Transkript: Jahresrückblick 2022 und ungelesene MacBooks

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Vollständiges Transkript der Episode. Zeitstempel beziehen sich auf die Audiowiedergabe.

Dominik

Ja, hallo liebe Hörerinnen und Hörer, willkommen beim Python-Podcast.

Heute Episode 47.

Dominik

Eine Episode zum Jahreswechsel.

Dominik

Hallo Jochen.

Jochen

Hallo, willkommen Dominik.

Und ja.

Dominik

Hi Johanne, schön, dass du wieder da bist.

Ja, hallo zusammen.

Dominik

Heute vor Ort.

Ausnahmsweise.

Jochen

Reunion.

Jochen

Seltene Freude.

Jochen

Wie immer.

Dominik

Wir freuen uns sehr.

Dominik

Was machen wir heute?

Dominik

Die Jahresendepisode, wir reden über bestimmte Dinge so quer durcheinander, wie das manchmal schon tun.

Dominik

Vielleicht ist hier was Interessantes auch für euch dabei.

Jochen

Ja, wir machen das heute mal sehr entspannt.

Jochen

Also noch viel entspannter als nochmal.

Johannes

Sonst haben wir ja eine präge

Jochen

an sich verlinken, das geht gar nicht.

Jochen

Aber ja, genau.

Jochen

Heute außen man nicht.

Jochen

Ja, mal schauen.

Dominik

Ja, habt ihr denn trotzdem was auf das, was wir machen wollt?

Also neben den News, die wir gleich besprechen.

Dominik

Ja, dann fangen wir doch mal kurz an den kleinen Spieler an.

Dominik

Na, ne, erstmal sagen, was wir machen.

Erstmal sagen, was wir machen.

Dominik

Sonst sind alle Leute weg.

Jochen

Ja, naja, ich dachte halt so, Jahresrückblick, was haben wir so getan, Ausblick aufs nächste Jahr, was sind so die Dinge, die irgendwie interessant waren.

Dominik

Wie man selber Software entwickelt?

Jochen

Ja, genau, was haben wir selber für eigene Projekte gemacht?

Jochen

Ja, genau.

Ich glaube, das ist gar nicht uninteressant.

Jochen

Haben wir vorher noch alles zu tun?

Dominik

Wenn man so selber dran geht, wie würde man das denn machen?

Dominik

Wie machen wir das denn?

Johannes

Ja, und wie unterscheidet sich das auch von den anderen?

Dominik

Also ich meine.

Dominik

Wir wollten nochmal ganz kurz über Gino reden und dann über Jan Osterhood.

Ja, das kommt.

Dominik

Das ist als kleiner Ausdruck, aber das kommt irgendwo dann am Ende.

Dominik

Dann müsst ihr vielleicht in den Schulnutzen ein bisschen skimmen.

Dominik

In den Kapitelmarken.

Ja.

Schön, dass ihr alle wieder da seid.

Jochen

Ja, dann fangen wir doch einfach an mit den News.

Jochen

Ich habe jetzt auch hier so ein paar News.

Jochen

Ich dachte mir, so mach ich mal was Verrücktes und haben sogar nicht nur Python, sondern auch so andere Sachen.

Jochen

Oh oh.

Jochen

Genau, ich habe einfach den Kram, der mir so aufgefallen ist, einfach mal aufgeschrieben heute.

Jochen

Und genau, also zum Beispiel Ruby 3.2 ist raus und PHP 8.2.

Jochen

Die sind beide letzte Woche, glaube ich, released worden.

Beide in einer Woche.

Jochen

Ja, erstaunlich.

Jochen

Scheint so, als hätten die Leute zwischen den Tagen irgendwie so kurz Zeit und so.

Dominik

Ja, jetzt hätte man relativ lieb von Ruby.

Das macht mir Sorgen.

Johannes

Ja, das ist ja schon sehr ähnlich zu Python.

Johannes

Das ist ja der Hauptunterschied ist halt, dass Python besser ist, selbstverständlich.

Johannes

Das ist der eine Hauptunterschied.

Johannes

Und der andere Hauptunterschied ist ja schon so ein bisschen die Kultur, wie man damit umgeht.

Jochen

Ja.

Weil so von dem, was die können, sind sie ja schon, also ähnlich.

Sehr nahe aneinander.

Jochen

Ja, würde ich auch sagen, deswegen, ich habe da auch nur so grob drüber gelesen, was hat sich denn da jetzt eigentlich geändert.

Jochen

Und das kam mir auch alles sehr bekannt vor, was da drauf stand.

Johannes

Die kämpfen mit den gleichen Problemen, gell?

Johannes

Die haben auch einen Global-Lock und die haben auch so Optimierungsfragen, die haben auch so Speichersachen und die haben auch so Feature-Fragen und so.

Johannes

Das ist ganz spannend.

Jochen

Ja, ja, genau.

Jochen

Also das ist also zum Beispiel eine Geschichte, die jetzt mit Ruby 3.2 drin ist, ist halt, du kannst halt nach, also C-Ruby nach WebAssembly kompilieren und es kann halt im Browser laufen.

Jochen

Was auch mit Python 3.111 auch geht, ja, also quasi echt genau das gleiche.

Jochen

Dann ist es halt auch sowas, es gibt verbesserte Fehlermeldungen und dann gibt es so Dachdinger unter der Position.

Jochen

Komisch, ist auch genau das gleiche Feature als in Python 3.111 auch drin gewesen.

Jochen

Und ja, das gibt es in Python nicht.

Jochen

Also wie sie Sachen beschleunigen, ist ein bisschen anders.

Jochen

Und da gibt es so einen Yet-an-Hother Justin-Time-Compiler.

Jochen

Und das ist ein Projekt, das ist gesponsert von Shopify.

Jochen

Das ist vielleicht auch so ein Unterschied.

Jochen

Shopify ist ja riesige, riesige, also Firma mit riesiger Marktkapitalisierung.

Johannes

Überraschend, überraschend unsichtbar.

Jochen

Ja, auch von einem Deutschen, glaube ich, gegründet, oder?

Jochen

Der nach Kanada ausgewandert ist oder keine Ahnung.

Jochen

Das Ding ist irgendwie, ja, also 100 Milliarden oder weiß ich nicht, so unfassbar.

Jochen

Und die haben natürlich dann eine Menge, das sind Ruby und Rails Monolith.

Jochen

Und ja, für die ist das natürlich irgendwie quasi, da sie alles drauf aufgebaut haben, irgendwie wichtig.

Jochen

Also sagen wir so, wenn sich, wenn sich das.

Johannes

Also die

Jochen

Gehälter zahlen sich da quasi von selber, von den Leuten, die du damit beschäftigst, weil dafür musst du dann halt entsprechend weniger Server irgendwie betreiben.

Jochen

Und deswegen haben die da.

Johannes

Es ist spannend, dass das Monolith ist, weil es ist ja heutzutage ein bisschen verpönt.

Jochen

Ja, diese Art von Architektur.

Jochen

Ah, genau.

Dominik

Architektur der Microservice-Folge, Johannes, wenn du aufgepasst hättest und mitgehört hättest, haben wir ja nicht.

Dominik

Wir haben ja auch die Meinung vertreten.

Dominik

Also glaube ich, dass nicht alles Microservice glänzt, was Gutes.

Jochen

Ja, das ist halt so super populär.

Jochen

Das ist halt das, was Leute machen, wenn sie gefragt werden, wie man das denn halt so macht.

Jochen

Ja, genau.

Jochen

Aber selbst derjenige, der da das quasi bekannteste Buch drüber geschrieben hat, hat auch in irgendeiner Podcast-Episode, ich mache da keine Welt genau das war, weil der so, ja gut, Microservice ist eher nicht so das, was man per Default machen sollte, sondern eher so das, was man halt macht, wenn man alles andere, wenn alles andere nicht mehr funktioniert, dann bleibt das halt auch noch übrig, was man probieren kann.

Jochen

Aber dass man damit anfängt, vielleicht eher nicht.

Johannes

Ja, aber das ist ja oft so, das ist ja oft so in der Softwarewelt, dass sich dann so Sachen durchsetzen, die halt so sinnben, weil man so machen.

Dominik

Also ich weiß

Dominik

auch immer noch nicht genau, was ein Microsoft ist.

Dominik

Also wir machen zum Beispiel viele kleine Applikationen.

Sind das Microservices?

Ich weiß nicht.

Johannes

Und macht ja nein.

Johannes

Objektorientierte Programmierung.

Johannes

Oder könntest du beschreiben, was das ist?

Dominik

Ja, also Dango mit Class-Based Juices vielleicht objektorientierte Programmierung.

Ja, eigentlich nicht.

Dominik

Warum nicht?

Johannes

Ja, weil es da ja ganz viele Prinzipien gibt, an denen man sich halten muss.

Johannes

Da haben wir doch auch schon mal drüber gesprochen.

Dominik

Ja, aber so.

Dominik

Das ist ja schon objektorientiert.

Dominik

Ja, so solid ist das jetzt nicht, aber ja.

Johannes

Ja, also dann.

Jochen

Ja, also wie gesagt, also Ruby ganz interessant, hat ähnlich Probleme wie Python und ähnlich Features und genau, also Justin Time Compiler ist etwas anders, weil das macht Python halt nicht.

Jochen

Mal gucken, wie das jetzt so ausgeht.

Jochen

Ist auf jeden Fall interessant.

Jochen

PHP, ähm.

Johannes

Aber warte mal, Entschuldigung, PyPy hat doch einen Jit.

Jochen

Genau, PyPy, aber CPython halt nicht.

Jochen

C-Python macht es halt über diese Specialized.

Johannes

Aber das ist ja eine der ersten Sachen, die du ausprobieren kannst, dass du einfach mal PyPy laufen lässt und das macht ja Sachen schneller.

Dominik

Jetzt muss ich einmal einhaken, weil viele Leute gar nicht wissen, dass Python auch schnell sein kann und wie man Python schneller macht, wenn man es wirklich haben möchte, weil oft ist so einige Leute sagen, oh Python ist ein Landesnell.

Dominik

Ja, aber ich wollte das noch ganz kurz vielleicht.

Dominik

Also einem doch mal Python wäre so langsam und es gibt ja ein paar Sachen, wie man es dann doch schneller macht, wie man sowas wie PyPy findet, weil PyPy was tut.

Johannes

Weil das einen JIT hat, einen Just-in-Time-Compiler und wenn der merkt, dass du eine Funktion mehrmals ausführst mit den gleichen Hashten von Argumenten, dann kompiliert er sie zu Maschinencode und dann wird sie nicht mehr als Python-Code ausgeführt, sondern als Maschinencode.

Und ist dann halt einfach automatisch.

Doch, aber auch.

Doch.

Jochen

Ne.

Dominik

Doch, an irgendwelchen Stellen habe ich da irgendwas von gelesen.

Auf eine andere.

Dominik

Ja, Destem Gross hat ja so ein Portal auf der JugendPython gemacht, wo das irgendwie genau eingebaut worden ist und zwar schon in 3.11.

Jochen

Naja, also.

Das heißt da nicht.

Jochen

Das heißt nur anders, weil es.

Dominik

Sobald eine Funktion mehr als achtmal aufgerufen wird, wird sie tatsächlich zu

Maschinencode irgendwie.

Jochen

Nee, nee, das, also nee, sobald du tatsächlich ja, das mit den achtmal ist halt eine tatsächliche Sache aus Python 31.

Jochen

Aber das ist halt so, wenn halt irgendwas achtmal verwendet wurde, also eine Variable zum Beispiel, die halt ein Int ist, dann wird halt davon ausgegangen, da wird halt nicht der generelle Code aufgerufen, der halt immer aufgerufen wird, wenn halt irgendeine Variable daherkommt und sonst was sein kann, wo dann alles überprüft werden muss, sondern dann wird halt so getan, als wäre das halt einfach ein Int.

Jochen

Und es wird halt eine, es wird halt so behandelt, es werden direkt die Instruktionen benutzt, halt, aber in Python bei Code, die halt nicht generell funktionieren, sondern die nur mit Ints funktionieren.

Jochen

Und das macht es natürlich auch deutlich schneller.

Jochen

Aber das ist nicht wirklich Just-in-Time-Kompilierung.

Jochen

Das ist nochmal ein bisschen.

Eine Ebene kleinheit, die ich bezahlen kann.

Jochen

Aber das sind wirklich Feinheiten.

Jochen

Ich meine, man kann das natürlich, man könnte jetzt auch sagen, das ist auch irgendwie eine Art von Just-in-Time-Compiler.

Jochen

Ja, also keine Ahnung.

Johannes

Aber da gibt es ja noch ganz viele Ebenen mehr.

Johannes

Wir können ja dann Scython verwenden oder sich selber C-Extensions schreiben oder NumPy verwenden oder Numbar.

Rust heutzutage.

Johannes

Oder oh, oh ja, oh.

Johannes

Da kann man mal, die Episode will ich gerne mal hören, Jochen.

Die RustPi.

Johannes

Extensions in Rust.

Jochen

Ja, ich habe ein Rust-Buch auf meine Weihnachtswunschliste gesetzt.

Johannes

Hast du das auf den übersichtlichen Bücherstapel, den ich gerade hier sehe, bei der noch zu lesenen Bücher.

Jochen

Das sind die Dinger, die Bücher, die ich da tatsächlich reingucke.

Jochen

Ich habe noch mehr Bücher als diese drei, aber die sind woanders.

Jochen

Doch, hat gelug, es sind 17.

Jochen

Aber ja, also dieses Buch habe ich leider.

Jochen

Der Weihnachtsmann.

Jochen

Sehr unzuverlässig, keine fünf Sterne.

Muss er selber kaufen.

Ja, muss selber.

Jochen

Muss man mal schauen.

Jochen

Aber ja, Rust ist tatsächlich auch ein Ding, was mich irgendwie interessiert, wo ich sagen würde, okay, muss man sich vielleicht mal in langen, dunklen Kontakten

mit beschäftigen.

Dominik

Advent of Code-Aufgaben in Rust gelöst.

Ah, sehr gut.

Johannes

Dann kannst du

uns erklären, wie das geht.

Dominik

Nein.

Dominik

Advent of Code ist halt einfach so ein bisschen Syntaxhandeling, ne?

Johannes

Ja gut, aber das ist ja eine der Möglichkeiten, die man einsetzen kann, um programmieren zu lernen.

Man muss irgendwelche Sachen programmieren.

Johannes

Ich mache ja gelegentlich Programmierkurse.

Jochen, ja auch.

Ja.

Johannes

Und also wir geben die.

Dominik

Habe ich früher auch gemacht für Kinder, ne?

Johannes

Ja, also eine der wichtigen Lektionen, die ich gelernt habe für mich, ist, dass man einfach den Leuten sagen muss, ihr programmiert mal bitte folgendes.

Johannes

Und die dann einfach machen lassen muss und ausprobieren muss.

Johannes

Und da ist Advent of Code eine ganz großartige Sache, weil man halt da eine gute Sammlung von gut dokumentierten Dingen hat, die man hinterher überprüfen kann, ob sie auch funktionieren oder nicht.

Johannes

Und das ist großartig.

Johannes

Da gibt es so ein paar Ressourcen, die so sind.

Und Advent of Code ist eine der gute.

Dominik

Und das Code mal intensiver gespielt.

Jochen

Ich habe das nie gemacht, nee.

Johannes

Also ich finde es wollen dann richtig schwer nach einer Weile.

Dominik

Ja, das stimmt, aber es ist trotzdem schwer.

Dominik

Ich schaffe immer nur so ein paar Tage am Anfang halt, wie es halt so ist.

Dominik

Wenn es halt so viel Zeit macht, man ja immer nicht.

Ja, genau, das

Johannes

ist das Problem.

Die brauchen dann irgendwann so viel Zeit.

Dominik

Ja, genau, aber man kann halt am Anfang irgendwie so ein paar Utility-Funktionen benutzen, dass es total einfach anwendbar ist und alles schon vorgeladen wird und man relativ einfach noch in einer Teile den cleveren Algorithmus dabaut und es macht sehr viel Spaß.

Dominik

Ich muss sagen, ich habe auch da im Laufe der Jahre relativ viel gelernt.

Dominik

Ja, aber wenn du so den Progress anguckst, über die Jahre, ich finde, das wird graduell, sieht man auch so sehr schön seinen Fortschritt anhand, weil das ja immer relativ ähnliche Lösungen sind, wie man da so dran geht.

Dominik

Und wenn man da halt so Patterns implementiert, die man sich überlegt hat, die man anwenden möchte, oder halt so neue Dinge einfach, die man gelernt hat, anwendet, macht das schon Spaß.

Dominik

Ich kann das ja empfehlen, also wir machen das auch im Team.

Ich kann das auch mal empfehlen.

Dominik

Also morgens manchmal so eine halbe Stunde so kompetitiv nebenbei, wie habt ihr das jetzt gelöst, dann gucken wir uns hinter an und reden drüber.

Dominik

Und ich glaube, du hast gerade dich drüber reden mit unterschiedlichen Leuten über verschiedene Lösungen, wie man das so bestimmte Sachen machen kann, ist schon sehr spaßig.

Jochen

Ja, nee, glaube ich.

Jochen

Also ja, aber Adventszeit gerade gerade kurz vor Weihnachten, das ist immer für mich ehrlich gesagt so eine der vollsten und stressigsten Zeiten im Jahr, weil alles auf einmal passiert.

Jochen

Irgendwie, ja, Leute wollen Projekte fertig kriegen, ja, Jahresendstress.

Jochen

Leute wollen Geschenke haben.

Jochen

Ich weiß auch nicht.

Jochen

Ja.

Jochen

Aber prinzipiell finde ich das super, muss ich auch sagen.

Jochen

Muss ich mal vielleicht beenden.

Jochen

Ah ja, okay.

Johannes

Ja, aber das ist immer frustrierend, wenn man das liest, weil der dann hier sagt, ja, und dann habe ich hier folgende zwei Zeilen geschrieben und die lösen ja diesen Teil des Problems und dann noch zwei Zeilen und am Ende habe ich acht Zeilen geschrieben und habe damit alle Aufgaben von 1 bis 3.

Dominik

Ja, also ein Jupyter Notebooks hat das gemacht?

Ich brauche mehr Imports.

Johannes

Ja, schon.

Total.

Johannes

Ich brauche mehr Zeilen-Imports, als der Co-Zeilen insgesamt braucht.

Du hast zu wenig Golf gespielt bisher.

Johannes

Ja, das mag sein.

Johannes

Aber es ist dann halt auch noch lesbar.

Ja, das ist eigentlich.

Johannes

Ährlich.

Johannes

Wenn man so gute Leute liest, ist nicht gut für mein Ego.

Oh.

Dominik

Ich mag das gerne.

Johannes

Deshalb bin ich ja jetzt heute bei euch.

Dominik

Ja, das Ego ist ja nicht so wichtig und deswegen bist du hier.

Also für uns.

Verstehe schon, verstehe ich schon.

Jochen

Ja, nee, ansonsten, genau, PHP auch neuer Release, viel neues ASIN-Zeug mit 8.1 dazu gekommen, jetzt 8.2.

Jochen

Ehrlich gesagt waren da jetzt nicht so die großen Dinge drin, aber auch da die Sachen, die dabei waren, haben mich auch sehr stark an diverse Python-Geschichten erinnert.

Jochen

Zum Beispiel, also da ist jetzt ein großes Thema sowas, Read-only-Classes, sowas, ähnlich, so geht ja auch nicht Richtung Data Classes.

Data Classes.

Jochen

Ja, dann waren da so Trades-Geschichten drin.

Jochen

Das ist ein bisschen komisch in PHP.

Jochen

PHP kann halt nur, kann halt nicht Multi-Arben-Dings da, also Multiple Vererbungen, weiß nicht, wie

immer das.

Dominik

Einige Leute finden das total super, weil multiple Vererbung ist ja böse.

Jochen

Ja, ist es auch in gewisser Dinge.

Nein, ist es nicht.

Ist es nicht großartig?

Jochen

Wenn man es richtig verwendet, ist es das nicht unbedingt, aber sind wir wieder

bei den Munia.

Johannes

Die ganz viele große Sprachen können es nicht.

Johannes

Java kann es auch nicht.

Dominik

Ich finde überskriptive Vererbung auch total cool.

Dominik

Also das ist blöd, wenn es obfoscated ist, wenn du halt nicht weiß, was dahinter steht und nicht weißt, was passiert.

Dominik

Aber wenn man halt tatsächlich irgendwie so mehrere Sachen zusammenbauen will, dann ist das super praktisch.

Jochen

Also wenn man in so einer Differenz, ja?

Jochen

Also ich hatte diesen Fall zum Beispiel letztens in einer Anfängerprogrammierschulung, wenn dann Leute so Fragen stellen, dann man plötzlich anfängt, den Message Resolution Order zu erklären.

Johannes

Das mache ich jedes Mal in meinen Schulungen.

Jochen

Ja, natürlich.

Jochen

Also ich meine, das muss man ja auch normalerweise.

Ja, geht nicht aber.

Dominik

Aber eine lineare Reihenfolge ist ja gar nicht so schlimm.

Johannes

Ja, aber wie mir da hinkommt.

Jochen

Es ist halt schon so ein Konzept, wenn man das halt so drei Minuten erklärt, dann merkt man, so nach drei Minuten denkt man so, hätte ich bloß nicht damit angefangen.

Jochen

Das ist ja, das ist ja.

Jochen

Also es kann schon, ich verstehe schon, warum Leute das nicht haben wollen oder sich sagen so, naja, lässt man das lieber weg, wenn wir es irgendwie weglassen können.

Jochen

Naja, in PHP gibt es auch hier auch.

Johannes

Aber da macht man dann Interfaces und.

Jochen

Nee, genau, da gibt es dann Interfaces.

Johannes

Zusammen kopieren, ist auch nicht genau.

Dominik

Genau, das ganze ABC erstmal als abstrakt definieren, bevor man eine Implementierung dafür schreitet, auch irgendwie erstmal MUCs.

Johannes

Ja, aber ABC hilft ja nicht bei Multiplet-Verbung.

Johannes

Aber du kannst gerade nur eine machen.

Dominik

Ja, genau, aber das ist ja doof.

Dominik

Du musst halt immer die ganze Zeit irgendwelche abstrakten Dach machen und dann irgendeine Implementierung schreiben.

Dominik

Quatsch, dann kannst du ja direkt die Implementierung.

Jochen

Ja, also jedenfalls, genau, da hat sich was gedacht.

Dominik

Kann man jetzt auch monkey-patchen.

Jochen

Ja, und dann war viel Type-Annotation-Zeugs, also das wusste ich gar nicht, dass PHP das inzwischen auch macht, aber es geht.

Jochen

Oh.

Jochen

Ja, war auch dabei.

Jochen

Und sah ähnlich komisch aus wie bei Python.

Dominik

Vielleicht passen die ja ihre Syntax-Klima.

Dominik

Aber ich glaube, ein PHP ist nicht hübscher geworden, oder?

Jochen

Doch, also ich würde schon sagen, das ist inzwischen eine echt andere Sprache als früher.

Jochen

Früher war das ja so echt so ein bisschen, hm, stinkt.

Jochen

Ja, und inzwischen, glaube ich, ist das auch, also genau wie JavaScript, also ja, ich meine immer jetzt.

Johannes

Das ist auch überraschend übersichtlich.

Jochen

Ja, also geht alles.

Jochen

Also ist alles nicht mehr in dem Zustand, dass man sagt, so, huh, du musst halt irgendwie bei der Straßenseite wechseln oder so.

Johannes

Die ganzen dicken Knippel an Argumenten, die sind halt irgendwie weggefallen.

Jochen

Das ist auch so ein Ding, was mich jetzt dabei, was mir aufgefallen ist, es ist schon alles sehr ähnlich geworden irgendwie.

Jochen

So die ganzen Sachen werden überall ähnlich implementiert.

Johannes

Ja, also es sind halt alles moderne Sprachen und das.

Jochen

Und man kann das alles benutzen und so.

Johannes

Ja, seltsam.

Johannes

Aber Java VM immer noch langsam und immer noch lange Startup Times und immer noch Speicherprobleme.

Dominik

Die Tatprogramm ist Python langsam, war das nicht mal so?

Johannes

Python ist langsam, aber es startet schnell.

Johannes

Java ist schnell, aber startet langsam.

Johannes

Und C ist schnell und startet schnell.

Johannes

Und dafür löscht du dann alle deine Sachen.

Jochen

Ja, genau.

Jochen

Ansonsten, ja, ich weiß nicht, hattet ihr, ich überlege gerade, ob ich jetzt die Sachen, die noch draufstehen.

Jochen

Was hatten wir noch?

Jochen

Genau.

Dominik

Wir müssen eigentlich unbedingt den Twitter-Ding weiterführen.

Dominik

Warte, ihr letztes Mal so eingeschickt, ich hab ja davon ja gar keine Ahnung.

Dominik

Ich verfolge das ja nicht so aktiv wie ihr.

Jochen

Dieses Twitter-Ding hat sich weitergedreht, das ist richtig.

Johannes

Oh ja, das ist großartig.

Johannes

Viele weitere großartige Quitel.

Jochen

Ja.

Ich bin gespannt.

Er hat eine Abstimmung gemacht, ob

er weiter CEO sein soll.

Und die haben gesagt, nein.

Und hat auch schon,

Johannes

ich werde mich daran halten.

Johannes

Und das kam natürlich irgendwie 70% Nein raus oder 70%, er soll zurücktreten, aber er ist immer noch CEO.

Jochen

Ja, wobei, das war so ein bisschen ein Witz, weil er hatte ja vorher schon gesagt, er will das gar nicht so lange machen, was ja auch irgendwie verstanden hat, hat ja auch noch andere Sachen zu tun.

Jochen

So ein bisschen irgendwie Tesla, da fühlen sich jetzt so kriegt.

Johannes

Ja, Tesla stürzt jetzt mit ab, gell?

Jochen

Ich krieg das jetzt so am Rande immer mit.

Jochen

So einmal muss er da Aktien verkaufen, was natürlich vielleicht nicht so gut ist.

Jochen

Dann der Kurs fällt irgendwie gerade, weil die Aktionäre wohl auch denken, so, hm, mein Portfolio nochmal ausbalancieren, irgendwie in eine andere Richtung vielleicht.

Jochen

Wo es nicht so nach einer großen Katastrophe aussieht.

Jochen

Und ja, er hat ja auch keine Zeit mehr für Tesla, weil er muss ja da die ganze Zeit irgendwie komische rechte Sachen irgendwie retweeten auf Twitter.

Dominik

Der wird der nächste Präsidentschaftskandidat in zehn Jahren oder so.

Ja, vielleicht kann ja sein.

Johannes

Auf der gleichen Basis wie andere Präsidentschaftskandidaten.

Dominik

Also meine Prognose ist so, weiß ich, wann ist die nächste Wahl?

Dominik

15 Jahren oder was?

Dominik

Präsidentschaftskandidat.

Jochen

Ja, vielleicht, aber es kann auch schief gehen.

Jochen

Also basierend auf dem Feedback, was ich so höre, halte ich das sogar für die wahrscheinlichsten Option.

Dominik

Aber das Business schief geht, ist jetzt kein Nachteil dafür, dass man Präsident werden kann.

Nee, nee, das muss nur gut ausschauen.

Johannes

Also ein Kommentar, den ich gelesen habe, nicht auf Twitter, sondern auf einem anderen modernen, föderierten Kurznachsen.

Ja, bitte.

Johannes

Auf Mastodon.

Johannes

Da hat einer geschrieben, am Anfang hat er ja Autos gebaut und ich verstehe ja nichts von Autos und die Leute haben gesagt, das ist total cool, also waren die total cool.

Johannes

Und dann hat er Raketen gemacht und ich verstehe nicht viel von Raketen und die Leute haben gesagt, das ist total cool, also war das total cool.

Johannes

Und jetzt macht er Software und ich verstehe was von Software und jetzt merke ich, was der für Quatsch daher redet.

Johannes

Und jetzt weiß ich, dass wir die Finger von den Raketen und den Autos lassen müssen.

Jochen

Ja, das ist tatsächlich, das habe ich.

Dominik

Das war das schon ein paar cool, wenn man sagt.

Johannes

Ja, ja, ja.

Johannes

Ja, das kann sein.

Ja, also genau das

Dominik

hat er auch gesagt.

Jochen

Und ich habe auch so im privaten Fall, also Leute, die halt irgendwie gesagt haben, so ja, ich habe so Tesla fand ich eigentlich immer ein ganz cooles Auto und so das Konzept, so Elektroa, eigentlich schon nicht so schlecht, aber ich weiß nicht.

Jochen

Möchte ich wirklich gesehen werden, wie ich mit einem Tesla rumfahre?

Vielleicht ist es nicht.

Johannes

Das hat sich auch geändert, oder?

Das war ja das Wort-Symbol in der Frage.

Jochen

Und jetzt ist es eher so, oh, cringe.

Jochen

Ja, aber ich meine, das schadet natürlich Tesla auch enorm.

Natürlich.

Dominik

Ob er das so auf dem Schirm hatte, ich glaube nicht.

Ich weiß es nicht.

Dominik

Der versteht halt das Good Old Europe noch nicht so gut, glaube ich.

Nein, der versteht das.

Johannes

Ich glaube, dass der halt genauso Ja-Sager um sich rum hat, wo er sagt, hier, ich habe voll die geile Idee.

Und dann sagen die, ja, das stimmt, das ist ja voll die geile Idee.

Jochen

Ja, das ist insofern bei aller Helme, genau, das glaube ich, ich meine, also ich hätte, wenn ich in der Situation wäre, oder ich glaube halt, das ist super schwer, wenn du halt irgendwie einmal abgeschirmt bist von den Konsequenzen deines Handels, dadurch, dass da halt quasi unendlich viel Geld dazwischen ist.

Johannes

Und Ja, und wenn du als Genie verehrt wirst.

Jochen

Genau, da sagen dauernd irgendwie tausende Leute, dass sie sich dich total toll finden.

Jochen

Und gleichzeitig, es hat ja auch funktioniert irgendwie eine Zeit lang.

Jochen

Und dann hast du halt ganz viele Leute, die irgendwie von dir profitieren wollen, auf die eine oder andere Art, dass du dann noch irgendwie quasi Bodenhaftungen behältst und nicht irgendwie so komisch abdrehst, das ist halt extrem schwierig.

Dominik

Also du bist so von der Grundidee her, oder muss man das auch sagen.

Johannes

Ich glaube das nicht auch.

Johannes

Und ich glaube, dass das ganz leicht ist.

Johannes

Und ich würde mich da auch als Experiment anbieten, dass man mir einfach mal 100 Milliarden gibt.

Ja, ja, gut.

Jochen

Natürlich.

Jochen

Man kann es nicht wissen vorher, muss es einfach mal ausprobiert haben.

Johannes

Ja, also wie gesagt, wenn sich da unter den Zuhörern jemand findet, den bietet mich hiermit an.

Jochen

Aber genau.

Jochen

Aber es ist halt schon spektakulär, das zu sehen, wie das so sich entwickeln kann.

Jochen

Dann gab es diese Topf.

Johannes

Jemand hat vorgeschlagen, dass das jetzt eine Tradition wird, dass der reichste Mann der Welt immer Twitter kaufen muss.

Johannes

Solange bis er nicht mehr der reichste Mann der Welt ist.

Jochen

Ja.

Jochen

Ja, ja, ja.

Jochen

Das ist schon verrückt alles.

Jochen

Also auch diese Geschichte mit dann, als er angefangen hat, irgendwie Leute zu sperren oder zu vertreten.

Jochen

Journalisten hat er Journalisten gesperrt und haben die rausgefunden, dass das mit dem Sperren nicht so richtig funktioniert, weil man halt Spaces weiterhin joinen kann, obwohl man gesperrt ist.

Jochen

Dann ist er da einem Call gejoint und hat irgendwie

Johannes

Fragen ins Auge blicken.

Jochen

Ja, genau, das fand er dann nicht so gut.

Johannes

Ja, und dann ging auf einmal dieses Spaces-Feature gar nicht mehr.

Johannes

Einfach komplett.

Ach, großartig.

Das ist schon ein großes Kino.

Dominik

Aber die Prämisse war ja, das funktioniert jetzt bald technisch nicht mehr.

Jochen

Ja, also bisher funktioniert es weiterhin noch.

Johannes

Ja, ich weiß nicht.

Funktioniert es noch, aber es scheint ja schon jetzt zumindest Features zu geben, die nicht mehr richtig gehen.

Jochen

Ja, das schon.

Johannes

Dann ging mal eine Weile lang die Two-Factor Authentication nicht und dann scheint es ja irgendwie Outages zu geben, was so die Zuverlässigkeit angeht und so.

Johannes

Aber er schreibt ja auch selber, dass er durch die Rechenzentren geht und einfach mal Sachen abschaltet und tada, es geht immer noch.

Ja.

Johannes

In anderen Firmen heißt sowas Chaos Monkey.

Ja, nicht

Dominik

wie Jochen, der einfach Keller geht im DNS-Server abstellt.

Ja.

Johannes

Sag bloß, Jochen, da ist immer was.

Jochen

Chaos Monkey nimmt unterschiedliche Formen in unterschiedlichen Zeiten an, unterschiedlich geschalten.

Jochen

Ja.

Ich finde das immer noch so bei Entschuldigung, Jochen.

Jochen

Aber.

Kann ja mal passieren.

Eben schon mal passiert.

Der noch nicht die Produktionszeit gelöscht hat, der hat nicht richtig gelebt, weil das ist ein Gefühl, dass man sonst heiß und kalt.

Jochen

Genau, und dann, wenn man dann nochmal nachguckt, ist der Falldeskripto noch offen?

Jochen

Kann ich

wieder teilen, vielleicht irgendwie nochmal.

Aber leider, nein.

Und dann wird es nochmal heiß und kalt.

Und dann schaut man sich die Liste der Backups an, wann das letzte Backup gemacht wurde und dann wird es einem nochmal heiß und kalt.

Ja.

Jochen

Also da kann man auch viel Spaß haben.

Jochen

Aber genau, ja, bei Twitter auch, weil, also das fand ich auch toll, als er dann angefangen hat, irgendwie Links zu Mastodon zu sparen.

Jochen

Also Leute haben angefangen, quasi ihre Mastodon-Handles in ihre Twitter-Bio zu schreiben, damit man das, da gibt es dann diverse Tools für, ja, die einem dann sozusagen, wenn man zu Mastodon wechselt, einfach sagen, da sagt man halt hier autorisieren, sagt das, okay, folg automatisch allen Leuten, denen du auf Twitter gefolgt bist.

Johannes

Ja, oder die definieren kannst halt.

Jochen

Genau.

Jochen

Und damit das halt geht, haben Leute halt diese Handles halt in ihre Bio geschrieben.

Jochen

Ich auch.

Und bist du jetzt gesperrt?

Jochen

Nee, wenn man das vorher gemacht hat, dann war das okay.

Ach so, ja.

Johannes

Damals war das noch nicht gefährlich.

Jochen

Und irgendwann war das wohl nicht mehr okay.

Johannes

Ja, aber weißt du, aber die Begründung ist ja großartig, weil das kannst du ja, er sagt ja, oder es wird ja geschrieben, dass es nicht einfach nur so, weil das Konkurrenz ist, sondern weil es gefährliche Software sein kann.

Jochen

Gefährliche gefährlich.

Jochen

Das muss so eine ähnliche Gefahr sein, die auch in den Apple App Store dazu führt, dass Apple unbedingt 30% von allen haben ist.

Jochen

Das ist auch furchtbar gefährlich.

Jochen

Das muss man natürlich verstehen, dass das irgendwie alles sehr gefährlich sein kann.

Johannes

Aber auch da bewegen sich ja Sachen, auch da ist ja interessant, da ist ja immer noch dieser Prozess zwischen Epic Mega Games und Apple und auch da passieren Dinge.

Jochen

Ja, ich weiß, also tatsächlich auch auf quasi legislativer Ebene und ehrlich gesagt finde ich das relativ, die Konsequenzen sind relativ furchtbar.

Jochen

Also ich bin ja in diesem Apple-Universum ein wenig verhaftet.

Ich weiß nicht warum,

welcher Fanboy dafür.

Wir haben vorhin schon hier die MacBooks-Zeit, die hier rum sind.

Dominik

Der stapelt MacBooks fast zu groß wie der in Büchern.

Johannes

Ungelesene MacBooks.

Jochen

Ja, ungelesene MacBooks liegen hier rum.

Jochen

Ja, das ist richtig.

Jochen

Und das Problem ist jetzt, dass es halt für die User nicht gut ausgehen wird.

Jochen

Also ich kann keinen Weg mehr erkennen, wie das für die User noch gut ausgehen kann.

Dominik

Ja, aber wisst ihr, woran das liegt?

Dominik

Im Gerichtsstaat New York, Mellon oder sowas.

Dominik

Also irgendwelche ultrakonservativen, libertären Wanderentscheid.

Johannes

Ich hätte doch einfach leicht sagen können, hier, wenn du die geheime Zahl eingibst, dann akzeptierst du die Bedingungen, dass dein Gerät explodieren kann zu jedem Zeitpunkt und dann darfst du dafür Software installieren.

Johannes

Und das wäre für mich völlig ausreichend gewesen.

Ja, ja, ja, genau.

Jochen

Etwas, was halt tatsächlich nicht dazu führt, dass es großen Umsatzverlust gibt, aber auf der anderen Seite den Leuten hast du gemacht.

Johannes

Wenn es sharry genug ausschaut, dass es nur so Verrückte machen wie wir und

unsere Zuhörer.

Jochen

Ja, das wäre alles sehr schlau gewesen, aber das haben sie halt nicht gemacht, sondern sie haben sich halt für die harte Verteidigung entschieden, was jetzt halt dazu führt, dass der Gesetzgeber sagt, oh, oh, oh, wir haben ja ein Monopol.

Jochen

Da müssen wir jetzt regulieren wollen.

Jochen

Und Apple macht selber nichts, das müssen wir, das ist jetzt so schlimm, das müssen wir unbedingt regulieren.

Jochen

Da müssen wir uns mal eingaben.

Jochen

Was halt, was halt, ja, ich meine, das Problem ist halt, sie haben halt keine Ahnung davon und sie machen jetzt irgendeine Regulierung.

Jochen

So eine Regulierung wie, naja, die Messenger müssen jetzt halt kompatibel sein, ja.

Jochen

Was halt.

Und alle eine Backdoor haben.

Jochen

Ja, das funktioniert halt nicht.

Jochen

Also oder nicht sinnvoll, ja.

Jochen

Das ist halt entweder total furchtbar und das ist alles ganz schrecklich für alle oder es funktioniert halt nicht.

Jochen

Also und so ähnlich bei den App-Store-Geschichten auch, und dass es halt einfaches wird für die User, würde es halt ziemlich schlimm werden jetzt.

Dominik

Ja, also im Prinzip braucht man dann sowas wie ein eigenes, individualisiertes Gerät mit einem eigenen individualisierten Betriebssystem, dass man sich selber entscheiden kann, was man da dann draufpackt.

Das kannst du ja.

Dominik

Ja, aber dass du diese Monopolabhängigkeit halt, wenn du halt so Dinge hast, die so systemrelevant entwickeln.

Johannes

Nur kannst du dann halt mit diesem Gerät

Dominik

gar nichts machen.

Dominik

Ja, aber genau, aber was würdest du machen?

Dominik

Also beim Machst du dann brauchst du zum Beispiel nicht mehr.

Dominik

Was brauchst du noch?

Dominik

Brauchst du Facebook, Inside.

Johannes

Zum Beispiel darfst du nur mit dem autorisierten Client verwenden.

Dominik

Ja, benutzt du es ja?

Ja, natürlich.

Johannes

Was gibt es für Alternativen?

Ich hab kurz gesehen, wie du gezuckt hast.

Johannes

Telegram auch.

WhatsApp auch.

Johannes

Darfst du alle nur mit dem autorisierten Client benutzen, sonst verstehst du gegen die Nutzungsvorschriften.

Das ist halt nur für iOS und Android.

Jochen

Ja, also es ist also, ja, ich weiß es nicht.

Jochen

Also jetzt wird es halt jetzt wird es halt hässlich sozusagen für alle.

Jochen

Und ja, jetzt hat Apple halt in diese blöde Falle gelaufen, dass sie halt sich da so in der Ecke haben reinlassen, dass der Kram reguliert wird und zwar scheiße reguliert wird, sodass es halt für alle schlechter wird als vorher.

Jochen

Und ja, Mist.

Jochen

Was haben wir halt immer gelaufen?

Johannes

Aber immerhin haben sie ihre Milliarden gemacht.

Jochen

Ja, gut.

Jochen

Tja, vielleicht war das auch das Ziel der ganzen.

Dominik

Aber das muss ich nochmal erklären.

Dominik

Was wird denn jetzt halt genau reguliert?

Naja.

Gesetze über Software.

Das heißt was?

Ja, zum Beispiel.

Zum Beispiel, dass die Messenger.

Johannes

Alle Messenger-Dienste müssen kompatibel sein.

Jochen

Interoperabel sein sollen.

Johannes

Das heißt, du kannst dein WhatsApp öffnen und kannst mir dann auf meinem Signal schreiben.

Johannes

Ja, so sagt das Gesetz das.

Jochen

Genau.

Jochen

Das kann natürlich nicht gehen, ja, aber das Gesetz sagt, es muss aber gehen.

Was ist das für ein Gad?

Jochen

Ja, und das, was dabei rauskommen wird, ist halt furchtbar.

Dominik

Es gibt dann einen Messenger-Übertragungsstandard, XML oder sowas.

Johannes

Ja, klar.

Unverschlüsselt.

Jochen

Und verschlüsseln geht halt auch nicht mehr.

Was ist das für ein Quad?

Jochen

Ja, genau.

Johannes

Das ist das Problem.

Johannes

Das ist genau die richtige Reaktion.

Dominik

Aber wer kommt auf so einen Quad?

Regierungsbehörde, ach so, Juristen.

Achso.

Dominik

Die vielahnenden Juristen, die alles abnehmen.

Jochen

Ja, also das ist halt das Problem.

Jochen

Wenn man denen zu viel Vorwand gibt, Dinge zu tun, dann tun diese Dinge.

Jochen

Das ist nicht gut.

Jochen

Aber ja, so ist es halt gelaufen.

Johannes

Aber so war es ja bei der DSGV.

Johannes

Ich meine, da gab es halt ein offensichtliches Problem.

Johannes

Und die Softwarewelt hat es nicht selber in den Griff gekriegt, also kommt der Regulierungsstick raus.

Johannes

Und dann wird man einmal so lange über den Kopf gehauen.

Ja, die DSGVO ist gut.

Johannes

Das ist ja richtig gut.

Oh oh.

Dominik

Nein, also die DSGVO hatte ein Benutzer.

Dominik

Genau, die hat das Perspektive.

Dominik

Die wollte tatsächlich irgendwie aus dem Konsumenten her die Dinge denken und aus Datenschutzperspektive und so.

Dominik

Das war ein Novum eigentlich so gesehen.

Genau.

Johannes

Die Softwarewelt nicht selber hingekriegt hat, haben sie es halt über den Kopf gezogen gekriegt.

Johannes

Und genau so wird es jetzt wiederlaufen.

Johannes

Wenn die Softwarewelt halt das, was auch immer das ist, nicht hinkriegt, dann kriegt sie halt mit Gesetzen über den Kopf.

Dominik

Ja, aber mit Messenger-Interoperabilität ist ja totaler Unsinn.

Dominik

Das ist ein absoluter Kokologisch.

Jochen

Ja, aber guck mal, das Problem ist, das kannst du halt niemandem erklären.

Jochen

Du kannst ja auch Leute nicht erklären, dass Ende-zu Ende-Verschlüsselung wirklich Ende-zu-End-Verschlüsselung ist.

Jochen

Das kommt, alle paar Jahre kommt dann jemand und sagt, nee, wir wollen aber eine Backdoor Ende-zu-End-Verschlüsselung rein.

Jochen

Genau.

Johannes

Dann ist die aber keine Ende-zu-End-Verschlüsselung mehr.

Eigentlich ist es auch keine Verschlüsselung mehr.

Jochen

Kannst du Leuten nicht erklären.

Jochen

Es geht nicht.

Johannes

Ich denke mir dann immer so in meinem Kopf, das ist ja so wie bei so ein bisschen wie bei den Banken.

Johannes

Banken sind ja heute hochgradig reguliert, die dürfen ja gar nichts selber machen.

Johannes

Ich arbeite gerade für den Kunden in der Versicherungsbranche, da ist die hat immer Angst vor der BAFIN.

Johannes

Und auch da muss man alle möglichen Sachen machen.

Johannes

Es muss alles dokumentiert werden, warum irgendwas gemacht wurde und wie das gemacht wurde und wer es dann freigegeben hat und so weiter.

Johannes

Und wenn wir Software deployen, dann müssen wir für zehn Jahre wieder.

Das rettet vor Verantwortung.

Johannes

Vor zehn Jahre müssen wir die Software aufbewahren.

Dominik

Ja, aber Dokumentation rettet an der Stelle vor Verantwortung.

Dominik

Wenn du irgendjemanden benennen kannst, der zur Prüfung verantwortlich gewesen ist, dann bist du aus dem Schneider.

Johannes

Genau, also du schiebst die Verantwortung an jemand anderem.

Johannes

Aber du hast auch die, also auf jeden Fall, das ist ja hochgradig reguliert.

Johannes

Und angefangen hat es ja nicht so.

Johannes

Angefangen hat es ja nicht reguliert, sondern angefangen war es halt so, du kannst mir zehn Euro geben und ich geb sie dir zurück in einem Monat mit zwölf.

Johannes

Also so die Mafia-Bank-Methode.

Johannes

Und so ungefähr wird es halt in der Software auch laufen, ja.

Johannes

Wenn die zu viele gefährliche Sachen machen, dann wird es halt langsam, wird der Gesetzgeber sagen, Moment, das ist uns zu gefährlich.

Dominik

Ja, aber das Problem ist doch, der technischer kann der es ja gar nicht kontrollieren.

Jochen

Nein, du kannst halt lange, wenn, also Papier ist da sehr geduldig, was das Aufschreiben von Gesetzen angeht.

Jochen

Da kannst du relativ viel reinschreiben.

Jochen

Was dann passiert, wer weiß.

Johannes

Aber also es wird so Regulation.

Nein, aber dann willst du.

Dominik

Du hast doch ein schwarzes Loch und wie will der Welt so das schwarze Loch dann wieder weggekannt?

Dominik

Weil sowas führt dazu, dass das schwarze Loch immer größer wird.

Dominik

Also ich nenne es mal die Schattenwirtschaft TM.

Jochen

Das weiß ich nicht.

Doch, also wenn du nicht.

Johannes

Genauso wie der Mafiabank-Sektor immer noch

existiert, aber nee.

Also den Kunden gehen nicht zur Mafia Bank, sondern die gehen halt zu deutschen.

Dominik

Aber es sind zwei Sachen.

Dominik

Einmal Markteintritt schon gehalt zu einer.

Dominik

Also deswegen ist es für Apple gar nicht so schlecht.

Dominik

Also weil du hast Markteintrittsschranken, ja, das heißt, es ist neue Marktteilnehmer haben es schwierig, weil die diese ganzen Anforderungen müssen.

Ja, für die Schwert.

Für Everdünderinnen

Johannes

ist das was Großartiges.

Jochen

Wobei tatsächlich auch.

Johannes

Auf die DSGVO, ja.

Johannes

Ist großartig für Google.

Johannes

Der S-Tieß ist so, ja, hahaha, jetzt kann man da.

Johannes

Aber Google hat gesagt, okay, gut, dann machen wir da halt eine Million Programmierer drauf und am Anfang musst du halt draufklicken und sagen, ja, das akzeptiere ich.

Johannes

Und das musst du bei Google halt nur einmal machen, weil es die halt schon gibt und weil du denen die Daten schon gegeben hast und weil du sonst nicht mehr Google benutzen kannst.

Dominik

Das wäre eine kleine Anbieter, ja, bei so einem anderen.

Dominik

Google, der sagt, ich bin ausgeschlossen von meinen Daten, die ich bei denen gespeichert habe.

Dominik

Und das, was ich noch kann,

Johannes

was passieren für jeden kleinen Verstoß hier, sie haben gegen unsere, kriegst du auch nicht gesagt, gegen was du verstoßen hast, gibt es immer wieder so beide Dinge.

Dominik

Filmkonto weg, Adressbuch weg, Standort weg, Konten weg, E-Mails.

Johannes

Google Maps darfst du nicht mehr verwenden.

Dominik

Das ist voll katastrophe.

Dominik

Das ist eine ganz große Gefahr.

Dominik

Ich muss das alles immer backuppen, dass das immer irgendwie so ein bisschen noch.

Genau.

Jochen

Ganz kurz, ganz kurzer Einschub.

Johannes

Macht ja die kleinen Firmenkipf.

Jochen

Google Maps hat die Domain geändert von Mapsgoogle.com auf Google.com slash Maps.

Jochen

Super scheiße.

Jochen

Ja, was jetzt bedeutet, du kannst.

Warum Jochen?

Warum?

Jochen

Ja, weil die, weil die quasi Erlaubnis, dass es deinen Standort verwenden darf, an der Domain hängt.

Jochen

Für Browser zum Beispiel.

Jochen

Und dann ist halt doof, weil du kannst jetzt nicht mehr.

Jochen

Du kannst jetzt Google nicht mehr sagen, ja, okay, für Maps, also wenn ich navigiere, okay, darfst du meinen Standort haben, weil es irgendwie logisch, dass du den brauchst.

Jochen

Aber irgendwie, während, wenn ich jetzt irgendwie nach, weiß ich nicht, wonach auch immer suche, dann vielleicht eher nicht.

Johannes

Danach war es Johann, was würdest du denn?

Jochen

Ja, ich weiß auch nicht.

Johannes

Irgendwelche kompromittierenden Sachen, Ruby oder PHP oder so.

Sowas, ja.

Also ich hätte sogar App.

Jochen

Und das Problem ist, man kann das jetzt nicht mehr trennen, sondern wenn man das jetzt auf der einen Seite akzeptiert hat, dann hat man es auf allen anderen Sachen halt auch akzeptieren.

Johannes

Ja, das war schlau.

Jochen

Ja.

Dominik

Sowas ist eigentlich der Move in die falsche Richtung, wenn man Vertrauen schaffen möchte.

Jochen

Ja, gut, jetzt weiß ich nicht, wie viel Vertrauen da jetzt noch zu verspielen ist, aber.

Dominik

Du hast sowieso keins mehr.

Jochen

Ja.

Jochen

Ja, aber das ist alles, das ist alles traurig, ja.

Jochen

Und ich glaube auch, genau, die Großen, für die Großen ist das gut, ja, weil die schaffen es halt um jede Regulierung irgendwie, dann bauen sie halt irgendwie keine Bahn.

Die Banken ist das ja auch gut.

Jochen

Ja, ja, genau.

Johannes

Weil die können sich halt die Konkurrenz vom Leib halten.

Johannes

Eine neue Bank gründen, das ist nicht so einfach.

Johannes

Du musst erstmal hier eine Million Euro auf dem Konto haben und dann musst du auch noch diverse Vorschriften erfüllen.

Ja, ach.

Johannes

Und ja, gut, in der Eurozone sind sie wieder ein kleines bisschen einfacher geworden, die ganzen Bank-Startups aus Estland und aus.

Jochen

Ja.

Ja, klar.

Also jemand muss eine Million haben.

Genau.

Ist nicht unerhört, dass man das macht.

Dominik

Ja, du musst halt diese ganzen Zertifizierungen bekommen, damit du irgendwelche Sachen betreiben kannst.

Johannes

Ist der Banksektor doch relativ.

Dominik

Ich dachte, du musst Red hat halt Enterprise-Linux anstatt von Dibeln benutzen oder sowas, weil Red hat sich da reingesetzt hat und so.

Dominik

Aber ja.

Nee, da gibt

Johannes

es auch Geschäftsmodelle.

Johannes

Da gibt es zum Beispiel die Solaris-Bank.

Johannes

Das ist eine B2B-Bank.

Dominik

Hat er was mit Solaris und Betriebssystem zu tun?

Dominik

Nee, nee.

Ah, verdammt.

Johannes

Und die sind quasi, die bieten Bankdienstleistungen für Startups an.

Johannes

Das heißt, du kannst dann als Startup eine Bank machen und deren Banklizenz quasi benutzen.

Johannes

Also die sind dann die Bank, die das tatsächliche Konto führt.

Dominik

Oh, hat nicht Drah Republic letztens umgestellt von Solaris auf irgendeinen seriöseren Anbieter?

Das weiß ich nicht.

Johannes

Also Tomorrow hat erst bei Solaris.

Johannes

Weiß nicht, ob die Umstellung so einfach ist.

Johannes

Auch da ist ja schwierig.

Dominik

Also ich habe auf einmal eine E-Mail bekommen, Sie müssen jetzt Ihr Verrechnungskonto mit der IBAN ändern.

Dominik

Das funktioniert ab in zwei Wochen nicht mehr.

Wow.

Jochen

Oh, ja, das ist auch sowas.

Jochen

Letztens habe ich den Fehler gemacht, als ich irgendwie eine Mail gekriegt habe, irgendwie, sie haben neue Nachrichten gekriegt in ihrem digitalen Post.

Jochen

Was zur Hölle ist das denn?

Jochen

Na egal.

Jochen

Normalerweise, ich lese das nie, ja.

Jochen

Und dann letztens dachte ich so, naja, weiß nicht, vielleicht ist ja irgendwas Schönes so in der Vorweihnachtszeit was angenehmes, haben draufgeklickt.

Jochen

Das war ein Fehler.

Jochen

Bank hat mir gekündigt.

Jochen

Ja.

Die Geschäftsbank?

Johannes

Ja.

Oh, warum?

Johannes

Ist ja witzig, welche Bank war das?

Fidoar.

Ah, warum?

Okay.

Jochen

Also das haben sie jetzt nicht natürlich geschrieben, das muss ich dann googeln, ja.

Jochen

Sie stellen den Geschäftsbetrieb ein, genau.

Dominik

Ach, Fido macht zu?

Ja.

Ach krass.

Dominik

Also gut, also ich habe vor FIDO vor, ich weiß gar nicht mehr, genau, ein oder zwei Jahren eingestellt, meine Sachen da und habe alles umgestellt von Fido auf was anderes, weil.

Johannes

Ja, ich bin da auch weggegangen.

Jochen

Ja, FIDOA ist auch komisch.

Jochen

Also ich war einfach zu faul.

Jochen

Die machen sowieso total komische Sachen.

Jochen

Also das ist einfach, wenn immer das Gefühl, so wenn man mit dem kommuniziert, ist halt so irgendwie, was, wo kommt ihr eigentlich her?

Jochen

Das ist ja komisch.

Jochen

Irgendwie so, äh, kommt nicht aus dem IT-Bereich, ihr kommt auch nicht aus dem Internetbereich, ihr kommt auch nicht aus dem Bankbereich.

Ja, aber die eigentlich Marketingpacket hill, you make it.

Ja.

Dominik

Aber die haben tatsächlich gefindet, interessant.

Dominik

Ja, also gut, dass ich da weg bin.

Jochen

Die sind übernommen worden von irgendeiner französischen Bank und die haben das jetzt ein paar Jahre laufen lassen.

Jochen

Ich weiß nicht genau, irgendeine große, keine Ahnung.

Jochen

Und dann jetzt tut ihnen das wohl zu viel zu weh, was sie an Verlust machen.

Jochen

Und jetzt muss jetzt das Ding zukucken.

Dominik

Aber den Marker aufgekauft und klar wum.

Johannes

Ja, also das verstehe ich.

Dominik

Ich hab da so eine Bau welche Bank bist du ja damit.

Dominik

Ich bin bei so einem Anthroposophenverein.

Das muss nicht wurden.

Jochen

Wie heißt die Bank?

Dominik

Ja, es ist jetzt auch egal.

Dominik

Also so eine gemeinnützige, die tun immer so einfach der Alpha.

DLS oder so.

Dominik

Ja, geil.

Dominik

Also jedenfalls, ich fand das am Anfang, also die Idee kann ja erstmal super und ich habe mich davon auch ein bisschen über den Tisch ziehen lassen.

Dominik

Und der Service am Schalter ist dermaßen minerabel und die APIs, die die haben, ist dermaßen schlecht.

Dominik

Also ich würde es nie mal in einem MMP-Stück.

Dominik

Also gut, aber

Johannes

APIs bei einer Bank, ich meine.

Johannes

Gibt es da welche, die sinnvoller, gibt es da gute?

Jochen

Ja, ja, habt ihr empfehlt?

Also alle meine Anfahrungen.

Dominik

Also ich hätte tatsächlich eine, die, aber vom Webinterfahrt, die Apis habe ich aber noch nicht ausprobiert, Solaris.

Dominik

Die Holländer.

Fand ich gar nicht schlecht.

Jochen

Bank.

Dominik

Nee.

Die mit U.

Dominik

Ich will das ja keine Werbung machen.

Dominik

Wir haben ja heute diese Folge nicht gesponsert.

Aber man könnte mal so eine

Episode sponsoren, das wäre doch mal eine Sache.

Johannes

Falls eine Bank zuhört,

Jochen

und tatsächlich irgendwie auch irgendwie sowas wie funktioniert.

Dominik

Ja, genau, also sowas wie, schicken wir doch mal bitte jeden Monat per API meine Kontoauszüge mit der ordentlichen Identifizierung.

Oder abrufbar einfach.

Johannes

Per Webhook alle Transaktionen.

Dominik

Genau, sowas hätte ich auch gerne.

Dominik

Die haben das immer nur so für so SAP-Integration oder für so Datev-Quark, wo ich mir denke, warum nicht für mich?

Ja, genau.

Warum nicht für mich?

Dominik

Aber naja, gut, so ist das dann halt.

Dominik

Ich hatte letztens irgendwie da mit DATEF dann nicht online zu tun, was ich das nochmal gemacht habe.

Johannes

Oh, das ist ja schön.

Johannes

Hast du dich sehr gefreut, gell?

Also es ist tatsächlich gar nicht so schlimm.

Dominik

Also die ist total super.

Man macht dann ein Foto von seiner Rechnung, die wird automatisch da reinget.

Das kommt mir irgendwie bekannt vor.

Dominik

Aber ja, funktioniert.

Jochen

Oh, ist auch gut.

Ja, was haben wir noch an News?

Jochen

Ich überlege gerade, es gibt noch ein bisschen was zu, das ist aber alles Zeugs, das ist auch, da kann man auch noch drüber reden, wenn wir über eigene Software reden.

Jochen

Das Einzige, was ich vielleicht noch Last Pass hatte, hatte letztens so eine kleine Sicherheitspackung.

Eine Sicherheitsschackung.

Das wäre auch eine Frage.

Ich verwende Last Pass.

Dominik

Ich fand es tatsächlich auch.

Dominik

Oh, du verwendest es.

Ja, ich fand es gar nicht so schlimm.

Dominik

Also es gab wohl.

Johannes

Warum das nicht so schlimm war, Dominik?

Jochen

Was sagst du denn dazu als Betroffener?

Johannes

Nee, er sagte schon, es war nicht so schlimm.

Oh, oh, okay.

Dominik

Also irgendwer hat Backups geklaut von The Waltz.

Ja.

Dominik

Ja, die muss jetzt halt immer noch entschlüsseln.

Jochen

Nee.

Wie nee?

Jochen

Die sind nicht verschlüsselt.

Jochen

Was?

Jochen

Also die Passwörter,

die Passwörter sind.

Dominik revidiert

gerade seine Einschätze zum Thema.

Johannes

Er war gar nicht so schlimm.

Dominik

Also jeder hat ja auch seine eigenen Daten verschlüsselt.

Jochen

Also die Passwörter sind verschlüsselt dabei, genau.

Jochen

Der Rest nicht.

Jochen

Das heißt, das ist schon bitter, wenn da jemand automatisiert durchgehen kann.

Jochen

Nicht so cool.

Johannes

Jemand hat wohl so Links da drin gefunden, so Passwort-Reset-Links, die sind nämlich nicht verschlüsselt.

Johannes

Und da gibt es einige, die nicht zeitlich begrenzt sind.

Johannes

Und das ist nicht so cool.

Dominik

Also alle Passwörter, die ich mir im Klartext in den Notizen geschrieben habe, muss ich jetzt neue machen.

Jochen

Ja.

Jochen

Nee, es ist leider eigentlich auch deutlich schlimmer, weil die Frage ist auch, wie lange bist du der Kunde?

Warum?

Jochen

Wenn du lange Kunde bist, ist es nicht so gut, weil die halt irgendwie das Verfahren, mit dem sie die Passwörter da verschlüsseln, halt auch mehrfach umgestellt haben.

Was ja eigentlich richtig ist.

Johannes

Was ja richtig ist, aber wenn du.

Johannes

Es geht halt nur, wenn du das neue änderst.

Jochen

Das heißt, wenn du lange dabei bist, dann hast du halt irgendwas.

Dominik

Sobald du dein Masterpasswort änderst, wird ja der ganze Wort neu verschlüsselt.

Jochen

Okay, das weiß ich jetzt nicht so genau, wie das da die Prozesse im Einzelnen funktioniert.

Dominik

Also das heißt, also du musst einmal dein Passwort ändern.

Dominik

Also ich habe das, also ich sag mal so, die relevanten Dinge.

Johannes

Wie oft änderst du dein Masterpasswort?

Dominik

Wollte ich nicht, alle paar Monate mal.

Jochen

Ja, vielleicht ist es das Problem.

Johannes

Ein Ausrufezeichen mehr hinten dran.

Dominik

Nee, ich mache tatsächlich komplett Neues.

Jochen

Ja gut, okay, dann bist du vielleicht, aber trotzdem ist es halt bei den Leuten, die lange dabei sind, ist es halt so, da kostet das irgendwie, kannst du ja online, kannst du GPU kaufen, ne?

Jochen

Kostet das halt irgendwie die Passwörter von irgendjemandem brechen, kostet halt so 100 Dollar oder sowas.

Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein.

Jochen

Die alten sind halt leider.

Dominik

AS denn, aber wie alt?

Dominik

AS 256 haben die ja schon seit 100 Jahren.

Jochen

Nee, nee, die verwenden da irgendwas anderes mit ganz wenig Runden.

Nee, nee, nee, nee.

Jochen

Okay, ich weiß es nicht.

Ich kann mir ein Liesgefühl zu diesem.

Jochen

Ich kann ja mal einen Link zu denken.

Ja, bitte, bitte, bitte.

Ich könnte ja selber

Jochen

ein Bild mit.

Also, ich hatte nicht.

Dominik

Na gut, ich habe mir das.

Jochen

Also tatsächlich, die Krisen-PA war halt auch katastrophal.

Jochen

Also da habe ich gesagt, naja.

Jochen

Also ich

Dominik

habe erst getan, nein, wir haben gar nicht gar kein Leak und dann so, oh, wir haben noch nichts organisiert.

Aber ich finde, es ist nichts Schlimmes rausgekommen.

Dominik

Aber die haben relativ relativ.

Dominik

Also für so ein Unternehmen relativ transparent versucht zu erzählen, was da wirklich passiert ist.

Dominik

Also fand ich.

Jochen

Also die Bewertung, die ich so gehört habe, war halt, ja, okay, die können den Laden zumachen.

Jochen

Das war's.

Jochen

Also da ist eigentlich nichts, was man noch zu retten wäre.

Jochen

Also das ist einfach durch.

Jochen

Also ich meine, klar, wenn irgendjemand seine Passwörter verliert oder die Datenbank, keine Ahnung, wenn das halt irgendwie sonst wer ist.

Jochen

Aber.

Jochen

Aber wenn das, weil das Laden, aber wenn das sein Job war.

Jochen

Also eigentlich kannst du dann zumachen.

Was soll das noch?

Jochen

Und vor allen Dingen, wenn da so katastrophale Geschichten dabei sind, wie ja, nicht mal die Sachen, die wir verschlüsselt haben, sind wirklich sicher, sondern es ist halt irgendwie kaputt.

Dominik

Naja, also die meisten Sachen sind ja tatsächlich AES 256, liegen dann halt dann irgendwo da rum.

Dominik

Das ist ein ganzer Vault.

Dominik

Also ich glaube, die einzelnen, ich glaube auch nicht, dass ja die Daten nur die Passwörter verschlüsseln.

Dominik

Da brauche ich jetzt nochmal einen Nachweis für, weil meiner Meinung nach ist das ganze Vault, was du hast, ARS 256 nochmal verschlüsselt, extra, mit deinem Masterpasswort halt.

Dominik

Und ja, okay, dann liegt da halt da irgendwo so ein Backup vom A256 Binary rum.

Dominik

Und da muss jemand meinen Masterpasswort hacken, damit er an meine Daten drankommt.

Dominik

Das ist jetzt nicht unmachbar, aber es ist schon sehr, sehr, sehr, sehr, sehr unwahrscheinlich, das zu tun.

Johannes

Und wenn es so wäre, Dominik, würde ich dir zustimmen, weil ich das gelesen habe, hat sich am Anfang angehört auch, aber es kommen leider immer wieder Sachen raus, wo halt klar wird, dass es nicht so ist.

Dominik

Da würde ich so die Turn aus bekannt.

Dominik

Weil sonst muss ich harte Maßnahmen ergreifen.

Dominik

Ich meine, immerhin Last was Beat ist ein, jetzt sofort alle Passwörter.

Automatisiert.

Oh ja, dem wir jetzt noch vertrauen können.

Aber die ist ja auf jeden Fall komfortabel, da stimme ich zu.

Jochen

Die Frage wäre jetzt schon sagen, was nehmt ihr denn da so?

Dominik

Ja, ich bin tatsächlich lassbar, weil das ist das Best UI.

Jochen

Ja, okay.

Keep XC.

Ja, okay.

Jochen

Hast du halt selber in die Kontentkontrolle.

Jochen

Da überlege ich auch gerade, ob ich da nicht vielleicht hinwechseln will, weil ich bin bei OnePasswort, weil gute UI.

Johannes

Lass man das mal als positiven Punkt so.

Jochen

Der Rest ist halt ein bisschen.

Andere Positivenpunkte.

Jochen

Ja, ja.

Dominik

Also LastPass ist das beste UI, das macht am meisten Spaß, das funktioniert am besten.

Johannes

Ja, aber bei meinem Keep, also meine Passwörter sind mir, da ist mir die UI nicht so wichtig.

Jochen

Das sollte auch schon funktionieren, sonst ist halt.

Dominik

Nee, das stimmt nicht, dass sie nicht so wichtig ist.

Das ist nicht so wichtig.

Dominik

Meine Familie nutzt das dann irgendwie, die können das nicht.

Das will ich nicht.

Johannes

Dass meine Familie das benutzt.

Dominik

Ja, gut, ich habe jetzt auch getrennte Sachen für Firma und dies und das, aber.

Dominik

Und ich meine, du hast ja auch noch 2FA, das kommt ja auch noch dazu bei den wichtigen Sachen.

Wurscht.

Johannes

Ja, bei den ganz wichtigen Sachen schon.

Trotzdem drin.

Jochen, so

Johannes

ja, so mit Passwort zurücksetzen und so und SMS kriegen und das ist auch immer so ein bisschen so das Gefühl der Sicherheit.

Yubi-Key.

Johannes

Ja, aber wenn du dann dein Passwort zurücksetzen kannst, ohne den zu haben.

Dominik

Aber wie soll der Passwort zurücksetzen ohne den Link in der E-Mail?

Johannes

Ja, bei E-Mail, dann ist ja dein Programm, dein 2A ist genauso sicher wie dein E-Mail.

Jochen

Das ist der wichtigste Account, ja.

Dominik

Also E-Mail-Account habe ich natürlich sofort geändert.

Jochen

Ja, ja, aber ich meine.

Johannes

Manchmal gibt es Passwort zurücksetzend per SMS und das ist ja auch nicht ungeheuer sicher.

Dominik

Und bei SMS habe ich das noch nicht gesehen.

Johannes

Ja, Google ist ja ja auch einer der Anbieter, die da erstaunlich viel Sicherheit bieten.

Johannes

Aber gibt es ja viele andere, die nicht so bieten.

Dominik

Ja, aber guck mal, also wenn meine E-Mail dafür, dann ist er.

Jochen

Ja, also das war auf jeden Fall ein brisantes Thema.

Jochen

Das war blöd und Key Pass, genau dieses Ding, weil OnePasswort, ehrlich gesagt, ist halt in einer ähnlichen Liga leider, muss man sagen, was die Transparenz angeht.

Jochen

Und sie haben sich auch bei dieser Geschichte echt nicht gut, nicht gut, sehen nicht so gut aus, weil statt zu sagen, ja, okay, wir gebieten hier, das hätte ja aber, man hätte man ja auch machen können, ne?

Johannes

Da kann man doch Marketing draus machen.

Jochen

Marketing draus machen, haben sie halt auch eher so auf die Helmekarte gesetzt.

Dominik

Also ich fange mal, Lars was halt relativ transparent versucht zu erklären, also das, was Sie verstanden haben, den Leuten zu erklären.

Johannes

Ja, ich glaube, das müssen wir mal in den Kurz machen.

Da müssen wir das in die Schule auspacken, wenn wir uns in Definitely.

Jochen

Sah relativ katastrophal aus.

Jochen

Also ich muss erstmal genau angucken.

Okay.

Johannes

Wenn wir gerade bei Software-Katastrophen sind, da ist mir auch noch was eingefallen.

Johannes

Southwest Airlines hat kürzlich ganz, ganz viele Flüge canceln müssen.

Johannes

Also über Weihnachten auch.

Johannes

Das ist eine große amerikanische Airline.

Johannes

Die operieren hauptsächlich in Nordamerika.

Johannes

Und die mussten wirklich ganz, ganz viele Flüge canceln.

Johannes

Also irgendwie an drei Tagen haben sie alle Flüge streichen müssen.

Oh oh.

Dominik

Southwest Airlines.

Johannes

Southwest Airlines, genau.

Johannes

Und man weiß nicht ganz genau, woran es liegt, aber es gibt wohl so Indizien, dass da die Planungssoftware für ihre Crews kaputt gegangen ist.

Dominik

Planungssoftware für die Crews.

Johannes

Und dann konnten sie ihre Crews nicht mehr verplanen.

Johannes

Das heißt, sie hatten einfach kein Personal, um ihre Flugzeuge zu fliegen.

Dominik

Und da hat irgendjemand jedes Mal und Micky Marus auf den Thron im Klartier.

Dr.

Johannes

Mickey.

Johannes

Und also es sieht wohl so aus, als ob das einfach ein Softwareproblem wäre, als ob die halt einfach ihre Software nicht gut genug gewartet hätten oder nicht gut genug im Griff gehabt hätten oder technische.

Dominik

Die Schulden kommen irgendwann doch tatsächlich heraus.

Tatsächlich, voll überraschend, ja.

Echt?

Dominik

Und kann man da nicht sparen.

Johannes

Und das hat jetzt dazu geführt, dass eben ganz viele Leute über Weihnachten einfach gestrandet waren in irgendwelchen scheiß Flughäfen.

Ah, toll.

Und in den USA.

Dominik

Ich meine, da kann man auch ein Auto mieten, also ganz ehrlich.

Johannes

Ja, ist wohl, also da gibt es jetzt wohl auch schon rechtliche Probleme.

Johannes

Also das auch entwickelt sich auch noch.

Johannes

Aber das eine Sache, die da immer wieder genannt wird, ist halt, dass Southwest Airlines in der Pandemiezeit fast pleitegangen ist und dann irgendwie, keine Ahnung, 4,6 Milliarden Dollar Bailout gekriegt hat und der CEO hat sich einen Bonus von 9,1 Millionen

Dollar ausgeschrieben.

Dominik

Es gibt Bailout in den USA, das selten.

Johannes

Ja, für so die wichtigen

Sachen schon.

Dominik

Too big to fail.

Dominik

Nein, normalerweise gibt es was in den USA nicht, da sagen die, es ist halt ein Pech.

Dominik

Also bei Liemit zum Beispiel auch, wenn eins der Polymer war, interessiert dich nicht.

Dominik

Ich muss sagen, das ist auch, also wenn man schon Kapitalismus macht, dann auch richtig.

Johannes

Ja, das heißt da halt nicht Pailout, sondern es heißt Business Loan oder sowas.

Johannes

Und die waren dann, die muss nicht zurückzahlen.

Jochen

Diese Art von Business Loan hätte ich auch gern.

Ja, so eine hätte ich auch.

Dominik

Egal.

Dominik

Wenn du es mal bei 50 angefangen haben.

Johannes

Ja, der Dominik, der kennt die Mafia Bank, der weiß, wie man.

Ja, das ist ja genau.

Dominik

Also die Feuerprogramme kann ich sagen, wenn du 50 Seiten in der FIA ausfüllen, dann bekommst du relativ viel Kohle für relativ wenig zurück.

Dominik

Es gibt so ein paar Maden, die das die ganze Zeit machen.

Johannes

Ja, musst du mal sagen.

Dominik

Also ich bin keiner, aber ja.

Johannes

Also auf jeden Fall haben die ganz viel Ärger gekriegt und es war wohl ein Softwareproblem.

Johannes

Und jetzt stehen die auch nicht so gut mehr da.

Johannes

Weil es verursacht natürlich auch mehrere Kosten.

Dominik

Das heißt, Sous-West-Airline geht mir nicht die Lauder Airline einfach unter.

Die, ja,

Johannes

also die weiß nicht, ob die das überleben werden in diesem Vorfall.

Johannes

Wegen Software und wegen technischen Schulden, um die sie sich nicht richtig gekümmert haben.

Also das ist schon.

Johannes

So ein bisschen ist es ärgerlich, aber so ein bisschen ist auch Genugtuung.

Johannes

Habt's euch doch, ihr hättet euch drum und ich wusste es, dass das passiert.

Jochen

Ja, aber irgendwie so ein bisschen habe ich das Gefühl, dass das passiert in letzter Zeit halt häufiger.

Jochen

Also da, ähm, ich weiß nicht genau, ob genug, ja, ich muss gestehen, ich fühle da auch Genugtuung.

Schon so ein bisschen.

Jochen

Aber es ist halt auch irgendwie blöd zu sehen.

Jochen

Also tatsächlich ist es so, irgendwie viele Sachen, wo man, wo wir, ja, was heißt, wen meine ich mit wir?

Jochen

Keine Ahnung.

Jochen

Leute, die sich mit sowas wie Software irgendwie beschäftigen, haben immer gesagt haben, so, oh, da müsst ihr aufpassen, das ist gefährlich, mach das nicht.

Jochen

Oh, oh, Hammer, Daumen, Vorsicht!

Nicht machen.

Johannes

Ja, und die Business-Leute sagen halt, aber wer viel kriegen wir dafür?

Hammer Risiko, wo du damit auch gut trifft.

Johannes

Aber das ist ja nächstes Jahr erstes Risiko.

Ja, genau.

Dominik

Ich wollte gerade sagen, ich meine Bullshit, ich bin schon lange weg.

Jochen

Genau, da ist jetzt halt auch letztens wieder so eine Geschichte passiert, wo er auch, ja, also in Australien, glaube ich, hat halt irgendwie, haben irgendwie so Kryptoscammer, diese Leute, die halt da irgendwie die.

Nee, die haben auch nicht wundervolle Geschichte.

Jochen

Auch eine wundervolle andere Geschichte, aber nee, die haben halt irgendwie so, so diese, die Leute, die dann halt die Backups verschlüsseln oder die Daten verschlüsseln und dann sagen, hier, gib mal Bitcoin, haben halt irgendwie eine Krankenversicherung erwischt.

Jochen

Und in Australien ist den Krankenversicherungen halt erlaubt, den ganzen Scheiß halt sozusagen irgendwo zentral zu halten, was keine gute Idee ist.

Jochen

Alle haben immer gesagt, das ist keine gute Idee.

Aber es ist viel billiger.

Jochen

Ja.

Jochen

Die Ansage war halt immer und war hier eigentlich auch, und ja, solche Daten darf man nicht auf einem Haufen irgendwo sammeln.

Das darf man einfach nicht machen.

Jochen

Das ist doof, wenn man das macht.

Jochen

Und ja, die haben das halt getan und dann sind halt ihre Daten irgendwie dann weggekommen und ja, sie wollten halt das Lösegeld nicht zahlen.

Jochen

Und dann

Johannes

mit Terroristen darf man nicht verhandeln.

Jochen

Ja, genau, genau.

Jochen

Ist auch verboten irgendwie, habe ich gehört.

Jochen

Kann man sich versuchen, auch drauszureden.

Jochen

Darf man gar nicht.

Jochen

Erpressungs bezahlen.

Jochen

Naja, jedenfalls, die Erpresser dachten so, gut, dann machen wir mal ein bisschen mehr Druck und haben halt angefangen, die Daten zu veröffentlichen.

Jochen

Und haben halt dann tatsächlich, glaube ich, auch die gesamten Daten irgendwie alle veröffentlicht.

Jochen

So, dass jetzt tatsächlich die Krankenkasse und die Regierung sagen, zeigen so mit den Fingern gegenseitig aufeinander und sagen so, das ist aber schon, das hätten die nie tun dürfen.

Jochen

Das sind die bösen Hacker, die russischen chinesischen, was weiß ich, irgendwie, die waren alle ganz böse.

Die amerikanischen.

Jochen

Ja, und das ist so kriminell, aber sowas von so furchtbar furchtbar.

Johannes

Also da müssen jetzt ganz dringend Leute ins Gefängnis durchgehen, aber nicht ich.

Ja, genau.

Dominik

Diese ganzen Daten bekommen denn überhaupt dahin.

Also.

Jochen

Genau.

Und es dann aber ausbaden muss, sind halt die Leute, die jetzt, also wie zum Beispiel das halt alle irgendwie Leute, die jetzt da irgendwie wegen Alkoholkrankheit oder so behandelt werden aus Rheinland, haben jetzt ein Problem, weil.

Johannes

Ja, das steht jetzt halt irgendwo.

Ja.

Jochen

Du kannst es wissen, wenn du es wissen willst.

Dominik

Ja, da braucht man jetzt eigentlich ein Webinterface, was den Leuten sagt.

Mit KI, du bist alkoholkrank, danke, ja.

Jochen

Ja, also irgendwie alles nicht so schön.

Jochen

Aber es ist halt, ja, jetzt kann man natürlich sagen, hier Toltu so.

Jochen

Aber es hilft auch nicht, ne?

Johannes

Also dieses Mal hilft es nicht, vielleicht hilft es nächstes Mal was.

Johannes

Wenn man das jetzt lange genug sagt, der Toltju so ist.

Also ich habe in Europa

keine Hoffnung.

Jochen

Ich habe mich aber auch oft gefragt, man sagt das, man denkt so, wann passiert es denn endlich?

Jetzt passiert es halt.

Jochen

Aber ja.

Johannes

Ist doch auch irgendwie schön.

Dominik

Warum haben wir doch keinen Profit?

Johannes

Brennenden Hochhäuser.

Dominik

Dann bin ich davon Profit.

Ja, gut, da gibt es sicherlich Leute, die da profitieren, aber.

Warum nicht wir?

Weil wir

Johannes

die Guten sind, Dominik.

Johannes

Ja, gut, auf jeden Fall.

Jochen

So ist das alles.

Jochen

Sind wir mit den News durch?

Jochen

Ich glaube schon.

Jochen

Wir machen schon viel zu lange News.

Wir haben uns

fünf Minuten dran.

Johannes

Jochen, was hast du denn dieses Jahr gemacht?

Jochen

Ja, ich habe tatsächlich, weil ich dachte, okay, guck mal nach, was habe ich dann.

Jochen

Ich habe ja, ich führe ihr Buch so ein bisschen.

Dominik

Jochen hat einen Blog, in dem stehen seine Week-News.

Genau, genau.

Johannes

Aber schreibst du da auch die Termine rein, wenn du zur Alkoholberatung gehst?

Jochen

Noch nicht, aber vielleicht.

Ist das nicht eine AI-Behre?

Jochen

Ja, also, nee, da ist tatsächlich relativ viel.

Jochen

Also ich war selber überrascht.

Jochen

Ich dachte ja so, gut, was habe ich dieses Jahr gemacht?

Jochen

War es nicht rumgesessen am Computer irgendwie vielleicht auf die eine oder andere Konferenz gefahren, aber es war mehr, als ich erwartet hatte.

Jochen

Und ja, da ist.

Dominik

Dass wenn man 52 Wochen tatsächlich abbrechnet am Ende des Jahres, dann kommt da was rum.

Jochen

Ja, habe ich jetzt dieses Jahr nicht gemacht, aber also zum Beispiel, ich hätte gedacht, so, ja, ich war jetzt wieder besser.

Johannes

Bist du lückenlos mit deinen Weeklocks?

Jochen

Ja, ich meine.

Dominik

Johannes, was sage ich schon.

Johannes

Also, ja.

Johannes

Aber in manchen steht halt mehr drin und in manchen steht nicht so

Jochen

viel drin.

Jochen

Ja, genau, ich hatte auch ein paar dabei, wo ich dachte so, oh, okay.

Dominik

Also um euch nochmal einfach für unsere lieben Hörerinnen und Hörer.

Was ist eigentlich ein Weeklock?

Genau.

Dominik

Jochen und Johannes machen beide auf ihren eigenen Blogs Weeklocks.

Dominik

Ihr könnt nachlesen, was haben sie denn jede Woche so gemacht.

Dominik

Und das steht ja relativ detailliert drin.

Dominik

Mehr oder weniger interessant.

Dominik

Ihr könnt das ganze Jahr über Nachbar folgen.

Dominik

Ich finde es total cool.

Dominik

Ich schaff's nur jeden Monat und ich traue mich nicht, dass zu veröffentlichen.

Johannes

Ja, gut, das kann man ja auch privat machen.

Johannes

Das ist ja, da gibt es ja auch noch ein zweites, was nicht veröffentlicht wird, wo dann halt.

Das Secret Journal.

Ja, natürlich.

Johannes

Mein Tagebuch veröffentliche ich da nicht.

Johannes

Das ist ja nur jetzt hier, was relevant ist.

Dominik

Aber interessant finde ich wirklich, dass bei euch pro Woche so viel rausfällt, dass.

Johannes

Ja, aber da muss ich sagen, das geht bei mir besser.

Johannes

Ich bin lückenloser, seit ich mir das so zu einem guten Teil automatisiert habe.

Jochen

Ah ja, okay.

Johannes

Also zum Beispiel meine, zum Beispiel die Links, ja, die ich da immer rein tue.

Johannes

Das sind die Links, die ich in meinen Pinboard speichere.

Johannes

Und Pinboard hat eine API.

Johannes

Und dann habe ich mir halt irgendwann mal so ein kleines Tool geschrieben, was diese, was kann man mit Datum, ja?

Dominik

Mit dem ChatGPT-Gul Text dazu, was das macht?

Dominik

Nee, das

Johannes

soweit bin ich noch nicht.

Johannes

Den Progress, was ich gemacht habe, muss ich mir immer irgendwas ausdenken.

Johannes

Jedenfalls lade ich mir halt diese Links runter und formatiere die dann so, dass sie da in dieses Weeklock passt.

Dominik

Aber du liest die dann auch.

Johannes

Ja, also ich tue nur links in mein Pinboard, was ich gelesen habe, ja.

Okay.

Johannes

Und das hat sich auch so ein bisschen entwickelt, ja.

Johannes

Ich habe am Anfang das halt irgendwie so händisch gemacht und dann habe ich mir ein Tool geschrieben, was dieses HTML auf sauber macht, wenn ich das da reinkopiert habe.

Johannes

Und dann habe ich mir ein Tool geschrieben, was das aus der API rausliest und das dann auch der Konsole ausgibt.

Johannes

Und die jetzige Ausbaustufe ist, dass es eben da so einen Befehl gibt, der den Wochenabschluss macht, sag ich mal.

Der das automatisch in die.

Johannes

Nee, der heißt, äh, der heißt Gatli.

Okay.

Johannes

Und der schreibt dann, der holt dann diese Links ab und schreibt die automatisch da in diese verschiedenen Sektionen rein.

Johannes

Und dann muss ich nur noch eben sozusagen meine persönlichen Einschätzungen dazu schreiben, wie diese Woche so verlaufen ist.

Dominik

Wann machst du das?

Sonntagabends oder Montagmorgens, je nachdem wie es.

Dominik

Also tatsächlich am nächsten Start.

Johannes

Ja, das habe ich bei mir herausgefunden, wenn ich das nicht mache, wenn ich das dann so ein bisschen laufen lasse, dann mache ich es gar nicht.

Dominik

Ja, ich weiß, was du meinst.

Dominik

Ich bin jetzt gerade noch bei meinen Munz-Loks-November, glaube ich, nicht ganz.

Jochen

Ja, ja, genau.

Jochen

Wenn das passiert, ist es echt schrecklich.

Johannes

Dann muss man einen Monat auslassen und dann oder eine Woche oder so und dann.

Jochen

Genau, das ist halt nehmen.

Jochen

Dass es zwei oder drei Wochen zurück war, das ist furchtbar.

Jochen

Das ist ganz schrecklich, weil man hat dann halt plötzlich so ein riesiges Backlog von Zeugs.

Jochen

Allein, wenn man sich hinsetzt und sagt, okay, ich mach das mal und dann guckt man drauf und denkt sich, nee, ich mach lieber doch was anderes.

Dominik

Ja, aber wie kommst du auf deinen Backlog, Jochen?

Jochen

Tatsächlich, also die ursprüngliche Form ist halt auch, ich sehe irgendwas Interessantes und dann drücke ich auf Share und dann bei iOS kann man das halt immer in Notizenscheren.

Jochen

Ja, ich meine, das ist okay, ich mache alles per Hand.

Jochen

Notizenschern, wie so ein Tier.

Also wie wilder.

Jochen

Ja, so mache ich das.

Dominik

Also du packst alles einfach per Share in dein persönliches Notizbuch und dann musst du es irgendwann sortieren und aufräumen.

Jochen

Genau.

Johannes

Aber nutzt du nicht Konnektor?

Jochen

Weil das nicht, weil ich da zum Beispiel keine Notizen dann zuschreiben kann.

Jochen

Weil manchmal schreibe ich dann halt auch noch irgendwas mit.

Jochen

Ja, Pinboard ist auch selber.

Johannes

Ich habe sogar bei meinen Pinboards sogar einen Tag, der heißt Jochen.

Johannes

Und wenn der Tag in einem Link vorhanden ist, wird automatisch hinten angefügt via Jochens wieder.

Jochen

Ich hab mich schon gefragt, ob er das behandelt, weil ich dachte, so das ist aber sehr regelmäßig.

Johannes

Nein, das ist ein Tag.

Johannes

Und jedes Mal, wenn ich ja von dir Links anklicke, dann kriegen die einen Tag.

Jochen

Ja, nee, sowas mache ich nicht.

Dominik

Alles gewesen, sehr digital.

Alles automatisch.

Jochen

Und für mich war auch ein großer Schritt tatsächlich von irgendwie, ich schreibe das halt am Ende der Woche zusammen.

Jochen

Ja, ich meine, wenn ich das jetzt besser automatisiert hätte, wäre wahrscheinlich ein Weg gewesen, das dann hinzukriegen.

Jochen

Was dann für mich das Problem auch gelöst hat, war eher so die nicht-technische Lösung durch, ich mache das halt, versuche das halt täglich zu machen oder so.

Jochen

Und nicht am Ende der Woche.

Jochen

Das dauert nicht so lange, das mache ich halt irgendwie zehn Minuten am Tag oder so.

Johannes

Ja, zehn Minuten am Tag ist viel.

Ist viel?

Dominik

Ja, finde ich auch.

Dominik

Okay.

Dominik

Also ich versuche auch sowas zu machen, also wie meine täglichen Arbeiten zu dokumentieren in irgendwelchen, weiß ich nicht, ob sie den Marktdown-File oder sowas.

Dominik

Aber das so qualitativ aufzubereiten, dass das in so ein Weg doch packen würde, ist schwierig.

Dominik

Also ich muss das dann immer manuell zusammenklauben, was ich da gemacht habe, kuratieren und ergänzen mit den extra Informationen, die ich gerne hätte, dass das dann da drin steht.

Dominik

Aber ich finde das sehr aufwendig.

Dominik

Also das kostet mich wirklich viel Zeit.

Dominik

Also ich finde eine 10 Minuten, eine Viertelstunde am Tag ist too much für die Zeit nicht mehr.

Das ist eine große Hürde.

Jochen

Ja, gut,

Johannes

wäre mir auch zu viel.

Jochen

Also bei mir, also wenn ich überlege, was kostet mich am meisten Zeit, ist tatsächlich dann halt die Sachen so wirklich nochmal zusammenzusammeln.

Ja, ja, ja.

Jochen

Also da weiß ich nicht, wie ich das automatisieren soll, weil ja.

Dominik

Das kannst du nicht, man muss ja manchmal einen cleveren Satz zu schreiben, damit das irgendwie in den Kontext gerückt wird, indem man das gerne hätte und so.

Dominik

Das ist manuelle Arbeit.

Aber ich finde das relativ bombastisch, das für eine Woche so hinzubiegen.

Dominik

Das finde ich schon.

Also abgesehen davon.

Also wir nehmen das jetzt mal als Lob, oder?

Jochen

Ja, okay, bombastisch, okay.

Dominik

Ja, also Jochan ist noch nicht ganz so gut wie bei Simon und wir wissen, aber irgendwie kommen nach.

Jochen

Ich meine, ich bin auch, also tatsächlich, man, das mit.

Du machst ja noch Bilder rein, Jochann.

Jochen

Weil ich die aus anderen Gründen, das da darf man, da sollte man nicht erzählen, aber ich sammle aus anderen Gründen Bilder, die ich woanders veröffentliche und dann fallen die halt sozusagen mit runter.

Jochen

Ja gut, wenn ich die eh schon da habe, dann kann ich auch nicht.

Johannes

Ja gut, aber Bilder ist immer, da ist immer so viel Prozess dran und immer so viel rumgefummele und so.

Johannes

Deshalb, ich würde auch gerne Bilder.

Dominik

Also wenn die auch in da eine Viertelstunde reinsetzen, dann sind das schon eineinhalb Stunden pro Woche.

Dominik

Ja, damit so viel Zeit muss man doch nicht auch Bilder machen.

Dominik

Das ist schon relativ teuer.

Das ist bei euren Stunden schon im deutlich dreistelligen Bereich, was man da irgendwie jede Woche da reinsetzt.

Dominik

Das heißt, im Monat sind es ungefähr 1000 Dollar die Twitter schließen.

Aua, aua.

Den Lebensstundenatz haben wir noch nicht erreicht, aber.

Na wieso?

Dominik

Viermal anderthalb Stunden.

Ja.

Dominik

Wie viele Stunden?

Keine Ahnung.

Sechs.

Aha.

Ja.

Reicht bei mir noch nicht zu tun.

Jochen

Nee, reicht bei Näheren.

Aber aufgerundet, ja.

Auf 1000 Dollar gerundet.

Ja, siehst du?

Johannes

Mehr als 500,0.

Ja.

Genau.

Jochen

Ich finde dieses Sich mit anderen vergleichen, genau.

Jochen

Das Wigglock lese ich halt.

Das geht gar nicht.

Jochen

Wenn man sich da vergleicht, dann wird man beides von dem.

Johannes

Und dann ist da so ein Artikel und dann sagst du, ach scheiße, auch lernen können.

Mir geht es

ja bei euch schon so.

Jochen

Ja, aber das ist, glaube ich, dann halt generell der Fehler, das sollte man dann einfach nicht machen, sondern also für mich ist halt die Erfahrung, man kann es immer runtergucken.

Jochen

Nein, einfach nicht sozusagen das in diesem Vergleichsding sehen, sondern sich fragen, okay, macht das für mich Sinn und habe ich was davon?

Dominik

Also eine Sache muss ich da vielleicht noch sagen, wir hatten die Diskussion auch beim letzten Duncan-Meetup in Köln, wo es halt darum ging, wie man seine eigene Produktivität ein bisschen steigern kann und wie man so ein bisschen die Sachen, die man macht, irgendwie so strukturierter bearbeiten kann.

Dominik

Und da waren relativ viele Leute einer Meinung, dass man tatsächlich durch diese Dokumentation, die man macht, unabhängig, ob man die doch mal selber durchliest oder nicht, einen riesigen Vorteil bekommt.

Jochen

Ja, glaube ich auch.

Dominik

Und das muss ich echt sagen, das stimmt tatsächlich.

Dominik

Also überhaupt sich Notizen machen zu dem, was man tut, auch täglich, würde ich sagen, ist eine sehr gute Idee.

Jochen

Es ist bei der Warten würde.

Man macht ja doch viel Sahne.

Johannes

Aber warum veröffentlichst du es, Jochen?

Jochen

Naja, eigentlich, das mit dem Veröffentlichen ist nicht so wichtig.

Jochen

Das ist nicht mein Haupt.

Jochen

Also ich weiß auch nicht, ob das irgendjemand tatsächlich liest oder so.

Jochen

Keine Ahnung.

Sporadisch.

Jochen

Momentan habe ich gerade so ein bisschen Plausible I.O.

Jochen

drauf, aber ich weiß gar nicht, ob man da so ist.

Du könntest nachgucken, wie es nicht.

Jochen

Ich könnte nachgucken, ich mach's aber eigentlich so.

Johannes

Ich hab deinen Weeklog abgelogen.

Johannes

Ich habe keine Analytics, ich habe gar nichts.

Johannes

Ich weiß nicht, ob das eine Person liest oder zwei.

Dominik

Ab und zu mal drei.

Dominik

Also ich glaube, ich habe von deinen letzten 52 Weekloks vielleicht elf gelesen.

Johannes

Ich könnte

Johannes

ja mal nachgucken, wie oft das bei dir in den Weekloks vorkommt, bei denen in den Weekloks verlinkt ist und dann weiß ich zumindest

wie viele.

Dominik

Also so ein paar Links, also habe ich ja, ich hab, ich mache das so ein bisschen an, ich habe so ein generelles Public Journal.

Dominik

Das ist so ein Link zusammlung, dann schreibe ich erstmal alles weg.

Dominik

Weil ich irgendwo entdecke.

Dominik

Das sind auch eure Weekloks drin.

Dominik

Ich habe einen neuen Abstand eingeführt für unsere Weeklocks.

Ja, wir fühlen uns nicht.

Ich fühle mich geehrt.

Ja.

Johannes

Aber also das, also eine der interessanten Sachen, die ich da rausgezogen habe, also ich veröffentliche das halt, weil es zwei Leute gibt, die das, von denen ich weiß, dass sie es lesen.

Johannes

Nicht nur Anwesende hier.

Johannes

Und ein Freund hat mir mal gesagt, hier, er hatte irgendwie Zeit bei einer Bahnreise und er wusste nicht genau, was er machen sollte, und dann hat mein Weeklock aufgemacht, weil er wusste, dass da interessante Sachen drinsteht.

Dominik

Der Simon, weiß ich nicht, der sieht das auch.

Johannes

Ja, das genau, der Simon ist die Person, die hat er.

Ja, ich hab's ja schon gedacht.

Johannes

Aber mein Freund heißt Anton.

Okay.

Johannes

Der hat mir geschrieben und hat gesagt, vielen Dank für dieses Weeklock, weil das ist quasi vorsortiert für den.

Johannes

Und ich möchte das eben für mich haben und dann ist der Aufwand, das zu veröffentlichen, marginal.

Jochen

Genau, genau.

Jochen

So würde ich das, weil, also der Vorteil, den ich daraus ziehe, ist nicht, dass andere Leute das lesen oder so, sondern der Vorteil ist, dass ich.

Dass das gemacht ist.

Dominik

Oh, aber bei sowas finde ich auch noch, also ich habe zum Beispiel so eine Pipeline, also in Planung, dass tatsächlich so Dinge auch in Obsidian zum Beispiel, also in Markdown-Files angelegt werden und dann über sowas wie GitHub-Action oder so, direkt einen Block automatisiert, diese Markdown-Files als Block-Einträge in die Rezepte.

Johannes

Da können wir auch gerne gleich noch mehr darüber, mehr dazu sagen.

Jochen

Ja, ja, sehr gut, sehr gut.

Johannes

Aber ich bin ja sehr neidisch auf dich, Jochen, weil du, weil du deine Rezepte da reintust und ich habe jetzt so unstrukturiert.

Aber ich benutze das tatsächlich.

Johannes

Ich habe es noch nicht kochen will, dann gucke ich jetzt in meine Rezepte rein und nicht mehr auf.

Johannes

Ja, Jochen, ich bin da ja so ein bisschen neidisch auf dich, weil du ja so Rezeptzeugst auf deiner Blog oder auf deinem.

Ach, was weiß ich.

Ja, bei einem Bash ist ein Blog.

Jochen

Im Blog habe ich es gar nicht.

Jochen

Ich habe dafür ein eigenes.

Johannes

Aber du schreibst immer drüber, dass du jetzt hast.

Johannes

Ja, dass ich da

Jochen

jetzt mal so irgendwas mache, genau, das stimmt.

Jochen

Nee, ich habe da tatsächlich, also Melee ist so ein Rezeptverwaltungssammlungsding.

Johannes

Fast API Backpoint bei Python.

Jochen

Python, genau, und von einem View.

Jochen

Und das war einfach so eine Kombination, wo ich dachte so, oh, da beken ich mich ja im Prinzip auch, super, komm ich klar.

Jochen

Ich kann das ja mal deployen und dann da irgendwie selber Dinge mitmachen.

Jochen

Und ja, das habe ich dann auch getan.

Jochen

Das funktioniert auch soweit.

Jochen

Aber es ist halt schon mehr Aufwand, als ich jetzt gedacht hätte.

Jochen

Und dann habe ich da so Dinge reingebaut wie, dass ich die Sachen, also ich habe verwendet so eine App, Captain Cook, ich weiß nicht, ob ihr die kennt, manchmal.

Jochen

So für Inspiration, genau.

Jochen

Die sind eigentlich, die Rezepte sind ganz gut, ja.

Jochen

Also die App selber ist technisch nicht so toll, aber die Rezepte sind ganz, ganz, ganz okay.

Jochen

Und jetzt möchte ich die aber irgendwie, habe ich auch noch andere Quellen für Rezepte, ja.

Jochen

Das heißt, ich möchte nicht immer die App verwenden, vor allen Dingen, weil die App auch nicht gut ist.

Jochen

Und ja, jetzt habe ich das Problem, wie kriege ich die Rezepte da raus und in meine Rezeptverwaltung mit Melee irgendwie rein.

Jochen

Und dafür habe ich mir dann halt so ein Tool geschrieben, dass das macht.

Jochen

Und da habe ich auch sehr positive Erfahrungen mit Open Source gemacht an der Stelle.

Jochen

Das ist so die Sachen, wo ich die meisten Interaktionen mit irgendwelchen Leuten habe tatsächlich.

Jochen

Irgendwie, da hat mir irgendwie nachdem das veröffentlicht.

Jochen

Weil ich dachte so, okay, also ich habe so ein paar Sachen rausgefunden und ein bisschen scrapen konnte ich dann.

Jochen

Und zum Beispiel immer diese dreitäglichen Rezepte, die es da gibt, konnte ich relativ leicht irgendwie integrieren.

Jochen

Aber die ganzen Favoriten, die ich schon hatte, konnte ich halt zum Beispiel nicht sünden und so, weil aus einer Captain Cook-URL, die man so per Link scheren kann, kann man halt nicht so leicht irgendwie tatsächlich die Informationen fürs Rezept rauskriegen.

Jochen

Und irgendjemand schrieb mir dann so, ja, ich habe mal irgendwie, keine Ahnung, das auf Android habe ich dann irgendwie, keine Ahnung, dazwischen irgendwas geklemmt, wo man dann mitlesen kann.

Jochen

Ja, irgendwie sowas genau.

Jochen

Und dann habe ich mir die UP-Requests mal angeguckt und guck mal hier, so kannst du es machen und dann kriegst du da irgendwie auch die kompletten Rezepte raus, wenn du die UP-Requests so machst.

Jochen

Wow, okay, cool.

Jochen

Und habe ich das natürlich eingebaut, sofort und das war dann schon mal besser.

Jochen

Und jetzt letztens hat nochmal jemand irgendwie einen größeren Pull-Request gegen Captain Cook Scrapper, gegen dieses Repository gefeilt, sozusagen Alexander Ditchler, ich weiß gar nicht, wie der reicht.

Jochen

Der hatte dann so Dinge drin wie mehrere Bilder pro Rezept und irgendwie die Mengenangaben für die Zutaten.

Oh ja, das ist natürlich.

Dominik

Kannst du mal kurz nochmal die URL für deinen Rezeptblock hier?

Jochen

Da gibt es keine URL, wo das ordentlich ist.

Jochen

Also das Ding heißt Millie, das kann man sich selber deployen.

Jochen

Also das, ja, okay.

Dominik

Achso, das war in der Internet, ja.

Johannes

Das habe ich jetzt in meinen offenen Tabs drin.

Ja.

Dominik

Oh oh, wie viel hast du?

Johannes

Also bei Firefox Mobile, ich benutze Firefox Mobile, da wird immer angezeigt, wie viele Tabs offen sind und wenn es mehr als 99 sind, dann steht da einfach unendlich.

Dominik

Also besteht einfach, steht da ein.

Dominik

Ich komme immer zwischendurch auf 42 zu runter, das ist was schon mal was.

Johannes

Ja, gelegentlich muss man das so wieder mit so einer Heckenschere einmal grob absägen, aber dann

Dominik

muss man mal daran arbeiten, ja.

Dominik

Da mich immer noch lange damit beschäftigt.

Dominik

Aber Rezepte finde ich auch toll, aber mir fehlen zum Beispiel genau diese Sachen.

Dominik

Also Bilder schießen von den Rezepten und die dann einfach im Markthorn zum Beispiel einfügen, das dann automatisiert auf meinen eigenen Blog rendern.

Johannes

Ja, da ist doch eine Lücke, oder?

Johannes

Das ist doch, da gibt es doch nur zentralisierte Dienste.

Johannes

Achtung, jetzt kommt die große Idee.

Johannes

Federiertes Kochnetzwerk.

Ja, aber ich

Dominik

weiß nicht genau, ob man das so.

Johannes

Divity-Pub ist da viel zu viel zu viel.

Dominik

Ich sag mal so, ob jetzt meine Freunde aus der Kochszene das einfach so selbst betreiben wollen würden.

Dominik

Ich glaube, dass das eher ist.

Johannes

Ja, das kann man dann immer noch immer noch hostet.

Das ist ja offen, aber.

Johannes

Beim Jochen hier, äh, Jochen, keine Ahnung, mili.wersdörfer.de kannst du dir einen Account machen und dann hast

du das.

Jochen

Ja, habe ich tatsächlich auch mal überlegt, ob man da nicht irgendwie sagen kann, hier 5 Euro im Monat oder sowas, sondern kriegst du halt dann einen Account.

Ist doch egal.

Johannes

Die Stand kann ja einer gar nicht verbrauchen.

Jochen

Ja, nee, so ganz egal.

Rezepte reingetan.

Jochen

Ja, so ganz egal ist es nicht, weil tatsächlich verbraucht das halt schon relativ viel.

Jochen

Also ich sehe jetzt hier zum Beispiel, mein Ding hat hier schon.

Jochen

Also es verbraucht schon Platz.

Johannes

Okay, gut, dann sagst du halt,

Jochen

wie auch immer, das muss man halt

Johannes

30 Rezepte im Monat hinzufügen für Premium für.

Dominik

Für den Freemium machst du halt die Bilderkleinerinnen.

Ja.

Johannes

Oder nur ein Bild erlauben.

Jochen

Ja, man kann sich das irgendwie überlegen, habe ich mir auch überlegt und dann dachte ich mir so, oh Mann, das kann schön aufwendig, das Ding die ganze Zeit zu pflegen und so.

Jochen

Und der Markt ist relativ klein.

Jochen

Wäre zwar schön, aber ich glaube, das funktioniert nicht.

Johannes

Joran, hast du denn, hat der Captain Cookscraper, hat er denn, wie ist denn da die Unitest-Abdeckung?

Jochen

So, okay, ganz okay, klar.

Johannes

Machst du tatsächlich auch für deine eigenen Sachen Unitests?

Jochen

Also für die Captain Cook Tests, für die Scraper-Ding, ja, ja, ja.

Das ist relativ gut.

Jochen

Also bei Millie, ja, ist auch ganz okay.

Jochen

Was hast du noch für die Mafia und Captain Cook-Scape?

Jochen

Oh, der ist nicht so gut getestet.

Jochen

Nee, nee, der ist nicht so gut getestet.

Jochen

Aber normalerweise mache ich das schon.

Johannes

Und hast du überall Kommentare geschrieben und so?

Hältst du dich da an die ganzen, an die gängigen Regeln der Softwarehersteller?

Jochen

Also im Gruppen und Ganzen würde ich sagen schon.

Johannes

Ja, okay, das ist beeindruckend, weil das mache ich nicht.

Jochen

Ah, okay.

Jochen

Interessant.

Jochen

Wie lange ist denn die durchschnittliche Zeit, die deine Projekte so nehmen?

Ja, sehr unterschiedlich.

Jochen

Pflegst du die auch über lange Zeit?

Johannes

Sehr unterschiedlich.

Johannes

Ja, Pflegen über lange Zeit ist ja so eine Sache.

Also ich meine,

Dominik

ganz kurz, ihr habt kurz den Switch wieder gemacht auf das ganz nächste Topic.

Johannes

Wir sind nur noch bei selber Software schreiben.

Johannes

Das ist schon das Richtige.

Dominik

Damit haben wir schon angefangen?

Ja.

Haben wir einfach so an.

Hast du gar nicht präsent?

Dominik

Also, jetzt gerade, aber erst.

Nee, nee, sind wir schon eine Weile.

Dominik

Das war ja vorher noch so rumgescriptiert.

Ja, das

Johannes

war halt ein glatter, war halt ein guter Übergang.

Johannes

Das kriegen wir sonst nicht gut.

Deshalb hat der Dominics gar nicht bemerkt.

Entschuldigung.

Johannes

Also, ja, es ist schwer zu sagen.

Johannes

Manche, also mein ältestes öffentliches Projekt, was ich immer noch verwende, heißt Kommandier.

Jochen

Ah, ja.

Johannes

Das mache ich immer wieder Werbung dafür.

Johannes

Und ich finde auch, das sollte in die Python Standardbibliothek und irgendwann werde ich auch mal ein Pep dazu aufmachen, wenn ich rausgefunden habe, wie das geht.

Johannes

Und da habe ich 2014 zum letzten Mal was dran gemacht.

Und jetzt halt dieses Jahr, weil es auf

Dominik

13 gehabt.

Johannes

Nee, auf PyProject.coml geupdatet und es dann mit moderner Paketierung, weil die alte Paketierung ging nicht mehr.

Johannes

Ich habe irgendwas gefunden, was ich ändern wollte, wenn dann ging die alte Bakterung nicht mehr.

Johannes

Und dann ach, habe ich halt einfach einmal komplett neu gemacht.

Johannes

Also es gibt jetzt da eine neue Version davon, die nichts ändert außer Paketierung.

Ah ja, gut.

Johannes

Was ja auch okay ist, ja.

Johannes

Kriegst du Wheels und alles und da ist nicht viel drin, aber es macht ja nichts.

Johannes

Aber so, ja, und es gibt so eine Handvoll an Tools, die ich für mich selber geschrieben habe.

Johannes

Ja, dieses, also zum Beispiel dieses, dass es die Links abholt.

Johannes

Und das habe ich halt einmal geschrieben und das ist eigentlich, ja, da ändert sich nichts mehr dran.

Dominik

Es hört sich so an, wie die kleinen Short-Commandos sich geschrieben hat, dass ich mit einer Konsole immer direkt eine HL eingiebe und meine täglichen Eishockey-Videos direkt auf dem Rechts wie ein Eishock.

Johannes

Und die sind aber erst, also die haben eine Testabdeckung von 0%.

Johannes

Ja, genau.

Jochen

Okay, gut, aber wenn das halt ein Ding macht und dann ist es halt fertig, okay.

Jochen

Und man es die ganze Zeit benutzt, ja, dann testet man das ja.

Johannes

Ja, genau, also es ist einfach Dogfooding.

Dominik

Ja, aber das ist, Entschuldigung, wir waren noch nicht bei dem Thema, das ist keine Software, wie ich es verstehen würde.

Das ist ein Tool.

Johannes

Aber was ist dann deine Definition von Software?

Johannes

Genau ist eine Software.

Dominik

Du brauchst schon mehr Dinge, die benutzen einfach.

Das ist sowas

Johannes

wie diese philosophische Frage.

Johannes

Was ist ein Haufen Blätter?

Johannes

Und wenn ich einen wegnehme, ist es dann immer noch ein Haufen Blätter.

Johannes

Und wenn ich noch eins wegnehme, ist es immer noch ein Haufen Blätter.

Ich meine, das ist keine Haufen

Dominik

Blätter mehr.

Dominik

Du musst schon mehr Use Case geben, als dann deine auf deine Insel.

Johannes

Ja, okay, also dann spreche ich jetzt den nächsten Schritt an sozusagen.

Johannes

Das nächste Tool, was ich mir geschrieben habe, das heißt Heron.

Johannes

Das ist ein Static Side Generator.

Johannes

Das ist eben eingebunden in diesen Prozess.

Johannes

Ich hatte davor Jekyll.

Johannes

Das ist auch ein Static Side Generator, aber da wollte ich dann eine Sache machen, die mir sehr simpel erschien, die aber offenbar unmöglich ist.

Johannes

Und das ist, also es wäre möglich gewesen, wenn ich Ruby könnte, aber es war halt, könnte halt halt kein Ruby.

Johannes

Bin halt nicht drin in

dieser Welt.

Dominik

Was war ein Pelikan?

Genau, Pelikan habe ich dann überlegt.

Johannes

Da habe ich auch lange dran rumgeforscht und habe auch einige Stunden reingesteckt, das mal auszuprobieren und bin aber auch nicht so weit gekommen.

Und dann habe ich mir gedacht, weißt du was?

Johannes

Jetzt mache ich mein eigenes Ding.

Johannes

Und deshalb heißt es Heron, weil ein Heron ist ja auch aus der gleichen Familie der Vögel, aber es ist halt kein Pelikan.

Johannes

Und das macht genau die eine Sache, die ich haben möchte.

Johannes

Aber es ist schon eine Software.

Johannes

Es ist nicht nur ein Tool, sondern es ist schon eine Software, die kann, könnte auch all, könnte jeder einsetzen.

Johannes

Ist auch auf GitLab gehostet, also kann man sich runterladen.

Ich verlinke auch quasi jedes zweite V-Clock drauf.

Johannes

Und die ist aber auch nicht gepflegt.

Johannes

Also bei der Arbeit für einen bezahlenden Kunden wäre das nicht gut genug.

Johannes

Da liefere ich bessere Qualität ab.

Johannes

Was eigentlich blöd ist, ja.

Wenn man da so sein öffentliches Portfolio

mache ich das privat.

Johannes

Aber umgekehrt ist auch nicht gut.

Johannes

Also auf jeden Fall, es ist angenehm.

Also ich kann das, ja.

Johannes

Ich kann professionelle Softwareentwicklung machen.

Johannes

Und ich mache das auch schon lange.

Johannes

Und nächstes Jahr habe ich zehnjähriges Jubiläum als Selbstständiger in meiner eigenen Firma und ich bin da nicht ganz, bin da nicht ganz schlecht.

Johannes

Aber es ist auch sehr angenehm, das mal nicht professionell machen zu müssen, sondern einfach mal hinzuwursteln.

Johannes

Einfach mal, ich brauchte jetzt ein Feature, das muss jetzt irgendwie da rein.

Johannes

Ach komm, dann wird es jetzt halt hier reingebohrt, irgendwo, keine Ahnung, egal.

Johannes

Oder auch einfach mal keine Tests zu schreiben.

Einfach mal so richtig.

Dominik

Also so wie die meiste Produktionssoftware, die irgendwo da draußen

falsch liegt.

Johannes

Ja gut, aber nicht solche, die ich schreibe.

Wenn Produktionssoftware

Dominik

schreibt, dann ist die natürlich besser.

Johannes

Und das ist ganz interessant, weil das ein ganz anderes Gefühl an Software ist.

Johannes

Also ich bin da, wie gesagt, ich halte mich für einen guten Softwareentwickler, auch im professionellen Umfeld, bisher immer gutes Feedback bekommen.

Johannes

Aber das ist eine andere Art von Freude, einfach mal so drauf loszuprogrammieren und einfach mal zu sagen, was brauche ich denn eigentlich?

Wie würde ich es mir denn vorstellen?

Johannes

Und sich das dann einfach selber herzuprogrammieren.

Johannes

Und das spielt überhaupt gar keine Rolle, ob das, also das ist Open Source, ja, und jeder kann das runterladen.

Johannes

Und ich weiß nicht, ob sich schon jemand runtergekommt.

Johannes

Ich weiß nicht, ob es schon jemand angesehen hat.

Johannes

Aber es ist egal, weil das ist nicht der primäre Verwendungszweck.

Johannes

Der primäre Verwendungszweck ist, dass das meinen Blog macht, mit meinen Weeklocks drauf, mit meinen Plus da drauf.

Jochen

Ja.

Johannes

Und wenn es eine andere Person gibt, die das anschaut und liest und das interessant findet, dann ist das schon genügend Grund, das zu veröffentlichen.

Johannes

Wie bei den Weaklocks, ja.

Johannes

Wenn es eine andere Person liest, ist es schon genügend Grund, das zu veröffentlichen.

Dominik

Jetzt bin ich auf Jochen gespannt, weil ich hatte mir ein bisschen was anderes vorgestellt bei dem Thema.

Johannes

Ja, der Jochen macht es viel professioneller.

Der macht ja Unitest.

Jochen

Aber ja, also insofern, also ich meine, mein Ansatz an der Stelle ist, also ich habe solche Sachen auch, ja.

Jochen

Also ich meine gerade dieses Captain Cook-Ding ist, wenn ich jetzt ehrlich bin zu mir selber, dann ist das halt auch so was ähnliches, weil das ist auch nicht so gut getestet.

Jochen

Da gibt es drei Tests oder vier.

Jochen

Also, weil ich benutze das halt auf der Kommandozeile und ja, das ist nichts, was irgendwie Infrastruktur für andere Sachen ist.

Jochen

Oder was ich plane als Infrastruktur.

Jochen

Insofern, ja.

Johannes

Nicht die tausend Jahre Software, die für immer hängen.

Jochen

Genau, aber ich habe durchaus auch andere Sachen, wo ich, wo ich denke, so, das wird halt Infrastruktur für andere Sachen.

Jochen

Und da, also gerade zum Beispiel Djangocast oder so zum Beispiel, das Ding, was halt auch unter Python-Podcast.de liegt oder unter dem Blog, das ich da halt habe.

Jochen

Und das Ding, da ist, das ist auch ziemlich gut von der Test.

Jochen

Also da ist das viel getestet.

Das ist auch, würde ich sagen, nichts Folches sagen, aber das ist so ähnlich, wie wenn ich, wenn mich jemand dafür bezahlen würde, dann würde ich das auch nicht großartig machen.

Jochen

Ja, also das ist schon so auf dem Level, auf dem ich das normalerweise halt auch so mache.

Jochen

Und ja, das ist auf der einen Seite mache ich das, weil es einfach Spaß macht und so und weil ich das halt kann, weil ich meine, gut, warum sollte man einen Blog selber schreiben?

Jochen

Ja, ein NIH ist halt so ein muss jeder mal machen, wie ein Editor schreiben oder so, klar.

Jochen

Aber vor allen Dingen, weil es halt auch einfach Spaß macht.

Dominik

Hat das mal einen Editor geschrieben?

Jochen

Nee, aber man sagt, das sollte man halt mal tun oder das muss man halt machen.

Johannes

Das ist ein Compiler, muss jeder mal schreiben.

Jochen

Ja, das ist ein Betriebssystem.

Jochen

Es gibt eine ganze Menge Dinge, die man mal so gemacht haben sollte, nicht wahr?

Jochen

Ja, aber genau, also Blocke ist halt so mein Gift.

Jochen

Und ja, also ich plane das halt auch tatsächlich noch für andere Sachen zu verwenden.

Jochen

Daher habe ich da jetzt irgendwie auch eine ganze Menge Arbeit reingesteckt und dann ist halt die Frage, NIH ist der Vorwurf, da steckt ja so ein gleicher Vorwurf auch mit drin, so nicht einfach irgendwas fertig ist.

Jochen

Aber ich glaube, das ist vielleicht auch nicht so schlau, da was jetzt zu nehmen.

Jochen

Zum Beispiel, wenn ich jetzt irgendwie da was anderes nehmen würde.

Jochen

Irgendwie nehmen wir an, sowas wie WordPress oder so.

Jochen

Wo dann alles schon das, was ich jetzt da mühselig rein selber reinprogrammiere, vielleicht schon fertig ist.

Also diverse Dinge.

Jochen

Ich hab, ja, genau, oder als WordPress-Plugin oder so, ja.

Jochen

Also ich habe mir das natürlich angeguckt und bin es mal im Ergebnis gekommen, nein, ganz genau so wie ich das haben will, hat es das nicht.

Deswegen genau gar nicht.

Jochen

Genau.

Das ist literally unusable.

Jochen

Exakt, ja.

Jochen

Also, aber wenn man, wenn ich ein Auge ein bisschen zugedrückt hätte, dann hätte ich natürlich sagen können, okay, nämlich WordPress, das macht das schon so ungefähr, was ich da brauche.

Jochen

Aber das Problem ist natürlich, ja, jetzt muss ich mich mit WordPress beschäftigen und wie man das deployt und mit diesem ganzen Ökosystem.

Ganz genau.

Das war das, was ich mit Pelican hatte.

Johannes

Sechs Stunden da an der Konfiguration rumgebastelt und ja, das ging dann schon so halb.

Jochen

Und das Problem ist, das bringt mir halt, das bringt mir halt nichts.

Jochen

Das bringt mir auch für andere Sachen nichts.

Jochen

Weil, ehrlich gesagt, ich möchte nicht mit WordPress mein Geld vertreten.

Dominik

Aber das ist jetzt wieder Programming for Pleasure.

Jochen

Ja, ja,

Johannes

das ist ja das, was halt man das für sich selber macht.

Jochen

Ja, ja, genau, dieser Vortrag hat man aktiv getroffen, aber ja.

Jochen

Aber ich glaube auch, dass es tatsächlich was bringen kann.

Jochen

Also ich meine, kommen wir schon zu den Vorsätzen für nächstes Jahr.

Jochen

Also bei mir fehlt jetzt noch sowas wie Logging, Monitoring, Backups.

Dominik

Das klingt bei mir tatsächlich auch noch.

Dominik

Ich baue gerade sowas wie Infrastruktur tatsächlich.

Dominik

Ich mache halt erstmal so Server, also so ähnlich.

Ich brutal lange ab.

Dominik

Ja, das ist ja nicht so stimmt, aber ich mach das ordentlich.

Also ich verweise halt für deine Firma in die Infrastruktur.

Dominik

Ja, ja.

Dominik

Das ist so das, was ich mir vorstelle, weil das halt ordentlich ist, so wie ich mir, das denke, also vielleicht habe ich auch keine Ahnung davon, aber vielleicht funktioniert es halt auch.

Dominik

Und ich ziehe das halt dann gerade und dann möchte ich halt sowas wie ein Django-Repo verknüpfen können, auf den Knopf drücken und sagen, juhu,

Jochen

das läuft.

Genau.

Jochen

Ich bin da schon relativ weit bis auf den, bis auf eben sowas wie Monitoring, Logging, Backup.

Jochen

Funktioniert das auch schon quasi.

Jochen

Aber jetzt wäre halt die Frage, okay, nehmen wir Monitoring, ja, warum nehme ich da nicht einfach Prometheus oder sowas halt so irgendwie alle verwenden?

Jochen

Und die Antwort wäre da an der Stelle genau, weil mir das nichts bringt.

Jochen

Mich jetzt mit Go und Prometheus zu beschäftigen, hilft mir nicht.

Jochen

Das ist nur eine Ablenkung.

Jochen

Da schreibe ich mir das lieber selber.

Jochen

Das ist dann nicht so toll wie Prometheus, ja, klar.

Dominik

Das Text habe ich ja auch schon gemacht.

Das Logging-Tool ist schon.

Jochen

Ah, sehr gut.

Jochen

Aber vielleicht lerne ich, wenn ich das mache, ja etwas über Django oder über wie man da Dinge handelt, über Logging, das mir sonst wie weiterhelfen kann.

Jochen

Und klar, wenn das dann irgendwann mal hochskaliert und dann irgendwann muss ich dann vielleicht jemanden einstellen, der dann Prometheus, der mir dann sagt, das ist alles kaputt, lass uns doch Promethaus nehmen.

Jochen

Okay.

Dominik

Aber gerade ich würde sagen, auch wenn man noch nicht so viel Ahnung von solchen Sachen hat, mit solchen Sachen fällt man dann, wenn man sowas skalieren muss und das ordentlich macht, immer über so Dinge, die dann richtige Software, Architektur und Entwicklung und irgendwie.

Dominik

Ja, aber dann lernst du da was drüber, das mit sich bringen und wo man dann merkt, ah, okay, da ist eine Früh.

Dominik

Und dann versteht man erst so die Zusammenhänge vielleicht, die dafür notwendig sind, um das so ein bisschen auf einem höheren Level zu machen.

Dominik

Und ohne dass man das selber dann ausprobiert hat, hätte man das vielleicht irgendwo einen Blog gelesen, aber so richtig verstanden, warum, wieso, in der Tiefe hätte man das dann wahrscheinlich nicht.

Johannes

Und gerade Softwarearchitektur ist ja ungeheuer schwer zu lernen.

Weil es halt so was ist, was man nicht anfassen kann, so einfach mal so gesagt, ja.

Johannes

Und weil man das auch nicht so oft macht.

Johannes

Und man kann es halt öfter machen, wenn man kleinere Programme schreibt.

Dominik

Ja, also man hat halt irgendeine Idee, also man hat meistens nur ein Werkzeug, mit der das irgendwie funktioniert, und dann muss man das irgendwie dann machen und dann läuft es dann irgendwie.

Dominik

Und aber dann halt festzustellen, wie es halt in der echten Welt dann unter welchen Problemen das an welchen Stellen einbricht oder zusammenbricht, ist halt das, wo man dann halt erst merkt, okay, das muss man vielleicht doch anders machen.

Dominik

Wenn man das irgendwie antizipieren kann, ist doch dann genau die nette Sache, die man dann braucht, um dann wirklich größere oder gute Projekte dann ordentlich zu machen.

Johannes

Jetzt haben wir ganz viel über so Constraints gesprochen und über so die Testabdeckungen und dass wir keine Lust haben, Tests zu schreiben.

Dominik

Du machst das LDD, habe ich gehört.

Ja, genau, genau.

Johannes

Ich möchte auf eigentlich was ganz anderes noch drauf kommen.

Johannes

Und zwar, dass die Richtung, wie man das rausfindet, was man machen möchte.

Johannes

Weil das für mich da so ein ganz wichtiger Punkt ist.

Johannes

Wenn du irgendwo für einen Kunden arbeitet, dann ist es ja meistens vorgegeben.

Johannes

Da gibt es halt ein PO und der sagt dir, wir haben hier die Liste der Tickets, nimm dir.

Dominik

Jetzt bin ich mit dir eins baden.

Dominik

Ich möchte dich einmal kurz unterbrechen, wenn ich darf.

Dominik

Meine Strategie wäre prinzipiell irgendwie mir so meine Werte zu überlegen, also wirklich so ganz klassisch, ja.

Dominik

Werte überlegen und dann einen Weg hinzufinden, wie ich diese Werte irgendwie so lebe, wie ich mir das vorstelle, und dann da so Ziele zu deckieren.

Johannes

Ja, gut, ist natürlich sehr hochtragend jetzt.

Dominik

Ja, ja, nein, aber das führt dann auch wirklich so zu subjektieren.

Werte sind jetzt ohne Block Engine auch nicht drin.

Dominik

Nein, aber die ich lernen möchte.

Jochen

Achso, ja, okay.

Johannes

Ja, genau, das ist halt auch, also klar, also einerseits hatte ich in diesem Moment halt das Problem, dass mir das Tool gefehlt hat, genau der Jochen, ja, der die Wahl zwischen WordPress oder selber machen, eine Wahl zwischen Pelican einrichten oder selber machen.

Johannes

Und da hat es mich halt mehr interessiert, das mal selber zu machen.

Johannes

Und ja, genau, du hast eben schon angesprochen, ich bin ein großer Verfechter von RDD, README Driven Development.

Johannes

Dass man eigentlich erst das README schreiben sollte, so wie man sich das wünscht.

Johannes

Dass es ein Projekt gibt, was eben dieses README enthält und dann die Software zu dem REAME schreibt.

Dominik

Das kann eine Deko-Palette.

Jochen

Wundervoll.

Jochen

Also ja, okay.

Johannes

Mag ich ja gar nicht, aber egal.

Johannes

Dass man eben aus der Benutzersicht rauskommt.

Johannes

Und das geht sehr einfach, wenn man selber der Benutzer ist.

Johannes

Weil du dann sagen kannst, okay, ich hätte gerne ein Feature in dieser Software und ich weiß ganz genau, wie das funktioniert.

Johannes

Aber das zumindest kann ich es mir ganz genau überlegen, wie es funktioniert.

Dominik

Die guckst aber ist, du musst halt tatsächlich sehr viel Ahnung von dieser Business-Seite haben.

Ja.

Nee, gar nichts.

Jochen

Was heißt gar keine Frage, wie du, wie du Businessseite haben?

Jochen

Wie du Business-Seite definiert.

Dominik

Nein, aber der User doch, also der User ist das.

Ja, ja, das ist das Business.

Das meine ich doch mit Business.

Johannes

Wir verwenden ja alle viel Software.

Ja, aber das geht halt.

Dominik

Also für Domänen, in denen wir ein bisschen Expertise auch besitzen.

Dominik

Und das ist halt genau das Problem, dass wenn du halt sowas transportieren möchtest auf Domänen, wo man halt jetzt nicht so von der Pike auf drin steckt, dass das die Schwierigkeit ist, dass man.

Johannes

Es ist gut, das aus Benutzersicht zu sehen.

Johannes

Und das ist eben eine ganz andere Sicht, als die als professioneller Entwickler hat.

Johannes

Weil du hast ja nicht die Benutzersicht, sondern immer nur die Entwicklersicht.

Dominik

Ja, genau, aber das ist genau die Schwierigkeit, diese Benutzersicht annehmen zu können für Use Cases, wo du diese Domain-Expertise.

Johannes

Es ist leichter als die Domain-Expertise zu haben.

Naja, aber Benutzer hinzustellen.

Dominik

Wie würdest du ein Nutzer sein, ohne die Domain-Expertise zu kennen, die du brauchst, um Nutzer für dieses Programm zu sein?

Johannes

Was gibt es denn da, über welche Software denkst du denn?

Johannes

Weil die meiste Software, die es so gibt, die können wir ja schon irgendwie zumindest mehr schlechter als recht anwenden.

Dominik

Genau, mehr schlechter als Jahr.

Dominik

Ja, wenn wir das mal so ein bisschen.

Also ich meine, sowas wie.

Johannes

Auswertungen von MRI-Bildern.

Ja, irgendwas

oder sowas.

Johannes

Klar, da habe ich auch nicht den Zugang.

Genau, oder da anderes technisches.

Johannes

Das will ich aber auch gar nicht machen in dem Moment.

Johannes

Ich würde das gerne mal machen, aber das ist nicht.

Dominik

Nein, aber ich glaube, das geht weiter.

Dominik

Also es gibt auch diese ganzen UX-Prozesse, diese ganzen, mir fällt es auch unheimlich schwer, mich jetzt hört sich doof an, also in den durchschnittlichen TikTok-Noser hineinzuversetzen, wie der gerne seine Tick-Chälter hat.

Johannes

Das ist ja egal.

Das kann ich bei der Arbeit machen.

Johannes

Wenn ich das privat für mich mache, dann will ich das ja gar nicht.

Johannes

Dann will ich ja nur Sachen machen, die mich interessieren.

Johannes

Und das ist genau das, worauf ich raus will.

Johannes

Die Software für mich selber schreiben, gibt mir die Möglichkeit, diese ganzen Sachen, die vielleicht wirtschaftlich interessant werden oder die, keine Ahnung, HipSin oder Trendy oder die mal gemacht haben muss, alle zu ignorieren und einfach zu machen, was ich gerne möchte.

Johannes

Und dieses Programm, was ich da geschrieben habe, ja, das ist kein besonders beeindruckendes Programm, das ist auch kein besonders kompliziertes Programm.

Johannes

Es hat so ein paar Ecken und Kanten.

Johannes

Aber das macht genau das, was ich machen möchte.

Dominik

Aber Johanne?

Das ist großartig.

Dominik

Wir haben ja versprochen, dass wir in dieser Folge über Softwareentwicklung reden wollen.

Und das ist jetzt.

Bei dem Thema sind wir da nicht.

Dominik

Ja, aber das hört sich jetzt so an wie so ein Hobbyprojekt.

Dominik

Ich meine, ich schreibe in meiner Freizeit.

Dominik

Kampagne für Dungeons <unk> Dragons.

Das kann man nicht niemals machen.

Ja, ist ja okay.

Dominik

Aber das ist dein Hobby.

Dominik

Ja, genau, das ist mein Hobby, das macht mir Spaß, aber

Johannes

möchtest du uns ermutigen, das mal auszuprobieren?

Dominik

Naja, also klar, also wenn ihr Lust drauf habt.

Ja, eben, und ich

Johannes

möchte ermutigen, einfach mal sich, wenn man ein Problem hat, nicht zu einem Tool zu greifen, was es schon gibt und dann mit dem Tool zu kämpfen, nicht mit WordPress zu kämpfen, nicht mit was weiß ich, mit Promethe zu kämpfen, sondern einfach mal.

Johannes

Schreib einfach mal eine eigene Kampagne.

Johannes

Also, jetzt bei dir ist es eine Dungeons Dragons-Kampagne, bei mir ist es halt Blockbuster.

Dominik

Ich weiß, was du meinst, es hat eine gewisse Parallelen aus diesem Ansatz.

Johannes

Die kreative Tätigkeit, das ist eine, das ist, und du hast diese Kampagne geschrieben, oder?

Johannes

Und hast ungeheuer viel gelernt darüber, wie man Kampagnen schreibt und über die Geschichte der.

Dominik

Und darüber würde ich jetzt gerne was wissen, mehr wissen.

Dominik

Also, weil du hast jetzt relativ viel erzählt darüber, wie du es machst und das finde ich total super.

Dominik

Also ich würde auch sagen, dass der Ansatz der richtige Probleme ist.

Also das ist meine, das ist die erste Premiere.

Der muss das mal machen.

Dominik

Das ist ein explorativer Ansatz, so die Welt zu entdecken und dann so ein bisschen zu gucken, was so denn für einen selber.

Dominik

Aber was ich jetzt gerne hätte, ist ja so ein bisschen jetzt da, der Review-Prozess darüber, um diese Erfassung, genau.

Dominik

Diesen explosiven Antenne.

Dominik

Was wollte ich jetzt sagen, ist Quintessenz, alle unsere Hörerinnen müssen jetzt, ah, okay, der Johannes macht das immer total, die coolen Sachen und das ist ja super.

Dominik

Das ist ja das Schönste.

Johannes

Das ist ja gut, dass wir kleinen Sachen zu machen.

Dominik

Ja, aber es ist viel besser als Leute, die gar nichts machen.

Ja, genau.

Also das ist jetzt der Enthusiasmus, den ich da gerne reinbringen möchte.

Johannes

Aber lieber was Kleines machen, als gar nichts machen.

Dominik

Ja, aber es gibt auch viele Leute, die machen irgendwas und ganz viele Leute, die machen irgendwelche unterschiedlichen Dinge.

Dominik

Und spannend ist ja jetzt, diese Dinge alles zusammenzusammeln und die Parallelen davon so zu transformieren, dass wir alle davon profitieren können.

Dominik

Entschuldigung.

Dominik

Aber ihr wisst, was ich meine?

Johannes

Ja, aber es ist eine schwierige Frage, die du da stellst.

Jochen

Ja, würde ich auch sagen.

Was hast du denn von Django Cast gelernt?

Alles ist schwieriger als man.

Dominik

Also worauf ich hinaus möchte, ist wirklich, es gibt eine Art von methodischem Ansatz, der.

Jochen

Nee, und nein.

Dominik

Und ich würde einfach interessant.

Jochen

Ja, ja, nee, nee, genau, ich weiß, wo du das oder ich glaube.

Johannes

Es gibt einen.

Doch, es gibt einen.

Johannes

Und ich glaube, der gilt für dich genauso wie für mich.

Johannes

Kleine Programme selber machen und ausprobieren.

Dominik

Also einfach machen.

Und dann die

Johannes

Dinge lernen und dann das wegklicken und dann das verwerfen und nochmal machen.

Richtig, mit

den Sachen.

Also ich fand es immer amatver nervig, dass wir alles weggeschützt haben, aber ich muss ja auch.

Dominik

Das ist einfach nur nicht immer irgendwie so ein, man hat jetzt das gelernt, einfach was komplett Neues denken, neu anfangen und dann auf der neuen Architektur hat man immer so einen kleinen inkrementellen Verbesserungsfektion, der irgendwann in der Retrospektive zu einer deutlichen Verbesserung führt.

Johannes

Genau.

Johannes

Und wenn ich diese Software, die ich letztes Jahr geschrieben habe, privat angucke, dann ist die ganz schrecklich.

Johannes

Und die vor zwei Jahren, die ist ganz, ganz schlimm.

Johannes

Und wenn ich mir jetzt Heron nächsten Monat nochmal anschaue, dann ist es ja auch schon ein Jahr her.

Aber jetzt bin ich auch gespannt,

Dominik

was die offen und so, weil der gerade geht.

Jochen

Der Punkt eigentlich, den wollte ich eben schon bringen, bin nicht dazugekommen.

Johannes

Aber zu viel dazwischengelabert, Entschuldigung.

Jochen

Als es um diese Prozesshaftigkeit beim Notizen machen und so geht, ich habe letztens nämlich einen sehr tollen Artikel gelesen, der da den Titel hatte, Notes Against Note-Taking Systems.

Oh ja, stimmt, den habe ich auch gelesen.

Der ist super.

Jochen

Ja, und da würde ich auch sagen, das ist das Argument, aus dem kann ich halt auch übertragen, auf dieses, gibt es dafür irgendeinen Prozess oder so.

Das Problem ist, also.

Dominik

Kannst du nochmal kurz zusammenfassen, was braucht?

Jochen

Ja, also der Conclusion, dieses, also der sagt im Grunde, das Problem ist, dass worauf du deine Aufmerksamkeit richtest, das beeinflusst natürlich, was du irgendwie überhaupt sehen kannst und was du machst.

Jochen

Und das ist ein Trade-off, ja.

Jochen

Wenn du diese Filter halt so einstellst, dass da bestimmte Sachen durchkommen, dann gehen halt andere Sachen nicht mehr.

Jochen

Und die Frage ist, ist es das wert oder nicht?

Jochen

Und wenn dich was interessiert, dann ist das halt schon eigentlich ganz gut.

Jochen

Wenn du jetzt sagst, ich muss mich jetzt für bestimmte Sachen aus bestimmten Gründen interessieren, dann ist das eigentlich nicht mehr so gut.

Dominik

Also nicht zu normative Filterblase, sondern auch mal deiner Laune freien Lauf lassen.

Jochen

Ja, genau, also sozusagen so geht das Argument los.

Jochen

Das Argument kommt dann, dann kommt jetzt der ganze Artikel und am Schluss kommt die Conclusion, ja, irgendwie vermeide es, irgendwie sozusagen die Ästhetik, also zu sehr in die Ästhetik des Nützlichen zu investieren.

Jochen

Also sozusagen, wenn du immer die, wenn die Wahl hast, ist es Spiel oder Arbeit, dann lass es nicht Arbeit sein.

Jochen

Das Problem ist, dass das kompromittiert halt sozusagen das, was du da tust.

Jochen

Also wenn ich jetzt zu viel Arbeit in mein Noteging-System stecke, ja, und mit Obsidian und daraus meinen Blo generiere und keine Ahnung, das kann ich alles machen, dann ist das

Johannes

dein Ding Jochen.

Jochen

Ja, ich meine, vielleicht ist das jetzt auch nur eine Rationalisierung dafür, dass ich einfach faul bin und da nichts automatisiere.

Jochen

Aber das Problem ist natürlich, dass mich das dann schon irgendwie dazu bringt, dass ich das Gefühl habe.

Jochen

Ich habe das Gefühl, dass das zwischen, was zwischen mir, meinem jetzigen Zustand und einem guten Ergebnis, was dazwischen steht, ist halt, ich bin halt nicht gut genug darauf vorbereitet.

Johannes

Aber du machst das doch hier auch, guck mal, ich mache das auch.

Jochen

Aber es ist relativ minimal.

Jochen

Es ist halt irgendwie eine Liste von Sprichwörtern.

Johannes

Das ist auch, das ist auch, also ich habe diesen Artikel auch gelesen und ich stimme nicht allen Punkten zu, der da sagt.

Johannes

Aber die Conclusion ist zum größten Teil bei mir auch gleich.

Johannes

Ich habe schon viele verschiedene Note-Taking-Systeme ausprobiert, weil das ja was ist, das immer so, ja, das wird immer so gesagt, du musst einen Zettelkasten machen und in zehn Jahren kannst du dann einfach da reinschauen und hast wie ein zweites Gehirn.

Johannes

Ja, okay, gut, es mag sein, dass das für Leute funktioniert.

Johannes

Für mich hat es nicht funktioniert.

Johannes

Die ganzen Systeme haben alle nicht funktioniert.

Johannes

Und jetzt habe ich hier mit meinen Weeklocks ein System gefunden, was genügend wenig Prozess und genügend wenig Struktur hat, dass ich es mache und trotzdem genügend viel Struktur enthält, dass es am Ende nicht so blöd ausschaut, dass es nicht einfach nur so ein Blops von Text ist.

Und das, also man muss da irgendwie sowas für sich selber finden.

Johannes

Und wenn das was ist, dass man sich jeden Tag in ein Notizbuch was reinschreibt auf Papier und wenn das was ist, dass man sich jeden Tag eine E-Mail schreibt, habe ich auch schon probiert, ja.

Johannes

Hat auch eine Weile lang funktioniert.

Johannes

Das funktioniert immer eine Weile lang und dann funktioniert es nicht mehr so.

Johannes

Und dann lässt man ein oder zwei Tage aus und dann sagt man schwitt.

Johannes

Oder dass es was ist, dass man sich, keine Ahnung, jeden Tag eine WhatsApp selber schickt.

Dominik

Dann hat er schon relativ viel Disziplin.

Also immer diese ganzen Dinge.

Ja, oder zwei Tage, alle zwei Tage.

Dominik

Man muss sich diszipliniert, sein Home-Schitmen, sein Spaß.

Johannes

Du musst was finden, was zu dir passt, was nicht Disziplin ist, sondern was ist, was du natürlich machst.

Dominik

Oh, aber da sind wir jetzt bei einem der Probleme angekommen, glaube ich.

Ja, dass da man niemandem eine Empfehlung

geben kann.

Dominik

Ich glaube, dass man doch viel von diesem natürlichen, wie du es nennst, Prozess gestalten kann.

Johannes

Ja, natürlich, klar.

Johannes

Aber du kannst nicht was machen,

Jochen

was für alle funktioniert.

Dominik

Nein, aber man muss das schon selber machen.

Johannes

Was für dich Arbeit ist.

Das ist die Kultur von diesem System.

Dominik

Der Trick ist halt trotzdem ohne Max.

Johannes

Jetzt muss ich mich da hinsetzen und diese Sachen.

Dominik

Nee, aber du musst halt was finden, was machen ist.

Dominik

Also, wenn du dich dann jetzt nur passiv irgendwo hinsetzt und dann nur irgendwas herkommen, du musst dann schon irgendwie in diese Machen-Sache rüberkommen.

Dominik

Das heißt, jetzt Procrastination musst du irgendwie weglassen.

Johannes

Ja, okay, klar.

Johannes

Aber ich meine, da gibt es ja auch diese 90, 90, 9, 1 Regel.

Johannes

90% der Leute gucken nur zu und 9% kommentieren und 1% machen.

Und ich kann das nicht so gut.

Dominik

Du brauchst so eine Lederjacke mit so 1%.

Johannes

Ja, ich gehöre zu denen an 1%.

Johannes

Na gut, ihr ja auch, ja, ihr macht ja auch einen Podcast, jetzt zwingt euch keiner.

Warum macht ihr das?

Johannes

Weil reich werdet ihr daraus auch nicht.

Jochen

Nicht direkt, nein, nein.

Johannes

Außer wenn jetzt 100 Milliarden-Experiment kommt, dann ist das okay.

Und dann hat sich alles gelohnt.

Dann hätte sich das gelohnt, ja.

Johannes

Aber es sieht jetzt ein Longshot, würde ich sagen.

Johannes

Aber das ist was, was ihr einfach halt macht und was Spaß macht und was genügend wenig Arbeit ist, dass ihr das macht.

Also die Frage

Dominik

ist halt, wie lange man welchen Enthusiasmus für welche Dinge aufrechterhalten kann.

Ja, genau.

Und je weniger Enthusiasmus du aufrechterhalten musst, weil du den sowieso hast, umso besser

Jochen

ist es.

Umso mehr gestresst das ist.

Jochen

Tatsächlich fällt mir das hier bei der Podcast-Episoden auch auf.

Jochen

Also diese Podcast-Episoden, die halt viel Vorbereitung erfordern, das ist extrem stressig.

Das fühlt sich fast nach Arbeit an.

Bitte?

Da gibt es weniger davon.

Jochen

Ja, okay, da gibt es nicht so viele davon.

Johannes

Aber die weniger Minute stressig.

Johannes

Weil man die vermeidet.

Jochen

Ja, also beispielsweise, also eine, wo ich mich doch daran erinnere, wie stressig das war, ist halt die Async-Geschichte, wo ich hatte so, okay, ich muss das mal machen und das war, das ist, das ist halt schon mal echt Arbeit.

Jochen

Oder halt auch diese Typisierungsgeschichte, die wir immer vor uns her schieben, die wir eigentlich mal machen wollten, aber das ist halt.

Die machen wir nächstes Mal.

Jochen

Oder übernächstes Mal oder weiß ich nicht.

Jochen

Aber tatsächlich, ich glaube, deutlich angenehmer wäre es halt, also für mich, ich habe auch das Gefühl, jetzt so, also zum Beispiel heute hatten wir ja kein richtiges Thema oder so.

Jochen

Wenn ich mich dann hinsetze und worüber könnte ich denn jetzt mal irgendwie reden, dann das, ich muss da nicht lange drüber nachdenken, sondern da fällt einfach eine Riesenliste.

Jochen

Einfach eine Riesenliste von Dingen, die mich so in der letzten Woche interessiert haben.

Jochen

Das reicht schon, da kann ich schon irgendwie lange genug drüber reden.

Dominik

Du musst aber viel einfacher.

Dominik

Das ist aber trotzdem außergewöhnlich, dass das so ist.

Johannes

Ja, aber das ist doch egal, ob du das außergewöhnlich ist oder nicht.

Jochen

Aber das ist etwas, was halt irgendwie funktioniert.

Jochen

Und ich muss mich dafür nicht anstrengen.

Jochen

Ich muss dafür nicht irgendwie mich hinsetzen und dann muss ich dann arbeiten.

Johannes

Aber das ist doch, guck mal, das ist doch interessant, dass du das außergewöhnlich nennst.

Johannes

Weil wir die These oder die Position, die wir, habe ich das Gefühl, dass wir die vertreten, ist doch, je weniger dich das anstrengt, umso mehr kriegst du raus.

Johannes

Und wir plädieren ja gerade dafür, dass das bei, also bei mir funktioniert das nur, weil es nicht anstrengend ist.

Dominik

Ich weiß genau, was ihr meint.

Dominik

Ich mache das ja auch so, ich seh das auch so, weil ich habe auch irgendwie irgendwann so einen Teiltag gefunden und es macht einfach Spaß und dann macht man einfach irgendwie, dass es funktioniert total gut.

Dominik

Man kommt einfach damit dann weiter, weil man selber Bock hat, noch ein bisschen da, ein Daumen, das ist genau die Richtung, die man hat.

Johannes

Und so dieses Tag so und so viele Daten.

Dominik

Das ist aber, wenn man so ein bisschen, also so ein Strahl richtet, dann funktioniert das schon super.

Dominik

Aber was mich halt interessieren würde, also gerade für andere Menschen, ist halt, wie man es hinbekommt, überhaupt auf diesen Modus vielleicht zu wechseln, weil ich glaube, das ist gar nicht so einfach.

Ja, man muss das einfach anfangen.

Dominik

Ja, man muss halt aus dieser Mühle raus.

Dominik

Ich glaube, also Entspannung.

Einfach mal

verschiedene Sachen rausprobieren.

Jochen

Also ich glaube, das kann für unterschiedliche Leute unterschiedlich sein.

Jochen

Das ist für jeden.

Johannes

Für uns 3 ist es ja.

Johannes

Es ist schon

total unterschiedlich.

Jochen

Ich habe da sehr schön Talke, weiß nicht, ob ich den verlinken kann, ob ich den nochmal finde, von einem Autor, Science-Fiction-Autor.

Jochen

Ich lese das in Büchern nicht.

Jochen

Ich habe nur den Vortrag gesehen und ich fand den ziemlich cool.

Jochen

Der ist einer der Bestseller Science-Fiction, irgendwie auch die Hugo-Awardsgewinner, weiß ich nicht, oder diverse Geschichten in den USA.

Den habe ich auch gesehen.

Johannes

Den hast du schon mal, sag mal, worum es geht.

Jochen

Ja, der dann irgendwie bei irgendeinem Schreiber-Meetup irgendwie einen Vortrag gehalten hat, ja, wo er irgendwie seinen Papagei mitgebracht hat, der daneben saß.

Jochen

Ah ja, genau, genau.

Jochen

Ja, weil er meinte so, ja, ich wollte immer einen Drachen haben als Kind und so, dann habe ich das.

Johannes

Jetzt habe ich keinen Page.

Jochen

Hab ich rausgefunden, dass nicht so einfach mit den Drachen und gut, Papagei ist halt so das nächste, was dran kommt und das ist auch schon ziemlich cool, ehrlich gesagt.

Jochen

Und der sagte halt, ja, also, okay, bei mir ist es halt so, ja, ich mache mir tatsächlich so ein Ziel, ich muss halt pro Tag so und so viel Wörter geschrieben haben und ich mache mir Excel-Files, wo ich das notiere, wie viele Wörter ich pro Tag geschrieben habe und ich game mir das dann halt.

Jochen

Und so ist das halt.

Das funktioniert für mich.

Jochen

Das klingt total langweilig und scheuend.

Jochen

Das würde das auch nicht machen, aber.

Ja gut, aber wenn man Bock drauf hat und sich dann jedes Mal geschafft hat oder sowas.

Dominik

Oder sich dafür bestrafen muss, wenn man es nicht schafft, dann könnt ihr ja verschiedene Dinge, ja.

Johannes

Ja, aber das ist ein Prozess, der würde für mich überhaupt nicht funktionieren.

Johannes

Nee, deshalb habe ich auch noch nie ein Buch geschrieben.

Johannes

Schön viele angefangen.

Johannes

Keines zu Ende geschrieben.

Jochen

Ja, und was man sich halt fragen sollte, ist, was steht eigentlich, wenn man jetzt kreativ tätig sein möchte?

Jochen

Ich meine, man muss ja muss man ja nicht machen.

Jochen

Es ist halt die Frage, ob das.

Jochen

Man kann ja auch irgendwas anderes machen.

Jochen

Es gibt ja viele sinnvolle Dinge, die man tun kann.

Jochen

Aber wenn das jetzt machen möchte, was steht eigentlich zwischen dem, was man, wenn man jetzt was anfangen möchte, zwischen dem Anfangen und dem Ergebnis?

Jochen

Und das, was wo die Dinge, die schwierigen Sachen liegen, eher so im Bereich von sich Sachen trauen, irgendwie überhaupt so irgendwie was, Sachen, die einen irgendwie so ein bisschen aus der Komfortzone bringen oder irgendwie so Sachen, die.

Hat einfach mal was anderes.

Jochen

Ja, das muss ja nicht einfach aus irgendeiner Routine kommen.

Das muss ja nur einfach mal was

anderes sein.

Jochen

Und das sind die schwierigen Sachen.

Jochen

Und wenn man jetzt aber sagt, nee, eigentlich, was mich daran hindert, ist nur, dass ich nicht den richtigen Prozess habe, mich dazu zu gamen, das zu tun, dann verpasst man halt die Dinge, die eigentlich vielleicht im Weg stehen und macht halt irgendwas Fangweiliges dann.

Jochen

Und das ist halt, dann, ja.

Jochen

Aber wie auch immer, für jeden ist es wahrscheinlich anders, keine Ahnung.

Jochen

Whatever floats your boat.

Johannes

Genau, that's whatever, whatever works.

Johannes

Ich habe neulich einen sehr schönen Kommentar gelesen.

Johannes

Es gibt ja so ganz viele Leute, die sich darüber aufregen, wenn sie irgendwo in ein Kunstmuseum gehen und dann sagen, oh, das hätte ich aber auch gekonnt.

Dominik

Mein kleines Kind hätte das gekonnt.

Ja, genau.

Johannes

Oder mein kleines Kind hätte das gekonnt.

Johannes

Und der Kommentar war, aber du hast es halt nicht gemacht, aber dann mach's halt mal.

Johannes

Geh doch mal in den Laden und kauf dir für 5 Euro Farbe und ein Blatt Papier und mal mal.

Johannes

Vielleicht ist es was, was dir Spaß macht, ja?

Johannes

Ja, ja, schon.

Johannes

Also alle Sortenkünstler, ich meine, da habe ich eine genaue Meinung dazu, die aber nicht für diesen Podcast geeignet ist.

Ja, okay.

Dominik

Also ich möchte euch noch ganz kurz nochmal bremsen.

Ich finde das total wundervoll.

Johannes

Einfach mal machen.

Ich finde das total super.

Dominik

Das ist ja auch total eurer Meinung.

Dominik

Aber ich finde, das hat ja mit dem Thema, den wir in der Folge geben wollten, wie man eigentlich richtig ordentlich eigene Software entwickelt, nicht so viel zu.

Johannes

Achso, richtig eigentlich.

Jochen

Tatsächlich ordentlich können wir das auch.

Jochen

Und wie man das.

Jochen

Ich glaube, das kann man auch nicht sagen generell.

Jochen

Das ist halt.

Johannes

Aber dann sind wir jetzt schon hier direkt beim nächsten Thema.

Johannes

Oder hier da drüben links das Philosophy of Software.

Ach ja.

Das war jetzt ein cooler Übergang, oder?

Johannes

Nee, war nicht so gut wie der erste.

Johannes

Ja, das Problem ist, haben wir da vorhin festgestellt.

Dominik

Es gibt tatsächlich gar keine Regeln, wie man ordentlich soft entwickeln muss.

Oder es gibt zu viele Regeln.

Vielleicht mit Spaß.

Dominik

Vielleicht muss man auf das Programming for Pleasure kommen, damit alles funktioniert.

Johannes

Also um das, um das noch einmal so zum Ende zu führen und auch einen guten Übergang zu finden.

Noch ein Coco.

Johannes

Es gibt diese Bücher und wir werden uns jetzt gleich vielleicht über eins unterhalten, wo wir vorhin zufällig festgestellt haben, dass wir das alle drei gelesen haben oder zumindest hinweisen.

Johannes

Und man kann da, das ist auch wie mit diesem Note-Tacking, ja, man kann da viel Prozess drum machen und man kann da sich ein Kanban-Board machen und man kann da sich TDD machen und man kann sich ganz viele Vorgaben halten oder man kann einfach mal so drauf losprogrammieren.

Johannes

Und manchmal muss man es so machen und für die Arbeit ist das auch geeignet mit dem Prozess und da muss man mit anderen Leuten zusammenarbeiten und dann muss man ein gewisses Ergebnis haben.

Johannes

Womit würden Sie

Dominik

dann anfangen, um es zu lernen?

Johannes

Und einfach mal drauf losmachen.

Johannes

Manchmal ist es einfacher, einfach drauf loszumachen, weil es besser ist, etwas Kleines zu machen, als gar nichts zu machen.

Johannes

Und wenn einen das davon abhält, zu sagen, oh, ich muss jetzt aber erst Unitests schreiben.

Johannes

Oh, jetzt geht schon mal Silvester los.

Dominik

Ihr wisst ja, wir sind bald im neuen Jahr.

Johannes

Ja.

Dominik

Oder wir waren schon.

Johannes

Wenn Sie das hören, sind Sie vielleicht schon im neuen Jahr.

Johannes

Es ist besser, irgendwas Kleines zu machen, als gar nichts zu machen.

Johannes

Und wenn einen das davon abhält, also ich weiß, dass mich das manchmal davon abhält, ja, wenn ich so mir überlege, ja, da muss ich jetzt ein Projekt anlegen und dann brauche ich jetzt ein Git Repository und da muss ich.

Domain registrieren.

Johannes

Domain registrieren.

Johannes

Na gut, das habe ich schon ganz oft gemacht.

Dominik

Aber lieber Johannes, das hört sich eher nach Fake It till You Make It an.

Dominik

Das ist so eine Marketingstrategie.

Johannes

Nee, nee, nee, das hat gar nicht damit zu tun, dass du irgendein Ziel erreichen willst, sondern das hat damit zu tun, dass du, dass du Fortschritt erreichen kannst.

Johannes

Du kannst nur Fortschritt erreichen, wenn du etwas tust.

Johannes

Und wenn du dich davon abhalten lässt, etwas zu tun, weil da Prozessschritte dazwischen sind, weil du da Zwänge siehst, dann ist es schade und traurig.

Johannes

Und dann ist es besser, wenn du einfach mal hingehst und einen Python-Editor öffnest und sagst, ich habe eine Markdown-Datei und ich brauche eine HTML-Datei.

Johannes

Wie kriege ich das hin?

Johannes

Wie mache ich das?

Johannes

Und dann zehn Zeilen-Code schreiben und es wird eine Stunde lang nicht funktionieren oder zwei Stunden lang nicht funktionieren oder fünf Stunden lang nicht funktionieren, aber dann hat man was gemacht und das ist besser als zu sagen, ja, Moment, da müsste ich mir jetzt erstmal belegen, wie ich, wie, wie, wie könnte denn, muss ich das Verzeichnis jetzt Source nennen und muss ich dann eins haben, was Docs heißt und was schreibe ich denn in die Piproject.tommel rein, wer ist denn der Autor an welche Lizenz?

Johannes

Und dann hast du gar nichts gemacht.

Dominik

Aber ich glaube, man muss schon ein bisschen wissen, was man tun kann, um das zu machen.

Dominik

Ja, natürlich.

Dominik

Und dafür muss man schon verschiedene Dinge probiert haben, die man vielleicht auch nach dem ersten Kochrezept einmal eins zu eins nachgekocht hat.

Johannes

Ja, und es kann ja auch sein, dass du sagst, okay, ich will heute mal ausprobieren, wie das geht mit TDD.

Johannes

Oder ich will heute mal ausprobieren, wie so eine coole Projektstruktur ausschaut.

Johannes

Das kann ja auch das sein, was du ausprobieren willst.

Johannes

Aber es ist auf jeden Fall besser, das zu machen, als sich von irgendwelchen Prozessen oder Zwängen davon abhalten zu lassen.

Johannes

Okay.

Johannes

This is my plaidoyer an alley that zuhören.

Johannes

Bitte lasst euch nicht von so Quark abhalten, weil man kann es auch einfach mal so machen.

Einfach mal ausprobieren.

So.

Johannes

Jetzt ist es aber so, wir sind ja auch professionelle Softwareentwickler und da gibt es eben ganz viele Meinungen dazu, was das bedeutet.

Johannes

Und es gibt eine sehr gängige Meinung, die heißt Clean Code.

Johannes

Wo wir alle eine Meinung dazu haben.

Johannes

Und es gibt andere Meinungen.

Johannes

Und das Interessante ist jetzt eben, dass wir vorhin festgestellt haben, dass wir alle Philosophie of Software Design von John Austerhaut zumindest mal das Kopfkissen verliehen haben.

Johannes

Ja, das hoffen wir ja immer so, oder dass wir die Bücher unter das Kopfkissen legen und es dann so reindifundiert.

Johannes

Und wenn man das lange genug mit sich rumträgt in seinem Rucksack, hat dieses Buch, dann hat man es doch wie wenn man es gelesen hätte.

Dominik

Ja, lange genug auf dem Logusleben an.

Johannes

Ja, genau.

Johannes

Aber das ist wirklich, also es ist ein schön kurzes Buch, es hat irgendwie 200, nö, nicht mal 260.

Ja, knapp.

Johannes

Es ist auch kurz und knackig geschrieben und es vertritt halt eine gewisse Meinung zum Thema Softwareentwicklung, die zum Teil konträr ist zu dem, was man in Clean Code macht.

Zum Beispiel.

Beispiel, ja, genau.

Kommentare.

Kommentare, ja.

Johannes

Das haben wir uns ja vorhin kurz drüber unterhalten.

Johannes

Das ist auch immer wieder so ein Thema bei Softwareentwicklung.

Johannes

Sollte ich Kommentare schreiben, ja oder nein.

Johannes

Und natürlich, es gibt verschiedene Sorten von Kommentar.

Also das, was man am Anfang.

Dominik

Ich würde gerne Jochens Meinung dazu hören, weil Jochen sagte, er hat seine Meinung geändert, nachdem er das ordentlich gelesen hat.

Johannes

Ja, ja, aber er hat, du hast doch zu dem geändert, was bei John Osterhout drin steht.

Johannes

Von Clean Code weg hin zu.

Genau, genau, genau, genau.

Okay.

Jochen

Ich habe vorher eher auf der Clean Code-Seite und jetzt eher auf der.

Jochen

Naja, nee.

Johannes

Ich bin jetzt bei einem Kunden in einem Projekt und da wird Clean Code praktiziert und auch durchgesetzt.

Johannes

Also da ist man eben ganz stark auf der Chinie.

Johannes

Und das ist sowas, was sich tatsächlich ändern würde.

Johannes

Ich versuche eigentlich immer Kommentare in Software, in meine Software reinzuschreiben.

Johannes

Und es gibt aber verschiedene Sorten Kommentare.

Johannes

Es gibt Kommentare, die schreiben, was da passiert.

Dominik

Ja, ich kann gerade sagen, Code-Duplication wird es halt nicht haben.

Dominik

Also irgendwie so ein Kommentar, da schreibt da eine Katze, wenn er kommt.

Johannes

A gleich A plus 1, Kommentar, increment A by one.

Johannes

Okay, genau.

Johannes

Das kann ich lesen, ja, das steht schon da.

Johannes

Aber es gibt eben auch, es gibt noch zwei andere Sorten Kommentare, die meiner Meinung nach sehr interessant sind.

Johannes

Die eine ist, die darüber hinausgeht, die halt sagt, A equals A plus One und dann steht da, wir müssen A um 1 erhöhen.

Johannes

Das steht als Code da.

Johannes

Und der Kommentar sagt dann, weil, weil hier ein Offset von irgendwas da ist.

Johannes

Und das ist nicht offensichtlich aus dem Code, warum das so ist.

Dominik

Das ist ein hilfreicher Kommentar.

Johannes

Genau, das ist ein Kommentar, der erklärt.

Johannes

Und das ist so eine Richtlinie, ja, ein Kommentar muss ein Weil enthalten.

Johannes

Ein Because.

Johannes

Wir tun das, was da steht.

Johannes

Das kann ich lesen, das kann ich verstehen.

Johannes

Because account for was weiß ich.

Johannes

Und das ist was, das kannst du nicht im Code schreiben.

Johannes

Das kann Clean Code nicht machen, der kann kein Weil haben.

Dominik

Ich würde noch eine andere Form von Kommentar haben, das würde ich sagen, das sind beide Bücher dagegen.

Dominik

Und zwar würde ich gerne eure Meinung dazu wissen.

Dominik

Ich finde es ab und zu mal hilfreich, so zusammenfassend zu machen.

Johannes

Das ist die nächste Art von Kommentar.

Es gibt so eine Summary.

Dominik

Ja, genau.

Dominik

Also es gibt halt so Sachen, die sind ein bisschen komplexer.

Dominik

Das ist nicht ganz spaghetti, wie es vielleicht klingt, aber es gibt schon so zwei, drei, vier Schritte, die irgendwie in einer Methode, Prozedur, Funktion irgendwie erfolgen sollen.

Oder auch eine ganze Funktion?

Das ist ja das, was da als Doctrine-Kommentare ist.

Dominik

Aber da bekommen dann also Topics drüber, so erstens, zweitens, drittens, viertens, hier passiert das, selbst wenn das dann nur deskriptiv die nächsten acht Zeilen Code zusammenfasst oder sowas.

Johannes

Das ist tatsächlich so eine der Methoden, die ich benutze, um Code zu schreiben, von dem ich noch nicht weiß, wie es geht.

Johannes

Dass ich mir quasi Pseudocode als Kommentare reinschreibe, was, also hier eine Funktion, die, keine Ahnung, eine HTML-Datei, ne, eine HTML-Datei aus einer Markdown-Datei herzeigt da.

Johannes

Und dann habe ich eine Funktion, die heißt generate HTML oder wie auch immer.

Das spielt keine Rolle.

Johannes

Und dann schreibe ich mir als Kommentare rein, was ich denke, was ich tun muss, um dieses Ziel zu erreichen, was die Funktion hat.

Johannes

Und dann ist es halt Read File hier, Parse Markdown, Intro Structure, Generate HTML, write HTML.

Johannes

Und dann, das ist quasi der Pseudocode von dieser Funktion.

Johannes

Schon mal als Kommentare reingeschrieben.

Johannes

Und dann fülle ich die Kommentare aus und sage halt, okay, um jetzt diese Datei zu öffnen, muss ich folgende Worte hinschreiben, die das machen.

Johannes

Und das ist, das ist interessanterweise, sind das ja auch so Kommentare, die eigentlich nur das nochmal sagen, was da schon dasteht.

Dominik

Genau, also aber natürlich könnte man die Sachen alle outsourcen, eine andere Funktion, dann wieder aufrufen, aber manchmal hat das doch keinen Sinn.

Ja, das

Johannes

ist die Lösung, die du von Clean Code da hast.

Da hast du allem einen Funktionsnamen schützt.

Johannes

Aber dann hast du Kommentare geschrieben, die Funktionsnamen sind, das ist ja auch Quatsch.

Johannes

Und dann hast du diese doofen Einschränkungen, was alles ein Funktionsname sagt.

Okay.

Interessanterweise sind das ja auch Kommentare, die eigentlich das beschreiben, was da im Code drin steht, aber halt auf einer anderen Ebene, auf einer anderen Denkebene, auf eine Inhaltsangabenmäßig.

Johannes

Genau, auf einer Abstraktionsebene höher.

Johannes

Da steht nicht Open File so und so, sondern da steht Read the data from the file.

Johannes

Und dann stehen die Wörter, die man Python, die man dem Computer sagen muss, damit das passiert, was ich mir da als Kommentar hingeschrieben habe, was ich mir als Gedanken hingeschrieben habe.

Dominik

Ja, also Read Data Thought and Evaluate Result oder sowas, ja.

Ja, genau, sowas.

Johannes

Also halt halt so, dass es ein Mensch liest.

Johannes

Also eine Zusammenfassung.

Johannes

Und das ist tatsächlich in diesem Philosophy of Software Design auch drin.

Johannes

Der beschreibt halt, es gibt wünschenswerte Kommentare und nicht wünschenswerte Kommentare und ebenso Increment A by One, okay, Gott, das steht schon da.

Johannes

Aber die Abstraktionsebene darüber, das ist wünschenswert.

Johannes

Und die Erklärung, warum ist wünschenswert.

Johannes

Und das ist ganz interessant.

Johannes

Also, das ist ein Kapitel, was sehr schön kurz ist und sich schön zusammenfassen lässt, deshalb ist es leicht darüber zu sprechen.

Johannes

Ist eine große Empfehlung, dieses Buch zu lesen.

Johannes

Aber das Interessante ist ja, dass es da ja sehr unterschiedliche Meinungen gibt, die in vielen, viel Literatur eloquent dargestellt werden und die zum Teil halt wirklich entgegengesetzt sind.

Dominik

Ja, das ist weg, nach dem Motto muss halt irgendwie ordentliche Namen.

Genau, musst du halt irgendwie anders machen.

Dominik

Also eine Sache muss ich zustimmen, also wenn man Code, also Kommentare nicht wie Code behandelt, also auch da Bugs fixt und sorgt, dass das ordentlich maintained ist, dann wird es halt hässlich.

Dominik

Also gerade wenn da irgendwie Kommentare, genau, aber gerade wenn da Kommentare stehen, die nicht mehr das beschreiben, was damit passiert, wird es ganz, ganz eklig.

Dominik

Aber ja, genau.

Dominik

Und das muss man halt konsistent halten irgendwie.

Dominik

Aber das ist gar nicht so einfach.

Johannes

Aber da gibt es ja für normale Software, normale Software in Anführungszeichen, für die Programme, die beschreiben, auch Prozesse der Film.

Ja, aber du hast halt Code Review.

Dominik

Das ist so ein bisschen blöd.

Johannes

Das stimmt, das ist natürlich auf einer menschlichen Ebene.

Dominik

Ja, genau.

Dominik

Und du musst halt relativ davon abhängig sein, dass du halt ordentliche Leute stehen.

Johannes

Ich habe keinen Kollege das.

Ja, ja.

Dominik

Also du kannst halt nicht so testen, wie du die Restfrage testen kannst.

Das stimmt natürlich.

Das automatisieren.

Dominik

Ja, genau.

Dominik

Du musst dich so ein bisschen darauf verlassen und das halt dann selber nochmal nachprüfen und du musst halt dann ein großes Antizipationslevel haben von dem, was da passiert, ob das dann irgendwie Konkurrent ist und so.

Dominik

Und muss dich halt eigentlich auch mit deinen Co-Worken darauf verlassen können, dass was das da geschrieben steht, auch tatsächlich das tut, was da soll.

Johannes

Ja gut, dafür hast du ja Review.

Dominik

Genau, aber es wäre schön, wenn das halt klinge, dass man halt diese Qualität annehmen könnte mit einem Team zusammen, weil dann könnte man sich viel Zeit des Kurses sparen.

Dominik

Ja, genau.

Dominik

Aber das wäre super, weil dann könnte man einfach die zusammenfassen und lesen und dann wäre dann fertig und wüsste, was das da tut, ohne ins Detail zu gucken, weil die Zeit könnte man sich einfach sparen und dann halt weitermachen.

Dominik

Und wenn man das einfach annehmen könnte, dass das stimmt.

Dominik

Also das ist halt harte Annahme, aber es wäre schon gut.

Johannes

Ja, das muss man halt in den Prozess rein.

Johannes

Das ist in die Arbeit, die man da errichtet.

Jochen

Wobei ich sagen würde, also ich finde, also dass man das in Open-Source-Projekten so macht, irgendwie mit Pull-Request und Review und keine Ahnung, okay, ist in gewisser Weise irgendwie nachvollziehbar, aber ich weiß jetzt gar nicht, ich würde sagen, wenn jetzt Leute zusammenarbeiten, das ist auch etwas, was mir, kann man das nicht vielleicht besser machen, weil ich würde diesen Workflow finde ich für Zusammenarbeit in Teams eigentlich gar nicht so geil.

Dominik

Mir fände ich auch schon.

Dominik

Also meine Art und Weise vernünftig, dass wir machen, ist, wenn du kleine Teams halt bist.

Jochen

Ja, Pep-Programming halt.

Dominik

Ja, also genau, ich würde auch sagen, tatsächlich, die meisten Leute arbeiten dann irgendwie an einem kurzen Branch und der wird dann relativ fix gemercht und man guckt einfach alle

Jochen

Kommits drüber.

Jochen

Gar nicht an einem Branch.

Jochen

Also ich würde auch, und tatsächlich.

Das ist das Fossilimer.

Dominik

Ja, also ich dachte nicht, alle Leute einfach alles

Johannes

öffentlich und so.

Jochen

So eine Develop-Branch kann man ja schon vielleicht haben oder so.

Dominik

Ja, aber da musst du dann halt einzeln jeden Einzelpunkt mit angucken.

Dominik

Also das darf nicht einfach jeder will da.

Nee, nee, nee, nee Moment.

Johannes

Also da gibt es ja unterschiedliche, das sind jetzt unterschiedliche Probleme, die wir hier beschreiben.

Johannes

Die Develop-Branch machst du ja, damit du eine stabile Version hast, die du deployen kannst.

Johannes

Und du trotzdem weiterentwickeln kannst.

Johannes

Das ist ja eine Lösung für ein konkretes Problem.

Johannes

Das ist ja, also da kannst du ja auch Abzüge machen.

Johannes

Das hat ja damit erstmal nichts zu tun.

Johannes

Das ist ja nur diese Sicherheit, diese sozusagen die festen Punkte ins Skit reingesichert oder in eben diese Versionskontrolle reingesichert.

Johannes

Aber die Art der Zusammenarbeit, ja, da gibt es ja eben auch dieses Git-Modell, das ist das mit den Branches und Review und das Fossil-Modell.

Ich weiß nicht, ob ihr das kennt.

Johannes

Fossil SCM.

Jochen

Ich kenne das nicht unter dem Namen, aber.

Johannes

Ja, das ist von dem von dem Menschen, der SQLite entwickelt hat.

Johannes

Und die entwickeln Esculite auch mit Fossil.

Johannes

Und Fossil ist im Wesentlichen ein Versionskontrollsystem basierend auf Esculite.

Johannes

Also es ist halt eine SQLite-Datenbank, die du da kriegst, mit einer Executable dazu, die dir dann da die interessanten Dinge rausholt dafür.

Johannes

Und die machen das nicht mit Branches, sondern, also die machen das schon auch mit Branches, aber das sind relativ kurzlebige Branches.

Ja, genau.

Johannes

Und auch nicht mit Squashing, sondern du sollst die Fehler ruhig sehen, die wir haben.

Johannes

Und das ist so ein bisschen eine andere Herangehensweise, wo du halt schon eigentlich jeden Tag wieder zurücksynchronisierst, wo du nicht eben sagst, okay, ich mache ein Feature und das dauert jetzt vier Wochen.

Ja, genau.

Johannes

Dann hast du da hinterher die Mönchkünfte.

Johannes

Eigentlich, wenn du morgens anfängst, okay, klar, dann arbeitest du als einer oder als zwei.

Johannes

Und aber abends geht es wieder in den Developer rein.

Dominik

Ich würde sagen, auch sagen, so zwei, dreimal die Woche.

Dominik

Selbst man sich gerade zusammen irgendwie.

Johannes

Ja, also kürzer jedenfalls als es in traditionellen Gegner.

Dominik

Ja, genau.

Dominik

Ich würde auch sagen, also die ganzen Fehler können ruhig da drinstehen und dann muss man aber halt jemanden haben, der den Hunter so ein bisschen auffahrt und der dann guckt, ob dann.

Johannes

Ja, klar, das geht nur in einem Team, was den Prozess halt macht.

Dominik

Ja, du musst vor allen Dingen jemanden kennen, der das, wo das reingemerged werden soll, so ein bisschen versteht, weil sonst wird das hässlich.

Ja, gut,

Johannes

aber du mergst ja da an der Stelle gar nicht mehr so viel.

Johannes

Also klar, du musst mehr Verständnis, also du kannst nur an solchen Sachen arbeiten, die du dann auch verstehst.

Johannes

Also du kannst nicht jetzt hier einen Fremden einladen, der sich nur ein Feature anguckt.

Dominik

Genau, aber das ist ja fast meistens mal alles.

Dominik

Also meine Coworker-Effange ist oft so, dass du halt irgendwelche Leute hast, die dann punktuell für bestimmte Features irgendwelche Sachen machen müssen.

Dominik

Und wenn du halt niemanden hast, der andere Überblick über die gesamte Codebase hat, dann kann es halt sein, dass dir da irgendwas fürchterlich um die Ohren fliegt, wenn die Tests nicht gut genug sind.

Dominik

Und eigentlich muss man dann halt beim Review dann halt irgendwie jemanden haben, der das dann so gut versteht, dass er dann sehen kann, wenn irgendwelche potenziell gefährlichen Sachen drüber sind und dann so ein bisschen bügelt.

Johannes

Aber das brauchst du doch eigentlich immer, oder?

Ja, bei einem Review.

Ja.

Johannes

Also da gibt es auf jeden Fall auch verschiedene Modelle.

Johannes

Ja, auch Pair-Programm, ja, das funktioniert mit manchen Leuten und das funktioniert mir manchmal.

Jochen

Mit manchen Leuten,

Johannes

hatte ich auch schon.

Jochen

Gibt es natürlich auch, ja, klar.

Dominik

Ich würde gerne mit dir mal Pair-Programming machen, Jo.

Johannes

Ja, können wir gerne mal machen.

Johannes

Was willst du denn mal programmieren, Dominik?

Das Programm.

Mach mal Hörerumfrage.

Johannes

Was sollen wir denn mal für ein Programm schreiben, liebe Hörer?

Okay.

Dominik

Zwei schon Zeit, gucken wir mal was rauskommt.

Ja, okay.

Nicht dabei.

Dominik

Mail.de.

Dominik

Haben wir eigentlich heute noch was?

Dominik

Also ich weiß nicht, wir haben ja relativ viel rumgeschreibt.

Jochen

Ja, ich bin so

Dominik

tief eingehen auf Auswärts.

Jochen

Eine Frage, die ich bisher noch nicht gestellt habe, warum eigentlich ein Static Side Generator?

Dominik

Also weil ich mag dann, falls man Notizen mache und das schon statisch ist.

Johannes

Warum nicht ein Static Side Generator?

Erwischt.

Jochen

Spiegel macht es mehr als du.

Johannes

Zugegebenermaßen war ich auch schon mal auf einer DjangoCon.

Johannes

Und zugegebenermaßen habe ich schon mal einen Vortrag gehalten auf einer DjangoCon und ja, die ist eine berechtigte Frage, weil man könnte das auch in Django machen.

Johannes

Und ich empfehle jedem Wagteile zu benutzen und es wäre auch kein großes Problem, das in Wagteile umzusetzen.

Johannes

Es wäre auch kein großes Problem, die Markdown-Files irgendwie da reinzumachen.

Johannes

Aber ich brauche das in dem Moment gar nicht.

Johannes

Ich brauche gar keine Seite, die.

Also es ist so.

Johannes

Für mich der Vorteil von der interaktiven Seite ist, dass die sich ändern kann.

Johannes

Jedes Mal, wenn du sie aufrufst, kann die sich ändern.

Johannes

Und viele Seiten machen das auch.

Johannes

Nehmen wir mal an, du hast irgendwie so einen Kurzblogging-Dienst geschrieben, wo du kurze Blogs, sagen wir, 140 Zeichen reinschreiben kannst.

Johannes

Jedes Mal, wenn irgendjemand auf der Welt das da machst.

Johannes

Ja, nennen wir sie zwitschern.

Okay, cool.

Jochen

Die Dodos halt, wie es ja, genau.

Johannes

Und tröten, sag mal tröten.

Johannes

Dann ändert sich das.

Johannes

Wenn irgendjemand auf der Welt das macht, dann kann sich das bei dir auf der, also die Seite, die du gerade abrufst, kann sich ändern.

Johannes

Und dann brauchst du diese, dann geht es nicht anders.

Johannes

Dann musst du sagen, okay, wenn ich die Seite abrufe, dann muss die in dem Moment aus den Daten, die dahinter liegen, aufgebaut werden.

Johannes

Aber das ist aber bei meinem Blog nicht so.

Johannes

Bei meinem Blog gibt es ganz spezifische Punkte, wann sich die Daten, die da drin sind, ändern können.

Johannes

Und jetzt ist es für mich in dem Moment leichter, diese spezifischen Punkte zu programmieren.

Johannes

Das ist nämlich immer damit die Seite erzeuge und dann dafür einen ganz simplen Hosting-Mechanismus zu haben.

Das ist ein Nginx, der ich auch ein Verzeichnis zeige.

Johannes

Und das habe ich schon und das ist schon fertig und das ist ganz einfach und ihr könntet es auch irgendwo anders hin tun.

Johannes

Das heißt, der Prozess, wie diese Seite erzeugt wird, hat ganz konkrete Punkte, wo sich die Daten ändern.

Johannes

Und dann war es für mich einfacher oder ist es einfacher, meiner Meinung nach in dieser spezifischen Situation zu sagen, ich programmiere auf diese spezifischen Punkte hin, nämlich wie wird die Seite erzeugt, wenn die sich geändert hat.

Johannes

Und dann kann ich sie komplett erzeugen in dem Moment.

Johannes

Weil sich da halt, da ändern sich drei oder vier Stellen, ja, da ändert sich die Index-Übersichtsseite, da ändert sich das RSS-Feed, da ändert sich das vielleicht eine Verlinkung von irgendwas.

Johannes

Und in dem Moment kann ich das dann erzeugen.

Johannes

Weil das meine Anforderung ist, ja, weil das meinem Prozesse entspricht, ich mache das einmal der Woche oder vielleicht mache ich es auch weniger, vielleicht, wenn ich einen Blogartikel schreibe, den ich versehentlich veröffentliche, dann halt auch mal zum anderen Zeitpunkt.

Johannes

Aber das macht diesen Prozess einfacher und es macht danach das Hosting einfacher, weil ich mich dann da nicht drum kümmern muss.

Johannes

Jetzt ist es so, okay, ich kann Django-Seiten hosten.

Johannes

Das ist nicht ungeheuer schwierig und das ist auch nicht ungeheuer aufwendig, wenn man das ein paar Mal gemacht hat.

Johannes

Die Zuhörer werden mir jetzt gleich hier E-Mails schreiben, was, das ist ja ungeheuer kompliziert.

Johannes

Das stimmt ja, das ist ungeheuer kompliziert und man braucht ein Reverse-Proxy und man braucht einen Application Server und es macht auch keinen Spaß, es immer wieder zu machen.

Johannes

Deshalb machten manche Leute schreiben sich dann ganz viele Tools und Zeugs dazu.

Dominik

Dominik?

Dominik

Ja, gibt eine Zeile, dann kannst du die Plan.

Johannes

Ja, genau, am Ende gibt es eine Zeile, aber das habe ich halt noch nicht gemacht und ich habe da auch keine Lust drauf gehabt und deshalb war es in dem Moment einfach leichter.

Johannes

So, deshalb Static Site Generator.

Ah, okay, okay.

Jochen

Also ich würde auch sagen, also der zentrale Punkt ist wahrscheinlich für viele Leute das Hosting, dass man sagen kann, genau, das fällt dann irgendwo verschieben und es kostet eigentlich auch nichts.

Johannes

Nö, das kostet gar nichts.

Johannes

Und wenn da eine Milliarde Leute drauf zugreifen, dann

ist das auch egal.

Ja, ja, ja.

Jochen

Ja, aber es ist halt, also es ist was anderes.

Jochen

Ja.

Jochen

Man kann es selber schreiben, ne?

Jochen

Ja, während ich tatsächlich, das ist dann natürlich ein Nachteil.

Jochen

Ich meine, was ich gerne, also das.

Johannes

Ah, gut, also ich meine, es gibt ja da Tools.

Johannes

Es gibt Bakery, das Django-Seiten nimmt und die dann einfach crawlt quasi und irgendwo hinlegt.

Johannes

Kannst du auch mit WGET kannst du machen.

Johannes

Wir haben eins unserer WordPress-Blogger.

Johannes

Ja, klar, das war dann irgendwann kaputt und dann haben wir es mit WGAT gescrapt und das merkt man auch gar nicht.

Johannes

Die Links gehen ja alle noch und die Kinder.

Jochen

Wenn ich mir überlege, warum ich das nicht so mache, ist halt, dass ich schon das Gefühl habe, ich kann halt noch so viel mehr machen, wenn das halt interaktiv ist.

Jochen

Wenn ich dann mir überlege, was mache ich denn dann wirklich?

Genau, was machst du denn da mehr?

Jochen

Tatsächlich sind es dann halt hauptsächlich nur Kommentare und bei den Kommentaren ist halt hauptsächlich irgendwie, ich muss Spamberg löschen.

Jochen

Kein sinnvoller Einsatz.

Das ist halt irgendwie, das ist schon richtig, ja.

Johannes

Moderation Cue.

Johannes

Brauche ich aber nicht, weil ich habe keine Kommentare bei dir.

Nee, habe ich ja recht.

Johannes

Ja, genau.

Johannes

Und im schlimmsten Fall würde ich die tatsächlich über sowas bitte.

Dominik

Ich kann jeden einen Like-Button drauf machen.

Ne, rein.

Johannes

Es gibt ja da auch so hybride Modelle, ja.

Johannes

Das gab es ja lange Zeit, dass du Diskus einbinden konntest.

Johannes

Ja, das ist auch so ein Privacy Nightmare, aber dieses Modell, das ist.

Johannes

Diskus-DISQUS.com war so eine Seite, da konntest du dir quasi eine Kommentarfunktion für deinen Blog herunterladen.

Johannes

Und du hast dann eigentlich nur, du hast, was du in deine HTML eingefügt hast, war nur ein JavaScript und so ein Element, wo du es haben wolltest.

Ja, aber ich weiß, ja, ja.

Johannes

Und die haben quasi diese Funktionalität gehabt.

Johannes

Die haben dann halt die Kommentare bei sich gehalten und dann hattest du eben allen so einen Block, der dynamisch war.

Johannes

Den Kommentarblock, den der Jochen zu dringend braucht.

Ja.

Johannes

So ein Modell würde ich dann tatsächlich, das würde ich auch gerne mal ausprobieren, weil ich glaube, dass das was sehr Sinnvolles ist, dass man so Funktionalitäten in andere Seiten reinseln ist reinschnipseln kann, genau.

Naja, gut, okay.

Johannes

Business ist, keine Ahnung, spielt auch keine Rolle, weil wenn dann will ich das jetzt zum Spaß machen.

Jochen

Also ja, nee, ehrlich gesagt, ja, ich kann es durchaus verstehen, dass man das so macht.

Jochen

Ich mache es momentan anders.

Jochen

Ich weiß auch nicht so genau warum, den ich mal nachdenke, fällt mir kein guter Grund ein.

Oh mein Gott.

Nee, ja, aber

Johannes

so die dynamischen Seiten, das ist ja schon schön, wenn du da so eine Management-Oberfläche hast.

Johannes

Wenn du deine Episoden so hochladen kannst und so weiter, das habe ich jetzt halt alles nicht, weil das kommt aus dem Gans Notaking raus.

Johannes

Das war zu viel Prozess.

Johannes

Ich will da nicht in die Webseite rein, sondern ich will es in meinem, ich benutze jetzt Obsidian.

Johannes

Es gibt diverse Tools, die man da verwenden kann, die auch alle.

Dominik

Bei mir ist zum Beispiel so, ich synchsynchronisierte.

Du sonst ja Obsidian selber.

Du kannst auch eine Dropbox tun.

Dominik

Ne, ich finde es mit Git.

Dominik

Und das Coole daran ist halt, wenn das mit Git synchronisiert, dann kannst du halt GitHub Actions verknüpfen, dann macht er halt dann den Deployment-Prozess auf dem Gebiet.

Johannes

Das könnte ich mit meinem Synchron prinzipiell auch machen.

Dominik

Ja, okay.

Dominik

Ja, aber das ist ja.

Dominik

Also ich finde das super, weil du halt dann das auch mal gewartet hat.

Dominik

Python to me hat gerade die Episode veröffentlicht.

Dominik

AI goes and try for writing code.

Dominik

Ist ein Crossover, also auch eine Neujahrsform.

Ecrossover-Episode.

Das haben wir heute auch.

Wissen die eben schon, was davon ist.

Crossover den.

Jochen

Ja, was haben wir noch?

Jochen

Also genau, das ist jetzt so ein bisschen auseinandergefaselt, äh, äh, gefaselt.

Jochen

Ja, das kann schon mal passieren hier.

Jochen

Genau, was halt auch irgendwie diese ganze Mastodon-Geschichte, ja, ich habe tatsächlich auch mal im Mastodon-Server dann aufgesetzt, das Ruby und Rails, auch Ruby und Rails-Modulit, wie so vieles.

Jochen

Und ja, das ging eigentlich auch relativ.

Jochen

Das hat mich auch total erstaunt, dass Ruby und Rails deployen und Django Deployen ist sehr, sehr ähnlich.

Jochen

Also das ist auch fast kein Unterschied.

Ja, die sind halt auch technologisch sehr ähnlich.

Jochen

Und ja, also die Kommandos heißen irgendwie anders, aber die Schritte sind eigentlich also fast eins zu eins das gleiche, ja.

Jochen

Also insofern, ja, alles, das war alles ganz nett, aber tatsächlich ist natürlich, ich bin jetzt auch nicht so der Ruby-Entwickler und dann so, ah, gibt es da nicht noch irgendwas anderes und so?

Jochen

Und ja, gibt es tatsächlich in Regotman gerade dabei irgendwie eine Activity Pub, das halt das Bundespahr ist.

Das macht aus genau den gleichen Gründen, oder?

Jochen

Ja, ja, der macht das genau aus den gleichen Gründen.

Johannes

Gibt es ja nicht was aus Python?

Johannes

Nein, okay, dann mach es halt selber.

Jochen

Genau, aber ja, ja, ja.

Jochen

Aber das ist halt auch eine sehr, sehr interessante Kombination.

Jochen

Also ich finde es halt vor allen Dingen interessant, dass halt Async in Verbindung mit Django und Python und irgendwie ja, das sieht schon nett aus und dummerweise ist das halt alles irgendwie mit Docker da und das gefällt mir nicht so dünn.

Ja, das finde ich.

Jochen

Ich mache es jetzt ohne Docker, finde ich auch.

Jochen

Und das läuft jetzt auch schon.

Jochen

Zum so Newslesen und Mastodon konsumieren, benutze ich halt jetzt nach wie vor Mastodon, weil das ist halt das ist halt so Feature Complete irgendwie und kann halt alles, was man so braucht.

Johannes

Ich würde gerne mal einen Mastodon-Bot schreiben.

Jochen

Ja, das ist ja kein Problem.

Jochen

Kannst du einfach machen.

Johannes

Aber ich will dann auch niemanden zuspammen.

Johannes

Deshalb denke ich mir, wäre vielleicht eine Eigeninstanz doch nicht

Jochen

so schlecht.

Jochen

Für solche Sachen ist auch, glaube ich, Takahee ist halt, heißt dieses Projekt, glaube ich, super, weil, also was halt daran noch nicht so toll ist, ist halt das User-Interface und diese ganze Zeit.

Ja, genau, aber das bräuchte ich ja dann gar nicht.

Jochen

Genau, das brauchst du nicht.

Jochen

Und genau, jetzt für Python-Podcast, das gibt es jetzt auch sozusagen, da gibt es edshow at pythonpodcast.de, das läuft schon auf Takahee und das auch deployed und genau kann man quasi.

Jochen

Das wird jetzt beim nächsten Mal spannend, werde ich versuchen, das da zu veröffentlichen.

Ja, ja.

Du kannst da auch einen Bot schreiben, der dasutomatisch.

Ja, von DjangoCast automatisch auf einen.

Jochen

Ja, kein Problem.

Dominik

Ja, ich würde sagen, wir haben heute wieder relativ viele schöne Sachen gehabt.

Dominik

Habt ihr doch einen Pick?

Johannes

Ja, ich habe sogar zwei Picks.

Johannes

Ich habe zwei Picks, ja.

Der erste Pick ist.

Johannes

Die Ja, dann brauchst du keinen machen.

Johannes

Der erste Pick ist, Donald Knut hat eine Christmas Lecture gehalten.

Johannes

Weil natürlich einfach auch großartig ist.

Johannes

Das ist mein erster Pick.

Johannes

Der zweite Pick ist geht in eine andere Richtung.

Johannes

So ein bisschen wieder explorativ.

Das heißt CDN Up and Running.

Johannes

Wo jemand sich gedacht hat, ich würde gerne mal ein CDN schreiben, also ein Content Delivery Network.

Johannes

Was muss man dazu eigentlich machen?

Johannes

Und es gibt ja viele so Sachen, ja.

Johannes

Es gibt eine, was ich vor Ewigkeit mal gelesen habe, hier dritter Pick, Roll Your Own Crypto.

Nicht um es dann anzuwenden, ja, sondern um es zu verstehen.

Johannes

Und das ist auch super interessant und das ist CDN Uber Leonning ist halt genauso.

Johannes

Was sind da eigentlich alles für Bauteile drin?

Johannes

Wie könnte man sich das selber zusammenbauen?

Johannes

Nicht um es dann zu verwenden, sondern um es so untersucht zu haben, dass man es versteht.

Ja, klingt gut.

Johannes

Meine zwei Picks für diese Woche.

Cool, vielen Dank.

Dominik

Ich pick a Django Shout ORM.

Dominik

Das ist also ein Modul, das man für Entwicklung bei Django installieren kann und das so Query Optimization einem vorschlägt.

Dominik

Alles schreit einen dann per Log-File oder schaut so an.

Dominik

Hey, hier kannst du es irgendwie besser machen.

Dominik

Habe ich vom Django Meetup.

Vielen Dank dafür.

Ja, cool.

Jochen

Ja, sehr cool.

Jochen

Genau, ja, ich, also tatsächlich, ich habe in letzter Zeit ein bisschen mit Chat-GPT rumgespielt.

Was nein, was ist denn das?

Johannes

Erklär mal, was ist ChatGT?

Ja.

Jochen

Ich weiß nicht, ich kann da vielleicht, ich könnte einen Witz dazu erzählen, den ich irgendwo auch bin.

Hast du den Chat selber?

Jochen

Nein, nein, nein, nein, den habe ich mir von Chat-GPT natürlich schreiben lassen, also ist ja klar.

Jochen

Nee, tatsächlich ein sehr, ich weiß nicht, hätte diese Art von Witz.

Jochen

Es gibt so dieses irgendwie Mann geht zum Arzt, sagt, mein Leben ist hart und unerträglich, ich weiß nicht genau, was ich machen soll, was kann man da tun.

Jochen

Und dann sagt der Arzt, ja, da ist doch dieser große Clown, Namen vergessen, in der Stadt, irgendwie geht doch mal dahin, der wird dich bestimmt aufmuntern.

Jochen

Und dann sagt der Mann, aber Herr Doktor, ich bin der große Clown und keine Ahnung, ja, was soll man machen?

Jochen

Und ja, da sozusagen nach diesem, da gibt es einmal diese Geschichte mit dem, mit dem, das kennt ihr vielleicht, wird es auf Computergeschichten adaptiert, es halt, geht halt so, man geht zum Arzt und sagt, also ich bin Softwareentwickler und das ist eigentlich auch ganz cool, aber normal, also aber inzwischen mir wächst alles über den Kopf, ich bin völlig unorganisiert, ich habe keinen Prozess, mit dem ich das irgendwie in den Griff kriegen kann.

Jochen

Die Tickets türmen sich, die User anfragen auch, ich weiß überhaupt nicht mehr, was ich, was nicht, wo vorne und hinten ist, was soll ich denn machen?

Jochen

Arzt sagt ja, also ich habe da gehört letztens, da gibt es so eine Software, die ist dafür da, dass man so wieder so ein bisschen in Ordnung reinbringen kann, die heißt Jira, voll gut.

Jochen

Vielleicht kannst du damit irgendwie deinen Softwareentwicklungsprozess so ein bisschen besser auf die Kette kriegen.

Jochen

Und dann sagt er, aber Doktor, ich bin der Entwickler von Jira.

Jochen

Also das ist schon mal nicht so schlecht.

Und der ist von ChatGPT.

Jochen

Nee, aber genau, der handelt davon, der ist auch nicht von Chat-GPT, aber Chat-GPT ist sehr gut, um wird zu schreiben.

Jochen

Der gibt

Dominik

kurzer Anekdote, Chat-GPT hat mir vorgeschlagen, nachdem ich ihn fragt, dass ich mir einen Partikant machen soll.

Dominik

Ich soll ihn doch bitte feuern.

Jochen

Ja, mein Bild.

Jochen

Alle Dings irgendwie hilfreich und zuvorkommt.

Jochen

Ja, also man geht zum Arzt und sagt, ich bin der CEO von so einer AI-Startup und ich habe nur leider gar keine Ahnung, wie ich das profitabel kriegen soll, wie man sowas macht.

Jochen

Ich weiß nicht, wie das gehen soll.

Jochen

Sagt der Arzt, ja gut, ich habe gehört, ChatGPT 4 ist gerade in der Stadt irgendwie, das soll fast alles wissen und das hat bestimmt auch diese Frage ein und fort.

Jochen

Frag das doch einfach, wie du Profit machen kannst und das wird dir bestimmt einen guten Tipp geben.

Jochen

Und dann man bricht den Tränen aus, sagt, aber Doktor, du bist doch Chat-GPT 4.

Okay, perfekt.

Dominik

Vielen Dank, dass ihr heute zugehört haben.

Dominik

Alle Feedback, Kommentare, alles, was ihr liebes, nettes und böses sagen wollt an hallo atpythonpodcast.de.

Dominik

Vielen Dank, dass ihr wieder eingeschaltet habt.

Bis zum nächsten Mal.

Dominik

Danke, Johannes.

Bis zum

Jochen

nächsten Mal.

Jochen

Guten Watch.

Jochen

Tschüss.

Tschüss.