Transkript: Content Management mit Django - Wagtail

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Vollständiges Transkript der Episode. Zeitstempel beziehen sich auf die Audiowiedergabe.

Dominik

Ja, hallo und herzlich willkommen beim Python Podcast.

Jetzt in der neunten Episode.

Dominik

Wir sind heute in unserer großen Finka auf Ibiza.

Ja, herzlich willkommen.

Dominik

Wir sind natürlich bei Jochen und.

Jochen

Wenn man ganz fest die Augen zumacht und was Schönes denkt, dann kann man auch glauben, dass man woanders her haben.

Dominik

Ja, je nachdem, also naja, ich mache keinen Problem.

Solange man nicht

Jochen

auf irgendwelches Spielzeug tritt oder so, aber.

Dominik

Ja, und wir haben natürlich wieder einen tollen Gashäuser eingeladen.

Dominik

Und der Johannes wieder da.

Jochen

Hallo, zum zweiten Mal.

Jochen

Voll gut.

Jochen

Dann müssen wir wieder was über Django-Web-Entwicklung machen.

Jochen

Jetzt so wir schon wie viel Datenbank, Pandas, Machine Learning-Zeugs hatten.

Dominik

Also heute wieder Django.

Dominik

Ich hoffe, du hast dich auch über Django heute.

Ja, bin ich gerne dabei.

Es fällt mir einfacher als Pandas und Datenbanken.

Jochen

Ja, na gut.

Dominik

Ja, was machen wir heute sonst noch?

Dominik

Django, und wir wollten ein bisschen was über IndieWeb, glaube ich, erzählen.

Dominik

Du warst auf den Sohn Camp und

genau, genau.

Jochen

Letzte Woche, was man, was ja, wir haben da so eine Rubrik, was wir sonst so irgendwie getan haben.

Jochen

Keine Ahnung, vielleicht kann man es da.

Jochen

Ich weiß nicht, womit von wir anfangen.

Dominik

Also ich habe heute überhaupt nicht vorbereitet, ich fand nämlich im Urlaub und deswegen.

Jochen

Ja, ich habe auch nur so ein bisschen vorbereitet heute, ein paar Sachen aufgeschrieben, aber genau, ja, nee, vielleicht fangen wir einfach mal mit, ich weiß nicht, vielleicht fallen ja auch Johannes noch irgendwelche Neuigkeiten an, keine Ahnung, spontan.

Jochen

Ich habe auch da nur so das, was bei mir hängen geblieben ist, aufgeschrieben.

Jochen

Und zwar fand ich eigentlich ganz gut, dass Django jetzt tatsächlich, es gibt ein Django Enhancement Proposal, was so ähnlich funktioniert wie diese Python-Enhancement Proposals und dabei ist es bei der Diskussion rausgekommen, dass jetzt Black zum Formatieren verwendet wird.

Jochen

Und das finde ich ziemlich gut.

Johannes

Es ist nicht der beste Codestyle, den es gibt, aber es ist der konsistenteste und das bringt einem mehr als alle Dinge, die man sich so überlegen kann.

Erklär doch mal, was das ist, Black.

Ja, gerne.

Jochen

Genau, das ist halt der kompromisslose Code-Format da sozusagen.

Jochen

Also das Ding checkt nicht nur, ob irgendwie der Code, den man schreibt, PEP 8 irgendwie entspricht, sondern es hat auch eine Meinung dazu, wie das denn ordentlicherweise aussehen sollte und formatiert ihn dann um.

Dominik

Kann man das auch selber einstellen, wie der denn ausstehen soll?

Dominik

Oder sagt man bleibt einfach nur, ich weiß es besser.

Es gibt so eine Handvoll Optionen, gerade für die Zeilenlänge,

Johannes

aber das ist dann auch schon alles, weil die sagen, wir haben eine Meinung und wenn jeder das einstellen könnte, wie er möchte, dann würde es überhaupt nichts bringen.

Deshalb, wenn du Black drüber laufen hast, da gibt es auch für GitHub so kleine Badges, wo man sagen

kann, Black-Format ist...

Das ist die Breit.

Jochen

Cool, das kann ich noch gar nicht.

Jochen

Sehr gut.

Johannes

Und wenn man das eben in seine Continuous Integration reintut oder in irgendein Tool, was das automatisch macht, dann weiß man eben, dass der Code immer

gleich formatiert hat.

Dominik

Kann man ja lesen.

Dominik

Da kann man sich ja die ganzen Sachen, die man sich da angewogen hat, die man lieb gewonnen hat, die ganzen alle vergessen.

Ganz alle neu leer.

Jochen

Aber man hat nie wieder das Problem, dass man irgendwie sich überlegen muss, okay, wenn ich jetzt einen mehrzeiligen String habe und ich muss das irgendwie einrücken und dann, oh Gott, jetzt werden die Aufrufe in der Methode, die Parameter alles zu lang, wie mache ich denn das jetzt nochmal und dann machen wir es einmal so und so.

Jochen

Das braucht man alles nicht mehr tun.

Jochen

Das passiert dann nicht.

Aber man macht es einfach irgendwie und black macht es dann richtig.

Genau.

Oder anders.

Dominik

Also das heißt, man kann auch einfach alles in eine Teile schreiben, dann bleckt und dann geht schon.

Kannst du machen.

Ne, das Einzige, was ich gehört habe, ich habe was gelesen über ein Proposal für Python 3.8.

Johannes

Hat jetzt mit Django Nix zu tun.

Johannes

Für Subinterpreter, wo die quasi was eine Möglichkeit soll, dem Global Interpreter Lock zu entgehen.

Johannes

Dass man quasi Threads starten kann in Python, die dann innerhalb des Prozesses eigene Interpreter sind.

Johannes

Aber die API davon ist noch sehr ungeschickt und sehr schwerfällig.

Johannes

Deshalb, die Kommentare, die ich gelesen habe, waren alle negativ.

Johannes

Aber die Idee hört sich eigentlich ganz gut an.

Johannes

Dass man so ein bisschen aus diesem Gill-Gefängnis rauskommt.

Jochen

Ja, das wäre schon schön, wenn man da irgendwie mal was, ja, wenn man da mal das Ding loswerden würde.

Jochen

3.8 ist ja jetzt auch gar nicht mehr so weit weg.

Jochen

Insofern wäre es natürlich etwas.

Jochen

Und ich glaube, das ist ja eine ziemlich tiefgreifende Erinnerung, aber ja.

Na gut, es wäre halt was, was zwischen Threads und Multiprocessing ist.

Johannes

So von einer schwerwiegendhaftigkeit.

Dominik

Das ist was für 320 oder so.

Ja, das

Johannes

irgendwie dann, wissen Sie, Python 8.

Jochen

Ja, gab es letztens auch so einen satirischen die definitive Feature-Liste für Python 4.

Jochen

So, wir müssen das jetzt mal endlich angehen.

Ich glaube, auf Python 4 hat ja momentan tatsächlich fast niemand irgendwie so richtig Lust, weil der Prozess von 2 nach 3 hat es jetzt so allmählich durch und alle sind froh, dass Python das überhaupt überlebt hat.

Jochen

Und ja, das glaube ich in naher Zukunft niemand wirklich vor, das nochmal so inkompatibel zu upgraden.

Oder die stellen jetzt einfach auch die Version so um und machen jedes Jahr einfach eine neue Version.

Johannes

So wie andere Bibliotheken gemacht.

Andere Produkte.

Ja, ja.

Jochen

Nö, aber ansonsten, genau, keine Ahnung, vielleicht dann beim nächsten Mal ein bisschen mehr, dann lesen wir uns vielleicht mal die Newsletter wieder durch.

Jochen

Genau, ich hatte auch nicht so viel Zeit, das irgendwie so Mails zu lesen, weil war viel Konferenzzeugs.

Dominik

Ja, aber wir haben ja in Dango Cast was gebaut, ja.

Jochen

Ja, richtig, genau.

Jochen

Da waren wir auch beide.

Jochen

Wir waren auf dem Frühjahrssprung der Python-User Group Düsseldorf.

Jochen

Genau.

Jochen

Und genau, vielleicht erzählst du das einfach.

Dominik

Ja, wir haben tatsächlich die Kommentare eingebaut, auf die ihr schon so lange gefreut hattet.

Und es funktioniert.

Dominik

Also ihr könnt jetzt kommentieren.

Dominik

Einfach so.

Dominik

Und ja, unter jeder Podcast-Folge sagt uns, was ihr davon haltet.

Dominik

Schreibt es runter, kommentiert fleißig.

Dominik

Wir haben zwei Tage gebraucht.

Also ich.

Und dann ging es, ja.

Kann ich jetzt auch bei den alten Folgen noch dazu schreiben, was ich jetzt davon halte?

Ja, das ist ja cool, das ist ja ein cooles Feature und das muss ich nachher gleich mal machen.

Ja, lest ihr das dann auch, kriegt ihr da E-Mails dafür?

Jochen

Ja, das haben wir, wir haben das, also es sollte so sein, aber wir haben es noch nicht ausprobiert, insofern, keine Ahnung.

Dann probieren wir das aus.

Dominik

Ja, und der Chapter macht, ich weiß nicht, ob du was wusstest, können wir auch jetzt mittlerweile.

Dominik

Achso, du kommst gerade wieder vergessen, den Knopf zu definieren.

Jochen

Ach, Mist, ja.

Finde ich ein sehr gutes Video.

Müsste man

nur machen.

Ja, ja.

Dominik

Wir haben es letztes Mal eingeführt, aber.

Jochen

Moment, ich mache dann hier mal eine.

Könnt ihr nachher noch annotieren.

Jochen

Ja, das ist natürlich blöd, da muss man sich alles nochmal anhören.

Oh nein, da muss man

sich hier Podcast nochmal anhören.

Dominik

Ja, also wir wollten eigentlich so ein Batter noch bauen, so ein Chapter.

Bam.

Ja.

Dominik

Irgendwie so einleitung.

Dominik

Bei mir funktioniert das mit den Chapters leider nicht nativ in meiner Android-Podcast-App, das so ein bisschen blöd.

Dominik

Da muss ich irgendwie den Feedaber abonnieren.

Dominik

Muss ich nochmal testen, ob das irgendwie so geht, aber bei den iPhone-Produkten sollte das eigentlich direkt funktionieren.

Jochen

Ja, das ist ganz, also die Podcast-Clients, die ziehen sich das ja nicht nochmal.

Jochen

Also wenn man sich den Webplayer sich anguckt, der zieht das halt über so eine Djungle Rest-Framework oder so eine Reste-AP.

Jochen

Und das funktioniert natürlich dann immer, aber die Player, die lesen das irgendwie aus dem Audio-File selbst raus.

Jochen

Und das ist halt unterschiedlich da reingeschrieben.

Jochen

Also es gibt irgendwie so von Apple so proprietäre Geschichte bei MPEG-4-Audio, was halt so der Standard bei Apple halt ist.

Jochen

Es funktioniert auf Android halt alles nicht so toll, dass das alles nicht so super unterstützt.

Jochen

Und genau.

Dominik

Ich muss das aber manuell ändern.

Dominik

Das heißt, wenn ich dann irgendwie suche, dann finde ich halt dann erstmal den Feed, wo das noch nicht drin ist.

Jochen

Ja, MP3-Feed kann man natürlich auch nehmen.

Jochen

Das Problem dabei ist halt, dass MP3 ist halt irgendwie ein relativ altes Format und kann halt diverse Dinge nicht so richtig.

Dominik

Also ich frage mich, warum er das macht.

Dominik

Das müssen wir vielleicht nochmal referieren, weil es könnte ja auch einfach sein, dass er das nimmt, wenn es da ist und sonst ein anderes oder sowas.

Dominik

Und ich weiß, das weiß ich nicht genau warum.

Dominik

Vielleicht kann man das einstellen oder.

Ja.

Jochen

Ja, aber also im Allgemeinen ist diese ganze Audio-Formatnummer auch irgendwie der, der ist eines ziemlich schrecklich, weil genau, dann könnte man ja denken, irgendwie, wenn man MP3 nimmt, dann ist man fein raus, aber MP3 ist also eigentlich nicht mehr so richtig zeitgemäß von der Größe her, beziehungsweise Verhältnisgröße zur Qualität und dann hat das halt auch so fundamentale Features nicht drin drin, wie zum Beispiel es gibt halt keine Angabe zur Zeit, die man halt irgendwie unabhängig von dem Pfeil lesen könnte.

Jochen

Was bedeutet, dass man nicht irgendwie nach vorne zurückspulen kann, ohne das ganze Ding runterzuladen.

Jochen

Was halt auch mal so ein bisschen blöd ist.

Jochen

Eigentlich will man das ja vielleicht nicht unbedingt, sondern nur so viel laden, wie man gerade abspielen möchte oder halt irgendwo hinspringen.

Jochen

Aber es geht halt in einem MP3 alles nicht, also blöd.

Jochen

Und dann gibt es natürlich noch irgendwie Formate, die eigentlich noch viel cooler sind, wie Opus oder Ocquarbis oder so, aber das kann dann kann dann Apple wiederum nicht richten.

Jochen

Das ist irgendwie ein Kreuz.

Jochen

Wobei jetzt, ähm Apple hat umgestellt, das Format der, wenn man jetzt in iMessage irgendwie Sprachnachrichten verschickt, dann war das vorher immer irgendwas ganz Krüppeliges GSM-Telefon-Codec.

Jochen

Und so hat sich das halt angehört und dann war immer so irgendwie ja Hallo, hallo.

Jochen

Das klang ziemlich schrecklich und das haben die jetzt tatsächlich auf Opus umgestellt und nicht auf M4, also auf iPad 4.

Jochen

Und das ist ja auch irgendwie ungewöhnlich.

Jochen

Das heißt, es gibt zumindest jetzt irgendwie den Decoder irgendwie mit in iOS und vielleicht tut sich ja danach was, es irgendwie ordentlichen Support für Opus irgendwie in iOS gibt.

Dominik

Also das Chapter kommen wir jetzt übrigens im Audio-File-Formate.

Jochen

Ja, Moment, dann mach ich jetzt.

Jochen

Genau.

Jochen

Aber ja, solange das, äh, aber ich meine, im Grunde müssten alle Plattformen irgendwie sowas wie Opus unterstützen oder alle alles oder sowas.

Jochen

Und das ist alles irgendwie nicht so richtig in Sicht.

Jochen

Und ja, ja.

Jochen

Keine Ahnung.

Jochen

Kuba, es ist kaputt.

Jochen

Ich kann nichts machen.

Ja.

Dominik

Ja, nur mal kurz die Audio-Themen.

Dominik

Also in Django Cast ist alles drin, wenn ihr es nutzt.

Dominik

Ist komplett verfügt bei uns auf der Seite, natürlich auch im Repo, wenn ihr euch das angucken wollt.

Jochen

Ja.

Jochen

Ja, Kommentare, das war so ein bisschen, das war dann am Schluss nicht so schwer.

Jochen

Also das Schwerste war eigentlich rauszukriegen, was kann man da so, was gibt es denn da alles?

Jochen

Kann man irgendwas verwenden, was es schon gibt?

Jochen

Und ja, kann man zum Glück muss man nicht so viel selber machen.

Jochen

Aber das hin zu konfigurieren oder so war dann schon so ein bisschen nicht immer so super offensichtlich.

Jochen

Und genau.

Dominik

Ja, die Auslösung haben wir auch wieder weggeschmissen und dann eine andere genommen.

Jochen

Ja, und dann, das sollte jetzt eigentlich funktionieren, mal gucken.

Jochen

Was ganz, was ich damals noch nicht so richtig wieder auf dem Schirm hatte, was man eigentlich auch noch machen kann, ist, das wäre vielleicht dann in der nächsten Schritt, dass man nicht irgendwie so einfach Kommentare verwendet, sondern Webmensions oder so.

Jochen

Aber da kommen wir gleich vielleicht nochmal drauf.

Dominik

Ja, ja, genau, weil das wäre nämlich schon wieder in die Web verändert.

Was verwendet ihr denn jetzt?

Johannes

Was ist denn jetzt die Lösung, die ihr gefunden habt?

Jochen

Ah, okay, das ist, ähm, die verwendete Lösung ist, es gab mal Kommentare in Django selber mit drin.

Jochen

Und dann, glaube ich, in Django 1.6 oder so, ist es rausgeflogen.

Jochen

Weil man da halt gesagt hat, so, wir wollen ja nicht alles irgendwie in Django selber drin haben.

Jochen

Und dann ist es ein eigenes Third-Party-Paket geworden namens Django Contrib Comments.

Jochen

Und das wird aber, wurde aber weiterhin maintained und gibt es immer noch.

Jochen

Das Problem kann man auch nicht sagen, aber das hat einige ganz nette Geschichten.

Jochen

Das hat zum Beispiel dieses Admin-Interface, das irgendwie ganz ordentlich funktioniert, das macht diesen ganzen Kram, man wird irgendwie benachrichtigt, wenn irgendwas passiert.

Jochen

Es gibt da so diverse Anti-Spam-Geschichten, die man mit reinklinken kann.

Jochen

Aber was es halt nicht kann, ist, man kann nicht auf andere Kommentare antworten.

Jochen

Das ist so ein bisschen doof.

Retro.

Jochen

Ja, naja, das ist ja schon nett.

Jochen

Und da gibt es dann halt ein anderes Ding, das nennt sich Django Threaded Commands.

Jochen

Und das macht im Grunde nur so ein bisschen, das funktioniert auch so ähnlich, also man kann da von diesen Modellen erben und das macht halt noch so ein paar Felder, dazu ein paar Spalten dazu.

Jochen

Und wesentlich für das halt so eine Parent-Spalte ein.

Jochen

Und dann kann man halt auch Kommentare quasi referenzieren.

Jochen

Und es macht auch so ein bisschen in der Darstellung, es hat da Template-Text dafür, dass es halt irgendwie so baumäßig irgendwie angeordnet wird.

Dominik

Das dürft ihr auch bei uns natürlich testen im Podcast.

Jochen

Ja, genau, wie weit man das verschachteln kann, bevor das Layout kaputt geht.

Jochen

Super, Dankeschön.

Challenge accepted.

Jochen

Ja, und dann ist aber immer noch so ein bisschen doof, dass es halt hässlich aussieht und dass man irgendwie, wenn man das halt postet, einen neuen Request macht und dann lädt der Player neu und all das ist natürlich auch nicht so schick.

Jochen

Und ja, wir sind noch nicht wirklich bei aktuellen Webgeschichten angekommen, aber so Web 2.0 Ajax-Requests, das sollte ja schon gehen.

Jochen

Und da gibt es dann noch ein Ding, das nennt sich Django Fluent Comments, das auf Django Comments, also Django Control Comments und Threaded Comments aufbaut.

Jochen

Der Maintainer davon hat auch die Maintenance von dem Threaded Comments übernommen, weil das ist irgendwie vor ein paar Jahren verweist, das Paket, aber dadurch, dass der das halt benutzt für seinen Dingen, wird das halt auch immer noch für die Kinder.

Und hat er nichts zusammengeführt, das ist ja interessant.

Jochen

Nee, hat das irgendwie so gelassen, ja, das weiß auch nicht.

Jochen

Genau, und das macht halt eben diese Ajax-Calls, Call-Geschichte möglich.

Jochen

Und es macht auch das Formular hübscher und so.

Jochen

Das ist dann Crispy Forms und ja, das sieht dann eigentlich ganz okay aus.

Jochen

Ja, und ja, also genau, man hat halt die ganzen Kommentare dann halt auch eine eigene Datenbank und so.

Jochen

Wenn man irgendwann mal eine API davor bauen würde, ist das halt alles dann irgendwie vorhanden.

Jochen

Man kann Kommentare durchsuchen und so.

Jochen

Das sind halt so die Vorteile, weil was man natürlich auch machen könnte, ist einfach das Ganze an einen externen Service auszulagern, wie Discas zum Beispiel machen natürlich viele.

Jochen

Es gibt auch Django Discasparty-App, die kommt.

Wenn dann aber oft von Adblogern ist, auf den Adbloggerlisten drin.

Sieht man ja die Funktionalität gar nicht.

Jochen

Ja, das ist natürlich so ein Problem.

Dominik

Ich sehe keine Kommentare.

Dominik

Oh nein.

Bei vielen Webseiten ist das alles, was man möchte, aber bei so ein paar Webseiten wäre es doch ganz schön.

Es gibt so was ähnliches, das heißt Kommentar.

Hatte ich dir, glaube ich, auch mal gekriegt.

Jochen

Ja, ja, ja.

Johannes

Es ist quasi ein selbst gehostetes Diskuss.

Aber dann hat man halt wieder was, was man selber verwalten muss.

Jochen

Ja, das sah auch ziemlich cool aus.

Jochen

Ich glaube, das ist irgendwie in Go geschrieben oder so, aber auch hängt auf Postgres-Datenbank.

Jochen

Aber da hat man eben dann wieder das Problem, ja, was ist, wenn man die Daten selber noch mit irgendwelchen anderen Dingen verlinken möchte oder so, dann ist es wieder schwierig.

Ja.

Jochen

Tja.

Es ist alles nix.

Jochen

Ja.

Dominik

Naja, also bitte gehen jetzt.

Dominik

Also viel Spaß dabei.

Genau.

Jochen

Oh, ah, es gibt noch ein weiteres Feature, neues Feature.

Jochen

Und zwar Volltext.

Dominik

Ah, ja, stimmt.

Ja, das hat noch nicht.

Dominik

Ja, einmal kurz, glaube ich, ja.

Ja, glaube ich nicht so ausführlich, einmal nur kurz.

Jochen

Dass wir das drin hatten, genau, aber das passt ja eigentlich auch ganz gut in Django, in Django-Folge rein.

Jochen

Genau, ich hatte irgendwann mal das jetzt schon ein paar Monate her, Anfang des Jahres, war ich auf der FrostCon, doch, das habe ich ja irgendwie schon mal erzählt, glaube ich, habe daraus gekriegt, wie die Vollteig-Suche mit Postgres irgendwie ordentlich funktioniert.

Jochen

Und jetzt ist das halt auch so eingebaut.

Jochen

Und es gibt auch ein ganz nettes Modul namens Django Watson, was halt irgendwie diese ganzen Suchquerys, die man dann an die Datenbank schicken muss, irgendwie wegabstrahiert.

Jochen

Ich hoffe, dass das unten drunter, ich habe das versucht zu lesen, das baut irgendwie auf komplizierte Art irgendwie die Statements zusammen.

Jochen

Ich hoffe, es tut das Richtige.

Jochen

Aber momentan sind es noch nicht so viele Daten drin, dass man das irgendwie merken würde, wenn es das Falsche tut, insofern ist es egal.

Jochen

Und vielleicht müssen wir das irgendwann nochmal genauer angucken, ob es wirklich die richtigen Statements ausführt.

Jochen

Aber ansonsten hat man halt das Problem, wenn man, wenn man selber die Statements an die Datenbank schickt, dann hat man irgendwie auch so ein Resultset, das nicht so richtig filterbar ist und so.

Jochen

Und was man eigentlich haben möchte, ist ja irgendwie, und das machen wir jetzt auch so, man kriegt halt ein, man hat halt eine Volltextsuche, aber möchte halt auch dann noch weiter filtern können nach Datum zum Beispiel oder Datums Ranges oder irgendwelchen anderen Filter-Optionsgeschichten.

Jochen

Und dafür nehmen wir Django Filter, ist auch ein ganz bekanntes Paket.

Jochen

Und ja, das generiert auch die Formulare selber, da muss man dann alles nicht mehr machen.

Jochen

Und man hat so ein bisschen Facette Navigation, da muss man auch ein bisschen was selber machen.

Jochen

Man muss zuerst eine Query abschicken, wo man sich die Facettencounts holt und dann kann man dann die Filter draus bauen und dann alles andere passiert dann mehr oder weniger automatisch.

Jochen

Aber das ist halt, äh, das ist eigentlich schon sehr nett.

Jochen

Und das ist normalerweise ein ziemlicher Krampf, wenn man sowas baut für eine Webseite.

Jochen

Und eigentlich will man das ja schon haben.

Jochen

Ja, also was man dann häufig hört, wenn man Leuten drüber reden, die sagen, so, ja, nimm doch einfach Elasticsearch oder so und das ist das Problem gelöst, aber das ist es halt nicht wirklich.

Jochen

Also, weil wenn man jetzt Elasticsearch nimmt oder so, dann macht das den Volltextteil ganz gut.

Jochen

Aber man bekommt dann halt ja nur die Dokument-IDs, mehr oder weniger.

Jochen

Oder man kann halt auch mehr Daten bekommen, wenn man das halt ins Elasticsearch reinschreibt oder in der beliebigen Volltext-Suchmaschine.

Jochen

Nur muss man halt immer nochmal auf die Datenbank, um dann die ganzen zusätzlichen Daten, die man jetzt an den Modellen dran hat, halt auch daraus zu holen.

Jochen

Das heißt, man macht einmal einen Roundtrip zur Suchmaschine, dann einen Roundtrip zur Datenbank, dann vielleicht auch nochmal ein zweites, um sich Filter Accounts zu holen für Datum oder so.

Jochen

Und dann eben manche Abfragen kann man auch nur gegen die Datenbank machen, weil Volltext-Suchmaschine kann halt viele Anfragenarten nicht.

Jochen

Wenn man jetzt auch irgendwas mit Geo, Location-basierten Filtergeschichten machen wollen würde, dann kann man das mit Postgres total super tun, aber weiß nicht.

Jochen

Also gut gibt es jetzt auch Erweiterungen für Elasticsearch, aber ja, es gibt bestimmt Anfragen.

Das ist das

gleiche Problem wie das, was du vorhin erwähnt hast, oder?

Johannes

Hast du einfach dann zwei Datenbanken und die Sachen zusammenbringen, ist

Jochen

halt kacke irgendwie schwierig.

Jochen

Genau, und eigentlich kann Postgres irgendwie fast alles besser, was so Anfragen angeht.

Jochen

Bis auf Volltextsuche.

Jochen

Oder?

Jochen

War es auch gar nicht so schlecht.

Jochen

Also würde ich sagen, es ist eigentlich die nettere Option, wenn man halt die Datenbank so hauptsächlich verwendet.

Jochen

Und dann, äh, genau, Volltextsuche gut, wenn das halt irgendwie halbwegs funktioniert, ist ja schon okay.

Jochen

Ja.

Jochen

Und nicht halt hauptsächlich Elasticsearch oder sowas und dann nochmal gegen die Datenbank geht.

Ja.

Jochen

Aber es ist halt, äh, genau.

Jochen

Ja, muss man alles mal ausprobiert haben und dann gucken.

Jochen

Ich finde die Lösung gerade mit Django Filter und und Watson.

Jochen

Eigentlich ganz, ganz elegant.

Jochen

Ja.

Jochen

Mal schauen.

Mal gucken, wie lange es hält, ja.

Jochen

Mal gucken, wie lange es hält, ja, genau.

Jochen

Genau, das ist Fulltext-Suche, Facetted Navigation-Geschichten.

Ja.

Dominik

Ja, jetzt sind wir.

Dominik

Nächstes Chapter.

Jochen

Nächster Chapter, was haben wir denn so gemacht?

Dominik

Ja, ich bin im Urlaub.

Wo warst du denn?

Algave.

Sehr schön.

Ja, war wirklich schön.

Habt ihr gutes Wetter gehabt?

Dominik

Ja, hervorragend.

Dominik

Das Essen war toll.

Dominik

Wir haben also hier so einen Reiseführer entdeckt, da konntest du für 2 Euro immer so die Restaurants in den Bergen testen.

Dominik

Mit Getränk.

Mega.

Jochen

Ja, das klingt gut.

Jochen

Wahrscheinlich ja kein Rechner mitgenommen oder so.

Dominik

Nein.

Okay, das

Jochen

schon rechner.

Jochen

Wir würden auf so eine absurde Idee kommen, ja.

Jochen

Ja.

Jochen

Klingt gut.

Dominik

Ja, dann weiter mit Django, würde ich sagen, oder?

Jochen

Moment, Moment.

Jochen

Ich hab genau, ich war ja noch auf einer.

Dominik

Ach ja, du wolltest noch erstmal erzählen.

Jochen

Genau, ich wollte noch was erzählen.

Jochen

Ich war irgendwie auf dem Indie-Webcamp und auf der Beyond Tellerant.

Beyond Tellerant?

Jochen

Beyond Tellerant heißt die Konsequenz, genau.

Jochen

Ja, Johannes war da, wir waren da auch schon mal zusammen.

Vor letztes Jahr, oder?

Jochen

Ja.

Jochen

Ich weiß nicht mehr genau, was vor der.

Jochen

Irgendwie.

Jochen

Vor vielen Jahren.

Jochen

In einem anderen Leben.

Jochen

Nein.

Jochen

So lange ist es auch nicht.

Jochen

Also es ist genau.

Jochen

Und ja, das ist eine jährlich stattfindende, oder war lange Zeit eine jährlich stattfindende Webdesign-Konferenz in Düsseldorf.

Jochen

Also eigentlich eine der netteren Webentwicklungskonferenzen so in Europa.

Jochen

Inzwischen gibt es Ableger in München und Berlin, das oder dann wird vom gleichen Organisator irgendwie ausgerichtet, aber sozusagen es findet jetzt dreimal im Jahr statt, nicht nur einmal im Jahr, aber halt auch nur einmal im Jahr in Düsseldorf.

Jochen

Und ja, wenn sich da so die Web-Community trifft, dann ist das eigentlich ein guter Anlass, da direkt so eine Indie-Web-Geschichte davor zu machen, weil dann sind eh alle relevanten Leute sozusagen da und dann kann man das halt auch gleich mal machen.

Jochen

Und da war ich auch schon zweimal, glaube ich, weiß nicht mehr genau wann.

Jochen

Und das ist, ja, ich weiß nicht, habt ihr davon schon mal gehört?

Dominik

Vielleicht nochmal kurz erklären, was IndieWeb überhaupt ist.

Ich habe den Namen gehört,

aber ich war noch nie dort.

Jochen

Ja, also das ist eine Geschichte, die ist losgegangen, irgendwo 2010 oder so.

Jochen

Und im Grunde geht es darum, ja, das ist schwierig, das so kondensiert.

Dominik

Selbst hostig von allem, was man so im Internet nutzt.

Jochen

Ja, also es ist halt quasi die Gegenbewegung zu den Silos, die halt jetzt so wahnsinnig populär geworden sind, also Facebook, Twitter und halt auch gegenüber den ganzen kleineren Silos, die halt jetzt alle schon gestorben sind, weil also wenn man jetzt könnte anfangen mit sowas ganz altem wie Geocities oder so.

Dominik

Myspace.

Jochen

Ja, genau, wo Leute dann halt liebevoll ihre ihren.

Jochen

Geocitys, man könnte es auch nennen, so einen digitalen Kleingartenverein oder so, wo jeder seine Parzelle behakt hat.

Jochen

Ja, und irgendwann wurde das halt einfach mal gelöscht.

Jochen

So, ist natürlich irgendwie unschön.

Jochen

Also ja, Huhl hat es irgendwann gekauft, dann hat sich mal weiterentwickelt, dann ist es noch so ein paar Jahre vor sich hin gesagt, hat sich das so vor sich hingesurft, aber nichts mehr, dann ist nichts mehr dran passiert und dann haben sie es irgendwann abgestellt und dann, glaube ich, war das irgendwie so eine zwei Wochen Horuk-Auktion, in dem das Internet-Archive da irgendwie mit Platten hingefahren ist, wo sie dann den ganzen Kram da noch drauf kopiert haben und dann haben sie den Kram einfach gelöscht.

Jochen

Und ich weiß nicht, wie viele Millionen Stunden Arbeit da drin waren.

Jochen

Da gab es auch irgendwie mal eine Präsentation zu.

Jochen

Aber das einfach so wegzuwerfen, das fühlt sich irgendwie falsch an.

Jochen

Das fühlt sich so an, wie so eine Bibliothek anzünden.

Jochen

Das macht man noch nicht.

Jochen

Ich fand nur meine Güte.

Dominik

Das ist nicht daran, dass er letztes Spiel hat und ultima online geschlossen hat.

Johannes

Na gut, das ist halt das Problem bei Services, die jemand anders betreibt.

Wenn er keine Lust mehr hat oder keinen wirtschaftlichen Sinn mehr darin sieht, dann steht ihm das ja zu, zu sagen, wir machen die Türen zu.

Jochen

Ja, aber das ist halt, glaube ich, etwas, was die meisten Benutzer gar nicht so erwarten, wenn sie jetzt irgendwie Spaß haben.

Jochen

Nee, natürlich nicht.

Jochen

Dienst interagieren, da ihren Content reintun, genau.

Jochen

Und dann sind sie sehr.

Jochen

Also da gab es einen Vortrag mal von Magei, Tschiklowski, ach, ich kann den Namen.

Der Typ von Pinball.

Genau.

Jochen

Der war halt auch da.

Dominik

Wie ist er Mage?

Johannes

Nee, der ist der ist irgendwo aus dem Osten und da, ich weiß nicht, der heißt Martin, also es ist sicherlich falsch ausgesprochen, aber es ist man findet es, wenn man das gut.

Oder einfach pinboard.in, dann findest du es auch.

Jochen

Genau.

Jochen

Der hatte dazu einen sehr schönen Vortrag mal gemacht, wo er dann einmal die ganzen Services aufgeführt hat, die mal irgendwie populär waren und heißer Scheiß und dann irgendwie entweder eingestellt wurden oder halt oft aufgekauft wurden von einem der großen.

Und dann eingestellt wurden.

Jochen

Und dann eingestellt wurde natürlich.

Dominik

Ist bald dort im Dating Meet Online

Johannes

Single Pinboard.

Achso.

P-N-B-O-A-R-D.in Ja.

Johannes

Der macht generell sehr schöne Vorträge.

Der macht so eine generelle Empfehlung.

Johannes

Der hat eine sehr spitze Zunge.

Jochen

Ja, ja, und da er relativ unabhängig ist, die Subscriptions bezahlen irgendwie den Service, den er macht.

Jochen

Der läuft ganz gut und er ist niemandem was schuldig, er muss sich irgendwie von niemandem abhängig.

Jochen

Das heißt, er kann halt auch irgendwie Finger in die

Hunde legen und.

Johannes

Da kennst du eigentlich die lustigste Geschichte hinter Pinboard.

Johannes

Die mit Delicious.

Jochen

Ah, ja, erzähl die mal, ja.

Jochen

Ich glaube, ich habe das mither.

Delicious ist genau so ein Service.

Johannes

Ich weiß nicht, ob sich Leute noch daran erinnern können.

Johannes

Dell.ishow.us.

Den habe ich benutzt.

Jochen

Da habe ich zuerst mal diese böse Erfahrung gesammelt.

Jochen

Genau, war

auch von einer Person gemacht worden.

Johannes

Der hat mal gesagt, er hat eine Dictionary-Suche gemacht anders, welche .us Domains the most words given.

Johannes

And then had issue.us and the first was Dell Issho US, also delicious.

Johannes

And this was a bookmarking service, where we have when we do this web reserved is off a knocked, and then it is a bookmark.

Johannes

But with so social features where we see what other people bookmarked.

Johannes

For me, I have this new look, but for me was a little bit when I was interessant, I was off delicious game, I have the category technology, and there were interest that we forgot to.

Yeah, that's leider not.

Johannes

This is name from Yahoo aufgekauft worden, and Yahoo had this gemacht, was Yahoo immer with sold macht.

And so, and this was the Zeitpunkt, wo sich dieser besagte Mensch gedacht hat, das ist doch blöd, und hat Pinboard gegründet, um quasi diese Lücke zu füllen.

And hat auch so ein bisschen über Yahoo hergezogen, weil die Delicious halt komplett fehlgemanagt hatten.

Johannes

Die hatten zwischenzeitlich mal irgend so ein anderes Social Produkt drauf, was gar nichts mehr mit dem ursprünglichen Delicious to do hat.

And irgendwann hat Yahoo auch daran die Lust verloren.

Johannes

And they have a Käufer gesucht for delicious.com and they have tatsächlich gefunden, namely the better of Pinboard has the urban domain gekauft and is jetzt der besitzer from delicious.com.

Johannes

Was natürlich then auf their eighteen service verweet the besser service.

Jochen

Ja, ja, durchaus.

Aber auch da könnte es natürlich prinzipiell passieren, dass er irgendwann keine Lust mehr hat oder dass er from a bus überfahren wird oder dass er kein Geld mehr hat, oder dass er sich mit der Mafia anlegt und dieser Service vorbei ist und zu Ende geht.

Jochen

Ja.

Und das ist ein Problem.

Jochen

Wobei, ich meine, da bekommt man die Daten relativ gut raus.

Jochen

Also das ist eine schöne Exportfunktion.

Johannes

Das ist so ein bisschen auch der Hintergrund von der DSGVO oder von der GDPR, dass es eine Exportmöglichkeit geben muss, um eben genau solchen Fiaskos entgegenzuwirken oder so ein bisschen vorzubeugen, dass man zumindest an seine Daten kommen kann.

Jochen

Ja.

Ja, ja, genau.

Jochen

Und eben dieses Szenario hat er dann in diesem Vortrag sehr schön ausgemalt, indem er das halt einfach so nacheinander irgendwie gezeigt hat und hat vor allen Dingen immer die Mails dann sozusagen angezeigt und dann auszugsweise vorgelesen, so die wichtigen Stellen, was die Betreibergründer irgendwie der entsprechenden Services dann ihren Nutzern geschickt haben.

Jochen

Sie waren alle irgendwie super excited, dass sie jetzt irgendwie einem neuen großen Team irgendwie beitreten und dann irgendwie die neuen Herausforderungen ganz toll und sie finden das alles super und so.

Jochen

Und ja, also für die war das alles total super immer.

Jochen

Und es gab dann auch eine Gruppe von Leuten, für die war das eigentlich nie super, sondern ziemlich kacke.

Jochen

Und das waren die Benutzer, die haben nämlich eigentlich fast immer ihre Daten komplett verloren dabei.

Jochen

Und ja, das ist natürlich nicht so schön.

Jochen

Und ja, wir genau, ich saß da auch mal dann eben auf dieser Camps zusammen mit einem Freund von mir haben wir, wir haben ja so eine Bookmarking-Seite so ähnlich gebaut.

Jochen

Die gibt es auch immer noch, die werdet ihr auch für immer weiter betreiben.

Jochen

Ich glaube auch.

Jochen

Ich hoffe mal.

Schmisst der ja.

Jochen

Ja, müssen wir, genau.

Jochen

Und da saßen auch einige Leute dann, die da mit solchen Dingen schon zu tun hatten, drin.

Jochen

Das ist ja auch einer der Vorteile von diesem Nie-Webcamp, dass man da tatsächlich irgendwie in relativ kleiner Runde mit all so diesen Leuten, die da solche Services mal betrieben haben oder zumindest viel Erfahrung damit gesammelt haben, irgendwie zusammensetzen kann, sitzen kann.

Jochen

Und dann haben wir das so erzählt, was wir da so vorhaben.

Jochen

Und dann meine so, einer ja, naja, also jetzt nur nach, hat er jetzt so zweimal erlebt, dass ihm die kompletten Bookmarks irgendwie verloren gegangen sind, weil er im Service einmal aufgekauft hat und einmal hat er, also ich glaube, es war mal Halo oder ich weiß nicht genau, einer hatte Backups verloren und war komplett einfach alle Daten weg.

Jochen

Also, ja, ich mache das nicht mehr.

Jochen

Meine Bookmarks du, das ist vorbei, das, nee, ich nicht mehr.

Jochen

Und das kann man dann ja auch irgendwie verstehen.

Jochen

Und die Frage ist aber, ja, gut, wenn man das jetzt nicht möchte, was macht man denn dann?

Dominik

Wir nehmen einen Asteroiden, beschießen den mit einem Satelliten und dann machen wir da mit einem solargetriebenen Server, der für immer irgendwie durchs iCrues und erreichbar ist.

Ja, auch die gehen irgendwann leider kaputt.

Da muss ja jemand ein Replacement hochschicken.

Jochen

Wie kommen denn die Admin-Updates dahin?

Jochen

Das ist halt irgendwie schwierig.

Updates gibt es da nicht.

Ja.

Ja klar, es muss sich halt jemand drum kümmern und das sind einfach Kosten, die da passieren.

Jochen

Aber was halt eventuell geht, und das ist halt sozusagen der Indie-Web-Ausweg, dass man das halt dann selber macht, dass man gut vielleicht nicht so wahnsinnig viele Aufwände reinsteckt, das alles selber entwickeln zu müssen, aber dass man zumindest quasi eine eigene Domain hat, die man unter Kontrolle, die man kontrolliert und dann halt Tools verwendet, die halt offen sind und die halt auch gepflegt werden eventuell und den ganzen Kram halt selber hostet.

Jochen

Oder halt viele unterschiedliche Services benutzt, die man auch gegebenenfalls austauschen kann, wenn einer von denen halt dann nicht mehr irgendwie funktionieren sollte oder halt gekauft wird oder so.

Jochen

Und dann mal nicht das Problem hat, dass man all die Daten irgendwie weg ist.

Jochen

Also wenn man jetzt Facebook viel verwendet und Facebook weg ist, dann ja ist es schwer, da einen Ersatz dafür zu finden.

Jochen

Aber wenn man jetzt irgendwie mehrere unterschiedliche Services hat, das geht wahrscheinlich dann einfacher.

Jochen

Und ja, das ist sozusagen ein bisschen der Ansatz da, einmal dieses Problem loszuwerden, aber auch gibt es dann so ein soziales Problem momentan.

Jochen

Das ist halt diese, äh, weiß ich nicht, diese großen Share und Like.

Jochen

Ja, verursachen.

Jochen

Also wie da gab es einen schönen Artikel von Jeffrey Seldman, glaube ich.

Jochen

Auch an so einem ganz an der Webentwickler erster Stunde relativ bekannt.

Jochen

Der hat, äh, ich glaube, ob der Artikel so hieß, weiß ich nicht genau.

Jochen

So Social Media is the Garbage Fire oder so.

Jochen

Also in diesem Tonfall ist Artikel geschrieben und das ist halt auch so ein Problem.

Jochen

Also wir dachten ja eigentlich irgendwie früher mal irgendwie Internet voll gut.

Jochen

Wir, also mehr so im brächtischen Sinne, jeder hat jetzt sein eigenes Radio und dann war das ja auch eine ganze Zeit lang so, dass da irgendwie viel avantgardistisches Material irgendwie war und man konnte irgendwie mit den Leuten reden, die waren alle nett und wussten viel und das waren also irgendwie ganz andere Leute als die, mit denen man so normalerweise irgendwie zu kämpfen hatte.

Das ist aber lange her, ja.

Jochen

Ja, es ist leider schon sehr, das ist wahrscheinlich so 20 Jahre ungefähr.

Jochen

Und dann, genau, dann kam irgendwann der ewige September.

Jochen

Also OL, die folgende Hörte.

Auch das ist ein Wort, was man mal googeln muss.

Jochen

Ja.

Der Eternal September.

Jochen

Genau, genau.

Jochen

Ja, kann man einfach mal googeln, sozusagen als dann das massentauglich wurde oder ja, in dem Fall Super.

Ja, aber auch das war ja noch das Problem.

Das Problem, was ich da sehe, ist ja vielmehr, dass wir eben so Tools gebaut haben, die es uns ermöglichen, diese Unzentralisiertheit, diese nicht vorhandene Mitte des Netzes doch wieder zu haben.

Johannes

Wenn jetzt eben Facebook und Twitter und Google da sind.

Johannes

Und dann haben wir halt bemerkt, oder dann bemerkt man irgendwann, dass das ganz massive Auswirkungen haben kann, zum Beispiel auf Demokratien, weil dann eben von außen Informationen reinfließen können, die man eigentlich nicht unbedingt da drin haben möchte.

Jochen

Ja, man hat auch.

Die auch sehr, sehr zielgenau zugestellt werden können, muss man sozusagen.

Jochen

Ja, man hat halt einfach wieder so einen Punkt, an dem man einen Hebel ansetzen kann.

Jochen

Genau wie, ich meine, ich weiß jetzt nicht, ob das so eine neue Geschichte ist und dass das so problematisch ist, weil ich fürchte, diese Situation haben wir mit den klassischen Massenmedien, hatten wir die schon immer.

Dominik

Genau, genau, du hast ja deine Filtertabbel und wenn auf der Straße derjenige, die Medien kontrolliert, in alle Informationen, die du dir hast, in einer Nachbarschaft nur von einer Quelle kommen.

Dominik

Oder von einer, keinen freien Quelle kommen, dann.

Ja, klar, natürlich, aber du

hast natürlich bei den traditionellen Massenmedien immer die Auswahl, welche Zeitungen du kaufen möchtest.

Traditionell immer mehrere.

Dominik

Je nachdem, wem die gehören und so, ne?

Ja, klar, das weiß man natürlich auch.

Johannes

Und die verschiedenen Zeitungen haben auch ihre Agendas.

Da gab es ja immer mehrere.

Jochen

Ja, aber auch dabei.

Neben dem Land vielleicht noch.

Johannes

Darf die Einfluss zu nehmen?

Johannes

Ich weiß nicht, ob das.

Jochen

Doch, also Anekdote zu dem Thema wäre halt Brexit.

Jochen

Das war mir gar nicht so klar, habe ich jetzt auch irgendeinem Verschwörungsmedien natürlich.

Jochen

Aus dem Internet habe ich, das Internet hat mir das gesteckt.

Jochen

Ja, an dem Tag, an dem die Abstimmung halt stattfand, haben fast alle britischen Zeitungen aufgemacht mit Vote Leave, ja, sozusagen.

Jochen

Oder ja, stimmt mit Ja.

Jochen

Und der Grund war, dass halt ein großer Gutteil der britischen Zeitungslandschaft gehört halt Murdoch.

Jochen

Und der ist vorher mit irgendeiner Übernahmegeschichte in der EU gescheitert und der fand die EU halt doof und dann sagt er so, okay.

Ja gut, dann ist Sindhi vielleicht auch einfach zu sehr zentralisiert.

Jochen

Ja, ja, genau.

Das würde ich eben sagen.

Jochen

Die klassischen Massenmedien sind halt super zentralisiert und auch wenn es einem nicht so aufgefallen ist, weil man hat halt außerhalb denen ja nie irgendwas gesehen, hatte man da schon einen starken Bias natürlich wahrscheinlich drin.

Jochen

Was halt auch nicht so schlimm ist, wenn man das nicht bemerkt, dann ist ja alles in Ordnung.

Jochen

Aber so mit dem Internet hat man dann plötzlich irgendwie so ein bisschen weiteren Blick, vielleicht und dachte sich, das kann jetzt irgendwie nur besser werden, weil das ist jetzt, und dann stellt man fest, so, nee, ja, keine Ahnung, Facebook hat dann, damit hat man halt das gleiche Problem wie mit den alten Massenmedien, nur vielleicht noch schlimmer.

Jochen

Es ist halt irgendwie, die leben halt davon, das war auch in dem Artikel quasi ein Vergleich, nochmal an die Mafia eben an, von eben anzuknöpfen.

Jochen

Ja, es ist so ein bisschen, als hätte man irgendwie sich Geld für ein Haus geliehen oder ein Haus gebaut, dass man sich eigentlich nicht leisten kann, hat einen Kredit von der Bank aufgenommen und dann halt irgendwie auch nochmal die Mafia gefragt, weil man gerade irgendwie ein bisschen Geld brauchte und jetzt hat man ein Problem und man kann zu niemandem mehr gehen.

Jochen

Und das ist halt so ein bisschen die Situation, in der so Unternehmen wie Facebook, Facebook jetzt nicht so schlimm, aber Twitter zum Beispiel sehr, sehr schlimm, steckt eigentlich.

Jochen

Twitter lebt, ist nicht, war nie kostendeckend, das war immer so und die mussten immer zu noch schlimmeren Leuten gehen, um Geld zu bekommen.

Jochen

Und ja, die können nicht.

Jochen

Ja, das ist auch sowas.

Jochen

Ich weiß nicht genau, wie lange Twitter noch lebt, wahrscheinlich.

Jochen

Ja, vielleicht auch für immer, wer weiß.

Dominik

Twitter Steuer oder sowas, muss jeder ein bisschen immer Twang sagt haben.

Twitter Subscriptions?

Jochen

Ja, aber Twitter

Dominik

Minute, du arbeitest eine Minute am Tag bei Twitter oder so.

Jochen

Naja, aber du kannst es halt nicht mehr so gut ändern später, wenn du einmal mit frei angefangen hast, ist halt schwer.

Jochen

Und ja, die müssen jetzt, die können nicht wirklich sagen so, okay, wir finden das aber doof, wie sich sozusagen das Klima da auf unserer, auf unserer Plattform verändert und dass wir unternehmen jetzt mal wirksame Schritte dahin, dass es irgendwie für alle Leute angenehmer wird, sondern die sagen sich halt, okay, wenn das Engagement halt steigert, dann ist gut.

Jochen

Egal, was es mit den Leuten macht.

Johannes

Die optimieren einfach auf Interaktionszeit und auf Zeit auf der Seite verbracht.

Facebook macht es ja genauso.

Facebook macht das auch, ja.

Johannes

Die können es sehr, sehr gut und bringen das auch sehr gut.

Johannes

YouTube ist auch soweit, ja.

Johannes

Die müssen das ja auch machen.

Johannes

Und sobald man einem, zwei Videos angeguckt hat, ist halt die Leiste voll mit den Empfehlungen.

Johannes

Und fünf oder sechs Videos später kommt man zu so Verschwörungsgeschichten raus.

Jochen

Genau, ja.

Jochen

Du musst die Leute halt irgendwie bei der Fange halten und dann, ja, schon hat man da irgendwie.

Die freie

Dominik

Bildung, alternative Medieninhalte,

die das eben immer haben.

Jochen

Das Problem ist halt, dass sie eben nicht in deinem besten Interesse halt handeln unter Umständen, sondern halt irgendwie in ihrem Interesse müssen sie halt Werbungen verkaufen.

Jochen

Und um die Werbung möglichst effektiver kaufen zu können, müssen sie halt irgendwie die Eyeballs da irgendwie fesseln und die Leute quasi mal dafür abhängig machen.

Dominik

Ja, genau, die wollen halt, dass du dabei bleibst.

Dominik

Das heißt, sie müssen dir Content bereitstellen, der dich interessiert.

Dominik

Das heißt, sie müssen sich irgendwie kennenlernen und mehr Informationen darüber sammeln, was du gerne machen.

Johannes

Aber es geht da gar nicht darum, Bildung und balancierte Inhalte zu liegen, weil die sind nicht so interessant wie Verschwörungstheorie sind.

Johannes

Ja, oder Kapitentheorie sind oder Videos von Verkehrsfällen oder Videos von was weiß ich.

Johannes

Dinge, die halt kurzfristig interessant sind, wie dir aber länger für Flicks bringen.

Dominik

Ja, genau, Boulevard.

Also es ist

Johannes

einfach, die bekannten, die bekannten Zeitungen, die in jeder Auslage liegen, die haben auch die großen Headlines vorne drauf, weil die halt die Blicke auf sich.

Dominik

Also ich hatte zum Beispiel gerne sowas wie so ein Bad News-Filter.

Dominik

Also es gibt halt so Momente, da habe ich einfach keine Lust auf irgendwelchen Unsinn oder den nächsten Unfall oder sonst was.

Dominik

Einfach gerne wegfiltern.

Dominik

Und das gelingt mir in dem News-Feed, den ich immer so dann habe, wenn er nicht komplett individuell zusammengestellt hat, irgendwie eher nicht.

Dominik

Das geht irgendwie nicht.

Ja, das weiß man ja.

Good news or

bad News.

Jochen

Ja, es ist.

Die ist ja niemanden.

Jochen

Das ist halt, äh, Fernsehen macht das ja auch, ne?

Jochen

Wenn man sich die Nachrichten anguckt, dass der Grund, warum die Nachrichten halt so schlecht sind, weil Katastrophen halt so, ist halt, dass irgendwie Angst natürlich als eine Emotion ist, die man kann sie sowohl relativ leicht auslösen.

Jochen

Und die ist halt sehr Aufmerksamkeitkeitsschlag.

Johannes

Es gibt auch weltweit einfach genug davon.

Passiert immer irgendwo.

Jochen

Genau, ich meine, es macht ja auch irgendwie Sinn, wenn irgendwo was Gefährliches ist, dann sollte man da vielleicht mal hingucken.

Dominik

Ja, also so ein Festival zum Beispiel, irgendwie so Fusion oder sowas, das ist total gefährlich.

Dominik

Also muss dann unbedingt tausend Polizisten.

Johannes

Ja, das kann man dann natürlich auch noch draus machen.

Johannes

Man kann natürlich Dinge auch gefährlich machen.

Und wenn man eine politische Agenda hat, dann wird einem da auch immer was einfallen, was man gefährlich machen kann.

Johannes

Das kommt dann eben noch dazu.

Johannes

Ja, vor allen

Dominik

Dingen gesagt, das muss man da einen Auftrag geben, irgendwie, dass man da noch Arbeiten drüber schreibt und dann, ne, das wird das nicht mehr so gut.

Ja, aber auch das ist einfach nicht im besten Sinne des Lesers, sondern es ist halt im Sinne des Nachrichtenherstellers, die lesen werden und die Werbung trinken.

Johannes

Und die, ich glaube, um auf das Problem zurückzukommen, die, diese Maschinen, die wir da mit zu verantworten haben als Webentwickler, die sind einfach so groß und so mächtig geworden, dass es jetzt sich eben globale Auswirkungen zeigen.

Ja.

Jochen

Und eben, ja, so, dass man halt eigentlich, immer wenn man, also diese Orte, Facebook, Twitter, das ist halt, außerhalb von so kleinen, netten Bereichen ist das halt irgendwie schon ein ziemlicher Sumpf, ja, brennende Mülltonne, ja, das sind so die Sachen, die einem dazu einfallen, aber es ist eigentlich nicht so das Schöne, was man irgendwie mal im Sinn hatte, irgendwie, es ist nicht so die Utopie dabei rausgekommen.

Dominik

Vielleicht hängt wirklich davon auf, wie man so deine Bubble so gestalten kann.

Ja, aber es wird immer im Interesse von Twitter sein, dir mehr von den aufregenden Dingen reinzutun, auch wenn du versuchst, deine Bubble klein zu halten.

Und du eigentlich

versuchst es auch.

Ich will ja Twitter gar nicht so sehr benutzen, aber es kommt trotzdem immer dieses Fenster.

Du könntest noch folgen.

Hashtags, die gerade interessant sind.

Johannes

Und wenn man sich auf der Twitter-Hauptseite anschaut, was die, also ich bin nie eingeloggt bei Twitter, das heißt, ich sehe den Login-Bildschirm sehr häufig.

Und da sind halt drei so Dinge drauf.

Johannes

Hear what's going on, take part in the conversation.

Johannes

Und das sind so Dinge, die mich überhaupt gar nicht interessieren und die auch eigentlich nicht wichtig sind.

Dominik

Bist du in meinem Stealtes-Modus unterwegs?

Johannes

Selbstverständlich bin ich in meinem Stealtes-Modus unterwegs.

Johannes

Nee, ich habe so eine Erweiterung in meinem Browser drin, die die Cookies löscht.

Johannes

Und alle Dinge, wo ich nicht explizit eingeloggt bleiben möchte, die kriegen die Cookies gelöscht.

Johannes

Das ist übrigens sehr interessant, was das mit der YouTube-History macht, weil solange man bei YouTube drin bleibt, merken die, was man anschaut.

Johannes

Und jedes Mal, wenn ich den Browser mal aufmache, sind die Empfehlungen

Dominik

wieder neu.

Zurückgesetzt.

Johannes

Und die sind nicht viel besser als.

Dominik

Da kriegst du den Pokémon halt ab, weil die dich nicht kennen.

Was halt zu dem Video dazu gehört ab.

Je nachdem, was man da anschaut, ist es manchmal seltsam und manchmal noch seltsamer.

Einfach mal ausprobieren, das ist sehr witzig, man zum Teil.

Dominik

Ja, so ein neues YouTube-Konto anlegen, dann die Empfehlungen, die sind tatsächlich, wenn er echt mal denkt, so.

Johannes

Wer guckt sowas?

Johannes

Aber die Antwort ist, die Leute gucken sowas.

Johannes

Und die YouTube macht es ja nicht, die bringt ja nicht die Empfehlungen, damit wir seltsame Videos angucken können, sondern die bringt die Empfehlungen, weil die Leute mehr solche Videos einfach.

Dominik

Was sind denn die auflagestärksten Tageszeitungen?

Keine Ahnung, so ein Bild vermutlich.

Johannes

Ja, und die FATS und keine Ahnung.

Dominik

Also liegt es doch am Leser, Gucker, Konsumenten.

Jochen

Ja, naja, aber sag mal so, wenn man Alternativen hätte, dann könnte man ja eventuell, also ja, ich meine, natürlich darf man sich da nicht so viele Illusionen hingeben.

Jochen

Klar, werden vielleicht irgendwie die meisten Leute tatsächlich sowas wie Bild lesen oder weiß ich nicht, was hier ging, gibt es irgendwie Express oder.

Jochen

Aber es gibt ja auch andere Sachen.

Jochen

Und momentan haben wir im Web halt so ein bisschen das Problem, dass es irgendwie nicht viel anderes gibt, außer irgendwie den Marktschreiern.

Und auch, dass man eben an diese Leute drankommt.

Johannes

Du kommst an den Bildkäufer dran und kannst dem den ganzen Tag mehr Dinge erzählen.

Johannes

Und jemand, der ein Bild gekauft hat, der ist offensichtlich schon offen für so Unsinn, um mal unseren Elitismus raushängen zu lassen.

Johannes

Der ist also offenbar schon offen für solche Botschaften.

Johannes

Und wenn man diese Leute damit eben bombardiert, was sich ja jetzt in den letzten Monaten gezeigt hat, dass Facebook eben genau solche Dinge tut und dann eben diese Filterblase jemandem gibt und sagt, hier ist eine Filterblase von jemandem, der die Bild-Zeitung liest, mach damit, was du willst, dann passieren halt sehr interessante Dinge.

Johannes

Und interessant nicht im Sinne von gut interessant, sondern interessant im Sinne von.

Dominik

Kauf mich, kauf mich!

Ja, oder auch wählverrückte Parteien.

Ja, es scheint gewisse politische Richtungen zu geben, die das besser ausnutzen können als andere politische Richtungen.

Jochen

Was ja möglicherweise auch ein bisschen an dem Potenzial, also an den Wäldern, dann liegt.

Jochen

Wer weiß?

Vielleicht an den mangelnden Skrupeln.

Dominik

Oder die Moral dann.

Ja, weiß es nicht so genau.

Jochen

Ja, ganz schlimm, also ich meine, finde ich auch dann eben, dass man kann es ja dann auch kommerziell ausnutzen.

Jochen

Da gibt es auch dann sehr nette Begriffe, wie zum Beispiel, sagt euch das was, Google Voids?

Nee, sag ich nicht.

Jochen

Also es gibt zum Beispiel, du kannst ja, da gibt es auch unterschiedliche Methoden für, aber du kannst ja ungefähr rauskriegen, wonach Leute suchen.

Jochen

Und es gibt halt so Dinge, da suchen ganz viele Leute nach, aber da gibt es irgendwie nichts.

Jochen

Wie zum Beispiel, und das ist halt einer der Gründe, warum das mit dem Impfen so ein Ding ist, irgendwie, wenn ein Beispiel war dafür, wenn jetzt Leute irgendwie, keine Ahnung, Kinder bekommen und sind im Krankenhaus und dann werden ihnen Sachen gesagt, die sie nicht verstehen, wie zum Beispiel, ja, wir machen da jetzt nochmal eine Vitamin K-Injektion und so.

Jochen

Dann sagen sie so, okay, na gut.

Johannes

Aber Vitamin ist ja auf jeden Fall schon mal cool.

Jochen

Nicht so schlecht, ja, aber dann googeln sie das.

Jochen

So.

Jochen

Und jetzt kriegt, wenn man jetzt ein findiger Entrepreneurial-Typ ist, dann findet man halt raus, okay.

Jochen

Es gibt eine ganze Menge Leute, die jetzt Vitamin K bei Google suchen, ne?

Jochen

Oder Vitamin K-Inction oder sowas.

Jochen

Es gibt da aber irgendwie kaum richtig Angebote zu.

Jochen

So, okay, interessant.

Jochen

Das ist doch eine Gelegenheit, ne?

Eine Lücke.

Dominik

13 Domains versichern und.

Jochen

Aber jetzt kann ich den Leuten natürlich irgendwie die Wikipedia-Seite zeigen oder weiß ich nicht, irgendwie eine Seite, wo draufsteht, ja, das ist alles in Ordnung.

Das ist vollkommen richtig so.

Jochen

Das denkt irgendwie die Gefahr für diverse Geschichten und so und so viel.

Jochen

Und das ist alles super.

Johannes

Das hat alles kein Engagement.

Jochen

Aber das hat kein Engagement?

Jochen

Ja, das bringt mir jetzt auch nichts, weil wenn ich denn, das kann ich ihn ja nicht verkaufen.

Jochen

Ich kann ihn ja nicht verkaufen, so, das war jetzt alles richtig, 3 Euro bitte.

Jochen

Sondern, was ich Ihnen verkaufen kann, ist, hier ist ein Heilkristall, der dich von den Vitamin-K-Injektion wieder bringt.

Jochen

Genau.

Jochen

Oder irgendwie, ja, irgendwelchen anderen Schlangenölzeugs und damit kann man.

Dominik

Energie per Telefon.

Jochen

Genau, aber um dich davon zu überzeugen.

Jochen

Energielieferung über das Internet, dass du irgendwie jetzt irgendwie eine Aktion ausführen sollst und mir Geld geben, muss ich dir ja einen Grund dafür liefern.

Jochen

Und da ist natürlich auch die einfachste Emotion, die man da nutzen kann, ist halt Angst.

Und das heißt, man sagt.

Jochen

Ja, da funktioniert das besonders gut.

Jochen

Und dann kann man das halt geschäftlich ausnutzen.

Jochen

Und ja, das ist natürlich, also ich weiß auch nicht, wieso Leute dann.

Dominik

Wenn die Leute so doof sind das kaufen, warum denn nicht?

Dominik

Hey, ich weiß, was ich morgen mache.

Gerade eine Geschäftsidee muss jetzt kurz werden.

Jochen

Das geht ja noch schneller als mit beiden Podcasts reichen ja doch.

Jochen

Ja, das ist halt, das ist halt irgendwie sowas, das ist halt irgendwie ein Problem.

Jochen

Ich weiß auch nicht.

Jochen

Und eben, es gibt ja irgendwie eine Menge gute Informationen oder Leute, die die richtigen Dinge tun, aber es gibt halt jetzt für Krankenhäuser oder für das Gesundheits, für ein staatliches Gesundheitssystem nicht viel Incentives, sich um solche Probleme zu kümmern, weil

Johannes

wobei die jetzt gerade wieder größer werden.

Gerade mit den ungeimpften Kindern.

Ja.

Jochen

Ja, vielleicht regelt sich das auch irgendwie selber, ich weiß nicht so genau.

Jochen

Ja, es ist aber alles so ein bisschen deprimierender Zustand.

Jochen

Aber ja, also ein Indie-Web wäre so ein bisschen ein Lichtblick.

Jochen

Also da, das ist halt quasi eine Bewegung in eine etwas flauschigere Richtung, wo man sagte, okay, wenn wir.

Dominik

Wenn ihr auch das selber hosten könnt, dann könnt ihr mitmachen.

Jochen

Und man braucht dafür nicht viel, man braucht tatsächlich so ein Domain, aber dann.

Johannes

Ja, aber das ist ja schon eine Einstiegshürde, die 99,9% aller Menschen.

Dominik

Ja, das hatten wir auch eben überlegt.

Dominik

Also die Frage ist, ob man sowas machen kann, dass man so einen schnellen Zugang hat zu One-Click-Solution for your own hosting in die Web.

Ja, es gibt ja schon so Anbieter.

Johannes

Also Domains kaufen ist ja nicht ungeheuer schwierig, aber dann da selbst

was drauf betreiben, lass es.

Ja, das ist nicht so gut.

Jochen

Aber da gibt es tatsächlich auch einen Anbieter im Micro.blog, Micro.blot, die machen genau sowas, brauchst du halt nur eine Domain und dann der ganze Rest ist halt in die Webzeugs.

Jochen

Und kostet irgendwie 5 Dollar im Monat oder sowas.

Johannes

Achso, das kostet was ja das dann nicht.

Jochen

Muss es ja nicht.

Schon wieder 99%.

Dominik

Vielleicht eine finde Regierung könnte sowas anbieten.

Johannes

Oh, das wäre ein Twitter-Twist.

Johannes

Das wäre ein Twitter-Twist, wenn ein Schulstarter ein Service betreiben würde, der sich auf die Fahnen schreibt, dezentralisiert zu sein und zurück zum flauschigen Web und dann aber die Bootsarten unterschieben.

Johannes

Wenn man aber heimlich die Sachen anders betreibt.

Dominik

Ja, also jetzt, wenn ihr zuhört, liebe Geheimdienst da.

Strategie der Zukunft.

Dominik möchte gerne für die Idee Lizenzgebühren machen.

Dominik

Das Gute an Mini-Web ist, du könntest ja dann einfach sagen, oh nee, nicht mit dieser Regierung und tausch dann den Hoster aus.

Dominik

Und dafür fängt sich ja Consulting an.

Johannes

Oder du verkaufst deine Eyeballs.

Du sagst, ich lese eure politischen Botschaften für so und so viele Euro im Monat.

Das ist eigentlich

gar keine schlechte Idee.

Jochen

Doch, doch, das ist eine ganz schlechte Idee.

Jochen

Naja, also insofern, es kostet nicht so wahnsinnig viel.

Jochen

Man kann, wenn man ein Domain hat, auch mit den statischen Gitarre Pages schon eine ganze Menge machen, die ja nichts kosten, aber

Johannes

das ist eine sehr hohe Einstiegshürde für Menschen, die Facebook nutzen, ist das eine unüberwindbare.

Dominik

Ja, du brauchst ja wirklich so ein Lockin-Screen einfach, ne?

Dominik

Wo jeder weiß, oh, hat er schon mal gesehen, E-Mail hat.

Und der Namen musste wissen.

Johannes

Und das muss ein Farbschema haben, was sich nie verändert.

Johannes

Es gab kürzlich eine Kontroverse über das Facebook-Logo von der Android-App, weil sie das F weiter nach links versetzt haben.

Johannes

Und das ist sowas bringt die Leute schon in Rage.

Johannes

Weil da schon so viel Gewöhnung drin ist, dass das schon schlimm ist.

Dominik

Der hat das Branding in der Marketingabteilung haben sie weiter.

Die wollten Fortschritt sehen.

Dominik

Also vielleicht ein bisschen mehr runter, ein bisschen mehr Infinity oder.

Johannes

Das ist ja Veränderung.

Johannes

Das ist schon schlecht.

Johannes

Nee, also ich kann verstehen, dass es diese Bewegung gibt.

Johannes

Und ich möchte auch gerne alle meine Sachen selber hosten und ich möchte auch gerne solche Dinge unterstützen.

Johannes

Aber ich sehe auch, dass das ich natürlich, dass wir hier alle als Programmierer technologisch anders aufgestellt sind als jetzt der Normalbenutzer.

Johannes

Meiner Mutter möchte ich nicht zumuten, eine Domain

Dominik

selber aufbrechen.

Dominik

Mami, IndieWeb, hallo.

Jochen

Ja, es ist auf jeden Fall noch ein weiter Weg.

Jochen

Aber also ich finde auf jeden Fall diese Bestrebung schon sehr interessant und es ist halt auch so jetzt in einem Zustand, dass das tatsächlich.

Dominik

Ist das schon September dann im IndieWeb?

Jochen

Nee, noch nicht.

Jochen

Momentan ist das alles erforscht.

Also genau, das ist auch so ein Ding, ne?

Johannes

Wie kommen wir denn jetzt rein ins Indie-Web?

Jochen

Ja, genau.

Johannes

Das ist denn jetzt unser, was ist denn die Domain, die ich eingeben muss?

Johannes

Micropunkt Blog weiß ich jetzt schon.

Jochen

Das ist zum Beispiel eine deren.

Jochen

Aber IndieWeb ist auch, da gibt es ein Wiki zu.

Jochen

Aber genau, es gibt auch eben aus dem Grund, um halt so das nicht so exklusiv zu halten.

Jochen

Es gibt eben nicht sowas wie eine Mailingliste.

Jochen

Das war ja dann früher so ein Problem, irgendwie, keine Ahnung, Leute, die Webstandards gemacht haben oder so, waren auf irgendwelchen Mailinglisten oder so, wo hätte er auch jeder mitmachen können.

Oder eine Newsgroup.

Jochen

Nee, nichts, sondern es geht halt alles über das Web tatsächlich.

Jochen

Also es gibt zwar ein Slack-Channel und ein.

Haben die eine Facebook-Gruppe?

Ein Jirk?

Jochen

Nein, nein, Slack, aber ja, also eigentlich ist die Idee sozusagen, das alles dann tatsächlich auch eben übers Web zu machen.

Jochen

Und da geht auch schon einiges.

Jochen

Also es gibt dann halt so ein paar Building-Blocks, weiß gar nicht, wenn man das Fundamente, weiß ich nicht, die man halt braucht und dann kann man eine ganze Menge damit machen, wie zum Beispiel, es gibt halt ein Indie-Auth-Protokoll, Konzept, womit man halt Authentifizierung macht.

Jochen

Ja, das ist ja tatsächlich fast das gleiche.

Jochen

Also es basiert auf UAUS.

Jochen

Im Grunde ist es halt so, also wie es funktioniert, man hat halt eine eigene URL, man lockt sich mit einer eigenen URL ein.

Jochen

Auf dieser URL hat man halt eine Liste all der Sachen, mit denen man sich authentifizieren kann.

Jochen

Unter anderem solche Sachen wie GitHub oder Twitter oder weiß ich nicht.

Wie hieß denn das?

Das hieß nicht U-Aus.

Wie war die?

Jochen

Richtig.

Das war auch mal eine sehr gute Idee, die funktioniert hat.

Jochen

Die hat nicht funktioniert und es gibt auch gute Gründe, warum sie nicht funktioniert hat.

Jochen

Aber diese Geschichte, die ist nochmal deutlich cooler.

Jochen

Weil, also du hast jetzt eine Liste von den Diensten, mit denen du dich vielleicht authentifizieren kannst oder Dinge, mit denen du dich authentifizieren kannst, überprüft wird, ob das wirklich so sein darf, dadurch, dass du jetzt zum Beispiel von deiner GitHub-Seite wieder zurück auf diese Seite linkst.

Jochen

So dass man halt weiß, okay, die gehören halt zusammen.

Johannes

Also ein bisschen das, was Keybase auch macht.

Jochen

Ja, genau, genau.

Jochen

Key Base.io, das ist ein.

Keybase.io, das hat angefangen als Web of Trust-Idee, wo du deinen GPG-Schlüssel hinterlegen konntest und dann andere Leute eben diesen Schlüssel abrufen konnten.

Johannes

Und um zu beweisen sozusagen, dass du tatsächlich eine Person bist, mit der du Kontakt aufnehmen möchtest, konntest du ganz viele Sachen dahin verknüpfen.

Du konntest eine E-Mail-Adresse verknüpfen und ein Telegram-Konto und eine Gitarre-Konto.

Dominik

Da kannst du selbst gehostet.

Johannes

Ja, aber das war eben nicht selbst gehostet.

Ja, okay.

Das ist eine gute Idee, auch gut, und für

Johannes

schöne Verschlüsselungen und sicheres Messaging und so weiter, aber nicht selbst gehostet.

Jochen

Ja, aber genau, so ist es halt im Grunde, du hast halt immer semantisch annotiert, das sind Links auf mich, ne, so mit, und dadurch weiß halt dann sozusagen eine Web-Applikation, bei der du dich einloggen willst, dass es tatsächlich dazu gehört.

Jochen

Du kannst aber auch eben nicht nur irgendwelche Third-Party-Services dann zum Authentifizieren nutzen, sondern du kannst halt auch deine eigenen Aus-Server sozusagen benutzen.

Jochen

Und ja, das war eben auch so ein, das war so mein Projekt, ich hatte das schon mal mit so einem Indie-Jungle-Indie-Web-Paket angefangen, irgendwann vor zwei Jahren oder so.

Jochen

Das hat nie so richtig das Tory funktioniert.

Jochen

Und da habe ich jetzt am Wochenende auch nochmal ein bisschen was dran gemacht.

Jochen

Und jetzt funktioniert zumindest der Authentifizierungsserver Endpunkt Teil.

Jochen

Und dann kann man halt sozusagen sich mit der eigenen UR einloggen, die sagt, okay, da sind Indie-Aus-Dings, dann klickt man da drauf und dann wird man auf die eigene Seite weitergeleitet, authentifiziert sich da, dann wird man zurückgeht direkt.

Jochen

Das wird ein O aus.

Jochen

Ja, so wie OpenID damals war.

Jochen

Genau, genau, ja.

Jochen

Und man könnte aber auch was anderes machen.

Jochen

Man muss nicht unbedingt dann ein Passwort eingeben, sondern es gibt dann auch Leute, die schicken sich dann irgendwie eine Push-Notification aufs Handy und sagen, okay, authentifizierung bitte und dann ist man zum Beispiel auch die ganzen Passwörter los.

Jochen

Das wäre auch eine sehr interessante.

So ein Security-Ring, ne?

Dominik

Hast du so einen Ring drauf, du drückst einmal drauf oder dann musst du so eine Bewegung machen.

Ja, klar, gab es tatsächlich auch.

Es gab mal so einen Anbieter, der hat Ringe mit NFC-Chips gemacht, wo du dann einfach in dein Handy halten konntest und damit authentifizierst.

Dominik

Das ist noch cooler erst, wenn der so eine Bestimmung.

Ja, wenn du eine Bewegung machst.

Ja, genau, dann machst du so

eine magische Geste.

Es gibt so Zaubersstäbe, so Harry Potter-Zauberstabe, die Gesteerkennung machen können.

Ja, genau.

Jochen

Es gibt tatsächlich Leute, die sich irgendwie diese NFC zum Bezahlen.

Jochen

Also man kann, es gibt ja die kontaktlosen Bezahlkarten, irgendwie Kreditkarten und so.

Jochen

Und man kann diesen Chip da rauspupeln.

Jochen

Und dann kann man ihn zum Beispiel auch in einen Zauberstab einmontieren.

Jochen

Dann geht man in die Kasse und wenn aufgefordert wird zu bezahlen, nimmt man diesen Zauberstab und so.

Und dann muss man nach dem richtigen Zauberschwurb wissen können und dann sagt man Akio Geld.

Jochen

Genau, und dann hat man bezahlt.

Jochen

Und ja, genau.

Finde ich aber eine sehr schöne Idee.

Ist das ein Portal?

Ich weiß.

Jochen

Ja, genau, aber das erschlägt halt einfach mehrere Probleme auf einmal.

Jochen

Und das ist eigentlich schon eine sehr nette Geschichte.

Jochen

Und eben, dann hat man einmal diesen Authentifizierungskram sozusagen erledigt.

Jochen

Und dann kann man halt darauf eine Menge andere Sachen aufbauen.

Jochen

Also andere Sachen, die es dann gibt, sind so Webmensions.

Jochen

Das ist halt so ein bisschen Nachfolger von Pingback-Geschichten, die es früher gab mit Blogs oder so schreckliches XML-RPC gesprochen dazwischen.

Jochen

Das ist nicht mehr drin, das ist sehr gut.

Jochen

Das ist jetzt alles irgendwie Standardform-Encoded Sachen, dass man halt einfach Formulare nehmen kann.

Jochen

Das ist schon deutlich netter.

Jochen

Und das macht eben, damit kann man dann Kommentare auf anderen Webseiten hinterlassen.

Auch mit der eigenen Identität dann.

Jochen

Genau, ja, als man selber.

Jochen

Und man kann damit aber auch solche Sachen abbilden wie Likes und so, was ja natürlich auch nett ist.

Jochen

Oder und Reposts und so.

Jochen

Also ja, genau.

Jochen

Und so quasi Liken und Share, das ist ja auch das, was man normalerweise dann halt so irgendwie macht.

Jochen

Und das Ganze ohne zentrale Infrastruktur einfach so selbst gehostet.

Jochen

Und das ist natürlich schon sehr nett.

Jochen

Und dann gibt es noch eine, äh, gibt es noch zwei weitere Geschichten, die auch noch sehr interessant sind.

Jochen

Einmal Micropub, das ist halt sozusagen eine.

Dominik

Klangen immer nach Biertrinken.

Micropub, ja?

Jochen

Ja, ja, ja.

Jochen

Ich glaube, das ist auch so wie so ein vielleicht zu dieser O-Aus.

Jochen

Also dieses Indie-Ors ist der Mensch, der das da irgendwie sich ausgedacht hat, Aaron Pericci.

Jochen

Der betrat auch O-Os.net und ich glaube, der ist auch ein Autor von einigen von diesen O-Aus-Spezifikationsgeschichten.

Jochen

Ja.

Jochen

Und ja, Micropub, genau.

Jochen

Das ist, glaube ich, auch so ein Pannen irgendwie, weil ich glaube, Micropub ist tatsächlich eine Bezeichnung für so kleine Pubs, in denen er getrunken wird.

Jochen

Aber da geht es darum, Sachen veröffentlichen zu können.

Dominik

Zum Beispiel, wie man die Zeitung hatte, aber ja eben bei Zeitung war, da hat man immer die Pubs gehängt, da konnte man die eben mal lesen.

Und so schlagen wir den Bogen zum Micropub.

Ja, es hört publishing.

Man muss nur einzelne Seiten aushängt.

Ja?

Jochen

Ja, jedenfalls, also die coole Geschichte an der Stelle ist halt, dass man, also es gibt unterschiedliche Arten von Einträgen.

Jochen

Es gibt halt irgendwie so Age-Entry, also das Vokabular ist halt auch von Atom übernommen, was wiederum auf RSS so ein bisschen aufbaut und es gibt halt Age-Entry für so Posts, quasi Blogposts, es gibt Kalenden-Events-Geschichten, es gibt irgendwie Cards für irgendwie Kontaktdaten und so.

Jochen

Und das Coole daran ist jetzt, wenn man einen Blog hat, das halt einen Micro-Pub-Endpoint hat oder man verwendet irgendwie einen Service, der so einen Endpunkt hat, dann kann man halt alle Clients, die das Protokoll sprechen, verwenden.

Jochen

Das heißt, man muss nicht irgendwie auf die Webseite unter irgendwas machen, sondern man kann halt auf dem Telefon eine App verwenden oder so.

Jochen

Oder auf dem Desktop irgendwie Mars-Edit oder sonst irgendwie so einen ordentlichen Editor zum Editieren von Content und sagt dann irgendwie nur Publish.

Und fertig.

Jochen

Aber alles andere kann ja lokal passieren schon.

Jochen

Und das ist natürlich auch sehr nett.

Jochen

Und dann gibt es noch eine super coole Geschichte, die kann ich bis eben zu diesem Wochenende auch noch gar nicht.

Jochen

Es gab mal, also ich meine RSS, ich weiß nicht, ob sollten die meisten Leute kennen, kennen wahrscheinlich leider und die meisten Leute nicht, aber.

Als Google sein Reader-Prühr hat, um da wieder nochmal zurückzugreifen.

Schrecklich, schrecklich.

RSS kaputt gegangen.

Jochen

Ja, so ziemlich.

Jochen

Leider, ja.

Jochen

Google Reader war eine tolle Geschichte.

Jochen

Das höre ich auch immer, wenn ich auf solche Veranstaltungen gehe, alle so, ja, Google Reader war so toll irgendwie, alle haben das benutzt.

Einfach mal selber wieder einbauen.

Jochen

Ja.

Micro Reader.

Jochen

Ja, es hat dann nie.

Okay, aber was ist jetzt die Lösung dafür?

Jochen

Genau, also die Lösung, das Problem bei RS ist halt auch irgendwie, dass man genau das nicht machen kann.

Jochen

Man kann halt nicht sagen, liken oder sheren.

Jochen

Oder man kann das schon, aber das sieht man dann nur selber, das interessiert dann halt keinen.

Jochen

Beim Google Reader konnte man das halt eben, man konnte sheren und Sachen, die andere Leute geschert haben, sehen und da gab es Konversationen und so, das war total toll.

Jochen

Google Reader eingestellt, gibt es nicht mehr.

Jochen

Und jetzt gibt es halt sozusagen eine Bestrebung, das wieder aufleben zu lassen und der Standard nennt sich Microsub.

Jochen

Aber halt auch eben ohne zentralen Service.

Jochen

Die Idee ist, man hat halt zwei Dinge.

Jochen

Man hat einmal einen Microsub-Server, der halt irgendwie auch selber gehustet irgendwo laufen kann.

Jochen

Der sammelt allen RSS-Krams irgendwie ein und macht irgendwie auch so irgendwie diverse Geschichten, wenn irgendwas zurückgemeldet werden muss.

Jochen

Und es gibt einen Client, der halt Sachen anzeigt.

Jochen

Und die Idee ist dann sozusagen, dass der Server sammelt halt den ganzen Kram zusammen.

Jochen

Und man hat halt eine einzige Timeline.

Jochen

Aber da kann alles mögliche drin sein.

Jochen

Also nicht nur RSS, sondern halt auch Twitter oder halt eben Facebook, irgendwie Leuten, denen man folgt.

Jochen

Man kann also sortieren, wie man möchte.

Jochen

Man ist da nicht so ausgeliefert.

Jochen

Und man kann jetzt darauf reagieren, man kann liken oder so und dann je nachdem, wie das dann halt sozusagen rausgehen kann, geht das dann halt als Webmenschen raus oder es wird halt geshared oder es wird halt irgendwie auf Twitter wird das gestartet oder sonst irgendwie.

Jochen

Und das ist natürlich schon ziemlich cool irgendwie, wenn das dann wieder richtig funktioniert.

Jochen

Weil dann hätte man unter Umständen wieder so ein Reader-Experience zurück.

Jochen

Wenn es dann alles ordentlich funktioniert.

Wenn sie sich so viele Leute zurückwünschen.

Jochen

Ja, wahrscheinlich auch.

Jochen

Aber und ja, ich weiß, eine der schönen Geschichten momentan ist halt, dass eben diese ganze Umgebung halt auch noch sehr, sehr flauschig ist und das sind auch eigentlich nur irgendwie nette Leute unterwegs und das ist alles irgendwie eher so eine optimistische.

Das weiß ich ja davon hin.

Wir machen das jetzt der breiten Öffentlichkeit zugänglich und schon.

Jochen

Und schon steigen wir wieder einen Zyklus ein.

Dominik

Ich habe mich umsonst in September Geburtstag.

Jochen

Ja, ja, genau.

Jochen

Und das ist halt auch noch so ein Ding.

Jochen

Ich glaube, ich weiß nicht, wahrscheinlich habe ich jetzt noch irgendwelche Dinge vergessen, aber das sind so die Hauptkomponenten dabei und da wäre es natürlich interessant, jetzt für all die freie Implementation irgendwie zu haben, die man haus kann.

Jochen

Das kreist alles sehr um WordPress oder so, was die Leute da verwenden.

Jochen

Und das ist natürlich irgendwie.

Jochen

Das ist ein bisschen schade, muss man sagen, ja.

Jochen

Und da wäre es ja eigentlich ganz nett, wenn man auch irgendwas in Python hätte.

Jochen

Und deswegen habe ich ja auch mal irgendwie mit diesen Django-IndieWeb.

Jochen

Also ich habe angefangen, ich habe es dann weiter liegen lassen langer Zeit, aber ich dachte mir so, jetzt sieht es doch allem ja nicht so interessant aus, dass ich mal wieder damit anfangen könnte.

Jochen

Und ja, mal schauen.

Jochen

Weil ich glaube, sonst für Django gibt es da noch nicht.

Jochen

Es gibt einen Django Webmens.

Dominik

Wir haben jetzt gerade übrigens den Bogen zu Django wieder hinbekommen.

Dominik

Also wir hätten die Folge sonst eigentlich mal Django Indie-Web nennen müssen.

Dominik

Vielleicht machen wir das auch noch.

Dominik

Aber ich glaube, es ist jetzt Zeit für einen Chapter, oder?

Jochen

Ja, natürlich.

Jochen

Genau.

Jochen

Das war jetzt das Indie-Web-Dings und das.

Ich muss aber noch ein bisschen

dran arbeiten.

Johannes

Das ist noch nicht so ganz flüssig hier mit dem.

Dominik

Ja, ja, wir wollten diesen Barra hier so in die Mitte stellen auf so ein Podest und dann jeder, der meint, es sei, der Haut einmal drauf.

Du musst doch mal was basteln.

Jochen

Dann nenne ich den nächsten Punkt einfach mal Django CMS-Geschichten, genau.

Ja, das ist auch ein gutes Stichwort, weil es gibt ja eine Bibliothek, die heißt Django CMS.

Ja.

Hast du schon mal benutzt, Jörn?

Nee.

Jetzt frag mich mal.

Jochen

Hast du das schon mal benutzt?

Nee, ich auch nicht.

Johannes

Nee, aber ich kenne Leute, die das benutzen und ich habe mir das vor vielen, vielen, vielen, vielen Jahren mal angesehen.

Und da hat es mir gar nicht gefallen.

Johannes

Deren Ansatz, soweit ich das verstanden habe, ist, dass das sehr, sehr modular ist, dass du quasi nicht gezwungen wirst, irgendwas Bestimmtes zu benutzen, sondern du hast den gesamten Baukasten vor dir und jetzt kannst du daraus ein CMS zusammenbauen.

Also es ist Django CMS ist so ein bisschen ein irreführender Name, weil das ist kein eigentliches Django CMS, sondern es ist ein Django CMS-Lego-Set.

Ohne Aufbauanleitung.

Dominik

Aber Stein kann man auch lustige Burgen bauen.

Johannes

Ja, klar, aber man muss halt Lust drauf haben, eine Burg zu bauen.

Johannes

Und ich hatte nie Lust darauf, ein CMS zu bauen.

Dominik

Was ist denn in einem wichtigen CMS so alles enthalten und wie sieht es denn heute aus?

Jochen

Ja, das würde mich auch interessieren.

Jochen

Was ist denn das eigentlich?

Jochen

Ich habe ja auch nur so, also ich kenne es nur von früher dann immer Leute mit einem gestöhnt darüber und ich dachte mir so, zum Glück muss ich das nicht verwenden.

Jochen

Oder irgendwie, oh je, CMS weiß nicht genau, was das sein soll.

Jochen

Ich bin immer so ein bisschen drumherum gekommen, ich habe das nie so wirklich verwendet.

Ja, also so wie ich es verstehe, und das ist natürlich jetzt meine brillante, hochgebildete Meinung, ist ein CMS, also CMS steht für Content Management System.

Johannes

Und es soll eben Benutzern, die nicht Programmierer sind, ermöglichen, Inhalte auf Webseiten einzubringen.

Und das ist im Wesentlichen das, was WordPress macht.

Johannes

WordPress ist das bekannteste größte CMS.

Da gibt es Schätzungen, wie viele Prozent der Webseiten weltweit ein WordPress sind.

Johannes

Es sind auf jeden Fall zweistellige Prozentzahlen.

Das ist ja schon mal selber einfach.

Dominik

Ich würde tatsächlich sagen, mittlerweile über 60 Prozent oder so.

Also ist es ja so gefühlt, aber.

Also jede Seite ist eine WordPress-Seite.

Johannes

Einfach weil es einem normalen Benutzer die Möglichkeit gibt, eine Seite anzulegen und da einen Text drauf zu tun und Bilder drauf zu tun.

Johannes

Und das sind so die wichtigen Dinge, die man da macht.

Dominik

WordPress-Developer und so.

Ja, klar, und da gibt es

riesige, riesige Farben.

Johannes

Im Endeffekt ist ja das Gleiche wie das, was Facebook macht.

Facebook erlaubt mir, einen Text zu schreiben und ein Bild dran zu machen und das so hinzutun, dass andere Leute das sehen können.

Johannes

Auf eine gewisse Art und Weise ist Facebook auch CMS.

Ja.

Johannes

Es erlaubt mir, Webseiten zu machen.

Dominik

Mit den Inhalten drauf.

Dominik

Mit den URL halt ein bisschen anders.

Dominik

Ja, gut, du hast die.

In dem Facebook-Rahmen drin und andere Leute sehen es dann oder vielleicht auch nicht, aber du kannst Seiten machen, wo dein Text draufsteht.

Johannes

Und das ist das, was ein CMS macht.

Und ja, WordPress ist halt so ein bisschen der Standard, weil es das schon am längsten gibt und weil es ganz viele Plugins gibt, die alles können, die auch zum Teil von, sagen wir mal, dubioser Qualität sind.

Habe ich kürzlich auf Hacker News einen Artikel gelesen, wo jemand gefragt hat, wo finde ich denn schlechten Code?

Und der erste Eintrag war, guck dir doch mal WordPress-Plugins an.

Johannes

Da gibt es sicherlich auch gute, ich will jetzt niemanden wissen, ja, aber die Eintrittsbarriere ist da sehr gering.

Jeder kann ein WordPress-Plugin schreiben und veröffentlichen.

Dominik

Die guten kosten natürlich dann Geld, aber Bibliothek haben wir dann durchaus brauchbare Sachen verbunden.

Dominik

Na doch, also ich habe einige gesehen, die wirklich ganz gut aussehen, auch weil halt diese ganzen Funktionen, die ein Laie halt haben möchte, alle schon vorgefertigt sind und ich kann dann jeder Mensch zusammenklicken.

Dominik

Und es ist aber

trotzdem noch individuell genug, dass es eben nicht eine Seite mit einem blauen Header ist.

Ja, genau.

So, in Django hat man jetzt so ein bisschen das Problem, wenn man eine Django-Anwendung entwickelt, dann hat man ja diese ganzen Möglichkeiten schon.

Johannes

Man hat ja schon die Möglichkeit, Bilder hochzuladen.

Johannes

Man hat ja schon die Möglichkeit, Pages anzulegen.

Johannes

Entweder mit Flat Pages oder mit seinem eigenen Pages Modell oder mit Django CMS, was auch ein Pages Modell mitbringt.

Johannes

Das heißt, wenn man gerade dabei ist, eine Django Anwendung zu entwickeln, dann ist ein CMS nicht weit.

Johannes

Das heißt, mach das halt kurz selbst.

Johannes

Und die sind dann aber nie so, dass man die einem Endbenutzer geben kann, weil die halt, dann hast du die Django Admin, der ist total cool, ja, aber der ist nicht für Endbenutzer richtig gut geeignet.

Johannes

Klar, für die Leute von Lawrence Journal World, die das Ding entwickelt haben, ist das sicherlich okay.

Johannes

Und wenn man die richtige Benutzergruppe hat und wenn man das den Leuten zugänglich haben kann, hab ich auch schon gemacht.

Johannes

I have schon Content Administratoren im Django Admin drin gehabt.

War nicht ungeheuer gut, but hat funktioniert.

Dominik

Ist auch nicht hübsch, aber geht.

It's not super hübsch, but geht.

Genau.

Johannes

Es ist halt ein Datenbankinterface.

Johannes

Das zeigt gerade, was in der Datenbank ist.

Johannes

Und es erlaubt mir, and it's allowed me to leave and die then darstellen zu lassen.

Johannes

Was ich jetzt gerade so als den Standard sehe in the Django CMS-Welt, heißt Wagtail.

Johannes

Ich weiß nicht, ob ihr das schon mal gehört habt know if you this should not hear.io.

Johannes

I mean this inzwischen in jedes meiner Projekte rein.

Johannes

Einfach weil es so simpel ist und weil es gut funktioniert.

Johannes

Es ist auch ein Baukasten, es ist kein fertiges CMS.

Johannes

Es ist auch ein Baukasten, aber es macht sehr viele Dinge automatisch, die man immer braucht.

Johannes

Zum Beispiel so Medienmanagement, ja.

Johannes

Es gibt eine Funktionalität, wo man Bilder hochladen kann und die stehen dann auf den anderen Seiten zur Verfügung.

Johannes

Auch ohne irgendwelchen Code schreiben zu müssen, auch ohne die Templates selbst schreiben zu müssen, stehen die da zur Verfügung.

Johannes

Es gibt Benutzermanagement und der größte Trick, den die machen, ist, dass sie ihren eigenen Admin mitbringen.

Johannes

Also man hat dann nicht mehr den Django-Admin, der ja so die Sicht auf die Datenbank ist, sondern man hat dann den Wagteile-Admin.

Johannes

Und der Wagteile-Admin ist eine Sicht auf eine Webseite.

Dominik

Also auf Content.

Genau, auf Content, auf eine Webseitenstruktur.

Johannes

Das heißt, die haben einfach so eine Baumstruktur, da gibt es eben dann so Root-Seiten, je nachdem wie viele Domains man da haben möchte.

Johannes

Üblicherweise gibt es dann erstmal eine.

Johannes

Das ist die Hauptseite und alle anderen Seiten sind irgendwie da so dran geklebt.

Johannes

Und das spiegelt sich in der URL-Struktur wieder.

Johannes

Das sind genau die URLs, die man dann eben auf seiner Webseite hat.

Und ist aber auch in dem Admin so.

Johannes

Das heißt, diese Struktur der Webseite, die man aufbaut, ist in dem Admin wieder gespiegelt.

Johannes

Und das macht es natürlich sehr schön leicht, das so zu verhalten, wie man es haben möchte.

Johannes

Wenn ich eine Hauptseite habe und da habe ich eine Unterseite Blog und eine Unterseite über mich und eine Unterseite Impressum und eine Unterseite, keine Ahnung, Produkte, dann ist klar, was da drin ist.

Johannes

Und die Seite Blog hat halt als Unterseite Blogposts.

Johannes

Und die ist dann halt entsprechend so eingerichtet, die muss dann halt entsprechend so eingerichtet sein, dass die Blogposts anzeigt und dass die Sachen so anzeigt, wie sie sein sollen.

Dominik

Du hast gerade eine Sache, gerade kurz vorstellen, in was muss die VIPO eingerichtet sein, dass sie die Blogposts?

Ja, das ist jetzt eben die Sache.

Johannes

Wagtail ist kein vorgefertigtes CMS, sondern es ist wieder nur die Bausteine, die man braucht für einen CMS.

Dominik

Es muss ja noch das Menü zusammenbasteln und dann halt die Anzeige der Postings.

Johannes

Genau, du musst halt eben die Sachen, die da drin vorkommen sollen, zusammenbasteln.

Das muss dann ein Entwickler machen.

Johannes

Aber wenn das fertig ist, wenn der Entwickler das fertig entwicklert hat, dann kann man das problemlos Content-Administratoren geben.

Johannes

Also solchen Leuten, die nicht einen technischen Hintergrund haben, sondern die eben den Content-Hintergrund haben oder die, keine Ahnung, Abteilungsleiter für irgendwas sind.

Johannes

Und das ist eine sehr praktische Sache.

Johannes

Ich baue das inzwischen in jedes meiner Projekte ein.

Johannes

Einfach weil es, weil es die Möglichkeit gibt, das ist auch, ich mache da keine große Struktur, es gibt dann halt ein Page-Modell und es hat eine Überschrift und einen Text.

Mehr ist ja eine Webseite nicht, ja.

Johannes

Und baut mir halt so eine Struktur auf und anstatt, dass ich dann überall 404 Seiten habe und der Benutzer sagt, ja, aber hier soll doch das Impressum sein, muss ich nicht als Entwickler hingehen und sagen, da ist jetzt eine URL-Impressum, sondern sage, ich lege halt die Seite Impressum an und schreib drauf, was du drauf schreiben möchtest.

Das macht eben für die Benutzer es leichter, da so Inhalte einzufügen.

Johannes

Und zwar egal, was die Anwendung ist, egal ob das jetzt eine technische Anwendung ist oder eine Anwendung für irgendjemanden zu Hause, einfach Seiten hinzufügen können, ist eine sinnvolle Sache.

Dominik

Ja, so ein Page-Generator, ja.

Dominik

Also gibt es ja auch irgendwelche Typen, die man direkt dann wählt.

Dominik

Also kann man jetzt zum Beispiel dem sagen, hey, du bist jetzt ein Blog oder du bist jetzt ein Videose-Seite oder.

Ja, das ist so ein bisschen, das geht jetzt so ein bisschen in die interne Struktur rein.

Also der generelle Typ heißt Page.

Johannes

Das ist das, was Backtail mitbringt.

Das ist einfach, da muss ich ein Modell, ein Django-Modell anlegen und das leitet dann nicht ab von Models.model, sondern von Page.

Und dann ist es automatisch ein Page, dann ist es auch automatisch in diesem Admin drin und verfügbar.

Johannes

Da würde ich dann eben einen Blog-Index anlegen, der eine Page ist.

Johannes

Der hat selber keine weiteren Inhalte.

Johannes

Und dann ein weiteres Modell, das heißt dann Blog Page oder Blog Entry, was auch von Page ableitet, was dann eben Überschrift und Inhalt und vielleicht auch noch, keine Ahnung, Datum und so weiter hat.

Da sind so ein paar Sachen, sind in diesem Page-Modell schon drin, das Publish-Datum, ob es sichtbar ist oder nicht, wie die URL heißen soll, der Seitentitel, so ein paar Sachen, die man immer braucht, sind da schon vordefiniert.

Aber dann ist diese Struktur fertig definiert.

Johannes

Dann lege ich einen Blog-Index an.

Der Blog-Index zeigt sich dann halt irgendwie an, da brauche ich dann ein Template dafür und dann brauche ich ein Template für die Blog Page.

Und dann bin ich fertig.

Dann kann ich dem Benutzer sagen: Here, wenn du einen neuen Blog Eintrag anlegen willst, gehe ich hier auf Hauptseite, Blog und dann neue Seite, and then ist das eine neue Seite.

Johannes

Und dieser Workflow, der da passiert, ist schon abgebildet.

Der ist automatisch in diesem Admin schon drin und der ist automatisch in diesem Modell Page schon drin.

Also dass eine Seite ein Entwurf ist.

Johannes

Und dass die Revisionen hat, dass die eben bearbeitet wird und dass die zu bestimmten Zeitpunkten dann veröffentlicht wird und dann eben eine Live-Version hat und eine nicht-Live-Version hat und dass man sich die Unterschiede zwischen diesen Seiten-Versionen angucken kann.

Das ist dann alles automatisch schon drin.

Und dass ich Medien hochladen kann, ist automatisch schon drin.

Johannes

Und dann gibt es eben einen Feld-Typen.

Johannes

Diese Blockpage wird dann eben halt einen Titel haben und einen Content oder ein Body-Feld.

Johannes

Da gibt es einen speziellen Feldtypen, der heißt Stream Field, wo einfach mehrere Sachen untereinander sein können, and da kann ich dann einfach Bilder rein tun.

Johannes

Kann ich Bilder hochladen anders, here soll jetzt ein Text sein, and then soll ein Build angezeigt werden, and then so wieder text kommt.

Johannes

This is jemand nicht technisches, einfach reingehen kann und ein Build hochladen kann, and this is then off the site angezeigt.

That is so nützlich and so praktisch, weil this braucht man immer irgendwann.

Dominik

Erinnert mich an Lochens Blog Engine.

Ja, claim.

Johannes

This is this, what eine Block Engine macht.

Johannes

Die erlaubt uns Texte und Medien so aufzubereiten, dass sie da sichtbar sind, dass sie auf eine schöne Art und Weise angezeigt werden.

Johannes

Und diese Sachen, die man immer braucht, die nimmt einem aktuell halt ab.

Johannes

Früher, ich meine, du hast sicherlich viele Seiten gemacht, die auch in die eine URL-Impressum hatten, die eine URL erbaut hatten, wo man die Sachen halt dann händisch reintun musste, wo man dann halt eine HTML-Seite machen musste.

Die dann als Template irgendwo drin war.

Johannes

Und wenn man ein Bild haben wollte, dann musste es entweder Static sein oder in den Media-Dingern drin sein.

Johannes

Und das allein, dass sich zu überlegen, ob es Static oder Media ist, ist schon mehr Gedanken, als ich da verschwenden möchte.

Johannes

In der Wagtail-Welt ist es halt, da gibt es einen Bereich Images und da kann der Benutzer mit Drag <unk> Drop ein Bild hochladen und dann kann er hinterher in seinen Blogpost reingehen und das Bild einfügen und fertig.

Cool.

Dominik

Wagtail-CMS?

Ich baue das überall ein.

Es ist einfach Seiten hinzufügen, ist so eine praktische Sache.

Wenn es nicht, selbst wenn ich kein CMS brauche, tue ich es einfach erstmal rein.

Jochen

Ja, ja, ja, ja.

Jochen

Ja, ich habe das auch, ja, ich habe mal dieses Bakery-Exampel da ausprobiert und naja, nee, es ist schon, fühlt sich schon ziemlich gut an, wobei ich da halt mit den Medien halt genau wieder so Probleme.

Jochen

Das ist auch einer der Grunde, warum ich dann im Moment angefangen habe, mein eigenes Cloud zu bauen.

Jochen

Das irgendwie niemand ordentlich macht.

Jochen

Das ist irgendwie schade.

Jochen

Das ist halt ja, man, man heutzutage hat man ja eigentlich so Source-Attribut an Image-Dingern dran und man hat auch noch ein Picture-Element oder so.

Jochen

Und man möchte eigentlich jetzt an unterschiedliche Geräte mit unterschiedlicher Pixeldichte oder Bildschirme unterschiedliche Bilder ausliefern können oder so.

Das ist einfach das, was Source-Te macht, oder?

Dass man das Gerät selber raussuchen kann.

Genau, genau.

Jochen

Und der Browser kann das halt dann tun, was er halt braucht.

Jochen

Der Browser kennt dann halt die Pixeldichte und kann das dann ordentlich machen.

Jochen

Und man muss eigentlich dann nur noch das Sword-Set-Attribut halt richtig setzen und dann würde das automatisch richtig passieren.

Jochen

Aber irgendwie funktioniert das irgendwie bei den meisten nicht.

Jochen

Also Django hat keinen eingebauten Support für irgendwie, ich habe jetzt ein Bild, okay, ich möchte das jetzt in unterschiedlichen Größen irgendwie haben, um das in ein Source-Attribut packen zu können.

Jochen

Sondern das muss man halt alles irgendwie so selber machen oder irgendwie andere Sort-Party-Apps dafür verwenden, die das halt können.

Wir hatten es ja schon

drüber unter.

Johannes

Ich glaube, dass man mit Wrightale, dass man das in zwei Stunden hinkriegt.

Johannes

Weißt du?

Johannes

Dieses Source zu machen.

Johannes

Nicht mit den eingebauten Sachen, sondern man müsste sich ihnen selber in den Tag schreiben.

Johannes

Aber dieses Medienhandling ist eben schon drin.

Johannes

Der kann schon verschiedene Bildgrößen generieren.

Johannes

Und kann auch damit umgehen und kann die dann auch ausliefern und die werden gecached und alles und so weiter.

Johannes

Und das ist natürlich dann schon die meiste Arbeit getan.

Johannes

Dann nur noch die richtigen Größen rauszusuchen, in Anführungszeichen nur noch.

Johannes

Das ist, glaube ich, wir müssen es mal zusammensetzen, lassen wir uns das machen und dann machen wir einen Polercast.

Dominik

Ja, du musst aber beim nächsten Sprint vorbeikommen.

Ich kenne

Johannes

tatsächlich, ja, diese Sprints sind immer zu lang für mich, weil ich kann nicht ein ganzes Wochenende.

Dominik

Du musst einen Tag kommen damit.

Johannes

Kann ein ganzes Wochenende rausfrei machen.

Johannes

Lustigerweise kenne ich die Leute, die Wagtail erfunden haben.

Johannes

Und das war vor ein paar Jahren.

Johannes

Da habe ich angefangen, mich selbstständig zu machen, und habe eben nach Remote-Möglichkeiten gesucht.

Johannes

And habe dann eben auch so eine Anzeige geantwortet von einer britischen Firma, Touchbox heißen die.

Ich hab dann ein technisches Interview gemacht, es war ganz leicht, ja, war Fissballs im Wesentlichen.

Johannes

Und bin dann da genommen worden.

Johannes

Und diese Firma hat Wagtail sich selbst gebaut, also for gemeinnützige organizations.

This is a British firm.

Johannes

There are in Großbritannia and Universität.

Johannes

And there is an organization that he has Zero Waste Scotland and one that we have with football vereins organised and so on.

Johannes

They had this tool self, to their country a better service bieten to come and have them said, okay, we have this as open source.

Johannes

And by them in the world, I was a while, which is in the world.

Johannes

And one of features that we am mean beeindruckton was that they had a content-aware resizing.

Johannes

Also wenn du ein Bild hast, was 500 Pixel breit ist, and du willst eins haben, was 300 breit ist, kannst du es entweder verkleinern oder kannst du am Rand wegschneiden.

Johannes

Und was die eingebaut hatten, war, dass die Bilder durch OpenCV durchlaufen lassen und interessante Bereiche markieren.

Johannes

Und wenn du dann eben Bilder klippen lässt, dass die dann auf die interessanten Bereiche zuklippen.

Johannes

Das heißt, wenn du da eine Person drin stehen hast, dann würde das schmalere Bild eben immer noch die Person zeigen.

Dominik

Oder das Auto daneben oder so.

Johannes

Und das war im Wesentlichen automatisch.

Johannes

Das war da einfach drin.

Johannes

Die hatten das halt so mehr oder weniger nebenbei gesagt, oh ja, wir haben jetzt das und ich zeige es mal kurz.

Johannes

Und ich war so überrascht, dass das einfach so geht und dass die das einfach so da eingebaut hatten.

Johannes

Und das ist eben, das war für mich so ein bisschen der Moment, wo ich verstanden habe, warum solche Projekte so sinnvoll sind.

Johannes

Weil jemand was bauen kann, was sich auf den ersten Blick total wahnsinnig anhört, dass das überhaupt funktionieren kann.

Und dann steht es allen einfach so zur Verfügung.

Dominik

Also jetzt könntest du Jochen nehmen, dann musst du nicht mehr selber schneiden für dein Fotos.

Jochen

Ja, ja, ja.

Die künstlerische Gestaltung wird da sicherlich nicht die allerbeste sein, aber er

Johannes

zeigt auf jeden Fall nicht nur einen dummen Hintergrund an, wenn da was Interessantes ist auf dem Bild.

Jochen

Das ist auch sowas, also wenn man sich anguckt, was könnte man eigentlich alles mit dem Picture-Element machen und so, ne?

Jochen

Und was wird da momentan gemacht?

Jochen

Da gibt es auch keinen Support in den Editoren.

Jochen

Ich habe mir auch, bevor ich dann angefangen habe, ich habe tatsächlich, ich habe nicht sofort irgendwie meinen, bin nicht sofort meinem NIH-Impuls gefolgt, sondern hab tatsächlich mir andere Sachen angeguckt.

Jochen

Ich habe mir unter anderem auch WordPress angeguckt.

Jochen

Und da geht so ein bisschen was.

Jochen

Da gibt es auch so Upload und dann gibt ein bisschen Sachen, die man irgendwie nochmal kann, so irgendwie was drehen an dem Bild oder auch ein bisschen zuschneiden oder so.

Jochen

Und dann WordPress macht auch tatsächlich irgendwie Sets Source-Set, aber halt auch nur drei Größen und alles nicht so richtig toll.

Jochen

Und also das, wo ich dann gedacht habe, okay, das mit den Bildern, das akzeptiere ich noch so gerade, obwohl es auch nicht schön ist.

Jochen

Aber was mich dann an WordPress halt sozusagen dann abgeschreckt hat letztlich war halt, dass es irgendwie mit Video nicht ordentlich umgehen konnte.

Jochen

Und das brauchte ich halt dummerweise.

Jochen

Und dann habe ich gedacht, so gut.

Ja, das ist bei Ragtail,

Johannes

glaube ich, auch noch nicht so richtig gut gelöst.

Die machen es hauptsächlich lieber Embeds.

Johannes

Weil die kommerziellen Kunden das halt alles auf Vimeo hosten oder

Jochen

auf Django.

Jochen

Ja, also ich auf anderen Plattformen.

Jochen

Genau, da gibt es auch jede Menge Django-Module, mit denen man irgendwie Sachen embedden kann und so, aber das ist halt eigentlich alles nicht das, was ich haben will.

Jochen

Also ich möchte einmal nicht haben, dass irgendwie ich auf einen anderen Service angewiesen bin.

Jochen

Dann möchte ich eigentlich auch nicht, dass irgendwie mein User getrackt werden können darüber.

Jochen

Ich möchte auch nicht, dass.

Ja, oder dass es public ist einfach?

Jochen

Ja, nee, da will ich auch nicht, genau.

Johannes

Aber das ist vielleicht für ein CMS schon ein relativ spezifischer Anwendungsfall, dass es nicht public sein soll und dass es nicht extern anzeigen soll.

Deshalb selber bauen und.

Jochen

Aber du hast es eigentlich sofort dann, wenn du irgendwie user generierten Content hast, der nicht.

Jochen

Also wenn du, allein wenn du sowas wie Facebook bauen wolltest, okay.

Jochen

Nee.

Erstmal schon.

Jochen

Nee, aber du kannst ja durchaus sagen, das will ich nur mit meinen Freunden.

Johannes

Ja, aber lange Zeit war es doch einfach erstmal alles public auf Facebook.

Oder auf Twitter, ja, ist auch erstmal.

Johannes

Also ich, es gibt bei Twitter die Möglichkeit, Sachen privat zu schalten.

Johannes

Kennst du jemanden, der das schon mal gemacht hat?

Johannes

Ich habe schon mal einen privaten Tweet gesehen.

Ja, doch.

Jochen

Auch Leuten, denen du nur folgen kannst, wenn sie das irgendwie erlaubt haben und so.

Jochen

Ja, ja, doch, doch, habe ich schon alles gesehen.

Jochen

Ist komisch.

Johannes

Das Default ist schon erstmal.

Jochen

Ja.

Jochen

Aber wenn man so ein Feature haben wollte, dann geht das halt alles nicht mehr, wenn man das so macht.

Jochen

Und daher ist es schon schöner, wenn man das, wäre es ja schon eigentlich schon schöner, wenn man das irgendwie selber auch hosten könnte.

Jochen

Ja, und so.

Johannes

Also ich weiß, dass Torchbox da auch offen ist für Pull-Rests, aber die sind auch offen für Aufträge.

Johannes

Also jetzt kann ich dir mal den Kontakt geben und du beauftragst es einfach und profitieren dann halt davon.

Johannes

Dieses Video wurde gesponsert von Jochen Wester.

Ja, ja, ja.

Jochen

Ja.

Jochen

Ja, ich bin da so ein Jucken, ich glaube, das ist wieder mein Ending-Hase.

Da musst du irgendwann drüber wegkommen,

so viel Zeit

Jochen

im Leben.

Jochen

Ja, leider nicht.

Jochen

Ja, genau, aber ansonsten.

Jochen

Achso, was ich gehört, ich hatte, da gab es auch eine Episode in dem Django Chat-Podcast drüber, über RecTire.

Johannes

Ja, der Tom Dyson war da vor eine Weile.

Johannes

Das ist der Technical Director von Ragtire.

Johannes

Also von Torchbox und für die Abteilung, die Ragtire macht.

Jochen

Ja, und ich glaube, die hatten, ich weiß nicht, ob ich das in so richtige Erinnerung habe, auch erzählt, dass sie irgendwie am Anfang viel gemacht haben mit Drupal oder so.

Jochen

Ja, die

Johannes

haben auch noch einen ganzen Arm, der Drupal macht.

Ach so.

Jochen

Ja, und dann gab es irgendwie ein größeres Update und das war sehr schmerzhaft offenbar.

Jochen

Und dann dachten sie sich so, okay.

Johannes

Ja, und Sicherheitsprobleme.

Johannes

Drupal hat immer wieder Sicherheitsprobleme, wo die halt jedes Mal kämpfen müssen.

Ja, das ist so ein bisschen der Hintergrund.

Ja, genau,

Jochen

und dann haben sich immer gesagt, okay, nee, das muss doch auch besser gehen.

Jochen

Und was ich auch interessant fand, es gibt ja durchaus einige sehr große Organisationen, die das halt verwenden.

Jochen

NASA, glaube ich, verwendet das.

Jochen

NHS verwendet das, glaube ich, komplett für die komplette Drucksee.

Jochen

Wagtail.

Johannes

Ja, die IETF, die RFC-Webseite ist auch eine Wagtail-Seite.

Johannes

Sieht mir ja nicht so richtig an, weil da ist viel Customization reingegangen, aber das ist eine Wagtail-Seite.

Johannes

Und das finde ich eigentlich schon schön, ja.

Johannes

Das ist die IETF.

Johannes

Ihre FC ist mit Wagtail veröffentlicht.

Das ist immer ein guter Erfolg.

Ich habe damit gearbeitet.

Johannes

Ein ganz kleiner Teil davon.

Dominik

Du nutzt, glaube ich, nochmal viele Hörer nochmal abholen, bitte.

Johannes

Die IETF ist die Internet Engineering Taskforce.

Johannes

Das ist die Arbeitsgruppe, die ganz viele von diesen Standards definiert hat, zum Beispiel E-Mail und HTTP und so weiter.

Johannes

Und die Dokumente, in denen das definiert ist, die heißen RFC, Request for Comment.

Johannes

Es gibt da keine Kommentarfunktion und ich habe auch noch niemanden gesehen, der Kommentare an RFCs dran schreibt.

Johannes

Aber so heißen die ja.

Jochen

Ja, ja, und am Anfang war das so, das war ja nicht irgendwie, ja, die wurden auch einfach so ver.

Jochen

Das ist der Grundfunktion, nur ein paar Mail oder sonst irgendwo an jemanden geschickt, so, wenn jemand irgendwas dazu sagen möchte hier.

Johannes

Genau, und dann ist es halt, dann hat sich das Dokument so entwickelt und dann haben alle, sobald es nicht mehr, sobald keine Kommentare mehr kamen, war das wohl gut genug und dann haben sich alle halt dran gehalten.

Johannes

Deshalb, so ist das Internet entstanden.

Jochen

Ja.

Johannes

Und dieser Prozess läuft weiter.

Johannes

Also die EETF ist so eine Standardisierungssache, die eben diese Standards alle sich mit den Standards befassen.

Johannes

Zum Beispiel OAuth.

Johannes

Es war lange Zeit eine IETF.

Johannes

Working Group.

Jochen

Echt?

Jochen

Ist das nicht vielleicht sogar eher B3C oder so?

Jochen

Ich weiß, was ich auch nicht genau.

Ah, kann auch sein.

Johannes

Kann auch sein, dass es W3C war.

Johannes

Aber es ist auf jeden Fall irgendeine von diesen Working Groups gewesen.

Jochen

Ja, ja.

Johannes

Naja, also das ist die, die sind schon sehr aktiv da.

Jochen

Ja, sie haben auch mal lustiger, es gibt dann zum Beispiel ein RFC IP-Überbrieftower, 4711 ist, glaube ich.

Überlegen Sie sich aber.

Johannes

Da gab es immer April-Cherze.

Oder wir Flaschen.

Johannes

Es gibt das Evil-Bit.

Jochen

Evil Bit, ja.

Johannes

In IP-Paketen kann man setzen, ob das eine gut gemeinte Botschaft oder eine bösartige Botschaft ist.

Johannes

Und bösartige Botschaften sollen von allen Lootern bitte fallen gelassen werden.

Sehr gut.

Dominik

Also man könnte irgendwelche Botschaften, die Leute raushören, manipulieren und immer schön Evil-Bit setzen.

Ja, genau machen.

Johannes

Dann wäre man RFC irgendwas konform.

Johannes

Ich weiß auch gar nicht, ob das rausgefiltert werden würde.

Vermutlich.

Jochen

Ja.

Genau, genau.

Jochen

Ja, nee, also das fand Wagel auch echt.

Johannes

Es gibt von der New York Times ein Modul, das heißt Wagtail Bakery.

Johannes

Und das baut auf auf das Modul Django Bakery.

Johannes

Und Django Bakery ist ein Modul, was quasi aus Django einen Static Side Generator macht.

Johannes

Das heißt, der rendert Seiten als HTML und speichert dann als HTML ab.

Johannes

Und das entsprechende gibt es für Wagtail.

Johannes

Wagtail Bakery und ist von der New York Times gekommen.

Jochen

Okay, ja.

Johannes

Das heißt, es ist so ein bisschen eine Indikation, dass die New York Times zumindest ein Teil ihrer Seiten in einem Whagtail drin hat und dann einfach rausrendert.

Jochen

Ja.

Jochen

Ja, das klingt ja auch interessant, ja.

Jochen

Ja, wusste ich auch gar nicht, dass es solche Sachen gibt.

Jochen

Ja, schick.

Johannes

Das geht dann so ein bisschen wieder zurück zu den Anfängen des Webs, wo eben Webseiten nicht so dynamisch waren, sondern halt schnell.

Jochen

Ja, nee, nee, also das mit den ganzen, ja, das ist ja auch ein Riesentrend zurzeit mit den Static Site Generators.

Jochen

Das ist auch vor allen Dingen, um halt das Hosting-Problem so ein bisschen loszuwerden, weil statsche Seiten kann man halt überall hinlegen.

Ja klar, und überall schnell.

Jochen

Naja.

Jochen

Ja, aber wenn man halt Interaktion haben will auf der Seite und so, dann geht das halt alles natürlich nicht ganz richtig.

Johannes

Dann musst du dir irgendwas überlegen mit JavaScript oder sonst irgendwas.

Jochen

Genau, also dieses Stream Field, ich weiß nicht, ich glaube, es gibt zwei, die haben auch irgendwann mal ursprünglich angefangen mit, es gibt ein Feld, einfach in dem Content drinsteht.

Ja, das heißt Rich Text-Field.

Jochen

Ja, Rich Text, genau.

Jochen

Und dann ist es irgendwie, ist das Stream-Field dazu gekommen.

Jochen

Und ich glaube auch, WordPress macht auch sowas in der Art.

Jochen

Und ich meine, so implementiert ist es irgendwie in der Datenbank, ist es halt so ein JSON-Field.

Jochen

Oder JSON, so ein Binary-JSON-Ding.

Jochen

Und man kann halt beliebig viele, na, wie heißen die Dinger?

Jochen

Nicht Blocks, doch Blocks?

Jochen

Ja, doch, die heißen.

Johannes

Also ein Streamfield heißen sie Blocks.

Ja.

Johannes

Und auch beliebige Typen im Wesentlichen und das wird halt über den Editor gesteuert.

Du kannst einen neuen Typen, einen neuen Blocktypen machen.

Den musst du dann halt ein Template mitgeben.

Johannes

Also da gibt es schon so Vorlagen, ja.

Johannes

Wenn du mehr Funktionalität haben willst, kannst du auch komplett alles in Code machen.

Johannes

Aber im Wesentlichen sagst du dem halt, was der für Felder haben soll und ein Template.

Johannes

Und der Editor regelt dann den Rest.

Johannes

Und so wird das gesteuert, dass du eben nur Blocktypen haben kannst, die es auch gibt und die auch sinnvoll sind.

Aber das ist schon eine sehr schöne Möglichkeit, eben so erweiterbare Sachen zu machen.

Johannes

Wenn du jetzt irgendwo was hast, was, keine Ahnung, eine andere Seite anzeigen soll oder ein Snippet von irgendwas oder, keine Ahnung, ein Wikipedia-Artikel, dann schreibst du dir halt einen Streamblog dafür, der halt die URL der Wikipedia-Seite hat und vielleicht noch eine Caption oder was weiß ich, ja.

Johannes

Und das irgendwie anzeigt, und schon hast du das.

Johannes

Schon kannst du das überall auf deiner Webseite verwenden.

Johannes

Und es ist ziemlich flexibel und ziemlich genial, weil es eben dem, ja, wie gesagt, diese Brücke schlägt zwischen der technischen Programmierung, die jemand machen muss, und dem Content schreiben, was auch jemand machen muss, was aber üblicherweise nicht die gleichen Leute sind.

Johannes

Oder zumindest nicht im gleichen gedanklichen Modus.

Johannes

Und das ist eine sehr angenehme Sache.

Ja, ja.

Hab ich euch überzeugt.

Perfekt.

Jochen

Ja.

Jochen

Ja, wie ist das denn eigentlich, wenn jetzt irgendwie gibt es da eine eingebaute Suchmaschine oder wenn man jetzt Sachen da drin finden möchte an Seiten?

Die haben einen Elasticsearch Adapter.

Johannes

Für eine Volltextsuche.

Johannes

Hast du dann halt die ganzen Probleme wieder damit?

Johannes

Ich habe auch schon gesehen, dass es jemanden gibt, der eben diese Postgres-Volltextsuche angebaut hat, aber ich weiß nicht, wie gut die ist.

Johannes

Ich weiß nicht, wie weit man damit kommt.

Johannes

Andererseits da eine Postgres-Volltextsuche draus, also selber dran zu machen, sollte eigentlich nicht ungeheuer schlimm sein, weil das ist eine ganz normale Django.

Jochen

Ja, ja, du müsstest halt bloß irgendwie eine Methode haben, wie du aus einem Stream-Feld jetzt sozusagen allen Text, den du irgendwie initiieren willst, raus.

Johannes

Ja, aber das ist ein JSON-Feld und die haben alle.

Johannes

Achso, okay, gut, da müsstest du wissen, welche Typen du haben möchtest.

Also es ist eine Liste von Blocks und die haben halt alle Titel und dann ihre Inhalte, aber du müsstest da dann irgendwie rausluten.

Johannes

Irgendwie geht es bestimmt.

Irgendwie geht alles.

Johannes

Aber da müsste man sich dann tatsächlich mal angucken, wie die.

Jochen

Aber ansonsten an Navigationsgeschichten gibt es halt das, was man selber definiert hat, aber Navigationsleiste oder so automatisch.

Johannes

Nee, ähm, automatische Anzeigen nicht, aber du kriegst natürlich über diese Struktur viel raus.

Johannes

Du kannst, du siehst, welche Seiten es gibt und welche Unterseiten die haben.

Und darüber definierst du dir eigentlich normalerweise diese Struktur.

Johannes

Es gibt in Wagtail eingebaut sowas, wo du eben, wo du eben diese Parent and Child Relations abfragen kannst und wo du auch gucken kannst, was dein Seitenroute ist.

Johannes

Es gibt aber separat davon noch eine Bibliothek, eine Third-Party-Bibliothek, die Wagtail-Menus heißt, wo du dann eben mehrere Menüs definieren kannst.

Johannes

Sagen kannst, das ist das Haupt-Menü oder das ist das Side-Menü oder das ist das Futter-Menü oder was auch immer.

Johannes

Und dann bei jeder Seite eben sagen kannst, ob die in dem Menü oder in dem Menü oder in dem Menü auftauchen soll.

Johannes

Und da dir sozusagen aus der Seitenstruktur nochmal die Menüstruktur zusammenbauen.

Johannes

Und der hat dann auch Tags dazu, die das auch rausrendern.

Johannes

Das Styling musst du dann noch selber machen.

Johannes

Aber du kriegst auf jeden Fall die Informationen als UL oder als was auch immer.

Okay.

Johannes

Das ist auch ganz interessant, weil sich da eben um diese, das ist auch so eine Indikation, ja, dass das das Richtige war, Whitecale zu machen, dass sich da so schon so eine Subkultur außenrum gebildet hat, so ein ganzes Ökosystem, was jetzt eben die ganzen Sachen, die nicht im Core drin sind, alle mitliefert.

Johannes

Zum Beispiel die Menus oder zum Beispiel irgendwelche Image-Sachen oder zum Beispiel irgendwelche Authentification-Sachen oder sonst irgendwas.

Slider.

Johannes

Slider, ja, auch das.

Johannes

Natürlich braucht man ja, die dann so langsam einfach da sich dazu tun.

Johannes

Und das ist eigentlich eine Indikation dafür, dass es ganz gut am Leben ist.

Jochen

Ja, ja, ja.

Jochen

Ja, ist auch, glaube ich, eins der populärsten Django-Tird-Party-App-Geschichten, die es gibt.

Johannes

Auch da gibt es übrigens eine Verbindung.

Johannes

Es gibt nämlich eine API.

Johannes

Da saß ich auch in den Meetings dabei, hat ein amerikanischer Kunde verlangt.

Johannes

Die wollten halt quasi die Verbindung zu ihrer Android-App haben, damit sie die Content nicht mehrmals pflegen müssen.

Johannes

Deshalb gibt es eine API, wo du diese Seitenstruktur abrufen kannst und die Inhalte abrufen kannst und dann quasi selber rendern kannst, wenn du möchtest.

Johannes

Also man kann relativ leicht auch eine Single-Page-Application oder eine Android-Application oder eine iOS Application von dran tun, die die Sachen anzeigt.

Johannes

Wenn man das möchte, wenn man noch so 2015 ist und das machen möchte.

Jochen

Naja, selbst wenn man jetzt irgendwie, keine Ahnung, React Native oder Native Script oder irgendwie Vue oder so, also schon so eher Richtung 2050 unterwegs.

Jochen

Selbst da brauchen wir ja eine Afi.

Aber ja.

Johannes

Ja, aber für alles eine eigene App braucht man nicht unbedingt.

Nee, das schon schon.

Dominik

Das sehen die Kunden ja oft anders, dass er wirklich nicht.

Johannes

Ja, klar, als Kunde muss man immer seine eigene App haben und die hat dann auch 150 Installs, weil sich jeder Mitarbeiter seiner installieren muss, aber mehr auch nicht.

Johannes

Als Agentur ist das natürlich was total Tolles, weil diese Apps sind sehr teuer.

Johannes

Im Vergleich zu Web-Anwendungen sind Apps einfach super teuer und jeder will eine haben.

Johannes

Also es ist ein guter Markt.

Johannes

Er ist, glaube ich, schon wieder am Abschlauen, aber es ist ein guter Markt.

Jochen

Ja, ich glaube, das ist auch der wenigen Geschichten, bei denen man Geld verdienen kann, sozusagen dem ganzen App-Entwicklungsbusiness.

Jochen

Ich glaube, Apps irgendwie in eine App Store stellen und dann da reich mit werden.

Jochen

Da hätte man erstmal früh anfangen müssen.

Jochen

Das funktioniert alles nicht mehr.

Oder du musst super viel

Glück haben.

Johannes

Oder du musst halt irgendwelche In-Air-Purchases an Kinder verkaufen.

Johannes

100 Münzen kaufen, damit sie nicht.

Jochen

Irgendwie gibt es so, wo habe ich das letztens gesehen?

Jochen

Ich glaube im iPhone-Blog oder so.

Jochen

Oder gibt es immer diese Abo-Modelle und dann mehrere Optionen, die du auswählen kannst.

Jochen

Und dann gibt es eine eine, die ist ganz vernünftig super klein dargestellt.

Jochen

Eine rot hervorgehoben.

Jochen

Also das erste ist 92,99 und das andere mal irgendwie ist irgendwie 10,95,99 und dann steht da so pro, weiß ich nicht, Tag, pro Monat, irgendwie pro Jahr und dann oder irgendwie sowas und dann steht aber irgendwie kleiner rauf, irgendwie so, das wird jetzt aber irgendwie täglich abgerechnet oder so.

Jochen

Und jetzt kriegen die Leute das auch.

Da kriegst du vielleicht auch noch Geld raus, aber da müssen die

eben kein Gewissen haben und

das haben wir leider alle.

Jochen

Warum eigentlich?

Jochen

Ja, so was Blödes.

Jochen

Ja, ist ganz schön behindert.

Jochen

Ja, genau, aber das klingt schon alles ziemlich super.

Jochen

Ich weiß nicht, genau, es gibt noch Metzernzin oder sowas, aber da habe ich auch schon lange nichts mehr von gehört irgendwie.

Johannes

Ja, es gab auch ganz viele noch.

Johannes

Und jeder hat ja schon mal sein eigenes kleines Mini-Zenets machen müssen mit Django, aber die sind im Wesentlichen, so wie ich das gesehen habe, alle von Redtail aufgesaugt worden, weil das halt die ganzen Probleme löst.

Auf eine vernünftige Art und Weise.

Ja.

Jochen

Wie ist es denn eigentlich, wie werden die Plugins denn da eingebunden?

Jochen

Sind das dann halt auch Django-Apps, die man.

Jochen

Ja, ja, genau.

Und die leiten dann üblicherweise das Page-Modell ab oder haben halt so Hucks in dem Editor

drin, um da irgendwas zu machen und so läuft es.

Aber es sind erstmal Django-Apps.

Ja.

Jochen

Weil ich glaube, da gab es jetzt ja auch auf der DjangoCon irgendwie einen.

Dominik

Klucken-Architektur, irgendwas.

Jochen

Vortrag, genau.

Jochen

Wo das ist von demjenigen, der hat so ein, es gibt so ein Ticket, äh, äh, so ein Django-App zumutzt Django als Plattform, aber es ist halt irgendwie so ein System, um Konferenzen und solche Sachen zu organisieren, Events irgendwie.

FreeTechs.

Jochen

Ja, ganz genau.

Ja, die haben letztes Jahr die DjangoCon EU in

Heidelberg mitorganisiert.

Jochen

Ja, und die haben auch sich so ein Plugin-System irgendwie da überlegt.

Jochen

Und ja, das ist natürlich mal so ein bisschen.

Das ist eine haarige Sache.

Das ist eine haarige Sache.

Jochen

Das ist halt blöd, weil, also wenn wir das quasi klassisch so machen bei Django Third-Party-Apps, dann hat man ja das Problem, gut, da musst du ja, also da kann ich einfach wie ein WordPress-User klicken und sagen, okay, hätte gerne dieses Plugin und fertig.

Ja, klar.

Jochen

Sondern da musst du halt dann irgendwie tatsächlich irgendwie am Code, also an dein Projekt was ändern, Installed-Apps ändern, Settings ändern und so weiter.

Jochen

Und das UR-Routing.

Jochen

Und ja, die haben das irgendwie so gemacht, dass das nicht sein muss, sondern dass du quasi beliebige Dinge irgendwie als Modul, äh, als Plugin verwenden kannst.

Jochen

Haben das irgendwie über Signale und mit irgendwie.

Aber die verändern dann halt dynamisch irgendwie.

Jochen

Die verändern dynamisch das URL-Routing und solche.

Jochen

Also das ist schon so ein bisschen, naja, es geht wohl.

Jochen

Und es ist auch nicht so schlimm für die Code.

Jochen

Aber auch selbst da muss man das irgendwie immer noch quasi von Hand sagen, so das soll jetzt verwendet werden, weil das Problem ist natürlich auch, wenn man jetzt irgendwie Code von irgendwo her nachlädt oder so.

Jochen

Ja, klar.

Jochen

Ja, so ein bisschen so Remote Execution on Demand irgendwie ist halt vielleicht nicht das, was man haben will.

Jochen

Und ja, der meint, glaube ich, in dem Vortrag auch so irgendwie.

Jochen

So benutzerfreudig würde es nie, weil das ist halt irgendwie eine eingebaute Sicherheitslücke, das kann man eigentlich nicht machen.

Jochen

Ja, aber das klang eigentlich schon ganz interessant, weil das ist natürlich auch noch so ein Fall, den man oft hat, den man gerne irgendwie die Third-Party-Apps auch so, ich meine, so cool, dass mit den Django-Apps ist, aber so, das geht halt nicht so richtig gut.

Ja, auch bei Design.

Johannes

Es soll halt so sein, dass du den Code änderst.

Johannes

Das, ja.

Ja.

Dominik

Wir müssen gleich nochmal das Chapter jetzt haben.

Jochen

Achso, wir müssen Chaptermarks setzen, okay.

Ja, ja.

Jochen

Moment.

Jochen

Das war.

Jochen

Ja, was wäre denn jetzt die nächste Marke oder was?

Das ist eine

Dominik

gute Frage.

Dominik

Habt ihr denn noch was zu Django?

Gibt es immer was zu Django, aber ja, konkret.

Habe ich nichts mitgebracht.

Johannes

Konkret habe ich euch nichts mitgebracht.

Dominik

Dann sind wir fast ja schon beim Pick.

Dann sind wir

Jochen

schon beim Picken.

Jochen

Okay, ja, nee, klar.

Dominik

Hast du einen Pick mitgebracht heute?

Johannes

Ich habe keinen, ich habe Wagtail mitgebracht.

Wagtail für heute.

Johannes

Der Pick ist Wagtail.io.

Dominik

Und Jochen?

Jochen hat so viele, der kann sich gar nicht entscheiden.

Jochen

Achso, ja, nee, tatsächlich, glaube ich, auch nur Mikro.block, sich mal anzugucken.

Jochen

Und ja, das ist jetzt kein Python und auch kein Django-Pick, aber das fand ich irgendwie schon ziemlich cool, dass er was.

Jochen

Noch nicht.

Jochen

Nee, noch nicht, genau.

Noch nicht.

Jochen

Ja, die haben dann, die haben das über eine Kickstarter-Kampagne finanziert.

Jochen

Ja.

Johannes

Über Indiegogo, weil normalerweise

geht es ja über Indiegogo.

Manchmal geht es.

Jochen

Ja, nee, ich glaube, oder nee, ich meine, es war Kickstarter und die haben da auch tatsächlich irgendwie so 90.000, knapp 90.000 Dollar oder so eingenommen.

Jochen

Nicht so schlecht, ja.

Jochen

Ja, ist auf jeden Fall eine coole Geschichte und wenn man jetzt damit mit so in die Webgeschichten einsteigen möchte, dann reicht im Grunde, also eigentlich reicht schon eine eigene Domain und so GitHub Static Pages, aber wenn man da halt es auch irgendwie dynamischer mag, dann kann man da auch das irgendwie eine Domain-Unternehmenservice nehmen und dann ist man auch relativ wenig Geld dabei und ist halt komplett auf eigener Infrastruktur unterwegs und das ist schon sehr cool.

Was man ausprobieren sollte, ja.

Jochen

Genau.

Jochen

Ja, ne, ansonsten habe ich auch eigentlich nichts.

Jochen

Haben wir sonst noch irgendwelche Dinge?

Jochen

Achso, vielleicht können wir nur generell irgendwie, Bjorn Tellerand hatten wir jetzt gar nicht so viel zugesagt.

Jochen

Das ist, vielleicht könnte, das kann ich auch noch picken, den Talk von Tantik Chilik.

Jochen

Das war die Abschlussveranstaltung auf dem Björn Tellerand.

Jochen

Die ganzen Talks gibt es auch auf Vimeo in einem eigenen Channel da.

Jochen

Und der hat den Titel Take Back Your Web.

Jochen

Und da geht es auch genau um diese Indiv-Geschichte.

Jochen

Und ja, sollte man sich vielleicht mal angucken.

Jochen

Die anderen Talks sind auch alle sehr empfehlenswert.

Jochen

Also es ist eine sehr, sehr, sehr schöne Konferenz.

Johannes

Ist auch noch auf meiner Anschauungsliste.

Jochen

Ja.

Hast du mir ja schon empfohlen.

Achso, ja.

Ja.

Jochen

Ja, oder ich weiß nicht, wie würdest du die Beyond Tellerant beschreiben?

Ich war ja nur einmal da.

Johannes

Ich gucke jedes Mal wieder aufs Programm und für mich ist es so ein bisschen zu mehr zu viel JavaScript, weil die halt schon sehr im Web-Frontend unterwegs sind.

Johannes

Also gab es ganz viele, also ich da war, da gab es halt ganz viele Vorträge zum Thema, wie macht man jetzt was mit React und wie macht man jetzt was mit so und so und was ist da das Next Big Thing.

Johannes

Das war es für mich nicht ungeheuer relevant, aber diese übergreifende Stimmung ist natürlich schon interessant mitzukriegen, wohin sich das Web entwickelt und wie das dann vielleicht irgendwann ausschauen wird und wer es zusammenbaut.

Es ist schwer zu sagen.

Johannes

Ich würde sagen, es ist eine Web-JavaScript-Frontend Internet-Konferenz.

Jochen

Ja, also auch viel Design dabei, auch viel Kunst auch.

Jochen

Es ist halt so ein bisschen, ja, ja.

Jochen

Ja, also für mich ist es auch eher zu sehr auf dieser.

Johannes

Also es ist nicht auch nicht direkt anwendbar.

Jochen

Nee, aber auf der anderen Seite macht es halt auch irgendwie interessant, weil das sind halt so Sachen, die man normalerweise nicht so viel oder die ich gar nicht so mitkriege.

Dominik

Ein bisschen MMA.

Ja.

Jochen

Und von daher eigentlich ganz halt.

Jochen

Und die Atmosphäre ist halt sehr schön daher.

Jochen

Ja, tja.

Also ich pick heute die Agave.

Nehmt euch da einen Gulli oder sowas.

Dominik

Ja, und geht im Nationalparks da wandern, das ist echt cool.

Fischers Trail oder so.

Ja, cool.

Dominik

Dann haben wir es heute geschafft.

Dominik

Kommentiert fleißig.

Dominik

Könnt doch weiterhin noch eine E-Mail schreiben.

Dominik

Hallo app.python folgt lasst

die Ebene.

Jochen

Sehr vorsichtig sein mit den Wünschen.

Dominik

Wolltest du die unbedingt einbauen?

Ja.

Naja.

Jochen

Zurück den Salat.

Dominik

Das machen wir, Passwortabfrage, dann sagen wir das Passwort in meinem Podcast an einer bestimmten Stelle.

Dominik

Und wenn man das Passwort nicht einschlägt, dann kann man nicht kommentieren.

Johannes

Oh, wenn man nicht zugehört hat.

Ja, genau.

Johannes

Und der erste Teil des Passwortes lautet.

Dominik

Ja, dann wohl auch Zeit.

Dominik

Schönen Tag, schönen Abend, schönacht, schon irgendwie so, ne?

Dominik

Zeit.

Dominik

Bis später.

Bis zum nächsten Mal.

Ciao.

Dominik

Danke für das.

Johannes

Danke ebenso.

Tschüss.