimm, wenn halt das Know-how von den Entwicklern da mit reinfließt,
die halt vorher da Zeit geschickt haben, also die Frage ist halt, wie man damit umgeht
mit den sowas wie Lorbeeren Einheimsen oder sowas, sich mit fremden Federn schmücken,
das wäre halt schon gut, wenn das irgendwie so ein bisschen...
zumindest die Ehre halber irgendwie berücksichtigt werden würde, aber so von der
technischen Seite, UV, um den Kreis zu schließen, ist
eigentlich ein cooles Tool, also nervt es auch ein bisschen, dass es fast so ist wie PIP-Tools und auf der
Roadmap steht halt so, dass die anderen Funktionalitäten, die ich haben will, auch alle dazukommen,
aber ja. Also sieht schon ganz...
es ist auf jeden Fall gut gemacht. Ja, also ich möchte die gerne haben, bitte, wenn jemand Lust hat,
bitte re-implemented MyPi, bitte nur ab, das ist einfach fürchterlich langsam
und nervig und... Auch mit MyPiD
und mit Tricks. Ja, ja, keine Ahnung, welche Tricks du meinst,
aber es ist fürchterlich. Auch die Pre-Commit-Hooks, es ist einfach totale...
das muss halt seine eigene Wende sein. Es ist fürchterlich. Totale Katastrophe.
Ja. Er findet Jochen jetzt nicht so, habt ihr gerade gehört.
Ja.
Oder einfach mal auch weglassen geht auch.
Pre-Commit-Hooks und dann
war das irgendwie eine Freude, nur den Teil ohne MyPi zu kopieren, weil das war sowieso
so lang, ich dachte so, oh, das verstehe ich alles nicht. Ich bin auch kurz davor, aber
ich muss auch gestehen, warum ich es doch nicht mache, ist, weil es tatsächlich sehr, sehr viele Bugs
findet. Fast immer, wenn sich MyPi-Commit-Hook beschwert,
ist es ein Bug. Hm. Also manchmal ist es halt auch Quatsch, aber
dann musst du Type-Ignore hinschreiben oder so, wenn du weißt, warum. Und dann manchmal schreibst du Type-Ignore hin
und dann merkst du irgendwie zwei Stunden später so, oh, das war doch ein Bug.
Und das ist mir relativ häufig passiert. Ja.
Ja.
Ja.
Dann musst du das wohl hinnehmen, dass es langsam ist.
Ja, oder es ist die Übertragung für mich in Rust.
Ja, gut. Ja, mal schauen. Vielleicht macht es ja irgendjemand.
Genau. Okay, ansonsten, ich habe mir noch so Releases
aufgeschrieben. Es gibt jetzt PyTest 8 oder PyDentic 2.6.
Aber dazu will ich eigentlich, ich habe auch, wahrscheinlich bin mir, ich vergesse jetzt ganz viele Sachen, die auch released worden sind,
weil ich keine Zeit mehr hatte, nachzugucken, was alles seit dem letzten Mal passiert ist.
Ja, wir müssen die ganzen LLM-Sachen mal irgendwann nachholen. Da haben wir schon eine Folge mehr zu gemacht und da ist
so viel passiert seit dem letzten Mal.
Ja, genau. Nur zu dem Credits geben Ding, das ist halt auch, das sind auch Leute momentan gerade angesäuert,
weil GitHub irgendwie sehr viel Werbung damit macht, dass Copilot jetzt, also einmal machen sie jetzt so Dinge wie
Copilot Enterprise irgendwas, vor Enterprises oder weiß auch, wie auch immer sie das dann nennen, das Produkt,
und sagen dann, ja, und dann kann es auch irgendwie Django super irgendwie Dinge completen und direkt irgendwie
die Modelle oder Views bauen oder was auch immer, keine Ahnung, machen damit sehr viel Werbung.
Mhm.
Aber?
Und haben halt noch nie irgendwie irgendwas gesponsert oder auch noch nie irgendwas irgendwie zurückgespendet oder so, ne?
Da kann man ja auch sagen, so ihr…
Das ist nämlich dreist eigentlich, ja.
Ja, genau.
Also wenn man sich halt überlegt, so als Beispiel, also ich glaube, Azure bringt sowas wie 10 Milliarden pro 6 Wochen,
also weil das ist der Preis, den man bezahlt hat für OpenAI und Azure holt das halt in 6 Wochen oder so rein.
Das heißt, man könnte ja irgendwann mal auf die Idee kommen, bei den Wachstumsraten, die die gerade haben, unter anderem auch deswegen,
weil das halt natürlich schön verknüpft ist mit den ganzen Azure-Services und so,
dass man da einfach mal was zurückgibt, falls irgendjemand von Microsoft zuhört.
Bettelt eure Vorgesetzten an, dass da endlich mal so ein bisschen dann die Projekte auch weiterbringt,
weil davon lebt ihr doch eigentlich, oder?
Ja, also dafür sind sie sich auf jeden Fall nicht zu schade da, das mit dem Marketing-Vorteil mitzunehmen.
Ja.
Ja, wäre eigentlich nett, wenn man da mal auch ein bisschen was zurückgeben würde.
Ja, genau, das war jetzt so, aber ansonsten stimmt, News waren diesmal nicht so viel.
Okay.
Ja, dann vielleicht noch deine News, liebe Birgit.
Vielleicht wolltest du nochmal was zur Softfax-Kammer erzählen, glaube ich.
Die ist zwar hier lokal, glaube ich, nur angesiedelt, wir sind in Düsseldorf, aber ja, vielleicht auch.
Ja, die Softfax-Kammer, genau.
Die Softfax-Kammer, das hört sich immer so ganz hochoffiziell an, Kammer, ne?
Ja.
Man muss da Mitglied werden und ganz viel Geld bezahlen, nein, muss man natürlich nicht.
Softfax-Kammer ist entstanden aus der Software-Crafting-Community.
Also, Leute, die sich damit beschäftigen, wie man halt professionell gute Software entwickelt.
Also, mit welchen Mitteln, mit welchen Prinzipien, das ist vollkommen technologieagnostisch.
Und der deutsche oder der deutschsprachige Ableger davon hat sich so eine Softfax-Kammer genannt.
Und die gibt es in ganz Deutschland, in der Schweiz.
Und in Österreich, deutschsprachiger Raum, in verschiedensten Städten.
Und wird halt organisiert von Leuten, die sich dazu berufen fühlen, das zu organisieren.
Und ja, im Prinzip geht das über Meetups.
Ich organisiere die Meetups hier in Düsseldorf, zusammen mit noch ein oder zwei anderen Leuten.
Im Augenblick schläft es so ein bisschen nach Corona noch, also ich versuche das gerade wieder ein bisschen in Gang zu bringen.
Und ich organisiere.
Und das Treffen auch mit in Köln.
Da sind wir ein bisschen aktiver.
Haben eigentlich fast jeden Monat ein Treffen dort.
Und versuchen da aber nicht nur so vortragsgetrieben zu sein, sondern auch ein bisschen mehr in Richtung Hands-on zu gehen.
Also, dass man einfach mal selber auch was ausprobieren will oder kann.
Wir diskutieren auch mal über Bücher oder einfach nicht nur Vorträge.
Das Craftmanship.
Das Craftmanship dahinter oder das Crafting.
Also Manship darf man ja jetzt nicht mehr sagen.
Genau, also dass wir da so ein bisschen mehr in Aktion treten teilweise auch.
Genau, und dann zu verschiedensten Themen rund um Software-Crafting.
Also ganz viel Richtung Testing und Richtung vielleicht auch Domain-Driven-Design.
Richtung.
Also Test-Driven-Design, solche Geschichten.
Aber auch alles rundum, was da so mit reinspielt.
Jetzt haben wir zum Beispiel als nächstes mal sowas wie Summon-Coaching.
Also wie kann man Leute dazu coachen, gute Software zu schreiben und so.
So Themen behandeln wir da.
Also hat überhaupt nichts mit irgendwelchen Programmiersprachen zu tun oder so.
Sondern es ist mehr so ein Rundrum-Thema, das mich da auch interessiert.
Und deswegen habe ich das auch gemacht.
Und deswegen habe ich es auch ein bisschen vorangetrieben.
Also angefangen habe ich in Düsseldorf mit zwei Kollegen damals.
Nee, angefangen hat es eigentlich die Corinna Baldauf damals in Düsseldorf.
Die hat das dann aus privaten Gründen ein bisschen runtergefahren.
Und dann habe ich sie angesprochen, ob wir das nicht weitermachen wollen.
Und dann habe ich das mit zwei anderen Leuten weitergeführt in Düsseldorf.
Und dann kam leider Corona und seitdem ist das ein bisschen eingeschlafen.
Aber ich versuche das jetzt wieder ein bisschen in Gang zu kommen.
Es sind immer...
Ganz coole Treffen.
Ja, klingt total interessant.
Warst du schon mal da?
Ja.
Achso, okay.
Genau.
Alles klar.
Ja, aber nee, ich meine, tatsächlich auch dieses Thema ist ja immer auch für alle Sprachcommunities natürlich auch interessant.
Ich habe ja auch dieses Buch Architecture Patterns with Python irgendwie, was ich immer empfehle.
Repository Pattern.
Ja, wo es halt auch um Domain Driven Design geht und um Test Driven Development und so.
Ja, genau.
Ja.
Und das, genau, finde ich auch ein sehr interessantes Thema.
Also wir nehmen dann auch manchmal so am Global Day of Code Retreat teil, wenn euch das was sagt.
Nein.
Also Code Retreat ist ja so, da übt man mehr oder weniger Software zu entwickeln.
Also das ist ja so, man sagt so ein Musiker, der übt 90 Prozent seiner Zeit und 10 Prozent der Zeit.
Und dann performt er.
Und wir Entwickler, wir performen 90 Prozent unserer Zeit und 10 Prozent üben wir vielleicht nur.
Ja.
Und diesen Übungspart, irgendwas vielleicht ein bisschen mehr zu automatisieren, dafür sind solche Code Retreats ganz gut.
Also man nimmt sich eine kleine Programmieraufgabe und versucht die zu lösen innerhalb einer bestimmten Zeit und danach schmeißt man den Code komplett weg,
redet drüber.
Was war jetzt gut, was war nicht so gut, wie wir das entwickelt haben.
Meistens auch im Pair Programming entwickelt.
Und dann macht man eine kurze Pause und dann versucht man dasselbe Problem in derselben Zeit mit vielleicht noch zusätzlichen Constraints, die man sich so selber auferlegt, nochmal zu lösen.
Und das dann den ganzen Tag lang.
Immer so halbe, dreiviertel Stunde, so kleines Problem.
Das ist einfach nur eine Übungsaufgabe.
Genau.
Und man schmeißt.
Aber hinterher, nach dieser Zeit, den Code immer komplett wieder weg.
Also man hebt nichts auf.
Also das ist so.
Ja, das erinnert mich jetzt an eine Methode, die ich jetzt auswende.
Was ist, wenn man jetzt so mit Legacy, so eine Legacy.
So Refactoring.
Genau, da macht man das.
Die Methode, die ich da kenne, nennt sich Mikado-Methode, wo man halt auch immer dann einen Timer stellt.
Und dann nach der Zeit hat man entweder, man nimmt das Kleinste, wo man sich denkt, okay, ich könnte da einen Fortschritt erzielen.
Dann nimmt man sich halt einen Timer und wenn der Timer abgelaufen ist, dann sagt man, okay, das ist jetzt entweder fertig oder man sagt, man macht einen Eintrag, okay, ich bin hier so weit gekommen und dann da aber nicht weiter und macht ein Git-Reward und das irgendwie wirft den gesamten Code weg.
Und dann macht man mit dem nächsten Ding weiter, sodass man dann halt so einen Baum kriegt, wo man überall schon war und dann so einen Überblick darüber, wie man das in kleinere Teile zerlegen kann.
Bis man halt irgendwann an einen Punkt stößt, wo man dann etwas gelöst hat.
Und dann von da aus geht man dann immer weiter und so.
Ja.
Und so ein Code-Retreat ist eigentlich nur eine Zeit zum Üben.
Und das ist nichts, was man später mal produktiv benutzt, sondern man nimmt sich so eine kleine Übungsaufgabe, so eine Kata oder Coding-Dojo-Aufgabe.
Welches nimmst du? Hast du eine Lieblingsplattform, wo du das hernimmst?
Es gibt Cyber-Dojo, da gibt es richtig gute.
Ich mag Code Wars, auch sehr gut.
Code Wars ist auch gut, ja.
Und bei diesem Global-DF-Code-Retreat, der ist wirklich weltweit, an einem Tag.
Ein fester?
Ein fester Tag, irgendwann im November.
Okay.
Und da wird immer eine Aufgabe gelöst und das ist immer Game of Life.
Okay.
Conway.
Genau.
Und man kann sich dann, also meistens ist es dann so organisiert, dass man dann einfach mal,
also man kann sich dann, also meistens ist es dann so organisiert, dass man dann einfach mal,
die erste Zeit ohne Constraints macht und später sagt man dann irgendwie, ja, mach das bitte mal testgetrieben, das Ganze.
Oder dieses Ping-Pong, also einer schreibt einen Test, der andere muss den grün machen, dann schreibt der andere wieder einen roten Test, dann muss der wieder grün machen.
Manchmal auch so Silent-Ping-Pong, also man darf nicht miteinander reden, nur die Tests sollen sprechen.
Okay.
Klingt lustig.
Oder man darf gewisse Sprachkonstrukte nicht verwenden.
Oder bestimmte Sprachen.
Oder man darf die Maus nicht verwenden, nur die Tastatur.
Solche Dinge kann man da halt alles ganz gut üben, dass man so Shortcuts kennenlernt und solche Geschichten macht.
Ja, klingt tatsächlich sehr interessant, ja.
Ja, ich glaube, das macht man echt zu wenig, da irgendwie systematisch Dinge üben.
Einfach mal üben, ja.
Wie viel Zeit nimmst du dir so pro Woche oder sowas?
Für Neues oder für Üben?
Also es sind da vielleicht zwei verschiedene Sachen.
Generell zu wenig.
Ja, okay.
Eigentlich, also wenn ich mich mal an so einem Thema festbeiße, kann das auch mal nächtelang dauern, dass ich mich da irgendwie mit irgendwas beschäftige, wenn es mich interessiert.
Aber dann kann es auch wieder sein, dass ich mal wochenlang eigentlich gar nichts mache in dieser Richtung.
Ich finde, das Üben ist tatsächlich so systematisch, methodisches Üben habe ich, glaube ich, schon lange nicht mehr gemacht.
Das ist halt meistens so ein neues Wissen, irgendwie versuchen zu antizipieren.
Und klar, das übt man dann vielleicht manchmal ein bisschen ein, weil man experimentiert halt mit dem Notebook rum, ja, um halt was zum Laufen zu kriegen oder so.
Aber so richtig Methoden üben oder sowas, wäre eigentlich tatsächlich mal wieder eine gute Idee, finde ich.
Ja, ne, finde ich auch.
Ja, zu wenig.
Ja, wie gesagt, Softflex kann man, wenn ihr das seht, auf Meetup sind wir zu finden, könnt ihr gerne hinkommen.
Ja, cool.
Ist für jeden.
Das klingt super.
Ja, alles klar, dann würde ich sagen, dann können wir doch mal zum eigentlichen, haben wir das gesagt?
Also das eigentliche Thema war ja Freelancing.
Freelancing, okay.
Und da kommen wir drauf ein, also weil, machen ein paar Leute, machen Freelancing, habe ich gehört.
Ja.
Ja, also falls ihr irgendwie Software bauen wollt, dann schreibt doch einfach mal.
Ja, dazu kann man dann eventuell noch, vielleicht wenn wir über, wie macht man eigentlich Marketing und wie kommt man zu Kunden?
Ich glaube tatsächlich, wir haben noch nie.
Also ich habe noch nie irgendwie Auftrag oder sowas über den Podcast oder so, das hat tatsächlich noch nie irgendjemand gewollt.
Insofern wäre ich jetzt etwas skeptisch, was den, was die Effektivität als Marketing ist.
Ja, vielleicht hat sich einfach noch niemand getraut.
Ich glaube einfach, dass die meisten Leute die Software kaufen wahrscheinlich nicht, die Leute sind, die Software selber schreiben und die Leute, die Software selber schreiben, brauchen wahrscheinlich selten Leute, die auch Software schreiben.
Das wird wahrscheinlich der Grund sein, aber ja.
Ja, aber siehst du mal, solche Überlegungen.
Ja.
Das ist auch nicht ganz richtig, weil wir hatten schon mal Leute.
Die wir dann aber weitervermittelt haben.
Ah ja, ja, ja.
Ja, genau, also von daher, ja.
Okay, ja.
Ja, wir wollten über Freelancing heute sprechen.
Ja, aber vielleicht wäre das eine gute Gelegenheit für Birgit, sich vorzustellen, weil genau, was wir so machen, ist ja eigentlich schon bekannt.
Ja, ist es das?
Für alle Leute, die alle unsere 55 Folgen bis jetzt durchgehalten haben, okay.
Ja, vorstellen, genau.
Ich bin kein gelernter IT-Lehrer, ich habe Elektrotechnik studiert in den 90ern irgendwann und Spezialisierung war technische Kybernetik und Automatisierungstechnik.
Das klingt cool.
Klingt cool, ne?
Ja.
Ist quasi Messsteuerungs- und Regelungstechnik.
Damals, das war noch zu, muss ich dazu sagen, ich bin Ossi, also ich habe in Dresden studiert.
Damals hatte ich mit Rechnen überhaupt noch nichts zu tun.
Wir hatten irgendwann mal so ein Assembler-Praktikum, da, das war so, das war nicht meins.
Und dann irgendwann, ja, nach dem Studium bin ich, achso, nee, während des Studiums bin ich mal für ein Semester nach Moskau gegangen für ein Studium und da habe ich dann mir selbst C beigebracht.
Weil, was macht man in Moskau?
Joch.
Wetter oder so, ja.
Und das konnte ich nachher ganz gut gebrauchen.
Nach dem Studium war es dann, nee, ich habe sogar meine Diplomarbeit in C programmiert.
Und dann war es irgendwann soweit, da musste man Computer nur richtig buchstabieren.
Und dann hat man schon einen IT-Job, das war so Ende der 90er irgendwann.
Könnte sein, dass es heute immer noch so ist, ich weiß es nicht so genau.
Habe ich letztens gehört, meinte jemand, ja, also was technisches Verständnis angeht, was man braucht, wenn man einen Job bekommt.
Also eigentlich reicht es, wenn man im Fahrrad die Lampe anmachen kann, das sah da eigentlich aus.
Oder du bist halt Full-Stack-Entwickler in JavaScript oder so.
Ja, und dann, das war so die Zeit, wo das dann auch mit dem Internet anfing und HTML-Seiten schreiben.
Und das hat mich halt interessiert, damit habe ich mich beschäftigt.
Und dann hatte ich irgendwann einen IT-Job in der Beratung.
Ja, und dann hieß es immer, ja, du brauchst nur einen Tag Vorsprung.
Vor deinem Kunden, ne.
Und genau so habe ich das eigentlich auch gesehen.
Learning on the Job, irgendwie bin ich dann auf C++ umgestiegen.
Und irgendwann dann, Anfang der 2000er Jahre, dann auf Java.
Ähm, was ich immer noch mache.
Ja, oh, das haben wir vergessen, Stefan.
Lass mich kurz unter den Tisch halten.
Normalerweise sind wir immer ein bisschen, äh, ja.
Ja gut, aber so.
Also Jochen versucht immer seriös zu bleiben und ich immer blöde Witze.
Also das werden wir rausfinden.
Ich dachte, das ist wahrscheinlich alles hinreichend ähnlich, was dieses Thema angeht.
Aber, vielleicht ja auch nicht.
Das war auch spannend, also insofern.
Ja, und dann war ich halt Consultant ganz viele Jahre.
Und das war immer so ein bisschen zweischneidig.
Und man wurde dann immer bei Kunden angeboten, das Profil passte nicht so richtig.
Ja, das hast du ja schon mal gemacht.
Schreib mal das in dein Profil rein, das geht schon, ne.
Mhm.
Dieser ein oder anderen Tag Vorsprung, den man dann so braucht.
Und, ähm, also man konnte sich aber nicht so richtig irgendwie in dieser Richtung immer entwickeln,
wie man das vielleicht einfach vorhatte.
Und, ähm.
Also Consultant heißt, du gehst zum Kunden.
Zum Kunden und machst da Projekte.
Projekte, die dann Lösungen.
Also beim Kunden, mit den Leuten von dem Kunden.
Ja.
Mit den Leuten zusammen und so.
Also Projektgeschäft, ganz normales Projektgeschäft.
Mhm.
Und, aber ich hatte damals noch nicht so richtig die Traute, ähm, sag ich mal, mich da selbstständig zu machen.
Mhm.
Das, das war im Hinterkopf.
Aber, naja, so noch nicht so richtig das Selbstbewusstsein dafür.
Ja, ich glaube, haben viele nicht von Anfang an das.
Und irgendwann, ja, dann war, da war ich dann aber auch schon Mitte 40.
Da war ich dann soweit.
Familienplanung abgeschlossen, Haus fertig gebaut.
Jetzt hat man endlich Zeit für die wichtigen Dinge.
Dann habe ich zu meinem Mann gesagt.
Volles Risiko.
Ich probiere das jetzt.
Wenn es schief geht, dann gehe ich halt wieder in die Festanstellung.
Und das war vor, ja, mittlerweile, ja, ich bin jetzt im zwölften Jahr Freelancer.
Mhm.
Hab mich natürlich davor mit Leuten unterhalten, die auch Freelancer sind, wie sie das organisiert haben, was man zu beachten hat.
Wie sie das so machen.
Die Tipps, die wollen jetzt alle Menschen auch hören.
Und, ja, dann habe ich es einfach gemacht.
Und seitdem.
Also Mut gehört auf jeden Fall ein bisschen dazu.
Nicht wieder zurückgeschaut.
Ja.
Das klingt nach einer Erfolgsgeschichte.
Ja.
Also ich finde, wir müssen halt aber trotzdem so mehrere Seiten beleuchten.
Das hat natürlich auch, die Risiken sind ja nicht ohne, würde ich auch sagen, ja.
Nee, das stimmt.
Also die Frage ist halt, man muss halt schon, sein Produkt ist man halt selbst.
Und das muss halt auch irgendwie verkaufbar sein.
Ich hatte tatsächlich, ich habe so angefangen, dass ich zu meiner Firma gegangen bin und habe gesagt, ich möchte mich selbstständig machen.
Aber ich würde gerne in dem Projekt bleiben, wo ich jetzt gerade bin.
Das ist eine gute Idee, glaube ich.
Ja, aber haben die ein Ja gesagt?
Also kommt das auch ein bisschen drauf an, ne?
Ich sage, und ihr könnt mich ja einstellen als Freelancer.
Ja.
Und an den Kunden verkaufen.
Ja, und dann haben sie gesagt, ja, machen wir.
Alles gut.
Und dann habe ich den Vertrag gekriegt.
Das war so im Dezember für Januar dann halt, ne?
Ja.
Und am 23. Dezember haben die dann den Vertrag zurückgezogen.
Oh, okay.
Yay, frohe Weihnachten.
Ja, ich meine, ich finde das jetzt interessant, weil ich meine, da sieht man natürlich schon so einen gewissen Interessenkonflikt, also was ich oft kenne.
Und die Realität des Freelancings.
Ja, wenn Leute sich selbstständig machen, gerade so in dem, wenn man quasi als Berater für,
eine andere Firma bei einem Kunden ist, häufig, dann kommen ja vielleicht sowohl der Kunde wie auch der zukünftige Freelancer irgendwann auf die Idee.
Also warum, warum machen wir das nicht so irgendwie, dass die Firma, die mich hier hinschickt, die, eigentlich braucht die das Geld wirklich so dringend?
Wir könnten das auch einfach nehmen und teilen, sozusagen, ne?
Ja, nee, nee, nee, nee.
Die Firmen ticken ja da anders.
Die haben gerne Vermittler dazwischen, weil sie halt nicht,
mit jedem einzelnen Freelancer irgendwie einen separaten Vertrag haben wollen, sondern die haben dann so Rahmenverträge mit den Vermittlern.
Ja, klar, aber ich würde denken, das ist normalerweise weniger als das, was eine Firma quasi bekommt, wenn sie jetzt einen Arbeitnehmer mehr oder weniger ausleiht.
Also der Vermittler bekommt, ja, weiß ich nicht, die kommen so 20 bis 30 Prozent oder so.
Ich denke, das ist weniger, aber ich weiß es natürlich ehrlich gesagt auch nicht.
Aber wenn man jetzt sagt, okay, du, dem, dem, dem Arbeitgeber sagt, okay, du kannst jetzt von der Rolle des, du bist mein Arbeitgeber in die Rolle,
du bist mein Vermittler und kriegst immer noch 30 Prozent, ist immer noch mehr als null, also insofern auch nicht so schlecht für dich, geht vielleicht auch ganz gut, ja.
Naja, jedenfalls, ähm, hatte ich dann keinen Vertrag mehr.
Und dann war so ein bisschen Panik angesagt, äh, quasi bevor es überhaupt gestartet hat, ne?
Aber der Kunde hat gesagt, nee, wir wollen dich weiterhaben, wir, wir, äh, finden für dich einen Vermittler.
Okay.
Oh.
Und das haben die dann auch gemacht.
Komm erst mal her, fang an, den Vermittler kriegst du, kriegst du später.
Aber das hat dann, das hat dann ganz gut geklappt.
Also ich hatte dann meine Vorstellung natürlich, ähm, du musst dir schon einen Plan machen, also wie viele Stunden willst du arbeiten, äh, was rechnest du an Urlaub ein, äh, äh, wie viele Wochen willst du, was, weiß ich, äh, auf Konferenzen oder, oder auf irgendwelchen Schulungen rumhängen, äh, was, denkst du, wie oft du krank bist, äh.
Ja, naja.
Dann rechnest du halt ein bisschen hoch, was, dann rechnest du, was musst du einnehmen, äh, um halt deine ganzen, äh, ja.
Um die Kosten, also dein Leben auch.
Dein, dein Leben finanzieren zu können, ja.
Also ich hatte gerade das bei vielen jungen Leuten, die waren relativ günstig am Anfang, wo ich sagen würde, das ist ein Fehler.
Ja.
Ja.
Deine Krankenkasse zu bezahlen und, und, und, und.
Ja.
Äh, du musst natürlich auch ein bisschen was zurücklegen, ne, für, wenn du mal krank bist.
Ja, genau, weil, also du machst ja auch deinen Vertriebsaufwand nicht vergessen, also wenn du halt nämlich mal einen Durststrecker hast und gerade keine Kunden hast, dann zwei, drei, vier.
Vier, fünf, sechs, sieben, acht Monate, man weiß es nicht genau, klar ist am Anfang, äh, so die Zündstunde ein bisschen kürzer, da muss man halt, äh, genug zur Seite gelegt haben, um den Vertrieb machen zu können, um Leute fragen zu können, um was zu finden halt auch, ne.
Ja, und, ähm, ja, dann hab ich gesagt, okay, halt Stundenzahl X im, im Jahr Maximum, ähm, was und dann einfach, was muss ich einnehmen und dann runtergerechnet, was kostet die Stunde.
Ja.
Und, und davon bin ich aber auch nicht wirklich abgewichen, also.
Also da muss man dann schon sagen, nee, das koste ich, muss ich halt so hinstellen, selbstbewusst und sagen, und unter dem kriegst du es nicht.
Muss man halt auch dann bringen, ne, das Problem ist halt, also es gibt halt dann irgendwann, ähm, so einen Sweetspot, würde ich sagen, weil, ähm, viele Firmen haben halt so einen Satz, den die halt zahlen, einen Tagessatz, so an externe Agenturen oder sowas, und wenn man da halt dann irgendwie drüber liegt, dann ist den halt zu teuer, dann machen die das halt dann nicht, und wenn man halt drunter liegt, dann sag ich, oh ja, super, mach ich jetzt halt quasi sofort und freuen sich, steck das in die Tasche, aber sie schätzen sich dann auch oft nicht zu werden, denken,
so, ja, vielleicht ist das aber auch nicht so der Gute, das ist ein bisschen unerfahren oder sowas, ne, das ist halt oft, daran sieht man auch schon ein bisschen vielleicht, ja, Erfahrung, obwohl das nicht immer der Fall ist, also, mhm.
miteinander, hast mal einen Tag zwei Stunden mehr gemacht, den anderen Tag zwei Stunden weniger, also das war damals, jetzt kann man es weniger gut kontrollieren, sag ich mal, im Homeoffice, hab ich jetzt nicht gesagt, aber damals war man halt vor Ort beim Kunden noch, ne, also als ich angefangen hab, 2013, da führte auch kein Weg rein, nur im Homeoffice zu arbeiten.
Das ist auch so eine Sache, wo ich halt auch Probleme habe, wenn da Leute halt tatsächlich sagen, ey, wir wollen jetzt aber 40 Stunden.
komplett, äh, deine Präsenz haben in irgendwelchen Projekten, das finde ich halt einfach zu viel, das ist halt eigentlich auch nicht gut für Effektivität, finde ich, und weil, also, ich finde, 40 Stunden die Woche komplette Vollleistung bringen, auf dem Niveau, das ich gerne hätte für den Satz, finde ich halt schwierig, das ist so ein bisschen.
Gut, dann, dann ist halt da die Frage, was, was, äh, vielleicht ein Auftraggeber sucht, ähm, und, ähm, ich, das, was ich, äh, also der freundliche Begriff, glaube ich, den ich dafür höre, äh, also, ich, ich mach das auch, äh, häufig, äh, nennt sich so Team Augmentation, oder,
äh, äh, Body Leasing, das ist halt, dass man dann quasi, ja, äh, das, äh, ja, ähm, man arbeitet halt quasi wie so ein normaler Mitarbeiter halt in einem Team mit, und wenn die anderen halt so arbeiten, dann ist es halt schwer zu sagen, ja, könnt ihr alle so machen, ich bin halt ganz anders, das ist halt vielleicht, äh.
Also ich, ich, ich hab wirklich auch so angefangen, also mit diesen 40-Stunden-Wochen, man muss das so ein bisschen lernen, dazu einfach zu sagen, ähm.
Ähm, ich bin jetzt mal, pff, zwei Tage gar nicht da, einfach mal, einfach mal so, äh, in aller Regel hab ich aber schon so ein, so ein Tagesablauf, dass ich, was weiß ich, um acht am, am Rechner sitze und, und dann bis 17 Uhr mache, äh, und dann vielleicht auch noch darüber hinaus, ne, also, dann aber meinen privaten Kram oder anderen Kram, aber was ich zum Beispiel bisher nie hatte, war, dass ich so zwei,
drei Projekte parallel hab.
Ich hatte immer so ein 100-Prozent-Projekt.
Ja, also Context Switch ist auf jeden Fall sehr teuer, ne, so Sägezahn-Problem, das ist da sehr, sehr schwierig.
Was ich jetzt, was ich jetzt so mittlerweile mache, ich geb zur Zeit, äh, ab und zu mal Schulungen, dann zieh ich mich halt aus dem Projekt raus und bin dann halt mal drei, vier, fünf Tage, äh, weg, wo ich Schulungen gebe.
Mhm.
Und, äh, ja, das bringt dann ein bisschen Abwechslung rein und man, äh.
Ja, ist nicht so Vollzeit in dem Projekt drin.
Aber ich hab auch Tage, ja, das ist halt nicht so viel Arbeit, dann machst du halt mal nur einen halben Tag, aber andere Tage, dann ziehst du mal zehn Stunden durch, das kommt auch vor.
Das kommt sehr drauf an und das ist so ein bisschen, also ich find das mit dem, ach schon, geht halt nur dann, wenn halt so irgendwie Meetings dazukommen oder so ein bisschen Gequatsche halt oder so, ne, weil ansonsten, also ich find so reine produktive Zeit, die sinkt irgendwie, die aufmerksam wird, Spanne halt und dann wird halt der Output auch geringer und das find ich irgendwie eher blöd.
Spanne hat eher Schluss, also bei mir ist so Speedport so, sagen wir, sechs Stunden oder sowas und, ähm, dann, dann bin ich maximal produktiv und wenn ich das halt, äh, also klar, geht mal so ein bisschen Quatsch-Time, wenn du zwei, drei, vier Wochen mal irgendwie so ein bisschen mehr machst, ist kein Problem, aber irgendwann merkt man schon, dann ist der Akku so ein bisschen näherer und dann kommt man nicht mehr so leicht in die Gänge, wie man das gerne hätte.
Ich weiß nicht, ob es anderen Leuten anders geht, aber.
Aber ich, ich mach auch, ich mach auch wirklich, ähm, viel, viel Urlaub zwischendurch und, äh, nehm mir die freie Zeit oder, äh, geh auf Konferenzen.
Oder, äh, spreche auch auf Konferenzen, das musst du ja auch noch vorbereiten und, äh, solche Sachen, äh, ich war letztens zum Beispiel auf der OOP in München, da hab ich gesagt, okay, ich bin halt die ganze Woche dann auf der Konferenz, hab da gesprochen, dann kommst du ja auch frei rein, äh, und dann bin ich halt die ganze Woche da geblieben und dann konnte das Projekt, Projekt sein, das war mir dann egal.
Ja, aber das ist ja eigentlich auch das, was meine Zeit dann gewesen ist.
Das ist meine Zeit dann gewesen.
Die Privilegien, die man jetzt hat, ja.
Und man kann sich halt auch aussuchen.
In welche Richtung man sich da weiterbilden will oder weiterarbeiten will.
Genau, und das, wie gesagt, ich mach das jetzt seit, im zwölften Jahr jetzt und ich hatte noch nie unfreiwillig eine lange Pause.
Also wenn, dann war es eine gewählte Pause.
Okay.
Dass ich mal gesagt hab, ich mach mal einen Monat nix oder fahr mal weg.
Ja, das spricht ja auch für dich, dass dann, weiß ich, also ne, word of mouth, dass man sagt, ah, die Bürger.
Also super gemacht, sag doch mal Bescheid, das ist halt auch oft glaube ich so, ne, das ist halt so ein bisschen.
Das weitergetragen wird.
Ja, dieses Meetup organisieren und auf Konferenzen gehen und dort sprechen, das bringt dir schon auch viel an Netzwerk.
Und das kannst du halt immer dann anträgern. Das muss man sich aber auch erst aufbauen.
Dann musst du an deine Marke denken und deine Marke arbeiten.
Genau, und das ist halt neben dem Projekt immer noch on top.
Muss man dazu sagen, ich habe jetzt keine Kinder, also keine Familie in dem Sinne.
Mein Mann ist da recht pflegeleicht, wenn ich viel am Rechner sitze.
Ich stelle mir das schon schwieriger vor, wenn man dann wirklich da vielleicht noch familiär anders eingebunden ist.
Also da erstaune ich dann immer.
Ja, also früher, als ich angefangen habe.
Bis dann, bis ich dann irgendwie auch viel Kinderbetreuung mit übernommen habe,
habe ich auch mal 40 Stunden Verträge gemacht eigentlich und hatte auch das Gefühl,
dass es nicht so einfach ist, was anderes zu machen, weil dann muss man das begründen.
Und dann, ja, also irgendwie schwierig.
Und dann aber mit Kindern ging das halt gar nicht mehr.
Weil da muss man halt zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten sein.
Dann geht das halt nicht.
Und jetzt momentan schaffe ich so.
Ja, 20 bis 30 Stunden so.
Und das ist deutlich schwerer, also gefühlt schwerer zu verkaufen, Kunden, als die 40 Stunden.
Ja, die wollen immer alle auf deinen ganzen Arm und alles.
Ja, und das hätte ich am Anfang wahrscheinlich gar nicht machen können.
Inzwischen geht das halt, dass ich halt sagen kann, ja, so sieht es halt aus.
Na gut, geht irgendwie.
Aber früher wäre das wahrscheinlich gar nicht gegangen.
Geht nicht gegangen, ja, insofern.
Ich glaube, da hat sich auch so ein bisschen vielleicht die Philosophie geändert.
Aber ich finde es auch ehrlicherweise tatsächlich, also manche sind halt Projekte, die sind auch eh ein bisschen kürzer.
Und Leute wollen immer schnell, schnell und direkt und sofort fertig.
Und ich finde das eigentlich, also ich persönlich finde es viel angenehmer,
in Projekte mit so Leuten, die so ein bisschen mehr Teilzeit da sind,
weil die sind in der Zeit, in der die da sind, eigentlich produktiver.
Und ich schaffe ganz ehrlich in der Zeit mindestens genauso viel meistens,
wenn ich halt so ein bisschen ausgeruhter bin und einen wachen Geist habe.
Und das ist halt so, weiß nicht, würde ich so sehen.
Und das ist so ein bisschen so die Challenge, glaube ich, Menschen so zusammenzubringen,
auf so eine modernere Art und Weise, da halte ich relativ viel von.
Also ich glaube, dass das viel produktiver ist als, ich sag mal jetzt,
je nachdem, welche Firma man guckt, da sind halt Festangestellte da.
Das ist natürlich ein bisschen anders beim Freelancing, ja.
Aber deren Motivation ist teilweise so derart im Keller.
Also das, selbst wenn die dann 40 Stunden da absitzen, sag ich das mal blöd,
ja, das bringt nicht so viel.
Ja gut, aber so eine Verteilung hast du ja auch überall,
dass es halt Leute gibt, die motivierter sind und weniger.
Oder die ganzen...
Also mein Anspruch als Freelancer zum Beispiel ist immer Vollgas halt, ne?
Genau, ich denke, das ist auch das, was halt wahrscheinlich ein Auftraggeber
halt den Anspruch, den er hat, dass halt vielleicht, was heißt Vollgas,
keine Ahnung, was das bedeutet, aber ich meine, dass du halt jemanden hast,
der schon in deinem Interesse irgendwie versucht, Dinge voranzutreiben,
während du das wahrscheinlich bei, ja, Angestellten halt auch davon ausgehen musst.
Aber das ist halt, fühlt sich vielleicht nicht unbedingt immer so.
Ja, das ist wohl so, denke ich.
Da sitzen halt dann Entwickler als Angestellter, sitzen Entwickler einfach an der Ganghebel.
Da kann der Projektmanager ja so viel rum.
Dann fuchtel mit der Peitsche, wie er lustig ist.
Dann kannst du ihm die Peitsche...
Ja, genau.
Dauert halt noch einen Moment.
Was ich halt ganz angenehm finde als Freelancer, du bist halt zwar in diesem Projekt drin,
aber du bist aus dieser ganzen Firmenpolitik raus.
Und diese Politik-Scheiße in den Firmen...
Oh ja.
Ich hab Scheiße gesagt.
Die nervt ja so an.
Ja, die will niemand haben eigentlich.
Die will niemand haben.
Aber notwendig, wenn man das machen, so eine Karriere im Konzert machen möchte,
muss man das unbedingt mitmachen.
Ja, weil da kann ich mich halt komplett rausziehen und sage,
macht ihr mal, entscheidet ihr.
Ich nehme dann die Entscheidung entgegen.
Ja, lieber konstruktiv, produktiv an Dingen arbeiten.
Das ist viel besser.
Das macht viel mehr Spaß.
Oder ich nehme dann die Zeit, die sie dann brauchen, um sich da irgendwie einig zu werden,
um mir selbst wieder irgendwas beizubringen oder was zu üben oder keine Ahnung was.
Ja, das ist übrigens noch so ein Punkt, den ich sagen würde.
Absolut essentiell ist halt Curiosity, also Neugier.
Ohne Neugier wird es schwerer.
Aber das, genau, würde ich auch sagen, ist ein großer Vorteil am Freelancer sein.
Ich bin das ja so ein bisschen unabsichtlich geworden.
Und ich hatte zwar nicht so geplant, dass irgendwie mir da so mehr reingerutscht,
aber wer zurückblickend, ich mache das jetzt auch schon,
ein richtig langes, großes Projekt hatte ich 2013, also auch quasi fast genauso lang,
das eine der Hauptvorteile ist,
ich war vorher lange angestellt, ist halt tatsächlich dieses,
dass man sich nicht so stark mit der Firma, für die man arbeitet, identifiziert.
Würde ich das jetzt mal umschreiben, weil oft ist ja,
ich habe mich nie gerne mit Politik oder mit diesen Geschichten beschäftigt,
aber wenn man sich stark mit dem, was die Firma macht, identifiziert,
weil man auch sehr viel Zeit da reingesteckt hat und wenn man das gerne,
dann fühlt man sich ja irgendwie gezwungen, das zu tun und da mitzumachen,
weil man das Gefühl hat, dass man die Sachen sonst nicht,
in die Richtung bewegen kann, wie man das möchte und das ist halt unter Umständen sehr schmerzhaft
und das ist beim Freelancing sehr viel angenehmer, also ich finde das deutlich angenehmer,
dass ich halt, ich kann immer noch diesen, ja, weiß ich nicht,
Drang danach, irgendwelche Dinge zu verbessern haben und Sachen machen,
aber ich muss mich jetzt nicht mit dem Ziel einer Firma identifizieren und davon so ein bisschen.
Genau der Punkt, weil man das aus dieser Zielperspektive, ob wir jetzt OKR nehmen oder was auch immer betrachtet,
dann ist halt tatsächlich das.
Das Objektiv des Commitments für das Erreichen des Objektivs intrinsisch,
weil das ja dein eigenes Ding ist und halt nicht von der Firma,
deswegen ist es von Anfang an halt da, was relativ, also ich finde es auch super,
das ist eigentlich das, was man möchte, wenn man so Results erreichen will
und ja, das ist halt tatsächlich, wenn man bei der Firma nur angestellt ist,
vielleicht nicht immer so gegeben.
Ich meine, das hängt auch ein bisschen davon ab, ob man sich mit diesem Purpose des Projekts
oder sowas identifizieren kann oder wie so die politische Situation in der Firma ist,
oder so, aber ja, das gehört total dazu.
Also ja, man lebt, man sagt zwar, man könnte ja auch jeden Tag dann,
wenn es einem nicht mehr gefällt, einfach sagen, ja und tschüss.
Aber das ist auch mutig dann.
Aber das, ich selbst habe es noch nicht wirklich gemacht, also ich, das muss man dazu sagen,
ich bevorzuge, du machst ja so meistens so Verträge, die über eine gewisse Laufzeit gehen,
ich bevorzuge eher kürzere Laufzeiten, also so irgendwas zwischen einem Viertel und einem halben Jahr.
Eigentlich lieber ein Vierteljahr, weil wenn es dann mal, wenn dann mal die Chemie nicht mehr stimmt,
kannst du halt sagen, okay, das Vierteljahr stehe ich irgendwie noch durch und dann bin ich hier aber weg.
Viele Arbeitgeber oder Firmen haben Angst vor sowas, weil sie wollen ja eigentlich langfristiges Engagement,
langfristige Mitarbeiterbindung haben, die wollen sich Assets in der Firma,
aufbauen, damit sie die auch, das ist so ein bisschen, das widerspricht dem so ein bisschen.
Ja, ja, ja, aber ich habe schon öfter die Diskussion gehabt und ich atme immer ganz tief durch,
wenn der Kunde ankommt, ja, wir würden dich gerne um ein Jahr verlängern oder deinen Vertrag, also nicht mich.
Wir haben hier diese Zeitstreckbank, dann verlängern wir mal, bis du Aua sagst.
Also wir würden gerne deinen Vertrag um ein Jahr verlängern, dann komme ich immer so, will ich das?
Dann fahre ich oft, dass ich sage, können wir nicht uns auf ein halbes Jahr einigen?
Wie magst du uns jetzt mal nicht mehr? Willst du wieder weg? Was machen wir denn jetzt? Das ganze Wissen, was du abgedrückt hast.
Die können ja danach nochmal ein halbes Jahr gerne haben, wenn das noch passt.
Aber ich habe es eben auch schon erlebt, dass sich innerhalb eines Projektes dann die Gegebenheiten rundherum um das Projekt so krass geändert haben,
dass es einfach nicht mehr richtig funktioniert.
Die länger laufen tatsächlich irgendwann super anstrengend, weil auch diese ganze strategische Konzeption der Arbeit am Anfang mal so ein bisschen mehr grüne Wiese,
kann so ein bisschen sich austoben und produktiv sein und irgendwann gehst du dann so nitty gritty Details und denkst, warum denn jetzt so?
Und dann hängst du doch in der Politik drin und denkst, oh nee, kein Nerv.
Ja, das ist das Risiko, was man als, glaube ich, Arbeitgeber mit Freelancern hat, weil die sind da relativ sensibel für und haben eine gute Nase, was das angeht.
Ja.
Also ich sage dann den Kunden auch, ja nee, also ich renne jetzt nicht einfach weg, ich erfülle schon meine Verträge, also wenn es irgend geht.
Aber es gab auch Situationen, wo du sagst, ja nee, die Chemie klappt gar nicht mehr, wir müssen uns jetzt hier trennen.
Ja, ich meine, manchmal ist ja auch keine Zeitvereinbarung, sondern dann machst du halt einfach Time and Material oder sowas und dann guckst du halt an ein Projekt und dann ist halt tatsächlich,
also von beidseitig dann halt, wenn jemand keine Lust mehr hat, dann kannst du sagen, okay, Montagmorgen, 8 Uhr, ja, danke, das war's jetzt, next, please, ja, wie du schon sagtest,
ne, kurz vor Weihnachten, ja, super, ja.
Ja, das gibt's.
Bei mir wäre es halt zwei Wochen nach Kindsgeburt irgendwie mit Baby im Arm, auch super, ja.
Ja.
Aber davor sollte man auch keine Angst haben, also.
Naja, also vielleicht schon, also weil das ist schon hart dann, ja, man muss halt sich vielleicht so ein bisschen mental darauf vorbereiten, dass das halt passieren kann,
sollte sich dieser Risiken bewusst sein. Also ich würde sagen, jemand, der so ganz, ganz viel Sicherheit sucht und der diese Instabilität überhaupt nicht,
nicht vertragen kann, ist es wahrscheinlich nicht die richtige Wahl, es ist schon kuscheliger in so einem.
Es ist, es hilft natürlich, weil man weiß, man könnte jetzt auch das nächste halbe Jahr einfach mal nichts machen und es würde finanziell nicht.
Das ist natürlich total super, das ist eine, in der Situation würde ich sagen, ja, machen.
Also ich würde, ich würde auch sagen, man sollte, man sollte gewisse Rücklagen haben, ob das jetzt ein halbes Jahr reichen muss, weiß ich nicht, weil das ist ja auch schwierig, ne, das ist so viel, aber.
So viel, das sollte man auch, ja, ja, klar.
Dass man nicht sofort, ja.
Also natürlich, ich mache das ja jetzt schon eine Weile, man hat sich die Rücklagen geschaffen.
Ja.
Und, und mit diesem Gewissen kannst du dann eben auch sagen, okay, ich suche mir jetzt dann ein Projekt, was wirklich passt für mich, ne, was mir dann Spaß macht und in meine Richtung geht, in die ich gehen will.
Mhm.
Also, ja, das, aber dann, da hinzukommen, ja, das braucht schon eine Weile, ne, also.
Ja, klar. Und auch in der
finanziellen Disziplin irgendwo.
Ja, also
auch da ist noch eine Frage, auch dann
die Form, welche
Rechtsform hat man sich dann da überlegt? Ist man halt
als Einzelunternehmer unterwegs oder
halt in einer Kapitalgesellschaft? Da gibt es ja
unterschiedliche Ideen, wie man das machen kann,
was dann auch Implikationen für Buchführung hat
oder so. Und
da muss man bestimmte Sachen halt zurücklegen
und Abschreibungen machen. Steuern muss man
berücksichtigen. Das lokale
Finanzamt redet da auch mit, weil zum Beispiel
ob man jetzt Freiberufler ist oder nicht, das entscheidet halt
tatsächlich das Finanzamt. Also als ich
angefangen habe, hat mein Finanzamt
halt gesagt, ja, Freiberufler, kein Problem, bist du.
Und
dann hat man aber das Problem, genau,
dann braucht man die Disziplin, um zu sagen, so, die Hälfte
lege ich mal weg, weil
das ist ja auch noch scheiße.
Steuern kommen halt, wenn man halt
ist halt B2B.
Ich hatte halt mir von Anfang an
einen Steuerberater gesucht
und der sagte, ja,
im ersten Jahr, du weißt ja noch nicht, was du verdienst,
machen wir mal den
Mindesteinkommenssteuersatz,
setzen wir mal an.
Aber man muss dann halt
im Kopf haben,
dabei bleibt es halt nicht. Und dann wirklich,
wie du sagtest, die Hälfte zurücklegen
und dann so spätestens nach
zwei Jahren kommt nämlich der dicke Hammer
und dann steht da so einer vor der Tür
und will 60.000 Euro von dir haben.
Ja, wenn du die dann nicht auch erkannt hast.
Steuerprüfung und so weiter, ja, dann
wirst du dann doch sicher. Aber wenn du dann,
wenn du das so gemacht hast,
dann hast du dieses Geld halt.
Tut dann ein bisschen weh, weil
Das sah so schön aus.
Das sah so schön aus.
Aber es waren ja
nicht deine.
Du hast halt in der Zeit vielleicht
ein paar Zinsen gekriegt dafür
und nicht der Staat.
Ja, also
die Disziplin muss man schon haben und man muss
sich halt so ein bisschen,
bei mir war es halt am Anfang noch sehr viel Zettelkram,
den du dann einmal im Monat,
in den Briefkasten, in den Briefumschlag
gesteckt hast und dem Steuerberater geschickt hast.
Mittlerweile ist das halt auch alles elektronisch.
Man muss sich halt auch einmal im Monat hinsetzen
und das Zeug machen.
Umsatzsteuer
ja und all diesen
Zipp und Zapp, den man da hat.
Man muss sich halt wirklich damit eigentlich auseinandersetzen.
Es gibt halt bestimmte Dauerfristverlängerungsanträge,
die man dann machen kann.
Ja, wie gesagt, bei mir macht das der Steuerberater.
Ich löhne aber auch ganz gut
dafür, wenn man das jetzt nicht machen will,
muss man sich halt selbst damit beschäftigen.
Ich wollte das nie.
Zum Beispiel, wenn du jetzt in einem Gesellschaftsgründer bist,
dann kannst du das ja gar nicht, dann bist du ja buchführungspflichtig,
dann musst du halt einen offiziellen Steuerberater haben,
mitsetzen und so weiter, der ein paar Jahre schon einiges abhaben will
von dem und so.
Aber ich bin Einzelfreelancer,
ich könnte das auch ohne Steuerberater machen,
aber da habe ich einfach gar keinen Nerv drauf.
Da arbeite ich lieber
zwei, drei, vier Stunden länger
und bezahle den.
Ja, ja, okay.
Weil ich da keinen Nerv drauf habe.
Kann ich total verstehen, das ist immer super.
Aber ich habe manchmal das Gefühl,
dass es nicht einfacher wird, egal wie viel Zeit
da verbringen wird.
Das ist immer wieder das Problem, ja.
Ja, aber ich meine,
diese Disziplin kann man sich ja auch so ein bisschen erzwingen.
Also da sind wir ja so ein bisschen bei der,
wie ist eigentlich die Form
von so einer Freelancer-Tätigkeit
und wenn man Freiberufler ist oder so, dann hat man da
schon
viele Eigenverantwortungen auch.
Aber zum Beispiel, was ich jetzt seit einiger Zeit mache,
ist, ich habe dafür eine Kapitalgesellschaft,
so, aber eine ganz, also ich weiß, ich glaube,
die ist auch, ich dachte,
das hängt halt auch davon ab. Ich glaube, eine GmbH,
da muss man dann bilanzieren und so.
Bei einer UG auch?
Bei einer UG nicht.
Mein Steuerberater macht das nicht.
Bei einer GmbH brauchst du ja auch eine Grundkapitalgesellschaft.
Dann aber, Jochen, das kann einfach nicht sein.
Das ist, nein, das kann nicht sein.
Okay, gut.
Das müsstest du bitte nachgucken,
weil wenn die sonst prüfen, dann hast du ein Problem,
weil die machen auch eine Stellung.
Ich hatte schon eine Steuerprüfung.
Das musst du ja machen, tatsächlich.
Nee, Gewinnüberschussrechnung reicht.
Also in meinem Fall.
Dann ist irgendwas komisch.
Vielleicht hat sie es schon geprüft und hat es gut.
Also Kapitalgesellschaft ist Kapitalgesellschaft
und die sind bilanzierungspflichtig.
Ich weiß es nicht.
Steht im HGB.
Wie auch immer, das muss ich wohl nicht machen,
laut meinem Steuerberater.
Keine Ahnung.
Aber, ja,
der Vorteil, den das hat,
ist, dass ich quasi
mir, also die Rechnung
über die Firma stelle und dann zahle ich mir
halt einfach ein Gehalt wie ein Angestellter.
Das heißt, ich habe sozusagen gar nicht
das Problem, dass ich jetzt halt die privaten
und die geschäftlichen Ausgaben
irgendwie so vermischt habe, dass mir eventuell dann
der Überblick irgendwie flirten geht, wann ich...
Auch da musst du halt so ein bisschen auffassen, weil das muss eigentlich
ein stabiles Gehalt sein. Du kannst dich die ganze Zeit hoch und runter gehen
und anpassen, wie du lustig bist, weil auch das
andere...
Das habe ich auch inzwischen rausbekommen.
Ja, genau. Das muss natürlich stabil sein.
Also, klar. Aber wenn man das so macht, dann
ist es relativ entspannt eigentlich.
Dann, ja, genau.
Muss man sich da eigentlich keine großen Gedanken mehr machen.
Ja, aber es gibt halt tatsächlich so ein paar Regeln, die man vielleicht kennen sollte
und das schadet wahrscheinlich
nicht, sich mit einem ordentlichen Juristen dafür zu unterhalten
und sowas.
Genau. Aber es gibt auf jeden Fall Möglichkeiten,
wie man das auch noch anders gestalten kann.
Aber jetzt sind wir gerade schon beim
juristischen Teil. Also man muss natürlich auch ein bisschen
gucken, wie sind die Verträge dann
gestaltet mit den
Kunden oder
mit den...
Oft ist man ja nicht direkt beim
Kunden, sondern
irgendwie über einen Vermittler drin
beim Kunden.
Also irgendwie noch so eine Zwischenstufe.
Die Prozente haben wollen, ja.
Ja, wie viele...
Ich sage mal, ich will gar nicht wissen, wie viel die dann
noch draufschlagen, solange ich das
kriege, was ich haben will, ist mir
das wurscht.
Wenn sie gut verhandeln, kriegen sie mehr.
Aber man sollte
sich schon die Verträge, die die einem dann
da vorlegen,
schon ganz gut angucken.
Also, was steht da drin?
Ja, also das ist gar nicht immer so einfach, weil da
viel Haken und Ösen drin sein kann, wenn man sich
mit sowas juristischen Krams nicht so auskennt.
Ja.
Also im Zweifel sollte man
dann halt mal einen Anwalt bemühen
und den drüber gucken lassen.
Genau. Mit der Zeit
und je mehr Verträge man so macht,
man hat ja was, was ich
in meinem Fall
im Zweifel jedes Vierteljahr
neuen Kunden...
Schon mal vergessen.
Schon mal vergessen.
Oder dann auch mal zwei Jahre
denselben Kunden, aber man wechselt
halt öfter und kennt die Verträge und
die Haken und Ösen dann schon so
langsam und kann dem
Vermittler dann auch sagen, nee, das will ich
partout nicht drinstehen haben oder
irgendetwas muss unbedingt drinstehen im Vertrag.
Aber das ist halt auch erfahrungswert.
Eigentlich müsste man halt
sich darüber unterhalten, was man da möchte, aber
wir dürfen natürlich keine Rechtsberatung machen,
deswegen können wir da jetzt nicht so drauf eingehen.
Aber ja,
wenn man
sich damit beschäftigt, dann...
Ja, es ist...
Ich fand das letztlich weniger schlimm, als ich
erwartet hätte. Also auch diese ganze Buchführung,
Steuergeschichte,
wenn ich mir überlege, welchen Anteil nimmt das
an der Zeit, die ich arbeite, tatsächlich ein,
dann ist das gar nicht so schrecklich.
Ja, aber manchmal hat man halt so einen inneren Widerstand
dagegen. Ja, okay, den hab ich
auch, ja, das ist tatsächlich
ein Problem, aber...
Also das Monatliche geht bei mir
inzwischen, aber dieses...
Dieses einmal im Jahr die Steuererklärung,
das geht irgendwie... Ich krieg es
nicht auf die Reihe, das ist so schlecht.
Das ist auch beim Programmieren oder
bei Deployment ist auch so ein Ding,
irgendwie, das ist so ähnlich, vielleicht,
wenn es weh tut, also wenn
Steuer- oder Buchhaltung weh tut oder Deployment weh tut,
muss man es häufiger machen, weil
das ist eigentlich
kein gutes Zeichen.
Ich hatte mal eine Zeit lang diese ganzen
Umsatzsteuervoranmeldungsgeschichten
nur alle drei Monate und das
war, das hat so im Rückblick deutlich wehrer
und deutlich, war schmerzhafter als jetzt
einmal das jeden Monat, das geht deutlich besser.
Du machst das dann immer direkt am Anfang
erledigt an den Terminen drin oder so, das ist natürlich auch okay.
Ja. Ja, man muss natürlich auch
sagen, die Software ist ja inzwischen
auch, oder die Tools,
die man da benutzen kann, sind ja inzwischen auch
richtig, richtig gut und
geworden und machen es
einem auch leicht. Also die meisten Rechnungen
kriegt man ja heutzutage elektronisch.
Man muss sie gar nicht mehr einscannen.
Wenn man seine E-Mails ordentlich getaggt hat
und dann das halt daraus ziehen kann und
das dann in einen Sipfer halt schnüren kann
und das dann direkt an den Steuerberater schickt, hat man vielleicht schon viel gewonnen.
Ja, genau.
Also, aber man muss sich halt
damit beschäftigen.
Ja.
Ja, also die steuerlichen Themen, die rechtlichen Themen,
da kommen so ein paar Sachen dazu,
zu diesem ganzen Verwaltungsoverhead, aber
das ist, würde ich sagen, eher wert. Aber es sind halt
diese Risiken, die man halt nicht hat,
weil zum Beispiel jetzt Pandemie oder sowas, also ich meine,
bei Software war es bei uns jetzt nicht so schlimm,
weil die Leute wollten eine Software haben, aber
wenn man halt vielleicht jetzt nicht im
Bereich Software ist, dann macht irgendwie Kunst
oder sowas und dann darf man nicht auf die Bühne,
ist das natürlich auf einmal blöd. Und das ist
halt dann so ein Punkt, das könnte ja bei Software
auch passieren, ja, also ich finde
jetzt mit der AI hat man so ein bisschen so eine Zurückhaltung gemerkt
oder generell wirtschaftliche Lage, man ist
sehr viel mehr von der Konjunktur abhängig, weil wenn die Leute
auf einmal kein Geld mehr für Investitionen haben oder
also das ist auch die Frage, also Software ist ja
manchmal Profitcenter, manchmal Kurscenter und
oft ist es halt Kurscenter leider
und wenn halt dann, alter, die Ausgaben
ganz hart gekürzt werden,
weil die ganzen Leute sagen, oh, wir haben ja gar kein Geld,
wir verdienen gerade selber nicht mehr so viel,
dann geben die halt auch weniger aus und dann sparen die natürlich
auch zuerst an Freelancing und dann
kann es halt sein, dass man gerade, wenn man anfängt,
so ein bisschen mehr Probleme kriegt. Also bei Corona habe ich
das auch tatsächlich so gehört von
auch gerade da, wo
ich dann gearbeitet habe, dass es hieß
so, naja, also wir wissen jetzt gar nicht, wie sich das alles entwickelt,
wir müssen mal ein bisschen auf die Liquidität gucken,
Freelancer neu, das machen wir gar nicht
und dann, das ging lange Zeit so, also
wenn ich an der Stelle nicht schon in einem
Projekt gewesen wäre,
das wäre,
auch sehr, sehr schmerzhaft geworden, da hatte ich Glück
gehabt, aber, ja, ja,
da kenne ich auch einige Leute, die da...
Die muss man halt selber auch abkönnen, ja, das ist so
ein bisschen, muss man sich halt Modelle überlegen,
wie das halt geht. Ja.
Ich hatte vielleicht ein bisschen Glück, ich weiß nicht,
ich habe in der Zeit gerade gewechselt, das Projekt
und bin dann zum Projekt gelandet
bei einer Firma, die sich
um so Insolvenzverwaltung
Irgendein Gewinn
die Profiteure,
die schon bei, ja,
die Insolvenz, ja, sehr gut verkauft
sind, irgendwie so, ja, irgendwas.
Die Rezession ist ein, der Boom des Anderen.
Genau, und
es hatte noch einen großen Vorteil
für die IT,
glaube ich, also davor war es
fast unmöglich, Projekte
zu machen, wo man sagt, ich mache 80%
Homeoffice. Ja.
Und ich komme, was weiß ich,
alle zwei Wochen mal für zwei Tage
zu euch nach Hamburg, München,
Berlin oder sonst wo, wo wir gerade
das Projekt ist.
Und man sollte sich immer
vor Ort hinsetzen. Und dann habe ich immer gesagt, tut mir leid.
Tut mir leid, aber das liegt
vielleicht auch so ein bisschen in der Java-Welt,
das war bei Python manchmal schon ein bisschen besser.
Ja. Und das ist also, weil
Java ist ein bisschen konservativer oft, ja, weil
viele konservativere Unternehmen auf die sichere
Java-Lösung, die schon ganz Corporate
erprobt ist, setzen halt. Und dieses
komische, neumodische Python, was schon seit 35
Jahren da jetzt auch rum... Python ist ein bisschen
älter als Java, ja. Aber egal.
Ich habe auch irgendwann mal Python,
gemacht zwischendurch, ich weiß noch, aber
schon ewig her.
Ja, und also
in meiner Blase
ging das halt nie. Und
dann habe ich immer gesagt, Leute,
wenn ihr... A, will ich nicht
mehr im Hotel leben oder
irgendwo in einer Zweitwohnung,
um dann vier
Tage die Woche in München zu sein. Ich möchte
auch ein soziales Leben haben und zwar
zu Hause. Ja, also mit Familie geht das
zum Beispiel auch gar nicht, ja. Und
das habe ich lang genug gemacht,
als Consultant.
Über zehn Jahre bin ich jede Woche
gependelt nach München. Ich konnte es nicht
mehr sehen nachher. Und
ja,
dann habe ich gesagt, dann
müsste ich auch meinen Stundensatz dermaßen
anheben, dass ihr den auch nicht mehr bezahlen wollt.
Also was soll der Scheiß?
Ja, ich sehe da auch
gar keinen Sinn drin, das irgendwie
zu verpflichten. Also außer, dass
irgendwelche Manager sich einbilden, dass sie dadurch mehr Kontrolle
haben. Ja, das ist...
Ich sitze ja bei dem auch nicht auf dem Schoß,
und gucke zu, wie er seine
Excel-Sheets ausfüllt. Ja, wenn die
Excel überhaupt beherrschen und so, dann... Aber ja,
das ist eine von den Sachen, die man vielleicht auch automatisieren kann
in Zukunft, ja. Ja, und
ähm,
ich hatte eben gerade noch einen Gedanken,
ähm, weg. Ja, dass
wir jetzt nicht mehr dahin müssen, sondern dass du es von zu Hause
machen kannst, das hat einen riesen Vorteil für uns
gehabt. Ja, seitdem
arbeite ich eigentlich zu 100%
im Homeoffice. Ach so, ja,
und viele, viele
Fragen, also viele Kunden fragen auch,
was ist dein Remote-Stundensatz, was ist
dein, äh, dein, ähm...
Okay, vor Ort, genau. Vor-Ort-Stundensatz,
ne? Ja. Und dann
sage ich immer, das ist der
gleiche, weil
ich mache die gleiche Arbeit.
Also, das ist immer
meine Herangehensweise. Ich sage, das ist
jetzt einkalkuliert, dass
ich, äh, was weiß ich,
zweimal, also
alle zwei Wochen für zwei Tage zu euch komme.
Okay, also ich würde tatsächlich sagen, also
ich würde das, wenn das nur so ein paar
Tage ist, wäre es was anderes. Aber wenn
jemand tatsächlich sagen würde, ich würde dich jetzt aber gerne für ein paar Wochen
aufsagen, würde ich radikal sagen, mal zwei oder mal drei.
Also wenn, wenn,
ich sehe es, ich sehe es ein,
dass du sagst, okay, wenn du jetzt ein Projekt
in Stuttgart oder München anfängst, dass
du da mal einen Monat dort vor Ort rumhängst,
um die Leute kennenzulernen. Das sehe ich ja
vielleicht noch ein, ne? Aber danach muss
es echt, äh, muss es echt remote gehen.
Nein, aber wenn jemand dann wirklich das möchte, dann muss
er es halt auch wirklich bezahlen, dann ist es dann mal drei.
Ja, ja, ja, dann die Spesen, Hotel,
Fahrkosten, lalala. Genau, aber
weil, also auch die Zeit tatsächlich, die ich
jetzt nicht mit meiner Familie, das ist mir halt so viel wert zum Beispiel,
das ist halt dann auch nicht verhandelbar, da muss man
schon eine Entschädigung dafür zahlen.
Also ich trenne, ich trenne grundsätzlich nicht
zwischen remote und
on-site-Stundensatz,
sondern das ist so eine Mischkalkulation
bei mir. Und dann sage ich, ich mache dieselbe
Arbeit,
ob ich nun bei euch rumhocke oder
bei mir zu Hause.
Ich mache ja dieselbe Arbeit, warum soll die nicht gleich
bezahlt sein? Also würde ich halt anders sehen,
also ganz, ganz anders würde ich auch
das machen. Ja, okay, das ist halt
meine Herangehensweise.
Zumal es ja beim Kunden
meistens, also
zu Hause habe ich mich jetzt wirklich gut eingerichtet,
was meine Arbeitsumgebung
angeht. Ja, ja.
Ich würde zum Beispiel sagen, das ist überhaupt nicht dasselbe. Also ich würde
sagen, in so einem Office, die Produktivität ist
ein Bruchteil, weil zu Hause die ganzen
Tools halt da sind, der Flow ist da,
der Arbeitsablauf ist da und
das ist ganz anders. Kaffeemaschine ist besser.
Ja, so ein Beispiel.
Stuhl ist besser, Kaffeemaschine, Bildschirm ist besser.
Beim Kunden kriegst du ja meistens irgendwie so
diese, ich nenne es immer die
Hasenplätze, ne? Das ist irgendwie so
irgendwo in einer Ecke, wo
keiner sitzen will. Da steht dann ein
so ein komisch,
komisch vielleicht schon etwas
versüfter Bildschirm und eine noch
versüftere Tastatur rum.
Ja, aber ich weiß nicht. Und ein
Stuhl, auf dem keiner mehr sitzen wollte,
das hast du dann immer als deinen Arbeitsplatz.
Das ist halt die Frage. Man kann natürlich auch sagen, man möchte jetzt nicht so
viel verdienen. Sag mal, dann gehe ich wieder nach Hause.
Das ist halt der Vorteil, also im Freelancing dann, ja?
Muss man natürlich sich dann auch leisten wollen und so.
Also ich würde jetzt...
Beim Kunden vor Ort eigentlich
nur für Meetings. Einen ganzen Tag
Meetings, irgendwelche Besprechungen, das lohnt
sich dann schon mal. Und mit den Leuten mal Mittagessen
gehen. Ja, das ist wichtig. Also ich würde auch sagen,
mit den Leuten Mittagessen gehen und sich halt mal persönlich treffen
oder halt abends mal ausreden, das ist essentiell.
Ja, ja, ja. Absolut. Mache ich auch.
Also so, wenn es dann auf den Weihnachtsmarkt
geht, bin ich immer dabei.
Also das ist schon wichtig.
Wichtig. Ist schon wichtig.
Aber generell
arbeiten von zu Hause aus.
Heutzutage.
Das war aber lange, lange
Jahre anders. Also...
Ja, also bei mir war es auch
2013 habe ich schon, das war fast
komplett remote, aber der Rest vom Team
war halt vor Ort.
Und das ist auch nicht so gut, weil
da ist man halt immer außen vor.
Man weiß halt nicht so genau, was gerade passiert.
Oft wird einem dann so
gesagt, wir hatten das doch besprochen,
das wird das jetzt so und so machen.
Ja, okay, mir hat keiner gesprochen.
Ja, man braucht ein bisschen länger, um in das
Team reinzukommen, das stimmt.
Wenn du nur remote bist.
Also wenn alle, wenn nur einer remote,
wenn man der Einzige ist, der remote ist, ist das auch nicht so gut.
Aber jetzt ist es ja meistens so,
niemand ist vor Ort eigentlich.
Und dann ist das super, das funktioniert.
Man merkt so langsam, der Trend geht auch
wieder dahin.
Das Problem ist halt, dass diese
vor Ort diese politischen Dinge halt massiv
zunehmen. Und das kann halt sein, dass man halt,
politisch ausgeschlossen wird, wenn man halt nicht Teil
des politischen Spielchens ist,
was man vielleicht auch nicht sein will. Aber, also ich würde
radikal Sachen rausschmeißen.
Ich hab da überhaupt gar keinen Vertrag mit.
Ja, also. Also ein paar Wochen
ist kein Problem, ja. So ein kurzes
Projekt, ich weiß jetzt drei Monate,
okay, wenn es ein cooles Projekt ist, kann man sich das
überlegen, weil dann irgendwie was Cooles lernt oder weil
da irgendwie ein Value hintersteckt oder ein Purpose oder so.
Aber so dauerhaft, so für ein Jahr
nochmal irgendwie, nope.
Einfach nein. Nein.
Gibt's halt nicht. Und dann ist halt dann so, müssen sich die Leute
dann halt drauf einstellen. Können ja sagen
ja oder nein. Und dann gut ist, wenn es halt der
Arbeitnehmermarkt noch so ein bisschen bleibt. Wir werden halt sehen,
wie sich das entwickelt mit Altersperiminale
und AI und so. Aber Dominik, was ist denn
mit dem, was ist denn mit all dem schönen
Geld, das in der Immobilie steckt? Das kann's
doch nicht einfach so.
Das ist doch
grausam. Tja.
Ja, gut. Also ich würde auch
ehrlicherweise, wenn ich jetzt selber eine Firma
aufmachen würde,
dann würde ich das alles filmen oder
aufziehen. Ja. Und mit
Methoden halt zusammen machen. Also Socializing
muss man machen. Man muss halt auch die Leute global einfliegen
lassen für bestimmte Zeiten
und Events irgendwie, wo man dann halt wirklich
so Celebration macht quasi, ja. Oder
Ritual, keine Ahnung, irgendwas Lustiges.
Was überhaupt nichts mit Arbeit am besten
zu tun hat, so. Also nur so ein bisschen
vielleicht. Um die Leute halt
so ein bisschen zusammenzukriegen, ja. Also um dieses
Gefüge zu stärken. Aber ansonsten arbeitet
bitte jeder in der Zeitzone, von der er
Lust hat. Oder die, oder. Ja, zumal
die Firmen ja auch den Vorteil hätten, die könnten sich
dann halt richtig gute Leute suchen. Ja.
Und die wohnen halt da, wo sie gerne wohnen.
Das ist genau das, was ich meine. Und wenn das in der
Wüste ist, dann wohnen sie da halt gerne.
Und wenn jemand tatsächlich Lust hat, irgendwie
den ganzen Tag am Strand zu hängen und dann drei oder vier Stunden
was zu tun, ist er in den Stunden total
motiviert, voll Bock hat auf das Team,
ist es viel besser. Ganz ehrlich, als wenn ich
irgendjemand habe, der dann acht Stunden vor
seinem Sesselchen sitzt und da
also weiß ich nicht, also
ich würde sagen, das
vielleicht auch so ein Generationending, Jochen.
Also ich bearbeite
ja auch gerne Remote. Ich dachte nur so, gut,
dann haben wir dann so Freelancer,
Topjob, muss dafür nicht mal
irgendwie das Zimmer verlassen.
Okay.
Ja, ist doch gut.
Dann eine Geschichte,
ich weiß nicht, das ist auch, ich gehöre doch, wir sind
noch beim Anfang. Oh, wir müssen mal ein bisschen weiterkommen.
Wie kommt man eigentlich
an Kunden? Wir hatten es so ein bisschen
angesprochen, aber noch nicht wirklich.
Das ist nicht so
einfach. Ja.
Also ich glaube, das, was du gesagt hast,
mit dem Partner suchen, ist eine gute Idee, wenn man
das starten will. Es gibt relativ viele Personal,
Beratungsagenturen, Dienstleister, die
einen irgendwie vermitteln, auch irgendwie
so ein Freelancing-Zeug ist halt die Frage, wie lang
der Contract ist. Es gibt so Modelle, wie du bist
irgendwie grundangestellt, das kriegst du relativ wenig
irgendwie als Grundanstellung, aber wenn du halt dann
so einen Job hast, dann kriegst du halt ein bisschen mehr, aber nicht
alles, was du kriegen wirst als Freelancer, was so ein bisschen
so ein Hybrid-Modell ist.
Ich glaube, man nennt es ein bisschen Employer of Record oder so was.
Da kann man halt in so Projekte
halt reinkommen und die wollen halt
relativ großen Batzen haben. Also es gibt
teilweise Leute oder so diese Personalberater,
die bis zu 50 Prozent irgendwie abziehen.
Manche machen irgendwie ein bisschen weniger
20, 30 oder so was. Das ist halt, glaube ich,
irgendwas, ist so ein Ding, wo sich das dann als
Fair einpendelt für Leute, die halt für dich dann auch
auf die Suche nach passenden Kunden gehen. Die wollen natürlich
dann wissen, was du mitbringst und suchen dann, ob es passt.
Und ich glaube, das ist so eine
keine schlechte Idee, aber
ansonsten, ich finde,
Netzwerk ist halt ganz hart wichtig.
Dieses selber eine
Marke machen, also man muss halt so ein bisschen was von sich
auch preisgeben wollen. Was
aber auch nicht so einfach immer ist.
Also je nachdem, was man halt macht. Der Markt ist ja auch
dafür eigentlich begrenzt. Und was halt auch
so ein bisschen schwierig ist, ist,
dass dieser Vertriebszyklus, nenne ich ihn mal,
dass der lang ist. Das heißt,
es dauert, bis man einen Auftrag
bekommt von so einem Kontakt her.
Selten ist es halt so, dass man jemanden kennenlernt.
Ach ja, hier nächste Woche. Das passiert auch manchmal,
aber manchmal kennt man die Leute schon ein, zwei Jahre
und dann...
Ach so, du meinst, ja okay, also bevor man
quasi... Beauftragt wird.
Dann hat man die Leute schon ein, zwei Jahre, ist man immer wieder irgendwo
über den Weg gelaufen. Auf einmal so, hey,
du machst doch den ganzen Tag
peisen und ich hab jetzt ja gerade irgendwas gehört
und du bist ja immer noch da und dann
wird es einfacher.
Aber was mir oft so geht, ich weiß nicht, wie das bei
anderen ist, aber das...
Das Telefon klingelt und hey, Jochen hier.
Ja, das ist tatsächlich die häufigste
Art und das geht
meistens sehr schnell dann. Also es ist nicht irgendwie
ein halbes Jahr vorlaufen.
Das liegt aber auch daran, dass die Leute halt dich irgendwo herstand
kennen oder deinen Tag oder irgendwas
davon gerochen haben. Ja, wie auch immer sie die Erfahrung
haben. Also die haben dann eine Nummer wahrscheinlich
im Internet gegoogelt. Ja, aber kann ja sein, aber die haben
nicht im Internet einfach nach dir gegoogelt,
sondern die haben vielleicht dann tatsächlich irgendein technisches
Problem, wo die dann darauf stoßen, dass der Jochen
damit was macht. Ah, okay, und der macht dann irgendwie sowas
und dann kommt man halt... Die haben meistens Bekannte, die sie
gefragt haben und die...
Also auch das, ja, das meine ich ja. Das ist aber auch ein Vertriebszug,
der sehr lange ist, weil auch die Bekannte musst du irgendwann
mal kennengelernt haben und die müssen auch da
schon den Eindruck gehabt haben, dass der Jochen zu irgendwas taugt.
Und wenn du halt ganz am Anfang stehst, wo du
das noch nicht mehr zeigen konntest, weil du das nicht mehr weisen
konntest, weil du noch für jemanden irgendwas gemacht hast,
ist das halt schwer und das passiert halt nicht und
dann muss man halt selber auf die Suche gehen.
Und Kaltakquise machen. Furchtbar, hab ich noch nie
gemacht, ja. Ja, ich weiß gar nicht, ob man Kaltakquise
als Student da machen kann, also
Firmen durchtelefonieren, du brauchst die gerade eben.
Ist wahrscheinlich nicht die beste Strategie. Ich weiß nicht,
ob es funktioniert. Ich glaube nicht, dass es funktioniert.
Ja, wahrscheinlich funktioniert es auch. Also so Agency-Style vielleicht,
aber vielleicht andere Branchen.
Ich bin oft
über so Plattformen gegangen wie
Freelance.de,
dass ich da geguckt habe, was sind da für
Projektprojekte.
Wenn die sich gut gelesen
haben für mich, dann hab ich da auch hingeschrieben.
Dann kriegst du eigentlich, da hab ich auch einiges
drüber gekriegt. Ah, okay, gut.
Ich hab über
Bekannte auch schon direkt
Projekte gemacht.
Also, dass die gesagt haben, hier,
bin da im Projekt, wir machen das und das,
die brauchen noch jemanden, hast du Zeit und
hast du Lust.
Und dass das gepasst hat,
oder ich selber jemanden angesprochen hab,
wenn ich gefragt hab, hier, ich bin gerade auf
Projektsuche
oder ich puste das
über Twitter,
jetzt X oder
jetzt nicht mehr,
über Sing
oder über LinkedIn
einfach raus,
hier,
bin dann und dann, für dann und dann
auf Projektsuche und da kommt schon.
Und ich krieg auch jede Woche
Mails mit Projektangeboten.
Ehrlicherweise, ich würde sagen, das liegt an der
Seniorität, die er dann beide aber auch schon mitbringt.
Und ich würde sagen, das ist halt gerade für jemanden, der da
überlegt, dass...
Und ich krieg jede Woche Anrufe, die ich alle, wo ich jetzt immer sagen muss,
nee, passt nicht, nur zeitlich
nicht.
Ja, ich glaub auch...
das wäre auch vielleicht etwas, was man sagt, wenn man anfängt,
wahrscheinlich ist es keine gute Idee, irgendwie
so mit Freelancing
anzufangen, sondern wahrscheinlich sollte man
erstmal eine Zeit lang. Obwohl ich habe,
in meiner Blase
sind auch viele junge Leute, die
einfach schon immer nur Freelancing gemacht haben.
Ja gut, aber da muss man vielleicht sich dann
daran gewöhnen, dass man anfangs nicht dann
richtig viel Teugs damit verdienen
kann, sondern vielleicht, wenn es mal so vom Projekt
zurückgeht und dann ist es voll ausgebucht.
Aus dem Studium heraus so eine Art Nebenjob.
Okay, also ich würde sagen, wenn man einmal so einen Fuß
in der Tür hat, wenn die Tür offen ist, ist es gut.
Da muss man durchgehen. Aber manchmal
ist es halt eine Herausforderung, würde ich sagen.
Und ich sage mal, so ein Konzern hat auch Vorteile.
Oder wenn man eine Festanstellung hat.
Das kann auch schön sein.
Also weil diese Familiensachen
oder so.
Ja, wer diese Sicherheit braucht
unbedingt.
Also ich würde auch sagen, da ist die Steingemeister,
je nach wirtschaftlicher Lage, auf einmal ändert sich da irgendwas,
dann wird irgendwas umstrukturiert.
Schwupps, weiß man halt.
Immer alles nicht. Das ist halt auch so
immer so ein Risiko. Deswegen ist das so eine trügerische
Sicherheit. Aber man hat halt feste
Strukturen, würde ich sagen.
Man hat so ein bisschen, ich würde sagen,
ein größeres soziales Fangnetz vielleicht.
Das auf jeden Fall.
Und halt so sehr viel Organisation drumrum,
über das man sich halt eigentlich gar keine Gedanken
machen muss, aber das halt irgendwie so dann mitkommt.
Das muss halt jeder wieder für sich dann
entscheiden,
wie er da gehen möchte.
Aber man kann es auch relativ, ich denke,
relativ risikolos ausprobieren, wenn man
sich sagt, okay, ich kann wieder zurück in irgendeine Festanstellung
und dann einfach mal gucken, wie das so ist.
Ich hatte nie das Gefühl, dass das jetzt irgendwie
besonders schlimm wäre oder so.
Also den Raum, den das in der Diskussion
darüber einnimmt,
weiß ich nicht.
Ich kriege auch jetzt
öfter mal Angebote wieder
für Festanstellungen, wo ich einfach sage,
nee, das ist nicht mehr meins.
Ja, genau. Ich würde es jetzt auch nicht wahrscheinlich...
Ich habe es lange gemacht, aber
nee, ich will eigentlich
das nicht mehr machen. Also wenn es irgend geht,
nicht mehr.
Ja.
Ja.
Genau.
Den Metapunkt da würde ich...
Meta? Oh, was?
Ja.
Welchen? Ach, das ist nur einer, ne?
Ja.
Das ist interessant.
Ich weiß es nicht genau. Oder nicht interessant.
Das,
dass auch die meisten
Freelancer, die ich kenne, sind tatsächlich Männer.
Ich weiß nicht. Und es ist halt noch mal
ein anderes Verhältnis als bei
Entwicklern. Es ist ja sowieso so, sind mehr
männliche Entwickler unterwegs als Frauen.
Bei Freelancern ist es noch mal
ein krasserer Unterschied. Ich weiß nicht
so genau, woran das liegt. Vielleicht liegt das daran, dass es
halt irgendwie so ein
riskantes
Modell ist.
So einen riskanten Anschein hat oder dass es irgendwie...
Ja, ich weiß es nicht genau.
Also, ich finde, es kommt total drauf an.
Also, bei Entwicklern kann ich das
jetzt nicht so beurteilen. Da kenne ich gar nicht so
viele. Also, weiß ich nicht. Vielleicht sind es 20
oder so. Ich finde das jetzt nicht so repräsentativ.
Aber sonst würde ich sagen, es
kommt sehr drauf an.
Also, es gibt ganz oft das Modell bei Paaren,
dass es eine feste und eine flektive
ist. Ja, das ist auch eine gute Kombination
einfach. Genau.
Ist ja bei mir auch so.
Das ist, ja, das hat natürlich
dann... Hat seinen Reiz.
Dann ist das natürlich nett. Aber das
bedingt natürlich, dass man so eine Partnerschaft
halt hat, wo das halt überhaupt funktioniert.
Ja. Dass man halt so ein
flexibles Modell halt fahren möchte oder so.
Als Einzelkämpferin
ist das wahrscheinlich schon
schwieriger. Je nachdem, also
was man halt so... Also, mit Familie
oder mit Kindern ist das natürlich noch mal härter. Aber
der Vorteil, wenn man Einzelkämpferin ist, ist, dass man
deutlich flexibler einfach auch, ne?
Man kann einfach quasi tun, was man möchte.
Kosten reduzieren. Vietnam
und der Strand oder so. Habe ich auch schon überlebt.
Ja.
Ich kenne tatsächlich
an Freelancerinnen auch nicht
so viele. Also,
ich meine, Frauen in der IT ist ja nicht
so weit gestreut.
Und
der Freelanceranteil ist dann noch mal
Ja, tatsächlich.
noch mal geringer. Ja.
Ich kenne einige,
die haben das mal gemacht. Freelancing
sind dann wieder in Festanstellung zurück.
Aus Gründen.
Manchmal gibt es auch gute Angebote.
Ja.
Oder wenn es gerade passt bei dem
Kunden und man einigt sich dann.
Genau, man hat ein schönes Team und einen guten Purpose.
Gar kein Thema.
Ja, wie gesagt,
ich persönlich
habe jetzt nicht diese
Situation,
dass ich Kinder hätte und
da irgendwie noch
eingebunden bin und so, sondern ich
bin da schon relativ frei.
Und andere,
Freelancerinnen, die haben
eine ähnliche Situation.
Also, ich kenne jetzt keine
wirklich, die dann auch noch
Familie, also
Kinder. Ja, weil manchmal ist es tatsächlich
doch mehr Arbeit, als man vielleicht auch denkt.
Das ist halt irgendwie, wie du sagst, das mit dem Teilzeitigen,
das ist so ein bisschen vielleicht noch New Work.
Ja, also ich glaube, in anderen Bereichen
ist es wahrscheinlich, also vielleicht liegt es einfach
daran, dass halt
die gesamte Branche
oder der Fachbereich
halt irgendwie so ist und
eine bestimmte Gruppe
aus den, von den Leuten eher
dann Freelancer werden und das
ist sowieso dann vielleicht eher eine Gruppe, die halt
dann nochmal, wo diese, wo
die,
der Grund dafür,
warum es diesen Unterschied gibt, halt
nochmal stärker ausgeprägt ist, weil zum Beispiel
Katharina, also meine Frau,
die macht so Design und da
gibt es viele weibliche Freelancer.
Ja.
Aber
Entwicklung nicht so.
Ja, das ist,
aber auch, muss ich sagen,
hier im Westen,
als sage ich jetzt mal,
ist es noch eine andere,
das ganze Bildungssystem ist
irgendwie komisch aufgebaut,
sodass irgendwie, man muss sich zu früh
entscheiden,
in welche Richtung soll es denn jetzt für einen gehen
und dann entscheidet oft die
Familie, du bist ein Junge, machst Mathe, Physik,
du bist ein Mädchen, machst Musik
und keine Ahnung was.
Mhm.
Und bei uns,
also da, wo ich aufgewachsen bin,
im Osten, da waren alle von der ersten
bis zur zehnten Klasse alle zusammen.
Mhm.
Über alle Fächer hinweg. Da wurde nicht
irgendwie dann in Spezialisierungen getrennt
und du machst Leistungskurs dies
und du machst Leistungskurs jenes.
Das gab es halt nicht.
Ja, interessant.
Wir waren wirklich von der ersten bis zur zehnten Klasse
zusammen.
Und da wurde auch kein Unterschied gemacht.
Und ich glaube, da hast du dann
vielleicht besseres,
also da kommt nicht so die
Trennung so frühzeitig
daher.
Also ich finde das interessant, also ich habe
Kurse gemacht für Kinder
und das Interesse, also die waren
halt, keine Ahnung, Schulkassen
oder Ferienbetreuungszeugs oder so, ja,
da waren dann 20 Kinder drin, die waren
also gleich besetzt, gleich Anteil
an Jungs und Mädels.
Und die Interessen waren schon unterschiedlich auch verteilt, ja.
Und es ist jetzt die Frage, ob das jetzt
von der Erziehung kommt. Ich glaube, nicht nur.
Und das ist halt
vielleicht auch okay so, aber dann
und die Frage ist halt, wie man damit umgeht.
Ich finde das jetzt schön. Also ich glaube,
es ist immer willkommen.
Ja, also ich meine, auch da
ist halt, wenn man sich jetzt
die unterschiedlichen
Communities anguckt, dann wenn man jetzt
im alten Umfeld unterwegs ist, ist das halt auch nochmal
besonders, es geben sich immer alle Mühe,
besonders inklusiv zu sein
und...
Mittlerweile, aber es gab ja auch,
sag ich mal, vor 20, 30 Jahren war das
jetzt noch nicht so intensiv.
Also ich finde das ehrlicherweise so ein bisschen
anstrengend, wenn ich da so glücklich drauf gucke.
Insbesondere, weil ich immer das Gefühl habe,
die meisten der Menschen, egal aus welchem
Hause sie kommen, kommen halt aus guterem
oder besserem Hause und sind relativ häufig
halt irgendwie von Akademiker-Eltern
oder sowas dann diejenigen, die dann
sich von Gründen setzen können. Ich habe damit ehrlicherweise
ein größeres Problem als von der
von der Mischung her.
Das finde ich halt eigentlich wichtiger, dass man Leute
enabelt, die irgendwie aus schwächeren Verhältnissen kommen.
Das ist gar nicht so einfach.
Ja, das stimmt.
Ich glaube, dass so die größere Hürde ist.
Also da gibt es auch viele, was ich total interessant finde,
auch bei den, wenn man jetzt guckt, zum Beispiel
in Open-Source-Projekten, welche Leute engagieren
sich da und welche können da viel
beitragen.
Es ist halt immer die Frage, ob man das auch kann.
Da sind ganz viele Leute dabei, die dann
irgendwie mal Musik studiert haben.
Also zum Beispiel, was ich finde total erstaunlich, dass so viele Musiker
irgendwie hinterher halt Open-Source-Manager werden.
Ja, so hätte ich jetzt
irgendwie nie mitgerechnet, dass es irgendwie
oder die Philosophie studiert haben.
Was man sich leisten kann, die schönen Künste zu verfolgen.
Ja, ja, ja. Das hat wahrscheinlich ein bisschen was damit zu tun.
Das ist schon ein Privileg irgendwie.
Also es ist aber auch leider oft so, also Leute, die
irgendwie so, ne,
das ist jetzt politisch, aber die also
für Diversity stehen, aus der Veranstaltung eingeflogen werden
aus aller Herren Länder,
sind zu einem ganz großen Anteil
auch in diesen Ländern aus der Oberschicht. Und das finde ich so ein bisschen
schade.
Ich vermisse so ein bisschen diesen
Zugang zu einer breiteren Sache.
Was dann auch dann oft dazu führt, dass die
technische Exzellenz nicht so da ist oder nicht so da
sein kann. Dass man da halt Abstriche machen muss
und gucken muss, wie man das mit einbindet.
Aber ich glaube, es ist einfach super schwierig, das
irgendwie zu ändern oder daran was zu machen, weil
oder vielleicht weißt du,
wie man das, gibt es erprobte Rezepte?
Naja, also diese Hürden, diese Einstiegshürden
sind so ein Problem. Also
dieses, dieser
Wissensvorsprung ist ein Problem.
Die, auch die
Merokratie ist ein Problem. Auch dieses
sich selber immer
sein Licht unter den Schäfer stellen. Also bei
Entwicklerinnen ist es immer so, man darf gar
nicht glänzen mit dem, was man kann, weil das ist irgendwie so ein bisschen
bäh. Ja? Weil
das ist oft so nicht gut angesehen. Also
angeben ist ganz, ganz verpönt
und sich so zur Schau stellen eigentlich auch.
Ich halte das aber in dem Kontext für
sehr problematisch, weil diese Leute von
irgendwo kommen, die müssen auch stolz auf das sein dürfen,
was sie an kleinen Sachen erreicht haben.
An Sachen, damit sie überhaupt die Motivation,
die Anerkennung bekommen und diese Wertschätzung.
Das geht mir aber,
also dieses Imposter
Syndrom, oder wie man das so
nennt. Also sich sein Licht und
unter den Schäfer stellen und so.
Das geht mir aber zum Teil auch so.
Also
man hat sich etwas hart
erarbeitet und
das geht
mir vor allem so mit Konferenzthemen.
Also über was will man bei so Konferenzen
reden? Aber es ist ein totaler Unterschied, ob du das
selber mit dir hast, dass du dich gar nicht so
dein eigenes Selbstbewusstsein nicht traust, so nach
außen zu kehren, oder ob du das bei anderen
so ein bisschen miefig
beäugst, wenn sie das tun, also wenn sie
das nicht tun. Aber das ist
generell wohl so ein Unterschied.
Mir hat mal so eine Personalvermittlerin
gesagt, also die hatte sich
von mir so einen Zettel
ausfüllen lassen, also sollte ich mich ein bisschen
einschätzen,
wie gut ich in welchen
Sachen so bin, also
von 1 bis 5. 1 war halt schlecht
und 5 war sehr...
Und dann sagte
sie,
also wenn
ich nicht gewusst hätte,
oder wenn ich diesen Zettel einfach
abgegeben hätte, ohne Namen drauf zu schreiben,
ich hätte drauf gewettet, dass
sie eine Frau sind.
Weil Frauen
sich per se immer
in Ticken
schlechter einschätzen,
selbst einschätzen, als sie sind.
Also man kann da
alles eine Spalte nach
rechts schieben.
Ja, das
ist einfach,
ich weiß nicht, woran es liegt,
ob es Erziehung ist,
oder wirklich
keine Ahnung, Hormone
oder sonst irgendwelche Sachen,
die das
verursachen.
Interessant.
Ich würde gerne nochmal auf diesen
einen Punkt, also weil ich versuche das
Argument zu verstehen im Kern, also
ich versuche das mal wiederzugeben, du kannst ja mal
sagen, ob ich das richtig verstanden habe oder nicht.
Also aus einer ökonomischen Sichtweise würdest
du sagen, wenn du
Leute dazu bringen willst, dass
sie investieren, also zum
Beispiel sich irgendein Thema drauf schaffen oder sich
jetzt so viel
mit Stoffentwicklung beschäftigen,
dass sie das halt als Beruf machen
können, dann müssen sie
sozusagen ein Ziel vor Augen haben,
das so aussieht, als ob sich das lohnen würde.
Und wenn man das so runter macht, dann
lohnt sich die Investition nicht mehr und die
werden quasi dadurch rausgehalten, dass wenn Leute
sagen so, man sollte da nicht zu dick
auftragen oder das ist ja so ein bisschen
ich habe lieber so ein bisschen
Ich würde das anders sehen.
Okay, weil das würde ich aus der wirtschaftlichen
Sicht verstehen, dass man sagt, okay, wenn für die
nicht sichtbar ist, dass das halt irgendwie keine Ahnung
mit einem
weiß ich nicht, Sportwagen und
Also ich würde sagen, die Zündschnur
für Anerkennung
ist kürzer. Du musst schneller eine
Form von Anerkennung bekommen, damit du
diesen Weg Vertrauen schenken kannst.
Und das ist bei Softwareentwicklung
sehr schwer zu erreichen, wenn man auf dieser
Amerikantriebe geht.
Ja, du brauchst einen ganz langen Weg über sehr
sehr frustrierend ist.
Das ist genau der Punkt.
Aber wenn du halt irgendwie, du kannst dir das eigentlich
nicht leisten, wenn du
nicht den Hintergrund hast, sondern
du musst schnell diese Wertschätzung irgendwie erhalten,
selbst wenn sie nicht monetär ist,
um diesem Weg nicht
den Rücken zu kehren.
Also sozusagen
der Weg ist halt so lange frustrierend
und so schwierig, das durchzuhalten,
dass da halt nur noch Leute
durchkommen, die halt das halt
quasi von zu Hause aus.
Selbst wenn es heißt,
dass du in
den Elternzimmern im Keller sitzen
musst, aber da immer noch
durchgefüttert wirst, wirst du...
Und sozusagen, wenn man jetzt das
sozusagen so ein bisschen
gepflegtes Understatement betreibt,
dann hält man diesen Club
exklusiv quasi, ne? Genau, das ist
meine These. Okay.
Wie so die Mathematiker, die ihr Fach
so langweilig erscheinen lassen, dass da niemand
und dann schaffen sie es irgendwie, die ganzen
Soziopathen draußen zu halten und haben halt
irgendwie eine Menge Spaß mit irgendwie Leuten,
mit denen sie Knobelaufgaben, ja.
Ich wollte tatsächlich mal Mathe studieren.
Und dann meinte meine Mutter, was?
So eine brotlose Kunst?
Mach lieber was Praktisches.
Würdest du sagen, hat sie recht
gehabt oder hat sie es lieber gemacht?
Nee, also im Nachhinein
muss ich sagen, sie hat recht gehabt. Okay, ja gut.
Kannte sie sich gut, ja.
Ja, ist ja dann Elektrotechnik, hat auch nicht
wenig mit Mathe zu tun. Ja, gut.
Ja.
Ja.
Okay, ja.
Also ich verstehe es so
ein bisschen, aber ich weiß auch nicht, was man machen kann.
Ja, es ist auch kompliziert. Es ist wahrscheinlich auch
total heterogen und total von der jeweiligen
unterschiedlichen Situation abhängig und so.
Man muss eigentlich so ein bisschen einfach, glaube ich,
ein Auge drauf haben. Ich glaube, das hilft schon.
Ja, in der IT, man muss halt einfach irgendwo
sich an irgendwas
verbeißen und dann dranbleiben.
Und das ist, glaube ich, das Schwierige.
Und man muss ja irgendwie dann auch
eine Spezialisierungsrichtung finden,
weil die IT ist ja so,
so ein riesen, riesen Feld.
Man kann ja nicht in allem dann gut sein.
Ich habe gesagt, Fullstack, JavaScript.
Fullstack?
Ja, was ist ein Fullstack-Entwickler?
Den gibt es eigentlich nicht.
Also ich finde das, habe ich relativ häufig gehört,
dass Leute sich das von sich selber behaupten und dann
machen sie ja JavaScript jetzt im Front und im Backend.
Ja, toll.
Also ich bin
vielleicht ein Fullstack-Backend-Entwickler.
Ja, okay.
Ja, ich finde das auch. Was ist halt Full?
Was ist Fullstack?
Ja, es gibt halt immer so das Problem,
was halt die Leute, die aus dem
Projektmanagement oder dem
Auftraggeber kommen können, die können
gar nicht verstehen, wie tief diese einzelnen
Seelen sind, in die man da fallen kann.
Und deswegen unterschätzen die auch regelmäßig
halt die Komplexität von irgendwelchen Anforderungen und so.
Was es halt nicht immer einfach macht.
Und das vielleicht auch einer der Gründe ist, warum Projekte,
wenn die länger dauern, dazu tendieren,
dass sie fürchterlich werden.
Und das ist so irgendwie auch ein Zusammenhang.
Und das ist halt das Hauptproblem, was ich halt
halt habe, ist halt, dass so
Software viel teurer ist,
als die meisten Leute denken.
Und das ist halt ein Problem,
weil
eigentlich möchte man ja Value,
schnelle Value haben und die
oft ein bisschen dauert, bis sie kommt, wenn sie denn kommt.
Und man genau wissen muss,
was dahinter steckt, was man nicht kann.
Und weil halt dieses ganze Estimating und so da irgendwie so ein Problem ist.
Und das, ja.
Aber wo wir jetzt halt hinkommen,
braucht man einen Freelancer, wenn man halt Auftraggeber ist.
Ich würde sagen, eigentlich unbedingt.
Und man hat da viel mehr Flexibilität.
Man hat vielleicht auch die besseren Leute.
Und man hat vielleicht auch mal Impulse,
neue Impulse für das Team.
Weil
man kommt ja als Freelancer dann
wirklich da frisch rein,
hat frische Gedanken und sagt,
hey, habt ihr mal darüber nachgedacht?
Oder habt ihr jenes mal ausprobiert?
Ich meine, viele sind dann auch beratungsresistent.
Okay, aber...
Was ich auch noch finde,
was ich aus der Konzernperspektive oft sehe,
ist, dass die Leute halt sagen, so ein, zwei Einzelfreelancer
ist doch...
Irgendwie ist Quatsch.
Wir brauchen irgendwie so 50 Leute auf diesem Projekt,
weil es muss übermorgen fertig sein.
Und die holen sich dann eher so Agenturen.
Wo ich mich dann halt sage,
jetzt habt ihr dann 20 Leute, die sind eingekauft,
aber die sind auch nur über so eine Agentur
irgendwo outgesourct und bringt gar nicht das,
was ihr euch damit erhofft.
Aber die haben durch diese Vertragskonstruktion
das Gefühl, dass sie
einen, weiß nicht,
Reliability,
also einen ein bisschen zuverlässigeren
Geschäftspartner irgendwie in der Hand haben,
der die Aufgaben...
Auch in der Kapazität und in der Auslastung
mehr erfüllen kann als irgendwie so
eine One-Man-Show oder eine One-Woman-Show.
Und das höre ich halt oft,
dass halt so diese Anforderungen anders sind.
Und da wäre halt jetzt die Frage, was macht man denn da?
Tut man sich zusammen als Gruppen?
Macht man selber eine eigene...
So ein Frontend auch für sowas?
Ja, ich habe das auch schon häufiger überlegt,
aber ich meine, wäre das nicht vielleicht interessant,
also weil ich das denke auch manchmal für Kunden,
wäre es vielleicht interessanter, als jetzt nur einen Freelancer zu haben
oder den ganzen Sprint zu kaufen
oder mehrere Sprints oder so.
Ein Team, das halt schon
zusammen weiß, wie man zusammen arbeitet,
das halt all diese Dinge abdecken kann,
was halt ein Full-Stack-Entwickler vielleicht nicht kann,
weil das kann keiner.
Das nennt sich Agentur.
Das wäre eine Agentur, wobei dann bei den Agenturen
auch, ja, die sind halt...
Kommt das ganze hässliche Zeug wieder mit.
Aber die haben dann auch oft
unterschiedliche Abteilungen und arbeiten...
Also das ist auch...
Also die klassischen Agenturen sozusagen,
die man dann da beauftragt, da finde ich...
Ich glaube, die Agenturen sind dann schon wieder
viel zu groß, wenn du...
Zwei, drei, vier richtig gute Freelancer hast,
die auch richtig gut zusammenarbeiten,
die können...
Berge versetzen.
Und also ich hatte das jetzt...
Ich hatte das in meinem Projekt...
Also
die hatten dann
zwei Freelancer engagiert,
noch jemand anders und mich
und irgendwie
stimmte da die Chemie
auch nicht, also zwischen
uns beiden Freelancern.
Und dann ist es halt...
Einer gegangen worden.
Das war jetzt nicht ich in dem Fall.
Hätte aber auch ich sein können.
Und dann hatte ich halt vorgeschlagen,
dass ich kenne da jemanden,
der hätte zwar nur zu 50% Zeit,
aber wir kennen uns.
Wir wissen, wie wir ticken.
Und wir könnten jetzt richtig Traktionen
hier auf die Straße bringen.
Und dann haben sie sich halt doch für jemand anders entschieden,
der da zu 100% da war.
Und das hat dann wieder nicht funktioniert.
Ja, die sind auch beratungsresistenten.
Ja, tatsächlich.
Und das war schon ein bisschen schade.
Weil ich denke, dass das
andersrum sehr, sehr viel besser
geklappt hätte.
Ja, das denke ich auch oft.
Aber ich habe es einmal probiert zu einem Zeitpunkt,
wo es halt gerade so eine Konstellation gab.
Ich wusste, okay, wir haben ein paar Leute, die gut miteinander zusammenarbeiten.
Da habe ich einfach gesagt, okay,
will das nicht vielleicht irgendjemand als Team?
Das wäre wirklich gut. Also für den Preis,
das kriegt man sonst ja gar nicht.
Aber nichts hat nicht funktioniert.
Vielleicht müssten wir Freelancer
uns da ein bisschen mehr zusammentun.
Ja, also da müsste man wahrscheinlich tatsächlich
so ein Label für machen und dann
da so ein Landingpage oder was auch immer,
so ein bisschen Marketing-Fluff
außenrum stricken, um da so eine Story
zu erzählen, mit der das dann verkaufbar ist.
Und dann halt auch jemand haben, der sich dann ein bisschen
drum kümmert, um das dann...
Ja, aber wenn du der Erste bist, der das macht, dann ist das glaube ich...
Deswegen meine Frage, habt ihr schon mal so etwas gesehen,
dass eine Firma nicht
irgendwie einen Freelancer beschäftigt,
sondern quasi ein Team oder
Sprit kauft oder sowas? Hast du schon mal gesehen?
Ja, also...
So ein bisschen.
Ich habe es nur mal andersrum gesehen, dass sich
so zwei, drei Freelancer zusammengetan haben
und gesagt, hier, ihr könnt uns auch als
Gruppe einkaufen, aber ich weiß nicht,
ob da was draus geworden ist.
Das Hauptproblem, was ich halt immer habe,
mit diesem Freelancing, ist, die Hauptrestriktion
für Aufregung ist der Budget.
Die haben halt einfach kein Geld,
weil Freelancing ist halt teuer.
Und die versenken lieber Geld
in dieses Zanko, wie so
eine feste Mitarbeiter für Projekte, die die eigentlich
gar nicht kriegen, oder völlig komische
Abrechnungsmodelle, als ordentlich das Geld
richtig in Hand zu nehmen für die richtige Value und das so
customer-centric zu machen, dass man das...
Okay, aber diese Sorge könnte man ja vielleicht
abnehmen. Das wäre dann auch
eine interessante Frage, die wir auch noch nicht hatten.
Es ist halt, wenn man ihnen sagt, okay,
machen wir einen Festpreis. Du hast ein Budget, super.
Wir organisieren das. Muss das gar nicht...
Festpreis
hat, also, finde ich auch
eine gute Idee, hat einen Nachteil.
Einen entscheidenden Nachteil auf unserer
Freelance-Seite. Irgendwas Risiko.
Nee. Wenn du das machst
mit einem Festpreis, dann hast du natürlich das Risiko.
Du bist halt für Erfüllung
zuständig. Du hast halt ein
Pflichtenheft, ein Lastenheft. Und
das ist das Hauptproblem. Du bist für Nacherfüllung
zuständig. Und wenn du dann nämlich
nicht ganz genau penibel
definiert hast, was denn in diesem
Pflichten- und Lastenheft enthalten sein muss, dann
hängst du hinterher einen Schadenersatz
drin, weil du bist verpflichtet, das Produkt
so abzuliefern, wie vereinbart, und die
Mängel davon zu beseitigen. Und dann bei
Software Mängel zu beseitigen, kann
nicht Jahre kosten.
Und wenn du dann noch auf Zuarbeit vom Kunden
angewiesen bist, die er dann nicht leistet,
oder nur verzögert,
puh, ich glaube,
den Schuh würde ich gar nicht...
Das kann sehr riskant sein. Insbesondere, wenn du halt Software
verwendest, die auch schon fehlerhaft sein kann, und das nach
Jahren noch sein kann, dass, ich glaube, zwei Jahre musst du
gewährleisten oder so, dass dann irgendwann, wenn du schon
irgendwo ganz anders steckst, sagst du, hey, hör mal,
die Software hat doch einen Fehler oder eine Sicherheitslücke,
und du bist jetzt dafür verantwortlich, mach's doch mal
eben gerade. Und dann hängst du da so ein Maintenance-Ding
drin ist, und dann musst du halt eigentlich vertraglich schon sich
so gut auskennen, dass du das von vornherein
berücksichtigt hast, dass du Softwarefehler ausschließt,
und das ist halt, da sollte
man nicht naiv drangehen, sagen wir so.
Ja, okay, gut, aber ja, also,
weil, das ist auch etwas, was ich
höre, dass es das gibt, aber ich hab's
selber noch nicht erlebt, also Festpreise
hab ich jetzt persönlich noch nie gemacht. Also, was ich schwierig
finde, ist die Kalkulation. Ja.
Von dem Zeitaufwand, weil,
wenn es, also, wenn ich weiß,
was zu tun ist, dann ist es einfach,
und dann ist es meistens, also, es ist relativ offensichtlich,
wofür dann, dann kann man auch sagen, okay, ich brauch zwei
Wochen, und man rechnet zwei Wochen ab, oder so,
dann Festpreis, und wenn man's nicht genau
weiß, dann, das zu schätzen, ist
sehr riskant. Ja, natürlich,
also, genau, schätzen ist halt, geht halt nicht so gut.
Weil der Kunde weiß ja auch meistens
nicht, was er will. Aber das ist das Problem mit Festpreis.
Ich mein, klar, hat den Budget. Kann es nicht so genau
formulieren. Aber was machst du denn dann, wenn du dich auf was
vermittelt hast, was du gar nicht leisten kannst, weil das
Risiko halt auf deiner Seite.
Ja, ja, das meinte ich mit dem, ja, das ist natürlich
schon schlecht.
Okay, gut, vielleicht einfach keine gute Idee.
Aber du hast ja so Konstrukte, ne,
mit Limited und so, was man sich da überlegen
kann. Und wenn du so eine Kapitalgesellschaft hast, dann ist
das Risiko auf der Seite des Kapitalgesellschafts, die dann
ups.
Das ist einer der großen Vorteile, würde ich sagen,
von Kapitalgesellschafts, wo ich auch sagen würde, ich
würde es empfehlen, ist tatsächlich Haftung.
Weil ansonsten, dann brauchst du halt eine Versicherung
zumindest oder so. Es gibt halt so ein paar Sachen, die
einen versichern können für so Haftungsfälle,
weil Schadenersatz, wenn man irgendwie Projekte macht, und dann
hast du halt so eine B2B-Konzeption,
also, ne, Geschäft gegen Geschäft. Das sind die Schadenersatz
um andere, als wenn es jetzt irgendwie um Mitarbeiter geht, wo
du gar nicht haften kannst für Zeugs, das du machst.
Dann musst du halt schon teilweise
möglicherweise ordentlich auf den Tisch
legen. Also, da sind wir im sechsstelligen Bereich
oder sowas, und da brauchst du halt eine Versicherung für.
Und auch das kann, weil Protestkosten
erstmal vorgestreckt werden müssen, riskant
sein. So eine Kapitalgesellschaft, obwohl man
es eigentlich nicht denkt, ne, heißt halt so mit
beschränkter Haftung oder sowas,
die kann ja insolvent gehen, was auch nicht super
ist, weil dann hast du ein Insolvenzverfahren am Hals. Aber
wenn man alles ordentlich gemacht hat, also was seine
Buchfunk, was sein Dokument der Zuspflicht und so weiter
angeht, dann
steht dir halt einem
als Schild vor einem, das geht halt dann nicht
auf Zugriff auf sein Privatkapital. Du verlierst
nicht deine, weiß ich nicht, das, was du für
deine Familie versucht hast aufzubauen oder sowas.
Also ich hab tatsächlich auch so eine Versicherung, so eine
Haftpflicht,
ich weiß nicht, wie die sich nennt.
Also, falls ich dem Kunden
mal irgendwie seine produktive Datenbank
löschen sollte,
sollte die das eigentlich
bezahlen, obwohl
ich sag mal, der Kunde, der
mir Produktionsrechte gibt,
ähm,
sollte sich's
vielleicht auch ganz gut überlegen.
So Worst-Cast-Szenarien-Fall-Probleme.
Also wir haben halt auch schon mal so
Worst-Cast-Szenarien halt gehabt, irgendwie, mit
mehreren Leuten irgendwie, dass wir halt irgendwie Sachen hatten,
die nicht so gut funktioniert haben. Das kann
durchaus auch mal vorkommen. Also ich würde sagen, also
eine der wichtigsten Sachen, die man machen muss,
wenn man Freelancing macht, ist ganz
sorgfältig arbeiten. Also halt
tatsächlich Dokumentationspflichten
nachkommen, nicht studrig sein,
also die Qualität auch bringen können, die Sachen
ordentlich aufschreiben. Ich schreibe
sehr penibel, also,
die Zeiten aufhalten, ne, und halt auch
die Sachen, woran man gearbeitet hat, das nachverfolgbar machen,
man muss so ein Tooling sich einbauen, dass man
wirklich guckt, an welchen Dingen hat man denn gerade,
weiß ich nicht, welche Kompetenzen, also ideal, wenn man das
automatisiert machen kann, was tolle Lösungen gibt,
ich hab, weiß nicht, zwischendurch mit E-Mails gemacht, was auch immer,
dann kann man
gute Dokumentationen dafür erstellen, die halt dann, also
ein Gutachter zur Not auch
intersubjektiv nachvollziehbar,
wie auch immer das ganze juristische Wording
dafür ist, so darstellt, dass
das halt Substanz
hat. Und ich finde das schon, das ist auch nicht
unwichtig.
Und das, da sollte man, dessen sollte man sich bewusst
sein, dass man das sorgfältig macht, weil wenn
eh schon dazu tendiert, da keine Lust drauf zu haben, dann
steigt das Risiko.
Ja.
Gut, ja.
Ja.
Wahrscheinlich, das sollte man wahrscheinlich eh machen.
Ja, ich würde auch sagen, dass man es eh machen sollte. Ich mach's
tatsächlich auch, egal
welcher Situation ich gerade bin, ordentlich,
weil ich mich so dran gewöhnt hab, und ich finde
das auch richtig, so das zu tun. Aber da
bin ich exotisch. Also du schreibst so eine Art
Journal?
Ja, auch wenn ich jetzt in der Festanstellung bin.
Also ich mache Journal plus
Commits plus, also ich mach
die Logs, ich lass das quasi auswerten.
Es kann erst auch LLM machen oder so.
Reinschreiben, was man denn an dem Tag so gemacht hat.
Und dann mithalten, genau,
quasi immer mit so einer Uhr, die umgedreht
wird vor Projekte und so.
Ich hab einen wunderschönen Würfel.
Ich will jetzt keine Werbung machen, aber den kann man
irgendwie einfach auf Seiten drehen. Und dann
kann man das mappen. Das hat eine Rest-API und dann kann man
das, sowas ist zum Beispiel cool.
Da ich ja immer meistens nur für einen
Projekt.
Ja, dann legst du einen Würfel auf, ich arbeite jetzt und
ich mach jetzt Pause oder ich bin
fertig oder so.
Ja, ich schreib das auch jeden Tag
auf. Also zumindest schreib ich
auf, wie viele Stunden ich gemacht hab.
Und da sollte man schon
sehr ehrlich sein.
Gerade remote könnte man
da ja...
Das Problem ist halt, es sind bestimmte Sachen,
sind nicht so einfach. Also als Freelancer,
wenn du festangestellt bist, dann
man kennt es, der klassische Pack, wenn man da irgendwie
ein Leerzeichen zu fiel.
An der falschen Stelle braucht man zwei Tage lang
was zu finden, weil man irgendwie völlig blöd war und gegen die Wand
geguckt hat. Als Freelancer finde ich es
schwierig, das so voll abzurechnen. Obwohl ich
dazu stehen würde, zu sagen, eigentlich gehört das dazu, aber
es kommt auch so ein bisschen auf den Kunden an, wie das verhält ist,
wie lange die Vertragsdauer ist und so. Aber ich finde das schwierig.
Es wäre eigentlich dann mein Risiko, mein Problem. Ich würde
es wahrscheinlich nicht komplett auf die Rechnung schreiben, wenn
mir so eine Dummheit passiert.
Ich hab das auch, wenn ich an so
Sachen rum experimentiere
oder etwas ganz, ganz Neues mache,
was ich auch noch nie gemacht habe. Und das
dauert halt länger. Und das
interessiert mich jetzt aber auch.
Genau, das ist halt ein eigenes
Budget. Das ist in der Arbeitszeit normalerweise
drin. Dann wird da
ein Teil davon abgerechnet,
aber ein Großteil wird halt auch nicht
abgerechnet. Wenn ich dann bis
morgens um drei da sitze
und das jetzt unbedingt gelöst haben will,
dann wird dann nicht immer unbedingt
abgerechnet. Man muss sich halt am Ende des Tages
tatsächlich irgendwie so selber ausrechnen,
ob halt diese ganzen Risiken, die man hat, die man tragen
muss, die man auch bezahlen muss, plus der ganze
Verwaltungs-Overhead. Natürlich hört sich das
Freelancing-Gehalt, was man dann irgendwie so ein bisschen hört,
dann gut an. Aber wenn man diese ganzen Ausfälle da mit rein
berechnet, dann kann das eine
Milchmädchenrechnung sein. Da muss man aufpassen. Da kann man auch,
wenn man einen ordentlichen Job anders hat, dadurch auch
so gut mitfahren. Das ist, würde ich sagen,
eine Abwägungsfrage. Vielleicht auch, was
mit den Projekten zu tun hat, mit dem Team zu tun hat, mit dem
Fit zu tun hat, mit der Lebenssituation.
Ich würde sagen, es ist keine eindeutige Antwort.
So, wirklich.
Hat alles sein Für und
Wider irgendwie.
Ja, dann sind wir doch
so. Eine Geschichte würde ich ganz gerne noch...
Also ich meine, jetzt haben wir ja eigentlich immer nur diesen
Fall, dass man entwickelt
und dann damit
Freelancer ist. Aber ich meine, viel ist ja auch,
wenn man jetzt sowas macht wie Schulungen
oder Trainings bei Firmen
irgendwie gibt
oder halt berät, was
ich ja auch manchmal mache.
Das ist halt auch noch mal ein bisschen
anders, als wenn man jetzt
irgendwie entwickelt, finde ich.
Da gibt es zum Beispiel einen schönen Artikel
von Frank Lüft, der
Autor von Twisted, also
einem bekannten Netzwerk,
der macht halt auch Freelancing
und
meistens dann so Architekturgeschichten oder halt
irgendwelche ganz fiesen technischen Geschichten
und diese Beratungsgeschichten
sind mehr so,
die passieren ja dann, wenn
irgendwas nicht richtig gut läuft.
Die Entwicklungsgeschichten,
das ist auch oft in Situationen, wo
es halt eigentlich schon gut läuft, wo man einfach nur
mehr Leute braucht oder...
Aber wenn diese Beratungsgeschichten
Beratungsjobs,
die sind ja eher so dann, wenn irgendwas
nicht richtig funktioniert und
eine Firma möchte, dass das jetzt irgendwie
keine Ahnung, besser wird und
dann ist man in einer etwas anderen Situation
und der hat jetzt letztens einen Artikel
geschrieben, wo er meinte so, also
ich schreibe das jetzt hier mal öffentlich auf,
was ich so mache, wenn mich irgendjemand
fragt, warum denn irgendwas
nicht gut läuft, ist, ich gehe halt in einer Firma
irgendwie suche ich mir die Leute, die am längsten da sind
und frage der halt mal so, ob
da irgendwer Lust hat, sich mit mir und so
unterhalten und dann setze ich mich
mit dem, mit einem Stift
und einem Blatt Papier oder einem Block am besten
das kann auch sein, dass es ein bisschen länger dauert
hin und
stelle nur eine einzige Frage und die ist
kannst du mir mal erzählen, was hier
irgendwie schief läuft und dann
schreibe ich das halt auf
das dauert oft länger als man denkt und
ich muss irgendwie ganz schön schnell schreiben
und dann
mache ich einen Termin eine Woche später
mit dem Management und
sag denen so, ich habe das ein bisschen editiert
und dann sage ich denen, also ich lese
euch das jetzt mal vor
Was ich mal gehört habe,
du darfst nicht die erste Ebene fragen, du musst die
sechste Ebene fragen, also
nicht die Chefs, sondern
die Leute, die die Arbeit
machen, die musst du fragen
und mit denen musst du dich unterhalten
und dann findest du das meiste raus, weil
die Chefs kriegen ja auch schon alles gefiltert
Genau, die kriegen das nämlich gar nicht mehr mit
und da haben sich auch schon Mechanismen eingebürgert, wie man
das fernhält
Ja, vermeiden wir uns schon mal.
Das ist ja so schön
Melonenprojekt, ne, außen grün, innen rot
Ja
Wassermelonenprojekt
Ja
Ja, das ist schwierig, also solche Sachen
aber zu lösen, weil
Consulting ist ja nicht nur Probleme identifizieren
sondern Lösungsvorschlag machen
kann sehr
Ja, das ist dann nochmal schwerer, weil man hat ja so
ja, also oft wird dann
quasi das, was ich dann da gemacht habe
irgendwie gefeiert als irgendwie tolle
strategische Einsicht, die man jetzt unbedingt
weil man ganz viele Sachen rausholen kann und so
und ich denke mir dann immer so
also
ich mache ja eigentlich diesen Technikkram
dafür bin ich ja eigentlich da und dieses
mit den Menschen und so, also ich weiß wo
dieser Management-Track ist
und ich bin da nicht lang gegangen
weil ich das nicht wollte, ja
warum muss ich jetzt
diesen Kram machen, das ist doch Quatsch
Das kann ja auch funktionieren und ich würde sagen
der Hauptpunkt, warum das funktioniert
ist, weil du von extern kommst
und weil du deswegen ein ganz anderes Stimmgewicht
hast, weil wenn intern irgendwie nur
Entwicklerin bist, dann niemand hört dir zu
weil das sind halt die Leute, die die Arbeit machen
ist halt, wenn du auf den Flight-Level guckst
ist halt die unterste Ebene und du bist halt nicht
auf der strategischen Ebene und auch nicht auf der
Unification-Ebene und dann musst du halt irgendwie gucken
nur du verdichtest halt da nichts
sondern du machst halt nur die Arbeit und deswegen gucken alle
drüber auf dich herab und das führt
halt dazu, dass auch dein Wort keinerlei
ich sag mal Consulting-Autorität
besitzt, weil die
Wahrheit kennen natürlich nur die Leute, die fliegen
also weißt du, was ich meine und das ist halt
als externer Consultant
viel einfacher, weil dann, selbst wenn du nicht mit den
Menschen gar nicht so gut kannst, das fällt ja keinem auf, weil die kennen dich ja
nur kurz, kannst du einfach die Wahrheit sagen
und das ist dann okay
Ja gut, vielleicht kommt man
halt einfach nicht drum rum, aber dann macht er so
ja, also braucht ihr mich wirklich
für diese Geschichten, weil das könnte man auch
selber organisieren und dann hat er nochmal
was man so, dass man aufpassen muss
Aber die schwimmen ja oft so
in so einer Suppe, also die sind
die sind halt einfach betriebsblind
und jetzt kommt einer von außen rein und sagt denen
hört denen mal einen Spiegel vor und sagt
hier, guck doch mal
ich meine, das ist ja auch, wenn man
wenn man jetzt zwei Jahre in so einem Projekt
ist, man, ich hab ja gesagt
ich muss jetzt hier raus, ich krieg
irgendwann hier so einen Aufkleber
auf die Stirn hier, Inventar, weißt du
man wird
selbst schon betriebsblind
dann, obwohl man gar nicht so tief
in den Strukturen drin hängt und trotzdem
wird man betriebsblind
oder auch irgendwo
man hat denen jetzt zum fünften
erzählt, wollte ich es nicht mal so und so probieren
und das, aus meiner Erfahrung ist das
besser, etwas anders zu
etwas vielleicht anders zu machen.
Und dann kommt immer sofort so ein kategorisches
Nein. Und dann irgendwann
sagst du, ja, dann halt nicht, dann
ich werde pro Stunde bezahlt.
Also irgendwo
eine gewisse Resignation stellt sich dann
auch schon oft ein, wo man sich dann irgendwann sagt,
ja, jetzt muss ich hier aber weg.
Weil diese Resignation,
also mir geht das dann so,
diese Resignation mag ich dann auch nicht.
Nee, das wäre auch,
ich meine, klar, also es würde sich vielleicht
ändern, wenn die Teams wirklich agil
arbeiten würden.
Nein.
Ich war sehr begeistert
von diesen ganzen,
inzwischen,
ich bin immer so, ja, also wenn es wirklich
die ultimative
Lösung für alles wäre,
was heißt denn agil?
Also ich würde sagen, was ich jetzt
darunter verstehen würde, ist halt,
gute Leute sitzen zusammen in einem
Keller und irgendjemand macht die
Tür auf und lässt die Pizza rein, weil man so
da drin sitzen kann, dass man sich die Probleme aus dem Weg räumt,
sich versteht und dieses Vertrauenslevel hat,
um gemeinsam Commitment zu bringen. Und das ist aber das,
was die ganzen Rituale,
die man da drum baut, nicht
bringen. Dieser Cargo-Kult,
ne, der dann da. Ja, genau.
Und ich glaube, eigentlich wichtig wäre es halt, dass man Bock
dran hat und dieses Motivation-Ding
teilt, um dieses,
eigentlich worum es da geht, das Customer-Value
halt, ne, und das nach vorne zu bringen.
Und wenn das halt aus dem Auge verloren geht,
weil irgendwie so Prozesse dazwischen kommen,
die man irgendwie machen muss für,
also der Grund für Prozesse ist ja wahrscheinlich
sowas wie so eine Management-Anforderung
für, wie nennt man das,
Raki, Responsibility,
Accountability,
wer muss informiert werden und so weiter.
Das ist ja so das Problem daran,
dass die Leute wissen wollen, wer bezahlt denn jetzt dafür
und was will der denn dafür haben und wie
muss ich denn jetzt das berichten und dann haben die halt
so einen Prozess vor Augen und der killt halt
oft Dinge,
obwohl der auch
zu Produktivität führen kann. Also wenn jetzt zum Beispiel
dieser Prozess wäre, okay, wir
bauen jetzt User-Stories aus
einem Problem oder sowas
und versuchen die halt umzusetzen,
wäre es halt was anderes, aber
die oft, ja, also Leute, die dann
diese Aufgabe haben nur, die tendieren halt dazu,
das zu strukturieren und
Struktur ist meiner Meinung nach oder meiner
Erfahrung nach nicht hilfreich
in vielen Fällen, sondern es geht eher
um Flow.
Es ist wie so ein Fluss, wenn man den halt in so
einen Kanal sperrt,
dann schnell fließt und sehr wild
wird vielleicht, aber
ja,
kein schönes Gewässer mehr ist,
die Analogie hinkt ein bisschen, aber
Nein, ich würde ja schon, also das hängt ja
also wenn ich jetzt das Agile Manifesto
nehme jetzt sozusagen als
Label dafür oder was, als Definition
dafür, was ist da, genau, da steht dann eben sowas drin, wie
da stehen ja all diese schönen Sachen drin, im Grunde
ist es ja richtig, das Problem ist, es bleibt halt schwer.
Es ist halt immer noch schwer, es ist halt irgendwie
Es menschelt halt immer dazwischen.
Ja.
Und ich meine, ich erlebe es ja
immer wieder,
also was ich mache, Entschuldigung, wenn ich dich kurz unterbreche,
ist genau für sowas, Agile-Dings,
ein How-to-Work-with-me.
Es gibt so einen kleinen Text, da steht drin,
wie ich so ticke, wie ich denke, was ich ticke.
Und wenn jeder das für sich schreibt, dann
hat man schon so ein bisschen mehr
Informationen über diese menschliche Dinge.
Aber ich erlebe es jetzt auch immer wieder,
dass selbst Entwickler sich dann
immer diese Prozesse geben.
Also untereinander dann,
also sowas wie
es müssen,
also wir machen,
Feature-Branches, und dann müssen
mindestens zwei andere Leute noch drüber gucken.
Bevor es dann überhaupt
in den Main-Branch geht.
Oh, die Coverage sinkt bei einem Commit, das ist verboten.
Und ja, also die geben
sich dann so Prozesse, wo sie sich dann
gegenseitig wieder auf den Füßen rumstehen
und sagen, ja, ich warte jetzt
seit drei Tagen auf diesen
Pull-Request, weil da noch
ein zweiter drüber gucken muss.
Und dann, das dauert immer länger,
keiner hat Lust auf diese Pull-Request, weil
man ist ja auf seiner Sache,
dann wieder rausgerissen, muss ich jetzt in die
andere Sache reindenken und
so Context-Switch und so weiter, ne?
Also dauert das immer länger, dann kommt
der nächste Prozess und sagen, ja, wenn innerhalb
von zwei Tagen da keine zwei
Reviewer
drauf sitzen, auf dem,
dann weisen wir einen zu.
Weißt du?
Und so Dinge.
Problem gelöst.
Da hat immer noch keiner Bock
da drauf. Also wird es dann
irgendwie so, ja, ich guck da mal
drüber. Wird schon passen.
Ja, ja, hast du alles richtig gemacht.
Sieht gut aus. Tschüss.
Und so weiter.
Also, und in der Zeit,
die Zeit, die da verloren geht, da hätte
man es auch zu zweit oder
zu dritt gemeinsam machen können.
Diese eine Aufgabe.
Jetzt direkt fragen, magst du sowas wie
Pair-Programming? Ich mag das total.
Ich mag auch Mob-Programming.
Oder, oder, wie nennt man es
jetzt? Team-Programming oder Ensemble-Programming.
Team-Programming. Ah, ja, okay.
Ich kenne nur Mobbing. Das ist wahrscheinlich eine eigene Folge,
oder? Weil das ist eigentlich ziemlich cool, aber schwierig.
Und, also, ich finde es super
hart. Es ist hart.
Es ist überhaupt
nicht einfach. Also, man muss
sich halt irgendwie so homogenisieren
vom technischen Niveau her, was halt
lange dauern kann. Man muss Geduld dafür haben.
Man muss halt über Monate
das teilweise machen, weil
das wirklich halt hell sein kann. Und man sollte
vielleicht am Anfang so eine Art Coach
haben, der da so ein bisschen
drauf guckt, wie das funktioniert
und wie man sich da zusammen buselt.
Ja, man müsste
aber auch schon mal eine einzige Sache haben, an der man arbeitet,
was auch schon mal ein Vorteil ist.
Ja, dass man einfach,
guck mal, wenn ich jetzt so, ich arbeite
jetzt an einem
Ticket. Ich alleine.
Ich musste mir das Ticket angucken, musste mich
da reindenken, musste mir ausdenken, wie
ich das umsetze,
musste das machen und stelle jetzt ein
Merch-Request. Und jetzt müssen zwei andere Leute,
da drauf gucken. Also ich bin jetzt
fertig, ich mache jetzt was anderes. Die anderen
Leute haben zwischenzeitlich auch was anderes
gemacht, müssen jetzt da raus,
müssen auf die Sache, die
ich gemacht habe, gucken. Die müssen sich
auch erst wieder diese Task
angucken oder diese Story
angucken. Die müssen sich
meinen Krempel angucken, müssen sich da reindenken
und denken sich,
was für ein Scheiß.
Ich hätte das ganz anders gemacht.
Ich hätte das ganz anders gemacht.
Und das machen die,
das macht der eine und das macht der andere,
bevor er da seinen grünen Haken ranmacht.
Also ist der
fast genauso lange da dran, da drauf
zu gucken. Also vielleicht nicht ganz genauso lange,
aber schon eine gewisse Zeit.
Ja, wenn es ordentlich sein soll auf jeden Fall, ja.
Ordentlich Zeit, ne? In der anderen Zeit,
der andere wartet auf diesen Merch-Request,
da hätten sie es doch in der Zeit,
die alle drei zusammen brauchen,
hätten sie es auch gerade gemeinsam machen können.
Und hätten noch Wissenstransfer
gleichzeitig gehabt.
Ich finde auch, was ich gar nicht so schlecht finde,
ist das Self-Review, obwohl das
natürlich auch schwierig ist, weil man halt so ein bisschen Betriebsstudent
auch ist. Aber das halt so
Prozess für sich, nochmal wirklich drüber
zu gucken und sich wirklich nochmal zu überlegen,
so ein bisschen mit Abstand,
ist das denn das, was ich eigentlich machen wollte oder nicht?
Manchmal vergisst man das nämlich, dann schiebt man
das irgendwie hin und...
Ja, manchmal verbeißt man sich auch in so eine...
Läuft so in eine
Richtung und da
muss man dann, da muss man halt
auch lernen zu sagen, ey nee, ich
mach jetzt Pause, ich geh jetzt joggen, ich setz
mich jetzt aufs Rad, ich geh ins Bett
und morgen ist auch noch ein Tag.
Aber das kann ich auch...
Das ist schwierig, ja. Das kann ich auch ganz schlecht.
Wenn irgendwas nicht fertig ist, ein Problem, ich bin so...
Dann schlafe ich manchmal die halbe Nacht nicht mehr.
Ja, genau.
Ja, nee, das...
Das hilft oft, also ja, genau,
sowas wie Jogging.
Pair-Programming ist
schwierig, ist
anstrengend, super anstrengend.
Man braucht super viel Geduld,
aber ich glaube, es lohnt sich.
Also ich hatte bei meinem Problem mit den
Leuten, das funktioniert so
nicht, also diesen Menschen, das ist total schwierig,
weil wenn dann so
Schlaftabletten zum Beispiel hast du, die sich überhaupt nicht
dafür interessieren, ja.
Die sitzen einfach nur schnall.
Naja, nee, natürlich, natürlich, also das muss
schon, die Leute müssen das schon
wollen. Wenn einer das partout
nicht will, dann kannst du nichts
machen, kannst du nichts machen.
Aber ich hab oft nicht das, also das Problem,
das durchzuführen,
ist, finde ich,
oft nicht so sehr, dass die Leute
sagen, sie wollen das nicht oder dass ich da keine Lust drauf hätte
und dass ich mir denken würde, oh, mit dem will ich aber gar
nicht, sondern es ist
oft das Problem, das zu verkaufen, weil
da sitzen drei Leute am selben Problem, das kann ja gar nicht
sein. Nee, das ist nicht gut, genau.
Aber genau das müssten viel mehr
Firmen ausprobieren. Ich glaube, die würden da echt
Vorteile draus ziehen. Also es
gibt ja viele,
viele Firmen, die das
so machen. Dieser Knowledge-Transfer
nach einem Monat, das ist so enorm krass, einfach.
Ja, ja, absolut.
Und jetzt heißt es ja immer, wie du
gehst, du musst noch Übergabe machen.
Müsste ich dann nicht mehr.
Ja.
Also, ja.
Okay, bitte
diesen Stapel Papier hier, hab ich
jetzt übergeben.
Viel Glück.
Ja, ich war ein Samstagmann, das
alles dokumentiert hat und übergibt, ja, was
hilflos sehr viel ist.
Du musst ja dokumentieren, was du machst, damit irgendjemand das auch wieder
machen kann. Ja, okay, und wer soll das lesen und verstehen?
Genau.
Naja.
Aber ja, es wird noch viel zu wenig
gesehen, jeder, aber
für jeder
geht einem ja
manchmal genauso, du hackst,
also im Peer-Programming
lernst du nicht jetzt unbedingt neue Sachen.
Da musst du dir schon noch Zeit nehmen,
um
dir selber noch wieder
neue Sachen zu erarbeiten, weil jeder hat ja
auch eine andere Methode, sich irgendwas zu erarbeiten.
Also manche müssen sich
nur ein Buch durchlesen und haben es dann kapiert
und ich muss zum Beispiel
sowas immer ausprobieren.
Und das dauert dann, ne?
Und da kann ich dann auch kein Nehmen mehr haben,
wenn ich da meinen Gedanken nachhänge.
Ja, ja. Aber so die
Arbeit selber, also
im Projekt, das kann ich
mir sehr, sehr, sehr gut vorstellen.
Wenn man halt kurz was wegrubben möchte,
das dauert, wenn ich es mache, jetzt
sage ich dann so eine halbe Stunde oder so.
Hack, hack, hack und swip, swip
und so, dann läuft es. Wenn ich das aber eigentlich mal
dran, der noch nicht so weit ist, der braucht dafür
dann vier Tage
und mit der
Geduld wird es dann auch schwierig.
Ich hatte mal einen Kollegen,
das ist schon Jahre her, der hatte
wirklich an einem Wochenende
irgendwie so ein
XML-Parser zusammen gehackt.
Also das ist schon,
ich weiß gar nicht mehr wann, das war
Anfang der 2000er auch irgendwann.
Und ich habe
geschlagene drei
Wochen gebraucht, um da durchzusteigen
durch seine Software.
Das war unfassbar.
Aber er konnte es,
ich hatte ihn ja noch im Zugriff.
Also ich habe den gefragt, kannst du mir das
erklären? Nö, kann ich nicht.
Er konnte es mir nicht erklären, was er da gemacht hat.
Es hat funktioniert.
Magische Dinge passiert.
Ja, war toll.
Man kennt das eigentlich.
Ich meine,
ich habe mich da durchgebissen, ich habe dann
immer wieder reingeguckt und gemacht
und getan. Das hat Stunden und Tage
gedauert. Aber er konnte es mir
nicht erklären.
Das ist halt das Schöne
auch beim Peer-Programming
oder beim Mob-Programming.
Du lernst zu erklären,
was du möchtest und was
deine Absicht ist.
Weil beim
Ensemble-Programming zum Beispiel,
wenn du da
als Navigator unterwegs
bist, dann schreibst
du ja nicht selber, du hackst nicht selber in die
Tastatur, sondern du musst demjenigen, der
das programmieren soll
oder das Programm rausschreiben, musst du
dem sagen, was du möchtest.
Und dieses
Erzählen
darüber, was du möchtest und dieses
sich erklären müssen
und seine Absichten erklären
müssen, das ist eigentlich der
hauptwertvolle Part an der Sache.
Ja, wenn man halt dann
dazu kommt, dass man dann Befehle
einzeln buchstabieren muss, dann ist es halt dann
anstrengend.
Das kann für
Leute, die da frisch sind,
kann das vorkommen, dass du das machen musst.
Frisch mit zehn Jahren Berufserfahrung.
Also, dass du das machen musst, aber die lernen das
dann auch sehr schnell, sodass du dann immer
weiter abstrahieren kannst.
Manchmal.
Okay, es gibt so und solche.
Ich hatte auch schon so Schlaftabletten,
wo ich dann gesagt habe,
der will
eigentlich dann gar nicht.
Ja, das ist das Hauptproblem.
Aber das sind wir bei diesem Ding mit
Freelancern geht das.
Ja, ja, Freelancer haben ja intrinsisch das
irgendwie.
Ja, ich würde sagen, das ist halt das
Curiosity, den Commitment und Curiosity.
Ich würde sagen, das sind zwei essentielle Erfolgsfaktoren
auch. Also Capability
ist vielleicht der letzte, den man irgendwie dafür braucht.
Ja, aber
es ist auch keine
Warte, meine Güte,
wir lösen kein einziges Problem.
Ganz viele neue.
Na gut.
Okay, muss ja auch mal irgendwann machen.
Ja, aber genau,
dann wäre die Frage,
ja, Freelance, also
wir hatten jetzt, wie man so reinkommt,
was so die Probleme sind, die einen erwarten,
was alles so schwierig ist und schwierig bleibt.
Wie kommt man denn da jetzt
wieder raus?
Wo geht es denn da hin? Ist man schon angekommen
dann oder
geht man vielleicht dann doch wieder
irgendwann irgendwie
zu einem
zu einem Elefantenfriedhof-Konzert?
Und dann kommt man zum Mittelmanagement
zum Sterben.
Ja, klar, muss man selber wissen, oder?
Oder baut man eigene Produkte?
Also das, ehrlich gesagt, das sieht nach
meinem, also das wäre
meine Wunschfluchtroute.
Wäre es meine auch tatsächlich?
Also ich weiß, ja,
also das ist auch da die Frage, was das beste
Modus ist, das zu tun, aber ich glaube, das ist noch mein eigenes
Thema. Das wäre...
Das ist dann noch ein anderes Thema, klar, aber ich meine...
Also ich fand das sehr empathisch, was du
mir geschickt hattest mit dem Link, wo sie sich
in fünf Jahren mit dem Musiker...
Ja.
Ja, also...
Also
ich bin jetzt schon so
in so einem Alter, wo ich jetzt langsam
irgendwann mal
zeitnah über einen Ausstieg
nachdenke.
Für mich wird es, glaube ich,
eher in Richtung gehen, dass ich
in Richtung Schulung, also Wissen weitergeben.
Oder in Richtung
Coaching. Genau, du veränderst
dein Konzept und da denkst du halt so, hey, durch die
Sensibilität hast du jetzt auch genug Nachfragen oder sowas.
Du machst einfach das, dass du das weitergibst an die Leute.
Weil ich denke, ich habe von
anderen Leuten viel gelernt und
du brauchst eben auch die Leute, die
das Wissen weitergeben wollen und da...
Ich würde gerne vermehrt
in diese Richtung gehen. Das ist nicht ganz
so einfach. Du musst irgendwie so einen Übergang
finden und
musst natürlich auch ein bisschen
drüber nachdenken, welche Themen willst
du dann vermitteln und
wie bereitest du dann
auf? Muss ich dann auch da
weiterbilden? Wie gibt man Wissen
weiter und so weiter? Das heißt, lass die Neugier.
Ja.
Absolut. Und da
ich will versuchen, mehr in diese
Richtung zu gehen.
Das ist so jetzt mein Szenario
für die nächsten Jahre.
Also man meint, das ist halt nur Musik
und Beach und vorher irgendwie
genug Glück
haben.
Ja, gut. Und vielleicht
ein bisschen kürzer treten.
Ja, genau. Arbeit. Wer will das denn?
Ja, das ist auch
tatsächlich irgendwie, seit ich jetzt
nicht mehr so, nicht mehr 40 Stunden
arbeite, also so
finde ich auch, es macht doch
einen Unterschied in der Lebensqualität und
ist besser
geworden. Ja, tatsächlich.
Also, ja.
Der einzige Grund für Erwerbsarbeit
finde ich, ist tatsächlich schnellere Rente.
Ist manchmal ein blödes Geschäft, weil
das so ein bisschen im Weg steht. Manchmal muss man es auch anders
machen. Also, wenn ich jetzt
zähle, wenn ich ein Transkript von dem Podcast mache,
wie häufig wer das Wort
Purpose gesagt hat in dieser
Episode. Aber gut,
naja. Ja, also ich finde das halt wichtig.
Also ich würde zum Beispiel, wenn ich kein Geld
verdienen müsste, weil ich so reich wäre,
dass ich mir einfach ausdrücken würde, was ich mache,
würde ich halt tatsächlich so Dinge machen, wo ich sehr viel
Spaß dran habe und wo ich halt was
mit verbinde. Und das wird wahrscheinlich
auch was mit Programmieren zu tun haben, weil es mir einfach so viel Spaß
macht. Was ich sagen würde, ist auch wahrscheinlich eine dieser
Commitment-Grundvoraussetzungen, wenn man die nicht mitbringt,
sollte man einfach was anderes tun.
Ja, für mich ist es auch so ein halbes Hobby.
Ja, klar. Ja, für mich auch. Neben anderen,
aber ja. Ja, man könnte sich halt einfach die Nische
suchen und da halt dann weiter dran frickeln,
opinionated sein, Quatsch machen, ohne dass das
interessieren muss. Was ein sehr super
Privileg ist. Aber auch wieder bei den Punkten
Programming for Pleasure. Warum macht man das denn überhaupt?
Wie kommt man denn da hin und so?
Ja.
Genau. Wollen wir noch irgendwas
sagen zu irgendwie,
wie kommt man, also wir hatten darüber eigentlich schon
gesprochen, wie kommt man an Stundensätze oder
Ja, also man muss einfach Leute fragen, würde ich sagen.
Und dann so ein bisschen
selber rausfinden. Also
es gibt ja den Marketingpreis, das ist die
Zahlungsbereitschaft des Kunden rauszufinden. Genau, deswegen, wir hatten
am Anfang nur gesagt, ja, man muss sich überlegen, was man
dann so zum Überleben braucht, weil wenn man das halt nicht kriegt,
dann hat man ein Problem. Aber das ist ja jetzt noch
nicht das, was man kriegen könnte.
Also ich würde sagen, tatsächlich, die Zahlungsbereitschaft der
Kunden, wenn die wirklich ein Need haben, ist meistens
höher, als man denkt. Ja.
Natürlich muss man dafür die Fähigkeit mitbringen, das auch zu
liefern und sich dann halt auch dann hinterklemmen und sich
den Arsch aufreißen, dass der Kunde glücklich wird, weil das
ist ja so ein bisschen der Contract, den man dann hat, aber
meistens... Aber ich glaube auch,
ich weiß auch nicht, ob die Spielräume
da so groß sind, weil ich würde denken,
wenn man halt deutlich mehr
verlangt, als so die, als so üblich
ist, jetzt, wenn man jetzt zum Beispiel so für Konzerne
arbeitet, dann ist es so, so in dem normalen
Tagessatz, Stundensatz
Fahrwasser mitschwimmt, dann ist das
okay, wenn man jetzt deutlich drüber ist,
dann ist man halt...
Dann passt du nicht in den Pettern rein, weil die das immer schon
so machen und das ist dann auch so... Ja, da gibt es so
von Gary Larsen, gibt es da glaube ich einen Comic,
wo halt irgendwie, da steht so ein
Bauer vor einem Hühnerstall
mit so einem
Beil und er guckt so,
lässt seinen Blick schweifen über die Hühner
und ein Huhn hat halt einen Hals, der ist halt irgendwie so
20 Zentimeter höher.
Weiß ich nicht, ob es immer gut ist,
in dieser Position zu sein. Nein, aber es gibt ja auch
die Gegenbeispiele, ich weiß nicht,
aus welchem Kontext das jetzt war, ich würde es einfach mal
rausreißen, wo jemand dann den
Scheich kennengelernt hat, für den er dann ein halbes Jahr
die Aufträge richtig weggerockt hat und
danach ein Haus an irgendeinem See gekauft
hat. Okay, keine Ahnung, mag sein.
Ja, hat das zu sagen.
Wenn du jetzt einer von drei Spezialisten
in Deutschland bist,
der nur ein Thema kann,
kannst du dich natürlich sehr, sehr
viel teurer verkaufen oder wenn du
SAP-Berater
bist
oder keine Ahnung
was, ich glaube,
ich persönlich fahre da auch mehr so
vielleicht im oberen Mittelfeld
irgendwo mit.
Also ja,
also es gibt ja bestimmte Sachen, durch die man sich so
ja, teurer verkauft.
Aber man
darf halt auch
sich nicht unter Wert verkaufen.
Also so ein,
ich sag jetzt mal 50 Euro die Stunde
in München ist ein No-Go.
Ja, also
das
Also auch für Studienabgänger
oder so. Ja, ja, ja, ich sag da
jedem vermittelt, also man sieht
ja diese, manchmal schreiben die auch Preise rein
in ihre Stellenausschreibung.
Und dann schreibe ich oft zurück
und sage, ich wünsche euch, dass ihr nicht mal ein Junior
dafür kriegt. Also es ist einfach so.
Ja, also dann hat man sich ja wirklich direkt den Anwand
wo zu lügen, also dann für die Hälfte der Zeit oder
wie stellt ihr euch das denn vor?
Also ganz ehrlich, meine Kalkulation ist ja relativ
stabil für mich, weil ich
mache ja für mich schon einen fairen Preis. Also es sei denn,
ich mache jetzt den Marketingpreis und kriege die
Welt dafür bezahlt. Aber
normalerweise ist der Preis halt eigentlich relativ fair, so dass ich
damit leben kann und mit einverstanden bin.
Das muss man halt irgendwie, kann man sich ja nicht immer auf Kompromisse
einlassen. Das geht halt einfach nicht.
Man muss sich halt auch ein bisschen umhorchen.
Also wenn man jetzt zu niedrig
rangeht und den anderen die Preise kaputt
macht, ist auch nicht so toll.
Man muss sich
schon ein bisschen erkundigen, was denn so ein
marktüblicher Stundensatz ist.
Also zum Beispiel bei Gulp finde ich auch, kann man, also Gulp ist
eine von diesen Seiten, da kann man dann gucken
irgendwie für, weiß ich nicht,
Entwickler in dem Bereich,
was ist denn der Durchschnittsstundensatz da
oder dann gibt es, man kann so eine Verteilung
sehen über...
Dann schlägst du noch ein bisschen was drauf und dann passt das schon.
Genau, genau.
Wie gesagt, man muss halt Mehrwertsteuer und so weiter
nicht vergessen.
Ja, aber es ist eigentlich immer alles Nettopreise.
Genau, aber das,
vergessen das und die
schreiben das dann.
Das ist natürlich ein totaler Fehler.
Das zählen.
Ja, du musst ja auch alles selber bezahlen.
Krankenkasse komplett voll, selbst bezahlen,
deine Rente musst du dich drum kümmern,
selbst bezahlen,
ja, ein bisschen was zurücklegen.
Also das, was ihr halt auch an Wissen
mitbringen solltet, das ist ja auch Zeit, die ihr investiert habt,
oder da kommen wir nochmal zum Thema Marketingpreis,
das habe ich mir auch noch aufgeschrieben, genau,
weil das habe ich am Anfang nämlich nicht gemacht.
Also abgesehen davon, dass meine Preise zu niedrig waren,
war es halt auch so, dass ich halt, weil ich
auch aus diesem Gedanken kam,
naja, ich habe halt meine Kosten und so muss das,
so würde es ungefähr funktionieren,
habe ich dann halt überall den gleichen Preis
quasi angesetzt
und das würde ich heute auch nicht mehr machen.
Heute habe ich sehr unterschiedliche Preise für unterschiedliche Kunden
und wenn ich so höre,
was andere machen, machen die das auch so.
Naja, wenn der Kunde direkt mit seinem
Porsche auf den Hof fährt,
dann ist das bling, bling, bling,
da hat er ein Rollerteilchen im Auge schon gesehen.
Ja.
Ja, aber das ist auf jeden Fall etwas,
was man im Hinterkopf behalten sollte,
dass das halt sehr unterschiedlich sein kann,
je nachdem, was das für ein Kunde ist.
Und ab und zu mal die Preise anpassen.
Wenn man jetzt so fünf Jahre
in einem Projekt ist,
das ist dann sehr schwierig.
Ja, genau, deswegen mache ich auch gerne
kürzere Vertragslaufzeiten,
weil dann kann man öfter mal sagen,
ja, Infektion und so ist ja tatsächlich,
da muss man schon drauf rechnen.
Weiß ich nicht, Webseiten,
Marktplätzen, ich weiß nicht,
für mich spielen diese Marktplätze so was.
Du wolltest noch ein paar Django-Geheimtipps loswerden.
Ja, es gibt da,
also da gibt es auf jeden Fall Dinge,
also wenn man jetzt, es gibt es wahrscheinlich in anderen Communities auch,
bei Django gibt es halt so ein paar Stellen, wo man gucken kann,
die halt deutlich bessere Quellen sind,
als wenn man jetzt an so eine generelle
Freelancer-Base geht.
Fiverr.
Ich habe Fiverr ein bisschen,
bisher noch nicht kapiert, ehrlich gesagt.
Ja, das wird halt
von Menschen aus der ganzen Welt benutzt,
die vom Skillset her
ganz anfangs sind.
Aber die Projektbeschreibungen da drin sind irgendwie so,
hä, also das ist nichts Fassbares.
Ja, du bezahlst halt 5 Euro
für Qualität, die du,
weiß ich nicht, also die macht jetzt jedes GPT
sofort.
Und viel mehr kriegt man da auch nicht raus.
Also ich habe mal irgendwie so ein bisschen Geld auf was
geschmissen, weil ich tatsächlich irgendwie Hilfe haben wollte,
es funktioniert überhaupt nicht.
Das, was man da also an Leuten kriegt,
es klappt halt einfach nicht. Und deswegen würde ich auch sagen,
also wenn man da die Projekte schon nicht suchen kann,
die Leute ja anbieten, das funktioniert ja nicht.
Vielleicht funktioniert es für so grafische Sachen
so ein bisschen oder so.
Besser, aber für Entwicklung, nein.
Never.
Ja, ich bin auch bei, man ist so bei den üblichen
Plattformen, gulp, freelance.de,
sing,
ist glaube ich jetzt nicht mehr ganz so relevant.
Nee, sing ist auch noch.
Da gibt es auch so...
Tendiert zum Social Media Network, was das
fürchterlich macht.
Ja, ich habe es auch noch nicht so richtig
begriffen, also
aber ich bin da auch zu inaktiv
an dieser Stelle.
Und ja,
ansonsten...
Du wolltest noch diesen Jango-Tipp, hast du zwar jetzt angeteasert,
aber...
Es gibt da halt,
das ist nicht wirklich geheim, die Seite heißt
junglejobs.net, also ich meine,
ja,
ja,
ja,
oder es gibt halt auch noch,
ja,
aber da vielleicht dann eher mal eine Mail schreiben oder so.
Es gibt halt auch noch so ein Discord-Dings,
wo man halt irgendwie reinschauen kann.
Was ich jahrelang nicht hatte, ist eine eigene Webseite,
ist auch ganz, ganz hilfreich, denke ich.
Ich schreibe dann meistens rein,
auf welchen Konferenzen ich so spreche
und so weiter
und hinterlege da auch die Folien
und habe da halt mein CV.
Ich verschicke zum Beispiel keine CVs mehr.
Also viele wollen ja, schicken Sie mir bitte
den CV im Doc,
als Word-Dokument,
also Projektliste und so weiter.
Und dann sage ich, nee, könnt ihr euch runterladen
auf meiner Webseite.
Fertig.
Ach, du nimmst doch nicht in den Eck, warum?
Also, ja.
Ja, also so Marketing-Webseite
oder sowas habe ich auch nie gehabt.
Ich habe inzwischen,
ich habe auch eine Webseite, aber eigentlich,
die benutze ich nicht für Marketing.
Nee.
Und CV habe ich auch lange nicht mehr aktualisiert.
Ich muss meinen, auch,
aber ich, den nächsten packe ich auch,
ich packe das jetzt auch auf die Webseite,
weil keine Lust, das immer.
Das ist so wie Steuermachen.
Der 24.02.2024
war ein tolles Datum für sowas.
Hä?
Der ist lang vorbei.
Egal.
Ist das ein Jubiläum für irgendwas?
Nein, das ist einfach eine tolle,
die Zahlen sind manchmal in der Marke.
Ach so, ach so.
Ja, genau.
Okay, ja.
Ja, und dann gibt es natürlich
diese ganzen Personalvermittler.
Ja, das ist schon, also ehrlich gesagt,
funktioniert schon ein bisschen besser.
Also da hatte ich auch schon einige.
Ja, das würde ich auch sagen.
Wir haben über Scheinselbstständigkeit
noch gar nicht geredet.
Ich meine, wir können jetzt auch da keine Beratung machen,
aber das kann immer ein Problem sein und werden.
Muss man so ein bisschen aufpassen,
dass man halt irgendwie selbstständig halt auch ist.
Also eigene Materialien benutzt,
nicht da irgendwie zu sehr anbändelt
mit, weiß nicht, Corporate Identity,
und so Sachen hat wie Weisungsfreiheit
und selbstbestimmtes Arbeiten von Arbeitszeiten und so,
wenn das halt nämlich nicht so ist,
sondern dieser Auftraggeber die ganze Zeit sagt,
ja, aber dann bitte von 9 to 5 und hier bitte,
dann steht halt dieser Verdacht im Raum,
dass man eigentlich gar nicht selbstständig ist
und keinen Freelance macht,
sondern angestellt ist,
was halt Sozialversicherungspflicht zur Folge hat
für beide Seiten.
Was ich zum Beispiel nie mache,
ist dann irgendwo hinzuschreiben,
ich mache Urlaub, ich bin immer nur abwesend.
Ja.
Ja, mit dem eigenen Material ist manchmal schwierig.
Also ich habe es oft in Projekten,
dass einem zumindest die Hardware gestellt wird,
weil die meine Hardware zu unsicher finden
und keine Mittel haben,
das irgendwie sicherzustellen,
dass meine Hardware nicht unsicher ist.
Ja, weiß nicht.
Ja.
Ja gut, das ist dann so.
Ja, also dann vielleicht noch aus dem Ausland,
also gibt es ja so Employer-of-Record-Modelle
oder sowas, weil auch das nicht immer
einfach sein kann, Quellensteuer,
wir wollen da einfach so ein paar Briefe in den Raum schmeißen,
also müsste man sich, wenn man sowas macht
oder Kooperationen eingeht, so ein bisschen mehr
mit den Rahmenbedingungen auseinandersetzen.
Was ich vorhin schon erzählt hatte,
es gibt ja immer öfter das Modell,
in Deutschland zumindest, diese Arbeitnehmerüberlassung
oder auch kurz ANÜ.
Ich fühle mich,
lehne das ab, aber viele finden,
das ist ein tolles Modell,
sich damit auseinandersetzen.
Man ist dann halt bei dem Vermittler angestellt
und wird dann an den Kunden ausgeliehen.
Das ist auch so eine Art Body-Leasing
und der Kunde ist dann Weisungsbefugt.
Ist eigentlich ja Zeitarbeit.
Zeitarbeit, ja.
Man verdient angeblich genauso viel
wie als Freelancer, wobei ich das dann
wieder gegenüber den Festangestellten
fast schon wieder unfair finde.
Ja, depends.
Muss man,
muss man, manche finden es toll,
manche machen das auch,
auch welche, die in ANÜ gegangen sind.
Ich für mich schließe das halt aus,
aber leider, wenn man
bei großen Kunden arbeiten will,
geht da manchmal gar kein Weg dran vorbei.
Oh, Kunden haben wir noch gar nicht drüber gesprochen.
Also vielleicht sowas wie
abstrakte Dimension, groß, lieber groß,
lieber klein. Es gibt ja manchmal
kleine Startups oder
kleine Butzen, die Hilfe brauchen,
dass sie sich aber irgendwie leisten können
oder Leute, die irgendwo
Geld geerbt haben und unbedingt,
ihre Träume verwirklichen wollen oder halt
große Konzerne mit großen Abteilungen oder
irgendwas dazwischen, halt Mittelfändler oder
Industriebranchen,
der Favorites.
Also branchentechnisch habe ich
gar keine Favorites. Ich habe schon fast
in fast allen Branchen gearbeitet.
Also Banken, Versicherung,
Industrie,
außer Gesundheitswesen
habe ich, glaube ich, fast alles
durch. Handel,
ja,
sie sollten nicht zu groß und schwergewichtig
sein.
Weil?
Zu viele Hierarchien, zu viele
Politiken.
An der man dann doch nicht
vorbeikommt.
Aber zu klein ist auch manchmal nicht so gut.
Hatte ich auch schon.
Da kannst du dann auch ganz schnell mal kriseln
und ist man wieder weg.
Ist man wieder weg.
Nicht so schlimm, wenn man genug Auswahl hat.
Ja,
ich habe keine klaren Präferenzen. Ich bin eigentlich
immer eher so neben so einem ganzen IT-Internet
dieser Branche unterwegs,
sage ich mal im weitesten Sinne.
Ja, das liegt dir näher, ne?
Ich weiß nicht genau, woran das liegt,
aber ich habe, ja, es liegt möglicherweise
auch an dem ähnlichen
Problem wie das mit der Politik,
dass es halt irgendwie sehr viel mehr Kommunikation
erfordert, wenn man halt irgendwie
einen Kunden hat, der aus einem ganz anderen Bereich kommt.
Und dann das mal.
Ja, ich muss auch sagen, es ist gar nicht so einfach,
wenn man Domain-Knowledge braucht
bei einem Job, das zu haben.
Voll Sachen, von denen man einfach keine Ahnung hat.
Finde ich schwierig. Also ich meine, klar,
lässt sich halt nicht vermeiden, aber es ist halt,
dann finde ich immer, und mit so Computern
und Internet kenne ich mich halt aus,
muss ich nicht viel irgendwie mit den Leuten reden.
Ja.
Was man halt immer hat,
meine Erfahrung, wenn man
neu in so ein Projekt reinkommt,
was schon ein bisschen länger
besteht sozusagen, wo schon länger
daran gearbeitet wird,
man braucht halt mindestens ein Vierteljahr,
um wirklich tief reinzukommen.
Das ist einfach so.
Und die Zeit braucht man einfach.
Und das muss man dem Kunden auch sagen.
Und man muss sich halt
wirklich dieses Domänenwissen
dann halt drauf schaffen.
Da muss man relativ viel büffeln für, würde ich sagen.
Und das ist auch wichtig, dass man das tut.
Und die Leute löchern
und fragen,
weil die beballern
einen mit Abkürzungen
und drei Begriffe
für eine Bedeutung.
Ist doch völlig klar, das reden wir doch immer so.
Und sofort immer fragen.
Was heißt das? Was heißt das? Erklär mir das.
Ja.
Ja.
Ich fand, wir haben relativ viel drüber geredet.
Habt ihr Fragen? Habt ihr Anmerkungen? Habt ihr irgendwas?
Vorschläge? Schreibt uns doch an
halloandpeisenpodcast.de
Wir machen noch Pics
normalerweise am Ende einer Folge.
Ja, aber ich habe jetzt auch ehrlich gesagt
so einen ganz klitzekleinen vielleicht
den mini
Streifen.
Das ist nicht nur so, das ist Services, also SVCS
ein Projekt von
Hüneck-Schlawack.
Der hat auch viele andere schöne
Adress und noch diverse
Log.
Auch in dem Buch, da hat er irgendwas vorgestellt.
Er hat das nicht reviewt, das was du eben vorgestellt hast.
Kann sein, dass er eine
Review war. Bestimmt, ja, das kann gut sein.
Und das ist halt
so ein generalisiertes
Dependency Injection Inversion
Teil, weil er das immer in allen Projekten brauchte.
Und das fand ich auch sehr nett.
Genau.
Also ein Peisen-Paket hast du wahrscheinlich
jetzt nicht zum Packen.
Aber was ist da irgendwas anderes, was du möchtest,
was dich Leute unbedingt mal angucken wollen?
Hey, das teilst du mit der Welt.
Dein Dippings-Link oder irgendwie sowas.
So jetzt ad hoc.
Was
weiß nicht, ob man das
in Peisen auch verwenden kann.
Also was
wir landen ja öfter mal so in dieser
in dieser
Versionshölle.
Also dass wir irgendwie in Versionshölle
Informationen updaten müssen für von von Abhängigkeiten.
Ja, ja, das gibt's auch.
Und da gibt's ein schönes Tool,
zumindest im Java Umfeld.
Das heißt Renovate, was dann halt quasi
in deine in dein Bild Projekt reinguckt und sagt Welche Version hast du da so drin?
Und danach guckt, gibt's da was Neueres und dann automatisch quasi ein Branch macht,
die neue Version da reinhaut und den Branch baut.
Und dir dann Bescheid sagt, hier, der
Branch ist grün, könnte passen für dich
die Version neu.
Und dann musst du nicht mehr so alle paar Wochen
immer mehr wieder dran denken, deine Pakete
abzudaten, die du da
verwendest.
Weiß nicht, ob sowas für.
Doch, das gibt's auch. Ich hab jetzt den Namen vergessen,
aber das macht dann auf GitHub zum Beispiel
PureQuest.
Ja, genau, genau.
Dependabot.
Dependabot, ja.
Und das gibt's halt auch.
Und Renovate ist da so ein anderes Tool dafür.
Finde ich ziemlich cool.
Ja, klingt gut.
Ich mach den Show Notes verlinken.
Ja, dann vielen Dank, dass ihr wieder eingeschaltet habt
und beim Hören
viel Spaß noch weiter.
Ihr hört bestimmt noch ganz viel mehr Folgen von früher.
Oder ihr seid schon eingeschlafen.
Kann auch sein.
Morgens, mittags, abends, nachts, beim Autofahren,
irgendwie auf der Arbeit,
beim Einkaufen, beim Doggen, beim Musiken.
Musizieren.
Viel Spaß. Wir hören uns.
Danke. Tschüss.